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Dienstag, 13. Oktober 2020

Maaßen zum Breitscheidplatz-Anschlag: Alle haben Schuld, nur der Verfassungsschutz nicht

Die Vernehmung des früheren BfV-Präsidenten im Untersuchungsausschuss des Bundestags zeigt immerhin, dass die Causa Amri ganz oben angesiedelt war

Die Frage sei nicht mehr, ob der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) Parlament und Öffentlichkeit belogen habe, sondern: Warum. Das sagte die Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag, Martina Renner, im Rahmen der Fraktionsstatements vor Beginn der Sitzung des Untersuchungsausschusses gegenüber der Presse.

Nach dem Anschlag vom 19. Dezember 2016 hatte Hans-Georg Maaßen mehrfach erklärt, Anis Amri, in offizieller Lesart der Attentäter, sei ein "reiner Polizeifall" gewesen, der Verfassungsschutz sei höchstens am Rande mit ihm befasst gewesen. Diese Darstellung pflegen BfV-Verantwortliche im Grundsatz bis heute. Im Ausschuss dagegen herrscht weitgehende Einigkeit, dass die These vom reinen Polizeifall "komplett widerlegt" (Fritz Felgentreu, SPD) sei.

Damit war die Front gezogen, entlang der Maaßen vernommen werden sollte. Das Grundproblem ist allerdings: Der Ausschuss kann inzwischen zwar darlegen, wie der Anschlagskomplex Breitscheidplatz und seine Hintergründe nicht waren. Aber wie es sich tatsächlich abgespielt hat, das bleibt im Dunklen. Und zwar nicht zuletzt auch dadurch, dass den Abgeordneten verweigert wird, Führungsbeamte von V-Leuten in der Szene zu vernehmen.

Das lässt den Geheimen Spielraum. Und Maaßen nutzte ihn in geradezu schamloser Weise. Dazu gehörten zunächst sogar Aussagen aus seiner politischen Agenda. Er verknüpfte islamistisch motivierten Terrorismus mit der Flüchtlingsbewegung und erklärte vor allem muslimische Männer zu einem Sicherheitsrisiko.

Mit Flucht, offenen Grenzen und dem Recht auf Schutz und Asyl hatte der Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin nichts zu tun. Die Tätergruppierung bestand nach allem, was man inzwischen weiß, mutmaßlich aus einem "deutschen" Teil in und um die Berliner Fussilet-Moschee sowie einem "ausländischen, tunesischen" Teil professioneller reisender Dschihadisten. Hinzu kommt ein bislang unbekannter dritter Teil von Personal des Sicherheitsapparates.

Maaßen, in Desinformationspolitik geübt, operierte im Ausschuss nach dem Motto "Haltet den Dieb!" und verteilte umfangreich Schuldzuweisungen an andere Stellen. In einer Mischung aus Wahrem und Unwahrem proklamierte er in rhetorischer Weise: Wie habe es sein können, dass sich Amri in Italien nach seiner Haftentlassung frei bewegen konnte; dass er dann nicht aus Deutschland nach Italien zurückgeschoben wurde; dass er nicht in Abschiebehaft kam; dass keine räumliche Aufenthaltsbeschränkung für ihn verhängt wurde; dass man hinnahm, dass sich Tunesien mit der Ausstellung der Papiere Zeit ließ; dass nicht der Botschafter des Landes einbestellt wurde; dass Amri nicht verboten wurde, ein Smartphone zu benutzen; dass Amri nicht in Haft genommen wurde; dass er am 19. Dezember 2016 noch in Deutschland gewesen sei. Das mache ihn fassungslos.
mehr:
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Montag, 20. Januar 2020

Das Narrativ der West-Medien um Diktatur und Autoritarismus lenkt von der Finanzterrorismus- und Regime Change-Strategie der USA ab

Journalistin Anya Parampil spricht über Assange & US-Intervention in Lateinamerika {54:28}

acTVism Munich
Am 20.01.2020 veröffentlicht 
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In diesem Interview mit Anya Parampil, der investigativen Journalistin für das @The GrayzoneProject, sprechen wir über die Auslieferung von Julian Assange und untersuchen eingehend die Intervention der Vereinigten Staaten in Lateinamerika. Die Diskussion über Lateinamerika konzentriert sich auf den historischen Rahmen sowie die aktuelle Situation in Venezuela, Honduras und Bolivien. Dazu kommen Anya Parampils Beobachtungen aus erster Hand und Berichte über Länder wie Honduras und Bolivien. Sie erklärt auch die Geopolitik der Region mit Schwerpunkt auf der Vielfalt der Methoden, die die Vereinigten Staaten anwenden, um einen Regimewechsel herbeizuführen.
Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: https://bit.ly/2NHByTC
English-Version: https://bit.ly/367jpVH
Korrektur bei YouTube-Timecode 00:54: Wikileaks Chefredakteur Kristinn Hrafnsson wurde in der Übersetzung fälschlicherweise als Frau bezeichnet.
Dieses Video wurde in der Originalsprache (Englisch) am 5. Dezember 2019 veröffentlicht.
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siehe auch:
Sind »Freiheit und Demokratie« das Leben von einer halben Million Kinder wert? (Post, 08.05.2019)
- Der Faschismus der anderen (Paul Schreyer, Telepolis, 22.09.2018)

Freitag, 13. September 2019

Woher haben die Terroristen ihre Waffen?

Die EU verschärft ihr Waffenrecht. Woher aber haben die Terroristen ihre Waffen dann?

Die EU verschärft das Waffenrecht für Sammler, Sportschützen und Jäger, will damit den Terrorismus verhindern. Grund genug, einmal zu prüfen, woher die Terroristen, zum Beispiel in Syrien und dem Irak, die nun absehbar nach Europa zurückströmen werden, ihre Waffen denn erhielten. Und was dabei herauskommt, ist eher überraschend für den legalen Waffenbesitzer in Deutschland, der sich nun über noch mehr Auflagen und Bürokratie wundert, entpuppen sich doch westliche Staaten selbst als wichtigste Waffenlieferanten für Terroristen, sogar in Diplomatenflügen, und das nicht nur über den Umweg von Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und Katar.

Die Tagesschau vermeldet am 14. März 2017: „Zusammen müssen alle relevanten Bestandteile von Feuerwaffen gekennzeichnet werden, um sie nachverfolgbar zu machen."

Damit werden nicht nur Sportwaffen, die natürlich keine Automatikwaffen sein dürfen, sondern auch Teile von deaktivierten, also Deko-Waffen von der Verpflichtung erfasst, eine Identitätsnummer zu erhalten. Was kaum jemand weiß: Forderungen danach, auch Kleinkriegswaffen mit einer fälschungssicheren Serialisierung und Nachverfolgbarkeit zu belegen, scheitern regelmäßig an den Einsprüchen verschiedener Staaten.

Das heißt im Klartext: Die Kontrolle von Kriegswaffen wird wesentlich lascher gehandhabt als die Kontrolle legaler und sogar reiner Deko-Waffen. Allerdings gilt: „Kriegswaffen ..sollen …eine fortlaufende Herstellungsnummer tragen.“ Ob sie aufgeklebt, gedruckt oder oberflächlich an einer Stelle eingraviert wurde, wo sie leicht ausgefräst werden kann, ist nicht festgelegt. Das Beispiel der Waffenlieferungen an Terroristen in Syrien soll beleuchten, welche Gründe eine Rolle spielen könnten, dass der Verbleib von Kleinkriegswaffen schwerer zu verfolgen ist, als der von Jagd- und Sportwaffen.

Eine der größten Ansammlung von Terroristen findet sich in dem von den USA „befreiten" Irak und in Syrien, das den Angriff ganzer Terroristenarmeen nur mit Hilfe einer bewaffneten politischen Partei des Libanon, der Hisbollah, mit Hilfe des Irans und Russlands abwehren konnte. Die Frage, die sich stellt, ist: Wer lieferte diesen Terroristen die Waffen. Dafür gibt es in mehreren Veröffentlichungen eindeutige Hinweise.

mehr:
- Woher kommen die Waffen? (Jochen Mitschka, Rubikon, 13.09.2019)
siehe auch:
Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019)
Der Giftgas-Anschlag in Ghuta/Duma, August 2013: West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 17.04.2018)
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aktualisiert am 24.09.2019

Mittwoch, 8. Mai 2019

Who the fuck is Richard Perle?

Desinformation: Das Spiel der Geheimdienste mit der Wahrheit (1) - Dirk Pohlmann | ExoMagazin {10:19}

ExoMagazinTV
Am 28.10.2017 veröffentlicht 
Der langjährige TV-Journalist Dirk Pohlmann ist Autor zahlreicher investigativer Dokumentationen für arte. Dazu gehören unter anderem "Täuschung - Die Methode Reagan", "Dienstbereit - Nazis & Faschisten im Auftrag der CIA" sowie "UFOs, Lügen und der Kalte Krieg". Durch Interviews mit hochrangigen Geheimdienstmitarbeitern, Militärs und aufwändige Recherchen in Staatsarchiven hat er über einen umfassenden Überblick über Aktivitäten von CIA, BND und Co in der Geschichte. Pohlmann zeigt in seinem Vortrag, wie Geheimdienste immer wieder die öffentliche Meinung manipulierten, um Ziele zu erreichen. "Im Endeffekt ist die gesamte Berichterstattung, ohne dass jemand böswillig agiert, Desinformation", sagt Pohlmann. Dass viele Journalisten nicht bereit sind, sich kritisch mit ihrer eigenen Rolle im Spiel der Geheimdienste auseinanderzusetzen, bezeichnet er als systemisches Versagen der Medien. Es wird Zeit, die wichtigen Fragen zu stellen und eine öffentliche Debatte darüber anzustoßen. Dieser Vortrag könnte der Auslöser sein.
►►Den gesamten Vortrag hier anschauen: http://bit.ly/2xuYueZ
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The World According to Bush / Le Monde selon Bush (2004) - Trailer {1:37}

UniFrance
Am 23.01.2014 veröffentlicht 
Directed by : William Karel
Produced by : Flach Film
Genre: Documentary - Runtime: 1 h 30 min
French release: 23/06/2004
Production year: 2004
Who is George W. Bush? This film speaks about the thousand days of his presidency, the September 11 attacks and the mess of the war in Irak. It sums up America today and tries to understand how a small group of men, under the influence of neo-conservative hawks, has taken control of American foreign policy.
More info: http://en.unifrance.org/movie/25467/t...
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Samstag, 19. Januar 2019

Die pakistanische Armee hat gewonnen

Die Gewinner des Abzugs amerikanischer Truppen aus Afghanistan sind die pakistanischen Generäle - erfolgreich haben sie die USA an der Nase herumgeführt

Zwei Tage nach dem Fall der Türme des Word Trade Centers änderte sich auch die Welt für die pakistanischen Generäle. Nur wegen ihrer militärischen und finanziellen Hilfe war es möglich, dass sich das grausame Taliban-Regime so lange an der Macht halten konnte - trotz völliger Inkompetenz, ein Land zu regieren.

In Washington bestellte der Staatssekretär Richard Armitage den pakistanischen Botschafter und den Chef des pakistanischen Geheimdienstes Inter-Services Intelligence (ISI) ein und stellte sieben Forderungen: darunter auch jene, die Unterstützung für die Taliban zu beenden. Laut des damaligen pakistanischen Diktators General Pervez Musharraf soll Armitage sogar damit gedroht haben, Pakistan zurück in die Steinzeit zu bomben.

Offiziell stellte sich Musharraf auf die Seite der USA im "Kampf gegen den Terror". Was dann passierte, beschreibt der Autor Ahmed Rashid in seinem Buch Descent into Chaos am anschaulichsten, weil er durch jahrelange Erfahrungen aus erster Hand wusste, wovon er schrieb: Mit Hilfe des ISI und heimischer Extremisten Gruppen wurden die afghanischen Taliban in Pakistans Grenzgebieten zu Afghanistan versteckt. Im Sommer 2003 wiesen dann kanadische Truppen im Süden Afghanistans die US-Generäle darauf hin, dass die Taliban zurück seien und dass sie aus Pakistan einsickerten.

Wie mittlerweile bekannt ist, legte im Jahr 2009 General McChrystal, Kommandant der ISAF in Afghanistan, Barack Obama einen Bericht vor, der aussagte, dass sich die Talibanführer - angefangen mit Mullah Omar - im pakistanischen Quetta treffen würden. Dort würden sie bei sogenannten Schura (Versammlungen) ihre Angriffe gegen die Nato-Truppen koordinieren. Matt Waldmann, der ein Dutzend Interviews mit Führern der Taliban geführt hatte, stützte die Aussagen ein Jahr später.

mehr:
- Die pakistanische Armee hat gewonnen (Gilbert Kolonko, Telepolis, 15.01.2019)

DOKU 493 Mit offenen Karten "Neues aus Pakistan" {12:29}

VIKTORIA 493
Am 05.03.2017 veröffentlicht 

Sonntag, 30. Dezember 2018

Die konsumierte Revolution

Die "Situationistische Internationale" war der Keim der Studentenbewegung

Die Anklage lautete auf Aufforderung zur Brandstiftung. Im Prozess vor dem Berliner Landgericht wurde Rainer Langhans und Fritz Teufel vorgeworfen, den Brüsseler Kaufhausbrand vom 22. Mai 1967 mit über 300 Toten mit den Worten verherrlicht zu haben, ein "knisterndes Vietnamgefühl" auszulösen, das auch auf Berliner Kaufhäuser übertragbar sei. Zwischen dem vorsitzenden Richter und dem jungen, damals engagiert linken Rechtsanwalt Horst Mahler entspann sich folgender Dialog:

Vorsitzender: Wem gehört der Koffer? Mahler: Meiner. Vorsitzender: Was ist denn da drin, in dem Koffer meine ich? Mahler: Keine Bomben. Vorsitzender: Was dann? Mahler: Surrealistische Literatur.
Entfaltete der französische Surrealismus auch in Deutschland eine Sprengkraft, die ihm nicht zuzutrauen ist, da er doch von Träumen zehrt? André Breton präzisierte: Surrealität ist die Auflösung der gegensätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit. Um diese Auflösung kreisten die Diskurse der "Situationistischen Internationale" (SI), einer Gruppe von Bohèmiens, Künstlern und Schriftstellern, die von 1957-1972 nicht nur in Frankreich bestand. Sie war ein Movens der Studentenrevolte vom Mai 68, von dessen Wucht, verstärkt durch die Arbeiterstreiks, sie zugleich überholt wurde. Als eine "Internationale" hatte sie auch in Deutschland Seitentriebe, so in der Münchener Gruppe SPUR. Subversive Beziehungen verliefen zur deutschen "Spaßguerilla" und ihren provokativ-hedonistischen Aktionen.
mehr:
- Die konsumierte Revolution (Bernhard Wiens, Telepolis, 30.12.2018)
siehe auch:
- 1966: Das Neue der Revolte – Benno Ohnesorg und die Prügelperser – Sie wollten es nicht wissen… (Post, 02.01.2017)
- Michael "Bommi" Baumann ist tot – Benno Ohnesorgs Tod als Fanal (Post, 21.07.2016)
- 68er-Revolte und Ukraine-Krise: Die Identität des Westens und der Kampf um die Deutunghoheit oder Der Unterschied zwischen Pudding und Sprengstoff (Post, 27.06.2015)
- 50 Jahre »Summer of Love« – Enthemmte Jünglinge, LSD-Glück und Liebe (Post, 05.06.2015)
- Deutschland hat Merkel verdient oder Wahlkampf im Pädophilie-Gulli (Post, 19.09.2013)
- Die 68er: Wie alles begann… (Post, 02.05.2012)
- Die 68er – Aufbegehren gegen starre Strukturen (Post, 03.07.2008)
- Die Ökobank hätte heute Geburtstag (02.05.2008)
- Die 68er (Post, 29.11.2007)
- Die 68er Revolution – Wie es anfing (Post, 21.05.2007)

Montag, 24. Dezember 2018

Flughafen Gatwick: War da überhaupt eine Drohne?

Verantwortliche wurden noch keine gefunden, wenn auch eine kaputte Drohne, ein Ex-Minister nannte trotzdem als Möglichkeit auch die Russen

Am Freitag hatte die britische Polizei ein Paar festgenommen. Verdächtigt wurde es, verantwortlich für die Drohnenflüge über dem Rollfeld des Londoner Flughafens Gatwick zu sein. Am Tag zuvor waren deswegen alle Flüge abgesagt worden, im Vorweihnachtsverkehr brach Chaos aus, erst ab Samstag ging der Flughafen wieder in den normalen Betrieb über, insgesamt waren 1000 Flüge ausgefallen und 140.000 Passagiere betroffen. Der Beweis wurde erbracht, dass mit kleinen Drohnen großtechnische Anlagen lahmgelegt werden können. Selbst das Militär war gegen die asymmetrische Bedrohung machtlos.

Gestern wurde das Paar wieder freigelassen. Der Mann hatte ein überzeugendes Alibi, seine Frau hat mit Drohnen nichts zu tun. Allerdings hatten auch die Drohnenflüge aufgehört. Gefunden worden war eine abgestürzte Drohne am Flughafen, bislang wurde nicht bekannt, ob sie etwas mit den Vorfällen zu tun hat.

mehr:
- Flughafen Gatwick: War da überhaupt eine Drohne? (Florian Rötzer, Telepolis, 24.12.2018)
siehe auch:
- Police drones may have added to Gatwick Airport shutdown, police admit (stuff.co.nz, 30.12.2018)
- Sussex chief: Some drone sightings at Gatwick may have been of police drones (thejournal.ie, 29.12.2018)
- Gatwick DRONES: Police admit 'confusion' as sightings may have been their OWN drones (express.co.uk, 29.12.2018)
- Gatwick Airport drone sightings 'could have been police drones sent up to find the original drone' (Simon Smith, manchestereveningnews.co.uk, 29.12.2018)
- 2 drones found near Gatwick Airport not involved in shutdown (Associated Press, CBC, 29.12.2018)
- Gatwick latest: ​Drone sightings near airport 'may have been of police equipment', chief constable admits (Katy Clifton, Evening Standard, 29.12.2018)

FALLE SCHNAPPT ZU: Mutmaßliche Drohnen-Störer von Gatwick festgenommen {11:33}

WELT
Live übertragen am 22.12.2018 
Nach der Festnahme zweier Verdächtiger soll der tagelang durch umherfliegende Drohnen lahmgelegte Londoner Großflughafen Gatwick wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. «Unsere Start- und Landebahn ist offen und wir streben für Samstag einen vollständigen Planbetrieb an», hieß es am Morgen auf der Webseite des Flughafens.
Die Ermittlungen der Behörden wegen «krimineller Nutzung von Drohnen» führten schließlich zu zwei Festnahmen am Freitagabend kurz nach 22 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ), wie die zuständige Polizei in der Grafschaft Sussex mitteilte. Es handele sich um einen Mann und eine Frau, die «in der Gegend von Gatwick» gefasst worden seien, berichtete die britische Nachrichtenagentur Press Association unter Berufung auf die Polizei. Nähere Informationen zum Ablauf des Einsatzes gab es zunächst nicht.
WEITERE THEMEN DER SENDUNG: "Shutdown" in den USA: Teilweiser Stillstand der Regierungsgeschäfte - Nach US-Rückzug: Bundeswehreinsätze in Syrien und Afghanistan stehen infrage - Ugly Christmas Sweater: Der modische Gag unterm Weihnachtsbaum
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Video 2018 erstellt
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Sonntag, 23. Dezember 2018

White Helmets: Helden oder Verbrecher?

Von westlichen Regierungen hochgelobt, ausgezeichnet und finanziert, und von ihren Kriegsgegnern in Syrien als „Humanitäre-Fakes“ mit illegalen bewaffneten Gruppen gleichgestellt.

Das Narrativ der von westlichen Regierungen gegründeten und finanzierten Organisation White Helmets, die ausschließlich in von „Rebellen“ kontrollierten Gebieten Syriens präsent sind, besagt, dass es sich um uneigennützige Freiwillige handelt, die als Zivilschutz in nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten agieren. Syrien, Russland und Kritiker des Krieges im Westen erklären seit Jahren, dass die White Helmets in erster Linie zu Propaganda-Zwecken vom Westen gegründet und unterstützt wurde, um den Regime-Change in Syrien zu rechtfertigen. Tatsächlich, so die Behauptung, untermauert von Fotos und Videos, wären die White-Helmets eine Hilfsorganisation von Al-Kaida-Terrorgruppen und anderen Terrororganisationen. Nun hat ein russisches Forschungsinstitut eine systematische Datenerhebung durchgeführt und erhebt ungeheuer erscheinende Anschuldigungen in einer Anhörung im UNO Hauptquartier in New York am Donnerstag, den 20. Dezember.

Der folgende Text basiert auf der Live-Übertragung der Präsentation im UNO-Hauptquartier bzw. dem daraufhin erstellten Video, das über YouTube abrufbar ist.


LIVE: Researchers share findings into activities of the 'White Helmets' in Syria at UN HQ {1:21:25}

Ruptly
Live übertragen am 20.12.2018 
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Researchers and civil society representatives from different countries have studied the activities of the so-called 'White Helmets' organisation in Syria and are sharing their findings with the international community at the UN headquarters in New York City on Thursday, December 20.
Video ID:
Video on Demand: http://www.ruptly.tv
Contact: cd@ruptly.tv
Twitter: http://twitter.com/Ruptly
Facebook: http://www.facebook.com/Ruptly

Die Organisation und Methodik

Maxim Grigoriew: „Unsere Organisation, die ‚Foundation for the study of Democracy‘ beurteilt Menschenrechtsangelegenheiten und analysiert terroristische Ideologien in der ganzen Welt. Wir sind Mitglied des globalen Anti-Terror-Netzwerkes, das vom Exekutivdirektorat der UNO für Antiterrorismus eingerichtet wurde, und uns wurde ein beratender Status beim UNO Rat für wirtschaftliche und soziale Fragen eingeräumt. (…) Als wir Garantiegeber für das Buch (Anmerkung des Übersetzers: „countering the terrorist propaganda“, das im Jahr 2016 bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates vorgestellt worden war) waren, überraschte uns, dass hunderte von Facebook-Konten von Weißhelmen Daesh / ISIS Propaganda enthielten. Nachdem wir das festgestellt hatten, begannen wir einen Faktencheck der Aktivitäten der White Helmets. Ich werde beginnen mit einer Beschreibung unserer Methoden.

Wir haben über 100 Augenzeugen interviewt, mehr als 40 Mitglieder der White Helmets, 50 ehemalige Kämpfer von illegalen bewaffneten Gruppen, 50 Personen im Gebiet der von illegalen bewaffneten Gruppen kontrolliertem Gebiet, wo die White Helmets aktiv waren. (Anmerkung des Autors: Alle Interviews wurden auf Video festgehalten und werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.) Wir führten auch zwei soziologische Umfragen in Aleppo und Dara mit der Hilfe von Freiwilligen durch. In jeder Stadt wurden mehr als 500 Bewohner befragt.“

mehr:
- White Helmets: Helden oder Verbrecher? (Jochen Mitschka, KenFM, 23.12.2018)
siehe auch:
Chemiewaffen und Fassbomben als Propagandawaffen im Syrienkrieg (Post, 24.11.2018)
„Weißhelme“: Die offizielle Version des Syrien-Kriegs bricht vor unseren Augen zusammen – endlich (Post, 02.08.2018)
Propagandakrieg oder Massenhysterie? – Der Giftgasangriff in Chan Schaichun, April 2017 (Post, 13.05.2018)
Die »zuverlässigen Quellen« des Mainstreams (Post, 12.05.2018)
Der Giftgas-Anschlag in Ghuta (August 2013): West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 04.05.2018)
Die Weißhelme – Propaganda-Abteilung des IS? (Post, 30.04.2018)
Liana Fix und die Giftgas-Inszenierung: Nach dem Putin-Bashing ist vor dem Putin-Bashing (Post, 16.03.2018)
Wer finanziert die Weißhelme? (Ben Swann, Truth in Media, Luftpost, 13.06.2018 – PDF) 
Die Lügen der „Weißhelme“ (Jens Bernert, Rubikon, 14.11.2017) 
Vor der Gründung der Weißen Helme war Le Mesurier Vizepräsident für Sonderprojekte bei der Olive Group, einer privaten Söldnerorganisation, die sich inzwischen mit der Blackwater-Academi zu einer so genannten Constellis Holdings zusammengeschlossen hat. Dann, im Jahr 2008, verließ Le Mesurier die Olive Group, nachdem er zum Principal bei Good Harbor Consulting ernannt wurde, unter dem Vorsitz von Richard A. Clarke – ein Veteran der US-National Security Establishment und der Terrorismusbekämpfung „Zar“ unter den Regierungen Bush und Clinton. 
[James Le Mesurier: Der ehemalige britische Söldner, der die Weißen Helme gründete. Linke Zeitung, 14.04.2018 – der Artikel bezieht sich auf: James Le Mesurier: The Former British Mercenary Who Founded The White Helmets (Whitney Webb, MintPress, 31.07.2017)]
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Die Grundzüge der Organisation bildeten sich Anfang 2013 zunächst als spontane Freiwilligengruppen im vom Bombenkrieg betroffenen städtischen Wohnvierteln des Landes, bevor Fachleute des türkischen AKUT Such- und Rettungsvereins im März 2013 in der Türkei unter britischer Vermittlung mit der Qualifizierung von zunächst 20 Helfern im Spezialgebiet „Urban Search and Rescue“ anfingen. Das damit gestartete Unterstützungsprogramm unter der Leitung des Briten James Le Mesurier[1] bildete bis 2015 nach eigener Aussage rund 1200 Weißhelme aus.[2] Die mit internationalen Spenden von der in den Niederlanden registrierten Stiftung „Mayday Rescue“ koordinierte Förderung der Weißhelme (Projekt „Batal“) umfasste neben Ausbildung und Ausrüstung auch Hilfe in den Bereichen Organisationsentwicklung, Einbindung der lokalen Gemeinden, sowie Lobbyarbeit.[3]
[Syrischer Zivilschutz (Weißhelme), Geschichte, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2019, Hervorhebung von mir] 
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Die Mayday Rescue Foundation ist eine in den Niederlanden registrierte gemeinnützige Stiftung, die sich auf die Ausbildung, Ausstattung und Unterstützung von freiwilligen Ersthelfern in Konflikt-, Instabilitäts- und Naturkatastrophengebieten spezialisiert hat.Ihre Mission ist "Leben retten, Gemeinschaften stärken". Es wurde 2014 von James Le Mesurier, einem ehemaligen Offizier der britischen Armee und Mitarbeiter der Vereinten Nationen, gegründet und ist derzeit hauptsächlich im Nahen Osten mit Niederlassungen in der Türkei und in Jordanien tätig. [1] [2]
[Mayday Rescue Foundation, engl. Wikipedia, abgerufen am 01.10.2019 – engl. Seite: oben rechts Buttom: »Original«] 
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Meine Recherchen legen den Schluß nahe, daß James Le Mesurier (oder jemand aus seinem Umfeld) die Mayday Rescue Foundation gründete, um finanzielle Zuflüsse zu verschleiern. (Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen!) Es fällt auf, daß die Mayday Rescue Foundation und die Weißhelme zur selben Zeit gegründet wurden und die Mayday Rescue Foundation zu Beginn syrische Aktivisten ausbildete, was später, laut Wikipedia, die Weißhelme übernahmen.

aktualisiert am 24.07.2019

Dienstag, 18. Dezember 2018

"NSU 2.0" kündigt Mord an Kleinkind an – Drohbrief führt zu Frankfurter Polizisten

Die Ermittlungen um eine rechtsextreme Gruppe in der Frankfurter Polizei weiten sich aus.

Berlin - Der Fall um ein mutmaßliches rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei weitet sich aus. Gleichzeitig schweigen die Behörden eisern zu dem Fall. Inzwischen laufen Ermittlungen offenbar auch in anderen Dienststellen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete, wurde im Zusammenhang mit den Vorwürfen unter anderem auch eine Dienststelle im Landkreis Marburg-Biedenkopf durchsucht.


Die Durchsuchungen sollen sich gegen einen der bereits im Verdacht stehenden fünf Polizeibeamten gerichtet haben. Dieser sei hier zeitweise eingesetzt gewesen. Nach Informationen der Zeitung soll es überdies weitere Verdachtsfälle in anderen Polizeipräsidien geben, die zunächst intern geprüft wurden. Die Staatsanwaltschaft kommentierte dies bislang nicht.

In dem Fall geht es um den Verdacht einer rechtsextremen Gruppierung in einem Polizeirevier in der Frankfurter Innenstadt. Die fünf mittlerweile suspendierten Beamten sollen sich in einer geschlossenen Chatgruppe regelmäßig rassistische Nachrichten geschrieben und Hakenkreuz und Hitlerbilder geschickt haben.

mehr:
- Mutmaßliche rechtstrextreme Chatgruppe in der Frankfurter Polizei – Noch ein NSU-Drohbrief gegen einen Anwalt (Katja Bauer, Stuttgarter Zeitung, 18.12.2018)
siehe auch:
- Rechtsextremismus in Hessen – Offenbar weitere Verdachtsfälle bei der Polizei (Constanze von Bullion, Susanne Höll, Süddeutsche Zeitung, 18.12.2018)

Peter F. Bringmann – GAMBIT (1987)

In einem Bordell in Marrakesch stirbt ein deutscher Atomforscher, in Bochum führt eine junge Journalistin ein Interview mit einem Rechtsterroristen und in Bonn geht ein gefährlicher Erpresserbrief ein: wenn die Bundesregierung nicht eine Milliarde D-Mark in Gold zahlt, fliegt ein deutsches Atomkraftwerk in die Luft! Scheinbar haben diese drei Ereignisse nichts miteinander zu tun, bei näherer Betrachtung wird jedoch klar, dass sie ein gemeinsamer Hintergrund verbindet. Nachdem die Bochumer Journalistin Sybille Seeger (Despina Pajanou) ein Interview mit dem Terroristen Konrad Stromberg (Max Tidof) geführt hat, kommt es zu einer seltsamen Kette von unheimlichen Ereignissen: Stromberg wird wenig später ermordet, Sybilles Recherchen im Neonaziuntergrund führen sie zu einer weiteren Leiche und ein Abenteurer (Rolf Zacher), der mit den Papieren eines toten Wissenschafters reist, bietet ihr geheime Unterlagen über ein Atomkraftwerk an. Langsam fügen sich alle Puzzleteile zusammen und Sybille sieht klar: sie wittert die Story ihres Lebens, weiß aber auch, dass Sie es mit hochgefährlichen Gegnern zu tun hat, die bereit sind, Tausende von Menschenleben für das Erreichen ihres Ziels zu opfern. Die verbrecherische, rechtsradikale Organisation O. D. I. N. setzt auch bald ein Killerkommando auf sie an ...
mehr:
- GAMBIT (TEIL 1 & TEIL 2) (Krimihomepage)

GAMBIT Teil 1 {1:35:39}

Herbert K.
Am 01.10.2013 veröffentlicht 
Gambit 2 Teiler von 1985, absolut Spitzenfilm.

GAMBIT Teil 2 {1:50:26}

Herbert K.
Am 01.10.2013 veröffentlicht 
Gambit 2 Teiler von 1985, absolut Spitzenfilm.

siehe auch:
- Der GAU und das Mädchen (SPON, 09.02.1987)
- Peter F. Bringmann (Wikipedia)
- Kommentare zur Neuausstrahlung (Wunschliste, "Gambit"-Serienforum, seit 22.05.2004)
- Peter F. Bringmann – S e i n e F i l m e (Deutsches Filmhaus)


Sonntag, 16. Dezember 2018

Die US-imperiale Strategie, der »Zwang« Kriege führen zu müssen und die Manipulation der öffentlichen Meinung
oder
Fehler oder Absicht?

Audio Evidence: John Kerry confirms arming Daesh{YouTube-Video, 36:57} Daesh means „Islamic State“, ISIS, IS, ISIG, ISIL. This is the complete conversation, not only the misleading „New York Times parts“.
„In the complete recording, we hear the Secretary of State – confirm that the strategic aim of the war that the Obama Administration led since 2011 against the Arab Syrian Republic is to topple the regime. – confirm that the Obama administration was hoping that [a subrogation would take place] and Daesh would be able to step into its place it take down the Syrian Arab Republic. – confirm that the Obama administration provided Daesh with arms to topple the Syrian Arab Republic.“
[Youtube: Begleittext] 

leicht korrigierte automatisierte PROMPT-Üersetzung:
„In der vollständigen Aufnahme hören wir, daß der Außenminister – bestätigt, dass das strategische Ziel des Krieges, den die Obama-Regierung seit 2011 gegen die arabische syrische Republik geführt hat, das Regime stürzen soll. – bestätigt, dass die Obama-Regierung hoffte, dass [eine Ersetzung] stattfinden würde und Daesch im Stande sein würde, seinen Platz einzunehmen und die syrische arabische Republik absetzen würde. – bestätigt, dass die Obama-Regierung Daesch mit Armen versorgt hat, um die syrische arabische Republik zu stürzen.“
Quelle:
- John Kerry: USA armed ISIS (Blauer Bote, 26.12.2018)
darin enthalten folgendes Youtube-Video:
Audio Evidence: John Kerry confirms arming Daesh {36:57}

VoltairenetTV
Am 13.01.2017 veröffentlicht 
On 30 September 2016, The New York Times published extracts of an audio recording of a conversation between the Secretary of State, John Kerry and members of the Syrian “opposition”. The conversation took place on 22 September 2016, at the sidelines of the UN General Assembly. We hear him berating the US Congress for refusing to send men to bring down the Syrian Arab Republic and advising the opposition to find another military power to take over from the US and to bring it to power.
The extracts chosen by the New York Times lead us to understand that the State Department could no longer support the National Coalition of Opposition and asked it to look to other sponsors.
The complete recording (36 minutes) was published on 1 January by The Last Refuge. It completely alters the sense of the conversation and accordingly is evidence that the extracts which the New York Times initially sought to publish do not actually seek to inculpate the Obama Administration but to protect it.
In the complete recording, we hear the Secretary of State
- confirm that the strategic aim of the war that the Obama Administration led since 2011 against the Arab Syrian Republic is to topple the regime.
- confirm that the Obama administration was hoping that [a subrogation would take place] and Daesh would be able to step into its place it take down the Syrian Arab Republic.
- confirm that the Obama administration provided Daesh with arms to topple the Syrian Arab Republic.
This recording dispels the myth of a so-called Syrian revolution and equally the myth that the West is fighting Daesh. It gives us a more meaningful understanding of the tensions within the Obama administration and why General Michael Flynn resigned. Under international law, supporting Daesh is a crime against Humanity.
siehe dazu auch:
- Audio-Beweis: US-Außenminister bestätigt, Daesch (ISIS) zu unterstützen und zu bewaffnen (Video) (pravda-tv, 18.01.2017)
Die Freigabe durch The Last Refuge der kompletten Aufnahme des Treffens zwischen Außenminister John Kerry und Mitgliedern der Nationalen Koalition (22. September 2016 in der Delegation der Niederlande bei den Vereinten Nationen) ändert, was wir von der US-Position zu Syrien zu verstehen glaubten.
Erstens, wir glaubten, dass wenn Washington die so genannte Operation des "arabischen Frühlings" ins Leben gerufen hatte, um die weltlichen arabischen Regimes zugunsten der Muslim-Bruderschaft zu stürzen, ließ es seine Verbündeten allein in dem zweiten Krieg gegen Syrien ab Juli 2012. Diese, die ihre eigenen Ziele verfolgten (Wiederkolonisierung für Frankreich und das Vereinigte Königreich, Eroberung des Gases für Katar, Ausbau des Wahhabismus und Rache gegen den libanesischen Bürgerkrieg für Saudi Arabien, Annexion des Nordens des Landes für die Türkei nach dem Zypern-Modell, usw.) hätten das ursprüngliche Ziel aufgegeben. Nun bestätigt John Kerry in dieser Aufnahme, dass Washington den Versuch nie aufgegeben hat, die syrische arabische Republik zu stürzen, was also bedeutet, dass er jeden Schritt der Arbeit seiner Verbündeten kontrolliert hat. In der Tat, in den vier letzten Jahren wurden die Dschihadisten durch das Allied LandCom (Heereskommando) der NATO mit Sitz in Izmir (Türkei) kommandiert, bewaffnet und koordiniert.
[Quelle: Das Geständnis des kriminellen John Kerry (Thierry Meyssan, Voltairenet, 17.01.2017)]
- Leaked John Kerry Audio Reveals Obama Ordered Rise Of ISIS (Sean Adl-Tabatabai, newspunch, 02.01.2017)
- US-Gefangenenlager Bucca: Hier entstand Daesch (Birgit Svensson, Weser-Kurier, 10.04.2016)
siehe auch:
- Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019)

Mein Kommentar:
Angesichts der geleakten Aussagen von John Kerry gewinnt der Artikel von Alex Christoforou (TheDuran, 06.04.2017) deutlich an Gewicht!
siehe dazu:
Der Giftgas-Anschlag in Ghuta/Duma, August 2013: West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 17.04.2018)



Mausfeld: »Gigantische Programme zur Angstinduktion in der Bevölkerung«
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19; Start bei 1:15:09}

KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht 
Dass Professor Rainer Mausfeld es im Alter von 68 Jahren mit seinen Vorträgen noch zu einem Millionenpublikum bringen würde, hätte er selbst vermutlich als Letzter vermutet. Doch ganz offensichtlich trifft er mit seinen Inhalten, verbildlicht durch die inzwischen weitläufig bekannte politische Metapher der „schweigenden Lämmer“, den Nerv der Zeit. Es ist, als hätten wir jahrelang eine dunkle Vermutung gehegt und endlich spricht sie einmal jemand aus – Unsere Demokratie ist bei weitem nicht so demokratisch, wie sie uns verkauft wird.
Nun ist der Kaiser also nackt. Dennoch hält sich die gesellschaftliche Empörung in Grenzen. Wie lässt sich das erklären? Professor Mausfeld ist überzeugt: Es liegt an der Beschaffenheit des Kaisers, der nicht mehr in schicker, feudaler Tenue, sondern in Form unpersönlicher, intransparenter und abstrakter Machtstrukturen daherkommt. Genannte Strukturen, man kann sie auch als Elitenetzwerke bezeichnen, bedienen sich des Begriffes der Demokratie, weil er sich für sie als ideale Revolutionsprophylaxe in Zeiten zunehmend feudal anmutender sozialer Ungleichheit herausgestellt hat. Da diese Verschleierungstaktik, bei der ideologisch aufgeladene Begriffe inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt werden, sich zu Indoktrinationszwecken als besonders effektiv erwiesen hat, kommt sie auch in aller Regelmäßigkeit zur Anwendung. So z.B. bei Wörtern wie „Globalisierung“ oder „freie Märkte“, welche der desorientierten Bevölkerung als naturgegebene Phänomene verkauft werden, um über das in ihrer neoliberalen Interpretation verankerte Recht des Stärkeren hinwegzutäuschen.
Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die Kluft zwischen dem vorgegaukeltem und dem eigentlichen Wortsinn, zwischen PR und Realität, zu überwinden, mit dem Ziel sich dabei Schritt für Schritt an das Ideal demokratischer Verhältnisse im Sinne der Aufklärung anzunähern. Dafür bedarf es nicht nur der intellektuellen Bewaffnung und Bewusstwerdung über die subtilen Techniken der Meinungskontrolle des Einzelnen, sondern vor allem auch des Eingeständnisses, dass man einem gigantischen Betrug aufgesessen ist.
Professor Mausfelds Buch „Warum schweigen die Lämmer?“, welches die Inhalte des beliebten gleichnamigen Vortrages weiter vertieft, kann diesen kollektiven Aufwachprozess mit anschieben. Ins Handeln kommen müssen wir dann aber schon selber.
Inhaltsübersicht:
0:04:56 Der Kaiser ist nackt – wir wissen es alle
0:13:15 Der „Feind“ ist abstrakt
0:21:50 Aber wir haben doch eine Demokratie…
0:31:16 Wie wichtig ist Repräsentation in einer Demokratie?
0:40:43 Meinungsmanagement
0:57:29 Definition von Links und Rechts: ein „Haufen Spaghetti“
1:03:02 Chemnitz aktuell – Ablenken von den wahren Problemen
1:13:25 Programme zur Angst-Induktion
1:20:37 Für das Warten auf bessere Zeiten ist keine Zeit
1:34:08 Feedback aus der Bevölkerung
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Die geheime Geschichte des IS: Amerikas Fehler (Doku, 2016) {44:50, Start ab 0:56 – Off-Sprecher: »Sie tauchen auf wie aus dem Nichts.«}

John Doe
Am 05.01.2017 veröffentlicht 
https://filmblog.radio-metropolis.one/

Zitate aus dem Video [ab 1:12]:

»Sie tauchen auf wie aus dem Nichts« [Off-Sprecher]
»Uns wurde die Gefahr erst bewußt, als sie im Westirak ein Drittel des Landes unter Kontrolle gebracht hatten. […] Schockierend, daß die Armee nichts unternommen hat.«
[Chuck Hagel, US-Verteidigungsminister 2013-2015]


US-Gefangenenlager Bucca:
Nada Bakos: How Zarqawi Went From “Thug” To ISIS Founder (Jason M. Breslow, Weser-Kurier, 17.05.2016)
US-Gefangenenlager Bucca: Hier entstand Daesch (Birgit Svensson, Weser-Kurier, 10.04.2016)

»Nine members of the Islamic State’s top command did time at Bucca.«
[Quelle: Who is Islamic State leader Abu Bakr al-Baghdadi? (William McCants, BBC News, 08.03.2016)]
How the United States helped create the Islamic State (Juan Cole, Washington Post, 23.11.2015)
Camp Bucca: The US prison that became the birthplace of Isis (Terence McCoy, Independent.co.uk, 04.11.2014)
The radicalization of the prison population was evident to anyone who paid attention. Unfortunately, few military leaders did.
At Camp Bucca, the extremists forced moderate detainees to listen to clerics who advocated jihad. The majority of prisoners were illiterate, so they were particularly susceptible. Prisoners frequently refused medical attention and vocational training for fear of breaking religious rules. The prisons became virtual terrorist universities: The hardened radicals were the professors, the other detainees were the students, and the prison authorities played the role of absent custodian.
Policies changed in 2007, as American military leaders began placing more emphasis on understanding the detainee population. Where possible, the military tried to separate hard-line terrorists from moderates. Prisoners gained more access to programs that taught vocational skills, literacy and a moderate version of Islam.
Some of these reforms worked, but the damage had already been done. The terrorists had four years to network, recruit and impose their extreme version of Islam on thousands of detainees.
[How America Helped ISIS, Andrew Thompson and Jeremi Suri, NYTimes, 01.10.2014]
Camp Bucca: Military Closes Largest Detention Camp In Iraq (Jason Keyser, TheWorldPost, 16.11.2009, gefunden bei web.archive.org)

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Eine Reihe von Anführern des IS waren Häftlinge in diesem Gefängnis, darunter von Februar bis Dezember 2004 Abu Bakr al-Baghdadi, der im Gefängnis wesentlich an der Entwicklung der Organisation arbeitete und ihr heute unter dem im Juni 2014 angenommenen Titel „Kalif Ibrahim“ vorsteht.[6][7]
[Camp Bucca, Geschichte, Wikipedia, abgerufen am 9.01.2019]
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Nach der vollständigen Besetzung des Irak wurden am 23. Mai 2003 die Streitkräfte des ehemaligen Regimes unter Saddam Hussein durch die Übergangsverwaltung aufgelöst und alle Soldaten entlassen. Eine große Anzahl der militärischen Hinterlassenschaften wurden zerstört.
Nach kurzer Zeit wurden die neuen irakischen Sicherheitskräfte mit Unterstützung der USAGroßbritanniensAustraliens und Jordaniens wieder aufgestellt. […]
Der Wiederaufbau der Streitkräfte folgte oft nach Vorstellungen der USA, d. h. eine Verringerung der Mannstärke zugunsten eines besser ausgestatteten und professionelleren Militärs. […]
Die zunächst aufgebaute Irakische Nationalgarde (Iraqi National Guard) wurde bis Dezember 2004 wieder von den USA aufgelöst, da es sich zeigte, dass Teile davon zu Aufständischen übertraten oder desertiertenSiehe: 1. Schlacht von Falludscha - Operation Vigilant Resolve Am 18. April 2007 wurde den irakischen Streitkräften Maysan als vierte von 18 Provinzen des Landes zur souveränen Sicherheitswahrung übergeben.[10]
[Streitkräfte nach der Niederlage im Irakkrieg, Wikipedia, abgerufen am 16.02.2019]
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Mein Kommentar:
Nach fünf Jahren Recherche zum Ukraine-Konflikt, den Medienberichten, die sich auf Giftgas-Meldungen der Weißhelme berufen und der britischen Skripal-Hysterie glaube ich weder an Zufall noch an Schusseligkeit! Es genügt einfache Mathematik.
Was passiert, wenn 
1. man eine Armee von an die 400.000 Männern auflöst und diese dann von heute auf morgen auf der Straße sitzen?
2. sich der größte Teil der irakischen Bevölkerung von den Besatzern drangsaliert fühlt (zum Gebaren der US-Besatzer siehe gleich) und 
3. man alle möglichen Verdächtigen in ein Lager (Camp Bucca) sperrt und sich nicht näher ansieht, was da passiert?

zum Gebaren der US-Besatzungsmacht siehe:
Ich kann gar nicht so viel essen… (Post, Eliot Weinberger in Lettre International, Was ich hörte vom Irak, 25.03.2006)
Irakkrieg, Kulturgüter (Wikpedia)
Roots of ISIS traced to American prison {3:05}

CBS Evening News
Am 04.11.2014 veröffentlicht 
ISIS seemed to come from nowhere as it grabbed territory in Iraq and Syria. But where did it start? Clarissa Ward traces the terror group’s inception back to a U.S. military prison.

Mausfeld Warum schweigen die Lämmer, mit besserer Tonqualität. Herzlichen Dank an Wolfgang Bley. {1:05:08; Start ab 34:48}

Reiner Heyse
Am 15.09.2015 veröffentlicht 
Vortrag an der Christian Albrechts Universität Kiel, am 22.06.2015:
Warum schweigen die Lämmer? Demokratie, Psychologie und Empörungsmanagement.
Prof. Dr. Rainer Mausfeld
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Der Vortrag beschäftigt sich mit einem oftmals als ‚Paradoxon der Demokratie‘ bezeichneten Spannungsverhältnis zwischen Volk und Eliten: Demnach könne es in einer Demokratie beispielsweise passieren, daß, wie Aristoteles bemerkte, „die Armen, weil sie die Mehrheit bilden, das Vermögen der Reichen unter sich teilen.“ Aus Sicht der jeweils herrschenden Eliten sind Demokratien daher mit einem besonderen ‚Stabilitätsproblem‘ behaftet....


Sehen wir uns parallel dazu die Ukrainekrise an:
Schon damals [Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft, 1997, Wikipedia] sagte Brzezinski voraus: Die Ukraine wird der Schlüssel sein, für Russlands Zukunft und den Frieden. Denn in der Ukraine entscheide sich, ob Russland sich nach Europa orientiert oder in imperiales Auftrumpfen zurückfällt.
„Allein schon die Existenz einer unabhängigen Ukraine hilft, Russland zu verändern. Ohne die Ukraine hört Russland auf, ein eurasisches Imperium zu sein. Es kann zwar immer noch imperialen Status beanspruchen, würde dann aber in Konflikte mit den zentralasiatischen Staaten verwickelt. Auch China würde sich erneuter russischer Dominanz in Zentralasien entgegenstellen. Wenn Russland aber die Kontrolle über die Ukraine zurückgewinnt, wäre es wieder eine Imperialmacht.“
All die westlichen Hoffnungen, dass Russland sich öffnet und modernisiert, dass es zu einem demokratischen Partner eines demokratischen Amerika wird, sind aus Brzezinskis Sicht davon abhängig, dass Russland den Herrschaftsanspruch über die Ukraine aufgibt.
[Zbigniew Brzezinski – Rückblick in die Konflikte der Zukunft
Christoph von Marschall, Deutschlandfunk, 03.08.2015]

Ein einfaches Modell:
Ich nehme mir im Jahr 2014 ein Kochbuch von Johannes Lafer aus dem Jahr 1997 und backe nach seinem Rezept einen Kirschkuchen.
Dann kann der Christoph von Marschall (siehe obiges Zitat) 2015 sagen: »Ist doch unglaublich, wie der Lafer diesen Kirschkuchen vor 20 Jahren so exakt vorausgesagt hat!« Eine Täter-Theorie ist ihm aber zu verschwörungstheoretisch: »Das wirkt aber weit hergeholt.«


Während der Lektüre ist man immer wieder versucht, zum Copyright-Vermerk zu blättern: Ist dieses Buch wirklich 1997 erschienen? Es liest sich wie eine brandaktuelle Analyse, welche geopolitischen Triebkräfte die internationale Politik heute bestimmen. Geschrieben hat Zbigniew Brzezinski „The Grand Chessboard“ – wörtlich: „Das große Schachbrett“ – aber vor 18 Jahren! Damals regierte Bill Clinton, der Weltwirtschaft ging es gut, die Bundesregierung bereitete den Umzug von Bonn nach Berlin vor. Islamistischer Terror war noch nicht im allgemeinen Bewusstsein, 9/11 kam ja erst vier Jahre später. Der Ost-West-Konflikt war beendet. Polen, Tschechien und Ungarn bereiteten sich auf den Beitritt zu EU und NATO vor. Man hoffte, dass Russland mit etwas Verspätung ebenfalls zu Demokratie und Rechtsstaat findet und ein Friedenspartner wird. […]
Manche nehmen solche Weitsicht zum Anlass für den Verdacht, Brzezinski habe diese Entwicklung als Strippenzieher mit herbeigeführt. Das wirkt aber weit hergeholt. Er hatte seit Jahrzehnten kein Regierungsamt und steuert auch nicht die US-Geheimdienste.
Vielmehr kommen bei ihm Biografie, präzise Analyse und treffsichere Instinkte zusammen. Er ist gebürtiger Pole, war Sicherheitsberater des demokratischen Präsidenten Jimmy Carter, ist bis heute einer der angesehensten außenpolitischen Denker der westlichen Hemisphäre. Sein Buch beginnt mit der Frage, welche geostrategischen Imperative die USA berücksichtigen müssen, wenn sie die ihnen zugefallene Vorrangstellung behalten wollen. Sie sind die erste Weltmacht der Geschichte, die nicht auf dem eurasischen Kontinent zuhause ist. Dort werde aber auch in Zukunft die Machtfrage entschieden.  
[Zbigniew Brzezinski – Rückblick in die Konflikte der Zukunft
Christoph von Marschall, Deutschlandfunk, 03.08.2015, Hervorhebung von mir]

In der Politik geschieht nichts zufällig.
Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein,
dass es auch auf dieser Weise geplant war.
[Franklin D. Roosevelt (1882-1945)] 


Dann gibt es da noch die Geschichte einer Befehlsverweigerung während des Kosovokrieges…
"Sir, ich werde für Sie nicht den dritten Weltkrieg anfangen", raunzt General Mike Jackson, Kommandeur der britischen Kfor-Truppen. Am 12. Juni 1999 rücken Tausende Nato-Soldaten in den Kosovo ein. Doch am Flughafen Pristina müssen sie verblüfft feststellen: Die Russen sind schon da. 200 Fallschirmjäger haben in den Morgenstunden das Gelände besetzt. Sie verwehren nun den Nato-Einheiten den Zutritt. US-General Wesley Clark ist düpiert - die russische Einheit ist unbemerkt aus Bosnien vorgerückt, dreieinhalb Stunden Vorsprung genügen, um den strategisch wichtigen Flughafen vor der Nato unter russische Kontrolle zu bringen - ein verwegenes Manöver.
Clark setzt auf Konfrontation. Jacksons Männer sollen die Landebahnen mit ihren Panzerfahrzeugen blockieren. Den Russen soll kein weiterer Coup gelingen, Clark will die kleine Einheit vom Nachschub aus der Luft abschneiden. Doch Jackson widersetzt sich: "Das werde ich nicht tun." Eine bewaffnete Auseinandersetzung mit den Russen will er unbedingt vermeiden.
[Russischer Einmarsch 1999 – Showdown in Pristina, Benjamin Bidder, SPON, 17.02.2008]

… und eben jener Wesley Clark, ehemaliger Supreme Allied Commander Europe (SACEUR), hat 2007 vor den Mitgliedern eines kalifornischen Think-Tanks einen Vortrag gehalten:
2007 hielt Wesley Clark eine Rede auf einer Veranstaltung des US-amerikanischen Think-Tanks Commonwealth Club of California. Clark ist ein General a. D. der US Army. Er berichtete unter anderem von einer Militärstrategie, die die Jahre nach den Terroranschlägen des 11. Septembers entwickelt wurde. Im wesentlichen ging es darum in mehreren Staaten der arabischen und afrikanischen Welt einzumarschieren und deren Regierungen zu stürzen. Die 2007 von Clark aufgezählten Länder sind heute entweder bereits militärisch unterworfen oder gerade im Fokus westlicher Militärstrategien.
Als Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) war Wesley Clark 1999 Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte im Kosovokrieg. Im Jahre 2004 bemühte er sich Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei zu werden. Von da an engagierte er sich politisch. Seine Rede am 10.03.2007 in San Francisco klingt wie eine Prophezeiung für die nächsten 5-10 Jahre. Er erzählt von der Zeit nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001. […]
Sechs Wochen später ging Clark, nach eigenen Angaben, erneut zu jenem Pentagon-Offizier und fragte nach, wieso der Irak nicht bereits angegriffen wurde. Der Offizier soll geantwortet haben: „Wir haben vor den Irak anzugreifen. Aber Sir, es ist schlimmer als das“. Anschließen soll er Clark ein Dokument gezeigt haben mit den Worten: „Ich habe gerade diesen Merkzettel aus dem Büro des Verteidigungsministers bekommen, und hier steht wir werden 7 Länder angreifen und deren Regierung in innerhalb von 5 Jahren stürzen. Wir werden mit dem Irak beginnen, und dann nehmen wir uns Syrien, Libanon, den Sudan, Libyen, Somalia und den Iran. Sieben Länder in fünf Jahren.“
[Ex-NATO-Chef prophezeite 2007 kommende US-Kriege: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“, Wilhelm von Pax, NeoPresse, 07.04.2015 – Mit dem Vortrags-Video; siehe dazu auch:
- Die Ankündigung von Wesley Clark: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“, Post, 07.04.2015
]

zurück zur Ukraine:
Während die ehemalige ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz kritisierte, …
»Wir, die Medien, hätten zu einem frühen Zeitpunkt wissen müssen und es auch verkünden müssen, daß dieses Assoziierungsabkommen die Ukraine zerreißt!«
▶ Putinversteher & Lügenpresse - aus: Die Anstalt vom 29.04.2014 {7:07; Start: 0:27}

FreiBILDfuerAlle
Am 04.09.2014 veröffentlicht 
Claus von Wagner & Max Uthoff, mit einem kleinen Einspieler mit Gabriele Krone-Schmalz zum Assoziierungsabkomen mit der Ukraine.

gab sich die transatlantische Liana Fix in einem Interview mit dem deutsch-türkischen Journal überrascht:
War die Ukrainekrise vorhersehbar?
Die EU war tatsächlich überrascht von der Krise, da in Brüssel nicht damit gerechnet wurde, dass Russland mit militärischen Maßnahmen auf ein ursprünglich rein technisches Freihandelsabkommen reagieren würde. Hier wurde unterschätzt, welche Bedeutung die Ukraine für Russland hat.
[Ukraine-Krise für den Durchschnitts-Bürger: Unsere offiziellen Russland-Versteher konnten sie angeblich nicht kommen sehen!, Post, 09.12.2014]
dazu auch:
- Die Ukraine und die russische Sprache, Versuch eines zeitlichen Überblicks (Post, 08.02.2019)



Hier ein Auszug aus der Rede Wladimir Putins auf der Waldai-Konferenz in Sotschi 2014:

Wie ist es zu erklären, daß diese berüchtigte sogenannte ISIS zu einer gewaltigen de facto Armeegruppierung werden konnte? 

Was deren finanzielle Zuströme angeht, so sind das zum heutigen Tag nicht nur Einkünfte aus dem Drogengeschäft, deren Produktion übrigens im Verlauf der Stationierung der internationalen Kräfte in Afghanistan nicht nur um ein paar Prozent, sondern um das Vielfache gestiegen ist. Das wissen wir alle. Sondern diese Finanzen resultieren auch aus dem Verkauf von Erdöl, das in Gebieten das von Terrosten kontrolliert wird, gefördert wird. Sie verkaufen es zum Spottpreis. Sie fördern und transportieren es ungehindert. Aber es gibt ja solche, die es kaufen, weiterverkaufen und daran verdienen, ohne darüber nachzudenken, daß sie damit Terroristen finanzieren, die früher oder später auch auf ihr Gebiet kommen werden. Und sie werden kommen, um die Saat des Todes in ihren Ländern auszusäen. 

Und woher kommen neue Rekruten? Im Irak sind infolge des Sturzes Saddam Husseins staatliche Institutionen, einschließlich der Armee, zerstört worden. Wir haben es damals noch gesagt: Seid vorsichtig! Wohin habt ihr diese Leute vertrieben? Auf die Straße. Und was sollen sie dort machen? Vergeßt nicht: Ob es gerecht oder ungerecht war, aber sie saßen an den Hebeln eines nach regionalem Maßstab durchaus großen Staates.


Und wohin treibt ihr sie? Was haben wir als Ergebnis? Zehntausende Soldaten und Offiziere, ehemalige Baath-Partei-Aktivisten, die auf die Straße gesetzt worden sind. Und sie sind es, die heute die Einheiten der Rebellenbanden auffüllen. Vielleicht ist es ja das, worin das Geheimnis der Operationsfähigkeit der ISIS besteht. Sie handeln vom militärischen Gesichtspunkt aus sehr effektiv. Wir haben es mit wirklichen Profis zu tun. Rußland hat mehrfach vor einseitigen gewaltsamen Aktionen, vor Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten, vor dem Anbandeln mit Extremisten und Radikalen gewarnt und darauf bestanden, daß man jene Gruppierung, die gegen die syrische Zentralregierung vorgeht, vor allem die ISIS, Aktivisten (?) terroristischer Organisationen sind. Und was war das Ergebnis? Es gab keine Reaktion.

Mitunter bekommt man den Eindruck, daß unsere Kollegen und Freunde ständig mit den Ergebnissen ihrer eigenen Politik kämpfen.

[Putin hat gesprochen! Howgh! – Die Valdai-Rede und die Rede vor der UN-Vollversammlung, Post, 26.10.2014 – Transkript der im Video vorgelesenen deutschen Übersetzung ab 11:30]

Zusammenfassung:
Ich kann eine US-Strategie nicht hunderprozentiger Sicherheit beweisen, aber die Parallelen fallen doch auf:
- Es gibt ein Kochrezept (oder nennen wir es »Plan«)
siehe zum Ukraine-Konflikt:
Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014) oder
siehe zum Irak/IS:
Die Ankündigung von Wesley Clark: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“ (07.04.2015)

- die Umsetzung hat eine Krisensituation zum Ergebnis, und es heißt von transatlantischer Seite

zur Rechtfertigung:
»Wir waren erstaunt« oder
»Wir konnten das nicht voraussehen« oder
»Wir haben das nicht bedacht«
Aber das wichtigste Ergebnis ist ein neuer Feind, gegen den sich der Westen (bzw. der Militärisch-industrielle Komplex) verteidigen muß:
"Stoppt Putin jetzt!"-Cover war nur halbschlimm (Post, 11.09.2014)
Das Ergebnis im Irak ist
- das Entstehen des IS mit der Folge:
- die USA »müssen« den »Krieg gegen den Terrorismus« fortsetzen
Das Ergebnis in der Ukraine ist:
- die angebliche Notwendigkeit, Truppen und schwere Waffen an der Grenze zum »expansionistischen« Russland zu stationieren
Und um die Bevölkerung dazu zu bringen, da mitzuspielen, sind die Medien ein zentrales und unverzichtbares Element!

zum Prinzip der Herstellung einer Situation, in der man zu einer bestimmten Handlung »gezwungen« wird:
In dem folgenden Video ist Atlas, ein Bühnenmagier, »gezwungen«, ein auf dem Tisch liegendes Handy an sich zu nehmen – um es später verwanzen zu können.
Now You See Me: Atlas's Interrogation {1:14}
thebestmoviequotes
Am 01.09.2013 veröffentlicht
Atlas: "First rule of magic: Always be the smartest guy in the room."
I do not own this video.

für weitergehende Erklärungen zum Alternativlosigkeits-Prinzip siehe:
- Deutschlands Hypnotherapeutin Nr. 1 und das Herstellen von Alternativlosigkeit (Post, 18.01.2016)

Ein Blick in die Geschichte – die Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Schweden mit Hilfe der Konstruktion einer russischen Bedrohung:
KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) {48:35}

KenFM
Am 17.06.2016 veröffentlicht 
Geschichte wiederholt sich doch. Wie in den 80er Jahren wird jetzt erneut mit Hilfe von Falschmeldungen über russische U-Boote in den schwedischen Schären Außenpolitik gemacht.
Damals wie heute wird unter Zuhilfenahme der Medien eine Konfrontationspolitik mit Russland durchgesetzt. Damals wie heute wird dabei mit der Gefahr eines 3. Weltkrieges gespielt.
Damals, um die „Gemeinsame Sicherheitspolitik“ von Olof Palme, Egon Bahr, Willy Brandt und später Michail Gorbatschow zu verhindern. Mit dem Amtsantritt von Gorbatschow war die „Gefahr“ eines Erfolges der sozialdemokratischen Entspannungspolitik massiv angewachsen. Denn Gorbatschow war bereit, diese Ideen auch zur sowjetischen Sache zu machen.
Der Mord an Olof Palme 1986 beendete die Möglichkeit einer neuen Weltordnung, die auf einer Herrschaft des Rechts in einer blockfreien Welt zielte, statt auf imperiale Politik einer einzigen Supermacht.
Heute wird erneut versucht, mit angeblich russischen U-Booten Politik zu machen. Und wieder sind es PsyOps, Operationen der psychologischen Kriegsführung.
Der schwedische Verteidigungsminister hat vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem schwedischen öffentlich-rechtlichen Radio offiziell mitgeteilt, dass es sich bei den U-Boot-Sichtungen von 2014 und 2015 nicht um russische U-Boote handelte, sondern um ein schwedisches und ein deutsches!
Tagelang hatten die deutschen Medien und Rundfunksender über die angeblich russischen U-Boote berichtet, in aller Ausführlichkeit und Ähnlichkeit. Dementis aus Moskau wurden höhnisch kommentiert. Die gültige Weisheit in den Redaktionen hieß: „Dem Russen ist alles zuzutrauen!“
Jetzt, angesichts der Tatsachen schweigen die deutschen Medien, der Gleichschritt ist befremdlich, keine einzige Publikation schert aus.
Was steckt hinter dieser Tatsachenverweigerung? Eine Frage, die die deutschen Medien beantworten müssen. Es geht nicht mehr um Interpretationen. Es geht um Tatsachen, um die Wahrheit. Die Qualitätsmedien haben eine üble Verschwörungstheorie verbreitet, eine Lügengeschichte, die große Wirkung erzielt hat. In Schweden wird jetzt ein NATO-Beitritt diskutiert, er gewann angesichts der russischen U-Boot-Bedrohung immer mehr Anhänger, der schwedische Verteidigungshaushalt wurde um 600 Millionen Euro aufgestockt und wie zufällig zeigt das schwedische Fernsehen gerade eine eigenproduzierte Serie, in der Norwegen von den Russen besetzt wird.
Russland und sein Präsident Putin werden in den westlichen Medien täglich dämonisiert. Warum? Was soll damit erreicht werden?
Das alles erinnern doch sehr an die „Perception Management“ Kampagnen, die dem Vietnamkrieg, dem ersten Golfkrieg oder der Invasion des Irak vorausgingen. „Perception Management“ und „Strategic Communication“, andere Wörter für Kriegspropaganda gehören zum Werkzeugkasten aller Streitkräfte und Geheimdienste.
Warum gehören sie auch zum Werkzeugkasten der deutschen Mainstreammedien?
Damit steht zwei Fragen im Raum:
1. Warum machen die deutschen Medien als willige Helfer bei der Eskalation mit und verschweigen die Wahrheit, die deeskalierend wirken würde?
2. Welche Rolle spielen das deutsche Verteidigungsministerium und die Bundeswehr? Nehmen sie an Operationen der psychologischen Kriegsführung teil, die die Spannungen mit Russland verschärfen und letztlich die Kriegsgefahr in Europa erhöhen?
Da die deutschen Medien zurzeit flächendeckend versagen und eine Desinformations-Querfront gebildet haben, übernimmt jetzt KenFM mit diesem Gespräch zwischen Ken Jebsen und Dirk Pohlmann kommissarisch die Grundversorgung der Bevölkerung mit wahrheitsgemäßer Information zum Thema „Schwedische U-Boot-Affäre reloaded“
Bitte beachten: Mehr als 8 Milliarden GEZ-Gebühren bekommen ARD und ZDF für ihre Propagandatätigkeit und Kriegsvorbereitung.
Die journalistische Arbeit erledigen wir. Mit Bordmitteln.
+++
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https://www.twitter.com/TeamKenFM
https://www.youtube.com/wwwKenFMde
dazu auch:
- Projekt 613, Die Strandung von S-363 (Wikipedia)
- Tiefer Staat (Post, 06.01.2019)
- 1981: Pupsende Heringe und Whiskey on the rocks auf Schwedisch (Georg Klietz, Nordbayern, 22.10.2011)
„Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar.
Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. […]
Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“ 

[Hermann Göring, 18. April 1946, Nürnberg, abends in seiner Zelle, „achselzuckend“(vgl. G.M. Gilbert, „Nürnberger Tagebuch“, Fischer Frankfurt a. M., 1962, S. 270)
(Gilbert war ehemaliger Gerichts-Psychologe beim Nürnberger Prozess gegen Hauptkriegsverbrecher) 
Zitat gefunden in: Hermann Göring: Natürlich will das Volk keinen Krieg, ABER …, Wissensspeicher, orbit9]


Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede.
Ich habe noch niemanden gekannt,
der sich zur Stillung seiner Geldgier
auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte.
Die beutegierige Canaille
hat von eh und je auf Krieg spekuliert.
(Carl von Ossietzky, 1882 - 1945, in der Weltbühne vom 8. Dezember 1931;
gefunden bei ossietzky.net)



Fazit:
Die USA haben 
- beim Tonkin-Zwischenfall gelogen (1964, Vietnamkrieg),
- beim Zweiten Golfkrieg gelogen (1990, Brutkastenlüge),
- beim Dritten Golfkrieg (Irakkrieg, 1993) gelogen (Massenvernichtungswaffen)
und 
- sie lügen aktuell beim Syrienkrieg (»Schlächter Assad wirft Giftgas-Bomben auf sein eigenes Volk«)

Großereignissen wie 9/11 fällt dabei eine ähnliche Funktion zu wie dem Reichstagsbrand 1933 (=> Reichstagsbrandverordnung; USA: PATRIOT Act)

Die Medien in ihrer Aufgeregtheits-Bereitschaft werden benutzt, um das Volk kriegswillig zu machen,
Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
und die Journalisten fügen sich!
Willy Wimmer: »Es gibt ein NATO-Netzwerk in den deutschen Medien« (Post, 23.01.2016)
Rehabilitationsversuch in der »Welt«: Warum Bush jr. mit seinem Irak-Feldzug richtig lag (Post, 20.12.2015)
Beispiel Kosovo-Krieg: Anteil der Medien an der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der NATO-Angriffe (Post, 25.03.2015)
Wimmer: Für USA geht Macht vor Recht (Post, 28.11.2014)

Die Aufgabe von uns Lämmern besteht darin, sich (über die Leitmedien hinaus!) kundig zu machen:
Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 16.07.2016)
Realität ist, was wir glauben wollen oder Hirnströme von Friseurpuppen (Post, 29.08.2013)
- Medien (wird ständig aktualisiert!)
kritisch zu prüfen:
Die »zuverlässigen Quellen« des Mainstreams (Post, 12.05.2018)
Das Skripal-Labyrinth (Post, 20.10.2018)
Die Lügen der „Weißhelme“ (Post, 14.11.2017)
und vor allem SELBST zu DENKEN!
- Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (Wikipedia)
Britische Seltsamkeiten im postfaktischen Zeitalter – Die Skripals und ihr Dach (Post, 09.01.2019)
Wir geben ihnen Macht 1 (Post, 14.03.2013)


Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin,
weder von der Macht der anderen, noch
von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
[Theodor W. Adorno, Minima Moralia, 1951]