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Mittwoch, 4. November 2020

Walmart ersetzt Roboter wieder durch Menschen - eine Wende?

Menschen würden besser (und billiger) den Bestand in den Regalen feststellen als Roboter, die nun "entlassen" werden

Die Furcht, dass Roboter und KI den Menschen in einer Gesellschaft, in der das Einkommen der meisten Menschen in der Unter- und Mittelschicht auf Arbeit basiert, aus der Arbeitswelt vertreiben können und damit einen Anstieg von Arbeitslosigkeit und Armut bewirken, ist vielleicht doch nur in manchen Bereichen berechtigt. Selbst bei relativ einfachen Arbeiten lohnen sich mitunter Roboter nicht, was freilich auch damit zu tun hat, dass der Niedriglohnbereich wächst, also die Menschen bereit sind oder sein müssen, auch für wenig Geld oder einen Hungerlohn zu arbeiten.

Der Konzern Walmart gilt als umsatzstärkstes Unternehmen der Welt mit den weltweit meisten Angestellten. Viele Jahre hat der Konzern, um die Lohnkosten zu senken, versucht, in seinen Märkten Menschen durch Roboter zu ersetzen. Damit will er auch weiter experimentieren, berichtet das Wall Street Journal, aber die Konzernführung hat beschlossen, keine Roboter mehr einzusetzen, um die Regale und die Vorräte zu überprüfen. In etwa 500 Märkten wurden die Roboter eingesetzt. Die Verträge mit dem Roboterhersteller Bossa Nova Robotics wurden beendet. Angeblich habe man während der Corona-Pandemie die Erfahrung gemacht, dass Menschen die Arbeit besser – und günstiger – leisten können. Zudem erschrecken sie auch nicht andere Menschen und Angestellte.

Noch im Januar war man bei Walmart entschlossen, mehr Roboter zu kaufen und weitere 650 Märkte damit auszustatten, wodurch die Gesamtzahl auf 1000 angewachsen wäre. Der Roboterhersteller pries seine Roboter entsprechend an. Mit ihnen würden Händler die Verfügbarkeit von Waren steuern, die Lagerhaltung und die Kauferfahrung optimieren können. Die Roboter würden die Angestellten von einigen Routinearbeiten entlasten, so dass sie sich mehr den Kunden widmen können.
mehr:
- Walmart ersetzt Roboter wieder durch Menschen - eine Wende? (Florian Rötzer, Telepolis, 04.11.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Mittwoch, 2. September 2020

iOS 13.7 verfügbar: Corona-Tracing direkt im Betriebssystem

Künftig können Gesundheitsbehörden die Kontaktverfolgung auch ohne eigene App auf dem iPhone implementieren. Google macht's ähnlich.

Apple und Google haben eine überarbeitete Version ihres Corona-Tracing-Frameworks vorgestellt, die Behörden die Entwicklung einer eigenen App erspart. Lokale Gesundheitsbehörden müssen stattdessen nur noch eine Konfigurationsdatei an Apple oder Google schicken, die zum Beispiel Informationen über Risikoeinschätzungen und das Verfahren bei möglicher Infektion beinhaltet. Das überarbeitete Framework generiert daraus dann selbst die Anwendung, die direkt ins OS integriert wird.

Bei Apple steht das Framework in der neuen iOS-Version 13.7 bereit, Google macht das Feature allen Android-Handys ab Version 6 zugänglich. In den USA wollen die Bundesstaaten Maryland, Nevada, Virginia sowie Washington, D.C das Feature als erste nutzen, europäische Regionen dürften folgen.
mehr:
- iOS 13.7 verfügbar: Corona-Tracing direkt im Betriebssystem (Ben Schwan, heise News, 02.09.2020)
siehe auch:
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Samstag, 29. August 2020

CCC hackt digitale Corona-Liste mit 87.000 Einträgen

Der Chaos Computer Club hat eine Cloud-Plattform für Gastronomen untersucht, mit der auch Corona-Daten erhoben werden: Datenleck vorprogrammiert.

Bei einem Restaurantbesuch wurden Mitglieder des Chaos Computer Club (CCC) dazu aufgefordert, sich in eine digitale Kontaktliste zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie einzutragen. Den Hackern wurde versichert, die Cloud-Software, mit der die Daten erfasst und gespeichert werden, sei sicher. Das prüften die CCC-Angehörigen – und fanden gravierende Schwachstellen in der Software und konnten sich Zugang zu 87.000 Corona-Datensätzen und 5,4 Millionen gespeicherten Reservierungen verschaffen.

Die üblichen Verdächtigen

Die CCC-Hacker machten sich zunutze, dass die Web-App des Cloud-Betreibers gastronovi die Zugriffsrechte der Benutzer im System nicht effektiv prüfte. So schafften sie es laut CCC "im Handumdrehen", vollen Administrator-Zugriff auf die App zu erlangen. Nun konnten sie sämtliche in dem System gespeicherte Daten einsehen und kopieren. Aber nicht nur die CCC-Mitglieder hätten Daten auslesen können, die sie nicht hätten sehen dürfen. Die CCC-Hacker entdeckten auch, dass das API, mit dem einzelne Restaurants mit dem System interagieren, ebenfalls fehlerhaft programmiert war. So hätten Restaurantbetreiber Zugriff auf Daten anderer Gastronomen erlangen können.

Die Passwörter der einzelnen Benutzer der Plattform waren ebenfalls unzureichend gesichert. Sie konnten einfach über das API abgerufen werden. Dabei handelte es sich nicht nur um Passwort-Hashes, sondern in Fällen von älteren Benutzerkonten zum Teil auch um Klartext-Passwörter. Dem CCC gelang es darüber hinaus, für eine große Anzahl der Hashes die dazugehörigen Passwörter zu rekonstruieren.

mehr:
- CCC hackt digitale Corona-Liste mit 87.000 Einträgen (Fabian A. Scherschel, heise online, 28.08.2020)
siehe auch:
- Die Fallzahlenepidemie (Post, 25.08.2020)
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Donnerstag, 17. Oktober 2019

Safari-Cache leeren - so geht's

Im Browsercache sammeln sich eine Menge unnötiger Daten. Wie Sie den Cache in Safari leeren, erklären wir Ihnen hier.
mehr:
- Safari-Cache leeren - so geht's (Anna Kalinowsky, heise online, 17.10.2019)


Freitag, 28. Juni 2019

Sicherheitsprobleme erfordern Kurswechsel für die Digitalpolitik im Gesundheitswesen

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) fühlt sich nach der gemeinsamen Pressekonferenz mit Medi Geno Deutschland und dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte, die am Donnerstag in Berlin stattgefunden hat, in ihren Befürchtungen rund um den Anschluss der Praxen an die Telematik-Infrastuktur (TI) bestätigt. „Das, was wir gestern von IT-Fachleuten und Juristen, aber auch aus der ärztlichen Praxis gehört haben, sollte alle politisch Verantwortlichen aufrütteln“, sagte Dr. Silke Lüder am Freitag in Hamburg. Die stellvertretende FÄ-Bundesvorsitzende und Hamburger Allgemeinmedizinerin fordert vor allem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf, hier die Reißleine zu ziehen.
mehr:
- Sicherheitsprobleme erfordern Kurswechsel für die Digitalpolitik im Gesundheitswesen (Freie Ärzteschaft, Pressemitteilung vom 28.06.2019)
siehe auch:
Jens Spahn vs. Datenschutz: Mit dem Kopf durch die Wand! (Post, 28.05.2019)
Wucht des Ärzteprotests überrascht Spahn – Ärzte wollen weniger Bürokratie für mehr Arztzeit (Post, 01.02.2019)
- Spahns Terminservice- und Versorgungsgesetz schadet der Medizinqualität (Post, 04.12.2018)

Dienstag, 25. Juni 2019

Künstliche Intelligenz: Wenn wir ein Wort hören, glauben wir, daß es was bedeutet

Autonome Systeme haben Entwicklungspotenzial. Wie aber kann das genutzt werden?
Verfahren des maschinellen Lernens haben der Künstlichen Intelligenz (KI) und der Robotik zu großer Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verholfen. Auf einmal schien der lange Zeit verlachten KI alles möglich zu sein. Doch mittlerweile scheint der Hype abzuebben und es wird immer deutlicher, dass auch Lernmethoden ihre Grenzen haben.
So machte Angela Schöllig (University of Toronto) in ihrem Hauptvortrag auf der Konferenz Robotics: Science and Systems (RSS) in Freiburg deutlich, dass die Kontrolltheorie durch das maschinelle Lernen längst nicht überholt sei. Vielmehr müssten beide sich ergänzen, wenn Roboter unter vielfältigen und variablen Bedingungen zuverlässig funktionieren sollen.
Lernverfahren seien gut geeignet, um große Datenmengen zu verarbeiten und unbekannte Umgebungen zu erkunden, könnten aber nicht mit Grenzfällen umgehen oder Sicherheit garantieren – was wiederum die Stärke der modellbasierten Kontrollverfahren sei. Modelle seien erforderlich, um sich wiederholende Fehler zu verstehen und die Stabilität und Robustheit eines Systems zu gewährleisten. Maschinelles Lernen wiederum kann die Leistung des Systems kontinuierlich verbessern und seine Anpassungsfähigkeit an Veränderungen in der Umgebung steigern.
mehr:
- Roboter müssen noch viel lernen (Hans-Arthur Marsiske, heise online, 25.06.2019)
siehe auch: 
Meinungsfreiheit: “Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt” (Post, 23.06.2019)
„Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur.“ (Post, 21.06.2019)
Die Forderung nach dem Nichtgebrauch des Verstandes hat Konjunktur (Post, 25.03.2019)
Künstliche Intelligenz und Wittgenstein: Worte, die unseren Verstand verhexen (Post, 25.05.2018)
Anerkennen, daß man selber der Fall ist! (Post, 12.05.2015)
Sind wir wie Roboter? (Post, 08.05.2015)
Die logischen Kategorien von Lernen und Kommunikation (Post, 25.11.2012)
- So isses … (Post, 30.08.2006)

Mein Kommentar:
Was ist das, was wir »Intelligenz« nennen? Ich kann ja auch sagen: »Unglaublich, was mein Wasserkocher alles kann! Wenn das Wasser kocht, schaltet er sich einfach ab!«

Mittwoch, 13. März 2019

Warnt vor Künstlicher Intelligenz | Physiker Christoph von der Malsburg

Warnt vor Künstlicher Intelligenz | Physiker Christoph von der Malsburg | SWR1 Leute {33:53}

SWR1 Leute
Am 13.03.2019 veröffentlicht 
"Die Gefahr durch die Künstliche Intelligenz ist schlimmer als die Atombombe", sagt Prof. Christoph von der Malsburg. Der Physiker, Neurobiologe und Hochschullehrer ist weltweit anerkannt als Pionier der technischen Gesichtserkennung und zählt zu den profiliertesten deutschen Forschern im Bereich KI. Er war unter anderem am Max-Planck-Institut in Göttingen, an der University of Southern California in Los Angeles und Mitbegründer des Instituts für Neuroinformatik an der Ruhr-Universität Bochum. Aktuell ist Christoph von der Malsburg Professor und Senior Fellow am Frankfurt Institut for Advanced Studies.

Freitag, 1. Februar 2019

Word: Bearbeitung von Fußnotentrennlinien

Word 2016, 2013: Fußnotentrennlinie bearbeiten oder entfernen [wissenschaftliches Arbeiten] {2:26}

Tatakaus
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Die Fußnotentrennlinie lässt sich bearbeiten, verändern oder auch entfernen. Wie das funktioniert, zeige ich in diesem Video. Viel Spaß beim Zuschauen!
Tatakaus' Excel 2016: Grundkurs für Einsteiger - Formeln, Funktionen & Pivot
Link mit RABATTCODE: https://goo.gl/RVUhEC
Buchempfehlung: Word 2016: Der umfassende Ratgeber für Einsteiger und Umsteiger. Ideal zum Einarbeiten und Nachschlagen (Affiliate-Link)
https://amzn.to/2E3913b

Da in dem Video nur über das Verlängern der Fußnotentrennlinie berichtet wird, hier noch ein Thread, der auch das Verkürzen beschreibt:
- Fußnotentrennlinie zu lang (MacUser.de, 06.01.2016)


Dienstag, 15. Januar 2019

"Jage keine Polizisten - sie sind da, um zu helfen"

Die Zeugenaussagen im El-Chapo-Prozess belegen unter anderem die Verbreitung von Korruption

Der Prozess gegen den 2017 an die USA ausgelieferten mexikanischen Drogenkartellchef Joaquín Guzmán alias "El Chapo", der im November begann, soll insgesamt vier Monate dauern. Inzwischen hat das Bundesgericht in Brooklyn, vor dem er geführt wird, neun der insgesamt 16 Belastungszeugen angehört. Durch ihre Aussagen wird auch einer größeren Öffentlichkeit bekannt, wie El Chapos Sinaloa-Kartell funktionierte. Einiges davon konnte man sich denken, anderes kam unerwartet.

Eine Überraschung, die Guzmáns ehemaliger kolumbianischer IT-Consultant Christian Rodríguez offenbarte, war, dass El Chapo auf etwa 50 Mobiltelefonen von Mitarbeitern und Kontaktpersonen Spyware installieren ließ, um sie zu überwachen. Das hatte den Nebeneffekt, dass er damit massenhaft Beweisdaten produzierte, die nun gegen ihn verwendet werden (vgl. Prozess gegen El Chapo: Drogenboss setzte auf Spyware und half so den Ermittlern).

mehr:
- "Jage keine Polizisten - sie sind da, um zu helfen" (Peter Mühlbauer, Telepolis, 15.01.2019)
siehe auch:
- Der misstrauische Drogenboss (Post, 10.01.2019)

Donnerstag, 10. Januar 2019

Der misstrauische Drogenboss

In New York steht der Boss des Sinaloa-Drogenkartells vor Gericht. Der hat sein engstes Umfeld überwacht und Ermittlern einen Schatz offengelegt. 

Einer der mächtigsten Drogenbosse Mexikos hat auf Telefonen seiner engsten Vertrauten Überwachungs-Apps installiert und US-Ermittlern damit tiefe Einblicke in seine intimste Kommunikation ermöglicht. Das wurde beim Prozess gegen Joaquín Archivaldo Guzmán Loera alias "El Chapo" deutlich, der derzeit vor einem US-Bundesbezirksgericht in New York geführt wird. Dort sagte diese Woche ein Mann aus, der dem Chef des Drogenkartells Sinaloa bei der IT geholfen hat, dann aber mit dem FBI kooperierte, wie Reuters berichtet.
mehr:
- Prozess gegen El Chapo: Drogenboss setzte auf Spyware und half so den Ermittlern (Martin Holland, heise online, 10.01.20149)

DEA vs Drogenmafia - Drogen im Visier 2017 DOKU {43:29}

INFO TV
Am 15.07.2017 veröffentlicht 


Mittwoch, 5. Dezember 2018

Achtung Dynamit-Phishing: Gefährliche Trojaner-Welle Emotet legt ganze Firmen lahm

BSI, CERT-Bund und Cybercrime-Spezialisten der LKAs sehen eine akute Welle von Infektionen mit Emotet, die Millionenschäden anrichtet.

Eine Cybercrime-Gang legt derzeit in Deutschland ganze Firmen lahm. Die Schäden erreichen schon in einzelnen Fällen Millionenhöhe; der Gesamtumfang lässt sich noch nicht überblicken. Der Verursacher ist Emotet – ein Trojaner, der mit äußerst gut gemachten Phishing-Mails ins Haus kommt und dabei kaum von echten Mails zu unterscheiden ist.

Die Emotet-Mails mit Trojaner-Anhang stammen scheinbar von Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten. CERT-Bund und Polizei-Behörden berichten von einer großen Zahl von Infektionen vor allem bei Unternehmen und Behörden; allein der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des LKA Niedersachsen liegen dutzende aktuelle Vorfälle bei Firmen vor.

Die Kriminellen haben sich offenbar Methoden und Techniken der staatlich geförderten Hacker-Gruppen abgeschaut: "Emotet ist nach unserer Einschätzung ein Fall von Cyber-Kriminalität, bei der die Methoden hochprofessioneller APT-Angriffe adaptiert und automatisiert wurden" erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm die neuartige Qualität der Angriffe. Konkrete Vorbilder für die neuen Cybercrime-Aktivitäten sind Spear-Phishing und das sogenannte Lateral Movement nach einer Infektion.

mehr:
- Achtung Dynamit-Phishing: Gefährliche Trojaner-Welle Emotet legt ganze Firmen lahm (Jürgen Schmidt, heise online, Security, 05.12.2018)
siehe auch:
- USBHarpoon: USB-Ladekabel als Gefahr (Dennis Schirrmacher, heise online|security, 21.08.2018)

TitanHQ - Email and Internet Security {4:38}

TitanHQ - Email and Internet Security
Am 21.02.2018 veröffentlicht 
The Emotet banking trojan is one nasty threat. Part Trojan, part network worm that steals banking information, contact address books and performs DDOS attacks. How was Emotet able to infect a school district and cost them $314,000?
Learn more at https://www.titanhq.com

Freitag, 24. August 2018

USA: Wenn die Hacker keine Russen sind

Demokraten ließen Hacker versuchen, in die Wählerdatenbank des DNC einzudringen, während Microsoft aus der Panik mit dem Abschalten von Fake-Websites ein neues Geschäftsmodell bewirbt

Vor den nur noch etwas mehr als zwei Monate entfernten Midterm-Wahlen ist die Aufregung in den USA groß, dass Hacker die Wahlen oder die Haltung der Menschen beeinflussen könnten. Jetzt musste der Democratic National Committee (DNC), dessen Computer 2016 durch spare fishing gehackt wurden, eingestehen, dass der diese Woche entdeckte und angeblich abgewehrte Hackversuch nicht vom Ausland oder von den immer gleich beschuldigten Russen kam. Der DNC hatte am Dienstag das FBI eingeschaltet, aber es stellte sich heraus, dass der Versuch, in die Wählerdatenbank einzudringen, nur ein Test war, den die Demokratische Partei von Michigan durchgeführt hatte, ohne den DNC zu benachrichtigen.

Die Demokratische Partei von Michigan hat offenbar "White-Hat"-Hacker von der Firma DigiDems angestellt, um den Angriff auf die Wählerdatenbank auszuführen. Sie haben offenbar DNC-Angestellten Emails geschickt, um diesen den Zugangscode zu entlocken, und eine Fake-Website erstellt. Die Datenbank DigiDems enthalte, so Bob Lord, der Sicherheitschef des DNC, die wichtigsten Informationen für die Partei, nämlich persönliche Daten der Wähler (um diese zu beeinflussen, müsste man hinzufügen).

Klar ist bislang nicht, warum die Angriffe ausgeführt wurden. Sollte die Sicherheit getestet werden oder wollte man gar mit einem False-Flag-Angriff, der den Russen untergeschoben wird, politisch gegen die Republikaner und Trump punkten? Lord sagte jedenfalls, dass permanent versuchte werde, den DNC zu hacken. Auch wenn es nun kein ausländischer Akteur gewesen sei, so sei dies doch ein weiterer Beweis, dass man wachsam sein müsse.

mehr:
- USA: Wenn die Hacker keine Russen sind (Florian Rötzer, Telepolis, 24.08.2018)

siehe auch:
- Donald Trump in Bedrängnis (Florian Rötzer, Telepolis, 22.08.2018)

mein Kommentar:
Auch wenn es Putin NICHT war, es bleibt immer was hängen!
Und DARUM geht es!

Mittwoch, 22. August 2018

Technik kostet Zeit…

Alte Rechner, langsame Drucker, abstürzende Programme: Weil Geräte und Software nicht funktionieren, geht Arbeitszeit verloren. Manchmal liegt es auch an den Kollegen. 

 Uralt-Rechner, die nur langsam hochfahren. Programme, die immer wieder abstürzen. Endlose Laufwege zum Drucker, der in der hintersten Ecke des Büros steht. Und Kollegen, die versehentlich einen Ausdruck einfach mitgenommen und dann weggeworfen haben: Durch mangelhafte, alte oder fehlerhafte Technik verlieren Mitarbeiter mit Bürojobs im Schnitt jedes Jahr rund 20 Arbeitstage. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Büroausstatters Sharp Business Systems in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide hervor.

In Zahlen sind das fast 10.000 Minuten im Jahr oder 38 Minuten pro Arbeitstag. Der Untersuchung zufolge frisst die meiste Zeit aber das Suchen und Nicht-Finden von Dokumenten. Im Schnitt verbringt jeder Büroangestellte demnach 22 Minuten pro Tag damit. Mitunter liegt es auch daran, dass Dokumente sich nur schwer laden lassen, weil die Software oder Hardware spinnt. Immerhin neun Minuten verbringt demnach jeder Beschäftigte damit, etwas auszudrucken – und weitere acht Minuten dauert es, bis der Drucker, ein Scanner, der Rechner oder ein sonstiges Gerät hoch- und runtergefahren ist.

Häufig ist alte Technik schuld. Und wenn gar nichts mehr geht, fragt man eben die Kollegen. Laut der Studie sorgt aber auch dieses Nachfragen für Arbeitszeitverlust. Und jeder fünfte Befragte in der Studie hat angegeben, bei manchen Tools nicht einmal zu wissen, wie die Geräte zu funktionieren.

Übrigens führt kaum etwas zu so unverhohlener Wut und Frustration wie nicht funktionierende Arbeitsgeräte. Auch wenn heftige Wutausbrüche wegen eines Programms, das ständig abstürzt, nicht bei jedem zum Joballtag dazugehören: Mehr als jeder Zweite glaubt, dass er mit einer besseren technischen Ausstattung wesentlich effizienter und produktiver wäre. Und immerhin 42 Prozent gaben an, dass funktionierende Technik sie zumindest motivieren würde.
mehr:
- Arbeitszeit: Ruckeltechnik kostet 20 Arbeitstage im Jahr (Tina Groll, ZON, 18.12.2016, beachte auch die Kommentare)
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office stress and computer rage best compilation HD {9:37}

Jonathan Fortier
Am 18.11.2014 veröffentlicht 
mannnnnn
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Dienstag, 14. August 2018

Linux-Aus: Niedersächsische Grüne haken nach

Eine kleine schriftliche Anfrage der Grünen-Fraktion im Niedersächsischen Landtag soll die Hintergründe der Windows-Zwangsmigration der Finanzämter klären.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag will die von der Regierung beschlossene Windows-Zwangsmigration der Finanzverwaltung nicht einfach hinnehmen: "Die Umstellung für die 12.000 PCs in den Finanzämtern ist offenbar eine politische Entscheidung, die die GroKo durchgesetzt hat. Bislang können wir nicht erkennen, dass Sachgründe dafür vorliegen. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen sind nicht bekannt", schreibt Stefan Wenzel, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion in seiner Pressemitteilung vom 10. August.

Die sogenannte kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung ist eins der in der Geschäftsordnung des Niedersächsischen Landtags festgeschriebenen Mittel, mit dem einzelne Abgeordnete Auskünfte zu Entscheidungen und Vorgehensweisen der Regierung einfordern können. Sie ist ein Instrument der parlamentarischen Kontrolle und muss von der Regierung schriftlich beantwortet werden, außerdem werden Anfrage und Antwort als Landesdrucksache veröffentlicht.

mehr:
- Linux-Aus: Niedersächsische Grüne haken nach (Mirko Dölle, heise online, 12.08.2018)

Brave New World: Bluetooth-Verbindungen hacken for free!

Bluetooth-Verbindungen nicht nur ausspioniert, sondern gleich unter Kontrolle gebracht: Btlejack zeigt Sicherheitsprobleme bei Bluetooth Low Energy.

Der französische Hacker Damien Cauquil hat mit Btlejack ein neues, leistungsfähigeres Open-Source-Tool zum Mitschneiden von Bluetooth-Low-Energy-Verbindungen (BLE) vorgestellt. Die Software läuft auf einem günstigen Minicomputer und klinkt sich mit dessen Hilfe als Man in the Middle in die Verbindung zwischen BLE-Endgerät und Smartphone oder Computer ein. Demonstriert hat der Hacker das anhand einer Drohne und eines Sex-Spielzeugs.

Nach Aussage von Damien Cauquil leiden alle bislang verfügbaren Sniffer für Bluetooth Low Energy an irgendeinem Problem: zu teuer, kein Mitschnitt der eigentlichen Verbindung, kein Mitschnitt bereits aufgebauter Verbindungen, zu hoher Hardware-Aufwand und so weiter. Daher entwickelte der Franzose mit Btlejack eine frei verfügbare Software, die mit den bisher bekannten Problemen Schluss machen soll.

Optimiert ist das in Python programmierte Tool für das Zusammenspiel mit dem Minicomputer micro:bit (ab 16,90 €), den es auch im heise shop gibt. Laut Cauquil lassen sich mehrere der Computer über einen USB-Hub gleichzeitig zu einer Art Mini-Cluster zusammenschließen, wodurch sich mehrere Verbindungen gleichzeitig belauschen lassen
sollen.
mehr:
- Btlejack: Neues Gratis-Tool zum Belauschen von Bluetooth-Verbindungen (Uli Ries, heise Security, 13.08.2018)
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Dienstag, 29. Mai 2018

Alte iPhone-Backups auf einem Mac mit iTunes löschen

iOS-Backups auf einem Mac finden

So erhalten Sie eine Liste Ihrer Backups:
  1. Klicken Sie in der Menüleiste auf das Suchsymbol.
  2. Tippen Sie folgende Zeichenfolge oder geben Sie sie per Kopieren und Einsetzen ein: ~/Library/Application Support/MobileSync/Backup/
  3. Drücken Sie die Eingabetaste.
So finden Sie ein bestimmtes Backup:
  1. Öffnen Sie iTunes. Klicken Sie in der Menüleiste auf "iTunes" und dann auf "Einstellungen".
  2. Klicken Sie auf "Geräte".
  3. Klicken Sie bei gedrückter Ctrl-Taste auf das gewünschte Backup, und wählen Sie "Im Finder anzeigen".
    Geräteeinstellungen

Quelle: Apple Support

Samstag, 12. Mai 2018

eGK vor dem Aus: Ärztetag beschließt Stopp der Online-Anbindung von Arztpraxen

Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Medienberichten zufolge offenbar darüber einig sind, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) „nicht zukunftsfähig“ ist, hat auch der Deutsche Ärztetag in Erfurt dem Projekt am Donnerstag eine Absage erteilt. Auf Initiative der Freien Ärzteschaft (FÄ) hat das Ärzteparlament die Politik aufgefordert, die Anbindung der Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) an die Telematikinfrastruktur (TI) zu Ende 2018 auszusetzen. Zudem sei die Androhung von Honorarabzügen bei Nichtanbindung zurückzuziehen. „Die technischen und organisatorischen Mängel sowie offene Datenschutzfragen sprechen eindeutig gegen eine Fortsetzung des Projekts“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich.
mehr:
- Pressemitteilung vom 11.05.2018 eGK vor dem Aus: Ärztetag beschließt Stopp der Online-Anbindung von Arztpraxen (Freie Ärzteschaft, 11.05.2018)

Donnerstag, 29. März 2018

Bildschirmphotos am Mac

TastenkombinationAktion
Cmd + Shift + 3Speichert gesamten Bildschirm als Datei.
Cmd + Ctrl + Shift + 3Speichert gesamten Bildschirm in der Zwischenablage.
Cmd + Shift + 4Speichert einen ausgewählten Bereich als Datei.
Cmd + Ctrl + Shift + 4Speichert einen ausgewählten Bereich in der Zwischenablage.
Cmd + Shift + 4, danach LeertasteSpeichert ein gewähltes Element/Fenster als Datei.
Cmd + Ctrl + Shift + 4, danach LeertasteSpeichert ein gewähltes Element/Fenster in der Zwischenablage.
Cmd + Shift + 6Speichert Screenshot der TouchBar als Datei.
Cmd + Ctrl + Shift + 6Speichert Screenshot der TouchBar in der Zwischenablage.
mehr:
- Screenshot unter Mac OS (MacEinsteiger.de, 17.11.2017)
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Montag, 5. März 2018

Mac OS X El Capitan: Dateien sicher löschen

Nutzen Sie in Ihrem Mac oder MacBook eine HDD-Festplatte, können Sie Ihre Daten mit der folgenden Anleitung weiterhin löschen. Auf SSD-Festplatten ist das Löschen nie wirklich sicher, hier sollten Sie Ihre Festplatte verschlüsseln.
1. Starten Sie als erstes das Terminal unter Mac OS X El Capitan.Geben Sie den Befehl "srm -f /ABC" ein und bestätigen Sie ihn mit der Taste [Enter].
2. Ersetzen Sie dabei den Platzhalter "ABC" durch den Dateipfad der zu löschenden Datei.
3. Möchten Sie einen kompletten Ordner löschen, nutzen Sie den Befehl "srm -rf /ABC".
4. Anschließend wird die zu löschende Datei 35 Mal überschrieben. Die Datei ist sicher gelöscht.
5. Tipp: Ziehen Sie die Datei nach dem Befehl einfach in das Terminal-Fenster, wird der Pfad automatisch eingetragen.

(Quelle: Mac OS X El Capitan: Dateien sicher löschen, Tim Aschermann, praxistipps.chip.de, 16.03.2016)

Dienstag, 27. Februar 2018

Word-Tips

Einfügen eines bedingten Trennstrichs
Tastenkombination: Befehlstaste plus »-« (Minus)
Quelle:
- Word: Bedingten Trennstrich per Tastenkombination einfügen (Tim Aschermann, Chip Praxistipps, 03.09.2014)

Steuerelemente einfügen
- So fügen Sie mit wenigen Schritten Steuerelemente in Word 2016 ein (MS-Office-Training)
am3421 Formulare mit Formularfeldern in Word anlegen

Am 25.09.2011 veröffentlicht
KonradRennert  
Ein Formular erstellen und bearbeiten, Formularfelder anlegen, bearbeiten und schützen Dieses Video gehört mit 60 weiteren zu einem Word-Training. Sie finden die Zusammenstellung der Themen einschließlich der Links zu den Fallbeispielen unter:
http://konrad-rennert.de/wp-content/u...
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