Dienstag, 19. Januar 2016

Die Glaubwürdigkeit der Medien: “Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten.”

Wegen Art und Inhalt ihrer Berichterstattung sind Presse, Funk und Fernsehen in die Kritik geraten. Die klare Autorität früherer Jahre müssen sich Medien in den sozialen Netzwerken erst neu erwerben.
Die Botschaft ist angekommen. Sogar ganz oben. Die großen Medienmarken in Deutschland haben ein Glaubwürdigkeitsproblem. So trug es schon Züge einer Brandrede, wie sich die frischgebackene ARD-Vorsitzende, MDR-Intendantin Karola Wille, Anfang Januar in ihr Amt einführte. "Wir müssen um Glaubwürdigkeit kämpfen", sagte sie.

Denn "Ablehnung und Skepsis" gegenüber den öffentlich-rechtlichen Programmen seien gewachsen. Man bewege sich "in rauer See" und müsse wieder "näher heran an die Lebenswirklichkeit der Menschen" – und zwar "außerhalb der Mainstream-Korridore", wie sie sich ausdrückte.

Mindest ebenso bemerkenswert wie dieses Eingeständnis ist die Wortwahl, derer sich Wille dabei bediente. Es ist das Wording von Pegida, in deren Kreisen Ausländer- und Islamfeinde in demagogischer Absicht das Wort von den "Mainstream-Medien" prägten und im gleichen Atemzug von "Lügenpresse" reden.

mehr:
- Über die Glaubwürdigkeit des heutigen Journalismus (Ulrich Clauß, Die Welt, 19.01.2016)

siehe auch: 
- WDR-Journalistin: “Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten” (Propagandaschau, 18.01.2016)
mein Kommentar: Wieso »natürlich«? Befinden wir uns im Kriegszustand?
Ob sie zuvor in einem Coffeeshop war oder einfach mal das rauslassen musste, was ihr auf der Seele brannte, sei dahin gestellt, aber die lose Zunge einer freien Journalistin des WDR schlägt nun hohe Wellen, denn die hatte im niederländischen Rundfunk eingestanden, was jeder Zuhörer und Zuschauer der Öffentlich-Rechtlichen bemerkt, wenn er die Staatssender nur regelmäßig und aufmerksam beobachtet:

“Wir sind natürlich angewiesen,
pro Regierung zu berichten.”
(audio)

Das Interview im Web und als Download

Ihr freimütiges Eingeständnis korrespondiert mit dem, was schon vor Monaten im Kontext des Ukraine-Konflikts aus dem WDR durchgesickert war, dass die US-Boys Tom Buhrow und Jörg Schönenborn die Parole ausgegeben haben, “westliche Positionen zu vertreten.” oder was man als Grund für Ulrich Tilgners Abschied vom ZDF kennt. Nach außen immer auf Linie mit NATO und USA, nach innen auf Linie und zum Wohle der Bundesregierung – exakt so beschreibt es das Propagandamodell Noam Chomskys und  genau das haben wir hier auch in hunderten Beispielen dokumentiert.
Wege aus der Vertrauenskrise gegenüber Medien - Gespräch mit Fritz Wolf [AUDIO] (Deutschlandfunk, 28.11.2015)
- Medien in der Vertrauenskrise: "Sie recherchieren nicht nach" (Deutschlandfunk, 28.11.2015)
- Unsere Welt besteht aus Geschichten (Post, 17.12.2015)
- Videos: Medienanalyse – Propagandaanalyse (Blauer Bote Magazin, 16.01.2016)
- Anhörung im Bundestag: Gewalt gegen Journalisten eskaliert (Deutschlandfunk, 19.01.2016)

George Harrison - Brainwashed - [5:59]   Text (LyricsMode)

Hochgeladen am 01.11.2009
Music set to images that reflect the lyrics. From George Harrison's final album.

Obszöne Realität – Warum die Kluft zwischen Arm und Reich allen schadet

Die Kluft zwischen Arm und Reich ist skandalös groß. Das ist nicht nur ein moralisches, sondern ein ganz praktisches Problem. Warum Ungleichheit allen schadet.
Diese Zahlen beschreiben eine Obszönität. Die reichsten 62 Personen des Planeten besitzen zusammen 1,76 Billionen Dollar – ebenso viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit, rund 3,5 Milliarden Personen. Und die Ungleichheit wächst sehr schnell. Das zeigt ein Report, den die Entwicklungsorganisation Oxfam gerade vorgelegt hat.

Eine derartige Ungleichverteilung von Vermögen ist ein Skandal. Es hat nichts mit Neid zu tun, sich darüber zu empören, denn die große Konzentration von Reichtum ist schädlich für uns alle.

mehr:
- Oxfam-Studie: Sechs Gründe, sich zu empören (Alexandra Endres, ZEIT Online, 18.01.2016)

Ringsgwandl "Nix mitnehma" [3:50]

Hochgeladen am 18.10.2010
Georg Ringsgwandl "Nix mitnehma ", Mitschnitt aus einer Sendung von Radio Bremen 1990.

mehr zu dem Lied:
Nix mitnehma (Post, 28.09.2014)

zum Thema Ungleichverteilung siehe:
- Stéphane Hessel ist tot (Post, 07.06.2013)
- Jean Ziegler – ein wahrhaftiger Mensch (Post, 10.09.2013)
Der Ukraine-Konflikt 4 – Um was geht es eigentlich? (Post, 29.03.2014)
- Die Gerechtigkeit der Eliten (Post, 27.09.2014)
- Ukraine 11 – Unsere Medien: Nicht-Berichten und Sprachverdrehung und der Krieg »Reich gegen Arm« (Post, 16.05.2014)
- Benjamin I. Page: "In den USA regiert nicht die Mehrheit!" (Post, 13.06.2015)
- Das reichste Prozent in Deutschland besitzt ein Drittel des Gesamtvermögens (Post, 04.09.2015)

zur Medienberichterstattung:
- Lügenpresse: ARD tagesschau macht aus den reichsten 62 der Welt “Oligarchen, Ölscheichs oder Milliardenerben” (Propagandaschau, 19.01.2016)
Von “Oligarchen, Ölscheichs oder Milliardenerben“ kann also überhaupt keine Rede sein. Was die ARD hier betreibt, ist freche Lüge und Desinformation, mit dem Ziel, die wahren Verantwortlichen hinter diesem globalen Skandal aus der Wahrnehmung verschwinden zu lassen und Ungleichheit und Ausbeutung stattdessen in den Köpfen der Bürger mit dem Feindbild “Russland” zu verankern.
- Zum Russlandbild in den deutschen Medien (Post, 29.11.2014)
- Gorbatschow: Ein Brief aus dem Jahr 2008 – An meine Freunde, die deutschen Journalisten (Post, 29.11.2014)

zum Propagandaschau-Artikel:
Die Glaubwürdigkeit der Medien (Post, 19.01.2016)
»Unwort des Jahres« – Die Lufthoheit über meinem Gehirn (Post, 14.01.2016)
- Leitmedienberichterstattung – alaaaf! Warum werden wir ständig wie kleine Kinder behandelt? (Post, 09.01.2016)

zu den USA:
- Freiheit und Demokratie in den USA der 60ern: Malcolm X bei einem Attentat getötet, von dem Polizeit und FBI wußten (Post, 24.03.2015)
- Amerika, die kaputte Demokratie (Post, 13.06.2015)
- Der Ukraine-Konflikt 6 – Wer stoppt die USA? (Post, 25.04.2014)

Die Recherche bei Wikipedia ergibt:
1. Bill Gates
 KBE [ˈwɪljəm bɪl ˈhɛnɹɪ geɪts] (* 28. Oktober 1955 in Seattle) ist ein US-amerikanischer UnternehmerProgrammierer und Mäzen. Bill Gates ist seit 2013, laut der Bloomberg-Liste, mit einem geschätzten Vermögen von 72,7 Mrd. US-Dollar zum wiederholten Male der reichste Mensch der Welt.[1]Darüber hinaus hat er bisher 28 Milliarden US-Dollar der von ihm und seiner Frau gegründeten Bill & Melinda Gates Foundation gespendet.[2] Gates gründete 1975, gemeinsam mit Paul Allen, die Firma Microsoft. Er besitzt etwa 501 Millionen Aktien von Microsoft[3] (etwa 16 Mrd. US $), was knapp 6 % des Grundkapitals entspricht, ist Chairman of the Board (vergleichbar mit einem Aufsichtsratsvorsitzenden) und war bis 2006 Leiter der Entwicklungsabteilung (Chief Software Architect) des Unternehmens. Seit Dezember 2004 ist er auch Mitglied des Aufsichtsrats (Board of Directors) von Berkshire Hathaway.
Am 12. September 2007 verabschiedete er sich auf der Unternehmensversammlung offiziell von seiner Firma, am 27. Juni 2008 arbeitete er zum letzten Mal ganztägig bei Microsoft.[4]

2. Carlos Slim Helú
(* 28. Januar 1940 in Mexiko-Stadt) ist ein mexikanischer Unternehmer der Telekommunikationsbranche (unter anderem Telmex und América Móvil). Nach Schätzungen des mexikanischen Finanzmagazins Sentido Común verfügte er 2007 über ein Vermögen von 67,8 Mrd. US-Dollar und war damit der reichste Mensch der Welt. Nachdem das Forbes Magazine ihn 2009 mit 35 Mrd. US-Dollar nur noch auf Platz 3 taxierte, stand er 2010 mit 53,5 Mrd. US-Dollar und 2011 mit 74,0 Mrd. US-Dollar wieder auf Platz 1.[1][2] Die Unterschiede in den Vermögensangaben gehen vor allem auf Neubewertungen im Zuge der laufenden Finanzkrisezurück. Im August 2014 betrug sein Vermögen ca. 81,6 Mrd. US-Dollar.[3]
Auf der Forbes-Liste 2015 wurde sein Vermögen mit ca. 77,1 Milliarden US-Dollar angegeben. Damit belegt er aktuell Platz 2 auf der Liste der reichsten Menschen der Welt (hinter Bill Gates). 

3. Warren Buffett
 (* 30. August 1930 in OmahaNebraska) ist ein US-amerikanischer GroßinvestorUnternehmer und Mäzen. Mit einem geschätzten Privatvermögen von 72,7 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. [1][2][3] Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selbst ist. Aktuell (August 2015) hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.[4] Die Aktie seines Unternehmens ist die teuerste an der Börse zu kaufende Aktie der Welt.

4. Amancio Ortega
 (* 28. März 1936 in Busdongo, Provinz León) ist ein Unternehmer im Bekleidungssektor und gilt als reichster Mann in Spanien und in Europa.[1]
Mit seiner damaligen Ehefrau Rosalía Mera gründete er die heutige Unternehmensgruppe Inditex (Industria de Diseño Textil), deren Mehrheitsaktionär und Vorstandsvorsitzender er ist. Das Forbes Magazine führt ihn 2015 als 4. auf der Liste der reichsten Personen der Welt mit einem geschätzten Vermögen von 64,4 Milliarden US-Dollar (2011: Platz 13 mit US$ 31 Mrd; 2012 Platz 7 mit 31 Mrd.).[1]

5. Larry Ellison
(* 17. August 1944 in der BronxNew York City), ist Gründer und war bis September 2014 Präsident (CEO) des US-Softwarekonzerns Oracle.[1] und befindet sich zurzeit (Stand: November 2015) mit einem Vermögen von 54,3 Milliarden US-Dollar auf Platz 5 der Forbes-Liste der reichsten Tech-Milliardäre.[2]
Ellisons Unternehmen hatte sich ursprünglich auf Software für Datenverwaltung spezialisiert und bedient mittlerweile auch sehr stark das Marktsegment für Unternehmenslösungen. Hauptwettbewerber ist SAP.

6. Charles G. Koch
(* 1. November 1935 in WichitaKansas) leitet das Öl- und Chemiekonsortium Koch Industries, das zweitgrößte Unternehmenskonglomerat in den USA in Privatbesitz. Er besaß 2015 – wie sein Bruder David Hamilton Koch – ein geschätztes Vermögen von 42,9 Milliarden US-Dollar und ist damit der viertreichste Mensch in den USA und auf Platz 6 der reichsten Personen überhaupt nach The World’s Billionaires.[1]

7. David H. Koch
3. Mai 1940 in WichitaKansas) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Politiker. Er besaß 2015 ein geschätztes Vermögen von 42,9 Milliarden US-Dollar und war damit – zusammen mit seinem Bruder Charles G. Koch – die viertreichste Person in den USA und auf Platz 6 der reichsten Personen weltweit.[1] Charles und David Koch unterstützen massiv konservativ-liberale Kandidaten und Bewegungen und vor allem die ultrarechte Tea-Party-Bewegung - und damit den Widerstand gegen US-Präsident Barack Obama. Ihre Interessensgruppe „Americans for Prosperity“ (AFP) kämpft gegen Steuern, Obamas Gesundheitsreform und Regulierungen für die Industrie.

8. Christy Walton
(* 1955) ist eine US-amerikanische Unternehmerin und laut Forbes Magazine (März 2014) derzeit eine der reichsten Frauen sowie der neuntreichste Mensch der Welt. Sie ist die Witwe und Haupterbin von John T. Walton, dem Sohn des Gründers des Handelskonzerns Wal-Mart, der auch früh in den Photovoltaikhersteller First Solar investierte.

9. Jim Walton
(* 7. Juni 1948 in Newport, Arkansas)[1] ist der jüngste Sohn des Walmart-Gründers Sam Walton.
Er lebt in Bentonville, Arkansas, hat einen Abschluss der University of Arkansas, ist verheiratet und hat vier Kinder. Jim Walton ist Präsident von Arvest, der größten Bank Arkansas’, jedoch nicht im Tagesgeschäft aktiv.

10. Liliane Bettencourt
(* 21. Oktober 1922 in Paris als Liliane Henriette Charlotte Schueller) ist die Haupt-Anteilseignerin am Kosmetikkonzern L’Oréal, reichste Frau der Welt und Inhaberin des größten Vermögens in Frankreich. Mit einem Vermögen von 37 Milliarden US-Dollar steht sie 2014 auf Platz 8 der Forbes-Liste der reichsten Personen der Welt.[1]

11. Alice Walton
(* 7. Oktober 1949) ist die Tochter des verstorbenen Walmart-Gründers Sam Walton und dessen Frau Helen Robson Walton.
Sie lebt abgeschieden auf ihrer eigenen Ranch in Mineral WellsTexas, und züchtet dort Pferde.

12. S. Robson Walton
(* 1945 in TulsaOklahoma) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Multimilliardär. Er ist „Chairman of the Board of Directors“ der weltgrößten Lebensmittelkette Wal-Mart Stores.
Samuel Robson Walton ist der älteste Sohn von Sam Walton und Helen Robson Walton. Er übernahm die Leitung der von seinem Vater gegründeten Wal-Mart Stores und steuert somit das umsatzstärkste Unternehmen der Welt mit insgesamt über 1,6 Millionen Beschäftigten (2004).

13. Bernard Arnault
(* 5. März 1949 in RoubaixNord-Pas-de-Calais) ist ein französischer Unternehmerund Milliardär. Auf der vom Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine veröffentlichten Liste der reichsten Menschen der Welt 2015 wird sein Vermögen mit ca. 37,1 Milliarden US-Dollar angegeben, womit er Platz 13 belegt.[1]
Der studierte Ingenieur ist seit 1985 Mehrheitseigner der Christian Dior S.A. und seit 1989 PDG des Luxusgüter-Konzerns LVMH Moët Hennessy • Louis Vuitton (LVMH), zu dem unter anderem Marken wie der Lederartikel-Hersteller Louis Vuitton, der Champagner-Fabrikant Moët & Chandon und der Cognac-Hersteller Hennessygehören. Über seine Holding Groupe Arnault besitzt er 70,4 % der Anteile der Firma Christian Dior sowie über eine Tochtergesellschaft und eigenen Aktienbestand insgesamt fast 47 % der Aktien von LVMH (mit über 64 % der Stimmrechte).[2] Er ist zudem Eigentümer der Wirtschaftszeitung Les Échos.[3]

14. Michael Bloomberg
KBE (* 14. Februar 1942 in BostonMassachusetts) ist ein US-amerikanischerGeschäftsmann und Politiker. Er war vom 1. Januar 2002 bis zum 31. Dezember 2013 Bürgermeister von New York City.

15. Jeff Bezos
(* 12. Januar 1964 in AlbuquerqueNew Mexico als Jeffrey Preston Jorgensen) ist ein US-amerikanischer Unternehmer. Er ist Gründer und Präsident des US-amerikanischen Unternehmens Amazon.com.

16. Mark Zuckerberg
(* 14. Mai 1984 in White PlainsNew York) ist ein US-amerikanischerUnternehmer und Philanthrop. Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens Facebook Inc. und hält an diesem einen Anteil von 28 Prozent.[1]

17. Li Ka-shing
(李嘉誠, Lǐ Jiāchéng; * 13. Juni 1928 in ChaozhouProvinz Guangdong[1]) ist ein Handelsunternehmer und Investor in Hongkong. 2013 wurde sein Vermögen vom Forbes Magazine auf 31 Milliarden US-Dollar geschätzt und nahm damit auf der Liste der reichsten Menschen der Welt Rang 8 ein.[2]
Li Ka-shing flüchtete in seiner Jugend vor den japanischen Besetzern aus seiner Heimat Südchina und ging nach Hongkong. Seine erste Firma namens Cheung Kong (Langer Fluss) gründete er im Alter von 19 Jahren. Die Firma stellte künstliche Blumen aus Plastik her und exportierte vor allem in die USA. Nach nur 12 Jahren machte die Firma bereits einen Umsatz von 10 Millionen Hongkong-Dollar im Jahr. Durch geschickte Investitionen der Gewinne in Grundstücke und Immobilien vermehrte Li Ka-shing das Vermögen. Er besitzt Anteile an den größten Containerhäfen rund um den Globus (u. a. Hongkong, China, Rotterdam, Panama und den Bahamas). 1972 brachte er Cheung Kong (Holdings) an die Börse, 1979 wurde er Mehrheitsaktionär der Hutchison Whampoa Limited. Seine Firmen machen rund ein Drittel der Marktkapitalisierung der Hongkonger Börse aus. In Deutschland ist er mit 40 Prozent an der Drogeriemarktkette Rossmann beteiligt.
Er beteiligte sich mit 100 Millionen Hongkong-Dollar an der Finanzierung eines Gebäudes auf dem Gelände der Hong Kong Polytechnic University. Im Li Ka-shing-Tower befinden sich unter anderem die Abteilungen Marketing und Logistik. Sein Sohn Richard Li investierte bei der US-amerikanischen Versicherungsgesellschaft AIG eine halbe Mrd. Dollar und erwarb unter anderem die bulgarische Telekomfirma Vivacom.[3]

18. Sheldon Adelson
(* 1. August 1933 in BostonUSA) ist ein US-amerikanischer Unternehmer, der sein Vermögen vor allem in der Immobilienbranche in Las Vegas verdient hat. Er ist Besitzer der Las Vegas Sands-Gruppe. Auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt belegte er 2015 den 18. Platz mit einem Vermögen von rund 31 Milliarden US-Dollar.[1]

19. Larry Page
An der University of Michigan erwarb er den Bachelor in Ingenieurwissenschaften, dem an der Stanford Universityder Master-Abschluss in Informatik folgte.[2]
Er entwickelte zusammen mit Sergey Brin die Suchmaschine Google. Der Prototyp wurde am 7. September 1998 gestartet. Seitdem war er CMO und CEO des kalifornischen Unternehmens Google Inc, bis er mit der Neuorganisation des Unternehmens am 11. August 2015 CEO der Google-Muttergesellschaft Alphabet Inc. wurde.[3]

20. Sergey Brin
(russisch Сергей Михайлович Брин, wiss. Transliteration Sergej Michajlovič Brin; geläufigere englische Schreibweise Sergey Brin[1]; * 21. August 1973 in Moskau) ist ein US-amerikanischerInformatiker und Unternehmer.
Er entwickelte zusammen mit Larry Page die Suchmaschine Google. Der Prototyp wurde am 7. September 1998 gestartet. Heute ist er CTO des Unternehmens Alphabet Inc.

Blowing In The Wind (Live On TV, March 1963) [2:35]

Veröffentlicht am 11.09.2012

ELP / Karn Evil 9 1st Impression Part 2 / 1974 California Jam [9:21]

Hochgeladen am 10.07.2011
For California Jam Fans... From allen pamplin
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USA: Der militärisch-industrielle Komplex

Mittlerweile stehen die USA tatsächlich dort, wo sie Dwight D. Eisenhower partout nicht sehen wollte
Vor genau 55 Jahren, am Dienstag, den 17. Januar 1961, wandte sich der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Dwight D. Eisenhower, in einer Fernsehansprache an die Nation. Nach acht Jahren an der Spitze der Regierung trat "Ike", wie ihn seine Anhänger nannten, nun von der politischen Bühne ab und in drei Tagen würde der Siebzigjährige sein Amt feierlich an den dreiundvierzigjährigen John F. Kennedy abgeben.

So ein politischer Ausstand ist normalerweise nichts Besonderes: der Altmeister bedankt sich noch einmal bei allen seinen Mitarbeitern, Weggenossen, politischen Freunden und auch Gegnern, die sich trotz allem zähneknirschend mit ihm zusammengerauft haben. Zum Schluss dann väterliche Ermahnungen an seinen Amtsnachfolger.

Und tatsächlich: Der einst so energetische legendäre General der siegreichen alliierten Streitkräfte gegen die Nazis, ein Mann, für den 24 Stunden am Tag wohl nie ausreichten, um genug Heldentaten zu vollbringen, sah an diesem Abend nach etlichen Schlaganfällen und Herzinfarkten mit seiner dicken Hornbrille eher aus wie ein gütiger Großvater - und, heute undenkbar, bedankt er sich erst mal artig bei den privaten Fernsehanstalten, dass sie seinen Auftritt übertragen. Doch bald wird klar, dass Ike die Stunde nutzt, um seinen jahrelang angestauten Frust endlich mal an geeigneter Stelle loszulassen:

Abrüstung in gegenseitigem Respekt und Vertrauen ist ein immer noch gültiges Gebot. Zusammen müssen wir lernen, wie wir Meinungsverschiedenheiten beilegen, nicht mit Waffen, sondern mit Verstand und in ehrlicher Absicht. Denn diese Notwendigkeit ist so hervorstechend und offensichtlich.
Doch ich bekenne, dass ich meine Amtsbefugnisse auf diesem Gebiet abgebe mit einem eindeutigen Gefühl der Enttäuschung. Als jemand, der den Horror und die nachklingende Trauer des Krieges miterlebt hat - als jemand, der genau weiß, dass ein weiterer Krieg jene Zivilisation völlig zerstören wird, die so langsam und schmerzhaft über Tausende von Jahren aufgebaut worden ist - wünschte ich, dass ich heute Nacht sagen könnte, ein dauerhafter Frieden sei in Sicht.

Keine Frage, der gütige alte Herr ist wütend. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Präsident Eisenhower ist in die Geschichtsbücher eingegangen als der Mann, der den so genannten Kalten Krieg politisch zu verantworten hatte. Eine bleierne Angst lag in der Luft, dass entweder die USA oder die damals noch sehr mächtige Sowjetunion mit Atom- oder gar noch schlimmer: mit Wasserstoffbomben die Menschheit in atomaren Feinstaub verwandeln könnten.

mehr:
- USA: Der militärisch-industrielle Komplex (Hermann Ploppa, Telepolis, 17.01.2016)

Präsident Eisenhower über den militärisch industriellen Komplex [0:45]

Hochgeladen am 10.02.2009
... in seiner Abschiedsrede 1961.

Bob Dylan - Masters of War - lyrics [5:56]   Übersetzung

Veröffentlicht am 04.11.2013
via YouTube Capture

“Masters of War”: An Analysis (songfacts, Kommentar 17, 3. Absatz)
President Eisenhower warned of the dangers of the military industrial complex in a farewell address in February, 1961. This remark is one of the sparks that ignited Dylan’s rage and the release of the song. Decades after the release of The Freewheelin’ Bob Dylan and “Masters of War,” Dylan said, “It’s not an anti-war song. It’s speaking against what Eisenhower was calling a military industrial complex.” (Lynskey 56, Hervorhebung von mir). Dylan also wrote this song to criticize American leaders and the military industrial complex that Eisenhower warned of. “It was meant as a realization of the times, what war was coming to and why war became a pointless act, rather than a means of defense.” (Masters… 1). As you can see, Bob Dylan was very young when this remarkable song was written and released. His senses were heightened with the alarming, warring times of 1960’s and he had an emotional climax with the conflicts that were taking place around him. The lyrics of song prove just how disgusted he really was with the “war profiteers.” 
zu »Masters of War« siehe auch:
Heute vor 20 Jahren – Bob Dylans versteckte Botschaft bei der Grammy-Verleihung (20.02.2011, aktualisiert am 12.12.2015 – Masters of WarBlowin’ in the Wind

zu gleichgeschalteten West-Medien bei politischen Konflikten:

- Wo sind Peter Scholl-Latour und Ulrich Wickert, verdammt nochmal? (Post, 25.11.2014)
Ukraine 13 – Unser westliches System und die MH 17-Berichterstattung (Post, 27.07.2014)
- Iwan Rodjonow: Propaganda gegen Propaganda (Post, 25.11.2014)
Ukraine und USA: Interessen, Nebelkerzen und Deutungshoheit (27.11.2014)
Publizist Volker Bräutigam erhebt beim Rundfunkrat Beschwerde (Post, 06.11.2014) 
Gabriele Krone-Schmalz bei Frank Elstner über Ukraine, Militärbeobachter in Zivil und die Notwendigkeit eines sauberen Journalismus (24.11.2014)
Im Dialog: Gabriele Krone Schmalz über Ukraine-Konflikt, Russland, Putin, Medien (23.11.2014)
Aachener Rede (14.09.2014)
Ukraine 9 – Wider die veröffentlichte Meinung (11.05.2014)
Der Ukraine-Konflikt 5 – Die Nagelprobe des Journalismus (21.04.2014)

James Bisset - NATO an Ukraine-Krise schuld (Post, 07.01.2015)
Gegen den Krieg – Können wir sachlich bleiben? (Post, 12.12.2014)
Angst sells: Die Neuorganisation der russischen Streitkräfte bereitet US-Militärs Sorgen (Post, 01.11.2015)
USA – Das Geschäft mit der Angst: der neue »militärisch-industrielle Komplex« ist außer Kontrolle (Post, 14.09.2015)

zu NATO und Völkerrecht:
- Frieden muss gestiftet werden – Europas Sündenfall: der Kosovo-Krieg (Post, 24.11.2014)

zum Verteidigungshaushalt:
- Die NATO-Bedrängnis-Inszenierung: der Automatismus von Beschuldigung und der Forderung nach höheren »Verteidigungs«-Ausgaben (Post, 15.11.2014)
- Angst sells: Die Neuorganisation der russischen Streitkräfte bereitet US-Militärs Sorgen (Post, 01.11.2015)
Ein Meisterstück der Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes: Die Raketenlücke (Post, 15.03.2015)

zu Kriegsgewinnlern:
- Wer verdient am Krieg? (Post, 07.01.2015)
- George Soros – Geld für die Ukraine (Post, 25.11.2014)

zu Eisenhowers Präsidentschaft siehe auch:
- »Der größte Einzelerfolg der CIA« (Post, 01.05.2012)
mein Kommentar:
»Die Geister, die ich rief…«

Habgier, Rassendiskriminierung und Kolonialismus:
- Wir sind die Guten und lieben Wachstum, weil es uns dann besser geht (Post, 19.08.2015)

zur US-Geostrategie:
Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014)
- US-Geostrategie und deutsche Souveränität: Ein heißes Eisen (Post, 23.12.2014)