Samstag, 30. Mai 2015

Georges Soros, Philanthrop, Soziopath und Strippenzieher

Wenn jemand falsch parkt, einen Gegenstand entwendet, geliehenes Geld nicht zurückgibt, jemanden tötet oder Steuern hinterzieht, haben wir Wertmaßstäbe, in die sein Handeln eingeordnet werden kann. Es gibt aber Menschen, die stehen so weit oben in den gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Hierarchien, daß ihr Handeln nicht mehr mit Wertemaßstäben gemessen werden und nicht mehr eingeordnet werden kann. Sie brauchen keine Bombe abzuwerfen, keinen Abzug zu drücken, sie brauchen keinen Schlagstock.

Wo Georges Soros überall seine Finger drin hat, ist kaum nachvollziehbar. Nachdem er im letzten Jahrhundert mit Wetten gegen die Währung von Staaten den dicken Reibach gemacht hat, schmeißt man diesem Kerl heutzutage die Doktorwürden hinterher. Er hat Geld angehäuft, indem er gekonnt eine Art von Lotto-Monopoly gespielt hat. Mit den Wertmaßstäben unseres Systems ist er kaum noch zu greifen.



Zuvörderst hätte unseren Lohnschreibern auffallen müssen, daß kaum Fettaugen auf der dünnen Offshore-Nachrichtensuppe schwimmen. Aber nein, die Nachrichtenagenturen kupferten von SZ und NDR eiligst ab. Und keiner fragte: Wer läßt hier warum ein paar mehr oder weniger unsympathische Multimillionäre über die Klinge springen? Denn daß da nicht Gut gegen Böse angetreten war und es weit gewichtigere Steuerverweigerer gibt als Peter Graf, ist offensichtlich. Auch, daß ein toter Gunter Sachs sich nicht mehr wehren kann.

Binsenweisheit: Wer sich nur mit kriminellen Tricks um Steuergesetze herumdrücken kann, ist in der kapitalistisch gepolten Welt auch dann bloß ein Zwerg, wenn er auf Hunderten Millionen Euro oder Dollar sitzt. Riesen sind jene, die über den (Steuer-)Gesetzen stehen, sie mitformulieren und sich nach Gusto zunutze machen, gelegentlich sogar direkt in die Staatskassen greifen: multinationale Konzerne der Finanz-, Rüstungs-, Öl-, Dienstleistungs- und der Informationsindustrie. Die Bertelsmänner, nicht die Zumwinkels.

Die Flicks, Klattens, Mohns, Schmidt-Ruthenbecks, Porsches, Boschs, Ottos, Quandts und Springers, die Gates, Buffets und Soros haben es nicht nötig, ihre Kohle im Geldköfferchen per Privatjet auf die Bahamas zu schaffen. Sie können sich gegebenenfalls einen ganzen Staat nebst Regierung kaufen – oder ihn zugrunde richten, wie es George Soros mittels globaler Währungsspekulation vor 15 Jahren mit Thailand, den Philippinen und mit Indonesien machte (»Asienkrise«). Der »Philanthrop« Soros saugte damals Milliarden US-Dollar aus dem Hunger und Elend von Millionen Mitmenschen.

Nicht die Steuervermeidungs-Taktiker auf den Cayman- oder den Jungferninseln sind von Belang, sondern die Strategen in den Machtzentren der Londoner City, in Luxemburg und an der Wall Street (s. a. Johann-Günther König, »The City of London Corporation«, Ossietzky 9/13). Dort werden die Instrumente entwickelt und gepflegt, mit denen die globale Plutokratie ihr verbrecherisches Wesen legalisiert. Steueroasen sind nur eines ihrer vielen Konstrukte. Ist unserer plötzlich so aufklärerischen Investigativ-Journaille denn gar nicht aufgefallen, daß dieses oberste Machtkartell trotz aller Offshore-»Enthüllungen« kaum erwähnt wurde?
(Volker Bräutigam, Hoeneß oder Soros, Ossietzky, 11/2013)


1956 zog er in die USA und übernahm 1968 einen Investmentfonds (Hedgefonds) in Curaçao.[2] Auch seine späteren Quantum Funds, die er gemeinsam mit Jim Rogers gründete, haben ihren Sitz in Offshore-Finanzzentren, wie den Niederländischen Antillen und den Jungferninseln. Er entzog damit seine Geschäfte der Kontrolle durch die US-Finanzaufsicht.
[…]
Soros hat die Ehrendoktorwürden der New Yorker Universität The New School, der Universität Oxford (1980), der Wirtschaftshochschule Budapest und der Yale-Universität (1991) erhalten. 2012 wurde er mit dem Adam-Smith-Preis der National Association for Business Economics (NABE) ausgezeichnet. Soros war zweimal verheiratet und hat fünf Kinder. [George Soros, Karriere, Wikipedia]


Mechanische Kraft auf ein 
Piezoelement bewirkt 
eine elektrische Spannung
[Quelle: Wikipedia]
In den Niederlanden wurde vor kurzem ein Solar-Radweg gebaut (Energie-Revolution: Niederländer bauen Radweg aus Solar-Modulen, Green Economy, Wirtschaftswoche, 26.10.2014). Was, wenn man im Straßenbelag von Autobahnen piezoelektrische Elemente einbringt?
- Stromgewinnung auf der Autobahn (RichtigStrom, 24.02.2015) 
Dann erzeugt ein Auto, das auf der Straße fährt durch die Eigenheit des piezoelektrischen Elementes Strom.
Wenn ich eine solche Autobahn privat baue, kann ich Mautgebühren kassieren. Aber nicht nur: Jedes Auto, welches auf meiner Autobahn fährt, erzeugt zusätzlich Strom, den ich verkaufen kann. Dann brauche ich den Menschen in Paris nur von den tollen Geschäften in Saarbrücken und den Saarbrückenern von den tollen Sehenswürdigkeiten in Paris vorzuschwärmen, egal, in welcher Richtung die Leute fahren: ich verdiene.
Ähnlich ein Waffenhändler: egal, weshalb wer gegen wen kämpft, wenn die Leute kämpfen, verdiene ich dran. Ähnlich die Medien: egal, mit welcher Aufgeregtheit ich die Menschen heute versorge: Ich kann sicher sein, daß die Leute morgen wissen wollen, was aus der Sache geworden ist.
Direkter Piezoeffekt: Durch mechanischen Druck 
verlagert sich der positive (Q+) und negative 
Ladungsschwerpunkt (Q–). Dadurch entsteht ein Dipol, 
eine elektrische Spannung am Element [Quelle: Wikipedia]

Das Ziel ist also: Bewegung herzustellen, an der ich verdienen kann. Ich kann die Menschen von Norden nach Süden schicken oder von Westen nach Osten: dann verdiene ich nur an einer Richtung. Aber wenn ich Inhaber der Straße bin, verdiene ich, wenn ich die Menschen in Bewegung bringen kann, egal, in welche Richtung sich die Menschen bewegen. Solch ein Mann ist Soros.

Kuhherde verfolgt ferngesteuertes Auto [3:15]


Veröffentlicht am 21.05.2013
das ist der Beweis das Kühe nicht nur träge sind, im Gegenteil sie sind sehr neugierig


Weil wir sie so gern haben 
Immer wollen wir andere bewundern, ja, geradezu in den Himmel heben. Wir sind außer Rand und Band, zollen ihnen frenetischen Beifall. Begeistert antworten wir auf die Fangfrage, ob wir Millionäre wie sie werden wollen, mit Ja. Dabei sind wir blind dafür, welche fragwürdigen Figuren wir da anhimmeln und verehren. Der Lichtzauber des Profitmachens verklärt ihre Gestalten. Bei jedem Einkauf im Supermarkt lassen wir uns von den Strippenziehern des alles beherrschenden Geldwesens korrumpieren. Jeder Billigeinkauf umweltschädlich produzierter Hähnchenbrust macht uns zu ihren Komplizen. Messerscharf können sie uns jederzeit mit der Nase darauf stoßen, wie schamlos wir von indischer Kinderarbeit, afrikanischer Sklavenschinderei und lateinamerikanischer Umweltzerstörung profitieren. Irgendwann jedoch folgt die Ernüchterung. Der plötzliche Blick auf sündige Verfehlungen, ja gemeine Schurkereien unserer Idole entsetzt uns so, daß wir von einer Minute auf die andere die Angehimmelten fallenlassen. Wir werden zornig und setzen uns damit erneut ins Unrecht. Womit haben die Vielgepriesenen unseren Sinneswandel verdient? Haben sie jemals verhehlt, daß sie keinerlei Beschränkung ihrer Allmacht dulden? Unsere nun einsetzende Aufregung sei maßlos übertrieben, argumentieren sie. Wir sollen doch nicht so tun, als ob wir nicht längst versuchten, den Prämissen ihrer tollkühnen Unternehmungen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu folgen. Selber daran schuld, wer nicht so erfolgreich wie sie die Steuerbehörden hinters Licht zu führen in der Lage ist, rufen sie uns zu. Wo liegt beim Umgehen von Steuerverpflichtungen ein nennenswerter Unterschied zwischen zehn Euro und zehn Millionen Euro? Das denken sie hinterhältig grinsend – denn mit uns reden sie ja gar nicht. Sie reden nur mit Ihresgleichen. Wenn sie mit der politischen Kaste noch Umgang pflegen, mag diese sich gefälligst einbilden, auf Augenhöhe mit ihnen zu verkehren. Der Staat als solcher gehört in ihren Augen ja abgeschafft. Sie hassen ihn wie die Pest, wenn er ihnen zu nahe kommt. Er ist nur gut als Zähmungsinstrument für unerwünschte Aufmüpfige oder als Rettungsdienst bei finanziellen Pleiten. Alles andere erledigen sie selbst. Sie helfen Notleidenden nach Gutdünken und an Zwecke gebunden, sonst nicht. Wer Beträge mit genügend Nullen auf dem Konto hat, hat jedwede Gesellschaft hinter sich gelassen. Ganz gleich, ob er Spekulationsgewinne verwaltet oder in der kombinierten Wurst-Fußball-Branche sein großes Geld macht. Geld stinkt nicht. Es duftet allemal verführerisch. 
Harald Kretzschmar (Volker BräutigamHoeneß oder Soros, Ossietzky, 11/2013)

George Soros -- Obama's Boss -- America's Communist Leader -- CommieTunes 13 [9:56]

Hochgeladen am 29.11.2010
http://www.commieblaster.com/george-s... - CommieTunes Episode 13 showcases George Soros. He bought the 2008 election and America's President. Now he's running the country -- Starring Communists, Socialists and Marxists, George Soros, Barack Obama, Hillary Clinton, Arianna Huffington and John Podesta. Special Guest Stars, Glenn Beck, Richard Poe, Phil Kent, The Blaze. More CommieTunes: http://commieblaster.com/commietunes/, Mountains of Reference Data here: http://commieblaster.com


»Wenn der Betrachter findet, daß meine Bilder dem gesunden Menschenverstand Hohn sprechen, wird er sich einer offensichtlichen Tatsache bewußt. Ich möchte aber trotzdem hinzufügen, daß für mich die Welt ein Hohn auf den gesunden Menschenverstand ist.« [René Magritte, zit. nach Hans Holländer, Die Bildsprache Magrittes, Gleichsatz]
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1988 erzielte Soros mit dem Kauf und Verkauf von Aktienpaketen der französischen Großbank Société Générale rund 2,2 Millionen US-Dollar Spekulationsgewinn. Die Transaktion erregte zunächst kein Aufsehen. 2006 wurde er von einem französischen Gericht in letzter Instanz für schuldig befunden, von vertraulichen Informationen profitiert zu haben, und wegen Insiderhandels zu einer Geldstrafe in Höhe seines mutmaßlichen Gewinns verurteilt.[5] Seine im Dezember 2006 eingereichte Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte[6] scheiterte, da der Gerichtshof im Oktober 2011 das Urteil des französischen Gerichts bestätigte. [7][8] [George Soros, Karriere, Wikipedia]
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Bekannt wurde Soros unter anderem am 16. September 1992, dem „Black Wednesday“, als er in der Überzeugung, das Pfund Sterling sei überbewertet, massiv gegen diese Währungwettete. Dazu tauschte er geliehene Pfund in andere europäische Währungen, hauptsächlich Deutsche Mark und Französische Franc.
Im Juni 1993 spekulierte Soros gegen die Deutsche Mark. Soros verkündete seine Absicht, in großen Mengen Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland zugunsten französischer Wertpapiere abzustoßen. In einem Interview forderte er: „Down with the D-Mark!“ [George Soros, Spekulationsgeschäfte als Vorhersagen, Wikipedia]
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Soros hat 1997 durch Finanzspekulationen gegen Indonesien, Malaysia, Japan und Russland den gesamten asiatischen Wirtschaftraum in Schwierigkeiten gebracht:
The foreign ministers of the 10 ASEAN countries believed that the well co-ordinated manipulation of their currencies was a deliberate attempt to destabilize the ASEAN economies. Former Malaysian Prime Minister Mahathir Mohamad accused George Soros of ruining Malaysia's economy with "massive currency speculation". Soros claims to have been a buyer of the ringgit during its fall, having sold it short in 1997. [1997 Asian financial crisis, Panic amongst lenders and withdrawal of credit, engl. Wikipedia]
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Da kann ich doch genausogut nachts eine Prostituierte überfallen, zusammenschlagen und vergewaltigen und nachher Vorträge drüber halten, daß diese Frauen nicht genügend geschützt werden!

Finanzterroristen [4:25]


Hochgeladen am 21.05.2010
"Pelzig, willst Du andeuten, daß der Taliban-Terror vergleichbar ist mit der Finanzwirtschaft?"
"Nee, ich möcht' s net andeuten, ich möcht's direkt e mal behaupt'n ..."
"Aufgemerkt! Die EU hat vor ein paar Jahr'n genau definiert was Terrorismus ist ...1 - 2 - 3 ..."
Erwin Pelzig erklärt einen Terrorismus der besonderen Art: Finanzterror und seine Akteure.

- Portrait: Alter Meister (Heike Faller, ZEIT Online, 05.07.2009)
2008, im Jahr des Absturzes, erzielte der Spekulant und Wohltäter George Soros acht Prozent Rendite, weil er die Katastrophe kommen sah. Eine Begegnung mit dem Milliardär in New York
- int. Haftbefehl wegen Betrug: Putin vs. Soros (Tom Heneghan, Julius-Hensel-Blog, 24.01.2012)

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Im Zuge der Euromaidan-Proteste richtete seine Stiftung in der Ukraine das Ukraine Crisis Media Center ein und unterstützte damit verschiedene Einrichtungen. Nach dem Regierungswechsel forderte er einen "Marshall-Plan" für das Land. Am 23. August 2014 bedankte sich der Präsident Petro Poroschenko bei George Soros für dessen "Unterstützung der Ukraine und ihrer demokratischen Entwicklung"; er und Soros sprachen darüber, wie man die Attraktivität des Landes für Investoren erhöhen könne.[36]
In einem ZDF-Interview im November 2014 forderte Soros, der stark in ukrainischen Staatsanleihen investiert hat, dazu auf, den Sparkurs, den Bundeskanzlerin Angela Merkel der ganzen EU diktiere, zugunsten der Ukraine aufzugeben: „Leider scheint sie nicht zu begreifen, dass ihre Sparpolitik unangemessen ist in Kriegszeiten wie diesen. Wer im Krieg ist, muss an erster Stelle seine Ressourcen nutzen – und wenn nötig seinen Einsatz noch erhöhen.“ Wollte die EU diese massive Unterstützung der Ukraine meiden, könne es übel ausgehen für sie, so Soros.[37]  [Politisches und wirtschaftliches Engagement in der Ukraine, George Soros, Wikipedia]   
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Ich frage: Wie ist es möglich, daß dieser Verbrecher Millionen von Menschen in Leiden stürzt und dann von den Eliten dieser Welt noch hofiert wird?
- Top 10 Things to Remember George Soros By (Tod Shriber, TraderDaily, 27.07.2011)

Erwin Pelzig -- Fragen [4:33]


Hochgeladen am 27.09.2011
Ausschnitt aus der Sendung "Neues aus der Anstalt" vom 27.09.2011:
Frank-Markus Barwasser aka Erwin Pelzig hat Fragen, Fragen, Fragen...

Schools TRAIN people to be IGNORANT to be a usual victims to the military industrial complex [0:57]

Veröffentlicht am 01.03.2012
Frank Zappa on Schools ~ DO NOT FORGET TO SHARE THIS INFO
https://en.wikipedia.org/wiki/Frank_Z...

Serenading the cattle with my trombone (Lorde - Royals) [4:14]

Veröffentlicht am 03.08.2014
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Durch das Interview vom KenFM mit Mathias Bröckers bin ich dran erinnert worden, was ich in irgendeinem YouTube-Video gehört habe. (Dauert, bis ich die Quelle gefunden habe…)
Ich behaupte mal: alle Nachrichten, die die Ukraine verlassen, passieren das Ukraine Crisis Media Center. Und da hat Soros die FInger drin:
PR-Netzwerk gegen "russische Propaganda" (L. Applebaum, Community, der Freitag, 23.03.2014)
siehe auch:
George Soros und die zwangsoffene Gesellschaft (Leandra Bernstein, Neue Solidarität, 28/2008)
Wie das ZDF ukrainische Rechtsextreme und Nazis verharmlost (23.02.2014)
- The Ukrainian Crisis Media Center is founded (Operation Gladio.net, 02.03.2014)
- ZDF-Skandal: Berichte im Auftrag Kiews? (L. Applebaum, Community, der Freitag, 07.04.2014)

CNN 27 May George Soros on Ukranie and Russia [6:56]

Veröffentlicht am 29.05.2014

- Medienmanipulation (D von Gimi, Forum Humanistenteam, 08.04.2014)
Verschwörungstheorie um "heute journal" – Macht sich das ZDF zum Sprachrohr rechter Ukrainer? (Focus, 10.04.2014)
Beschwerde über desinformierende Ukraine-Bericht- erstattung des NDR resp. der Redaktion ARD-aktuell (Volker Bräutigam, 01.05.2014, PDF)
Vertrauen verloren (Preußische Allgemeine, 03.05.2014)
Auswärtiges/Kleine Anfrage – Berichterstattung zur Ukraine (Bundestag, 12.05.2014)
OSCE – EU – USA: Medien Manipulation: Ukraine: Westen unterstützt Wahl mit vorgehaltener Waffe (Balkan-Blog, 23.05.2014)
Deutsche Medien lügen – dumm? (Udo's Welt, 21.08.2014)


I'm The Slime - Frank Zappa [3:12] Text  Übersetzung


Veröffentlicht am 02.06.2014
I'm The Slime - Frank Zappa

Mathias Bröckers: »Die Deutungshoheit der großen Medien ist schwer angekratzt«

KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers [2:03:06]

Veröffentlicht am 12.09.2014
Die Medien beschreiben nicht die Realität, sie erzeugen sie. Zu diesem Ergebnis kommt Mathias Bröckers im Gespräch mit KenFM.

Bröckers hat unter anderem drei Bücher über 9/11 veröffentlicht und wurde so zum Bestsellerautor. Spätestens seit dem 11. September 2001 konnte jeder klassische Journalist erkennen, dass sich die unabhängige Berichterstattung auch in Deutschland massiv veränderte. Wer damals nicht bereit war, die offizielle Terror-Version der 19 Räuber nicht vollständig zu schlucken, wer bei offenen Fragen nachbohrte, geriet automatisch ins Fadenkreuz und wurde sukzessive auf’s Abstellgleis geschoben.

Diese Mechanik, unbequeme Köpfe zu entsorgen, zieht sich bis in unsere Tage und wurde massiv ausgebaut. Das Ergebnis können wir aktuell an der medialen Darstellung der Ukraine-Krise erkennen.

Das, was die Massenmedien seit Monaten der Bevölkerung zu verkaufen versuchen, und das, was die Menschen auf der Straße wirklich denken, hat wenig bis gar nichts miteinander zu tun. Immer mehr Menschen, auch Senioren, trauen der deutschen Medienlandschaft und ihren Protagonisten nicht mehr über den Weg.

Aber anstatt sich von der Politik vollständig abzuwenden, begeben sie sich ins Internet, um hier selbständig nach alternativen Quellen zu suchen. Das ehemalige Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat sich spätestens seit seinem "Stoppt Putin jetzt“-Titel selbst ins Aus geschossen und wurde für dieses Hetz-Cover jetzt vom Deutschen Presserat abgemahnt.

Mathias Bröcker hat als Mitbegründer der TAZ nichts an Biss und Spott verloren, wenn es um das Beschreiben der Medien-Realität geht. Er ist ein politischer Journalist, der sich festbeißt und zur Entspannung immer wieder die Stratocaster rausholt, um auf seinem Kreuzberger Balkon den Blues zu spielen.

Sein aktuelles Buch "Wir sind die Guten“, das er zusammen mit Paul Schreyer innerhalb kürzester Zeit zu Papier brachte, beschäftigt sich mit der aktuellen Situation in Europa und dem Konflikt mit Russland.

Bröckers schafft es, aus all den Puzzle-Teilen, die uns die Nachrichten seit Monaten um die Ohren hauen, ein Bild zusammenzusetzen, dass dem Bürger schlüssig aufzeigt, um was es im Großen und Ganzen in der Ukraine geht und wer hier die Strippen zieht.

Während die USA in Europa das tun, was sie als Imperium global auch tun - Monopoly spielen, haben sie es bei Russland mit einer Atommacht zu tun, die Schach bevorzugt.

Bröckers bezeichnet sich selber als Putinversteher, was nicht meint, dass er ein Putinverehrer ist(!). Das Buch "Wir sind die Guten - Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren" ist bei aller politischen Bildung, wie Geopolitik inszeniert und lanciert wird, auch eine knallharte Abrechnung mit den Massenmedien, die - von wenigen Ausnahmen abgesehen - alle über Bord geworfen haben, was Journalismus ausmacht.

Sie sind zu Lokalausgaben des NATO-PR-Büros verkommen.

http://www.kenfm.de
http://www.facebook.com/KenFM.de
http://www.twitter.com/wwwkenfmde
http://kenfm.de/unterstutze-kenfm

Zitat »auf Kindergarten-Niveau wird mit dem Finger auf Putin gezeigt«
zum Stichwort »Kindergarten-Niveau« siehe:
   - Ukraine und USA: Interessen, Nebelkerzen und Deutungshoheit (27.11.2014)

siehe auch:
- Der militärische Teil des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine (Post, 21.05.2015)
- Der umstrittene Assoziationsvertrag (Der ganz normale Wahnsinn, 16.09.2014)

einige Links zur Rasmussen-Propaganda:
- US-Armee fährt Panzer an russischer Grenze auf (Post, 19.10.2014)
- Ukraine 9 – Wider die veröffentlichte Meinung (Post, 11.05.2014)
- Ukraine 15 – Die – zumindest teilweise – Vernichtung eines gepanzerten russischen Phantom-Konvois (Post, 15.08.2014)
- Ukraine 19 – Die Ukraine, korrupter Journalismus und der Glaube der Atlantiker (29.08.2014)
- NATO-Osterweiterung: Nicht versprechen und nicht zuhören (Post, 11.04.2014)

Vorratsdatenspeicherung: Kripo warnt vor "Pervertierung des Grundrechtsschutzes"

Von schier allen Seiten kommen Proteste: Für die einen hebelt der Regierungsentwurf zum Protokollieren von Nutzerspuren die Freiheitsrechte aus, für die anderen stellt er diese weit über Belange der Strafverfolger.
Glücklich mit dem Beschluss des Bundeskabinetts zur neuen Vorratsdatenspeicherung scheint nur die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu sein. Einen "Quantensprung für die innere Sicherheit" verspricht sich zumindest Unionsvize Thomas Strobl (CDU) von dem Gesetzentwurf. Verbindungs- und Standortdaten könnten der Polizei künftig helfen, gegen "Einbrecherbanden, Kinderpornographie und Terrorismus" vorzugehen. Nur an einigen Stellen wie etwa den Speicherfristen "hätten wir uns mehr vorstellen können".

Lob und Schweigen

Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière lobte den Gesetzentwurf, den Justizminister Heiko Maas (SPD) ausarbeiten ließ, als "wirksam und maßvoll zugleich". Es sorge für mehr Sicherheit für die Bürger und schütze ihre Freiheit. Zugleich zeigte sich der CDU-Politiker genauso wie Maas überzeugt, dass "dieses Gesetz die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs vollumfänglich einhält".

Die SPD-Fraktion schweigt offiziell zu dem Vorstoß, auch wenn es hinter den Kulissen brodelt. Die Gegner der Vorratsdatenspeicherung seien in den Reihen der Sozialdemokraten "zahlreicher als gedacht", meint ihr Netzexperte Lars Klingbeil. Er und Mitstreiter setzen nun auf den nicht-öffentlichen SPD-Parteikonvent am 20. Juni: Bislang haben sich rund 100 Parteikreise in Anträgen zu dem Treffen gegen das Regierungsvorhaben ausgesprochen.

Parteitagsregie

Doch noch ist unklar, ob es überhaupt zu einem Votum darüber kommt und welche Aussagekraft ein solches hätte. Ein bindender Beschluss müsste eigentlich auf einem richtigen Parteitag gefällt werden. Zuletzt sprachen sich die Sozialdemokraten bei einem solchen Anlass 2011 für die Vorratsdatenspeicherung aus. Auf jeden Fall dürfte ein Aufstand an der Basis bald verpuffen, glaubt der Ex-SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss: "Die Helden werden wieder reihenweise kippen."

Von einem "schwarzen Tag für unsere Grund- und Freiheitsrechte", sprach Jan Korte, Vize der Bundestagsfraktion der Linken. Die bereits jetzt vorgetragenen Forderungen aus der Union, das Instrument deutlich auszuweiten, zeigten, wohin die Reise gehen solle. Für die Grünen gehört die Vorratsdatenspeicherung "endgültig auf die Müllhalde". FDP-Politiker unterstrichen, dass die Koalition dem Rechtsstaat einen Bärendienst erweise und eine neue Klage vor dem Bundesverfassungsgericht geradezu herausfordere.

mehr:
- Vorratsdatenspeicherung: Kripo warnt vor "Pervertierung des Grundrechtsschutzes" (heise News, 28.05.2015)

siehe auch:
- Genmais? – Nein, nein, nein, ja! Fuck the Bürger! (Post, 20.04.2014)

Ein Blick in die TTIP-Zukunft: Internationales Schiedsgericht als Ersatz-Goldmine

Muss El Salvador einem australischen Konzern 14 Prozent seines Staatshaushalts als entgangenen Gewinn zahlen, weil es aus Sorge um das Trinkwasser eine Schürflizenz verweigert?
Befürworter wie Kritiker internationaler Handelsabkommen warten derzeit mit Spannung auf den für Ausgang einer Klage der seit 2013 zum australischen OceanaGold-Konzern gehörigen kanadischen Minengesellschaft Pacific Rim gegen den mittelamerikanischen Kleinstaat El Salvador. Von dessen Steuerzahlern will Pacific Rim 301 Millionen US-Dollar Schadensersatz, weil das Land dem Unternehmen den Goldabbau nicht gestatten will.


301 Millionen Dollar – das erscheint in Deutschland nicht wie eine besonders große Summe. Dafür könnte man hierzulande nicht einmal eine halbe Elbphilharmonie bauen. Für die Steuerzahler in El Salvador ist die Summe dagegen beachtlich: Das Bruttoinlandsprodukt des Landes beträgt nämlich nur 24,3 Milliarden Dollar – und der Staatshaushalt umfasst lediglich 4,2 Milliarden Dollar. Da schmerzen auch die sechs Millionen Dollar an Steuergeld, die El Salvador bislang alleine an Prozesskosten aufwenden musste. Zum Vergleich: In Deutschland, wo jährlich 2.737,6 Milliarden Euro erwirtschaftet werden, läge die vergleichbare Forderung bei 33,91 Milliarden Euro.

Im Boden von El Salvador werden trotz intensiver Suche der Konquistadoren noch 1,4 Millionen Unzen Gold vermutet - außerdem beachtliche Mengen an Silber und Kupfer. Allerdings könnte den Bürgern des Landes durch einen Abbau ohne entsprechende Schutzvorschriften langfristig mehr Schaden als Nutzen entstehen: Als es 2008 in San Sebastián wegen solcher Schäden zu einer "Wasserkrise" kam, stoppte der damalige Staatspräsident Antonio Saca die Vergabe neuer Genehmigungen zum Abbau von Bodenschätzen. Dieses de-facto-Moratorium erhielten seine beiden Nachfolger aufrecht.

Das durchkreuzte die Pläne der Firma Pacific Rim, die 2002 die Erlaubnis zur Erkundung der Goldvorkommen El Salvadors bekommen und 2004 eine Genehmigung zum Goldabbau in der Nordprovinz Cabañas beantragt hatte. 2009 verklagte Pacific Rim die salvadorianische Regierung vor dem International Centre for the Settlement of Investment Disputes (ICSID) der Weltbank - und zwar nicht nur auf 77 Millionen Dollar Schadensersatz für die Investitionen zur Erkundung der Vorkommen, sondern zusätzlich auf 234 Dollar wegen entgangener Gewinne.

mehr:
- Internationales Schiedsgericht als Ersatz-Goldmine (Peter Mühlbauer, Telepolis, 29.05.2015)

The Mouse That Roared: Trailer (1959) [2:31]

Hochgeladen am 04.12.2011
Trailer for the 1959 comedy "The Mouse That Roared" starring Peter Sellers.

Catch-22 (4/10) Movie CLIP - I'm Desperate (1970) HD [2:40]
Man beobachte, was die beiden Krankenschwestern machen: köstlich!

Hochgeladen am 23.11.2011
Catch-22 movie clips: http://j.mp/1BcPxTS
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Don't miss the HOTTEST NEW TRAILERS: http://bit.ly/1u2y6pr

CLIP DESCRIPTION:
When Yossarian (Alan Arkin) is injured, his desperation to leave the military is increased.

FILM DESCRIPTION:
Director Mike Nichols and writer-actor Buck Henry followed their enormous hit The Graduate (1967) with this timely adaptation of Joseph Heller's satiric antiwar novel. Haunted by the death of a young gunner, all-too-sane Capt. Yossarian (Alan Arkin) wants out of the rest of his WW II bombing missions, but publicity-obsessed commander Colonel Cathcart (Martin Balsam) and his yes man, Colonel Korn (Henry), keep raising the number of missions that Yossarian and his comrades are required to fly. After Doc Daneeka (Jack Gilford) tells Yossarian that he cannot declare him insane if Yossarian knows that it's insane to keep flying, Yossarian tries to play crazy by, among other things, showing up nude in front of despotic General Dreedle (Orson Welles). As all of Yossarian's initially even-keeled friends, such as Nately (Art Garfunkel) and Dobbs (Martin Sheen), genuinely lose their heads, and the troop's supplies are bartered away for profit by the ultra-entrepreneurial Milo Minderbinder (Jon Voight), Yossarian realizes that the whole system has lost it, and he can either play along or jump ship. Though not about Vietnam, Catch-22's ludicrous military machinations directly evoked its contemporary context in the Vietnam era. Cathcart and Dreedle care more about the appearance of power than about victory, and Milo cares for money above all, as the complex narrative structure of Yossarian's flashbacks renders the escalating events appropriately surreal. Confident that the combination of a hot director and a popular, culturally relevant novel would spell blockbuster, Paramount spent a great deal of money on Catch-22, but it wound up getting trumped by another 1970 antiwar farce: Robert Altman's MASH. With audiences opting for Altman's casual Korean War iconoclasm over Nichols' more polished symbolism, the highly anticipated Catch-22 flopped, although the New York Film Critics Circle did acknowledge Arkin and Nichols. Despite this reception, Catch-22's ensemble cast and pungent sensibility effectively underline the insanity of war, Vietnam and otherwise.

CREDITS:
TM & © Paramount (1970)
Cast: Alan Arkin, Anthony Perkins
Director: Mike Nichols
Producers: John Calley, Martin Ransohoff, Clive Reed
Screenwriters: Joseph Heller, Buck Henry

WHO ARE WE?
The MOVIECLIPS channel is the largest collection of licensed movie clips on the web. Here you will find unforgettable moments, scenes and lines from all your favorite films. Made by movie fans, for movie fans.

und wie geht es weiter?
Haben wir in 20 Jahren dann Kriege, um die Beschlüsse irgendwelcher Schiedsgerichte umzusetzen?

Riding the bomb [3:12]

Hochgeladen am 19.03.2007
:)
zzz
 

US-Army gegen FIFA – Freiheit und Demokratie gegen Korruption

Die staatliche russische Nachrichtenagentur Sputnik ist auf eine Satire hereingefallen, nach der US-Senator McCain ein militärisches Vorgehen gegen die Fifa gefordert haben soll
Die spinnen die Amerikaner, zumal die vom rechten Rand wie der umtriebige, stets für Militäreinsätze plädierende Senator John McCain, könnte man meinen, wenn man den Artikel der russischen Nachrichtenagentur Sputnik mit dem Titel "Mit Panzern gegen Blatter?" liest. Dort ist man sowieso der Meinung, "der Skandal um die angebliche Korruption im Weltfußball" werde medial "so ausgeschlachtet, dass die Aufmerksamkeit von weit wichtigeren Themen abgezogen wird". "Hysterie" herrsche um die Fifa.

Bekanntlich sieht der russische Präsident Putin, der sich hinter den Fifa-Präsidenten Blatter stellte, hinter dem Vorgehen der USA gegen die Fifa eine politische Aktion. Andere vermuten, mit der Verhinderung der Wiederwahl von Blatt solle auch versucht werden, Russland die Weltmeisterschaft 2018 wieder zu entziehen. Daher stoßen nun Meldungen, die über das Vorgehen westlicher Länder gegen Blatter und die schon lange als korrupt geltende Fifa berichten, auf aufmerksame Ohren bei den Journalisten staatlicher russischer Medien.

mehr:
- "Mit Panzern gegen Blatter?" (Florian Rötzer. Telepolis,29.05.2015)