Freitag, 11. August 2017

Amerika hysterisch – Wer ist gefährlicher: Trump oder die politisch-wirtschaftliche Elite?

Kriege beginnen mit Lügen, die von Geheimdiensten verbreitet gestreut und von den Medien dann verbreitet werden. Kriege lösen keine Konflikte, sondern schaffen neue. Aber Kriege sichern auch Rohstoffe, erschließen Märkte und bringen Profit. Ist es wohl möglich, dass hinter all den nachweislichen Kriegslügen der letzten Jahre und Jahrzehnte sowie dem darauf initiierten Morden, das uns stets aufs Neue als „Notwehr“, „Menschenfreundlichkeit“ oder „Kampf für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte“ schmackhaft gemacht wurde, und das oftmals Plänen folgte, die bereits seit Jahren oder Jahrzehnten in den Schubladen der Mächtigen lagen, sehr konkrete Interessen und Akteure stehen, die strategisch agieren und in der Lage sind, Kriege anzuheizen und initiieren? Folgt die Kriegslogik also auch einer Profit- und Interesselogik, die zu bestimmten Instanzen zurückzuverfolgen ist? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Mohssen Massarrat, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac.
mehr:
„Der Militärisch-industrielle Komplex ist die größte Bedrohung für den Weltfrieden in unserer Zeit“ (NachDenkSeiten, 21.10.2015)




Der ehemalige Pentagon-Chef William Perry macht deutlich, dass von Nordkorea kein Angriff zu erwarten ist. Wenn das aber stimmt: Warum gibt es dann den massiven militärischen US-Aufmarsch in Südkorea und der ganzen Region?

Nordkorea ist eine Bedrohung, so geht die Erzählung. Nicht nur eine Bedrohung für die Amerikaner, sondern für uns alle, von Japan bis Deutschland. Deshalb sitzen wir alle in einem Boot und wir sollen Angst haben vor dem irren, fetten Jungen und dessen gefährlichem Nuklearspielzeug.

Das ist auch der Grund, so geht die Erzählung weiter, warum US-Flugzeugträger, voll bestückt mit Kampfjets und begleitet von einer Armada weiterer Kriegsschiffe, derzeit auf die koreanische Halbinsel zusteuern.

Das sei auch der Grund, warum die kampfstärksten Soldaten der US-Streitkräfte derzeit in Südkorea intensiv Kommandooperationen üben, angeblich mit dem Ziel, Kim Jong-un und dessen Umfeld zu eliminieren.

Auch als Begründung dafür, dass die Regierung in Japan, ein starker Verbündeter der USA, derzeit öffentlich darüber nachdenkt, Truppen nach Südkorea zu verlegen, muss böse Diktator-Junge aus dem Norden herhalten: Angeblich geht es nämlich darum, japanische Bürger dort vor einem Angriff aus dem Norden zu schützen. Tatsächlich bahnt sich auf der koreanischen Halbinsel eine bisher einzigartig starke Konzentration der mächtigen Streitkräfte der USA, Japans und Südkoreas an, und das alles gegen den kleinen und verarmten Norden? Hier kann etwas nicht stimmen.

Wollen die Fabulanten in Politik und Medien uns tatsächlich glauben machen, dass nur die vereinte militärische Macht der USA, Japans und Südkoreas Kim Jong-un davon abhalten könne, seine Nachbarn anzugreifen? Aber wie soll man das Säbelrasseln der USA, einschließlich ihrer nuklearen Drohgebärden, gegen Nordkorea interpretieren?

mehr:
- Aufmarsch gegen Nordkorea: Wem nützt das Zündeln im Fernen Osten? (I) (Rainer Rupp, rtDeutsch, 21.04.2017)
vollständige Version:
- Aufmarsch gegen Nordkorea: Wem nützt das Zündeln im Fernen Osten? (I) (KenFM)




Der in die Ecke getriebene US-Präsident wird den von einer großen Kongressmehrheit befürworteten Sanktionen vermutlich zustimmen müssen, die zugleich den Konflikt mit Russland verschärfen werden


Bei Sputnik findet man gut, was der Charles Schumer, Sprecher der demokratischen Senatoren, am Sonntag der Washington Post sagte. Schumer brach endlich aus der bequemen Strategie aus und machte die Demokraten selbst für den Wahlverlust verantwortlich: "Wenn man gegenüber jemanden mit einer Popularität von 40 Prozent verliert, beschuldigt man nicht andere - Comey, Russland -, sondern sich selbst."

Die Demokraten haben sich weitgehend hinter der These verschanzt, dass ihre Kandidatin Hillary Clinton wegen angeblicher russischer Wahlbeeinflussungen verloren habe. Zusammen mit Trump-Gegnern bei den Republikanern und anderen, die an Russland als Feind seit den Tagen des Kalten Kriegs festhalten, sowie Medien wie Washington Post, New York Times oder CNN, wird seitdem versucht, Trump über russische Kontakte seines Wahlkampfteams oder seiner Mitarbeiter zu schaden. Wenn auch manche Medien von der Anti-Trump-Positionierung im Wahlkampf und seit der Präsidentschaft profitieren, attestieren Amerikaner den Demokraten weiterhin, zwar gegen Trump zu sein, aber sonst kaum ein Profil zu haben.

Das soll sich jetzt ändern. Man will aber keine "Kurskorrektur" einleiten, sondern nur eine andere Art der Darstellung pflegen, die eingängiger sein soll. Hintergrund von Schumers Äußerung ist ein Programmpaket, das unter dem Slogan "A Better Deal: Better Jobs, Better Wages, Better Future" für morgen angekündigt wird. Damit will man Trump als den Deal-Macher etwas entgegensetzen und schließlich natürlich an Strategien aus der Vergangenheit wie dem "New Deal" an. Gut möglich allerdings, dass es denselben Weg geht wie Martin Schulz mit seiner "sozialen Gerechtigkeit". So soll neben Weiterbildungsmaßnahmen der Mindestlohn auf 15 US-Dollar erhöht, ein Infrastrukturprogramm, mit dem Trump bislang nicht weitergekommen ist, vorgelegt (U.a. schnelles Internet auf dem Land) oder eine Art Preisbremse für verschreibungspflichtige Medikamente werden.

mehr:
- Kongress zwingt Trump neue Sanktionen gegen Russland auf (Florian Rötzer, Telepolis, 24.07.2017)


Alles regt sich über Trump auf, aber die US-amerikanische Politik braucht keinen offensichtlichen Narzissten, um aggressives und unlogisches Zeugs zu produzieren!
dazu:
- Die nächste Zutat zur Propaganda-Suppe: Scharfe US-Resolution gegen Russland (Post, 10.12.2014)
Die Anstalt: "FAZ" und "DIE ZEIT" stecken im Arsch der USA, die wollen keinen Frieden {3:58}

Veröffentlicht am 10.12.2014
Die Anstalt - Max Uthoff: Transatlantische Medien kein Interesse an Frieden! "FAZ " und "DIE ZEIT" stecken im Arsch der Amerikaner!
Ganze Folge hier: http://x2t.com/336865


Für den Durchschnittsamerikaner (s.u.) dürften Beweise solcher Qualität genügen!




Es ist der wohl gefährlichste Konflikt der Welt: US-Präsident Trump hat Nordkorea indirekt einen Krieg angedroht. Zuvor war bekannt geworden, dass Pjöngjang näher an der Entwicklung einer Atomrakete ist als angenommen.

US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit Nordkorea der Führung in Pjöngjang indirekt militärische Gewalt angedroht: Wenn Nordkorea seine Drohungen fortsetze, werde diesen mit "Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat" begegnet, sagte Trump vor Journalisten in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. Es sei für Nordkorea besser, den USA nicht weiter zu drohen.

Zuvor war bekannt geworden, dass Nordkorea auf dem Weg zur vollwertigen Atommacht weitergekommen ist: Nach Erkenntnissen der USA und Japans ist Pjöngjang in der Lage, seine Raketen mit Miniatur-Atomsprengköpfen zu bestücken. Das würde bedeuten, dass Nordkorea näher am Ziel einer Atomrakete ist als bisher angenommen.

Die "Washington Post" berichtete unter Berufung auf vertrauliche Geheimdiensterkenntnisse, dass Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm erhebliche Fortschritte gemacht habe: Die Bestückung könne Interkontinentalraketen umfassen. Ein neuer Bericht des japanischen Verteidigungsministeriums kommt zu dem gleichen Schluss. 

mehr:
Atomkonflikt: Trump droht Nordkorea mit "Feuer, Wut und Macht" (SPON, 09.08.2017, Hervorhebung im letzten Absatz von mir)

mein Kommentar:
Geheimdiensterkenntnisse… Wenn ich das Wort nur höre!
Wer glaubt, daß diese Erkenntnisse wahr bzw. neu sind?




Washington/Pjöngjang . Der Streit zwischen Nordkorea und den USA hat eine neue Stufe erreicht: US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Angriffswarnung mit einer neuen Drohung gekontert. US-Verteidigungsminister Jim Mattis widersetzt sich erstmals dem Konfrontationskurs Trumps.

"Nordkorea sollte sich lieber zusammenreißen, sonst wird es Ärger kriegen wie nur wenige Staaten zuvor", sagte Trump am Donnerstag in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein, selbst wenn es über einen Angriff auf die USA nur nachdenke.

Seine vorige Botschaft an die Regierung in Pjöngjang sei "vielleicht nicht hart genug" gewesen, sagte Trump am Donnerstag auf seiner Golfanlage in Bedminster. Er warnte Pjöngjang davor, "auch nur daran zu denken", die USA oder ihre Verbündeten anzugreifen. Es würden ihnen "Dinge zustoßen, die sie niemals für möglich gehalten haben", sagte Trump. Gleichzeitig betonte er, die USA seien weiterhin offen für Verhandlungen.

mehr:
- Drohungen erreichen neue Stufe Donald Trump legt nach – Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös sein" (rpOnline, 11.08.2017)
dazu:
- Bericht enthüllt: USA wollen nordkoreanische Nuklearanlagen mit B-1-Bombern zerstören (rtDeutsch, 10.08.2017)

How Many Americans Know Where North Korea Is? {4:21}

Veröffentlicht am 08.08.2017
According to a new poll (taken before Trump's 'Fire and Fury' threat) 75% of Americans believe that North Korea's nuclear program is a 'critical threat' to the U.S. This made Jimmy wonder how many Americans even know where North Korea is so we went out to Hollywood Boulevard to find out.

übrigens:
laut einer Umfrage des Pew Research Center im Jahr 2002 glaubte die Mehrheit der US-amerikanischen Bevölkerung, Saddam Hussein könne mit seinen Massenvernichtungswaffen die USA erreichen:
In einer Umfrage speziell zu der Frage, wie Amerikaner über den Konflikt mit dem Irak denken, ist ein Forschungsteam des Program on International Policy Attitudes (PIPA) der University of Maryland in Zusammenarbeit mit Knowledge Networks in Menlo Park, California, zu dem Ergebnis gekommen, dass das Thema Irak zwar in den Medien eine dominante Rolle gespielt hat, kurzfristig unterbrochen nur vom Sniper-Drama, das Washington im Oktober 2002 über mehrere Wochen in Atem hielt. Für das Wahlverhalten am 5. November aber war die Irak-Frage weniger signifikant.3
Die Studie hat weiter zutage gefördert, dass die Mehrheit der Amerikaner eine Abrüstung des Irak durch UN- Waffeninspektoren gegenüber einem Regimewechsel vorzieht. Diese Auffassung wird auch dann vertreten, wenn gewisse Zweifel darüber verbleiben, ob die UN-Inspektoren in der Lage sein werden, alle Massenvernichtungswaffen des Irak tatsächlich zu entdecken. Die meisten Amerikaner glauben sogar, dass Saddam Hussein bereits die Fähigkeit besitzt, Ziele in den USA mit Massenvernichtungsmitteln zu erreichen. [Brennpunkt Irak – Der Irak und die amerikanische Öffentlichkeit, Dieter Dettke, Repräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung, Washington D.C., USA, Friedrich-Ebert-Stiftung, Dezember 2002]
Neues aus der Anstalt Max Uthoff über Amerika {4:30}

Veröffentlicht am 01.09.2012
der einzige Krieg den die Amerikaner jemals gewonnen haben, das war ihr eigener Bürgerkrieg, und den auch nur zur Hälfte.....(: 
...wenn Obama einen Kapuzenpulli getragen hätte, dann wäre er schon vor Jahren von einer Bürgerwehr aus Florida gelyncht worden (: ....
Bradley Manning hätte den Scheiss Friedensnobelpreis verdient für seine Veröffentlichungen auf WiKi Leaks....

siehe auch:
- Fundgrube – Helmut Schmidt: Wie gefährlich ist Amerika? (Post, 29.08.2015)
- Medien: intellektuelle Korrumpierbarkeit in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
und endlich finde ich auch mal einen Artikel, in dem jemand versucht, Nord-Korea zu verstehen:
- "Wäre Ende für Nordkorea" – Expertin: Angriff auf Guam unwahrscheinlich (n-tv, 11.08.2017)

"Meinungsmache bestimmt unser Leben" - Vortrag von Jens Berger in Hamburg {2:01:34}

Veröffentlicht am 03.07.2017
Eigentlich sollte ja Albrecht Müller am 22. Juni im Paul-Steiner-Haus in Hamburg auf Einladung des NachDenkSeiten-Gesprächskreises Hamburg über das Versagen der herkömmlichen Medien referieren. Leider kam jedoch eine Erkrankung dazwischen und NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger musste spontan einspringen. Die einleitenden Worte hielt Ulrike Sumfleth. Vor ca. 200 Gästen kam eine lebhafte Diskussion zustande.
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"Meinungsmache erkennen" ▶ Prof. Mausfeld ▶ Techniken der Meinungmacher {14:13}

Veröffentlicht am 14.07.2017
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=-hItt...
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Am 01. Mai 2017 sprach Rainer Mausfeld im Theater Leo 17 in München auf einer Veranstaltung der ödp.

In diesem Video erklärt der Professor für Allgemeine Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, wie die Demokratie durch Meinungsmanagement gesteuert wird. Dabei spannt er einen Bogen, beginnend vor rund 200 Jahren bis in die Gegenwart.
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Es ist paradox,
obwohl das Wissen der Welt heute nur noch einen Mausklick entfernt ist, sind Millionen Menschen jeder Altersgruppe geistig derart retardiert, dass sie nicht einmal wissen, dass das Wissen der Welt heute nur noch einen Mausklick entfernt ist.
So ähnlich beschreibt auch Michael Schmidt-Salomon in seinem Buch “Keine Macht den Doofen” die Problematik der Massenverblödung durch das Fernsehen.
Es wird beim Einschalten offenbar nicht nur der Alltag und die Langeweile ausgeschaltet, sondern der kritische Verstand gleich mit.

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