Mittwoch, 28. Februar 2018

US-Diplomaten auf Kuba: Akustikwaffe oder Massenhysterie?

Kreischender Lärm aus dem Nichts, Kopfschmerz, Schwindel – das Havanna-Syndrom befällt US-Botschaftsmitarbeiter auf Kuba. Ein Geheimwaffen-Angriff? Oder alles Einbildung?

Es klingt nach Parapsychologie – nach einem Fall für eine Folge Akte X. Sie spielt in Kubas US-Vertretung in Havanna und beginnt im Herbst 2016. Plötzlich zeigen Frauen und Männer, die in der Botschaft arbeiten, merkwürdige Krankheitssymptome. Ohne Vorwarnung, aus dem Nichts, erfasst sie in ihren Hotelzimmern und Häusern* ein ohrenbetäubender Lärm - manche reißt er gar aus dem Schlaf. Einige beschreiben das Geräusch wie ein Kreischen, als reibe Metall aneinander, andere hören ein Hämmern oder so etwas wie Schüsse. Stechender Kopfschmerz setzt ein, Übelkeit, Schwindel. Binnen Sekunden sind die Opfer wie ausgeschaltet. Einige erleiden bleibende Schäden: Rauschen im Ohr, Dauerkopfschmerz, Seh- und Konzentrationsstörungen – und die subtile Angst, es könnte wieder passieren. Mindestens sieben sind auch ein gutes Jahr später noch arbeitsunfähig.

Und es geschieht immer wieder. Bis zum Herbst 2017 melden sich um die 80 Botschaftsangehörige und klagen über das, was wir hier Havanna-Syndrom nennen wollen. Einige werden den Moment, als die unsichtbare Kraft auf ihren Körper zu wirken begann, später beschreiben, als habe man sie bei voller Fahrt an das offene Fenster eines Auto gesetzt.
mehr:
- US-Diplomaten auf Kuba: Die Seuche, die niemand erklären kann (Jakob Simmank, ZON, 17.02.2018)

siehe auch:
- US-Massenhysterie auf Kuba? (Post, 28.02.2018)
- Rätselhafte Symptome bei US-Diplomaten in Kuba: Nach Untersuchung durch Ärzteteam neue Details und Erklärungsversuche (Nadine Eckert, Medscape deutsch, 20.02.2018)
- Attacken mit Schallwaffe? Seltsame Symptome bei Diplomaten auf Kuba (n-tv, 19.02.2018)
- Kranke US-Diplomaten in Kuba: Wie nach einer Gehirnerschütterung (Tagesschau, 19.02.2018)
- USA weisen wegen "Akustik-Attacken" 15 kubanische Diplomaten aus (Welt, 03.10.2017)
- ‘Health Attacks’ on U.S. Diplomats in Cuba Baffle Both Countries (Frances Robles, Kirk Semple, NYTimes, 11.08.2017)

mein Kommentar:
Quelle: Lucky Luke: Schon 70 und zieht noch immer schneller als sein Schatten
(KleineZeitung.at, 14.11.2016)

Dienstag, 27. Februar 2018

Empfehlung: Kiew brennt – Eskalation auf dem Maidan

Als im Februar 2014 auf dem Kiewer Maidan die Gewalt eskaliert und der Protest gegen die ukrainische Regierung erste Todesopfer fordert, sind drei junge Kameraleute dabei. Jetzt wirken ihre Bilder genauso intensiv wie damals. "Kiew brennt" zeigt so verstörend wie allgemeingültig, wie friedlicher Protest in eine unaufhaltsame Spirale der Gewalt münden kann.
mehr:
- Perspektivwechsel – Kiew brennt: Eskalation auf dem Maidan (Arte, verfügbar von 26.02.2018 bis 04.03.2018 )
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Word-Tips

Einfügen eines bedingten Trennstrichs
Tastenkombination: Befehlstaste plus »-« (Minus)
Quelle:
- Word: Bedingten Trennstrich per Tastenkombination einfügen (Tim Aschermann, Chip Praxistipps, 03.09.2014)

Steuerelemente einfügen
- So fügen Sie mit wenigen Schritten Steuerelemente in Word 2016 ein (MS-Office-Training)
am3421 Formulare mit Formularfeldern in Word anlegen

Am 25.09.2011 veröffentlicht
KonradRennert  
Ein Formular erstellen und bearbeiten, Formularfelder anlegen, bearbeiten und schützen Dieses Video gehört mit 60 weiteren zu einem Word-Training. Sie finden die Zusammenstellung der Themen einschließlich der Links zu den Fallbeispielen unter:
http://konrad-rennert.de/wp-content/u...
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Sonntag, 25. Februar 2018

Die Essener Tafel und der Rassismusvorwurf

Niemand soll auf Essenstafeln angewiesen sein, nicht der Mann aus Osteuropa, nicht das Kind aus Syrien und nicht die deutsche Oma. Ein Kommentar

In den letzen Tagen steht die Essener Tafel verstärkt im öffentlichen Interesse. Es geht um folgenden Passus:

Da Aufgrund der Flüchtlingszunahme in den letzten Jahre, der Anteil ausländischer Mitbürger bei unseren Kunden auf 75% angestiegen ist, sehen wir uns gezwungen, um eine vernünftige Integration zu gewährleisten, zurzeit nur Kunden mit deutschem Personalausweis aufzunehmen.
Essener Tafel
Unter der Schlagzeile "Hilfe nur für Deutsche" kritisierten viele Medien diesen Aufnahmestopp für Nicht-Deutsche, die in der Erklärung der Essener Tafel korrekt als ausländische Mitbürger, bei vielen Kritikern aber fälschlicherweise oft als Migranten bezeichnet werden.

Dabei handelt es sich bei den nun Abgewiesenen oft um EU-Bürger aus osteuropäischen Ländern, die einfach ihr Recht auf Freizügigkeit im EU-Raum wahrnehmen.

mehr:
- Wenn die "deutsche Oma" gegen Arme ohne deutschen Pass ausgespielt wird (Peter Nowak, Telepolis, 24.05.2018)
siehe auch:
- Essener Tafel Wem noch zu helfen ist (Ariane Bemmer, Tagesspiegel, 24.02.2018)
Rassismus bei der Tafel: Essener Tafel bleibt stur (Neues Deutschland, 23.02.2018)
- KOMMENTAR Essener Tafel: Die Entrüstung zeugt von Ahnungslosigkeit (Wolfgang Molitor, Stuttgarter Nachrichten, 23.02.2018)
- Debatte über Essener Tafel: Pegel des Elends (Arno Frank, SPON, 23.02.2018)

Klartext zum angeblichen Tafel-Skandal {6:19}

Am 24.02.2018 veröffentlicht
Bananen Republik  
Serge Menga: 2018 wird spannend

''Skandal-Auftritt'' Serdar Somuncu bei Arosa SRF (HD) {6:29}

Am 15.01.2016 veröffentlicht
Info Kanal  
Serdar Somuncu warf auf Twitter dem SRF Zensur vor:
'' Lustig? Schweizer Humorfestival zensiert anscheinend meinen kompletten Beitrag! :http://www.srf.ch/sendungen/arosa-hum... … … @srf @humor_festival
12:43 PM - 3 Jan 2016''
Danke für die vielen Aufrufe!!


Samstag, 24. Februar 2018

„Titanic“ foppt „Bild“ – „Bild“ uneinsichtig

Ein angeblicher Russe namens „Juri“, der Juso-Chef Kevin Kühnert im Kampf gegen die GroKo Hackerhilfe angeboten hat? Das war dubioser Stoff, den die „Bild“-Zeitung jüngst zu ihrem Aufmacher erkor. Nun steht fest: alles gefälscht. Vom Satiremagazin „Titanic“.

Berlin. Das Satiremagazin „Titanic“ hat eine Falschmeldung über Juso-Chef Kevin Kühnert in der „Bild“-Zeitung untergebracht. Der vor wenigen Tagen erschienene Bericht mit der Schlagzeile „Neue Schmutzkampagne bei der SPD“ gehe auf gefälschte Mails eines „Titanic“-Redakteurs zurück, erklärte das Satiremagazin am Mittwoch auf seiner Internetseite. „Bild“ hatte über E-Mails berichtet, die belegen sollten, dass Kühnert bei seiner „NoGroKo“-Initiative die Hilfe eines russischen Internet-Trolls namens Juri in Erwägung gezogen habe.

Kühnert kritisierte die „Bild“-Zeitung für ihre Berichterstattung. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass das eine plumpe Fälschung ist. Jetzt ist es halt ein witziger Fake. Weniger witzig ist, dass ‚Bild’ auf diese fragwürdigen Informationen eine mehrtägige Berichterstattung aufgebaut hat, die jeder Grundlage entbehrte“, sagte er am Mittwoch „Spiegel Online“. Er twitterte ein Bild von Homer Simpson im Pool mit den Worten „Einfach genießen“.

mehr:
- Kühnert-Mails waren Satire: „Titanic“ foppt die „Bild“-Zeitung (HAZ, 21.02.2018)

siehe auch:
- “Bild”-Chef Reichelt will sich bei Juso-Chef nicht entschuldigen (Presse Augsburg, 24.02.2018)
- Medienkritik: „Bild“-Chef Reichelt will sich bei Juso-Chef nicht entschuldigen (JournalistenWatch, 24.02.2018)
- "Bild"-Chef Reichelt will sich bei Juso-Chef nicht entschuldigen (all-in.de, 23.02.2018)
- „Bild“ verteidigt Berichte zu „Schmutzkampagne bei der SPD“ (FAZ, 21.02.2018)
- Wie TITANIC der BILD-Zeitung die unglaubliche Geschichte von der Schmutzkampagne bei der SPD unterjubelte (Marc, Testpiel.de, 21.02.2018)

Freitag, 23. Februar 2018

9/11 Verdächtige: Die Tanzenden Israelis

9/11 Suspects: The Dancing Israelis {17:06}

corbettreport
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
TRANSCRIPT AND SOURCES: https://www.corbettreport.com/?p=19760
In the days after 9/11, while Ground Zero continued to smoulder, millions heard Dan Rather and various media outlets repeat vague and unconfirmed reports of arrests that took place that day. These rumors held that Middle Eastern men, presumably Arabs, were arrested in explosive-packed vans in various places around the city on September 11th, and that some had even been photographing and celebrating those events. What most do not realize is that those reports were not mere rumors, and we now have thousands of pages of FBI, CIA and DOJ reports documenting those arrests.
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Russiagate: Sie orgeln einfach weiter…

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Tagesdosis 30.4.2019 - Die Russiagate-Hysterie: Ein Fall massiver Russophobie {7:21}

KenFM
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
User-Info: Bitte aktiviert nach abgeschlossenem Abonnement unseres YouTube Channels das Glockensymbol rechts neben dem Abokästchen! Damit erhält jeder Abonnent automatisch eine Info nach Veröffentlichung eines Beitrags auf unserem Channel. Danke.
Eure KenFM-Crew.
Ein Kommentar von Mathias Bröckers.
Sie können es einfach nicht lassen, als ob sie von einer Seuche, einem Fluch, einem Zauber befallen wären, wie die White Walker in “Game of Thrones” marschieren die Russiagater als eiskalte Krieger stur heil voran. Da mag auch auf 400 Seiten Mueller-Report kein einziger Beweis für irgendwelche Manipulationen der US-Wahl zu finden sein und nichts über Absprachen zwischen Trump und Russland oder gar mit dem Ultrabösen persönlich, da mögen sich hunderte, tausende “Breaking News” der letzten zwei Jahre als Fakes und haltlose Verschwörungstheorien herausgestellt haben – es ficht die Propaganda-Truppen des “Nachtkönigs” nicht an. Vergessen wir “medling” und “collusion”, Russiagate war nur ein Vorspiel, der eigentliche Plot kommt erst noch, denn der Ultraböse interessiert sich eigentlich gar nicht für irgendwelche Wahlen: Putin will die Weltmacht! Nicht erst seit Henry Luce den Zapruder-Film über die Schüsse auf John F. Kennedy kaufte und mehr als zehn Jahre unter Verschluss hielt, ist das “Time”-Magazin zuverlässiges Organ der CIA und des gesamten MICCIMATT-Komplexes – und gibt mit dieser Titelgesichte vom 15. April die neue Marschroute gegen das Reich des Ultrabösen vor. Mit einer martialischen Grafik welche, würde sie statt Putin etwa Netanjahu zeigen, sogleich entrüstete Proteste sämtlicher Antisemitismus-Beauftragten zur Folge hätte; und die zugleich in bester 50er-Jahre CDU-Tradition perfekt in den neuen kalten Krieg passt, wo Antirussismus-Beauftragte nicht zu befürchten sind.
Wer die Gruselstory über den Ultrabösen, der sich mit einer Reihe finsterer Schurkenstaaten ein Imperium zimmert, gelesen hat, sollte im Anschluss allerdings ein Dokument zur Kenntnis nehmen, um die Glaubwürdigkeit von Geschichten wie diesen und Organen wie “Time”, “New York Times”, Washington Post” etc. zu testen. In einer braven Fleißarbeit hat die russische Botschaft in Washington die wichtigsten Fake-News der vergangenen drei Jahre – mit hunderten von Links – zusammengestellt und diagnostiziert einen massiven Fall von Russophobie: THE RUSSIAGATE HYSTERIA:A CASE OF SEVERE RUSSOPHOBIA. Für alle, die “irgendwas mit Medien” studieren oder sich für den tragischen Zustand der einstigen “vierten Gewalt” interessieren, ist die Dokumentation eine Fundgrube und ein Fallbeispiel par excellénce.
Vor allem für jene sogenannten „Experten“, die Kritik an regierungsoffiziellen Narrativen mit der Keule „Verschwörungstheorie“ bearbeiten. Denn mit „Russiagate“ haben wir eine solche „Theorie“ jetzt seit Jahren auf freier Wildbahn, die sich als tatsächliche Verschwörung herausgestellt hat. Und zwar nicht von irgendwem, sondern von Angehörigen des FBI, der CIA, der Obama-Regierung und der Partei der Demokraten sowie fast allen Großmedien, die sich im Geheimen absprachen, die Wahl des Kandidaten Trump zu verhindern und als das nicht gelang, ihn als Präsidenten anzuklagen und zu stürzen.
Aber keiner der „Experten“ nimmt dafür das böse V-Wort in den Mund, auch wenn es sich bei dieser Konspiration von Behörden, Politik, Geheimdiensten und Medien um die bedeutendste und offensichtlichste Verschwörung der letzten Jahre handelt. Und wir merken uns: Verschwörungstheorien sind nur dann „krude“, „gefährlich“ und „Demokratie gefährdend“, wenn sie von Kritikern und Opponenten der Regierungen kommen, wenn sie aber von Regierungen, Behörden, Polizei und Geheimdiensten verbreitet werden, sind sie voll in Ordnung. Und es ist nicht einmal peinlich, wenn sie sich als haltlos, erstunken und erlogen herausstellen – die Großmedien orgeln einfach weiter...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-30-4-2019...
+++
KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Bazon Brock über die kommende Autokratie

Bazon Brock über die kommende Autokratie und die Logik der Dummheit {28:33}

Der Fehlende Part
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Der Philosoph und Autor Bazon Brock erläutert im Gespräch mit dem Fehlenden Part die weltweit heranschleichende Autokratie. Dieses Modell politischer Ordnung vermutet er unter anderem wegen der Verkümmerung des heutigen gesellschaftlichen und politischen Diskurses. Sofern die Gesellschaftsteilnehmer sich nicht auf einen würdigenden Umgang zurückbesinnen, steht einer vollendeten Autokratie bald nichts mehr im Wege, so der Professor und Kunsttheoretiker.
Folge "Der Fehlende Part" auf Facebook: https://www.facebook.com/derfehlendep...
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Folge Jasmin auf Twitter: https://twitter.com/jasminkosubek
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Am 23.02.2018 veröffentlicht 
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Deutsche mehrheitlich unzufrieden und ängstlich? – öffentliche und veröffentlichte Meinung

Nach einer Umfrage erleben viele Deutsche einen Kontrollverlust, der durch Nationalismus und Rechtsruck kompensiert wird

Nicht nur der SPD geht es in Deutschland schlecht. Nach einer Umfrage, für die 5000 Wahlberechtigte vom Berliner Politikforschungsinstitut Policy Matters für die Böckler Stiftung im Januar/Februar und April/Mai 2017 befragt wurden, herrscht im Land zunehmend miese Stimmung. Das vor allem in der Mittelschicht und den unteren sozialen Schichten, die abgehängt sind oder fürchten, abgehängt zu werden. Es soll etwa die Hälfte der Gesellschaft betreffen, die von einer "Ambivalenz wirtschaftlicher Stabilität und neuen sozialen und kulturellen Unsicherheiten geprägt" sei.

"Gefühle von Ohnmacht, Frustration und Enttäuschung haben insgesamt zugenommen", sagen Rita Müller-Hilmer, Richard Hilmer und Jérémie Gagné von Policy Matters. Diagnostiziert wird ein "Kontrollverlust". Das könnte mithin auch der Grund sein, warum 2015 während der "Flüchtlingswelle" der "Kontrollverlust" des Staats viele Verunsicherte so geängstigt hat, so dass sie als Ausgleich zur eigenen erlebten oder befürchteten Schwäche oder Ohnmacht einen starken, autoritären Staat erwarten. Und wenn der, verkörpert durch die Regierung und vor allem Angela Merkel, dann auch als schwach erscheint, entsteht Wut.

Für die Studie "Soziale Lebenslagen" wurden mit der Umfrage Werte und Einstellungen zu Staat und Gesellschaft, Politik, Parteien und Gewerkschaften sowie konkrete Lebens- und Arbeitsbedingungen ermittelt. Interessant ist, dass man die Ergebnisse dieser Umfrage mit denjenigen vergleichen kann, die sich bei der ersten derartigen Umfrage 2006 ergeben haben. Danach gab es deutliche Veränderungen in den vergangenen 10 Jahren. So hätten die Tendenzen zur Vereinzelung zugenommen, "während zur Kompensation konservative Haltepunkte wie Nationalstolz und Recht und Ordnung an Bedeutung gewinnen". Es vertieft sich nicht nur die Kluft zwischen Einkommen, sondern auch die zwischen Weltoffenheit und Abschottung.

mehr:
- Trotz Wirtschaftswachstum: Die Menschen in Deutschland sind mehrheitlich unzufrieden und ängstlich (Florian Rötzer, Telepolis, 21.02.2018)

siehe auch:
- Die Machtarroganz des Systems Merkel (Alexander Marguier, Cicero, 03.01.2018)
- Wo wollen wir leben? (Benjamin Knödler, Der Freitag, 26.10.2017)
- Wovon Deutschland lernen kann (Christian Geinitz, FAZ, 24.10.2017)
- Rechtsruck beim Magazin „Cicero“: Ein neuer Ton (Anne Fromm, taz, 02.07.2016)
- Europa driftet nach rechts: Systemfrage Mensch (Post, 05.06.2016)
Unwort des Jahres: Lügenpresse (Post, 24.01.2016)
Krone-Schmalz kritisiert mangelnde Pressefreiheit in Deutschland (Stefan Korinth, Telepolis, 15.10.2015)

Russlandexpertin Gabriele Krone-Schmalz | alpha-Forum | ARD-alpha [43:35]

Veröffentlicht am 06.10.2015
Sie berichtete als erste Frau für die ARD aus Moskau. Seit 2000 ist sie Mitglied des Lenkungsausschusses im "Petersburger Dialog". 2015 erschien ihr Buch "Russland verstehen. Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens"
Bayerischer Rundfunk: http://www.br.de
»[…], dann darf es keine solche Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung geben, sonst läuft das irgendwann vor die Wand« [ab 21:45]

Die nicht demokratisch gewählten „Volksvertreter“ im NDR-Rundfunkrat: Fiese Finten der ARD (Volker Bräutigam, Neue Rheinische Zeitung, 18.01.2015)
- 5 Thesen zum Misstrauen gegen Medien (Post, 19.12.2014)
- Deutschland hat Merkel verdient oder Wahlkampf im Pädophilie-Gulli (Post, 19.09.2013)
- Rechtsruck in den Niederlanden (FAZ, 10.06.2010)

Fantasia/Zauberlehrling {5:27}

Veröffentlicht am 08.06.2013
LS

Ukrainische Illusionen

Manfred Schünemann, langjähriger DDR-Diplomat in Moskau und Kiew, spricht im Interview mit Telepolis über die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Ukraine seit dem Umsturz vor vier Jahren
Von 1969 bis 1990 arbeitete Schünemann im diplomatischen Dienst der DDR, unter anderem als Botschaftsrat an den Botschaften in Belgrad und Moskau sowie in den 1970er Jahren im Generalkonsulat in Kiew. Nach 1990 war er bis 2005 beim Verband für Internationale Politik und Völkerrecht sowie im Informationszentrum für transatlantische Sicherheit tätig. Schünemann, der in Berlin lebt, veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Entwicklung in der Ukraine, zu Russland und der GUS, zuletzt erschien 2017 sein Buch über Ursachen und Folgen der Konflikte in der Ukraine seit 1991. ("Zerbricht die Ukraine?")

Vier Jahre nach dem Maidan sieht er das Land in der tiefsten Krise seit der Unabhängigkeit. Die Wirtschaftsleistung liegt ein Drittel unter dem Niveau der Sowjetzeit, Oligarchen und Korruption haben die Ukraine weiter fest in der Hand und die sozialökonomische Lage der Bevölkerung ist katastrophal. Mitschuld daran sind auch die sozialen Einschnitte, die der Westen zur erwartbaren Vorbedingung für Kredite machte. "Die Illusionen durch den Maidan waren in der ukrainischen Bevölkerung erheblich", sagt Schünemann. Das Gespräch führte Stefan Korinth.

mehr:
- "Die Illusionen in der Ukraine waren erheblich" (Stefan Korinth, Telepolis, 21.02.2018)

Ukraine. Poroschenko: So werden wir diesen Krieg gewinnen! {0:24}

Am 15.11.2014 veröffentlicht
val sol  
Deutsche Untertitel.
Merkels Liebling - ukrainischer Präsident Poroschenkowill eigenes Volk in Donezk durch Hunger besiegen. Poroschenko redet ganz offen von Genozid und faschistischen Methoden, durch die er das Volk im Osten der Ukraine bezwingen will - Hunger, Kälte und Not.
Quelle: http://youtu.be/mph7dpA_Ys8

Bomben auf Lugansk - Ukrainische Luftwaffe greift Zentrum der ostukrainischen Stadt an (Junge Welt) {6:56}

Am 02.06.2014 veröffentlicht
antikriegTV  
http://www.jungewelt.de/2014/06-03/00...
Bomben auf Lugansk
Ukrainische Luftwaffe greift Zentrum der ostukrainischen Stadt an. Heftige Kämpfe am Boden. Moskau fordert Sitzung des UN-Sicherheitsrats.
Von Arnold Schölzel
Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://facebook.com/antikriegtv
https://rebelmouse.com/antikriegtv
http://youtube.com/antikriegtv

Ein Tag in unserer Stadt - Die Folgen des Krieges in der Ukraine! {9:26}

Am 30.01.2017 veröffentlicht
kreosan DE  
Wir zeigen euch, welche Folgen der Krieg für unsere Stadt hat. Ihr könnt sehen, was Bomben, Raketen und Panzer alles anrichten können.

Medien: Zahlungsbereitschaft hängt nicht NUR vom Vertrauen ab, aber AUCH

Qualitätsmedien wird mehr Vertrauen entgegengebracht, aber die Zahlungsbereitschaft steigt auch mit Verbesserungen kaum

Nach dem im Januar veröffentlichten "Edelman Trust Barometer 2018" sollen die Menschen verunsichert sein. Dazu würden Fake News erheblich beitragen, die es freilich schon immer gegeben hat, aber die seit 2016 zu einem Kampfbegriff im politischen und medialen Feld wurden, wo jede Seite der anderen Desinformation vorwirft. Bei Edelman spricht man gar von einer "ernsthaften Bedrohung". 61 Prozent der Deutschen und weltweit sogar fast 70 Prozent hätten "Angst vor Fake News". Und mehr als die Hälfte sagt, sie könnten Falschinformationen von Qualitätsjournalismus nicht unterscheiden. Das ist natürlich problematisch, wenn das Diktum des Soziologen Niklas Luhman zutrifft: "Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Medien."

Nach der Edelman-Umfrage verlieren die Menschen in 21 von 28 Ländern das Vertrauen in "Plattformen wie Suchmaschinen und Soziale Medien", denen aber noch immer 51 Prozent trauen, während "Journalismus, wie ihn traditionelle Medien wie Zeitungen und TV-Sender sowie seriöse Online-Medien betreiben, deutlich an Vertrauen" gewinne. Dem würden global 59 Prozent trauen, in Deutschland, dem Land der Lügenpresse, sogar 61 Prozent, während den "Plattformen" nur 40 Prozent trauen. Allgemein muss man freilich sagen, dass solche Fragestellungen unsinnig sind, denn es gibt unter den traditionellen Medien auch wenig vertrauenswürdige oder sehr einseitig berichtende, während es auf den "Plattformen" natürlich auch vertrauenswürdige Quellen und Informationen gibt.

Skepsis gegenüber Nachrichtenmedien ist immer angebracht und eine Tugend eines aufgeklärten Menschen. Wenn 66 Prozent der Menschen global (Deutschland 46 Prozent) davon ausgehen, "dass Nachrichtenorganisationen mehr an einer möglichst großen Reichweite interessiert sind, als an faktischen Informationen", liegen sie jedenfalls so falsch nicht. Und auch nicht, wenn 59 Prozent (Deutschland 47 Prozent) meinen, sie hätten "eine politische Agenda und informieren nicht neutral über die Geschehnisse auf der Welt".

mehr:
- Umfrage: Interesse an Nachrichtenmedien in Deutschland ist gering (Florian Rötzer, Telepolis, 23.02.2018)

ZAPP: Vertrauen in Medien ist gesunken {13:46}

Am 22.12.2014 veröffentlicht
Newskritik Archiv  
Like http://www.facebook.com/newskritik - Das stärkt uns.
Kein Wunder sinkt das Vertrauen der Leute in die Medien. Es wird überall manipuliert, unkontrolliert abkopiert, Nachrichten von Agenturen abgekauft, usw.
Inzwischen weiss ein jeder, dass man den Massenmedien nicht bei Allem glauben sollte. Daran sind die Massenmedien vielfach selber Schuld.

Dirk Müller vs. NATO-Propaganda-Plattform "Der Standard" {7:52}

Am 25.11.2014 veröffentlicht
uncutnews.ch  
Pro und Contra - der PULS 4 News Talk vom 24.11.2014:Dirk Müller vs. Eric Frey, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung "DER STANDART".
Eric Frey: http://x2t.com/334416
DER STANDART: http://x2t.com/334417
Komplette Sendung hier: http://x2t.com/334415

mein Kommentar zu obigem Video:
Der österreichische »Standard« ist eine ganz ordentliche Zeitung, aber solch naive NATO-hörige Klassenstreber wie Eric Frey, die mit Eifer und Begeisterung nachplappern, was ihnen ins Hirn gepumpt wurde, sind in solchen Konfliktzeiten einfach fehl am Platz! Zu behaupten, die USA hätten in der Ukraine keinerlei Interessen, ist grotesk:
- Ukraine: Die subtile Außenpolitik der USA (Florian Rötzer, Telepolis, 29.01.2018)
- Gaspipeline durch die Ostsee: Die Angst der Ukraine vor Nord Stream 2 (Peter Kapern, Deutschlandfunk, 29.11.2017)
- Erdgasvorräte in der Ukraine: Ein neuer Gasstreit ist möglich (Bernhard Clasen, taz, 11.01.2017)
- Ukraine: Fünf Milliarden Dollar für eine Revolution? (Alice Bota, Kerstin Kohlenberg, ZON, 17.05.2015)
- Ukraine 10 - Joe Bidens Sohn fällt die Treppe hoch (Post, 12.05.2014)
- Rolle der USA in der Ukraine-Krise: Die egoistischen Staaten von Amerika (Mohssen Massarat, Stern, 07.05.2014)
- 5 Milliarden Dollar für den Staatsstreich (Hans Springstein, Freitag-Community, 01.03.2014)

Die Anstalt ZDF: Transatlantische Netzwerke und Deutsche Med {4:45}

Am 13.01.2015 veröffentlicht
Arndt G.  
+++Deutsche Elite-Journalisten und die Verstrickungen zu transatlantischen Bündnissen. Diekmann, Joffe, Nonnenmacher: Die Nähe zur Macht +++
Created with MAGIX Video deluxe 2014 Plus

Gabriele Krone Schmalz über NATO in Zivil in der Ukraine, Russland und Medienpropaganda1 {13:24} {13:24}

Am 13.09.2014 veröffentlicht
Andreas Koepnick  

NDR-Zapp; Das darf nicht sein. Interview mit Gabriele Krone-Schmalz (Teil1) {14:55}

Am 17.04.2014 veröffentlicht
WeltAbstrakt  
"Das darf nicht sein"
ZAPP - 16.04.2014 23:20 Uhr
Bei der Berichterstattung über den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland gebe es "entlarvende Automatismen", erklärt die Dozentin für Journalistik, Gabriele Krone-Schmalz.

siehe auch:
- Ein Rat für 2017: Den "Experten" misstrauen! (Post, 02.01.2017)
- Gebt den Geist frei (Post, 02.01.2017)
Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 16.07.2016)
Tagesschau sachlich und objektiv: »Putin, einsam und verlassen« (Post, 19.11.2014) 
Was sich in den Medien ändern muss (Post, 07.11.2014)
Ukraine 15 – Die – zumindest teilweise – Vernichtung eines gepanzerten russischen Phantom-Konvois (Post, 15.08.2014)
Ukraine 13 – Unser westliches System und die MH 17-Berichterstattung, 27.07.2014)

mehr Links:
- Orientierung im Post-Dschungel (Post, 29.01.2016)
- Menschen, die mir bei meinen Recherchen positiv aufgefallen sind (Post, 17.09.2014)

Donnerstag, 22. Februar 2018

Vor 500 Jahren – um 1500: Beginn der Renaissance

Die Renaissance (1/2)| HD | Arte | Doku {52:31}

Am 06.08.2017 veröffentlicht
Hans Wurst  
Die Renaissance ist eine wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische, gesellschaftliche, religiöse, soziale und kulturelle Entwicklung, die einzigartig in der Geschichte ist. Doch was genau löste sie aus? Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Epoche.
Im 14. Jahrhundert setzt eine wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische, gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Entwicklung ein, die in der Geschichte einzigartig ist: die Renaissance. Sie schafft einen neuen Typus Mensch, der nicht mehr bereit ist nur zu glauben, sondern den Dingen auf den Grund geht und sich selbst als ein göttliches Wesen begreift. Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Epoche: Oströmische Gelehrte bringen das verlorene Wissen der Antike in den Westen, lösen Innovationsschübe in allen Fakultäten aus – doch die Renaissance ist mehr als die Wiedergeburt der Antike, denn sie wird die Kenntnisse der Antike überflügeln. Die beiden Dokumentationen analysieren die Kettenreaktion des Fortschritts und ihre Auswirkung auf die Gegenwart. Sie wagen den Brückenschlag von der (Wieder-)Erfindung der Zentralperspektive zu CAD-Systemen, von Leonardos Maschinenmensch zu autonomen Roboterkickern. Bereits in der Renaissance existieren Global Player, Großbanken oder Massenkommunikation. Der Zweiteiler erzählt Geschichte phänomenologisch, erweitert die visuellen Instrumente der Dokumentation durch szenische Zeitreisen zu den Wendepunkten der Geschichte und verbindet Zeitraffung und Zeitdehnung mit einer cineastischen Optik. Man kann sagen, dass unsere moderne Welt ohne das, was die Renaissance erdacht und erfunden hat, unvorstellbar wäre.

Die Renaissance (2/2)| HD | Arte | Doku {52:59}

Am 06.08.2017 veröffentlicht
Hans Wurst  
gleicher Text wie oben

Wie der Islam die Renaissance schuf ZDF {42:46}

Am 06.08.2017 veröffentlicht
Faruk716  
Die Ursprünge der lateineuropaischen Renaissance sind:
1. Die Kreuzzüge: Es ist kein Zufall, daß die Renaissance zuerst in Norditalien angefangen hat und es mit der Renaissance weiterging in Frankreich, Deutschland und England, denn diese vier Länder haben an den Kreuzzügen teilgenommen.
2. Das muslimische Spanien.
Ohne Islam keine Renaissance, sondern Mittelalter.

Die Renaissance: Aufbruch in eine neue Zeit Doku (2015) {2:01:12}

Am 28.09.2017 veröffentlicht
Andres Rempel  
Nach dem Niedergang Roms erwachte Italien erst im 11. Jahrhundert wieder und die einzelnen Republiken begannen ihre Städte wieder aufzubauen.
Die Renaissance markiert die Zeit des Übergangs vom Mittelalter zur Neuzeit. Sie kündigte sich in Italien bereits um 1425 an.
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siehe auch:
- Renaissance & Humanismus (Geschichte-Abitur.de, empfehlenswert!)
- Frühe Neuzeit – ein Überblick (Lernhelfer.de)
- Renaissance (Epoche) – Merkmale, Werke, Vertreter (Wortwuchs.net)
- Zeittafel Geschichte (segu-geschichte.de)
- Die Zeit der Renaissance – Zeittafel (Christoph Bühler, Buehler-hd.de, PDF)
- Zeittafel Renaissance (MartinSchlu.de)

Mittwoch, 21. Februar 2018

Heute vor 190 Jahren – 21. Februar 1828: Erste Ausgabe der Indianerzeitung »Cherokee Phoenix«

Streit um Indianerreservate 

Der »Cherokee Phoenix« erschien erstmals am 21. Februar 1828, heute vor 190 Jahren in New Echota (Georgia), der Hauptstadt der Cherokee bis zu ihrer Vertreibung. Herausgegeben wurde die erste Zeitung der amerikanischen Ureinwohner vom Cherokee Galagina Oowati, der sich christlich Elias Boudinot (1802-1839) nannte. Nach der Entwicklung einer Schriftsprache (1810) hatte er das Neue Testament in die Sprache seines Volkes übersetzt. Die Zeitung erschien auf Englisch und auf Cherokee und widmete sich vor allem dem Indian Remove Act von 1830, der die Ansiedlung aller Indianer in Reservate vorsah. 
Die Frontseite der ersten Ausgabe des »Chrokee Phoenix« vom 21. Febuar 1828, zweisprachig in Englisch und Chrokee spaltenweise nebeneinander
Der moderate Boudinot geriet jedoch mit John Ross (Cherokee-Name Guwisguwi, 1790-1866) aneinander, der 1828-60 Oberster Häuptling aller Cherokee und ein scharfer Gegner der Reservate war. Er zwang Boudinot 1832 zum Rücktritt als Herausgeber und ersetzte ihn durch seinen Schwager Elijah Hicks. Im Mai 1834 stellte die Zeitung nach 409 Ausgaben ihr Erscheinen wegen Geldmangels ein. Zu dieser Zeit unterschrieben Boudinot und 500 Cherokee den Vertrag von New Echota, der Ausgleichszahlungen für die Umsiedlung versprach. Die Regierung vertrieb jedoch 1835 Häuptling Ross und 10000 Cherokee ins karge Oklahoma. Auf dem Marsch, dem »Pfad der Tränen«, kamen 4000 von ihnen ums Leben. Die Druckerpresse des »Cherokee Phoenix« wurde konfisziert. 

Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018 

"Die Indianer Nordamerikas." - Mit offenen Karten | ARTE Classics {10:48}

Am 29.07.2016 veröffentlicht
der Wolpertinger.  
Woher Stammen die Indianer eigentlich? Ursprünglich waren es asiatische Volksstämme, die über Land und das Meer nach Amerika gelangten. Teils als Küstenfischer, teils als Jäger und zwar im Bereich der Beringstraße, wo während der letzten Eiszeit eine Landbrücke Bestand. Man datiert Ihre Ankunft zwischen 40.000 bis 10.000 v. Chr. Amerika war demnach kein leerer Kontinent gewesen, wie die "Pilgerväter der Mayflower" https://www.pinterest.de/pin/86405787... glaubten und was anschließen Forscher und Siedler behaupteten.
Das Klima in Nordamerika ist in sofern wichtig, als die Indianer von ihrer Lebensform her eine enge Beziehung zu ihrer Umgebung, sowie ein klares Bewusstsein dafür entwickelten, was ein Volk der Natur zum Überleben entnehmen kann und was es dafür hergeben muss. Der Nordosten weist Nadel-Laubwald auf und ist reich an Seen und Wildbächen. Er reicht von den großen Seen und dem St. Lorenz Strom bis zum Mississippi und zur "Chesapeake-Bucht".
Aufgrund der strengen Winter, gab es keinen Feldbau und die dort lebenden Stämme ernährten sich vom Fischen, Sammeln und Jagen. Die Nipissing, Algonkin, Irokesen, Huronen, Illinoois und Micmac. Sie zogen in Rinderkanus über die Seen und nahmen dabei Ihre kegelförmigen Wigwams aus Zweigen und Rinde mit. Natürlich waren es diese Stämme des Nordostens die mit den ersten Einwanderern aus England und Frankreich in Berührung kamen, vor allem mit den Pelzhandel treibenden Trappern.
Südlich der großen Seen lebten die Ottawa, Illinos und Shawnees. Dort war der Boden fruchtbarer und es wurden Mais, Kürbise und Bohnen angebaut. Im Niederschlagsreicheren Südosten gab es viele Sümpfe und Mangroven, eine vielfältige Tierwelt und fruchtbaren Boden. Dort wurden die Indianer zu sesshaften Bauern und ernteten sogar zweimal im pro Jahr Mais und Sonnenblumen. Die an der Küste lebenden Indianer bauten Bananen, Zuckerrohr und Tabak zum rauchen an. Seminolen, Choctaw, Natchez, Cherokee und Chikasaws.
Im Zentrum des Kontinents gab es weite Ebenen und Prärien. Dort zogen riesige Büffelherden umher, da es keine natürliche Hindernisse gab. Die Bisons vermehrten sich rasch, da sie keine natürlichen Feinde hatten. Die Prärieindianer: Sioux, Schwarzfuß-Indianer, Cheyenne, Pawnee und Comanchen, lebten fast ausschließlich von Bison. Das Fleisch wurde gegessen, das Fell diente der Kleidung und die Häute nutzte man für die Behausung.
Im Südwesten regnete es seltener und der Boden war trockener. In den Ebenen und Canyons, lebten Hopis, Navajo, Pueblos und Apachen. Sie waren sesshafte Bauern die Mais und Baumwolle anbauten, diese wurde von den Hopi-Frauen gesponnen und gefärbt. Außerdem jagten sie Kleinwild. Sie zogen kaum umher und lebten in Lehmhäusern, die in Neu-Mexiko und Arizona heute noch zu sehen sind.
https://www.pinterest.de/pin/86405787... 1830, also kaum 60 Jahre nach der Unabhängigkeit, erließ der Kongress auf Initiative von US-Präsident "Andrew Jackson", den "Indian Removal Act". Das Gesetz ermöglichte die Umsiedlung der östlich des Mississippi lebenden Indianer, an dessen Westufer. So wurden zehntausende Indianer mit Gewalt deportiert, wobei tausende von Ihnen ums leben kamen, vor allem Cherokee. Von diesen Zwangsumsiedlungen stammt der Begriff "Pfad der Tränen". https://www.pinterest.de/pin/86405787...
Als die Siedler mit ihrem "Eisernen Pferd", d. h. der Eisenbahn, immer weiter nach Westen vordrangen. Die Eisenbahnlinien gingen vom Osten der Vereinigten Staaten aus, gelangten ins Landesinnere und erreichten schließlich den Westen. Die erste Transkontinentale Stecke wurde 1869 fertiggestellt. Die Bauarbeiter ernährten sich von dem Fleisch was ihnen Büffelschlächter, wie der berühmte "Buffalo Bill", lieferten. So bot die "Kansas-Pacific-Railway" 1868 Ausflüge an, auf den man von speziell dafür hergerichteten Wagons https://www.pinterest.de/pin/86405787... aus, auf Bisons schießen konnte. Die Tiere wurden, ob tot oder verletzt zurückgelassen.
So ging die Zahl der Bisons in Nordamerika von 75 Millionen auf ganze 800 https://www.pinterest.de/pin/86405787... zurück. Mit dem abschlachten der Bisons vertrieb man die Indianer, denn man vernichtete ihre wichtigste Ressource. Innerhalb von 200 Jahren, hatte man sie enteignet in Reservate gesperrt, zur Anpassung gezwungen, christianisiert und durch Krankheiten und Alkohol dezimiert.
Vor der Ankunft der Europäer gab es zwischen einer und 12 Millionen Indianer. Als es 1890 zum letzten Massaker am "Wounded Knee Creek", gab es der Volkszählung von 1896 zufolge, nur noch 250.000. Heute, im 21. Jahrhundert, leben die meisten Indianer in der Stadt und vermischen sich mit der übrigen Bevölkerung.
Beitragslänge: 10.48 Minuten
Erstausstrahlung: Dezember 2004
PINS zur Sendung:
Video in französischer Sprache:
Winnetou, der Mythos lebt - https://www.youtube.com/watch?v=jPCb8...
Der mit dem Wolf tanzt - https://www.youtube.com/watch?v=ELfFe...
Quelle: ddc.arte.tv/de  

Indianer (2003) [Dokumentation] | Film (deutsch) {1:10:39}

Am 27.04.2014 veröffentlicht
DOCUNET Deutschland  
Mythen und Legenden ranken sich um die großen nordamerikanischen Indianerstämme der Apachen, Cherokee und Sioux. Vor der Eroberung Amerikas lebten hunderte Indianerstämme in Nordamerika, die sich unberührt von der Zivilisation entwickeln konnten. Mit der Eroberung durch die Weißen sollte sich die Kultur der Stämme drastisch ändern. Doch durch blutige Eroberungskriege verloren die Indianer nicht nur ihre Identität, sondern auch ihr eigenes Land. Diese packende Dokumentation zeichnet ein lebendiges Bild der Indianer vor und nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus.
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Regie von:
Bert Salzman
Produzent:
Robert j. Kaplan
Drehbuch von:
Bert Salzman
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Trail Of Tears Short Documentary {9:58}

Am 30.09.2015 veröffentlicht
hashayag  

Trail of Tears {28:30}

Am 30.09.2015 veröffentlicht
Bonemaro2000
AIB Presents Trail of Tears In 1830, President Andrew Jackson signed the Indian Removal Act into law, giving him authority to negotiate with South Eastern Native American tribes their removal to la

Dienstag, 20. Februar 2018

Fernsehempfehlung: Cloud Atlas

Auf der Heimreise von einer Südseeinsel schließt der junge Anwalt Adam Freundschaft mit einem geflüchteten Sklaven. Das Erlebnis der Brüderlichkeit verändert nicht nur sein Leben – es löst eine Raum und Zeit überwindende Kettenreaktion aus, die sich sich bis in die ferne Zukunft fortsetzt, in der eine geklonte Arbeiterin verbotenerweise ein menschliches Bewusstsein entwickelt.
mehr:
- Cloud Atlas (Arte.tv, Nächste Ausstrahlung : Montag, 12. März um 00:40h)

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Cloud Atlas ist eine Literaturverfilmung aus dem Jahr 2012 nach David Mitchells Roman Der Wolkenatlas. Die US-Amerikaner Lana und Andy Wachowski und der Deutsche Tom Tykwer schrieben gemeinsam das Drehbuch und führten Regie. Cloud Atlas galt zum Zeitpunkt seines Entstehens als einer der teuersten bis dahin produzierten Independentfilme[3] und als der bei weitem teuerste deutsche Film. Er hatte seine Premiere am 8. September 2012 auf dem Toronto International Film Festival und lief am 26. Oktober 2012 in den US-amerikanischen und am 15. November 2012 in den deutschen Kinos an. Filmstarts in zahlreichen weiteren Ländern folgten bis März 2013. Der Publikumserfolg blieb vergleichsweise gering.
[Cloud Atlas (Film), Wikipedia, abgerufen am 20.02.2018]
Der Film behandelt die Schicksale sechs verschiedener Personen, die sich in einem Zeitraum von mehreren hundert Jahren ereignen. Die einzelnen Geschichten sind teils durch gemeinsame Figuren, teils nur durch Andeutungen und Erinnerungen miteinander verbunden. Die sechs Einzelgeschichten werden im Film „verzahnt“ erzählt, so dass Erzählstrang und Zeitebene in Schnitten ständig, oft abrupt und überraschend, wechseln.
[Cloud Atlas (Film), Handlung, Wikipedia, abgerufen am 20.02.2018] 
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"Cloud Atlas": Ein Film, der eigentlich nicht funktionieren kann  (Prisma, 19.02.2018)
- Cloud Atlas - Wir sind Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft (LokalKompass.de, Verfasser und Datum unbekannt)
Quelle: obiger Artikel aus LokalKompass
- Handlung (Wikipedia)

Cloud Atlas - Trailer (Deutsch | German) | HD {5:42}

Am 14.04.2015 veröffentlicht
Moviepilot Trailer
Offizieller Deutscher HD-Trailer zu Cloud Atlas
Abonniere uns! : http://www.youtube.com/subscription_c...
Alle Infos unter: http://www.moviepilot.de/movies/cloud...
aktualisiert am 01.03.2018
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Heute vor 80 Jahren – 20. Februar 1938: Rätoromanisch wird Nationalsprache der Schweiz

Rätoromanische Sprachkultur 

Das Räto- oder Bündnerromanische wird vor allem im Schweizer Kanton Graubünden gesprochen; zu ihm gehören aber auch das Dolomitenladinische und das Friaulische. Sprache und Kultur gehen auf das antike Alpenvolk der Räter zurück, das zunächst von den Kelten, dann von den Römern und ab dem 8. Jahrhundert von den Germanen zurückgedrängt wurde. Im Mittelalter wurde Deutsch die Amtssprache und Rätoromanisch als »Bauernsprache« abgewertet. In der Zeit der Reformation erhielten das Rätoromanische und seine Dialekte ihre eigene Schriftsprache. Im 19. Jahrhundert schließlich wurden alle Bündnersprachen unter dem Begriff »Rätoromanisch« zusammengefasst und der Sprachwissenschaftler Heinrich Schmid (1921-1999) schuf das »Rumantsch Grischun« (Bündner Romanisch) als gemeinsame Schriftsprache. Seit 1919 existiert die »Lia Rumantscha« mit Sitz in Chur als Dachverband aller bündnerromanischen Sprachvereine. 
In einer Grundschule in Disentis, Kanton Graubünden, wird Rätoromanisch unterrichtet, April 2005
Nach der Anerkennung als vierte Nationalsprache der Schweiz 1938 wurde Rätoromanisch Amtsschriftsprache in Graubünden. Seit etwa 2000 wird sie auch verstärkt an den Schulen unterrichtet, ist aber dennoch rückläufig. 

Was am 20. Februar noch geschah: 
1810: Der Tiroler Freiheitsheld Andreas Hofer wird in Mantua standrechtlich erschossen. 

Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018 

4. Landessprache Rätoromanisch {4:53}

Am 13.06.2013 veröffentlicht
SRF Archiv  
Am 20.2.1938 wird Rätoromanisch als 4. Landessprache der Schweiz anerkannt. Aber Rätoromanisch ist nicht gleich Rätoromanisch und je nach Region unterscheidet man 5 unterschiedliche Idiome. Der Bund und der Kanton Graubünden investieren viel in den Erhalt der romanischen Sprache und doch ist die Zukunft ungewiss. ("Antenne", 20.2.1963).

Graubünden der Film {9:29}

Am 11.12.2012 veröffentlicht
Kanton Graubünden  
Der Kanton Graubünden erhält ein neues visuelles Gesicht. Der Imagefilm "Graubünden Grischun Grigioni" ist im Kasten.