Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Athen Fotini Bakadima war die Vertraute von Yanis Varoufakis und spielte bei Costa-Gavras mit. Ich treffe sie in einem Straßencafé
x Fünf Jahre nachdem 61 Prozent der Griechen in einem dramatischen Referendum OXI (Nein) zur Austeritätspolitik von EU-Kommission, EZB und IWF sagten, wieder ein Sommertag in Athen. Der Wind hat sich gedreht, die EU-Kommission will plötzlich geliehenes Geld verschenken, Griechenland bekäme aus dem Corona-Wiederaufbaufonds 32 Milliarden, heißt es. Athen erscheint mir rebellisch und vornehm wie stets. Das zentrale Viertel Exarchia, bewohnt von Anarchisten und Migranten, ist nachts mit Dreck übersät, nur der Straßenverkauf von Hardcore-Transen-Pornos ist verschwunden. In der Tram zum Meer spritzt mich eine feine Dame beim Desinfizieren ihrer Hände an und entschuldigt sich wortreich. Mich stört’s nicht; ein Tropfen Desinfektion von einer schönen Frau, das ist die Erotik unserer Zeit. Im Juli 2015 dauerte es nur Tage, und Premier Alexis Tsipras fügte sich den Kreditgebern doch. Aus dem Nein der Griechen wurde ein Ja von Tsipras. Seine Regierung sollte bald schon das Soll an Primärüberschüssen übererfüllen.
Folge des Austeritätsregimes? Zur Aufbesserung der Finanzen werden Röntgenaufnahmen samt Patientenakten kiloweise in einer Auktion feilgeboten
Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 hat strenge Regeln für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten eingeführt. Die Auswirkungen der DSGVO, die seit dem 25. Mai 2018 zum Zweck des innereuropäischen Datenaustauschs den gemeinsamen Datenschutzrahmen in der Europäischen Union stellt, haben Freiberufler, Vereine, Industrie und Internetseitenanbieter wegen der erforderlichen Anpassungen ihrer Datenschutzregeln lange beschäftigt.
Schließlich sah sich der Europäische Gerichtshot gemüßigt, vorzuschreiben, wie die Zustimmung von Benutzern zu den von Internetseitenbetreibern gesetzten Cookies gestaltet werden muss, um der DSGVO Genüge zu leisten. Dies, zahlreiche öffentliche Diskussionen und eine Vielzahl an Veröffentlichungen haben bei vielen Bürgern den Eindruck erweckt, als würden sämtliche ihrer persönlichen Daten vor Missbrauch geschützt.
Der Schein trügt. Zumindest in Griechenland. Denn dort werden die mithin vertraulichsten persönlichen Daten, nämlich Krankenakten, vom Staat zur Aufbesserung der Finanzen verkauft. Griechenland, trotz oder gerade wegen der Kontrolle durch die internationalen Kreditgeber in ständiger Geldnot, verkauft Krankenakten in Auktionen.
Mit einem Schreiben vom 5.4.2019, Protokollnummer DDDY 10509 13 EX 2019, der Unabhängigen Behörde für Staatliche Einnahmen, Generaldirektion für Zoll und speziellen Verbrauchssteuern wird als Ausschreibung 3942E eine Auktion zum Verkauf von medizinischen Krankenakten und Röntgenaufnahmen angekündigt. Zum Verkauf stehen laut Beschreibung unter anderen:
23.000 Röntgenaufnahmen samt der Patientenakten, Bruttogewicht ungefähr 23.000 Kilogramm, Einstiegspreis 0,60 Euro pro Kilogramm.
2.000 Röntgenaufnahmen plus Patientenakten, Bruttogewicht ungefähr 2.000 Kilogramm mit einem Einstiegspreis von 0,80 Euro pro Kilogramm.
6.000 gemischte Patientenakten, die auch Röntgenaufnahmen enthalten und die zum Kilopreis von 0,50 Euro angeboten werden.
5.000 Akten mit Röntgenaufnahmen für 0,80 Euro das Kilogramm.
In der Ausschreibung ist ausdrücklich vermerkt, dass die jeweiligen Posten nur als Gesamtheit und ohne Aussortierung durch den Käufer abgenommen werden müssen. Interessant ist im amtlichen Schreiben der eigens auf Druck der Kreditgebertroika installierten unabhängigen Behörde, dass diese sich auf eine nationale griechische Datenschutzverordnung aus dem Jahr 2005 beruft.
Der Unabhängigen Behörde für Staatliche Einnahmen, die frei von jeglicher Kontrolle durch die Regierung ist, sind neuere europaweit geltende Regelungen wie die DSGVO offenbar gänzlich unbekannt.
Der IWF macht mit beim dritten Hilfspaket für Athen - nur mit diesem Versprechen hat Wolfgang Schäuble die Griechenland-Hilfen durch den Bundestag gebracht. Nun laufen sie aus. Und es wird klar: Der Ex-Finanzminister hat die Öffentlichkeit getäuscht.
Drei Jahre lang verfolgt Wolfgang Schäuble diese Sache nun schon. Seit Griechenland im August 2015 zum dritten Mal bei den anderen Euro-Ländern Kredite in Milliardenhöhe tankte, um die Pleite abzuwenden, hat der einstige Finanzminister den Kritikern der Rettungsaktion gebetsmühlenartig versprochen: Auch der Internationale Währungsfonds (IWF), der Hilfspakete nur unter strengen Auflagen vergeben darf, wird sich beteiligen und somit garantieren, dass das Geld eines Tages auch aus Athen zurückkommt.
"Ohne IWF wäre es kein vernünftiges Ergebnis", versprach Schäuble im Mai 2016. "Ich erwarte, dass der IWF an Bord bleibt. Es ist dabei nicht so relevant, mit welcher Summe er sich beteiligt; entscheidend ist, dass er es tut", beteuerte Schäuble im April 2017 erneut. Im wenigen Wochen läuft das dritte Hilfspaket nun aus. Und eine der größten politischen Lebenslügen des einstigen Finanzministers, der sich inzwischen auf seinen Ruheposten als Bundestagspräsident zurückgezogen hat, fliegt auf.
Die Geschäftsgrundlage für die Griechenland-Rettung, die Schäuble den Abgeordneten vor drei Jahren versprochen hatte, hat sich nie materialisiert. Der Bundestag hat dem dritten Hilfspaket nur in der Erwartung zugestimmt, dass sich der IWF beteiligt. Doch dass das bis zum 20. August noch passiert, wenn es ausläuft, glaubt selbst EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici nicht mehr. Allein schon aus zeitlichen Gründen sei das "sehr unwahrscheinlich".
Wie geriet die griechische Volkswirtschaft an den Rande des Abgrunds? Dieses SPIEGEL-ONLINE-Video erklärt es anschaulich.
Zuerst erschienen auf der iPad-Version des SPIEGEL vom 14.06.2010.
Von Roman Höfner (Motion-Design), Jens Radü (Sprecher) und Thomas Hillenbrand (Skript).
Griechenland und die Schuldenkrise | Made in Germany {4:25}
DW Deutsch
Am 17.02.2010 veröffentlicht
Die griechische Schuldenkrise beschäftigt ganz Europa, vor allem die Euro-Länder. Durch die hohe Staatsverschuldung Griechenlands ist der Euro unter Druck. Im Dezember galt die Gemeinschaftswährung als Garant in der Wirtschaftskrise. Dann fiel der Euro auf rund 1.37 Dollar. Mittlerweile haben die EU-Länder grundsätzlich Hilfe angeboten, um die finanzielle Stabilität der Eurozone zu sichern. Und die griechische Regierung sie will einen rigiden Sparkurs fahren. Spüren die Bürger überhaupt etwas von der Staatsverschuldung ihres Landes? Jahrelang haben die Griechen ihren Staatshaushalt nicht im Griff gehabt. Die Menschen haben sich an diese griechische Tragödie gewöhnt, man wurschtelt sich so durch. Wie kommt nun der drohende Bankrott bei den Griechen selbst an? Spüren die in ihrem Alltag die Überschuldung?
Unser Reporter Miltiades Arsenopoulos ist in Athen und fängt die Stimmung vor Ort ein.
Dirk Müller Hintergründe der Griechenlandkrise! {10:24}
Daniel Lugo
Am 17.02.2010 veröffentlicht
Klare Worte zur Euro-Krise: Die „Griechen sollen sich selbst helfen und Steuern zahlen“, erklärt die Chefin des IWF radikal – kurz vor neuen Wahlen dort.
Nun ist der griechische Staat tatsächlich korrupt. Wer ist dafür verantwortlich? Sie ahnen es schon! Nicht der kleine Bürger auf der Strasse,
sondern die Kumpel von Frau Lagarde aus der griechischen Schmarotzerschicht, die - wie Spiros Latsis - ihre Milliarden schon lange in Sicherheit gebracht haben, denn sie wussten ja vorher, was passiert.
Alles abgemacht. Man kennt sich.
Was auch in Sicherheit gebracht wurde sind die griechischen Öl- und Gasvorkommen. Während rund um Griechenland im östlichen Mittelmeer ein Bonanza ausgebrochen ist,
weil dort riesige Öl- und Gaslager gefunden wurden, hört man von Griechenland nichts, obwohl es mitten in der Blase hockt. Nur ab und zu dringt etwas an die Öffentlichkeit, das wird aber schnell weggewischt.
Ein Bekanntwerden des Skandals würde die Geschäfte der Oligarchen stören, die gerade dabei sind, die Nordstaaten des europäischen Sauhaufens auszusaugen. Umso mehr engagiert sich – Sie ahnen es wahrscheinlich schon wieder –
Israel an der Sicherstellung möglichst vieler Reserven. Deswegen muss auch der Libanon von der Landkarte verschwinden und Syrien stört gewaltig bei den neuen Gasgeschäften. Vom Ghetto in Gaza ganz zu schweigen,
denn direkt vor Gaza liegen große Erdgasvorkommen. Merken Sie was?
Wenn die Bevölkerung der Deutschlands, Österreichs, der Niederlande und Finnlands wüßte, dass die Griechen ihre Schulden leicht bezahlen könnten, dann wäre der Teufel los.
Man kann getrost davon ausgehen, das in der Berliner Marionettenregierung der griechische Reichtum genau bekannt ist. Die sind ja mit von der Partie.
Zurück zu Erzheuchlerin Lagarde:
Lagarde äußerte trotz der tiefen Einschnitte bei Löhnen und Sozialleistungen und der hohen Arbeitslosigkeit wenig Bedauern über die Lage des westeuropäischen Staates:
„Ich denke mehr an die Kinder, die in einem kleinen Dorf im Niger in die Schule gehen und zwei Stunden Unterricht am Tag erhalten,
sich zu dritt einen Stuhl teilen und sehr froh sind, eine Ausbildung zu bekommen“, sagte sie dem britischen „Guardian“. „Ich habe sie immer im Auge, weil ich glaube, dass sie sogar mehr Hilfe brauchen als die Menschen in Athen.“
Mir wird schon wieder schlecht…
Doku: US-Geostrategie in Griechenland. {14:39}
newscan
Am 21.07.2015 veröffentlicht
Bis Kopernikus und Galileo behaupteten die Mächtigen, die Erde sei das Zentrum des Weltalls. Gegenteilige Beobachtungen liessen sie von der Inquisition, den Bütteln ihrer Macht verfolgen.
Die damalige Geopolitik wurde allein von der katholischen Kirche betrieben. Die Hintergründe dieser Politik blieben den Menschen verborgen.
Die heutige Geopolitik und Geostrategie wird in den USA entworfen und geplant. Gehilfen zur Erklärung und Durchsetzung dieser Politik sind die "Spin Doktoren", Think Tanks, die von den USA finanzierten diversen Transatlantischen Gesellschaften und NGOs, willfährige und abhängige Politiker und der Mainstream in Europa und nicht zuzletzt Psychologen. Sie erklären nicht, sondern ihre Aufgabe ist es, das Volk über die wahren Hintergründe von permanenten Kriegen und Finanzkrisen wie jetzt in Griechenland, zu täuschen, so sie diese Hintergründe selbst überhaupt verstehen.
Es war das englische Revolverblatt SUN, welches eine Hetzjagd auf Oskar Lafontaine eröffnete, indem es ihn zum "Gefährlichsten Mann Europas" erklärte.
Ziel der USA ist es, mit allen Mitteln den Petrodollar, den sie alleine und in beliebiger Menge drucken können, als Weltwährung zu verteidigen. Niemals darf der Euro so stark werden, dass er den Dollar ablösen könnte.
Alle Theorien, die Konflikte und Krisen anders zu erklären versuchen, sind Fragmentierungsversuche, bewust oder unbewusst zu kurz und stehen auf dem Kopf.
Von Paul Craig Roberts ist folgendes Zitat überliefert:
"So haben wir gelernt, dass Journalisten zugunsten der Regierung Lügen und Propaganda verbreiten, weil sie sich für Patrioten halten. Zugleich glauben die Leser und Hörer dieser Journalisten diese Lügen, weil auch diese sich für Patrioten halten."
Deutschland, Zahlmeister Europas? Tatsächlich hat der Bundeshaushalt von den Griechenlandkrediten auch profitiert – und 2,9 Milliarden Zinsen eingenommen.
Deutschland ist ein großer Profiteur der Milliardenhilfen zur Rettung Griechenlands und hat seit dem Jahr 2010 insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro an Zinsgewinnen verdient. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.
Kostenlos acTVism abonnieren: https://www.youtube.com/user/acTVismM...
In diesem Video spricht Yanis Varoufakis, der Gründer von Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25) und ehemalige Finanzminister Griechenlands, über den Begriff des “Schuldgefängnisses” und die ökonomischen Ideen von John Maynard Keynes. Dabei geht Varoufakis auch auf die Doppelmoral der Europäischen Union im Hinblick auf die Durchsetzung wirtschaftlicher Standards bei den Mitgliedsstaaten ein.
mein Kommentar: Was macht man, wenn einer unangenehme Ansichten hat? Man stellt ihn in die politisch unkorrekte Ecke! Wir lieben die Empörung! (Die gibt einem das Gefühl, Recht zu haben und lebendig zu sein!)
VAROUFAKIS - Die Wahrheit Vom Fake Im Fake // Jan Böhmermann (19.03.2015) {4:11}
MUSIC LEGENDS
Am 19.03.2015 veröffentlicht
VAROUFAKIS - Die Wahrheit Vom Fake Im Fake (19.03.2015) (NEU) Stick The Finger To Germany
Was hat Jan Böhmermann denn nun am Mittelfinger von Varoufakis gefaked, oder aber auch nicht? Das ist der Wahrheit!
Varoufakis' Reaktion auf die Videomanipulation durch Günther Jauch {2:11}
DerOpponent
Am 20.04.2015 veröffentlicht
Weitere Informationen unter:
https://deropponent.wordpress.com/
x Ernst Wolff erklärt den IWF in 5 Minuten. {4:54}
KenFM Am 09.02.2016 veröffentlicht
Er sieht aus wie Robert Redford in „Die Unbestechlichen“ und er ist genauso brillant. Die Rede ist von Ernst Wolff, einem Journalisten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Machenschaften der Geld-Elite bis ins kleinste Detail auszugraben und einer breiten Öffentlichkeit zuzuführen.
Das geschieht, wie für einen Autoren üblich, in Buchform, oder indem sich der Journalist Wolff für ein Interview vor die Kameras von KenFM begibt.
Wolff will den Dreck, den er zutage fördert, aber auch erlebbar machen. Die Wut über den Irrsinn bei den Usern verstärken, auf dass sich endlich der überfällige Widerstand regt. Nur so ist Wandel möglich.
Aus diesem Grund lädt Ernst Wolff am 11. Februar 19.30 Uhr in die Berliner Urania. Da Thema lautet:
„Weltmacht IWF - Die Auswirkungen der Programme des Internationalen Währungsfonds in Europa“
Was trocken klingt, erhält, wenn Wolff es präsentiert, einen gewissen Unterhaltungswert, wie dieser Ausschnitt aus Positionen #2 beweist.
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Varoufakis rechnet ab: mit Merkel, Schäuble und „Troika“ | Heiko Flottau | NachDenkSeiten-Podcast {12:31}
NachDenkSeiten
Am 26.02.2016 veröffentlicht
Yanis Varoufakis rechnet ab: mit Angela Merkel, mit Wolfgang Schäuble und mit der „Troika“
Persönliche Rechtfertigung oder glatte Wahrheit? Wenn ein Politiker ein Buch schreibt, das den Titel trägt „Die ganze Geschichte. Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“[1], dann ist wohl beides dabei – die subjektive, aber nicht ganz unberechtigte Sicht des Autors und, zum Teil wenigstens, ein Stück der „objektiven“ Wahrheit – wenn es eine solche denn gibt. Yanis Varoufakis, im Jahr 2015 für einige Monate griechischer Finanzminister, ist ein wort- und schreibgewaltiger Autor, der es an deutlichen Worten über die Beziehungen seines krisengeschüttelten Landes mit den, wie es sieht, überaus selbstgerechten Oberen der EU nicht mangeln lässt. Eine Buchrezension von Heiko Flottau[*].
[…]
* Heiko Flottau war von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo.
NachDenkSeiten – Die kritische Website
http://www.nachdenkseiten.de/?p=41864
10. Januar 2018 um 16:35 Uhr
Heiko Flottau (verant. Jens Berger)
Sprecher: Tom Wellbrock
Fußnoten im Beitrag:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=41864...
Links im Beitrag:
https://www.kunstmann.de/buch/yanis_v...
Yanis Varoufakis: Der Weltveränderer (Sternstunde Philosophie, 24.01.16) {54:31}
SRF Kultur
Am 25.01.2016 veröffentlicht
Mehr zum Thema: http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft...
http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft...
Er versetzte Europa in Aufregung: Yanis Varoufakis, der Finanzminister in Motorradkluft. Seine EU-Kollegen sahen in ihm den gefährlichen Outlaw, mit dem man nicht reden kann. Doch der Unangepasste verficht im Gespräch mit Stephan Klapproth mit beredter Leidenschaft und Präzision ein anderes Europa.
Homepage Sternstunde Philosophie: http://www.srf.ch/sendungen/sternstun...
Mehr Kultur: http://www.srf.ch/kultur
Aus dem Buch "Couragiert gegen den Strom. Über Goethe, die Macht und die Zukunft!"
In der Politik spielt Kultur normalerweise nur eine Nebenrolle, als Kulturpolitik oder bei bestimmten Anlässen, bei denen man sich mit dem schönen Schein umgibt. Die meisten Abgeordneten im Bundestag sind Juristen, gefolgt von Lehrern, Politologen und Volkswirten. Sahra Wagenknecht hingegen kommt von der Literatur und der Philosophie in die Politik, hat sich mit Goethe den Blick auf die Gesellschaftskritik und die Wirtschaft geöffnet oder sich durch Hegels Logik, vermutlich eines der schwersten philosophischen Werke überhaupt, hindurchgewühlt. Bekannt wurde sie als Linke, die sich nicht kopfüber vom Kommunismus verabschiedete, die aber gleichzeitig stets modisch gekleidet auftrat und in Wort und Verhalten eine ästhetische Form zelebrierte.
Sahra Wagenknecht im Interview zu ihrem neuesten Buch: Couragiert gegen den Strom {12:32}
Veröffentlicht am 02.09.2017
Westend Verlag
Was befähigt Sahra Wagenknecht, so hochengagiert diesen Job zu machen? Was genau sind ihre politischen Vorstellungen? Wie und unter welchen Umständen fand sie in den politischen Betrieb? Woher bekommt sie Anregungen und was nährt ihr politisches Verständnis? Davon berichtet sie in ihrem bislang persönlichsten Buch „Couragiert gegen den Strom“. Sehen Sie in diesem Interview zu ihrem Buch, worauf es ihr ankommt. Eines ist klar: Sahra Wagenknecht will anders Politik machen.
Sahra Wagenknecht bei Pelzig hält sich | 2 {17:45}
Veröffentlicht am 02.09.2017
Herr Wurstbrot
Maischberger-Talk mit Yanis Varoufakis, Sahra Wagenknecht und Lindner 10.02.2016 - Bananenrepublik {30:31}
Veröffentlicht am 11.02.2016
Bananenrepublik1
► Google+: https://plus.google.com/u/0/106701079...
► Zweiter-Upload-Kanal: http://www.youtube.com/user/dieBanane...
► Backup-Kanal: http://www.youtube.com/user/diebanane...
► Twitter: https://twitter.com/Stimmbuerger - Bananenrepublik
► Quelle: Erst Eurokrise, jetzt Flüchtlingsstreit – Wieder Ärger mit Griechenland? Gäste; Yanis Varoufakis DiEM 25, Sahra Wagenknecht, Die Linke (Fraktionsvorsitzende), Christian Lindner, FDP (Parteivorsitzender), Elmar Brok, CDU (Europa-Abgeordneter) und Nikolaus Blome (stellv. BILD-Chefredakteur) http://www.daserste.de/unterhaltung/t...
Maischberger-Talk mit Varoufakis: Alles Deppen außer Yanis http://www.spiegel.de/kultur/tv/sandr...
Schnelldurchlauf der Dinge, die Griechenland nicht auf die Reihe bringt http://www.sueddeutsche.de/medien/tv-...
Griechenland-Talk bei Maischberger | Varoufakis mit Macho-Auftritt http://www.bild.de/politik/inland/men...
Wie viel Komplexität verträgt eine Talkshow? http://www.faz.net/aktuell/feuilleton...
Varoufakis rechnet mit Europa ab – und lobt Angela Merkel http://www.rp-online.de/panorama/fern...
Varoufakis spricht über den "klügsten Moment des Jahres" http://www.welt.de/vermischtes/articl...
Linke Utopien: Precht diskutiert mit Sahra Wagenknecht {43:06}
Veröffentlicht am 27.04.2015
antikriegtv2
Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://www.facebook.com/antikriegtv
ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung
Hans-Olaf Henkel VS Sahra Wagenknecht über Manager-Gehälter {26:48}
Veröffentlicht am 14.04.2013
antikriegtv2
Millionen für Manager, Mindestlohn für die Masse - ist das gerecht? Darüber diskutierten bei Peter Hahne Sahra Wagenknecht von der Partei "DieLinke" und der Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel.
Nach rund 500 Jahren türkischer Herrschaft in ihrem Land begehrten die Griechen ab 1821 auf. Viele europäische Staaten unterstützten ihren Freiheitskampf, darunter auch die Könige Bayerns. Als die unabhängigen Griechen 1831 nach einem Staatsoberhaupt suchten, war der 16-jährige Bayernprinz Otto von Wittelsbach (1815-1867) zur Stelle. Im Februar 1833 wurde er als Otto I. König der Hellenen. Der junge Regent brachte aus Bayern einen Stab fähiger Verwaltungsexperten mit, die alle wichtigen Posten im Land besetzten. Sie drängten die zerstrittenen Griechen, für deren Mentalität sie kein Verständnis aufbrachten, zur Seite. Auch das Militär wurde von Bayern und anderen Ausländern geführt. Der schwärmerische, vom deutschen Idealismus geprägte König gründete 1837 in Athen die Ottonische Universität – die heutige Nationale und Kapodistria-Universität – als erste neuzeitliche Universität des östlichen Mittelmeerraums. Sie hatte anfangs vier Fakultäten (heute sechs): Theologie, Jura, Medizin und Kunst. Weitere Großprojekte des Königs belasteten den Haushalt schwer und führten zum Staatsbankrott. Die weitgehend von der politischen Gestaltung ausgeschlossenen Griechen erhoben sich 1843 gegen die »Fremdherrschaft«. Ein zweiter Volksaufstand 1862 trieb den König außer Landes, Otto I. zog sich enttäuscht nach Bamberg zurück. Die Athener Universität hat heute mehr als 50.000 Studenten.
Harenberg - Abenteuer Geschichte 2017
Die Bayern in Griechenland {26:10}
Veröffentlicht am 19.04.2014
Spurensuche einer deutsch-griechischen, bisher kaum bekannte Beziehung
Foto-Montage & angebliche Regie per Skype: Schauspielerin behauptet, sie habe Oscar-prämierten Regisseur für sich gewonnen - und kommt damit durch Eine kuriose Meldung gibt es aus der griechischen Theaterwelt. Ohne Kenntnis und daraus resultierend wurden die Namen eines Oscar-nominierten Regisseurs aus Zypern und eines amerikanischen Star-Regisseurs darin verwickelt. Der gesamte Plot erscheint in Zeiten der weltweiten Vernetzung aberwitzig - ist jedoch real. Nicht real ist hingegen, was die in Griechenland mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin und Politikerin Pemi Zouni bislang standfest behauptete. Die frühere Abgeordnete der PASOK hatte gegenüber der Michalis Cacoyiannis Stiftung behauptet, sie habe den Oscar-prämierten Regisseur Ang Lee als Regisseur für ihr Theaterstück "….und Julietta" gewonnen. Auf den entsprechenden Plakaten liest sich die Beteiligung Ang Lees durch das Layout des Plakats als "Ang Lee …..und Julietta". Die Stiftung des 2011 verstorbenen, mehrfach für den Oscar nominierten zypriotischen Regisseurs Michalis Cacoyiannis nahm das Stück in den Spielplan auf.
mehr: - Griechenland: Aberwitzig postfaktisches Theater (Wassilis Aswestpoulos, Telepolis, 12.03.2017)
Ancient Greek Theatre {4:01}
Meaghan Cahill
Veröffentlicht am 11.03.2012 Project for drama class. (: x
An Introduction to Greek Theatre {6:53}
National Theatre Discover
Veröffentlicht am 11.01.2013 For background detail on Greek theatre productions at the National Theatre, see our online exhibit http://www.google.com/culturalinstitu...
This film explores the defining aspects of Greek Theatre. The theatre of Ancient Greece flourished between 550 BC and 220 BC. A festival honouring the god Dionysus was held in Athens, out of which three dramatic genres emerged: tragedy, comedy and the satyr play.
Western theatre has its roots in the theatre of Ancient Greece and the plays that originated there. This collection features video about Greek theatre and productions of Greek plays staged at the National Theatre.
Featured in this film are experts Edith Hall, professor of Classics at Kings College, London, Laura Swift from the Open University, Dr Sean McElvoy from Varndean College, Brighton and actor Michael Grady-Hall from the cast of Antigone.
This film includes performance footage from the 2012 National Theatre production of Antigone, directed by Polly Findlay, starring Christopher Eccleston as Creon and Jodie Whittaker in the title role.
This film was made and directed by Chloe White for the National Theatre.
Discover more about the art of making theatre with the National Theatre:
http://www.nationaltheatre.org.uk/dis...
Bookshop: http://www.nationaltheatre.org.uk/boo...
Twitter: http://www.twitter.com/nationaltheatre
Facebook: http://www.facebook.com/national.thea...
iTunes: http://www.nationaltheatre.org.uk/itunes
TES: http://www.tes.co.uk/nationaltheatre
Was Angela Merkel mit IWF-Chefin Christine Lagarde über Griechenland besprochen hat, soll vertraulich bleiben. Klar aber ist: Die griechische Odyssee nimmt kein Ende. Es ist eine politische Illusionsschau auf Kosten der Steuerzahler
Illusionisten sind Zauberkünstler, die mit besonders großen Requisiten arbeiten. So gesehen sind in Brüssel, Athen, Frankfurt und den übrigen Euro-Hauptstädten die Meister-Illusionisten am Werk, wenn es um das Thema Griechenland geht. Nicht nur wird mit großen Requisiten gearbeitet (Rettungsschirme, Garantien, Reformversprechen), sondern es werden verschiedene Bühnen bespielt. Publikum: die Öffentlichkeit in den Geberländern, in Griechenland und den anderen Krisenländern des Euroraums. Die weltweiten Finanzmärkte sind weitere Adressaten der Vorstellung. Jeder Zielgruppe wird das passende Schauspiel geboten. Ziel ist, die Macht der Illusionisten zu erhalten – die Rechnung bezahlt das Publikum, also wir alle.
mehr: - Schauspiel der Illusionisten (Daniel Stellten, Cicero, 23.02.2017)
Das Spiel mit dem Grexit wird zum Wahlkampfthema
Die Kreditgeber haben in der aktuellen Grexit-Debatte das geschafft, was in der mittlerweile acht Jahre langen Wirtschaftskrise in Griechenland noch nie vorgekommen ist. Vier frühere und aktuelle Finanzminister aus der Zeit der Krise des Landes aus unterschiedlichen politischen Lagern und mit verschiedenen politischen Motiven und Ideologien sind in der Ablehnung des Taktierens und der Forderungen der Troika einig. Ein vierter, dessen aktive Zeit bereits abgeschlossen ist, hat einen radikalen Lösungsvorschlag kontra zur Troikapolitik präsentiert.
Die Wirtschaft Griechenlands hofft dagegen, dass eine vom Chef der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, gestartete Initiative eines eilig anberaumten Treffens der Euroworkinggroup am Donnerstag Früchte trägt. Die untereinander zerstrittenen Kreditgeber sind sich in einem einig, sie fordern neue Maßnahmen von den Griechen. Tsipras hingegen beschwört, dass er "keinen Euro Maßnahmen" beschließen würde, während sein Finanzminister Euklid Tsakalotos täglich neue Zugeständnisse gegenüber den Kreditgebern macht. mehr: - Griechenland: IWF fordert Besteuerung der Einkommen unter der Armutsgrenze (Wassilis Aswestopoulos, Telepolis, 09.02.2017)
InterviewYanis Varoufakis über die verschiedenen Deutungen der Griechenlandkrise
Seit seinem Rücktritt als Finanzminister Griechenlands im Juli 2015 ist von Yanis Varoufakis nur noch vergleichsweise wenig zu hören – zumindest in Deutschland. Im Februar 2016 hatte der Ökonom die europäische Bewegung DiEM25 mitgegründet. Deswegen verbringe er weiter viel Zeit in Flugzeugen, sagt Varoufakis, sei aber weiter in Griechenland zu Hause und plane auch nicht, daran etwas zu ändern. Warum Griechenland trotz einer mit 46,5 Prozent weiter nur knapp über Spanien liegenden Jugendarbeitslosigkeit hierzulande aus dem Fokus der Medien verschwunden ist? „2015 rebellierten wir inmitten dieses Schulden-Gefängnisses namens Griechenland“, sagt er, „und wie Sie wissen, haben Gefängnisaufstände einen Nachrichtenwert. Letzteren haben wir verloren, als die Griechen nach dem Staatsstreich der Eurogruppe und der Troika im Sommer 2015 zu stillem Leiden zurückkehrten.“ mehr: - „Das Establishment übt sich in Leugnung“ (Sebastian Puschner, der Freitag, 04.01.2017)
[Doku] Yanis Varoufakis - Das Interview [HD] [43:23]
Doku2015
Veröffentlicht am 30.08.2015 Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Stephan Lamby hatte mit den Arbeiten für ein Porträt des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble begonnen. Dafür wollte er auch den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gewinnen. Der Zufall kam ihm zu Hilfe. Im April traf er den unkonventionellen Politiker auf dem Bürgersteig vor dem IWF in Washington. Beide hatten das Gebäude verlassen, um kurz Luft zu schnappen. Varoufakis war sofort bereit, über Schäuble zu sprechen: "That's interesting. Let's talk."
Nach weiteren Begegnungen in Brüssel und Luxemburg wurde das Interview in der Athener Wohnung von Varoufakis - der inzwischen nicht mehr Finanzminister war - aufgenommen. "Alles andere als eine Luxuswohnung", berichtet Lamby. Varoufakis erzählt, wie es war, als er zu Jahresbeginn ins Amt gekommen war und praktisch leere Kassen vorfand. Auch seine Sicht auf das monatelange Ringen mit Europäischer Union, Eurogruppe und IWF ist ausführlich Thema. Er sei bei seiner Linie geblieben, so der Wirtschaftswissenschaftler, andere seien dagegen abgewichen, auch der griechische Regierungschef Alexis Tsipras. Im Gespräch mit Lamby erzählt der Mann mit der schillernden Persönlichkeit auch, wie sich die griechische Regierung heimlich auf einen Grexit vorbereitete.
+++
Die 45-minütige Fassung des Interviews mit Yanis Varoufakis läuft erstmals bei phoenix, am Donnerstag, 20. August um 21.40 Uhr. Das 75-minütige Porträt "Schäuble - Macht und Ohnmacht" mit O-Tönen von Varoufakis ist am 24. August um 21.30 Uhr im Ersten zu sehen.
Griechenland Das von WikiLeaks veröffentlichte Protokoll einer IWF-Debatte über Griechenland klingt so realistisch, dass man den Aussagen glauben kann – ob es sie nun gab oder nicht
mehr: - Wieder Grexit-Alarm (Lutz Herden, der Freitag, 04.04.2016) siehe auch: - Schäuble-Groupies in den Redaktionen (Sebastian Puschner, der Freitag, 04.04.2016)
Nicht nur auf der Insel Lesbos, in ganz Griechenland gibt es Freiwillige, die sich um Arbeitslose und Flüchtlinge kümmern
"Wie lange müssen wir noch Laufen?" fragen die Flüchtlinge 30 Kilometer vor dem Ziel. Der Weg von den Stränden, wo die Schlauchboote aus der Türkei ankommen, bis zum Hafen, wo die Fähren Richtung Athen und Thessaloniki fahren, ist fast 50 Kilometer lang. In kleinen Gruppen laufen die Menschen entlang der Straße, die sich durch Hügel und Felder windet.
"Nicht in unser Dorf, nicht in unsere Schule"
In einem Dorf passieren die Neuankömmlinge ein Schild, dass ein Anwohner aufgespannt hat. "Nicht in unser Dorf, nicht in unsere Schule. Es gibt andere Lösungen für die Flüchtlinge." Solche Transparente seien eine absolute Ausnahme auf Lesbos, meint die Ärztin Eleni Ioannidou, die Ende September zusammen mit drei Kolleginnen aus der nordkretischen Stadt Rethymno einen unbezahlten Freiwilligeneinsatz auf der Insel gemacht hat. Eleni verdient ihr Geld im Krankenhaus der nordkretischen Stadt Rethymno. Dort treffe ich sie spätabends. Während einer 24-Stunden-Schicht, hat sie gerade noch Zeit für ein Interview.
Eleni erzählt, es habe einen Aufruf der selbstorganisierten griechischen Gesundheitszentren gegeben, nach Lesbos zu fahren, um Hilfe zu leisten. Sie habe von dem Aufruf gehört, weil sie selbst neben ihrer Arbeit im Krankenhaus noch als Freiwillige im selbstorganisierten Gesundheitszentrum "Sozialen Solidarität" in ihrer Heimatstadt Rethymnoktiv ist. Auf Lesbos gab es schon eine von den griechischen "Gesundheitszentren" aufgebaute Klinik in einem Zelt, erzählt die Ärztin. Sie selbst hatte den Eindruck, dass es auf der Insel nicht so sehr an medizinischer Hilfe mangelt. Es gäbe vor allem menschliche Probleme.
mehr: - Griechenlands helfende Hände (Ulrich Heyden, Telepolis, 11.10.2015) Lesbos: Bis zu 1000 Flüchtlinge pro Tag [1:40]
Veröffentlicht am 19.06.2015
Drei Stunden waren sie auf See - drei Stunden voller Unsicherheit und Angst. Doch sie haben es geschafft. Diese Flüchtlinge sind an der türkischen Westküste in ein Schlauchboot gestiegen und losgefahren. Angekommen sind sie auf der griechischen Insel Lesbos.
"Wir sind Syrer, wir haben einen Traum. Wir wollen uns wie Menschen fühlen", sagt einer der Flüchtlinge.
Lesbos liegt nur rund 25 Kilometer von der türkischen Küste entfernt. Jeden Tag landen hier bis zu 1000 Flüchtlinge. Doch die griechis… LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2015/06/19/les...
Elendsflüchtlinge und Luxustouristen: Griechische Urlaubsinsel im Kulturschock [7:02]
Veröffentlicht am 10.10.2012
Eine Woche Urlaub auf der griechischen Insel Symi ist für knapp 600 Euro zu haben. Ein Direktflug nach Rhodos, dann eineinhalb Stunden mit der Fähre und schon ist man da. Für uns ist die Reise nach Symi ein Katzensprung. Für die Flüchtlinge, um die es hier geht, war die Anreise eine monatelange Odyssee.
Am Donnerstagabend hat Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras im Fernsehen seinen Rücktritt verkündet. Kurz vorher hatte der ESM eine weitere 26 Milliarden Euro freigegeben.
Der Schritt kam wenig überraschend. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Donnerstagabend seinen Rücktritt erklärt. Zuvor hatten die Euroländer dem nunmehr dritten »Hilfs«-Paket für Griechenland zugestimmt. Auf die für den 20. August angekündigte Vertrauensfrage hat Tsipras somit verzichtet. Der Politiker gab den Schritt bei einem Auftritt im Staatsfernsehen bekannt.
Der Rücktritt ist als taktisches Manöver zu werten, mit dem Tsipras hofft, den linken Flügel seiner Partei Syriza abzustrafen. Bei der Abstimmung über die im dritten Paket geforderten Reformen und Haushaltskürzungen hatte ihm ein Drittel seiner Fraktion die Gefolgschaft verweigert, sodass es Tsipras seinen Kurs nur mit Hilfe der Opposition durchsetzen konnte. mehr: - Neuwahlen am 20. September – Tsipras ist zurückgetreten (Freie Welt, 21.08.2015)
Der Leidensweg einer Familie von erster Entfremdung über einen Scheidungskrieg bis zur Trennung ist lang und hinterlässt keine Sieger. Vorwürfe tun weh und provozieren Gegenvorwürfe, man braucht Gründe für die eigene Enttäuschung und Wut, also sucht man im anderen das Schlechte. Was einem einmal gefallen hat, gilt nicht mehr. Im Kampf um die Kinder kommt man um Lügen und Intrigen nicht herum. Dann werden die Verwandten reingezogen, zum Schluss bekriegt man/frau sich um Finanzen und Besitz. Sind beide aneinander gekettet, weil eine(r) gesundheitlich oder finanziell zu schwach ist, steckt man/frau in einem zermürbenden Stellungskrieg fest.
Da kann nur eine Familientherapie helfen, also eine systemische Analyse der verbalen, intellektuellen und emotionellen Kommunikation – genau das Gegenteil der Suche nach dem/der Schuldigen. Hilfreich ist es, zurückzukehren zu den guten Zeiten und dann gemeinsam den Weg in Unglück und Verbitterung nachzugehen: Man/frau schaut sich die wichtigsten Ereignisse im Entfremdungsprozess an, auch – und gerade – mit den Augen des Partners (so gut es eben geht). Die Kinder helfen dabei, sie mögen ja Mama und Papa. Die Verwandten stören hingegen, sie nehmen fast immer Partei für den Partner aus ihrer Familie. Und es braucht Nachsicht, der erste Schritt dazu ist für den Stärkeren leichter als für den Schwächeren.
Es geht mir um Griechenland und die Szenen seiner Ehe mit den 18 Europartnern. Für mich ist dieser Konflikt eingebettet in eine Systemkrise Europas, ausgetragen wird er aber wie ein Ehekrieg mit wechselseitigen Herabwürdigungen, Beleidigungen, Lügen und Intrigen. Alle werden in den Krieg hineingezogen, nicht nur in Griechenland – in jedem EU-Land vertieft sich die Kluft. Dabei vermischen sich ökonomische, kulturelle und politische Konflikte. Für die einen geht’s um den Euro, für die anderen (klammheimlich) um die „faulen Griechen“ (aber listig wie Odysseus), für andere um ein neoliberales oder soziales Europa, wieder andere sehen einen Konflikt zwischen dem „ordentlichen“ Norden und den „schlampigen“ Süden. Die Medien kämpfen überwiegend auf der Seite ihres Landes. In den sozialen Netzwerken wird Krieg geführt wie nie zuvor in Europa, und zwar in jedem Land. mehr: - Europa auf die Couch! – Eine politische Familientherapie zur Lösung der Griechenlandkrise (Stephan Schulmeister, Blätter für deutsche und internationale Politik, August 2015) siehe auch: Grexit verhindert, Europa verspielt? (Steffen Vogel, Blätter für deutsche und internationale Politik, August 2015)
So tief wie dieser Tage hat die Eurozone noch nie in den Abgrund geblickt. Erstmals in seiner Geschichte drohte dem Währungsverbund der Verlust eines Mitglieds. Die Nacht vom 12. auf den 13. Juli, als in Brüssel Griechenlands Ausscheiden verhindert werden konnte, verdient daher ohne Zweifel das Attribut historisch – ebenso wie der 5. Juli, der Tag des griechischen Referendums. In den sieben Tagen dazwischen wurde aus einem lautstarken Nein zur Austerität ein kleinlautes Ja und damit der Verbleib Griechenlands in der Eurogemeinschaft.
Das deutsche Krisendiktat gegenüber Hellas läutet eine dunkle Ära autoritärer Krisenverwaltung in einem erodierenden Europa ein
Was ist der Unterschied zwischen der Mafia und der gegenwärtigen europäischen Führung? Die Mafia macht dir ein Angebot, das du nicht ausschlagen kannst. Die Führer der Europäischen Union machen dir ein Angebot, das du weder ausschlagen noch annehmen kannst, ohne dicht dabei selbst zu vernichten.
Es war die Irish Times, die am treffendsten die sadistische Logik des deutschen Diktats charakterisierte, der sich Griechenlands Linksregierung während des berüchtigten Brüsseler Krisengipfels in den Morgenstunden des 13. Juli beugen musste. Die sozioökonomische Vernichtung und Demütigung Griechenlands war das eigentliche Ziel, das Merkel und Schäuble verfolgten.
Sollte Syriza tatsächlich versuchen, dies extremistische Kahlschlagprogramm umzusetzen, mit dem Berlin Hellas in eine Art ökonomisches Protektorat verwandelte, wird die griechische Volkswirtschaft noch weiter abstürzen, ohne dass eine Aussicht auf Besserung bestünde. mehr: - Willkommen in der Postdemokratie (Thomasz Konicz, Telepolis, 27.07.2015)
Wichtige Aufklärung über die sogenannte griechische Staatsrettung - (Die Anstalt, 31.03.2015, Cut) [13:30]
Veröffentlicht am 01.04.2015
Hier wird aufgeklärt über die Umverteilung der Kreditrisiken von Banken und Versicherungen auf den europäischen Steuerzahler. Außerdem, gibt es Profiteure an der griechischen Krise, und wenn ja, wer sind diese? Wie Arbeitet und reagiert die Presse zum Teil? Erleben wir eine Bankenrettung die als griechische Hilfsgelderprogramme getarnt werden? Wird das Leben des Euros dadurch verlängert? Wer profitiert von den Privatisierungen? Wird das Geld, was aus dem Nichts generiert worden ist, nicht letztendlich verbrecherisch getauscht in etwas von Wert wie Infrastruktur usw. ? Sieht eigentlich noch jemand den Perfekten Bankraub der da begangen wird, wer hat noch den Überblick? Gibt es verbrecherische Netzwerke, die den Menschen nicht zugewandt sind und uns regieren wie Sklaven? Was passiert, wenn weiter alles verschlafen wird? Was wartet auf uns und unsere Kinder?
Wacht endlich auf ...., den das ist es, wo vor sie sich am meisten fürchten. Was passiert, wenn ihr Aufwacht und die Machenschaften der Schattenregierung erkennt?
Nur dann ... und nur dann, können wir etwas ändern, und zwar mit friedlichen Mitteln. Ohne uns sind sie hilflos. Die Macht steckt in jedem einzelnen. Er darf sie nur nicht abgeben an andere.
Immer wenn sie erzählen, "das ist alternativlos", dann lügen sie und schützen ihre Netzwerke und Interessen. Es gibt zahlreiche Finanzsysteme die gerecht und dem Mensche zugewandt sind, wenn man es will. Wenn ihr es auch wollt, dann haben wir alle eine bessere Zukunft, als dieses Sklavendasein für die Superreichen (Schattenregierung).
Die unabgesicherten Währungen weltweit werden nach der Krise weichen oder transformiert in Währungen, die mit Gold unterlegt sind. Das Experiment (Auflösung des Goldstandards) der Amerikaner nach 1971 ist dann abgeschlossen. Die Manipulation des Goldpreises nach unten ist ein absolutes muß und systembedingt in unserem korrupten Finanzsystem. Sonst würde jeder Dumme erkennen, das sein ungedecktes Geld eigentlich immer weniger Wert ist, bis es ganz oder fast ganz wertlos ist.
Nach einer reinen ungedeckten Papierwährung ist immer historisch eine goldgedeckte Währung gekommen.
Es ist eigentlich einfach, aber ihr werdet jeden Tag gehirngewaschen von vorne bis hinten, lasst diese Manipulationen einfach nicht mehr zu, fangt an das alte System einfach nicht mehr zu unterstützen. Sagt eure Meinung, geht friedlich demonstrieren, klärt friedlich auf. Zwingt aber niemandem eure Meinung auf. Versucht aus Deutschland einen souveränen Staat zu machen, im Augenblick sind wir der 51. Staat der USA ohne eigene Außenpolitik.
Fast das ganze weltweite Finanzsystem ist in privater Hand der Schattenregierung, der Superreichen. Ihr größtes Machtinstrument ist der US-Dollar, der von der privaten FED ausgegeben wird. Dieser ist seit 1913 in der Hand der Schatttenregierung, mit einer kleinen Außnahme von ca. einem halben Jahr, in dieser Zeit hatte John F. Kennedy die FED entmachtet und den Dollar wieder zum amerikanischen Volk zurückgeholt (ActNumber: 11110). Dann wurde er vor euren Augen hingerichtet. Die erste Amtshandlung vom Nachfolgerpräsidenten Lyndon B. Johnson war es, der privaten FED wieder den Dollar zu überlassen. Dies gilt heute noch.
Dies kann man alles selbst nachrecherchieren. Habe fertig.
Die so genannten “Verhandlungen” zwischen Griechenland und seinen Gläubigern sind abgebrochen. Die Europäische Währungsunion steckt in der größten Misere ihrer Geschichte. Griechenland steht vor einer ungewissen Zukunft. Nachfolgend einige Verweise auf lesenswerte Artikel und Analysen zum Thema.
In zahlreichen Kommentaren der Mainstream-Medien wird derzeit die alte Mär in Dauerschleife wiedergegeben, dass Griechenland habe keine Anstrengungen unternommen habe; die wirtschaftliche Misere des Landes sei auf unzureichende “Reformen” zurückzuführen. Griechenland habe sich nicht bemüht, habe getrickst und gelogen, anstatt sich zu reformieren. Dass dies eine glatte Lüge ist, haben wir schon vor einiger Zeit dargestellt: Griechenland hat bis zur Wahl von SYRIZA die “Reform”-Vorgaben der damaligen “Troika” aus IWF, EU-Kommission und EZB selbst nach deren eigener Darstellung in hohem Maße erfüllt. Das war eben genau das Problem: Denn dieses Befolgen der neoliberalen Agenda führte zu sozialer Verelendung (etwa zu mehr Suiziden und HIV-Neuinfektionen sowie zum Zusammenbruch des Gesundheitssystems), zu wirtschaftlichem Einbruch und zur Explosion der Staatsverschuldung. Was wiederum zur Konsequenz hatte, dass die von der damaligen “Troika” angestellten Berechnungen, die Grundlage der angeblichen “Rettungsprogramme” waren, vorne und hinten nicht aufgingen.
mehr: - Analysen zur Eskalation der Auseinandersetzungen um die Zukunft Griechenlands (annotazioni.de, 30.06.2015)
Die Urwahlen bei der spanischen Podemos zeigten mit nur 16% Beteiligung eine Ernüchterung an der Basis Basisgruppen der spanischen "Podemos" (Wir können es) hatten den Urwahlprozess hart kritisiert, dessen Ergebnisse am Freitag vorgestellt wurden. Sie hatten gewarnt, dass das Vorgehen der Führung um Pablo Iglesias zu einer "Enttäuschung" statt zur Mobilisierung der Basis führen werde. Da nur 59.723 von 385.000, knapp 16% der Sympathisanten, teilgenommen hatten, bestätigte viele darin. Das erstaunt, da auch über die umstrittene Bündnisfrage entschieden wurde. An der Wahl von Iglesias zum Generalsekretär nahmen im vergangenen November noch 43% teil. Doch es ist eine Ernüchterung feststellbar. Neben interner Kritik rührt die für viele auch aus den Vorgängen bei der Schwesterpartei Syriza in Griechenland. Überraschungen gab es nicht, denn es stimmten vor allem die ab, die auf Iglesias-Kurs sind. 94% wollen ihn im Herbst als Regierungschef sehen. Seine Liste wurde bestätigt und damit der gewagte Kurs, sich Bündnissen zu verweigern, um mit der "Marke" Podemos allein zu gewinnen. Podemos hat auf den vorderen Listenplätzen Plätze freigehalten, um Persönlichkeiten anderer Formationen auf ihren Listen kandidieren zu lassen. In verschiedenen Regionen gäbe es Gespräche, um Allianzen zu schmieden, wurde bei der Vorstellung der Abstimmungsergebnisse erklärt. mehr: - Spanien: Basisdemokratie oder doch nicht? (Ralf Streck, Telepolis, 25.07.2015)
Schulden Zum Internationalen Währungsfonds und zur Weltbank gibt es durchaus Alternativen. Aber diese neuen Finanzinstitutionen scheuen noch die Konfrontation Grexit oder Kapitulation – der griechischen Regierung blieb nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Aber hätte es nicht noch eine dritte Möglichkeit gegeben? Tatsächlich hat Alexis Tsipras versucht, Kredite von anderen Geldgebern zu bekommen, sehr zum Missvergnügen der Troika. Daraus wurde leider nichts, weder Russland noch China waren bereit, die nötigen Summen lockerzumachen. Tsipras hat das seinen Landsleuten in einem einstündigen TV-Interview erklärt. Sein Plan B hat leider nicht funktioniert. Geheim war Plan B keineswegs. Griechenland wurde Anfang Mai vom Sergej Storchak, dem stellvertretenden russischen Finanzminister, eingeladen, sich als sechstes Mitglied an der neuen Entwicklungsbank NDB zu beteiligen, einem Projekt der aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (BRICS). Daraus wurde nichts, weil die übrigen vier Staaten von dieser Idee weniger begeistert waren. Aber alleine die Einladung sorgte für einige Unruhe in Brüssel, Frankfurt und Washington. Denn sie brachte die neuen Finanzinstitutionen im globalen Süden ins Spiel. Können finanzstarke Schwellenländer, allen voran die BRICS mit ihren geschätzten fünf Billionen US-Dollar an Devisenreserven, als Geldgeber einspringen und Länder wie Griechenland aus der Schuldenfalle befreien? mehr: - Ein Plan B für die Zukunft (Michael Kratke, der Freitag, 24.07.2015)
Durch die Euro-Krise wird die Sicht auf die Realität vernebelt Die Griechenlandkrise spaltet Europa in zwei feindliche Lager. Es gibt nur noch die hässlichen Deutschen oder die faulen Griechen. Die einen sehen alle Verantwortung für das Euro-Desaster bei den europäischen Politikern mit Wolfgang Schäuble als Buhmann und Angela Merkel als Buhfrau. Die anderen geben alle Schuld den bösen Griechen mit Yanis Varoufakis und Alexis Tsipras als Buhmännern. Da sich alle entweder auf die eine oder auf die andere Seite eingeschossen haben, vernebeln sie die Sicht auf die Realität. Sie erkennen nur die Pole "deutsche Vorherrschaft" oder "griechische Opfer", obwohl die wahren Zusammenhänge eindeutig und für jedermann leicht zu erkennen sind. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen der "Eurokrise" und anderen Großkrisen der Vergangenheit und der Gegenwart. Die früheren Krisen wie etwa die Kubakrise resultierten aus dem Antagonismus der Weltmächte, aus Grenzkonflikten mit anderen Staaten oder aus inneren Unruhen. Die Politiker bewältigten Probleme, die ihnen fremde oder feindliche Mächte bereitet hatten. Bei der Eurokrise hingegen sind die demokratisch gewählten Politiker selbst der Feind, der in stümperhafter Selbstherrlichkeit eine Missgeburt namens "Euro" zeugte und fortan dessen fatale Geburtsfehler in ideologisch verblendetem Überschwang und gegen jede Vernunft verteidigt. Seit nunmehr mehr als zehn Jahren hasten die demokratisch gewählten Stümper von einem Gipfeltreffen zum nächsten und sind im Dauerstress damit beschäftigt, die von ihnen selbst verursachten und verantworteten Geburtsfehler mit denselben falschen Instrumenten zu reparieren, die schon bei der Einführung nicht funktionierten. Das ist so als wenn man den Autodieb zum Parkwächter beruft. Ausgerechnet der Bock wird Gärtner… mehr: - Griechenland: Die europäische Hängepartie geht weiter (Wolfgang J. Koschnick, Telepolis, 24.07.2015) siehe auch: - Eine verhängnisvolle Alternative (Hans Georg, Neue Rheinische Zeitung, 22.07.2015) - Wie die Geberländer von den Privatisierungen in Griechenland profitieren (Wilhelm von Pax, NeoPresse, 25.07.2015) mein Kommentar: alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos, alternativlos
Frau Merkel erklärt die "Soziale Marktwirtschaft"! die Bananenrepublik [2:52]
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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