Donnerstag, 21. Juli 2016

Michael "Bommi" Baumann ist tot – Benno Ohnesorgs Tod als Fanal

Der Mitbegründer der Bewegung 2. Juni ist im Alter von 68 Jahren in Berlin gestorben. Baumann arbeitete nach seiner Haftstrafe zuletzt als Publizist.
Michael "Bommi" Baumann ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Das teilte seine Ehefrau mit. Der gelernte Betonbauer war Mitbegründer der Bewegung 2. Juni und Buchautor. Der 1947 in Berlin geborene Baumann gehörte zu den Mitgliedern der Kommune I. Baumann war in der Studentenbewegung aktiv, später ging er in den Untergrund.

Baumann gründete zunächst die anarchistische Gruppe Tupamaros West-Berlin, welche sich später mit anderen linksradikalen Gruppen zu der Organisation Bewegung 2. Juni zusammenschloss. Der Name sollte an den am 2. Juni 1967 bei einer Demonstration gegen den Schah von Persien von einem Polizisten getöteten Studenten Benno Ohnesorg erinnern. Bei einer Polizeiaktion gegen die Gruppe wurde Baumanns Freund und ebenfalls Mitbegründer der Organisation, Georg von Rauch, erschossen.

mehr:
- Linksextremismus: Michael "Bommi" Baumann ist tot (ZON, 20.07.2016)

„Bommi" Baumann: Benno Ohnesorgs Tod als Fanal [1:58]
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Der Fall Benno Ohnesorg - 3sat Kulturzeit - Manipulation, Vertuschung [6:59]

Hochgeladen am 23.02.2012
Vor 45 Jahren wurde der junge Student Benno Ohnesorg in einem Berliner Hinterhof erschossen. Von einem Polizisten. Und die Lüge begann. Der Schütze wurde nie verurteilt, Zeugen in Prozessen nicht gehört und wichtige Beweise unterschlagen. Selbst vor der Leiche des Studenten machte man nicht Halt. Zwei Berliner Journalisten haben nun heraus gefunden, dass sogar an der Leiche von Ohnesorg manipuliert wurde und im ersten Todesschein von "stumpfer Gewalteinwirkung" statt einem Schuss gesprochen wurde. Und sie haben neue Filme und Fotos entdeckt, die Licht ins Dunkel dieser Nacht bringen.
Daraus entwickelte sich die "Bewegung 2. Juni", aus der einige sich später der Roten Armee Fraktion (RAF) angeschlossen haben.

Ein Film von Katja & Clemens Riha
http://candoberlin.de

[Doku] Der Tod des Benno Ohnesorg - 2. Juni 1967 [42:21]

Veröffentlicht am 12.03.2017
"Er liegt am Boden, eine junge Frau kniet neben ihm und hält den Kopf des Sterbenden. Das Foto wird zum Symbol. Am 2. Juni 1967 beginnt ""1968"". An diesem Tag wird unweit der Deutschen Oper in Berlin der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten niedergeschossen und stirbt wenig später. Für die Studentenbewegung ist der Tod Ohnesorgs eine Zäsur - der 2. Juni wird zum Katalysator der Unruhen. Der tote Ohnesorg wird zu einer Ikone.

Doch wer war Benno Ohnesorg, von dem man kaum mehr weiß als den Namen - und das Sterbedatum? Fast vier Jahrzehnte später begibt sich der Schriftsteller Uwe Timm auf die Suche. Timms Buch ""Der Freund und der Fremde"" (2005) ist das literarische Ergebnis dieser Suche. Es ist keine faktenorientierte Biografie, sondern eine Erzählung, die Erinnerungen vorsichtig arrangiert. Es ist ein persönliches Buch, das über den Freund reflektiert, über seinen Tod und über die prägenden 60er Jahre. Es geht in ""Der Freund und der Fremde"" aber auch um 1968, um die großen Entwürfe und Theorien. Timm zeigt, wie der Tod von Ohnesorg viele aus seiner Generation zu ""68ern"" werden ließ.

Die beiden lernten sich Anfang der 60er Jahre in einem Kolleg in Braunschweig kennen, wo sie das Abitur nachholten. Für Ohnesorg und Timm waren vor allem Kunst und Kultur der Schlüssel zu einem anderen Leben. Sie hofften, in der Literatur ihr Glück zu finden. Die beiden 20-Jährigen freundeten sich an, diskutierten über Lyrik und offenbarten sich ihre ersten literarischen Schreibversuche. Nach dem Abitur trennten sich ihre Wege. Timm ging nach München, später nach Paris. Benno Ohnesorg zog nach Berlin. Sie verloren sich aus den Augen. Im Juni 1967 hörte Uwe Timm in Frankreich von den Ereignissen der Berliner Anti-Schah-Demonstration und sah in einer Pariser Zeitung das Foto - den toten Freund."
alter Info-Text:
Veröffentlicht am 14.03.2015
Deutschlands Studenten proben den Aufstand: Der Schah von Persien und seine Frau sind auf Staatsbesuch in Deutschland. Von offizieller Seite wird der Kaiser hofiert - von Folter und Terror im Land will man nichts wissen. Währenddessen formiert sich der Protest der Studenten. Die Situation eskaliert, eine Kugel aus der Pistole von Kriminalobermeister Kurras tötet den Studenten Benno Ohnesorg. Das ist der entscheidende Zündfunke im Aufstand der Jungen gegen den Staat.

Günter Gaus im Gespräch mit Gustaf Gründgens (1963) [45:33]

Veröffentlicht am 10.10.2015
Sendung "Zur Person" vom 10. Juli 1963.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Ludwig Erhard (1963) [45:43]

Veröffentlicht am 01.11.2014
Sendung "Zur Person" vom 10. April 1963.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Franz Josef Strauß (1964) (1964) [1:03:48]

Veröffentlicht am 07.09.2014
Sendung "Zu Protokoll" aus dem Jahre 1968.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus [1:12:18] (1964)

Veröffentlicht am 24.07.2013
In voller Länge! "Das beste Gespräch, das ich je geführt habe." (G. Gaus) Das legendäre Interview mit Günter Gaus. Im Zentrum stehen Gegenwartsfragen zu politischem Denken und Handeln. Einleitend wird das Spannungsfeld von Philosophie und politischer Theorie erörtert. Ein weiterer Aspekt sind Geschlechterrollen sowie insbesondere der Prozess gegen Adolf Eichmann. Das Buch von Hannah Arendt (´´Eichmann in Jerusalem´´) war im Herbst 1964 in der Bundesrepublik und 1963 in den USA erschienen, Arendt nimmt hierzu Stellung ("Zur Person", 28.10.1964 / Titelmusik: "Musik zu einem Ritterballett" WoO 1; von Ludwig van Beethoven ).
Hier gibt's noch ein sehenswertes Portrait über Hannah Arendt (64 Min.): http://www.youtube.com/watch?v=HDKHev...
Teil der Playlist "Hannah Arendt (Vorträge, Gespräche und ein Portrait)" hier: http://www.youtube.com/playlist?list=...

Günter Gaus im Gespräch mit Willy Brandt (1964) [1:08:53]

Veröffentlicht am 08.09.2014
Sendung "Zur Person" vom 30.09.1964.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Herbert Wehner (1964) [1:08:03]

Veröffentlicht am 06.09.2014
Sendung "Zur Person" vom 08.01.1964.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Konrad Adenauer/ Interview with English subtitles (1965) [32:36]

Veröffentlicht am 10.09.2014
Sendedatum: 29.12.1965

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Golo Mann (1965) [1:20:12]

Veröffentlicht am 10.10.2015
Sendung "Zur Person" vom 4. März 1965.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966) [1:01:44]

Veröffentlicht am 09.09.2014
Sendung "Zur Person" vom 10.02.1966.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Rudi Dutschke (1967) [41:20]

Veröffentlicht am 01.11.2014
Sendung "Zu Protokoll" vom 3. Dezember 1967.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Franz Josef Strauß (1968) [52:07]

Veröffentlicht am 07.09.2014
Sendung "Zu Protokoll" aus dem Jahre 1968.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

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Günter Gaus im Gespräch mit Gustav Heinemann (1968) [45:19]

Veröffentlicht am 05.09.2014
Sendung "Zu Protokoll" vom 03.11.1968.

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Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

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Günter Gaus im Gespräch mit Dorothee Sölle (1969) [48:22]

Veröffentlicht am 10.10.2015
Sendung "Zu Protokoll" vom 13. Juli 1969.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

Buchempfehlung:
Günter Gaus: Widersprüche - Erinnerungen eines linken Konservativen

Käuflich zu erwerben gibt es diese und weitere Folgen "Zur Person" bzw. "Zu Protokoll" hier:
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Günter Gaus im Gespräch mit Rudolf Augstein (1972) [44:08]

Veröffentlicht am 09.09.2014
Sendung "Zu Protokoll" vom 17.09.1972.

"Zur Person" war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung "Zu Protokoll" im SWR, ab 1980 im WDR unter "Deutsche" weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel "Zur Person". Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt.

Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Geboren 1929 in Braunschweig als Sohn eines Obsthändlers, wuchs er ebenda heran. Nach einem abgebrochenen Studium der Germanistik und Geschichte in München, widmete er sich für viele Jahre gänzlich der journalistischen Tätigkeit. Zunächst blieb diese ausschließlich auf das Zeitungswesen beschränkt, so arbeitete er als Redakteur u.a. für Spiegel und SZ, später gestaltete er die (anfangs) ZDF-Sendereihe "Zur Person" nach Angebot Hans Herbert Westermanns, des Hauptabteilungsleiters für Politik und Zeitgeschehen beim ZDF, der verschiedene von Gaus verfasste Portraits in der SZ gelesen hatte und so zur Idee einer eigenen Sendung gekommen war. Von 1974 bis 1981 war Gaus Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. Er starb nach langer Krankheit im Jahre 2004 in Hamburg.

Buchempfehlung:
Günter Gaus: Widersprüche - Erinnerungen eines linken Konservativen

Käuflich zu erwerben gibt es diese und weitere Folgen "Zur Person" bzw. "Zu Protokoll" hier:
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kulturzeit extra - mythos 68 - die revolte und ihre archäologen [59:07]

Veröffentlicht am 02.07.2012
Andres Veiel, Franziska Augstein, Klaus Theweleit, Götz Aly und Axel Honneth streiten lebhaft um die Deutungsmacht über die 68er. Hauptstreitpunkt ist Alys Behauptung, die 68er seien Widergänger der Elterngeneration und dem Faschistenpack ähnlicher, als uns und ihnen lieb sein kann. Theweleit kontert, wird ruppig (0:20:30). Moderation: Cécile Schortmann.

Retro spezial 1968 Jahr des Aufstands [3:02:08]

Hochgeladen am 05.01.2011
Das waren noch Zeiten - über drei Stunden dauerte der Club 2 (ORF) vom 13. Juni 1978 zum Thema "1968 - Jahr des Aufstands", der auf 3sat ausgestahlt worden ist. Zu Gast waren die 68er-Ikonen Rudi Dutschke und sein Freund Daniel Cohn-Bendit, der Axel Springer Journalist Matthias Walden sowie der Politikwissenschaftsprofessor Kurt Sontheimer. Auf neutralem Boden diskutierten die Protagonisten "open end" ...

siehe auch:
Bommi Baumanns finale Pointe (Günter Langer, Telepolis, 19.08.2016)
- 68er-Revolte und Ukraine-Krise: Die Identität des Westens und der Kampf um die Deutunghoheit oder Der Unterschied zwischen Pudding und Sprengstoff (Post, 27.06.2015)
- 50 Jahre »Summer of Love« – Enthemmte Jünglinge, LSD-Glück und Liebe (Post, 05.06.2015)
- Die 68er: Wie alles begann… (Post, 02.05.2012)
- Medienarchiv (Axel Springer Verlag)
- Die 68er – Aufbegehren gegen starre Strukturen (Post, 03.07.2008)
- Die 68er Revolution – Wie es anfing (Post, 21.05.2007)
aktualisiert am 19.08.2016

"Dann können sie den Präsidentenpalast gleich mitverkaufen"

Lula da Silva, Brasiliens Ex-Präsident, rechnet im ZEIT-ONLINE-Gespräch mit seinen Widersachern ab. Vom Privatisieren hält er wenig, außer bei den Zukunftstechnologien.
Eine Tür quietscht, der Präsident tritt herein. – "Herr Präsident!" – "Alles klar?", antwortet Lula da Silva. Die raue Stimme, für die man ihn kennt. Fester Händedruck, Schlag auf die Schultern. "Herr Präsident, als wir 2009 unser letztes Interview hatten (mit Angela Köckritz in der ZEIT Nr. 48/2009) waren Sie der König der Welt." Er lacht kurz und kehlig auf.
ZEIT ONLINE: Sie waren damals stolz darauf, dass Ihnen der Doppelschlag gelungen war: Die Fußball-WM und die Olympischen Spiele würden nach Brasilien kommen. Ihr erfolgreicher Kampf gegen Hunger, Armut und Analphabetentum galt als Modell. Lula, Sie waren mal der Kerl schlechthin! Was ist passiert?

Lula da Silva: Ja, was ist passiert? Die Welt ist merkwürdig, oder? Schauen Sie mal beim Abriss eines Gebäudes zu. Da wird über viele Jahre etwas gebaut und dann kommt ein Typ mit Dynamit und zerstört alles in 30 Sekunden.

Tatsächlich: Die Welt des Lula da Silva ist in den vergangenen Wochen eingestürzt wie ein Haus. Als 2011 abtrat und nach acht Jahren den Präsidentenpalast in Brasília verließ, genoss er noch Zustimmungsraten von 80 Prozent im Volk. Er galt als der beste Präsident aller Zeiten: Der Metallarbeiter aus einfachen Verhältnissen, der feurige Arbeiterführer, der mit den ehrgeizigsten Sozialprogrammen der brasilianischen Geschichte den Hunger, das Analphabetentum und die Armut bekämpfte.

Jetzt kämpft er um sein politisches Erbe. Die Amtsnachfolgerin Dilma Rousseff, von da Silva persönlich ausgesucht, erwies sich als glücklos in der Politik. Sie zerstritt sich mit dem Großteil der Parlamentsmitglieder und wurde im Mai tumultartig abgesetzt – der Senat und der oberste Gerichtshof müssen noch endgültig über ihr Schicksal entscheiden, aber ein erzkonservativer Nachfolger regiert bereits in Brasília und verspricht eine harte Wende nach rechts.

Aber Lula? Statt über die Krise Brasiliens spricht er erst mal über die weite Welt.


mehr:
- Lula da Silva: "Dann können sie den Präsidentenpalast gleich mitverkaufen" (Thomas Fischermann im Interview mit Lula da Silva, ZON, 20.07.2016)

Lula da Silva: We will emerge from the crisis stronger - Talk to Al Jazeera [24:25]

Veröffentlicht am 11.06.2016
Luiz Inacio Lula da Silva, the impoverished son of illiterate farmers, rose to become not just the president of the world's seventh largest economy, but the man who catapulted Brazil onto the global stage as no one ever has.

US President Barrack Obama called him the world's most popular president. Newsweek, Le Monde and the Financial Times dubbed him the world's most influential president.
The former trade union leader who lost a finger working at a metal factory at age 14, is the only Brazilian president to never have gone to university. Yet, even his adversaries recognise that his political skills are unparalleled.

Elected in 2003, the leader of Brazil's left-wing Workers' Party, or PT, embraced both George Bush and Hugo Chavez, determined to assert Brazil's place in the Americas and beyond.

While he played by market rules during his two-term presidency, Lula catapulted tens of millions of impoverished Brazilians into the lower-middle and middle classes, through unprecedented social programmes that won him praise worldwide.

While corruption allegations dogged his party from the start, he left the presidency in 2010 with a historic 80 percent approval rating.

The trajectory of his chosen successor, his former cabinet chief, Dilma Rousseff, has been vastly different. Many said early on she didn't have the political skills of her predecessor.

She now faces an impeachment amid an unprecedented economic and political crisis.

Revelations of a billion-dollar corruption scheme in the state-owned oil company Petrobras while Lula was president, have eroded the legacy of the so-called "Teflon" leader. In March, police detained him for interrogation on suspicion of money laundering, just one of several corruption allegations against him.

Al Jazeera visited Luiz Inacio Lula da Silva at his Sao Paulo foundation, The Lula Institute, which focuses on social equality and economic development, furthering the policies he pursued during his presidency. Al Jazeera's Lucia Newman spoke to Lula about his own legal battles and his key role in trying to save Rousseff from impeachment.

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Südamerikas Weg zur Souveränität // Doku [1:17:47]

Veröffentlicht am 19.07.2014
South of the Border ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 von Oliver Stone.

In Südamerika ist eine Revolution im Gange, aber die Welt weiss nichts davon. Oliver Stone macht sich auf den Weg in fünf verschiedene Länder um die sozialen und politischen Bewegungen als auch die falsche Wahrnehmung der Massenmedien zu erforschen. In ungezwungenen Gesprächen mit den Präsidenten Hogu Chavez (Venezuela) , Evo Morales (Bolivien), Lula Da Silva (Brasilien), Christina Kirchner (Argentinien), als auch Ihrem Ehemann und Ex Präsidenten Nesto Kirchner , Rafael Lugo (Paraguay), Rafael Correa (Equador) und Raul Castro (Kuba) bekommt Oliver Stone einen noch nie dagewesenen Zugang auf Informationen und wirft ein neues Licht auf die Geschehnisse und Veränderungen in der Region.

Doku: Russlands Weg zur Souveränität
http://youtu.be/niiz8N0BzSU

Auf der Suche nach der Wahrheit?
hier kann sich jeder auf deutsch Informieren!
http://de.ria.ru/politics/

Doku 2015 - Krieg in Europa!!! Bald auch bei uns? - Ukraine/Donbass 18+
https://youtu.be/KUsfbLKE2AM

Big American Show - Warum Du nichts Wert bist! // Doku 2015 // deutsch
https://youtu.be/juAi9PejXTY

DEUTSCHLAND BEREITET SICH ZUM KRIEG VOR?
https://youtu.be/gH8popwiw0I
Bitte weiter verbreiten!!!!!
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Cruz verweigert Trump die Unterstützung

Ein weiterer Eklat auf dem Parteitag der Republikaner: Der unterlegene Präsidentschaftsbewerber Cruz rückt demonstrativ von Trump ab – und wird von der Bühne gebuht.
Der republikanische Senator Ted Cruz hat beim Parteitag in Cleveland dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump demonstrativ die Unterstützung verweigert. In seiner Rede forderte der Politiker, der bei den Vorwahlen Trump unterlag, die Republikaner auf, bei der Wahl im November "ihrem Gewissen" zu folgen. "Stimmt für den Kandidaten, dem ihr vertraut, dass er unsere Freiheiten verteidigen und die Verfassung respektieren wird", sagte der Senator.

In seiner Parteitagsrede stellte sich Cruz zwar hinter einige von Trumps Wahlkampfversprechen, etwa den Bau eines Grenzwalls an der Grenze zu Mexiko zur Eindämmung der illegalen Einwanderung. Den Namen des Präsidentschaftskandidaten erwähnte der Senator allerdings nur ein einziges Mal.

Lautstarke Forderungen der Delegierten im Saal, seine Unterstützung für Trump zu bekunden, ignorierte Cruz. "Wir haben Führer verdient, die für Prinzipien stehen, die uns alle hinter gemeinsam geteilten Werten vereinen. Das ist der Standard, den wir von jedem erwarten können", sagte er stattdessen und kritisierte damit indirekt Trump. Bereits zuvor hatte er ihn mehrfach für dessen oft wechselnde Positionen und mangelnde Prinzipientreue kritisiert. Als Cruz seine Rede beendete und die Bühne verließ, gab es lautstarke Buhrufe.

mehr:
- US-Wahl: Cruz verweigert Trump die Unterstützung (ZON, 21.07.2016)

mein Kommentar:
allenthalben Aufgeregtheiten. Mir scheinen die USA vor der gleichen Wahl zu stehen wie Deutschland 1932: Wallstreet gegen Unberechenbarkeit… Und mir würde die Wahl schwer fallen.

Mein Kampf mit Hitler → Machtergreifung 1933 (Dokumentation) [43:23]

Veröffentlicht am 20.10.2013
Große Dokusammlung
http://goo.gl/2Ja3DR

Verstehen durch sehen!

Hier werden euch Dokumentationen aus verschiedenen spannenden Bereichen gezeigt. Wenn euch dieses Video gefällt, würde ich mich über einen Daumen nach oben freuen.
Wenn euch dieses gesamte Projekt gefällt, abonniert auch ruhig meinen Kanal :)

Hitler - Aufstieg des Bösen [2:56:57]

Veröffentlicht am 30.07.2014
Der in den USA und Kanada produzierte Film schildert den Aufstieg Adolf Hitlers von seiner Kindheit und Jugend in Österreich, seinen Erfahrungen im 1. Weltkrieg, über die Anfänge der NSDAP, den gescheiterten Putsch im Jahr 1923, bis hin zur Machtergreifung im Jahr 1933.
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Donald Trump 2016 - Der unterschätzte nächste US-Präsident - DOKU [49:10]

Veröffentlicht am 29.05.2016
Der enorme Aufwand des Dokumentarfilms hat sich gelohnt. Diese Dokumentation zeigt ein informatives Bild von diesem Mann, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden könnte und aller Wahrscheinlichkeit nach werden wird. Donald Trump: er verkörpert ein "Anti-System" und ist damit ein "Anti-Kandidat" – offensichtlich etwas, worauf viele Wählerinnen und Wähler in den USA gewartet haben.

Donald Trump habe sich entschieden, eine Art Misstrauen zwischen ihm und den Medien zu etablieren – regelmässig verhöhnt er Journalisten während seinen Kundgebungen und seine Anhänger machen enthusiastisch mit. Donald Trump gefällt sich in dieser Rolle – er ist anders! Trump, der Wrestling-Fan, Trump, der Veranstalter von Fernsehshows, in denen es einen Job zu gewinnen gibt, Trump der aggressive Rhetoriker. Er will den "american dream" wieder aufleben lassen – und das kommt an.

Vergangenes Jahr, zu Beginn seiner Kampagne, traf Donald Trump seine Wähler in kleinen Räumen und die Medien versammelten sich noch nicht in Horden. Das hat sich jedoch rasch geändert. Journalist David Muntaner wollte wissen, weshalb Donald Trump so schnell so viel Terrain gewinnen konnte. Der Journalist und sein Filmteam haben versucht, Donald Trump möglichst nahezukommen. Oft erhielten sie das Recht zu filmen – allerdings lediglich die Show, die Trump veranstaltete. Fragen waren unerwünscht. Dabei hätte es viel zu klären gegeben. Trumps Provokationen gegen Muslime und Latinos zum Beispiel. David Muntaner kam während der Dreharbeiten zum Schluss, dass diese Distanz eine Strategie von Donald Trump ist.

Der WDR (bzw. die öffentlich rechtlichen der BRD) haben das Material hier von David Muntaner verwendet um, anders geschnitten und mit zusätzlichen Material gefüllt, dazu benutzt eine für Deutschland andere Dokumentation (die Story im Ersten) daraus zu machen. Hier der Link zu der in Deutschland verbreitete Version :https://youtu.be/w9Ev7b24zkc
Interessant zu sehen wie unterschiedlich eine Dokumentation gestaltet werden kann um suggestiv eine bestimmte Botschaft zu vermitteln.
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