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Sonntag, 8. November 2020

Corona-Hysterie: Masken und Studien, Shitstorms und Zurückrudern

Der Präsident der Bundesärztekammer Dr. Reinhardt äußerte sich kritisch bei der Talkshow Lanz am 21.10.2020 über die Wirksamkeit der Mund-Nasen-Maske, insbesondere im Freien. Er schlug vor für Risikopatienten FFP-2-Masken zu tragen. Über die normale Alltagsmaske sagte er, dass es über die Wirksamkeit bisher keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz gibt, schon gar nicht im Selbstschutz und nur ganz wenig beim Schutz andere anzustecken. Schon während der Sendung wurde er daraufhin vom Moderator schon scharf angegangen, dies sei ein Punkt über den man gar nicht mehr diskutieren sollte, es gäbe sehr wohl Evidenz dafür, dass Masken schützen. In der Folge ergoss sich ein gewaltiger Shitstorm über ihm. Prof. Lauterbach forderte ihn umgehend zum Rücktritt auf. Horst Seehofer meinte daraufhin am 23.10.2020: „… Die Bevölkerung ist manchmal noch sachkundiger und einsichtiger als manche Berufsfunktionäre!“

Da diese Diskussion gewohntermaßen wieder emotional statt sachlich geführt wurde und keine diese Aussage widerlegende Studien genannt wurden, machte ich mich nochmals an die Recherche mit der Frage, ob es neue Erkenntnisse inzwischen gibt. Weiter unten auf meiner Homepage bin ich ja bereits ausführlich auf den MNS in der Öffentlichkeit eingegangen. Hier sind nun meine weiteren Recherchen:
 
Die amerikanische Gesundheitsbehörde veröffentlichte im Mai dieses Jahres eine Metastudie im Rahmen der Grippepandemie, welche zeigte, dass Gesichtsmasken weder zum Selbstschutz, noch zum Fremdschutz eine Wirksamkeit haben. Darin steht: (deutsche Übersetzung) „…Hier überprüfen wir die Evidenzbasis zur Wirksamkeit nicht-pharmazeutischer persönlicher Schutzmaßnahmen und Umwelthygienemaßnahmen in nicht-gesundheitsmedizinischen Umgebungen und diskutieren deren mögliche Einbeziehung in Pandemiepläne. Obwohl mechanistische Studien die mögliche Wirkung von Handhygiene oder Gesichtsmasken unterstützen, stützten die Ergebnisse von 14 randomisierten kontrollierten Studien dieser Maßnahmen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Übertragung der im Labor bestätigten Influenza.“ (US-CDC, Jingyi Xiao, „Nonpharmaceutical Measures for Pandemic Influenza in Nonhealthcare Settings—Personal Protective and Environmental Measures“, 05.05.2020). 
Das Oxford Centre for Evidence-Based Medicine berichtete im Juli 2020, dass sie keine Beweise für die Wirksamkeit von Stoffmasken gegen Infektionen oder Übertragungen durch Viren gibt. (Tom Jefferson, Carl Heneghan, „Masking lack of evidence with politics“, 23.07.2020).         
mehr:
- Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) - Noch mehr Studien! (Steffen Ghani, hausarzt-kenzingen.de, 08.11.2020 – zur besseren Lesbarkeit Absätze u. farbl. Hervorhebung durch mich)
siehe auch:

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Die Drosten-Dissertation – manche sind halt gleicher als gleich…

Seit Wochen kursieren in diversen Verschwörungstheorie-Blogs Gerüchte, die bislang nicht verifiziert, aber auch nicht komplett ausgeräumt werden konnten. Ein Kommentar

Kommentar:

Es begann am 30.06.2020 mit der Frage in einem YouTube-Video: "WO ist nur die Doktorarbeit?" Gemeint war jene von keinem Geringeren als Christian Drosten. Am 12.08.2020 wurde ein weiteres Video auf YouTube eingestellt, das beweist, dass die Doktorarbeit nunmehr gefunden wurde.

Bereits am 07.07.2020 berichtete die österreichische Fakejäger-Plattform Mimikama, dass die Doktorarbeit existiere. Die Meldung, dass sie nicht auffindbar sei, sei also Fake News.

"Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr!"

Plagiatsgutachten

Interessanterweise hat auch Mimikama nicht genau genug hingesehen: Zu dem Zeitpunkt der Recherche war die Doktorarbeit von Christian Drosten zwar schon entlehnbar, aber sie war noch taufrisch. Sie wurde in der Tat erst im Jahr 2020 produziert und in die Bibliotheken aufgenommen, sowohl an der Universität Frankfurt am Main, an der Herr Drosten im Jahr 2003 promoviert wurde, als auch in der Deutschen Nationalbibliothek. Es könnte also durchaus sein, dass frühere Rechercheure sie noch nicht gefunden haben. Mimikama interessierte sich nicht für die Bibliothekssignatur der Exemplare. Ich habe in meinem "Blog für wissenschaftliche Redlichkeit" am 07.10.2020 berichtet:
Es gibt eine Doktorarbeit. Aber nicht aus dem Veröffentlichungsjahr! Die Signaturen der Dissertation von Christian Drosten beweisen, dass neue gebundene Exemplare der Doktorarbeit im Jahr 2020 in die Bibliotheken aufgenommen wurden. Zwei Exemplare an der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main tragen die Signaturen "D 126/1286" und "D 126/1342". Wie ein einfacher Vergleich zeigt (siehe etwa für das Jahr 2020 hier und für das Jahr 2013 hier), ist die fortlaufende Nummer "D 126" eine, die auf das laufende Jahr verweist. Die PPC und die MARC21-Darstellung des Katalogeintrags zeigen ebenfalls deutlich, dass der Datensatz im laufenden Jahr angelegt und abgeändert wurde.

Das im Frankfurter Bibliothekseintrag verlinkte PDF-File mit Deckblatt und Inhaltsverzeichnis der Dissertation wurde am 08.06.2020 mit der Software ABBYY FineReader 12 erstellt. Den Nachweis, dass auch das Exemplar der Deutschen Nationalbibliothek erst in diesem Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, hat Markus Kühbacher ja bereits erbracht.

All dies verwundert bei einer Dissertation aus dem Jahr 2001 und gibt Anlass für Verschwörungstheorien. Eine Dissertation kann doch nicht knapp 20 Jahre später neu gedruckt und abgegeben werden? Sind die Exemplare von 2020 und 2001 vollkommen identisch? Wo sind die alten Exemplare geblieben? Gab es sie überhaupt?"

Stefan Weber
Und ab diesem Punkt gibt es zwei Wirklichkeiten: die offizielle Version und jene der Verschwörungstheoretiker:
mehr:
siehe auch:

Eine Schieflage: Gutachter beurteilen ihre eigenen Arbeiten

Das größte Kuriosum einer medizinischen Promotionsschrift Drostenscher Art ist aber wohl, dass Begutachter ihre eigenen Arbeiten bewerten (ähnlich hier). Der Erstgutachter der Dissertation von Christian Drosten, W. K. Roth, war auch Ko-Autor aller drei Papers, die die Basis der Dissertation bildeten, in einem Fall sogar Erstautor.

W.K. Roth benotete also Arbeiten, die er selbst schon für sehr gut befunden haben muss, sonst hätte er ja kaum mitgearbeitet. Eine etwaige Ehrenautorschaft ist zumindest bei jenem Paper, bei dem er als Erstautor genannt ist, auszuschließen.

Ich komme zum Schluss: Ich weiß nicht, wann und warum und wo das medizinische Promotionswesen in Deutschland eingeführt wurde. Aber zumindest der Fall Drosten zeigt alle Probleme dieses Promotionswesens auf und warum man es wohl in dieser Form besser abschaffen sollte.  

[Stefan Weber, Aus Anlass der „Drosten-Papers“: Gedanken zur mutmaßlichen Unsinnigkeit des medizinischen Promotionswesens in Deutschland, Blog für wissenschaftliche Redlichkeit, 13.10.2020]

 

Die Seiten 2 und 3 der Promotion wiederum geben an, dass die mündliche Prüfung am 22.3.2003 erfolgte  
[VG, Dissertation von Prof. Christian Drosten erst seit Sommer 2020 im Bestand der Deutschen Nationalbibliothek, corona-transition.org, 28.09.2020]  


mein Kommentar:
Das wundert mich. Das ist das erste Mal, daß ich von einer mündlichen Prüfung höre, die an einem Samstag stattfindet… 
Aber: Ist vielleicht nur ein Schreibfehler, kann ja mal vorkommen… 
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Samstag, 8. August 2020

Das Virus und unser Denken

CORRECTIV - Lankagate (und warum ich Schreiner mag) {46:41}

Samuel Eckert
Am 08.08.2020 veröffentlicht 
Text & Links: YouTube
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Samstag, 25. Juli 2020

Corona – Pervertierte Wissenschaft: Wir messen nur noch Hausnummern!!!

Aktuelle CORONA-Zahlen in DEUTSCHLAND: COVID-19-Neuinfektionen erneut auf höherem Niveau {1:52}

WELT Nachrichtensender
Am 25.07.2020 veröffentlicht 
Die aktuellen Corona-Zahlen in Deutschland am Samstag: Seit gestern wurden dem Robert Koch-Institut insgesamt 781 neue Infektionen gemeldet. Damit gibt es rund 6.000 nachweislich Infizierte im Land. 9.118 Menschen sind mittlerweile gestorben. Der Reproduktionsfaktor liegt bei 1,08.
mein Kommentar:
Anscheinend werden in dieser Nachricht »Fakten« mitgeteilt.
»Damit gibt es rund 6.000 nachweislich Infizierte im Land.«
Dieser Satz ist nicht wirklich falsch, aber, da die positiv Getesteten als »nachweislich infiziert« GELTEN, vermittelt er ein unzutreffendes Bild der Realität:
Die rund 6.000 »nachweislich Infizierten« sind 
EBEN NICHT 
nachweislich »infiziert«, das ist einfach nur die Zahl der insgesamt positiv Getesteten!
Ohne eine Information darüber, wieviel Tests gemacht wurden, hat diese Zahl keinerlei Aussagekraft!
Und darüber wird zwar informiert, aber nur in den »Täglichen Lageberichten« – nicht in den Nachrichten!
Laut dem Täglichen Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) (RKI, Stand: 22.07.2020)
Screenshot aus dem Lagebericht vom 22.07.2020
wurden zwischen der 11. und der 28. KW insgesamt ca. 7,3 Millionen SARS-CoV-2-Tests durchgeführt. Bei einer falsch-Positiven-Rate von nur 1% ergäbe dies eine Anzahl von 73.000 falsch positiv Getesteten!


Selbst eine kleine Fehlerquote kann erhebliche Folgen haben. Bei den verschiedenen PCR-Tests in Deutschland kommt es laut einer am 3. Juni aktualisierten Studie (Ringversuch von über 400 Labors) im Durchschnitt der Labors zu 1,8 Prozent falsch positiven Resultaten. Mit anderen Worten:
  • Auf 100'000 durchgeführte Tests bei Personen, von denen keine infiziert ist, werden durchschnittlich 1'800 Menschen fälschlicherweise als „Corona-Infizierte“ ausgewiesen.
Doch in der aktuellen Situation hält der deutsche Mathematiker Klaus Pfaffelmoser diese Fehlerquote von 1,8 Prozent für «dramatisch», weil unter den heute Getesteten der Anteil der Angesteckten ebenso klein oder sogar kleiner sei wie der Prozentsatz der falsch positiven Resultate. Tatsächlich wurden vom 11. Mai bis zum 31. Mai in Deutschland nur noch zwischen 1,1 und 1,7 Prozent der Untersuchten positiv getestet, also zwischen 1'100 und 1'700 von 100'000 getesteten Menschen. Die Zahlen liegen damit im Bereich der statistisch zu erwartenden falschen Resultate. […]

Gehen wir im Folgenden trotzdem von der pessimistischen Variante aus, dass gegenwärtig

  • von 100'000 getesteten Personen 1'500 positiv getestet werden, also als infizierte Fälle gelten.
Von 100'000 Testresultaten zeigen also 1'500 eine Infektion an. Es sind die statistisch «neuen Fälle», die überall publiziert werden. Wenn man aber weiss, dass bei 100'000 Tests 1'800 falsche Resultate zu erwarten sind («falsch positive» Befunde), sollten seriöse Medien die statistisch erfassten Fallzahlen nicht mehr publizieren. Denn die Zahl der statistisch zu erwartenden falschen Resultate (1'800) übersteigt dann sogar die Zahl der gemeldeten Infizierten (1'500) – in der Schweiz sogar um das Dreifache (1'500 gegenüber 542). Natürlich liegt es auch an den Behörden, auf die fragewürdige Aussagekraft und den grossen Fehlerbereich ihrer «Fallzahlen»-Statistik deutlich hinzuweisen.

Für Pfaffelmoser hat die Fehlerquote der Tests gravierende Folgen:

1. Selbst wenn Sars-CoV-2 vollständig verschwunden ist, ergeben 100'000 Tests fälschlicherweise immer noch 1800 Infizierte an. Deshalb verbreitet sich das Virus in der Statistik ständig weiter. In einer von Viren völlig freien Region würden statistisch weiterhin «Fälle» auftreten. Und je mehr Tests gemacht würden, desto mehr würde die Kurve der «Fälle» in der Statistik sogar wieder ansteigen. Doch in Tat und Wahrheit handelt es sich in dieser tatsächlich virenfreien Region ausschliesslich um falsche Testresultate.
2. Es macht keinen Sinn, künftige, einschränkende Massnahmen von der Zahl der Neuinfizierten pro 100'000 Einwohner abhängig zu machen, beispielsweise in Deutschland von 50 Infizierten pro 100'000 Einwohner innerhalb einer Woche. Denn bereits 2778 Tests pro 100'000 Einwohner genügen, um diese 50 Infizierten in einer faktisch Covid-19-freien Bevölkerung fälschlicherweise auszuweisen (Fehlerquote 1,8 Prozent). 
[Urs P. Gasche, Auch ohne neue Corona-Fälle steigen die «Fallzahlen» weiter!, Info-Sperber, 19.06.2020 – Hervorhebungen von mir]
mein Kommentar:
Seit der 20. KW (siehe obigen Screenshot aus dem RKI-Lagebericht vom 22.07.2020) liegt der Prozentsatz der positiv Getesteten UNTER der in der erwähnten Ringstudie ermittelten Falsch-Positiven-Rate!

Gute Nachrichten: Keine Spur von Pandemie, Fränkische Klinik zieht Corona Bilanz {6:05}

Lehrer MaPhy
Am 24.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube




In der virologischen Surveillance der AGI wurden in der 24. KW 2020 in 8 von 36 eingesandten Proben (22 %) Rhinoviren nachgewiesen. Seit der 15. KW 2020 wurde keine Influenza-Aktivität mehr beobachtet, seit der 16. KW 2020 gab es keine Nachweise von SARS-CoV-2 mehr.
[
Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 18.06.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND, RKI, 18.06.2020, Abschnitt »Ergebnisse aus weiteren Surveillance-Systemen des RKI zu akuten respiratorischen Erkrankungen«,  S. 11, 2. Absatz. unten – Hervorhebung von mir]
mehr zu der Arbeitsgemeinschaft Influenza, ihrem Netzwerk von Sentinel-Praxen (Grippe-Web) und ihren Wochenberichten:
Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven (Post, 07.05.2020)

Das Wunder von Gütersloh - Schlagartig 1000 Menschen geheilt {1:26}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
oder nur ein anderer Test?
siehe dazu:
- Das Wunder von Gütersloh (Post, 06.07.2020)
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Mittwoch, 22. Juli 2020

Im Gespräch: Prof. Rita Maria Gismondo

Prof. Rita Maria Gismondo im Gespräch

prinznix
Am 09.07.2020 veröffentlicht 
Die Propaganda-Bilder aus Italien haben Milliarden von Menschen in Angst und Panik versetzt. Sie machten den Putsch gegen unser bisheriges Leben erst möglich. Billy Six spricht mit Italiens wichtigster Virologin - PROF. MARIA RITA GISMONDO, 66 - aus Mailand. Sie hat den "ersten Corona-Fall" südlich der Alpen festgestellt ... und auch, dass der neue Typ bereits 2019 unbemerkt kursierte. Die krassesten Infos - etwa, dass "die Leichen-Lastwagen" in Bergamo in Wirklichkeit leer gewesen seien - wiederholt sie vor der Kamera nicht. Eine weise Entscheidung - aber wir werden noch von ihr hören! 
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Montag, 20. Juli 2020

Nachricht eines französischen Notfallarztes

Was sicher ist, dass es junge Tote mit Lungenentzündungen gibt, die mit SDRA (akutes respiratorisches Atemwegs-Syndrom = SARS) einhergehen
sowie charakteristischen CT-Bildern und positivem PCR-Test, die sich im Laufe von weniger als 24 Stunden entwickeln.
Ich habe 3 solcher Fälle in zwanzig Tagen gesehen.
Bis dahin hatte ich drei im Laufe von vierzig Jahren (maligne Grippe) gesehen.
Das Problem das besteht darin, die wirkliche Gesamtzahl bei den Jugendlichen zu kennen.
Man ist weit weg von der Pest im Mittelalter, aber die psychologische Toleranz der Leute ist nicht dieselbe.
Früher konnte man einen verantwortlich Mystizismus dafür finden,
um sich an ihm zu rächen…
Jetzt muss man auch einen Sündenbock finden,

aber natürlich will es niemand sein!
siehe dazu auch:
Coronaviren und akute respiratorische Syndrome (MERS und SARS) (Brenda L. Tesini, msdmanuals.com, zuletzt geändert: April 2020)
- Schweres akutes respiratorisches Syndrom (SARS) unklarer Ursache (Haas, Walter; Buchholz, Udo; Schnitzler, Johannes; Mielke, Martin; Ammon, Andrea, aerzteblatt.de, zuletzt geändert: April 2020)
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Corona-Lockdown: Opportunismus und mangelnde Medizinkenntnisse


Dr. Wolfgang Wodarg wirft den Lockdown-Verantwortlichen Opportunismus und mangelnde Medizinkenntnisse vor.

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Warum ist auch unter vermeintlichen Experten das Wissen über das „Wesen“ von Viren so dünn gesät? Warum fällt die Opposition beim schwersten Angriff auf die Demokratie seit 75 Jahren vollkommen aus? Und warum spielen fast alle dieses perfide Spiel mit, obwohl seine Schwachstellen mittlerweile nur allzu offensichtlich sind? Der Mediziner und Epidemiologe Wolfgang Wodarg kritisiert die Anti-Corona-Maßnahmen und hat frühzeitig vor Panikmache im Zusammenhang mit dem Virus Sars-Cov 2 und den Folgen gewarnt. Er unterstützt die Arbeit des juristischen Corona-Ausschusses als fachlicher Berater. Bei der Pressekonferenz am Freitag zum Ausschuss beantwortete er unsere Fragen.

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Sputnik: Herr Dr. Wodarg, Sie haben frühzeitig vor Panikmache im Zusammenhang mit dem neuen Virus Sars Cov-2 gewarnt. Warum? Wie schätzen Sie die Lage heute ein?
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Dr. Wolfgang Wodarg: Ich beobachte seit 40 Jahren regelmäßig das Geschehen in der Grippe-Saison. Das heißt, ich versuche immer von meiner beruflichen Herkunft und von meiner Ausbildung her einzuschätzen, wie es denn dieses Jahr wohl so wird. Ich gucke mir regelmäßig die Daten des Robert-Koch-Institutes an, die Daten anderer internationaler Institute an. Das habe ich dieses Jahr auch gemacht.
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Und als ich dann gelesen und habe, was dort in China uns gezeigt wurde, bin ich natürlich wieder misstrauisch geworden, weil ich weiß, dass die Erreger und die von ihnen als Wirte benötigten Menschen ein bestimmtes Verhältnis zueinander haben und dass es Rückkopplungsprozesse gibt, die dieses Erreger-Wirt-Verhältnis stabilisieren. Da müsste sich auch in den Lebensverhältnissen sehr viel ändern, wenn diese Symbiose entgleisen sollte. Wir haben z.B. seit vielen Jahren in der Nahrungsmittelindustrie die Massentierhaltung. Die Massentierhaltung ist so etwas Neues für die Viren und auch für alle, die damit zu tun haben. Daraus entsteht natürlich eine neue Infektionsdynamik — aber nur für den Bereich der Massentierhaltung.
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Es gibt die sogenannten Zoonosen, das heißt, wenn Menschen sehr stark diesen tierischen Viren ausgesetzt werden, können diese überspringen — da reicht nicht ein Markt in China, sondern das ist eine Riesenhalle voller Schweine, einer Riesenhalle voller Hühner. Wenn da Viren sich vermehren, dann können auch Menschen mal krank werden. Das ist eine Frage der Erreger-Menge. Aber das sind Zoonosen. Bei der Vogelgrippe war das so. Wir haben da aber nicht mehr als einige hundert Fälle bisher.
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Diese Phantasie der Virologen, dass sich die Viren so ändern, dass sie Millionen von Menschen töten können, ist ökologischer Blödsinn. Das werden die Viren nicht tun. Denn die Viren brauchen, dass wir überleben, damit sie sich vermehren können.
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Aber wenn man Virologe ist, guckt man auf Moleküle und nicht auf die Ökologie.
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Nun sagen die Vertreter und Begründer dieser Eindämmungsmaßnahmen: Wir müssen das machen, weil das ein ganz neues Virus ist, das noch keiner vorher kannte. Die Virologin Karin Mölling sagte im Interview, dass das Virus vielleicht schon länger da ist, dass bloß jetzt erst nach ihm geguckt wurde. Sie haben ja auf ähnliche Hinweise aufmerksam gemacht. Inzwischen gibt es Studien, die sagen, in Barcelona und anderen Orten gab es das vielleicht schon vorher.
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Wissen Sie, die Viren ändern sich ja dauernd. Wir Menschen vermehren uns und unsere Kinder sehen anders aus als wir. Das ist bei den Viren auch so. Bei den Viren gibt es viele genetische Veränderungen. Seit Wuhan gibt es mehrere hundert genetische Veränderungen allein beim Corona-Virus. Das heißt, es gibt bestimmte Teile, daran erkennt man ein Corona-Virus. Das heißt, diese Art hat bestimmte Gemeinsamkeiten. Jetzt kommt es immer darauf an, wovon man spricht, von welchen Gemeinsamkeiten, und ob sie gesundheitlich relevant sind.
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Eine zweite Frage: Wenn wir jetzt nach Viren gucken und sie suchen, dann suchen wir nach bestimmten Besonderheiten an ihrer Oberfläche oder in ihrem Inneren. Das heißt, wir gucken bestimmte Merkmale an, nach denen wir suchen. Wenn wir etwas messen, was schon Viren haben, die es früher gab, dann finden wir auch frühere Viren damit. Wenn Forscher ein Merkmal analysieren, was ihnen ganz neu erscheint, dann kann es sein — wie das jetzt in Wuhan passiert ist —, dass sie sich etwas ausgesucht haben, was doch nicht so neu ist, weil es bei anderen Viren schon da war, die sie nur noch nicht kannten. Das heißt, es gibt mehr Viren als die, die in der Datenbank sind.
mehr:
- Missklänge im Panikorchester (Tilo Gräser, Wolfgang Wodarg, Rubikon, 20.07.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Corona: Samuel Eckert, Belgien und die Todeszahlen

HURRA USA !!! Ein Blick über den Atlantik. {22:35}

Samuel Eckert
Am 19.07.2020 veröffentlicht 
Tet und Links auf YouTube
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In Belgien erscheinen nicht nur jene Toten in der Statistik, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sondern auch all jene, bei denen nur ein Verdacht besteht, es könnte einen Zusammenhang mit dem Virus geben. So waren von den 178 Heimbewohnern, die am Mittwoch neu in der Statistik auftauchten, lediglich 13 Prozent Corona-positiv. Der Rest wurde nicht getestet, aber trotzdem mitgezählt. Manche, weil sie Symptome hatten, die zu Corona passen könnten. Andere, weil in ihrer Einrichtung vorher ein anderer an dem Virus gestorben war.

Wie viele Corona-Tote es in Belgien also tatsächlich gibt, weiss derzeit niemand. Deshalb ist über die Frage der Zählung ein Streit entbrannt. Premierministerin Sophie Wilmès sagt, die belgische Art zu zählen, sei schlicht transparenter. Die flämische Tourismusministerin Zuhal Demir hingegen kritisiert, die hohe Todesrate werfe ein schlechtes Licht auf das Land.

[Karolina Meta Beisel, Coronavirus in Belgien – Warum Belgien die höchste Todesrate weltweit hat, tagesanzeiger.ch, 22.04.2020 – Hervorhebung von mir]

beachte dazu auch folgendes Zitat: 

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Krefeld im Vergleich zum Freitag um drei Fälle gestiegen: Aktuell (Stand: Montag, 6. Juli, 0 Uhr) sind 27 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der bisher insgesamt positiv Getesteten in Krefeld beträgt nun 674 (Freitag 668), die Zahl der Genesenen liegt bei 624 (622). Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert-Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen.
[Montag, 6. Juli – 27 Krefelder aktuell mit Corona infiziert, krefeld.de, 06.07.2020 – neuer Link]

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GEFÄHRLICHKEIT DER MASKEN - TOXIKOLOGE DR. HÄCKER IST WÜTEND!

GEFÄHRLICHKEIT DER MASKEN - TOXIKOLOGE DR. HÄCKER IST WÜTEND! {}

zzz
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Sonntag, 19. Juli 2020

Die bevorstehende Corona-Impfung: »Von der Idee her bestechend aber in der Durchführung Wahnsinn…«

Ein Impfarzt erklärt die geplante Coronaimpfung {8:30}

Alles Ausser Mainstream Dr. Bodo Schiffmann
Am 08.07.2020 veröffentlicht 
Ein Impfarzt erklärt die geplante Coronaimpfung. Ich weiß nicht, welcher Kollege das ist, aber er erklärt alles medizinisch korrekt und sehr ruhig.
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RUBIKON: Im Gespräch: „Ein Menschheitsverbrechen“ Wolfgang Wodarg platzt der Kragen !!! - Re Upload {30:40}

Gerd Miethe
Am 01.06.2020 veröffentlicht 
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📛 Stoppt den Wahnsinn! 📛 Interview Prof. Dr. Sucharit Bhakdi mit Dave Brych (5 IDEEN) {35:56}

5 IDEEN
Am 25.06.2020 veröffentlicht 
Dr. Sucharit Bhakdi ist ein deutscher Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie. Er ist emeritierter Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war von 1991 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
Bereits vor Veröffentlichung weigerte sich Amazon das Buch als E-Book zu veröffentlichen, anschließend landete das Taschenbuch auf Platz 1 der Buchcharts insgesamt! Anfeindungen und Beleidigungen mussten nicht nur die Autoren sondern auch jeder erfahren, der die beiden empfahl. Das allein zeigt, dass die Zeit reif ist darüber vernünftig zu sprechen.
Dieses Buch sollten auch alle Journalisten und vor allem Juristen lesen, denn wir sind hier gerade alle Zeitzeugen eines schicksalhaften Zeitgeschehens.
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SRF Fake Check: Hier werden falsche Behauptungen zum Coronavirus geklärt | SRF News {6:11}

Schweizer Radio und Fernsehen
Am 25.03.2020 veröffentlicht 
Dass es noch immer Menschen gibt, die das Coronavirus unterschätzen, liegt nicht zuletzt an Videos, die Halbwahrheiten oder schlicht Unsinn verbreiten. Wie die beiden Interviews mit deutschen Ärzten, die behaupten: Coronavirus sei wie eine normale Grippe. Videos, die viral gehen auf den Sozialen Medien und schon über 1 Million mal angeklickt wurden. SRF entlarvt im Fake Check die dubiosen Behauptungen.
man genieße die Kommentare!
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Donnerstag, 16. Juli 2020

Corona: Wodarg nach dem Untersuchungsausschuß/Schweden verteidigt sich mal wieder

MINI NARRATIVE #10 - mit Wolfgang Wodarg {10:01}

OVALmedia
Am 15.07.2020 veröffentlicht 
Die heutige Narrative ist eine Mini Sendung, die wir im Rahmen der Anhörungen des Corona Ausschusses gedreht haben. Wir unterhielten uns über das aktuelle Thema in einem kurzen Gespräch mit Wolfang Wodarg.
Bei der Minute 01:50 gibt es einen Sprung auf das Interview mit Dr. W. Wodarg, da hat Amy die Vorstellung des Interviews gemacht. Wir werden uns nächste Woche wie gewöhnt mit der Narrative weiter beschäfitigen.
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Schweden verteidigt Keine-Masken-Politik {1:52}

RT Deutsch
Am 15.07.2020 veröffentlicht 
Die Schwedische Behörde für Öffentliche Gesundheit hat erneut ihren Sonderweg in der Corona-Krise verteidigt. Karin Tegmark Wisell, Abteilungsleiterin beim schwedischen Gesundheitsamt, hat bezugnehmend auf eine Maskenpflicht darauf hingewiesen, dass eine solche das Risiko einer Infektionsausbreitung sogar noch erhöhen könnte. Denn – gewogen in falscher Sicherheit – hielten Menschen dann weniger Distanz zu anderen, dabei sei diese das höchste Gebot, um eine neue Welle zu verhindern.
Die Vertreterin der schwedischen Gesundheitsbehörde, die für sanitäre Empfehlungen im Kampf gegen COVID-19 zuständig ist, erklärte gestern, sie werde die Menschen nicht dazu drängen, Gesichtsmasken zu tragen, und dass soziale Distanzierung und eine angemessene Handhygiene ausreichen sollten, um die Krankheit einzudämmen.
mehr Text auf YouTube…
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Sonntag, 12. Juli 2020

Was messen die Corona-Tests?

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Viren (Singulardas Virus, außerhalb der Fachsprache auch der Virus, von lateinisch virus ‚natürliche zähe Feuchtigkeit, Schleim, Saft, [speziell:] Gift‘[1][2]) sind infektiöse organische Strukturen, die sich als Virionen außerhalb von Zellen(extrazellulär) durch Übertragung verbreiten, aber als Viren nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle (intrazellulär) vermehren können. Sie selbst bestehen nicht aus einer oder mehreren Zellen. Alle Viren enthalten das Programm zu ihrer Vermehrung und Ausbreitung (einige Viren auch weitere Hilfskomponenten), besitzen aber weder eine eigenständige Replikation noch einen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auf den Stoffwechsel einer Wirtszelle angewiesen. Daher sind sich Virologen weitgehend darüber einig, Viren nicht zu den Lebewesen zu rechnen. Man kann sie aber zumindest als „dem Leben nahestehend“ betrachten, denn sie besitzen allgemein die Fähigkeit, ihre Replikation zu steuern, und die Fähigkeit zur Evolution.[3]
Merkmale von Virionen
Ein Viruspartikel außerhalb von Zellen bezeichnet man als Virion (Plural Viria, Virionen). Virionen sind Partikel, die Nukleinsäuren – entweder Desoxyribonukleinsäuren (DNA) oder Ribonukleinsäuren (RNA) – enthalten und meist eine umschließende Protein-Kapsel (Kapsid) haben. Eine Kapsel fehlt jedoch z. B. beim Influenzavirus, das stattdessen ein Ribonucleoprotein aufweist. Einige Virionen besitzen zusätzlich eine Umhüllung durch eine Biomembran, deren Lipiddoppelschicht mit viralen Membranproteinen durchsetzt ist. Diese wird als Virushülle bezeichnet. Viren, die vorübergehend bis zum Beginn der Replikationsphase zusätzlich zum Kapsid eine Virushülle aufweisen, werden als behüllt bezeichnet, Viren ohne derartige Hülle als unbehüllt. Einige Virionen besitzen noch andere zusätzliche Bestandteile. […]
Virionen dienen der Verbreitung der Viren. Sie dringen ganz oder teilweise (mindestens ihre Nukleinsäure) in die Wirtszellen ein (infizieren sie). Danach startet durch den Stoffwechsel des Wirts die Vermehrung der Virus-Nukleinsäure und die Produktion der anderen Virionen-Bestandteile.
[
Viren, Wikipedia, abgerufen am 12.07.2020 – Hervorhebungen von mir]
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Um es möglichst kurz zusammenzufassen: 

Viren sind Ketten von Makromolekülen (Nukleinsäuren). Bestimmte Teile dieser Ketten werden Gene genannt. (Diese Gene sollen bestimmte Erbinformationen »tragen«) Der PCR-Test auf SARS-CoV-2 soll nun bestimmte Abschnitte dieser Virus-Gene auffinden. Am bekanntesten sind das ORF1-Gen (häufig wird der Begriff »ORF1-Region« verwendet, weil man sich nicht ganz sicher ist, wo dieses Gen genau anfängt und endet) und das E-Gen.


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DNA-Helix in B-Konformation
(Struktur­modell):
Die 
Stickstoff (blau) enthaltenden 

Nukleinbasen liegen waagrecht
zwischen zwei Rückgratsträngen,
welche sehr reich an 
Sauerstoff (rot)
sind. 
Kohlenstoff ist grün dargestellt.


Desoxyribonukleinsäure Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i (abgekürzt DNS), im Deutschen inzwischen meist als DNA (Abkürzung für englisch deoxyribonucleic acid) bezeichnet,[1] ist eine Nukleinsäure, die sich als Polynukleotid aus einer Kette von vielen Nukleotiden zusammensetzt. Das in den Chromosomen befindliche Biomolekül ist bei allen Lebewesen und bei vielen Viren (DNA-VirenPararetroviren) der Träger der Erbinformation, also die materielle Basis der Gene. Das Wort setzt sich zusammen aus des-(englisch: de-), den ersten beiden Silben von Oxygenium (Sauerstoff), den ersten beiden Silben von Ribose (siehe Desoxyribose) und Nukleinsäure.Im Normalzustand ist DNA in Form einer Doppelhelix aufgebaut. Ihre Bausteine sind vier verschiedene Nukleotide, die jeweils aus einem Phosphatrest, dem Zucker Desoxyribose und einer von vier organischen Basen (AdeninThyminGuanin und Cytosin, oft abgekürzt mit A, T, G und C) bestehen.Die Gene in der DNA enthalten die Information für die Herstellung der Ribonukleinsäuren (RNA, im Deutschen auch RNS). Bei protein-codierenden Genen ist dies eine wichtige RNA-Gruppe, die mRNA (englisch messenger RNA). Sie enthält wiederum die Information für den Bau der Proteine (Eiweiße), welche für die biologische Entwicklung eines Lebewesens und den Stoffwechselin der Zelle notwendig sind. Die Abfolge der Basen legt hier die Abfolge der Aminosäuren des jeweiligen Proteins fest: Der genetische Code kodiert mit jeweils drei benachbarten Basen eine bestimmte Aminosäure.In den Zellen von Eukaryoten, zu denen auch Pflanzen, Tiere und Pilze gehören, ist der Großteil der DNA im Zellkern (lateinischnucleus, daher nukleäre DNA oder nDNA) als Chromosomen organisiert. Ein kleiner Teil befindet sich in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zellen, und wird dementsprechend mitochondriale DNA (mtDNA) genannt. Pflanzen und Algen haben außerdem DNA in Photosynthese betreibenden Organellen, den Chloroplasten bzw. Plastiden (cpDNA). Bei Bakterien und Archaeen – den Prokaryoten, die keinen Zellkern besitzen – liegt die DNA im Cytoplasma. Manche Viren, sogenannte RNA-Viren, speichern ihre genetische Information in RNA statt in DNA.
[Desoxyribonukleinsäure, Wikipedia, abgerufen am 12.07.2020 – Hervorhebungen von mir]
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Beim PCR-Test macht man sich die sogenannte Polymerase-Kettenreaktion (daher der Name) zunutze, mit deren Hilfe die gesuchten Glieder der Nukleinsäureketten durch einen Kunstgriff vervielfacht werden, um sie besser auffinden zu können.

Wenn ich eine Probe von 100.000 Molekülen habe, und von dem gesuchten Molekül sind möglicherweise nur 10 Moleküle in der Probe zu finden, ist es einfacher, die Anzahl dieser 10 gesuchten Moleküle zu vervielfachen (z.B. um das Zehn- oder das Hundertfache), um dieses Molekül überhaupt finden zu können.

Neben dem PCR-Test gibt es auch einen Antikörper-Test:
Bei dem Antikörpertest wird nach Anzeichen einer Reaktion des Körpers auf die Konfrontation mit dem Virus gesucht: nach Antikörpern.
Neben der zellulären Immunabwehr (genannt auch »Blutpolizei«, z.B. Freßzellen) gibt es auch eine humorale Immunabwehr (vereinfacht: eine Art körpereigenes »Gift«; am bekanntesten sind die IgG-Antikörper. Diese werden erst etwa drei Wochen nach Beginn einer Abwehrreaktion gebildet, und sind der sicherste Nachweis für eine durchgemachte Infektion oder eine Impfung)

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Das Immunsystem hat eine große Bedeutung für die körperliche Unversehrtheit von Lebewesen, denn praktisch alle Organismen sind ständig den Einflüssen der belebten Umwelt ausgesetzt; manche dieser Einflüsse stellen eine Bedrohung dar: Wenn schädliche Mikroorganismen in den Körper eindringen, kann dies zu Funktionsstörungen und Krankheiten führen. Typische Krankheitserreger sind BakterienViren und Pilze, sowie einzellige (z. B. Protozoen wie Plasmodien) beziehungsweise mehrzellige Parasiten(z. B. Bandwürmer).
Auch Veränderungen im Inneren des Körpers können die Existenz eines Lebewesens bedrohen: Wenn normale Körperzellen im Laufe der Zeit ihre gesunde Funktion verlieren, dann sterben sie meist ab und müssen abgebaut werden (Nekrose) oder bauen sich dabei selbst ab (Apoptose). In seltenen Fällen können sie auch krankhaft entarten und zur Entstehung von Krebs führen. […]
Bestandteile
Die Bestandteile des Immunsystems sind
  • mechanische Barrieren, die ein Eindringen der Schädlinge verhindern sollen
  • Proteine, die als Botenstoffe oder zur Abwehr von Krankheitserregern dienen
Zelluläre Bestandteile
Die Zellen des Immunsystems zirkulieren in den Blutgefäßen und Lymphbahnen und kommen in den Geweben des Körpers vor. Dringt ein Krankheitserreger in den Körper ein, so können die Abwehrzellen ihn bekämpfen. Neutrophile Granulozyten, Monozyten/Makrophagen und dendritische Zellen können beispielsweise durch Aufnahme und Verdauung (Phagocytose) den Erreger selbst vernichten oder durch die Produktion von Immunmodulatoren und Zytokinen die Immunreaktion des Organismus steuern und andere Abwehrzellen zum Ort der Entzündung locken. […]
Die humoralen Bestandteile des Immunsystems (von humor ‚Flüssigkeit‘) bezeichnen verschiedene Plasmaproteine, die passiv im Blut, bzw. der Lymph- und Gewebsflüssigkeit zirkulieren. Sie sind im Gegensatz zu den Abwehrzellen nicht in der Lage, aktiv an den Ort einer Infektion zu wandern. […]
Humorale Bestandteile

Antikörper


Aufbau eines typischen IgG-Antikörpers
1. Fab-Abschnitt
2. Fc-Abschnitt
3. schwere Ketten
4. leichte Ketten
5. Antigenbindungsstelle (Paratop)
6. hinge-Region (dt. ‚Scharnier‘)
(*) -S-S- Disulfidbrücke
Zur Abwehr von in den Organismus eingedrungenen Bakterien, Bakterientoxinen, Viren oder anderen Fremdstoffen produzieren die B-Lymphozyten und Plasmazellen maßgeschneiderte Antikörper, die bestimmte Proteine oder auch Zuckerketten (Antigene) an der Oberfläche der Fremdstoffe erkennen und sich an diese heften können. Antikörper haben prinzipiell drei Funktionen:
  1. Die so genannte Opsonierung. Das heißt, dass das Antigen durch den Fc-Teil (Teil der konstanten Kette des Antikörpers) für Phagozyten (Fresszellen) besser „sichtbar“ gemacht wird.
  2. Durch den Antigen-Antikörperkomplex wird das so genannte Komplementsystem aktiviert, das zum einen wiederum als Opsonin(=Stoffe die Opsonieren) wirkt, zum anderen Chemotaxine (Lockstoffe für Zellen des Immunsystems) freisetzt und einen sogenannten MAK (Membran-Angriffs-Komplex) bildet, der Löcher in Zellmembranen verursacht.
  3. Antikörper wirken direkt inaktivierend auf den Eindringling durch Verkleben und Bildung von großen Komplexen (je nach Antikörperklasse und Anzahl der Antigendeterminanten).
Die einfachsten Antikörper, die der so genannten IgG-Klasse, bestehen aus zwei identischen schweren Ketten und zwei identischen leichten Ketten. Die schweren Ketten sind unter anderem für die Verankerung des Antikörpers auf der Oberfläche von Granulozytenzuständig; die leichten Ketten bilden zusammen mit den schweren Ketten die für die Erkennung eines spezifischen Antigens verantwortliche Antigendeterminante im Fab-Fragment. Durch somatische Rekombination, somatische Hypermutation und Kombination verschiedener leichter und schwerer Ketten können Antikörper mehr als 100 Millionen verschiedene Fab-Fragmente bilden und damit eine Unzahl verschiedener Antigene erkennen.
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Immunsystem, Wikipedia, abgerufen am 13.07.2020 – Hervorhebungen von mir]
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siehe auch:
- Unser Chef-Virologe und seine Tests… (Post, 30.06.2020)
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