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Dienstag, 3. November 2020

Corona-Bill und die Kirchen der Angst

„Angst essen Seele auf“ heißt ein Film von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974, dessen Titel sich zu einem geflügelten Wort entwickelt hat. Es kam mir in den Sinn, als ich über die merkwürdige und bedrückende Atmosphäre nachdachte, in die Corona und Lockdown die Gesellschaft versetzt hat. Die „Kirche der Angst“ hat mehr Gläubige versammelt als je zuvor, und zwar in beiden „Konfessionen“: Angst vor einer Massenvernichtungs-Pandemie auf der einen Seite und Angst vor einer Massenüberwachungs-Diktatur auf der anderen – und in beiden Kirchen orgeln Panik-Orchester und verkünden jeweils die allein seligmachende Wahrheit. Dass das geisterhafte Erscheinen eines unsichtbaren Virus einen Glaubens-und Religionskrieg entfacht hat, ist indes kein Wunder – bis vor ein paar Monaten war dieses Wesen völlig unbekannt, es gab kein Wissen über seine Verbreitung, keine Fakten über seine Wirkung, keinerlei Einschätzungen über seine Gefährlichkeit. Das ist mittlerweile ein wenig anders, aber eben nur ein wenig. SARS-Cov-2 ist noch immer ein großer Unbekannter – und könnten wir ihn als großen schwarzen Hund sehen, würden die einen sofort in Deckung gehen, denn er könnte ja beißen und die anderen – Abteilung „ganz normale Grippewelle“ –sagen: „Der will doch nur spielen“. Wirklich Bescheid weiß aber gar keiner, denn dieses Wesen ist neuartig und nicht unter Kontrolle, es ist nicht einmal klar, ob es ganz natürlich entstanden ist oder eine Chimäre, an der gentechnisch herumgeschraubt wurde. Wo aber so viel Unwissen und Unsicherheit herrscht entsteht fast zwangsläufig Angst – jeder will wissen, was ihn erwartet und was er oder sie möglicherweise zu befürchten hat.

Letzte Woche flog zum Beispiel ein Asteroid in der Größe des Empire State Building mit 28.500 Stundenkilometern sehr knapp an der Erde vorbei, wovon kaum jemand etwas mitbekommen hat. Zum Glück, denn wäre die Gefahr eines Treffers samt der möglichen Einschlagsregionen dieses Brockens kommuniziert worden, wäre in den Kirchen der Angst gleich wieder eine neue Spaltung entstanden – mit NASA-Experten auf der einen und kritischen Astrophysikern auf der anderen Kanzel. Und Regierungen, die angesichts unklarer Daten über präventive Zwangs-Evakuierungen bestimmter Regionen entscheiden müssen und sie dann auch durchziehen. Und wehe, der Brocken schlägt dann woanders ein oder fliegt wie am Donnerstag knapp vorbei – da wär` was los. Und es würde mal wieder deutlich, dass sich mit Prävention schwer Blumentöpfe gewinnen lassen.

Wobei – wenn man sich die honecker – artigen Zustimmungsraten für die eigentlich schon abgeschriebene Kanzlerin anschaut, scheint sich bei Corona der präventive Lockdown politisch sogar auszuzahlen, während bei ihren anfangs so lockeren Kollegen wie Donald Trump und Boris Johnson weiter kräftig gestorben wird. Übrigens auch in Schweden, wo von 1 Million Einwohner bisher mehr als drei Mal so viele Menschen gestorben sind (319) wie in Deutschland (90) und fast acht Mal so viele wie in Norwegen (40).

Dass der „Mutti-Faktor“ derart zieht, zeigt wie viel Angst bei den 80 Millionen Merkel-Kindern derzeit herrscht – sie flüchten sich freiwillig unter den schützenden Rock der „guten Mutter“, an die Brust der „Konsensmilch“, die in unsicheren Zeiten narrativen Halt und Gewissheit bietet. Weshalb jede Kritik an diesem politischen und medialen Konsens, jede Skepsis und jede Opposition, aggressiv weggebissen werden muss: „Alles Nazis und Verschwörungstheoretiker – außer Mutti“! Zweifel sind in der Kirche der Angst nicht erlaubt, wo das Wissen unsicher und die Tatsachen unklar sind, zählt allein der Glaube. Was aber auch für die „Ungläubigen“ gilt, die hinter der Fassade der „guten Mutter“ den „starken Führer“ wittern und in dieser Pandemie eine Plan-demie zur Versklavung der Menschheit und Errichtung einer Gesundheits-Diktatur sehen. „Wir glauben keiner Statistik, die wir nicht selbst gefälscht haben“ – das war nie wahrer als zu Corona Zeiten, wo keine repräsentativen Zahlen vorliegen (warum eigentlich?) können Statistiken nach gusto interpretiert werden. „Der Paranoiker kennt immer alle Fakten“ hat der Schriftsteller William Burroughs gesagt – und so wähnen in den Kirchen der Angst alle Schäfchen in gutem Glauben, die „Fakten“ auf ihrer Seite zu haben.
mehr:
- Corona-Bill und die Kirchen der Angst (broeckers.com, 11.05.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Mittwoch, 7. Oktober 2020

Entlarvt Bill Gates! | Von Jonathan Jaguar

Eine dem Microsoft-Gründer gewidmete Initiative will zeigen: eine angemessene Reaktion auf die Corona-Hysterie kann nur international erfolgen.
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Angesichts der großen Erfolge des „Tags der Freiheit“ am 1. August und ebenso des „Fests für Frieden und Freiheit“ am 29. August sollten wir eines nicht vergessen: Die Menschen sind nicht nur in Deutschland oder Europa einem Angriff auf ihre Freiheit ausgesetzt, sondern weltweit. Es ist darum wichtig, sich auch weiter international zu vernetzen und auf aufmerksame Stimmen aus dem Ausland zu achten. Dazu gehört die internationale Initiative der monatlichen „Entlarvt-Bill-Gates“-Tage (#ExposeBillGates). Der zweite Veranstaltungstag fand am 8. August statt, der dritte am 12. September.
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Natürlich dient das, was weltweit unter dem Vorwand der Bekämpfung einer Pandemie geschieht, vielen unterschiedlichen Zwecken und kann nicht auf das Wirken eines einzelnen Menschen reduziert werden. Doch ist deutlich, dass der Multimilliardär Bill Gates im Zentrum einer ganzen Reihe von Agenden steht oder eng mit ihnen verbunden ist. Daher hilft uns das Erkennen seiner Aktivitäten, viele wichtige Gesichtspunkte der gegenwärtigen Krise nicht aus den Augen zu verlieren, nicht zuletzt ihren internationalen Charakter oder ihren Zusammenhang mit anderen globalen Initiativen und Angriffen auf unsere Freiheit und Souveränität.

Warum immer wieder Bill Gates?

Bill Gates ist sicher nicht der einzige, der während der und durch die Pandemie-Krise seine Ziele — bisher weitgehend — erfolgreich verfolgt, und zum Teil mag es auch Widersprüche und Konkurrenz geben zwischen verschiedenen „einflussreichen Kreisen“ innerhalb der Machtelite. Er ist aber sicherlich derzeit das prominenteste Aushängeschild, und er war zweifellos am besten vorbereitet: Redet er doch seit Jahren von der Bedrohung einer kommenden Pandemie (1), hat er doch das Jahrzehnt der Impfungen ausgerufen, das 2020 passend mit der globalen Corona-Impfung seinen krönenden Abschluss finden soll, und zu großen Teilen selbst finanziert (2), wie auch die Impfallianz GAVI (3) und die „Koalition für Innovationen zur Vorbereitung auf Epidemien“ CEPI (4).

In unzähligen Interviews weltweit wird er seit Beginn der Krise auch als Experte für globale öffentliche Gesundheit hofiert und darf seine Vision, die gesamte Menschheit zu impfen, kritiklos verbreiten, so beispielsweise auch in den Tagesthemen (5).

Er ist es, der die Marschrichtung vorgibt, zum Beispiel dass die Pandemie erst mit einer Impfung oder mehreren Impfungen, denn mittlerweile ist schon von mehreren Dosen die Rede (6), beendet sein wird.

Gates‘ Position übernehmen Politiker und Mainstream-Medien fraglos und helfen, diese ohne jede wissenschaftliche Grundlage nun mit der haltlosen Rede von einer „zweiten Welle“ und durch massive Erhöhung der Tests (7) durchzuboxen.

Irritierenderweise hat Bill Gates zudem vor kurzem in einem Interview (8) mit einem von vielen als unheimlich empfundenen Gesichtsausdruck durchblicken lassen, dass er jetzt schon wisse, dass die nächste Epidemie, auf die wir uns nun vorbereiten müssten, dann aber wirklich Aufmerksamkeit erzeugen wird. Woher, so fragt man sich, weiß er das bitte sehr?

Schon jetzt war es ja erstaunlich, wie hellsichtig die Gates-Stiftung zusammen mit dem World Economic Forum und dem Johns Hopkins Center das „Event 201“ durchgeführt hat (9), in dem hochrangige Vertreter von Politik und Verwaltung, auch aus China, Medien und Industrie eine Pandemie, ausgelöst von einem neuen Coronavirus, simuliert — man möchte fast sagen: geprobt — haben (10). Und zwar punktgenau im Oktober 2019, unmittelbar bevor „Patient 0“ sich als erster mit SARS-CoV-2 angesteckt haben soll. Dies erinnert aufmerksame Beobachter an die vielen Trainings für Anschläge, die zeitlich mit eben jeweils genau solchen Anschlägen zusammenfielen (11).
mehr:
- Entlarvt Bill Gates! (Jonathan Jaguar, Rubikon, 07.10.2020)

Entlarvt Bill Gates! | Von Jonathan Jaguar {17:02}

KenFM  
Am 10.10.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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siehe auch:

Samstag, 3. Oktober 2020

Clemens Arvay über Schnellschuß-Impfstoffe, Bill Gates’ Lobby-Sprache und ein Werbeartikel in der FAZ

BILL GATES als Corona-Regisseur? (Clemens Arvay) {33:47}

CGArvay  
Am 03.10.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
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aus einem Kommentar zum FAZ-Artikel (Peter Dimitrov-Ludwig (plus8) 30.09.2020 - 23:03, Link):
Aus der modernen Therapie der HIV Infektion sind Integrase Strang Hemmer nicht mehr wegzudenken – wichtigster Vertreter dieser Substanzklasse dürfte derzeit weltweit der Wirkstoff Dolutegravir sein.

Die Jahresdosis dieses patentgeschützten Medikaments kostet derzeit in Deutschland ca. 8.000 EUR - Markenname: Tivicay.

Die Bill Gates Stiftung hat 2017 eine Vereinbarung mit Generikaherstellern getroffen, damit armen Ländern diese Arznei zum Preis einer Jahresdosis von 75 USD ca. 65 EUR bereitgestellt wird.

Wie paßt diese Information ins Weltbild der Verschwörungstheoretiker?

meine Antwort:
Bill Gates ist der beste Vertreter weltweit.
Dazu gehört ein guter Ruf… (und die Vereinbarung mit den Generikaherstellern hat Gates ja keinen Cent gekostet).
… und der Kommentator hat aufgezeigt, daß die Gates-Strategie funktioniert!
Bin ich heute wieder böse! 😂
… und sowas von borniert!
zu Bill Gates siehe auch:
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Freitag, 25. September 2020

Swissmedic erhält Millionen von Bill Gates – » Aber man muss sich keine Sorgen machen« 😂

Die Zulassungsbehörde Swissmedic nimmt Gelder von der Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates entgegen, wie «Saldo» aufdeckt. Verliert sie dadurch ihre Unabhängigkeit? Politiker sind sich uneins.

Darum gehts
  • Bill Gates unterstützt Swissmedic mit 2 Millionen Franken, wie das Konsumentenmagazin «Saldo» schreibt.
  • Die Zulassungsbehörde für neue Arzneimittel und Impfungen steht deshalb in der Kritik.
  • Die Unabhängigkeit von Swissmedic sei nicht gewährleistet.
  • Die Gesundheitskommission sieht kein Problem.
Welcher Impfstoff und welche Medizinprodukte in der Schweiz zum Einsatz kommen, entscheidet die Zulassungsbehörde Swissmedic. Das Institut, das zum Departement des Innern gehört, finanziert sich aber nicht nur mit Steuergeldern und Gebühren für Zulassungsverfahren: Seit 2016 erhielt Swissmedic rund 2 Millionen Franken von Microsoft-Gründer Bill Gates, wie das Konsumentenmagazin «Saldo» (Bezahlartikel) schreibt.
mehr:
- Swissmedic erhält Millionen von Bill Gates (Barbara Scherer, Fabian Pöschl, 20min.ch, 25.09.2020)
siehe auch:

mein Kommentar:
Daß wir Menschen manipulierbar sind, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben…
»[…] an alle diese Missstände haben sich die Ärzte durch ihre „Pharmasozialisation" so gewöhnt, dass sie ihre Abhängigkeit meist gar nicht mehr wahrnehmen. Sie halten die materiellen und karrierefördernden Zuwendungen der pharmazeutischen Industrie für berechtigt, erbringen z.T. auch Gegenleistungen in Form von Vorträgen. Diese Mentalität der Kollaboration macht empfangs- und verleugnungsbereit für weitere Aktivitäten der Pharmaindustrie.
Auch die Koryphäen sind von ihrer wissenschaftlichen Objektivität vermutlich meist überzeugt. Aber die „gefühlte Unabhängigkeit" reicht nicht. Eine faktische Unabhängigkeit ist nur zu erreichen, wenn Autoren und Verlage auf direkte und indirekte Unterstützung durch die Industrie verzichteten.
Auch das Gutachten 2005 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen stellt fest: ›Ärzte sind sich zwar der werbenden, verzerrenden Darstellung der produktbezogenen Information bewusst. Sie leugnen jedoch – trotz gegenteiliger empirischer Befunde – häufig, dass diese ihr Verhalten beeinflussen. Sie glauben vielfach an ihre persönliche Immunität gegenüber den Marketingmaßnahmen der Industrie…‹
Es ist kennzeichnend für die ›gefühlte Unabhängigkeit‹ von Ärzten, dass sie laut Umfrage zu 61% der Meinung sind, dass Industriewerbung und Kontakte ihr eigenes Verschreibungsverhalten nicht beeinflussen würde, nur 16 % dies jedoch für ihre KollegInnen annehmen (!).
Psychiatrie ist gegenwärtig zum verlängerten Arm der Pharmaindustrie geworden. Wie das möglich ist, erfährt man durch die Lektüre von Bekenntnissen ehemaliger Verantwortlicher: Peter Rost (Pfizer), „John Rengen" (Eli Lilly und Novo Nordisk); Marcia Angell (NEJM) ;Loren Mosher, Vater der Soteria, demonstrativer Austritt aus der APA 1998)wegen deren Pharmahörigkeit)[…]

Obwohl nicht zugelassen bekommen in den USA auch Kinder und Jugendliche Psychophamarka. Allein zwischen 1993 und 2002 stieg in den USA die Anzahl der Arztbesuche von Kindern und Jugendlichen mit Verschreibung von Antispychotika von 201.000 auf 1.224.000. Grund dafür waren auch die neuen atypischen Antipsychotika wie Zyprexa, mit geringeren Nebenwirkungen wie Sedierung oder motorische Störungen. «
[
V. Aderhold, D. Lehmkuhl, Material zum Verhältnis Psychiatrie und Pharmaindustrie, in: Der Mast muß weg, 1/2008 – Hervorhebung durch die Verfasser]
Originalzitat Gutachten 2005 des Sachverständigenrats:
- Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Gutachten 2005 (Bundestagsdrucksache 15/5670 v. 09.06.2005, Pkt. 843, S. 334f. – PDF)

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Verleugnung ist in der Freudschen → Psychoanalyse ein primitiver → Abwehrmechanismus: Eine Person leugnet einfach die Existenz oder Nicht-Existenz bestimmter Dinge oder die Bedeutung traumatischer → Angst und → Konflikt erzeugender Ereignisse. Kinder nehmen oft nicht zur Kenntnis, daß jemand gestorben ist, oder, daß ihnen etwas wichtig ist oder — wie Freud beschreibt — leugnen, daß Mädchen keinen Penis haben. Verleugnung reicht vom relativ Harmlosen — z. B. der Weigerung, an die Gefahren des täglichen Straßenverkehrs zu denken — bis zum Psychotischen, in dem die Verleugnung von der Konstruktion einer alternativen Realität begleitet ist (einer Einkapselung des subjektiven Erlebens, die das Psychotische ausmacht), oder bis zur unbewußten Abspaltung eines Teils der Realität, in der (1940) einen wesentlichen Mechanismus bei der Entstehung des Fetischismus (→ Perversion) sah.
[Verleugnung, Zusammenfassung, SpringerLink, Orange D.M. (2000) Verleugnung. In: Stumm G., Pritz A. (eds) Wörterbuch der Psychotherapie, Springer, Vienna pp 762-763,
https://doi.org/10.1007/978-3-211-99131-2_2073, abgerufen am 28.09.2020]

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mein Kommentar:

Eigentlich ist es ganz einfach: Wir leben in einer Welt, die geprägt ist von Verleugnung. Politiker und Journalisten leugnen, wie stark sie beeinflußbar sind. Die die klassischen Medien Konsumierenden (ich meine das exakt so, wie ich es sage!) leugnen den gleichen Sachverhalt. 

Und um diese allgegenwärtige Verleugnung aufrechterhalten zu können, müssen Kritiker zum Schweigen gebracht werden, weil diese den Verleugnungsprozess aufdecken.

Und um die Gruppe der Politiker und Journalisten beeinflussen zu können, muß Bill Gates und Konsorten nur einige wenige Dinge tun.


Mittwoch, 26. August 2020

Wikihausen: Gates Watch 02 und Gates Watch 03

Gates Watch 02 - Bill Gates, Hans Dampf in allen Gassen. Maren Schmidt | Wikihausen im Interview {54:26}

wikihausen  
Am 03.08.2020 veröffentlicht 
Themen in dieser Sendung:
- Pandemrix und die Schweinegrippe, Pharmahersteller wusste um das Risiko für Narkolepsie
- Bill Gates investiert nicht nur in Impfungen
- Verbindungen zwischen Leopoldinern und Bill Gates
- Karl Lauterbach (SPD) und Impfungen
- Bill Gates und seine Privatfirma mit Atomkraft

Gates Watch 03 - Bill Gates, genmanipulierte Insekten und Klimawandel | Wikihausen im Interview {51:31}

wikihausen  
Am 26.08.2020 veröffentlicht 
Themen dieser Sendung:
Bill gates und seine Investitionen abseits von Impfungen:
- Gen-Drive, CRISPR Cas
- Freisetzung von Transgenen Gelbfieber-Mücken
- Klimawandel stoppen: Mission Innovation - Break Through Energy coalition - Vereinigung der Ultramilliadäre
- Aliko Dangote- Weltbank fördert weltgrößte Erdölraffinerie - wie ist das vereinbar mit CO2 -Reduktion?
- Bill Gates ist außerdem befreundet mit Aliko Dangote

siehe auch:

Freitag, 17. Juli 2020

Gates Watch 01 - Viren & Bakterien - eine verzerrte Agenda…

Gates Watch 01 - Viren & Bakterien - eine verzerrte Agenda. Maren Schmidt | Wikihausen im Interview {55:30}

wikihausen
Am 17.07.2020 veröffentlicht 
Groteskes und Postfaktisches präsentiert von Markus Fiedler.
Kommentieren Sie dieses Video unter: http://www.wikihausen.de/video-blog/
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Themen in dieser Sendung:
- Impfen und Antibiotika, eine verzerrte Forschungsagenda
- Die spanische Grippe und woran die Leute wirklich gestorben sind
- Wer finanziert die WHO?
- Anteil von Bill Gates an der WHO
- ID2020 (Teaser)
- GAVI, eine Lobbyorganisation und/oder ein Drittmittelbereitsteller?
- Wie reich sind die Pharamunternehmen?
Ausführliche Quellen- und Linkliste unter:
https://wikihausen.de/2020/07/17/gate...
Podcast als mp3-Download unter dem gleichen Link.


mehr: YouTube
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Montag, 6. Juli 2020

Philanthrokapitalismus, Publik-Private-Partnership, die kommende Corona-Impfung und ein völlig unbestechlicher SPIEGEL…

Europa überweist Bill Gates 7,3 Milliarden!!! {6:30}

en Flieshardt
Am 06.07.2020 veröffentlicht 
Quellenangaben zum Inhalt des Videos:
https://ec.europa.eu/commission/press...
GPMB = https://apps.who.int/gpmb/about.html
CEPI = https://de.wikipedia.org/wiki/Coaliti...
GAVI = https://de.wikipedia.org/wiki/Gavi,_d...
FIND = https://en.wikipedia.org/wiki/Foundat...
COVID 19 Therapeutics Accelerator = https://www.gatesfoundation.org/TheOp...
Text, weitere Quellenangaben und Links auf YouTube

Finanz-Talk im Kopf von Bill Gates | Die Anstalt {8:22}

ZDF Comedy
Am 09.06.2020 veröffentlicht 
Herr Uthoff möchte einen Blick in den Kopf von Bill Gates werfen, um herauszufinden, warum die WHO so stark von privaten Geldgebern gesteuert wird. Dürfen Wohltäter investieren und die Werbetrommel bemühen, wenn es um die Weltgesundheit geht? Bestimmt. Doch spätestens da wird es kritisch: Nachdem die Staaten Anfang der Neunzigerjahre ihrer Pflichtbeiträge für die WHO eingefroren hatten, wurden die privaten Geber die Nummer Eins auf der Liste der Einnahmequellen. Somit kann die Finanzierung an Bedingungen geknüpft werden, die nicht immer lobenswert sind. Wenn also Steuergeld eingesammelt, an private Pharmakonzerne weitergegeben und in eventuelle) Endprodukte verwandelt wird - ist de Impfstoff dann für alle da? Ihre Anfrage wird bearbeitet! 


Eine kürzlich durchgeführte Analyse der Seattle Times ergab, dass die Gates Foundation fast 70 Millionen US-Dollar für direkte Zuschüsse an Medienorganisationen oder für Medientraining und -forschung ausgegeben hat, um die Berichterstattung über globale Gesundheits- und Entwicklungsprobleme zu verbessern und zu gestalten. Die Stiftung teilte der Times jedoch mit, dass der BBC-Zuschuss anders sei als der Zuschuss, den sie an Nachrichtenorganisationen wie ABC und PBS vergeben habe.
"Dieser Zuschuss unterstützt nicht die Kapazität der BBC zum Sammeln von Nachrichten", sagte Chris Williams, Sprecher der Gates Foundation, in einer E-Mail an die Times . "Dieser Zuschuss ist im Wesentlichen öffentliche Bildung."
[Die Gates Foundation vergibt 20 Millionen US-Dollar an den BBC World Service Trust, philanthropynewsdigest.org, 07.03.2011, – Google-Übersetzer, unter Berufung auf: Sandi Doughton, Die Gates Foundation spendet 20 Millionen US-Dollar an BBC Charity Arm, Seattle Times, 03.03.2011]
Manipulation von medizinischen Themen in der Wikipedia | #41 Wikihausen {1:19:38 – Start bei 25:36 
– Fiedler: »Der SPIEGEL hat, wie andere Zeitschriften auch, das große Problem, mit sinkender Auflage zu kämpfen.«}

wikihausen
Am 30.06.2020 veröffentlicht 
Der Spiegel meint, dass eine Spende von 2,3 Mio. Euro keinen Einfluss auf den Inhalt der veröffentlichten Artikel hat. Ist das so? Wir schauen uns zwei Beispiel-Artikel zu Bill Gates an. Einer aus dem Jahr 2007, einer aus dem Jahr 2018.
Der Benutzer "Julius Senegal" ist ein ebenso auffälliger wie umtriebiger Schreiber in den Pharmaartikeln der Wikipedia. Er ist vergleichbar mit Kopilot, der seine Weltsicht in den politischen Artikeln fast immer durchdrücken konnte.
Während Impfungen im Allgemeinen sicherlich sehr sinnvoll sind, so muss man bei einzelnen Impfstoffen evtl. vorsichtig sein. Vor allem dann, wenn diese nicht genügend auf Nebenwirkungen getestet sind wie z.B. der Impfstoff Pandemrix, der im Zusammenhang mit der Schweinegrippe massenhaft verabreicht wurde.
Julius Senegal hat hier eine andere Sicht auf die Dinge.
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Haben Sie den Film "die dunkle Seite der Wikipedia" gesehen? Wissen Sie davon, dass in der Wikipedia etwas nicht stimmt?
Die Wikipedia ist nicht nur das, was sie zu sein scheint. Es ist mehr als ein Lexikon. Es ist auch ein Scheinlexikon. Eine kleine aber effektive Meinungsmanipulationsmaschine. In gewissen Bereichen wird das Lexikon zum Pseudolexikon und wird in diesen Sparten schon seit Jahren von einer kleinen Gruppe, bestehend aus ca. 200 Personen, dominiert. Das einzig verbliebene Etwas, das so aussieht wie ein Nachschlagewerk, befindet sich in der Hand von Dogmatikern und Leuten, die rund um die Uhr in die Wikipedia schreiben, aber keine Qualifikation auf den Gebieten haben, über die sie schreiben.
Ihnen ist in der Wikipedia noch nichts aufgefallen? Dann kann es sein, dass Sie bisher nur Artikel gelesen haben, in denen es um Naturwissenschaften und Technik und nicht um Geld, Weltanschauungen, Politik und Geostrategien ging.
Wir beleuchten in jeder Folge einen Artikel von den dunklen Seiten der Wikipedia und zeigen auf, was dort nicht stimmt. Folgen Sie mit uns in die Abgründe einer Meinungsmanipulationsmaschine. 

weitere Links und Text auf YouTube



Screenshot des Markus-Fiedler-Videos bei 27:50
Die TAG-Spende erreichte New York jedoch unter dem Schatten des Zweifels. Denn nur Tage zuvor war der strahlende Ruf der Stiftung [Anm.: Bill & Melinda Gates Stiftung] erstmals in die Schlagzeilen geraten: Während sie einerseits Abermilliarden zur Bekämpfung von Krankheit und Armut auf der ganzen Welt ausgebe, investiere sie andererseits den Löwenanteil ihres Vermögens in Konzerne, die diese Ziele sabotierten – Umweltverpester, Ausbeuter, Sozialsünder.

Peinliche Vorwürfe, die sich bei genauerer Lektüre der öffentlich zugänglichen Gates-Bilanzen tatsächlich auch bestätigen. So umfasst das fragliche GatesPortfolio, dessen Finanzdetails auf der Website der Stiftung einsehbar sind, Investments in BP, Exxon Mobil, Merck und Schering Plough – allesamt wegen Ethikverstößen oft in der Kritik.

[Zitate aus dem Spiegel von 2007, Abruf am 07.06.2020, (Marc Pitzke, Wirbel um Stiftung – Gates tut Gutes mit schlecht gemachtem Geld, spiegel.de, 13.07.2007) obiges Video von Markus Fiedler, Screenshot 
bei 27:50]
siehe dazu auch:
Bill Gates Stiftung – Schlechtes Geld schadet gutem Ruf (Marc Pitzke, Manager Magazin, 15.01.2007) 

Grad mal seit einem guten halben Jahr fließt das Geld aus Seattle in die Hamburger Hafencity, von der Stiftung des milliardenschweren Atominvestors Bill Gates zum vom Auflagenschwund gebeutelten „Spiegel“: Als die Zeitschrift kurz vor dem Jahreswechsel den Slogan „Atomkraft? Ja bitte“ auf dem Titelblatt druckt (Strahlend grün). Und dann noch exklusiv vermeldet, dass „Forscher das AKW neu erfinden“.
Auf sieben Seiten wird im Weiteren die Möglichkeit einer „Renaissance der Kernenergie“ mittels angeblich neuartiger „Kernreaktoren der Zukunft“ skizziert. Nachdem der Atomausstieg hierzulande als „deutscher Irrweg?“ hinterfragt und als „eingehandelte Erblast“ klassifiziert ist, wird es regelrecht prosaisch: „In einer Welt, die den Klimawandel als Apokalypse beschreibt, wandelt sich die Atomkraft vom Teufelswerk zum rettenden Geschenk der Natur.“ Zwar räumt der „Spiegel“-Autor frühere Probleme mit dem „Geschenk der Natur“ ein: sind die bisherigen Atommeiler doch teuer, hinterlassen Unmengen strahlenden Mülls, der eine oder andere ist gar explodiert. Doch das alles war gestern – denn es gebe im Labor nun Atomreaktoren, die all die Nachteile angeblich nicht haben. Und diese Meiler kämen nicht zuletzt aus dem Hause Gates.

Der neue „Spiegel“-Sponsor scheint im Zuge der Klimadiskussion für sein schon ein Jahrzehnt eher dümpelndes Nuklear-Start-Up „Terrapower“ Morgenluft zu wittern. Assistiert von dem altgedienten „Spiegel“-Autor. Der höchst selbst hatte vor neun Jahren – damals finanzierte Gates das hanseatische Medienhaus noch nicht – schon einmal über derlei „innovative Kleinreaktoren“, einen „neuen Reaktortypus“, berichtet, auch von Gates „Terrapower“. Seinerzeit mutmaßte der Journalist noch geradezu argwöhnisch: „Die Atomkraftbranche will sich mit zivilen Mini-Meilern in die Zukunft retten.“ Das war 2010. Heute legt sich derselbe Schreiber sogar in einem den neuen Artikel online ergänzenden, durchweg mit Animationsmaterial von Gates‘ Firma „Terrapower“ bebilderten Videostatement persönlich ins Zeug: „Ich glaube, es liegt eine Chance in der Kernenergie, die auch Deutschland nicht auf alle Zeit ungenutzt lassen sollte.“ Auch die Schlagzeile „Forscher erfinden das AKW neu“ ignoriert den Artikel aus dem Jahr 2010.

[Oliver Ness,
Spiegel-Gate(s), mmm.verdi.de, 08.01.2020 – Anmerkung: Im Ness-Artikel ist das Inhaltsverzeichnis des Spiegel 51/2019 verlinkt, ich habe direkt zu dem darin aufgeführten Spiegel-Artikel verlinkt; zum gleichen Sachverhalt gibt es auch noch einen Podcast für Abonnenten]

Atomkraft? Ja bitte! Warum diese zunächst falsch anmutende Forderung tatsächlich richtig sein könnte, hören Sie im SPIEGEL-Podcast (49:17).
[Olaf Heuser, Christina Pohl, Sagen, was ist. Der SPIEGEL-Podcast – Wie uns die Kernenergie retten soll, 28.12.2019]  


Die Metamorphose ist phantastisch: Kein Mensch erinnert sich an den Kapitalisten Carnegie, der halbjährige Urlaube machte, während das Militär gegen seine streikenden Arbeiter vorging. Stattdessen sichert ihm die New Yorker Carnegie Hall den Nimbus des großen Menschenfreunds. Ähnliches gilt für seine rechte Hand, den berüchtigten "Arbeiterfresser" Henry Clay Frick. Heute lebt sein Name fort als edler Stifter der berühmten Frick Collection in New York. Die Encyclopaedia Britannica widmete ihm in ihrem Lexikoneintrag mehr Zeilen für seine Kunstsammlungen als für seine Karriere als Industrieller. Und in denen stand er im trauten Verkehr mit Tizian, Vermeer und El Greco, mit Goya, Gainsborough und Velázquez.

Philanthropie ist also ein Zauberstab, der rücksichtslose Egoisten in Vorbilder des Altruismus verwandeln kann. Dass sich Bill Gates seiner bedient, verwundert nicht. Vermutlich sieht er sich als legitimen Nachfolger der großen Heroen des amerikanischen "Gilded Age". Vermutlich nicht ganz zu unrecht – steht die digitale Revolution der industriellen in ihrer Bedeutung kaum nach. Und ist sein Lebensweg – aus Papas Garage zum reichsten Mann der Welt – nicht die zeitgemäße Version des American Dreams?

Vor zwei Jahren noch sprach William Gates Senior gegenüber der Sunday Times von dem Druck der Kritik, der auf seinem Sohn lastete wegen seines immensen Reichtums und dem man mit der Stiftungstätigkeit begegnen wollte. Heute setzt der Vater noch eins drauf. Sein "Daily Telegraph"-Porträt ist überschrieben: "Bill's not in it for the money". Willliam Gates liegt äußerst viel daran, zu zeigen, dass sein Sohn das gigantische Software-Imperium nicht wegen des Geldes aufbaute, sondern um das erwirtschaftete Vermögen der allgemeinen Wohlfahrt zukommen zu lassen. Wer also Microsoft-Produkte kauft, tut damit ein gutes Werk. Denn die gigantischen Profite des Konzerns sind der Quell neuer Humanität.

[
Kai Michel, Was ist schlecht daran, wenn Bill Gates Gutes tut?,
Telepolis, 05.09.2001]

Screenshots des Markus-Fiedler-Videos ab 29:05

In diesem Büro lassen sich die Probleme der Welt schnell vergessen. Der enorme Schreibtisch ist leergeräumt, durchs Fenster sieht man die Idylle des US-Nordwestens: die Ausläufer Seattles, der funkelnde Lake Washington, im Dunst die Berge.

Doch Bill Gates sitzt mit dem Rücken zur Aussicht. ''Bin ich gewohnt", murmelt er. Und zum Sinnieren hat er sowieso keine Zeit.

Der zweitreichste Mann der Welt redet ungern über sich oder seine Gefühle. Auch sein Privatbüro bei Seattle offenbart nur wenig Persönliches: vereinzelte Familienfotos, ein paar Souvenirs von Reisen, kaum Kunst. Stattdessen sind die hellen Edelholzregale mit Sachbüchern gefüllt - über Armut, Hunger, Seuchen. Die Probleme der Welt eben. Die Probleme, die er lösen will. […] Doch am Herzen liege ihm vor allem eines, fügt Gates hinzu: "Dafür zu sorgen, dass keine Kinder mehr sterben."
Seit 18 Jahren verschenkt der dreifache Vater sein Vermögen. Die Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF), die er mit seiner Ehefrau leitet, ist die weltgrößte Privatstiftung, sie steckte bisher fast 50 Milliarden Dollar in Gesundheits- und Entwicklungsprojekte in mehr als 130 Ländern. Der Großteil stammt aus Gates eigener Tasche oder vom legendären Investor Warren Buffett, der sich 2010 anschloss.
Gates ist der spendabelste Spender der Welt. Und ein Gegenpol zum Geiz eines Donald Trump, dessen Popularitätswerte Gates in jüngsten Umfragen locker schlägt. Ein guter Amerikaner.
Trotzdem bleiben Leute wie Gates vielen suspekt: ihr Reichtum ein Resultat der Ungleichheit, ihre Wohltätigkeit ein Feigenblatt, weil sie Symptome bekämpft statt Ursachen und erst recht nicht das kaputte System. Das sind die gängigen Vorurteile. […]
Die Stiftung propagiere "neoliberale Wirtschaftspolitik und konzernfreundliche Globalisierung", schrieb die Gruppe Global Justice Now: Selbsternannte Wohltäter wie Gates trieben die Welt nur weiter in die falsche Richtung, statt ihr zu helfen.

"Niemand behauptet, dass Philanthropie die Lösung ist, um die Ungleichheit zu beenden", hält Gates dagegen. Das sei eine politische Aufgabe, die man etwa durch Steuerreformen angehen sollte - jedoch nicht Reformen wie die Trumps, die fast nur Reichen nutze. Einstweilen wolle er tun, was er als Privatier tun könne.

"Dies sind frustrierende Zeiten'', räumt Gates ein. […]
 
[
Zitate aus dem Spiegel von 2018 (Marc Pitzke, Zu Besuch bei Bill Gates – Rastlos in Seattle, spiegel.de, 18.09.2018), Abruf am 07.06.2020, obiges Video von Markus Fiedler, Screenshot bei 30:20] 

In seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Zusammenarbeit der Bundesregierung mit privaten Stiftungen listet das BMZ 62 aktuelle bzw. kürzlich abgeschlossene Kooperationsprojekte auf, darunter allein 13 mit der Bill & Melinda Gates Foundation.[9] Durch die Kooperation mit der Gates-Stiftung hat diese Form der Entwicklungszusammenarbeit eine neue Dimension erreicht – sowohl in quantitativer, als auch in qualitativer Hinsicht.
Kehrseite der Medaille in den Blick nehmen
Bisher herrschte häufig ein unerschütterliches Vertrauen in die positive Rolle philanthropischer Stiftungen. Während immer wieder von spektakulären Großspenden durch Milliardäre und ihre Stiftungen berichtet wird, bleiben die damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen unerwähnt. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen sieht Stiftungen als unverzichtbares Element der Zivilgesellschaft und stellt fest:
„Für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Herausforderungen unseres Gemeinwesens ist die Zivilgesellschaft nicht erst im Zusammenhang mit Finanznöten der öffentlichen Hand unverzichtbar geworden. Stiftungen sind zunehmend wichtige Akteure in diesem Feld: als Impulsgeber, finanzielle Säule, Projektträger und Innovationsschmieden. (...) Auch aus ordnungspolitischer Sicht nimmt ihre Bedeutung permanent zu. Bürgerinnen und Bürger stützen durch ihr Engagement, das sie freiwillig – über ihre Steuerpflicht hinaus – in und mit Stiftungen leisten, die Demokratie. So werden gesellschaftliche Aufgaben zunehmend durch Stiftungen initiiert und getragen.“[10]
Stiftungen dürfen aber keinesfalls über einen Kamm geschoren werden. Sie unterscheiden sich in ihrem Entwicklungsverständnis, ihren Prioritäten, und ihrer politischen Einflussnahme und Wirkung.

Es stellt sich die Frage, ob tatsächlich die Demokratie gestärkt wird, wenn gesellschaftliche Aufgaben dem guten Willen einiger ultrareicher Milliardäre wie Bill Gates und ihren Stiftungen überlassen werden. Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international, sieht darin eher eine Art „Refeudalisierung von Politik.“[11]

Der Philanthro-Boom kommt nicht aus heiterem Himmel. Er ist auch eine Folge neoliberaler Wirtschafts- und Fiskalpolitik. Die Soziologin Linsey McGoey von der Universität Essex weist darauf hin, dass ein direkter Zusammenhang zwischen wachsender Vermögensakkumulation, regressiven steuerlichen Maßnahmen und der Finanzierung philanthropi- scher Aktivitäten besteht: „Die Philanthropie mag wachsen, aber nur im Kontext massiv zunehmender Ungleichheit.“[12]
[…] Reformbedarf besteht auch bei einer Politik, die die Anhäufung von Privatvermögen erst ermöglicht und damit massive Einbußen öffentlicher Einnahmen in Kauf genommen hat – und weiterhin nimmt.

Ähnliches gilt auch für die internationale Wettbewerbspolitik. Sie konn- te nicht verhindern, dass Bill Gates mit seinem Microsoft-Konzern ein Quasi-Monopol im Bereich der Informationstechnologien gescha en und entsprechende Gewinne abgeschöpft hat – aus denen sich wiederum das Kapital der Gates-Stiftung speiste. Die Europäische Kommission und der Europäische Gerichtshof haben Microsoft wegen Benachteiligung der Konkurrenz und überhöhter Preise wiederholt mit Rekordstrafen belegt (2004/2007: 497 Mio. Euro, 2006: 280,5 Mio. Euro, 2012: 860 Mio. Euro, 2013: 561 Mio. Euro). Dem Image des dafür verantwortlichen Firmengründers als eines uneigennützigen Philanthropen haben die Vergehen offensichtlich nicht geschadet.

Und dennoch setzen Entwicklungspolitiker angesichts stagnierender öffentlicher Mittel auch auf globaler Ebene ihre Hoffnung auf die Philanthropie.[…]
 

[Jens Martens Karolin Seitz, Gestiftete Entwicklung? – Die Kooperation zwischen der deutschen Entwicklungspolitik und privaten Stiftungen, misereor.de, Januar 2017, PDF]    

Werner Rügemer hat seine eigenen Erfahrungen mit Public-Private-Partnership-Konstrukten gemacht: 


"So wird der privatisierte Staat zum unmittelbaren Exekutor der minderheitlichen Interessen von privaten Eigentümern", kommentiert Rügermer die Entwicklung. Schon der Bundesrechnungshof habe davor gewarnt, dass durch die Privatisierung wichtiger Aufgaben die Gestaltungskompetenz des modernen Staates eingeschränkt werde. So wurde etwa die Kölner Kanalisation samt Stadtwerken für zwei Milliarden Euro an die Fidelity Bank in Oklahoma verkauft und dann zurück gemietet. Der Haken an der Sache laut Rügemer: Die Städte trügen trotzdem alle infrastrukturellen Risiken. Und gutgläubige Politiker hätten meist nicht einmal die bis zu 2000 Seiten dicken Verträge gelesen.

Werner Rügemer hat auch aufgedeckt, dass die drei marktbeherrschenden Rating-Agenturen Eigentum von Hedge- und Investmentfonds der Banken sind, die eben von Gefälligkeits-Bewertungen der Agenturen profitieren. Die Macht der Beraterunternehmen habe sich inzwischen verselbstständigt, kritisiert er. Ursprünglich waren sie in der Zeit des US-Präsidenten Roosevelt per Gesetz als Kontrollinstanz gegen Bilanzfälschung und als Reaktion auf den Börsencrash von 1928 ins Leben gerufen worden. Wirtschaftsberatungsunternehmen aber würden heute von denjenigen Aktiengesellschaften bezahlt, die sie prüfen sollen, sagte Rügemer. Der Geprüfte wähle den Prüfer aus, der häufig gleichzeitig der Steuerberater des Unternehmens sei und satte Gewinne mache. "Das ist ein pervertiertes System!", schimpfte Rügemer. Und deshalb habe das Frühwarnsystem 2008 bei der großen Banken- und Weltwirtschaftskrise versagt.

[
Sigrid Schuer, Von der Macht der Beratungsunternehmen Der Ausverkauf des Staates, Weser-Kurier, 23.03.2018 – Hervorhebungen von mir]
mehr dazu:
- Werner Rügemer gewinnt gegen das IZA. Wir gratulieren! (Post, 22.01.2019) 


Coronastory 2: Kritiker unerwünscht - War der Lockdown komplett sinnlos? {24:16}
Punkt.PRERADOVIC
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Teil 2 der Coronastory von Punkt.Preradovic. Prof. Homburg, Prof. Bhakdi, Prof. Wittkowski – allesamt verdiente Wissenschaftler. Allerdings mit Meinungen, die der offiziellen oftmals widersprechen. Vor allem, was den Lockdown, das komplette Runterfahren der Wirtschaft angeht. Und das hat Konsequenzen. Facebook, Youtube, Vimeo – diese Anbieter löschen oder sperren unsere Videos zum Teil. Faktenchecker glauben, die Aussagen der Experten widerlegen zu können. Oder sie bezeichnen sie einfach als „unbelegt“. Aber die Offiziellen sind aufgeschreckt, Talkshows diskutieren unsere Inhalte. Die Diskussion um die R-Zahl, hier hat sie begonnen. Punkt.Preradovic hat einen ganz besonderen Blick auf die Corona-Krise. Und deshalb hier unsere besondere Chronologie - Lohnt sich anzuschauen. Vor allem, wenn man alle Seiten kennen möchte.
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siehe auch:
Fundgrube: Die Frankfurter Rundschau im Verschwörungs-Modus (Post, 04.06.2020)

Folgendes Zitat bezieht sich auf das Fiedler-Video (ab Min.)

Nur Häme für die Proteste
Es ist unglaublich traurig, dass nun ausgerechnet die dritte Generation von Spiegel-Reportern, deren erste Generation dieses Nachrichtenmagazin in den 60er Jahren zu einem „Sturmgeschütz der Demokratie“ gemacht hatte, sich diesen Protesten nur mit Häme zu widmen versteht. Unter der Überschrift „Verschworene Gesellschaft“, bei Spiegel online unter der Headline „Die unheimliche Macht der Verschwörungstheoretiker“ zu finden, arbeiten sich vier Journalisten tapfer an einem Sammelsurium sämtlicher gängiger Verschwörungstheorien ab.

Im Zentrum der Betrachtung stehen prominente Namen wie Xavier Naidoo oder Attila Hildmann, welche in der aktuellen Situation laut Spiegel „die Chance sehen, in den Mainstream zu gehen“. Dass auch diese Ansicht als Verschwörungstheorie betrachtet werden könnte, bleibt in dem Artikel außen vor. Ob ein Sänger wie Naidoo, der in Anbetracht der Zahl seiner Fans schon lange zum Mainstream zählt, tatsächlich auf eine derartige Gelegenheit warten musste, fragt der Artikel nicht. Vielmehr sinnieren die Schreiber darüber, ob das 9.000 Mitglieder starke Facebook-Netzwerk „Solidarität mit Xavier Naidoo“ tatsächlich all das glaube, was Naidoo über „kinderblutkonsumierende Reiche erzählt“.

Dass das alles, obwohl vom Spiegel unter dem Stichwort „Coronakrise“ veröffentlicht, recht wenig mit dem Virus und seinen vielfältigen Folgen zu tun hat, liegt auf der Hand. Vielmehr zielt der Artikel ganz offensichtlich darauf ab, potenzielle Coronademoteilnehmer schon im Vorfeld von ihrem Vorhaben abzubringen: Wer möchte schließlich mit Leuten und Theorien in einen Topf geworfen werden, die von einem sich als führend wähnenden Medium als „im internationalen Sumpf des Irrsinns unterwegs“ gebrandmarkt werden?
 
  Gates-Stiftung: 2,5 Millionen Dollar für den Spiegel Dass derartiges Raunen ausgerechnet von einem Medium kommt, welches mit insgesamt 2.537.294 US-Dollar von der Bill and Melinda Gates Foundation gefördert wurde, dürfte für das Wachstum neuer Verschwörungstheorien der ideale Dünger sein. Diese im Dezember 2018 erfolgte Zahlung ist im Geschäftsbericht der Gates-Foundation unter der Überschrift „How we work“ als „Grant“ (Stipendium; Zuschuss) ausgewiesen und soll folgendem Zweck dienen: „to report on social divides around the world and to convey an understanding of how to overcome them“. Der Spiegel legt diese Tatsache am Ende seines Artikels mit wenigen dürren Worten offen, ohne freilich Zahlen zu nennen. Dort heißt es: „Die Gates-Stiftung finanziert weltweit auch journalistische Arbeiten. Beim Spiegel unterstützt sie das Projekt ‚Globale Gesellschaft‘, das über soziale Ungerechtigkeit vor dem Hintergrund der Globalisierung berichtet. Die redaktionellen Inhalte entstehen ohne jeden Einfluss der Stiftung.“
Gates-Stiftung: 2,5 Millionen Dollar für den Spiegel

Dass derartiges Raunen ausgerechnet von einem Medium kommt, welches mit insgesamt 2.537.294 US-Dollar von der Bill and Melinda Gates Foundation gefördert wurde, dürfte für das Wachstum neuer Verschwörungstheorien der ideale Dünger sein. Diese im Dezember 2018 erfolgte Zahlung ist im Geschäftsbericht der Gates-Foundation unter der Überschrift „How we work“ als „Grant“ (Stipendium; Zuschuss) ausgewiesen und soll folgendem Zweck dienen: „to report on social divides around the world and to convey an understanding of how to overcome them“. Der Spiegel legt diese Tatsache am Ende seines Artikels mit wenigen dürren Worten offen, ohne freilich Zahlen zu nennen. Dort heißt es:
„Die Gates-Stiftung finanziert weltweit auch journalistische Arbeiten. Beim Spiegel unterstützt sie das Projekt ‚Globale Gesellschaft‘, das über soziale Ungerechtigkeit vor dem Hintergrund der Globalisierung berichtet. Die redaktionellen Inhalte entstehen ohne jeden Einfluss der Stiftung.“ […]

Ausführlich referiert der Beitrag denn auch die Verschwörungstheorien zu Bill Gates, wobei besonders die zirkulierenden Übertreibungen hervorgehoben werden, was offenbar die Absurdität jeglicher Kritik zusätzlich unterstreichen soll. Die Frage, welche Qualifikation Gates als Virenexperten ausweist, sucht man im Artikel vergebens. Auch die Tatsache, dass die (vorerst) auf Eis gelegte Idee eines verpflichtenden Immunitätsausweises ursprünglich nicht von Jens Spahn stammte, sondern durch Bill Gates in die Welt gesetzt wurde, ist dem Spiegel kein Anlass für kritische Fragen.
Gates und die WHO

Der Besuch des Softwaremilliardärs beim deutschen Gesundheitsminister schon im Jahre 2018 bleibt ebenso unhinterfragt wie Gates‘ Aussage, den zu entwickelnden Corona-Impfstoff nach einer extrem verkürzten Entwicklungszeit „letztendlich sieben Milliarden Menschen verabreichen“ zu wollen. Wie dies ohne Impfzwang funktionieren sollte, sagte Gates in den über neun Minuten, welche die Tagesthemen ihm für sein Statement einräumten, leider nicht. Eine weitere Frage ist der Einfluss von Gates auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO), zu welcher seine Stiftung finanziell mehr als zwölf Prozent des Gesamtbudgets beiträgt.

Einem guten Spiegel-Journalisten hätte sich die Frage aufgedrängt, was Gates bei diesem Engagement umtreibt, obwohl seine Stiftung bei Coca-Cola, McDonalds und Walmart riesige Aktien-Pakete hält. Die aktuellsten Zahlen vom 31. März 2020 zu diesen Beteiligungen hätten die Reporter den Veröffentlichungen der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC entnehmen können. Die dort hergestellten oder vertriebenen Produkte tragen mitnichten zur Weltgesundheit bei.

Das sind Fragen, die sich jeder denkende und vernunftbegabte Bürger stellen darf und muss, ohne sogleich als „Verschwörungstheoretiker“ ausgeknipst zu werden. Das gilt für Journalisten nicht minder.
 
[Gerhard Strate, „SPIEGEL“-FÖRDERUNG DURCH BILL GATES - Der ideale Dünger für neue Verschwörungstheorien, Cicero, 22.05.2020 – Beachte auch die Replik des Spiegel unter dem Artikel]


Auch das Gutachten 2005 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen stellt fest: »Ärzte sind sich zwar der werbenden, verzerrenden Darstellung der produktbezogenen Information bewusst. Sie leugnen jedoch – trotz gegenteiliger empirischer Befunde – häufig, dass diese ihr Verhalten beeinflussen. Sie glauben vielfach an ihre persönliche Immunität gegenüber den Marketingmaßnahmen der Industrie…«
Es ist kennzeichnend für die »gefühlte Unabhängigkeit« von Ärzten, dass sie laut Umfrage zu 61% der Meinung sind, dass Industriewerbung und Kontakte ihs eigenes Verschreibungsverhalten nicht beeinflussen würde, nur 16 % dies jedoch für ihre KollegInnen annehmen (!). Daraus folgt, dass Aufklärung und Aus-, Fort-, und Weiterbildung vor allem an der »Pharma(früh)sozialisation« ansetzen und Gegenstrategien entwickeln muss. […] 
Die Profite der Pharmakonzerne, ob in Prozentsatz des Unternehmensvermögens oder nach Ertrag sind mit die höchsten aller Branchen. Die Gewinne der 10 größten US Pharma-Unternehmen beliefen sich im Jahr 2002 auf $ 35,9 Mrd. Das ist mehr als die Hälfte der 69,6 Mrd. Gewinne aller in der Liste des Fortune Magazin aufgeführten 500 größten US-Unternehmen.
Allein Pfitzer mehr als verdoppelte 2006 seinen Gewinn auf 19,3 Mrd. $ (8,1 Mrd. in 2005) bei einem Umsatz von 48,4 Mrd.  (37,5 Mrd. in 2005). Seit 2002 ist der der Durchschnittspreis einer Tablette um 63 % gestiegen. […]   
Die Behandler im Psychiatriesystem sind zu Marionetten der Pharmaindustrie geworden. Sie wird mit manipulativen Informationen zu einem bestimmten Verschreibungsverhalten gebracht. 40% der Ausgaben der Industrie sind für Pharmamarketing 17.000 Pharmareferenten mit 25 Mill. Kontakten pro Jahr kosten 2 Mrd. € jährlich. Die Kosten tragen die Krankenversicherten 
[Quelle: V. Aderhold, D. Lehmkuhl, Material zum Verhältnis Psychiatrie und Pharmaindustrie, in: Der Mast muß weg, 1/2008, Hervorhebungen durch die Verfasser, PDF, sehr lesenswert!]

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Donnerstag, 4. Juni 2020

Fundgrube: Die Frankfurter Rundschau im Verschwörungs-Modus


Die Bundesregierung schließt eine neue Vereinbarung mit der Bill & Melinda Gates-Stiftung zur Entwicklungszusammenarbeit. Die Kritik wächst.
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Wenn die Mächtigen in München das Schicksal des Planeten verhandeln, darf der reichste Mensch der Welt nicht fehlen: Auch Bill Gates ist bei der Sicherheitskonferenz. Der Microsoft-Gründer hat sich vom Software- zum Weltrettungs-Monopolisten entwickelt: Die Bill & Melinda Gates Foundation ist mit rund 40 Milliarden Dollar die vermögendste Privatstiftung der Welt. Sie vergibt Fördermittel von jährlich rund vier Milliarden Euro für Projekte und Forschung zur Armuts- und Hungerbekämpfung, Landwirtschaft und Gesundheit. Das hat dem Milliardär mit einem Vermögen von 85,2 Milliarden Dollar nicht nur viel Anerkennung gebracht, sondern auch Einfluss auf Regierungen, Universitäten und die Vereinten Nationen.

Wer Geld von der Stiftung bekommt, muss sich nach deren Vorgaben richten. Die Gates-Stiftung verfolgt einen technokratischen Ansatz und setzt den Schwerpunkt auf schnell messbare Ergebnisse sowie die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in Public Private Partnerships. Zur Hungerbekämpfung setzt die Gates-Foundation auf Gentechnik und mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte industrielle Lebensmittel. Statt öffentliche Gesundheitssysteme zu stärken, konzentriert sich die Stiftung auf wenige Krankheiten wie HIV, Tuberkulose, Malaria und solche, gegen die man impfen kann. Dabei arbeitet die Stiftung mit umstrittenen Konzernen zusammen – mit Coca Cola, Glaxo-Smith Kline und Monsanto. Deshalb wächst die Kritik: Die Stiftung bindet auch öffentliches Geld, weil sie ihre Finanzzusagen an die von Regierungen koppelt.

Die Bundesregierung arbeitet seit 2006 mit der Stiftung und gehört zu den Financiers der Globalen Allianz für Impfstoffe (Gavi). Die Gates-Stiftung stellt 20 Prozent des Budgets der öffentlich-privaten Partnerschaft. Gavi unterstützt Impfprogramme für Kinder in armen Ländern sowie die Entwicklung von Impfstoffen. Im Gremium sitzen auch Angehörige von Pharmakonzernen wie Pfizer und Sanofi. Ärzte ohne Grenzen kritisieren, dass Gavi die Marktmacht der Konzerne stärkt, weil sie ihnen überteuerte Impfungen abkauft. Deren Patente auf lebenswichtige Medikamente verhindern, dass diese in ärmeren Ländern günstig hergestellt werden können. Daran hat Bill Gates Anteil: Als Microsoft-Chef hatte er sich für das Trips-Abkommen zum Schutz geistiger Eigentumsrechte eingesetzt.

2015 versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel, bis 2020 600 Millionen für Gavi bereitzustellen. Das sind im Schnitt 120 Millionen Euro pro Jahr– viermal mehr als der Pflichtbeitrag der Bundesregierung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Die WHO hängt selbst am Geldtropf der Gates-Foundation. Sie stellt 14 Prozent des Budgets und steht kurz davor, ins Beratungsgremium aufgenommen zu werden. „Durch zweckgebundene Spenden prägt die Gates-Stiftung die globale Entwicklungsagenda an demokratischen Prozessen vorbei. Dadurch werden große Teile der Bevölkerung von politischer Teilhabe ausgeschlossen“, kritisiert der entwicklungspolitische Sprecher der Grünen, Uwe Kekeritz. 70 Prozent des WHO-Budgets sind zweckgebunden. Wenn die WHO über immer weniger Geld frei verfügen kann, fehlt es nicht nur für den Aufbau eines gerechten globalen Gesundheitssystems, sondern auch für schnelle Hilfe. Das war beim Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika der Fall.

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Montag, 11. Mai 2020

Bill Gates und George Soros: Philanthropen?

Aktuell wird viel fantasiert über eine Gesundheitsdiktatur des Milliardärs. Woher kommen diese Theorien? Und was macht die Gates-Stiftung wirklich?

Die Coronakrise bringt neben allerlei sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen auch ein weiteres Phänomen mit sich: ein Aufblühen von Verschwörungstheorien. Ein Ziel dabei ist unter anderem Microsoft-Gründer und Milliardär Bill Gates.

Die Hauptlegende, die sich dabei um Gates spinnt, ist, dass er Covid-19 selbst erfunden habe, um dann einen Impfstoff zu erfinden und davon zu profitieren. In den USA werden diese Theorien zum Teil auch durch konservative TV-Moderatoren und Impfgegner öffentlich befeuert, seit Januar verbreiten sich wilde Gerüchte über Gates in den sozialen Medien der USA.
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Ab Beginn der 1990er Jahre begann die Deutsche Bundesbank unter ihrem Präsidenten Helmut Schlesinger, die Leitzinssätze anzuheben, um der Inflationsgefahr im Gefolge der deutschen Wiedervereinigung zu begegnen. Das Vereinigte Königreich musste dieser Geldpolitik wohl oder übel folgen. Die hohen Zinssätze führten jedoch innenpolitisch zu starken Protesten, weil viele Hauskäufer die hohen Kreditzinsen nicht mehr bedienen konnten. Mehrfach versuchte die britische Regierung, die Bundesbankführung zu bewegen, ihre Leitzinssätze zu senken, was nicht geschah.

Auch die Glaubwürdigkeit des EWS geriet ins Wanken, nachdem die Wähler Dänemarks am 2. Juni 1992 den Vertrag von Maastricht, der die schrittweise Bildung einer Europäischen Währungsunion aus den Strukturen des EWS heraus vorsah, in einem Referendum mehrheitlich ablehnten. Es war damit zu befürchten, dass auch die französischen Wähler, die für den 20. September 1992 in einem Referendum befragt werden sollten, den Vertrag ebenfalls ablehnen würden.

Am 15. September 1992 gab Bundesbank-Präsident Helmut Schlesinger dem Handelsblatt und dem Wall Street Journal ein Interview, in dem er davon sprach, dass vor dem angesetzten französischen Referendum „ein oder zwei Währungen aus dem EWS unter Druck kommen“ könnten. Das Interview wurde durch das Handelsblatt ohne Autorisierung Schlesingers vorab veröffentlicht und bildete gewissermaßen den äußeren Startschuss zur Spekulation gegen die zwei Währungen im EWS, die von vielen als zu hoch bewertet gesehen wurden, die italienische Lira und das britische Pfund.[5][6] In einer späteren Rechtfertigung wies Schlesinger darauf hin, dass er im selben Interview explizit das britische Pfund in Schutz genommen und festgestellt habe, dass die zuständigen britischen Stellen entsprechende Vorkehrungen getroffen hätten.[7]

George Soros und andere Investoren waren der Meinung, dass das britische Pfund überbewertet sei und dass Großbritannien entweder das Pfund abwerten oder das EWS verlassen würde. Soros und andere setzten daher große Geldsummen zur Schwächung des Pfunds ein. Zuerst versuchte die britische Notenbank noch, durch Stützungskäufe ihre Währung zu stabilisieren. Eine Abwertung des Pfunds kam nicht in Frage, um das politische Ziel der Inflationskontrolle nicht zu verfehlen. Als das aber wenig Wirkung zeigte, gab sie am 16. September 1992, dem so genannten „Schwarzen Mittwoch“ („Black Wednesday“), eine Zinserhöhung von zuerst 10 % auf 12 % bekannt, um die Attraktivität des Pfundes zu steigern und Investoren anzuziehen. Nur wenige Stunden später stellte die Notenbank eine Erhöhung des Zinssatzes auf 15 % in Aussicht. Die Spekulanten ignorierten aber diese Aussage und setzten weiterhin hohe Summen gegen das britische Pfund, so dass gegen 19 Uhr Ortszeit der Schatzkanzler (Chancellor of the Exchequer)Norman Lamont, bekannt gab, dass Großbritannien das EWS verlassen würde und die Zinsen wieder auf das alte Niveau von 10 % gesenkt würden. In der Folge fiel das britische Pfund in den nächsten fünf Wochen um fast 15 % gegenüber der deutschen Mark und um 25 % gegenüber dem US-Dollar.

Diese Spekulation brachte Soros einen Milliardengewinn und den Beinamen „The man who broke the Bank of England“ ein.

Innenpolitisch ruinierte die Krise in Großbritannien das Vertrauen der Wählerschaft in die wirtschaftspolitische Kompetenz der Regierung Major. Die Währungskrise wurde von nicht wenigen als nationale Demütigung empfunden, die durch ein Zwangs-Regelwerk europäischer Institutionen verursacht worden sei. Die antieuropäische Stimmung im Vereinigten Königreich nahm zu und die Unterhauswahl im Jahr 1997 wurde mit einer großen Mehrheit von der oppositionellen Labour Party unter Tony Blair gewonnen.

Die Kosten für die Stützung des britischen Pfunds am Schwarzen Mittwoch, die letztlich der britische Steuerzahler zu tragen hatte, wurden sehr unterschiedlich geschätzt. Eine Analyse der britischen Regierung kam im Jahr 2005 auf etwa 3,3 Milliarden Pfund, während zuvor deutlich höhere Schätzungen von 13 bis 27 Milliarden Pfund kursierten.[8] 
[Schwarzer Mittwoch, Die Krise und der „Schwarze Mittwoch“ am 16. September 1992, Wikipedia, abgerufen am 28.09.2020]

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George Soros (gebürtig György Schwartz;[1] * 12. August 1930 in Budapest) ist ein US-amerikanischer Philanthrop und Investorungarischer Herkunft und Betreuer vieler Fonds, unter anderem des Quantum Funds. Mit seinem Vermögen unterstützt Soros unter anderem Bürgerrechtsorganisationen, Bildungseinrichtungen sowie politische Aktivisten.
[
George Soros, Wikipedia, abgerufen am 28.09.2020]
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- FACT SHEET Die Open Society Foundations und George Soros (opensocietyfoundations.org, letztes Update: 31.07.2019)

mein Kommentar:
Bei solch gigantischen Geldsummen (siehe Wikipedia-Artikel »Schwarzer Mittwoch«, letzter Absatz) versagt die Mathematik bzw., um exakt zu sein, unser Verständnis darüber, was Mathematik leisten kann.
Und wenn ich noch genauer hinsehe, ist das Problem auch keine mathematisches Problem. Es ist ein Problem, für das uns die Sprache fehlt.
Und … schwups … sind wir beim Buddhismus angekommen.
Der sagt nämlich: Alle Dinge sind leer. 
Ich habe dann nichts mehr, was ich konkret packen kann.
Wittgenstein sagt in seiner Zweiten philosophischen Phase: »Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache.« (Philosophische Untersuchungen §43 [1953, posthum])
In seiner ersten Phase sagte er noch den berühmt gewordenen Satz:
»Worüber man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.«                                                                                                                                                                         (Tractatus logico-philosophicus Satz 7 [1922])


Wenn ich einen Überblick behalten will, wieviel Geld ich im letzten Monat für Lebensmittel ausgegeben habe, zähle ich die Summen auf den entsprechenden Bons zusammen – und ziehe vielleicht noch das Geld, welches ich für die Rückgabe von Pfandflaschen erhalten habe, davon ab. Das ist eine eindeutige Angelegenheit.
Aber Summen von 3,3 bis 27 mrd Pfund ???
Da kann ich nur noch Wassili Kandinsky zitieren, als dieser sich bei der Lektüre des Buches „L'Evolution de la Matière" von Gustave LeBon mit dem Begriff der Strahlung auseinandersetzte:
„Das Zerfallen des Atoms war in meiner Seele dem Zerfall der ganzen Welt gleich. Alles wurde unsicher, wackelig und weich" 
Ganz einfach am Biertisch formuliert, würde ich jetzt was sagen, was strafbar ist…

Jonny Buchardt - Auftritt Karneval Köln 1973 {4:43}
fritz51296 
Am 30.01.2012 veröffentlicht 
Jonny Buchardt - Auftritt Karneval Köln 1973 Jonny Buchardt (bürgerlicher Name Herbert Günther Schlichting;
* 16. September 1925 in Wuppertal, NRW; † 8. Oktober 2001 in Bensberg, NRW) war ein deutscher Schauspieler, Komiker und Conférencier.
Zicke Zacke Zicke zacke - ...
Hipp hipp - ...
Sieg - ...
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über sowas hat man 1973 noch gelacht…
Damit man mich nicht vor den Kadi zerrt oder »Correctiv« mich wegen Nicht-Einhaltens der Nettikette sperrt, formuliere ich das so:
Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, daß es einige mächtige Menschen mit unglaublich viel Geld gibt, die, wenn man sie psychiatrisch diagnostizieren würde, als Soziopathen eingestuft werden würden.
Zumindest tragen sie erhebliche soziopathische Züge.
Ich kann jetzt die Quelle nicht mehr finden:
Irgendwo hat ein kluger Mann gesagt: Den Armen wäre viel mehr geholfen, wenn man ihnen saubere Abwassersysteme zur Verfügung stellen würde, als sie mit hochkomplizierten Impfkampagnen zu beglücken!
Dem kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen!
Und wenn ich mir ansehe, wie alle möglichen Regierungen um die Wette hochkomplizierte Impfungen gegen ein Virus entwickeln,
wo wir doch alle wissen, daß die Zusammensetzung der jährlichen Grippeimpfung jedesmal eine Art Kaffeesatzlesen darstellt, weil niemand weiß, welches Grippevirus im kommenden Winter das vorherrschende sein wird, kann ich mich nur im Kopfschütteln üben: Nächsten Winter haben wir vielleicht SARS-CoV-3 oder 2a oder sonstwas, und dann stehen wieder Millionen Impfdosen in der Gegend rum und Philanthro-Kapitalist Gates hat sein Vermögen um 20-30% erhöht…