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Mittwoch, 11. November 2020

Psychotherapeut Dietmar Lucas und der Umgang mit der Angst

Psychotherapeut Dietmar Lucas über das Angst nehmen {1:27}

Liberty News Berlin  
Am 11.11.2020 veröffentlicht 
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Sonntag, 8. November 2020

Merkel-Politik: ohne Angst geht es nicht!

Videointerview strafversetzter Gesundheitsamt Chef Dr. Friedrich Pürner wegen Kritik Corona Politik {15:35}

www.web-tv-produktion.de  
Am ttt veröffentlicht 
Wegen Kritik an Corona Covid19 Politik - Gesundheitsamt Chef Dr. Friedrich Pürner wird strafversetzt
Der Leiter des Gesundheitsamts in Aichach-Friedberg, Dr. Friedrich Pürner, hat sich durch seine öffentlichen Zweifel an der Corona-Strategie des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder mit dem Freistaat angelegt.
Dr. Pürner, der sich von Corona-Leugnern explizit distanziert, stellt einige der eingeführten Corona-Maßnahmen in Frage. Seiner Ansicht nach sind zum Beispiel die Wirksamkeit der Alltagsmasken für Kinder nicht nachgewiesen. Auch die Validität der Inzidenzzahl-Grenzwerte zweifelt er an.
Zudem ist er der Meinung, dass nicht alle Corona-positiv getesteten als "krank" eingeordnet und somit als Maßstab genommen werden sollten. Wegen seiner Standpunkte, die er auch in mehreren Interviews öffentlich verteidigte, wurde er nun, wie er selbst sagt, "strafversetzt" RT Deutsch spricht mit dem Epidemiologen über den Umgang mit der Pandemie, der Beschwörung der sogenannten zweiten Welle und darüber, warum Ärzte nicht schweigen sollten.
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siehe auch:

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Mittwoch, 28. Oktober 2020

Das Virus, die Maske, das Placebo und ein Ärztepräsident mit einer eigenen Meinung,
die endgültige Lösung und die Berechtigung zur Gewaltanwendung

Die Firma Vistaprint hat ihren Sitz in Berlin. Dort wo der Corona-Masken-Hype aus dem Kanzleramt permanent befeuert wird. Wo selbst jene, die sich gegen das staatlich verordnete Vermummungsgebot zur Wehr setzen, nicht mehr Gesicht zeigen dürfen, ohne Gefahr zu laufen mitsamt ihren Anwälten im Knast zu landen. Die Neue Realität hat Deutschland schneller erobert, als es sich die verantwortlichen Eliten vor einem Jahr noch zu erträumen wagten. Sie fühlt sich auch nicht mehr trist an, wie noch im Frühjahr, als unser Volk von einem Tag auf den anderen in Angststarre verfiel. Inzwischen hat man sich an die täglichen Negativinformationen gewöhnt, welche seit Monaten wie ein Damoklesschwert über uns hängen. Trotzdem fühlt sich die überwiegende Mehrheit der Deutschen gegen das Virus gewappnet. Mutti genießt höchstes Vertrauen. Sie und ihr Lachkabinett haben dafür gesorgt, dass die Bürger den Irrglauben, die Maßnahmen der Regierung würden der Pandemie schon Einhalt gebieten, genauso verinnerlicht haben wie die Angst vor dem Corona-Virus selbst. Eines Tages wird sich die Sache erledigt haben. Noch einige Lockdowns und gut ist. ABSTAND HALTEN, MASKE AUF, ZACK! Es ist der bedingungslose blinde Gehorsam einer großen Mehrheit, der die Sollbruchstelle unserer Gesellschaft markiert. Exakt an dieser Linie bricht sie gerade auseinander.

Woran liegt das? Die Maske ist ein Placebo, das bestätigen Ärzte in aller Welt immer wieder und immer wieder vergeblich. Aber das Glaubensbekenntnis jener, die am Fliegenfänger der Angst kleben, ist unerschütterlich. Die Propaganda-Botschaft, dass man durch das tragen einer Maske nicht nur sich, sondern auch andere schützt, erhebt den gewöhnlichen Bürger unweigerlich in den Rang eines Gutmenschen. Und als Gutmensch ist es wohl nur allzu verständlich, wenn man diejenigen, die keine Maske tragen, an den Pranger stellt. Das Neue Deutschland empfahl seinen Lesern sogar vor kurzem, solche Elemente sozial zu ächten. Kein Witz.

Corona hat unsere Gesellschaft von Grund auf verändert. Sperrstunden, Beherbergungsverbote, Besuchsbeschränkungen, kalte Klassenzimmer, einsame Alte, maskierte Kinder, Denunzianten, Testorgien, Zahlenwillkür, Verordnungswahn, Masken-Polizeikontrollen, Bundeswehr im Innern, abgesagte Weihnachtsmärkte – wer hätte sich das vor wenigen Monaten vorstellen können? Hotels, Veranstalter, Reisebüros, Markthändler, Messebauer, Künstler, Selbständige, Einzelhändler und viele mehr verloren und verlieren noch immer ihre Umsätze und damit ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien.
mehr:
siehe auch:

Wenn die Lösung das Problem ist (1:19)
Gunnar Kaiser 
Am 28.10.2020 veröffentlicht 
Paul Watzlawick 1987

Ärztepräsident Dr. Reinhardt zweifelt am Nutzen der Alltagsmasken - Markus Lanz 21.10.2020 {21:35 – Start bei 9:47 
– Lanz: »Und was ist mit den anderen Masken? Mit dem einfachen Mund-Nasenschutz?«}
Kölner Karneval 
Am 22.10.2020 veröffentlicht 
Mit Blick auf die Corona-Situation sagt der Präsident der Bundesärztekammer Dr. Klaus Reinhardt: "Es besteht kein Grund zur Panik." Er äußert sich zu Ausstattung und Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems. Außerdem äußert er sich kritisch gegenüber der Wirksamkeit von Mund-Masen-Bedeckungen, insbesondere im Freien.

nochmal zum Lanz-Video – Start bei 14:54 
– Krone-Schmalz: »Diskutieren ist doch nix Schlimmes.«
– Lanz: »Ich finde, das ist ein Punkt, über den man nicht mehr diskutieren sollte, weil es ist so ziemlich die einzige Waffe, die wir haben im Kampf gegen diese Krankheit.«

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Montag, 26. Oktober 2020

Corona-Sprachwirrwarr in den Medien? Wen interessiert’s?! Wir sind mit unserer Panik beschäftig!

Statistisches Durcheinander: «Positiv Getestete» – «bestätigte Fälle» – «Patienten» – «Infizierte» – «Angesteckte» – «Genesene».

Wer Infosperber schon länger liest, findet in diesem Artikel nicht viel Neues. Doch grosse Medien informieren noch immer mit missverständlichen und irreführenden Begriffen. Viele davon dramatisieren unnötig und schüren Angst. Vielleicht ist dies gegenwärtig erwünscht und gewollt, weil die Bevölkerung wieder mehr Disziplin zeigen muss beim Abstandhalten und Maskentragen und sich an Versammlungs- und Reiseeinschränkungen halten soll.

Doch unpräzise, unsachliche und dramatisierende Begriffe und Grafiken kratzen an der Glaubwürdigkeit von Behörden und Medien, fördern Misstrauen unter der Bevölkerung und spielen Verschwörungsphantasierern in die Hände. Eine differenzierte und einordnende Information, die glaubwürdig bleibt, würde die Menschen auf Dauer mehr dazu motivieren, sich wo immer nötig zu schützen und Empfehlungen von Behörden zu folgen.

Besonders seit die «Fall»-Zahlen stark steigen, kommen in vielen Medien fast nur noch Alarmisten zu Wort. Über den Hilferuf des kleinen Spitals Schwyz wurde ausgedehnt und mit Reportagen vor Ort berichtet, obwohl es sich wegen den Folgen eines Jodelfestes um eine exotische Ausnahme handelt. Die Medien alarmierten, sogar ohne die nicht veröffentlichten effektiven Belegungszahlen des Spitals in Erfahrung gebracht zu haben.
mehr:
- Auch nach Monaten ist exakte Corona-Sprache in Medien selten (Urs P. Gasche, Info-Sperber, 26.10.2020 – Hervorhebung im letzten zitierten Absatz von mir)
siehe auch:

Afghanistan: Wie verkauft man den Rückzug aus einem von vorneherein sinnlosen Krieg?

Verteidigungsminister beraten in Brüssel Truppenrückzug und Ende der Mission Resolute Support. Nach Rückholung von US-Militärs ist Abzug kaum vermeidbar

Während die Nato-Verteidigungsminister am heutigen Freitag in Brüssel ein Ende der Militärmission Resolute Support und einen möglichen Abzug aus Afghanistan beraten, hat die Bundesregierung die Vorbereitung für eine Rückholung der deutschen Truppen bereits in die Wege geleitet.

Nach Informationen von Telepolis hat die Bundeswehr schon in der zweiten Augusthälfte Kräfte in den Norden Afghanistans verlegt, um eine sogenannte Rückverlegungs- und Verwertungsorganisation aufzubauen. Ziel dieser Einheit ist es, nicht mehr notwendiges Material zu entsorgen, vor Ort an Bündnispartner zu übergeben oder nach Deutschland zurückzuholen.

Verschiedene deutsche Medien hatten über das Ende des Einsatzes bereits berichtet. Aus Stellungnahmen des Verteidigungsministeriums geht nun hervor, dass im Hintergrund auf Hochtouren daran gearbeitet wird, "die Voraussetzungen für eine mögliche geordnete Rückverlegung des deutschen Einsatzkontingents in Afghanistan zu schaffen".

Hintergrund ist der angekündigte Abzug der US-Truppen aus dem zentralasiatischen Krisenstaat. Unlängst hatte US-Präsident Donald Trump entsprechende Pläne bekräftigt und überraschend angekündigt, die eigenen Soldaten bereits bis Weihnachten abzuziehen.

Die USA stellen eines der größten Kontingente in Afghanistan. Ende Februar hatten die Trump-Regierung und die Taliban einen Friedensvertrag geschlossen, der – halten sich die radikalen Islamisten an die Vereinbarung – den Abzug "aller ausländischer Kräfte" aus dem Land vorsieht. Auch wenn die Bundesregierung und andere Nato-Staaten nicht Teil der Vereinbarung sind, betrifft sie den Nordatlantikpakt unmittelbar.

Dessen ist man sich in Berlin bewusst: "Für uns ist es ganz wichtig, dass die Verhandlungen, die es derzeit gibt, auf einem guten Wege sind, und für uns ist es ganz wichtig, dass wir innerhalb der Nato gemeinsam vorgehen", sagte Außenamtssprecherin Maria Adebahr unlängst, um auf "Konsultationen" innerhalb des Bündnisses zu verweisen.

Einen Tweet des US-Präsidenten zum Abzug bis Weihnachten habe die Bundesregierung zur Kenntnis genommen. "Wenn es konkrete Planungen der US-Seite geben sollte, dann würden wir erwarten, dass man die mit uns teilt und dass man das bespricht", so Adebahr, die damit auf ein Hauptproblem der Nato-Kräfte in Afghanistan verwies: US-Präsident Trump hat durch sein eigenmächtiges Vorgehen den Druck auf die übrigen ausländischen Truppen, das Land zu verlassen, massiv erhöht.
mehr:
- Nato diskutiert Flucht aus Afghanistan (Christian Kliver, Telepolis, 23.10.2020)
siehe auch:
Unsere Schwarz Rot Goldene Bundesregierung will das teuer von der Deutschen Waffenindustrie gekaufte Kriegsmaterial nicht "Heim ins Reich" holen, weil der Transport zu "teuer" wäre, hinwärts war es offensichtlich kein Problem!
Und man kann ja irgendwelche "Aufständische" damit billig versorgen Hauptsache die deutsche Wertarbeit verkommt nicht und das Morden geht weiter.
Mir wirds schon wieder ganz übel...!

[Xaugurant, Nato und Bundesw. fliehen aus Afghanistan Peter Scholl Latour posthum bestätigt, Kommentar 24.10.2020 12:57]

Deutschlands General in Afghanistan, Wolf-Jürgen Stahl - Jung & Naiv: Folge 339 {35:27}
Jung & Naiv 
Am 26.11.2017 veröffentlicht 
77Wolf-Jürgen ist Deutschlands ranghöchster Soldat in Afghanistan. Er ist seit Oktober 2017 Kommandeur der "Train Advise & Assist" (TAA) Mission im Norden des Landes und Kontigentführer der deutschen "Resolute Support"- Mission der NATO. Bevor das Camp Marmal in Masar-E Sharif sein "Zuhause" wurde, war Brigadegeneral Stahl jahrelang im Verteidigungsministerium tätig.
Mit Wolf-Jürgen geht's kurz um seinen Werdegang: Wollte er schon immer General werden? Wie ist es dazu gekommen? Was kann nach dem Rang des Generals noch kommen? Warum gibt es seit 2001 deutsche Soldaten in Afghanistan? Was hat der 11. September damit zu tun? Hält Wolf-Jürgen den Einsatz für sinnvoll? Warum sind wir nach 16 Jahren noch immer in Afghanistan? Was hat der Afghanistan-Krieg mit einem kranken Patienten und Ärzten zu tun? Wer ist der Feind in diesem Land? Wie erkennt man Taliban? Was ist der Unterschied zwischen der ISAF-Mission und der jetztigen "Resolute Support"-Mission der NATO? Was würde passieren, wenn wir unsere Soldaten nach Hause holen? Wie kann es endlich Frieden geben? Und wird Deutschlands Freiheit weiterhin am Hindukusch verteidigt?
Das und vieles mehr in der 339. Folge - wir haben sie am 23. November 2017 in Masar-E Sharif, Afghanistan aufgenommen.73
mehr Text u. Links: Youtube
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Klartext #7: Mir platzt der Arsch - Johannes Clair {2:40}
Johannes Joe Clair 
Am 31.08.2015 veröffentlicht 
Der Umgang mit Veteranen in Deutschland ist eine Schande. Heute habe ich von einem aktuellen Beispiel erfahren, das mir die Haare zu Berge stehen lässt.
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Klartext #1: Ehemaliger Fallschirmjäger über "Afghanistan und Kampfeinsatz" - mit Johannes Clair {1:41:23}
Johannes Joe Clair 
Am 14.01.2015 veröffentlicht 
Augenzeugenberichte sind elementar für eine Demokratie. Und auch, wenn so mancher Kommentator nicht in der Lage ist, Offenheit mit sachlichen Antworten zu begegnen, zeigt das überwältigend positive Verhältnis von Likes zu Dislikes, dass die meisten Menschen sich unvoreingenommen informieren wollen... Ehrlicher und offener Vortrag des ehemaligen Fallschirmjägers und Bestsellerautors Johannes Clair im Dezember 2014 an der Universität der Bundeswehr in München. Die anwesenden jungen Offiziere hatten eigeninitiativ um den Vortrag gebeten und ihn organisiert.
ACHTUNG: Dieser Vortrag stellt keine politische Abrechnung mit dem Einsatz in Afghanistan dar. Zwar wird das Thema "politische Dimension und Bewertung" des Einsatzes in anderen Videos auf diesem Kanal aufgegriffen, an dieser Stelle geht es aber vor allem um einen Augenzeugenbericht aus erster Hand.
Der Leiter Studentenbereich, ein Oberst, bat um das Auftreten in Uniform, was insofern ungewöhnlich war, als dass diese Vorträge normalerweise in zivil stattfanden.
Die Intention hinter einem zivilen Auftritt bestand darin, den zahlreichen Vorurteilen bezüglich der Thematik "Einsatz in Afghanistan" optisch neutraler entgegen zu treten. Menschen lassen sich mitunter leicht von Kleidung irreführen und verwehren sich damit selbst einer differenzierten Auseinandersetzung mit einem Thema.
Der Rahmen "Bundeswehruniversität", die Initiative der jungen Offiziere für den Vortrag und der Wunsch des Oberst führten in diesem Falle zu einer Ausnahme und dem Auftreten in Uniform. Grundsätzlich war es zu diesem Zeitpunkt als Angehöriger der Streitkräfte im Rahmen der Vorschriften immer gestattet, Uniform zu tragen.
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Phoenix Runde: "Soldaten raus aus Afghanistan" mit Peter Scholl-Latour (01.04.2009) {44:27 – Start bei 17:52: 
»Was hat die Bundesrepublik gezwungen Soldaten nach Afghanistan zu schicken?«}
Peter Scholl-Latour 
Am 09.02.2013 veröffentlicht 
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mein Kommentar:
Es darf davon ausgegangen werden, daß wichtige Berater der Bundesregierung das Afghanistan-Debakel der ISAF-Truppen haben kommen sehen.
Die Frage stellt sich dann, weshalb Deutschland überhaupt mitgemacht hat?

siehe dazu:
- Nato-Einsatz in Afghanistan – Keine Stabilität in Sicht (Sabina Matthay, Deutschlandfunk, 01.08.2017)

Dienstag, 20. Oktober 2020

An die eigene Nase fassen:
Würde unsere hysteriegeile Gesellschaft heutzutage die Hongkong-Grippe aushalten?

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 Die als Hongkong-Grippe bezeichnete Infektionskrankheit brach im Juli 1968 in Hongkong aus, wobei unklar geblieben ist, ob die Viren der Hongkong-Grippe zuvor bereits in der Volksrepublik China umgelaufen sind.[1] Die weltweite Ausbreitung der Viren verursachte die letzte große Influenza-Pandemie des 20. Jahrhunderts. Weltweit starben zwischen 1968 und 1970 rund eine Million Menschen;[2][3] andere Zahlen sprechen von 750.000 bis 2 Millionen Toten.

In der Bundesrepublik Deutschland gab es im Winterhalbjahr 1969/70 den schwersten Ausbruch der Hongkong-Grippe – eine Epidemie.[4] Genaue Fallzahlen sind damals im Gewirr der föderalen Zuständigkeiten nicht erhoben worden, allerdings wurde im Nachhinein eine Übersterblichkeit von rund 40.000 Toten für die Bundesrepublik festgestellt.[5]

Verursacht wurde die Hongkong-Grippe durch eine Infektion mit dem Influenzavirus A/H3N2 in der Variante A/Hong Kong/1/1968 H3N2.[6] Im Vergleich zur verwandten Asiatischen Grippe von 1957 verlief die Hongkong-Grippe milder, weil die Immunabwehr der meisten Menschen Antikörper gegen das Influenzavirus A/H2N2 enthielt, das 1957 die Asiatische Grippe ausgelöst hatte und dem Influenzavirus A/H3N2 ähnelte. Zum Stillstand kam die Ausbreitung der Hongkong-Grippe erst nach dem Erreichen einer Herdenimmunität.[7]

Die Hongkong-Grippe entstand aus einer Kombination von Geflügelpest auslösenden Viren und bereits unter Menschen zirkulierenden Influenzaviren. Dieser Vorgang wird als Reassortierung und das Ergebnis der genetischen Neukombination als Antigenshift bezeichnet.

[Hongkong-Grippe, Wikpedia, abgerufen am 20.10.2020]

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Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe ebenfalls über die schwerste Grippe, die Deutschland in der Nachkriegszeit traf. Die Hongkong-Grippe mit der Bezeichnung A1/1968 H3N2 sorgte dafür, dass im Winter 1969/70 Schulen geschlossen wurden und in manchen Wirtschaftsbereichen die Produktion heruntergefahren wurde - jedoch zumeist nur als Reaktion auf einen Ausbruch in dem Betrieb oder in einer Schule. Nicht präventiv aus Gesundheitsvorsorge. 

Die Zustände in den Kliniken seien teilweise verheerend gewesen. Es mussten Notbetten aufgestellt werden, teilweise lagen Erkranke auf Fluren und in Badezimmern. In West-Berlin herrschte ein Bestattungsnotstand, berichtet der Spiegel. Särge mussten in Gewächshäusern des Gartenbauamts Wedding oder in der Wilmersdorfer Bezirksgärtnerei gelagert werden. 

Hongkong-Grippe in München: Kliniken „randvoll belegt“

Auch in München seien alle Kliniken „randvoll belegt“, meldete das Münchner Krankenhausreferat damals. Rund 30 Prozent der Schwestern erkrankten und fielen aus. Zustände, die an gegenwärtige Bilder aus italienischen Kliniken erinnern - und Deutschland ohne Shutdown möglicherweise auch beim Coronavirus gedroht hätten.
 
Politiker reagierten empathielos auf die Hongkong-Grippe – man setzte auf Herdenimmunität

Wissenschafts- und Medizinhistoriker wie David Rengeling, Malte Thießen oder Wilfried Witte recherchierten, wie die Bundesrepublik mit dem damaligen Ausbruch umging. Ihr Ergebnis ist erschütternd: Politiker und Behörden hätten mit einer erstaunlichen Empathielosigkeit reagiert.

Mehr noch: Bereits rund zehn Jahre zuvor, im Jahr 1957, wütete die Asiatische Grippe A/Singapore/1/57 in Deutschland. Obwohl auch daran etwa 30.000 Menschen in der BRD starben, war das Gesundheitssystem nur schlecht auf eine neue Pandemie vorbereitet. Thießen und Rengeling beurteilen das sogar als "Fahrlässigkeit", die vielen Tausenden das Leben kostete. 

Damals setzte die Politik auf Herdenimmunität*. Es gab keinen Shutdown des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens*. Ausgestanden war die Hongkong Grippe in Deutschland erst im Winter 1970. Bis dahin hatte eine ausreichend große Bevölkerungszahl mittlerweile Antikörper entwickelt und war immun. Die Ausbreitung des Virus wurde gestoppt.  
[Marel Görmann, „Aus kollektivem Gedächtnis total gelöscht“: 50.000 starben in BRD an Pandemie – die Politiker reagierten ganz anders, 27.04.2020]
 


Mittwoch, 14. Oktober 2020

Russlandfeindliche Schmierenkomödie – von Merkel über Maas bis Lesch

Es gab ja und gibt wohl immer noch Menschen, die Bundeskanzlerin Merkel und damit auch unser Land für vermittelnd und ausgleichend halten. Dieser Eindruck war beispielsweise beim Konflikt um die Ukraine und die Krim entstanden. Aber dieser Eindruck täuscht. Die Bundeskanzlerin und ihre Beauftragten und Mitstreiter heizen den neuen West-Ost-Konflikt an. Herausragende Belege dafür sind: 1. die einseitige Parteinahme und Dauer-Rolle im Fall Nawalny. 2. das Verhalten des deutschen UNO-Botschafters und Merkel-Vertrauten Heusgen im UN-Sicherheitsrat. 3. das Drängen des deutschen Außenministers auf neue Sanktionen gegen Russland und 4. im Zusammenspiel mit den Offiziellen in Berlin auch Harald Lesch vom ZDF Terra X. – Die Scharfmacherei nimmt inzwischen gefährliche Dimensionen an. Albrecht Müller.

Es tritt ein, was wir auf den NachDenkSeiten schon seit Längerem beschrieben und befürchtet haben: Die vom Westen betriebene Konfrontation führt zu einer Verhärtung auf russischer Seite – offen geäußert jetzt vom russischen Außenminister Lawrow hier. Innerhalb Russlands wird das zu Verhärtungen und Veränderungen führen, die wir nicht wollen können. Es geht zulasten notwendiger und fruchtbarer Zusammenarbeit. Es geht zulasten unseres Rufes. Es geht zulasten der Sympathie, die sehr viele Russen für uns Deutsche empfinden. Bald wird man sagen müssen: empfunden haben. Ein Wunder ist es nicht, wenn man sich die Scharfmacherei auf deutscher Seite anschaut:
mehr:
- Scharfmacher Deutschland – von Merkel über Maas bis Lesch (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 14.10.2020)
siehe auch:
Abgedreht: Merkel, Scholz, Maas, Nawalny (Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam, Ken FM, 14.10.2020)
Der Krieg gegen die Wahrheit, den Dissens und die Meinungsfreiheit (Piers Robinson, multipolar, 14.10.2020)
mein Kommentar:
Irgendwoher kenne ich das…

a) Das Märchen vom einsamen Putin auf dem G20-Gipfel in Brisbane
b) Tagesthemen: Wie man aus 500 Zehntausende macht
c) Zensur durch Weglassen – das Putin-Interview von Thomas Roth 2008
die drei und noch mehr auf:
aber macht nichts:
Das wird keinem deutschen Couch-Potato auffallen!
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Montag, 12. Oktober 2020

Coronahysterie, die neue deutsche Werteorientierung bei den Essener Stadtwerken, die Blockwarte bei der »Freien christlichen Schule«
– und der Geschmack von »Anschwärzen«

Als vertrauenswürdiges Unternehmen ist es unser Ziel, die für uns geltenden Kodizes in unserer täglichen Arbeit umzusetzen. Dabei handeln wir stets werteorientiert und den gesetzlichen Vorschriften entsprechend.

Dennoch können sich Situationen entwickeln, in denen der Eindruck entsteht, als würden diese Regeln nicht eingehalten. Der Schutz unseres Unternehmens, unserer Mitarbeiter, unserer Kunden und der Essener Bürger ist uns wichtig. Daher stellen wir ein Hinweisgebersystem zur Verfügung, über das vermutete Regelverstöße mitgeteilt werden können.

Wir nehmen eingehende Hinweise sehr ernst. Wir vertrauen darauf, dass nur wahrheitsgetreue Aussagen getroffen werden.

Bitte verwenden Sie das System nur bei vermuteten Regelverstößen. Anregungen und oder Kritik zu bzw. an uns und unseren Dienstleistungen äußern Sie bitte über das Kontaktformular „Anregungen & Kritik“.
mehr:
- Mit dem Hinweisgebersystem einen Verstoß melden (stadtwerke-essen.de, undatiert, abgerufen am 13.10.2020, 16:10h)

mein Kommentar:
Werte? WERTE?
Welche Werte?

mein Kommentar:
Falls schon vergessen: Der Duden definiert »Kodex« als 
»(3) Sammlung von Normen, Regeln eines Sachbereichs oder 
(4) ungeschriebene Regeln des Verhaltens, des Handelns, an denen sich eine [gesellschaftliche] Gruppe orientiert; Verhaltenskodex«.
Also: auch in den KZs und den Gaskammern im Dritten Reich wurde sich an Kodizes gehalten!
Ich frage mich immer häufiger, ob SARS-CoV-2 nicht wirklich das Gehirn angreift.

siehe auch:

Denunzianten und Coronastreß {10:02}
AURICH.TV 
Am 12.10.2020 veröffentlicht 
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Der Wahnsinn geht weiter {26:06 - Start bei 17:20}
AURICH.TV 
Am 01.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links bei YouTube
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Nach Corona-Test: Schule lehnt Jungen ab {5:51 – Start bei 5:09}
AURICH.TV 
Am 12.09.2020 veröffentlicht 
Text und Links bei YouTube 
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- xxx (Post, )
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Dienstag, 6. Oktober 2020

+++ Trumps Corona-Infektion +++ Willkommen im medialen Gagaland

Friedrich Merz, Boris Johnson, Jair Bolsonaro, Silvio Berlusconi und nun auch Donald Trump – wäre man zynisch, könnte man sagen, es gab schon Viren mit besserem Geschmack. Dass die Corona-Infektion des mächtigsten Mannes der Welt auch und vor allem die deutschen Medien in einen hysterischen Rausch versetzt, war ja leider zu erwarten. Trump plus Corona, die beiden Lieblingsthemen deutscher Medien in einer Story? Das lässt die Herzen der Qualitätsjournalisten schneller schlagen. Der SPIEGEL war derart begeistert, dass er (Stand 6. Oktober 10:00) bislang ganze 67 redaktionelle Artikel, unzählige Agenturmeldungen, zahlreiche Eilmeldungen und einen Ticker mit dem Namen „+++ Trumps Corona-Infektion +++“ zur präsidialen Infektion veröffentlichte, nur um sich heute auch noch ernsthaft über das „PR-Spektakel“ zu echauffieren. Doch dies ist nicht die einzige skurrile Randnotiz. Eine Polemik von Jens Berger.

Sehen wir die ganze Debatte doch zunächst einmal kühl rational. Als an Covid-19 erkrankter Mann Mitte 70 hat Donald Trump eine statistische Überlebenswahrscheinlichkeit von 99,52%. Sieht man sein Übergewicht als „Vorerkrankung“, sind es immer noch 95,65%. Und diese Zahlen beziehen sich auf den Durchschnitt und nicht auf einen Patienten mit der wohl besten medizinischen Versorgung der Welt, dem sogar eine Behandlung mit experimentellen „monoklonaren Antikörpern“ zur Verfügung steht. Davon kann ein gleichaltriger Bewohner eines Trailerparks im mittleren Westen ohne Krankenversicherung natürlich nur träumen. Doch rationale Argumente dürfen natürlich keine Rolle spielen, wenn die Kommentatoren die Story des Jahres gewittert haben. Stattdessen spielte man wenige Stunden nach Trumps Krankmeldung via Twitter beim Redaktionsnetzwerk Deutschland bereits das Szenario durch, was nun passiert, wenn Trump stirbt, und der SPIEGEL sah sogar die Gefahr einer „Staatskrise“ – schließlich zeige der präsidiale Patient ja „leichte Symptome“.

Nachdem bereits am Freitag mehr geschrieben wurde, als zu schreiben war, füllten ab Samstag immer absurdere Nebenkriegsschauplätze die Zeilen. Wer hat wann was gewusst? Welcher Arzt sagt die Wahrheit? Wen hat Trump angesteckt? Die Botschaft dabei: Trump ist der „Superspreader Nr.1“ (Zitat Theo Sommer in der ZEIT). Irrtum ausgeschlossen. Die Möglichkeit, dass Trump – ein wenig pathetisch formuliert – nicht Täter, sondern Opfer sein könnte und bei einem der von den Medien akribisch aufgelisteten Events selbst angesteckt wurde, wurde nicht einmal thematisiert. Seltsam, irgendwoher muss Trump das Virus ja haben. Und wenn Trump schon der Täter ist, muss es ja auch Opfer geben und das sind nach Ansicht der Medien – welch Überraschung – natürlich allen voran die Journalisten. Mit denen haben Trump und seine „verseuchte“ Entourage nämlich – so munkeln es die Kommentatoren – sogar noch ohne Maske gesprochen, als sie womöglich bereits über ihr positives Testergebnis informiert waren. Ja, haben die Journalisten, die Trump tagtäglich für dessen sparsame Nutzung der Maske kritisieren, beim Zusammentreffen mit diesem potentiellen Superspreader keine Maske zum Eigenschutz getragen?

Vollends abstrus wurde die Berichterstattung am Montag, als Trump offenbar wieder so fit war, dass er sich mit seinem gepanzerten SUV an einem Spalier von jubelnden „guten Patrioten“ vor dem Krankenhaus vorbeifahren ließ und damit genau die Bilder produzierte, die sein Wahlkampf benötigt. Doch anstatt diese offensichtliche PR-Aktion zu analysieren, machten sich die Kommentatoren in den Medien nun ernste Sorgen um die Gesundheit der beiden Secret-Service-Agenten, die mit Trump im Wagen saßen. „Unverantwortlich“ sei das, so der mediale Tenor. Ein Präsident, der seine Mitarbeiter derart fahrlässig einer tödlichen Krankheit aussetzt! Nun ja, Trumps Agenten hatten – so zeigen es die Bilder – FFP-Masken und medizinische Schutzanzüge an. Nach dieser Logik wäre auch jede Krankenschwester, die einen Covid-Patienten behandelt, einer tödlichen Gefahr ausgesetzt. Überflüssig zu erwähnen, dass Krankenschwestern in deutschen Krankenhäusern schlechter mit Schutzkleidung ausgerüstet sind als die Leibwächter des US-Präsidenten. Ist Jens Spahn etwa auch „unverantwortlich“? Aber nicht doch.
mehr:
- +++ Trumps Corona-Infektion +++ Willkommen im medialen Gagaland (Jens Berger, NachDenkSeiten, 06.10.2020)
siehe auch:
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Samstag, 3. Oktober 2020

Die Verabschiedung von der Vernunft – ein Experiment

Die Logik des MIsslingens – so heißt ein Buch von Dietrich Dörner, Professor für theoretische Psychologie. Es untersucht das menschliche Verhalten beim Treffen von Entscheidungen in komplexen Situationen. In scheinbar simplen Experimenten führt er Versuchspersonen an die Grenzen ihrer kognitiven Fähigkeiten, wo sie sich dann Schritt für Schritt von ihrer Vernunft verabschieden. Sind solche psychologischen Muster auf reale politische Entscheidungsprozesse übertragbar?

Stellen Sie sich vor, Sie wären Manager eines Supermarkts. Am Wochenende fällt die Kühlung im Warenlager aus, und die empfindlichen Lebensmittel, die konstant auf 4 °C gehalten werden müssen, fangen an zu verderben. Ein enormer Schaden steht ins Haus, und Sie sind verantwortlich. Dummerweise können die Kältetechniker frühestens morgen kommen, um die Sache zu reparieren.

Sie entdecken jetzt an einem Schaltpult ein Stellrad mit einer Skalierung von 0 bis 200 sowie eine Anzeige der Temperatur, die im Lager herrscht. Sie vermuten, dass die Maschinerie für die Kühlung noch funktioniert, die elektronische Regelung zur Einhaltung der Temperatur aber – der Thermostat – kaputt ist. Vielleicht kann man die 4 °C ja manuell per Stellrad halten?

Dies war die Aufgabe, mit der die Psychologen Dörner und Reichert ihre Versuchspersonen vor Computer setzten, auf denen die beschriebene Situation simuliert wurde: auf dem Bildschirm ein Thermometer und ein Stellrad, das per Tastatur bedient wurde. Der zeitliche Ablauf der Temperatur wurde vom Computer aufgezeichnet, ebenso der Input durch die Probanden und deren Selbstgespräche.
mehr:
- Die Logik des Misslingens (Hans Hofmann-Reinecke, think-again.org, 03.10.2020)
siehe auch:
Krise – Glaube – Wissenschaft (Post, 17.03.2020)

Clemens Arvay über Schnellschuß-Impfstoffe, Bill Gates’ Lobby-Sprache und ein Werbeartikel in der FAZ

BILL GATES als Corona-Regisseur? (Clemens Arvay) {33:47}

CGArvay  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
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aus einem Kommentar zum FAZ-Artikel (Peter Dimitrov-Ludwig (plus8) 30.09.2020 - 23:03, Link):
Aus der modernen Therapie der HIV Infektion sind Integrase Strang Hemmer nicht mehr wegzudenken – wichtigster Vertreter dieser Substanzklasse dürfte derzeit weltweit der Wirkstoff Dolutegravir sein.

Die Jahresdosis dieses patentgeschützten Medikaments kostet derzeit in Deutschland ca. 8.000 EUR - Markenname: Tivicay.

Die Bill Gates Stiftung hat 2017 eine Vereinbarung mit Generikaherstellern getroffen, damit armen Ländern diese Arznei zum Preis einer Jahresdosis von 75 USD ca. 65 EUR bereitgestellt wird.

Wie paßt diese Information ins Weltbild der Verschwörungstheoretiker?

meine Antwort:
Bill Gates ist der beste Vertreter weltweit.
Dazu gehört ein guter Ruf… (und die Vereinbarung mit den Generikaherstellern hat Gates ja keinen Cent gekostet).
… und der Kommentator hat aufgezeigt, daß die Gates-Strategie funktioniert!
Bin ich heute wieder böse! 😂
… und sowas von borniert!
zu Bill Gates siehe auch:
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Freitag, 2. Oktober 2020

Kindsköpfe regieren die Welt!

Da haben wir die Misere. Auf der einen Seite Erwachsene, die einem Kind kopf- und willenlos folgen. Auf der anderen Seite Greta, die Gigantin, die Geistliche, die Göttin. Zwei, die sich gefunden haben? Jawohl. Doch wie passt das zusammen? Wo liegt das gemeinsame Moment beider Parteien, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten? Kind und Erwachsener, Zwerg und Riese? Alexander Kisslers Antwort lautet: „Die infantile Gesellschaft.“ So der Titel seines gleichnamigen Buches, das jüngst erschien. Punkt. Ende. Aus.

Doch von vorne. Wie kommt Kissler auf die Idee, dass wir in einer Gesellschaft der Kindsköpfe leben? Worin sieht er die Ursachen? Was zieht er für Konsequenzen? Antworten auf diese Fragen gibt er mithilfe seiner Beobachtungen und Erlebnisse, die er dem Leser durch viele anschauliche Beispiele aus Alltag, Politik, Medien und dem Schulbereich nahe bringt.

Erfreulich hierbei: Statt um den heißen Brei zu reden, wie es Hobbypolitiker und Berufsfeiglinge gerne tun, zeigt Kissler dem Leser, wo der Kinderschuh drückt. Direkt, unvermittelt, klar. Hierbei versteht er es, in bester Manier alles zu sagen, was nötig ist. Ohne zu beleidigen und zu diffamieren, ohne zu verschönern und ohne sich selbst zu zensieren. Dafür bleibt er umso respektvoller und umso anständiger. Diese Gratwanderung gelingt nicht vielen. Hut ab.
mehr:
- Kindsköpfe regieren die Welt! (Deborah Ryszka, AchGut, 02.10.2020)
siehe auch:
Leitmedienberichterstattung – alaaaf! Warum werden wir ständig wie kleine Kinder behandelt? (Post, 09.01.2016)
Pay4Performance – Leserbrief (Post, 25.01.2010)
Die Erregungsindustrie infantilisiert (Post, 02.02.2007)
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Dienstag, 29. September 2020

Programmauftrag à la Gniffke: » Solch strittigen Thesen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Plattform zu bieten, widerspricht unserem Auftrag.«

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Der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk hat im Rahmen seines Programmauftrages nach § 11 Abs. 2 und 3 Rundfunkstaatsvertrag (RStV) die Pflicht, „im Interesse von Informationsfreiheit und Demokratie, ein vielfältiges, umfassendes und ausgewogenes mediales Angebot zu sichern.“ Dieser Programmauftrag, auch Bildungsauftrag genannt, stellt bei den öffentlichen Sendern die Gewährleistung einer unabhängigen Grundversorgung mit Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung dar. Nach § 11 Abs. 1 RStV hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch die „Herstellung und Verbreitung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken.“ Auch das Bundesverfassungsgericht hat zur so genannten Grundversorgung Stellung genommen. Grundversorgung bedeutet für das Gericht weder eine Mindestversorgung noch beschränkt sie sich auf den informierenden und bildenden Teil des Programms; sie ist vielmehr eine Versorgung mit Programmen, die dem klassischen Rundfunkauftrag entsprechen.[3] Die Grundversorgung umfasst dabei drei Elemente, nämlich die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Rundfunkprogrammen, die Veranstaltung eines Vollprogramms und die Gewährleistung der Meinungsvielfalt innerhalb des Programms.[4] Grundversorgung sei ein „gleichmäßiges, möglichst alle interessierten Bürger erreichendes kontinuierliches Rundfunkprogramm zu sozialen Bedingungen“.[5] Eine überwiegende Werbefinanzierungdes öffentlichen Rundfunks gefährde die Grundversorgung und sei damit verfassungswidrig.[6] Zumindest im öffentlichen Rundfunk können Programme deshalb von den Sendern nicht völlig autonom gestaltet werden, sondern sind unter Beachtung dieser gesetzlichen und verfassungsrechtlichen Vorgaben zusammenzustellen. Damit gibt es eine eingeschränkte Programmgestaltungsfreiheit bei öffentlichen Sendern. Private Sender indes unterliegen nicht diesen strengen Anforderungen und müssen lediglich ein Mindestmaß an inhaltlicher Ausgewogenheit, Sachlichkeit und gegenseitiger Achtung bieten.[7][8] Das Programm muss Meinungsvielfalt und Pluralität bei privaten Sendern sichern (§ 25 RStV), ein Programmbeirat hat die Organe eines Senders zu beraten (§ 32 RStV).

Ein Gutachten „Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung“ des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen vom Oktober 2014[9]empfiehlt, (1) dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht zu geben, (2) auf die Werbefinanzierung komplett zu verzichten, (3) die Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder durch eine moderne Nutzungsgebühr und (4) größere Transparenz durch die Publikation von Kenngrößen.

Siehe auch: RundfunkrechtRichtlinie 89/552/EWG (Fernsehrichtlinie)4. Rundfunk-Urteil und 6. Rundfunk-Urteil
[
Grundversorgung, Rundfunk, Wikipedia, abgerufen am 01.10.2020 – Hervorhebungen von mir]

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siehe dazu auch:
- Aufgabe und Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks/der ARD (daserste.ndr.de, Stand: 19.10.15 15:30 Uhr)

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Die Pariser Verurteilungen zahlreicher Thesen des Averroismus und Aristotelismus durch den Bischof von Paris Étienne Tempier am 10. Dezember 1270 und 7. März 1277 als Reaktion auf „das Eindringen der arabischen Philosophie an der Sorbonne[1] markieren einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung der augustinisch-monastischenTheologie mit diesen philosophischen Strömungen des Hochmittelalters.

Verurteilung von 1270

Étienne Tempier verurteilte am 10. Dezember 1270 dreizehn Thesen[3], ohne die Namen derer zu erwähnen, die diese Lehren verbreiteten. […]

Sie sagen nämlich, dies sei wahr gemäß der Philosophie, aber nicht gemäß dem katholischen Glauben, als ob diese zwei gegensätzliche Wahrheiten seien und als ob gegen die Wahrheit der Hl. Schrift Wahrheit in Sätzen verdammter Heiden sei, von denen geschrieben steht: ‚Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen’ (1 Kor 1, 19), weil die wahre Weisheit die falsche Weisheit zunichte macht. Dass doch solche (Philosophen) den Rat des Weisen beachten, der da spricht: ‚Nur wer imstande ist, antworte deinem Mitmenschen, wenn nicht, leg die Hand auf den Mund’ (Sir 5, 12). Damit also unvorsichtige Reden nicht Einfältige in Irrtum ziehen, verbieten wir nach gemeinsamem Rat von Doktoren der Hl. Schrift wie anderer kluger Männer solches und ähnliches und verurteilen es ganz und gar; wir exkommunizieren alle jene, die die genannten Irrlehren oder irgendeine von ihnen als Dogma verkünden oder sich irgendwie vornehmen, sie zu verteidigen oder zu behaupten, ebenso auch deren Hörer, wenn sie sich nicht binnen sieben Tagen dem Kanzler der Universität entdecken wollen (…).
[Pariser_Verurteilungen, Verurteilung von 1270, Wikipedia, abgerufen am 01.10.2020 – Hervorhebung von mir]

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Was für ein Kontrast! Der österreichische Fernsehsender “Servus TV” hat jetzt ein eigenes Talk-Format für prominente Kritiker der Corona-Politik eingerichtet. Im „Corona-Quartett“ befragen jeden Sonntag etwa der Infektionsepidemiologe Prof. Sucharit Bhakdi, die ehemalige österreichische Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, und der Finanzwissenschaftler Prof. Stefan Homburg Gäste, die für die offizielle Corona-Politik stehen. In der aktuellen Sendung etwa Prof. Richard Greil, Facharzt für Innere Medizin und ärztlicher Leiter des Corona-Krisenstabs in Salzburg (anzusehen hier).

Was für ein Kontrast zu den deutschen Sendern! Dort haben Kritiker wie Bhakdi faktisch ein Bildschirm-Verbot. Und das ist keine Verschwörungstheorie – sondern Fakt. Auf den Brief eines Lesers, der Arzt ist und Prof. Bhakdi noch als Hochschullehrer kennt und achtet, antwortete SWR-Intendant Kai Gniffke – früher Tagesschau-Chef und neuerdings auch Professor dank einer Honorarprofessur an der Hochschule Mittweida in Sachsen ganz offen, dass der Corona-Kritiker Bildschirmverbot hat. Hier die Antwort des Intendanten, die reitschuster.de vorliegt: “Sehr geehrter Herr…, für Ihr Schreiben vom 4. September 2020 möchte ich Ihnen danken und auf diesem Weg antworten. Die aktuelle Situation, bedingt durch die Pandemie, ist für weite Teile der Gesellschaft sehr fordernd. Auch dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt hier eine besondere Rolle zu. Sie können sich denken, dass Sie nicht der Einzige sind, der mir schreibt. Ich finde es sehr wertvoll, Ihre Eindrücke und Rückmeldungen zu lesen, weil diese Erkenntnisse uns helfen, die Inhalte des SWR besser zu machen. Die Auswahl von Expertinnen und Experten für Interviews liegt in der Verantwortung der einzelnen Redaktionen. Eine Vielzahl unterschiedlicher Stimmen mit differenzierten Ansichten ist bislang im SWR zu Wort gekommen. Auch mit dem von Ihnen genannten Wissenschaftler haben wir uns bereits beschäftigt. Zwei Beispiele aus unserem Online-Angebot:

SWR3: (es wird hier dieser Link geschickt, der nicht funktioniert: https://www.swr3.de/aktuell/multimedia/bhakdi-video%C2%ADfaktencheck-massnahmen-corona-100.html, Anm. reitschuster.de)
Tagesschau: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/fake-news-corona-101.html

Auch in dem funktionierenden Link wird Bhakdi aber gar nicht wirklich bzw. zumindest nicht grundlegend widerlegt; es wird auf einen Beitrag des BR verwiesen, der sich laut Überschrift mit Dr. Wordarg befasst und in dem Bhakdi gar nicht erwähnt ist.

Gniffke ficht das offenbar nicht an – vielleicht funktionierten bei ihm beide Links nicht. Weiter schreibt er: “Daraus können Sie ableiten, dass Herrn Bhakdi eine zumindest zweifelhafte Rolle zufällt.”

Woraus? Aus einem nicht funktionierenden Link und einem nicht aussagekräftigem “Fakten-Check”?

Weiter schreibt Gniffke: “Solch strittigen Thesen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Plattform zu bieten, widerspricht unserem Auftrag.”

Ich bin immer davon ausgegangen, genau das sei der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – strittigen Thesen eine Plattform zu bieten. Sie zur Diskussion zu stellen. Denn ohne “strittige Thesen” haben wir ein DDR-Fernsehen. Merkt Gniffke gar nicht, wie er sich da selbst entblößt? Weiter schreibt er:

“Ihre Forderung, ihn zu Wort kommen zu lassen, finde ich legitim.”

Wie großzügig. Man darf zumindest fordern, dass auch “strittige Thesen” zu Wort kommen. Scheren tut es denn Sender ja eh nicht.

Weiter: “Ich würde mich freuen, wenn Sie die Gründe nachvollziehen könnten, warum ein Interview oder ein medienwirksamer Auftritt (etwa in einer Talkshow) aber nicht in Frage kommt. Um es ganz ausdrücklich zu sagen: Kritik an den aktuell getroffenen politischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie ist zwingend notwendig.”

Aha! Aber offenbar nur von verdienten, vertrauenswürdigen Kadern, die sich im Rahmen des Erlaubten bewegen und keine “strittigen Thesen” verbreiten. Die könnten ja den Gebührenzahler verunsichern.
mehr:

mein Kommentar:

“Ihre Forderung, ihn zu Wort kommen zu lassen, finde ich legitim.”
Ich gehe ob Gniffkes Vorstellungen von Demokratie, Meinungsfreiheit und Dialog vor Ergriffenheit in die Knie…

siehe auch:

"... und nichts als die halbe Wahrheit!" - SWR-Intendant Gniffke lässt die Hosen runter
Gunnar Kaiser 
Am 01.10.2020 veröffentlicht 
Quellen, Text u. Links: YouTube
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"In der modernen Kultur preist die wissenschaftliche Gemeinschaft
den Dissens als ein Mittel zur Vermehrung des Wissens.
Für den Ur-Faschismus ist Dissens Verrat."
[Umberto Eco 1995 in einer Vorlesung an der Columbia University in New York, zitiert von Rainer Metzger, Der ewige Faschismus, artmagazine.cc, 01.12.2016]

Dr. Andreas Schell platzt der Kragen "Bürgerforum Schwaben" vom 30.09.2020 in Königsbrunn {26:41 – Start bei 13:02 
– Schell: »Ich bin dafür, alle reiserückkehrenden Männer einen Schwangerschaftstest machen zu lassen…«}
Augsburg unmaskiert 
Am 30.09.2020 veröffentlicht
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Klartext vom Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz: "Medien verschweigen, ... {12:07, Start bei 2:57 
– Bolz: »Das ist die eigentliche Katastrophe: daß Leute, die sich zu einer selbsternannten Elite rechnen, glauben, daß Wahrheit für sie selber zuträglich ist, für andere jedoch offensichtlich nicht«}

klar sehen
Am 04.05.2017 veröffentlicht 
Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz bei Peter Hahne im ZDF zum Thema: Medien zwischen Gefühl und Fakten
„Medien verschweigen, klären nicht über die Wirklichkeit auf, die Bürger werden für dumm verkauft bzw. gehalten, die Arroganz der Journalisten und Politiker!!"

Leitmedienberichterstattung – alaaaf! Warum werden wir ständig wie kleine Kinder behandelt?(Post, 09.01.2016)

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