Samstag, 9. Juli 2016

Fünf Polizisten erschossen – mutmaßlicher Schütze tot

Bei Protesten gegen Polizeigewalt in Dallas haben Angreifer fünf Polizisten getötet. Mehrere Verdächtige wurden verhaftet, ein Heckenschütze wurde getötet. Bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt haben vier Angreifer das Feuer auf Polizisten eröffnet. Dabei wurden fünf Beamte getötet und sieben teils lebensbedrohlich verletzt. Auch zwei Demonstranten wurde verletzt. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs David Brown hatten zunächst zwei Scharfschützen von "erhöhten Positionen" aus auf elf Polizisten geschossen. Es folgten Feuergefechte zwischen den Angreifern und der Polizei. US-Präsident Barack Obama sprach von einer "kalkulierten Attacke" gegen Polizisten.
mehr:
- Dallas: Fünf Polizisten erschossen – mutmaßlicher Schütze tot ( ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters, ces, jr, ZON, 08.07.2016 )

Dallas Police Shooting (VIDEO) 5 DEAD, 12 SHOT [1:11]

Veröffentlicht am 07.07.2016
UPDATE 1 SUSPECT IN CUSTODY
Dallas Police Shooting (VIDEO) 3 DEAD, 10 SHOT


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siehe auch:
- Polizeigewalt in den USA – Eskalation in Dallas (Linkliste, ZON)
- USA : Polizeigewalt an schwarzen Menschen erreicht einen Höchststand (ZON, 01.01.2016) Zitat:
Insgesamt sind im vergangenen Jahr 1.134 Menschen in den USA von Polizisten erschossen worden. Davon waren 577 weiß, 300 schwarz und 193 hispanischer Abstammung. Schwarze und hispanische Menschen machen zusammen weniger als 38 Prozent der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung aus.  […]

Der Guardian begründet seine Untersuchung damit, dass die US-Behörden unfähig seien, eine verlässliche Statistik über Polizeigewalt zu führen. In den USA wird seit über einem Jahr intensiv über Polizeigewalt gegen schwarze Menschen diskutiert. Der Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown hatte im August 2014 in Ferguson im Bundesstaat Missouri heftige Proteste ausgelöst, bei denen es auch zu Krawallen kam.
USA: Gewalt ohne Ende (Rieke Havertz, ZON, 08.07.2016)
- Maschinen auf dem Vormarsch: US-Polizei tötet erstmals mit Roboter (Rieke Havertz, ZON, 08.07.2016)
Polizeigewalt in den USA: Traurige Liste (Lea Kramer, Süddeutsche Zeitung, 07.07.2016)
Polizeigewalt: US-Polizist erschießt Afroamerikaner am Steuer (vic/fwa, Deutchlandfunk, 07.07.2016)
- USA Entzweite Staaten von Amerika (Nicolas Richter, Süddeutsche Zeitung, 08.07.2016)
- Dallas : "Wir bluten alle die gleiche Farbe" (Daniel-C. Schmidt, ZON, 10.07.2016)
aus einem Kommentar (merman2):
In den USA werden jedes Jahr mehr als 320.000 Menschen mit Schusswaffen aus Privatbesitz ermordet. Im Durchschnitt 89 Erschossene an jedem Tag! Die Menschen machen mit frei verkäuflichen Schusswaffen das, was ihre Regierung ihnen vormacht. Nach Belieben Andere überfallen und Menschen umbringen.

In 239 Jahren ihres Bestehens waren die USA 222 im Krieg (93%). Das geht an den Menschen, die in diese Kriege geschickt werden, nicht ohne Spuren vorbei. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Militäroperationen_der_Vereinigten_Staaten
aus einem weiteren Kommentar (St. Expeditus):
Wenn eine 13% Bevölkerungsgruppe für 50% der Gewaltverbrechen verantwortlich ist, ist es logischerweise, dass diese Gruppe auch überproportional von Polizeigewalt betroffen ist. So gesehen, sind die Schwarzen nicht öfter Opfer der Polizei oder Justiz als andere Bevölkerungsgruppen. Der Grund ist also nicht Rassismus, sondern soziologische Probleme aus einer Mischung von sozialen Gründen und höherer Bereitschaft zur Gewalt. Die Opfer schwarzer Gewalt sind meist Schwarze. Arbeitslosigkeit, Gangs, Drogen und Männlichkeitswahn enden immer wieder zerstörten Lebensläufen.
- Polizistenmorde in Dallas: Was sich von den Cops aus Dallas lernen lässt (Mtthias Kolb, Süddeutsche, 10.07.2016)

siehe auch:
- Dallas: Umfunktionierter Bombenroboter zur gezielten Tötung eines Verdächtigen (Florian Rötzer, Telepolis, 08.07.2016)
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