Posts mit dem Label 9/11 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 9/11 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 30. Oktober 2020

Ein Modernes Märchen | Von Rainer Rupp

Es war einmal ein Kaiser, der lebte ganz weit weg auf der anderen Seite des atlantischen Ozeans. Was er am liebsten machte war Kriege führen, um sein Reich immer weiter rund um die Welt auszudehnen. Deshalb war er immer auf der Suche nach Vorwänden und neuen Wegen, um militärische Konflikte anzuzetteln, ohne dabei die Unterstützung der von ihm angeführten internationalen Wertegemeinschaft zu verlieren. Zugleich bemühten sich seine Hofschranzen und Marktschreier mit großem Geschick, die eigene Bevölkerung weiter einzulullen, damit diese nicht merkte, dass sie mit ihrer Hände und Köpfe Arbeit die Rädchen in der riesigen, den Globus umspannenden Kriegsmaschine des Kaisers in Gang hielten.

Allerdings wurde wegen der vielen teuren Kriege die einst mit Gold prall gefüllte Schatzkammer des Kaiserreichs immer leerer. Aber das konnte den Kaiser nicht aufhalten, denn seine Alchemisten in der Federal Reserve Zentralbank hatten eine Methode entdeckt, wie sie mit Hilfe eines Zauberspruchs aus grünem Papier große Mengen von Gold machen konnten. Das neue Gold des Kaisers, das der Volksmund Dollar getauft hat, bestand zwar weiterhin nur aus grünem Papier, aber Dank des Zauberspruchs der Alchemisten wird der Dollar von des Kaisers Vasallen und anderen Untertanen sogar noch höher geschätzt und geliebt als das richtige Metallgold. Deshalb nahmen die Untertanen und die Vasallen in fremden Ländern das grüne Papier des US-Kaisers gerne in Zahlung und lieferten dafür ihr Öl, Maschinen, Computer und alles andere, was das Kaiserreich sonst noch alles braucht.

Das grüne Dollar-Papier behandelten sie wie Gold und hüteten es in ihren Schatzkammern als Reserve für schlechte Tage. So hatten die Alchemisten des Kaisers das Zauberkunststück vollbracht, dass der Kaiser seine Kriege führen konnte, ohne dafür zu bezahlen. Er musste nur grünes Papier drucken lassen.

Allerdings wurde diese florierende und friedliche Welt, in der Tauschgeschäfte von wertvollem, grünem Papier gegen billiges Öl, Maschinen und Computer unter der wohlwollenden Schirmherrschaft des Kaisers florierten, in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend von bösartigen Barbaren in fremden Ländern gestört und bedroht. Diese Bedrohung bestand darin, dass die heidnischen Barbaren nicht an die Zauberwirkung des grünen Gold-Papiers glauben und sich auch nicht dem gott-gleichen Kaiser im fernen Washington unterwerfen sondern ihre eigene Sache machen wollen.
mehr:
- Des Washingtoner Kaisers neue 11te-September-Kleider (Kommentar von Rainer Rupp, KenFM, 30.10.2020)
siehe auch:

Samstag, 12. September 2020

zum 19. Jahrestag von 9/11: Das Beste, was ich bisher gesehen habe – offene Psychiatrie oder »Kirche der Angst«?

KenFM Live [2] – 16 Jahre 9/11 {2:52:58}

KenFM 
Am 11.09.2017 veröffentlicht 

Text und Links auf YouTube
x
siehe auch:
Die 9/11-Verschwörung – Materialsammlung, September 2019 (Post, 09.09.2019)
Reichstags-9/11: Vom Neocon-Putsch zur weltweiten Überwachung (Post, 10.08.2019)
COG – Continuity of Government – Materialsammlung (Post, 02.04.2019)
9/11 – Die »Wargames« am 11. September – Spekulation und Wirklichkeit (Post, 31.03.2019)
9/11: Neue kurze Videozusammenfassung von Wayne Costes Forschung (Post, 13.02.2019)
9/11: Es stinkt gewaltig! (Post, 28.11.2018)
9/11: Hochrangige Offiziere, Reuters und ein Dialysepatient (Post, 11.09.2018)
10 unwiderlegbare, verstörende Tatsachen zu den 9/11-Anschlägen (Post, 10.09.2018)
Dirk Pohlmann zu den Hintergründen und Folgen von 9/11 (Post, 29.06.2018)
Der 9/11-Fake (Jens Bernert, Rubikon, 16.01.2018)
»Ein 6-Tonnen-Stahltriebwerk macht ein Loch« – 9/11 und die Flugzeuge (Post, 06.10.2017)
9/11 – Probebohrung am Ground Zero (Post, 21.03.2017)
Tagesdosis 27.9.2018 – Leugnung und der 11. September (Post, 21.03.2017)
Erhärteter Verdacht auf Insiderhandel vor 9/11 (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 21.11.2016)
Die Handy-Anrufe des 11.9. (Post, 02.08.2013)
- Uncle Sam’s lucky finds (Anne Karpf, The Guardian, 19.03.2002 – Google-Übersetzer)

Sonntag, 21. Juni 2020

Ein Jumbo-Pilot zu 9/11: »Das kann so nicht passiert sein

Jumbo-Pilot Stiefenhöfer über 9/11: "Das kann so nicht passiert sein" {31:02}

Hallo Meinung
Am 21.06.2020 veröffentlicht 
Der erfahrene Pilot (20.000 Flugstunden) Renato Stiefenhofer, spricht mit HALLO MEINUNG über die politische Lage in Deutschland und der Schweiz. Zum größten Terroranschlag in der Geschichte der Menschheit sagt der Schweizer: "9/11 kann nicht so passiert sein, wie es uns offiziell erzählt wird..."
x
siehe auch:
- Die 9/11-Verschwörung – Materialsammlung, September 2019 (Post, 09.09.2019)

Freitag, 15. Mai 2020

Hypnosetag 106: RKI-Daten unter der Lupe – Das Aufräumen beginnt!



Der Epidemie-Verlauf und die RKI-Daten unter der Lupe

Seit Beginn der Lockerungsmaßnahmen zur Corona Krise warnen sowohl das Robert-Koch-Institut (RKI) wie auch manche Virologen und Politiker beständig vor der Gefahr einer zweiten Infektionswelle. Insbesondere wird dabei auch immer darauf hingewiesen, dass es ca. 2 Wochen dauern würde, bis man einen Wiederanstieg in den Daten erkennen könne, und dass es dann möglicherweise schon zu spät für eine wirksame Gegenreaktion sei.

Vor diesem Hintergrund werden aktuell die täglichen Veröffentlichungen des RKI wieder mit steigender Nervosität verfolgt, insbesondere seit am 09.05.2020 die Corona-Reproduktionszahl erstmals wieder mit R>1 berichtet wurde.

Zeit also, die Verzugsgründe bis zur Veröffentlichung der RKI-Daten noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Verspottet wurde das RKI hierzu bereits hinlänglich, z.B. hier und hier.

Mittlerweile werden vom RKI hochwissenschaftliche Wahrscheinlichkeitsmodelle bemüht (Imputing, Nowcasting), um fehlende oder künftig vielleicht noch eintreffende Daten zu erahnen. Wir werden diese Methoden hier kurz vorstellen und gegen präzise quantitative Auswertungen zur Trödel- und Verluststatistik der Daten spiegeln. (Alle eigenen Auswertungen in diesem Artikel basieren auf den Rohdaten des von Esri bereitgestellten RKI Covid-19 Hub mit Stand vom 30.04.2020).

In dem Zusammenhang werden wir auch noch einmal retrospektiv den Epidemie- Verlauf in Deutschland den vorausgegangenen Maßnahmen zur Kontakteinschränkung gegenüberstellen und die bisher unbefriedigende Stellungnahme von Politik und Wissenschaft hierzu anmahnen. Am Ende wird erläutert, warum die alleinige Betrachtung des R-Werts nicht genügt, um das jetzige Infektionsgeschehen als kritisch oder unkritisch einzuschätzen.

Wo die Daten fehlen

Informationstechnisch gesprochen gibt es zu jedem erfassten Corona-Fall eine ganze Reihe von Zeitstempel, die für Verzugsanalysen relevant wären.

a) Infiziert
b) Erkrankt
c) Testtermin erhalten
d) Testabstrich genommen
e) Testergebnis liegt vor
f) Testergebnis im lokalen Gesundheitsamt erfasst
g) Daten an Landeszentralstelle weitergegeben
h) Daten an RKI weitergegeben
i) Daten vom RKI veröffentlicht

In den derzeit verfügbaren Datensätzen des oben bereits erwähnten RKI Covid-19 Hub werden die Zeitstempel b), f) und i) vorgehalten.

Der Zeitpunkt der Infektion a) und somit des "echten Infektionsgeschehens" müsste sich damit eigentlich über die vom RKI geschätzte Inkubationszeit von ca. 5-6 Tagen relativ genau aus dem Erkrankungsdatum b) zurückrechnen lassen. Leider ist auch nach aktuellen Auswertungen in ca. 34% der Fälle immer noch kein Erkrankungsdatum bekannt, Tendenz seit Ende März steigend (s. Fig 1).

Aktuell behilft sich das RKI damit, das Erkrankungsdatum in solchen Fällen zu schätzen aus der Verzugsstatistik zwischen Meldedatum (Zeitstempel f) s. oben) und Erkrankungsdatum, wenn letzteres bekannt ist. Diese Methodik nennt sich Imputation, wir kommen weiter unten darauf zurück.

Warum dieser Missstand nicht an der Wurzel behoben werden kann, ist eigentlich unverständlich. Natürlich sind unter den gemeldeten Fällen auch Personen ohne Symptome, aber diese wurden und werden ja mehrheitlich gar nicht getestet, so dass dies keine Erklärung sein kann. Außerdem wäre es ja auch kein Hexenwerk, Fälle ohne Symptome bei der Erfassung separat zu kennzeichnen.

Wenn schon eine ganze Volkswirtschaft lahmlegt werden muss, dann sollte man eigentlich auch erwarten können, dass die zuständigen Behörden für eine belastbarere Entscheidungsgrundlage durch vollständige Datenerfassung sorgen.

mehr:
- Zur Trödelstatistik und R-Wert Diskussion der Corona Daten (Florian Nill, Telepolis, 15.05.2020)

mein Kommentar:
Bei solchen Schnitzern fühle ich mich unweigerlich an meine Recherchen zu 9/11 erinnert…
siehe dazu auch:
Interestingly, there is evidence that Flight 77 and Flight 11 were not even scheduled to fly on 9/11.....not that they were scheduled and subsequently canceled - but that a Flight 77 and a Flight 11 were never scheduled in the first place - passengers aren't booked on flights which do not exist (below).
Prior to sometime in 2004 the Bureau of Transportation Statistics (BTS) website for September 11, 2001 showed no record of a Flight 77 or a Flight 11[ Evidence that Flights AA 11 and AA 77 Did Not Exist on September 11, 2001 - http://www.serendipity.li/wot/aa_flts... ]. Then, in 2004, Flight 11 and Flight 77 were "added" to the BTS data for 9/11/2001 but they show no departure time nor an aircraft tail number - this link includes a screen capture of the "new" Flight 11 data:
http://letsrollforums.com//happened-p...[NRUN65, 9/11 - Impossible Speeds from the Hijacked Aircraft?, YouTube, 04,10,2016 – Begleittext zum Video]
Die 8 geheimnisvollen Flugdatenschreiber vom 11. September (Giuletto Chiesa, Voltaire.net, 11.09.2014)
Flugnummern vom 11. September erneut vergeben (Tagesspiegel, 19.05.2011)


Und da ich schon mal dabei bin:
Auch das folgende Video dürfte Assoziationen wecken:

Matthias Bröckers - 11.9. zehn Jahre danach, bei bookmark 3sat {13:24}
Westend Verlag
Am 26.07.2011 veröffentlicht 
Begleittext => YouTube

siehe auch:

Corona-Demos: Ethikerin warnt davor, Demonstranten als Verrückte abzustempeln | illner {26:40}

ZDFheute Nachrichten
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Auf den Straßen protestieren Menschen gegen die Einschränkungen und für ihre Grundrechte in der Coronakrise. Doch vor allem Verschwörungstheoretiker und Populisten schlagen nun Profit aus der Angst anderer. Was dahinter steckt, wurde bei „maybrit illner“ diskutiert.
Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen, hat davor gewarnt, die Teilnehmer so genannter Hygiene-Demonstrationen und ähnlicher Veranstaltungen pauschal als "Verrückte" abzutun. "Ich glaube, wir sollten sehr aufmerksam sein, was da gerade für ein Missbrauch mit Angst und Sorge und existenzieller Not stattfindet", sagte Woopen in der ZDF-Sendung "maybrit illner". Mn müsse nun zunächst "hinhören, das ernst nehmen, Not abwenden und da sein und nicht überall schon wieder Etiketten drauf kleben."
Die ganze Sendung "maybrit illner“ mit dem Thema "Pandemie und Protest – kann Corona das Land spalten?" findet ihr hier:
https://kurz.zdf.de/CMU/
Die Gäste der Sendung waren:
• Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident Saarland
• Boris Palmer (B´/Grüne), Oberbürgermeister Tübingen (zugeschaltet)
• Christiane Woopen, Medizinethikerin, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates
• Michael Meyer-Hermann, Leiter der Abteilung Systemimmunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig
• Nikolaus Blome, Journalist, „Spiegel“-Kolumnist


mein Kommentar:
In einer solchen Sendung wäre für mich, wenn ich Teilnehmer wäre, das wichtigste: Wie komme ich hier wieder ungeschoren raus? (Also: ohne daß ich für die nächsten ein bis zwei Wochen im Zentrum eines Shitstorms stehe?)
Ich hätte gern einen Sprachwissenschaftler, der mir dieses Video auseinandernimmt!!
Natürlich wollen wir hier niemanden pauschal als »Spinner« disqualifizieren, aber die »vorne auf der Bühne stehen (Blome) sind klar »Verrückte«.
Hypnosetag 104: Gibt es gar keine Wahrheit oder wird sie einfach nur verschwunden? (Post, 13.05.2020)
- Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven (Post, 07.05.2020)

CORONA-PANDEMIE: Darum ist die Sterberate in Russland so niedrig {2:02}

WELT Nachrichtensender
Am 15.05.2020 veröffentlicht 
Die Infektionszahlen steigen rasant an. Dennoch ist die Sterberate relativ gering. Wie passt das zusammen? WELT-Reporter Christoph Wanner analysiert die aktuelle Corona-Lage in Russland.
mein Kommentar:
Wie rasch steigende Infektionszahlen und relativ geringe Sterbezahlen zusammenpassen?
Die einfachste Antwort lautet: Das Virus ist nicht so tödlich wie gedacht!
Und wie jeder deutsche regierungsnahe Politiker bemüht sich auch Putin, seinem Volk klarzumachen: Es bestand nie wirklich Gefahr, unsere Maßnahmen haben gewirkt!

x

Freitag, 13. März 2020

Das ohrenbetäubende Schweigen der MSM: Da muß was passiert sein!

Massenvernichtungswaffen, Atompläne, Qaida-Connection: Um den Irak-Feldzug zu rechtfertigen, ließ US-Präsident Bush munter Kriegsgründe erfinden. Jetzt tauchte erstmals ein Memo des Pentagons auf, das zeigt, wie die Administration ihre Beamten drängte, wohlfeile Analysen anzufertigen.

Washington/Los Angeles – Die Anschläge vom 11. September 2001 waren gerade vier Monate her, als Paul Wolfowitz langsam die Geduld verlor: "Wir scheinen keine besonderen Fortschritte zu machen, Geheimdienstinformationen über die Verbindungen zwischen dem Irak und al-Qaida zusammenzutragen", schrieb der damalige Vize-Verteidigungsminister in einem Memo an Staatssekretär Douglas J. Feith, die Nummer drei im Pentagon. Man schulde Verteidigungsminister Donald Rumsfeld eine Analyse zu dem Thema, forderte Wolfowitz.

Das Memo wurde zum Anstoß für die vermeintliche Beweisführung über Verbindungen zwischen dem Regime von Saddam Hussein und dem Terrornetzwerk. Es ist Teil eines nun vollständig veröffentlichten Berichts des Pentagon-Generalinspekteurs Thomas Gimble. Bereits im Februar hatte Gimble Teile des Berichts vor dem Streitkräfteausschuss des US-Senats vorgestellt und nachgewiesen, dass führende Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums vor dem Irak-Krieg Geheimdienstinformationen zuspitzten. Zwar sei das Vorgehen der Gruppe um Staatssekretär Feith nicht gesetzeswidrig gewesen, sie habe der Regierung um Präsident George W. Bush aber eine ungenaue Bewertung der vorhandenen Geheimdienstinformationen gegeben, kritisierte Gimble seinerzeit.

Die bislang geheimen Teile des 121 Seiten starken Sonderberichts enthüllen Berichten der "Washington Post" und er "Los Angeles Times" zufolge nun neue Details, wie Staatssekretär Feith und seine Leute es schafften, widersprüchliche Informationen einfach beiseite zu wischen und die Regierungsspitze davon zu überzeugen, es gebe eindeutige Beweise über Verbindungen zwischen dem Saddam-Regime und Terroristen. Diese angebliche Zusammenarbeit und den vermeintlichen Besitz von Massenvernichtungswaffen hatte die US-Regierung als Hauptgründe für ihren Irak-Feldzug im Jahr 2003 angeführt.

mehr:
- Irak-Feldzug Pentagon-Memo zeigt, wie US-Regierung Kriegsgründe konstruieren ließ (phw, SPON, 06.04.2007)


Folgendes Interview von Amy Goodman (»Democracy Now«) mit Ex-General Wesley Clark fand ungefähr einen Monat vorher, am 02.03.2007, statt:
Kriege gegen den Irak, Iran, Syrien und Libyen seit langem geplant {2:30}
Infokanal
Am 20.03.2011 veröffentlicht 
In einem Interview mit Amy Goodman von "democracy now" spricht Vier-Sterne-General Wesley Clark sich darüber aus, was wir von den Kriegseinsätzen im Mittleren Osten halten dürfen. 

siehe auch:

==========
Sibel Deniz Edmonds (* 1970 im Iran) ist eine ehemalige US-amerikanische Übersetzerin arabischsprachiger Texte beim Federal Bureau of Investigation (FBI), die in der Folge eine der bekanntesten Whistleblower in den USA wurde. Wenige Tage nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurde sie als Dolmetscherin vom FBI eingestellt und arbeitete an der Übersetzung von Überwachungs-Tonbändern in Zusammenhang mit den Terroranschlägen. Sie wurde im März 2002 entlassen, nachdem sie verschiedene Vorfälle von Unterschlagung von Beweismitteln, Landesverrat und Amtspflichtverletzung meldete. Seitdem erhob sie wiederholt Anschuldigungen gegen korrupte Pentagon-Angestellte im Zusammenhang mit unerlaubter Atomwaffen-Proliferation der USA, zuletzt in einer Enthüllungs-Serie der Londoner Sunday Times. Sie ist die Gründerin der National Security Whistleblowers Coalition (NSWBC). 2004 wurde sie ausgezeichnet mit dem Sam Adams Award und 2006 mit dem P.E.N./Newman’s Own First Amendment Award.
[
Sibel Edmonds, Wikipedia, abgerufen am 13.03.2020]
==========

Sibel Edmonds – “weitaus explosiver als die Pentagon Papers” (Mathias Bröckers, broeckers.de, 15.06.2011)

Bröckers-Artikel, Sibel Edmonds betreffend:
- Search Results for: sibel edmonds (Stand: 13.03.2020)


In Interviews mit diesem Autor Anfang März behauptete Edmonds, dass Ayman al-Zawahiri, der derzeitige Chef von Al-Qaida und Osama bin Ladens Stellvertreter, unzählige regelmäßige Treffen mit dem US-Militär und dem Geheimdienst in der US-Botschaft in Baku, Aserbaidschan, hatte Beamte zwischen 1997 und 2001 im Rahmen einer Operation namens "Gladio B". Al-Zawahiri, wie sie anklagte, sowie verschiedene Mitglieder der Familie bin Laden und andere Mudschaheddin wurden in NATO-Flugzeugen in verschiedene Teile Zentralasiens und auf den Balkan transportiert, um an vom Pentagon unterstützten Destabilisierungsoperationen teilzunehmen.
[Nafeez Mosaddeq Ahmed, 
Sonderbericht | Warum wurde ein Bericht der Sunday Times über die Beziehungen der US-Regierung zum Al-Qaida-Chef aufgespießt?, ceasefiremagazine.co.uk, 17.05.2013 – Google-Übersetzer]

Im Dezember 2004 bloggten wir hier aus dem Fragenkatalog, den Familienangehörige von 9/11-Opfern aufgestellt hatten:

"6) Warum wurde die FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds, die behauptet Wissen über die Vorwarnungen zu haben, per Gericht von Generalstaatsanwalt Aschroft und einen von Bush ernannten Richter zum Schweigen verurteilt ?"

Nach dem 11.9. 2001 hatte Frau Edmonds für das FBI zuvor abgehörte Telefonate transkribiert, und war im Zusammenhang mit den 9/11-Hijackern auf illegale Waffen-und Drogengeschäfte gestoßen, die offenbar von höherer Stelle in den USA abgesegnet waren. Als sie davon Meldung machte wurde sie gemobt und nach sechs Monaten entlassen. Sie berichtete über diese Zusammenhänge vor verschiedenen Ausschüßen des Parlaments und der 9/11-Untersuchungskommission – unter Auschluß der Öffentlichkeit weil laut Pentagon die nationale Sicherheit dadurch bedroht war. Seitdem wurde ihr eine "gag order" (ein Maulkorb) auferlegt – sie darf nicht über ihr Wissen sprechen. Wir haben diesen Fall hier im Blog schon des öfteren erwähnt (Sibel Edmonds in die Suche links eingeben) – jetzt aber hat sie gegenüber der Londoner "Times" enthüllt, um was es bei diesen Waffengeschäften ging: um die Weitergabe von KnowHow für Atomwaffen, bei der die NATO-Partner Türkei und Israel die Intermediäre spielten, doch der Chef des pakistanischen Geheimdiensts ISI General Mahmud der Adressat war. Jener Mann, der am Morgen des 11.9. in Washington mit dem späteren CIA-Chef Porter Goss frühstückte und in dessen Auftrag einige Monate zuvor 100.000 Dollar an Mohamed Atta angewiesen würden waren.

Laut Sibel Edmonds sind einige Top-Leute der Bush-Regierung in den Fall verwickelt, ein Name, Marc Gosmann, die Nr. 3 im State Deparment, ist bisher durchgesickert. Eine der abgehörten Schlüsselfiguren rief Gossman nach dem 11.9. an, nachdem einige israelische Spione festgenommen worden waren, die angesichts der brennende Türme gefeiert hatten: "Sie müssen freigelassen werden, sonst könnten sie alles erzählen." Ohne vom FBI verhört worden zu sein wurden die als Umzugsfirma getarnten Mossad-Agenten kurz darauf in aller Stille abgeschoben.

[11.9.2001: Das Schweigen ist ohrenbetäubend, stock-channel.net/stock-board/archive, Nukes & Spooks, Eintrag vom 08.01.2008,  21:34]


- Ein transatlantischer Rehabilitationsversuch von George W. Bush (Post, 13.03.2020)

mein Kommentar:
Zwischen der SPON-Meldung vom 06.04.2007 und dem Artikel von Hannes Stein in der Welt 

Naher Osten: Warum Bush jr. mit seinem Irak-Feldzug richtig lag (Hannes Stein, die Welt, 20.12.2015)


muß etwas in den deutschen Medien passiert sein!
x

Donnerstag, 31. Oktober 2019

9/11: Der weiße Elefant wird versteckt!

Die US-Behörden bleiben den Beweis schuldig, dass der 11. September 2001 das Werk religiöser Terroristen war.
x
Es gibt keinen letztgültigen Beweis dafür, dass nirgendwo auf der Welt eine weißer Elefant existiert. Da aber noch keiner gesichtet wurde, ist dies sehr wahrscheinlich. Ebenso wahrscheinlich ist: Da die US-Regierung nicht eindeutig belegt hat, dass Islamisten für den Anschlag auf das World Trade Center verantwortlich sind und es eher unwahrscheinlich ist, dass sie — für sie entlastende — Beweise versteckt, muss man den Verdacht hegen, dass sie den Terrorakt selbst veranlasst hat. Diese Erkenntnis ist zwar mit Sicherheit ein Schock für alle, die an die wohlwollende Großmacht USA geglaubt hatten, aber es ist ein heilsamer Schock. Jemand, der vor Massenmord an der eigenen Bevölkerung nicht zurückschreckt, wird umso weniger Scheu haben, Menschen anderer Länder zu töten.
x
Wer kennt nicht die Geschichte vom weißen Elefanten? Sie geht etwa so: Peter sagt, es gäbe keine weißen Elefanten. Hans widerspricht diesem Satz mit der Behauptung, es könnte irgendwo doch einen weißen Elefanten geben, auch wenn niemand ihn bisher gesehen hätte. Peters Behauptung wäre also nicht zutreffend. Er sollte eher sagen, dass niemand, soweit er wüsste, bisher einen weißen Elefanten gesehen hat. Damit wird nicht ausgeschlossen, dass irgendwann irgendjemand vielleicht einen weißen Elefanten entdecken wird. Das ist eine saubere logische Schlussfolgerung — genau entsprechend der Lehre der formalen Logik.

Die Metapher des weißen Elefanten wird in Bezug auf die Ereignisse des 11. Septembers 2001 in den USA auf folgende Weise herangezogen:

Es steht fest, dass die Bundesbehörden der USA bisher keine Beweise veröffentlicht haben, dass 19 islamistische Terroristen am 11. September 2001 mehrere Flugzeuge entführt und die USA angegriffen hätten. Nochmals, damit diese Feststellung tatsächlich verstanden wird: Es gibt nicht den geringsten Beweis zur Behauptung der US-amerikanischen Behörden, dass 19 islamistische Terroristen am 11. September 2001 Flugzeuge entführten. Aus dieser Tatsache ziehen einige Forscher die Schlussfolgerung, dass solche Beweise nicht existieren und daher keine islamistischen Anschläge begangen wurden. Auch ich vertrete diese These in meinen Büchern über 9/11 (1, 2).

Widersacher behaupten hingegen, dass diese Schlussfolgerung nicht zwingend aus den Tatsachen hervorgeht. Beweise über die Täter und Aktionen wären zwar nicht publiziert, aber sie könnten aus irgendwelchen Gründen von den US-Behörden verheimlicht werden. Man dürfe deswegen nicht endgültig ausschließen, dass die 9/11-Anschläge von Islamisten begangen wurden. Hier wird dann gern auf das Beispiel des weißen Elefanten hingewiesen.

Aus der Perspektive der formalen Logik haben diese Widersacher recht.

Aber in der Praxis des Lebens spielt formale Logik kaum eine Rolle. Weder kleine noch große Entscheidungen werden nach der formalen Logik getroffen, sondern auf der Grundlage einer Abwägung der empirischen Daten, des gesunden Menschenverstands und der Lebenserfahrung.

mehr:
- Der weiße Elefant (Elias Davidsson, Rubikon, 31.10.2019)
siehe auch:
- Die 9/11-Verschwörung – Materialsammlung, September 2019 (Post, 09.09.2019)
COG nach 9/11 – Der Ausnahmezustand – und seine Vorbereitung – laden zum Mißbrauch ein (Post, 05.04.2019)
Even playing Donald Rumsfeld Steve Carell can’t resist from laughing. vicemovie stevecarell {0:36}
Daniel Fort
Am 08.01.2019 veröffentlicht 
Steve Carell laughing

Montag, 16. September 2019

9/11, Anthrax, Patriot Act und die amerikanische Hysterie oder
Wie ein übersensibler Biochemiker unter die Räder kommt



1. Akt – 
Der Verdächtige Stephen Hatfill, erstreitet 6 Millionen $ Entschädigungszahlungen


==========
Gegen den US-Wissenschaftler Steven Hatfill wurde wegen des Verdachts ermittelt, er sei der Urheber der Anthrax-Anschläge, das Verfahren wurde von den US-Behörden wieder eingestellt. Eine Klage von Hatfill gegen die US-Behörden endete im Juli 2008 mit einem Vergleich und der Zahlung von 5,8 Mio. Dollar an Hatfill.[5][Anthrax-Anschläge 2001, Ermittlungen, Wikipedia, abgerufen am 18.09.2019] 
==========




2. Akt – 
Der Biochemiker Bruce Ivins gerät ins Visier der Ermittler


Zunächst verdächtigen die Ermittler den Wissenschaftler Steve Hatfill, der jede Schuld leugnet und die Behörden verklagt. "Ich habe mit diesen Anthrax-Briefen nichts zu tun, und es ist falsch, wenn das jemand behauptet oder unterstellt", sagt der 49-Jährige. Er habe niemals mit Milzbrand-Erregern gearbeitet, sein Forschungsgebiet sei die Virologie.
Unterstützung erhält das FBI indes von einem anderen Mitarbeiter in Fort Detrick. Der Biochemiker Bruce E. Ivins hilft dabei, die Anthrax-Erreger zu entschlüsseln und nachzuweisen, dass sie aus eben diesem Labor der Army stammen müssen, was den Kreis potenzieller Täter stark eingeschränkt. Die verschickten Anthraxsporen konnten nach den Worten von FBI-Chefermittler Van Harp kaum "in einer Garage oder Badewanne hergestellt" werden. Der Täter müsse irgendwann "berechtigten Zugang zu ausgewählten biologischen Wirkstoffen" besessen haben - wegen des labortechnischen Standards komme nur eine Hightech-Installation der Army in Frage.
Bruce E. Ivins gilt als einer der bedeutendsten Experten für Biowaffen, führt nach außen hin ein vorbildliches Familienleben, besitzt ein Eigenheim in Frederick im schönen Staat Maryland, ist ein pünktlicher Steuerzahler und unauffälliger Mitbürger. Man schätzt den umgänglichen und unterhaltsamen Nachbarn, der in seiner Evangelistenkirche die Orgel spielt und Zeit fürs Rote Kreuz hat.
Nachdem das FBI sieben Jahre unter dem Codenamen Amerithrax ermittelt hat, heißt es 6. August 2008 plötzlich in einer Erklärung, man habe leider den falschen Mann gejagt. Und das bei den umfangreichsten Recherchen aller Zeiten, gab es doch 9.100 Verhöre, die FBI-Kontrolle von über 26.000 E-Mails und 75 Hausdurchsuchungen, dazu Nachforschungen auf sechs Kontinenten.
Man hätte in der Nähe bleiben können, denn im Sommer 2008 wird völlig überraschend der inzwischen 62-jährige Bruce E. Ivins als der gesuchte Serienmörder präsentiert. Der Täter litt laut Selbstdiagnose an einer "paranoiden Persönlichkeitsstörung", als er verseuchte Briefe losschickte. Ivins schrieb seinerzeit in einer E-Mail: "... mir fällt es schon schwer, mein Verhalten im Griff zu behalten. Wenn es wieder wütet in mir, versuche ich, mir weder zu Hause noch im Dienst etwas anmerken zu lassen, damit ich die Pest nicht weiter verbreite." […]
Es liegt kein Geständnis vor, doch werten die Ermittler den Selbstmord als Eingeständnis. Der gute Staatsbürger Bruce Ivins war nach Ansicht des US-Justizministeriums allein verantwortlich für die Serie von Milzbrandanschlägen (der irrtümlich beschuldigte Hatfill erhält 5,8 Millionen Dollar Entschädigung). Zwar gilt der Fall seither als aufgeklärt, nur bleiben beängstigende Fragen: Wie war es möglich, dass in einem der gefährlichsten militärischen Forschungslabore der Welt jahrelang ein Psychopath tätig sein konnte, der offenbar versuchte, sich zu therapieren, indem er anderen Leben und Gesundheit raubte?

Die Analyse der Milzbrandbriefe brachte noch etwas anderes ans Licht: Die US-Regierung hatte heimlich eine neue Form von trockenem Milzbrandpulver herstellen lassen, das sich als biologische Angriffswaffe eignet. Hoch konzentriert, leicht zu verteilen und schon in kleinen Mengen tödlich. Angeblich diente die Forschung allein der Landesverteidigung. Experten halten das für unglaubwürdig, die Biowaffenexpertin Barbara Hatch Rosenberg schätzt ein: "Warum man trockenes, waffentaugliches Milzbrandpulver herstellt, ist ganz klar. Man will prüfen und testen, wie es sich im Krieg einsetzen lässt. Man will wissen, wie es sich über große Gebiete verteilt, und wie tödlich es dann noch ist. Ich glaube nicht, dass diese Tests mit waffentauglichem Milzbrand, irgendeinen Sinn für die Verteidigung haben." Und der Biowaffenexperte Jan van Aken meint: "Wenn ein Terrorist sehr viele Menschen treffen will, braucht er sehr, sehr umfangreiches Wissen. Das kann er nur aus staatlichen Programmen haben."
[Wolfgang Kötter, Wenn es wütet in mir, der Freitag, 11.12.2008 – Hervorhebung von mir]


His work at USAMRIID will generally focus on developing anthrax vaccines. He frequent conducts experiments on animals to test vaccines for various types of anthrax exposure. His experiments use only wet anthrax, not the dry powdered anthrax that will be used in the 2001 anthrax attacks.

Seine Arbeit bei USAMRIID wird sich im Allgemeinen auf die Entwicklung von Anthrax-Impfstoffen konzentrieren. Er führt häufig Tierversuche durch, um Impfstoffe auf verschiedene Arten der Milzbrandexposition zu testen. In seinen Experimenten wird nur feuchter Milzbrand verwendet, nicht der trockene pulverförmige Milzbrand, der bei den Milzbrandattacken von 2001 verwendet wird.
 
[Profile: Bruce Ivins, 1980, History Commons, Verweis auf LOS ANGELES TIMES, 8/1/2008 , WASHINGTON POST, 8/2/2008] 

In 2000, US military personnel are being required under the threat of court-martial to be inoculated with an anthrax vaccine. But the vaccine, known as Anthrax Vaccine Absorbed (AVA), is not working very well and some soldiers are getting sick. This results in a loud public outcry lasting into 2001. One of the key scientists working on the vaccine is future anthrax attacks suspect Bruce Ivins.
Problems – The vaccine is being made by a company known as BioPort, but in 1998 the company’s sole manufacturing plant was shut down following the discovery of problems there. Ivins is working at USAMRIID, the US Army’s top bioweapons laboratory, and he and about six other USAMRIID scientists were assigned by the Defense Department to fix the problems with the vaccine so production could resume. In a June 2000 e-mail message, Ivins writes, “Unfortunately, since the BioPort people aren’t scientists, the task of solving their problem has fallen on us.” In a July 2000 e-mail message, he writes about the inoculation program, “think the sh_t is about to hit the fan… big time… It’s just a fine mess.”

Im
Jahr 2000 muss US-Militärpersonal unter Androhung eines Kriegsgerichts mit einem Anthrax-Impfstoff geimpft werden. Aber der Impfstoff, bekannt als Anthrax Vaccine Absorbed (AVA), funktioniert nicht sehr gut und einige Soldaten werden krank. Dies führt zu einem lauten öffentlichen Aufschrei, der bis in das Jahr 2001 hinein andauert. Einer der wichtigsten Wissenschaftler, die an dem Impfstoff arbeiten, sind zukünftige Anthrax-Angriffe, die Bruce Ivins verdächtigen.
Probleme – Der Impfstoff wird von einem Unternehmen namens BioPort hergestellt, aber 1998 wurde die einzige Produktionsstätte des Unternehmens geschlossen, nachdem dort Probleme festgestellt wurden. Ivins arbeitet bei USAMRIID, dem führenden Biowaffenlabor der US-Armee. Er und etwa sechs weitere USAMRIID-Wissenschaftler wurden vom Verteidigungsministerium beauftragt, die Probleme mit dem Impfstoff zu beheben, damit die Produktion wieder aufgenommen werden kann. In einer E-Mail vom Juni 2000 schreibt Ivins: „Da die BioPort-Leute keine Wissenschaftler sind, liegt die Aufgabe, ihr Problem zu lösen, leider bei uns.“ In einer E-Mail vom Juli 2000 schreibt er über die Impfung Programm, "denke, die sh_t ist im Begriff, den Fan zu treffen ... große Zeit ... Es ist nur ein feines Durcheinander."
[Profile: Bruce Ivins, 2000-2001, History Commons, Verweis auf NEW YORK TIMES, 8/8/2008]

In 2000, he begins taking antidepressant drugs and getting professional psychiatric help.  
Im Jahr 2000 beginnt er mit der Einnahme von Antidepressiva und bekommt professionelle psychiatrische Hilfe.
[Profile: Bruce Ivins, April-August 2000, History Commons, Verweis auf LOS ANGELES TIMES, 7. AUGUST 2008]

In December 2001, a technician at USAMRIID told Dr Ivins that she suspected her work area had been contaminated. Ivins tested the area, confirmed her suspicions, and decontaminated her workspace, but did not notify his own superiors -- he later said he "had no desire to cry wolf". Ivins became suspicious of another contamination incident in April 2002, and on 16 April 2002 he reported finding the deadly Ames-strain anthrax, generally described as "the preferred strain for biodefense research", in the men's changing room and around his own office.
Ivins cooperated with the FBI's investigations over the six years following the anthrax mailings, but by early 2008 federal agents made it clear that he was the prime suspect. Feds tailed him everywhere, around the clock, month after month. Ivins complained that FBI agents had offered to pay $2.5M to his son if he would provide evidence incriminating his father, and the FBI confronted his daughter with photographs of the anthrax victims, telling her, "This is what your father did".

Im Dezember 2001 teilte eine Technikerin bei USAMRIID Dr. Ivins mit, sie habe den Verdacht, dass ihr Arbeitsbereich kontaminiert sei. Ivins testete das Gebiet, bestätigte ihren Verdacht und dekontaminierte ihren Arbeitsplatz, informierte jedoch nicht seine eigenen Vorgesetzten - er sagte später, er habe "keine Lust, Wolf zu weinen". Ivins wurde im April 2002 eines weiteren Kontaminationsvorfalls verdächtig und berichtete am 16. April 2002, dass er in der Umkleidekabine und in seinem eigenen Büro den tödlichen Ames-Milzbrand-Stamm, der allgemein als "bevorzugter Stamm für die Biodefense-Forschung" bezeichnet wird, gefunden habe.
Ivins arbeitete in den sechs Jahren nach den Anthrax-Mailings mit den Ermittlungen des FBI zusammen, doch Anfang 2008 stellten Bundesagenten klar, dass er der Hauptverdächtige war. Feds verfolgten ihn Monat für Monat rund um die Uhr. Ivins beschwerte sich, dass FBI-Agenten angeboten hätten, seinem Sohn 2,5 Millionen Dollar zu zahlen, wenn er Beweise vorlegen würde, die seinen Vater belasten, und das FBI konfrontierte seine Tochter mit Fotografien der Anthrax-Opfer und sagte ihr: "Das ist, was Ihr Vater getan hat". [Bruce Ivins AKA Bruce Edwards Ivins, NNDB, undatiert – Google-Übersetzer] 

3. Akt – 
Bruce Ivin’s seltsamer Suizid

Profile: Bruce Ivins (historycommons.org, undatiert – Google-Übersetzer)

In 2003, for his anthrax-related work, Ivins was awarded the Defense Department's Decoration for Exceptional Civilian Service, described as the Defense Department's highest civilian honor

Im Jahr 2003 wurde Ivins für seine Arbeit im Zusammenhang mit Anthrax die Auszeichnung des Verteidigungsministeriums für außergewöhnlichen Zivildienst verliehen, die als höchste zivile Auszeichnung des Verteidigungsministeriums bezeichnet wurde. 
Fox News… 


4. Akt – 
Bruce Ivin entlastet

Kein Einzeltäter beförderte den US-Patriot-Act mit Anthrax – das US-Justizministerium entlastet vom FBI überführten Bruce Ivins


Als unmittelbar nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 mutmaßlich islamische Terroristen die US-Bevölkerung mit Milzbrandbriefen in Angst und Schrecken versetzten und so die Verabschiedung des USA PATRIOT-Gesetzes maßgeblich beförderten, begann das FBI mit einer sieben Jahre andauernden Untersuchung des Falles, die nicht nur zu Schadenersatzzahlungen in Höhe von fast 6 Millionen Dollar an den unschuldig verdächtigten Biologen Dr. Stephen Hatfill führte, sondern fast gleichzeitig auch zur scheinbaren Überführung des psychisch gestörten Einzeltäters Dr. Bruce Ivins - eines in Diensten des US-Militärs tätigen Mikrobiologen, der sich dann allerdings unmittelbar vor seiner Festnahme das Leben nahm.

Obwohl Fachleute wie etablierte US-Medien inklusive der New York Times (zuletzt im Februar 2011) darauf hinwiesen, die Beweisführung des FBI sei fragwürdig, und Experten immer wieder betonten, Ivins habe nachweislich keine Möglichkeit gehabt, die zur Durchführung der Anschläge erforderlichen Sporen überhaupt herzustellen, wies die Regierung Obama zuletzt im Sommer letzten Jahres alle Forderungen von demokratischen wie republikanischen Abgeordneten nach einer Neu-Untersuchung des Falles als "redundant" zurück.

Nachdem nun aber das Magazin PBS Frontline enthüllte, dass auch das US-Justizministerium Ivins' die Fähigkeit abspricht, in seinem Labor, seiner sogenannten "hot suite", flüssiges Anthrax in das bei den Anschlägen verwandte Sporenpulver zu verwandeln, ist der Fall wieder offener denn je - und erst recht die Frage, weshalb das FBI bei der Überführung des Einzeltäters offenbar schlampte. Was das DOJ indes weiterhin nicht in Frage stellt, ist, dass die verheerende Terroranschlagserie unmittelbar nach "9/11" ihren Ursprung in US-Militär-Kreisen hatte - wie Mathias Bröckers und Christian C. Walther in ihrem soeben im Westend Verlag erschienenen Buch 11. 9.: 10 Jahre danach - Der Einsturz eines Lügengebäudes präzise dokumentieren. Telepolis veröffentlicht aus diesem Grund das entsprechende Kapitel, das viele, bislang wenig bekannte Details des Anthrax-Falls darstellt.

mehr:
- Das Anthrax kam vom Militär (Mathias Bröckers, Christian C. Walther, Telepolis, 24.07.2011)



5. Akt – 
FBI-Chefermittler erhebt Anklage gegen die eigene Behörde


Der FBI-Chefermittler Lambert erhebt Anklage und weist auf entlastende Beweise, schlampige Untersuchungen und Behinderungen in der "wichtigsten Untersuchung des FBI" hin


Zur Erinnerung: Den Anthrax-Anschlägen fielen 5 Menschen zum Opfer und 17 Menschen erkrankten zum Teil schwer. Die landesweite Dekontaminierung kostete mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Was folgte war "die wichtigste Untersuchung in der Geschichte des FBI", die insgesamt neun Jahre dauern sollte.

Nachdem im Sommer 2002 das FBI den Mikrobiologen Stephen Hatfill als Hauptverdächtigen benannte und offen überwachte, ohne aber eine Anklage gegen ihn zu erheben, schwenkte ab 2004 der Verdacht auf den Mikrobiologen Bruce Ivins. Ivins wurde von dem FBI ebenfalls offen beschattet, seine Familie unter Druck gesetzt, sein Haus zweimal durchsucht. Er verfiel zunehmend dem Alkohol. Am 29. Juli 2008 beging Ivins Selbstmord. Wenige Tage später bezeichnete das FBI Ivins als Person, die alleine für die Anthrax-Anschläge verantwortlich war, und präsentierte Beweise. Der Staatsanwalt erklärte, dass man anhand der existierenden Beweise die Schuld von Bruce Ivins ohne jeden Zweifel belegen könnte.

Der jahrelang öffentlich gebrandmarkte Stephen Hatfill erhielt rund 5,6 Millionen US-Dollar Schadensersatz (Das Anthrax kam vom Militär). Im Februar 2010 stellte das FBI und das US-Justizministerium die Untersuchung zu den Anthrax-Morden endgültig ein und bestätigte, dass Bruce Ivins der alleinige Täter gewesen sei (FBI schließt endgültig Anthrax-Fall). Anklage des Chefermittlers

Niemand anderes als Richard Lambert, der von 2002 bis 2006 die FBI-Untersuchung der Anthrax-Morde leitete, erklärt nun, dass das FBI eine "gigantische Menge (für Ivins) entlastender Beweise" gefunden hatte, die aber bis heute geheim gehalten wurden. Es könne theoretisch möglich sein, dass Ivins tatsächlich der Täter gewesen ist, glaubt Lambert. Aber er ist überzeugt, dass es dem FBI niemals gelungen wäre, Ivins Schuld zweifelsfrei zu beweisen, wäre es tatsächlich zu einer Gerichtsverhandlung gekommen.

Vor wenigen Tagen reichte Lambert eine Klage gegen einige Mitarbeiter des US-Justizministeriums und des FBI ein. Er wirft den Beschuldigten Amtsmissbrauch und grobe Fahrlässigkeit vor. Während Lambert die Untersuchung leitete, stieß er auf Unnachgiebigkeit seiner Vorgesetzten, Teilnahmslosigkeit und Fehler des FBI-Labors und politisch motivierte Kommunikations-Embargos seitens der FBI-Zentrale. Dies alles habe die Untersuchung in sehr hohem Masse behindert und erschwert.

Bereits 2006 hatte Lambert intern einen Whistleblower-Bericht an den Stellvertretenden Direktor des FBI geleitet, in dem er das Missmanagement der Untersuchung anprangerte. Die dort aufgeführten Kritikpunkte finden sich auch in der Klageschrift. So kritisierte er in dem Whistleblower-Bericht die permanente Unterbesetzung. Zudem bestand das Untersuchungsteam hauptsächlich aus Agenten, die gerade die Ausbildung beendet hatten. Die Mitarbeiter blieben durchschnittlich nur 18 Monate. 12 von 20 Agenten hätten überhaupt keine Ermittlungserfahrung gehabt. Für die "wichtigste Untersuchung in der Geschichte des FBI" kaum optimale Voraussetzungen, um den Mörder in diesem hochkomplexen Fall zu finden.

Ein weiterer Punkt des Whistleblower-Berichts und der Klageschrift ist die absichtliche Geheimhaltung des FBI-Labors vor dem Untersuchungsteam, dass menschliche DNA auf dem mit Anthrax gefüllten Briefumschlag an Senator Patrick Leahy gefunden worden war. Ebenso die Weigerung des Labors, zügige und angemessene wissenschaftliche Analysen und forensische Untersuchungen durchzuführen.

2008 verbot das FBI Richard Lambert mit dem Fernsehsender CBS zu sprechen, die einen Dokumentarfilm über die Anthrax-Untersuchung planten. Ein Teil von Lamberts Whistleblower-Bericht wurde jedoch in dem ausgestrahlten Bericht angeführt, der das FBI in ein sehr kritisches Licht rückte.

Lambert schied 2012 beim FBI aus dem Dienst aus. Sein Versuch im Energieministerium eine Stelle anzutreten, scheiterte an einer Intervention des FBI. Insgesamt gelang es Lambert nicht, einen neuen Beruf zu finden, obwohl er sich auf 70 Stellen beworben hat. Daher beinhaltet seine Klageschrift auch, dass dies das Resultat einer Vergeltungsmaßnahme des FBI wegen seiner kritischen Haltung sei.

mehr:
- USA: Neue Wende im Anthrax-Fall (Andreas von Westphalen, Telepolis, 23.04.2015)

==========
On April 2nd, 2015, Richard L. Lambert initiated a lawsuit against US Attorney GeneralEric Holder, former FBI DirectorRobert Mueller, the US Justice Department, the FBI, FBI employee Patrick Kelley and unknown Justice Department and FBI employees for legal malpractice and violations of the Federal Tort Claims Act and Privacy Act. "This case was hailed at the time as the most important case in the history of the F.B.I.,” Mr. Lambert said. “But it was difficult for me to get experienced investigators assigned to it."[2]
While leading the investigation for the next four years, Plaintiff’s efforts to advance the case met with intransigence from WFO’s executive management, apathy and error from the FBI Laboratory, politically motivated communication embargos from FBI Headquarters, and yet another preceding and equally erroneous legal opinion from Defendant Kelley – all of which greatly obstructed and impeded the investigation.
From the lawsuit filed by Richard L. Lambert in 2015[4] 
[Richard Lambert, Wikispooks, abgerufen am 18.09.2019]
==========

Sonntag, 15. September 2019

9/11 Whistleblowers – Videos

9/11 Whistleblowers: Kevin Ryan 
14.09.2019, 12:33 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – 9/11 Whistleblowers: Kevin Ryan Übernommen von VB’s weblog….

9/11 Whistleblowers: The 9/11 Commissioners 

11.09.2019, 21:07 Uhr. Net News Global – https: – The 9/11 Commission and its final report are still held up as the final word on the events of September 11, 2001. But there`s just one problem: Six out of the 10 commissioners have admitted that the commission was misled, stymied, hampered by conflicts of interest, and, ultimately, forced to participate in a politically-motivated cover-up. This is the…
mehr:
- 9/11 Whistleblowers – Videos (Blauer Bote, 15.09.2019)
mein Kommentar:
Vorsicht, nicht jedes Video ist es wert, es sich anzusehen…
siehe auch:
Die 9/11-Verschwörung – Materialsammlung, September 2019 (Post, 09.09.2019)
9/11 – Die »Wargames« am 11. September – Spekulation und Wirklichkeit (Post, 31.03.2019)
9/11: Es stinkt gewaltig! (Post, 28.11.2018)
9/11: Hochrangige Offiziere, Reuters und ein Dialysepatient (Post, 11.09.2018)
»Ein 6-Tonnen-Stahltriebwerk macht ein Loch« – 9/11 und die Flugzeuge (Post, 06.10.2017)


Mittwoch, 11. September 2019

KenFM im Gespräch mit: Heiko Schöning (9/11 und Anthrax)

KenFM im Gespräch mit: Heiko Schöning (9/11 und Anthrax) {1:47:44}

KenFM
Am 11.09.2019 veröffentlicht 
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das mit maximaler Leidenschaft und äußerster Akribie an Technologien zimmert, deren Ziel es ist, die eigene Art möglichst effizient zur Strecke zu bringen.
Während für andere Lebensformen die größte Gefahr für Leib und Seele von Naturkatastrophen ausgeht, sie gewissermaßen Opfer von Umständen werden, auf die sie keinen Einfluss haben, geht die größte Gefahr für den Menschen vom Menschen selber aus.
Zu allem Irrsinn hat die Menschheit dann auch noch die Wahl, mit welcher Technologie sie sich selbst ausradieren möchte.
Sollen es A, wie Atomwaffen sein? B, wie biologische Kampfstoffe oder C, chemische Keulen, die in einer nie dagewesenen Effizienz längst bewiesen haben, dass sie, einmal zur Anwendung gebracht, extrem brutal menschliches Leben zerstören können.
Dass sogenannte ABC-Massenvernichtungswaffen im 21. Jahrhundert überhaupt existieren, wird immer wieder damit begründet, dass sie als Garant für den Frieden unverzichtbar seien. Diese Begründung ist ein reines Täuschungsmanöver, dass verschleiern soll, dass schnöde Kriege und die dazu produzierten Waffen für die Rüstungslobby die einzige Einnahmequelle sind. Von daher liegt es auf der Hand, dass der militärisch-industrielle Komplex alles dafür tut, um einen weltweiten Frieden mit allen Mitteln zu verhindern.
Das Geschäftsmodell ist auf die Produktion immer neuer Feindbilder angewiesen und die werden mittels rüstungshörigen Massenmedien jeden Tag in Millionen Hirne gehämmert. Der Russe, der Moslem, der Flüchtling ….
Wer heute das Radio, den Fernseher, einschaltet oder die Zeitung aufschlägt, sieht sich einer synthetisch produzierten Angst ausgesetzt.
Der weltweite Terrorismus ist global auf dem Vormarsch und mit ihm die hybride Kriegsführung, wird behauptet. Klassische Front ist out, wird uns überall erklärt. Im 21. Jahrhundert sind es hinterhältige Anschläge in urbaner Umgebung, die unser aller Leben bedrohen.
Wer hier nicht überrascht werden will, muss vorsorgen. Z.B. indem er biologischen Kampfstoffen mit entsprechenden Impfstoffen zuvorkommt. Die sind natürlich sündhaft teuer, können aber dank privater Investoren in großen Mengen produziert werden, was längst geschieht.
Ein Politiker, der fordern würde, Millionen an Steuergeldern für eben diese Medikamente auszugeben, quasi prophylaktisch, müsste schon eine gute Begründung liefern, um dieses Anliegen durchzusetzen. Was ihm die Arbeit deutlich erleichtern würde, wären ein oder mehrere Anschläge mit Biowaffen, auf die der Staat dann unmittelbar reagieren müsste, um seine Bürger zu „schützen“.
Alles Science-Fiction? Nein. Die Geschichte lehrt, dass die Gier der Menschen keine Skrupel kennt und so ist ein selbst inszenierter Anschlag mit biologischen Waffen auf die eigene Bevölkerung, als Basis, um ein bereits vorbereitetes Geschäft abzuwickeln, keine Utopie, sondern sollte ernsthaft in Erwägung gezogen werden.
KenFM sprach mit Heiko Schöning. Der Arzt und Aktivist beschäftigt sich seit Jahren mit biologischen Kampfstoffen und deren bereits in der Vergangenheit erfolgten Einsatz und stieß dabei auf neue Aktivitäten, die einen neuen deutlich massiveren Bio-Anschlag als sehr wahrscheinlich erscheinen lassen.
Verschwörungstheorie? Leider nicht.
Es geht um ein äußerst lukratives Geschäftsmodell, das in der Vergangenheit sicherlich nicht zum letzten Mal erfolgreich umgesetzt wurde.
Inhaltsübersicht:
0:02:51 Dr. Bruce Ivins und die Anthrax-Anschläge
0:12:26 Arten und Wirkweisen von Anthrax
0:24:16 Der Selbstmord von Dr. Bruce Ivins
0:43:11 Militärisches, waffenfähiges Anthrax
0:56:49 Kampfstoffe und Impfstoffe – ein profitables Geschäft
1:06:30 Nebenwirkungen
1:20:30 Fazit der Fakten – Kampf- und Impfstoffe heute
1:42:04 Fakten für die Öffentlichkeit?
+++
Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/
x
Aussagen im Video:

siehe auch:
- Profile: Bruce Ivins (historycommons.org, undatiert – Google-Übersetzer)
In 2003, for his anthrax-related work, Ivins was awarded the Defense Department's Decoration for Exceptional Civilian Service, described as the Defense Department's highest civilian honor
Im Jahr 2003 wurde Ivins für seine Arbeit im Zusammenhang mit Anthrax die Auszeichnung des Verteidigungsministeriums für außergewöhnlichen Zivildienst verliehen, die als höchste zivile Auszeichnung des Verteidigungsministeriums bezeichnet wurde.
[Bruce Ivins AKA Bruce Edwards Ivins, NNDB, undatiert – Google-Übersetzer]
==========
The Defence Evaluation and Research Agency (DERA) was a part of the UK Ministry of Defence (MoD) until 2 July 2001. At the time it was the United Kingdom's largest science and technology organisation. DERA was split into two organisations: short-lived transition bodies known as PDERA ("privatised" DERA) which became a commercial firm, QinetiQ, and "RDERA" (meaning "retained" in Government DERA) which became the Defence Science and Technology Laboratory (Dstl). […]
DERA was formed in April 1995 as an amalgamation of the following organisations: 
  • Defence Test and Evaluation Organisation (DTEO)
  • Chemical and Biological Defence Establishment (CBDE at Porton Down), which became part of the Protection and Life Sciences Division (PLSD)
  • Centre for Defence Analysis (CDA).
The chief executive throughout DERA's existence was John Chisholm. DERA's staffing level was around 9000 scientists, technologists and support staff.
Die Verteidigungsbewertungs- und Forschungsagentur ( DERA ) war bis zum 2. Juli 2001 Teil des britischen Verteidigungsministeriums . Damals war sie die größte britische Organisation für Wissenschaft und Technologie. DERA wurde in zwei Organisationen aufgeteilt: kurzlebige Übergangskörperschaften, bekannt als PDERA ("privatisierte" DERA), die zu einer Handelsfirma, QinetiQ , wurde, und "RDERA" (was "beibehalten" in der Regierungs-DERA bedeutet), die zum Labor für Verteidigungswissenschaft und -technologie wurde ( Dstl ). 
DERA wurde im April 1995 als Zusammenschluss der folgenden Organisationen gegründet:
  • Organisation für Verteidigungstests und Evaluierung (DTEO)
  • Einrichtung für chemische und biologische Verteidigung (CBDE in Porton Down ), die Teil der Abteilung für Schutz und Biowissenschaften (PLSD) wurde
  • Zentrum für Verteidigungsanalyse (CDA).
Der Hauptgeschäftsführer während der gesamten Existenz der DERA war John Chisholm. Der Personalbestand der DERA belief sich auf rund 9000 Wissenschaftler, Technologen und Support-Mitarbeiter.
[Defence Evaluation and Research Agency, Origins, Wikispooks, abgerufen am 15.09.2019 – Google-Übersetzer]
==========

zu Porton Down siehe auch:
- Porton Down: Was geschieht hinter den Türen des streng geheimen Labors? (Post, 13.06.2019)


Die Ermittlungen wurden am 19. Februar 2010 eingestellt. Bruce Edwards Ivins wurde vom FBI zum alleinigen Täter erklärt.[10] Ob die Indizien hierzu ausreichend waren, ist umstritten. Die durch das FBI in Auftrag gegebene Evaluation der wissenschaftlichen Untersuchungen durch die National Academy of Science stand zum Zeitpunkt der Beendigung der Ermittlungen noch aus. Jeffrey Adamovicz, früherer Chef von Ivins, ist von der Schuld Ivins’ nicht überzeugt, da Ivins weder Know-how noch Ausrüstung hierfür besessen habe.[11]
Seine Angaben decken sich mit den Berechnungen weiterer Beobachter, die besagen, dass die Menge an benötigtem Anthrax nicht alleine von Ivins hätte hergestellt werden können. Ein Gesamtvolumen von etwa 260 Liter wäre nötig gewesen, was sicherlich aufgefallen wäre, zumal man dafür bei zwei Herstellungsgängen pro Woche circa 65 Wochen benötigt hätte. Heine spricht sogar von 50 Wochen non-stop Arbeit, um diese Menge an Milzbrand anzuzüchten.
Die unter dem FOIA veröffentlichte „Amerithrax Investigative Summary“ sei an mehreren Stellen irreführend. So wird beispielsweise Ivins’ einfacher Zugang zu einem Fermenter (Bioreaktor) und Lyophiliser (Gerät zur Gefriertrocknung) betont, obwohl der Fermenter nach Zeugenaussagen in fraglichem Zeitraum nicht benutzt wurde und sogar defekt war. Der Lyophiliser befinde sich nicht in einem Sicherheitslabor und sei nicht für Anthrax benutzt worden, da dies zu einer weitführenden Kontamination des Areals und unausweichlich zu Infektionen der ungeimpften Mitarbeiter geführt hätte. Das FBI führt des Weiteren Ivins’ Arbeitszeiten zu ungewöhnlichen Abendstunden an. Abgesehen davon, dass diese Zeiten zu kurz seien, um Milzbrand für die Briefe herzustellen, hält Gerry Andrews, ein weiterer Bakteriologie-Chef am USAMRIID, die Zeiten für irrelevant, da die Sporen bereits 1997 hergestellt worden sein könnten. Die Zeiten ließen sich auch durch Ivins’ Mitarbeit an Impfstoffstudien (Tierversuche) erklären, welche nach Angaben von Kollegen Betreuung gebraucht hätten.
Als Folge der Anschläge wurde das geheime Mail-Isolation-Control-and-Tracking Programm, kurz MICT eingeführt. Dabei werden alle Papierpostbriefe, die in den USA verarbeitet werden, fotografiert, um den Strafverfolgungsbehörden eine nachträgliche Nachverfolgung zu ermöglichen.
Im Oktober 2001 erzwangen die Regierungen Kanadas und der USA drastische Preissenkungen von Bayer, dem Hersteller des Anthrax-Gegenmittels Cipro. Der damalige US-Gesundheitsminister Tommy Thompson hatte gedroht, Bayers Patent zu verletzen und Generika produzieren zu lassen[12], so wie es zuvor bereits in Kanada geschehen war.[13][Anthrax-Anschläge 2001, Ermittlungen, Wikipedia, abgerufen am 15.09.2019]
==========
Am 2. April 1979 kam es zu einem Milzbrand-Unfall in Swerdlowsk, bei dem aufgrund einer defekten Belüftungsanlage Milzbrand-Sporen in die Umgebung abgelassen wurden. Am 12. April wurde das Gebiet um Swerdlowsk unter Quarantäne gestellt. Das KGB vertuschte diesen Unfall in einer großangelegten Aktion. Er behauptete, die Epidemie wäre durch kontaminiertes Fleisch ausgebrochen. Erst 1992 gestand die russische Regierung unter Boris Jelzin den Unfall und seine Vertuschung. Am Ende des Kalten Krieges liefen zwei sowjetische Biowaffenforscher, Wladimir Passetschnik und Ken Alibek, in den Westen über und lieferten Informationen über das sowjetische B-Waffenprogramm. Alibek, der schon seit 1974 an B-Waffen forschte, berichtete von Modifikationsversuchen mit Milzbrand. Diese sollen insofern gelungen sein, dass die Krankheit gegen Antibiotika resistent gemacht werden konnte. Die Sowjetunion entwickelten sogleich ein neues Antibiotikum dagegen, so dass sie ihre Truppen schützen konnte. Auch berichtete Alibek über sowjetische Flugzeuge, die eigens entwickelt wurden, um Krankheitskeime zu versprühen.
Heute sind Herstellung und Besitz von biologischen Waffen durch die Biowaffenkonvention (beschlossen 1972, von 155 Staaten ratifiziert und in Kraft getreten 1975) weltweit verboten. Die Forschung an Gegenmaßnahmen ist jedoch erlaubt und bietet ein Schlupfloch, da hierfür ebenfalls Krankheitserreger gezüchtet werden müssen.[Biologische Waffe, Kalter KriegWikipedia, abgerufen am 16.09.2019]
==========

dazu siehe:
Vor 40 Jahren – im April 1979 – brach in der UdSSR in der Nähe von Swerdlowsk, dem heutigen Jekaterinburg, eine Epidemie aus. Menschen erkrankten an einer mysteriösen Seuche mit Fieber, Husten, Schmerzen in den Lungen, innere Blutungen und Erbrechen. Die meisten starben innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der Symptome. Etwa 100 Opfer forderte die Seuche.

Die Ursache? Die wurde vertuscht. Eiligst reiste ein Team aus Moskau an, um die Epidemie zu „untersuchen“. Milzbrand-verseuchtes Fleisch lautete ihr Urteil. Und sie taten, was sie konnten, dieses Szenario glaubhaft zu verkaufen und alle Gegenbeweise unter den Teppich zu kehren. Krankenhausberichte und Autopsie-Protokolle wurden konfisziert.

In Wirklichkeit – und daher rührt auch die eifrige Vertuschungsaktion – war es ein Unfall in einer nahe gelegenen geheimen Militärbasis namens „Swerdlowsk -19“. Hier wurden in großem Maße Milzbrandsporen für Biowaffen aufgearbeitet. Natürlich verstieß das klar gegen die Biowaffenkonvention, die die Sowjetunion mitentwickelt und 1972 unterzeichnet hatte.

Ein fehlender Filter war die Unfallursache. Ein Techniker hatte ihn herausgenommen, weil er verstopft war. Aber irgendwie ging seine Nachricht darüber verloren und die Produktion wurde in der nächsten Schicht ohne Filter in der Abluftanlage wieder hochgefahren. So gelangten am 2. April 1979 Milzbrandsporen in die Umwelt. Wahrscheinlich war es nur eine geringe Menge, weniger als ein Gramm. Aber das genügte, um die verheerende Epidemie auszulösen. Und es hätte weit schlimmer kommen können, hätte der Wind die Sporen in Richtung Stadt und nicht über ein dünnbesiedeltes Waldgebiet getragen.

[Katrin Weigmann, April 1979 – Unfall in der Biowaffenfabrik, scilogs.spektrum.de, 02.04.2019]
siehe dazu auch:
- Biowaffen – Die Sporen des "biologischen Tschernobyls" (Kai Kupferschmidt, SZ, 17.08.2016)

siehe auch:

Niemand anderes als Richard Lambert, der von 2002 bis 2006 die FBI-Untersuchung der Anthrax-Morde leitete, erklärt nun, dass das FBI eine "gigantische Menge (für Irvins) entlastender Beweise" gefunden hatte, die aber bis heute geheim gehalten wurden. Es könne theoretisch möglich sein, dass Ivins tatsächlich der Täter gewesen ist, glaubt Lambert. Aber er ist überzeugt, dass es dem FBI niemals gelungen wäre, Ivins Schuld zweifelsfrei zu beweisen, wäre es tatsächlich zu einer Gerichtsverhandlung gekommen.

Vor wenigen Tagen reichte Lambert eine Klage gegen einige Mitarbeiter des US-Justizministeriums und des FBI ein. Er wirft den Beschuldigten Amtsmissbrauch und grobe Fahrlässigkeit vor. Während Lambert die Untersuchung leitete, stieß er auf Unnachgiebigkeit seiner Vorgesetzten, Teilnahmslosigkeit und Fehler des FBI-Labors und politisch motivierte Kommunikations-Embargos seitens der FBI-Zentrale. Dies alles habe die Untersuchung in sehr hohem Masse behindert und erschwert.

Bereits 2006 hatte Lambert intern einen Whistleblower-Bericht an den Stellvertretenden Direktor des FBI geleitet, in dem er das Missmanagement der Untersuchung anprangerte. Die dort aufgeführten Kritikpunkte finden sich auch in der Klageschrift. So kritisierte er in dem Whistleblower-Bericht die permanente Unterbesetzung. Zudem bestand das Untersuchungsteam hauptsächlich aus Agenten, die gerade die Ausbildung beendet hatten. Die Mitarbeiter blieben durchschnittlich nur 18 Monate. 12 von 20 Agenten hätten überhaupt keine Ermittlungserfahrung gehabt. Für die "wichtigste Untersuchung in der Geschichte des FBI" kaum optimale Voraussetzungen, um den Mörder in diesem hochkomplexen Fall zu finden.

Ein weiterer Punkt des Whistleblower-Berichts und der Klageschrift ist die absichtliche Geheimhaltung des FBI-Labors vor dem Untersuchungsteam, dass menschliche DNA auf dem mit Anthrax gefüllten Briefumschlag an Senator Patrick Leahy gefunden worden war. Ebenso die Weigerung des Labors, zügige und angemessene wissenschaftliche Analysen und forensische Untersuchungen durchzuführen.

2008 verbot das FBI Richard Lambert mit dem Fernsehsender CBS zu sprechen, die einen Dokumentarfilm über die Anthrax-Untersuchung planten. Ein Teil von Lamberts Whistleblower-Bericht wurde jedoch in dem ausgestrahlten Bericht angeführt, der das FBI in ein sehr kritisches Licht rückte.

Lambert schied 2012 beim FBI aus dem Dienst aus. Sein Versuch im Energieministerium eine Stelle anzutreten, scheiterte an einer Intervention des FBI. Insgesamt gelang es Lambert nicht, einen neuen Beruf zu finden, obwohl er sich auf 70 Stellen beworben hat. Daher beinhaltet seine Klageschrift auch, dass dies das Resultat einer Vergeltungsmaßnahme des FBI wegen seiner kritischen Haltung sei. 

[Andreas von Westphalen, USA: Neue Wende im Anthrax-FallTelepolis, 23.04.2015]
Die Hintergründe der kurz nach dem 11. September in den USA beginnenden Bioterror-Anschlagserie mittels tödlicher Milzbrandbriefe sind aufgeklärt. Der Täter war ein geistesgestörter Mitarbeiter des US-Militärs – der Selbstmord beging, ehe er verhaftet werden konnte.

Die guten Nachrichten zuerst. Erstens: Entgegen allen ursprünglich felsenfesten Überzeugungen der Regierung Bush gingen die kurz nach den 9/11-Flugzeug-Anschlägen postalisch erfolgten Anthrax- Anschläge weder auf Al-Qaida zurück noch auf den Irak. Zweitens: Der mutmaßliche Täter ist tot, Dr. Bruce Ivins, allein verantwortlich für den brieflichen Angriff auf die USA. Der Molekularbiologe und Spezialist für biologische Kriegswaffen, tätig seit 1980 im militärischen Geheimlabor USAMRIID in Fort Detrick, Maryland, war einer der wenigen, die Zugang zu den potentiell massenmordenden Ames-Sporen (Typ RMR 1029) gehabt hatten, die bei den Anthrax-Anschlägen verwandt worden waren. Nach langjährigen Ermittlungen ist laut FBI seine Schuld als erwiesen anzusehen.

Über Ivins' Motive werden wir nichts mehr erfahren, denn bedauerlicherweise legte er kein Geständnis ab, sondern brachte sich am 29. Juli 2008 mit einer Überdosis des frei erhältlichen Schmerzmittels Tylenol um, kurz nachdem er von den FBI-Ermittlungen gegen sich erfahren hatte. Den Agenten, die ihn rund um die Uhr beobachtet hatten, war offenbar entgangen, dass er sich am Vortag mit einer Überdosis ausgestattet hatte. Weshalb sie den behandelnden Ärzten auch keinen Hinweis geben konnten, woran der am 26. Juli ins Frederick Memorial Hospital eingelieferte Notfall möglicherweise litt. Hätten sie, wäre er nicht gestorben, denn Todesfälle durch Tylenol-Überdosierung (Wirkstoff: Paracetamol) sind, da es ein hocheffektives Gegenmittel gibt (ACC), "extrem selten" – sofern man rechtzeitig medizinisch interveniert.1️⃣

Ivins hinterließ Frau und Kinder, aber keinen Abschiedsbrief. Das FBI machte sich nicht mehr die Mühe, die genaue Todesursache des Verbrechers per Autopsie feststellen zu lassen.2️⃣ Mit dem Abschluss des Falles als irrelevant verworfen wurden allerdings praktisch alle entscheidenden Details. Denn nicht genug damit, dass Ivins selbst die Behörden bei den Ermittlungen unterstützt hatte, erst recht verfügte er nachweislich über keine Möglichkeit, das verwendete Anthrax überhaupt herzustellen3️⃣, wie Glenn Greenwald und Jay Epstein maßgeblich dokumentierten4️⃣ und zuletzt im April 2011 der ebenso wie Ivins für die US Army tätigte Mikrobiologe Henry S. Heine stellvertretend für Dutzende Kollegen ausführte: Zur Produktion der tödlichen Menge hätte Ivins nämlich sagenhafte 26 Gallonen 
[Anm. v. mir: das sind 118,3 Liter] Anthrax-Kulturen benötigt sowie etwa 8.000 zusätzliche Stunden Arbeitszeit im Speziallabor B3 in Fort Detrick.5️⃣ Die er aber nie dort verbracht hatte, wie aus den vom FBI vorgelegten Arbeitsstunden-Aufzeichnungen für das Labor hervorgeht. Wie das FBI zu seiner Schlussfolgerung kam, Ivins hätte das 2001 auf den Postweg gebrachte Anthrax auch nur herstellen können, bleibt bis heute vollständig schleierhaft.

Dass der posthum Verurteilte – ebenfalls nachweislich – auch den Briefkasten unmöglich hatte erreichen können, in den die tödlichen Briefe Mitte September 2001 eingeworfen worden waren6️⃣, spielte für die Justiz am Ende erst recht keine Rolle mehr, denn fraglos musste die für das FBI überaus peinliche Ermittlung nach sechs Jahren, 9000 Befragungen und der Untersuchung von zigtausend Fotokopierern und Briefkästen irgendwann erfolgreich abgeschlossen werden. Erst recht, nachdem dem 2002 von Justizminister Ashcroft öffentlich zum Terror-Hauptverdächtigen ernannten Mikrobiologen Dr. Stephen Hatfill im Juni 2008 eine Schadenersatzsumme in Höhe von 5,62 Millionen Dollar zugesprochen worden war.7️⃣
[Mathias Bröckers, Christian C. Walther, Das Anthrax kam vom Militär, Telepolis, 24.07.2011]
Anthrax – Angriff aus dem Labor (Martin Klingst, ZON, 07.08.2008)


Die Anthrax Dealer {1:26:21}

Antoine Kuske
Am 13.11.2011 veröffentlicht 
Die Anthrax-Dealer - Ein Dokumentarfilm von Bob Cohen
Die Terroranschläge vom 11. September haben unsere Welt tiefgreifend verändert. Doch warum sind die nicht minder erschreckenden Anthrax-Attentate fast völlig in Vergessenheit geraten? Warum haben Medien und Behörden den schlimmsten Fall von „Bioterrorismus" in der Geschichte der USA nicht stärker hinterfragt?
Die Anthrax-Dealer hat eine eigene Antwort auf diese Frage gefunden: Eine gründliche Untersuchung dieser Anschläge würde weit -- zu weit -- in eine alptraumhafte Welt führen, in der die verbotene Biowaffenforschung von höchsten Regierungskreisen gedeckt wird -- eine Welt in ständiger Angst vor grauenvollen Menschenversuchen und voller Bedrohungen durch neue und gefährliche Technologien. Die zuständigen Behörden wollten diese geheimnisvolle Büchse der Pandora um keinen Preis öffnen.
Die Anthrax-Dealer lässt die Attentate in den USA zunächst ausführlich Revue passieren und beschäftigt sich anschließend mit dem rätselhaften Ableben mehrerer führender Milzbrandforscher unmittelbar nach den Anschlägen 2001 -- Biowaffenexperten, die an Rüstungsprogrammen in Südafrika, Russland und im Westen mitwirkten. Der Film führt die Zuschauer in Hochsicherheitslabore, in denen streng geheime Forschungen zu den tödlichsten uns bekannten Substanzen durchgeführt werden. Er beleuchtet auch die Arbeit an so genannten „ethnischen" Biowaffen, unter anderem an einer „schwarzen Bombe", die von Forschern im Auftrag des südafrikanischen Apartheidsregimes entwickelt wurde.
Der Film kommt zu dem Schluss, dass die eigentliche Folge der mit Anthrax präparierten Briefe 2001 -- von wem auch immer diese verschickt wurden -- der rasante Aufbau einer „militärisch-industriellen Einrichtung für biologische Kriegführung" war. Ein Ort, wo die Biowaffenforschung zu Verteidigungszwecken und die durch internationales Recht verbotene „offensive" Biowaffenforschung nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind.
Müssen wir uns neben der Bedrohung der Umwelt, den Gefahren des Klimawandels und der Verbreitung von Atomwaffen nun auch noch um einen heimlichen Rüstungswettlauf um die tödlichsten Biowaffen Sorgen machen? Was geschieht wirklich in diesen Laboren?
Die Anthrax-Dealer wirft einen Blick in eine beängstigende Welt, die auch nach der Katastrophe vom 11. September aus Gründen der nationalen Sicherheit verborgen gehalten wird.

siehe auch:
- Project Coast (Wikipedia)
- "Dr. Death" – Wouter Basson – Südafrikas Dr.Jekyll & Mr. Hyde (Hadit, geschichte-suedafrika.de, 09.12.2016 – gefunden bei web.archive.org)
x