Samstag, 28. Februar 2015

Carolin Kebekus – Frauenstreß

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, Schwanz-ab-Alice totzuschweigen, aber Carolin Kebekus ist zu klasse:

Carolin Kebekus über Alice Schwarzer [7:00]

Veröffentlicht am 27.02.2014
Ausschnitt aus den WDR " Mitternachtsspitzen " vom 22.02.2014

Carolin Kebekus ist bekannt dafür, dass sie die Dinge unverholen und zum Teil auch recht derbe anspricht - doch damit spricht sie vielen Menschen direkt aus der Seele...


Die Anstalt ist die Rache des Mainstreams an sich selbst

"Die Anstalt ist die Rache des Mainstreams an sich selbst" Max Uthoff im Gespräch mit Julia Jentsch [34:14]

Veröffentlicht am 05.01.2015
produziert von Julia Jentsch, http://rasendeReporterin.de
Ende 2014 war Max Uthoff trotz seiner starken Erkältung und dem noch zu absolvierenden Soloprogramm im Mainzer Unterhaus so tapfer, mir nochmal ein Interview zu geben.

Seit unserem letzen Gespräch im Februar hat sich einiges getan. Der damals frisch berufene Co-Anstaltsleiter hatte bereits zu diesem Zeitpunkt -zusammen mit Claus von Wagner- mit der ersten Sendung einen fulminanten Auftakt für ein ebenso grandioses Anstaltsjahr bereitet.

Im Dezember warfen wir nicht nur einen Blick zurück auf 2014, sondern sprachen natürlich auch über Vorsätze und Pläne für das Neue Jahr. Weitere Themen sind u.a. der Mindestlohn, ein bedingungsloses Grundeinkommen gepaart mit einer Maschinensteuer, die Idee des Auswanderns und die Frage warum es so schwierig ist, öffentlich Kritik am Geldsystem zu üben. Ich hoffe trotzdem, dass genau diese Problematik 2015 einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird, damit endlich alternative Systeme in den allgemeinen Fokus gerückt und diskutiert werden.

Viel Spaß mit dem Video!

Übrigens ist nicht nur die Anstalt, sondern auch das aktuelle Soloprogramm von Max Uthoff „Gegendarstellung“ absolut sehenswert. Termine: http://www.cooltouragentur.de/pop.php...

Herzlichst,
Julia Jentsch

The untold story of the Maidan massacre

A day of bloodshed on Kiev's main square, nearly a year ago, marked the end of a winter of protest against the government of president Viktor Yanukovych, who soon afterwards fled the country. More than 50 protesters and three policemen died. But how did the shooting begin? Protest organisers have always denied any involvement - but one man told the BBC a different story.
mehr:
- The untold story of the Maidan massacre (Gabriel Gatehouse, 12.02.2015, BBC News)

Ukraine coup analysis & problems with Gabriel Gatehouse investigation into Feb 2014 Maidan Kiev [4:12]

Veröffentlicht am 13.02.2015
Andriy Parubiy [right] co-founder of the Neo-Nazi Social-National Party of Ukraine (subsequently renamed Svoboda) was appointed Secretary of the National Security and National Defense Committee (RNBOU). (Рада національної безпеки і оборони України), a key position which overseas the Ministry of Defense, the Armed Forces, Law Enforcement, National Security and Intelligence. The RNBOU is central decision-making body. While it is formally headed by the president, it is run by the Secretariat with a staff of 180 people including defense, intelligence and national security experts.

Parubiy was one of the main leaders behind the Orange Revolution in 2004. His organization was funded by the West. He is referred to by the Western media as the “kommandant” of the EuroMaidan movement. Andriy Parubiy together with party leader Oleh Tyahnybok is a follower of Ukrainian Nazi Stepan Bandera, who collaborated in the mass murderer of Jews and Poles during World War II.
http://www.globalresearch.ca/the-u-s-...

A day of bloodshed on Kiev's main square, nearly a year ago, marked the end of a winter of protest against the government of president Viktor Yanukovych, who soon afterwards fled the country. More than 50 protesters and three policemen died. But how did the shooting begin? Protest organisers have always denied any involvement - but one man told the BBC a different story.
"I was shooting downwards at their feet," says a man we will call Sergei, who tells me he took up position in the Kiev Conservatory, a music academy on the south-west corner of the square.

"Of course, I could have hit them in the arm or anywhere. But I didn't shoot to kill."

Sergei says he had been a regular protester on the Maidan for more than a month, and that his shots at police on the square and on the roof of an underground shopping mall, caused them to retreat.

There had been shooting two days earlier, on 18 February. The 19th, a Wednesday, had been quieter, but in the evening, Sergei says, he was put in contact with a man who offered him two guns: one a 12-gauge shotgun, the other a hunting rifle, a Saiga that fired high-velocity rounds.

He chose the latter, he says, and stashed it in the Post Office building, a few yards from the Conservatory. Both buildings were under the control of the protesters.

Shevchenko contacted the man in charge of security for the protesters, Andriy Parubiy, known as the Commandant of the Maidan.

"I sent a group of my best men to go through the entire Conservatory building and determine whether there were any firing positions," Parubiy says.

Meanwhile the MP, Andriy Shevchenko, was getting increasingly panicked phone calls.

"I kept getting calls from the police officer, who said: 'I have three people wounded, I have five people wounded, I have one person dead.' And at some point he says, 'I am pulling out.' And he says, 'Andriy I do not know what will be next.' But I clearly felt that something really bad was about to happen."

Andriy Parubiy, now deputy speaker of the Ukrainian parliament, says his men found no gunmen in the Conservatory building.

http://www.bbc.co.uk/news/magazine-31...

Dienstag, 24. Februar 2015

Ukrainekrise – Was sagen Psychotherapeuten dazu?

Psychotherapie wird in erster Linie mit individuellem Leid in Verbindung gebracht. Aber kann sie auch bei gesellschaftlichen Konflikten vermitteln, etwa bei der aktuellen Ukrainekrise? Ukrainische und russische Psychotherapeuten haben das vergangenes Wochenende zumindest versucht, bei einer Konferenz auf neutralem Ort: in Wien.
UKRAINEKRISE13.12.2014 Die Psychoanalyse kennt vielfältige Anwendungen: einerseits im medizinischen Bereich, andererseits als Kultur- und Gesellschaftstheorie. Das bezeugt bereits das Werk Sigmund Freuds, der im Jahr 1932 in einem Brief an Albert Einstein der Frage "Warum Krieg?" nachging. Darin äußerte er sich eher skeptisch über die Möglichkeiten Gewalt und Krieg zu beenden; einige spätere Psychoanalytiker sahen das differenzierter.

mehr.
- Ukrainekrise – Was sagen Psychotherapeuten dazu? (science.orf.at, 13.12.2014)
So der zypriotisch-amerikanische Psychoanalytiker Vamik Volkan, der gemeinsam mit Politikern und Wissenschaftlern in den 80er und 90er Jahren einflussreiche Vertreter von verfeindeten Gruppen in Krisenregionen (Nahostkonflikt, Zypernkonflikt, u.a.) zu sogenannten "inoffiziellen diplomatischen Treffen" zusammenbrachte. Auch Alfred Pritz, der Rektor der Sigmund Freud Privatuniversität und Mitorganisator der Konferenz, sieht in einem derartigen Treffen ein positives Vorbild, das für eine Annäherung der verfeindeten Gruppen auf neutralem Boden dienen kann. 

Den Standpunkt des Anderen verstehen 

"Psychotherapie kann die Menschen zum Reden bringen und zuhören. Sie hilft dabei, den Standpunkt des Anderen zu verstehen, was eine sehr wichtige Leistung ist." Denn dadurch könnten auch Konflikte zwischen Großgruppen, wie Völker oder Nationen, besser verstanden werden, meinte er am Rande der Veranstaltung. Die Konferenz solle "zeigen, dass es besser ist, mit Wörtern als mit Waffen zu konkurrieren." 

Ambitionen eine derartige Tagung ins Leben zu rufen seien im Juni entstanden, als die ukrainisch-psychotherapeutische Dachgesellschaft eine Konferenz zur Krise in der Ukraine veranstaltete. Die russischen Psychotherapeuten seien jedoch nicht gekommen, da sie die Situation als zu gefährlich einschätzten. 

So sei die Idee entstanden, die Konferenz in Wien, auf neutralem Boden, zu wiederholen. "Die offiziellen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland sind an einem derart niedrigen Punkt angekommen, wie wir es seit dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht für möglich gehalten haben", meinte Jutta Edthofer vom Außenministerium in ihrer Eröffnungsrede. "Gerade da auf politische Ebene die Frage der Schuld im Vordergrund steht und sich die Fronten zunehmend verschärften, gilt den Beteiligten der Konferenz die volle Unterstützung."
Zitat (aus dem Beitrag von Mikhail Reshetnikov):
Die Protestbewegung, die sich anfänglich gegen die ukrainische Regierung und die Oligarchie gerichtet habe, habe sich zunehmend auf alte antirussische Feinbilder verschoben, so Reshetnikov. Drohungen, die russische Sprache als zweite Amtssprache abzuschaffen, wurden als Zerstörung der eigenen Identität aufgefasst - und das habe Forderungen nach einer autonomen Ostukraine hervorgerufen.
Die Ostukrainer hingegen meinen: "Wir wollen unsere Geschichte und unsere Identität beibehalten, so leben, wie wir es für richtig halten. Wir würden die Westukrainer auch nicht daran hindern, nach ihrer Art und Weise zu leben." Menschen in Lugansk und Donetsk hätten ein Recht auf Autonomie, so Reshetnikov.
Darum wären beidseitige Trauer um jene, die ihr Leben verloren haben, Versöhnung und ein Konsens von großer Wichtigkeit. "Wenn wir jedoch versuchen, uns gegenseitig zu beweisen, wer ein Held war und wer nicht, dann wird es keinen Frieden für drei bis fünf Generationen unserer Kinder geben. Wollen wir das?", fragte Reshetnikov.

mein Kommentar:
leider ist ja »Lügenpresse« und nicht »Putin-Versteher« zum Unwort des Jahres gewählt worden.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Freiheit, Demokratie und Fürsorgepflicht

Soldat sein heißt »Dienst an der Waffe« zu leisten. So heißt das bei uns in Deutschland.
Deutschland ist, neben den USA, aber nicht nur ein demokratischer sondern auch ein kapitalistischer Staat. Der Kapitalismus europäischer Prägung ist abgemildert durch die soziale Marktwirtschaft.

Wieviel unsere Demokratie bzw. unsere soziale Marktwirtschaft wert ist, bzw. wie solide diese Begriffe sind

Der Begriff ist interpretationsbedürftig[2]und wird wegen seiner Vieldeutigkeit zuweilen auch als politisches Schlagwort angesehen.[3] [Soziale Marktwirtschaft, Wikipedia] 

zeigt sich, wenn Soldaten während ihres Dienstes zu Schaden kommen – und Kosten verursachen.

- 'Uncertain Radiological Threat': US Navy Sailors Search for Justice after Fukushima Mission (Alexander Osang, SPIEGEL Online International, 05.02.2015)
In March of 2011, the aircraft carrier USS Ronald Reagan rushed to Japan to help after the disastrous tsunami. Since then, many sailors from that ship have fallen ill, possibly as a result of exposure to radiation from the Fukushima nuclear meltdown. They will soon have their day in court.

On March 11, 2011, the American aircraft carrier USS Ronald Reagan received orders to change course and head for the east coast of Japan, which had just been devastated by a tsunami. The Ronald Reagan had been on its way to South Korea when the order reached it and Captain Thom Burke, who was in charge of the ship along with its crew of 4,500 men and women, duly redirected his vessel. The Americans reached the Japanese coastline on March 12, just north of Sendai and remained in the region for several weeks. The mission was named Tomodachi.

The word tomodachi means "friends." In hindsight, the choice seems like a delicate one. Three-and-a-half years later, Master Chief Petty Officer Leticia Morales is sitting in a café in a rundown department store north of Seattle and trying to remember the name of the doctor who removed her thyroid gland 10 months ago. Her partner Tiffany is sitting next to her fishing pills out of a large box and pushing them over to Morales. […]


In the meantime, the Defense Department had presented Congress with the results of a study focusing on the Navy's part of Operation Tomodachi. The study concluded that even those sailors who had spent the whole time on USS Ronald Reagan's flight deck had not been exposed to dangerous levels of radiation. The report also found that their exposure to contaminated water during the mission did not exceed the total radiation experienced by passengers on cross-country airline flights. Furthermore, the report found, cancer caused by radioactivity develops much slower than that experienced by the ill sailors.

A Pentagon representative thanked Congress for its interest in the health of military personnel and said they had checked everything but found nothing suspicious.

Letitia Morales, meanwhile, was left with an endocrinologist whose name she couldn't remember, her thick medical files and the stories of a couple of other comrades on the flight deck who had also fallen ill.


siehe auch:
- Posttraumatische Belastungsstörungen bei Bundeswehrsoldaten (Post, 11.02.2015)
- Bundeswehr: „Radaropfer“ werden entschädigt (FAZ, 21.06.2001)
Zitat: Nach Angaben des Arbeitsstabes waren seit Gründung der Bundeswehr etwa 90.000 Mann in allen Waffengattungen mit der Wartung, Instandhaltung und Prüfung von einigen tausend Radargeräten beschäftigt. Eine größere Zahl dieser Personen sei schwer erkrankt. Der Bericht geht von 400 bis 1000 Personen aus. 250 Soldaten hätten Antrag auf Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung gestellt. […]

Der Bericht fand aber auch Fälle, in denen Soldaten nicht oder nur unzureichend belehrt wurden, Vorgesetzte mit Bemerkungen wie „Es herrscht Krieg! Haben Sie sich nicht so“ die Beachtung von Schutzvorschriften unterbanden oder Soldaten eigenmächtig Sicherheitsvorschriften außer Acht ließen. Die Kommission appelliert auch an Scharping, die Entschädigung und Versorgung zügig abzuwickeln. Einzelne Verfahren liefen schon seit zehn Jahren.

Scharping sagte zu, „möglichst streitfreie und großzügige Lösungen“ noch dieses Jahr zu suchen. Er wolle bis an die Grenze dessen gehen, was das Gesetz vorschreibe. Der Minister sagte zu, die Bundeswehr werde die früheren Arbeitsverhältnisse der mit Strahlung in Berührung gekommenen Mitarbeiter aufklären. Auch solle es organisatorische Veränderungen geben.




Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers bezeichnet die Pflicht, zum Wohlergehen der Mitarbeiter Sorge zu tragen. […]
In Deutschland ergibt sich die Fürsorgepflicht aus §§ 617 bis 619 BGB als Nebenpflicht aus dem Arbeitsverhältnis, die aus weiteren Gesetzen ergänzt wird (z.B. Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für den Handlungsgehilfen, § 62 HGB). Der Arbeitgeber ist danach gehalten, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die jeden Beschäftigten vor Gefahren für Leib, Leben und Gesundheit schützen. Hierzu bestehen bereits eine Reihe von gesetzlichen Schutzvorschriften, etwa
Der Arbeitgeber hat sich im Rahmen des Arbeitsverhältnisses auch um den Schutz anderer Rechtsgüter des Arbeitnehmers (wie EhreEigentumGleichbehandlung oder Probleme aus Sprachschwierigkeiten ausländischer Arbeitnehmer) zu kümmern.
Unabdingbar besteht eine Fürsorgepflicht des Dienstherrn für erkrankte Hausangestellte in § 617 BGB. Die Fürsorgepflicht erstreckt sich zudem auf die Einhaltung öffentlich-rechtlicher Bestimmungen, besonders zur ordnungsgemäßen Entrichtung von Sozialabgaben.

Montag, 16. Februar 2015

Lupenreine Demokraten

Über Putin wird ständig geredet. (Volker Pispers: »Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur!«) Über Gerhard Schröders Äußerung (»Putin ist ein lupenreiner Demokrat!«) zu lächeln gehört zur Zeit zu den freiheitlich-demokratischen Grundpflichten – genauso, wie Putin für einen lupenreinen Narzißten zu halten.
Doch Demokratie ist labil. Sie hat zur Voraussetzung, daß es in der Gesellschaft einen breiten Konsens bezüglich bestimmter Sachverhalte gibt.
Wie in unseren Medien mit Pegida und den ostukrainischen Rebellen umgegangen wird, zeigt, wie groß die Anstrengungen sind, die unsere herrschende Elite glaubt, unternehmen zu müssen, um die Leute, die in unserem System leben, bei der Stange halten zu können. Wer etwas sagt, was nicht in den benötigten Konsens paßt, wird totgeschwiegen oder desavouiert. Die Angst ist groß im System.
»Laut Michael Katz und anderen Forschern wurden Schulen dazu entworfen, Menschen auf ein Leben innerhalb eines sie beherrschenden Systems vorzubereiten, be i dem wenige Menschen von den Mühen vieler profitieren. […]Sie [Schulen] wurden gegründet, um ein Wirtschaftssystem aufrechtzuerhalten, das von den Menschen verlangt, dass sie für äußerliche Belohnungen arbeiten und nicht dafür, dass die Menschen über den Wert dessen, was sie tun, nachdenken. Eines der Dinge, das ich beim Fortgeschrittenenstudium entdeckte, war, wie gefährlich es ist, Psychologie getrennt von sozialen Strukturen zu betrachten und zu glauben, dass Leiden nur dadurch entstünde, dass mit den Menschen etwas nicht stimmt. (Marschall Rosenberg, Eine Sprache des Mitgefühls, Interview, Leseprobe Arbor Verlag, PDF)
Wir beten »Freiheit und Demokratie« an wie ein Goldenes Kalb. Nur: Wir beachten dabei nicht, daß es Gegenden auf der Erde gibt, bei denen die Voraussetzungen für Freiheit und Demokratie nicht geschaffen sind.
Und mich beschleicht immer öfter der Verdacht, daß die Amerikaner die Begriffe »Freiheit und Demokratie« dazu verwenden, ihr kapitalistisches System zu exportieren. Natürlich bin ich nicht gegen Freiheit und Demokratie. Ich bin froh, daß ich hier meine Meinung äußern kann, ohne, wenn ich aus der Tür rauskomme, zusammengeschlagen zu werden. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut! Um was es im Konflikt mit Russland geht, ist erst in zweiter Linie eine Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Staatsphilosophien. Im Grunde genommen ist es eine Auseinandersetzung zwischen oben und unten. In jedem System gibt es eine Elite, die die Menschenwie Kühe sieht: Ein Oligarch – egal in welchem System – stellt Brot und Spiele (bzw. im Kuh-Jargon Gras und Unterhaltung) zur Verfügung und hofft, daß er für seine Investitionskossten möglichst viel Milch bekommt.

Cows chasing a RC car around a field [3:21]

Veröffentlicht am 27.07.2013
Cows chasing a RC car around a field

Was im alten Rom gegolten hat, gilt– durch Internet und den ganzen uns zur Verfügung stehenden Elektronik-Krams mit all seinen Möglichkeiten zur Ersatzbefriedigung modifiziert – auch für uns heute: Wir werden unterhalten, bekommen ununterbrochen erzählt, wie die Welt ist, laufen munter irgendwelchen Autochen – oder virtuellen Realitäten – hinterher – und werden gemolken.


Samstag, 14. Februar 2015

Der US-amerikanische Staat schützt seine Bürger vor dem Schmutz Frank Zappas

Frank Zappa on Crossfire [21:17]

Hochgeladen am 06.10.2006
Zappa on CNN's Crossfire in 1986. Discussing copyright. Zappa's the man!


Für das Verständnis einiger seiner Texte ist ein Zwischenfall bedeutsam, der sich im Frühjahr 1965 im Studio Z zutrug, dem ehemaligen Pal Recording Studio, in dem Zappa inzwischen wohnte. Für die akustische Untermalung eines „Herrenabends“ sollte er ein Tonband mit Geräuschen sexueller Aktivitäten produzieren. Zappa und seine damalige Freundin setzten sich vor die Studiomikrofone und erledigten den Auftrag. Beide wurden einige Tage später bei der Übergabe des Bandes verhaftet – der Auftraggeber entpuppte sich als Detective Sergeant der Bezirkspolizei. Zappa wurde wegen „Verschwörung zur Pornografie“ zu sechs Monaten Haft verurteilt. Zehn Tage Haft musste er absitzen, die Reststrafe wurde auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Der Rockjournalist Barry Miles beschreibt die für Zappa bedeutsame Episode ausführlich und schlussfolgert: „Zelle C war ein Trauma fürs Leben, und in mancherlei Hinsicht war er den Rest seiner Karriere damit beschäftigt, sein pornografisches Tonband Amerika in den Rachen zu stopfen, immer und immer wieder. Er würde den Amerikanern schon zeigen, wie ihr Land wirklich war.“[4]  (Wikipedia, Frank Zappa, Leben)

Seltsames Volk, diese Amerikaner, sie benutzen Agents provocateurs, um die Köpfe ihrer Landsleute sauber zu halten, haben aber anscheinend keine so großen Probleme damit, die Weltöffentlichkeit zu belügen.

Annexion – Sprache: So wird Realität hergestellt

Reinhard Merkel (Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg):
Die Krim wurde nicht annektiert (WDR, Link funktioniert nicht mehr, deshalb hier:
- Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht: Die Krim wurde nicht annektiert, Versuch der Ostukrainer sich abzuspalten ist legitim. Der Westen spricht mit gespaltener Zunge (Stimme Russlands auf SOTT.net, 21.10.2014)

Da die verlinkte Seite beim WDR nicht mehr aufrufbar ist, deshalb hier ein Link zu einem Artikel über das WDR-Interview mit Reinhard Merkel:
- Krim-»Annexion«: Völkerrechtler wirft Angela Merkel Doppelzüngigkeit vor (Georg Lehle, Friedensblick, 04.02.2015)

Es ist in der medialen Kommunikation inzwischen selbstverständlicher Usus geworden, die »Heimholung« (anderes Wort, andere Realität) der Krim nach Russland als Annexion und Bruch des Völkerrechts zu bezeichnen.


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Am 20. Januar 1991 sprachen sich 93 Prozent der Krimbewohner in einem Referendum für die „Wiederbegründung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Krim (ASSK) als Subjekt der UdSSR und Teilnehmer des Unionsvertrages“ aus.[11]
Der Oberste Sowjet der Ukraine bestätigte in einer Entscheidung am 12. Februar 1991 die Gründung einer ASSK, verkündete dabei aber die „Wiederbegründung der ASSK im Bestand der Ukrainischen SSR“. Ein Konstrukt ASSK hatte jedoch zuvor nie innerhalb einer Ukrainischen SSR existiert, so dass die Entscheidung juristisch fehlerhaft war. Man nahm es jedoch so am 6. Juni 1991 in die Verfassung der ASSK auf und machte es so rechtsgültig.[12]
Die Ukrainische SSR selbst erklärte sich dann am 24. August 1991 in den bestehenden Grenzen, also einschließlich der Krim, für unabhängig. Beim folgenden Referendum über die staatliche Unabhängigkeit der Ukraine im Dezember 1991 stimmten 54 Prozent der Wähler in der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Krim mit „Ja“.[13] Anfangs konnte Kiew die Herrschaft über die Krim nur mühsam durchsetzen. Lediglich mit erheblichem politischem Druck konnte ein Referendum über die Unabhängigkeit der Krim verhindert werden. Als Kompromiss wurde 1992 das Gebiet zur Autonomen Republik Krim innerhalb des ukrainischen Staates erklärt. Sie erhielt Hoheitsrechte in Finanzen, Verwaltung und Recht. In der Verfassung der Autonomen Republik Krim von 1998 sind Ukrainisch, Russisch und Krimtatarisch als Sprachen festgelegt. 
Im „Budapester Memorandum“ vom 5. Dezember 1994 verpflichteten sich im Rahmen der in Budapest stattfindenden KSZE-Konferenz Russland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten in drei getrennten Erklärungen jeweils gegenüber der Ukraine, Kasachstan und Weißrussland, als Gegenleistung für einen Nuklearwaffenverzicht die Souveränität und die bestehenden Grenzen der Länder (Art. 1) sowie deren politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu achten (Art. 2 f.) und im Falle eines nuklearen Angriffs auf die Länder unmittelbar Maßnahmen des UN-Sicherheitsrates zu veranlassen (Art. 4).
Mit der Unabhängigkeit der Ukraine kam es mit der Russischen Föderation zum Streit über die Schwarzmeerflotte und ihren Heimathafen Sewastopol. Neben ihrer Bedeutung als wichtiger Flottenstützpunkt der ehemaligen Sowjetunion gilt die Stadt zudem als nationales Symbol, u. a. wegen ihrer Rolle im Krimkrieg und im Zweiten Weltkrieg. Im Juli 1993 erklärte das russische Parlament Sewastopol zur russischen Stadt auf fremdem Territorium nach dem Vorbild von Gibraltar. Erst der Vertrag vom Mai 1997 regelte die Aufteilung der Flotte und den Verbleib der russischen Marine auf der Krim bis 2017, womit sich die Situation entspannte. Russland pachtete den größeren Teil Sewastopols auf zwanzig Jahre. Im bewaffneten Konflikt zwischen Georgien und Russland 2008 stellte sich die Ukraine unter dem damaligen Präsidenten Wiktor Juschtschenko auf die Seite von Georgien und drohte, den Stationierungsvertrag mit Russland nicht zu verlängern. Dies geschah dann aber 2010 unter Präsident Wiktor Janukowytsch, der den Pachtvertrag bis 2042 ausdehnte. Im Gegenzug sicherte Russland der Ukraine vergünstigte Erdgaslieferungen zu.[14] Die Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte lagen im Hafen von Sewastopol neben jenen der ukrainischen Flotte. Anfang 2014 verstärkte Russland die auf der Krim stationierten Soldaten.[15] 
[Krim, Abspaltung von der SowjetunionWikipedia, abgerufen am 01.06.2017]
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siehe auch:
- Krim: Berlin und Moskau streiten über das Wort Annexion (ZON, 03.06.2015)
- Krieg gegen den IS - Das Ende des Pazifismus? (Monitor, WDR, 23.10.2014)

mein Kommentar:
…Und wenn wir genügend Böse um uns herum ausgemacht haben, dürfen wir mit unseren Waffen zur Selbstverteidigung schreiten… Es bleibt uns ja nichts anderes übrig… Mit Putin und dem IS kann man ja nicht reden.
In den USA werden inzwischen Kongreßbeschlüsse zur Wahrheitsdefinition herangezogen!
- Resolution 758 / Ukraine Freedom Support Act (Post, 29.12.2014)(…was unseren Medien zu peinlich ist, deshalb wird hier kaum darüber berichtet.)

Die Krim war nicht annektiert. Professor des Völkerrechts Dr. Merkel. 25.10.14 {16:22}

Veröffentlicht am 19.04.2015
Ein Telefon-Interview mit Professor des Völkerrechts Dr. Reinhard Merkel.
Eine klare und eindeutige Darstellung des Völkerrechts
zum Krim Anschluss, zum Separatismus in der Ost-Ukraine
und zum Militäreinsatz von Kiew.

siehe auch:
 Der Ukraine-Konflikt 2 – Über unterschiedliche Meßlatten und die Verwendung von Sprache am Beispiel der Homosexuellen-Gesetzgebung in Deutschland und des israelisch-palästinensischen Konflikts (21.03.14, zuletzt aktualisiert am 03.09.2014)

ABC's Boston Legal [Speech on America by Alan Shore] {6:48}


Hochgeladen am 09.03.2011
Character Alan Shore, an Attorney, gives an interesting speech on the status quo of the American throng. It is a thought provoking video. The some clips are from the show, some are apparently from unidentified other youtube users, to whom some credit goes, but until I can dig up the names…
Niederschrift von Alan Shores Plädoyer [Folge: Stick It, Episode 19, 2. Staffel] bei
- James Spader's Speech on Boston Legal (911Blogger, 18.03.2006)


Politik ist die Unterhaltungsabteilung des militärisch-industriellen Komplexes. (Frank Zappa)

Es begann mit einer Lüge - 10 Jahre nach dem Irak-Krieg (ZDF) {42:20}

Veröffentlicht am 01.11.2013
Es begann mit einer Lüge - 10 Jahre nach dem Irak-Krieg - Doku/Dokumentation
Ein besonderer Flüchtling beantragte 1999 Asyl in Deutschland. Rafid Ahmed Alwan behauptete, Mitarbeiter einer Anlage im Irak gewesen zu sein, in der chemische Kampfstoffe hergestellt würden. Stundenlang, tagelang wurde er vom BND verhört. Der deutsche Geheimdienst gab die Aussagen an die US-Administration weiter, unter dem Vorbehalt, dass es Zweifel an der Glaubwürdigkeit gäbe. Von den Amerikanern bekam der vermeintliche Zeuge den Codenamen "Curveball", wie jene angeschnittenen Bälle, die beim Baseball kurz vor dem Ziel die Richtung ändern. Die Regierung Bush verwendete seine Aussagen später als Beweis für Bagdads angebliche unerlaubte Waffenprogramme.
Der damalige US-Außenminister Colin Powell präsentierte sie sogar mit nachdrücklichen Zeichnungen im Februar 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat. Das war die Begründung für den Einmarsch der so genannten "Koalition der Willigen" in den Irak. Der Krieg begann am 20. März 2003.
Später stellte sich heraus, dass Curveball die Inhalte seiner Aussagen frei erfunden hatte. Die Weltmacht USA war blamiert. Der Irak war zu diesem Zeitpunkt längst erobert und Saddam Hussein gestürzt. Massenvernichtungswaffen, der eigentliche Grund des Einmarsches in den Irak, wurden nie gefunden. Haben die Geheimdienste versagt, oder waren die Aussagen von Curveball willkommen, um einen Krieg gegen den Irak zu rechtfertigen?
Zehn Jahre nach dem Beginn des Krieges will die Dokumentation "Es begann mit einer Lüge" den Ereignissen im Vorfeld nachgehen. Welche Gründe gab es für die offensichtlichen Unwahrheiten? Warum lehnte es die damalige Bundesregierung unter Schröder und Fischer ab, sich an dem Krieg gegen den Irak zu beteiligen?
Die Dokumentation in Zusammenarbeit mit der BBC zeigt unter anderem, wie die Aussagen eines einzigen Informanten von der Weltmacht USA genutzt wurden, um einen umstrittenen Krieg zu führen. Im Mittelpunkt steht ein langes, exklusives Fernsehinterview mit Curveball.
Anhand der Aussagen von damals Beteiligten wie Joschka Fischer, dem damaligen deutschen Botschafter bei der UN, Gunter Pleuger, und ehemaligen CIA-Mitarbeitern entsteht ein Bild darüber, wer wen benutzt hat, um den Einmarsch in den Irak zu rechtfertigen.

Film von Isabelle Tümena und Frédéric Ulferts

Völkerrechtsbruch - Der Kosovo als Blaupause für die Krim - Schröder 09.03.2014 - Bananenrepublik {7:54}

Veröffentlicht am 12.03.2014
instandgesetzt am 01.06.2017

Freitag, 13. Februar 2015

Heute vor 70 Jahren – 13. Februar 1945: Alliierte Bombenangriffe auf Dresden

Am Faschingsdienstag, 13. Februar 1945 um 21:45 Uhr, wurde in Dresden der 175. Fliegeralarm ausgelöst.[8] Die Menschen begaben sich in die Keller ihrer Häuser oder Wohnblocks und die wenigen vorhandenen Luftschutzbunker.
Die Angriffe begannen bei aufgeklartem wolkenlosem Nachthimmel. Um 22:03 Uhr wurde die Innenstadt von Lancaster-Bombern des No. 83 Squadron, einer „Pfadfinder“-Einheit, mit Magnesium-Lichtkaskaden („Christbäumen“) ausgeleuchtet, zwei Minuten darauf warfen neun britische Mosquitos rote Zielmarkierungen auf das gut sichtbare Stadion am Ostragehege nordwestlich des Stadtkerns. Von 22:13 bis 22:28 Uhr fielen die ersten Bomben. 244 britische Lancaster-Bomber der No. 5 Bomber Group zerstörten die Gebäude mit 529 Luftminen und 1800 Spreng- und Brandbomben mit insgesamt 900 Tonnen Gewicht. Sie gingen südwestlich des Zielpunktes in einem 45-Grad-Fächer zwischen der großen Elbschleife im Westen der Stadt, dem industriell bebauten „Ostragehege“ (heute Messegelände) und dem etwa 2,5 km Luftlinie entfernten Hauptbahnhof nieder.
In diesen 15 Minuten wurden drei Viertel der Dresdner Altstadt in Brand gesetzt. Gezielte Treffer einzelner Gebäude waren bei diesen Nachtangriffen der RAF weder beabsichtigt noch möglich. Vielmehr sollte ein Bombenteppich die gesamte Innenstadt großflächig zerstören. Die Flammen der brennenden Innenstadt nach der ersten Angriffswelle waren im weiten Umkreis am Himmel zu sehen. Manche Brände loderten noch vier Tage lang. (Erste Angriffswelle in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar, Luftangriffe auf Dresden, Wikipedia)
Diese Angriffe verstärkten erheblich die Kritik an der Luftkriegsführung der Westalliierten seit 1942, besonders an der britischen Area Bombing Directive. Historiker diskutieren bis heute, ob diese Flächenbombardements militärisch notwendig und zweckmäßig waren und ob sie ethisch und rechtlich als Kriegsverbrechen zu werten sind.
- Angriff auf Dresden – „Ich bedauere die Zerstörung aufrichtig“ (Frederick Taylor, junge Freiheit, 13.02.2015)

Feuersturm Dresden [32:56]

Veröffentlicht am 24.02.2014
„Reported in the spring of 1945 in the Army newspaper The Stars and Stripes, with the front page headline: '250,000 Nazis killed."

Over two days and nights in February 1945 British and American bombers turned the city into a sea of flames and rubble. The victims - mostly women and children - died in savage firestorms whipped up by the intense heat of 2,400 tons of high explosive and 1,500 tons of incendiary bombs. The same wie could found in japan, corea, vietnam, iraq, afganistan, and so on. Maybe the next liberated people wich can be lucky burnded alive to ashes are the iranian people.

Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/artic...
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Dresden
"What we want to do in addition to the horrors of fire is to bring the masonry crashing down on the Boche, to kill Boche and to terrify Boche' 'Bomber' Butch Harris

The strafing of columns of refugees by both American and British fighter planes was par for the course: "it is said that these [zoo] animals and terrified groups of refugees were machine-gunned as they tried to escape across the Grosser Garten by low-flying planes and that many bodies riddled by bullets were found later in this park" (Der Tod von Dresden, Axel Rodenberger, 25 February 1951). In Dresden, "even the huddled remnants of a children's' choir were machine-gunned in a street bordering a park" (David Irving, The Destruction of Dresden). "I think we shall live to rue the day we did this, and that it [the bombing of Dresden] will stand for all time as a blot on our escutcheon" (Richard Stokes, M.P.).

'... the long suppressed story of the worst massacre in the history of the world. The devastation of Dresden in February, 1945, was one of those crimes against humanity whose authors would have been arraigned at Nuremberg if that court had not been perverted. Rt. Hon. Richard. H.S. Crossman, MP, Labour Government Minister.

Colonel Robin Olds.
His career suffered because of his outspoken criticism. I suspect that he knew the real reason for the so-called "strategic bombing." It is was GENOCIDE."

F. J. P. Veale schreibt über den Luftangriff auf Dresden (Advance
to Barbarism, Appleton, Merrymeade Publishing Co. & C. C. Nelson
Company, deutsche Ausgabe Der Barbarei entgegen, Hamburg 1954):
„Stundenlang wogten die Menschenmassen der obdachlosen und hilflosen
Flüchtlinge straßauf, straßab hin und her, um in einer ihnen
fremden Stadt inmitten explodierender Bomben, brennenden Phosphors
und stürzender Häuser vergeblich Rettung zu suchen."
Die amerikanische und die britische Luftwaffe bombardierten alle
deutschen Städte und töteten durch Phosphor und Napalmbomben,
die sie über die Städte regnen ließen, über eine Million friedlicher,
ziviler deutsche Bürger, vorwiegend Frauen und Kinder.
Der amerikanische General Patton bekannte, daß die unablässigen
alliierten Vernichtungs-Luftangriffe auf die deutschen Städte, mit
dem Ziele, die deutsche Zivilbevölkerung zu treffen, „rechtwidrig"
waren.

Dresden war gezielter und geplanter Massenmord, das wusste man auch schon vor den exzellenten Recherchen von David Irving.

Die Abstände zwischen den Bombardierungen hat man bewusst gewählt, damit auch das Feuerwehr- und Rettungspersonal aus anderen Ortschaften die zur Hilfe kamen mit ermorden konnte.
Augen auf du hast vergessen zu erwähnen, das Zivilisten die sich retten konnten gezielt durch Tiefflieger mit ihren Maschinengewehren nieder gemacht worden.

Meine Oma sprach leider nie darüber mit uns Enkeln, dass ihre ganzen Verwandten die man nach Dresden evakuierte dort wie so unzählige andere umkamen. Meine Oma und wenige ihrer Angehörigen hatten das Glück, dass sie nach Halle usw. evakuiert wurden.

http://www.youtube.com/watch?v=kixUBr...

DIE MÜTTER VON DRESDEN

Als sie in Nürnberg saßen,
die Großen zum Gericht,
fragten in Dresden die Mütter:
Ruft man uns nicht?
Aus den Kellern wollen wir kriechen
und starren in euer Gesicht.
Wir Rest der Mütter von Dresden;
die anderen leben ja nicht.

Unmenschliches zu ahnden,
so sagt ihr, sei eure Pflicht!
Da sind wir!
Bessere Zeugen findet ihr nicht!

Wir starrten in unser Kinder
verkohltes Angesicht.
In unseren Fingern zerfiel er,
den wir geboren ins Licht.

Zu Nürnberg, ihr Großen,
nun saßt ihr zu Gericht.
Ruft ihr die Mütter
von Dresden nicht?

Heinrich Zillich
ein Siebenbürger.

- Bomben aufs Abendland (Dietmar Süss, ZEIT Online, 13.02.2015) 
Bis heute bestimmt die NS-Propaganda das Erinnern an die Zerstörung Dresdens vor 70 Jahren.


Sieben Tage und acht Nächte lang stand die Stadt in Flammen. Ihre Menschen wurden verbrannt, erschlagen, vergiftet. Die berstenden Mauern begruben 135.000 Tote, 75.000 mehr als in Hiroshima. Sodom in Sachsen überschrieb der Spiegel im Juni 1963 seine Geschichte über das neue Buch des britischen Historikers David Irving, in dem es um den "Untergang Dresdens" am 13. und 14. Februar 1945 ging. Geradezu biblisch sei das Ausmaß der Zerstörung gewesen, ein "sinnloser Terrorakt". Mit anderen Worten: Die wahren Opfer des Zweiten Weltkriegs – das konnten nur die Deutschen sein.

Das Buch Irvings, der sich später zum Holocaust-Leugner weiterentwickelte, machte tatsächlich Schlagzeilen, in Deutschland wie in England. Denn es schien Belege dafür zu liefern, wie das friedliche und wehrlose "Elbflorenz" Opfer alliierter Barbarei und einer mörderischen Luftkriegsstrategie geworden sei. Irving präsentierte auch die Schuldigen: Arthur Harris, Oberbefehlshaber der Royal Air Force, und Premier Winston Churchill.


Hellstorm - The Dresden Holocaust [18:00]

Veröffentlicht am 11.02.2015
More people died in the fire bombing of Dresden on February 13th to 14th, 1945 than in the nuclear bombings of Hiroshima and Nagasaki combined. Holocaust (noun) - "Great destruction resulting in the extensive loss of life, especially by fire."
For more information: http://hellstormdocumentary.com
Buy the book & learn more: http://www.amazon.com/Hellstorm-Death...

[Doku] ZDF-History: Die Wahrheit über Dresden (HD) [42:22]

Veröffentlicht am 27.02.2015
Vor 70 Jahren, vom 13. bis 15. Februar 1945, wurde Dresden durch alliierte Luftangriffe in weiten Teilen zerstört. Das Gedenken an die Toten wurde immer wieder politisch instrumentalisiert, die Zahl der Opfer und der Verlauf der Luftangriffe dabei sehr unterschiedlich dargestellt, je nach politischem Lager. Im Auftrag der Stadt Dresden hat eine Historikerkommission in mehrjähriger Forschung ermittelt, was tatsächlich im Februar 1945 in und über Dresden geschah. ZDF-History zeigt die dramatischen Ereignisse jener Tage und die Ergebnisse der akribischen Suche der Historiker nach der Wahrheit.

Brzezinski: Die einzige Weltmacht! Jetzt kostenlos downloaden

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uncutnews.ch
Am 13.02.2015 veröffentlicht 
14.02.2015: Zbigniew Brzezinskis Buch:
"Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft"
Jetzt zum Downloaden. Geostrategen und Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski Dokumentiert Amerikas Griff nach der Weltherrschaft und beschreibt deutlich, um was es in der Ukraine tatsächlich geht! Buch überall vergriffen. Jetzt vollständiges PDF auf Deutsch. Download hier: http://x2t.com/401697 oder hier:http://x2t.com/348731 Englische Version: http://x2t.com/348112
Quellen:
Egon Bahr: http://x2t.com/348154
Sahra Wagenknecht: http://x2t.com/348155
Dirk Müller: http://x2t.com/348156
Übrige Quellen, Bilder und Videos etc. von Privat oder
im YT-Video gekennzeichnet (auch zum selbergoogeln etc).
Leider ändern sich neuerdings die URL-Adressen der Quellen
ständig, deshalb schreiben wir jetzt die Quellen direkt ins
Video. Somit kann jeder jederzeit die Quellen auch später
noch überprüfen!
Music from Youtube:
Hero Theme, On the Tipp
Music from the Magix Programm VDL 2013:
The Awakening
MAGIX licence conditions, in english and german:
http://pro.magix.com/en/eula.1599.html
http://pro.magix.com/de/eula.1598.html
Danke an: Jürgen und Birgit http://x2t.com/348113

Donnerstag, 12. Februar 2015

Englishman in New York

Sting - Englishman In New York [4:27]  Text

Hochgeladen am 11.01.2011
Music video by Sting performing Englishman In New York. (C) 1987 A&M Records

Kosovo – die labile Freiheit eines "failed state"

Es ist Augenwischerei zu glauben, dass aus dem einstigen Kriegsgebiet ein stabiler oder sogar prosperierender Staat geworden ist. Den Verantwortlichen in Pristina ist dieses Problem aber ganz recht.

Im Schatten der Euro-Krise kaum beachtet, hat in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, eine historische Stunde geschlagen. Das Parlament des ehemaligen UN-Protektorats feierte die Entlassung in die volle Souveränität.

Seit Kriegsende im Sommer 1999 bestimmten ausländische Experten und Militärs die Geschicke der ex-jugoslawischen Provinz. Künftig werden sich zumindest offiziell keine von der internationalen Gemeinschaft entsandten Technokraten mehr einmischen, wenn der kleine Staat über seine Zukunft entscheidet.

Gescheitertes Projekt

Wenn die EU an diesem geschichtsträchtigen Tage eine ehrliche Analyse wagen würde, müsste sie zu dem unangenehmen Ergebnis kommen, dass das Projekt Kosovo in weiten Teilen einen "failed state" hervorgebracht hat – trotz der 3,3 Milliarden Euro, die seit 1999 allein aus EU-Töpfen auf den Balkan geflossen sind.

Trotz des Einsatzes von Zehntausenden Soldaten, die dort einen weitgehenden Frieden garantiert haben. Trotz unzähliger Konferenzen und Brüsseler Diplomatenkunst, um die auf die Macht pochenden Serben mit Zuckerbrot und Peitsche im Zaum zu halten.

Es ist Augenwischerei, zu glauben, dass das einstige Kriegsgebiet den Schritt zu einem stabilen oder sogar prosperierenden Staat gemacht habe. Noch immer ist fast jeder Zweite ohne Arbeit, ein Drittel der Menschen lebt unter der Armutsgrenze.

mehr:
- Kosovo – die labile Freiheit eines "failed state" (Stefanie Bolzen, Welt, 10.09.2012)

mein Kommentar: Jetzt wissen wir, was auf die Ukraine zukommt…

Sonntag, 8. Februar 2015

Der deutsch-französische »letzte Versuch«

Wir Deutschen sind ein geduldiges Volk. Wir meckern über die Regierung, wünschen sie zum Teufel, wir stürzen sie aber nicht, sondern machen einen auf Wiederwahl – nach vier Jahren. Ob neben Frau Merkel ein Guido rumkaspert, oder ein Siggi Pop den deutschen Volkscharakter erklärt, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Aber das reiche Volk ist noch nicht hysteric enough, um diese Arroganz der Macht abzuwählen. So warten wir geduldig auf unseren Tsipras und unsere Podemos. Bis es so weit ist, geht alle Macht von Obama aus. Europa kann jetzt auslöffeln, was uns die USA mit 5 Mrd. US-Dollar in der Ukraine eingebrockt hat. Gerade ins Netz gestellt: Der letzte Regierungschef unter Janukowitsch, Nikolai Azarow, berichtet wie das damals war.
mehr:
- Hollande und Merkel bei Putin (AltermannBlog, 06.02.2015)
- Der russische Hebel: Warum die Ukraine nicht zur Ruhe kommt (Moritz Gathmann, Krautreporter, 03.02.2015)
- Im beim alten Mann verlinkten Gespräch mit Prof. Reinhard Merkel (sehr empfehlenswert) spricht dieser von einem »suggestiven Überschuß an Empörung« und vergleicht das Verhalten Rußlands auf der Krim mit dem Angriff der »Willigen« auf den Irak: »Ich mißbillige die Doppelzüngigkeit des Westens«.

Propagandisten in Nadelstreifen

Einer meiner liebsten jährlichen Beschäftigungen ist das Lesen der Teilnehmerliste der Münchner Sicherheitskonferenz, die früher – zutreffender – Wehrkundetagung hieß. Was sich da in München versammelt ist schon ein sehr illustres Völkchen. Da taucht der Poroschenko auf (der ist auch lieber im noblen München als im pleiten Kiew), aber auch der Rudolf Scharping (aus Dankbarkeit, dass er damals mit im Kosovo gezündelt hat?), oder der McCain, der dann seinem Freund Cem Özdemir mal wieder die Hand schütteln kann. Das Geld ist genau so gut vertreten, wie die Waffenschmieden. Also alle, die an Kriegen – ich meine, an der Sicherheit – verdienen, lassen sich in München blicken. Auch ein Freiherr, mit dem Vornamen Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester, gibt sich die Ehre. Sogar die Prozesshansel schlagen auf und beweisen, dass die Anstalt nicht so falsch lag. Überhaupt, man soll sich diese Liste ausdrucken und neben den Fernseher legen. Wenn dann gewisse Köpfe kommentieren, Nachrichten “geklebt” werden oder in Talgschaus manche ihre bescheidene Meinung kundtun und man sich fragt, weshalb da einer solche gequirlte Scheiße erzählt, dann findet man in 80% der Fälle diesen Namen auf der Liste wieder. Die Mietmäuler des militärisch-industriellen Komplexes, vor dem Eisenhower in seinen letzten Jahren gewarnt hat, sind dort zahlreich versammelt. Auch die grüne Gegenpäpstin freut sich unter ihresgleichen zu sein. Ihre Befürwortung eines Militäreinsatzes findet unter diesem Publikum wohl einhellige Zustimmung. Wer solche Meinungen vertritt, darf im nächsten Jahr wiederkommen.
mehr:
- Münchner Unsicherheitstagung 2015 (AltermannBlog, 07.02.2015)

Das Elend Afrikas am Beispiel Mugabe

Mein Lieblingskontinent ist Afrika. Meine erlebnisstärkste Tour war die Durchquerung des Kontinentes von Kapstadt bis Kairo. Mein Lieblingsland ist Namibia. Mit dessen Geschichte habe ich mich intensiv befasst und habe – wie könnte es anders sein – eine etwas dezidiertere Meinung als die “Historiker”, die modisch all das nachplappern, was gerade so in ist und es sich auf dieser Welle gut leben lässt. Das gilt nicht nur für die blödsinnige Völkermordthese an den Hereros, sondern auch in anderen Bereichen. Nachplappern statt hinterfragen. “Viele Deutsche seien nahezu süchtig, dem gruseligen Märchen vom ersten deutschen Genozid Glauben zu schenken, um sich dafür entschuldigen zu können” hat Schneider-Waterberg mal geschrieben und der Mann kennt mehr von Land und Leute als die akademischen Trockenschwimmer, die einen Anspruch an Geschichte haben, der mir den Atem verschlagen hat: Wenn ein Henning Melber sagt: „Wir reklamieren dabei weder Neutralität noch Unparteilichkeit, sondern das genaue Gegenteil“, dann kann ich mir seine Ergüsse zum angeblichen Völkermord an den Hereros in Namibia sparen. Da wird Geschichte zur Geschichtsshow ohne Wahrheitsanspruch und Historie zur Beliebigkeit. Der Mann ist Mitglied der SWAPO. Was soll der denn sonst schreiben?
mehr:
- Das Elend Afrikas am Beispiel Mugabe (AltermannBlog, 02.02.2015)
Simbabwe-Land in Ruinen 1/3 [9:57]

Hochgeladen am 27.01.2010
Allein die Zahlen waren unfassbar: offiziell 231 Millionen Prozent Inflationsrate. Ein US-Dollar entsprach noch vor kurzem 100.000.000.000.000 Simbabwe-Dollar. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 94 Prozent und immer noch herrscht Cholera.
Und das in einem Land, das nach seiner Unabhängigkeit 1980 als einer der Hoffnungsträger auf dem afrikanischen Kontinent galt, ein Land mit einem Mut machenden Herrscher: Robert Mugabe. Doch: Als sich Robert Mugabe von der ehemaligen Kolonialmacht Großbritannien verraten fühlte, fing er an, die Farmen der weißen Simbabwer zu besetzen. Tausende wurden vertrieben, die Farmen aber keineswegs an hoffnungsvolle schwarze Farmer verteilt, sondern an Minister und Generäle, die das Land brachliegen ließen. Das wirtschaftliche Rückgrat Simbabwes wurde gebrochen.
1999 wurde eine Oppositionspartei gegründet, die "Bewegung für den Demokratischen Wandel", kurz "MDC". Ihre Mitglieder wurden verfolgt, geschlagen und gefoltert. Auch ihr Vorsitzender, Morgan Tsvangirai. Der ist seit dem 11. Februar 2009 Premierminister des Landes, teilt sich zumindest offiziell die Macht mit Robert Mugabe. "Auslandsreporter" reist durch ein Land, das langsame und winzige Fortschritte macht. Südafrikanische Hilfsgelder flossen, aber keine des Westens. Der will erst einmal wissen, ob die Regierung der nationalen Einheit hält. Unterdessen gehen die Farmbesetzungen weiter.