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Samstag, 27. Juli 2019

Naher Osten: Jetzt machen diese Russen auch noch einen konstruktiven Vorschlag…

Russlands Vorschlag für die Sicherheit in der Golfregion läuft gegen die Herrschaftsinteressen der USA und ihrer Partner
Bislang haben sich Russland und China zu den Tanker-Zwischenfällen im persischen Golf mit Einlassungen zurückgehalten. Einzig bei der Festsetzung des britischen Tankers Stena Imperio durch iranische Revolutionswächter ließ die Aussage des stellvertretenden russischen Außenministers Sergei Rjabkow aufhorchen, weil sie eindeutig Position bezog und eine Formulierung benutzte, mit der Irans Führung die Festsetzung des iranischen Tankers Grace 1 vor Gibraltar bezeichnet: "Piraterie".
Rjabkow machte in seinem Statement deutlich, dass man im russischen Außenministerium die Argumente der iranischen Seite im Konflikt über die beiden Tanker überzeugender finde als "London und Gibraltar". Immerhin: Die USA wurden mit keinem Wort erwähnt und es war auch nicht der Chef des Außenministeriums, Lawrow, der die Situation kommentierte. Eine deutliche Botschaft war es trotzdem.
mehr:
- Keine "Arab Nato", sondern eine Nahost-OECD (Thomas Pany, Telepolis, 27.07.2019)

Russland, Iran, Türkei: Neue Machtverhältnisse im Nahen Osten? {2:41}

euronews (deutsch)
Am 17.08.2016 veröffentlicht 
Russische Flugzeuge im Kampfeinsatz über Syrien - gestartet sind sie von iranischem Boden aus. Diese Nachricht machte Diplomaten allerorten hellhörig. "Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge nahmen die russische Maschinen Ziele der Miliz Islamischer Staat und der al-Nusra-Front in Syrien ins Visier.":http://eng.mil.ru/en/news_page/countr...

Mittwoch, 23. Mai 2018

Regime-Change: It’s the oil, stupid!

Der Kampf um Ressourcen ist mittlerweile die zweithäufigste Konfliktursache. Auch der Einsatz von Gewalt nahm bei diesem Konflikttyp stetig zu. Die Ursachen sind meist vielschichtig und liegen oft primär in politischen Problemen und Auseinandersetzungen. 

mms der Vereinten Nationen Ressourcenknappheit wird als eines der größten strukturelle Risiken für Konflikte im 21. Jahrhundert diskutiert.[1] Unter Ressourcen fallen z.B. Gesteine, Salze, fossile Brennstoffe, Mineralien, Metalle, Böden, Wälder, Wasser, Wind oder Sonnenenergie.[2] Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen stellte bereits 2009 fest, dass es ein "signifikantes Potenzial für die Verschärfung von Konflikten um natürliche Ressourcen in den nächsten Dekaden" gibt.[3] Anlässlich des Internationalen Tages für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten am 6. November 2017 betonte der UN-Generalsekretär, dass die Umwelt selbst oft "Opfer" von Kriegen werde und deshalb der Schutz natürlicher Ressourcen zentral für Frieden und nachhaltige Entwicklung sei.[4] 



Ressourcenknappheit und Ressourcenreichtum – beides ist ein Konfliktrisiko

Die Konkurrenz um Ressourcen ist ein wichtiger Faktor im internationalen Konfliktgeschehen. Zugleich zeichnen die statistischen Fakten – im Widerspruch zu manchem Katastrophenszenario – ein differenzierteres Bild: Laut Heidelberger Konfliktbarometer spielte 2017 das Thema Ressourcen in 97 von insgesamt 385 Konflikten niedriger bis hoher Intensität eine Rolle[5]. Die Bedeutung von Ressourcen als Konfliktgegenstand hat in den letzten Jahren zugenommen. Sie rangieren heute nach sogenannten Regime-Konflikten, in denen es um die Veränderung des politischen Systems geht, auf Platz zwei. Zudem werden Ressourcenkonflikte immer gewalttätiger ausgetragen. So nahm der sporadische oder massive Einsatz von Gewalt in den letzten Jahren stetig zu (2000: ca. 30%, 2010: 44%, 2017: 65% in). Ressourcen spielten 2017 in 17 von insgesamt 36 Gewaltkonflikten mit hoher Intensität eine entscheidende Rolle – darunter der Kampf um Drogen in Mexiko, um Ackerland in Nigeria oder um wertvolle Bodenschätze in der DR Kongo. 

Der Großteil der vom Heidelberger Konfliktbarometer verzeichneten Ressourcenkonflikte (80%) ist innerstaatlicher Natur. Dabei kann sowohl ein Mangel als auch ein Überfluss an Ressourcen eine konfliktauslösende bzw. eskalierende Wirkung entfalten. Beispielsweise ging es bei den Hungerunruhen 2010 in Haiti vor allem um knappe Nahrungsmittel, während etwa das erneute Aufflammen von Gewalt im Südsudan 2013 eng mit dem Kampf um politische Vorherrschaft und der Kontrolle über die reichen Ölreserven verbunden ist. 

Dagegen spielten nur in 17 von 65 zwischenstaatlichen Konflikten Ressourcen eine zentrale Rolle. Dabei ging es meist um die Verteilung knapper Ressourcen, wie etwa fossile Brennstoffe oder Wasser. Beispielhaft sei an dieser Stelle auf große Dammprojekte verwiesen, wie etwa Indiens Ankündigung eines neuen Staudamms am Chanab-Fluss, der auch durch Pakistan fließt, oder der in Äthiopien entstehende Renaissance-Staudamm am Blauen Nil, der auch den Sudan und Ägypten mit Wasser versorgt. Knappheit und Reichtum sind eng miteinander verknüpft, denn je stärker ein Rohstoff international nachgefragt wird, desto höhere Rendite können die Konfliktparteien auf nationaler Ebene realisieren. 

Eine differenzierte Analyse zeigt, dass Ressourcen allein nur selten für die Entstehung oder Eskalation gewaltsamer Konflikte ausschlaggebend sind. So hatten von den 2017 gezählten 97 Ressourcenkonflikten lediglich sechs die Auseinandersetzung um Ressourcen als einzigen Gegenstand bzw. Ursache. Bei allen anderen Konflikten ging es primär um etwas anderes – etwa um regionale Vorherrschaft oder Territorien. Die sechs "reinen" Ressourcenkonflikte waren zudem von weitaus geringerer Intensität als andere Auseinandersetzungen (zwei Konflikte gänzlich ohne Gewalt, vier gewalttätige Krisen und keinerlei Kriege). Offensichtlich – und dies ist die wichtigste Erkenntnis aus den statistischen Daten – sind Ressourcenknappheit bzw. Ressourcenreichtum allein in den seltensten Fällen Ursache für Konflikte. Um die komplexen Konfliktdynamiken besser verstehen zu können, lohnt ein detaillierter Blick auf die wichtigsten theoretischen Erklärungsansätze.

mehr:
- Ressourcenkonflikte (Solveigh Richter, Bundeszentrale für politische Bildung, 17.05.2018)

Jochen Scholz über geopolitische Ursachen des Krieges in Syrien {8:47}

Am 29.10.2016 veröffentlicht 
RT Deutsch
Jochen Scholz, ehemaliger Referent im Verteidigungsministerium, äußert sich im Gespräch mit RT Deutsch-Reporter Stefan Dyck zu den Ursachen des Syrien-Kriegs. Das Gespräch fand am Rande des Kongresses „Brandherd Syrien“ bei Kassel statt.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

" Das Erdölfördermaximum." Der Peak-Oil. - Mit offenen Karten | ARTE {12:15}

Am 08.04.2017 veröffentlicht 
der Wolpertinger.
Erdöl ist bekanntlich ein fossiler Energieträger. Das geförderte Erdöl wächst nicht nach, wird also irgendwann zur Neige gehen. Und daraus ergibt sich natürlich die Frage, wann es soweit sein wird. Wann wird das Ölfördermaximum erreicht sein und die Produktion zurückgehen?
In den kommenden 20 Jahren wird der Energiebedarf ständig zunehmen, vor allem in den Schwellenländern. Und vom durchschnittlichen Wirtschaftswachstum wird abhängen, wann das Ölfördermaximum erreicht sein wird.
Der unausweichliche Anstieg des Ölpreises wird zur Erschließung von Vorkommen führen, die bisher als unwirtschaftlich galten. Die erwiesenen und die möglichen Ölreserven der Arktis lagern im Wesentlichen unter dem Meeresgrund vor der Küste Russlands und westlich von Grönland. Die geschätzten Vorkommen sind riesig, aber die Angaben sind widersprüchlich und unzuverlässig.
Da sich fossile Energieträger nicht erneuern, wird es irgendwann ein globales Ölfördermaximum geben. Dann wird die Menge an förderbarem Erdöl ihren höchsten Stand erreicht haben. Da die Erdölreserven von großer wirtschaftlicher und geopolitischer Bedeutung sind, werden sie oft zu hoch eingeschätzt. MIT OFFENEN KARTEN erläutert die zum Teil heftigen Diskussionen darüber, wann es so weit sein wird.
Beitragslänge: 12.16 Minuten
Erstausstrahlung: November 2010
Video in französischer Sprache:
Aktuelle Nachrichten /News zum Thema: https://news.google.com/news/search/s...
Map der weltweiten Ölreserven nach Ländern: https://www.eia.gov/beta/internationa...
Spielfilme zum Thema:
Die vierte Revolution - https://www.youtube.com/watch?v=U8MwY...
Literaturnachweis: http://ddc.arte.tv/zur-das-thema/das-...
Original DVD/VOD in der ARTE Boutique:
Quelle: ddc.arte.tv/de

PEAK OIL deutsch Ölfördermaximum {17:24}

Am 20.08.2014 veröffentlicht 
Nature23
Erdöl

siehe auch:
- Der "Meister Schlag" der USA gegen Venezuela (Stella Calloni, Voltaire.net, 14.05.2018)
- Kriegsreporter im Jemen: “Es ist schwer neutral zu bleiben” (Al Sharmani-Armani, European Journalism Observatory, 04.05.2018)
- Der Krieg um die Vorherrschaft im Nahen Osten (Angelika Gutsche, Freitag-Community, 20.04.2018)
- Ressourcenkriege (Johannes Heinle, Sapereaude, 2018?)
- Gier nach Öl: Daniele Ganser zum Syrien-Krieg der NATO (Gero R. Rüger, NeoPresse, 27.07.2017)
- Der Angriff von Bush und Blair auf den Irak 2003 (aus: Daniele Ganser, Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien, Orell Füssli Verlag, Zürich, 8. Auflage, 2017)
- Der Irakkrieg, das Öl und die Glaubwürdigkeit des Westens (Paul Schreyer, NachDenkSeiten, 19.07.2016)
Wesley Clark: „Es gab einen Putsch“ und „Wir werden 7 Regierungen stürzen“ (Post, 12.04.2015)

Freitag, 18. März 2016

Heute vor 702 Jahren – 18. März 1314: Das blutige Ende der Templer

Drama um den Großmeister der Templer 

Der 1118 gegründete Ritterorden der Templer kämpfte während der Kreuzzüge im Heiligen Land. Durch Stiftungen und Schenkungen erlangte der Orden auch in Europa zahlreiche Besitzungen und agierte faktisch autonom. Frankreichs König Philipp IV., der Schöne (reg. 1285-1314), war bei den Templern hoch verschuldet und sah in ihnen eine Gefahr für die Macht des Staates. 
Großmeister Jacques de Molay und der Ordenspräzeptor der Normandie,
Geoffroy de Charnay, auf dem Scheiterhaufen in Paris am 18. Märzt
Der 1292 qewählte Ordens-Großmeister Jacques de Molay (um 1245-1314) wurde daher 1306 zu dem von Frankreich abhängigen Papst Clemens V. (reg. 1305-1314) nach Avignon befohlen und mit schweren Vorwürfen der Ketzerei konfrontiert. Die Ritter würden Homosexualität betreiben, eine Entweihung des Kreuzes und die Anbetung eines Götzen, des Baphomet. 1307 ließ Philipp alle Templer in Frankreich verhaften. De Molay und andere Ritter »gestanden« schließlich unter schwerer Folter alle Anschuldigungen. Clemens V. löste den Orden 1313 auf, den Besitz eigneten sich die Herrscher Europas an. Als de Molay sein erpresstes Geständnis widerrief, wurde er auf Betreiben Philipps am 18. März 1314 in Paris bei lebendigem Leib verbrannt. Das grausame Ende der Templer beschäftigt Historiker bis heute ebenso wie ein angeblicher »Fluch« de Molays, da Papst und König wenige Wochen später starben. 
Harenberg - Abenteuer Geschichte 2016 

13 October 1307,Friday - The day that changed the world [8:21]

Hochgeladen am 14.12.2011
In 1305, the new Pope Clement V, based in France, sent letters to both the Templar Grand Master Jacques de Molay and the Hospitaller Grand Master Fulk de Villaret to discuss the possibility of merging the two Orders. Neither was amenable to the idea but Pope Clement persisted, and in 1306 he invited both Grand Masters to France to discuss the matter.

De Molay arrived first in early 1307. Villaret was delayed for several months. While waiting, De Molay and Clement discussed charges that had been made two years prior by an ousted Templar. It was generally agreed that the charges were false but Clement sent King Philip IV of France a written request for assistance in the investigation. King Philip was already deeply in debt to the Templars from his war with the English and seized upon these rumours for his own purposes.
Philip began pressuring the Church to take action against the Order, as a way of freeing himself from his debts. On Friday October 13, 1307 Philip ordered de Molay and scores of other French Templars to be simultaneously arrested. The Templars were charged with numerous heresies and tortured to extract false confessions. The confessions, despite having been obtained under duress, caused a scandal in Paris. Again under pressure from Philip, Pope Clement issued the bull Pastoralis praeeminentiae on November 22, 1307, which instructed all Christian monarchs throughout Europe to arrest all Templars and seize their assets.

Pope Clement called for papal hearings to determine the Templars' guilt or innocence. Once freed of the Inquisitors' torture, many Templars recanted their confessions. Some had sufficient legal experience to defend themselves in the trials, but in 1310 Philip blocked this attempt, using the earlier forced confessions to have dozens of Templars burned at the stake in Paris.
With Philip threatening military action unless the Pope complied with his wishes, Pope Clement agreed to disband the Order, citing the public scandal that had been generated by the confessions. At the Council of Vienne in 1312, he issued a series of papal bulls, including Vox in excelso, which officially dissolved the Order, and Ad providam, which turned over most Templar assets to the Hospitallers.

The elderly Grand Master Jacques de Molay, had confessed under torture, but retracted his confession. Geoffrey de Charney, Preceptor of Normandy, followed de Molay's example, and insisted on his innocence. Both men were declared guilty of being relapsed heretics, and they were sentenced to burn alive at the stake in Paris on March 18, 1314.
According to legend, he called out from the flames that both Pope Clement and King Philip would soon meet him before God. Pope Clement died a month later, and King Philip died in a hunting accident within the year.

With the Order's leaders killed, remaining Templars around Europe were either arrested and tried under the Papal investigation, absorbed into other monastic military orders, or pensioned off and allowed to live out their days peacefully. Some may have fled to other territories outside Papal control, such as Scotland (then under excommunication) or to Switzerland. Templar organisations in Portugal escaped lightly through the imaginative expedient of changing their name from Knights Templar to Knights of Christ.
In 2001, a document known as the "Chinon Parchment" was found in the Vatican Secret Archives, supposedly after having been misfiled in 1628. It is a record of the trial of the Templars, and shows that Clement absolved the Templars of all heresies in 1308, before formally disbanding the Order in 1312. (In October 2007, the Scrinium publishing house published secret documents about the trial of the Knights Templar, including the Chinon Parchment.)
It is now the Roman Catholic Church's position that the medieval persecution of the Knights Templar was unjust; that there was nothing inherently wrong with the Order or its Rule; and that Pope Clement was pressured into his actions by the magnitude of the public scandal and the dominating influence of King Philip IV. As on other occasions, it has not expressed an opinion as to how the highest moral authority on earth could have colluded in the torture and killing of innocent men.

The Templar Code [1:26:58]

Veröffentlicht am 08.03.2014
For nearly two centuries, the Knights Templar was the most powerful order in the medieval world. Today, the group's legacy is played out in an array of Hollywood blockbusters and numerous works of popular literature.

Despite the Knights' long reign of power, the order experienced a sudden collapse in the early fourteenth century when certain members stood accused of unspeakable crimes and were subsequently tortured and killed.

In this insightful program, Decoding The Past interviews some of the world's leading biblical scholars and visits historic sites throughout Europe and the Near East to probe the past of this mysterious order.

Did the Knights, as many believe, guard the Holy Grail? Or was the object of their attentions buried a thousand years before the birth of Christ?

The Templar Code is an in-depth examination into the remarkable rise and rapid descent of the powerful and obscure Knights Templar.

Templars Lost Treasure (Documentary) [44:48]

Veröffentlicht am 07.02.2014
full, A fascinating exploration of the legends accredited to the mysterious religious and military order of the Knights Templar. 

The Order of the Templar, created after the first Crusade and disbanded by the King of France in 1307, gave birth to fabulous legends which persist to this day.

Despite in-depth research, many enigmas still surround this mythical order and its legends - not least whether mysterious discoveries at Gisors and Oak Island can really hold the fabled Templar treasures. Now, this insightful documentary relives an epic adventure based on facts, places, puzzles and legends that feed faiths and have fascinated generations.

MILITARY HISTORY : Ancient Turkey and Knights Templar [44:36]

Veröffentlicht am 11.04.2015
Uploaded by MILITARY HISTORY 2015. The Military History of Ancient Turkey and Knights Templar. Recruited from Christian populations of the Balkans and trained in the Muslim faith and culture of the Turks, the Janissaries formed a warrior caste, distinguished by military skill and unequivocal loyalty to the Sultan.

Essentially Christian warrior-monks, the Knights’ mission was to rid the Holy Land of Muslims. Usually of noble birth, the knights adhered to a strict moral code of poverty, chastity and obedience.

Janissary starts at 00:10
The Janissaries were elite infantry units that formed the Ottoman Sultan's household troops and bodyguards.

Knights Templar starts at 23:37
The Knights Templar were among the most wealthy and powerful of the Western Christian military orders and were among the most prominent actors of the Christian finance.

Much of what we know of ancient history is the history of militaries: their conquests, their movements, and their technological innovations. There are many reasons for this. Kingdoms and empires, the central units of control in the ancient world, could only be maintained through military force. Due to limited agricultural ability, there were relatively few areas that could support large communities, so fighting was common.

Weapons and armor, designed to be sturdy, tended to last longer than other artifacts, and thus a great deal of surviving artifacts recovered tend to fall in this category as they are more likely to survive. Weapons and armor were also mass-produced to a scale that makes them quite plentiful throughout history, and thus more likely to be found in archaeological digs.
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Freitag, 6. November 2015

Heute vor 20 Jahren – 4. November 1995… Igal Amir erschießt in Tel Aviv Regierungschef Yitzhak Rabin.

Zeitgeschichte Vor 20 Jahren erschießt Igal Amir in Tel Aviv Regierungschef Yitzhak Rabin. Der Friedensprozess zwischen Israel und der PLO wird sich davon nicht mehr erholen

Nur wenige Wochen vor den tödlichen Schüssen auf Yitzhak Rabin am 4. November 1995 gibt es in Washington eine denkwürdige Zeremonie. Am 28. September unterzeichnen der israelische Regierungschef und Palästinenserpräsident Yassir Arafat im Beisein des jordanischen Königs Hussein und von US-Präsident Bill Clinton das Oslo-II-Abkommen. Damit wird eine begrenzte palästinensische Autonomie für weite Teile der Westbank verankert. Der Oslo-Prozess, der mit Geheimgesprächen in der norwegischen Hauptstadt begonnen hat, mündet bereits 1993 in ein erstes Abkommen. Es führt zur gegenseitigen Anerkennung beider Konfliktparteien und ebnet erstmals den Weg zu einer Zwei-Staaten-Lösung. Doch wird von diesem Agreement nicht nur das palästinensische Lager, sondern auch die israelische Gesellschaft tief gespalten. Der Mord an Rabin steht für dieses Schisma – und das bis heute. Davon zeugen zwei Dokumentarfilme, die sich dem 20. Jahrestag des Verbrechens auf sehr unterschiedliche Weise nähern.

Sagy Tsirkins Beyond the Fear widmet sich mit teils verstörenden Intentionen dem seit 1995 in Einzelhaft sitzenden Mörder Rabins. Der Film lässt Amirs Frau zu Wort kommen, eine orthodoxe Jüdin und promovierte Biologin mit russischen Wurzeln, die den Attentäter im Gefängnis geheiratet hat. Sie verließ dafür ihren Mann und erstritt vor Gericht – nach erfolglosem Spermaschmuggel – das Recht auf Beischlaf mit ihrem Mann. Der ist für sie – wie für zahlreiche jüdische Fundamentalisten – kein Mörder, sondern ein Held – ein „Retter der Nation“. Die Geburt des gemeinsamen Sohnes hat vor acht Jahren in Israel für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt, weil die Mutter den Zeitpunkt eines Kaiserschnitts so plante, dass der Eingriff genau auf den zwölften Jahrestag der Ermordung Rabins fiel, eine Provokation.

mehr:
- 1995: Im Visier (Torsten Wöhlert, der Freitag, 04.11.2015)

Yitzhak Rabin Biography - Documentary [42:43]

Veröffentlicht am 15.06.2015
Become a fan of MACHAL LEGACY on Facebook for more MACHAL - Overseas Volunteers ::: Clip from the best documentary ever made about the Mahals, ... 

Website Facebook Twitter Google Subscribe Yitzhak R. Website Facebook Twitter Google Subscribe Israel's . Yitzhak Rabin Assassination 1995. (c)1995 ...

Israel's Generals is a comparison between three leaders and explores why Israel, proud to be a democracy, continue to choose generals as its political leaders?

Yitzhak Rabin 1 March 1922 -- 4 November 1995) was an Israeli politician, statesman and general. He was the fifth Prime Minister of Israel, serving two terms in ...

from a documentary about Rabin Assassination. Yitzhak Rabin interviewed by Ehud Ya'ari, Shimon Schiffer and Yaron De

Yitzhak Rabin Biography - Documentary

Israel's Lost Chance For Peace - Trailer [2:39]

Veröffentlicht am 27.07.2015
Beyond The Fear - The story of the notorious murderer of Yitzhak Rabin that blends romance, religion, murder and consequence. The Israeli government attempted to censor the Jerusalem Film Festival over its exhibition.

Watch it now on: https://jman.tv/film/5437/Beyond+the+...
Is The One-State Solution All That's Left For Israel/Palestine?
https://www.youtube.com/watch?v=On4kX...
Can Israelis And Palestinians Unite For Peace?
https://www.youtube.com/watch?v=0O8uZ...
Exposing Israel's Ultra-Nationalist Settler Movement
https://www.youtube.com/watch?v=xatIs...
The Palestinian Kids Out To Break A World Record
https://www.youtube.com/watch?v=q40ub...

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For downloads and more information visit:
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The love affair of the imprisoned assassin of much-loved Israeli PM Yitzhak Rabin: this provocative film has caused a storm after screenings were suppressed by Israeli cultural ministers. Is it the beginning of a growing censorship trend?

At 26 Yigal Amir assassinated prime minister Yitzhak Rabin, Israel's great hope for peace with Palestine. He was condemned to rot in prison for the rest of his days. Enter Larisa Tremblova, a Russian academic who had settled in Israel with her children and who was moved to pity for the young murderer. This poetic documentary follows the love affair that developed between mother and murderer and which attracted the collective ire of the Israeli people.

Ego Media - Ref 6452

Every week Journeyman offers a brand new documentary, fresh out of the cutting room. They're award winning documentaries, some destined for the festival circuit and some for broadcast. The one thing you can know is that here you get to see them when they're fresh, often before they appear anywhere else. To watch them in full go to our VOD platform at http://jman.TV
siehe auch:
- Mord am Ministerpräsidenten [in: Dror Moreh, The Gatekeepers: Aus dem Inneren des israelischen Geheimdienstes, GoogleBooks ]
- Gedenkseite für Jitzchak Rabin (Gedenkseiten)
- Rabins Ermordung: Fanatische Flüche und tödliche Schüsse (Patrick Wellinski, Deutschlandradio Kultur, 08.09.2015)
"Ich für meinen Teil glaube nicht, dass es beim Tod von Jitzchak Rabin eine Verschwörung gab. Die Einzigen, die das bis heute noch behaupten, sind die rechten Nationalisten in Israel. Es war aber keine Verschwörung, es war absehbar." (Regisseur Amos Gitai)

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Westen soll 2012 russischen Syrien-Friedensplan ohne Assad ignoriert haben

UN-Diplomat Martti Ahtisaari hält die aktuelle Katastrophe für "selbstgemacht"
Dem ehemaligen finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari zufolge ignorierte der Westen vor drei Jahren einen russischen Friedensplan für Syrien, der einen Rücktritt des syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad vorsah. Trifft der Vorwurf zu, wäre das insofern bemerkenswert, als der Alawit von westlichen Politikern immer wieder als Haupthindernis für eine mit Russland abgestimmte Anti-Terror-Politik im Nahen Osten präsentiert wurde.
Wäre der russische Friedensplan damals umgesetzt worden, dann hätte das Ahtisaari nach dazu geführt, dass sich die erst 2013 erstarkte Terrororganisation islamischer Staat (IS) kein Kalifat erobern hätte können - und dass nicht Millionen syrischer und irakischer Christen, Jeziden, Kurden, Alawiten, Drusen, Schiiten und säkulare Sunniten ins Ausland oder in den noch von der Regierung kontrollierten Westen Syriens geflüchtet wären. Von den Geköpften, Verbrannten und auf andere Weisen Ermordeten ganz zu schweigen.

Auch die ähnlich gefährliche al-Nusra-Front und ihre Verbündeten würden heute wahrscheinlich nicht praktisch die komplette Provinz Idlib, den Westen der Provinz Aleppo[1], über die Hälfte der Provinzen Dar'a und Quneitra sowie größere Gebiete in den Provinzen Hama, Homs, Damaskus und Latakia beherrschen, wenn sie es mit einer syrischen Armee zu tun gehabt hätten, die nicht nur von Russland und dem Iran, sondern auch von der NATO unterstützt worden wäre.

mehr:
- Westen soll 2012 russischen Syrien-Friedensplan ohne Assad ignoriert haben (Peter Mühlbauer, Telepolis, 16.09.2015)
- UN-Friedensplan für Syrien angemahnt – Risse in Russlands Bündnis mit Assad? (taz, 15.06.2012)
- Ein "Friedensplan" für Syrien (Die Welt, 14.02.2013)
- Friedensplan für Syrien: Russland geht auf Distanz zu Assad (SPON, 28.06.2012)
- Syrien-Konflikt: Syriens Regierung soll mit Russland über Friedensplan beraten (AFP, ZEIT Online, 26.12.2012)
- Friedensplan für Syrien: Frist endet – Assad zieht Armee nicht ab (dpa&Reuters, ZEIT Online, 10.04.2015)
Die Gewichtung machts
Daß die syrische Regierung ihre Truppen nicht abzieht, steht fett in den Schlagzeilen.
Im Bericht heißt es dann:
"Auch die Rebellen unternahmen offenbar keine Anstalten, die Kampfhandlungen einzustellen. Oppositionelle teilten mit, leicht bewaffnete Einheiten der Assad-Gegner hätten mehrere Angriffe auf Regierungssoldaten ausgeführt."
Aha.
Wie soll Bashar al-Asad bitte schön unter solchen Bedingungen seine Truppen zurückziehen? Daß die Truppen immer noch in den Städten ist nur die Reaktion auf die unausgesetzten Angriffe der sog. "Rebellen". Die müßten eigentlich in den Schlagzeilen erwähnt werden. So in etwa:
"Rebellen verüben nach wie vor Anschläge auf Militär und Polizei"
(Kommentar von agathodaemon am 10.04.2012)
- Syrien nimmt Annans Friedensplan an Assad stimmt zu und schweigt (n-tv, 27.03.2012)
- Syrien Annan: Assad hat Friedensplan zugestimmt (FAZ, 27.03.2012)
- Der unglaubliche "US- Friedensplan" für Syrien (Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk)
Als im Jahr 2001 Präsident George W. Bush beschloss, Syrien auf seine Liste der zu zerstörenden Ziele zu setzen, hatte er drei Ziele:
- 1. die "Achse des Widerstands" brechen und die israelische Expansion fördern;
- 2. die riesigen Gasreserven beschlagnahmen;
- 3. den "Erweiterten mittleren Osten" umformen.

Die Kriegs-Projekte scheiterten in 2005 und 2006, um schließlich die Form des "arabischen Frühlings" im Jahr 2011 anzunehmen: eine Kriegsführung der 4. Generation sollte die Muslim-Bruderschaft an die Macht bringen. Jedoch am Ende eines Jahres voller Medien Manipulation kam das syrische Volk aus seiner Erstarrung heraus und unterstützte seine Armee. Frankreich zog sich vom Spiel nach der Befreiung von Baba Amr zurück, während die Vereinigten Staaten und die Russische Föderation sich die Region auf der Konferenz von Genf 1 teilten (Juni 2012). Doch zur allgemeinen Überraschung gelang es Israel den Verhandlungstisch umzustürzen, indem es sich auf den neuen französischen Präsidenten, François Hollande, auf den US-Staatssekretär US Hillary Clinton und den Direktor der CIA David Petraeus stützte. Ein zweiter Krieg, diesmal des nicaraguanischen Typs (der durch die kontinuierliche Ankunft neuer Söldner gespeist wird) stürzte die Region wieder ins Elend. Wie auch immer, ist auch dieser Krieg gescheitert, ohne aber zu einem dauerhaften Frieden zu führen. Stattdessen wechselte John Kerry zwei Tage zuvor das Format der Genf 2 Konferenz und versuchte daraus ein pro-Saudisches Forum zu machen. In diesem Schlamassel kam der dritte Krieg, der von Daesh: plötzlich verwandelte sich eine kleine Gruppe von ein paar hundert Dschihadisten in eine riesige, gut ausgestattete Armee von über 200.000 Mann und startete den Angriff auf den sunnitischen Teil des Irak und die syrische Wüste.


Paul Salem von der Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden schätzte die Folgen der Proteste folgendermaßen ein: „Die Ereignisse haben die Psyche der arabischen Völker und die Machtbalance in der Region verändert. Die internationale Gemeinschaft muss erkennen, dass sie sich mit fragwürdigen Regimen eingelassen hat und dass es sich nicht um einen islamistischen Aufstand handelt, sondern um demokratischen Protest.“ Natürlich würden in jedem arabischen Land spezielle Bedingungen herrschen, „aber jetzt stehen alle vor sehr ähnlichen Herausforderungen.“ Seiner Meinung nach treffe das auch für die Golfstaaten zu, in denen ebenfalls Monarchien an der Macht sind: „Die ölreichen Länder kennen nicht Arbeitslosigkeit und Armut wie Tunesien, Ägypten, Marokko, Algerien, Syrien, Jordanien und Jemen. Am Golf sind politische Reformen zu erwarten, mehr Machtbeteiligung. Kuwait ist da relativ offen, wird eher Zugeständnisse machen.“ Bahrain sei ein spezieller Fall: „Da geht es mehr um den Ausgleich konfessioneller Unterschiede. Das läuft weniger auf Revolte als auf Reform hinaus.“
Mit der in Jordanien tätigen politischen Publizistin Lamis Andoni stimmt er überein, dass ohne die flächendeckende Berichterstattung bei Al Jazeera oder al-Arabiya die derzeitigen Umwälzungen kaum vorstellbar wären. Andoni sagte: „Die Satellitenkanäle beteiligen alle an den Ereignissen. Die Leute haben die tunesische und ägyptische Revolution verfolgt und hatten das Gefühl, sie sind selbst dabei. Sie haben praktisch an der Seite von Tunesiern und Ägyptern gekämpft. Sie teilen Freude und Angst, und so wurde ihr Erfolg zum Sieg für alle Araber.“[137]
Der Orientalist Hans-Peter Raddatz meldete bei einem Radio-Interview mit dem Deutschlandfunk insbesondere in Bezug auf Ägypten Zweifel an, ob als Resultat dieser Revolutionen tatsächlich Demokratien entstünden. Er sagte, eine Demokratie könne nicht auf dem Reißbrett skizziert werden und fügte hinzu, der Islam sei ohne Säkularisierung nicht mit der Demokratie westlicher Prägung kompatibel.[138] Hingegen spricht Kenan Engin in Anlehnung an Huntingtons Demokratisierungstheorie von einer fünften Welle der Demokratisierung und beruft sich dabei auf Parallelen zur dritten Demokratisierungswelle in Lateinamerika während der 1970er- und 1980er-Jahre.[139][140][141]
Der deutsche Journalist Adrian Lobe stellte in einem Gastbeitrag für die Neue Zürcher Zeitung die These auf, dass die Aufstände in Nordafrika und im Nahen Osten keine Demokratiebewegung darstellten, sondern „Wohlstandsrevolten“. Als Beleg führte er die Situation in Saudi-Arabien an, wo das Regime die Bevölkerung mit großzügigen Geschenken ruhig stellt und sich bislang kein Protest regte. Daraus leitet Lobe ab, dass bei den Unruhen materielle Faktoren wie Bildung, Arbeit und Wohlstand im Vordergrund standen.[142]
Fareed Zakaria, Publizist und ehemaliger Herausgeber des Magazins Newsweek, vertritt einen ähnlichen modernisierungstheoretischen Ansatz. Er argumentiert, dass es für das Durchlaufen einer Revolution eine sozioökonomische Schwelle überschritten werden muss. Diese setzt Zakaria bei einem Pro-Kopf-Einkommen von rund 8000 US-Dollar an. Staaten wie Marokko, in denen dieses Niveau nicht erreicht wird, hätten demzufolge geringere Chancen auf einen gesellschaftlichen Umbruch als wohlhabendere Länder.
US-Präsident Barack Obama hielt im Mai 2011 eine Grundsatzrede, in der er die Revolutionen des „Arabischen Frühlings“ als historische Gelegenheit für die USA bezeichnete: „Wir haben die Chance zu zeigen, dass Amerika die Würde eines Straßenverkäufers in Tunesien höher achtet als die rohe Macht des Diktators.“ Obama zog eine Parallele zwischen den arabischen Aufständen und der Geburt der USA im Kampf gegen die britische Herrschaft. Amerika könne daher nicht anders als sich auf die Seite der arabischen Völker zu stellen.[143]
Im Verlaufe des Jahres 2013 wurden Medienberichte häufiger, die die Arabischen Revolutionen für gescheitert erklären und einen Arabischen Winter proklamieren. Solchen Tendenzen widerspricht die Ethnologin Ingrid Thurner und verlangt, man müsse den Ländern und ihren Bewohnern Zeit einräumen und sie bei ihrem Kampf um Demokratie unterstützen. [144]

 (Arabischer Frühling, Einschätzungen zur Ausbreitung und Parallelen, Wikipedia)
- Ukraine und Türkei schaffen eine islamische internationale Brigade gegen Russland (Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 05.10.2015)
- Hintergründe der russischen Bombardierungen in Syrien (Voltaire Netzwerk, 04.10.2015)
- Warum Frankreich die Arabische Republik Syrien stürzen will (Voltaire Netzwerk, 14.10.2015)
- Die „Weisen“ für Syrien (04.10.2015)

Syrien: Die Diktatoren von Damaskus - Reportage [1:12:53]

Hochgeladen am 12.10.2011
"Das Schicksal der Familie Assad ist eng mit dem Syriens verbunden. Als Hafis Al-Assad der Vater des derzeitigen Präsidenten Baschar al-Assad - 1930 geboren wurde, war das Land ein französisches Protektorat. Die Assads waren arme Bauern, die den Alawiten, einer Minderheit der schiitischen Gemeinschaft, angehörten.
Hafis Al-Assad war zunächst Zeuge, dann Protagonist sämtlicher Umbrüche seines Heimatlandes. Sowohl seine lange Amtszeit als auch die seines ihm auf den Präsidentenstuhl nachfolgenden Sohnes Baschar ist durch das konstante Anliegen geprägt, die Unabhängigkeit Syriens um jeden Preis zu wahren. Welches Erbe trat Baschar al-Assad im Jahr 2000 nach dem Tod seines Vaters Hafis an? Mit welchen Methoden hält sich die Familie Assad bis heute an der Macht?
Die Dokumentation schildert die Komplexität der syrischen Situation. Sie geht auf das aktuelle Geschehen ein, berücksichtigt aber auch die Geschichte des Landes. Dabei muss auch erörtert werden, warum sich das auf Erbfolge gestützte Regime nur noch unter Anwendung von Gewalt an der Macht halten kann. Beleuchtet wird außerdem das Wesen der unbarmherzigen syrischen Diktatur, in der Morden schon immer Teil der Politik war, die terroristische Bewegungen wie Hisbollah oder Hamas mit Geld und Waffen ausstattet und die von der Weltgemeinschaft für die Ermordung des früheren libanesischen Premierministers Rafik al-Hariri verantwortlich gemacht wird."
(ARTE Themenabend Syrien 11.10.2011 | 21:10 Uhr)

WIEDERHOLUNGEN bei ARTE:
- 27. Oktober 2011 um 11:00 Uhr
- 02. November 2011 um 02:20 Uhr
Weitere Infos bei ARTE:
http://www.arte.tv/de/woche/244,broad...

Gespräch mit Baschar al Assad- Jürgen Todenhöfer(ARD) 08.07.2012 [18:51]

Veröffentlicht am 19.08.2012
Jürgen Todenhöfer im Gespräch mit Syriens Präsident Baschar al Assad
ARD

Die bisher nicht gestellten Fragen zum IS - RT Deutsch Interview mit Jürgen Todenhöfer [36:52]

Veröffentlicht am 07.02.2015
RT Deutsch Reporter Nicolaj Gericke hat den Publizisten Jürgen Todenhöfer zu seinem Aufenthalt beim Islamischen Staat interviewt. Das 37-Minuten Interview ist das längste, welches Todenhöfer bisher zu seinen Erfahrungen mit dem IS gegeben hat und beleuchtet bis dato nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochene Aspekte zum IS.


Mehr auf unserer Webseite: http://rtdeutsch.com

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siehe auch:
- ARD- und ZDF-Schmierenjournaille attackiert Jürgen Todenhöfer für mutigen Journalismus (Propagandaschau, 30.07.2015)
Für seine Reise in den sogenannten Islamischen Staat, wo es ihm unter Lebensgefahr gelang, Interviews mit Kämpfern zu führen, die keinen Hehl daraus machten, ihm am liebsten an Ort und Stelle den Kopf abschneiden zu wollen, erntet er in deutschen Drecksmedien wie dem SPIEGEL Schmähungen: “Jürgen Todenhöfer, ist abhängig von der Gnade seiner Gastgeber und darf nur untertänige Fragen stellen” oder Häme von nichtsnützigem, gesellschaftlichem Abschaum wie Jan Fleischhauer.
My Back Pages (Live) - Bob Dylan, Eric Clapton, George Harrison, Neil Young, Tom Petty [5:03]   Text   Übersetzung   Meaning (Every Bob Dylan Song)

Hochgeladen am 10.05.2011
American Dream Television ABC Enterprises presents "A Celebrating Scenes - Celebrating Bob".

mein Kommentar:
Baschar al-Assad muß in Syrien eine ähnlich unglückliche Rolle ausfüllen wie General Jaruselski in Polen. Egal, was er tut, er hat schon jetzt den Schwarzen Peter. Man darf davon ausgehen, daß die syrische Opposition aus unterschiedlichen Gruppen besteht, die, wenn Assad abdankte, sich gegenseitig zerfleischen würden. Wenn Assad seinem Volk verpflichtet ist, dann zieht er sich erst in dem Moment zurück, wo eine stabile und handlungsfähige Regierung in Sicht ist. Eine stabile Situation in Syrien kann aber erst in dem Moment entstehen, indem die unterschiedlichen politischen Gruppierungen sich als kompromißfähig zu beweisen imstande sind. Das sehe ich nirgendwo in den Ländern des ehemaligen »arabischen Frühlings«. Gegen etwas zu sein ist nun mal einfacher als für etwas zu sein.
Und Leute wie Jürgen Todenhöfer oder Gabriele Krone-Schmalz, die uns aus unserer Denk-Komfortzone rauskatapultieren, müssen die aggressiven Reaktionen des irritierten Publikums aushalten…
Und wir im freiheitlich-demokratischen Westen müssen allmählich einsehen, daß es – schon mittelfristig besser ist, sich aus Angelegenheiten anderer Länder rauszuhalten.
10.000 rausgeschnittene Zungen pro Jahr sind zwar furchtbar, aber immer noch besser als 1,5 MIllionen Tote (Irak).

Michael Lüders sagt die Wahrheit über ISIS und Al-Qaida, und beschuldigt USA für Flüchtlingswelle [31:09]

Veröffentlicht am 15.09.2015


Jean Moulin gelang es, wie ihm General de Gaulle von London aus aufgetragen hatte, in jeder Widerstandsbewegung eine Trennung des militärischen vom politischen Vorgehen durchzusetzen. Das war die notwendige Voraussetzung für die Schaffung einer „Geheimarmee“ durch Verschmelzung der paramilitärischen Formationen der Widerstandsbewegungen in der (bis 1942 unbesetzten) Südzone – „Combat“, Libération“ und „Franc-Tireur“ – mit den fünf Widerstandsbewegungen in der Nordzone [besetztes Gebiet]: „Organisation Civile et Militaire“, „Libération Nord“, „Ceux de la Résistance“, „Ceux de la Libération“ und „Front National“. Zur Übernahme des Kommandos über diese Geheimarmee erklärte sich General Delestraint bereit, der sich somit dem Befehl von General de Gaulle unterstellte, der vor dem Krieg einmal sein Untergebener war.
Gleichzeitig und parallel dazu errichtete Jean Moulin zwei ihm unmittelbar unterstellte technische Dienste: den „Service des Opérations aériennes et maritimes“ (SOAM) [Luft- und Seeoperationen], aus dem später der „Service des Atterrissages et Parachutages“ (SAP) [Landungen und Fallschirmabwürfe] wurde, und den „Service Radio“, kurz WT [Funkdienst]. Des weiteren schuf er zwei eher politisch geprägte Organe: das „Bureau d’Information et de Presse“ (BIP) [Informations- und Pressebüro], eine richtiggehende Untergrund-Presseagentur unter Leitung von Georges Bidault und dem für die Vorbereitung der anlässlich der Befreiung zu ergreifenden legislativen und administrativen Maßnahmen zuständigen „Comité Général d’Etude“ (CGE) [Generalstudienkomitee]. Und schließlich gelang es Jean Moulin, im „Rat des Nationalen Widerstands“ die Vertreter der acht wichtigsten Widerstandsbewegungen, der beiden im Untergrund wiedererrichteten Gewerkschaftszentralen (CGT und CFTC) sowie der sechs politischen Parteien oder Denkströmungen zu vereinigen, die in der III. Republik eine Parlamentsfraktion gestellt hatten (Kommunisten, Sozialisten, Radikale, Volksdemokraten, Demokratische Allianz und Republikanischer Bund). (De Gaulle, Jean Moulin und der nationale Widerstandsrat, Stiftung Charles de Gaulle)

Es war Moulins Leistung, den anfangs schwachen, isolierten Résistance-Gruppen, die unter dem doppelten Druck der Fahndung durch die deutsche Gestapo und der französischen Vichy-Polizei sowie der Milice française standen, in einem Frankreich, das noch in den 1930er Jahren kurz vor einem Bürgerkrieg gestanden hatte und dessen Selbstvertrauen durch den deutschen Blitzkrieg stark ramponiert war, das Selbstvertrauen und die Einheit zu geben, mit dem die Résistance Frankreich vor dem Schicksal des Bürgerkriegs ähnlich dem GriechenlandsPolens und Jugoslawiens bewahrte. (Jean Moulin, Seine Leistung, Wikipedia) 
- Pariser Ausstellung: Jean Moulin Der hohe Preis, den Rex bezahlte (FAZ, 14.10.2015)
Mitte Juni 1940, die französischen Armeen sind bereits geschlagen, marschieren deutsche Truppen in Chartres ein. Nur einige hundert Bewohner sind zurückgeblieben, alle anderen so wie Hunderttausende Franzosen auf der Flucht. Wehrmachtsoffiziere verlangen von dem in der Stadt amtierenden Präfekten die Unterschrift unter eine Verlautbarung, nach der senegalesische Kolonialtruppen Massaker an Frauen und Kindern begangen haben.

Der Präfekt Jean Moulin verweigert die Unterzeichnung, wird zusammengeschlagen und eingesperrt. Nicht sicher, den Pressionen standzuhalten, unternimmt er mit einer Glasscherbe einen Selbstmordversuch. Er überlebt, und die deutschen Offiziere bemühen sich tags darauf, die Vorgänge als Missverständnis zu entschärfen.

Unter den Ereignissen der debâcle hätte dieses wahrscheinlich keine besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen - wäre Jean Moulin nicht später zu einer zentralen Figur des französischen Widerstands und der Vorbereitung der französischen Nachkriegsordnung geworden. Obwohl vorerst noch nichts diesen Weg ahnen ließ, der drei Jahre später mit dem Tod in den Händen des deutschen Sicherheitsdiensts enden sollte.
[…]

Dass Jean Moulin schon damals in der Einigung auf de Gaulle die einzige Option sah, kann man kaum annehmen. Aber bei der Umsetzung seiner Mission fällt die Entscheidung, und ab März 1943 ist er der bevollmächtigte Repräsentant des Generals, damit beauftragt, die Résistance-Gruppen sowie die wichtigsten politischen Bewegungen - Gewerkschaften eingeschlossen - zum übergreifenden Conseil National de la Résistance (CNR) zusammenzuschließen und auf de Gaulle einzuschwören.

Mit Diplomatie und Druck gegenüber den auf ihrer Eigenständigkeit beharrenden und de Gaulle misstrauenden großen Widerstandsgruppen kommt Jean Moulin alias Rex alias Max zum Ziel. Gegen Ende Mai ist der CNR etabliert und General Delestraint als Chef der Armée Secrète durchgesetzt - der wenige Tage später in Paris der Gestapo in die Hände fällt. Rex ahnt, dass die einzelnen Gruppen, insbesondere Combat, nun wieder die Einigung in Frage stellen werden, und beruft sofort ein weiteres Treffen ein, auf dem eine neu Führung der Armée Secrète bestätigt werden soll. Es findet am 21. Juni 1943 in Caluire, einem Vorort von Lyon, statt - wo Klaus Barbie und seinen Leuten vom Sicherheitsdienst der Zugriff gelingt.
siehe auch:
- Heute vor 70 Jahren – 8. Juli 1943: Der Chef der Résistance stirbt (Post, 08.07.2013)
- Filmempfehlung: Deckname Caracalla, die nachträgliche Beurteilung der Geschichte (Post, 10.05.2015) 

Sonntag, 11. Oktober 2015

Syrien: Es darf gebombt werden

Es darf gebombt werde... Warum die USA und die Türkei die syrische Regierung stürzen wollen und die neue Rolle Russlands

Die auch von Deutschland mit Waffen und durch Ausbildung unterstütze kurdische PYD erzielt gegen den IS im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei beachtliche Erfolge. Sollte es den Kurden gelingen, den IS auf syrischer Seite vollständig aus dem Grenzgebiet zu drängen, würde dies zwei kurdische Gebiete entlang der türkischen Grenze miteinander verbinden und die Grenze wäre vollständig unter kurdischer Kontrolle. Dies würde vor allem für die Türkei aber auch für die USA und ihre gegen Assad kämpfenden Verbündeten den Gau bedeuten. Denn über dieses vom IS kontrollierte Grenzgebiet kommen Kämpfer und Waffen für IS und andere islamistische Kampfgruppen wie dem al-Kaida-Ableger al-Nusra von der Türkei nach Syrien, werden in die andere Richtung verwundete islamistische Kämpfer in türkische Krankenhäuser gebracht. Die vollständige Einnahme dieser Gebiete würde die Kurden stärken und ein eigener autonomer Staat käme für sie in greifbare Nähe.

Um dies zu verhindern, fliegen die Türken zunächst unter der Vorgabe, den IS zu bombardieren, Kampfeinsätze gegen die Kurden. Dies bringt nicht den gewünschten Erfolg. Deutschland beschloss sogar, das Patriot-Raketenabwehrsystem von türkischem Boden abzuziehen. In großen Teilen Europas und auch in Deutschland erscheint inzwischen Assad, an dem auch Russland nicht mehr auf alle Ewigkeit festhalten will, wohl aber an einer von den Alawiten gestellten syrischen Regierung, als das kleinere Übel gegenüber den IS-Horden. In dieser Situation scheint die Türkei in Einklang mit den USA und Großbritannien beschlossen zu haben, wieder einmal vehement die Einrichtung einer Sicherheitszone für syrische Flüchtlinge zu fordern. Diese Zone soll nun just auf jenem syrischen Staatsgebiet entstehen, das noch zwischen den beiden Kurdengebieten liegt und von islamistischen Gruppen beherrscht wird. Diese Sicherheitszone, die sich als Flugverbotszone darstellt, könnte anschließend von türkischen Truppen kontrolliert werden. Die Türkei wäre in Syrien auf kurdischem Territorium somit Besatzungsmacht, entgegen allen Vorgaben des Völkerrechts. Doch wäre damit ein sicherer Korridor für Kämpfer und Waffen für den Krieg gegen Syrien geschaffen, das Zusammenwachsen kurdischer Gebiete verhindert.

mehr:
- Krieg und Flucht in Syrien (Angelika Gutsche, Freitag-Community, 08.10.2015)
Doch was sind insgesamt die Ziele der USA? Sie wollen Syrien und Assad, der halt immer noch an der Macht ist, durch einen kräftezehrenden Verschleißkrieg zermürben. Da sogenannte „gemäßigte Islamisten“ eine Fiktion sind und die sogenannte „Freie Syrische Armee“ nicht mehr existiert – entweder haben sich die Kämpfer den islamistischen Gruppierungen angeschlossen oder sind auf Assads Seite zurückgewechselt – unterstützen die USA nun neben den islamistischen al-Nusra-Truppen sogar den IS. (Diese völkerrechtswidrige Unterstützung von Aufständischen im Ausland gegen die reguläre Regierung bezeichnete Noam Chomsky übrigens als von den USA unterstützten Terrorismus.)