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Mittwoch, 4. November 2020

Walmart ersetzt Roboter wieder durch Menschen - eine Wende?

Menschen würden besser (und billiger) den Bestand in den Regalen feststellen als Roboter, die nun "entlassen" werden

Die Furcht, dass Roboter und KI den Menschen in einer Gesellschaft, in der das Einkommen der meisten Menschen in der Unter- und Mittelschicht auf Arbeit basiert, aus der Arbeitswelt vertreiben können und damit einen Anstieg von Arbeitslosigkeit und Armut bewirken, ist vielleicht doch nur in manchen Bereichen berechtigt. Selbst bei relativ einfachen Arbeiten lohnen sich mitunter Roboter nicht, was freilich auch damit zu tun hat, dass der Niedriglohnbereich wächst, also die Menschen bereit sind oder sein müssen, auch für wenig Geld oder einen Hungerlohn zu arbeiten.

Der Konzern Walmart gilt als umsatzstärkstes Unternehmen der Welt mit den weltweit meisten Angestellten. Viele Jahre hat der Konzern, um die Lohnkosten zu senken, versucht, in seinen Märkten Menschen durch Roboter zu ersetzen. Damit will er auch weiter experimentieren, berichtet das Wall Street Journal, aber die Konzernführung hat beschlossen, keine Roboter mehr einzusetzen, um die Regale und die Vorräte zu überprüfen. In etwa 500 Märkten wurden die Roboter eingesetzt. Die Verträge mit dem Roboterhersteller Bossa Nova Robotics wurden beendet. Angeblich habe man während der Corona-Pandemie die Erfahrung gemacht, dass Menschen die Arbeit besser – und günstiger – leisten können. Zudem erschrecken sie auch nicht andere Menschen und Angestellte.

Noch im Januar war man bei Walmart entschlossen, mehr Roboter zu kaufen und weitere 650 Märkte damit auszustatten, wodurch die Gesamtzahl auf 1000 angewachsen wäre. Der Roboterhersteller pries seine Roboter entsprechend an. Mit ihnen würden Händler die Verfügbarkeit von Waren steuern, die Lagerhaltung und die Kauferfahrung optimieren können. Die Roboter würden die Angestellten von einigen Routinearbeiten entlasten, so dass sie sich mehr den Kunden widmen können.
mehr:
- Walmart ersetzt Roboter wieder durch Menschen - eine Wende? (Florian Rötzer, Telepolis, 04.11.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Dienstag, 8. Oktober 2019

Southwest-Piloten klagen gegen Boeing

Dem US-Flugzeughersteller Boeing drohen weitere Probleme wegen seiner Maschine 737 Max. Die Piloten der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines klagen gegen den Konzern, wie die Gewerkschaft am Montag bekanntgab. Weil alle 737-Max-Maschinen nach zwei Abstürzen nicht mehr starten dürfen, wurden laut der Pilotengewerkschaft über 30’000 Southwest-Flüge gestrichen. Den Piloten seien mehr als 100 Millionen Dollar an Einnahmen entgangen. Boeing habe den Piloten gegenüber falsche Angaben zur Flugtauglichkeit der Maschinen gemacht, so die Gewerkschaft. Boeing ist zudem mit zahlreichen Klagen von Angehörigen der Absturzopfer konfrontiert.
mehr:
- Southwest-Piloten klagen gegen Boeing (zentralplus, 08.10.2019)
siehe auch:
Künstliche Intelligenz (Post, 05.05.2019)
- Boeing 787: Wie Kapitalismus funktioniert – oder auch nicht… (Post, 10.09.2014)


Freitag, 16. August 2019

Plastiktüten-Verbot: öko-korrekte Hysterie?

Noch ein Sommer-Nonsens: Plastiktüten sollen verboten werden. Ein Kommentar
Die Erderwärmung scheint auch den Gehirnen mancher Politiker mehr und mehr zuzusetzen. Jedenfalls überbieten sich die Volksvertreter derzeit mit originellen Thesen und pseudo-radikalen Vorschlägen zum Thema Klimaschutz und Ökologie-Schonung.
Allerneueste Idee: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) möchte ein bundesweites Plastiktütenverbot per Gesetz verordnen. Diese Forderung ist noch nicht mal populistisch, denn viele Menschen nervt der grassierende Öko-Rigorismus zunehmend. Sie ist einfach dumm. Denn was nützt es, Plastiktüten zu verbieten, wenn Plastik in jeder anderen Form erlaubt ist?
Warum sollte man Plastik verbieten, wenn es hinter der Grenze zur Schweiz, zu Frankreich, zu Polen einfach erlaubt ist? Und was könnte ein Plastikverbot bringen, selbst wenn es in der gesamten EU gelten würde, angesichts des Plastiktüten-Verbrauchs in China, Russland und Indien. Zum Beispiel?

"Plastiktüten sind ein Randphänomen"

Dass es sich bei der Plastiktüten-Verteufelung um Symbolpolitik handelt, belegt das Bundesumweltministerium selbst: Denn ein Sprecher des Ministeriums hatte erst im Mai erklärt, "Plastiktüten sind ein Randphänomen." Sie machten weniger als 1 Prozent des Verpackungsaufkommens aus Kunststoff aus. Da gehe es "im Grunde genommen um Peanuts."
Aber denken wir mal weiter ganz konkret und praktisch. Bevor man Plastiktüten verbietet, die immerhin noch einen ziemlich praktischen Zweck erfüllen, genau wie der Plastiklöffel beim Eis, der im Gegensatz zum Holzstäbchen keinen Nebengeschmack hat, könnte man bei Plastikfolien um Gurken und anderem, ähnlich sinnlosem Zeugs anfangen.

Außerdem: Was ist eine Plastiktüte und was ist eine Kunststofftüte? Die meisten Menschen können nicht mal zwischen Plastik und Kunststoff unterscheiden. Oder sollen alle Kunststoffe verboten werden? Dabei sind Glasflaschen für das Klima erwiesenermaßen schädlicher als Plastikflaschen.
mehr:
- Die Plastiktüten-Verteufelung (Rüdiger Suchsland, Telepolis, 16.08.2019)

Der ökologisch korrekte Banküberfall | extra 3 | NDR {2:45}

extra 3
Am 15.08.2019 veröffentlicht 
Es ist unglaublich kompliziert, nachhaltig zu leben. Aber man kann es schaffen. Dafür muss man natürlich Stück für Stück einige Gewohnheiten über Bord werfen. Ihr kleinen Umweltsäue.
Autoren: Max Engel, Freddy Radeke
Darsteller: Julia Engelmann, Lea Finn, Ilja Rossbander, Freddy Radeke
Kamera: Jörn Steinhoff
https://www.x3.de
https://www.ndr.de/extra3
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Dienstag, 30. Juli 2019

BER: Wird der Flughafen möglicherweise gar nicht eröffnet?

Der Flughafen Berlin-Brandenburg BER ist Deutschlands peinlichste Baustelle. heute+ live | ZDF {19:51}

ZDF
Live übertragen am 30.07.2019 
Endlich Richtfest, dabei sollte der Flughafen Berlin-Brandenburg schon vor Jahren in Betrieb gehen. Wir sprechen mit einem Flughafenplaner der sagt, der BER ist ein Milliardengrab, das niemals eröffnet wird. Und schauen im Ausland, wo Großbaustellen pünktlich fertig gestellt wurden.
Ein News-Thema - jeden Dienstag & Donnerstag, 20:30 Uhr: Das ist der Livestream der heute+! Zum Mitdiskutieren – auch in der heute-App und bei heute.de. Einmal anmelden und los geht’s. Kurz nach dem Livestream ist heute+ hier auch als Video und Download verfügbar.

Kontraste: Exklusivrecherche - Neue Baumängel am Flughafen BER {11:54}

ARD
Am 11.05.2019 veröffentlicht 
Sieben Jahre nach der geplatzten Eröffnung des Berliner Flughafens BER bedrohen schwere Sicherheitsmängel die für 2020 geplante Inbetriebnahme. Im gesamten Gebäude des Fluggastterminals wurden demnach auch Kabeltrassen mit Dübeln verbaut, die keine erforderliche Brandschutzzulassung haben und demnach ausgetauscht werden müssen.
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siehe auch:

Donnerstag, 25. Juli 2019

Vanadium: Schlagzeilen zwischen Fliegenpilz-Akku und drohendem Rohstoffengpass

Redox-Flow-Batterien auf Vanadiumbasis gelten nach wie vor als zukunftsträchtige Energiespeichertechnologie
Sonne, Wind und andere erneuerbare Energiequellen liefern nur zeitweise Strom, daher ist eine adäquate Speicherung der Schlüssel ihrer praktischen Nutzbarmachung. Einen gangbaren Weg dahin könnten Redox-Flow-Batterien bzw. Redox-Flussbatterien (RFBs) weisen. Sie speichern elektrische Energie durch Redoxreaktionen gelöster Redoxpaare an Elektroden. 
Das Prinzip dieser Akkumulatoren war schon 1949 beschrieben und patentiert worden. Der Erfinder hatte bereits damals eine Anwendung als Puffer für Energieerzeuger mit unregelmäßig schwankender Leistungsabgabe im Blick, etwa Windräder und Gezeitenkraftwerke. Doch erst mit der ersten Ölkrise in den 1970er Jahren begann die NASA mit der Entwicklung von kostengünstigen elektrochemischen Energiespeichern. Im Rahmen der Forschung wurden preiswerte Metalle anhand ihrer Redoxeigenschaften auf ihre Eignung als Energiespeicher für erneuerbare Energien untersucht.
RFBs speichern Energie in großen Chemikalienbehältern; die Reaktionspartner sind dabei in einem Lösungsmittel gelöst. Bis heute wurde eine ganze Reihe von chemischen Varianten auf ihre Eignung zum Einsatz in RFBs getestet. In den 1980er Jahren begann die Entwicklung von RFBs auf Vanadium-Basis, die heute als die am besten erforschte Spielart dieser Energiespeicher gilt: Sie könnten sich möglicherweise als Alternative zu Lithiumbatterien und Pumpspeichern mausern. Von keinem anderen Typ wurde eine solche Vielfalt an Elektroden, Elektrolytformulierungen und Membranen untersucht. Damit diese Technologie jedoch mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien konkurrieren kann, muss die Speicherkapazität von Durchflussbatterien erhöht und ihre Langzeitstabilität verbessert werden.
mehr:
- Vanadium: Schlagzeilen zwischen Fliegenpilz-Akku und drohendem Rohstoffengpass (Bernd Schröder, Telepolis, 25.07.2019)

Redox Flow Batterien {9:21}

Ingo Stadler
Am 14.06.2016 veröffentlicht 
Die Lehreinheit zu Akkumulatoren, hier die Redox-Flow-Batterien, wurde gemeinsam mit meinen Studierenden Jannic Oschwald und Alexander Schmäling erstellt.

Sonntag, 5. Mai 2019

Künstliche Intelligenz

Rogue Boeing 737 Max planes ‘with minds of their own’ | 60 Minutes Australia {43:03}

60 Minutes Australia
Am 05.05.2019 veröffentlicht 
Liz Hayes investigates the disaster of Boeing’s 737 MAX jetliner. Why two supposedly state-of-the-art and safe planes crashed killing 346 people; why pilots now fear flying the 737 MAX; & whether Boeing could have averted the catastrophes.
WATCH more of 60 Minutes Australia: https://www.60minutes.com.au

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Die größeren und weiter nach vorne versetzten Triebwerksgehäuse der MAX-Versionen erzeugen bei hohen Anstellwinkeln (um 14°) so viel Auftrieb, dass den Piloten die Kontrolle über die Fluglage erschwert und ein Strömungsabriss wahrscheinlicher wird.[57] Deshalb führte Boeing das Trimmsystem Maneuvering Characteristics Augmentation System (MCAS) ein, welches kritische Situationen durch Reduzierung des Anstellwinkels verhindern soll. Um die Umschulung von NG-Piloten auf die MAX-Modelle zu erleichtern, soll Boeing das MCAS und seine Funktionsweise verschwiegen haben. Nach Angaben von Piloten wurde es nicht in Handbüchern erwähnt.
Die Fehlfunktion des MCAS wird als wahrscheinliche Ursache der Abstürze der Boeing 737 MAX auf dem Lion-Air-Flug 610 und dem Ethiopian-Airlines-Flug 302 angesehen. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen erhielt das MCAS vom Anstellwinkelsensor falsche Werte und reagierte mit unnötigen und gefährlichen Korrekturen.[58] Damit wurde ein unzuverlässiger Winkelsensor zum Single Point of Failure, was den Richtlinien (z. B. Federal Aviation Regulations) widerspricht. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen soll es auch um die Schuldfrage der Piloten gehen. Pilotengewerkschafter und eine Fluglinie hatten beklagt, in den Trainingsunterlagen hätte es „ursprünglich keinen Hinweis auf das Assistenzsystem MCAS gegeben“. Systeme, die ohne Wissen der Piloten autonom arbeiten, seien zwar Standard, doch habe Boeing die Aufsichtsbehörde FAA getäuscht, „mit welcher Vehemenz MCAS tatsächlich in den Flug eingreifen kann.“[59] Der Spiegel berichtete weiterhin, einige Piloten seien in einem nur einstündigen Training am iPad für das neue Modell geschult worden.
Boeing hatte seit 2017 gewusst, dass ein Warnsystem nicht richtig funktionierte. Die Luftfahrtbehörde FAA erfuhr dies erst nach dem Absturz.[60]
[Boeing 737, Maneuvering Characteristics Augmentation System (MCAS), Wikipedia, abgerufen am 12.05.2019]
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How the 737 MAX Became Boeing’s Fastest-Selling Plane {3:31}

Wall Street Journal
Am 19.03.2019 veröffentlicht 
Boeing’s 737 MAX evolved to meet surging international demand for air travel and in the process became its top-selling plane. WSJ’s Jason Bellini looks at how the grounding of the fleet following the Ethiopian Airlines crash could have a significant impact on Boeing’s future. Photo: Getty
Note: This video has been updated from a previous version to modify illustrations of the Boeing 737 and Airbus A320neo to reflect correct nose and winglet shape and engine placement, to describe the planes as single-aisle, not single-body, and to replace images of planes not relevant to this story.

How Boeing Builds a 737 Plane in Just 9 Days | WIRED {2:38}

WIRED UK
Am 18.10.2016 veröffentlicht 
Boeing's Renton plant, near Seattle, is the most productive plane factory in the world producing jets at a rate of 42 per month. Watch our behind-the-scenes video to discover how a 737 gets built in just a matter of days.
Subscribe to WIRED►► http://po.st/SubscribeWired
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Montag, 25. März 2019

Künstliche Intelligenz? Roboterautos sind zum Scheitern verdammt!

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Künstliche Intelligenz (KI, auch Artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.), englisch artificial intelligenceAI) ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierungintelligenten Verhaltens und dem Maschinellen Lernen befasst. Der Begriff ist insofern nicht eindeutig abgrenzbar, als es bereits an einer genauen Definition von „Intelligenz“ mangelt. Dennoch wird er in Forschung und Entwicklung verwendet.
[Künstliche Intelligenz, Wikipedia, abgerufen am 27.03.2019]
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Elektromobilität und autonomes Fahren sind die beiden automobilen Themen der näheren Zukunft. Die klassischen Autokonzerne investieren Milliarden, IT-Riesen ebenfalls. Doch all diese Milliarden könnten sich als rausgeworfenes Geld erweisen.

"Recht haben und recht bekommen ist zweierlei!" Diese Volksweisheit hat all jene schier in die Verzweiflung getrieben, die sich bislang in der Öffentlichkeit unbeirrt und vehement gegen autonomes Fahren und Roboterautos ausgesprochen haben. Und die die selbstfahrenden Roboterautos à la Google für eine automobile Perversion halten. Weil dabei plötzlich der Kellner zum Koch wird. Und Autos nicht mehr von einem richtigen Fahrer, selbstbestimmt nach dessen eigenem Willen und Können, sondern von Computern oder im Endstadium von Künstlicher Intelligenz gesteuert werden.

Dennoch wird in Deutschland lautstark die Einführung des umweltschädlichen und sündhaft teuren 5G-Mikrowellen-Netzstandards gefordert, weil ohne dieses Netz autonomes Fahren in der notwendigen Echtzeit-Datenverarbeitung nicht möglich ist. Und das bei maximal 2 Millionen Fahrzeugen Inlandsabsatz Made in Germany, während die restlichen 14 Millionen Autos aus deutschen Fabriken im Ausland ohne solche Netze fahren können/müssen? Aus ökonomischer Sicht rausgeworfenes Geld für eine Technologie, die die Menschheit außerhalb von Fabriktoren und Sonderanwendungen so wenig braucht wie ehemals die Concorde oder die zwanzigste Sorte Senf. Und die nach Meinung von Gesundheitsexperten vermutlich sogar erheblich schadet.

mehr:
- Traum? Albtraum! Roboterautos sind zum Scheitern verdammt (Helmut Becker, n-tv, 25.03.2019)
Die Ergebnisse der Philosophie sind die Entdeckung irgendeines schlichten Unsinns und die Beulen, die sich der Verstand beim Anrennen an die Grenze der Sprache geholt hat. Sie, die Beulen, lassen uns den Wert jener Entdeckung erkennen.
[Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen §119 (1953, posthum)]

Es ist eine Hauptquelle unseres Unverständnisses, daß wir den Gebrauch unserer Wörter nicht übersehen .
[Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen §122 (1953, posthum)]

Was ich lehren will, ist: Von einem nicht offenkundigen Unsinn zu einem offenkundigen übergehen.
[Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen §464 (1953, posthum)] 

siehe auch:
Essay zu Künstlicher Intelligenz – Vom Irrsinn, Maschinen Ethik einzuprogrammieren (Richard David Precht, SPON, 23.11.2018) 
- Sind wir wie Roboter? (Post, 08.05.2015) 

neuneinhalb – Deine Reporter: Zukunftstrend selbstfahrende Autos | WDR {9:41}

WDR
Am 04.10.2018 veröffentlicht 
Autos, die ganz von selbst fahren und keinen menschlichen Fahrer mehr brauchen. Das klingt nach Science-Fiction, könnte aber bald ganz normal für uns werden. Wissenschaftler forschen schon seit Jahren an der Technik, die den menschlichen Fahrer vielleicht irgendwann ersetzen soll. Dafür müssen sie dem Auto nicht nur beibringen wie man lenkt und bremst, sondern auch wie man einparkt, was bei einem Stau zu beachten ist und was es tun soll, wenn es mal brenzlig wird. Robert will wissen, wie das funktioniert und besucht eine Forschungseinrichtung in Aachen. Kann ein Computer den menschlichen Fahrer wirklich irgendwann komplett ersetzen? Und wie fühlt es sich an, bei voller Fahrt dem Auto die Kontrolle zu überlassen? Das findet Robert in dieser Folge von neuneinhalb heraus!
Noch mehr zu ‚neuneinhalb – Deine Reporter‘ unter: www.9einhalb.de

Freitag, 8. März 2019

Heute vor 109 Jahren – 8. März 1910: Die erste Pilotenprüfung einer Frau

Furchtlose Flugpionierin

In der Erinnerung an die frühen Flugpioniere darf auch eine Frau nicht fehlen: Elise Deroche (1886-1919), die sich als Schauspielerin Baronin Raymonde de Laroche (oder La Rache) nannte, suchte ab 1908 die Nähe zu den »Männern in fliegenden Kisten«. Der Konstrukteur Charles Voisin gab ihr ab 1909 Unterricht in seinem Einsitzer-Flugzeug. Am 22. Oktober des Jahres sollte Laroche nur das Rollfeld entlangfahren. Doch plötzlich hob sie – als erste Pilotin im Alleinflug – mit ihrem Fluggerät 270 m vom Boden ab. Nach weiteren Flugstunden absolvierte sie am 8. März 1910 als erste Frau der Welt die Pilotenprüfung. 
Pionierin der Luftfahrt: Raymonde de La Roche mit ihrem Doppeldecker
Ab 1910 nahm Laroche erfolgreich an mehreren Flugwettbewerben teil, doch im Juli 1910 verunglückte sie bei einer Flugschau in Reims schwer. Bei einem Autounfall im September 1912, bei dem Charles Voisin starb, erlitt sie erneut schwerste Verletzungen. Sie erholte sich wieder und gewann 1913 den Frauenpokal des Aero-Club de France für vier Stunden Nonstop-Flug. 1918 verbesserte Laroche den Frauenweltrekord im Dauerflug (423 km) und 1919 den Frauenweltrekord im Höhenflug (4800 m). Bei dem Versuch, als erste Frau eine Profikarriere als Testpilotin zu starten, starb sie am 18. Juli 1919 in Le Crotoy (Picardie) bei einem Absturz.

Harenberg – Abenteuer Geschichte 2019

Mittwoch, 16. Januar 2019

Tödliche Strahlung

Seit Einführung des Mobilfunks in England hat sich die Zahl bösartiger Hirntumore verdoppelt.

Zwei britische Forschergruppen stellten bei der englischen Bevölkerung einen Anstieg tödlicher Gehirntumore fest. In Bezug auf die Ursachen sind sich die Experten uneinig, doch vieles spricht für die Mobiltelefonie. Die Medien schweigen oder verwirren die Bevölkerung mit Zweifeln an längst gesicherten Tatsachen. Wiederholt die Mobilfunk-Branche die Geschichte der Tabakindustrie?

Am 28. Oktober 2018 erschien in den Microwave News ein Bericht über die Ergebnisse zweier Forschergruppen, die in England von 1995 bis 2014 eine Zunahme von Glioblastomen festgestellt hatten. Bei diesen handelt es sich um die bösartigsten aller Hirntumoren, die in nahezu 100 Prozent der Fälle in relativ kurzer Zeit zum Tode führen (1). Bezüglich der Häufigkeit und der Lokalisation der Tumoren im Gehirn stimmen die Ergebnisse der beiden Forschergruppen überein, bezüglich der Ursache liegen ihre Vorstellungen jedoch weit auseinander.

Der Fall erinnert an die Auseinandersetzung zwischen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierenden Strahlen, ICNIRP, und dem National Toxicology Program, NTP, der USA. Das NTP hatte in seiner 30-Millionen-Dollar-Studie im Gehirn männlicher Ratten Glioblastome festgestellt, nachdem diese über zwei Jahre hinweg der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt gewesen waren. Dieser Tatbestand wurde von der ICNIRP, einer Art PR-Organisation der Mobilfunkindustrie, mit Argumenten in Zweifel gezogen, die weniger mit Wissenschaft als mit Wunschdenken zu tun hatten (2).

Im vorliegenden Fall geht es ebenfalls um Glioblastome, diesmal allerdings beim Menschen. Während Alasdair Philips und Kollegen (3) die Mobiltelefonie für den Anstieg der Glioblastome verantwortlich machen, ist de Vocht (4) der Meinung, dass dies mit großer Wahrscheinlichkeit auszuschließen sei. Zu seiner Erkenntnis kam er auf Grundlage „synthetischer kontrafaktischer Gegebenheiten“, was sich — sei es zu Recht oder zu Unrecht — wie „alternative Fakten“ anhört.

Der Anstieg der Glioblastom-Häufigkeit von 1995 bis 2015 in England weist als Ursache auf schädliche Umwelt- oder Lebensstilfaktoren hin.

mehr:
- Tödliche Strahlung (Franz Adlkofer, Rubikon, 16.01.2019)
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Montag, 29. Oktober 2018

Die Eine-Minute-Zeitmaschine

One-Minute Time Machine | Sploid Short Film Festival · Official Selection {5:40}

Sploid
Am 08.07.2015 veröffentlicht 
Every time the beautiful Regina rejects his advances, James pushes a red button and tries again, all the while unaware of the reality and consequences of his actions.
Directed by Devon Avery.
Selected for the Sploid Short Film Festival, a celebration of the coolest short films and the filmmakers that make them. Learn more details and submit your short here: http://sploid.gizmodo.com/announcing-...
Read more: http://sploid.gizmodo.com/short-film-...
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Donnerstag, 25. Oktober 2018

Vor 900 Jahren – ab 1100: Dreifelderwirtschaft

Fortschritt im Mittelalter

Bauern beim Säen und Eggen mit zwei
Zugpferden im Kummet,
Illustration des Monats September in einem
Stundenbuch, Buchmalerei, um 1520-30
Das Hochmittelalter begann mit einer Revolution in der Landwirtschaft, die um 1100 ganz Europa erfasste. In Antike und Frühmittelalter hatte die Zweifelderwirtschaft vorgeherrscht, bei der jeweils die Hälfte der Ackerfläche brachlag. Technische Neuerungen und der Einsatz des Pferdes als Zugtier machten nun die Dreifelderwirtschaft möglich, bei der die Anbaufläche dreigeteilt wurde. Jedes Drittel lag ein Jahr lang brach und wurde in dieser Zeit als natürliche Weide genutzt. 

Im Herbst wurde gepflügt und Wintergetreide ausgesät, das im folgenden Spätsommer geerntet wurde. Nach nochmaligem Pflügen und Bodenpflege säte man im kommenden Frühjahr Sommergetreide, das im Spätsommer desselben Jahres reif wurde. Nach der Ernte wurde die Fläche für ein Jahr bis zum Herbst des Folgejahres sich selbst überlassen oder unkrautfrei gehalten (»Schwarzbrache«). Als Dreizellenwirtschaft bezeichnet man die Dreifelder-Einteilung der gesamten Anbaufläche einer Dorfgemeinschaft. Die deutlich höheren Erträge der Dreifelderwirtschaft ließen bald auch die Bevölkerungszahlen wachsen. 
Dreifelderwirtschaft 
  • Eiserner Radpflug tritt an die Stelle des hölzernen Hakenpflugs 
  • Pferd ersetzt den Ochsen als Zugtier 
  • Kummet (gepolsterter Ring um den Hals) erlaubt die Nutzung der vollen Zugtierkraft.
Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018

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Antike (von lateinisch antiquus „alt, altertümlich, altehrwürdig“) bezeichnet eine Epoche im Mittelmeerraum, die etwa von 800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr. reicht, wobei der Beginn teilweise noch deutlich früher angesetzt wird. Die Antike unterscheidet sich von vorhergehenden und nachfolgenden Epochen durch gemeinsame und durchgängige kulturelle Traditionen. Sie umfasst die Geschichte des antiken Griechenlands, des Hellenismus und des Römischen Reichs. Insbesondere das Römische Reich vereinte den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell.
In einem erweiterten Sinne umfasst die Antike auch die Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen ÄgyptensMesopotamiensAssyriensPersiens und Kleinasiens, die etwa mit dem Beginn der Schriftlichkeit um 3500 v. Chr. einsetzt. Der größere Zeitraum von etwa 3500 v. Chr. bis zum Ende der Antike wird bevorzugt als Altertum bezeichnet. Die darauffolgende Epoche ist das Mittelalter (mit einem breiten, regional unterschiedlichem Übergangszeitraum, siehe Spätantike und Frühmittelalter).
[Antike, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]
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Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit, also etwa die Zeit zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert. Sowohl der Beginn als auch das Ende des Mittelalters sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion und werden recht unterschiedlich angesetzt.
Im Übergang von der Spätantike ins Frühmittelalter zerbrach die politische und kulturelle Einheit des durch die griechisch-römische Antike geprägten Mittelmeerraums. Während das Byzantinische Reich im Osten intakt blieb, ging das Westreich 476 unter. Es bildeten sich neue Reiche innerhalb (wie das Frankenreich, das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel und die Reiche der Angelsachsen in Britannien) und außerhalb (wie die Herrschaften der Slawen in Ost- und Südosteuropa und die neuen Reichsbildungen in Skandinavien) des ehemaligen weströmischen Reichs. Bevölkert waren diese Reiche von der ansässigen romanisierten Bevölkerung und in der Völkerwanderungszeit eingewanderten Gruppen (germanische Stämme und Slawen).
Während der antike Kernraum bereits christlich geprägt war, wurden im Mittelalter die übrigen, paganen (heidnischen) Gebiete Europas christianisiert. Im Frühmittelalter bildete sich im Wesentlichen die politische Grundordnung späterer Zeiten heraus. Das anschließende Hochmittelalter war gekennzeichnet durch den Aufschwung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Im Spätmittelalter erfolgte der langsame Übergang in die Frühe Neuzeit.
Mit dem Islam entstand im 7. Jahrhundert eine neue Religion, die sich infolge der arabischen Eroberungen in West- und Mittelasien, Nordafrika und auch in Teilen Südeuropas ausbreitete, bevor christliche Herrscher die Rückeroberung in Spanien (Reconquista) und Süditalien/Sizilien einleiteten. In Südosteuropa hingegen drangen seit dem späten 14. Jahrhundert die Osmanen weiter vor.Die vorherrschende Gesellschafts- und Wirtschaftsform des Mittelalters war der Feudalismus. Grundzüge dieser Zeit waren eine nach Ständengeordnete Gesellschaft, ein durch das Christentum bestimmtes Weltbild, eine christlich geprägte Wissenschaft und LiteraturArchitekturKunst und Kultur sowie Latein als gemeinsame, übergreifende Bildungssprache. Nach dem Großen Schisma von 1054 strebte sowohl die katholische Kirche als auch die orthodoxe Kirche die Einheit des Christentums unter ihrem Dach an. Diese Bemühungen scheiterten jedoch.
Von großer Bedeutung für das „christliche“ Europa waren die Juden. Auf Grund des Zinsverbots der katholischen Kirche waren den Christen Geldgeschäfte verboten, nicht aber den andersgläubigen Juden. Sie waren Schutzbefohlene der Landesherren und wurden als Minderheit nur widerwillig geduldet. Aufgrund des Antijudaismus im Mittelalter waren sie Opfer von Judenpogromen und Vertreibungen.
[Mittelalter, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]
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Als Spätmittelalter wird der Zeitraum der europäischen Geschichte von der Mitte des 13. bis zum Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts bezeichnet (also ca. 1250 bis 1500). Sie stellt die Endphase des Mittelalters dar, auf welche die Frühe Neuzeit folgt.
Eine generelle zeitliche Eingrenzung des Übergangs vom Spätmittelalter in die Renaissance ist nicht möglich, da letztere wesentlich aus der kulturphilosophischen und kunstgeschichtlichen Entwicklung heraus definiert ist. Je nachdem, wie offen die jeweiligen Gelehrten und Mäzene in den europäischen Kulturzentren der neuen Entwicklung gegenüberstanden, breitete sich die Renaissance in den europäischen Regionen unterschiedlich schnell aus.
Das Spätmittelalter wurde in der älteren Forschung aufgrund von bestimmten Erscheinungen in Kunst und Kultur, Agrarproblemen sowie politischen Veränderungen im römisch-deutschen Reich oft als Krisenzeit betrachtet. Diese negative Bewertung betraf vor allem die deutsche Mediävistik, weil dort die Abfolge des Mittelalters in drei Stufen prägend war und man für das Spätmittelalter nicht zuletzt eine politische Krisenzeit festzustellen glaubte, eine „Verfallszeit“. In Italien oder Frankreich wurde keine derartig scharfe Trennung vorgenommen. In der neueren deutschsprachigen Forschung wird ebenfalls sehr viel differenzierter geurteilt, vor allem aufgrund neuer Forschungsansätze und neuer Quellenbefunde: Bei allen auftretenden Problemen war das Spätmittelalter geprägt von einer gestiegenen Mobilität und Internationalität, Veränderungen in diversen Lebensbereichen und schließlich dem Übergang in die Frühmoderne. Insofern hat ein deutlicher Paradigmenwechsel in der deutschen Spätmittelalterforschung stattgefunden.[1]
[Spätmittelalter, Wikipedia, abgerufen am 02.11.2018]
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Mittwoch, 22. August 2018

Technik kostet Zeit…

Alte Rechner, langsame Drucker, abstürzende Programme: Weil Geräte und Software nicht funktionieren, geht Arbeitszeit verloren. Manchmal liegt es auch an den Kollegen. 

 Uralt-Rechner, die nur langsam hochfahren. Programme, die immer wieder abstürzen. Endlose Laufwege zum Drucker, der in der hintersten Ecke des Büros steht. Und Kollegen, die versehentlich einen Ausdruck einfach mitgenommen und dann weggeworfen haben: Durch mangelhafte, alte oder fehlerhafte Technik verlieren Mitarbeiter mit Bürojobs im Schnitt jedes Jahr rund 20 Arbeitstage. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Büroausstatters Sharp Business Systems in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide hervor.

In Zahlen sind das fast 10.000 Minuten im Jahr oder 38 Minuten pro Arbeitstag. Der Untersuchung zufolge frisst die meiste Zeit aber das Suchen und Nicht-Finden von Dokumenten. Im Schnitt verbringt jeder Büroangestellte demnach 22 Minuten pro Tag damit. Mitunter liegt es auch daran, dass Dokumente sich nur schwer laden lassen, weil die Software oder Hardware spinnt. Immerhin neun Minuten verbringt demnach jeder Beschäftigte damit, etwas auszudrucken – und weitere acht Minuten dauert es, bis der Drucker, ein Scanner, der Rechner oder ein sonstiges Gerät hoch- und runtergefahren ist.

Häufig ist alte Technik schuld. Und wenn gar nichts mehr geht, fragt man eben die Kollegen. Laut der Studie sorgt aber auch dieses Nachfragen für Arbeitszeitverlust. Und jeder fünfte Befragte in der Studie hat angegeben, bei manchen Tools nicht einmal zu wissen, wie die Geräte zu funktionieren.

Übrigens führt kaum etwas zu so unverhohlener Wut und Frustration wie nicht funktionierende Arbeitsgeräte. Auch wenn heftige Wutausbrüche wegen eines Programms, das ständig abstürzt, nicht bei jedem zum Joballtag dazugehören: Mehr als jeder Zweite glaubt, dass er mit einer besseren technischen Ausstattung wesentlich effizienter und produktiver wäre. Und immerhin 42 Prozent gaben an, dass funktionierende Technik sie zumindest motivieren würde.
mehr:
- Arbeitszeit: Ruckeltechnik kostet 20 Arbeitstage im Jahr (Tina Groll, ZON, 18.12.2016, beachte auch die Kommentare)
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office stress and computer rage best compilation HD {9:37}

Jonathan Fortier
Am 18.11.2014 veröffentlicht 
mannnnnn
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Donnerstag, 16. August 2018

Leserbriefe zu „Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!“

Der Artikel Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen! ließ wieder einige Leser zur Tastatur greifen. Es ist interessant, auch bei dieser Debatte zu sehen, wie viele verschiedene Sichtweisen es gibt. Man darf gespannt sein, welche Erfahrungen in Frankreich mit dem Handyverbot an Schulen gemacht werden. Sicherlich sollten die Erwachsenen auch Vorbilder sein, wenn es um den Umgang mit digitalen Geräten geht. Vielen Dank an die Leser! Zusammengestellt von Moritz Müller.
mehr:
- Leserbriefe zu „Handy-Verbot an Frankreichs Schulen: Deutschland sollte nachziehen!“ (NachDenkSeiten, 16.08.2018)

Dienstag, 6. März 2018

E-Hype und Realität

Autobauer Daimler will den ÖPNV künftig mit vollelektrischen Bussen ausstatten. Die Serienproduktion soll zum Jahresende anlaufen. Kritik am Zeitplan lässt der Hersteller nicht zu. Dazu sei das Thema zu komplex.
Etwa drei Viertel aller Stadtbusse in Europa werden bis zum Jahr 2030 nach Einschätzung des Autobauers Daimler über einen alternativen Antrieb verfügen. Der Stuttgarter Konzern will in einigen Monaten die erste vollelektrische Version des Stadtbusses Citaro im Kundeneinsatz testen. Kooperationspartner sind die Verkehrsbetriebe Rhein-Neckar. Zum Jahresende soll der elektrische Citaro dann in Serie gehen.

"Daimler Buses beginnt nun ganz konkret das Zeitalter der Elektro-Mobilität", sagte der Chef der Bussparte, Hartmut Schick. Kritik am Zeitplan lässt er nicht gelten: "Unsere Prioritäten hatten wir ganz klar so gesetzt: Wir bringen unseren Elektrobus so zügig wie möglich auf die Straße. Aber wir tun dies nicht überstürzt. Er soll ausgereift sein und leistungsfähig." Der Einsatz sei komplexer als beim Stadtbus mit Verbrennungsmotor, sagte Gustav Tuschen, Entwicklungsleiter der Bussparte.

"Es ist unmöglich, den Verbrennungsmotor von heute auf morgen durch einen vollelektrischen Antrieb zu ersetzen." Dagegen sprächen derzeit die Kosten und die eingeschränkte Reichweite von E-Bussen, die aufwendige Stromversorgung, aber auch die Werkstattausrüstung, sagte er. "E-Mobilität heißt, den ÖPNV mit Omnibussen völlig neu zu denken", sagte Tuschen.

mehr:
- Mit E-Antrieb im Nahverkehr Daimler fährt mit Elektrobussen in Zukunft (n-tv, 05.03.2018)
- Sauber durch die Stadt: Daimler stellt ersten E-Stadtbus vor (n-tv, 06.03.2018)

siehe aber auch:
- Test auf der Linie 204: In Berlin fällt jeder vierte E-Bus wegen „unplanbarer Schäden“ aus (Michael Sauerbier, bz-berlin, 19.02.2018)
- BVG – Technische Probleme: Einer von vier Elektrobussen fällt aus (Lorenz Vossen, Berliner Morgenpost, 19.02.2018)
- Ausfall bei den KVB: Kälte legt Elektrobusse lahm (Kölner Stadt-Anzeiger, 22.01.2018)
- Batterien verlieren im Frost Strom: Kölner E-Busse haben Probleme mit Kälte (Ingo Schmitz, Kölnische Rundschau, 18.01.2018)
- NOCH NICHT AUSGEREIFT Der Winter macht Elektrobusse zur Mogelpackung (Philipp Vetter, Welt, 22.12.2017)
- ELEKTROBUSSE ROLLEN IN DEUTSCHLAND NUR LANGSAM AN (Ulf Schmidt, energiesparblogger.de, 15.12.2017)
- E-Busse in deutschen Städten sind störanfällig – bei Kälte kommen sie nicht weit (EpochTimes, 01.12.2017)

Freitag, 2. März 2018

Toyota, Dieselskandal und Fahrverbote

Nun soll auch BMW Abschaltvorrichtungen in Diesel-PKW eingebaut haben. Wie wäre es, statt des Autobauers lieber die Deutschen Umwelthilfe zu hinterfragen? Sind alle, die vorgeben, die Umwelt zu schützen, wirklich gut und anständig? Was wäre, wenn Jürgen Resch mit seiner Deutschen Umwelhilfe ein raffiniertes Inkasso-Unternehmen aufgebaut hätte, das lediglich raffiniert getarnt ist?

BMW als finsterer, umweltzerstörender Autokonzern. Die milliardenschwere Geldruckmaschine, hinter denen die raffgierigen Familein Quandt und Klatten stecken, töten uns und unsere Kinder durch heimtückisches Giftgas, das aus Nachbars Autoauspuff kommt. Wie das unserem Sozialneid tut, wenn wir uns selbst keinen BMW leisten können! – Liebe Leser, lassen sie uns den Versuch machen, die Sache von einer anderen Sache zu betrachten. Denn BMW hat technisch sehr überzeugend dargelegt, dass nichts dran ist an den Vorwürfen. Es geht hier vielemehr um erheblichen publizistischen Druck, der nur in marginalen Randbereichen faktenbasiert ist, durch den aber Tesla als fortschrittlich dasteht, wie die BÖRSE am Sonntag berichtet; auch The European bringt Hintergründe dazu.

mehr:
- KOMISCHE ZUFÄLLE: „DIESELSKANDAL“ BEI BMW GLEICHZEITIG TOYOTA ALS GROSSSPENDER DER „DEUTSCHEN UMWELTHILFE“ (Sebastian Siegler, DieUnbestechlichen, 19.12.2017)

Botafumeiro {3:52}

Am 22.12.2016 veröffentlicht
Peter Quinto  
The Botafumeiro at the Cathedral of Santiago de Compostela. It was a little difficult trying to follow the botafumeiro with the camera. Check out the part when one of the men comes up to stop the incense burner.

siehe auch:
- Feinstaub - mehr Quellen, als man denkt (Bessunger Apotheke)
- Nach dem Diesel jetzt auch Benziner unter Beschuss (Holger Douglas, Tichys Einblick, 02.03.2018)
- Dieselskandal: Jetzt regt Euch endlich auf! (Post, 04.02.2018)
- TOYOTA – Der heimliche Gewinner des VW-Dieselbetrugs (Lukas Bey, Handelsblatt, 10.05.2017)
Formaldehyd, Feinstaub und Mineralöl – Warum die Adventszeit völlig ungefährlich ist (Udo Pollmer, Deutschlandfunk Kultur, 09.12.2016)
- Partikel in der Luft: Esoterischer Feinstaub (Philipp Behrens, Süddeutsche Zeitung, 22.05.2010)
Feinstaub durch Weihrauch in Kirchen (Berliner Morgenpost, 08.08.2006)

auch hohe Temperaturen sind – vor allem für ältere Männer – nicht unbedenklich:
- 80-Jähriger onaniert in Sauna (Stuttgarter Nachrichten, 26.02.2018)

Neidisch in der Sauna {0:54}
Am 25.12.2009 veröffentlicht
SuperMoneyMaker13  

Donnerstag, 22. Februar 2018

Vor 500 Jahren – um 1500: Beginn der Renaissance

Die Renaissance (1/2)| HD | Arte | Doku {52:31}

Am 06.08.2017 veröffentlicht
Hans Wurst  
Die Renaissance ist eine wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische, gesellschaftliche, religiöse, soziale und kulturelle Entwicklung, die einzigartig in der Geschichte ist. Doch was genau löste sie aus? Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Epoche.
Im 14. Jahrhundert setzt eine wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische, gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Entwicklung ein, die in der Geschichte einzigartig ist: die Renaissance. Sie schafft einen neuen Typus Mensch, der nicht mehr bereit ist nur zu glauben, sondern den Dingen auf den Grund geht und sich selbst als ein göttliches Wesen begreift. Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Epoche: Oströmische Gelehrte bringen das verlorene Wissen der Antike in den Westen, lösen Innovationsschübe in allen Fakultäten aus – doch die Renaissance ist mehr als die Wiedergeburt der Antike, denn sie wird die Kenntnisse der Antike überflügeln. Die beiden Dokumentationen analysieren die Kettenreaktion des Fortschritts und ihre Auswirkung auf die Gegenwart. Sie wagen den Brückenschlag von der (Wieder-)Erfindung der Zentralperspektive zu CAD-Systemen, von Leonardos Maschinenmensch zu autonomen Roboterkickern. Bereits in der Renaissance existieren Global Player, Großbanken oder Massenkommunikation. Der Zweiteiler erzählt Geschichte phänomenologisch, erweitert die visuellen Instrumente der Dokumentation durch szenische Zeitreisen zu den Wendepunkten der Geschichte und verbindet Zeitraffung und Zeitdehnung mit einer cineastischen Optik. Man kann sagen, dass unsere moderne Welt ohne das, was die Renaissance erdacht und erfunden hat, unvorstellbar wäre.

Die Renaissance (2/2)| HD | Arte | Doku {52:59}

Am 06.08.2017 veröffentlicht
Hans Wurst  
gleicher Text wie oben

Wie der Islam die Renaissance schuf ZDF {42:46}

Am 06.08.2017 veröffentlicht
Faruk716  
Die Ursprünge der lateineuropaischen Renaissance sind:
1. Die Kreuzzüge: Es ist kein Zufall, daß die Renaissance zuerst in Norditalien angefangen hat und es mit der Renaissance weiterging in Frankreich, Deutschland und England, denn diese vier Länder haben an den Kreuzzügen teilgenommen.
2. Das muslimische Spanien.
Ohne Islam keine Renaissance, sondern Mittelalter.

Die Renaissance: Aufbruch in eine neue Zeit Doku (2015) {2:01:12}

Am 28.09.2017 veröffentlicht
Andres Rempel  
Nach dem Niedergang Roms erwachte Italien erst im 11. Jahrhundert wieder und die einzelnen Republiken begannen ihre Städte wieder aufzubauen.
Die Renaissance markiert die Zeit des Übergangs vom Mittelalter zur Neuzeit. Sie kündigte sich in Italien bereits um 1425 an.
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siehe auch:
- Renaissance & Humanismus (Geschichte-Abitur.de, empfehlenswert!)
- Frühe Neuzeit – ein Überblick (Lernhelfer.de)
- Renaissance (Epoche) – Merkmale, Werke, Vertreter (Wortwuchs.net)
- Zeittafel Geschichte (segu-geschichte.de)
- Die Zeit der Renaissance – Zeittafel (Christoph Bühler, Buehler-hd.de, PDF)
- Zeittafel Renaissance (MartinSchlu.de)