Freitag, 30. September 2016

George Soros – Die Macht eines Multimilliardärs

Neue Hacker-Plattform DCLeaks enthüllt die Macht eines Milliardärs
Soros wird gefeiert als genialer Mega-Spekulant, Philanthrop und liberaler Globalisierungskritiker. Doch die Soros-Leaks enthüllen auch eine beängstigende Machtanhäufung beim reichsten Hedgefond-Manager der Welt.

Der Milliardär hat's schwer. Erst bringt Wikileaks eine E-Mail, die zeigt wie "Dear Hillary" Clinton Rat von Soros in Sachen Unruhen in Albanien bekommt, dann kommt die neue Plattform DCLeaks mit weiteren Sensationen, etwa einem Botschafter-Brunch in Kiew 2014, der Soros' Förderung der "Maidan-Revolution" (Kritiker sprechen von einem Putsch) belegt.

Das könnte Soros mühsam aufgebautes liberales Image kosten, wie er es z.B. durch Unterzeichnung einer Pro-Snowden-Petition an Obama aufgebaut hat. Soros' mächtige Open Society Foundation (OSF) ist global aktiv, fördert NGOs, Netzmedien und politische Gruppen, wie die Leaks belegen, auch in der europäischen Hackerbewegung. Könnte mehr dahinter stecken als rein karitatives Engagement eines superreichen Philanthropen für liberale, "offene" Gesellschaften?

Obwohl "Megaspekulant" George Soros als Bezwinger des Britischen Pfundes eine Berühmtheit und sein politisches Engagement in Osteuropa Legende ist, haben die Soros-Leaks bemerkenswert wenig Resonanz in den Medien gefunden. Die enthüllende Plattform DCLeaks, die sich selbst als "American Hacktivists" bezeichnet, aber von US-Medien als Instrument "russischer Hacker" bezeichnet wird, machte mehr Schlagzeilen mit E-Mails der Clintons oder des Nato-Generals a.D. Breedlove (siehe General Breedlove - oder wie man lernen soll, Bomben zu lieben).

mehr:
- "Dear Hillary" - Politik und Philanthropie in den Soros-Leaks (Thomas Barth, Telepolis, 30.09.2016)

siehe auch:
- George Soros, seine Ukraine-Investitionen und der Maidan (Post, 08.04.2016)

"... und die jenigen, die gewählt werden haben nichts zu entscheiden." {1:18}

xj900gerry
Veröffentlicht am 18.04.2011
Der bayrische Ministerpräsident bei "Pelzig" (28.05.2010) - Eher nachdenklich stimmend als komödienhaft
Link: komplette Sendung

Mittwoch, 28. September 2016

Lachen ist gesund! – die Elfte (auch, oder gerade in der Hypnotherapie)

Interkulturell - Multikulti - Transkulturell

Witze sind ein probates Mittel, um Spannungen und Unterschiede zwischen Kulturen zu thematisieren. Als in Freiburg geborener Badener lebe ich jetzt seit 30 Jahren im Schwabenland. In Tübingen gibt es die berühmten Googenwitze. Googen sind schwäbische Weinbauern. Diese Witze gründen in den Spannungen zwischen der einfachen Bevölkerung und den "eingewanderten" Professoren nach der Gründung einer Universität in Tübingen. Hier ein typischer Witz, der die raue Herzlichkeit der Schwaben symbolisiert:

Ein hoch vergeistigter Professor übersieht in seinem dissoziierten Zustand die Sperrschilder im Weinberg kurz vor der Weinlese - negative Halluzination. Einer der Googen reorientiert und konfrontiert ihn heftig und lautstark: "Mensch, schleich' Dich aus meinem Wengert {Weingarten], sonst schlag' ich Dir die Beine ab, dann kannst Du auf den Stompe' heimhumple un' ich häng' Dir Dei Kreuz aus, dann hasch da Arsch im Gnick«“ (ich habe es etwas verhochdeutscht). Der Professor ist ganz betroffen: "Entschuldigung, Entschuldigung, ich hab das Schild nicht gesehen". Der Goog erwidert: "Deswegen sagt man es ja auch im Guten".

Der badische Humor ist anders.
Typisches Beispiel:

Vor einigen Jahren erklärte ich meinem Onkel, wie oft ich unterwegs bin, Workshops halte und auf internationalen Konferenzen bin. Er schaute mich und meine Frau an und meinte, "Ha, Du schonst Dei Frau".
 Was ist der Unterschied zwischen einer Französin, einer Italienerin und Schwäbin nach der ersten heißen Liebesnacht? Die Französin sagt: „Oh, war das schön!“. Die Italienerin sagt zu ihrem Liebhaber: "Dh, warst Du gut!". Die Schwäbin schaut sich im Zimmer um und sagt: „Oh, gehöret die Mebel alle Ihnen?".

Nun kommen wir zur wichtigen Frage, ob Ungarinnen nochmal eine andere Sexualität haben? Vor vielen Jahren war ich zu einem Workshop nach Budapest eingeladen. Im Auto saßen meine Übersetzerin und zwei weitere unqarisehe Kolleginnen. Sie wollten wissen, ob ich einen neuen Witz kenne. Kaum hatte ich angefangen zu erzählen, war mir klar, dass dieser Witz keinen Sinn macht, weil er mit Sicherheit auf einem unübersetzbaren Wortspiel beruhte. Zumindest für meine Übersetzerin erzählte ich den Witz trotzdem zu Ende. Vorausschicken muss ich etwas, was man mir auch erst vorab erklären musste. Wenn jemand in den USA überrascht ist, sagt er unter Umständen, „Holy Mackerel!“ [„Heilige Makrele!"]. Der Witz geht so:

Ein Lehrer nimmt in den USA im Geschichtsunterricht die Schlacht am Little Big Horn durch. Er erzählt, wie General Custer die Schlacht gegen die Indianer verlor. Anschließend soll die Klasse mit den 14-jährigen Jungen dieses qeschichtliche Ereignis künstlerisch umsetzen. Die Jungen malen Bilder mit General Custer auf dem Pferd, Indianer mit Pfeil und Bogen oder General Custer von Indianerpfeilen durchbohrt. Ein Junge malt ein merkwürdiges Bild. In der oberen Bildhälfte schwebt ein großer Fisch, darüber ein Heiligenschein und darunter eine Menge Indianer, die miteinander kopulieren. Der Lehrer ist erschüttert, „Das ist eine ganz große Schweinerei! Pornographie! Ich werde Deine Eltern in die Schule einbestellen müssen. Das hat nichts mit General Custer und nichts mit der amerikanischen Geschichte zu tun!" Der Schüler unterbricht den Lehrer und meint: „Aber das hat natürlich mit General Custer zu tun! General Custer sagte damals, „Holy Mackerel, this fucking Indians are coming and coming!".

Nun, es war mir klar, dass sich das niemals ins Ungarische übersetzen lassen wird. Zu meiner Überraschung legte die Übersetzerin aber sofort nach Ende des Witzes los. Kurz darauf lachten alle Frauen. Ich fragte verwirrt: "Habt Ihr wirklich im Ungarischen dieselbe Doppelbedeutung des Wortes „kommen“; einerseits „viele Indianer kommen“ und andererseits „kommen“ als metaphorische Umschreibung für Orgasmus?“. Die Übersetzerin meinte: „Nicht mit dem Wort „kommen“, aber dem Wort „gehen“, und damit konnte ich den Witz übersetzen“. Wir hatten dann eine längere Diskussion, welche sexuelle Philosophie eine Kultur hat, bei dem es einem „kommt“ und welche, bei denen etwas „geht“. Aber natürlich geht es nicht immer mit dem Kommen.

Es ist manchmal wirklich interessant, mit welch kurzen Witzen sich kulturelle Unterschiede charakterisieren lassen.

Ein Luxusdampfer verunglückt, die Rettungsboote reichen nicht. Jeder bekommt eine Schwimmweste und soll springen, aber keiner traut sich. Die Crew ist verzweifelt. Schließlich wird der Kapitän gerufen. Dieser geht zu den Leuten, die ängstlich an der Reeling stehen und spricht mit ihnen. Einer nach dem anderen springt ins Wasser. Als alle Passagiere von Bord sind, fragt der I. Offizier den Kapitän, wie er die Leute denn überreden konnte. „Na, ganz einfach“, meint dieser. „Zu den Deutschen habe ich gesagt, es ist ein Befehl. Zu den Franzosen, es wäre patriotisch. Den Japanern habe ich versprochen, dass Springen gut für die Potenz wäre. Und den Italienern habe ich gesagt, springen sei verboten.“


(Bernhard, Trenkle, M.E.G.A.Phon, Newsletter der Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose, 09/2016)
»Jeder Mensch ist ein Individuum. Die Psychotherapie sollte deshalb so definiert werden, dass sie der Einzigartigkeit der Bedürfnisse eines Individuums gerecht wird, statt den Menschen so zurechtzustutzen, dass er in das Prokrustesbett einer hypothetischen Theorie vom menschlichen Verhalten passt.« Erickson 1979 

Sonntag, 25. September 2016

Syrien: Die US-Blame-Game-Strategie knirscht

Das Blame-Game um den Angriff auf den UN-Hilfskonvoi führt vor, dass die US-Regierung in den Panik-Modus geraten ist
Die US-Regierung verfällt in Syrien in einen Panikmodus. Der Grund dafür ist weniger im Verhalten Russlands zu suchen als im Verhalten der Opposition. Zu beobachten war der Panikmodus beim gestrigen Auftritt des US-Außenministers Kerry vor dem Sicherheitsrat. Dort ging es um die Krise in Syrien und Kerry verlor seine Contenance.

Es war ein hitziger, hemdsärmeliger Auftritt, bei dem er die Mitglieder des Sicherheitsrates mit "folks" ansprach. Das sollte bedeuten: genug der Formalitäten und der damit verbundenen Rücksichten, hier kommt Klartext. Kerry sagte (hier im vollständigen Wortlaut), er habe das Gefühl, dass sein russischer Kollege Lawrow, einschließlich dessen Umgebung, "in einer Art Paralleluniversum leben", was Syrien angeht.

Kerry: Wir brauchen ein Flugverbot für die syrische Luftwaffe
Er begründete dies in erster Linie damit, dass Lawrow gesagt habe, man solle ohne Vorbedingungen reden. Und in zweiter Linie mit dem Vorwurf, dass die russische Regierung die Wahrheit verdrehe und getroffene Abmachungen vereitle. Als weitere Spoiler des Prozesses zur Eindämmung der Kriegshandlungen nannte Kerry im Lauf seiner Ausführungen die syrische Regierung, wie auch die Opposition und - in Andeutungen - ungenannte Proxystaaten. Das ist wichtig.

Denn es gibt eine Vorbedingung jeglicher Gespräche über einen Friedens-oder Transformationsprozess in Syrien, von welcher der öffentliche und strategische Erfolg dieser US-Regierung abhängt. Es ist die Einrichtung von Zonen, in denen die syrische Armee keine Luftangriffe fliegen darf. Die Einrichtung einer Art No-Fly-Zone war schon in den ersten Konzepten, die bekannt wurden, zentral (vgl. Putin und Kerry: Keine Einigung über Vorgehen gegen al-Nusra).

Wie wichtig dies ist, untermauerte Kerry gestern erneut an mehreren Stellen seiner Rede, sehr deutlich, drängend und hemdsärmelig:

»So we need to get to the prohibition on flying, my friends.«

Das ist das Gravitationszentrum der Rhetorik Kerrys. Darum kreisen seine Vorwürfe gegen die syrische Regierung und Russlands Militäreinsatz auf verschiedenen Ebenen. Sie werden allesamt von breiter Medienbegleitung unterstützt, so kann man sie anhand von Medienschlagworten aufzählen: der Fassbombenvorwurf (Barrel Bombs), der Vorwurf der Bomben auf Krankenhäuser und der Vorwurf der Bomben auf den UN-Hilfskonvoi.

mehr:
- Syrien: USA unter Beweisdruck (Thomas Pany, Telepolis, 22.09.2016)

Secretary Kerry Delivers Remarks at a United Nations Security Council on Iraq [13:02]

Veröffentlicht am 19.09.2014
U.S. Secretary of State John Kerry delivers remarks at a ministerial debate of the United Nations Security Council on Iraq in New York, NY on September 19, 2014. A transcript is available at http://www.state.gov/secretary/remark....

Paul Craig Roberts "Russia Didn't Attack The UN Aid Convoy, It's A False Flag"! [33:38]

Veröffentlicht am 21.09.2016
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{Outro Track}
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"Your Call"
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Freitag, 9. September 2016

9/11 Verdächtige: General Ralph Eberhart

9/11 Suspects: General Ralph Eberhart {8:17}

corbettreport
Am 09.09.2016 veröffentlicht 
TRANSCRIPT AND SOURCES: https://www.corbettreport.com/?p=19707
The official story of 9/11 is a lie. But Eberhart's story is a lie within that lie, designed to absolve himself and other members of the US military charged with defending American airspace that morning from the most catastrophic failure in that mission in their history. And not only did Eberhart survive with his career intact, he was praised as a "9/11 hero" and moved into the private sector after leaving NORAD in 2004, as chairman and board member of a number of companies that directly benefited from the post-9/11 police state and the post-9/11 war on terror.
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Donnerstag, 8. September 2016

9/11 Verdächtige: Robert Baer

9/11 Suspects: Robert Baer {6:32}

corbettreport
Am 08.09.2016 veröffentlicht 
https://www.corbettreport.com/?p=19507
Given the exceptionally grave nature of this admission and its repercussions, one would suppose that Baer has been questioned by other media and/or the FBI and made to discuss in detail precisely who it was who cashed out and how he knew about the 9/11 plot in advance. But one would be wrong. Since making this stunning admission to the cameras of We Are Change Los Angeles, no one has ever asked Baer for more information about the case.
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Mittwoch, 7. September 2016

9/11 Verdächtige: Philip Zelikow

9/11 Suspects: Philip Zelikow {15:42}

corbettreport
Am 07.09.2016 veröffentlicht 
TRANSCRIPT AND SOURCES: https://www.corbettreport.com/?p=19549
In January of 2003, just weeks after Kissinger stepped down, it was quietly announced that Philip D. Zelikow would take on the role of executive director. As executive director, Zelikow picked "the areas of investigation, the briefing materials, the topics for hearings, the witnesses, and the lines of questioning for witnesses." In effect, this was the man in charge of running the investigation itself.
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Elmar Brok – Vorkämpfer der Demokratie?

Nach dem fehlgeschlagenen Putsch türkischer Militärs im Juli 2016 tauchten wieder einmal Statements eines möglicherweise nicht so bekannten Politikers aus der zweiten Reihe in großen deutschen Medien auf. Seine Plädoyer’s für Demokratie halte ich für – verlogen.

Elmar Heinrich Brok sieht sich als Aktivist, als Vorkämpfer für Demokratie und Menschenrechte. Brok ist ein deutscher CDU-Politiker und vertritt die Europäische Volkspartei im EU-Parlament. Sein demokratisches Engegement scheint sich in der Mitgliedschaft vielfältiger Organisationen wider zu spiegeln. [1] Wieso jedoch machte ein deutscher Politiker Politik in einem fremden Land, der Ukraine? Also ich würde das als unverhohlene Einmischung betrachten. Elmar Brok wird von den großen deutschen Medien gern und reichlich hofiert, kommentiert und interviewt; insb. von den Blättern aus dem Hause Springer und der FAZ [2]. Damit trägt Elmar Brok, obwohl nach außen eher unbekannt, stark zur Meinungsbildung hierzulande bei.

mehr:
- Elmar Brok – Vorkämpfer der Demokratie? (Peter Frey, Peds Ansichten, 07.09.2016)

mein Kommentar:
Zur Türkei fällt mir doch gleich ein Wikipedia-Artikel ein:

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Der Begriff Tiefer Staat (türkisch: derin devlet) wird in der Türkei in der Bedeutung von Staat im Staate verwendet. Er deutet auf eine im Verlauf mehrerer Jahrzehnte gewachsene konspirative Verflechtung von Militär, Geheimdiensten, Politik, Justiz, Verwaltung, Rechtsextremismus und organisiertem Verbrechen (insbesondere Killerkommandos) hin. Die Diskussion entfachte sich besonders um den sogenannten Susurluk-Skandal im Jahre 1996, wurde aber schon in den 1970er Jahren mit Begriffen wie Kontra-Guerilla oder Özel Harp Dairesi (Amt für besondere Kriegsführung) geführt. In den letzten Jahren wurde in diesem Zusammenhang auch der offiziell inexistente Geheimdienst der Gendarmerie mit seiner Abkürzung JİTEM genannt.
In der Türkei wird weithin davon ausgegangen, dass der Tiefe Staat im Geheimen bis heute eine signifikante Rolle in der türkischen Politik spielt und in der jüngeren Geschichte häufig massiven Einfluss genommen hat. Dabei werden unter anderem die beiden Militärputsche von 1971 und 1980 sowie eine größere Zahl von unaufgeklärten politischen MordenFolterMenschenrechtsverletzungen, zahlreiche Fälle des gewaltsamen Verschwindenlassens von Menschen und der Verlauf des Konflikts mit der kurdischen PKK in Südostanatolien genannt. Der heutige Stand der Aufklärung des Phänomens, seiner Geschichte und politischen Hintergründe kann jedoch nach wie vor als gering angesehen werden.[Tiefer Staat, Wikipedia, abgerufen am 02.01.2019]

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siehe dazu auch:
Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit? (Post, 25.08.2018)
Donald Trump und der „Tiefe Staat“ (Post, 21.07.2018)
Dirk Pohlmann: "Der duale Staat – Recht, Macht und Ausnahmezustand" (Post, 16.05.2018)

Elmar Brok, Mitglied des Europaparlaments. Wer ist gefährlicher – Trump oder Putin? {19:44}

OstWest
Am 15.05.2018 veröffentlicht 
Berliner Fenster: Heute Gast bei den “Berliner Fenstern” - Elmar Brok, Mitglied des Europaparlaments, ehemals Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments, Präsident der der Union der Europäischen Föderalisten, Vorsitzender des Europäischen Demokratiefonds und einer der führenden Köpfe in den Verhandlungen zwischen der Ukraine und der EU.
Moderator: Moritz Gathmann
Wer ist gefährlicher: Trump oder Putin? Ist Putin ein Diktator? Und Erdogan?
Außerdem - über Fortschritt und Demokratie in der Ukraine und den autoritären Regimen in Russland und der Türkei, über die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Russland und der Ukraine, über die Entwicklung der EU und über die Demokratie in Ungarn und Polen. Und - über die Frage der NATO-Mitgliedschaft der Türkei.
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Elmar Brok/Straßburg zum Ukraine-Konflikt | Journal {3:27}

DW Deutsch
Am 16.04.2014 veröffentlicht 
Der Vorsitzende des auswärtigen Ausschusses im Europaparlament zum Umgang mit dem immer verworrenerem Ukraine-Konflikt. Mehr Information: www.dw.de/german

aktualisiert am 02.01.2019

Dienstag, 6. September 2016

"Das Schachbrett des Teufels"

Interview mit dem Allen-Dulles-Biographen David Talbot
Nur wenige Menschen haben den Verlauf der Geschichte im 20. Jahrhundert nachhaltiger beeinflusst als der Wallstreet-Anwalt und CIA-Chef Allen Dulles. Selbst im Ruhestand rangierte der mächtige Strippenzieher im US-Establishment noch über dem Vizepräsidenten. Historiker ziehen es überwiegend vor, das in vielfacher Hinsicht unangenehme Thema auszulassen, obwohl Dulles’ Intrigen zum Verständnis der 40er, 50er und 60er Jahre und dem Geheimdienstwesen der USA unerlässlich sind.

Nun erschien im Westend-Verlag eine deutsche Fassung der beeindruckenden Biographie Das Schachbrett des Teufels - Die CIA, Allen Dulles und der Aufstieg Amerikas heimlicher Regierung, die weder die Verstrickungen des Intriganten mit den Nazis noch dessen zentrale Rolle beim Kennedy-Attentat auslässt. Autor David Talbot ist Gründer der unabhängigen journalistischen Plattform Salon.com und fungierte u.a. als Herausgeber des linksliberalen Magazins "Mother Jones". Talbots gefeierte Biographie "Brothers" (2008) über die Kennedys wurde ein Bestseller. Während er in "Brothers" die Attentate auf die beiden Brüder nur am Rande behandelte, löst Talbot mit seiner Dulles-Biographie überzeugend alle wesentlichen Rätsel des Kennedy-Puzzles.

mehr:
- "Das Schachbrett des Teufels" (Markus Kompa im Gespräch mit David Talbot, Telepolis, 04.09.2016)

David Talbot: The Devil's Chessboard: Allen Dulles, CIA, & Rise of Am. Secret Govt [25:50]

Veröffentlicht am 19.11.2015
David Talbot gave a talk on the topic of his recent book, The Devil's Chessboard: Allen Dulles, the CIA, and the Rise of America's Secret Government, in Los Angeles, California.

Mr. Talbot reveals the history of CIA's heads of states assassinations, overthrow of government, and killing of JFK under the direction of Allen Dulles for the benefit of American Capitalist and ruling class.

This is a MUST read book, which is in the process of being translated in Dutch, French, and Farsi.

If you appreciate the importance of our work, bringing you views you don't hear or see elsewhere, then your financial--and moral--support is a must to sustain this independent journalism outlet.

David Talbot; The Devils Chessboard, Social Justice Week, Project Censored [1:24:47]

Veröffentlicht am 13.04.2016
Second annual Social Justice Week at Sonoma State University (organized by students of the Sociology Club with Peter Phillips and co-sponsored by Project Censored among many other groups) presented many great panels, speakers, and opportunities for dialogue and the growth of activism around many issues. The kickoff keynote was delivered by journalist, historian, David Talbot. Mickey Huff had the honor of introducing David and emceeing the evening. The talk was based on Talbot's latest book, The Devil's Chessboard: Allen Dulles, the CIA, and the Rise of America's Secret Government. He related historical events to present affairs and a lively discussion followed the talk.
Sonoma State University; Social Justice week, The Devils Chessboard, Project Censored.
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David Talbot on "The Devil's Chessboard" [1:01:45]

Veröffentlicht am 22.11.2015
Combined segments from an interview with JFK researcher and author David Talbot performed by Len Osanic and Jim DiEugenio on Black Op Radio. This version of the interview is somewhat edited and shortened.
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Die kaputte US-Schallplatte: Opfer einer russischen Beeinflussungsoperation

Ein Artikel in der Washington Post mit den üblichen anonymen "Offiziellen" zeigt, wie strategische Kommunikation mit der Hilfe von freien Medien funktioniert
In den USA wird die Angst vor russischen Hackern geschürt oder es herrscht tatsächlich Sorge, dass sie im Auftrag Moskaus in die kommenden Präsidentschaftswahlen eingreifen könnten, um Wahlergebnisse zu manipulieren oder Unruhe zu erzeugen. Hintergrund dürfte auch sein, dass Washington mit seinen zahlreichen Thinktanks oder politischen Stimmungserzeugern gerne in anderen Ländern Politik und Wahlen gerade auch im postsowjetischen Raum zu beeinflussen versucht und die Geheimdienste, wie die Snowden-Leaks zeigten, ihre Griffel gerne überall drin haben. Ob es gewissen Kreisen in den USA darum geht, den Konflikt mit Russland weiter anzuheizen, oder ob nach den Entdeckungen, dass in die Computersysteme des Democratic National Committee (DNC) und in die Wahlsysteme von zwei Bundesstaaten angeblich russische Hacker, die mit den Geheimdiensten verbunden sein sollen, eingedrungen sind, die Angst steigt, lässt sich nicht wirklich ausmachen (USA: Angst vor Manipulation der Wahlcomputer durch Moskau).

Wahrscheinlich fließt beides zusammen, um einen Nebel zu erzeugen, den man ansonsten gerne der russischen Bedrohung durch hybriden Krieg zuschreibt. Unklar ist stets, ob Medien anonym bleibende "Offizielle" gewinnen, die etwas ausplaudern, oder ob diese den Medien etwas durchstecken, um so die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Schon länger wird nach dem Hack in die DNC-Computer und dem Leak der Daten, die für Hillary Clinton nicht günstig waren, über mögliche Manipulationen der Wahlcomputer gesprochen. Clinton selbst beschuldigte russische Hacker, während Donald Trump den von ihm erwarteten Wahlsieg nur durch eine Manipulation der Wahl gefährdet sah.

Das Heimatschutzministerium hat die Wahlcomputer zur "kritischen Infrastruktur" wie die Stromnetze erhoben und angeboten, diese zu prüfen, was wiederum auf Misstrauen bei republikanischen Politikern stieß, die wähnten, dass das noch demokratisch geführte Ministerium damit Zugriff auf die Wahlcomputer erhalten wolle (Das Wahlsystem als "kritische Infrastruktur").

mehr:
- Die USA sollen Opfer einer groß angelegten "russischen Beeinflussungsoperation" sein (Florian Rötzer, Telepolis, 06.09.2016)
siehe auch:
- Aus dem Maschinenraum: Wer kontrolliert die Wahlcomputer? (Constanze Kurz, FAZ, 29.03.2012)
- Die neue Wahlmathematik (Richard Sietmann, c’t, 04.02.2008)
- US-Wahlmaschinen: Defekt, unzuverlässig, manipulierbar (Marc Pitzke, SPON, 23.10.2006)
siehe auch:
- Clinton-Computer: Mit Hammer zerstört und in der Post verschwunden (Peter Mühlbauer, Telepolis, 04.09.2016)
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