Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
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8,1 Milliarden Euro: Das ist der Betrag an Rundfunkgebühren, der alleine im Jahr 2018 an die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten geflossen ist.
Was einst jedermann unter dem Namen „GEZ-Gebühren“ geläufig war, kommt heute unschuldig und unscheinbar als „Haushaltsabgabe“ daher. Ferner wurde aus der einstigen Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der „ARD ZDF Deutschlandfunk Beitragsservice“.
Nun muss dem geneigten KenFM-Zuschauer freilich nicht mehr erklärt werden, welche sprachlichen Mechanismen sich hinter solchen Namensänderungen verbergen – Framing ist hier das Stichwort. Auch die Tatsache, dass die Programminhalte inzwischen ebenso geframt sind, ist spätestens seit den Enthüllungen rund um die Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling kein Geheimnis mehr.
Immer weniger Bundesbürger sind bereit, solche Zustände widerstandslos hinzunehmen. Viele befinden sich in einem Aufwachprozess, der insbesondere durch die weitläufige Verbreitung von Technologie und den uneingeschränkten Zugang zum Internet starken Auftrieb erfahren hat. Das Meinungsmonopol ist gefallen und mit ihm auch die Bereitschaft, die eigene Gehirnwäsche zwangszufinanzieren. Dennoch zahlen die meisten von uns weiter. Zu groß ist der Respekt vor den rechtlichen Konsequenzen, die eine Beitragsverweigerung mit sich bringt.
Ein Mann, der sich von alldem nicht beeindrucken lässt, ist Olaf Kretschmann.
Bereits seit 2012 verweigert der Werbeprofi konsequent die GEZ-Zwangsabgabe und hat auf seinem Weg nunmehr die verschiedensten juristischen Instanzen beschritten.
Um breite Bevölkerungsschichten für die Thematik zu sensibilisieren, hat er zudem die Informationsplattform „rundfunkfrei.de“ ins Leben gerufen, auf der er regelmäßig über den Ablauf aktueller Prozesse berichtet.
Die alsHongkong-GrippebezeichneteInfektionskrankheitbrach im Juli 1968 inHongkongaus, wobei unklar geblieben ist, ob die Viren der Hongkong-Grippe zuvor bereits in derVolksrepublik Chinaumgelaufen sind.[1]Die weltweite Ausbreitung der Viren verursachte die letzte großeInfluenza-Pandemiedes 20. Jahrhunderts. Weltweit starben zwischen 1968 und 1970 rund eine Million Menschen;[2][3]andere Zahlen sprechen von 750.000 bis 2 Millionen Toten.
In der Bundesrepublik Deutschland gab es im Winterhalbjahr 1969/70 den schwersten Ausbruch der Hongkong-Grippe – eine Epidemie.[4] Genaue Fallzahlen sind damals im Gewirr der föderalen Zuständigkeiten nicht erhoben worden, allerdings wurde im Nachhinein eine Übersterblichkeit von rund 40.000 Toten für die Bundesrepublik festgestellt.[5]
Verursacht wurde die Hongkong-Grippe durch eine Infektion mit dem InfluenzavirusA/H3N2 in der Variante A/Hong Kong/1/1968 H3N2.[6] Im Vergleich zur verwandten Asiatischen Grippe von 1957 verlief die Hongkong-Grippe milder, weil die Immunabwehr der meisten Menschen Antikörper gegen das Influenzavirus A/H2N2 enthielt, das 1957 die Asiatische Grippe ausgelöst hatte und dem Influenzavirus A/H3N2 ähnelte. Zum Stillstand kam die Ausbreitung der Hongkong-Grippe erst nach dem Erreichen einer Herdenimmunität.[7]
Die Hongkong-Grippe entstand aus einer Kombination von Geflügelpest auslösenden Viren und bereits unter Menschen zirkulierenden Influenzaviren. Dieser Vorgang wird als Reassortierung und das Ergebnis der genetischen Neukombination als Antigenshift bezeichnet.
Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe ebenfalls über die schwerste Grippe, die Deutschland in der Nachkriegszeit traf. Die Hongkong-Grippe mit der Bezeichnung A1/1968 H3N2 sorgte dafür, dass im Winter 1969/70 Schulen geschlossen wurden und in manchen Wirtschaftsbereichen die Produktion heruntergefahren wurde - jedoch zumeist nur als Reaktion auf einen Ausbruch in dem Betrieb oder in einer Schule. Nicht präventiv aus Gesundheitsvorsorge.
Die Zustände in den Kliniken seien teilweise verheerend gewesen. Es mussten Notbetten aufgestellt werden, teilweise lagen Erkranke auf Fluren und in Badezimmern. In West-Berlin herrschte ein Bestattungsnotstand, berichtet der Spiegel. Särge mussten in Gewächshäusern des Gartenbauamts Wedding oder in der Wilmersdorfer Bezirksgärtnerei gelagert werden.
Hongkong-Grippe in München: Kliniken „randvoll belegt“
Auch in München seien alle Kliniken „randvoll belegt“, meldete das Münchner Krankenhausreferat damals. Rund 30 Prozent der Schwestern erkrankten und fielen aus. Zustände, die an gegenwärtige Bilder aus italienischen Kliniken erinnern - und Deutschland ohne Shutdown möglicherweise auch beim Coronavirus gedroht hätten.
Politiker reagierten empathielos auf die Hongkong-Grippe – man setzte auf Herdenimmunität
Wissenschafts- und Medizinhistoriker wie David Rengeling, Malte Thießen oder Wilfried Witte recherchierten, wie die Bundesrepublik mit dem damaligen Ausbruch umging. Ihr Ergebnis ist erschütternd: Politiker und Behörden hätten mit einer erstaunlichen Empathielosigkeit reagiert.
Mehr noch: Bereits rund zehn Jahre zuvor, im Jahr 1957, wütete die Asiatische Grippe A/Singapore/1/57 in Deutschland. Obwohl auch daran etwa 30.000 Menschen in der BRD starben, war das Gesundheitssystem nur schlecht auf eine neue Pandemie vorbereitet. Thießen und Rengeling beurteilen das sogar als "Fahrlässigkeit", die vielen Tausenden das Leben kostete.
Dr. Claus Köhnlein über "fatale Corona-Experimente" der WHO {36:15}
RT Deutsch
Am 18.09.2020 veröffentlicht
Ein halbes Jahr nach seinem viral gegangenen Interview über die Epidemie, "die nie da war", meldet sich Dr. Claus Köhnlein mit neuen brisanten Erkenntnissen zu Wort. Nun geht es um experimentelle WHO-Studien, bei denen Corona-Patienten mit hochtoxischen Mitteln behandelt wurden. Dr. Köhnlein sieht darin die Erklärung für die Übersterblichkeit, die es im April in einigen Ländern gegeben hat. Margarita Bityutski sprach mit ihm über tödliche Überbehandlungen, verwirrte Experten und die gesponserte Pandemie.
Text und Links auf YouTube
mein Kommentar:
Inzwischen geht es gar nicht mehr um ein Virus oder die dadurch verursachte Epidemie. Inzwischen geht es um einen Religionskrieg, den niemand gewinnen kann! Es geht um Glauben und nicht um Fakten!
Das von der nationalsozialistischen deutschen Studentenschaft organisierte Ritual war hochaufgeladen mit symbolischer Suggestion: Spätestens seit den Scheiterhaufen der Hexenverbrennungen inszeniert sich hierin die Idee einer zerstörerischen Reinigung von Verachtetem und Verteufeltem. Die flammende Vernichtung bildete den Höhepunkt einer vierwöchigen „Aktion wider den undeutschen Geist“, die kurz nach dem Boykottaufruf gegen jüdische Geschäfte begann. Auftakt bildete am 12. April 1933 der öffentliche Anschlag von zwölf Thesen „Wider den undeutschen Geist“ – auch dies in Anlehnung an Martin Luthers reformatorischen Impetus eine hochsuggestive Inszenierung. „Gegen den jüdischen Zersetzungsgeist und für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“ – unter dieser Überschrift wurden deutschlandweit Büchereien und Buchhandlungen geplündert, die indizierten Bände gesammelt und abtransportiert. 25 000 Bücher kamen so etwa in Berlin zusammen und wurden in der Nacht des 10. Mai verbrannt: „1. Rufer: Gegen Klassenkampf und Materialismus, für Volksgemeinschaft und idealistische Lebenshaltung. Ich übergebe der Flamme die Schriften von Marx und Kautsky. 2. Rufer: Gegen Dekadenz und moralischen Zerfall. Für Zucht und Sitte in Familie und Staat. Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner. 3. Rufer: Gegen Gesinnungslumperei und politischen Verrat, für Hingabe an Volk und Staat. Ich übergebe der Flamme die Schriften von Friedrich Wilhelm Foerster.“ Und so ging es – deutschlandweit einheitlich – mit insgesamt neun Rufern weiter, welche die sogenannten „Feuersprüche“ ironischerweise und fast komödienhaft zumeist in strömendem Regen aufsagten. Mit Benzinkanistern musste nachgeholfen werden, und in einigen Städten fielen die Verbrennungen deswegen ganz aus und wurden verschoben. Die komplette Vernichtung der literarischen und wissenschaftlichen Kreativität und Vielfalt deutscher Autorinnen und Autoren hinterließ eine Spur papierener Asche und die nachfolgende Vertreibung, Deportation oder Ermordung verfemter Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
„Zerstörte Vielfalt“ lautet denn auch der Titel des aktuellen Themen- und Ausstellungsjahres in Berlin, das mit öffentlichen Veranstaltungen an diese ebenso wie weitere Eckdaten der nationalsozialistischen Politik erinnert (siehe auch PP, Heft 4). Auch der 10. Mai wird mit einer Ausstellung und mehreren Veranstaltungen gewürdigt. Ob man dabei nicht nur an die verfolgten Autoren erinnern wird, sondern auch an die Akteure ihrer Verfolgung und Zerstörung? Welche Studenten etwa waren die Organisatoren und Helfershelfer der Bücherverbrennungen? Wer waren die Rufer, wer schaute zu? Welche Journalisten und Autoren profitierten von der Verfolgung ihrer Kollegen? Und wer von ihnen mag die Faszination, Befriedigung, vielleicht aber auch unheimliche Angst beschreiben können, welche die Aktion begleiteten?
Sigmund Freud selbst hat sich übrigens erstaunlich zurückhaltend zu den Verheerungen der nationalsozialistischen Verfolgung geäußert. Zur Verbrennung seiner Schriften notierte er am 11. Mai, wenige Tage nach seinem 77. Geburtstag, in sein Tagebuch: „Was für Fortschritte wir machen. Im Mittelalter hätten sie mich verbrannt, heutzutage begnügen sie sich damit, meine Bücher zu verbrennen.“ Aber der weitsichtige Wissenschaftler, der als erster die Hypothese von einem menschlichen Destruktions- oder Todestrieb formuliert hat, erwies sich mit dieser Einschätzung als allzu gutgläubig. Zwar konnte er selbst sich 1938 vor der Verfolgung der Nazis noch in das Londoner Exil retten, in dem er seine letzten Lebensjahre zubrachte. Vier seiner fünf Schwestern aber wurden 1942 in nationalsozialistischen Konzentrationslagern ermordet. Die öffentlichen Bücherverbrennungen lesen sich heute als die Vorläufer der Verbrennungsöfen in Auschwitz, so wie es Heinrich Heine schon 1821 in seiner Tragödie „Almansor“ merkwürdig prophetisch formuliert hat: „Dies war ein Vorspiel nur/dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“
[Vera Kattermann, aerzteblatt.de, PP 12, Ausgabe Mai 2013, Seite 214 – Hervorhebung von mir]
Diese Würdigung ist zweigeteilt. Sie wird von Albrecht Müller eingeführt und von Hans Bleibinhaus fortgeführt. Und außerdem verlinken wir hiermit noch auf eine sehr positive Würdigung Vogels durch den langjährigen Bonner Journalisten und Mitglied der „Gelben Karte“, Hartmut Palmer, in „Cicero“. Dass zwischen der Würdigung durch Hartmut Palmer zum einen und jener durch Bleibinhaus/Müller zum andern Welten klaffen, werden NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser schnell erkennen.
Albrecht Müller:
Der gerade verstorbene Hans-Jochen Vogel war ein sehr fähiger Mensch, ausgezeichnet mit exzellenten Examina und auch gewürdigt bei und durch die Wahl zum Oberbürgermeister von München schon im Jahre 1960, also in jungen Jahren. Er war ein verantwortungsvoller Justizminister. Ich könnte aus eigener Erfahrung und guter Kenntnis auch noch einiges zu den jetzt angesichts seines Todes erscheinenden lobenden Erklärungen hinzufügen: Hans-Jochen Vogel hat schon sehr früh erkannt, was die Bodenspekulation in unseren Städten anrichtet, und zeitlebens diesen Wahnsinn bekämpft – als Oberbürgermeister und als Bundesbauminister und als Vorstandsmitglied der SPD. Ich habe Hans-Jochen Vogel sogar auf eine persönlich sehr schöne und wohltuende Weise kennengelernt. Wir kannten uns aus der Münchner Zeit in den sechziger Jahren. Als ich dann ab Ende 1969 für die Öffentlichkeitsarbeit des Parteivorstandes der SPD in Bonn verantwortlich war, war Hans-Jochen Vogel der Einzige aus der Vorstandsriege der SPD, der regelmäßig im Büro des Angestellten seiner Partei vorbeikam und fragte, wie‘s geht und wo der Schuh drückt. Als ich dann selbst Mitglied im Deutschen Bundestag war, habe ich ihn in der Fraktion als sehr effizienten Vorsitzenden erlebt. Auch das ist viel wert und nicht selbstverständlich.
In der Würdigung Vogels durch Hartmut Palmer gibt es eine längere Passage, deren Aussage ich teile: Hans-Jochen Vogel hat sich sehr viel um die konkreten Sorgen einzelner Menschen gekümmert.
Dann habe ich aber auch den ganz anderen Hans-Jochen Vogel kennengelernt, schon früh:
In der am Sonntag erschienenen dpa-Meldung über den Tod von Hans-Jochen Vogel war die Rede davon, er habe 1972 nach Bonn gehen müssen, weil die SPD-Linke in München ihm Schwierigkeiten machte. Einer dieser vermeintlichen Gegner von Hans-Jochen Vogel ist einer meiner besten Freunde: Hans Bleibinhaus. Er hat mich 1963 überzeugt, in die SPD einzutreten, und war dann in der Zeit der heftigen Auseinandersetzungen Hans-Jochen Vogels mit seiner Münchner Partei Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender dieser Partei in München. Deshalb konnte ich immer prüfen, ob das, was Hans-Jochen mir über seine Schwierigkeiten in München sagte, dem entsprach, was mein Freund erlebt und erfahren hat. Da gab es gewaltige Differenzen.
Mit Palmers Artikel beginnt eine Art von Glorifizierung. Aber was soll er auch anderes schreiben? Albrecht Müller ist ein alter Haudegen. Der läßt sich von den Bedürfnissen, post mortem einen schwachen Heiligenschein um den Kopf von Hans Jochen Vogel zu zeichnen, nicht beeinflussen.
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Karl Jaspers
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19 – Start bei 34:09 – Mausfeld: »Die Parteien verselbständigen sich…«}
KenFM Am 02.10.2018 veröffentlicht
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Die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland wandelt sich vor unseren Augen. Es werden Wege beschritten, an deren Ende es weder eine Demokratie noch einen freien Bürger geben würde, vielleicht ohne dass die, die sie gehen, dieses Ende wollen. Diese Wege sind nicht unausweichlich. Aber nur ein zur Freiheit drängendes, seiner selbst darin bewusstes Volk kann die Demokratie in freier republikanischer Verfassung, die bisher nur eine Chance ist, verwirklichen. Wie werden wir regiert? Wer regiert uns? Woher kommen die Politiker? – Wie ist die Struktur der Bundesrepublik, nicht nur juristisch und in der Theorie, sondern im faktischen Geschehen? – Welcher Wandel vollzieht sich in der Struktur der Bundesrepublik? Es scheint: von der Demokratie zur Parteienoligarchie, von der Parteienoligarchie zur Diktatur. […]
Die Verfasser des Grundgesetzes scheinen vor dem Volk Furcht gehabt zu haben. Denn dieses Gesetz schränkt die Wirksamkeit des Volkes auf ein Minimum ein. Alle vier Jahre wählt es den Bundestag. Die ihm von den Parteien vorgelegten Listen oder Personen sind schon vorher durch die Parteien gewählt. Der Vorgang dieser verborgenen Vorwahl, die die eigentliche Wahl ist, ist verwickelt; die Namen für die Wahlkreislisten und die Landeslisten werden nicht auf gleiche Weise aufgestellt. Immer aber sind es die Parteigremien, nie das Volk, das an diesem entscheidenden Anfang beteiligt wäre. Man muss Parteimitglied sein, um bei dieser Wahl irgendwo mitwirken und um aufgestellt zu werden. […]
Eine Mitwirkung des Volkes durch das Referendum wurde nicht zugelassen. Das Volk ist dem Namen nach der Souverän. Aber es hat keinerlei Einwirkung auf die Entscheidungen, außer durch die Wahlen, in denen nichts entschieden, sondern nur die Existenz der Parteienoligarchie anerkannt wird. Die großen Schicksalsfragen gehen nicht an das Volk. Ihre Beantwortung muss das Volk über sich ergehen lassen, und es merkt oft gar nicht, dass etwas und wie es entschieden wird.
[Karl Jaspers (»Wohin treibt die Bundesrepublik? – Tatsachen – Gefahren – Chancen«, 1966), zit. in Ingrid Ansari, Wie demokratisch ist die Bundesrepublik Deutschland?, AchGut, 18.08.2019]
Eine weitere Sorge des Philosophen galt der Gefahr eines totalitären Herrschaftssystems, wie sie damals von der Sowjetunion ausging, inzwischen aber mit den technisch immer raffinierteren Manipulations- und Überwachungsmethoden auch die westlichen Demokratien von innen bedroht. Mit seiner Philosophie und seinen politischen Eingriffen setzte Jaspers sich zwischen alle Stühle. Von Rationalisten wurde er als Mystiker abgetan, von Theologen als ungläubiger Vernünftler. [Ein unbequemer Mahner zwischen allen Stühlen (rheinpfalz.de, 26.02.2019]
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[Jaspers] wohnte als Beobachter dem Auschwitz-Prozess bei und trat massiv für die Aufhebung der damals anstehenden Verjährungvon NS-Verbrechen ein. 1966 erhob er mit dem Buch Wohin treibt die Bundesrepublik? Tatsachen – Gefahren – Chancen warnend seine Stimme mit einer Absage an Machtpolitik und Parteienstaat. Er trat für eine Verfassungsänderung zugunsten von mehr direkter Demokratie ein. Die Möglichkeiten, politisch Einfluss zu nehmen, seien für das Volk sehr gering. Die Wahlen bezeichnete er als „Akklamation zur Parteienoligarchie“. Mit diesen Thesen geriet er in die Debatte um die damalige Große Koalition und den „Selbstverrat“ der SPD bei der Anerkennung der Notstandsgesetze. Kritik erhielt er dabei fast in gleicher Weise aus der Politik von rechts und links, fand jedoch auch eine breite Zustimmung in der Öffentlichkeit. [Karl Jaspers, Politische Stellungnahmen, Wikipedia, abgerufen am 28.07.2020]
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Kaum konkret nachweisbar ist die Wirkung von Jaspers' Philosophie auf philosophisch interessierte Laien. Sie kann nicht unerheblich sein, wie die ungewöhnlich hohe Auflagenzahl seiner Bücher zeigt, besonders jener in Taschenbuchformat. Jaspers' Bekanntheitsgrad in einer breiteren Öffentlichkeit wurde in den Fünfziger- und Sechzigerjahren durch die Diskussion seiner politischen Thesen in vielen Massenmedien der Bundesrepublik (darunter auch im „Spiegel“ und der „Zeit“ ... die seinen Ansichten breiten Raum gaben) maßgeblich erhöht. Die öffentliche Reaktion auf seine Thesen war damals zum Teil sehr polemisch. So hat man in Zeitungen aus dem linken politischen Spektrum die Totalitarismuskritik als Resultat eines blinden Antikommunismus und einer fixierten Mentalität des „Kalten Kriegs" angeprangert. Die Erwägung, der Westen mir seiner Führungsmacht USA müsse als letzte mögliche Alternative zu einer welt¬weiten kommunistischen Terrorherrschaft auch den Atomkrieg ins Kalkül ziehen, wurde als antikommunistischer Auswuchs eines vergreisten, pro-amerikanischen „Nato-Philosophen" hingestellt. In konservativen Zeitungen wurden die Forderungen nach Aufgabe der Doktrin der deutschen Wiedervereinigung, nach Anerkennung der durch den Zweiten Weltkrieg geschaffenen Grenzverhältnisse, die Kritik :an den Notstandsgesetzen und die Behauptung der Entwicklung zur Parteiendiktatur in der Bundesrepublik scharf angegriffen und als Hirngespinste eines politisch weltfremden Philosophen abgetan, der noch dazu im Ausland lebe. Dass Jaspers auch die These vertreten hat, man müsse die DDR durch Gewährung von Wirtschaftshilfe unterstützen, um ihre Eigenständigkeit innerhalb des Ostblocks zu stärken, damit dann gewisse politische Llberalisierungen leichter ermögliche und die Kontakte zwischen den Bürgern der damaligen beiden deutschen Staaten verbessert werden könnten, wurde damals kaum zur Kenntnis genommen. Ob diese Vorschläge nahezu zwanzig Jahre später in den Köpfen von prominenten konservativen Politikern (z.B. J. Strauß) in der Bundesrepublik eine Rolle spielten, als sie die Gewährung von großzügigen Krediten an die DDR in die Wege leiteten, ist wohl nur schwer überprüfbar.
[Kurt Salamun, Karl Jaspers, 2., verbesserte und erweiterte Auflage, Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, S. 130 – GoogleBooks]
siehe auch: - Der soziale Wohlfahrtsstaat (in: Hans Kruse, Demokratie in einer globalen Welt, Springer 2014, S. 47ff.)
„Die Zeit der Neutralität ist vorbei“, schreibt Philipp Oehmke, Spiegel-Korrespondent in New York, zustimmend im Spiegel. Er applaudiert dazu, dass James Bennet, der bei der New York Times die Meinungsseite verantwortete, gehen musste, weil er einen als solchen gekennzeichneten Meinungsbeitrag von Tom Cotton drucken ließ, einem republikanischen Senator und Anhänger von Donald Trump, der dessen Forderung bekräftigte, gegen gewaltsame Demonstranten notfalls auch das Militär einzusetzen. Der Spiegel-Korrespondent findet die Verteidigung mit Meinungspluralität „selbstgefällig und denkfaul“. Auch von journalistischer Neutralität hält er nichts:
Neutralität galt jahrzehntelang als Qualitätsmerkmal, als noble Erhabenheitsgeste der seriösen Presse. Die Einsicht, dass hinter jedem Text mit noch so großem Neutralitätsanspruch ein Autor mit eigener Biografie steckt, die sich in der komplizierten Welt von heute mit all ihren vielfältigen und verschränkten Identitäten kaum mehr missachten lässt, hat sich erst in den vergangenen Jahren im Journalismus niedergeschlagen. Der Neutralitätsjournalismus, der scheinbar von einer „Position aus dem Niemandsland“ kommt, wie es der New Yorker Medienforscher Jay Rosen bezeichnete, wirkt heute nicht nur uninteressant und unaufrichtig. Er versagt vor allem in seinem Auftrag als „vierte Gewalt“.
Denn gegenüber Donald Trump dürfe man nicht neutral sein, das habe ihn überhaupt erst zum Präsidenten gemacht. Daraus folgt, dass Herr Oehmke eigentlich gar nicht über Politik berichten, sondern diese selbst machen will. Die Journalisten könnten und sollten bestimmen, wer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird. „Wer stets allen Positionen Raum verschaffen will, macht es sich einfach und begibt sich in eine moralische Indifferenz.“ Die Meinung eines andersdenkenden Präsidenten und von Millionen seiner Anhänger darf demnach nicht einmal mehr verbreitet werden. Dabei sitzt typischerweise die Regierung am längeren Hebel und definiert, was Fake News sind (siehe ‚Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll Zensur durchsetzen‘, ‚Merkel und EU wollen abweichende Meinungen bestrafen‘ und ganz aktuell „EU bittet soziale Netzwerke wegen Corona-Fake-News zum Rapport“).
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„Panikmache ohne Ende!“ Uli Gellermann attackiert Politik und Medien {27:45 – Start bei 5:32 – Gellermann: »Das Prägende in der Zeit des Corona-Regimes ist die unglaubliche Angst-Kampagne, die über die Medien vorgetragen wird.«}
Sputnik Deutschland Am 27.06.2020 veröffentlicht
Das #Coronavirus hat tiefe Spuren hinterlassen. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Haushaltsloch sind offensichtlich. Doch wie konnte es gelingen, 83 Millionen Menschen hinter die Maske zu bringen? Denunzianten verrieten Coronasünder, die Opposition war auf Regierungslinie, Demonstranten wurden verhaftet, Abweichler mundtot gemacht, Medien kannten nur die eine Richtung. Unser Gast erkennt klare Zeichen einer „Prädiktatur“.
SNA-Moderator Benjamin Gollme lädt ein: Das erste Sommerinterview der Saison geht an den Journalisten und Autoren Uli #Gellermann. Seine „Die Macht um Acht“ ist eine feste Größe der Medienkritik und bei uns setzt er nahtlos an. Aus seiner Sicht versagen die Medien in kritischer Aufarbeitung auf ganzer Linie. Die Gründe dafür laut Gellermann: Einfluss, Karriere, Macht und, wie im Fall von Anne Will, Geld.
Die jüngsten Vorfälle in den USA zeigen die Unzulänglichkeit des Systems der politischen Korrektheit und seiner Idee von Gerechtigkeit auf
Die Absurdität der Strategien der politischen Korrektheit gegen die Ungerechtigkeiten auf der Welt wird vielleicht besonders anschaulich anhand einer vor einigen Wochen in Umlauf gekommenen Nachricht über eine Errungenschaft in der israelischen Armee. Als Erfolg wird vermeldet: Endlich wurde für Transgenderpersonen das Recht auf Unisex-Uniformen erkämpft.
Klarer hätte man nicht zum Ausdruck bringen können, worin für die führenden Köpfe des zeitgenössischen öffentlichen Diskurses die empörenden Ungerechtigkeiten der Weltgeschichte liegen. Nicht der seit Jahrzehnten tobende Krieg zwischen Arabern und Israelis als solches wird mehr als das Problem betrachtet, erst recht nicht, dass es überhaupt so etwas wie Militär und Krieg gibt – sondern schön politisch korrekt muss es dabei zugehen, das ist nun das Wichtige. Denn auch nicht mehr wie einst in der Hochblüte der Friedensbewegung wird das Schreckliche des Militärs darin gesehen, dass man dort dazu ausgebildet wird, Menschen zu töten. Nein, die Hauptsorge dreht sich heutzutage darum, ob dabei gendergerecht vorgegangen wird oder nicht.
Bericht Berliner Abendschau zum Start der Gerichtsverhandlung gegen Fritz Teufel
"Wie Sie sehen, habe ich mich nach den Blödoyers der Bundesanwälte rasiert und mir die Haare schneiden lassen, um der Welt die Fratze des Terrors zu zeigen, die ich bisher hinter Bart und Matte versteckte."
[W. Winkler, Zum Tod von Fritz Teufel : Der Rebell, der alle "Blödoyers" überstand, SZ, 07.07.2010]
"Wenn's der Wahrheitsfindung dient" – als der Angeklagte Fritz Teufel im November 1967 mit diesem Satz der Aufforderung eines Berliner Richters nachkommt, sich zu erheben, löst der damals 23-Jährige in der antiautoritären Bewegung ein befreiendes Lachen aus – befreiend vom autoritären Muff der Justiz. Die 68er Studentenbewegung treibt ihrem Höhepunkt entgegen und Teufel, angeklagt des Steinwurfs auf Polizeibeamte, ist eine ihrer bekanntesten Persönlichkeiten.
[Marco Carini, Fritz Teufel – Wenn's der Wahrheitsfindung dient, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003,
Klappentext, gefunden bei Perlentaucher, undatiert]
Fritz Teufel 2010 Trauerfeier (Außenansichten) {7:18}
Sunmotion Am 15.07.2010 veröffentlicht
Even playing Donald Rumsfeld Steve Carell can’t resist from laughing. vicemovie stevecarell {0:36}
Möglicherweise verabschiede ich mich jetzt in Richtung Aluhutträger. Sei’s drum…
zum Hintergrund:
China: Neue Seidenstraße – neue Weltordnung? | Made in Germany {4:55}
DW Deutsch
Am 23.02.2018 veröffentlicht
Chinas "One Belt, One Road" Initiative verändert den Welthandel. Die Neue Seidenstraße entsteht zu Wasser und zu Land: aus Häfen, Eisenbahnlinien und Straßen. Gebaut und finanziert von chinesischen Firmen mit Staatsauftrag. Ein Signal, welche Rolle China global spielen will.
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Unter der Bezeichnung One Belt, One Road (OBOR, chinesisch一帶一路 / 一带一路, PinyinYīdài Yīlù – „Ein Gürtel, eine Straße“) beziehungsweise Belt and Road Initiative (BRI) werden seit 2013 Projekte gebündelt, die Interessen und Zielen der Volksrepublik China unter StaatspräsidentXi Jinping zum Auf- und Ausbau interkontinentalerHandels- und Infrastruktur-Netze zwischen der VR China und über 60 weiteren Ländern Afrikas, Asiens und Europas dienen.Es gibt keine Koordination zwischen den verschiedenen Projekten, auch ist unklar, welche Projekte warum unter das Dach OBOR gestellt werden. Deshalb wurde One Belt One Road als Marketing-Idee für Xi Jinping bezeichnet, „die sich als Infrastrukturprojekt tarnt“.[1]Die Bezeichnung Neue Seidenstraße (新絲綢之路 / 新丝绸之路, Xīn Sīchóuzhīlù) stellt die Verbindung zur historischen Seidenstraße her – wie auch beispielsweise beim Konkurrenzprojekt EU-Asien-Konnektivitätsstrategie und Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien (TRACECA). [One Belt, One Road, Wikipedia, abgerufen am 05.07.2020]
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Der Transport Corridor Europe-Caucasus-Asia (TRACECA; deutsch Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien) ist ein Verkehrs- und Kommunikationsprojekt, das Europa und Mittelasien verbinden soll. Es soll wie das umgangssprachlich gleichnamige Projekt One Belt, One Road als „Neue Seidenstraße“ die west-östlichen Verbindungen und Wege der historischen Großen Seidenstraße wiederbeleben. [TRACECA, Wikipedia, abgerufen am 05.07.2020]
Podiumsdiskussion mit Jennifer D. Gavito, US-Generalkonsulin München, Joschka Fischer,
Bundesminister a. D., und Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz,
Journalistin, Autorin und Publizistin
Moderation: Hans-Ulrich Jörges, stern-Kolumnist
Medienzentrum der Verlagsgruppe Passau, Mittwoch, 15. November, 18.00 Uhr
US-amerikanische Führerschaft ist sowohl gut für die Vereinigten Staaten von Amerika als auch für die ganze Welt.
Eine solche Führerschaft erfordert militärische Stärke, diplomatische Energie und Hingabe an moralische Prinzipien.
Eine multipolare Welt hat den Frieden nicht gesichert, sondern stets zu Kriegen geführt.
Die Regierung der Vereinigten Staaten soll Kapital schlagen aus ihrer technologischen und wirtschaftlichen Überlegenheit, um durch Einsatz aller Mittel – einschließlich militärischer – unangefochtene Überlegenheit zu erreichen.
Wenn Diplomatie gescheitert sei, seien Militäraktionen ein akzeptables und nötiges Mittel. Das PNAC befürwortet die weltweite Errichtung dauerhafter eigener Militärstützpunkte, um die USA weitestgehend unangreifbar zu machen. Als „Weltpolizist“ (bzw. „Welt-Ordnungs-Hüter“) hätten die Vereinigten Staaten die Macht, in einer chaotischen „hobbesianischen“ Welt für die Einhaltung von Recht und Gesetz gemäß den von den USA gesetzten Maßstäben zu sorgen – wenn es sein muss, auch ohne Absprache mit oder Rücksichtnahme auf Verbündete und andere supranationale Organisationen, Verträge und sonstige Rechtsverbindlichkeiten (Unilateralismus). Darin sehen alle Kritiker einen klaren geschichtlichen Rückfall hinter die mühselig errungenen Fortschritte im Völkerrecht seit dem Westfälischen Frieden.
Das PNAC und seine Mitglieder haben schon frühzeitig unter anderem die Kündigung des mit der Sowjetunion geschlossenen ABM-Vertrages gefordert. Das PNAC schlug außerdem vor, „die neuen internationalen Gemeinschaftssphären, Weltraum und virtuelle Welt, zu kontrollieren und den Weg für eine neue Militärgattung – die U.S. Space Forces – mit dem Auftrag, den Weltraum zu kontrollieren, freizumachen“.
Im September 2000 publizierte das PNAC einen 80-seitigen Bericht mit dem Titel „Rebuilding America's Defenses: Strategies, Forces, And Resources For a New Century“. Diese Forderung zur Fortsetzung des unter Ronald Reagan begonnenen „Star Wars“-Projekts SDI war Gegenstand zahlreicher Analysen und zog viel Kritik auf sich. [Project for the New American Century, Wikipedia, abgerufen am 05.07.2020]
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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