Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Interview mit dem Vorsitzenden des "Zentralrats der Muslime" Mehmet Alparslan Çelebi
Wieder steht ein Mitgliedsverband des "Zentralrat der Muslime" in der Kritik: Die "Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa" (ATİB) sei Teil der türkisch-nationalistischen "Grauen Wölfe". Mitglieder des Verbands würden Stimmung gegen Kurden und Juden machen. So steht es im jüngsten Verfassungsschutzbericht über die Organisation, die rund 30 Moscheen in Deutschland vertritt.
Telepolis hat mit dem ATİB-Vorstandsmitglied und stellvertretenden Vorsitzenden des "Zentralrats der Muslime", Mehmet Alparslan Çelebi, gesprochen: über Graue Wölfe, türkische Rassisten und die Schwierigkeiten islamischer Interessenvertretung in Deutschland.
► Sind Sie aktiv in einer rechtsextremen Vereinigung?
Mehmet Alparslan Çelebi: Nein, absolut nicht.
► Der Jahresbericht des Bundesverfassungsschutzes sieht das anders. Unter der Rubrik "Sicherheitsgefährdende und extremistische Bestrebung von Ausländern" wird ATİB dort den rechtsextremen Grauen Wölfen zugerechnet.
Mehmet Alparslan Çelebi: Zuerst einmal: Wir sind keine Ausländer. ATİB ist ein 1987 in Deutschland gegründeter Verein. Ich und die meisten anderen Mitglieder sind deutsche Staatsbürger. Diese Einordnung hat uns sehr überrascht. Wir arbeiten seit 33 Jahren sehr gut mit lokalen Vereinen, nicht-staatlichen Organisationen und Sicherheitsbehörden zusammen.
ATİB stellt auf Bitten von Baden-Würtemberg eine Person für den Rundfunkrat als muslimische Vertretung. ATİB war und ist bis heute immer ein sehr gewünschter Partner. Es gab nie Beschwerden von irgendeiner Institution. Und nun stehen wir plötzlich im Verfassungsschutzbericht.
► Im Bericht heißt es, sie vertreten einen türkischen Nationalismus und richten sich unter anderem gegen Kurden und Juden. Ist da Ihrer Meinung nach auch nichts dran?
Mehmet Alparslan Çelebi: Das stimmt absolut nicht. Zu den Gründungsmitgliedern von ATİB gehören Kurden, die auch heute noch im Vorstand sind. Wir haben Schiiten im Vorstand, wir haben Frauen. Soviel Pluralität wie bei uns findet man in kaum einem anderen Verein. ATİB ist ein großer Verein. Wir leben nicht im Schatten, wir sind transparent, unsere Veranstaltungen und Statements sind alle öffentlich.
In 33 Jahren müsste man doch irgendein juden-, kurden- oder demokratiefeindliches Statement von unseren Funktionären finden. Hat man aber nicht. Gegen diese Behauptungen sind wir auch rechtlich vorgegangen und haben Recht bekommen.
Die vermeintliche islamistische Bedrohung wird von staatlichen Behörden produziert und durch die Medien aufgebläht.
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Möchtegern-Dschihadisten werden von Geheimdiensten gezüchtet, von der Polizei verhaftet und von Gerichten verurteilt. So bekommen Leitmedien immer wieder Anlass zur Verbreitung der Fiktion einer terroristischen Bedrohung. Diese kostenlose Werbung der Leitmedien für al-Qaida und den Islamischen Staat wird weitgehend verkannt. Versucht wird damit, die vermeintliche Macht, die Kompetenz und den Ehrgeiz dieser Scheinorganisationen aufzuwerten. Sie sollen als Feind Nummer eins der Zivilisation gelten. In dieser Kampagne spielen auch doppelzüngige Hassprediger, Agents Provocateurs und pro-israelische Einrichtungen eine bedeutende Rolle.
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Hassprediger und Anwerber
Die Rolle und die Funktion von Hasspredigern bestehen im Generieren von „Dschihadisten“, die entweder am militärischen oder am Online-Dschihad teilnehmen. Hassprediger arbeiten in der Öffentlichkeit und suchen sogar mediale Aufmerksamkeit durch provokative Aktionen. Anwerber hingegen arbeiten diskret, gemeinsam mit Geheimdiensten.
Die Methoden der Anwerbung zum Dschihad hat Geschichte. Sie begann in den 1980er Jahren, als die CIA mit der Hilfe Saudi Arabiens und anderer arabischer Staaten ein weltweites Netz von Anwerbern aufbaute, wie zum Beispiel das Rekrutierungsbüro Maktab al-Khidmat lil-mujahidin al-Arab (MAK), das Freiwillige zum Kampf in Afghanistan gegen die sowjetische Besatzung anwarb.
Allein in den USA wurden 30 Zentren zur Anwerbung von Kämpfern gegründet und hohe Summen deponiert (1). Bereits dort erhielt ein Teil der Angeworbenen eine militärische Ausbildung durch das FBI (2). Über den Aufbau dieser „Fremdenlegion“ ist bereits viel geschrieben worden (3). Deren Söldner, auch als „Arab-Afghanen“ bezeichnet, stellten nach dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus Afghanistan ein Reservoir von arbeitslosen Kämpfern dar, die in Bosnien (4), im Kosovo (5) und in Tschetschenien (6) von westlichen Geheimdiensten gegen Serbien und Russland eingesetzt wurden. Diese Geschichte wiederholte sich in den vergangenen Jahren mit dem plötzlichen Erscheinen des „Islamischen Staates“ (IS).
Die Saga des Deutsch-Syriers Muhammad Haydar Zammar illustriert bestens diese geheimdienstlichen Vorgänge: Nach seiner Kampferfahrung in Afghanistan und Bosnien kehrte er nach Deutschland zurück, beteiligte sich an der angeblichen Radikalisierung der sogenannten Hamburger Terrorzelle um Mohammed Atta – der übrigens mit dem 9/11 nichts zu tun hatte – und soll Mitglieder dieser Gruppe für eine kurzzeitige Ausbildung in Afghanistan angeworben haben.
Zammar war den deutschen Ermittlern gut bekannt beziehungsweise arbeitete in ihrem Auftrag (7). Nach den Anschlägen des 11. September 2001 wurde ihm von höchster Stelle „gestattet“, von Deutschland nach Marokko auszureisen, damit er nicht für Aussagen im Gerichtsverfahren gegen Mounir al-Motassadeq zur Verfügung stehe. Er hätte sonst seine Rolle als Anwerber zugeben müssen. Später wurde er dann von der CIA mithilfe des marokkanischen Geheimdiensts nach Syrien verschleppt. Die deutschen Behörden bestritten, von diesen Machenschaften etwas gewusst zu haben, wollten ihn aber nicht nach Deutschland zurückzubringen. Stattdessen besuchten deutsche Ermittler ihn in Syrien, um ihn zu vernehmen. Die Protokolle ihrer Vernehmungen sind bis heute Verschlusssache (8).
Das Dossier Zammar war politisch so brisant, dass es das Bundeskanzleramt beschäftigte und dessen damaliger Chef Frank-Walter Steinmeier sich mit dem Fall intensiv befasste. Interessierte können Zammars verblüffende Saga teilweise in einem Bericht des BND-Untersuchungsausschusses des Bundestages nachlesen (9).
Seit 2001 gibt es einige bekannte Fälle von Hasspredigern und Anwerbern, die mutmaßlich im Auftrag oder zumindest mit der Duldung der Geheimdienste arbeiten.
Hassprediger Yahia Youssif – der angeblich die Sauerlandgruppe radikalisierte (10) – suchte nicht die Öffentlichkeit, da er gleichzeitig Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (LfV) war (11). Laut Ewald T. Riehtmüller (CDU) vertrat Youssif sogar das LfV auf einer Islamkonferenz in London (12). Als seine Doppelrolle aufflog, verließ er Deutschland (13).
Ein anderer geduldeter Hassprediger, der mutmaßlich ebenfalls in Hamburg Atta geholfen haben soll, war der Marokkaner Mohammed Fisasi oder Fazazi (14). Auch er verließ ganz brav die Bundesrepublik, wurde aber in seiner Heimat dann aus anderen Gründen verhaftet. Allerdings kam er im Jahr 2011 wieder auf freien Fuß (15).
mehr: - Der gemachte Feind (Elias Davidsson, Rubikon, 26.11.2019) x
Zwischen 1924 und 1927 entstand in der Brienner Straße in Berlin-Wilmersdorf die erste von Muslimen erbaute und noch heute bestehende Moschee in Deutschland. Ihr Bau wurde von Mitgliedern der islamischen Reformbewegung Ahmadiyya finanziert, genauer gesagt einer Abspaltung, der 1914 gegründeten Lahore-Ahmadiyya-Bewegung (AAIIL), die in der Moschee auch ihren Hauptsitz in Deutschland hat. Die Ahmadiyya betreibt eine im Allgemeinen moderate Missionsarbeit und will dem Westen die Lehren ihres Gründers Mirza Ghulam Ahmad (1835-1908) nahebringen.
Der Zentralbau der Wilmersdorfer Moschee wurde im Stil der nordindischen Mogul-Mausoleen errichtet
Die Moschee in Wilmersdorf steht ausdrücklich allen muslimischen Richtungen offen. Architektonisch ist sie gemäß der Prägung der Ahmadiyya durch den indischen Subkontinent im mogul-indischen Lahore-Stil gehalten. Der helle Zentralkuppelbau, der von zwei freistehenden, 32 m hohen Minaretten flankiert wird, erinnert an das Taj Mahal. Der zentrale Gebetsraum bietet Platz für 400 Gläubige. Die im Krieg schwer beschädigte und mit Spenden wieder errichtete Moschee steht seit 1993 unter Denkmalschutz, 1999 und 2001 wurden die Minarette wiederaufgebaut. Im Januar 2011 wurde die Moschee durch den Brandanschlag eines psychisch gestörten Täters beschädigt. Was am 23. März noch geschah: 1956: Mit Verabschiedung der neuen Verfassung wird Pakistan zur ersten Islamischen Republik.
Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018
Ahmadiyya - Was ist das? {6:16}
Am 30.01.2017 veröffentlicht
Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen
Religionen im Gespräch im Haus der Religionen Hannover. Am 6. Februar 2014 diskutierte Aisha Daud, Ahmadi-Beauftragte für das interreligiöse Gespräch in Hannover mit dem Sprecher der deutschen Ahmadiyya, Dr. Mohammad Dawood Majoka und mit dem Religionswissenschaftler Prof. Dr. Peter Antes über das Thema: Sind das Islamisten? Wer ist die Ahmadiyya Muslim Jama'at?. Moderiert von Prof. Dr. Wolfgang Reinbold.
Doku Neues aus Pakistan Mit offenen Karten ISIS German Deutsch 2016 {12:29}
Am 30.01.2017 veröffentlicht
DOKU_BOSS
Doku Neues aus Pakistan Mit offenen Karten ISIS German Deutsch 2016
Das Jahr 2016 endete mit einer Tragödie. Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt meldete sich der im Libanon geborene Filmemacher Imad Karim zu Wort und kritisierte die deutsche Migrationspolitik heftig. Der letzte Teil unserer Top-12-Serie
Jeden Tag höre ich von Flüchtlingen, muslimischen Flüchtlingen, traumatisiert, halb traumatisiert, fleißige Finder von großen Geldbeträgen, hochqualifizierte Arbeitskräfte, die aber ein wenig sexuell frustriert sind, Vorzeige-Flüchtlinge, denen von deutschen Gastfamilien das Flötenspielen innerhalb einer Woche beigebracht wird.
Tagein, tagaus Flüchtlingsintegrationsprogramme, die alle mehr oder weniger den Beigeschmack von inszenierten Zirkusauftritten haben, von infantilen Zurschaustellungen, nach dem Motto „Schaut mal, was mein Flüchtling alles kann!“ Eine Epidemie der grenzenlosen Liebe ist offenbar ausgebrochen, Flüchtlinge erscheinen mir als Volkstherapie zu fungieren oder, besser gesagt, als die Erfüllung einer göttlicher Mission. Flüchtlingshelfer steigen in dieser göttlichen Hierarchie empor zu Heiligen, zu Schutzpatronen.
Ich habe früher selbst Filme über Flüchtlinge für den WDR realisiert. Es ging um Menschen, die wegen ihrer politischen, religiösen oder sexuellen Orientierung verfolgt wurden und flüchten mussten, und bekam dafür internationale Filmpreise. Ich bin zweifacher Gewinner des ARD-CIVIS-Preises für Integration. mehr: - Meistgelesene Artikel 2016: Jedes Unrecht beginnt mit einer Lüge (MAD Karim, Cicero, 17.01.2017)
Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit Imad Karim - Zwei Araber über Deutschland {26:33}
Tichys Einblick
Veröffentlicht am 20.05.2016
Hamed Abdel-Samad - ägyptisch-deutscher Politikwissenschaftler und Publizist
Am Rande der Veranstaltung Festakt zur Verleihung des Deschner-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an RAIF BADAWI & ENSAF HAIDAR
Im Gespräch mit dem libanesisch-deutschen freien Fernsehjournalisten und Filmemacher Imad Karim.
Kulturkolonialismus Integrationsgesetz.
Zwei Ex-Muslime unterhalten sich über Deutschland im Jahr 2016 und die Diffamierung des politischen Gegners.
Tariq Ramadan tritt als Vertreter konservativer und orthodox-sunnitischer Positionen auf und bezeichnet sich als „Reformsalafist“. Ramadan setzt sich für die daʿwa ein, die islamische Mission in Europa. Ihr Ziel sei, dass die Europäer den Islam freiwillig annähmen, ohne ihre Sprache oder Sitten ablegen zu sollen, solange diese mit der Scharia vereinbar seien. Ramadan äußerte, die Europäer nicht arabisieren oder turkisieren zu wollen. Auch äußerte er sich kritisch zu der Auffassung, dass Europäer als Ḥarbīs keinerlei Rechte hätten.
Ausgangspunkt von Ramadans Lehre ist die These, dass weder der Islam noch die Schari'a in der Geschichte statische Größen gewesen seien, wie muslimische Fundamentalisten es behaupteten. Die Anwendung des Begriffs dar al-harb („Bezirk des Krieges“) auf Europa sei deshalb heute überholt, zumal in Europa volle Religionsfreiheit gewährleistet sei, Muslime also nicht verfolgt würden. Ansonsten wären sie gezwungen, den dar al-harb zu verlassen und in den dar al-islam („Bezirk des Islam“) zu flüchten. Wichtig sei es, in nicht-islamischen Ländern zwischen den Traditionen der islamischen Welt und dem eigentlichen Kernzu unterscheiden, dem Ziel der Religion. Als eigenständige Leistung in der islamischen Begrifflichkeit gilt sein Konzept des Dar asch-Schahada („Bezirk des Glaubensbekenntnisses“), welches den geographischen Bezirk außerhalb des dar al-islambezeichnet, in dem die Muslime ihr Glaubensbekenntnis äußern und leben können, ohne Repressalien erwarten zu müssen. [Tariq Ramadan, Positionen, Wikipedia]
======================= An Tariq Ramadan scheiden sich die Geister. Der 1962 als Enkel von Hasan al-Banna, dem Mitbe- gründer der ägyptischen Muslimbruderschaft, in Genf geborene Vordenker des „Euro-Islam“ gilt als einflussreiches Vorbild vieler junger Muslime in Europa. Ramadan, Professor für Islamwis- senschaft in Genf und derzeit Gastprofessor am St. Antony’s College der Oxford University, hat insbesondere zum Thema „Muslimsein in Europa“ (so der Titel seines 2001 in Marburg erschienenen Buches) publiziert. Dort plädiert er, ähnlich wie im nachfolgenden Aufsatz, für eine „euro-islamische“ Neuinterpretation des Koran. Er propagiert eine Verbindung von westlichen Werten und islamischen Prinzipien und hat sich wiederholt gegen fundamentalistische Interpretationen des Islam und gegen islamistisch begründete Gewalt ausgesprochen.
Gleichzeitig gilt Ramadan vielen Beobachtern als „Doppelagent“ („Die Zeit“). Dabei wird ihm insbesondere vorgeworfen, dass seine Distanzierungen von radikaleren islamischen Stimmen halbherzig seien und er sich in konkreten Auseinandersetzungen oft als Wortführer problemati- scher Bestrebungen betätigt habe. Besonders umstritten waren seine Agitation gegen die Auf- führung von Voltaires „Mahomet“ in Genf, sein Plädoyer für ein „Moratorium“ hinsichtlich der Steinigung von Ehebrecherinnen und Ehebrechern in islamischen Ländern, seine Kritik jüdischer Intellektueller und sein Eintreten für das Kopftuch.
Umstritten ist Ramadan allerdings nicht nur im Westen; Einreiseverbote bestehen für ihn in Frankreich und in den Vereinigten Staaten, aber auch in Saudi-Arabien, Tunesien und Ägypten. Gerade weil er als dezidiert „konservativer Reformer“ (Ludwig Ammann) eine gewichtige Rolle im europäischen Islam einnimmt, halten wir die Auseinandersetzung mit seinen Positionen für unabdingbar. Der folgende Beitrag basiert auf einem Vortrag, den Tariq Ramadan auf Einla- dung des Zentrums Moderner Orient (ZMO) am 16. März d.J. in Berlin gehalten hat. – D. Red. mehr: - „Ihr bekommt die Muslime, die Ihr verdient“ – Euro-Islam und muslimische Renaissance (Tariq Ramadan, Blätter für deutsche und internationale Politik, 6/2006 )
Democracy Now [06/07/2016] | Tariq Ramadan [17:16]
Veröffentlicht am 07.07.2016 x
Dieter Hallervorden war für mich immer der Beweis, daß Comedy in Deutschland nicht funktioniert…
Didi Anruf vom Chef [9:29]
Veröffentlicht am 15.03.2015
… aber im Alter scheint er zu großer Form aufzulaufen:
SEIN LETZTES RENNEN Trailer 2 Deutsch German | 2013 Dieter Hallervorden [HD] [2:17]
Veröffentlicht am 04.09.2013
Offizieller Sein letztes Rennen Trailer 2 2013 (German / Deutsch) | Dieter Hallervorden Movie Trailer in HD (OT: Sein letztes Rennen) Kinostart: 10 Okt 2013| Abonnieren ➤http://abo.yt/kc| Mehrhttp://KinoCheck.me| Trailer #1:http://youtu.be/tBuXYm8A3dQ
Paul Averhoff (Dieter Hallervorden) hat 1956 als Marathonläufer olympisches Gold geholt. Er war eine Legende. Doch jetzt, im Alter, müssen Paul und seine Frau Margot (Tatja Seibt) nach vielen glücklichen Jahren von Zuhause ausziehen und ins Altenheim. Ihre Tochter Birgit (Heike Makatsch) fliegt als Stewardess um die Welt und kann sich nicht mehr kümmern. So findet sich Paul auf einmal zwischen Singekreis und Bastelstunde wieder - und fühlt sich wie scheintot. Das soll es nun gewesen sein? Nicht mit Paul! Er holt seine alten Laufschuhe hervor und beginnt im Park seine Runden zu drehen. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann immer schneller - fest entschlossen, einmal noch einen Marathon zu laufen. Margot ist alles andere als begeistert, lässt sich aber überreden, ihn wie früher zu trainieren. Doch seine Mitbewohner erklären ihn für verrückt - und der Heimleitung ist Paul ein Dorn im Auge, weil er mit seiner Eigenwilligkeit die zeitlich genau abgestimmten Abläufe durcheinander wirbelt. Dann aber taucht ein altes Foto von Pauls Olympiasieg auf - und seine Mitbewohner erinnern sich an den Helden von einst. Als er auch noch ein Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias (Frederick Lau) gewinnt, schlägt ihre Zurückhaltung in Begeisterung um, sie feiern mit ihm und feuern ihn an. Und entdecken mit ihm das Gefühl, dass auch für sie das Leben noch nicht ganz vorbei ist. Paul zieht sein Training durch - Runde für Runde, Tag für Tag, „immer weiter", wie er sich geschworen hat. Denn er will seinen Traum verwirklichen, für sich selbst, für Margot, für seine Tochter Birgit, und für all die anderen, denen er es beweisen möchte...
Note | Sein letztes Rennen german trailer courtesy of Universum Film GmbH. All Rights Reserved. KinoCheck®
Dieter Hallervorden: Vom Seelischen her verbindet mich mit Russland mehr als mit Amerika [3:05]
Und darum fragten ihn zum runden Geburtstag auch zahlreiche Fernsehsendungen an. Zumal er auf seiner Homepage einen Song platziert hat, den er selbst zum runden Fest verfasst und gesungen hatte. Bei dem Lied verband Hallervorden allerdings deutliche Medienkritik mit dem Dank an sein Publikum: „Ihr macht mir Mut in dieser Zeit / es tut einfach gut, dass Ihr hier seid.“ Den Gewinn aus dem Song hatte Hallervorden einem Flüchtlingshilfswerk zugesagt.
Die Agentur „More than actors“, die Hallervorden vertrat, wurde mit festen Sendungswünschen zum Geburtstag geradezu überrannt: unter anderem von Carmen Nebel (ZDF), Beckmann, NDR-Talkshow und Markus Lanz. Jeweils wurden bereits auch die konkreten Sendetermine angefragt. Der Bedingung Hallervordens, den Song „Ihr macht mir Mut“ zu präsentieren, den die Agentur den Redakteuren zugemailt hatte, wurde sofort entsprochen. Aber dann kam es knüppeldick und wie abgesprochen: nachdem die Chefredaktionen jeweils ein paar Tage „in sich gegangen waren“, erhielt die Agenturchefin Claudia Neidig von allen eine Absage!
mein Kommentar: Wundert sich jemand?
Dieter Hallervorden - Erdogan, zeig mich an! - Offizielles Video (HD) [1:44]
Veröffentlicht am 11.04.2016
Hallervordens Narrhallamarsch gegen Zensur: „Erdoğan, zeig mich an!“
Nachdem der Staatsanwalt, assistiert von der Kanzlerin, gegen einen Künstler ermittelt und der türkische Staatschef gegen „NDR-Extradry“ vorgeht und auch andere Kabarettisten sogar mit Terror bedroht werden, hat sich nun Dieter Hallervorden für einen Satiresong gegen Erdoğan entschieden.
„Ich wollte da nicht nur solidarisch mit den angegriffenen Kollegen sein, sondern eigentlich auch mit mir selbst und meiner künstlerischen Freiheit!“
So hat Hallervorden auf eine der bekanntesten, deutschen Karnevalsmelodien einen scharfzüngigen Text gesungen, der dem Großinquisitor die eigenen Grenzen aufzeigt. Der Narrhallamarsch wurde vor über 200 Jahren bereits zum satirisch-musikalischen Stinkefinger gegen preußische Zensur und französisches Machtgehabe.
„Als ob es nicht ausreicht, dem türkischen Machthaber Flüchtlinge, Steuermilliarden und Lenkwaffen auszuliefern: nun ist auch noch die Meinungsfreiheit ‚geliefert‘“, zürnt Dieter Hallervorden.
Die Al-Nur-Moschee im Berliner Bezirk Neukölln ist für ihre radikalen Predigten bekannt. Der jüngste Stein des Anstoßes ist eine Predigt gegen Frauen. Darin spricht der Imam dem weiblichen Geschlecht jedwedes Selbstbestimmungsrecht ab.
Seit 1945 wird die europäische Aufklärung angesichts ihrer Spätfolgen auch als unabgeschlossenes und ambivalentes Projekt gedeutet, etwa in der Frankfurter Schule. Analoge Emanzipationsprozesse, ihr Fehlen oder ihre Notwendigkeit werden auch bei anderen Kulturen diskutiert. [Aufklärung, Wikipedia]
Es ist schon bemerkenswert, wenn einer gegen die USA und für die Araber schreibt, dessen Vater vor fast 50 Jahren von einem Palästinenser mit acht Pistolenschüssen niedergestreckt wurde. Robert Francis Kennedy, der Sohn des ermordeten Präsidentschaftsbewerbers Robert Kennedy, hat genau das getan, in einem sehr angesehenen Magazin namens »Politico«.
Kennedy erklärt in dem ausführlichen Essay, wie die US-Regierungen und Geheimdienste in vielen Ländern Staatsstreiche verübt und »islamistische Revolutionen« angezettelt haben, um Zugriff auf das Erdöl zu haben. Ganz bewusst hätten die Amerikaner die religiöse Komponente in die Konflikte getragen.
mehr: - Robert F. Kennedy: »USA schuld am islamischen Dschihad« (Peter Orzechowski, KOPP Online, 22.03.2016) Originalartikel: - Why the Arabs don’t want us in Syria (Robert F. Kennedy jr., Politico, 23.02.2016) Übersetzung auch auf den NachDenkSeiten: - Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen (17.03.2016) siehe auch: - Syrien: Ein Krieg aus energiepolitischen Gründen (Thomas Pany, Telepolis, 26.02.2016) - Robert F. Kennedy Jr. entlarvt die westliche Propaganda über den Syrienkonflikt (Propagandaschau, 27.02.2016)
Der blutrünstige US-Senator McCain wird von einer Syrerin auseinander genommen [3:24]
Veröffentlicht am 21.07.2015
September 2013. Der US-Senator Republikaner John McCain wird von einer syrischen Frau in Phoenix, Arizona, gefragt, warum er denn Syrien militärisch angreifen will.
Die Verräter und Heuchler - sie alle haben Baschar Assad verraten – außer Wladimir Putin [10:24]
Veröffentlicht am 22.07.2015
Alle haben ihm - dem syrischen Präsident Bashar al Assad - die Hand geschüttelt und ihm gelächelt: US-Außenminister Kerry (USA), türkischer Ministerpräsident Erdogan, Scheich von Katar, französische Präsidenten Sarkozy und Chirac, spanische Ministerpräsidenten Aznar und Zapatero, deutsche Kanzler und Außenminister Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Steinmeier, Westerwelle, saudischer König Abdulah und andere. Mit dem libyschen Anführer Muammar Gaddafi haben all die genannten Verräter ebenfalls die Freundschaft angestrebt, wie auch zuvor mit irakischem Staatsoberhaupt Saddam Hussein.
Interview mit Bashar al-Assad (deutsch) [18:58]
Veröffentlicht am 08.07.2012
"Bis das Volk mich nicht mehr will" Syriens Präsident Assad im Gespräch | tagesschau [28:26]
Veröffentlicht am 02.03.2016
Im ARD-Interview hat der syrische Machthaber Assad seine ganz eigene Weltsicht dargestellt: Von einem Bürgerkrieg will er nicht sprechen, zurücktreten will er nur, "wenn das syrische Volk es will". Hier finden Sie das Interview in voller Länge.
Seit fünf Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg, der Präsident Bashar al-Assad den Schlaf kostet. Das gibt der Machthaber im ARD-Interview zu. Doch schlaflos sei er nicht etwa wegen seiner Mitschuld am Tod von mindestens 260.000 Syrern, sondern weil "wir arbeiten müssen", erklärt Assad.
Im Interview, das ARD-Korrespondent Thomas Aders am Sonntag in Damaskus mit Assad geführt hat, inszeniert sich Assad wiederholt als Herrscher, der für das Wohl seines Volkes gegen "mehr als 100 Gruppierungen von Terroristen" kämpft. Es ist Assads ganz eigene Weltsicht: Bürgerkrieg? Gibt es laut Assad in seinem Land nicht. Tatsächlich müsse es heißen "die Terroristen gegen den Rest". Gemäßigte Aufständische? Haben sich den Extremisten angeschlossen. Rücktritt? Nur wenn es das syrische Volk will. Assad will stattdessen Wahlen abhalten - mitten im Bürgerkrieg. Ein neues Parlament soll dann "das Gesicht des nächsten oder des neuen Syriens" prägen.
Bashar al Assad deutsch Interview 01.03.2016 ungeschnitten [28:33]
Veröffentlicht am 01.03.2016
Wladimir Putin über Ost-Ukraine, Assad und die Türkei - Exklusives Interview (2/2) [4:08]
Veröffentlicht am 13.01.2016
In Sotschi trafen BILD-Herausgeber Kai Diekmann und Politik-Chef Nikolaus Blome den russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Was passiert eigentlich in Syrien? - NachDenkGespräche Teil1 [13:07]
Veröffentlicht am 23.09.2013
QUELLE:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=18619 Jens Berger und Jens Wernicke von den NachDenkSeiten haben sich mit dem Friedens- und Konfliktforscher Werner Ruf über die Hintergründe des Bürgerkriegs in Syrien, die geostrategischen Motive der Akteure hinter den Kulissen, die völkerrechtlichen Fragen rund um einen möglichen Militärschlag gegen das Assad-Regime und das augenscheinliche Versagen der deutschen Medien in diesem Konflikt unterhalten. Die NachDenkSeiten haben bereits am Montag den lesenswerten Beitrag „Menschenrechte versus Völkerrecht?" von Werner Ruf und Jens Wernicke publiziert, der wichtige Zusatzinformationen zum Gespräch enthält.
Was passiert eigentlich in Syrien? - NachDenkGespräche Teil2 [12:24]
Veröffentlicht am 28.09.2013
QUELLE:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=18619 Jens Berger und Jens Wernicke von den NachDenkSeiten haben sich mit dem Friedens- und Konfliktforscher Werner Ruf über die Hintergründe des Bürgerkriegs in Syrien, die geostrategischen Motive der Akteure hinter den Kulissen, die völkerrechtlichen Fragen rund um einen möglichen Militärschlag gegen das Assad-Regime und das augenscheinliche Versagen der deutschen Medien in diesem Konflikt unterhalten. Die NachDenkSeiten haben bereits am Montag den lesenswerten Beitrag „Menschenrechte versus Völkerrecht?" von Werner Ruf und Jens Wernicke publiziert, der wichtige Zusatzinformationen zum Gespräch enthält.
Der Krieg in Syrien: Gespräch mit Karin Leukefeld [32:55]
Veröffentlicht am 17.05.2015
"Flächenbrand. Syrien, Irak, Die Arabische Welt und der Islamische Staat", so lautet der Titel des Ende März dieses Jahres im PapyRossa-Verlag erschienenen Buches von Karin Leukefeld. Karin Leukefeld ist eine freie, in Damaskus akkreditierte Journalistin und eine der profundesten Kennerinnen der Region. Dementsprechend ausführlich war das Interview mit ihr, dass wir in 9 Kapiteln aufgeteilt haben, welches auch jedes für sich mit Gewinn gehört werden kann.
Kapitel 5: Syrien 2011: Politischer Frühling oder Krieg? Kapitel 6: Der Krieg in Syrien: - die Freie Syrische Armee (FSA), - die Nationale Koalition (Etilaf), - Al Kaida, - die Nusra-Front Trotzfunk Radio: RUM-90,1, Marburg Creative-Commons Lizenzvertrag Creative-Commons Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht. AntikriegTV 2
ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika) Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung
Karin Leukefeld zum Krieg um Syrien (Lichtbildvortrag) [50:20]
Veröffentlicht am 10.02.2016
Zu einer Informationsveranstaltung über die aktuelle Lage in und um Syrien wurde Anfang Februar 2016 Berlin eingeladen. Im hier vorgestellten ersten Teil dieser Veranstaltung stellte die langjährige Syrienkennerin, Korrespondentin und Buchautorin Karin Leukefeld in einem Lichtbildvortrag zunächst die geschichtlichen und geopolitische Hintergründe des Kriegs um Syrien dar und ging dann auf die aktuelle Lage im Stellvertreter-Krieg um Syrien (bis hin zu den derzeitigen Kämpfen beispielsweise um Aleppo) näher ein.
(Infolge eines Einspruchs des Veranstalters kann die ursprünglich vorgesehene Veröffentlichung auch des zweiten Teils dieser Veranstaltung leider nicht stattfinden.)
Wegen des Kopftuchs einer Mitarbeiterin schrieb die Kundin einer Bochumer Apotheke einen wütenden Beschwerdebrief. Mit der Reaktion des Inhabers hatte sie dabei wohl nicht gerechnet.
Falls die Frau Bedauern erwartet hatte, irrte sie gewaltig. Denn in den Apotheken von Jens Beuth ist diese Kundin nicht mehr erwünscht. "Mit kopftuchlosen Grüßen" unterzeichnete die Dame einen Beschwerdebrief, mit dem sie ihrer Wut darüber Luft machte, dass Beuth in seiner Apotheke im Ruhr-Park Bochum eine "Mitarbeiterin mit muslimischem Kopftuch" beschäftigt.
Damit habe er sie und ihren Mann als Kunden verloren, denn sie "können es definitiv nicht akzeptieren, dass mir durch diese Person nonverbal mitgeteilt wird, ich präsentiere mich also Sexualobjekt und dass meinem Mann unterstellt wird, dass er schon geil wird, sobald er ein paar Haare sieht", heißt es in dem Schreiben weiter. mehr: - "Kopftuchbeschwerde" einer Kundin: Wie ein Apotheker im Netz zum Held wurde (n24, 29.01.2016)
Was ist das Problem? Maßgebliche Leute in Deutschland fordern jetzt unter Hinweis auf die Pflicht zur Solidarität mit Frankreich ein Eingreifen Deutschlands in Syrien und Mali - Bundeswehr in Syrien – An Frankreichs Seite (Klaus-Dieter Frankenberger, FAZ, 02.12.2015) IS - Die Wirtschaftsmacht der Gotteskrieger ARTE Doku 2015 german deutsch [1:06:43]
Veröffentlicht am 18.04.2015 IS Die Wirtschaftsmacht der Gotteskrieger ARTE Doku 2015 german deutsch HD
Erdöl, Schutzgelder und Plünderungen - zahlreiche Geldquellen machen den Islamischen Staat (IS) zur bestfinanzierten Terrororganisation der Welt. "Thema" ergründet auf einer Reise von Bagdad bis zur syrisch-türkischen Grenze die Struktur der Organisation, die weit mehr ist als nur eine dschihadistische Gruppe. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 entdeckte die Welt Osama bin Laden und die Terrororganisation Al-Kaida. In Ton- und Videobotschaften riefen die Terroristen zum Dschihad auf und drohten dem Westen mit weiteren Angriffen. Der Gegenschlag der USA ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem Afghanistan-Krieg beschlossen die Vereinigten Staaten 2003, auch im Irak zu intervenieren. Über zehn Jahre später, im Juli 2014, trat mit Abu Bakr al-Bagdadi eine weitere Figur erstmals in die Öffentlichkeit, nachdem er sich selbst zum Kalifen eines neuen „Islamischen Staats im Irak und in der Levante“ (heute: Islamischer Staat – IS) ernannt hatte.
Laut westlicher Geheimdienste ist der IS die reichste Terrororganisation der Welt. Ihr Einkommen – die Summe aus Kriegssteuern, Lösegeldern und natürlich Erdöl – lässt sich mit dem Bruttonationaleinkommen eines Staates wie Liberia vergleichen. Wie ist diese Organisation entstanden, was ist ihr Wirtschaftsmodell? Die blitzartige Eroberung des Nordirak und seiner Erdölvorräte stärkte den IS. Wird er sein Gebiet weiter vergrößern können, und bedeutet dies das Ende der neokolonialen Grenzverläufe? Wie kann ein Gebilde bekämpft werden, das nicht mehr von Fremdfinanzierung abhängig ist?
Jérôme Fritel und Stéphane Villeneuve haben einen Monat im Irak verbracht, um den Finanzierungsmechanismen und den Wurzeln dieser Terrororganisation nachzuspüren, welche die geopolitische Gemengelage in der Region völlig auf den Kopf stellt. Aus Sicherheitsgründen ist das Filmteam nicht in das vom IS kontrollierte Gebiet vorgedrungen. In der Art eines Roadmovies führt die Ermittlung an die verschiedenen Grenzen auf irakischer, kurdischer und türkischer Seite sowie nach Bagdad, wo alles begann.
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Wüstenkrieg - Islamisten in der Sahara (Arte Doku 01.12.2015) [52:08]
Veröffentlicht am 01.12.2015
2012 eroberten Islamisten weite Teile Malis. In den wenigen Monaten ihrer Schreckensherrschaft führten sie im Norden des Landes die Scharia ein und zerstörten die berühmten Mausoleen Timbuktus. Die französischen Streitkräfte intervenierten und versuchen seither, mit internationaler Unterstützung, die Lage zu kontrollieren. Doch ein Ende des Konflikts ist nicht abzusehen.
Antoine Glaser (Video, 29:10): »Ganz Afrika stand der Intervention der Briten und der Franzosen in Libyen [Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011, Wikipedia, beachte den Unterschied in der Nomenklatur!] völlig ablehnend gegenüber. Libyen ist ein Land, geprägt von Stammeskulturen. Muammar al Gaddafi war sicherlich ein Diktator und Autokrat, aber er hatte dieses Land unter Kontrolle. Heute ist Libyen ein Zufluchtsort für Terroristen aller Couleur.«
In den Rahmen der Anstrengungen der abbasidischen Kalifen um Rückgewinnung ihrer Autorität gehört auch die staatstheoretische Abhandlung, die der schafiitische Gelehrte Abu l-Hasan al-Mawardi (972–1058) für den Kalifen al-Qāʾim abfasste. In dieser Abhandlung mit dem Titel al-Aḥkām as-sulṭāniyya („Die herrschaftlichen Bestimmungen“) wird zum ersten Mal eine umfassende Theorie vom Kalifat entwickelt. Ein zentraler Gedanke ist dabei die Ämterdelegation. Der Kalif, der zu den Quraisch gehören muss, ist als Imam Vorsteher der islamischen Gemeinschaft, dessen Aufgaben sich in allumfassender Weise auf die Bewahrung der Religion (dīn) und die Führung (siyāsa) der weltlichen Angelegenheiten erstrecken. Er kann diese Aufgaben jedoch an verschiedene Amtsträger delegieren, an den Wesir, der eine allgemeine Amtsbefugnis in allen Angelegenheiten hat, den Emir, der als Statthalter in einer Provinz fungiert oder den Dschihad führt, den Qādī, den Stammbaumwächter, den Imam, der für die Durchführung des Ritualgebets verantwortlich ist, den Leiter der Wallfahrt, den Steuerbeamten und den Muhtasib, der von Amts wegen für das „Gebieten des Rechten und Verbieten des Unrechten“ verantwortlich ist. Der Fiktion der Souveränität des Kalifen wird durch eine formelle Anerkennung der Oberhoheit des Kalifen und durch die Erwähnung seines Namens im Freitagsgebet Genüge getan. Das, was in diesem Werk, das von großer Bedeutung für die Folgezeit war, als Emire bezeichnet wird, waren in der Realität die Herrscher der Ghaznawiden und Seldschuken, die die wirkliche Macht in der Hand hatten, aber die formale Oberhoheit des Kalifats anerkannten.[4]
Al-Mawardi knüpfte die Delegation der Macht noch an eine Herrschaft nach der Schari’a. Weil spätere islamische Theoretiker überzeugt waren, dass jede Form von Herrschaft besser sei als Anarchie, legitimierten sie auch reine Gewaltherrschaft, solange die nominelle Oberherrschaft des Kalifen dabei aufrechterhalten werde. [Kalifat der Abbasiden, Staatstheoretische Fundierung des Kalifats durch al-Māwardī, Wikpedia, Hervorhebung von mir]
Gaddafi - Eine Dokumentation (Dauer: 51:48 min), hiess es bei SF-DRS, schamlos, manipulativ und verzerrend!
SF hat diesen bösartigen Verschnitt, der mehr die propagandistisch beworbenen Putschisten weiter bewerben sollte, aus dem Programm genommen. Grund: Urheberrechte! Das Schweizer Fernsehen hat wesentliche Teile herausgeschnitten. Nach meiner Einschätzung ca. 15.min. Dafür einen eigenen Anfang und ein neues Ende angefügt das den Aktualitäten entnommen ist, was den Globallisten direkt in die Hände spielt! Zusätzlich sprach eine Kommentatorin.
Der Unterschied zum Original ist wie Tag und Nacht!
Das ursprüngliche Original ist von ARTE France produziert! Der Titel: Muammar al-Gaddafi oder Das libysche Paradox Der Kommentator ist männlich. Dauert 54min und zeigt richtig Freude an Gaddafi. ******************************************************************* Tetament von Muammar al-Gaddafi:
Die Dokumentation gibt einen Überblick über das Leben von Muammar al-Gaddafi und ein Land, das in der internationalen Politik oft von sich reden macht und über das dennoch nur wenig bekannt ist.
Es gibt nur wenige Männer, die in so hohem Maße und seit so langer Zeit ihr Land verkörpern wie Muammar al-Gaddafi. Der libysche Staatschef ist seit 1969 an der Macht und damit länger als jeder andere Staatschef eines arabischen Landes. Zugleich ist er mit 66 Jahren der Jüngste von ihnen.
Nicht nur in dieser Hinsicht ist Libyen paradox: Gaddafi war einst leidenschaftlicher Gegner der USA und bekämpfte sie mit den Waffen des Terrorismus, zieht aber heute im Kampf gegen islamischen Extremismus und bei der Nutzung der libyschen Erdölvorräte mit Amerika an einem Strang. Er befürwortete in der Vergangenheit eine staatlich gelenkte Wirtschaft, gibt aber nun jedem Libyer die Möglichkeit, mit Hilfe ausländischen Kapitals sein eigenes Unternehmen zu gründen. Er ist überzeugter Moslem, widersetzt sich jedoch den libyschen Imamen und verlieh der libyschen Frau einen in der arabischen Welt einmaligen gleichberechtigten Status.
Gaddafi setzte sich als Anhänger Nassers für die arabische Einheit ein und wandte sich nach deren Scheitern Afrika zu, wo er heute als Vermittler auftritt. Während des Embargos wurde der libysche Staatschef vom Westen einhellig geächtet, während er in jüngerer Zeit sowohl Sarkozy als auch Blair, Schröder und Prodi in Tripolis empfing. All diesen Widersprüchen ist das Filmteam mit drei Spezialisten - den Journalisten Antoine Sfeir und Samir Sobh sowie dem Politologen Moncef Djaziri - während der einmonatigen Dreharbeiten in Libyen nachgegangen.
Das Ergebnis ist die bis heute umfassendste Dokumentation über ein Land, das in der internationalen Politik oft von sich reden macht und über das dennoch nur wenig bekannt ist.
Man stelle sich vor, in den Vereinigten Staaten würde eine Gruppe von Fanatikern mit Waffengewalt eine Stadt besetzen. Wie lange würde es bis zum Einschreiten der Armee dauern? Nur zur Erinnerung: Im Jahr 1993 weigerte sich eine religiöse Sekte mit Namen „Branche Davidians" in Waco, Texas, die Türen für eine Hausdurchsuchung zu öffnen. Die Armee rückte mit Panzern vor, belagerte das Gebäude 51 Tage lang und es kamen zumindest 74 Menschen ums Leben. Die Liste mit den Namen der bekannten Opfer zeigt 20 Kinder im Alter zwischen ein und dreizehn Jahren. http://www.theintelligence.de/index.p...
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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