Freitag, 28. November 2014

Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht

Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft ("The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives", 1997) ist der Titel der bekanntesten geopolitischen Monographie Zbigniew Brzezinskis. Ziel dieses Buches ist es, "im Hinblick auf Eurasien eine umfassende und in sich geschlossene Geostrategie zu entwerfen". Die Vereinigten Staaten als "erste, einzige wirkliche und letzte Weltmacht" nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion müssen ihre Vorherrschaft auf dem "großen Schachbrett" Eurasien sichern, um so eine neue Weltordnung zu ermöglichen.
mehr:
- Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft (Wikipedia)
- Brzezinski, Die einzige Weltmacht (attac, PDF)
- »Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft.« Zitate von Zbigniew Brzeziński (1997) (Die Linke, April 2014)
»Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Russlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. […] Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Boden-schätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden. Verlöre die Ukraine ihre Unabhängigkeit, so hätte das unmittelbare Folgen für Mitteleuropa und würde Polen zu einem geopolitischen Angelpunkt an der Ostgrenze eines vereinten Europas werden lassen.«
»4. Irgendwann zwischen 2005 und 2010 sollte die Ukraine für ernsthafte Verhandlungen sowohl mit der EU als auch mit der NATO bereit sein, insbesondere wenn das Land in der Zwischenzeit bedeutende Fortschritte bei seinen innenpolitischen Reformen vorzuweisen und sich deutlicher als ein mitteleuropäischer Staat ausgewiesen hat.«
»Am wichtigsten allerdings ist die Ukraine. Da die EU und die NATO sich nach Osten ausdehnen, wird die Ukraine schließlich vor der Wahl stehen, ob sie Teil einer dieser Organisationen werden möchte. Es ist davon auszugehen, dass sie, um ihre Eigenständigkeit zu stärken, beiden beitreten möchte, wenn deren Einzugsbereich einmal an ihr Territorium grenzt und sie die für eine Mitgliedschaft notwendigen inneren Reformen durchgeführt hat. Obwohl dies Zeit brauchen wird, kann der Westen – während er seine Sicherheits- und Wirtschaftskontakte mit Kiew weiter ausbaut –‚ schon jetzt das Jahrzehnt zwischen 2005 und 2015 als Zeitrahmen für eine sukzessive Eingliederung der Ukraine ins Auge fassen. Dadurch vermindert er das Risiko, dass die Ukrainer befürchten könnten, Europas Erweiterung werde an der polnisch-ukrainischen Grenze haltmachen.«
(Doku) - Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft [Zbigniew Brzezinski] [1:20:27]

Veröffentlicht am 14.08.2014
Ein Film von Freiheit durch Wissen
Diese Dokumentation berichtet zum einen über Zbigniew Brzezinski, ein polnisch-amerikanischen Politikwissenschaftler, Regierungsberater, Bilderberger und Mitglied des Komitees der 300.
Der Mitbegründer der Trilateralen Komission und CFR-Mitglied schrieb 1997 sein Buch "The Grand Chessboard - Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft".
Desweiteren wird auf sein Buch eingegangen und die Kernaussage, nämlich die langfristigen, geostrategischen Überlegungen bzw. Planungen der USA (Stand 1997) beleuchtet.
Das Kapitel: "Eurasisches Schachbrett" offenbart, dass nach Brzezinski's Ansicht Deutschland und Frankreich in Europa die wichtigsten geostrategischen Akteure sind.
Desweiteren wird deutlich, weshalb gerade die Ukraine derzeit Schauplatz eines Krieges und Umbruches ist und als ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt gilt.
In den geostrategischen Überlegungen geht es vor allem um eins: Ressourcen und letztendlich um Macht.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://freiheitdurchwissen.blogspot.de/
Link zum Buch im PDF-Format:
http://www.attac-leipzig.de/allg/mate...
Sahra Wagenknecht: Frau Merkel als Vasall des Plans von "Brzezinski" - USA die einzige Weltmacht! [10:23]

Veröffentlicht am 26.11.2014
26 November 2014. Sahra Wagenknecht im Deutschen Bundestag.
Frau Merkel unterstützt den Plan von Zbigniew Brzezinski - USA die einzige Weltmacht!
Buch hier Download:http://x2t.com/334716
Zbigniew Brzeziński:http://x2t.com/334715
Quelle:http://x2t.com/334717
Ukraine – Worum geht es eigentlich? (0815-Info, 22.09.2014)
Es gibt nicht viele Texte, die man im WWW findet, frei abrufbar, mit einer Reihe an Informationen und diese gut belegt mit etlichen Links. Noch weniger findet man solche Texten auf Webseiten wie Facebook! Es sei denn, man ist da eh ständig unterwegs. So bin ich auf Jörn Vinzelberg gestoßen. Und sein Artikel zum Thema „Ukraine“ hat mich nicht mehr losgelassen. Nun ist nicht jeder begeistert von Mark Zuckerbergs Daten-Moloch, also fragte ich bei Jörn nach, ob ich seine Arbeit auf 0815-Info veröffentlichen könne. Seine Antwort war kurz und bündig: „Jo!“

Und was erwartet Euch jetzt?

Eine Menge Text und knapp 100 Links rund um das Thema Ukraine! Danach könnt ihr mit-reden und mit-diskutieren. Und seid ausgestattet mit einer Fülle an Fakten.

Wie jetzt? Das sollen wir alles Glauben?

Nö! Ganz im Gegenteil! Hinterfragt diese Informationen! Macht Euch selbst ein Bild! Informiert Euch! Und! - Weil wir wissen, das lange Texte im Internet doch eher ermüdend sind, haben wir, ganz am Ende, auch noch die Angaben für den Drucker und den Download hinterlegt. (ts)

Wird Deutschland von den USA an die Front gedrängt? – US-Gesetzentwurf sieht enge US-deutsche «Kooperation» in der Konfrontation mit Russland vor (Zeit-Fragen, 12.08.2014)
Dem ehemaligen hohen US-amerikanischen Regierungsbeamten und heutigen Publizisten Paul Craig Roberts haben wir es zu verdanken, von einem Gesetzentwurf von 22 US-Senatoren – also fast der Hälfte aller Senatsmitglieder – Kenntnis erhalten zu haben.1 Der Gesetzentwurf hat den die Tatsachen auf den Kopf stellenden Titel «To prevent further Russian aggression toward Ukraine and other sovereign states in Europe and Eurasia, and for other purposes» («Zur Verhinderung weiterer russischer Angriffe auf die Ukraine und andere souveräne Staaten in Europa und Eurasien und für andere Zwecke») und ist nachzulesen unter https://beta.congress.gov/113/bills/s2277/BILLS-113s2277is.pdf. Paul Craig Roberts schreibt dazu: «Die Existenz dieser ‹russischen Aggression› wird nur behauptet, aber nicht nachgewiesen. Es gibt weder (russische) Positionspapiere noch Dokumente, aus denen sich ein wie immer gearteter Expansionsdrang Russlands ablesen liesse.»

Die einzige Weltmacht – USA – aber nicht mehr lange! (Maria Lourdes Blog, 05.07.2014)
Zbigniew Brzezinski: …Kurzfristig ist es in Amerikas Interesse, den derzeit herrschenden Pluralismus auf der Landkarte Eurasiens zu festigen und fortzuschreiben. Dies erfordert ein hohes Mass an Taktieren und Manipulieren, damit keine gegnerische Koalition zustande kommt, die schliesslich Amerikas Vorrangstellung in Frage stellen könnte, ganz abgesehen davon, dass dies einem einzelnen Staat so schnell nicht gelänge.

- Herrschaftsmethoden des US-Imperialismus (Herbert Ludwig, Politik im Spiegel, 12.04.2014)
Für viele Menschen ist die globale Herrschaft der USA nicht durchschaubar, weil sie in der Propaganda von Politik und Medien als eine verbündete, ja befreundete Macht erscheinen, deren Lebensziele mit den eigenen identisch seien. Aufgrund ihrer militärischen Überlegenheit seien sie in der Lage, die gemeinsamen demokratischen und zivilisatorischen Werte der westlichen Welt vor Gefahren aus dem Osten zu schützen und zu verteidigen, ja aus einem glühenden Idealismus auch willens, sie unter eigenen Opfern zum Wohle der unterdrückten Völker in Ost und Süd auszubreiten.

Brzeziński: EU kann mit Sieg in der Ukraine Weltmacht werden (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 05.03.2014)
Der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński rät der EU, sich massiv in der Ukraine zu engagieren. Dann habe sie eine Chance, den Status einer Weltmacht zu erlangen. Diese Motivation könnte hinter der Politik der EU stehen, die der Auslöser für die aktuelle Krise gewesen ist.

Fundstück 33: Schach, Ukraine und Russland (Hans Springstein, Nutzerbeitrag, der Freitag, 20.02.2014)
Ein Blick in das Buch von Zbigniew Brzezinski "Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft" (Taschenbuchausgabe 1999)

Die US-Strategie denkt um: Slawen, Russen und Rassismus (Gerd R. Rueger, Jasminrevolution, 07.08.2012)
Zbigniew Brzezinski, Ex-Direktor der Trilateralen Kommission, ist ein Nestor des Kalten Krieges, einflussreicher Polit-Technokrat der US-Think-Tank-Szene, nach Henry Kissinger vielleicht wichtigste graue Eminenz des außenpolitischen Establishments der USA. Dekade um Dekade wiederholte er seine Hauptparole „Delenda Russia“ in verschiedenen rhetorischen Variationen mit der Beharrlichkeit eines Cato – bis jetzt. Sein neues Buch „Strategic Visions“ brachte die Sensation: Brzezinski deutet Fürsprache für einen Pakt der USA mit Putins GUS an [1]. Wie der Brzezinski-Beobachter Hauke Ritz in seiner hier maßgeblichen Analyse betont, war die von ihm beschriebene „erstaunliche Wandlung“ keineswegs vorherzusehen.

Warum der Westen Russland braucht Die erstaunliche Wandlung des Zbigniew Brzezinski (Blätter für Deutsche und Internationale Politik, Juli 2012)
Der 1928 geborene Zbigniew Brzezinski ist eine der schillerndsten Figuren der außenpolitischen Elite der Vereinigten Staaten. Seine Schriften bestechen durch ihren Sinn für die machtpolitische Realität und irritieren zugleich durch die Konsequenz, mit der diese Machtpolitik entfaltet wird. Da Brzezinski an der Gestaltung des Kalten Krieges aktiv beteiligt war und bis heute eng mit den politischen Eliten Amerikas verbunden ist, sind seine Bücher nicht nur historische, sondern immer zugleich auch politische Dokumente, die einen tiefen Einblick in das Selbstverständnis amerikanischer Außenpolitik gewähren. Nun ist Brzezinski mit einem neuen Buch an die Öffentlichkeit getreten. Dieses trägt den Titel „Strategic Vision“ und ist insofern höchst bemerkenswert, als Brzezinski darin eine weitreichende politische Wende vornimmt. Er fordert eine umfassende Revision der bisherigen Ausrichtung der amerikanischen Außenpolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. Die zentrale These des Buches lautet, dass die USA sich heute in einer ähnlichen Situation befinden wie die Sowjetunion in den 80er Jahren.

Die Welt als Schachbrett – Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski (Hauke Ritz, AG Friedensforschung, zuerst erschienen in junge Welt, 28. u. 30.06.2008)
Der nachfolgende Artikel ist die stark gekürzte Fassung eines Beitrags aus »Quo vadis, Amerika? Die Welt nach Bush«. Das 288 Seiten umfassende Buch mit 24 Beiträgen von u.a. Norman Birnbaum, Saskia Sassen und Immanuel Wallerstein ist im Verlag der »Blätter für deutsche und internationale Politik« erschienen und kostet 12 Euro (blaetter.de). Wir folgen dem Nachdruck aus der Zeitung "junge Welt".*

Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft (Buchbesprechung, Der Europäer, April 1998)
Nachdem um 1989 herum der Kommunismus zusammen- brach, erwartete man allgemein ein Abflauen der Aggressivität und des Militarismus in der Weltpolitik. Mit Überraschung und geradezu ungläubiger Verblüffung hat man aber zur Kenntnis nehmen müssen, daß die USA auch danach nicht aufgehört ha- ben, eine Politik der weltweiten Intervention zu betreiben. Wie problematisch es aber auch in Amerika selbst war, diese politi- sche Richtung durchzusetzen, wieviel Verwirrung auch hier nach 1989 geherrscht hat, kann man daraus ersehen, daß der Geheimdienst CIA seine Direktoren seitdem fast im Jahrestakt gewechselt hat. Dieser «mystischen Bruderschaft» (so ein Aus- druck des früheren CIA-Direktors Robert Gates), deren Ober- flächenbewußtsein ganz auf den Kampf gegen den Kommunis- mus eingeschworen war, muß es schwer gefallen sein, andere Begründungen für die Fortsetzung gleichartiger Aktionen zu finden. Letztlich scheint man die neue Begründung in der Ziel- setzung einer dauerhaften, weltweiten amerikanischen Vor- herrschaft gefunden zu haben; umso nackter egoistisch eine solche Doktrin gegenüber der des Antikommunismus ist, umso aggressiver verspricht auch die darin betriebene Politik zu sein.

Stabilität durch ein neues Gleichgewicht (Rezension, FAZ, 26.11.1997)
Doch der Status der Vereinigten Staaten als einzige Weltmacht ist für Brzezinski kein Anspruch, sondern ein Faktum, das sich auf vier wesentliche Faktoren gründet: Kapazitäten für weltweite Militärpräsenz, wirtschaftliches Potential als Motor weltweiten Wachstums, technologischer Vorsprung in Schlüsseltechnologien sowie weltweite Affinität zu seiner Kultur, vor allem bei der Jugend. Das Zusammenspiel dieser vier Faktoren mache Amerika zur einzigen globalen Supermacht im umfassenden Sinne.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen