Warum es geboten ist, sich mit dem Begriff "Heimat" auseinander zu setzenx
"Heimat" gehört zu den sentimental aufgeladenen Vokabeln, die uns das 19. Jahrhundert reichlich beschert hat. Heimat als handfester Besitz an Gut und Boden wurde seinerzeit umgemünzt in Wert des Gefühls. Zunächst hingegen war mit dem Begriff nur ein einfacher Sachverhalt gemeint: Heimat, so heißt es beispielsweise im Grimmschen Wörterbuch, sei das Land oder auch nur der Landstrich, in dem man geboren ist oder auch nur bleibenden Aufenthalt hat.
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Das, so meint der Publizist Jörg Magenau, war einmal. Denn "in der globalen Welt, in der die einen, strotzend vor Mobilität, von Flugplatz zu Flugplatz jetten und andere in überfüllten Fischerbooten hocken oder barfuß durch den Schnee nach Europa marschieren, gibt es Heimat entweder nur für die Glücklichen, die schon da sind, wo sie immer waren, oder man bringt die Heimat mit im Fluchtgepäck und schafft sie sich neu in der Fremde. Heimat ist, wie andere Rohstoffe auch, zu einem knappen Gut geworden, um das weltweite Verteilungskämpfe stattfinden. Wie viele Fremde verträgt sie denn, und was wird dann aus ihr?"
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Heute wird weithin ein "Heimatschwund" konstatiert und beklagt, ohne dass freilich die wechselhafte, ja launische Begriffsgeschichte groß beachtet würde. Im Ersten Weltkrieg wurde das Heimatgefühl von den Nationalisten und dann von den Nazis für ihre Zwecke usurpiert. Heimat hieß dann "Heim ins Reich", und alles Fremde wurde tendenziell ausgemerzt. Und dass nach dem II. Weltkrieg die sogenannten "Heimatvertriebenen" - und ihr Beharren auf das Wiedererlangen verlorener Territorien - die Debatte bestimmten, hatte zur Folge, dass der Terminus Heimat in der Bundesrepublik alsbald verbraucht war und eher gemieden wurde.
mehr:
- Mehr als regressiver Kitsch und falsche Idylle (Robert Kaltenbrunner, Telepolis, 26.12.2019)
siehe auch:
- Idar-Oberstein und seine Geschichte – Metropole der Edelsteine (Post, 11.03.2018)
- Edgar Reitz’ Deutschland-Chronik bei Arte (Post, 27.08.2015)
- Kinoempfehlung: Die andere Heimat von Edgar Reitz (Post, 10.11.2013)
- Das Kino der Zukunft (Florian Rötzer im Gespräch mit Edgar Reitz, Telepolis, 14.02.1997)
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Freitag, 3. Januar 2020
Sonntag, 11. März 2018
Idar-Oberstein und seine Geschichte – Metropole der Edelsteine
Man hängt es nicht an die große Glocke, doch in der Edelstein-Verarbeitung zählt man zur Weltspitze. Schmuck-Designer aus Idar-Oberstein arbeiten für die nobelsten Juweliere der Welt.
Edelsteinschleifer mit Tradition
Die Edelstein-Industrie in Idar-Oberstein hat eine über 500 Jahre lange Tradition. Über Jahrhunderte fand man in der Saar-Nahe-Region Edelsteine. Im saarländischen Oberkirchen und in Idar wurden Achate und Amethyste in Bergwerken abgebaut. Achatschleifer und Goldschmiede, Edelsteinschleifer und –graveure, später auch Diamantschleifer, verarbeiteten Roh-Edelsteine zu kunstvollen Schmuckstücken.
mehr beim SWR:
- Idar-Oberstein und seine Geschichte – Metropole der Edelsteine (Sendung vom 11.03.2018, SWR)
zur Geschichte Idar-Obersteins siehe auch:
- Maori-Kunst aus Idar-Oberstein (Post, 01.06.2017)
- Edgar Reitz’ Deutschland-Chronik bei Arte (Post, 27.08.2015)
- Das Internierungslager in Algenrodt (Post, 01.11.2014)
Spiessbraten {7:50}
Edelsteinschleifer mit Tradition
Die Edelstein-Industrie in Idar-Oberstein hat eine über 500 Jahre lange Tradition. Über Jahrhunderte fand man in der Saar-Nahe-Region Edelsteine. Im saarländischen Oberkirchen und in Idar wurden Achate und Amethyste in Bergwerken abgebaut. Achatschleifer und Goldschmiede, Edelsteinschleifer und –graveure, später auch Diamantschleifer, verarbeiteten Roh-Edelsteine zu kunstvollen Schmuckstücken.
mehr beim SWR:
- Idar-Oberstein und seine Geschichte – Metropole der Edelsteine (Sendung vom 11.03.2018, SWR)
zur Geschichte Idar-Obersteins siehe auch:
- Maori-Kunst aus Idar-Oberstein (Post, 01.06.2017)
- Edgar Reitz’ Deutschland-Chronik bei Arte (Post, 27.08.2015)
- Das Internierungslager in Algenrodt (Post, 01.11.2014)
- Mit der Lederhose zum Klassenfoto – die lange Hose war in der Wäsche (16.06.2007)
Felsenkirche Idar- Oberstein {3:48}
Felsenkirche Idar- Oberstein {3:48}
Am 26.07.2014 veröffentlicht
Gottfried Eniglein
Auf den Fundamenten einer älteren Höhlenburg ließ Wirich IV. von Daun-Oberstein zwischen 1482 und 1484 die Felsenkirche in Idar-Oberstein errichten. Oberhalb der Felsenkirche ragen eine Felswand und die Burg Bosselstein empor. Unterhalb liegen die Häuser des Stadtteils Oberstein. Die Kirche ist durch ihre Lage zum Wahrzeichen der Stadt Idar-Oberstein geworden.
Auf den Fundamenten einer älteren Höhlenburg ließ Wirich IV. von Daun-Oberstein zwischen 1482 und 1484 die Felsenkirche in Idar-Oberstein errichten. Oberhalb der Felsenkirche ragen eine Felswand und die Burg Bosselstein empor. Unterhalb liegen die Häuser des Stadtteils Oberstein. Die Kirche ist durch ihre Lage zum Wahrzeichen der Stadt Idar-Oberstein geworden.
Spiessbraten {7:50}
Am 20.02.2016 veröffentlicht
Girls Can Grill
Spiessbraten is a specialty dish from the small German town of Idar-Oberstein. I was lucky enough to visit the town and try it once. To this day, I crave it regularly. Two flavor punches make Spiessbraten different from any other type of rotisserie pork: onions and beech wood.
Recipe → http://girlscangrill.com/recipe/spies...
Cooking Twine → http://goo.gl/OKofeO
Beech Wood Chips → http://goo.gl/TQ2zu6
My Grill → http://goo.gl/ZK6eDj
Spiessbraten is a specialty dish from the small German town of Idar-Oberstein. I was lucky enough to visit the town and try it once. To this day, I crave it regularly. Two flavor punches make Spiessbraten different from any other type of rotisserie pork: onions and beech wood.
Recipe → http://girlscangrill.com/recipe/spies...
Cooking Twine → http://goo.gl/OKofeO
Beech Wood Chips → http://goo.gl/TQ2zu6
My Grill → http://goo.gl/ZK6eDj
Dienstag, 12. April 2016
Ich liebe böse alte Männer!
Dieter Hallervorden war für mich immer der Beweis, daß Comedy in Deutschland nicht funktioniert…
Didi Anruf vom Chef [9:29]
Veröffentlicht am 15.03.2015
… aber im Alter scheint er zu großer Form aufzulaufen:
SEIN LETZTES RENNEN Trailer 2 Deutsch German | 2013 Dieter Hallervorden [HD] [2:17]
Dieter Hallervorden: Vom Seelischen her verbindet mich mit Russland mehr als mit Amerika [3:05]
Dieter Hallervorden - Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit) - Offizielles Video (HD) [5:32] Text (Magistrix)
siehe zu dem Lied auch:
- Hallervordens „Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit)“ und die traurige Reaktion der Oberen in einigen maßgeblichen Medien. Eine Rückschau. (Albrecht Müller, NachDenkSeiten)
Wundert sich jemand?
Dieter Hallervorden - Erdogan, zeig mich an! - Offizielles Video (HD) [1:44]
Nachdem der Staatsanwalt, assistiert von der Kanzlerin, gegen einen Künstler ermittelt und der türkische Staatschef gegen „NDR-Extradry“ vorgeht und auch andere Kabarettisten sogar mit Terror bedroht werden, hat sich nun Dieter Hallervorden für einen Satiresong gegen Erdoğan entschieden.
„Ich wollte da nicht nur solidarisch mit den angegriffenen Kollegen sein, sondern eigentlich auch mit mir selbst und meiner künstlerischen Freiheit!“
So hat Hallervorden auf eine der bekanntesten, deutschen Karnevalsmelodien einen scharfzüngigen Text gesungen, der dem Großinquisitor die eigenen Grenzen aufzeigt. Der Narrhallamarsch wurde vor über 200 Jahren bereits zum satirisch-musikalischen Stinkefinger gegen preußische Zensur und französisches Machtgehabe.
„Als ob es nicht ausreicht, dem türkischen Machthaber Flüchtlinge, Steuermilliarden und Lenkwaffen auszuliefern: nun ist auch noch die Meinungsfreiheit ‚geliefert‘“, zürnt Dieter Hallervorden.
Kanal abonnieren: http://bit.ly/1NV2wC8
Aktuelle Infos auf der offiziellen Seite von Dieter Hallervorden: https://www.facebook.com/DieterHaller...
SUNROCK Studios: https://www.facebook.com/sunrockstudios
(P) + (C) 2016 SUNROCK, (LC 15626)
Weitere Satire-Songs von Dieter Hallervorden:
1. Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit): https://youtu.be/emS66UBx7bs
2. Oh je, Vau Weh: https://youtu.be/oCKBVsQJkLA
Neu auf CD:
►►►bei Amazon: http://amzn.to/1UIEH19
►►►bei JPC: http://bit.ly/1QQY07T
http://www.weltnetz.tv
siehe auch:
- Satire-Streit: Hallervorden besingt Erdogan (SPON, 11.04.2016)
- Jetzt singt auch Dieter Hallervorden über Erdogan (RP online, 11.04.2016)
- Hallervorden: "Erdogan, zeig mich an!" (Florian Rötzer, Telepolis, 11.04.2016)
mein Kommentar:
Wenn wir jetzt noch ein paar mehr Komiker auf Erdogan loslassen, vielleicht verzichtet er dann ja freiwillig auf einen EU-Beitritt.
Da fällt mir ein: Wie wär’s, wenn wir das mit der Ukraine genauso machen würden?
Vielleicht machen wir ja auch mal einen Wettbewerb. Thema: Guantanamo oder der militärisch-industrielle Komplex. (Vielleicht sogar mit Putin als Sponsor…)
sogar in meiner beschaulichen Heimatstdt Idar-Oberstein, das bestimmt nicht zur kulturellen Avantgarde zählt, scheinen einige interkulturelle Schwierigkeiten unübersehbar:
- Weil sie eine Frau ist: Imam gibt Julia Klöckner nicht die Hand (Pfalz-Nachrichten, 22.09.2015)
- Julia Klöckner sagt Gespräch mit islamischen Geistlichen ab Imam verweigert CDU-Spitzenkandidatin Händedruck (die Freie Welt, 23.09.2015)
- Kein Händedruck: CDU-Landeschefin Klöckner verzichtet auf Gespräch mit Imam (Allgemeine Zeitung, 23.09.2015)
- Imam Verweigert Frau Klöckner Den Handschlag (Kopten ohne Grenzen, 23.09.2015)
- Frau Klöckner und der Imam (Christoph Giesa, The European, 29.09.2015)
Frauen dürfen sich nicht verweigern Imam hält mitten in Berlin frauenverachtende Predigt [1:26]
mein Kommentar:
Realsatire!
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Didi Anruf vom Chef [9:29]
Veröffentlicht am 15.03.2015
… aber im Alter scheint er zu großer Form aufzulaufen:
SEIN LETZTES RENNEN Trailer 2 Deutsch German | 2013 Dieter Hallervorden [HD] [2:17]
Veröffentlicht am 04.09.2013
Offizieller Sein letztes Rennen Trailer 2 2013 (German / Deutsch) | Dieter Hallervorden Movie Trailer in HD (OT: Sein letztes Rennen) Kinostart: 10 Okt 2013| Abonnieren ➤ http://abo.yt/kc | Mehr http://KinoCheck.me | Trailer #1: http://youtu.be/tBuXYm8A3dQ
Paul Averhoff (Dieter Hallervorden) hat 1956 als Marathonläufer olympisches Gold geholt. Er war eine Legende. Doch jetzt, im Alter, müssen Paul und seine Frau Margot (Tatja Seibt) nach vielen glücklichen Jahren von Zuhause ausziehen und ins Altenheim. Ihre Tochter Birgit (Heike Makatsch) fliegt als Stewardess um die Welt und kann sich nicht mehr kümmern. So findet sich Paul auf einmal zwischen Singekreis und Bastelstunde wieder - und fühlt sich wie scheintot. Das soll es nun gewesen sein? Nicht mit Paul! Er holt seine alten Laufschuhe hervor und beginnt im Park seine Runden zu drehen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann immer schneller - fest entschlossen, einmal noch einen Marathon zu laufen. Margot ist alles andere als begeistert, lässt sich aber überreden, ihn wie früher zu trainieren. Doch seine Mitbewohner erklären ihn für verrückt - und der Heimleitung ist Paul ein Dorn im Auge, weil er mit seiner Eigenwilligkeit die zeitlich genau abgestimmten Abläufe durcheinander wirbelt. Dann aber taucht ein altes Foto von Pauls Olympiasieg auf - und seine Mitbewohner erinnern sich an den Helden von einst. Als er auch noch ein Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias (Frederick Lau) gewinnt, schlägt ihre Zurückhaltung in Begeisterung um, sie feiern mit ihm und feuern ihn an. Und entdecken mit ihm das Gefühl, dass auch für sie das Leben noch nicht ganz vorbei ist. Paul zieht sein Training durch - Runde für Runde, Tag für Tag, „immer weiter", wie er sich geschworen hat. Denn er will seinen Traum verwirklichen, für sich selbst, für Margot, für seine Tochter Birgit, und für all die anderen, denen er es beweisen möchte...
Note | Sein letztes Rennen german trailer courtesy of Universum Film GmbH. All Rights Reserved. KinoCheck®
Note | Sein letztes Rennen german trailer courtesy of Universum Film GmbH. All Rights Reserved. KinoCheck®
Dieter Hallervorden: Vom Seelischen her verbindet mich mit Russland mehr als mit Amerika [3:05]
Veröffentlicht am 07.10.2015
Politischer Kabarettist Dieter Hallervorder im Interview mit Ken Jebsen. Ein Ausschnitt. Oktober 2015. Quelle KenFM: https://www.youtube.com/watch?v=kuEEI...
Dieter Hallervorden - Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit) - Offizielles Video (HD) [5:32] Text (Magistrix)
Veröffentlicht am 05.09.2015
Neu auf CD:
►►►bei Amazon: http://amzn.to/1UIEH19
►►►bei JPC: http://bit.ly/1QQY07T
»Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit)« - Song-Download hier:
►►►bei Amazon: http://amzn.to/1Uu1WQa
►►►bei iTunes: http://apple.co/1LbBoJ9
►►►bei Google Play: http://bit.ly/1JIdmW6
Kanal abonnieren: http://bit.ly/1NV2wC8
Aktuelle Infos auf der offiziellen Seite von Dieter Hallervorden:
https://de-de.facebook.com/DieterHall...
Videoproduktion: Halliwood Filmproduktion GmbH, © 2015
Regie: Johannes Hallervorden
Kamera: Axel Martin, Kai Glawe
Schnitt: Axel Martin (edithouse)
Musikproduktion: SUNROCK Studios
Produzent: Matthias Müller
Text: Dieter Hallervorden, Johannes Hallervorden, Isaak Herzog
Komposition: Isaak Herzog, Mad Vandercook
Band: Rockband EMMA
(P) + (C) 2015 SUNROCK, LC 15626
►►►bei JPC: http://bit.ly/1QQY07T
»Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit)« - Song-Download hier:
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Aktuelle Infos auf der offiziellen Seite von Dieter Hallervorden:
https://de-de.facebook.com/DieterHall...
Videoproduktion: Halliwood Filmproduktion GmbH, © 2015
Regie: Johannes Hallervorden
Kamera: Axel Martin, Kai Glawe
Schnitt: Axel Martin (edithouse)
Musikproduktion: SUNROCK Studios
Produzent: Matthias Müller
Text: Dieter Hallervorden, Johannes Hallervorden, Isaak Herzog
Komposition: Isaak Herzog, Mad Vandercook
Band: Rockband EMMA
(P) + (C) 2015 SUNROCK, LC 15626
siehe zu dem Lied auch:
- Hallervordens „Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit)“ und die traurige Reaktion der Oberen in einigen maßgeblichen Medien. Eine Rückschau. (Albrecht Müller, NachDenkSeiten)
Und darum fragten ihn zum runden Geburtstag auch zahlreiche Fernsehsendungen an. Zumal er auf seiner Homepage einen Song platziert hat, den er selbst zum runden Fest verfasst und gesungen hatte. Bei dem Lied verband Hallervorden allerdings deutliche Medienkritik mit dem Dank an sein Publikum: „Ihr macht mir Mut in dieser Zeit / es tut einfach gut, dass Ihr hier seid.“ Den Gewinn aus dem Song hatte Hallervorden einem Flüchtlingshilfswerk zugesagt.mein Kommentar:
Die Agentur „More than actors“, die Hallervorden vertrat, wurde mit festen Sendungswünschen zum Geburtstag geradezu überrannt: unter anderem von Carmen Nebel (ZDF), Beckmann, NDR-Talkshow und Markus Lanz. Jeweils wurden bereits auch die konkreten Sendetermine angefragt. Der Bedingung Hallervordens, den Song „Ihr macht mir Mut“ zu präsentieren, den die Agentur den Redakteuren zugemailt hatte, wurde sofort entsprochen. Aber dann kam es knüppeldick und wie abgesprochen: nachdem die Chefredaktionen jeweils ein paar Tage „in sich gegangen waren“, erhielt die Agenturchefin Claudia Neidig von allen eine Absage!
Wundert sich jemand?
Dieter Hallervorden - Erdogan, zeig mich an! - Offizielles Video (HD) [1:44]
Veröffentlicht am 11.04.2016
Hallervordens Narrhallamarsch gegen Zensur: „Erdoğan, zeig mich an!“
Nachdem der Staatsanwalt, assistiert von der Kanzlerin, gegen einen Künstler ermittelt und der türkische Staatschef gegen „NDR-Extradry“ vorgeht und auch andere Kabarettisten sogar mit Terror bedroht werden, hat sich nun Dieter Hallervorden für einen Satiresong gegen Erdoğan entschieden.
„Ich wollte da nicht nur solidarisch mit den angegriffenen Kollegen sein, sondern eigentlich auch mit mir selbst und meiner künstlerischen Freiheit!“
So hat Hallervorden auf eine der bekanntesten, deutschen Karnevalsmelodien einen scharfzüngigen Text gesungen, der dem Großinquisitor die eigenen Grenzen aufzeigt. Der Narrhallamarsch wurde vor über 200 Jahren bereits zum satirisch-musikalischen Stinkefinger gegen preußische Zensur und französisches Machtgehabe.
„Als ob es nicht ausreicht, dem türkischen Machthaber Flüchtlinge, Steuermilliarden und Lenkwaffen auszuliefern: nun ist auch noch die Meinungsfreiheit ‚geliefert‘“, zürnt Dieter Hallervorden.
Kanal abonnieren: http://bit.ly/1NV2wC8
Aktuelle Infos auf der offiziellen Seite von Dieter Hallervorden: https://www.facebook.com/DieterHaller...
SUNROCK Studios: https://www.facebook.com/sunrockstudios
(P) + (C) 2016 SUNROCK, (LC 15626)
Weitere Satire-Songs von Dieter Hallervorden:
1. Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit): https://youtu.be/emS66UBx7bs
2. Oh je, Vau Weh: https://youtu.be/oCKBVsQJkLA
Neu auf CD:
►►►bei Amazon: http://amzn.to/1UIEH19
►►►bei JPC: http://bit.ly/1QQY07T
http://www.weltnetz.tv
siehe auch:
- Satire-Streit: Hallervorden besingt Erdogan (SPON, 11.04.2016)
- Jetzt singt auch Dieter Hallervorden über Erdogan (RP online, 11.04.2016)
- Hallervorden: "Erdogan, zeig mich an!" (Florian Rötzer, Telepolis, 11.04.2016)
mein Kommentar:
Wenn wir jetzt noch ein paar mehr Komiker auf Erdogan loslassen, vielleicht verzichtet er dann ja freiwillig auf einen EU-Beitritt.
Da fällt mir ein: Wie wär’s, wenn wir das mit der Ukraine genauso machen würden?
Vielleicht machen wir ja auch mal einen Wettbewerb. Thema: Guantanamo oder der militärisch-industrielle Komplex. (Vielleicht sogar mit Putin als Sponsor…)
sogar in meiner beschaulichen Heimatstdt Idar-Oberstein, das bestimmt nicht zur kulturellen Avantgarde zählt, scheinen einige interkulturelle Schwierigkeiten unübersehbar:
- Weil sie eine Frau ist: Imam gibt Julia Klöckner nicht die Hand (Pfalz-Nachrichten, 22.09.2015)
- Julia Klöckner sagt Gespräch mit islamischen Geistlichen ab Imam verweigert CDU-Spitzenkandidatin Händedruck (die Freie Welt, 23.09.2015)
- Kein Händedruck: CDU-Landeschefin Klöckner verzichtet auf Gespräch mit Imam (Allgemeine Zeitung, 23.09.2015)
- Imam Verweigert Frau Klöckner Den Handschlag (Kopten ohne Grenzen, 23.09.2015)
- Frau Klöckner und der Imam (Christoph Giesa, The European, 29.09.2015)
Frauen dürfen sich nicht verweigern Imam hält mitten in Berlin frauenverachtende Predigt [1:26]
Veröffentlicht am 03.02.2015
Die Al-Nur-Moschee im Berliner Bezirk Neukölln ist für ihre radikalen Predigten bekannt. Der jüngste Stein des Anstoßes ist eine Predigt gegen Frauen. Darin spricht der Imam dem weiblichen Geschlecht jedwedes Selbstbestimmungsrecht ab.
mein Kommentar:
Realsatire!
=================================
Aufklärerische Impulse beeinflussten Literatur, Schöne Künste und Politik, etwa die Amerikanische Revolution von 1776 und die Französische Revolution von 1789. Sie beeinflussen viele Gesellschaftsbereiche bis heute, so dass der Begriff auch den gesamten Rationalisierungsprozess der Moderne bezeichnet.
Seit 1945 wird die europäische Aufklärung angesichts ihrer Spätfolgen auch als unabgeschlossenes und ambivalentes Projekt gedeutet, etwa in der Frankfurter Schule. Analoge Emanzipationsprozesse, ihr Fehlen oder ihre Notwendigkeit werden auch bei anderen Kulturen diskutiert. [Aufklärung, Wikipedia]
Sonntag, 1. November 2015
Schwarzenacker vor 2000 Jahren: wichtiges Handelszentrum im ehemaligen Stammesgebiet der Mediomatriker
Rom - Marmor, Macht und Märtyrer (2/4) Der Aufstieg zur Kaiserstadt [HD, Doku] [43:44]
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Altertum (Alltagsleben im antiken Rom) [39:03]
Nachdem G. Julius Caesar 58-51 v. Chr. Gallien erobert hatte, ließ Augustus durch seinen Schwiegersohn Agrippa das Land als römische Provinz neu organisieren und mit dem Bau eines ausgedehnten Fernstraßennetzes erschließen. Römische Truppenangehörige verwalteten die Provinz. Die keltische Adelsschicht wurde in die neuen Herrschaftsstrukturen eingebunden. Der intensive Kontakt mit der römischen Administration führte schließlich zu einer tief greifenden Romanisierung aller Bevölkerungsschichten in allen Bereichen des täglichen Lebens. Die folgende, fast 300 Jahre währende Friedenszeit (Pax Romana) in unserer Region brachte eine wirtschaftliche Blüte mit sich. Es entstanden Siedlungen in Pachten, Saarbrücken, Tholey, Bliesbrücken und Herapel sowie Landgüter und Villen in Erfweiler-Ehlingen, Bierbach und Nennig. Metz als Hauptstadt der Mediomatriker und Trier als Hauptstadt der Treverer entwickelten sich zu großen, urbanen Zentren.
Das römische Schwarzenacker lag an der Nord-Süd-Achse von Trier nach Straßburg und 2 km südlich der West-Ost-Achse von Metz nach Worms. Obwohl der römische Ort nicht direkt am Kreuzungspunkt der Straßen lag, sorgte dennoch diese verkehrsgünstige Lage für den Aufschwung des Ortes von einer kleinen keltischen Ansiedlung zu einem wichtigen Handelszentrum im ehemaligen Stammesgebiet der keltischen Mediomatriker.
Das Leben im gallorömischen Etappenort (vicus) von Schwarzenacker endet erst im Jahr 276 n. Chr. Nachdem plündernde und brandschatzende germanische Volksstämme schon mehrfach im 3. Jh. n. Chr. den Rhein überschritten hatten, drangen Franken und Alemannen 275/76 n. Chr. in Gallien ein und hinterließen Spuren der Verwüstung in Städten, Siedlungen und ländlichen Anwesen. Zwar kehrte im 4. Jh. der Alltag in die Stadt zurück. Die ehemals blühende römische Kleinstadt konnte jedoch ihre einstige Bedeutung nicht wiedererlangen. Sie verfiel und wurde schließlich ganz aufgegeben. Viel später werden die Chroniken der Zisterziensermönche aus dem benachbarten Wörschweiler von einer Römerstadt jenseits der Blies berichten. Die Mönche bewirtschafteten den Wüstungsbereich und machten ihn urbar. Die damit verbundenen Planierungsarbeiten waren mit Mühsal verbunden, was sich im Flurnamen ,,Auf der Ungnad" widerspiegelt. Die von Brandschutt schwarz gefärbte Ackerflur gab dem Ort den Namen. Die heutige Ortschaft Schwarzenacker entstand in der Zeit nach 1800. Vorher gab es zwei Gehöfte, von denen der Edelhof innerhalb der römischen Ruinenstätte stand bzw. steht. Als dieser Anfang des 18. Jh. errichtet wurde, fand man Reste eines römischen Schwitzbades, das J. Daniel Schöpflin in der "Alsatia iIIustrata" 1751 beschreibt. Später beauftragte der Landesfürst Herzog Karl 11. August von pfalz-Zweibrücken seinen Hofbaumeister Johann Christian von Mannlich mit der Ausgrabung des Gräberfeldes auf dem "Heidenhübei" in Einöd. Systematische Ausgrabungen und wissenschaftliche Untersuchungen setzten erst sehr viel später ein. Während der Grabungen 1954 und 1963 legten die Ausgräber J. Keller und R. Schindler ein städtisches Besiedlungssystem frei. Es folgten in den Jahren zwischen 1965 - 1967 und 1980- 1982 Grabungskampagnen unter der Leitung von Landeskonservator A. Kolling.
Zahlreiche römerzeitliche Funde aus Schwarzenacker belegen eine wirtschaftliche Blüte von Handel, Handwerk und Gewerbe. Es konnten zwei Töpfereien identifiziert werden. Aber auch Weber, Tuchwalker und -färber übten nachweislich ihr Handwerk aus. Schreinerund Stellmacherwerkzeuge kamen ans Tageslicht (Hobel, Stechbeitel, Sägen, Löffelbohrer).
Außerhalb des Freilichtmuseums, in Randlage des Ortes wurde eine Eisenschmiede entdeckt (GießerkeIle, Hammer, Amboss u. a.). Andere Funde belegen ortsansässige Fuhrleute. Balken- und Schnellwaagen zeugen von korrekten Verkaufspraktiken der Händler. Der Vicus war in erster Linie Gewerbe- und Handelszentrum für einheimische und auswärts hergestellte Produkte, ein zentraler Siedlungspunkt, wo die Bevölkerung der Region insbesondere Nahrungsmittel und andere landwirtschaftliche Produkte umschlagen konnte.
Römermuseum Schwarzenacker: Video [4:02]
Quo vadis?
Römische Ausgrabungen, archäologisches Freilichtmuseum, Kinderfreizeit, Kultur im Saarland entdecken, touristische Attraktionen in SaarLorLux.
2014 findet der Tag der Offenen Tür am 10. und 11. Mai 2014 statt.
Ein Videobericht von Alexander Dossow.
Weitere sichtbare Zeichen römischen Wirkens in der Nähe:
- Limes-Strasse
von Bad Hönningen über Taunusstein, Idstein, Bad Homburg, Butzbach, Hanau, Seligenstadt, Aschaffenburg, Schwäbisch Gmünd, Aalen , Eichstätt bis Regensburg
- Saalburg (Bad Homburg/Taunus)
- Porta Nigra (Trier)
Veröffentlicht am 04.09.2014
Kaum ein Ort in Europa kann auf eine so reiche und bewegte Geschichte zurückblicken wie Rom. Die Überreste aus einer fast dreitausendjährigen Geschichte der Stadt am Tiber ziehen nach wie vor die Besucher in ihren Bann. Der Aufstieg und die Entwicklung der Stadt Rom von einfachen Hüttendörfern auf sieben Hügeln zum "Haupt der Welt", zur Metropole eines Weltreiches, ist ein Spiegelbild der damaligen Herrschaftsverhältnisse. Herrschaftsgeschichte, Baugeschichte und Alltagsgeschichte werden im Film in einen kausalen Zusammenhang gebracht.
Rom ist nicht erst seit Papst Benedikt XVI. eines der beliebtesten Reiseziele, das von Millionen von Pilgern aufgesucht wird. Kaum ein Ort in Europa kann auf eine so reiche und bewegte Geschichte zurückblicken wie die ewige Stadt. Die Überreste einer fast dreitausendjährigen Geschichte ziehen nach wie vor die Besucher in ihren Bann. Von hier begann die Eroberung eines Weltreiches, hier verewigten sich die Cäsaren in einer Fülle imposanter Bauwerke, hier schlug der neue christliche Glaube erste Wurzeln und verbreitete sich dann über das ganze Imperium. Der Aufstieg der Stadt am Tiber vom einfachen Hüttendorf zur Metropole eines Weltreiches ist ein Spiegelbild der damaligen Herrschaftsverhältnisse.
In ihrer vierteiligen Dokumentation will Elli G. Kriesch Herrschafts-, Bau- und Alltagsgeschichte dieser Hauptstadt der Welt in einen historischen Kontext setzen und dem Zuschauer den neuesten Stand der archäologischen Forschung nahebringen. Nicht nur die Bedeutung einzelner Bauwerke wird dargestellt, sondern auch ihre Funktion in der römischen Gesellschaft erklärt. Wie lebten die Aristokraten, wie die Plebejer? Warum baute man Tempel, Triumphbögen und Siegessäulen? Wie verlief der Alltag in der Stadt auf den sieben Hügeln? Wie entwickelte sich das urbane Leben, Kultur und Unterhaltung? Ein Presenter schlägt dabei die Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit, von den Problemen einer modernen Großstadt zu den Problemen einer antiken Kommune. Wie sah die Stadt damals aus und was ist heute noch davon erhalten?
Die zweite Folge "Der Aufstieg zur Kaiserstadt" spannt den Bogen vom Charisma Cäsars, über die Expansion des römischen Weltreichs bis zur Friedensherrschaft des Kaiser Augustus. Er war es, der die Stadt aus Ziegeln zu einer Weltstadt aus Marmor machte. Von Rom aus erstreckte sich strahlenförmig ein gut ausgebautes Straßennetz bis in die letzten Winkel des Reiches. Dies erlaubte rasche Truppenverschiebungen, förderte die Handelsströme und den kulturellen Austausch zwischen den Provinzen und der Hauptstadt. Das einfache Volk lebte auf engstem Raum in mehrstöckigen Mietshäusern, die wegen der Brandgefahr nicht einmal eine Küche besaßen. Gegessen und getrunken wurde in Bars und Tavernen. Die leeren Amphoren landeten auf dem Monte Testaccio, dem Müllberg von Rom, wo heute noch Millionen von Tonscherben den Archäologen Auskunft geben über Herkunft und Umfang der römischen Importe.
In ihrer vierteiligen Dokumentation will Elli G. Kriesch Herrschafts-, Bau- und Alltagsgeschichte dieser Hauptstadt der Welt in einen historischen Kontext setzen und dem Zuschauer den neuesten Stand der archäologischen Forschung nahebringen. Nicht nur die Bedeutung einzelner Bauwerke wird dargestellt, sondern auch ihre Funktion in der römischen Gesellschaft erklärt. Wie lebten die Aristokraten, wie die Plebejer? Warum baute man Tempel, Triumphbögen und Siegessäulen? Wie verlief der Alltag in der Stadt auf den sieben Hügeln? Wie entwickelte sich das urbane Leben, Kultur und Unterhaltung? Ein Presenter schlägt dabei die Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit, von den Problemen einer modernen Großstadt zu den Problemen einer antiken Kommune. Wie sah die Stadt damals aus und was ist heute noch davon erhalten?
Die zweite Folge "Der Aufstieg zur Kaiserstadt" spannt den Bogen vom Charisma Cäsars, über die Expansion des römischen Weltreichs bis zur Friedensherrschaft des Kaiser Augustus. Er war es, der die Stadt aus Ziegeln zu einer Weltstadt aus Marmor machte. Von Rom aus erstreckte sich strahlenförmig ein gut ausgebautes Straßennetz bis in die letzten Winkel des Reiches. Dies erlaubte rasche Truppenverschiebungen, förderte die Handelsströme und den kulturellen Austausch zwischen den Provinzen und der Hauptstadt. Das einfache Volk lebte auf engstem Raum in mehrstöckigen Mietshäusern, die wegen der Brandgefahr nicht einmal eine Küche besaßen. Gegessen und getrunken wurde in Bars und Tavernen. Die leeren Amphoren landeten auf dem Monte Testaccio, dem Müllberg von Rom, wo heute noch Millionen von Tonscherben den Archäologen Auskunft geben über Herkunft und Umfang der römischen Importe.
Altertum (Alltagsleben im antiken Rom) [39:03]
Veröffentlicht am 21.07.2014
Gegen-Sozialismus.jimdo.com
Nachdem G. Julius Caesar 58-51 v. Chr. Gallien erobert hatte, ließ Augustus durch seinen Schwiegersohn Agrippa das Land als römische Provinz neu organisieren und mit dem Bau eines ausgedehnten Fernstraßennetzes erschließen. Römische Truppenangehörige verwalteten die Provinz. Die keltische Adelsschicht wurde in die neuen Herrschaftsstrukturen eingebunden. Der intensive Kontakt mit der römischen Administration führte schließlich zu einer tief greifenden Romanisierung aller Bevölkerungsschichten in allen Bereichen des täglichen Lebens. Die folgende, fast 300 Jahre währende Friedenszeit (Pax Romana) in unserer Region brachte eine wirtschaftliche Blüte mit sich. Es entstanden Siedlungen in Pachten, Saarbrücken, Tholey, Bliesbrücken und Herapel sowie Landgüter und Villen in Erfweiler-Ehlingen, Bierbach und Nennig. Metz als Hauptstadt der Mediomatriker und Trier als Hauptstadt der Treverer entwickelten sich zu großen, urbanen Zentren.
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| Karte Galliens und seiner Stämme vor der vollständigen Eroberung durch Gaius Iulius Caesar 58 v. Chr. [Gallien, Wikipedia] |
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| Handelsrouten im römischen Gallien |
Zahlreiche römerzeitliche Funde aus Schwarzenacker belegen eine wirtschaftliche Blüte von Handel, Handwerk und Gewerbe. Es konnten zwei Töpfereien identifiziert werden. Aber auch Weber, Tuchwalker und -färber übten nachweislich ihr Handwerk aus. Schreinerund Stellmacherwerkzeuge kamen ans Tageslicht (Hobel, Stechbeitel, Sägen, Löffelbohrer).
Außerhalb des Freilichtmuseums, in Randlage des Ortes wurde eine Eisenschmiede entdeckt (GießerkeIle, Hammer, Amboss u. a.). Andere Funde belegen ortsansässige Fuhrleute. Balken- und Schnellwaagen zeugen von korrekten Verkaufspraktiken der Händler. Der Vicus war in erster Linie Gewerbe- und Handelszentrum für einheimische und auswärts hergestellte Produkte, ein zentraler Siedlungspunkt, wo die Bevölkerung der Region insbesondere Nahrungsmittel und andere landwirtschaftliche Produkte umschlagen konnte.
aus dem Besucher-Flyer des Römermuseums Schwarzenacker
Römermuseum Schwarzenacker: Video [4:02]
Veröffentlicht am 31.05.2013
Tag der Offenen Tür im Römermuseum in Homburg/Saar
Quo vadis?
Römische Ausgrabungen, archäologisches Freilichtmuseum, Kinderfreizeit, Kultur im Saarland entdecken, touristische Attraktionen in SaarLorLux.
2014 findet der Tag der Offenen Tür am 10. und 11. Mai 2014 statt.
Ein Videobericht von Alexander Dossow.
Weitere sichtbare Zeichen römischen Wirkens in der Nähe:
- Limes-Strasse
von Bad Hönningen über Taunusstein, Idstein, Bad Homburg, Butzbach, Hanau, Seligenstadt, Aschaffenburg, Schwäbisch Gmünd, Aalen , Eichstätt bis Regensburg
- Saalburg (Bad Homburg/Taunus)
- Porta Nigra (Trier)
Donnerstag, 27. August 2015
Edgar Reitz’ Deutschland-Chronik bei Arte
Zum Wieder- und Neuentdecken: Arte zeigt den Kinofilm "Die andere Heimat" (MI, 26.8.2015, 20.15 Uhr) und Teil 1 der TV-Chronik "Heimat" (ab DO, 27.8.2015, 22.15 Uhr) in neuer Fassung
Es war nicht weniger als ein Fernsehereignis, was die ARD am 16. September 1984 ausstrahlte. Eine Art Grenzstein mit der Aufschrift "Made in Germany", darüber in klobiger Blockschrift sechs Buchstaben: HEIMAT.
Im Hintergrund Wolken im Zeitraffer, dazu düster-hypnotische Klavier- und Holzbläsermusik, die einen heute entfernt an das Titelthema der Krimireihe "Inspector Barnaby" erinnert. Dann wird es schwarz-Weiß. Und das in Zeiten, in denen alles immer bunter, lauter, schneller sein sollte; 1984 gingen die ersten Privatsender Sat.1 (noch unter anderem Namen) und RTL plus auf Sendung.
"Heimat": Am 19. Mai 1919 kehrt Paul Simon aus dem Weltkrieg zurück, sechs Tage ist er aus Frankreich in den heimischen Hunsrück gelaufen. Die in elf Kapitel aufgeteilte Chronik beschreibt anhand von Familienschicksalen der Simons und anderer im fiktiven Dorf Schabbach im Hunsrück die Geschichte der Deutschen, von den beiden Kriegen bis zum Wirtschaftswunder, in den Fortsetzungen "Die zweite Heimat" und "Heimat 3" weiter bis Mauerfall und deutscher Einheit.
mehr:
- Überall ist Heimat (TV-Spielfilm)
- Heimat, Eine deutsche Chronik (Arte)
(1): Fernweh (1919-1928) Donnerstag, 27. August um 22:15 Uhr (120 Min.)
Die Geschichte der Familie der Maria Simon im Hunsrückdorf Schabbach: Im Jahr 1919 kehrt Paul Simon (Michael Lesch) aus der Kriegsgefangenschaft in sein Heimatdorf zurück. Er baut das erste Radio des Dorfes und öffnet so ein Fenster zur Welt... Deutsche, vielfach preisgekrönte Chronik (1984) von Edgar Reitz.
Heimat-Trilogy (Heimat / Heimat II / Heimat 3) - Deutscher Trailer mit engl. UT [6:30]
Am Mittwoch, 26. August 2015, zeigt arte um 20.15 Uhr Die andere Heimat. arte hat seinerzeit den Film co-produziert und veranstaltet somit die TV-Premiere.
Ab dem 27. August zeigt arte dann auch HEIMAT in der neuen, digital restaurierten Kinofassung in 7 Kapiteln.
Hier die Sendetermine:
Donnerstag, 27.08., 22.45 Uhr: 1. Kapitel: Fernweh (1919-1928), und 2. Kapitel: Die Mitte der Welt (1929-1933)
Donnerstag, 03.09., 22.45 Uhr: 3. Kapitel: Weihnacht wie noch nie / Reichshöhenstraße (1935-1938), und 4. Kapitel: Auf und davon und zurück / Heimatfront (1938-1943)
Donnerstag, 10.09., 22.45 Uhr: 5. Kapitel: Die Liebe der Soldaten / Der Amerikaner (1943-1947), und 6. Kapitel: Hermännchen (1955-1956)
Donnerstag, 24.09., 23.50 Uhr: 7. Kapitel: Die stolzen Jahre / Das Fest der Lebenden und der Toten (1967-1982)
Ausführliche Informationen zur digital restaurierten Neufassung finden Sie auf der Homepage von Edgar Reitz. (Heimat123.de)
siehe auch:
- Kinoempfehlung: Die andere Heimat von Edgar Reitz (Post, 10.11.2013)
Das verwandelte Dorf [6:25]
Es war nicht weniger als ein Fernsehereignis, was die ARD am 16. September 1984 ausstrahlte. Eine Art Grenzstein mit der Aufschrift "Made in Germany", darüber in klobiger Blockschrift sechs Buchstaben: HEIMAT.
Im Hintergrund Wolken im Zeitraffer, dazu düster-hypnotische Klavier- und Holzbläsermusik, die einen heute entfernt an das Titelthema der Krimireihe "Inspector Barnaby" erinnert. Dann wird es schwarz-Weiß. Und das in Zeiten, in denen alles immer bunter, lauter, schneller sein sollte; 1984 gingen die ersten Privatsender Sat.1 (noch unter anderem Namen) und RTL plus auf Sendung.
"Heimat": Am 19. Mai 1919 kehrt Paul Simon aus dem Weltkrieg zurück, sechs Tage ist er aus Frankreich in den heimischen Hunsrück gelaufen. Die in elf Kapitel aufgeteilte Chronik beschreibt anhand von Familienschicksalen der Simons und anderer im fiktiven Dorf Schabbach im Hunsrück die Geschichte der Deutschen, von den beiden Kriegen bis zum Wirtschaftswunder, in den Fortsetzungen "Die zweite Heimat" und "Heimat 3" weiter bis Mauerfall und deutscher Einheit.
mehr:
- Überall ist Heimat (TV-Spielfilm)
- Heimat, Eine deutsche Chronik (Arte)
(1): Fernweh (1919-1928) Donnerstag, 27. August um 22:15 Uhr (120 Min.)
Die Geschichte der Familie der Maria Simon im Hunsrückdorf Schabbach: Im Jahr 1919 kehrt Paul Simon (Michael Lesch) aus der Kriegsgefangenschaft in sein Heimatdorf zurück. Er baut das erste Radio des Dorfes und öffnet so ein Fenster zur Welt... Deutsche, vielfach preisgekrönte Chronik (1984) von Edgar Reitz.
Heimat-Trilogy (Heimat / Heimat II / Heimat 3) - Deutscher Trailer mit engl. UT [6:30]
Hochgeladen am 08.02.2008
(Heimat [DE 1981-1984] / Heimat II [DE 1988-1992]/ Heimat 3 [DE/GB 2002-2004])
German Title: Heimat / Die zweite Heimat / Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende
Director: Edgar Reitz
Produktion Company: Edgar Reitz Filmproduktions GmbH (München)
Distributor: Edgar Reitz Filmproduktion (München) / Kinowelt Filmverleih GmbH (Leipzig)
© Edgar Reitz / Kinowelt
German Title: Heimat / Die zweite Heimat / Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende
Director: Edgar Reitz
Produktion Company: Edgar Reitz Filmproduktions GmbH (München)
Distributor: Edgar Reitz Filmproduktion (München) / Kinowelt Filmverleih GmbH (Leipzig)
© Edgar Reitz / Kinowelt
Am Mittwoch, 26. August 2015, zeigt arte um 20.15 Uhr Die andere Heimat. arte hat seinerzeit den Film co-produziert und veranstaltet somit die TV-Premiere.
Ab dem 27. August zeigt arte dann auch HEIMAT in der neuen, digital restaurierten Kinofassung in 7 Kapiteln.
Hier die Sendetermine:
Donnerstag, 27.08., 22.45 Uhr: 1. Kapitel: Fernweh (1919-1928), und 2. Kapitel: Die Mitte der Welt (1929-1933)
Donnerstag, 03.09., 22.45 Uhr: 3. Kapitel: Weihnacht wie noch nie / Reichshöhenstraße (1935-1938), und 4. Kapitel: Auf und davon und zurück / Heimatfront (1938-1943)
Donnerstag, 10.09., 22.45 Uhr: 5. Kapitel: Die Liebe der Soldaten / Der Amerikaner (1943-1947), und 6. Kapitel: Hermännchen (1955-1956)
Donnerstag, 24.09., 23.50 Uhr: 7. Kapitel: Die stolzen Jahre / Das Fest der Lebenden und der Toten (1967-1982)
Ausführliche Informationen zur digital restaurierten Neufassung finden Sie auf der Homepage von Edgar Reitz. (Heimat123.de)
»Wenn das Kino überhaupt leben können soll in Zukunft, muss es eine Insel bilden in dieser Welt. Ein Ausflug auf eine Insel hat einfach die Konsequenz, dass man sich aus seiner gewohnten Welt entfernt.« (Edgar Reitz im SPIEGEL, s.u.)
siehe auch:
- Kinoempfehlung: Die andere Heimat von Edgar Reitz (Post, 10.11.2013)
Das verwandelte Dorf [6:25]
Veröffentlicht am 24.07.2012
Edgar Reitz verwandelt ein Dorf von heute in ein Dorf ins Jahr 1850
DIE ANDERE HEIMAT - Trailer #1 [2:42]
Veröffentlicht am 22.07.2013
Zweiter Trailer für "DIE ANDERE HEIMAT" von Edgar Reitz.
Kinostart 3.10.13
Kinostart 3.10.13
Edgar Reitz, Alle Realitäten, die wir schaffen, fangen im Kopf an [45:05]
Veröffentlicht am 18.01.2014
Der Filmemacher Edgar Reitz im Gespräch mit Alexander Kluge über sein Projekt "Die andere Heimat". Eine "News & Stories"-Sendung vom 4. September 2011.
siehe auch:
- Sprachgenie und unbekannter Bruder (Volksfreund)
(Morbach) Die Morbacher haben Guido Reitz, Bruder des Filmregisseurs Edgar Reitz, nur als zurückgezogenen und wortkargen Menschen kennengelernt. An der Uni in Marburg galt dieser als hochintelligenter Experte für Sprachenforschung. Edgar Reitz hat seinen neuen Film „Die andere Heimat“ seinem 2008 verstorbenen Bruder gewidmet.
- Morbach: Der Bruder von Edgar Reitz beherrschte 50 Sprachen (Christoph Strouvelle, Rhein-Zeitung, 08.10.2013)
- Zeitlupe (Susanne Beyer, SPIEGEL, 30.09.2013)
- Interview mit "Heimat"-Regisseur Edgar Reitz: "Das Fernsehen ist kein narratives Medium mehr" (SZ-Magazin-Interview: Johannes Waechter und Jan Weiler, Süddeutsche Zeitung, 17.05.2010)
- Sprachgenie und unbekannter Bruder (Volksfreund)
(Morbach) Die Morbacher haben Guido Reitz, Bruder des Filmregisseurs Edgar Reitz, nur als zurückgezogenen und wortkargen Menschen kennengelernt. An der Uni in Marburg galt dieser als hochintelligenter Experte für Sprachenforschung. Edgar Reitz hat seinen neuen Film „Die andere Heimat“ seinem 2008 verstorbenen Bruder gewidmet.
- Morbach: Der Bruder von Edgar Reitz beherrschte 50 Sprachen (Christoph Strouvelle, Rhein-Zeitung, 08.10.2013)
- Zeitlupe (Susanne Beyer, SPIEGEL, 30.09.2013)
- Interview mit "Heimat"-Regisseur Edgar Reitz: "Das Fernsehen ist kein narratives Medium mehr" (SZ-Magazin-Interview: Johannes Waechter und Jan Weiler, Süddeutsche Zeitung, 17.05.2010)
aktualisiert am 31.07.2018
Labels:
Fernsehen,
Geschichte,
Gesellschaft,
Idar-Oberstein,
Kino
Samstag, 22. August 2015
Maori-Kunst aus Idar-Oberstein
Die Konsumentin Ist das authentisch oder ein staubfangendes Wirklichkeitssurrogat? Zum Status des Souvenirs
In Schweden gibt es einen Schokoriegel namens Kex, die rote Unterzeile auf der gelben Folie lautet „Choklad“. Das wirkt niedlich und exotisch, aber nicht auf aufdringliche Art. Schon ein paar Mal habe ich die Kex-Verpackung jetzt an hiesigen Pinn- oder Magnetwänden gesehen, bei Freunden und Bekannten. Der Kex-Schriftzug dient ihnen als Souvenir, als preiswertes Erinnerungsstück an die jüngsten Ferien auf Saltkrokan.
Ebenfalls gelb ist die klassische Softpack-Umhüllung der Schweizer Zigarettenmarke Mary Long. Auch dort ist der Produktname auf einen roten Balken geschrieben, und darüber ist die Zeichnung eines Frauenkopfes zu sehen. Die Grafik ist 1952 entstanden, seither hat sich die Aufmachung kaum geändert. Immer wenn ich in der Schweiz bin, nehme ich zwei, drei Päckchen mit. Nicht weil die Zigaretten so gut schmecken – sie sind recht stark –, sondern als ein, nun ja, „authentisches“ Souvenir. (Weil das Wort authentisch fürchterlich missbraucht wird, von Karriere-Coaches, Konzernen und anderen, kann ich nicht anders, als es in Anführungszeichen zu setzen. Wenn Sie es bis zum Ende dieser Spalte schaffen, wird es Ihnen vielleicht ähnlich gehen.)
mhr:
In Schweden gibt es einen Schokoriegel namens Kex, die rote Unterzeile auf der gelben Folie lautet „Choklad“. Das wirkt niedlich und exotisch, aber nicht auf aufdringliche Art. Schon ein paar Mal habe ich die Kex-Verpackung jetzt an hiesigen Pinn- oder Magnetwänden gesehen, bei Freunden und Bekannten. Der Kex-Schriftzug dient ihnen als Souvenir, als preiswertes Erinnerungsstück an die jüngsten Ferien auf Saltkrokan.
Ebenfalls gelb ist die klassische Softpack-Umhüllung der Schweizer Zigarettenmarke Mary Long. Auch dort ist der Produktname auf einen roten Balken geschrieben, und darüber ist die Zeichnung eines Frauenkopfes zu sehen. Die Grafik ist 1952 entstanden, seither hat sich die Aufmachung kaum geändert. Immer wenn ich in der Schweiz bin, nehme ich zwei, drei Päckchen mit. Nicht weil die Zigaretten so gut schmecken – sie sind recht stark –, sondern als ein, nun ja, „authentisches“ Souvenir. (Weil das Wort authentisch fürchterlich missbraucht wird, von Karriere-Coaches, Konzernen und anderen, kann ich nicht anders, als es in Anführungszeichen zu setzen. Wenn Sie es bis zum Ende dieser Spalte schaffen, wird es Ihnen vielleicht ähnlich gehen.)
mhr:
- Maori-Kunst aus Idar-Oberstein (Katja Kullmann, der Freitag, 22.08.2015)
Samstag, 1. November 2014
Das Internierungslager in Algenrodt
Es ist gar nicht leicht, an Informationen über das alliierte Internierungslager Algenrodt in Idar-Oberstein zu kommen, in dem mein Großvater seit dem 26. Mai 1945 rund acht Monate lang eingesperrt war. Nachdem er im Februar 1946 mit seinen Mithäftlingen nach Diez verlegt worden war, gelang ihm im Sommer 1946, also nach über einem Jahr, die Flucht.
Der einzige Hinweis auf das Lager Algenrodt, den ich im Netz finden konnte, bezieht sich auf einen Aufsatz, den der Regierungsschuldirektor Edgar Mais aus Idar-Oberstein im Heimatkalender 1985 des Landkreises Birkenfeld veröffentlicht hat. Wenn es um die Misshandlung von Deutschen geht, hält sich das Interesse deutscher Historiker offenbar in Grenzen.
Dieses Lager war nicht etwa ein Gefängnis, in dem Menschen wegen konkreter Taten festgehalten wurden, sondern ein Sammellager für einfache Mitglieder und untere Funktionäre von NS-Organisationen, die offenbar allein ihrer Gesinnung wegen eingesperrt wurden. Mein Großvater zum Beispiel war einfaches Mitglied der NSDAP und im Zivilberuf Polizeihauptwachtmeister gewesen, der in den zwanziger Jahren in den Polizeidienst eingetreten war; im Krieg hatte er bei der Waffen-SS gedient. Wie wir im Folgenden erfahren werden, waren praktisch alle Inhaftierten kleine Fische dieser Art. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass auch nur einem von ihnen wegen einer konkreten Tat der Prozess gemacht worden wäre.
mehr:
- Internierungslager Algenrodt – ein totgeschwiegenes Stück Zeitgeschichte (Korrektheiten, 04.01.2011)Anmerkungen von mir:
Edgar Mais, ehemaliger Landtagsabgeordneter und Verfasser mehrerer Bücher über die Geschichte Idar-Obersteins, dessen Artikel im Heimatkalender 1985 des Landkreises Birkenfeld in obigem Post wiedergegeben wird, hatte ich im Gymnasium zwei Jahre als Deutschlehrer. Sein Buch »Idar-Oberstein im Dritten Reich« hat er laut einer Meldung der Rhein-Zeitung (01.08.2012) wegen einer Klage aus dem Handel genommen.
In der Grundschule hatte ich eine – inzwischen verstorbene – Lehrerin, deren Schwester einige Zeit in dem Lager in Algenrodt interniert war.
Ich hörte, daß ein Mann aus Veitsrodt, dessen beiden Söhne im Zweiten Weltkrieg gefallen waren und dessen Frau an Krebs gestorben war, 1944 den Posten als Ortsgruppenleiter annehmen mußte. (Man muß nicht glauben, daß sich alle Leute um diese Posten gerissen haben.) Er verstarb über 80jährig im Lager. Seine Tochter war das einzige verbliebene Mitglied der Familie.
Ich hörte, daß »die Schwarzen mal ein Auge zudrückten«.
Zitat aus oben verlinktem Artikel:
[…] und manch einer gedenkt des tunesischen Berwachungssoldaten, der beide Augen zudrückte mit dem Bemerken “Du Gefangener, ich Gefangener”.
zu dem Buch von Edger Mais:
- Edgar Mais stellte sein neues Buch vor (Idar-Oberstein, 27.10.2011)
- Idar-Oberstein im Dritten Reich (Inhaltsverzeichnis, DeutscheNationalBibliothek, )
- Idar-Oberstein: Edgar Mais nimmt Buch aus dem Handel (01.08.2012)
An Diskussionen, ob die Behandlung der Lagerinsassen geplant oder nicht geplant war, möchte ich mich nicht beteiligen. Wer sich dafür interessiert, sehe sich die Artikel
- Rheinwiesenlager (Wikipedia) und
- Internierungslager – Deutschland – Französische Besatzungszone (Wikipedia) an.
- Das Rheinwiesenlager (rheinwiesenlager.de)
- James Bacque (Wikipedia)
- Verschwiegene Schuld? (Bernd Greiner, ZEIT Online, 26.01.1996)
Man wird bei weiterer Suche auf die Rheinwiesenkampagne stoßen:
- Rheinwiesenlagerkampagne- Das Lager Algenrodt (Infoportal24, 23.11.2012)
Ob Eisenhower die Deutschen hasste, mag dahingestellt bleiben.
- Eisenhower's Holocaust - His Slaughter Of 1.7 Million Germans (rense.com, 22.06.2008)
Ich denke, es dürfte aber nicht unmöglich sein, die Aussage, daß die US-Amerikaner Hilfslieferungen des Roten Kreuzes ablehnten, zu überprüfen.
siehe dazu: Council of Relief Agencies Licensed to Operate in Germany (Wikipedia)
Man wird Rezensionen des Buches von Gerd Bayer »Der Stuhl«, erschienen im Rhein-Mosel-Verlag finden:
- Internierungslager war für Häftlinge die Hölle (Rhein-Mosel-Verlag)
- Von Mitläufern und Parteigenossen: NSDAP-Mitgleider als Internierte (Rhein-Mosel-Verlag)
Couchgespräche: Gerd Bayer {5:18}
Am 08.11.2012 veröffentlicht
Landesschau Rheinland-Pfalz
Gerd Bayer, 73, Heimathistoriker und pensionierter Realschullehrer. Die Geschichte der Internierungslager, vor allem in Idar-Oberstein und Diez, hat ihn umgetrieben. Das Ergebnis seiner ausführlichen Recherchen hat er im Buch "Der Stuhl - ... ihr müsst büßen ... büßen." festgehalten. http://www.landesschau-rp.de
Gerd Bayer, 73, Heimathistoriker und pensionierter Realschullehrer. Die Geschichte der Internierungslager, vor allem in Idar-Oberstein und Diez, hat ihn umgetrieben. Das Ergebnis seiner ausführlichen Recherchen hat er im Buch "Der Stuhl - ... ihr müsst büßen ... büßen." festgehalten. http://www.landesschau-rp.de
Man wird Blogs finden, in denen sich über Erlebenisse von Familienangehörigen ausgetauscht wird:
- In französischer Kriegsgefangenschaft in Diez (Forum der Wehrmacht, 09.04.2007)
Man wird auch über die zweifelhaften Behauptungen und Berechnungen von James Bacque stolpern:
- Der geplante Tod: Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern 1945-1946 (Amazon)
- Ohne jeden Schutz – Eine Entschuldigung von Merrit Drucker (Merrit Drucker, Focus Online, 12.12.2011)
Ein ehemaliger US-Offizier bedauert die schrecklichen Zustände in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern nach dem Zweiten Weltkrieg
Ich war in Rheinberg“, sagte ein älterer Deutscher zornig zu mir. Seit ich diese rätselhaften Worte gehört habe, beschäftige ich mich mit den Rheinwiesenlagern. Im April und Mai 1945 wurden mehr als eine Million deutsche Wehrmachtssoldaten und auch viele Zivilisten in riesige Lager unter freiem Himmel gepfercht, zwischen Büderich im Norden und Bad Kreuznach im Süden. Diese Kriegsgefangenen wurden als „entwaffnete feindliche Streitkräfte“ bezeichnet, und damit wurden ihnen ihre Rechte nach der Genfer Konvention verweigert. Das geschah im Geheimen und widersprach den Bestimmungen des Völkerrechts, denn die Genfer Konvention war sowohl von den USA wie von Deutschland ratifiziert worden. Der Nachweis in den Archiven ist eindeutig
Other Losses [10:20]
Veröffentlicht am 31.12.2014
The book Other Losses, how the Germans suffered during the war.Prisoner of War Temporary Enclosures (PWTE) for Women, Rheinwiesenlager, Germany (April 27, 1945) [7:20]
Veröffentlicht am 13.09.2012
Prisoner of War Temporary Enclosures (PWTE) better known as Rheinwiesenlager (Rhine meadow camps).
Prisoners held in the camps were designated Disarmed Enemy Forces not POWs.
The decision had been taken in March 1943 by SHAEF commander in chief Dwight D. Eisenhower because of the logistical problems adhering to the Geneva Convention of 1929.
By not classing the hundreds of thousand of captured troops as POWs, the problems associated with accommodating so many prisoners of war according to international treaties governing their treatment was negated.
Sources for German deaths in these camps range from between 3,000 to 10,000.
Many died from starvation, dehydration and exposure to the weather elements because no structures were built inside the prison compounds.
Prisoners held in the camps were designated Disarmed Enemy Forces not POWs.
The decision had been taken in March 1943 by SHAEF commander in chief Dwight D. Eisenhower because of the logistical problems adhering to the Geneva Convention of 1929.
By not classing the hundreds of thousand of captured troops as POWs, the problems associated with accommodating so many prisoners of war according to international treaties governing their treatment was negated.
Sources for German deaths in these camps range from between 3,000 to 10,000.
Many died from starvation, dehydration and exposure to the weather elements because no structures were built inside the prison compounds.
- Zweiter Weltkrieg – Schurkenstück um tote deutsche Kriegsgefangene (Sven Felix Kellerhoff, Die Welt, 16.11.2011)
- 5000 oder 1 Mio Tote in den Rheinwiesenlagern? Graben verboten! (politikforen.net, 06.12.2010)
- „Werte der Alliierten verraten“ (junge Freiheit, 04.06.2004)
- »Sklaven einer widerlichen Weltanschauung«. Die neonazistischen Aktivitäten zu den »Rheinwiesenlagern« 2010 (Jens Büttner, antifaschistisches Infobüro Rhein-Main, 22.10.2012, Artikel als PDF)
Rheinwiesenlager wahre Todeslager. [3:01]
Veröffentlicht am 06.06.2013
Die berüchtigten Rheinwiesenlager wahre Todeslager, wo man unzählige deutschen Soldaten und Zivilisten alles abnahm und sie auf freien Sumpfwiesen gezielt auf Anweisungen Eisenhowers und nach den dämonischen Morgenthauvorgaben über eine Million deutsche Soldaten, Zivilisten innerhalb kürzester Zeit verrecken ließ. Die Vorräte die das deutsche Reich noch für ca. 2 Jahre in Depots hatte, wurden ihren verweigert und zu Wucher auf alliierten Schwarzmärkten an die verhungernde deutsche Bevölkerung verhöckert.Interantionale Rotkreuzlieferung wurden von den Alliierten nicht rein gelassen umgeleitet und genauso verkauft.
Die berüchtigten Rheinwiesenlager wahre Todeslager, wo man unzählige deutschen Soldaten und Zivilisten alles abnahm und sie auf freien Sumpfwiesen gezielt auf Anweisungen Eisenhowers und nach den dämonischen Morgenthauvorgaben über eine Million deutsche Soldaten, Zivilisten innerhalb kürzester Zeit verrecken ließ. Die Vorräte die das deutsche Reich noch für ca. 2 Jahre in Depots hatte, wurden ihren verweigert und zu Wucher auf alliierten Schwarzmärkten an die verhungernde deutsche Bevölkerung verhöckert.Interantionale Rotkreuzlieferung wurden von den Alliierten nicht rein gelassen umgeleitet und genauso verkauft.
Es kann niemand behaupten, dass man sie nicht hätte ernähren können und nicht anders hätte unterbringen können, die deutschen KL waren überall vorhanden und es waren genügen Vorräte vorhanden die man bewusst zurückhielt.
Zwischen fünf bis sechs Millionen Deutsche befanden sich in den US Lagern am Rhein.
Die Gefangenen werden weder bei Einlieferung noch während des Aufenthaltes registriert. Die Lager werden von allen Seiten bewacht, nachts mit Flutlicht. Fluchtversuche haben sofortige Erschießung zur Folge. Zuweilen wird auch ohne ersichtlichen Anlaß in die Menge der Gefangenen geschossen.
Der Zustand der Lager spottete jeder Beschreibung. Sie glichen zumeist eher Viehkoppeln, ohne jede Einrichtung. Unter freiem Himmel, oftmals ihrer Mäntel und Zeltbahnen beraubt, vegetierten die Kriegsgefangenen, darunter auch Schwerverwundete und Amputierte, auf engstem Raum zusammengedrängt dahin. Ärztliche Versorgung gab es monatelang nicht.
Die Gefangenen hausen trotz Kälte, Regen und Schneeregen ohne Obdach auf nacktem Boden, der sich mit der Zeit in eine unergründliche Schlammwüste verwandelt.Unterkünfte zu errichten, ist verboten. . Zelte werden nicht ausgegeben, obwohl sie in den Depots der deutschen Wehrmacht und in denen der US-Armee reichlich vorhanden sind.
Die Gefangenen gruben sich Erdlöcher, um vor der schlimmsten Kälte geschützt zu sein. Auch das wurde immer wieder untersagt, so daß die Gefangenen oft gezwungen sind, die Erdlöcher zuzuschütten. Es geschieht, daß Bulldozer durch die Lager fahren und Erdlöcher samt den darin vegetierenden Gefangenen zuwalzen.
Während der ersten Zeit gibt es weder Nahrung noch Wasser, obwohl die erwähnten deutschen und amerikanischen Depots überreich mit Vorräten gefüllt sind und der Rhein Hochwasserstand hat.
Die Gefangenen haben keinerlei Verbindung zur Außenwelt, Postverkehr findet nicht statt. Der Bevölkerung ist bei Todesstrafe verboten, die Gefangenen mit Nahrung zu versorgen.
Die deutschen Behörden werden angewiesen, die Bevölkerung entsprechend zu instruieren. Wer dennoch versucht, den hungernden Gefangenen über den Lagerzaun etwas zukommen zu lassen, wird vertrieben oder erschossen.
Das Internationale Rote Kreuz hat keinen Zutritt zu den Lagern. Nahrungsmittel und Hilfsgüter, welche das Schweizer Rote Kreuz in Eisenbahnwaggons an den Rhein transportieren läßt, werden auf Befehl Eisenhowers zurückgeschickt.
Schwerkranke und Sterbende werden unzureichend oder überhaupt nicht versorgt, während nahe gelegene Krankenhäuser und Lazarette ungenutzt bleiben.
In Lagern entlang an den Ufern des Rheins verzeichneten die Armeeärzte vom 1. Mai bis zum 15. Juni 1945 eine erschreckende Sterblichkeitsrate, achtzigmal so hoch wie alles, was sie je in ihrem Leben gesehen hatten. Gewissenhaft registrierten sie die Todesursachen: so und so viele starben an Ruhr und Durchfall, so und so viele an Typhus, Starrkrampf, Blutvergiftung, alles in Zahlen, die unglaublich seit dem Mittelalter waren. Die medizinische Terminologie selbst reicht nicht mehr ganz aus, angesichts der Katastrophe, deren Zeugen die Ärzte wurden. So wurden Todesfälle infolge von Abmagerung und Erschöpfung registriert. .......Herzkrankheit und Lungenentzündung.
Allmorgendlich werden die Toten aus den Lagern abtransportiert, um in Massengräbern versenkt zu werden.
Die Leichen der Verhungerten wurden täglich auf Karren weit außerhalb der Lager in vorbereitete lange Gruben gekippt und in fünf Lagen und langen Reihen aufgeschichtet. Nach Verfüllung mit dem zuvor ausgebaggerten Erdreich erfolgte die Planierung der Massengräber.
Dazu kommen all die Toten, die in dem unergründlichen Schlamm oder in den Latrinen versinken, ohne geborgen zu werden.
Paul Jäger berichtet aus dem Lager Büderich:
"Die Erdlöcher stürzten ein. Man schätzte die Verschütteten auf etwa 230 pro Nacht. Niemand konnte die Menschen ausgraben, keiner war registriert worden. Mit Bulldozern ebneten die Amerikaner die Gruben mitsamt den Toten ein ...."
Hilfe-Organisationen, die versuchten, den Gefangenen in den amerikanischen Lagern zu helfen, wurde die Erlaubnis dazu von der Armee verweigert.
Zwischen fünf bis sechs Millionen Deutsche befanden sich in den US Lagern am Rhein.
Die Gefangenen werden weder bei Einlieferung noch während des Aufenthaltes registriert. Die Lager werden von allen Seiten bewacht, nachts mit Flutlicht. Fluchtversuche haben sofortige Erschießung zur Folge. Zuweilen wird auch ohne ersichtlichen Anlaß in die Menge der Gefangenen geschossen.
Der Zustand der Lager spottete jeder Beschreibung. Sie glichen zumeist eher Viehkoppeln, ohne jede Einrichtung. Unter freiem Himmel, oftmals ihrer Mäntel und Zeltbahnen beraubt, vegetierten die Kriegsgefangenen, darunter auch Schwerverwundete und Amputierte, auf engstem Raum zusammengedrängt dahin. Ärztliche Versorgung gab es monatelang nicht.
Die Gefangenen hausen trotz Kälte, Regen und Schneeregen ohne Obdach auf nacktem Boden, der sich mit der Zeit in eine unergründliche Schlammwüste verwandelt.Unterkünfte zu errichten, ist verboten. . Zelte werden nicht ausgegeben, obwohl sie in den Depots der deutschen Wehrmacht und in denen der US-Armee reichlich vorhanden sind.
Die Gefangenen gruben sich Erdlöcher, um vor der schlimmsten Kälte geschützt zu sein. Auch das wurde immer wieder untersagt, so daß die Gefangenen oft gezwungen sind, die Erdlöcher zuzuschütten. Es geschieht, daß Bulldozer durch die Lager fahren und Erdlöcher samt den darin vegetierenden Gefangenen zuwalzen.
Während der ersten Zeit gibt es weder Nahrung noch Wasser, obwohl die erwähnten deutschen und amerikanischen Depots überreich mit Vorräten gefüllt sind und der Rhein Hochwasserstand hat.
Die Gefangenen haben keinerlei Verbindung zur Außenwelt, Postverkehr findet nicht statt. Der Bevölkerung ist bei Todesstrafe verboten, die Gefangenen mit Nahrung zu versorgen.
Die deutschen Behörden werden angewiesen, die Bevölkerung entsprechend zu instruieren. Wer dennoch versucht, den hungernden Gefangenen über den Lagerzaun etwas zukommen zu lassen, wird vertrieben oder erschossen.
Das Internationale Rote Kreuz hat keinen Zutritt zu den Lagern. Nahrungsmittel und Hilfsgüter, welche das Schweizer Rote Kreuz in Eisenbahnwaggons an den Rhein transportieren läßt, werden auf Befehl Eisenhowers zurückgeschickt.
Schwerkranke und Sterbende werden unzureichend oder überhaupt nicht versorgt, während nahe gelegene Krankenhäuser und Lazarette ungenutzt bleiben.
In Lagern entlang an den Ufern des Rheins verzeichneten die Armeeärzte vom 1. Mai bis zum 15. Juni 1945 eine erschreckende Sterblichkeitsrate, achtzigmal so hoch wie alles, was sie je in ihrem Leben gesehen hatten. Gewissenhaft registrierten sie die Todesursachen: so und so viele starben an Ruhr und Durchfall, so und so viele an Typhus, Starrkrampf, Blutvergiftung, alles in Zahlen, die unglaublich seit dem Mittelalter waren. Die medizinische Terminologie selbst reicht nicht mehr ganz aus, angesichts der Katastrophe, deren Zeugen die Ärzte wurden. So wurden Todesfälle infolge von Abmagerung und Erschöpfung registriert. .......Herzkrankheit und Lungenentzündung.
Allmorgendlich werden die Toten aus den Lagern abtransportiert, um in Massengräbern versenkt zu werden.
Die Leichen der Verhungerten wurden täglich auf Karren weit außerhalb der Lager in vorbereitete lange Gruben gekippt und in fünf Lagen und langen Reihen aufgeschichtet. Nach Verfüllung mit dem zuvor ausgebaggerten Erdreich erfolgte die Planierung der Massengräber.
Dazu kommen all die Toten, die in dem unergründlichen Schlamm oder in den Latrinen versinken, ohne geborgen zu werden.
Paul Jäger berichtet aus dem Lager Büderich:
"Die Erdlöcher stürzten ein. Man schätzte die Verschütteten auf etwa 230 pro Nacht. Niemand konnte die Menschen ausgraben, keiner war registriert worden. Mit Bulldozern ebneten die Amerikaner die Gruben mitsamt den Toten ein ...."
Hilfe-Organisationen, die versuchten, den Gefangenen in den amerikanischen Lagern zu helfen, wurde die Erlaubnis dazu von der Armee verweigert.
- Wesel: 80 000 lagen auf blankem Acker (Fritz Schubert, RP Online, 23.08.2010)
Wesel. Vor 65 Jahren regierte die Not im Kriegsgefangenenlager Büderich. Vor 45 Jahren wurde zum Gedenken ein Mahnmal eingeweiht. Die Anlage im Meerfeld ist würdig, aber kaum zu finden. Hinweisschilder gibt es nicht.
Eisenhower's Rhine Meadows Death Camps Documentary [1:30:13]
Veröffentlicht am 22.10.2014
All sides are guilty of genocide. 12.5 million Germans were killed after WW2. Lets hope more papers are declassified in 2015.
Die Rheinwiesenlager - Ein Film von Volksfront-Medien [35:37]
Veröffentlicht am 07.12.2013
Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht bedingungslos. Die Waffen schwiegen und die deutschen Soldaten begaben sich in ein ungewisses Schicksal. Nach langen Jahren des zähen Ringens hofften die deutschen Soldaten auf eine faire Behandlung durch die Sieger.
„Den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten zu Wasser, zu Lande und in der Luft wird auch der Gegner die Achtung nicht versagen."
(letzter Wehrmachtsbericht, 9. Mai 1945)
Wie falsch sie mit dieser Einschätzung lagen, ist bis heute ein gerne totgeschwiegenes Thema in den Geschichtsbüchern der BRD. Der Mythos der sogenannten Befreiung, der ein Eckpfeiler des Selbstverständnisses der BRD seit ihrer Gründung ist, zieht auch nach Kriegsende eine lange Blutspur hinter sich her. Vertreibung, Raub und Massenmord an Kriegsgefangenen sind Dinge, die so gar nicht in das Bild der gütigen „Befreier" passen wollen.
In den sogenannten Rheinwiesenlagern wurden gegen Kriegsende über 3,4 Millionen deutsche Soldaten inhaftiert. Unter katastrophalen hygienischen Zuständen zusammengepfercht, starben in den Jahren 1945/46 fast eine Million dieser Gefangenen, in Zahlen ausgedrückt: 1.000.000 Gefangene! Sie verhungerten oder erlagen Seuchen in den Händen der sogenannten Befreier. Eine Million Menschen, die in den Akten der US-Streitkräfte lediglich unter der Bezeichnung „Other losses" aufgeführt wurden und deren qualvoller Tod heute einfach systematisch totgeschwiegen werden soll.
Eine Million Menschen, die bereit waren, ihr Leben für den Schutz unserer Heimat einzusetzen, über deren Verbleib man bis heute nicht offen spricht, die Opfer eines gezielt betriebenen Massenmordes wurden, die auch Dich zur Tat rufen!
Helfe auch Du, die Schweigespirale zu brechen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dort, wo aus der Lüge das Fundament für die Zukunft unseres Volkes gebildet werden soll, gilt es, die Fackel der Wahrheit zu entzünden. Dort, wo die Lüge zerbricht, wird der Grundstein für eine bessere Zukunft gelegt.
„Den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten zu Wasser, zu Lande und in der Luft wird auch der Gegner die Achtung nicht versagen."
(letzter Wehrmachtsbericht, 9. Mai 1945)
Wie falsch sie mit dieser Einschätzung lagen, ist bis heute ein gerne totgeschwiegenes Thema in den Geschichtsbüchern der BRD. Der Mythos der sogenannten Befreiung, der ein Eckpfeiler des Selbstverständnisses der BRD seit ihrer Gründung ist, zieht auch nach Kriegsende eine lange Blutspur hinter sich her. Vertreibung, Raub und Massenmord an Kriegsgefangenen sind Dinge, die so gar nicht in das Bild der gütigen „Befreier" passen wollen.
In den sogenannten Rheinwiesenlagern wurden gegen Kriegsende über 3,4 Millionen deutsche Soldaten inhaftiert. Unter katastrophalen hygienischen Zuständen zusammengepfercht, starben in den Jahren 1945/46 fast eine Million dieser Gefangenen, in Zahlen ausgedrückt: 1.000.000 Gefangene! Sie verhungerten oder erlagen Seuchen in den Händen der sogenannten Befreier. Eine Million Menschen, die in den Akten der US-Streitkräfte lediglich unter der Bezeichnung „Other losses" aufgeführt wurden und deren qualvoller Tod heute einfach systematisch totgeschwiegen werden soll.
Eine Million Menschen, die bereit waren, ihr Leben für den Schutz unserer Heimat einzusetzen, über deren Verbleib man bis heute nicht offen spricht, die Opfer eines gezielt betriebenen Massenmordes wurden, die auch Dich zur Tat rufen!
Helfe auch Du, die Schweigespirale zu brechen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dort, wo aus der Lüge das Fundament für die Zukunft unseres Volkes gebildet werden soll, gilt es, die Fackel der Wahrheit zu entzünden. Dort, wo die Lüge zerbricht, wird der Grundstein für eine bessere Zukunft gelegt.
Mir geht es darum, die Diskussion um das Verhalten der Alliierten im und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht den Leuten aus dem rechten politischen Spektrum zu überlassen.
Die reflexhafte Diskriminierung der Menschen, die über die Behandlung der deutschen Lagerinsassen reden, als Alt- oder Neo-Nazis, die die Schuld am Zweiten Weltkrieg und die millionenfache Ermordung von Juden zu relativieren versuchen, muß an die Diskriminierung von »Putin-Verstehern« im Zuge der Ukraine-Krise denken lassen. Es sind die gleichen Mechanismen.
Die Behandlung der Internierten war unmenschlich und in keiner Weise gerechtfertigt. Das muß gesagt werden können, ohne als Geschichtsrevisionist in die Ecke gestellt zu werden. Und diese Behandlung erinnert an Abu Graib und Guantanamo.
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- Der konservative Radiomoderator Rush Limbaugh sagte über den Folterskandal: „Es gibt keinen Unterschied zwischen dem was getan wurde und den Initiationsritualen bei der Studentenverbindung Skull and Bones. Wir werden das Leben von Menschen ruinieren und unsere militärischen Anstrengungen schwächen, und dann werden wir die bestrafen, bloß weil sie eine gute Zeit hatten. Wissen sie, auf diese Leute wird jeden Tag geschossen, ich spreche von Leuten, die bloß eine gute Zeit haben wollten. Haben sie jemals von emotionalem Stressabbau gehört?“[8][9][10]
- Der konservative Radiomoderator Michael Savage sagte über das gleiche Thema: „Anstatt Joysticks hätte ich gerne gesehen, wie man Dynamit in ihre Körperöffnungen gesteckt hätte“. Außerdem sagte er: „Wir brauchen nicht weniger Taktiken der Demütigungen, sondern mehr.“ Wiederholt bezeichnet er Abu-Ghuraib als „Grab-an-Arab prison“ (dt.:„Schnapp dir 'nen Araber-Gefängnis“).[11]
[Abu-Ghuraib-Folterskandal, Reaktionen Großbritanniens und der USA auf die Foltervorwürfe, Wikipedia, abgerufen am 01.11.2014]==========
Man stelle sich vor, in Deutschland würde jemand so etwas über die Behandlung der Juden im Dritten Reich – oder gar über die Behandlung von gefangenen US-Soldaten – sagen. Man stelle sich vor, ein Hamas-Aktivist würde so etwas über die Behandlung eines gefangenen israelischen Soldaten sagen…
aktualisiert am 11.03.2018
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