Dienstag, 15. Dezember 2015

Wie ein Ort in Japan seinen kompletten Müll recyceln will

Morgens mit dem Coffee-to-go-Becher ins Büro: Das ist schon der erste Fehler. Zur Müllvermeidung könnten Sie wenigstens ein wiederverwendbares Trinkgefäß mitbringen. Als Paradebeispiel für Umweltbewusstsein dient ein Ort in Japan: Kamikatsu will bis 2020 seine Abfälle zu 100 Prozent recyceln, wiederverwenden oder kompostieren. Wie der Ort das schaffen will, zeigt dieses fünfminütige Video.

How This Town Produces No Trash [5:05]

Veröffentlicht am 08.12.2015
Watch the next episode about Lauren Singer, who produced only a jar's worth of trash in 2 years: http://bit.ly/1QsnSqu 
Subscribe! https://www.youtube.com/c/seekerstori...

In 2003, the local government in Kamikatsu, Japan decided to require that all residents comply with a new, rigorous recycling program - perhaps the most rigorous in the world.

Since then, the town composts, recycles, or reuses 80% of its garbage. It may not technically be 100% zero waste, as the remaining 20% goes into the landfill, but it's a remarkable achievement for an entire community, in such a short amount of time. The impacts have been positive - cutting costs for the community drastically, as well as improving the conditions of the lush and beautiful environment that surrounds the town in Southeast Japan.

Residents must wash and sort virtually anything that is non-compostable in their household before bringing it to the recycling sorting center. Shampoo bottles, caps, cans, razors, styrofoam meat trays, water bottles...the list goes on and on (literally) into 34 categories. At the sorting center, labels on each bin indicate the recycling process for that specific item - how it will be recycled, what it will become, and how much that process can cost (or even earn). It's an education process for the consumer.

All kitchen scraps must be composted at home, as the town has no garbage trucks or collectors.

And as for other items, reuse is heavily encouraged. According to Akira Sakano, Deputy Chief Officer at Zero Waste Academy in Kamikatsu, the town has a kuru-kuru shop where residents can bring in used items and take things home for free. There is also a kuru-kuru factory, where local women make bags and clothes out of discarded items.

At first, it was difficult to be come accustomed to the new rules. "It can be a pain, and at first we were opposed to the idea," says resident, Hatsue Katayama. "If you get used to it, it becomes normal."

Now, it's even being noticed within Kamikatsu's businesses. The first zero-waste brewery has opened in Kamikatsu, called Rise and Win Brewery. The brewery itself is constructed of reused materials and environmentally friendly finishes. By 2020, Kamikatsu hopes to be 100% zero waste, with no use of landfills, and to forge connections with other like-minded communities in the world, spreading the practice of zero-waste.

Join the Seeker community!
Twitter: https://twitter.com/SeekerNetwork
Facebook: https://www.facebook.com/pages/Seeker...
Instagram: http://instagram.com/seekernetwork
Tumblr: http://seekernetwork.tumblr.com
App - iOS http://seekernetwork.com/ios
App - Android http://seekernetwork.com/android


Haben Sie auch separate Behälter für Glas, Papier, Bioabfälle und Restmüll? Das ist noch gar nichts: In Kamikatsu wird Müll in 34 Kategorien sortiert – die Bewohner des Ortes waren davon anfangs wenig begeistert. Nehmen wir eine handelsübliche Plastikwasserflasche: Die gebrauchte Flasche wandert in einen Beutel, der Deckel in den zweiten, das Etikett in den dritten.

Nicht nur das: Die Menschen aus Kamikatsu müssen ihren Müll vor der Kategorisierung gründlich waschen und dann in ein Recyclingzentrum bringen, wo dieser wiederum kontrolliert wird. Warum die Stadt dabei Geld spart und was vor allem beschäftigungslose ältere Menschen davon haben? Schauen Sie selbst.

- Wie ein Ort in Japan seinen kompletten Müll recyceln will (Björn Maatz, ZEIT Online, 10.12.2015, beachte auch die Kommentare!)

»Star Wars« als Spiegel des Zeitgeistes

Die Blockbuster-Saga ist seit 40 Jahren Spiegel des Zeitgeists, "Neue Mythologie" und ein Quantum Trost
Dunkel, tiefblau, fast schwarz liegt der Raum in "Star Wars" offen da. Unendliche Weiten. Die Fanfaren von John Williams' Titelmusik erklingen, und der Vorspannschriftzug setzt nicht nur ein und erzählt die Ereignisse vor der Handlung, sondern er vermisst zugleich den Weltraum in seiner Weite, in dem er sich nach hinten ins Unleserliche verflüchtigt. Dann, von kurzem Streicherzwischenspiel begleitet, schwenkt die Kamera nach "unten", was wir zunächst so erfahren, dass Monde nach "oben" steigen, und dann der Horizont eines Planeten sichtbar wird, der der ganzen unteren Leinwandteil einnimmt. So wird der offene Raum strukturiert. Kurz darauf gleitet das perspektivisch riesig wirkende dreiecksförmige Raumschiff Darth Vaders von oben ins Bild und deckt schnell den kompletten oberen Leinwandteil ab.
Die Raumschiffe krachen und scheppern in der Bewegung; Explosionen verursachen Rauch. Grüne und rote Blitze markieren wie Leuchtspurmunition die Schüsse. Aber wo ist dieser Lärm zu hören, der Rauch zu sehen? Der Weltraum von "Star Wars" ist ein analoger. Wie fast alle Welträume im Kino. Auch "seriösere" Science-Fiction-Filme wie "2001 - Odyssee im Weltall", "Gravity" oder "Interstellar" spielen zwar mit dem Taumel und dem untergründig vorhandenen agoraphobischen Potential des Weltraums in seiner völligen Orientierungslosigkeit.

mehr:
- "Star Wars": Sehnsucht nach einer neuen und abgerundeten Totalität (Rüdiger Suchsland, Telepolis, 13.02.2015, Hervorhebung von mir)
Man kann all dies fragwürdig finden, gefährlich und mit guten Gründen kritisieren. Aber man sollte die eigenen Einwände oder Affekte nicht an den Filmen auslassen. Die können nicht nur nichts dafür, sie sind einfach zu gut und das heißt auch: Zu vielfältig, zu facettenreich, zu divers und viel zu klug, um als Popcornkino, als simple Ideologie und als dümmliche Ersatzreligion abgetan zu werden.

Sie sind wie gutes Kino immer, im Gegenteil originäre Kinder des Zeitgeistes ihrer Entstehungsjahre, ein Amalgam verschiedenster, nicht immer bewusster Einflüsse und Tendenzen. Das gilt zumindest für die ersten drei Filme, für die ursprüngliche Trilogie. Wer sie in 100 oder 200 Jahren ansieht, wird von der Zeit um 1980 nicht weniger begreifen, als aus einem Film von Bertolucci, Bergman, oder DePalma, und vermutlich mehr, als aus jenen, die Fassbinder und Wenders im gleichen Zeitraum gemacht haben.

Starships size comparison [3:37]

Veröffentlicht am 21.09.2015
LIST

TIE Fighter 6m Star Wars
Starfury 10m Babylon 5
X wing 12m Star wars
UNSC Pelican D77-TC 30m 
Halo
Millennium Falcon 34m Star Wars
Endurance 65m Interstellar
ISS 73m International
Discovery One 140m 2001: A Space Odyssey
SSV Normandía SR-1 155m Mass Effect
Enterprise NCC 1701 289m Star trek

Whitestar 476m Babylon5

UNSC Frigate 490m 
Halo
Enterprise NCC 1701-D 642m Star trek
Destroyer 900m Star Wars
Romulan Star Empire 1341m Star trek
Galactica 1445m Battlestar Galactica
Covenant Battlecruiser 1782m Halo
Collector Cruiser 1890m Mass Effect
Destiny Ascension 1900m Mass Effect
Reaper 2000m Mass Effect
Borg Cube 3000m Star Trek
Droid Control Ship 3170m Star Wars
V Mothership 3200m V
Apophis 3325m StarGate
Hel 4266m EVE Online
Dictator 5100m Warhammer 40.000
Covenant Assaul Carrier 5346m Halo
Anubis 5500m StarGate
UNSC Infinity 5600m Halo
Lexx 10.000m Lexx - The Dark zone
Eternal Crusader 10.000m Warhammer 40.000
Collector Base 11.800m Mass Effect
Avatar 13.774m EVE Online
Erebus 14.764m EVE Online
Mass Relay 15.000m Mass Effect
Ragnarok 18.127m EVE Online
Executer 19.000m Star Wars
City Destroyer Invasion Mothership 24.000m Independence Day
Citadel 44.700m Mass Effect
TET 100km Oblivion
Death Star 1 160km Star Wars
High Charity 464km Halo
Death Star 2 900km Star Wars
Halo 10.000km Halo
The Ark 127,530km Halo

---Síguenos en-----
-Blog: http://alvarograciamontoya.blogspot.c...
-Facebook: https://www.facebook.com/groups/12658...
---CAMISETAS MBS---
http://www.latostadora.com/metaballst...

siehe auch:
- "Star Wars"-Merchandise: Die Manipulations-Maschine (Lars-Olav Beier, Hannah Pilarczyk, SPON, 14.12.2015)
mein Kommentar:
anstatt die Wirkung auf die Menschen anzuerkennen (siehe den Telepolis-Artikel oben) und darüber wertfrei zu reflektieren wird der SPIEGEL mit seiner platten Kritik des kommerziellen Erfolges seiner Rolle als »BILD für Abiturienten« einmal mehr gerecht. Merke: Knapp vorbei ist auch daneben!