Sonntag, 17. Dezember 2017

Russland, westliche Krämerseelen und die Illusion der Informiertheit: Die einen wollen es nicht sehen, die anderen können es nicht…

Jetzt frei gegebene Dokumente zeigen, dass die westlichen Regierungen den zu naiven Gorbatschow mit falschen Versprechungen hereingelegt haben

Immer wieder wurde von Politikern der Nato-Mitgliedsstaaten beteuert, es habe bei den Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands keine Zusicherungen an Russland gegeben, dass sich die Nato nicht über Ostdeutschland hinaus nach Osten erweitert. An den Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag haben neben der Sowjetunion, die USA, Frankreich, Großbritannien, BRD und DDR teilgenommen.

Der damalige US-Präsident George H.W. Bush hatte zur Bedingung gemacht, dass das vereinte Deutschland Nato-Mitgliedsstaat wird bzw. bleibt. Obgleich nach dem Vertrag Deutschland "auf Herstellung und Besitz von und auf Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen" verzichtet, gab es weiterhin das Schlupfloch mit der sogenannten "nuklearen Teilhabe" an US-Atomwaffen, mit denen im Konfliktfall deutsche Flugzeuge ausgerüstet werden können. Die ostdeutschen Bundesländer müssen atomwaffenfrei bleiben: "Ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger werden in diesem Teil Deutschlands weder stationiert noch dorthin verlegt."

Ursprünglich hatte die Sowjetunion den Austritt Deutschlands aus der Nato gefordert, Gorbatschow stimmte schließlich zu, dass Deutschland frei über eine Bündniszugehörigkeit entscheiden kann. Man muss vermuten, dass es hier weitere Vereinbarungen gegeben haben muss, schließlich sind die Vorkehrungen für Ostdeutschland klar genug, dass hier weder ausländische Truppen noch Atomwaffen stationiert werden dürfen. Ohne eine gewisse Garantie, dass sich die Nato nicht weiter nach Osten ausdehnt, wird Gorbatschow dem Nato-Beitritt des vereinten Deutschlands wohl sonst nicht zugestimmt haben.

mehr:
- "Keinen Inch weiter nach Osten": Was den Russen zur Wiedervereinigung über die Nato versprochen wurde (Florian Rötzer, Telepolis, 15.12.2017)


»Trotz allem Positiven, das in den vergangenen Jahrzehnten erreicht wurde, haben wir es bisher nicht geschafft, einen effektiven Mechanismus der Zusammenarbeit auszuarbeiten. Die bisher ausgebauten Koordinationsorgane geben Russland keine realen Möglichkeiten, bei der Vorbereitung der Beschlussfassung mitzuwirken. Heutzutage werden Entscheidungen manchmal überhaupt ohne uns getroffen. Wir werden dann nachdrücklich gebeten, sie zu bestätigen. Dann spricht man wieder von der Loyalität gegenüber der NATO. Es wird sogar gesagt, ohne Russland sei es unmöglich, diese Entscheidungen zu verwirklichen. – Wir sollten uns fragen, ob das normal ist, ob das eine echte Partnerschaft ist.« [aus Putins Rede vor dem Deutschen Bundestag am 25.09.2001 (Wortprotokoll auf der Seite des Deutschen Bundestages)]


Putins Rede auf der Münchner Konferenz zu Fragen der Sicherheitspolitik überraschte die Teilnehmer und die Öffentlichkeit. Von "Eröffnung des Kalten Krieges" bis zu "Putin droht den USA" war in der Presse hier zu Lande die Rede. Damit sich die Leser ein eigenes Bild über Putins Rede machen können, hat die russische Internetzeitung russland.ru die Rede ins Deutsche übersetzt. Wir dokumentieren die Rede nachfolgend im vollen Wortlaut. Die Zwischenüberschriften in Putins Rede haben wir der besseren Lesbarkeit Willen selbst eingefügt. 
Das Format der Konferenz gibt mir die Möglichkeit, der „übertriebenen Höflichkeit“ zu entgehen, mit geschliffenen, angenehmen, aber leeren diplomatischen Worthülsen sprechen zu müssen. Das Format der Konferenz erlaubt, das zu sagen, was ich wirklich über die Probleme der internationalen Sicherheit denke. Und wenn meine Überlegungen meinen Kollegen allzu polemisch oder ungenau erscheinen, ärgern Sie sich bitte nicht über mich – es ist doch nur eine Konferenz. Und ich hoffe, dass nicht schon nach zwei, drei Minuten meines Auftrittes Herr Teltschik das „Rotlicht“ aufleuchten lässt.
Also. Es ist bekannt, dass die Problematik der internationalen Sicherheit bedeutend breiter ist als die Fragen der militärpolitischen Stabilität. Dazu gehören die Beständigkeit der Weltwirtschaft, die Überwindung der Armut, die ökonomische Sicherheit und die Entwicklung des Dialogs zwischen den Zivilisationen.
Dieser allumfassende, unteilbare Charakter der Sicherheit drückt sich auch in seinem Grundprinzip aus: „Die Sicherheit des Einzelnen – das ist die Sicherheit aller“. Wie sagte doch Franklin Roosevelt schon in den ersten Tagen des II. Weltkrieges: „Wo auch immer der Frieden gebrochen wird, ist er gleichzeitig überall bedroht und in Gefahr.“
Diese Worte haben bis heute ihre Aktualität behalten. Davon zeugt übrigens auch das Thema unserer Konferenz, so wie es hier geschrieben steht: „Globale Krisen – globale Verantwortung“.
Die monopolare Welt
Vor gerade einmal zwei Jahrzehnten war die Welt ideologische und wirtschaftlich zerbrochen, aber ihre Sicherheit garantierten die gewaltigen strategischen Potenziale zweier Supermächte.
Der globale Gegensatz schob äußerst drängende ökonomische und soziale Fragen an den Rand der internationalen Beziehungen und Tagesordnungen. Und wie jeder Krieg hinterließ uns auch der „kalte Krieg“ – bildlich ausgedrückt – „Blindgänger“. Ich meine damit ideologische Stereotypen, doppelte Standards, irgendwelche Schablonen des Blockdenkens.
Die nach dem „Kalten Krieg“ vorgeschlagene monopolare Welt kam auch nicht zu Stande.
Die Menschheitsgeschichte kennt natürlich auch Perioden monopolaren Zustandes und des Strebens nach Weltherrschaft. Alles war schon mal da in der Geschichte der Menschheit. Aber was ist eigentlich eine monopolare Welt? Wie man diesen Terminus auch schmückt, am Ende bedeutet er praktisch nur eines: es gibt ein Zentrum der Macht, ein Zentrum der Stärke, ein Entscheidungs-Zentrum.
Es ist die Welt eines einzigen Hausherren, eines Souveräns. Und das ist am Ende nicht nur tödlich für alle, die sich innerhalb dieses Systems befinden, sondern auch für den Souverän selbst, weil es ihn von innen zerstört.
Das hat natürlich nichts mit Demokratie gemein. Weil Demokratie bekanntermaßen die Herrschaft der Mehrheit bedeutet, unter Berücksichtigung der Interessen und Meinungen der Minderheit.
Nebenbei gesagt, lehrt man uns - Russland – ständig Demokratie. Nur die, die uns lehren, haben selbst, aus irgendeinem Grund, keine rechte Lust zu lernen.
Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist. Nur nicht, weil für eine Einzel-Führerschaft in der heutigen, gerade in der heutigen, Welt weder die militärpolitischen, noch die ökonomischen Ressourcen ausreichen. Aber was noch wichtiger ist – das Modell selbst erweist sich als nicht praktikabel, weil es selbst keine Basis hat und nicht die sittlich-moralische Basis der modernen Zivilisation sein kann.
[…]
Zum Abschluss möchte ich Folgendes bemerken. Wir hören sehr oft, auch ich persönlich, von unseren Partnern, auch den europäischen, den Aufruf an Russland, eine noch aktivere Rolle in den Angelegenheiten der Welt zu spielen.
In diesem Zusammenhang gestatte ich mir eine kleine Anmerkung. Man muss uns kaum dazu ermuntern oder drängen. Russland ist ein Land mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte und fast immer hatte es das Privileg, eine unabhängige Außenpolitik führen zu können.
Wir werden an dieser Tradition auch heute nichts ändern. Dabei sehen wir sehr genau, wie sich die Welt verändert hat, schätzen realistisch unsere eigenen Möglichkeiten und unser Potenzial ein. Und natürlich möchten wir gerne mit verantwortungsvollen und ebenfalls selbstständigen Partnern zusammenarbeiten am Aufbau einer gerechten und demokratischen Welt, in der Sicherheit und Aufblühen nicht nur für Auserwählte, sondern für alle gewährleistet ist. [ Putins Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2007 ; Quelle: russland.ru, veröffentlicht bei der AG Friedensforschung, Kassel"Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist" – Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der 43. Münchner "Sicherheitskonferenz" in deutscher Übersetzung]



Abmachung 1990: Keine Osterweiterung der NATO - Aussenminister Genscher & Baker {1:22}

Veröffentlicht am 04.04.2017
LT-News.com
Wie NATO Russland / SU reinlegt und das Versprechen bricht nach Osten nicht zu expandieren. mehr unter: www.fb.com/leuchtturm.nachrichten

zu Gorbatschows Zustimmung für den Verbleib des wiedervereinigten Deutschland in der NATO siehe:
- Kaukasus-Konflikt: Erst Manöver, dann Krieg (Florian Hassel, Frankfurter Rundschau, 10.09.2008, siehe 4. Absatz und folgende)
Russland empfand schon die im März 2004 vollzogene Ost-Erweiterung der Nato um die baltischen Länder, Rumänien, Bulgarien, Slowenien und Slowakei als Betrug des Westens. Nicht ohne Grund. Als US-Außenminister James Baker bei KP-Generalsekretär Michail Gorbatschow am 8. Februar 1990 um dessen Zustimmung für den Verbleib des wiedervereinigten Deutschlands in der Nato warb, versicherte Baker, es werde "keine Ausweitung der gegenwärtigen Nato-Jurisdiktion nach Osten geben". Gorbatschow setzte nach: "Jede Erweiterung der Zone der Nato ist unakzeptabel." Bakers Antwort: "Ich stimme zu."
Nicht nur aus Putins Sicht war die in Aussicht gestellte Aufnahme Georgiens und der Ukraine nur einer von mehreren neuen Schlägen ins Gesicht Moskaus. Gegen den Willen des Kreml hatte der Westen im Januar die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt, gegen Moskaus Widerstand trieb Washington seine Pläne für eine Raketenabwehranlage in Polen und Tschechien voran. "In den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten haben sich alle daran gewöhnt, dass Einwände Russlands nicht berücksichtigt werden", stellte selbst der westfreundliche Chefredakteur der Moskauer Fachzeitschrift Russia in Global Affairs, Fjodor Lukjanow, leicht verbittert fest. [aus dem o.g. Artikel von Florian Hassel]


Genscher widerspricht Behauptung vom Versprechen an Russland, die NATO nicht nach Osten zu erweitern {1:57}

Veröffentlicht am 03.10.2014
ppms1403
Im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise wird immer wieder behauptet, der Westen habe "versprochen", die NATO nicht weiter nach Osten auszudehnen. Genscher weist diese Behauptung als Legende zurück in der ZDF-Sendung "Zeugen des Jahrhunderts", gesendet am 28.09.2014

Hans-Dietrich Genscher: Bademantel-Konferenz 1990 in Moskau {4:11}

Veröffentlicht am 20.09.2011
GDN1990bis1999
Hans-Dietrich Genscher, damals Bundesaußenminister, unterzeichnete am 12. September 1990 in Moskau den Zwei-plus-Vier-Vertrag. Damit alles glatt ging, musste er in der Nacht zuvor "Pyjama-Politik" betreiben.

In der anschließenden Diskussion lässt sich Putin nicht in die Ecke treiben. Insbesondere kritische Fragen nach seinen Argumenten gegen die Nato, nach den Verhältnissen in Tschetschenien sowie den autokratischen Strukturen in Russland lässt er an sich abperlen. Auf eine Nachfrage nach den mysteriösen Journalistenmorden und den Fall Anna Politkowskaja geht er erst gar nicht ein, fragt nach einer Weile: "Was habe ich vergessen?" Darauf ruft die grüne Sicherheitspolitikerin Angelika Beer in den Saal: "Menschenrechte, Journalistenmorde!" "Ah ja", sagt Putin - und erklärt dann, dass dies ein "kompliziertes Problem" sei, "nicht nur bei uns". Denn die Mehrheit der Medienvertreter würde ja wohl nicht in Russland sterben: "Im Irak, da sind die meisten Journalisten umgekommen."
Es ist eine sehr polarisierende Eröffnung dieser 43. Münchner Sicherheitskonferenz. Das hat keine Tradition, galt die Tagung seit ihrer Gründung doch eher als Treff der Transatlantiker. Eine solch derbe Nato-Kritik war noch nie da. [Sebastian Fischer, Putin warnt USA: Ein Hauch von Kaltem Krieg in München, SPON, 10.02.2007]


KenFM-Spotlight: Dr. Daniele Ganser über die Nato-Osterweiterung {8:03}

Veröffentlicht am 07.03.2016
KenFM
Ursache und Wirkung haben auf der Zeitachse feste Koordinaten. Erst die Ursache, dann die Wirkung.
Geostrategen versuchen immer wieder, U und W zu verdrehen,
um im Schatten dieser Täuschung Werbung für Krieg zu machen.
Bevor die Spannungen in der Ukraine zu einem von US-Eliten verdeckt finanzierten Putsch und zum Bürgerkrieg im gesamten Land führten, hatte sich die NATO über Jahre an Russland heran gerobbt.
Diese NATO-Osterweiterung wurde von den USA bewusst vorangetrieben, obwohl man im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands damals fest versprochen hatte, dass sich die NATO um keinen „Inch“ ausbreiten würde.
Nur unter dieser Bedingung hatte Moskau der Wiedervereinigung zugestimmt und die damalige DDR aus dem Warschauer Pakt entlassen, um dieses Militärbündnis wenig später aufzulösen.
Eurasien und die USA hätten eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur auf den Weg bringen können, nur daran war vor allem der Militärisch-Industrielle-Komplex der USA nicht interessiert. Dieser Industriezweig, oder besser Staat im Staate Amerikas, kann ohne Spannung, ohne Feind, ohne Krieg nicht existieren. Seine „Produkte“ benötigen permanenten Krieg, um einen „Markt“ zu haben. Die NATO ist nur ein Werkzeug, das nötig ist, um Tötungsgerät zu verbrauchen.
Die NATO-Osterweiterung sicherte im Kern nur den Bedarf für Rüstungsgüter, made in USA. Ein krankes System.
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Wladimir Putin begann seine Rede fast sanft, machte ein paar grundsätzliche Bemerkungen zu Demokratie und moderner Zivilisation - dann wurde der russische Präsident deutlich. Mit steinerner Miene warf er den USA vor, sie wollten die Welt beherrschen. Ein neues Wettrüsten drohe.
Das geplante Raketenabwehrsystem: vollkommen überflüssig, und er warte gefälligst auf Washingtons Erklärung, dass diese Waffen nicht gegen Moskau gerichtet seien. Und was eigentlich von den Garantien für Russland angesichts einer Osterweiterung der Nato übrig sei? Russland wisse sich zu wehren!
Sekundenlang schwieg die Internationale Sicherheitskonferenz erschrocken. Das waren neue Töne, die an eine längst überwunden geglaubte Vergangenheit gemahnten: der mächtigste Mann Russlands in vollem Harnisch. [aus: Martin Bialecki, Münchner Sicherheitskonferenz: Ein Hauch von Kaltem Krieg, Tagesspiegel, 10.02.2017]

KenFM-Spotlight: Dr. Daniele Ganser über den richtigen Umgang mit Massenmedien {5:41}

Veröffentlicht am 07.03.2016
KenFM
KenFM traf 2014 zum wiederholten Male den Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in Basel, um mit ihm nicht nur über die Mechanik der klassischen Aufarbeitung zu sprechen, sondern auch, wie man diese Mechanik durchbrechen kann.
Zudem kommt in dem 100-minütigen Gespräch (https://kenfm.de/daniele-ganser-august14) das wesentliche Motiv der meisten historischen Lügen zur Sprache: Macht. Macht, die sich vor allem auf den Zugriff von endlichen Ressourcen konzentriert. Ressourcen sind das A und O, um die Kriege der letzten Jahrzehnte zu verstehen.
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Joseph Goebbels benutzte Bernays Buch Crystallizing Public Opinion, um die antijüdische Propaganda im nationalsozialistischen Deutschland aufzubauen. Bernays, ebenso wie sein Onkel Sigmund Freud selbst Jude, erfuhr davon durch Karl von WiegandReporter der amerikanischen Hearst-Zeitung in Deutschland. Dieser hatte Goebbels besucht und mit ihm einen Rundgang in dessen Bibliothek unternommen. Bernays äußerte sich in seiner 1965 erschienenen Autobiographie wie folgt:
I knew that any human activity can be used for social purposes or misused for antisocial ones. Obviously the attack on the Jews of Germany was no emotional outburst of the Nazis, but a deliberate, planned campaign.[7]
 [Edward Bernays, Einfluss auf Joseph Goebbels, Wikipedia, abgerufen am 17.12.2017]
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dazu:
- PR-Erfinder Bernays: Der Überzeugungstäter (Philipp Schnee, SPON, 30.09.2009)


Screenshots aus: Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer
(Post, 16.07.2016)
Dirk Müller: Sie sollten uns mehr Intelligenz zugestehen! USA hat Interessen in der Ukraine! {14:55}

Veröffentlicht am 06.11.2014
uncutnews.ch
6.November 2014:Kleiner Ausschnitt aus: "Die Montagsgesellschaft diskutiert die Ukraine-Krise u.a. mit Dirk Müller und Willy Wimmer Dr. John C. Hulsman (US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Politik-Experte)
John Hulsman: http://x2t.com/330783 und http://x2t.com/330784
und http://x2t.com/330785
Ganze Veranstaltung hier: http://x2t.com/330786

Dirk Müller vs. NATO-Propaganda-Plattform "Der Standard" {7:52}

Veröffentlicht am 25.11.2014
uncutnews.ch
Pro und Contra - der PULS 4 News Talk vom 24.11.2014:Dirk Müller vs. Eric Frey, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung "DER STANDART".
Eric Frey:http://x2t.com/334416
DER STANDART:http://x2t.com/334417
Komplette Sendung hier:http://x2t.com/334415

(Doku) - Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft [Zbigniew Brzezinski] {1:20:27}

Veröffentlicht am 14.08.2014
Freiheit durch Wissen - PODCAST
Ein Film von Freiheit durch Wissen
Diese Dokumentation berichtet zum einen über Zbigniew Brzezinski, ein polnisch-amerikanischen Politikwissenschaftler, Regierungsberater, Bilderberger und Mitglied des Komitees der 300.
Der Mitbegründer der Trilateralen Komission und CFR-Mitglied schrieb 1997 sein Buch "The Grand Chessboard - Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft".
Desweiteren wird auf sein Buch eingegangen und die Kernaussage, nämlich die langfristigen, geostrategischen Überlegungen bzw. Planungen der USA (Stand 1997) beleuchtet.
Das Kapitel: "Eurasisches Schachbrett" offenbart, dass nach Brzezinski's Ansicht Deutschland und Frankreich in Europa die wichtigsten geostrategischen Akteure sind.
Desweiteren wird deutlich, weshalb gerade die Ukraine derzeit Schauplatz eines Krieges und Umbruches ist und als ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt gilt.
In den geostrategischen Überlegungen geht es vor allem um eins: Ressourcen und letztendlich um Macht.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://freiheitdurchwissen.blogspot.de/
Link zum Buch im PDF-Format:
http://www.attac-leipzig.de/allg/mate...

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Ein Problem (griechisch πρόβλημα próblemadeutsch ‚das Vorgeworfene, das Vorgelegte‘, „das, was [zur Lösung] vorgelegt wurde“), nennt man eine Aufgabe oder Streitfrage, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. Probleme treten in diversen Ausprägungen in allen Lebensbereichen und Wissenschaften auf. Um ein Problem lösen zu können, kann es sinnvoll sein, es in einfachere Unteraufgaben zu zerteilen oder auf ein bereits gelöstes Problem zurückzuführen oder die Ausgangssituation auf ungewohnte Art und Weise zu betrachten. Mehrere in einem übergeordneten kausalen Zusammenhang stehende Probleme können als Problematik bezeichnet werden. [Problem, Wikipedia, abgerufen am 17.12.2017]
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Verstehen ist das inhaltliche Begreifen eines Sachverhalts, das nicht nur in der bloßen Kenntnisnahme besteht, sondern auch und vor allem in der intellektuellenErfassung des Zusammenhangs, in dem der Sachverhalt steht. Verstehen bedeutet nach Wilhelm Dilthey, aus äußerlich gegebenen, sinnlich wahrnehmbaren Zeichen ein „Inneres“, Psychisches zu erkennen. Der Begriff „Verstehen“ wird häufig dem Begriff „Erklären“ gegenübergestellt, wobei das genaue Verhältnis beider Begriffe (und Prozesse) zumeist zueinander unklar bleibt. [Verstehen, Wikipedia, abgerufen am 17.12.2017]
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Kommunikation (lat. communicatio, ‚Mitteilung‘) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen.
Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für WissenErkenntnisErfahrung oder Empathie. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint; „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass GedankenVorstellungenMeinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hineingelangen“. Dies ist eine bestimmte Sichtweise und metaphorische Beschreibung für den Alltag – bei genaueren Beschreibungen des Phänomens Kommunikation wird die Anwendung dieser Metapher allerdings zunehmend schwieriger.
(Für nähere Informationen zum Thema Wissenschaftlich-theoretische Erklärungsversuche zur Beschreibung von Kommunikation siehe Artikel Kommunikationsmodell.)
Das Wort „Kommunikation“ wird neben der ursprünglichen Bedeutung als Sozialhandlung her auch für andere Vorgänge in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet.[1] Der zunehmende Einsatz von Kommunikationstechnologie führte zum Beispiel dazu, dass auch technische Aspekte in den Kommunikationsbegriffeingingen. Unter Kommunikation werden somit auch „Datenübertragung“, „wechselseitige Steuerung“ und in einfachen Fällen auch „Verbindung“ von Geräten verstanden; in anderen Situationen wiederum wird Kommunikation auf Institutionen oder Unternehmen sowie deren Zielgruppen bezogen. Dann werden nicht länger Lebewesen, sondern stattdessen organisierte Einheiten (oder „Systeme“) als Kommunikatoren (Produzenten und Rezipienten) angesehen. Dies gilt beispielsweise dann, wenn im Zusammenhang mit Journalismus, Publizistik oder Marketing von Kommunikation die Rede ist (vgl. diesbzgl. speziell Kommunikator (Medien)).
Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint. Für die meisten Situationen reicht dies auch aus; es wäre zu aufwendig, die eigene Kommunikation ständig zu hinterfragen. Erst bei Missverständnissen und Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation problematisiert. In der wissenschaftlichen Behandlung von Kommunikation (s. weiterführender Link ob.) wird die Frage gestellt, wie Kommunikation erklärt werden kann; unter welchen Bedingungen sie abläuft; was Kriterien für Kommunikationserfolge sind; und wie verlässliche Modelle erstellt werden können, aus denen sich Vorhersagen und Handlungsanweisungen ableiten lassen. [Kommunikation, Wikipedia, abgerufen am 17.12.2017]
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Der Philosoph Bazon Brock zu unlösbaren Problemen in Deutschland {20:55}

Veröffentlicht am 14.08.2014
RT Deutsch
Bazon Brocks Interview bei RT Deutsch in voller Länge. Bazon Brock, Philosoph und Gründer der „Denkerei“, im Interview über „Kommunikation und das Scheitern des gegenseitigen Verstehens in der Politik“, und was er Außenminister Steinmeier schon immer einmal sagen wollte.
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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

mein Kommentar:
…und wenn man die Probleme sowieso nicht wirklich bemeistern oder unter Kontrolle bringen (!?) kann, dann kann man sich wenigstens noch die Taschen vollstopfen…

Ernst Wolff erklärt den IWF in 5 Minuten. {4:54}

Veröffentlicht am 09.02.2016
KenFM
Er sieht aus wie Robert Redford in „Die Unbestechlichen“ und er ist genauso brillant. Die Rede ist von Ernst Wolff, einem Journalisten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Machenschaften der Geld-Elite bis ins kleinste Detail auszugraben und einer breiten Öffentlichkeit zuzuführen.
Das geschieht, wie für einen Autoren üblich, in Buchform, oder indem sich der Journalist Wolff für ein Interview vor die Kameras von KenFM begibt.
Wolff will den Dreck, den er zutage fördert, aber auch erlebbar machen. Die Wut über den Irrsinn bei den Usern verstärken, auf dass sich endlich der überfällige Widerstand regt. Nur so ist Wandel möglich.
Aus diesem Grund lädt Ernst Wolff am 11. Februar 19.30 Uhr in die Berliner Urania. Da Thema lautet:
„Weltmacht IWF - Die Auswirkungen der Programme des Internationalen Währungsfonds in Europa“
Was trocken klingt, erhält, wenn Wolff es präsentiert, einen gewissen Unterhaltungswert, wie dieser Ausschnitt aus Positionen #2 beweist.
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