Posts mit dem Label Weißhelme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weißhelme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 30. September 2020

britisches Außenministerium: Dokumente zu westlicher Kriegspropaganda gegen Syrien geleakt

Leaks aus dem britischen Außenministerium bestätigen Vorwürfe über ein systematisches Weißwaschen der bewaffneten islamistischen Milizen als moderate Opposition

Das Label "moderate Opposition" oder "Rebellen" als Sammelname für die Milizen, die mit Waffengewalt in Syrien einen islamischen Staat herbeiführen wollten, hat sich lange gehalten. Erst seit einigen Monaten taucht in deutschen, englischen oder französischen Berichten der Begriff "islamistisch" oder "dschihadistisch" öfter auf, wenn es um diese Gruppierungen geht.

Dass sich der Blick auf die Verhältnisse auf dem syrischen Terrain erst mit einer derartigen Verzögerung verändert hat, hat mehrere Gründe; einer davon ist die professionelle und weitreichende Medien-PR-Arbeit zugunsten der militanten Gotteskrieger gegen die syrischen Regierung. Wie schnell die Medienabteilungen der islamistischen, salafistischen und dschihadistischen Milizen arbeiteten, war in Journalistenkreisen kein Geheimnis. Über Mail oder Whats-App-Kontakte wurde sehr rasch auf Ereignisse und Konfliktstoffe in Medienberichten reagiert. Die Milizen sind gut vernetzt.

200 bis 300 Leaks "mit empfindlichem Inhalt"

Anfang September wurde eine große Menge an Dokumenten veröffentlicht, die auf eine Medien-PR-Arbeit für die bewaffnete islamistische Opposition in Syrien deuten, deren Strategie und Ausmaß eine riesige Dimension haben. Sie ist ein Exempel für Kriegspropaganda am Anfang des 21. Jahrhunderts. Finanziert wurde sie von Regierungen Großbritanniens, den USA, europäischen Staaten und der EU, wie aus den Papieren hervorgeht.

Es handelt sich vermutlich um 200 bis 300 Leaks "mit empfindlichem Inhalt" aus dem britischen Außenministerium (FCDO), wie Middle East Eye berichtet. Über die Hacker wird noch gerätselt. Dazu stellt sich die Frage, wie es möglich war, in die Computer des Foreign Office einzudringen.

Zahlreiche Kostproben der geleakten Dokumente sind hier und hier veröffentlicht. Bislang haben sich nur der US-Journalist Ben Norton für The Grayzone und der französische Journalist Maxime Choix für Deep-News-Media die Mühe gemacht, das Material in längeren Berichten auszuwerten.

Ob die Dokumente authentisch sind, ist nicht belegt, aber wenig spricht dagegen. Das britische Außenministerium gibt dazu keinen Kommentar ab.

Es ist dies allerdings nicht die erste Veröffentlichung, die die Finanzierung von Medienarbeit durch die britische und US-amerikanische Regierung betrifft, um die Aktivitäten der bewaffneten Opposition in einem guten Licht zu präsentieren ( Propaganda: Syrische Bürgerjournalisten als militärisch-politische Schnittstelle). Dafür dass die britische Regierung mit Kommunikationsberatungsunternehmen in Sachen Syrien zusammengearbeitet hat, gibt es offizielle Belege.

Die in den Dokumenten aufgeführten Vertragspartner der britischen Regierung sind bekannt. Einer der Partner, die InCoStrat (Innovative Communications & Strategies) hatte schon 2016 gegenüber dem Guardian bestätigt, dass man Medien- und Kommunikationsunterstützung für die moderate syrische Opposition liefere. Die andere große Agentur ARK ist seit den Anfängen der syrischen Opposition "beraterisch" tätig, wie sie in einer Analyse-Broschüre von 2016 (Stichwort "Understanding the Syrian conflict") berichtet.

InCoStrat wurde von einem britischen Ex-Militär gegründet, der auch als strategischer Berater für Kommunikation im britischen Verteidigungsministerium arbeitete. Der Chef des Vertragspartners The Global Strategy Network (TGSN), auch ein Vertragspartner der britischen Ministerien, war früher ein Leiter der globalen Anti-Terroreinheit im MI6. Die erwähnte Kommunikationsagentur ARK hat ihren Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Angedeutet werden damit einmal die Verquickung des Militärapparats in die Image-Arbeit, auch das britische Verteidigungsministerium war an einigen PR-Aktionen beteiligt, und die Möglichkeiten einer enormen Reichweite durch beste Beziehungen in der arabischen Welt, zumal zu arabischen Sendern.
mehr:
- Syrien: Kriegspropaganda im 21. Jahrhundert (Thomas Pany, Telepolis, 30.09.2020)

mein Kommentar:
Jetzt bin ich aber sowas von erstaunt! 
Eine Propagandaaktion gegen Syrien? 
Das kann doch gar nicht sein!
Und unsere Medien haben nicht nur nicht darüber berichtet sondern sogar mitgemacht?
Ts, ts, ts, ts
siehe auch:
und die NachDenkSeiten von dem Müller schreiben so was ähnliches?
Ja, ist denn der Müller von allen guten Geistern verlassen?
Und bei den Weißhelmen gab es finanzielle Unregelmäßigkeiten?
Naja, die haben so viele Leute gerettet, die haben sich nicht so um Bürokratie gekümmert…
Der Faschismus der anderen (Post, 24.09.2018)
x
Weißhelm-Betrügereien: Wie lange können Bundesregierung und MSM das noch unter dem Radar halten? (Post, 22.07.2020)

Donnerstag, 23. Juli 2020

Mittwoch, 22. Juli 2020

Weißhelm-Betrügereien: Wie lange können Bundesregierung und MSM das noch unter dem Radar halten?


Als der Weißhelm-Gründer James Le Mesurier im November letzten Jahres in Istanbul Selbstmord beging, war dies für die deutschen Medien ein Thema. Klar, konnte man doch – ohne jegliches Indiz – Russland für den Tod des ehemaligen britischen Elitesoldaten verantwortlich machen. Damals war der Öffentlichkeit schließlich noch nicht bekannt, dass Le Mesurier kurz vor seinem Selbstmord den Unterstützern der Weißhelme, darunter auch der Bundesregierung, einen Brief schickte, in dem er zugab, deren Spendengelder veruntreut zu haben. Aufgedeckt hat dies die mehrere Monate andauernde Recherchearbeit der niederländischen Zeitung „De Volkskrant“. Demnach einigten sich die Geberländer, den Betrugsfall geheimzuhalten. Das gilt offenbar auch für die Rechercheergebnisse aus den Niederlanden. Hatten die Weißhelme früher einen Stammplatz in der Berichterstattung, verschweigt man nun eisern die Dekonstruktion des Mythos. Von Jens Berger.
mehr:
- Betrug bei den „Weißhelmen“ und Politik und Medien schweigen (Jens Berger, NachDenkSeiten, 22.07.2020)
siehe auch:

Betrugsskandal bei den "Weißhelmen" – Wieso hat Bundesregierung nicht den Bundestag informiert? {4:02 – Start bei 1:06 – Christofer Burger: » Tatsache ist, daß im April 2020 das Auswärtige Amt Zinsen in Höhe von 49.596,92 Euro von der niederländischen Stiftung/NGO Mayday Rescue Foundation zurückgefordert hat. «}

RT Deutsch
Am 21.07.2020 veröffentlicht 
Begleittext siehe YouTube
x
dazu siehe auch:
==========
Die niederländische Zeitung de Volkskrant berichtete, dass er drei Tage vor dem Selbstmord von James Le Mesurier am 11. November 2019 seinen Geberländern einen Betrug bei der Mayday Rescue Foundation gemeldet hatte und angeboten hatte, von der Stiftung zurückzutreten. Dies folgte auf den Besuch eines niederländischen Buchhalters im Mayday Rescue Office in Istanbul, bei dem falsche Quittungen aufgedeckt wurden, nachdem ein Mitarbeiter zugegeben hatte, dass sie und ein Kollege die falsch datierten Quittungen auf Anweisung von Le Mesurier geschrieben hatten. [11] [12]
Eine forensische Untersuchung der Konten von Mayday Rescue durch Grant Thornton fand anschließend auf Initiative der Geberländer statt, da die meisten Finanzunterlagen fehlten. ein zusammenfassender Bericht, den die Journalisten von de Volkskrant gesehen hatten. Le Mesurier hatte einen großen Betrag von der Stiftung geliehen, um seine Hochzeit im Jahr 2018 zu bezahlen, und Bargeld, das für andere Zwecke bestimmt war, war verwendet worden, um Prämien an leitende Angestellte, einschließlich sich selbst und seiner Frau, zu zahlen. Der neue Administrator, Cor Vrieswijk, bezeichnete die Gehälter der leitenden Angestellten als "übermäßig", in einigen Fällen als 26.000 Euro pro Monat, obwohl diese von den Geberländern genehmigt worden waren. Die von Le Mesurier gemeldete ursprüngliche Angelegenheit, eine Zahlung von 50.000 US-Dollar an sich selbst, war das Ergebnis eines "Missverständnisses" und nicht eines Betrugs. [11] [13]
Andere Kritikpunkte waren, dass es hier keinen Aufsichtsrat gab, so dass die Direktoren ihre eigenen Gehälter festlegen konnten, und dass die gemeinnützige Organisation Handelsniederlassungen in der Türkei und in Dubai hatte. Das niederländische Außenministerium hatte seine Unterstützung für Mayday Rescue im Jahr 2018 wegen Bedenken hinsichtlich des Finanzmanagements eingestellt. [11]
Der neue Administrator von Mayday Rescue gab Anfang 2020 bekannt, dass die Stiftung innerhalb weniger Monate geschlossen werden würde.  Deutschland fordert fast 50.000 Euro zurück, und die Niederlande halten einen endgültigen Zuschuss von über 57.000 Euro zurück. [11]
[Mayday Rescue Foundation, Betrugsvorwurf, engl. Wikipedia, abgerufen am 23.07.2020 – Google-Übersetzer – Ich habe die englische Wikipedia zitiert, weil im deutschen Artikel die Finanzprüfungsgesellschaft Grant Thornton nicht vorkommt.]
==========

Die Mayday Rescue Foundation hat im Juli 2020 die Verwendungsnachweise für die Projektphasen Batal 19 und Batal 23 bei den für die Prüfung zuständigen Behörden Auswärtiges Amt und Bundesverwaltungsamt eingereicht, wo sie zeitnah bearbeitet werden. Das Auswärtige Amt sieht nach der Untersuchung des Prüfungsunternehmens Grant Thornton keinen Hinweis auf Betrug und geht davon aus, dass die Mittel ihrem vorgesehenen Verwendungszweck, der Förderung der Weißhelme, zugegangen sind. Dies legt auch der Abschlussbericht einer Finanzprüfung durch Grant Thornton nahe. Um eine zweckgemäße Verwendung der Mittel abschließend sicherzustellen, laufen derzeit Verwendungsnachweisprüfungen.
[Im Wortlaut: Regierungspressekonferenz vom 20. Juli 2020, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung]

x

Freitag, 20. Dezember 2019

Tagesdosis 20.12.2019 – Skandal um Fake-Chemiewaffenangriffe in Syrien

Die Glaubwürdigkeit der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ist dahin. In dieser Tagesdosis geht es um gefälschte und manipulierte OPCW-Berichte, um die Zusammenarbeit von Weißhelm-Terroristen, Lügenmedien und US-NATO-Kriegstreibern, und um den Widerstand eines einsamen US-Journalisten.

Für aufmerksame Beobachter ist es sicherlich keine Neuigkeit, dass die vorgetäuschten Chemiewaffeneinsätze gegen die Bevölkerung in syrischen Dörfern vom Werte-Westen als Kriegspropaganda gegen die rechtmäßige Regierung in Syrien eingesetzt wurden. Die lokalen Handlanger des Westens bei diesen perfiden Angriffen unter falscher Flagge waren und sind die als zivile Helfer maskierten „Weißen Helme“, die eng mit den lokalen, islamistischen Terrorgruppen verbandelt sind.

Das arglistige Zusammenspiel zwischen den Weißhelm-Terroristen, westlichen Geheimdiensten, dem Management der Welt-Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) und den westlichen Regierungen ist jetzt dank einiger Whistleblower aus dem Inneren der OPCW, – verbunden mit jüngsten Veröffentlichungen offizieller OPCW- Dokumente durch Wikileaks einwandfrei belegt worden. An dieser Stelle gehört unser Dank auch Julian Assange, dem Gründer von WikiLeaks, der für seine Aufklärungsarbeit aktuell laut UNO-Bericht in einem britischen Gefängnis trotz weltweiter Proteste gefoltert wird.

Im vorliegenden Fall aus dem Jahr 2018 geht es um die Aufklärung des ebenfalls von den Weißhelmen fingierten, besonders brutalen Angriffs mit Chemiewaffen gegen die Bevölkerung der syrischen Ortschaft Douma. Laut der von den Weißhelmen gelieferten und im Westen als offizielle Version verbreiteten Darstellung des CW-Angriffs gab es in dem von Terroristen besetzten Ort angeblich besonders viele Kinder unter den Opfern, die auf schreckliche Weise erstickt sein sollen. Diese abscheuliche, allerdings nur vorgespiegelte Tat, wurde im Westen, auch in Deutschland, von Politikern und Medien breit gestreut, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit aufzuwühlen und so den eigenen Regierungen eine Legitimation für die Eskalation ihres Krieges gegen Syrien zu geben.

Trotz der schon damals einsetzenden Zweifel über die Hintergründe der Tat, wozu auch die schlechten schauspielerischen Leistungen der angeblich Hilfe leistenden „Weißhelm-Terroristen“ beitrugen, nahmen die USA, Großbritannien, Frankreich und einige andere NATO-Länder den CW-Angriff unter Falscher Flagge zum Anlass für Luftangriffe gegen Ziele der rechtmäßigen Regierung von Präsident Assad. Nur die Präsenz Russlands in Syrien verhinderte eine Ausweitung des Krieges.

Zugleich machte der Werte-Westen, – die Bundesregierung mit eingeschlossen Russland für den angeblich von der syrischen Regierung durchgeführten Chemiewaffenangriff auf Douma mitverantwortlich. So erregte sich z.B. Außenminister Heiko Maas, es gelte nun, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten. Russland habe bisher auf internationaler Ebene Möglichkeiten verhindert, um Dinge zu überprüfen und Verantwortlichkeiten festzustellen. „So kann es nicht weitergehen“, wurde Maas von der SZ zitiert (1).

Derweil wurden die „Weißhelm“-Terroristen international noch stärker als Retter in der Not gefeiert. Das, obwohl Douma bei weitem nicht ihr erster, vorgetäuschter Chemiewaffenangriff war. Bei einem dieser gefakten CW Angriffe wurde nachweislich ein Kind von einem Weißhelm-Terroristen umgebracht, und wahrscheinlich war es nicht das erste oder letzte. In besagtem Fall hatte 2015 die schwedische Ärztevereinigung auf Grund von Video- und Filmmaterial, das von den Weißhelmen selbst als Beweis für ihr gutes Werk ins Netz gestellt worden war, Alarm geschlagen.

mehr:
- Tagesdosis 20.12.2019 – Skandal um Fake-Chemiewaffenangriffe in Syrien (Rainer Rupp, KenFM, 20.12.2019)
siehe auch:
Neue WikiLeaks-Dokumente entlarven Lügen über die Chemiewaffenangriffe in Syrien von 2018 (Post, 19.12.2019)
- Weißhelm-Videos und die sogenannte »gemäßigte syrische Opposition« (Post, 11.10.2019)
x

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Neue WikiLeaks-Dokumente entlarven Lügen über die Chemiewaffenangriffe in Syrien von 2018

Dass der vermeintliche Giftgasangriff in Douma/Ghouta bei Damaskus 2018 ebenso wie alle anderen „syrischen Giftgasangriffe“ im Syrienkrieg eine Propagandaerfindung des angreifenden Westens sind, war jedem Experten sofort klar. Und man konnte diese Anschuldigungen alleine schon mit der Enttarnung der wieder einmal von den Weißhelmen und anderen „pro-westlichen Aktivisten“ auf lächerliche Art und Weise gefälschten Beweismitteln widerlegen. 

Die Bösen gaben trotzdem nicht auf und versuchten wieder einmal, unter dem Missbrauch einer internationalen Organisation (OPCW) Beweismittel zu fälschen. Doch jetzt haben zahlreiche dieser OPCW-Mitarbeiter ausgesagt, dass Verantwortliche die OPCW-Berichte im Sinne des Westens gefälscht haben. Klar war das ohnehin, denn die Faktenlage sprach ganz so eindeutig gegen den Westen, dass auch ein frisierter OPCW-Bericht eigentlich nichts mehr brachte.


Die OPCW-Wissenschaftler rebellieren mittlerweile gegen die Fälschungen. Die westlichen Medien halten den Skandal unter der Decke. Wie immer eben. WikiLeaks hat interne Dokumente zu den Streitigkeiten veröffentlicht.


Nun wird es unseren Propaganda-Medien allerdings etwas schwerer fallen, ihre Fake-News-Propagandastories zum Überfall fremder Länder, der Ermordung und Vergewaltigung ihrer Einwohner und Plünderung ihrer Ressourcen mit einem „Laut einem OPCW-Bericht…“ einzuleiten … äähhh… einzulügen.


Hier unten einige (unvollständige Übersicht) Meldungen der letzten Wochen zum Thema OPCW (Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons, Organisation für das Verbot chemischer Waffen).

mehr:
- Syrien/OPCW: Gefälschter Douma-Giftgasangriff (Blauer Bote, 15.12.2019)
siehe auch:

UK: Journalist condemns 'complete failure' of media after quitting Newsweek over OPCW story {5:50}

Ruptly
Am 19.12.2019 veröffentlicht 
Subscribe to our channel! rupt.ly/subscribe
British journalist Tareq Haddad, who resigned from Newsweek after its management had refused to publish his report on the alleged chemical attack in Syria, gave an exclusive interview to RT, in London on Tuesday.
Haddad said that he was preparing an article on the alleged chemical attack in the Syrian city of Douma, based on the letter purportedly leaked by a member of the Organisation for Prohibition of Chemical Weapons (OPCW), which suggested that the organisation's interim report had been altered and the findings of the OPCW inspectors had been suppressed.
Haddad recounted that his article was turned down despite the fact that the Mail journalist Peter Hitchens, who he said was "an accomplished journalist for 20 years," had already "published this in a reputable publication," and "the letter has since been verified by Reuters."
The journalist said that he "kept pushing" with the OPCW story, following which he "was referred to a Bellingcat article." "I was a bit disturbed that I wasn't really given any valid reasons other than Bellingcat had refuted this article, and like I said, they are not a source to be trusted, in my opinion," stated Haddad.
He then condemned what he described as "a complete failure of the media," with "very few" Western journalists reporting on the story.
"Our job as journalists is to hold governments to account. And if governments are going to war on false premises, then, you know, and we have good evidence to suggest that now, and no one is reporting it, then we aren't doing our job as journalists," said Haddad. Video ID:
20191218 032
Video on Demand: http://www.ruptly.tv
Contact: cd@ruptly.tv  

x
Newsweek reporter quits after editors block coverage of OPCW Syria scandal {25:42}

The Grayzone
Am 19.12.2019 veröffentlicht 
Pushback with Aaron Maté
Journalist Tareq Haddad explains his decision to resign from Newsweek over its refusal to cover the OPCW's unfolding Syria scandal. According to whistleblower testimony and leaked documents, OPCW officials raised alarm about the suppression of critical findings that undermine the allegation that the Syrian government committed a chemical weapons attack in the city of Douma in April 2018. Haddad's editors at Newsweek rejected his attempts to cover the story.
"If I don’t find another position in journalism because of this, I’m perfectly happy to accept that consequence," Haddad says. "It’s not desirable. But there is no way I could have continued in that job knowing that I couldn’t report something like this."
Guest: Tareq Haddad, journalist who recently resigned from Newsweek over its refusal to cover the OPCW's Syria scandal.
Support Pushback at Patreon: https://www.patreon.com/aaronmate
Pushback on Twitter: https://twitter.com/pushbackshow
Aaron Maté on Twitter: https://twitter.com/aaronjmate
Pushback on Apple Podcasts: https://apple.co/2lu7MGQ
Pushback on Soundcloud: https://soundcloud.com/pushbackshow
Pushback on Spotify: https://spoti.fi/2mpwIQm
Pushback on Stitcher: https://www.stitcher.com/s?fid=465855
Find transcripts and more at https://thegrayzone.com/pushback
||| The Grayzone |||
Find more reporting at https://thegrayzone.com
Support our original journalism at Patreon: https://patreon.com/grayzone

Giftgas in Syrien: OPCW versinkt in Manipulation und Lügen {6:16}

RT Deutsch
Am 17.12.2019 veröffentlicht 
Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) soll im Falle eines Einsatzes verbotener Stoffe untersuchen, welche Art Chemikalie wo eingesetzt worden ist. Seit den OPCW Berichten zu angeblichen Chemiewaffenangriffen in Syrien ist die Organisation jedoch in Verruf geraten.
Experten wurden an ihrer Arbeit gehindert, Berichte wurden verfälscht, Beweise ignoriert und unliebsame Mitarbeiter kaltgestellt. Die OPCW kämpft nicht mehr gegen den Einsatz Chemischer Waffen, sondern um die eigene Glaubwürdigkeit. Derweil tritt ein Whistleblower nach dem anderen aus dem Schatten.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Ist die OPCW noch vertrauenswürdig? (Post, 25.11.2019)
- Die OPCW verhindert Aufklärung zum Giftgas im syrischen Duma (Post, 03.11.2019)
x

Freitag, 11. Oktober 2019

Weißhelm-Videos und die sogenannte »gemäßigte syrische Opposition«

Die Propaganda und der Giftgasangriff - Michael Lüders bei Markus Lanz 05.04.2017   {11:01 – Start bei 7:02 – Lüders: »Dieses Photo ist weltweit veröffentlicht worden, verbunden mit der moralischen Anklage: Seht her, was dieses furchtbare Assad-Regime angestellt hat! […] Dieser kleine Omran wurde photographiert von einem Mann namens Mohammed Raslan […], und dieser Mohammed Raslan ist eng verbunden gewesen mit diesen Dschihadisten in Ost-Aleppo und hat sich wenige Tage, bevor er dieses Photo gemacht hat, gezeigt mit einer ominösen Dschihadisten-Miliz – zwei Leute auf diesem Photo, die nachweislich kurz zuvor für ein Propaganda-Video ein 12jähriges Kind geköpft haben. Also dieser Mann, der dieses Photo geschossen hat, ist eng verbunden mit den Dschihadisten. 
Lüders bei 8:45: »Und es ist perfide zu sehen, wie solche dubiosen Medien-Center, finanziert von uns […], wiederum instrumentalisiert werden von dschihadistischen Gruppierungen, die uns wiederum verkauft werden als Freiheitskämpfer«
bis 8:58 – Lüders: »Was mich sehr wundert ist, daß es keine deutsche Zeitung gibt, die diese Zusammenhänge mal darstellt. […] Man müßte doch denken, daß alle an Recherche interessierten Journalisten ein Interesse daran haben, diese Dinge aufzugreifen. […] und ich habe den Verdacht, daß es nicht darum geht, Aufklärung zu leisten sondern darum, Feindbilder am Leben zu erhalten«}

Bananenrepublik1
Am 06.04.2017 veröffentlicht 
Alter Info-Text:
Mit Rainer Langhans, Gisela Getty, Michael Lüders, Edmund Maser und Stephan Harbort. (Quelle: ZDF / Markus Lanz Videos)
Dazu: Giftgaseinsatz zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Umfeld von Konferenzen zu Syrien? Zynischer geht es nicht. – Siehe Lüders bei Lanz.
"Markus Lanz weist darauf hin, dass zur Zeit ein Wettkampf um die Deutungshoheit tobt. War es Assad, im Zusammenhang mit den Russen? Michael Lüders berichtete davon, dass auch ein früherer, massiver Giftgaseinsatz vom August 2013 Assad in die Schuhe geschoben worden war, tatsächlich aber der damalige Einsatz in der Nähe von Damaskus auf ein Zusammenspiel zwischen der Al Nusra-Front und dem türkischen Geheimdienst zurückging. In seinem aktuellen Buch „Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ hat Michael Lüders den damaligen tödlichen Vorgang geschildert und belegt. (Näheres zum interessanten Buch von Michael Lüders siehe zum Beispiel)."
(siehe: http://www.nachdenkseiten.de/?p=37725)
Was geschah in Idlib? (Von Karin Leukefeld)
Syrien-Konferenz in Brüssel von vermeintlichem Giftgasangriff überschattet. Westen verurteilt Regierung – ohne Beweise
Eigentlich sollte es am Dienstag und Mittwoch in Brüssel darum gehen, wie Syrien und seine Nachbarländer in Zukunft unterstützt werden können. Eingeladen hatte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, »Kovorsitzende« waren Deutschland, Norwegen, Großbritannien, Katar und Kuwait sowie die Vereinten Nationen, die von dem Syrien-Beauftragten Staffan De Mistura vertreten wurde. Vertreter von insgesamt 70 Staaten und internationalen Hilfsorganisationen waren in die belgische Hauptstadt gereist, um darüber zu beraten, wieviel Geld für welche Gebiete in Syrien und in den Nachbarländern aufgebracht werden soll – und unter welchen Bedingungen.
Doch noch bevor die ersten Gespräche beginnen konnten, bestimmte ein Luftangriff in dem syrischen Ort Khan Scheikhun (Provinz Idlib) die Tagesordnung. Mehr als 70 Menschen waren dabei am Dienstag getötet worden, Hunderte wurden verletzt. Ein Krankenhaus, das die Verletzten versorgte, wurde mit einer Rakete beschossen.
Die Nachrichten über einen angeblichen Giftgasangriff war von der bewaffneten Opposition in Khan Scheikhun verbreitet worden. Verantwortlich seien entweder »russische oder syrische Kampfjets«. Die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« in Großbritannien sorgte für die weltweite Verbreitung der Nachricht, die »Nationale Koalition« (Etilaf) in Istanbul forderte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Unmittelbar darauf verurteilte Mogherini den Angriff und machte den syrischen Präsidenten verantwortlich. Frankreich, Großbritannien und die USA legten in Windeseile einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat vor. US-Außenminister Rex Tillerson forderte Russland auf, den syrischen Präsidenten »zu stoppen«. Der UN-Beauftragte De Mistura forderte eine internationale Untersuchung und warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen. siehe: https://www.jungewelt.de/artikel/3085...

Lüders Auftritt bei Markus Lanz (04.04.2017) hatte übrigens noch ein Nachspiel:
- “Pauschal diffamiert” – der umstrittene Nahost-Experte Michael Lüders wehrt sich gegen Medienvorwürfe (Stefan Winterbauer, meedia, 24.04.2017)

Syrian boy Omran Daqneesh survives Aleppo attack, becomes international symbol {1:01}

TRT World
Am 18.08.2016 veröffentlicht 
5-year-old Omran Daqneesh was pulled from the rubble after an attack in Aleppo. His stunned face became a symbol for the plight of Syrians at war, but will that make a difference?
Subscribe: https://www.youtube.com/channel/UC7fW...

Netflix and the White Helmets, hand in hand with al Qaeda {1:58}

HANDS OFF SYRIA
Am 22.11.2016 veröffentlicht 
Second short doco on the US-UK funded al Qaeda support group, the White Helmets, backed by Netflix. By Steve Ezzeddine
zu Mahmoud Raslan siehe:
Harakat Nour al-Din al-Zenki (Wikipedia)
Symbolfigur Mahmoud Raslan: islamistischer Terrorist und gefeierter Fotograf der westlichen Kriegspropaganda (nemetico.wordpress.com, 30.08.2016)
Die wahren Hintergründe über den Fotografen des „kleinen Jungen in der Ambulanz“ (Brad Hoff, unser-mitteleuropa.com, 22.08.2016)
Hier posiert der Photograph Mahmoud Raslan mit Mitgliedern der islamistischen
al-Zenki-Miliz. [
Bildquelle: Dominic auf Twitter]
Mitte Juli 2016 nahmen al-Zenki-Kämpfer den zwölfjährigen Jungen Abdullah Issa als „Kriegsgefangenen“ fest, durchtrennten ihm die Kehle und enthaupteten ihn anschließend. Der Mord wurde auf einem Propagandavideo festgehalten.[7] Mindestens ein Mitglied des rebellenfreundlichen Aleppo Media Center hatte Kontakt zu al-Zenki. So posierte der Fotograf Mahmoud Raslan 2016 mit Kämpfern der Zenki-Miliz. Zwei der Männer auf dem Bild waren zweifelsfrei an der Ermordung Issas beteiligt.[8][9]
[Harakat Nour al-Din al-Zenki, Wikipedia, abgerufen am 11.10.2019]
==========

mehr über die sogenannte »gemäßigte syrische Opposition«:
Terroristenmedien und ihre Propagandisten in westlichen Sendeanstalten verbreitet #Aleppo #Tagesschau (Ursula Behr†, urs17982, 19.08.2016)


Yesterday some ten year old kid in Syria was beheaded by U.S. supported "moderate rebels".
The "rebels" alleged that the boy was a fighter for a Palestinian group on the Syrian government side. But the boy looks very small and weak, has infusion tubes in his arm and no military attributes like a uniform or weapons.
There is now additional information about the case:
8:08 AM - 20 Jul 2016 Elijah J. Magnier @EjmAlrai
#Palestinian child, Abdullah Issa, was at Hospital, beheaded by Mateen al-Nahlawee coz his father is a militant.

#Palestinian Abdullah Issa was suffering from lack of oxygen n the bloodstream causes thalassemias and needed blood transfusion every month+
He was not fighting among Al-Quds pro-gov group but his father. He was a patient at the Hospital in #Aleppo when beheaded by pro-#US Zinki.
The five "individuals" who killed the child are members of the Harakat Nour al-Din al-Zenki, a group supported by the CIA as well as with Saudi money and weapons. The group issued a statement on the case. It called it "an act of an individual" and blamed the "international community" for its problems. While only one person does the cutting the video shows that the five "individuals" are clearly acting as a group, cheering Takbeer and Allahu Akbar during and after the beheading.
Gestern wurde ein zehnjähriges Kind in Syrien von von den USA unterstützten "gemäßigten Rebellen" enthauptet .
Die "Rebellen" gaben an, der Junge sei ein Kämpfer für eine palästinensische Gruppe auf Seiten der syrischen Regierung. Aber der Junge sieht sehr klein und schwach aus, hat Infusionsschläuche im Arm und keine militärischen Attribute wie Uniform oder Waffen.
Es gibt jetzt zusätzliche Informationen zu dem Fall:
08:08 - 20.07.2016 Elijah J. Magnier @EjmAlrai
#Das palästinensische Kind Abdullah Issa war im Krankenhaus und wurde von Mateen al-Nahlawee enthauptet, da sein Vater ein Militant ist. 
# Der Palästinenser Abdullah Issa litt an Sauerstoffmangel in der Blutbahn, der zu Thalassämien führte, und benötigte jeden Monat eine Bluttransfusion +
Er kämpfte nicht unter Al-Quds pro-gov Gruppe, sondern unter seinem Vater. Er war ein Patient im Krankenhaus in Aleppo, als er von Pro-US-Zinki enthauptet wurde.
Die fünf "Individuen", die das Kind getötet haben, sind Mitglieder der Harakat Nour al-Din al-Zenki, einer Gruppe, die von der CIA sowie mit saudischem Geld und Waffen unterstützt wird . Die Gruppe gab eine Erklärung zu dem Fall ab. Es nannte es "eine Handlung eines Individuums" und beschuldigte die "internationale Gemeinschaft" für ihre Probleme. Während nur eine Person den Schnitt macht, zeigt das Video, dass die fünf "Individuen" eindeutig als Gruppe agieren und Takbeer und Allahu Akbar während und nach der Enthauptung jubeln.
[b, U.S. Considers "Pause" In Supplies For Group Beheading Sick Child (Moon of Alabama, 20.07.2016 – Google-Übersetzer]
Auf Ursula Behrs Blog gibt es noch ein kurzes Video, das Abdullah Issa wenige Minuten vor seiner Ermordung zusammen mit seinen Entführern auf einem PickUp zeigt…   
Es dürfte nicht verwundern, daß so gut wie alle entsprechenden YouTube-, Facebook- und Twitter-Accounts mit diskriminierenden Bildern und Videos inzwischen gelöscht sind!


Screenshot des Tagesschau-Artikels auf Ursula Behrs Blog (der Artikel selbst ist nicht mehr aufrufbar)
nicht mehr funktionierender Link: 
https://www.tagesschau.de/ausland/aleppo-285.html
Auf Deutschlandfunk nova gibt es im Moment noch folgenden Artikel:
- Ohne Stringer läuft in Medien nichts (Moderator: Till Hase, Gesprächspartner: Volker Schwenck, Leiter des ARD-Studios Kairo, 12.08.2016)
Der eingebettete Link zum Podcast zur Sendung [https://www.deutschlandfunknova.de/podcasts/download/hielscher-oder-haase] 
funktioniert natürlich nicht mehr…
auf
- Etwas Hintergrund über Volker Schwencks Kinderkehlendurchschneiderkumpane „Fadi al Halabi“und „Mohammed al Khatib“ #Aleppo (Ursula Behr, urs1798.wordpress.com, 18.08.2016)
findet sich folgendes Bild:
Bildzitat, Tagesschaumedienterroristen, hier bei den Attacken von Ramouseh. Sie bezeichnen Jabhat al Nusra und andere Al-Kaidas , die Ansar al Deen, die Ansar al Islam und weitere Turkistan-Brigaden, Imom al Buxoriy Katibasi, die Kinderkehelendurchschneider der Zanki-Brigade, die Ahrar al Sham,…, als die „Helden von Aleppo“. Prima Al-Kaida-Informanten, welche mit GEZ-Gebühren belohnt werden dafür, dass sie Al-Kaida hochleben lassen. 
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1026151370825513&set=t.100009164084878&type=3&theater
Links unten sieht man wieder Mahmoud Raslan

Der verlinkte Facebook-Account ist nicht mehr zugänglich…
aufrufbar ist allerdings noch [Datum: 11.10.2019] das Video eines »Bürgerreporters«:
- Video – Krieg in Syrien: ein Bürgerreporter berichtet (Tagesschau, 13.08.2016)
Damit sollte die syrische „Opposition“ in Damaskus an die Macht gebombt werden, obwohl schon damals eine – seither veröffentlichte – Analyse der DIA (Der militärische Nachrichtendienst der USA) davor gewarnt hatte, dass die so genannte „syrische Opposition“ so gut wie ausschließlich aus fanatisierten, islamistischen Gewaltextremisten bestand. […]
 [Hartmut Barth-Engelbart, Hillary Clinton für Giftgaseinsatz in Syrien verantwortlich – nicht Assad, barth-engelbart.de, 04.05.2016]
mein Kommentar: 
Hartmut Barth-Engelbart verweist/verlinkt in seinem Artikel auf eine im April 2015 freigegebene und im Mai 2015 auf judicialwatch.org hochgeladene, größtenteils geweisste, Nachricht an das US-Verteidigungsministerium PDF-Datei, die sicher nach 2010 erstellt wurde. 
In einem Artikel
- Terrorismus: Die Kriegstreiber (Hintergrund, 07.04.2014)
faßt Thomas Eipeldauer die Erkenntnisse aus einem Artikel von Seymour Hersh
- The Red Line and the Rat Line (London Review of Books, 17.04.2014) 
über den Chemiewaffenangriff im syrischen Ghuta vom August 2013
deutsch:
- ROTE LINIE, RATTENLINIE – Giftgas, Bürgerkrieg und Krieg - Obama, Erdoğan und Syriens Rebellen (Lettre International 105, Sommer 2014) 
folgendermaßen zusammen:


Damals sollen unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 280 und 1 700 Menschen durch ein Nervengift getötet worden sein. International galt bald der syrische Präsident Baschar Al-Assad als Urheber des Angriffs, obwohl schon damals vieles dagegen sprach. US-Präsident Barack Obama sah die zuvor von ihm benannte „rote Linie“ überschritten, Planungen für einen militärischen Angriff auf Syrien begannen.

Warum es dann doch zu keinen flächendeckenden Bombardements syrischer Ziele kam, bildet die Ausgangsfrage, die Seymour Hersh stellt und unter Berufung auf Quellen im Sicherheitsapparat der Vereinigten Staaten so beantwortet:
Die US-Behörden seien dahinter gekommen, dass es sich bei dem Giftgas-Angriff um eine Aktion handelte, die ein militärisches Eingreifen Washingtons erzwingen sollte, und die Hintermänner im Staatsapparat des NATO-Mitglieds Türkei hatte.

Thomas Keppeler wird auf WOZ noch deutlicher:
US-Präsident Barack Obama sei nach dem Giftgasangriff auf den syrischen Ort Ghuta mit mutmasslich über tausend Toten im August vergangenen Jahres bereit gewesen, einen massiven Raketenschlag gegen Baschar al-Assad und seine Armee anzuordnen. Dann aber habe ihn sein eigener Geheimdienst zurückgepfiffen. Die Spione glaubten, herausgefunden zu haben, dass nicht syrische Regierungstruppen den chemischen Kampfstoff Sarin eingesetzt hatten, wie es von der westlichen Presse allenthalben nahegelegt wurde. Tatsächlich sei die islamistische Al-Nusra-Miliz dafür verantwortlich, und die Türkei habe dabei geholfen.
[Thomas Keppeler, Die Rote Linie, die Rattenlinie und die Ignoranz, WOZ, 17.04.2014]
mehr zu den Weißhelmen:
Tagesdosis 20.12.2019 – Skandal um Fake-Chemiewaffenangriffe in Syrien (Rainer Rupp, KenFM, 20.12.2019)


Die Bundesregierung hat sich in Form von Angela Merkels Außenminister Heiko Maas offiziell mit der Propaganda- und Terroristengruppe Weißhelme getroffen und die vom Westen finanzierte Fälscher-, Mörder- und Vergewaltigertruppe, die eng mit den Al-Qaida-Terroristen im Syrienkrieg verbunden ist, via Twitter-Mitteilung als „Symbol der Menschlichkeit und Hoffnung“ bezeichnet.

Hier unten einige weitere „Ich bin Weißhelm und Al-Qaida-Terrorist“-Fotos aus den Kommentaren zu dem entsprechenden Twitter-Posting der Bundesregierung (Auswärtiges Amt), als Ergänzung zu meinen Artikel „Weißhelm-Terroristen“ (Die Bilder/Screenshots aus diesem Artikel unten anbei). Bitte beachten Sie auch den relativ neuen Artikel „Die Fälschungen der Weißhelme“ sowie weitere Beiträge zu den Weißhelmen.

Bei Angela Merkels Außenminister Heiko Maas‘ Provokateur-Aktion dürfte unter anderem auch der Hintergedanke im Spiel sein, Kritiker an der Weißhelmebande als Nazis hinzustellen, die Muslime attackieren. Das ist nicht nur hochgradig schwachsinnig, sondern wird auch durch Heiko Maas‘ Huldigung des Asow-Nazibataillons konterkariert, welches mit der NATO eng zusammenarbeitet und vor einigen Monaten auf dem Nazifestival im thüringischen Themar um neue Rekruten für die „russische Front“ warb.

[Jens Bernert, Mehr Weißhelm-Terroristen, Blauer Bote, 18.08.2018]

- Die »zuverlässigen Quellen« des Mainstreams (Post, 12.05.2018)

White Helmets' bizarre ‘mannequin challenge’ in Syrian warzone {8:43}

RT
Am 22.11.2016 veröffentlicht 
The video that shows members of Syria’s White Helmets partaking in the popular 'Mannequin Challenge' with an injured man, was first posted online by the Revolutionary Forces of Syria Media Office (RFS), an anti-Assad media outlet. #MannequinChallenge was in the video’s title along with 'edge of death.'
The video was not shared on the White Helmets' social media pages and has since been removed from RFS social media.
READ MORE: http://on.rt.com/7vrz
…und danach gibt’s noch ein Gruppen-Photo:
Bildquelle: Dominic auf Twitter
Auf Tumblr erklärt Dominic die Funktion der Weißhelme:
Wie es sich gezeigt hat, bietet Massaker-Marketing dem Westen die notwendigen Argumente für eine Einmischung, welche so weit aus diplomatischer und finanzieller Unterstützung für die Opposition, Waffenlieferungen und Ausbildung für Kämpfer und vereinzelten Bombardierungen besteht. Es gibt inzwischen genügend ernstzunehmende Hinweise, dass Rebellen gezielt Massaker verschiedenster Art begangen haben, um diese der Regierung anzuhängen. Belege zu Massaker oder Aufnahmen hysterisch agierender “Ärzte” werden über das Videoportal YouTube verbreitet - immer begleitet von Hilferufen an die “internationale Gemeinschaft”, sprich NATO, für eine “Intervention”. Libyen wies den Weg. NATO macht Regierungssturz möglich - schnell, brutal, ohne lange Fragen zu den Folgen und bezahlt vom Austerität gebeutelten westlichen Steuerzahler.

Es muss etwas passieren!” So betitelt 'taz.de’ am 22. August 2013 einen Artikel über Syrien. Genau so wollten es wohl auch die Rebellen lesen. Wer aber hat am 21. August wirklich Giftgas östlich von Damaskus eingesetzt? An diesem Tag begann im Ost-Ghouta ein Einsatz der syrischen Armee. Der strategisch bedeutsame Ort Jobar gilt als ein mögliches Einfallstor zu Damaskus. Mehr als ein halbes Jahr zuvor wurde der Ort von der 'Nusra-Front’ genannten syrischen Al-Kaida besetzt und war deshalb längst von Zivilisten leer gefegt. Gleichzeitig war in dieser Woche ein Team von UN-Inspektoren in Syrien eingetroffen um zu untersuchen, ob chemische Kampfstoffe eingesetzt wurden. Dessen wurde Syrien bereits mehrmals im Verlauf des damals zweijährigen Konflikts beschuldigt. Ausgerechnet ein paar Kilometer entfernt vom Hotel des UN-Teams soll also die Regierung einen Giftgas-Angriff ausgeführt haben, mit angeblich bis zu 1'729 Opfern in einem Ort, welcher zu diesem Zeitpunkt kaum noch Zivilisten, ganz zu schweigen Kinder beherbergte? Einige tausend Personen sollen mit neurotoxischen Reaktionen in dortige “Krankenhäuser” eingeliefert worden sein. Der Leiter der Untersuchungskommission der UN vor Ort, Professor Åke Sellström, sagte 2014 in einem Interview in der Februar-Ausgabe von CBRNe World, dass die Zahlen von Toten und Verletzten “nicht glaubwürdig” wären. Nach US-Angaben allerdings, befanden sich unter den Toten auch 426 Kinder. Leichen von Kindern wurden in der Tat theatralisch auf dem Boden aneinander gereiht und mit Gusto fotografiert und gefilmt. Kein Medien-Interesse fand jedoch die Tatsache, dass getötete Kinder, welche in den Videos der Rebellen zu sehen waren, teilweise identifiziert wurden von ihren Angehörigen aus dem weit entfernten Latakia. Um den 11. August herum wurden dort von Rebellen Zivilisten aus einer Reihe von Dörfern entlang der Küste entführt. Darunter auch viele Frauen und Kinder.

Am 13. September 2013 wurde über diesen C-Waffen-Angriff ein offizieller UN-Bericht veröffentlicht, der aber nicht feststellen durfte, wer verantwortlich war, sondern lediglich, ob ein solcher Angriff überhaupt statt gefunden hatte. In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung vom 30. September, ging der syrische Aussenminister Walid Muallem auf den Vorfall vom 19. März in Khan al-Asal bei Aleppo ein und sagte, dass Syrien um eine Untersuchungsmission gebeten habe, aber mit der Forderung, dass das Mandat auch die Befähigung zur Bestimmung der Schuldfrage einschliesst. USA, Frankreich und Grossbritannien hätten jedoch die Aufgabe der Mission darauf begrenzt nur zu entscheiden, ob chemische Waffen eingesetzt wurden oder nicht. Weder vor dem Erscheinen des Reports noch nachher, hielten sich die meisten westlichen Medien an die Fakten oder die einfache Tatsache der nicht existierenden Schuldzuweisung. Viele Journalisten klagten systematisch die syrische Regierung an und gaben damit ein weiteres Land zur NATO-Bombardierung frei.

Unter dem Titel “Unheimlicher Assad”, hetzt beispielsweise der Kolumnist Franz Josef Wagner am 30. August 2013 in der Bild-Zeitung: “Für mich gehört Assad in die Psychiatrie. Er ist ein Irrer. Ein Unberechenbarer. Ein Gaddafi. Ein Idi Amin. Ein Hitler. Er ist ein Doktor des Bösen. Man muss ihn niederbomben. Irre dürfen nicht unsere Welt regieren.” Am 31. August 2013 kündigte der US-Präsident die Durchführung eines Militäreinsatzes als Reaktion auf den Giftgas-Vorfall an und am 10. September 2013 wandte sich Obama in einer TV-Ansprache an die US-Bevölkerung: “Assads Regierung hat über eintausend Menschen vergast. Wir wissen, dass das Assad-Regime das zu verantworten hat … Und deswegen habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, dass es im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten ist, mit einem gezielten Militärschlag auf den Chemiewaffeneinsatz des Assad-Regimes zu reagieren.” Obama hat sich mit der Ankündigung einer Militärintervention beim Überschreiten der roten Linie selbst unter Zugzwang gesetzt und dann, nachdem er die Verantwortung des “Assad-Regimes” für den C-Waffeneinsatz bewiesen haben will, den Zugzwang erneuert und gleichzeitig eine vage Legitimation für einen neuen US-Krieg geschaffen. Ein Jahr zuvor mag es der als geschickter Redner berühmte Präsident nur etwas unglücklich formuliert haben - seine jetzige Ansprache war aber, wie er sagte, “reiflich überlegt”. Kein Zweifel also, der Friedenspreisträger wollte ein weiteres Land bombardieren. Dass es dazu nicht kam, war der Diplomatie von Russland zu verdanken. Syrien schloss sich der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) an - alle C-Waffen wurden vernichtet. Damit hätte es eigentlich Still werden sollen um Beschuldigung gegen den syrischen Staat wegen Giftgas.
[Dominic H., Adoptierte weisse Helme in Syrien in einer Gaswolke aus einem Fass, Tumblr, 03.05.2015 – Links im Text und auch Hervorhebungen von mir hinzugefügt – unter dem Text – sehr lesenswert! – jede Menge Links]
mein Kommentar:
zu Wagner’s Satz »Irre dürfen nicht unsere Welt regieren.«
siehe:
Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019 – Man suche nach dem Stichwort »Timber Sycamore«)
und
- Syrien: CIA Operation „Timber Sycamore“ – Deutsche Medien verschweigen ihren Lesern die Wahrheit (Thomas Röper, Anti-Spiegel, 21.01.2019)

Schwedische Ärzte: Lebensrettende Maßnahmen der White Helmets sind gestellt und gefährlich {2:32}

RT Deutsch
Am 08.03.2017 veröffentlicht
Erst vor wenigen Tagen wurde eine Dokumentation über die vermeintliche Hilfsorganisation White Helmets in Hollywood mit einem Oscar ausgezeichnet. Doch die Kritik an der Organisation reißt nicht ab. Das neueste Beispiel: Schwedische Mediziner die für die Organisation Schwedische Ärzte für Menschenrechte arbeiten, haben sich ein Video mit „lebensrettenden Maßnahmen“ der White Helmets an kleinen Kindern angeschaut. Ihr Fazit ist schockierend. Laut den Medizinern entsprechen die in dem Video zu sehenden Maßnahmen in keiner Weise dazu, Leben zu retten. Im Gegenteil, die Maßnahmen werden von den Medizinern sogar als kontraproduktiv und gefährlich eingestuft. Die Mediziner gehen auch davon aus, dass die Kinder in dem Video schon tot waren, als die Maßnahmen ausgeführt und gefilmt wurden.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Dramatisches Syrien-Video auf Malta gedreht {1:04}

euronews (deutsch)
Am 16.11.2014 veröffentlicht
Millionen Menschen hatte das Video auf YouTube tief bewegt: Ein kleiner Junge begibt sich offenbar im syrischen Bürgerkrieg in Todesgefahr, um seine Schwester zu retten. Jetzt ist klar: Die Szene ist nicht echt, Alles ist nur gespielt. Eine Gruppe von Filmemachern aus Norwegen hat jetzt zugegeben, die Geschichte inszeniert zu haben. "Wir haben das Ganze auf Malta gedreht," sagt Einer von ihnen names Lars Klevberg, "Alles sollte so echt aussehen wie möglich. Wir wollten aufrütteln und fragen, ob…
LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2014/11/16/dra...
zu dem Video siehe auch:
- Die Inszenierungen der Weißhelme (Peter Frey, Ped's Ansichten, 25.11.2016)
zuletzt aktualisiert am 19.03.2020 (gelöschtes Lanz-Video zum dritten Mal neu eingebettet)
x