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Freitag, 25. Januar 2019

BER mal wieder hintendran

In wenigen Monaten soll der BER fertig sein, sagt die Flughafengesellschaft. Doch der Tüv ist nicht so optimistisch. Denn auf der Baustelle des Hauptstadtflughafens sind immer noch Tausende Mängel zu beheben.

Acht Jahre nach dem ersten Eröffnungstermin für den neuen Hauptstadtflughafen soll er in diesem Herbst offiziell fertiggestellt werden und ein Jahr später in Betrieb gehen. Das bekräftigten die Verantwortlichen nach einer Aufsichtsratssitzung. Noch sind aber mehrere tausend Mängel an Kabeltrassen zu beheben, die Brandmeldeanlage ist noch nicht fertig. Der Tüv bezweifelt, dass übergreifende Tests der Anlagen schon wie geplant im Frühsommer beginnen können.

Im BER-Terminal werden noch immer Baumängel abgearbeitet, die Flughafengesellschaft sprach am Freitag von Fortschritten. Allerdings werde Bosch die Brandmeldeanlage nicht wie geplant Anfang Februar fertigstellen, sondern im März, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Es gebe aber noch Zeitpuffer. Kritisch sind die Arbeiten an Kabeln für die Notstromversorgung und die Sicherheitsbeleuchtung, für die die Firma ROM verantwortlich ist. Es werden etwa falsche Dübel ersetzt und falsch verlegte Leitungen korrigiert - eine Aufgabe, die vor drei Jahren unter Flughafenchef Mühlenfeld als weitgehend abgeschlossen gemeldet wurde.

mehr:
- Tüv zweifelt an BER-Bauterminplan (n-tv, 25.01.2019)
siehe auch:
- Berliner Flughafen-Lotto – es darf weiter gehofft werden (Post, 27.11.2017)
BER-Pressesprecher: Sagen, was alle denken, kann geschäftsschädigend sein! (Post, 12.04.2016)
- Mr. Zuckerberg will nicht (Post, 08.03.2016)

Montag, 27. November 2017

Berliner Flughafen-Lotto – es darf weiter gehofft werden

Bei einer nun erst 2021 erwarteten Eröffnung wären Teile der auf eine Eröffnung 2011 ausgelegten Technik bereits veraltet

Der Berliner Tagesspiegel ist nach eigenen Angaben an Dokumente des TÜV und der Brandenburger Bauaufsicht gelangt, die nahe legen, dass der neue Berliner BER-Flughafen, der eigentlich schon seit 2011 in Betrieb sein sollte, erst 2021 eröffnet wird. Bestätigt sich diese Terminspekulation, wäre das bereits die siebente Eröffnungsverschiebung des "Pannenprojekts", dessen geschätzte Kosten in der Zwischenzeit von 1 auf auf 6,6 Milliarden Euro stiegen.

Die neuen "systemischen Mängel", die der TÜV dem Tagesspiegel nach auf der Baustelle entdeckte, betreffen unter anderem den Brandschutz, der bereits bei vergangenen Verzögerungen als Hauptursache genannt wurde. Entrauchungssteuerung, Sprinkleranlagen, Brandmelder, elektroakustische Notwarnsysteme und Sicherheitsbeleuchtungen funktionieren vor allem im Bereich "Mainpier Nord" immer noch nicht zufriedenstellend.

mehr:
- Berlin: BER-Betreiber bestätigt Berichte über neue Mängel (Peter Mühlbauer, Telepolis, 24.11.2017)

Flughafen BER - oder Pleiten, Pech und Pannen - heuteplus | ZDF {2:21}

Veröffentlicht am 21.04.2016
ZDF
Seit mehr als 1400 Tagen ist der Flughafen nicht eröffnet. Im Oktober 2011 sollten die ersten Passagiere abheben. Was ist passiert, wie sehen die Perspektiven aus? Unser Grafikvideo zeigt es.

IM FOKUS: Flughafen BER - Der einfache Grundfehler {3:28}

Veröffentlicht am 10.03.2017
RT Deutsch
Der Flughafen Berlin-Brandenburg gilt als eine der bisher größten politischen Fehlleistungen. Die Baukammer Berlin fordert: „Lasst endlich Ingenieure ran!“. Wir haben uns mit dem Präsidenten der Berliner Kammer unterhalten.

Milliardenprojekt BER: Rundgang über den Pannenflughafen {12:53}

Veröffentlicht am 12.08.2017
spiegeltv
Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist ein Superlativ in Sachen Negativrekorde. Seit knapp 4000 Tagen versuchten dort bislang vier Flughafen-Chefs für geschätzte 5,4 Milliarden Euro einen Airport zu bauen. Und richtig fertig ist er immer noch nicht.

Vortrag zum BER: Flughafenplaner Dieter Faulenbach da Costa {1:37:45}

Veröffentlicht am 02.11.2017
Klaus Dornath
"Wann geht er (der BER) in Betrieb? Da müssen Sie auf ein Wunder hoffen." So Faulenbach da Costa am Ende seines Vortrages im Kino Union in Berlin Friedrichshagen.
Der bekannte Flughafenplaner beschreibt in einem kurzen Abriss die Geschichte des BER. Er kennt aus eigener Anschauung die Hintergründe für das Scheitern dieses Projekts und legt die Details schonungslos offen.

BER in der Zwickmühle BBB TV 23.11.2017 {15:15}

Veröffentlicht am 23.11.2017
Klaus Dornath
2.000 Tage Nichteröffnung des BER: Unser Beitrag zum Jubiläum.
Sonderausschüsse, Geschäftsberichte und Interviews mit Verantwortlichen ergeben ein verheerendes Bild der Führungsmannschaft des BER und der Politik.
Mit freundlicher Unterstützung von Volkswirt Dr. Frank Welskop.
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Dienstag, 12. April 2016

BER-Pressesprecher: Sagen, was alle denken, kann geschäftsschädigend sein!

So kritisch hatte sich noch nie ein Flughafensprecher zum BER geäußert. Das wurde Daniel Abbou nun zum Verhängnis – der Chef stellte ihn frei.

Karsten Mühlenfeld versucht, cool zu bleiben an diesem Tag, an dem es am unvollendeten Airport helle Aufregung um eine Personalie gibt. Diesmal um den vom BER-Chef suspendierten Pressesprecher Daniel Abbou. Nur Stunden, nachdem der Tagesspiegel das Klartext-Interview von Abbou mit dem „PR-Magazin“ publik gemacht hatte.

Darin hat der umtriebig und jovial bekannte Flughafensprecher wie berichtet mit früheren BER-Verantwortlichen für „versenkte Milliarden“ abgerechnet, Offenheit versprochen, aber auch den eigenen Chef kritisiert und benotet. Und gesagt: Niemand, „der nicht medikamentenabhängig“ sei, gebe für diesen Flughafen noch eine Garantie. Mühlenfelds Reaktion löste am Montag auch viel Kritik aus.

Interview war nicht abgestimmt

Der BER-Chef steht dazu. „Das Interview war nicht mit der Geschäftsführung abgestimmt“, sagte Mühlenfeld. „Er ist bis auf Weiteres freigestellt.“ In so einem Fall tue erst einmal Abkühlung gut. „Ich halte viel davon, so etwas emotionslos zu klären, auch mit dem Aufsichtsrat.“ Er werde selbst erst „einmal eine Nacht darüber schlafen“. Wann er entscheide. wie es weitergeht? „Ich habe mir vorgenommen, bis Ende der Woche klar zu sein.“
mehr:
- BER Flughafensprecher Daniel Abbou nach kritischen Interview freigestellt (Thorsten Metzner, Tegesspiegel, 11.04.2016)
- Flughafen Berlin Brandenburg: BER-Sprecher wegen kritischen Interviews entlassen (ZON, 11.04.2016)
- Kündigung – Interview kostet BER-Sprecher die Stelle (FAZ, 11.04.2016)
wohltuend unaufgeregt:
Daniel Abbou muss gehen - weil er offen sprach (Lorenz Marold, Tagesspiegel, 11.04.2016)

siehe auch:


Ich liebe böse alte Männer! (Post, 12.04.2016, siehe viertes Video)
Weiter so? (Post, 02.04.2016)
US-Zentralkommando der Streitkräfte: Was nicht paßt, wird passend gemacht (Post, 01.04.2016)
Die Floskeln der Macht – Wie wir durch Sprache manipuliert werden (Post, 01.04.2016)
Unsere Welt besteht aus Geschichten (Post, 17.12.2015)

Heute Show: Airport Berlin [5:21]
Veröffentlicht am 19.09.2012
Alle Rechte beim ZDF

Flughafen Berlin- Brandenburg. sehr lustige star trek parodie [0:34]

Veröffentlicht am 10.02.2013

lustige Air Berlin Ansage (Verarsche) ;-) [1:39]

Hochgeladen am 28.02.2012


lustige Air Berlin Ansage (Verarsche) ;-)

Wer es mag, bitte Voten & teilen! :)

Viel Spaß!!!

Anmerkung! Diese Ansage ist nicht echt und dient nur zur Belustigung! Also beim nächsten Flug keine Angst!!! :)
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Schaut euch auch meine anderen Videos an!

Zombie Style Gangnam Style :D
https://www.youtube.com/watch?v=1Z7Sp...

Beans - sehr lustig :)
https://www.youtube.com/watch?v=MYTWl...
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mein Kommentar:
Das wär’ doch was, wenn BER oder AirBerlin solch ein Video in eine Werbung einbauen würden! Fragt sich nur, was die Geldgeber, wie Banken oder die Europäische Kommission, dazu sagen…

Dienstag, 8. März 2016

Mr. Zuckerberg will nicht

Was würden Sie tun, wenn Sie ein milliardenschwerer Firmenboss wären und vor Ihrem Jet wartete der Manager eines nicht funktionierenden Flugplatzes, der sich mit Ihnen fotografieren lassen will? Mark Zuckerberg blieb sitzen.

Menschen, die in der deutschen Provinz leben, kennen die Situation: Irgendwo ist etwas los in der heimischen Einöde - sagen wir: die Eröffnung eines neuen Parkplatzsegmentes am örtlichen Baumarkt. Sie stehen da mit einer Currywurst, und auf einmal haben Sie eine Hand auf der Schulter. Sie sind soeben von Ihrem Bürgermeister umarmt worden, der mit routiniert gebleckten Zähnen fröhlich in die Kamera des Lokalpressefotografen grinst.

Sekunden später eilen beide von dannen, um den Bürgermeister dabei abzulichten, wie er Gudrun Schäfer umarmt, deren Friseursalon 20. Jubiläum feiert. Im Abgang hören Sie den von Ihnen nicht gewählten Lächler noch fragen: "Haben Sie den Blumenstrauß parat, Meier?"

Dann ist das Sonderkommando "Unser täglich Bild gib uns heute" wieder weg. Manch deutscher Lokalteil sieht aus wie das Fotoalbum des Bürgermeisters. Ist zumindest da so, wo ich wohne.

Wer nicht in der deutschen Provinz lebt, sondern - sagen wir mal - in Palo Alto, Kalifornien, 23 Milliarden Dollar auf der Kante hat und einen der reichsten Konzerne der Welt führt, der kennt sich mit so etwas natürlich nicht aus. Der versteht das womöglich nicht. Oder falsch.

mehr:
- Posse am Flughafen: Mr. Zuckerberg will aber nicht, Herr Mühlenfeld! (Frank Patalong, SPON, 06.03.2016)
- Spott im Netz: Zuckerberg sauer auf BER-Chef (Christoph Donauer, Stuttgarter Nachrichten, 07.03.2016)
- Facebook-Chef in Berlin: Zuckerberg lehnte Begrüßung in Schönefeld ab (Aero Luftfahrtnachrichten, 06.03.2016)

Frontal21 - Flughafen Berlin Brandenburg - ein Desaster [8:33]

Veröffentlicht am 04.10.2012