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Dienstag, 10. November 2020

Leipzig, Söder-Geschwurbel, das Obrigkeitsspiel mit den Demonstranten, aufstehende Ärzte, Antifa und der Qualitätsmedien-Eintopf

Statement MARKUS SÖDER zur US-WAHL, Querdenker & CORONA-Pandemie {14:35 – Start bei 6:37}

WELT Nachrichtensender  
Am 09.11.2020 veröffentlicht 
Die Pressekonferenz von Markus Söder zu den Themen US-WAHL 2020, der Querdenker-Demo in Leipzig und zur Corona-Pandemie in Deutschland.
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Rechtsanwalt Ralf Ludwig über Demoschwierigkeiten in Leipzig {2:12}

Liberty News Berlin  
Am 08.11.2020 veröffentlicht 

Ärzte stehen auf , bitte Teilen !!! Re-Upload {1:40}

DieCorrector  
Am 10.11.2020 veröffentlicht 
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⚠️BREAKING NEWS⚠️ Enttarnt: Rechtsanwalt Frank Hannig entlarvt Provokateure vom 07.11.20 in Leipzig {34:05}

Klagepaten  
Am 09.11.2020 veröffentlicht 
Rund 45.000 Menschen demonstrierten am 07.11.2020 in Leipzig auf historischer Route gegen den fortschreitenden Abbau der Demokratie. Nur ein mal wurde es kurz gewalttätig. Was war hier tatsächlich geschehen?
Rechtsanwalt Frank Hannig war mit Kamera vor Ort und hat die Situation analysiert.
⚠️Zeigt dieses Video auch Euren Freunden, die das Narrativ von Gewalt bei der Demo glauben⚠️
Dieses Video wurde uns von Frank Hannig zur Verfügung gestellt. Frank Hannig auf YouTube:
https://www.youtube.com/channel/UCS_m...
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Querdenken-Demo in Leipzig: 'Die Bewegung hat sich radikalisiert' | DW Nachrichten {12:37}
DW Deutsch  
Am 09.11.2020 veröffentlicht
Text und Links: YouTube
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mein Kommentar:
1. Tut mir leid, da fällt mir nur ein Wort ein: »Grünschnäbel«
2. Bei so viel geballter maskenbefreiter Dummheit auf den Straßen
werden die Krankenhäuser in 10-14 Tage überlaufen!

kurz und schmerzlos: 
Weder die Maßnahmen der Regierung noch die »Super-Spreading-Events« hatten einen Einfluß auf den Kurvenverlauf!
Wir haben es hier nicht mit einem Virus sondern mit einer politisch-medial erzeugten – und weiterhin unterhaltenen – Massenhysterie zu tun


"Die Revolution darf nicht stattfinden" – Uwe Steimle zu Querdenken in Leipzig
RT Deutsch  
Am 10.11.2020 veröffentlicht 
Nach der Querdenken-Demonstration in Leipzig, die wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen aufgelöst wurde, zeigten viele Medien Bilder von Gewaltszenen, von Seiten der Politik kam viel Kritik. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sprach von einem Gipfel der Verantwortungslosigkeit und des Egoismus. Kabarettist Uwe Steimle war vor Ort, um sich ein Bild vom Geschehen zu machen und als Vermittler zu agieren. Im RT Deutsch-Interview schildert er seine Erlebnisse.
Mehr Text und Links: YouTube
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Schiffmann & Co aus MV rausgeworfen
Musikus73 
Am 10.11.2020 veröffentlicht 
Hier geht was ab....
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Worpsweder Unternehmer verliert Firma nach Demo-Teilnahme in Leipzig?!
Aufgeblickt  
Am 10.11.2020 veröffentlicht 
Teilt den Aufruf. 🙏
In diesem Video berichtet der Unternehmer Andreas Rico Schweter über die Ereignisse & Verluste nach seiner Demo-Teilnahme vom 07.11. in Leipzig und bittet um Öffentlichkeit und Presse-Interviews um über seine Erlebnisse berichten zu können.
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Montag, 2. November 2020

Georg Büchners deutliche Worte

Gert Scobel findet deutliche Worte! {1:03}

Gunnar Kaiser  
Am 01.11.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube
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Sonntag, 1. November 2020

Bundesrat Ueli Maurer: » Meinungsfreiheit & Demokratie sind in Gefahr«

Meinungsfreiheit & Demokratie sind in Gefahr - Bundesrat Ueli Maurer {1:58}

Hallelujah TV Österreich  
Am 01.11.2020 veröffentlicht 
«Me dörfs e fäng nümme lut säge.» Bundesrat Ueli Maurer zeigt sich besorgt über die wachsende Intoleranz gegenüber Personen mit einer anderen Meinung. «Wir haben dafür zu sorgen, dass man in unserem Land eine Meinung äussern darf», so Bundesrat Ueli Maurer.
Zur Person: https://de.wikipedia.org/wiki/Ueli_Ma...
Quelle: https://www.facebook.com/SVPch/videos...

siehe auch:

Samstag, 31. Oktober 2020

Reitschuster über Zensur, Repression und Nawalnij

IM GESPRÄCH über Zensur, Repression und Nawalnij {17:34}

Boris Reitschuster  
Am 31.10.2020 veröffentlicht 
Text u. Links: YouTube
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zu dem Fall Nawalny siehe auch:

Donnerstag, 29. Oktober 2020

AUFRUF EINES ARZTES: Die Sache mit dem Eid

AUFRUF EINES ARZTES: Die Sache mit dem Eid {7:37}

Das Recht auf Wahrheit  
Am 29.10.2020 veröffentlicht 
In diesem sehr klaren und berührenden Video erinnert Dr. med. Kurt Sternberger seine Ärzte-Kollegen an ihren Eid, den sie geschworen haben:
Nämlich nichts zu tun, was die Menschenrechte oder bürgerliche Freiheiten verletzt – auch nicht unter Bedrohung!
Zudem ist Dr. Sternberger gläubiger Christ. Als solchem ist es ihm nicht erlaubt, ein falsches Zeugnis abzulegen gegenüber seinem Nächsten. Hört rein, was er damit meint…
Das Video wurde mit freundlicher Genehmigung von Dr. Sternberger hochgeladen (Quelle: https://youtu.be/J0W1dPQgfjU)
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»Ich gab meinen Arbeitsplatz, meine Karriere, meine Sicherheitseinstufung auf und setzte meine Freiheit aufs Spiel, und das alles für ein Unterfangen mit ungewissem Ausgang, in der Annahme, daß sich die Öffentlichkeit, wenn sie die Tragweite der ihr 25 Jahre lang aufgetischten Lügen zur Schlächterei in Vietnam erführe, gegen den Krieg entscheiden würde. Leider lernt man dabei etwas über seine Mitmenschen, das man eigentlich nicht wissen will: daß sie zuhören, daraus lernen, es sogar verstehen und es dann aber weiter ignorieren.«
[
Daniel Ellsberg in einem Radio Interview 1972]


»Als wir begannen, die Geschworenen auszuwählen, brachten wir ihm einen Psychiater als Experten mit. Er sagte uns, daß wir zwei junge Männer verteidigen würden, kluge Männer, die viel erreicht hätten; Männer mit einer Zukunft, die bereit wären, all das nicht für sich selbst oder ihre Karriere zu opfern, sondern für ein Prinzip. Und der Psychiater riet uns: ›In diese Jury sollten Sie keine Männer mittleren Alters berufen, denn das könnten Männer sein, die vielleicht im Laufe ihres Lebens Prinzipien für ihre Karriere, für ihre Familie geopfert haben.‹ Sie hätten nur Geringschätzung, womöglich nur Verachtung übrig für zwei Männer, die um ihrer Prinzipien willen all das aufs Spiel gesetzt haben.«
[Leonard Weinglass, Verteidiger von Anthony Russo, in: Der gefährlichste Mann in Amerika – Daniel Ellsberg und die Pentagon-Papiere  {1:31:15 – Leonard Weinglass: »In diese Jury sollten Sie keine Männer mittleren Alters berufen.« ab 1:21:44]
DER GEFÄHRLICHSTE MANN IN AMERIKA - DANIEL ELLSBERG UND DIE PENTAGON-PAPIERE {1:31:15 – Start bei 1:21:44 
– Weinglass: »Als wir begannen, die Geschworenen auszuwählen, brachten wir ihm einen Psychiater als Experten mit…«}

AAERAA ABLE 
Am 06.08.2012 veröffentlicht 
DER GEFÄHRLICHSTE MANN IN AMERIKA
[http://aaeraa.blogspot.com]

mehr zu Daniel Ellsberg:
Daniel Ellsberg, Vater aller Whistleblower (Post, 03.03.2016)

 


 


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Mit oder ohne Corona: Brandstifter, Biedermänner, Mitläufer und Denunzianten

Aus aktuellem Anlass möchte ich Sie auf 3 Vorgänge aufmerksam machen: 1. versuchter Totschlag im Namen des demokratischen Staates. 2. Berufsverbot und Gesinnungsschnüffelei im Gewand eines sich demokratisch gebärdenden Hochschulprofessors. 3. Zensur einer wichtigen Internetseite. YouTube schaltet KenFM ab. Albrecht Müller.

Schauen Sie sich oder hören Sie sich die folgenden Dokumente an und prüfen Sie, ob das Urteil übertrieben ist: der neue Faschismus kommt im demokratischen Gewand, ordentlich zu Recht frisiert und aufpoliert.

1. Am vergangenen Wochenende wurde in Berlin wieder demonstriert. Mit dabei der Rechtsanwalt
Screenshot des Polizisten
von mir eingefügt


Haintz aus Ulm und seine Freundin. Er wird wegen ungeklärter Vorwürfe von der Polizei unsanft abgeführt. Vom Vorwurf des Landfriedensbruchs wird gemunkelt. Schlimmer: seine Freundin wird von einem Polizisten in Richtung einer Wand nach rückwärts umgestoßen. Wäre sie fallend mit dem Kopf gegen die Wand gedonnert, hätte das ihren Tod bedeuten können. Ihre Taten? Der Polizist nimmt hier wie alle anderen beim Einsatz für sich in Anspruch, im Namen der Demokratie für Ordnung zu sorgen.

Hier die relevanten Links:

Festnahme von Markus Haintz & Friederike Pfeiffer-de Bruin, 25.10.2020 Berlin
Quelle 1: Anni und Martin, 26.10.2020
Quelle 2: Reupload via Kanal “Anwälte für Aufklärung”

Der Ausschnitt stammt von dem Livestream von Martin Lejeune ab 1h 29 Min

Festnahme Markus Haintz am 25.10.2020 in Berlin – aus anderer Perspektive
Quelle: Anwälte für Aufklärung

2. Professor Dr. jur. Balensiefen von der Hochschule in Biberach schrieb an Rechtsanwalt Haintz einen Brief. Hier als PDF. Er entzog ihm den Lehrauftrag „Privates Baurecht im Studiengang Bauingenieurwesen“. Übel ist schon die Einleitung: „… durch kritische Hinweise aus der Hochschule und an die Hochschule wurde ich dahingehend informiert, …“ Denunzianten sind unterwegs.

Dann: Weil sich Rechtsanwalt Haintz wie andere Demonstranten auf Art. 20 Abs. 4 des Grundgesetzes beruft, sieht der Professor aus Biberach Zweifel daran aufkommen, ob der Rechtsanwalt „rechtstreu“ ist.
mehr:
- Faschismus im Gewand der Demokratie (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 28.10.2020)
siehe auch:
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Dienstag, 27. Oktober 2020

Mainz free TV und kenFM von YouTube gesperrt! Zensur und totalitäre Strukturen

Mainz free TV und kenFM von YouTube gesperrt! Zensur und totalitäre Strukturen {8:32}

wikihausen  
Am 27.10.2020 veröffentlicht 
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mein Kommentar:
Dann wollen wir doch mal sehen, wie lange das Video noch zu sehen ist… 😂

siehe auch:

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Corona und Politiker: gleicher als gleich

Bundestagsabgeordnete sind von den Quarantänen für Berlin-Mitte-Bewohner ausgenommen, die jetzt in mehreren Bundesländern gelten

In Deutschland gilt ein Gebiet, in dem es binnen einer Woche mehr als 50 positiv ausgefallene Sars-CoV-2-Tests auf 100.000 Einwohner gibt, als Corona-"Hotspot". Aktuell sind das die nordrhein-westfälischen Städte Hamm und Remscheid, der niedersächsische Landkreis Vechta, und die drei Berliner Bezirke Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte.

"Vorbildfunktion"

Um die Ausbreitung der Seuche einzudämmen, haben die Bundesländer Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin Verordnungen erlassen, die vorschreiben, dass sich Personen, die aus solchen Hotspots einreisen, in eine vierzehntägige Quarantäne begeben müssen. Allerdings gilt diese Regel nicht für alle: Bundestagsabgeordnete sind davon ausgenommen, wie ein interner Vermerk der Bundestagsverwaltung mit dem Titel Landesrechtliche Regelungen zu häuslicher Quarantäne bei Ein- oder Rückreise aus innerdeutschen Risikogebieten erklärt.

In Schleswig-Holstein sind sie quarantänebefreit, wenn sie sich "im Rahmen ihrer Mandatsausübung in einem Risikogebiet aufgehalten haben", in Rheinland-Pfalz und Berlin gilt die Pflicht nicht für Personen, die für "die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes zwingend notwendig" sind, und in Mecklenburg-Vorpommern können Abgeordnete eine Befreiung beantragen, die Medienberichten nach "nur eine Formsache" ist.

Zu diesem Privileg befragt, meinte der SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider, weil Politiker "eine gewisse Vorbildfunktion" hätten, würden die SPD-Bundestagsabgeordneten "die geltenden Hygieneregeln besonders gewissenhaft und sorgfältig beachten". Das Verhalten von SPD-Politikern bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen lässt Zweifel daran zu.
mehr:
- Corona und Politiker: gleicher als gleich (Peter Mühlbauer, Telepolis, 07.10.2020)
siehe auch:
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Mittwoch, 30. September 2020

Wahlen in kapitalistischen Demokratien und Geheimwissen in Wikipedia…

1990 gilt als das wichtigste Jahr der Nachkriegsgeschichte. Alles scheint gesagt. Die Tabus überdauern. Die renommierte Essayistin Daniela Dahn und der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld nehmen sie in ihrem neuen Buch „Tamtam und Tabu“ ins Visier mit einem Blick auf bislang unterschätzte Zusammenhänge. Daniela Dahn untersucht, wie in atemberaubend kurzer Zeit die öffentliche Meinung mit großem Tamtam in eine Richtung gewendet wurde, die den Interessen des Westens entsprach. Mit ihrer stringenten Zusammenschau reichen Materials aus den Medien wird das offizielle Narrativ über die Wende erschüttert. Rainer Mausfelds Analyse zeigt die Realität hinter der Rhetorik in einer kapitalistischen Demokratie. Die gemeinschaftlichen Analysen werden in einem grundlegenden Gespräch vertieft und liefern einen schonungslosen Befund des gegenwärtigen Zustands der Demokratie. Ein Auszug aus Rainer Mausfelds Text.

Ganz ungeniert und offen wurde hier von außen massive Wahlbeeinflussung betrieben. Es lohnt sich, das Ausmaß dieser Wahlbeeinflussung in Relation zu jüngeren tatsächlichen oder vorgeblichen Versuchen einer von außen kommenden Beeinflussung demokratischer Wahlen zu setzen, die im Westen größte Empörungen ausgelöst haben. Größer kann Heuchelei wohl nicht sein. […]

Aus der empirischen Forschung geht hervor, dass die USA die wahren Profis des Metiers sind. Die New York Times erinnerte 2018 – am 17. Februar – an die lange Geschichte von massiven US-Einmischungen in fremde Wahlen. Dabei erwähnte sie auch die Studie des Politologen Dov H. Levin, der zeigte, dass sich zwischen 1946 und 2000 Russland 36 Mal in Wahlen im Ausland eingemischt hat, die USA jedoch 81 Mal. Alles sogar auf Wikipedia nachlesbar. Für Journalisten unserer Qualitätsmedien offensichtlich nicht zugängliches Geheimwissen oder gar Fake News. […]
mehr:
- Können Wahlen in kapitalistischen Demokratien psychologisch frei sein? (Rainer Mausfeld, NachDenkSeiten, 30.09.2020)
von Mausfeld siehe auch:
und der Klassiker:
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Dienstag, 25. August 2020

Datenschutz-Putsch im Corona-Windschatten: Nach dem gläsernen Patienten jetzt die allgemeine Bürgernummer

Das Innenministerium hat einen Gesetzentwurf für ein registerübergreifendes Identitätsmanagement erstellt, mit dem die Steuernummer zur Personenkennziffer wird.

Auf Eckpunkte für einen virtuellen Zusammenschluss der Melderegister und zahlreicher anderer behördlicher Datenbanken hatte sich die große Koalition jüngst bereits geeinigt, nun hat das Bundesinnenministerium einen Referentenentwurf zur "Einführung einer Identifikationsnummer in die öffentliche Verwaltung" vorgelegt. Ressortchef Horst Seehofer (CSU) bleibt demnach bei dem Vorhaben, die Steuer-ID zu einer allgemeine Bürgernummer für alle möglichen Ämter zu erweitern.

Kommen soll laut dem Papier mit Stand Ende Juli, das Netzpolitik.org veröffentlicht hat, eine Identifikationsnummer, um die mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) vorgesehenen E-Government-Dienste mithilfe der relevanten Verwaltungsregister von Bund und Ländern umzusetzen. Die Kennung soll gewährleisten, dass sogenannte Basisdaten natürlicher Personen "von einer dafür verantwortlichen Stelle auf Inkonsistenzen geprüft, verlässlich gepflegt, aktualisiert und bereitgestellt werden".

mehr:
siehe auch:
Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder (DSK) lehnt die von der Bundesregierung in Betracht gezogene Nutzung von einheitlichen, verwaltungsübergreifenden Personenkennzeichen zur direkten Identifizierung von Bürgerinnen und Bürgern ab. Bei den zum Anschluss von Arztpraxen an die Telematik Infrastruktur des Gesundheitswesens (TI) verwendeten Konnektoren, sieht die DSK eine datenschutzrechtliche Mitverantwortung von Arztpraxen und der Gesellschaft für Telematikanwendungen (gematik).

Wichtigstes Thema der DSK-Zwischenkonferenz am 12.09.2019 in Mainz war die von der Bundesregierung geplante Modernisierung der Registerlandschaft in Deutschland und der in diesem Zusammenhang diskutierten Einführung von verwaltungsübergreifenden Personenkennzeichen bzw. Identifikatoren. […]

Da es die gesetzliche Aufgabe der gematik ist, den operativen und sicheren Betrieb der TI zu gewährleisten und sie in diesem Rahmen die Mittel für die Datenverarbeitung in der TI wesentlich bestimmt, kam die DSK zu der Auffassung, dass der gematik neben den Betreibern der Arztpraxen eine datenschutzrechtliche Mitverantwortung für die Konnektoren zufällt. Um diese Verantwortungsteilung künftig rechtssicher zu regeln, empfiehlt die DSK dem Gesetzgeber, hier eine normenklare gesetzliche Regelung zu schaffen. 

[DSK positioniert sich zu Personenkennzeichen und Verantwortlichkeit in der Telematik Infrastruktur, bfdi.bund.de, 13.09.2019 – Hervorhebungen von mir]


mein Kommentar:
Während wir uns über Demonstrationsrecht und Demo-Teilnehmerzahlen die Köpfe heißreden, achten wir nicht auf den Gorilla…

selective attention test {1:21}

Daniel Simons
Am 10.03.2010 veröffentlicht 
The original, world-famous awareness test from Daniel Simons and Christopher Chabris. Check out our book and website for more information (www.theinvisiblegorilla.com) 
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Donnerstag, 20. August 2020

Cancel Cancel Culture! Klasse vs. Masse…

Cancel Cancel Culture! {16:57}

Gunnar Kaiser 
Am 20.08.2020 veröffentlicht
Text und Links: YouTube 
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In full: Rowan Atkinson on free speech {9:05}
Defend Free Speech 
Am 15.08.2018 veröffentlicht
The forerunner of the Defend Free Speech campaign was called “Reform Section 5”. This speech by Rowan Atkinson at the launch event in Parliament in 2012 should be heard by every politician, journalist and campaigner before they start calling for laws to silence those they regard as ‘extremists’.
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Rowan Atkinson REFUSES to Be on Social Media, Even Though Mr. Bean Has 80 MILLION Facebook Followers {2:17}
Rachael Ray Show  
Am 26.10.2018 veröffentlicht
"I tend to keep myself to myself a lot," Rowan admits.

Samstag, 1. August 2020

Corona Großdemo unter Hinweis auf nicht eingehaltene Regeln vorzeitig aufgelöst

BREAKING NEWS: Tag der Freiheit beendet, Teilnehmerzahl? Telefoninterview mit einem Freund {3:05}

5 IDEEN
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube

Zehntausende protestieren in Berlin gegen die Corona-Beschränkungen {1:43}

tagesschau
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links auf YouTube
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siehe auch:
- Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen wird von der Polizei aufgelöst (rbb24, 01.08.2020)
mein Kommentar:
Hat irgendwer von Versammlungsauflösungen bei den »Black Live Matters«-Demos gehört, oder von nicht eingehaltenen Regeln?
Schikane!
Aber sie wären schön blöde, wenn sie‘s nicht versuchen würden.

Corona: Die Großdemo in Berlin und die medial geschürte Aggressivität

Berlin Live {Livestream}

Samuel Eckert
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
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LIVE: Demos und Gegendemos in Berlin - "Ende der Pandemie – Tag der Freiheit" {Livestream}

7772
Am 01.08.2020 veröffentlicht

Großdemo Berlin am 1.8. Teilnehmer werden diffamiert {2:14}

Oli redet
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links: YouTube

Mordanschlag? Kai Stuht erstattet Anzeige! {10:09}

Kai Stuht Creative Caravan
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Berlin Live: Demo-Auftakt zum Tag der Freiheit {3:53}

MMnewsTV
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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RUBIKON: Im Gespräch: „Leistet Widerstand!" (Michael Ballweg und Jens Lehrich) {19:15}

Rubikon
Am 31.07.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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LIVE von der Kundgebung aus Berlin {Livestream}
Artikel 5 Grundgesetz
Am 01.08.2020 veröffentlicht 
Text und Links: Youtube
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Dienstag, 21. Juli 2020

Prof. Homburg: Gericht verbietet Youtube-Löschung


Das Landgericht Tübingen verbietet es Youtube, eine Rede von Stefan Homburg bei einer „Querdenken“-Kundgebung zu löschen.

Stuttgart - Es war ein kleiner Triumph für die „Querdenken“-Bewegung. Wieder einmal, berichtete ihr Frontmann Michael Ballweg bei der jüngsten Kundgebung, habe man sich erfolgreich gegen „Zensur“ gewehrt: Ein Gericht habe dafür gesorgt, dass das gelöschte Video einer früheren Demonstration wieder im Internet verfügbar sei. Die Zuhörer im Schlossgarten klatschten dankbar.
Quelle:
siehe auch:
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Donnerstag, 9. Juli 2020

Die Schriftstellerin, die Sprache, die verletzten Gefühle der geschützten Minderheit, der Shitstorm und die Medien


  • Die „Harry Potter“-Autorin veröffentlichte eine Reihe transfeindlicher Tweets.
  • Neben zahlreichen Aktivistinnen und Aktivisten ergreift auch „Harry Potter“-Schauspieler Daniel Radcliffe das Wort 
Update vom Donnerstag, 09.07.2020, 10.40 Uhr: Gemeinsam mit weiteren 151 Intellektuellen hat J.K. Rowling einen offenen Brief geschrieben. In dem Schreiben solidarisieren sich die Unterzeichner*innen auf der einen Seite mit den weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt, kritisieren auf der anderen aber eine intolerante Kultur, die der offenen Debatte schaden würde.
J.K. Rowling fordert freien Austausch von Informationen  
„Der freie Austausch von Informationen und Ideen, der Lebensnerv einer liberalen Gesellschaft, wird jeden Tag weiter verengt“, schreiben J.K. Rowling und ihre Kolleg*innen, zu denen unter anderem der deutsche Autor Daniel Kehlmann, der amerikanische Linguistik-Professor Noam Chomsky und die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood gehören. Veröffentlicht wurde der Brief durch das „Harper‘s Magazine“.
Die internationale Riege von Intellektuellen um Rowling kritisiert außerdem die feindliche Kultur, die ihnen entgegengebracht werden würde. Es gebe „im Geiste eine panische Schadenskontrolle“, die einen freien Austausch von Ideen verhindern oder zumindest beeinträchtigen würde. Auch Beispiele werden in dem Brief aufgeführt: „Redakteure werden entlassen, weil sie umstrittene Texte veröffentlicht haben. Bücher werden wegen angeblicher Inauthentizität zurückgezogen. Journalisten dürfen nicht über bestimmte Themen schreiben. Gegen Professoren wird ermittelt, weil sie im Unterricht literarische Werke zitiert haben.“
J.K. Rowling und die anderen sehen sich als Verteidigerinnen der freien Rede
Die Idee des Briefes stammt laut Informationen der New York Times von Thomas Chatterton Williams. Der amerikanische Autor sagte gegenüber der US-Zeitung, der Brief sei „eine Verteidigung“ der freien Rede, „ohne Angst vor Strafe oder Vergeltung haben zu müssen“.
Die Kritik blieb nicht aus und entzündete sich vor allem an der prominentesten Unterzeichnerin, J.K. Rowling. Sie stand aufgrund ihrer Tweets, die von der Transgender-Community als feindlich eingestuft wurden, ohnehin in der Kritik. Emily VanDerWerff, Autorin für das US-Nachrichtenportal „Vox“, veröffentlichte auf Twitter ein Statement, in dem sie angab, sich als trans Frau durch den Brief an ihrem Arbeitsplatz unwohl zu fühlen, weil auch Teile ihrer Kollegen und „prominente Anti-Trans-Stimmen" zu den Unterzeichnern gehören würden.
[Valerie Eiseler, J.K. Rowling beklagt sich in offenem Brief über „intolerantes Klima“, fr.de, 09.07.2020]


Mit einem differenzierten Beitrag versuchte die Harry-Potter-Autorin dem Vorwurf zu begegnen, sie achte Transgender-Menschen nicht. Der Text trug ihr neue Schmähungen ein – und sie ist nicht die Einzige, die derzeit mit dem moralischen Reinheitsfuror zu kämpfen hat.  
Was haben «Black Lives Matter» und Transgender-Streitigkeiten gemeinsam? Was verbindet die Neubesichtigung von Satire mit dem Sturz alter Denkmäler? Unmut macht sich in Grossbritannien an vielen Schauplätzen breit.

J. K. Rowling liess sich nicht zum ersten Mal, und wieder mutig, auf eine Diskussion über Transgender-Menschen ein und trat erneut eine Hasslawine los. In einem langen Blog-Eintrag, dem eine ausführliche Beschäftigung mit dem Thema vorausgegangen sei, erklärte die Harry-Potter-Autorin, was vordem nur in Twitter-Kriegen angerissen worden war.

Rowling betont ihre grosse Sympathie für Transmenschen, und es wird klar, dass sie weiss, wie exponiert und verletzlich diese sind. Wäre sie dreissig Jahre später geboren worden, schreibt die Autorin, hätte sie sich in ihrer eigenen Jugend eine Transition vorstellen können – «die Verlockung, dem Frausein entfliehen zu können, war riesig». Trotz allem aber seien auch die Gegebenheiten des biologischen Geschlechts nicht zu leugnen. Sie finde alle Behauptungen, dass biologische Frauen keine gemeinsamen Erfahrungen hätten, «frauenfeindlich und regressiv».

Türen auf für alle?

Auslöser der Debatte war ein Gesetzesvorschlag des schottischen Parlaments, der es Transmenschen erlauben würde, auch ohne medizinischen Nachweis ihre geschlechtliche Identität rechtsgültig zu wählen. Darin sah Rowling einen Risikofaktor: Wenn man die Türen von Toiletten- und Umkleideräumen für jeden Mann öffnen würde, der sich als Frau fühle, «dann öffnet man die Tür für alle Männer, die hereinkommen wollen». Ihre Vorbehalte führte die Schriftstellerin auf Erinnerungen an häusliche Gewalt in ihrer ersten Ehe zurück, ein Umstand, den sie zum ersten Mal erwähnte.

Eingehend schreibt sie auch über bereits erfahrene und noch erwartete erbitterte Reaktionen auf ihre Äusserungen. Obwohl diese explizit eine Aufforderung zur Akzeptanz unterschiedlicher Meinungen enthalten, liessen die Beschimpfungen nicht auf sich warten. Sie manifestierten sich in gewohnt schriller Intoleranz zuerst auf Twitter, gingen dann aber darüber hinaus.

Harry-Potter-Fans drohten, Rowlings Bücher zu entsorgen, sogar zu verbrennen, Fanklubs sagten sich von ihr los und riefen zum Boykott auf – was für eine bittere Ironie. Eine Schule in West Sussex, die einen Gebäudeflügel nach der Autorin benennen wollte, verzichtete nach dem Erscheinen des Blog-Eintrags mit der Begründung, der Standpunkt der Autorin entspreche nicht ihrem «Ethos der Inklusivität». Stars der Harry-Potter-Filme wie Emma Watson und Daniel Radcliffe kritisierten J. K. Rowling scharf, ebenso Eddie Redmayne, der in einer anderen Rowling-Verfilmung («Phantastische Tierwesen») spielte. Ältere Darsteller aus den Harry-Potter-Filmen wie Emma Thompson, Maggie Smith und Gary Oldman schwiegen dazu.

Der Disput kann auch als Ausdruck eines Generationenkonflikts gelesen werden. Im Kampf um Wertverschiebungen ändern sich Terminologien in hohem Tempo. Menschen, die gestern und vorgestern noch als offen und liberal galten, können sich heute unversehens mit der Beschuldigung konfrontiert sehen, das Gegenteil zu verkörpern.
Kein Sinn für Satire  
Zensur gab es auch anderswo. Dabei wurden nicht nur bisher innig geliebte Bücher auf die Kippe geschmissen, sondern weiteres, plötzlich unliebsam gewordenes Kulturgut beseitigt. Dieses Mal kam der Anstoss von der «Black Lives Matter»-Bewegung. Der Klassiker «Vom Winde verweht» und andere Filme und Serien (darunter «Little Britain») werden von Fernsehsendern auf rassistische Inhalte überprüft, mit kritischen Kommentaren versehen oder aus dem Programm genommen. Eine Diskussion und Neubewertung von Kulturgütern aus der Vergangenheit kann geboten sein, wie im Fall von «Vom Winde verweht»; Zensur aber ist nicht sinnvoll.

Eine ebenso lächerliche Verlagerung des triftigen Rassismus-Anliegens auf einen Nebenschauplatz erlebte die Comedy-Serie «Fawlty Towers» (1975/79). Der BBC-Anbieter UKTV entfernte eine der berühmtesten Folgen aus seinem Box-Set. Nach Zuschauerprotesten versprach der Sender, die Episode «The Germans» mit einem kritischen Kommentar und Warnungen vor rassistischen Verunglimpfungen wieder aufzunehmen.

Der Sender legte nicht dar, warum genau er die schon seit Jahren als politisch unkorrekt umstrittene Folge entfernte. Denn in Wirklichkeit wird gerade in ihr die Fremdenfeindlichkeit – sie trifft die Deutschen, Schwarze und in Massen auch einen unglücklichen Kellner aus Barcelona – mit komödiantischen Mitteln verhöhnt. Der «Fawlty Towers»-Schöpfer John Cleese erklärte es noch einmal für alle: «Wenn man einer Figur Unsinn in den Mund legt, über die man sich lustig machen will, heisst das nicht, dass man ihre Meinungen verbreiten will, sondern, dass man sich darüber lustig macht.»

Als den Hotelbesitzer Basil Fawlty spielt John Cleese ein Monstrum der Überheblichkeit, einen Menschenfeind im permanenten verbalen Overdrive – und eine der ganz grossen Schöpfungen britischer Comedy. Andere Figuren der Serie werden mit ebenso komischer Meisterschaft und Radikalität in ihrer Grausamkeit oder Dummheit entlarvt, was selbst nicht ohne Grausamkeit ist, aber weder dumm noch rassistisch – im Gegenteil.

[Marion Löhndorf, Zetern ist leichter als hinhören – der neue Shitstorm gegen J. K. Rowling ist da der traurige Beweis, NZZ, 16.06.2020]     


Nicht alle Frauen menstruieren, zum Beispiel trans Frauen. Andererseits sind nicht alle Menschen, die menstruieren, Frauen. Dazu gehören nicht-binären Personen und vor allem trans Männer, was beispielsweise im Zusammenhang mit Gesundheitsfragen von Belang sein kann. […]

Die Gruppe der „menstruierenden Menschen“ kann also nicht mit "Frauen" gleichgesetzt werden. Dass Rowling für all das kein Verständnis aufbringt und inklusive Formulierungen lächerlich macht, empfinden viele aus der queeren Community als ignorant, inter- und transfeindlich.

Deshalb wird die 54-Jährige nun von Twitter User*innen, Organisationen und Aktivist*innen kritisiert. So schrieb der britische TV-Journalist Scott Brian: „Bitte sprich mit queeren Personen. Bitte.“

Rowling begibt sich mit ihrer Sichtweise in die gedankliche Nähe der sogenannten „TERFs“ (Trans-Exclusionary Radical Feminism“), also Menschen, die trans Frauen aus ihrem Verständnis von Frauen ausschließen. Die meisten TERFs bezeichnen sich selbst nicht als solche, sondern beispielsweise als „genderkritische Feminist*innen“. Es handelt es sich also um eine Zuschreibung von außen.

Autor Linus Giese hat es im Queerspiegel so erklärt: „Trans Männer sind für TERFs ‚biologische Frauen‘, die Opfer von Geschlechterstereotypen und Frauenfeindlichkeit werden: Um dem erdrückenden Patriarchat zu entkommen, werden sie körperliche Männer.“ Dahinter stehe ein Denken, das trans Menschen sprachlich unsichtbar mache, ihre Identität anzweifle oder ihnen obendrein ihre Existenz abspreche.

Die Autorin fühlt sich als "Feminazi" diffamiert

Auch Rowling bezeichnet sich selbst nicht als TERF. Das stellte sie auf Twitter klar: „‘Feminazi‘, ‚TERF‘, ‚Bitch‘, ‚Hexe‘. Zeiten ändern sich. Frauenhass ist ewig.“ Dabei ist es nicht das erste Mal, dass die Autorin durch transfeindliche Äußerungen auffällt.

Bereits vor zwei Jahren likte sie den Tweet eines bekannten transfeindlichen Aktivisten, der trans Frauen als „Männer in Kleidern“ diffamierte. Ihre Vertreter*innen nannten das später einen „ungeschickten middle-aged Moment“.

Im Dezember 2019 solidarisierte Rowling sich außerdem in den sozialen Netzwerken mit Maya Forstater. Diese hatte zuvor trans Frauen mehrfach ihre Geschlechtsidentität abgesprochen.

[Inga Hofmann, Transfeindliche Tweets von J.K. Rowling – Bestsellerautorin zieht Wut von queeren Harry Potter-Fans auf sich, Tagesspiegel, 10.03.2020]

siehe auch: 
Ein Kleinod deutscher Fernsehkultur: Doktor Murkes gesammeltes Schweigen (Post, 09.07.2018)
Ein „sexistisches Gedicht“? (Post, 08.09.2017)
Vegan modifiziertes Glockenspiel (Post, 19.02.2017)
Gleichstellungsbeauftragte und bayerische Tradition (Post, 25.05.2015)
- Realsatire: Nennen Sie mich Prosecco Hornscheidt (Post, 26.12.2014)
Vor wenigen Tagen habe ich nun von einem 17jährigen Schüler gehört, der auf seiner Schule Probleme bekommen hat. Dieser Junge, der übrigens ausgezeichnet integriert ist – er ist Klassensprecher, Sanitäts-Helfer und auch in der Energiespar-Kommission der Schule –, hat sich bei einem Kameraden eine Softgun ausgeliehen. Da seine Mutter keine Waffe zuhause haben will, hat er das Gewehr in einer großen Tasche in die Schule mitgenommen und dort im Sanitätsraum in seinem Spind verstaut. Er hatte vor, wenn seine Mutter mal tagsüber nicht da ist, die Softgun mit nachhause zu nehmen und da auszuprobieren. Ein anderer Sanitäter durchsuchte nun auf der Suche nach einem bestimmten Gegenstand auch den Spind dieses Mitschülers, es fiel ihm die große Tasche auf, und jetzt haben wir den Salat: Mehrere Lehrerinnen haben jetzt Angst davor, diesen Schüler zu unterrichten. Dazu kommt, daß sich die Eltern des Jungen vor einigen Jahren haben scheiden lassen, weswegen er die Schulpsychologin aufsuchte. Nun haben sich Direktor und Klassenlehrer an die Psychologin gewendet, damit diese eine Einschätzung abgibt, wie wahrscheinlich ein Amoklauf dieses Jungen ist. Einige Eltern von Mitschülern haben davon Kenntnis erhalten und fordern seinen Schulverweis.
[Gewalt durch Männer, Gewalt durch Frauen: Im Inneren des Walfischs, Post, 11.05.2009]
Gender 4: Wie falsch ist die gerechte Sprache? - Punkt.PRERADOVIC mit Doro Wilke {15:53}

Punkt.PRERADOVIC
Am 19.06.2020 veröffentlicht 
Gendersprache vs Grammatik. An Unis, in Kommunen, bei ARD und ZDF, die Gendersprache breitet sich momentan rasant aus. Aber viele der neuen, gerechten Wörter sind schlicht falsch. Zumindest nach der geltenden Grammatik. Das sagt Doro Wilke vom Verein Deutsche Sprache. Außerdem führe Gendersprache nicht zu Gleichbehandlung, sondern diskriminiere andere Minderheiten.
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Dirty Harry {0:09}

MrsCalahan
Am 10.07.2007 veröffentlicht 
Meinungen sind wie Arschlöcher


Donnerstag, 2. Juli 2020

Corona und die Prostitution der Medien


In der Corona-Krise haben die Medien das Gegenteil dessen getan, was von ihnen erwartet wird. Exklusivabdruck aus „Corona: Fehlalarm?“, Teil 3/3.

Prof. Sucharit Bhakdi war in der vergangenen, sehr einseitig geführten Diskussion um Covid-19 ein echter Lichtblick. Besonnen und kompetent zerlegte der Infektionsepidemiologe die fachlichen Fehler seiner Mainstream-Kollegen sowie übereifriger Politiker. Es ist daher ein großer Glückfall, dass er zusammen mit Karina Reiss auf dem Höhepunkt der Corona-Hysterie die Zeit fand, ein ausführliches Buch zu schreiben, das die Geschichte dieses dramatischen politischen und medizinischen Irrtums neu aufrollt und Interessierten viele schlagkräftige Argumente in die Hand gibt. In diesem dritten Buchauszug geht es vor allem um die Rolle der Medien. Die haben in einer demokratischen verfassten Gesellschaft bestimmte Pflichten: durch Präsentation vielfältiger Meinungen eine Diskussionskultur anzuregen oder auch als „vierte Gewalt“ die Mächtigen zu kontrollieren. In der Praxis ließen die meisten Medien in Corona-Zeiten nur eine Meinung gelten: die der Regierung. Wer kontrolliert solche „Kontrolleure“?
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„Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als sie zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind.“ — Mark Twain 
In einer funktionierenden Demokratie erfüllen Medien grundlegende Funktionen: Sie sollen das Volk umfassend und vielfältig informieren, durch Kritik und Diskussion zur Meinungsbildung beitragen. Unabhängig und unvoreingenommen sollen sie als „vierte Gewalt“ die Mächtigen kontrollieren.
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Was haben wir in der Corona-Krise erlebt? Genau das Gegenteil (1). Insbesondere bei den öffentlich-rechtlichen Medien: Von ARD und ZDF bis BR, HR oder NDR – sie wurden zum hörigen Sprachrohr der Regierung. Die etablierte Presse nicht anders. Dabei gibt es einen Pressekodex. Danach gilt als oberstes Gebot: die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit.
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Wo war die wahrhaftige, umfassende und vielfältige Information?
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Und wo war die kritische Auseinandersetzung mit den Informationen?
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Ungefiltert wurden Horrorbilder und Horrorzahlen transportiert – morgens, mittags, abends. Ständig wird darüber berichtet, dass jemand warnt, Christian Drosten, Lothar Wieler, Jens Spahn, Angela Merkel – warum hat nicht mal jemand kritisch hinterfragt oder recherchiert, ob diese Warnungen berechtigt waren?
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Anstatt zu erklären, dass die meisten Menschen in diesem Land sich keine Sorge machen müssten, wurde ständig Angst geschürt (2). Meldungen, dass es Millionen Tote geben könnte, landen in der Tagesschau – es wird nicht erklärt, dass es sich um reine Modellrechnungen handelt, es wird nicht erwähnt, dass der Neil Ferguson, der diese Rechnungen erstellt hat, bei seinen vielen Prognosen kein einziges Mal annähernd richtig gelegen hat. Ganz im Gegenteil, sie erwiesen sich als vollkommen falsch. Es wäre die Pflicht von verantwortungsvollen Medien gewesen, auf diese Tatsache hinzuweisen.
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Ebenso hätten die Medien hinterfragen müssen, wo auch die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) herkommen, was sie bedeuten und was man bzw. was man nicht aus ihnen schließen kann. Stattdessen werden die Zahlen kritiklos aufgenommen und zur Verunsicherung der Bevölkerung verwendet.
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Anstatt zu hinterfragen, was das RKI für einen schlechten Job macht, wird Herr Wieler als „stiller Held im Hintergrund“ gefeiert.
mehr:
- Das Medien-Versagen (Sucharit Bhakdi, Karina Reiss, Rubikon, 27.06.2020)
siehe auch:
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Merkels nächste Bedingung: »Die Pandemie wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben.«



Die hohe Politik denkt keineswegs daran, ihre – uns zugedachte – “neue Normalität” als Gesellschaftskonzept tatsächlich aufzugeben. Die “Lockerungen” – ganz im Stile feudaler Herrscher verabreicht – sind trügerisch, weil Teil des Spieles, die Bevölkerung hinzuhalten, bis endlich die “Zweite Welle” kommt. Mindestens in Berlin wartet man auf das Eintreten des Paradoxons. Paradoxon, weil es eine “Erste Welle” schließlich nie gegeben hat, mal jene ausgenommen, welche mit den kolportierten Ängsten in Hirne und Herzen der Menschen gespült wurde.

Ganz traditionell wird auch im Herbst des Jahres 2020 der Beginn einer weiteren Grippesaison eingeläutet. Grippesaison ist ein Symbolname für die Zeit von Schniefnasen, fiebrigen Erkältungen und großen Ausschlägen in den Reaktionen von Immunsystemen. Wie in jeder Grippesaison wird dies auch Menschen das Leben kosten, vor allem das von Alten, Schwerkranken und Schwachen. Das Leben ist nur deshalb möglich, weil es auch Sterben gibt. Die Anzahl der Menschen, deren Verlust wir betrauern, wird saisonal ansteigen. Das eben auch, weil klimatische Faktoren, gekoppelt mit unseren Lebensumständen, einer Schwächung unserer körpereigenen Schutzfunktionen in die Hände spielen.

Dieses Jahr aber wird es anders werden, wenn nicht eine starke Bewegung aus der Bevölkerung heraus die Pläne aushebelt. Die faktisch höchstrangige deutsche Politikerin glänzte am 9. April des Jahres durch Fake News:

“Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.” (1)
Warum sich das als Fake News – die Übermittlung nicht der Realität entsprechender Nachrichten – überführen lässt, sollte für den wachen Verstand kein Problem darstellen. Denn wenn es so wäre, wie es Angela Merkel ausdrückt, gäbe es schon längst nur noch eine kranke, dahin siechende Weltbevölkerung. Beachten wir das Selbstverständnis der Herrschenden (Hervorhebungen durch Autor):
“[…] einen Impfstoff, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.“
Die Herrschenden als Subjekte, die Bevölkerung als entmündigte Objekte. In diesem speziellen Fall: Die völlige Unkenntnis, sprich Inkompetenz zu Aspekten der Immunisierung als Merkmal von Herrschaftsdenken; gesprochen aus dem Mund der Deutschen Kanzlerin. Noch ein Fake News von Angela Merkel, gern breitgestreut von den sogenannten Qualitätsmedien:
“Es sei bisher ganz gut gelungen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, wurde die Kanzlerin zitiert. Es dauere mittlerweile zum Beispiel länger, bis sich die Zahl der Infizierten verdopple.” (2)
Ein Wissen über die Zahl der Infizierten hatte die Kanzlerin überhaupt nicht, ja sie hat es bis heute nicht. Warum? Weil schlicht die Erhebungen dazu fehlen, Baseline-Studien, repräsentative Tests. Diese fehlen auch heute noch, Anfang Juli, ein halbes Jahr nach “Ausbruch der Pandemie”. Ist das Vorsatz oder Dummheit?
mehr:
- Betrügt das RKI die Bevölkerung? | Von Peter Frey (Peter Frey, KenFM, 02.07.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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