Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Auf Antrag von 18 polnischen Mitgliedern hat das EU-Parlament eine Resolution gutgeheissen, die zynischer nicht sein könnte.
Wenn es mit der Umschreibung der Geschichte Europas so weitergeht, steht in zehn Jahren in den Schulbüchern, nicht Hitler und nicht das Deutsche Reich, sondern Stalin und die Sowjetunion hätten den Zweiten Weltkrieg angefangen. An der Neuschreibung der Geschichte beteiligt sich jetzt auch das – demokratisch gewählte – EU-Parlament.
Konkret: Am 19. September 2019 genehmigte das EU-Parlament mit 535 Ja- und 66 Nein-Stimmen bei 52 Enthaltungen (und etlichen Abwesenden) eine Resolution, die jeder historischen Erkenntnis spottet.
Haben die Medien darüber berichtet? Wenig bis gar nicht. Eigentlich erstaunlich. Wenn irgendwo Russland angeschwärzt wird, ist es meist ein willkommenes Thema. Warum ausgerechnet diesmal nicht? (*)
Zu Erinnerung und zur Kenntnis jener, die sich mit dieser Materie nie haben befassen müssen:
In Adolf Hitlers Buch «Mein Kampf» – erste Veröffentlichung inkl. 2. Teil 1926 – gibt es das 14. Kapitel über die «notwendige» Politik gegenüber dem Osten: «Ostorientierung oder Ostpolitik» (Ausgabe von 1936 im Eher-Verlag). Dort steht ab Seite 726 auf 32 Seiten für jede Leserin und jeden Leser unmissverständlich, dass Deutschland nicht nur das Recht hat, Russland anzugreifen und ihm Land für die Deutschen wegzunehmen, sondern dass die Deutschen das machen müssen! Die Deutschen brauchen mehr «Grund und Boden», um eine Weltmacht zu werden, und diesen «Grund und Boden» müssen sie sich von Russland holen. Zitat: «Nicht West- und nicht Ostorientierung darf das künftige Ziel unserer Aussenpolitik sein, sondern Ostpolitik im Sinne der Erwerbung der notwendigen Scholle für unser deutsches Volk.» (**)
Das haben bis 1936 nicht nur die über 2 Millionen Besitzer des Buches lesen können (Anm. des Verlags auf Seite VI der Ausgabe von 1936: Bisher verkaufte Auflage 2'250'000 Exemplare), das haben naturgemäss auch einige ausländische Politiker lesen können.
Unter diesen ausländischen und aufmerksamen Lesern war auch Maxim Maximowitsch Litwinow, ein sowjetischer Aussenpolitiker und Diplomat. Aufgrund der in «Mein Kampf» klar angesagten Strategie Hitlers gegen Russland inkl. Krieg versuchte Litwinow vor allem ab 1933 und dann immer intensiver, eine Anti-Hitler-Allianz England/Frankreich/USA mit Russland zu schnüren, allerdings ohne Erfolg. Die Westmächte vertrösteten die Sowjetunion immer wieder oder schickten an die Besprechungen in Moskau untergeordnete Delegierte, die zur Formulierung oder gar Unterzeichnung eines Abkommens gar keine Kompetenz hatten. (Zur politischen Aktivität von Litwinow gibt es eine gute Darstellung des kanadischen Historikers Michael Jabara Carley, hier zum Lesen und/oder downloaden, in Englisch. Einen anderen informativen Artikel zu Litwinow von Michael Jabara Carley – in Deutsch – kann man hier lesen: «Eine kleine Geschichtslektion für Justin Trudeau» .)
mehr: - So schreibt das EU-Parlament die Geschichte Europas um (Christian Müller, Info-Sperber, 28.09.2019) – (auch auf den NachDenkSeiten zu finden) siehe auch: - Glatt gelutscht: Sonneborn – Zweiter Weltkrieg von Russen begonnen (U. Gellermann, Rationalgalerie, 30.09.2019) - EU-Parlament beschließt skandalöses Dokument (Tobias Riegel, Kritisches Netzwerk, 27.09.2019) mein Kommentar: Mainstream? Öffentliche Diskussion? Fehlanzeige! Wozu auch?
Anmerkungen zum Stand der Inszenierung von Großbritanniens Einstieg in den Ausstieg aus der Europäischen Union - Ein Kommentar
Schade, dass Shakespeare das nicht mehr erleben darf! Der Brexit hätte zweifellos das Zeug zum Stoff für eines seiner klassischen Dramen um die unheilvolle Dynamik des Wahns, mit dem Herrscher sich und ihr Fußvolk in den Untergang treiben.
Der schräge Boris Johnson gäbe gewiss eine Traumbesetzung für den unvermeidlichen "Mad King" ab, der, von Hybris getrieben, gegen alle Vernunft agiert und die Folgen seiner selbstdestruktiven Machenschaften achselzuckend in Kauf nimmt. Auch das Ambiente würde wunderbar mit einer theatralischen Umsetzung harmonieren: Die Parlamentsdebatten ähneln immer mehr einer Vorabend-Soap und sind mit sachlichen Einlassungen zum Thema zumeist nicht zu verwechseln.
Worin besteht der politökonomische Kern der Sache?
Johnson legt es offensichtlich darauf an, das verrückte Ideal von einem unabhängigen, nur sich selbst verpflichteten, im eigenen Saft schmorenden Großbritannien gegen alle realen Abhängigkeiten, Handelsbeziehungen und Verflechtungen als rücksichtslosen Bruch mit der Europäischen Union theatralisch zu inszenieren - komme, was wolle, und sei dagegen, wer will! Wen interessieren schon die etwa sechs- bis siebentausend Vereinbarungen und Vertragsklauseln, in die die britische Ökonomie eingebunden und von denen ihr Erfolg seit Jahrzehnten abhängig ist?!
Getragen wird er dabei von einer Welle der nationalistischen Verblendung, zu der sich ein nicht unerheblicher Teil der britischen Bevölkerung hat hinreißen lassen. Deren Frust über den von den britischen Regierungen der letzten vierzig Jahre durchgesetzten Ruin des Sozialstaats und des Lebensunterhalts der arbeitenden Klassen bis in die Mittelschicht hinein wurde erfolgreich auf den Hass gegen alles "Fremde", die EU, die Ausländer und überhaupt umgeleitet.
Eine Mehrheit der Ukrainer will Friedensverhandlungen mit den von Russland unterstützten Regionen von Donezk und Luhansk.
Nach fünf Jahren Krieg macht die Ukraine in den westlichen Medien keine grossen Schlagzeilen mehr. In der gleichen Ukraine finden jedoch überraschende Meinungsänderungen statt, die in Europa und den USA bekannt werden sollten. Zum Beispiel: Eine Mehrheit der Ukrainer ist überzeugt, mit den von Russland unterstützten Regionen Donezk und Luhansk Friedensverhandlungen aufzunehmen. Diese Umfrage wurde von der niederländischen Regierung finanziert und von ukrainischen Meinungsforschern im Juni 2019 durchgeführt (Razumkov Center, Kiew).
Darüber berichtet hat John Helmer, ein langjähriger Moskau- Korrespondent. Laut Umfrage gibt es nur noch in der Westukraine mit dem Zentrum Lemberg eine Mehrheit, die einen Krieg bis zur Kapitulation der Regionen Donezk und Luhansk fordert. Landesweit wollen 17 Prozent der Befragten den Krieg fortsetzen, der fast täglich Tote und Verletzte fordert. Frieden um „jeden Preis“ hingegen befürworten 20 Prozent der Befragten. Und 49 Prozent von ihnen sind gewillt, einen „Frieden unter gewissen Bedingungen“ zu schliessen. Um was für Bedingungen es sich handeln könnte, ist nicht bekannt.
Jetzt heißt es Abschied nehmen: Nico Semsrott wird die "Heute Show" verlassen und nach Straßburg ziehen. Tatsächlich fanden sich offenbar genügend Wähler, die das wollten.
Laut den Hochrechnungen kommt "Die Partei", für die Semsrott kandidierte, auf 2,4 Prozent. Die Satirepartei steigerte sich damit um satte 1,8 Prozentpunkte. Das dürfte für zwei bis sogar drei Sitze im Europaparlament reichen. "Partei"-Gründer Martin Sonneborn muss nun also nicht mehr alleine im Straßburger Parlament sitzen, er wird einen Kollegen bekommen.
Nico Semsrott kommentierte seinen (noch nicht offiziellen) Einzug ins Europaparlament gegenüber watson mit den Worten: "Müde, resigniert und trotzdem da. Depressive Antifa."
Die Europawahl entscheidet über das Schicksal des Kontinents | heute-show vom 26.04.2019 {8:35}
ZDF heute-show
Am 26.04.2019 veröffentlicht
Europa steht unter Druck: Brexit, Populisten und Dauerzoff mit Trump. Diese Europawahl wird richtungsweisend für uns sein.
Zur ganzen heute-show in der Mediathek: https://ly.zdf.de/Ao5/
Volker Pispers - Die Endlosschleife {21:15 – Start bei 10:10}
Shadow25720
Am 31.07.2014 veröffentlicht
Volker Pispers - Das politische Elend in Deutschland {8:31 – Start bei 6:08}
Deepskies
Am 27.06.2008 veröffentlicht
Volker Pispers in den Mitternachtsspitzen vom 21.06.2008.
http://www.wdr.de/tv/mitternachtsspit...
http://www.volker-pispers.de/
http://barakas-netzgefluester.de
Eine echte, zukunftsfähige Alternative zum politischen Elend, zur reaktionären Perspektivlosigkeit der gegenwärtigen Politik: Das "Bedingungslose Grundeinkommen" oder auch "Bürgergeld" nach Althaus:
http://www.freiheitstattvollbeschaeft...
http://www.zeitgerecht.de/
http://www.solidarisches-buergergeld.de
http://www.d-althaus.de/politik/buerg...
Und ein Buchtipp:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN...
"Das bedingungslose Grundeinkommen aus soziologischer Sicht" (von Monika Berger-Lenz)
piet klocke "Die Rente" {4:20}
wommer2
Am 21.10.2007 veröffentlicht
Umfassende Erklärung zum Gebrauch der Rentenversicherungen
Piet Klocke zur Europawahl und den Volksvertretern in Brüssel - Neues aus der Anstalt {4:00}
FreiBILDfuerAlle
Am 10.05.2013 veröffentlicht
Piet bekommt es irgendwie immer hin, dass man trotz manch ernster Themen Tränen lachten muss. Was soll man aber auch sonst machen? Besonders schön ab 0:27.
Unser Wahlkampfauftakt bei @Arte... KulturSmiley!
#FürEuropaReichts
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Martin Sonneborn in der NDR-Talkshow (2) {7:39}
DiePARTEIHH
Am 04.10.2009 veröffentlicht
www.die-partei-hamburg.de: Unser Bundesvorsitzender Martin Sonneborn war am 18.09.09 Gast in der NDR-Talkshow und berichtete über den Bundeswahlleiter Roderich Egeler und Die PARTEI.
Der italienische Innenminister greift eine alte Idee Charles de Gaulles auf
Der italienische Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini sagte dem russischen Portal SputnikNews, er ziehe die "Idee eines EU-Beitritts" Russlands der einer Aufnahme der Türkei "ehrlich gesagt" vor: "Russland", so Salvini, sei nämlich "unserer Geschichte, unserer Kultur, unserer Wirtschaft und unseren Traditionen deutlich näher als die Türkei" (die mit aktuell 80 etwa 65 Millionen weniger Einwohner hat als Russland und mit der seit 2005 Beitrittsgespräche laufen).
Was für einen Teil der europäischen Medien wie eine Provokation klingt, ist tatsächlich eine alte Idee Charles de Gaulles (vgl. Russland in die EU?). Der spätere französische Staatspräsident hatte bereits 1935 einen Pakt zwischen Frankreich und der Sowjetunion begrüßt, weil er sich davon eine Eindämmung der Macht Berlins erwartete. 1944 brachte er die Idee eines Europas, das Russland mit einschließt, in seinem Buch Vers l'armée de métier zu Papier.
Als französischer Staatspräsident verfolgte de Gaulle dem Historiker Knut Linsel zufolge das Ziel einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ohne britische Beteiligung und ohne die Aufgabe nationaler Souveränität durch die Mitgliedsländer. Die war ihm ebenso sehr "ein Dorn im Auge […] wie die militärische Integration im Falle der NATO", aus der er Frankreich 1966 teilentfernte (was Nicholas Sarkozy 43 Jahre später wieder rückgängig machte). Als de Gaulle ebenfalls 1966 die Sowjetunion besuchte, verkündete er auch dort seine "Vision" eines Europas unter Einschluss der Russen.
Die Forderungen nach Rücktritt des Berlusconi-Fans Antonio Tajani werden nach dessen neuem Eklat lauter
"Zum zweiten Mal binnen eines Monats tut sich EP-Präsident Antonio Tajani mit geschichtsrevisionistischen Äußerungen hervor", twittert der Linken-Abgeordnete Andrej Hunko und fügt an: "Sein Rücktritt ist überfällig." Dass der Europaparlamentspräsident auf dem rechten Auge blind ist, hatte er in den letzten Wochen nun mehrfach deutlich gemacht. Nun hatte er seiner Gesinnung in einem Interview mit dem italienischen Radio 24 freien Lauf gelassen.
Der italienische Faschist und Diktator Mussolini habe vor der Einführung der Rassengesetze und vor der Kriegserklärung "an die ganze Welt" auch "einige positive Dinge getan", hatte Tajani erklärt. Und auf Nachfrage merkte er nicht einmal, dass er sich noch tiefer in den braunen Sumpf verstrickte. "Ich bin kein Faschist, ich war nie ein Faschist. Aber wenn wir ehrlich sein wollen, hat er Straßen, Brücken, Gebäude, Sportanlagen gebaut." In Deutschland wäre der Rücktritt des Italieners besiegelt. Denn es geht hier (noch) nicht durch, wenn sich Politiker so zu Hitler äußern, was in Spanien in Bezug auf Franco ebenfalls konsequenzlos durchgeht.
Geschichtsrevisionistische Ausfälle von Tajani sind wahrlich nicht neu. Vor einem Monat schrieb auch Der Spiegel über eine "historischen Entgleisung", da er das "italienische Istrien" und das "italienische Dalmatien und die italienischen Exilierten" hochleben ließ und damit für Entrüstung in Slowenien und Kroatien sorgte. Zufällig war auch dieser Ausspruch nicht, denn er sprach ihn im italienischen Basovizza an der Grenze zu Slowenien ausdrücklich als Europaparlamentspräsident aus. Er hatte auch keine Probleme, neben Fahnenträgern in Uniform und dem Chef der rechtsradikalen Lega, Matteo Salvini zu stehen. mehr: - Europaparlamentspräsident Tajani: "Mussolini hat positive Dinge getan" (Ralf Streck, Telepolis, 15.03.2019)
Die Mehrheit der europäischen Abgeordneten ist sich einig: Juan Guaidó ist rechtmäßiger Übergangspräsident Venezuelas. Die Staatschefs der EU-Länder ringen sich dagegen bislang zu keiner klaren Position durch. Das könnte sich bald ändern.
Das Europaparlament hat den venezolanischen Oppositionspolitiker Juan Guaidó als "legitimen Übergangspräsidenten" des Landes anerkannt und die EU-Staaten aufgefordert, das Gleiche zu tun. In einer verabschiedeten Entschließung bekundeten die Europa-Abgeordneten dem Herausforderer von Staatschef Nicolás Maduro ihre "volle Unterstützung für sein Programm". Guaidó hatte sich am Mittwoch vergangener Woche zum Übergangspräsidenten Venezuelas erklärt.
mein Kommentar: Hört, hört! Guaidó wird zum erstenmal Übergangs- (oder auch Interims-Präsident) genannt. Diese Begriffe werden wir jetzt öfter hören! (Wahrscheinlich hat das Kanzleramt mal wieder eine neue Sprachregelung herausgegeben… 😂)
Als Konsequenz aus dem Giftanschlag auf Ex-Spion Sergej Skripal und seine Tochter verhängt die EU gegen die beiden führenden Köpfe des russischen Geheimdienstes ein Einreiseverbot. Auch die mutmaßlichen Täter und fünf Syrer stehen auf der Sanktionsliste.
Die Außenmister der EU-Staaten haben Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen die zwei höchsten Führungskräfte des russischen Militärgeheimdienstes GRU beschlossen. Der Chef und der Vizechef des GRU seien für den Gebrauch von Nervengift bei dem Anschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal verantwortlich, heißt es in einer Erklärung.
Die Namen der Betroffenen sollen in Kürze im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden. GRU-Geheimdienstchef ist derzeit Igor Kostjukow, nachdem sein Vorgänger Igor Korobow im November im Amt verstorben war. Demnach werden symbolisch auch die beiden Agenten auf die Sanktionsliste gesetzt, die den Anschlag im britischen Salisbury mutmaßlich ausgeführt haben. Sie werden von Großbritannien bereits seit längerem über die internationale Polizeiorganisation Interpol gesucht.
Bei dem Anschlag im britischen Salisbury waren im März 2018 der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Julia schwer vergiftet worden. Die Täter nutzten dabei ein Mittel, das dem in der früheren Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok entspricht. Nach britischen Ermittlungen steckte der russische Militärgeheimdienst GRU hinter der Tat. Die Regierung in Moskau streitet allerdings jegliche Verantwortung ab.
mehr: - Sanktionen im Fall Skripal – EU verbietet Geheimdienstchefs die Einreise (n-tv, 21.01.2019) siehe auch: - Britische Seltsamkeiten im postfaktischen Zeitalter: Die Skripals und ihr Dach (Post, 09.01.2019)
Erfahrung zählt. Aus der Inszenierung um den angeblich geplanten Mord an dem ukrainischen Blogger Arkadi Babtschenko ging nur Europas Dienst ältester Außenminister unbeschädigt hervor: Sergej Lawrow reagierte auf die Nachricht über den angeblichen Mord am Mittwoch sichtlich gelassen. Es sei traurigerweise Mode geworden, so Lawrow, nach solchen Vorfällen sofort Russland zu beschuldigen. Das liege daran, dass sich die Ukraine "einer völligen Straffreiheit seitens ihrer westlichen Aufpasser" erfreue.
Während westliche Journalisten und Politiker sich wie üblich überschlugen, um durch nichts belegte Anschuldigungen Richtung Russland zu schicken, stellte sich die Angelegenheit als undurchsichtige Intrige des ukrainischen Geheimdienstes SBU heraus. Am schwersten dürfte dieser Vorgang das aktuelle deutsche Staatsoberhaupt beschädigt haben. Sichtlich erschüttert hatte Steinmeier am Mittwoch in Kiew die "brutale Art und Weise" des angeblichen Mordes verurteilt. Nun ist Steinmeier das Gespött auf unterschiedlichen Internetplattformen.
Dabei hatte der SPD-Mann schon Vorsicht walten lassen und sich gehütet, mit dem Finger in irgendeine Richtung zu zeigen. Er wies darauf hin, dass dies leider nicht die erste derartige Tat gewesen sei und leider habe sie nicht zum ersten Mal einen Journalisten getroffen. Der Bundespräsident sagte, er hoffe, dass eine "umfassende Aufklärung der Tat" möglich sei. Damit verwies er bereits diplomatisch darauf, dass dies in der Ukraine keineswegs die Norm darstellt.
Die folgenden Ereignisse dürfte Steinmeier unangenehm an die Vorgänge im Februar 2014 erinnert haben, als er persönlich ein Abkommen zwischen der damaligen Opposition und dem Präsidenten Janukowitsch aushandelte. Keine 24 Stunden später hatte die vom Westen unterstützte Opposition den Text zur Makulatur gemacht und einen gewalttätigen Umsturz eingeleitet. Seitdem haben sich die Zustände in der Ukraine keineswegs verbessert.
Einklagbare Menschenrechte existieren nicht, vielerorts üben rechtsradikale Milizen eine Gewaltherrschaft aus, aus dem Sozialstaat wird Kleinholz gemacht, das Sagen haben der IWF und die internationalen Geldgeber, die mit vielen Milliarden das Überleben der Poroschenko-Regierung sichern.
mehr: - Medien in der Ukraine: Die Schock-Strategie (Malte Daniljuk, Telepolis, 30.05.2018) siehe auch: - Ein journalistischer Gau (Marcus Klöckner, NachDenkSeiten, 02.06.2018)
mein Kommentar: Wahrscheinlich sind News in der Ukraine verboten, da gibt‘s nur Fake-News: Das erinnert mich an den gepanzerten russischen Konvoi, der teilweise zerstört und den Flughafen von Donezk, der mit Atomgranaten beschossen wurde. Das ist einfaches Spiel für Journalisten und kein Gau! Alles aus der Ukraine, was nicht durch die Weißhelme oder die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (da unten ist der IS inzwischen arbeitslos geworden) bestätigt wurde, einfach nicht glauben! x
Kommt das Aus für Glyphosat in der Landwirtschaft? Die EU muss bald entscheiden – der Streit spitzt sich zu.
Wer die Wahrheit hinter Glyphosat sucht, riskiert Verwirrung: "Wir vertreten die Bürger! Was sollen wir ihnen antworten, wenn wir hier so unterschiedliche Auffassungen hören?" Der EU-Abgeordnete Alojz Peterle war nicht allein mit seiner Ratlosigkeit. Letzte Woche saß der Slowene in einem Hearing, das die Ausschüsse für Landwirtschaft und Umwelt anberaumt hatten. Beide Parlamentsgremien wollten endlich Klarheit gewinnen: Ist das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat nun riskant für die Gesundheit oder nicht? Doch nach der Expertenbefragung fühlten sich viele Volksvertreter kaum klüger.
Die Kontroverse über Risiken und Nebenwirkungen des weltweit meistverkauften Herbizids spitzt sich kurz vor dem Entscheidungs-Showdown in Europa noch einmal zu. Am 25. Oktober wird der EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis die Regierungen erneut zusammenrufen. Dann sollen sie sich endlich über die Wiederzulassung des Wirkstoffs verständigen, denn die vorläufige Genehmigung läuft Ende des Jahres definitiv aus. Und eine Einigung ist nicht in Sicht. mehr: - Glyphosat: Ein Gift mit Zukunft ... (Christian Greve, ZON, 18.10.2017) x siehe auch: - Wird Dicamba (Monsanto) in Arkansas verboten? (Post, 01.10.2017 – mit weiteren Montanto-Links)
Lissabon Portugal ist heute – mit linker Regierung – Musterschüler der EU. Dem Rechtsruck entkommt es mit einer besonderen Haltung
Die Luft Lissabons ist milder als in anderen europäischen Metropolen, das Leben nicht so teuer und die Menschen freundlicher. Sie gehen auch anders – langsamer, entspannter. Sobald man das von Touristen und Haschischverkäufern in Beschlag genommene Zentrum verlässt, ist die Stadt wunderbar altmodisch. Wie in Wien haben die Straßenbahnen und Cafés ihren ursprünglichen Charakter bewahrt, dem auch die Galerien und Pop-up-Clubs nichts anhaben können, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Der Rhythmus des Lebens und die Wehmut, die Art, wie der Tejo sich undeutlich im Meer widerspiegelt: In Lissabon stößt Europa auf Afrika und Südamerika. Die Wellen des offenen Meeres, die das Muster der gepflasterten Bürgersteige prägen, reichen bis nach Rio de Janeiro.
Portugal ist den Zuckungen des alten Kontinents entkommen. Merkwürdigerweise ist man hier frei von der Wut, die andernorts herrscht, obwohl das Land in den vergangenen Jahren stärker unter der Wirtschaftskrise und mehreren politischen Finanzskandalen zu leiden hatte als die meisten anderen europäischen Staaten. Bis 2014 dem Spardiktat der Troika unterworfen, werden die Portugiesen nun von einer von der KP und dem Linksblock tolerierten sozialistischen Minderheitsregierung unter Premierminister António Costa geführt, die das Land erfolgreich verwaltet.
Die Sozialisten rückten von der rigiden Austeritätspolitik ab, ergriffen ein paar soziale Maßnahmen, sorgten mit Investitionen für eine leichte Belebung der Wirtschaft und haben es bislang immer geschafft, alle fälligen Schulden zu tilgen – auch wenn die Regierung nach wie vor ein Haushaltsdefizit aufweist. Portugal ist die Gangrän erspart geblieben, dieser trockene Brand der Zehen, der den Großteil des europäischen Kontinents befallen hat: der Rechtspopulismus. Bei den letzten Parlamentswahlen erhielt die Partei der nationalen Erneuerung, die mit der Forderung „Portugal den Portugiesen“ antrat, weniger als 0,5 Prozent der abgegebenen Stimmen.
Krisenstaat Portugal: Wie die EZB die nächste Pleite hinauszögert {4:40}
Veröffentlicht am 10.02.2017
Der Fehlende Part
Die europäische Zentralbank ist zuständig für die Geldpolitik der Eurozone und versucht offenbar die nächste Krise noch etwas hinaus zu zögern. Hanno Vollenweider beschreibt ein konkretes Instrument der EZB mit dem die Zentralbanker versuchen, den Euro wenigstens noch für das Superwahljahr 2017 stabil zu halten.
Unter dem Pseudonym Hanno Vollenweider, veröffentlicht der Whistleblower seine persönlichen Erfahrungen und gewährt uns so einen Blick hinter die Fassade vom Finanzsystem und privaten Organisationen.
Finanzdelfin befragt Finanzminister: Entwicklungsland Griechenland? Portugal auf dem Irrweg? {5:53}
Veröffentlicht am 19.03.2017
Tilo Jung
Werde ein Naivling ► http://bit.ly/1A3Gt6E
Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/
Premiere von Tyler in der BPK: Am Mittwoch war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in der Bundespressekonferenz um seine „Eckwerte des Bundeshaushalts 2017“ vorzustellen. Sobald das eigentliche Thema erschöpfend abgefragt ist, besteht bei solchen BPK-Terminen meistens die Chance noch Fragen zu anderen Sachverhalten zu stellen...
Mehr dazu im Artikel im Naiv-Blog: http://www.jungundnaiv.de/2017/03/19/...
mein Kommentar: Wenn man jetzt eine Zeitung hätte, der man glauben könnte, dann könnte man sich eine Meinung bilden…
Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, über die Krisen in Europa dar, er fordert eine Entspannungspolitik gegenüber Russland Die EU steckt in einer tiefen Krise, in der Ukraine herrscht seit drei Jahren Krieg und die Beziehungen zu Russland sind auf einem Tiefpunkt. Lösungen scheinen in weiter Ferne. Andrej Hunko, europapolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, im Interview mit Andrej Mantschuk.
mehr: - "Der Putsch in der Ukraine hat die Büchse der Pandora geöffnet" (Andrej Mantschuk, Telepolis, 08.06.2017) x
InterviewYanis Varoufakis über die verschiedenen Deutungen der Griechenlandkrise
Seit seinem Rücktritt als Finanzminister Griechenlands im Juli 2015 ist von Yanis Varoufakis nur noch vergleichsweise wenig zu hören – zumindest in Deutschland. Im Februar 2016 hatte der Ökonom die europäische Bewegung DiEM25 mitgegründet. Deswegen verbringe er weiter viel Zeit in Flugzeugen, sagt Varoufakis, sei aber weiter in Griechenland zu Hause und plane auch nicht, daran etwas zu ändern. Warum Griechenland trotz einer mit 46,5 Prozent weiter nur knapp über Spanien liegenden Jugendarbeitslosigkeit hierzulande aus dem Fokus der Medien verschwunden ist? „2015 rebellierten wir inmitten dieses Schulden-Gefängnisses namens Griechenland“, sagt er, „und wie Sie wissen, haben Gefängnisaufstände einen Nachrichtenwert. Letzteren haben wir verloren, als die Griechen nach dem Staatsstreich der Eurogruppe und der Troika im Sommer 2015 zu stillem Leiden zurückkehrten.“ mehr: - „Das Establishment übt sich in Leugnung“ (Sebastian Puschner, der Freitag, 04.01.2017)
[Doku] Yanis Varoufakis - Das Interview [HD] [43:23]
Doku2015
Veröffentlicht am 30.08.2015 Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Stephan Lamby hatte mit den Arbeiten für ein Porträt des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble begonnen. Dafür wollte er auch den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gewinnen. Der Zufall kam ihm zu Hilfe. Im April traf er den unkonventionellen Politiker auf dem Bürgersteig vor dem IWF in Washington. Beide hatten das Gebäude verlassen, um kurz Luft zu schnappen. Varoufakis war sofort bereit, über Schäuble zu sprechen: "That's interesting. Let's talk."
Nach weiteren Begegnungen in Brüssel und Luxemburg wurde das Interview in der Athener Wohnung von Varoufakis - der inzwischen nicht mehr Finanzminister war - aufgenommen. "Alles andere als eine Luxuswohnung", berichtet Lamby. Varoufakis erzählt, wie es war, als er zu Jahresbeginn ins Amt gekommen war und praktisch leere Kassen vorfand. Auch seine Sicht auf das monatelange Ringen mit Europäischer Union, Eurogruppe und IWF ist ausführlich Thema. Er sei bei seiner Linie geblieben, so der Wirtschaftswissenschaftler, andere seien dagegen abgewichen, auch der griechische Regierungschef Alexis Tsipras. Im Gespräch mit Lamby erzählt der Mann mit der schillernden Persönlichkeit auch, wie sich die griechische Regierung heimlich auf einen Grexit vorbereitete.
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Die 45-minütige Fassung des Interviews mit Yanis Varoufakis läuft erstmals bei phoenix, am Donnerstag, 20. August um 21.40 Uhr. Das 75-minütige Porträt "Schäuble - Macht und Ohnmacht" mit O-Tönen von Varoufakis ist am 24. August um 21.30 Uhr im Ersten zu sehen.
Der Anwärter auf das Amt des französischen Präsidenten nennt Vorwürfe gegen Merkels Flüchtlingspolitik eine "widerliche Vereinfachung".
Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron unterstützt nach dem islamistischen Anschlag in Berlin demonstrativ die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es sei eine "widerliche Vereinfachung", wenn Merkel vorgeworfen werde, sie habe mit der Aufnahme von Flüchtlingen die eigene Hauptstadt und ganz Europa der Terrorgefahr ausgeliefert, sagte Macron der Süddeutschen Zeitung.
Frankreichs früherer Wirtschaftsminister äußerte Bewunderung für Deutschland und damit indirekt Kritik an der zurückhaltenden Flüchtlingsaufnahme der französischen Regierung, der er bis August selbst angehört hatte: "Kanzlerin Merkel und die ganze deutsche Gesellschaft waren auf der Höhe unserer gemeinsamen Werte. Sie haben unsere kollektive Würde gerettet, indem sie notleidende Flüchtlinge aufgenommen, untergebracht und ausgebildet haben." mehr: - Französischer Präsidentschaftskandidat Macron: Merkel hat unsere Würde gerettet (Leo Klimm, Süddeutsche Zeitung, 01.01.2017) x
Dans la tête d'Emmanuel Macron - Documentaire LCP [52:27]
Les Jeunes Avec Macron
Veröffentlicht am 03.10.2016 LCP consacre un documentaire inédit à Emmanuel Macron.
Une enquête riche en entretien avec le leader d'En Marche, pour mieux comprendre le sens de son engagement et sa vision pour la France de demain.
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Pour ceux qui refusent que le pays reste bloqué, ont le goût du travail, du progrès et du risque, et comme valeurs la liberté, la justice et l'Europe :
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Nach Zahlen der US-Gesundheitsbehörde ging 2015 erstmals seit mehr als 2 Jahrzehnten die Lebenserwartung zurück, während die Mortalitätsrate stieg
Normalerweise heißt es, die Lebenserwartung der Menschen werde weiterhin ansteigen, wie dies schon kontinuierlich während der letzten Jahrzehnte und sogar seit mehr als 100 Jahren der Fall gewesen ist. Hin und wieder gab es in den letzten Jahren einzelne Hinweise darauf, dass der Fortschritt im Hinblick auf das Lebensalter zu Ende kommen könne, dass der Gipfel womöglich überschritten sei. Aus den USA berichtet nun das National Center for Health Statistics (NCHS), dass die Lebenserwartung 2015 erstmals seit 1993 gesunken sei, was möglicherweise, wenn der Trend anhalten sollte, der Fortschrittserwartung einen Dämpfer versetzen könnte.
In Deutschland liegt die statistische Lebenserwartung für 2015 geborene Mädchen bei 83,1 Jahren und bei Jungen bei 78,2 Jahren. Um 1870 lag die Lebenserwartung für Frauen und Männer noch unter 40 Jahren. Damit hat sich die Lebenserwartung seitdem verdoppelt.
Wie schnell die Zunahme geht, lässt anhand der Angaben des Statistischen Bundesamts erkennen, wonach, bezogen auf 2012 und 2014, die "Lebenserwartung Neugeborener in den letzten zehn Jahren bei den Jungen um 2 Jahre und 3 Monate und bei den Mädchen um 1 Jahr und 6 Monate im Vergleich zur Sterbetafel 2002/2004 erhöht" hat. Nach einer EU-weiten Studie ist die Lebenserwartung seit 1990 um 6 Jahre gestiegen).
mehr: - Ende beim Fortschritt der Lebenserwartung? (Florian Rötzer, Telepolis, 09.12.2016)
mein Kommentar: Wenn die höhere Lebenserwartung israelischer Männer auf den Wehrdienst zurückgeführt wird, vielleicht darf man ja dann die höhere Lebenserwartung in der EU auf die Rettungsschirme zurückführen… Vielleicht ist das Sinken der Lebenserwartung ja Obama anzulasten… oder auch Putin…
Die einen beschwören die Einheit der Nato, die anderen sehen mehr "Verantwortung" und Rüstungsausgaben auf Europa zukommen – aber ganz neu ist der Versuch einer Abkehr von Europa nicht Seit Trumps Wahlsieg herrscht in transatlantischen Kreisen in Europa Panik. Viel wird gesprochen, dass Europa nun mehr "Verantwortung" übernehmen müsse, was heißt, die EU-Staaten sollen ihre Rüstungsetats endlich erhöhen und bereit sein, mehr als bislang im Ausland militärisch aufzutreten. Manche wie der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Unions-Fraktionschef Volker Kauder oder EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sprechen sich wieder einmal für die Schaffung einer europäischen Armee aus.
Die EU hatte sich nach dem Brexit schon dafür stark gemacht (Wir brauchen ein stärkeres Europa"), mit Deutschland und Frankreich als Vorreiter (EU: "Eine schlagkräftige europäische Verteidigungsindustrie schaffen") und Rückhalt bei Italien und Spanien gefunden (Europa vorbereiten für Einsätze mit hoher militärischer Intensität)
Am Wochenende schrieb Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, bislang wie sein Vorgänger loyaler Vertreter der US-Interessen in der Nato, einen Brandartikel im britischen Observer: "Alleine zu gehen, ist keine Option für Europa oder für die USA. Wir stehen den größten Herausforderungen für unsere Sicherheit in einer Generation gegenüber. Das ist nicht die Zeit, den Wert der Partnerschaft zwischen Europa und den USA in Frage zu stellen." Schließlich seien die Alliierten auch den USA als direkte Antwort auf die 9/11-Angriffe zu Hilfe geeilt. Hunderttausende Soldaten Europas hätten hier ihren Dienst geleistet, 1000 seien gestorben. Jetzt rüste man gerade gegenüber Russland auf – alles nur zur Abschreckung – und gegen den Terrorismus. Das transatlantische Bündnis beruhe auf gemeinsamen Werten. mehr: - Transatlantiker in Panik wegen Trump (Florian Rötzer, Telepolis, 14.11.2016) siehe auch: - Darth Trump und das Empörium (Ernstchen, Freitag-Community, 14.11.2016)
The Elites Hate This Video - MATT DAMON Exposes The ELITE NWO With An Amazing Speech! [5:08]
Truth Channel News
Veröffentlicht am 01.11.2016 The elites hate this video because it exposes the truth about this world. Tell us what you think in the comments!
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Thank you for watching and god bless this great nation!
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EXPOSED: The church is involved in Obama's biggest cover up
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Trump tells us a dark secret about the economy!
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FULL Robert De Niro Statement Trashing Donald Trump [2:02]
Listitude
Veröffentlicht am 08.10.2016 Hollywood star Robert De Niro came out with this political attack statement in the aftermath of the Access Hollywood leaked tape of Donald Trump's sexy locker room talk with host Billy Bush. In the commercial like remarks he trashed trump. DeNiro expressed opposition and disgust with Trump's character as reflected in the 10 year old hidden mic remarks. He urged voters to go with Hillary Clinton by implication of his opposition to Donald Trump. De Niro said Trump is blatantly stupid, he's a punk and he'd like to punch him.
WOW! Jon Voight Blasts Soros, De Niro & Hellary [7:52]
Hillary for Prison 2016
Veröffentlicht am 12.11.2016
Clint Eastwood & Robert Redford like Donald Trump ! [4:00]
Hillary for Prison 2016
Veröffentlicht am 13.11.2016
Celebrities on US Election [1:59]
The Movie Channel
Veröffentlicht am 08.11.2016 George Clooney, Matt Damon and other celebs on the US election x
Jonathan Pie on Trump win: The left caused this! [5:54]
Jonathan Pie
Veröffentlicht am 10.11.2016
Pie thinks he knows who is to blame for the rise of Trump...and you're not going to like it!
To use this video in a commercial player or in broadcasts, please email licensing@storyful.com - Noch ist Zeit (Lutz Herden, der Freitag, 14.11.2016) - Donald Trump – der letzte gewählte US-Präsident? (Ernst Wolff, Telepolis, 12.11.2016) - Keine Solidarität (Juliane Löffler, der Freitag, 11.11.2016) - Irreversible Schäden (Lutz Herden, der Freitag, 09.11.2016)
Die Story im Ersten: Der Angstmacher - Warum Trump Clinton schlagen kann [Doku] [44:19]
Doku Aktuell
Veröffentlicht am 18.11.2016 Donald Trump ist Europas Schreckgespenst: Unvorstellbar, dass ein Mann, der lügt, ohne mit der Wimper zu zucken, der über Einwanderer, Frauen, Homosexuelle herzieht, dass ein rücksichtsloser Provokateur das mächtigste politische Amt der Erde erringen könnte. Wie kann es sein, dass ein Land, das sich seiner Demokratie und Freiheit rühmt und politische Korrektheit auf seine Fahnen geschrieben hat, sich von einem Populisten einfangen lässt?
Trump ist Präsident - Wie konnte es dazu kommen? (Doku) [43:17]
The Wisdom of Documentaries
Veröffentlicht am 09.11.2016 mein Kommentar: Panik, Panik allerorten. Jetzt laßt den Donald doch einfach mal machen, anstatt wie aufgeregte Hühner in der Gegend rumzulaufen! (Mit Busengrapschern kennen wir uns in Deutschland aus!! :-))) Die wichtige Frage lautet: Warum haben wir es nicht kommen sehen? siehe auch: - Von der Gefahr einer hysterischen Opposition gegen Trump (Post, 22.11.2016) - USA, Dark Money, Trump – Wir haben es nicht gesehen! (Post, 11.11.2016) - Qualitätsberichterstattung in den Qualitätsmedien zur Qualitätswahl in der Qualitätsdemokratie (Post, 10.11.2016) - USA - Die gekaufte Demokratie? – Trump die Alternative? (Post, 03.11.2016 – Protonenpumpenhemmer empfohlen!) - Muss man Donald Trump hassen? (Post, 23.10.2016) meine Antwort: Ja, wenn man Wert auf political correctness legt 😜 - Faschismus im Frankreich der Zwischenkriegszeit (Post, 11.05.2015)
Wenn man sich folgendes 4-Personen-Stück ansieht, versteht man vielleicht ein kleines Stückchen von dem, was viele Amerikaner krank macht …
Frank Zappa on Crossfire
[21:17]
Ed Jordan
Hochgeladen am 06.10.2006 Zappa on CNN's Crossfire in 1986. Discussing copyright. Zappa's the man!
mein Kommentar: Kann mir jemand sagen, was perverser ist: die aufgeregte bigotte Diskussion über Inzest, die Zappa aufgezwungen wird oder die Tatsache, daß alle 10 Sekunden auf der Welt ein Kind an Hunger stirbt? Da sitzen ein paar moralisierende Gutmenschen herum und reden mit erhobenem Zeigefinger auf einen weisen Freak ein, während Menschen wie JeanZiegler, wenn sie den Mund aufmachen und die Dinge beim Namen nennen, in die Privatinsolvenz hinein verklagt werden. Wieviele Menschen sind gestorben, weil die guten USA die ganze Welt mit Freiheit und Demokratie zu beglücken versuchen, und wieviele Menschen sind gestorben, weil die bösen Kommunisten versuchen, ihr Reich auszudehnen? Prost! übrigens: Die expansionistischen Russen haben ihren Verteidigungsetat auf inzwischen fast auf 10 Prozent der NATO-Verteidigungsausgaben erhöht!
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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