Donnerstag, 31. Mai 2018

Mordinszenierung in der Ukraine

Nach der Mordinszenierung - Ein Gastkommentar

Erfahrung zählt. Aus der Inszenierung um den angeblich geplanten Mord an dem ukrainischen Blogger Arkadi Babtschenko ging nur Europas Dienst ältester Außenminister unbeschädigt hervor: Sergej Lawrow reagierte auf die Nachricht über den angeblichen Mord am Mittwoch sichtlich gelassen. Es sei traurigerweise Mode geworden, so Lawrow, nach solchen Vorfällen sofort Russland zu beschuldigen. Das liege daran, dass sich die Ukraine "einer völligen Straffreiheit seitens ihrer westlichen Aufpasser" erfreue.

Während westliche Journalisten und Politiker sich wie üblich überschlugen, um durch nichts belegte Anschuldigungen Richtung Russland zu schicken, stellte sich die Angelegenheit als undurchsichtige Intrige des ukrainischen Geheimdienstes SBU heraus. Am schwersten dürfte dieser Vorgang das aktuelle deutsche Staatsoberhaupt beschädigt haben. Sichtlich erschüttert hatte Steinmeier am Mittwoch in Kiew die "brutale Art und Weise" des angeblichen Mordes verurteilt. Nun ist Steinmeier das Gespött auf unterschiedlichen Internetplattformen.

Dabei hatte der SPD-Mann schon Vorsicht walten lassen und sich gehütet, mit dem Finger in irgendeine Richtung zu zeigen. Er wies darauf hin, dass dies leider nicht die erste derartige Tat gewesen sei und leider habe sie nicht zum ersten Mal einen Journalisten getroffen. Der Bundespräsident sagte, er hoffe, dass eine "umfassende Aufklärung der Tat" möglich sei. Damit verwies er bereits diplomatisch darauf, dass dies in der Ukraine keineswegs die Norm darstellt.

Die folgenden Ereignisse dürfte Steinmeier unangenehm an die Vorgänge im Februar 2014 erinnert haben, als er persönlich ein Abkommen zwischen der damaligen Opposition und dem Präsidenten Janukowitsch aushandelte. Keine 24 Stunden später hatte die vom Westen unterstützte Opposition den Text zur Makulatur gemacht und einen gewalttätigen Umsturz eingeleitet. Seitdem haben sich die Zustände in der Ukraine keineswegs verbessert. Einklagbare Menschenrechte existieren nicht, vielerorts üben rechtsradikale Milizen eine Gewaltherrschaft aus, aus dem Sozialstaat wird Kleinholz gemacht, das Sagen haben der IWF und die internationalen Geldgeber, die mit vielen Milliarden das Überleben der Poroschenko-Regierung sichern.

mehr:
- Medien in der Ukraine: Die Schock-Strategie (Malte Daniljuk, Telepolis, 30.05.2018)

siehe auch:
- Ein journalistischer Gau (Marcus Klöckner, NachDenkSeiten, 02.06.2018)

mein Kommentar:
Wahrscheinlich sind News in der Ukraine verboten, da gibt‘s nur Fake-News:
Das erinnert mich an den gepanzerten russischen Konvoi, der teilweise zerstört und den Flughafen von Donezk, der mit Atomgranaten beschossen wurde. Das ist einfaches Spiel für Journalisten und kein Gau! Alles aus der Ukraine, was nicht durch die Weißhelme oder die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (da unten ist der IS inzwischen arbeitslos geworden) bestätigt wurde, einfach nicht glauben!
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US-Prediger will weniger Kerosin verbrauchen

Seine bisherigen drei Privatflugzeuge reichen dem US-Fernsehprediger Jesse Duplantis nicht - weshalb er jetzt an seine Anhängerschaft appelliert, ihm eine neue Maschine zu bezahlen. Wenn Jesus heute auf der Welt wäre, "würde er keinen Esel reiten", sondern zur Verbreitung des Evangeliums im Flugzeug um die Welt reisen, sagt der 68-Jährige in einem Webvideo, das US-Medien weiterverbreiten.
mehr:
- US-Prediger will Spenden für vierten Privatjet (n-tv, 30.05.2018)

Televangelist says God told him he needs a $54 million jet {1:11}

Am 30.05.2018 veröffentlicht 
CBS This Morning
Louisiana televangelist Jesse Duplantis is asking his followers for donations to buy a $54 million private jet. He is the second prominent televangelist this year to preach the virtues of a private plane. Tony Dokoupil reports.

Da fällt mir grad ein:
Heute nacht erschien mir Gott und befahl mir, mit einem Privatjet um die Welt zu fliegen. Macht schon mal Euer Geld locker!

Illegaler »Spiderman« aus Mali darf in Frankreich bleiben

🇫🇷 Spiderman of Paris: Malian saves toddler from balcony in France | Al Jazeera English {1:19}

Am 29.05.2018 veröffentlicht 
Al Jazeera English
A star was born over the weekend in France. Mamoudou Gassama, an immigrant from Mali, scaled a building in Paris on Saturday night and saved a child who had been dangling from the fourth floor of a building. The act earned him the nickname "Spider-Man" and many in France consider him a hero.
Al Jazeera's Natacha Butler reports from Paris.
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EU weiter auf Brzezinskis Chessboard-Kurs: Ukraine – Too big to fail

Rituell wird auf die Bekämpfung der Korruption hingewiesen. Gestern wurden ein kremlkritischer russischer Journalist in Kiew und ein ukrainischer Politiker ermordet
Die Stützung der Ukraine scheint mittlerweile nicht nur eine geostrategische Strategie zu sein, Russland weiter einzudämmen, sondern auch eine Logik zu folgen, die in der Finanzkrise deutlich wurde. Die Ukraine, in die schon viele Milliarden an Krediten geflossen sind, obgleich sie weiter ein korruptes Land ist, das von einem Oligarchen mit eigenen Gewinninteressen gelenkt wird, ist "too big to fail", um sie jetzt fallenzulassen.
Unter einem Oligarchen als Präsidenten, der es nicht einmal für nötig befand, sich von seinen Unternehmungen zu trennen, wozu auch ein Fernsehsender gehört, und der sein Geld mit einer Fake-Firma auf den British Virgin Islands sicherte, ist die Bekämpfung der Korruption ein Kampf gegen die Windmühlen. Wenn Poroschenko versprach, dass es keine Oligarchen mehr geben wird, aber selbst im Amt bleibt und höchstens konkurrierende Oligarchem bekämpft, ist das ein beredtes Zeugnis für die Missstände. Seit Jahren mahnen daher die Kreditgeber rituell größere Anstrengungen an, die Korruption zu bekämpfen. Das wird von der Regierung auch simuliert, ebenso wie die Umsetzung der Minsker Abkommens, aber es geht kaum etwas voran. Noch fehlt etwa die Einrichtung eines unabhängigen Korruptionsgerichts.
Jetzt hat die EU wieder einem Kredit von einer Milliarde an die Ukraine zugestimmt, auch wenn die Bedingungen dazu nicht erfüllt wurden. Entschieden haben die EU-Botschafter, aber man kann davon ausgehen, dass das EU-Parlament und die EU-Kommission zustimmen werden. Dafür wurde wieder einmal gesagt, dass weitere Kredite davon abhingen, dass die Korruption bekämpft und das Abkommen mit dem Weltwährungsfonds umgesetzt wird. Bislang wurden Kredite in Höhe von 2,8 Milliarden Euro gewährt. Auch die Beachtung demokratischer Mechanismen und der Menschenrechte würden zur Beurteilung herangezogen.
Dass die Korruption bekämpft wird, dafür sind die Chancen gering, da 2019 Wahlen anstehen und die politische Klasse in der Ukraine weitgehend abgelehnt wird. Keine Partei kann nach Umfragenviel mehr als 10 Prozent erwarten. Viele wollen nicht wählen oder sind unentschieden, Poroschenko landet mit etwas mehr als 12 Prozent an vierter Stelle (wenn man die Bürger berücksichtigt, die wählen wollen), am meisten Chancen hat weiterhin Julia Tymoshenko, die aber auch nur auf 16 Prozent käme. Poroschenko erklärt gleichwohl, dass bis zur Wahl eine "Anti-Korruptions-Infrastruktur" eingeführt wird, zumal man schon "extrem wirksame Maßnahmen" eingeführt habe.
Politisch spricht dies für große Instabilität, die wenig Vertrauen entstehen lassen sollte, eine weitere Milliarde in die Regierung zu investieren. Die EU will mit dem Kredit die Finanzbedürfnisse der Ukraine für 2,5 Jahre garantieren, um die wirtschaftliche Stabilisierung und ein Programm struktureller Reformen zu unterstützen, wie gesagt wird. Glauben wird man daran wohl realistischerweise nicht, zumal die EU selbst sagt, dass der IWF für 2018 und 2019 eine Finanzierungslücke von 4,5 Milliarden US-Dollar sieht. Im April hatte die Ukraine einen Kredit über eine Milliarde US-Dollar vom IWF erhalten. Bislang wurden damit 8,6 Milliarden bewilligt, vorgesehen waren eigentlich 17,5 Milliarden. Man ist also skeptisch.
mehr:
- EU versenkt eine weitere Milliarde Euro in die Ukraine (Florian Rötzer, Telepolis, 30.05.2018)
Zur Ermordung eines Journalisten:
- Nervenkrieg der Geheimdienste – Inszenierter Journalistentod wirft Fragen auf (n-tc, 30.05.2018)

Dirk Müller: Sie sollten uns mehr Intelligenz zugestehen! USA hat Interessen in der Ukraine! {14:55}

Am 06.11.2014 veröffentlicht 
uncutnews.ch
6.November 2014:Kleiner Ausschnitt aus: "Die Montagsgesellschaft diskutiert die Ukraine-Krise u.a. mit Dirk Müller und Willy Wimmer Dr. John C. Hulsman (US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Politik-Experte) John Hulsman: http://x2t.com/330783 und http://x2t.com/330784
und http://x2t.com/330785
Ganze Veranstaltung hier: http://x2t.com/330786  
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Das 1997 erschienene Buch „Die einzige Weltmacht“[4] des polnisch-amerikanischen Politikwissenschaftlers und Geostrategen Zbigniew Brzeziński ist eine Blaupause für die Weltpolitik der USA in den letzten Jahrzehnten, deren Ziel es ist, sowohl China als auch Russland strategisch einzuengen. Man fürchtet Russlands Erstarken(S.62) und Chinas Streben nach „höheren Zielen“ (S. 63). In diesem Ringen um die Weltmacht ist die Ukraine ein Dreh- und Angelpunkt von zentraler Bedeutung. Ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat trägt zur Umwandlung Russlands bei. „Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr“, so Brzeziński. (S.65)

Brzezińskis Prognose lautete schon 1997: „Irgendwann zwischen 2005 und 2010 sollte die Ukraine für ernsthafte Verhandlungen sowohl mit der EU als auch mit der NATO bereit sein, insbesondere wenn in der Zwischenzeit bedeutende Fortschritte bei seinen innenpolitischen Reformen vorzuweisen sind und es sich deutlicher als ein mitteleuropäischer Staat ausgewiesen hat.”(S.109) In diesem Prozess – wenn es denn nicht anders geht – muss Russland in seine Schranken gewiesen werden.

Zu den geostrategischen Imperativen gehören die Militärstützpunkte der USA in 156 Ländern von insgesamt 193 Staaten weltweit. Experten schätzen die Anzahl auf knapp 1.000[5] , Russland hat dagegen 20, zu denen natürlich die in Syrien und auf der Krim gehören. Die Anzahl der im Ausland stationierten amerikanischen Soldaten liegt bei über 250 000. Im Jahr 2016 beliefen sich die Militärausgaben der USA auf rund 611 Milliarden US-Dollar, die Russlands auf 69,2.[6]
[Warum ein Atomkrieg wahrscheinlich wird, Bigitte Pick, NachDenkSeiten, 07.11.2017]
siehe auch:
- Brzezinski spielt wieder Ukraine-Schach (Rüdiger Göbel, SputnikNews, 30.06.2015)
- Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014)

Endlich: Die Gniffke-Truppe wird von Bräutigam und Klinkhammer ordentlich abgewatscht

Die Tagesschau betreibt viel Aufwand, um davon abzulenken, was sie alles verschweigt.

Die Tageschau, das Urgestein unter den deutschen Fernseh-Informationssendungen, ist ein Fels in der Brandung: pünktlich, sachlich, absolut zuverlässig. Oder? Ein zweiter Blick lohnt sich in diesem Fall. Und da wird jeder, der nicht unter unheilbarer Russland-Phobie leidet, Heiko Maas für die deutsche Polithoffnung unserer Zeit hält und Saudi-Arabien für einen absolut integeren Verbündeten, doch langsam misstrauisch. Wollen uns die Nachrichten-Macher eigentlich für so dumm verkaufen wie sie selbst offenbar sind?


Guck mal, Nachbar, wie niedlich: „Die Programme der ARD 

haben der Allgemeinheit einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben.“ (1) Das ist der gesetzliche Programmauftrag für das Erste Deutsche Fernsehen. Herrlich vielversprechend, ne? Den Satz könnte glatt einer deiner Ober-Sozn verfasst und sich gedacht haben: „Je anspruchsvoller formuliert, desto eher wird nix draus.“ Wenn´s mal richtig klappert im Karton, wie jetzt beim „Ausstieg“ der USA aus dem „Atomdeal mit Iran“, dann bringt der öffentlich-rechtliche Qualitätsjournalismus höchstens noch transatlantische Nabelschau.

Auf einen vorgeblichen „Hintergrundbericht“ über Trumps Abenteuerpolitik verschwendete „Tagesschau.de“ sage und schreibe 930 Wörter in 18 Absätzen (2). Motiv und Zielsetzung dieser US-Politik aufzuzeigen schaffte ARD-aktuell trotzdem nicht. Weder im Netz noch in ihren TV-Sendungen.

Trump-Zitate in Bild und Wort, televisionäre Zwiegespräche der Tagesthemen-Moderatoren mit den Korrespondenten in Washington, Teheran und Moskau sowie Interviews mit Frankreichs Staatspräsident Macron und dem deutschen Außenministerdarsteller Maas (3): Damit schickten die Tagesthemen klassisch kleinkarierte Standardware über ein Weltereignis in die bundesdeutschen Wohnstuben: die äußeren Erscheinungen seiner Politik darstellend, nicht aber die Ziele und Beweggründe des US-Präsidenten und der übrigen Akteure.

Ist dir irgendeine Nachricht erinnerlich, dass der Bruch des Atomabkommens mit Iran nur einen Vorwand für den Krieg um Irans Gasreserven und den Energiemarkt Europas (4) liefert? Oder gar irgendein Hinweis darauf, dass der Weltherrscher USA seinen global sichtbar werdenden Einflussverlust mit gesteigerter Aggressivität aufzuhalten versucht, ganz im Profitinteresse seines militärisch-industriellen Komplexes? Das „Flaggschiff der ARD“, die Tagesschau, hält brav transatlantischen Kurs.


Grundregel im guten Nachrichtenjournalismus, lieber Nachbar: Wenn ein komplexes politisches Manöver schwer einzuschätzen ist, musst du die Perspektive wechseln. Das macht ARD-aktuell aber nicht. Sie guckt nur durch die transatlantische Brille.

Kannst du dich noch erinnern? Trumps Amtsvorgänger Obama hatte den Schwerpunkt der US-Außenpolitik in den pazifischen Raum verlagert: „‚Pivot to Asia‘ – Der Feind heißt China“ (5). Ein Machtspiel unter Nutzung traditioneller Gegensätze zwischen Japan, VR China, Korea, Philippinen, Vietnam, Taiwan, Indonesien, Myanmar, Indien, Pakistan. Effekt: Nordkorea trieb seine Atombewaffnung voran. Die VR China beanspruchte die Hoheitsrechte über die Inseln im Südchinesischen Meer. Es häuften sich gefährliche militärische Zwischenfälle. Washington hatte mit diesen Brandherden die Rechtfertigung für seinen riesigen „Verteidigungshaushalt“ von 700 Milliarden US-Dollar. Der militärisch-industrielle Komplex der Supermacht erzielte die verlangten Profitraten.



Der Etat des Pentagon ist größer als die​ gesamten Verteidigungsausgaben der restlichen Welt.

Darüber erfuhrst du in den Nachrichten der Wunderlampe wenig bis nichts. Auch nicht, dass der unmäßige militärische und handelspolitische Druck der USA in Fernost Emanzipationsbestrebungen wachrief. Die Philippinen wandten sich der VR China zu und einigten sich unerwartet schnell über den Verlauf der Seegrenze(6). Die Verständigungsbereitschaft der beiden Teile Koreas wurde als freudige Überraschung gefeiert und für Denkfaule als Erfolg der wüsten Kriegsdrohungen Trumps gegen Pjöngjang dargestellt. Mag er sich mit diesen Federn schmücken. Das deutsche TV-Publikum hatte dagegen Anspruch darauf, mit qualifizierteren Informationen bedacht zu werden.

Zum Beispiel hätte es erfahren müssen, dass sich die VR China, Nordkorea, Südkorea und Japan über alle ihre tiefen historischen Gegensätze hinweg auf friedliche Zusammenarbeit verständigt haben (7). Man reibt sich die Augen: Ja, auch Japan will mitwirken. Da deutet sich ein friedenspolitischer Schwenk der zweit- und der drittstärksten Wirtschaftsmacht der Welt an, China und Japan bewegen sich aufeinander zu, und die USA müssen Kulisse bleiben. Innerhalb eines Monats gab es gleich zwei Treffen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping mit seinem nordkoreanischen Kollegen Kim Jong Un (8). Und es war Xi, der Nordkorea zu konstruktiverZusammenarbeit und zur Aufgabe seiner Nuklearpolitik bewogen hatte, diskret und freundschaftlich schon in der ersten Begegnung am 27. März in Beijing. Die deutschen Hofmedien munkelten da nur faktenfrei und im besten Stil ihres Russlandschmähs von einem „gepanzerten Sonderzug“ aus Nordkorea(9).



Da nun in Fernost der Druck aus dem Kessel ist, brauchen die USA einen neuen Brandherd, damit weitere Steuer-Milliarden in ihren Militärhaushalt und somit an Kriegsindustrie und Banken fließen können.

Die Geldelite lässt sich auch befriedigen, wenn im Mittleren Osten ordentlich eingeheizt wird. Iran. Das liegt zudem im Interesse Israels – und keiner hat größeren Einfluss auf Washingtons kriegsbereite Außenpolitik. Darauf geht die ARD-aktuell lieber gar nicht erst ein.

Komm, Nachbar, guck in die Wunderlampe. Da siehste, wie die Zamperonis und Miosgas mit ihren Interviewpartnern über US-Präsident Trumps ach so irrationale Entscheidung schwadronieren. Wie notwendig es nun sei, dass aber die anderen Vertragspartner des Atomabkommens „vernünftig“ blieben und zu ihrer Verpflichtung stünden.

Merkst du was? Keiner dieser begnadeten Interviewer fragte nach der „Vernunft“ der französischen, britischen und deutschen Politik: Einerseits mit großer Geste auf Bewahrung des Atom-Abkommens mit Iran pochen und andererseits gemeinsam mit den USA die iranischen Hilfstruppen in Syrien bombardieren? Wie bescheuert muss man wohl sein, um diesen Widerspruch zu ignorieren? Das Wort „Völkerrechtsbruch“ kam jedoch bei ARD-aktuell in diesem Zusammenhang nicht vor. Das Wort „Kriegsverbrechen“ erst recht nicht.

Zu intelligenten Fragen langt es einfach nicht.



Wäre Tumbheit strafbar, kämen solche Qualitätsjournalisten in Deppenhaft.

Maas? Das Dum-Dum-Geschoss der deutschen Diplomatie? Welch ein Glück für den kleinen Gernegroß, dass die „Tagesthemen“ sich nicht schon in der gleichen Sendung auch an den russischen Außenminister wandten, Lawrow nicht einmal indirekt zitierten. Zum Beispiel mit seiner Bemerkung, Trumps Vertragsbruch könne durchaus mit Sanktionen der Europäer gegen die USA beantwortet werden. Der direkte Vergleich zwischen beiden Politikern hat inzwischen allerdings doch stattgefunden und gezeigt: Lawrow ist ein Außenminister. Maas möchte nur gern einer sein. ARD-aktuell hält ihm brav das Mikro hin und lässt ihn dicke Backen machen, wenn er seine notleidenden, klapperdürren „Gedanken“ äußern will. Im Sozn-Stil: der Nixwisser als Adabei.

Jetzt sammeln wir mal ein paar schwere Brocken „Sonstiges“, die in den vergangenen Tagen unter den Nachrichtentisch der ARD-aktuell-Qualitätsjournalisten fielen. Einverstanden?

mehr:
- Deppen-Journalismus (Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam, Rubikon, 19.05.2018)
siehe auch:
- Gegen die Macht um Acht – Programmkritik an der manipulierenden Berichterstattung von ARD-aktuell mit ihrer Tagesschau (Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer, Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer Nr. 661 vom 30.05.2018)
Elende Tage mit Doktor Gniffke (Uli Gellermann, Rationalgalerie, 28.05.2018)
- Rumfragen statt Journalismus – Tagesschau findet irgendwas gut (Uli Gellermann, Rationalgalerie, 21.05.2018)
- Umfragen sind Dummfragen: ARD-aktuell weiß es besser als das Volk (Uli Gellermann, Rationalgalerie, 27.04.2018)
- Die Luft- und Schaumschläger der Tagesschau (Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer, Medien-Meinungen, 27.04.2018)
- Bösartige Sprachschlamperei verdeckt Nachrichtenunterschlagung (Maren, Ständige Publikumskonferenz der öff.-rechtl. Medien, Sammlung externer Beschwerden, 04.03.2018)
- "Es handelt sich um Missbrauch der Deutungshoheit" (Marcus Klöckner, Telepolis, 16.06.2017)
- "Bleiben Sie ARD-aktuell gewogen" (Marcus Klöckner, Telepolis, 03.04.2016)

💎 Manipulation der Presse durch Netzwerke der großen Privatbanken - Die Anstalt (ZDF 29.04.2014) {7:30}

Am 20.09.2014 veröffentlicht 
ॐ Die Bewusstseinsbrücke ॐ
Hier wird sehenswert illustriert von Claus von Wagner die Manipulation der Presse und den Journalisten durch Netzwerkorganisationen von den 5 großen Privatbanken.
Auch die Medien in Deutschland verkehren in fast den gleichen Netzwerkorganisationen (z. B. Atlantik-Brücke, American Council on Germany, Deutsche Atlantische Gesellschaft, The Aspen Institue, Council on Foreign Relations, Group of Thirty usw.) wie die Politiker, ohne diese Netzwerke, und damit auch Förderung der Politiker und Journalisten, schafft man es nicht in die vorderen Reihen. Das ist immer noch ein Geheimnis in Deutschland, ist aber leicht recherchierbar. Diese Netzwerke gehören den 5 großen Privatbanken, diese Netzwerke werden auch zum großen Teil von den 5 großen Privatbanken bezahlt. Wer jetzt noch nicht an Interessenskonflikte denkt, dem ist nicht mehr zu helfen. Die fünf großen Privatbanken sind Goldman & Sachs, Internationale Währungsfonds (IWF), Bank für Internationalen Zahlungsausgleich(BIZ oder engl. BIS), Federal Reserve Bank (FED) und JP Morgan Chase. Diese fünf großen Privatbanken gehören mehrheitlich den 13. reichsten Familien der Welt (zum Beispiel: Goldman Sachs, Rockefeller, Lehmans und Kuhn Loebs von New York, die Rothschilds in Paris und London, die Warburgs in Hamburg, die Lazards in Paris, die Israel Moses Seifs in Rom, die Schiffs, die Stillmans, Harriman, Carnegie und Morgan). Das Weltfinanzsystem wird größtenteils mit diesen fünf Banken gesteuert. Diesen 13. Familien gehören weltweit etwa 60% aller Unternehmen. Das ist durch zwei Universitätsstudien belegt worden. Diese Studien besagen, dass ca. 60% aller Unternehmen weltweit letztendlich in knapp über 100 Holdings organisiert sind. Diesen Holdings gehören also ca. 60% aller Unternehmen weltweit. Diese Holdings gehören wiederum den fünf großen Privatbanken. Wer jetzt immer noch nicht aufwacht, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Alles was hier berichtet worden ist, ist leicht recherchierbar. Wir müssen endlich mal Verantwortung übernehmen auch im Namen unserer Kinder, jeder kreiert diese Welt mit. Das Finanz- und Machtsystem ist in den Händen der 13 reichsten Familien der Welt. Wer das verinnerlicht, wird verstehen, ab einem gewissen Wissensstand, warum die Welt so ist, wie sie ist, dem gehen mehrere Lichter auf. Dann werdet ihr auch rausfinden, warum unser System so dunkel ist, warum die Menschen so leiden müssen. Geld ist genug vorhanden, es ist nur sehr schlecht verteilt, es wurde künstlich bei den allermeisten Menschen bewusst verknappt. Wenn man das weltweite Geldeinkommen jährlich mit 100% gleichsetzt, werden davon nur ca. 4% durch eigene Arbeit generiert. Geht euch da in eurer Erziehung ein Licht auf. Es wäre sogar möglich, einem jeden Erdenbürger ein gewisses bedingungsloses Grundeinkommen zu zahlen. Der Hunger könnte endlich abgeschafft werden und die sozialen Ungerechtigkeiten direkt mit. Informiert euch in freien Medien, alle anderen Medien sind leider noch sinnlos. Ich hoffe, ich konnte der Welt und damit euch helfen.
Der Demokratie geht es sehr schlecht, sie ist sehr schwer angeschlagen, bitte helft ihr zu überleben.
Siehe auch im Bezug "Die illegalen, strafbaren Machenschaften zwischen Banken und Politiker - Neues aus der Anstalt 2012" folgendes Video mit Beschreibung: https://www.youtube.com/watch?v=eVVPa...
Nachtrag: Es gibt eine Dokumentation "Der große Aufbruch - Die Pioniere Amerikas" über die Zeit, wo die Rockefellers, Morgans und die Carnegies groß wurden als sogenannte superreiche Monopolisten. Sie bestachen & kauften auch damals Politiker, Präsidenten und Journalisten. Starteten erfundene Kampagnen zu ihrem Vorteil. Um 1896 hat sich das Vermögen der drei, Rockefeller+Morgan+Carnegie, auf zusammengerechnet 1 Billion Dollar (kein Übersetzungsfehler) belaufen, auf heute umgerechnete Werte des Geldes.
Die heutigen Vermögen der 13 reichsten Familien der Welt werden auf 500 - 600 Billionen Dollar geschätzt.
Siehe auch andere wichtige Beiträge ähnlicher Thematik "Die Anstalt - TV - Tiefe bewußte Aufklärung über die Finanzwelt, Politik, Medien & Enttarnung der Propaganda": https://www.youtube.com/playlist?list...
Der dazugehörige Youtube-Kanal "ॐ Die Bewusstseinsbrücke ॐ ": https://www.youtube.com/user/DetoData

Putin 3 – Die Gleichschaltung der westlichen Medien (06.11.2014)
- Meldungen über angebliche Luftraumverletzungen – Publizist Volker Bräutigam erhebt beim Rundfunkrat Beschwerde (06.11.2014)
- Ukraine 20 – ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik (Post, 18.09.2014)
- Netzmedienrecht, Lobbyismus und Korruption (Thomas Barth, slideplayer.org, 2010)

KenFM im Gespräch mit: Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer {1:50:19}

Am 05.12.2016 veröffentlicht 
KenFM
Die Tagesschau ist das bekannteste Presseerzeugnis des Nachkriegsdeutschlands. Am 26. Dezember 1952 ging die Sendung zum ersten mal on Air und wurde schnell das, was der VW Käfer auf der Straße wurde. Kult. Die Tagesschau hat später ganze Generationen medial geprägt, denn, was in der Tagesschau gezeigt wurde, war mehr als ein Bericht, es war für die meisten Menschen einfach die Wahrheit. Die Tagesschau hatte damit die Wochenschau der NAZIS dahingehend ersetzt, dass man es schlicht nicht wagte, sie zu hinterfragen.
Dieser über Drill gelernte Respekt blieb Jahrzehntelang bestehen und niemand wäre bei der Tagesschau auf die Idee gekommen, dass es sich bei ihr natürlich auch, oder vor allem, um ein Instrument der Manipulation handelte. Die Tagesschau vermittelte stets ein Weltbild, das dem der westlichen Siegermächte entsprach. Wer um 20 Uhr die Tagesschau einschaltete, eine Art Ritual, das von Millionen über Jahrzehnte verinnerlicht worden war, bekam immer auch die volle Packung US-Propaganda mit verabreicht. Das geschah deutlich subtiler, als bei der BILD-Zeitung, aber gerade die reduzierte Dauerstrahlung war das Erfolgsrezept. Die Tagesschau wurde als unpolitisch wahrgenommen und daher von den allermeisten Zuschauern konsumiert und verinnerlicht. Diese völlig naive Art des Medienkonsums hat die alte BRD geprägt. Radio und Print waren ebenfalls stark überwacht. Bevor ein Presseorgan in der BRD nach 1945 seinen Betrieb aufnehmen konnte, musste es sich von den USA quasi lizenzieren lassen.
Mit der Erfindung des Internets ändert sich das Konsumverhalten der User vollkommen. Statt weniger Medien, die im Gleichschritt berichteten, gab es plötzlich unzählige Quellen, die eine völlig andere Sicht darboten. Der Effekt beim Konsumenten führte zu Zweifeln. Wer hatte jetzt recht, die alten oder die neuen Quellen. Wer sich die Mühe gab und z. B. bei der Tagesschau Gegenrecherchen unternahm, wurde jäh geweckt und erkannte plötzlich den hohen Propagandaanteil der Sendung.
Warum wurden schwer bewaffnete Männer manchmal gemäßigte Rebellen und manchmal schlicht Terroristen genannt? Warum war ein Angriffskrieg manchmal ein barbarischer Akt und dann wieder eine humanitäre Intervention.
Auch in den Reihen der Tagesschau-Macher erkannte man, dass das Level der Gehirnwäsche immer massiver anzog.
Volker Bräutigam, Tagesschau-Redakteur, und Friedhelm Klinkhammer, Jurist beim Haussender der Tagesschau dem NDR, bemerkten diesen „Wandel“ und begannen, Beschwerden an die Chefetage zu schreiben. Inzwischen haben die beiden Ex-Mitarbeiter mehr als 100 solcher Beschwerden verfasst. Warum tun sie das und was ist ihr Motiv, zumal sie bereits im Ruhestand sind?
KenFM hat die beiden Männer geladen. Die einen halten sie für Querulanten, die anderen für Journalisten vom alten Schlag.
Sie haben Rückgrat.
Inhaltsübersicht:
00:04:56 Gewerkschaftliche und politische Aktivitäten während und nach dem Berufsleben
00:11:19 Wie das bürgerliche Parteibuch über Chefposten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk entscheidet
00:17:59 „Geistig-moralische Wende“ 1984: Einführung des kommerziellen Rundfunks & Fernsehens lässt Vertrauen in etablierte Medien schrumpfen
00:21:52 Verlust der Glaubwürdigkeit: Die veränderte Rolle des Auslandskorrespondenten in den Medien
00:27:18 Wie das Pentagon mit PR-Mitarbeitern Nachrichtenagenturen infiltriert
00:28:41 Unabhängiger Journalismus braucht sichere Arbeitsbedingungen
00:33:48 Selbstverständnis des Rundfunkbetriebes: Mittel der Programmbeschwerde reicht nicht aus, um ein demokratisches Korrektiv zu bilden
00:36:15 Berichterstattung Ukraine-Konflikt 2014: Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam über Beginn und Motivation ihrer heutigen Aktivitäten
00:49:13 Majestätsbeleidigung - Warum die etablierten Medien ihre Fehler i.d.R. nicht eingestehen
01:02:55 Anti-Russische Propaganda, Halbwahrheiten und Sprachregelungen in der Berichterstattung (Syrien, Ukraine)
01:16:46 Wie wirkungsvoll ist Propaganda heute und wie stark die Kriegsbereitschaft der Deutschen?
01:19:52 Fehlentwicklung in der „Repräsentativen Demokratie“- Wer ist der Souverän im Land?
01:24:25 Gesellschaftliche Zukunftsperspektiven: Entpolitisierung und die Idee einer Mediengerichtsbarkeit
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Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://www.kenfm.de/kenfm-unterstuet...
https://www.kenfm.de
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siehe auch eine Auflistung von Bräutigam/Klinkhammer-Beschwerden (Propagandaschau, zuletzt vom 01.04.2018)
- Programmbeschwerden von F. Klinkhammer und V. Bräutigam (Maren Müller, Ständige Publikumskonferenz der öff.-rechtl. Medien, 21.05.2018)
- Bräutigam und Klinkhammer (Andreas Hauß, Medienanalyse und Friedensforschung)



zur Erinnerung –
die Brüller unserer »Qualitätsmedien«:





mehr zu der Tischszene beim G20-Treffen 2014 in Brisbane:
- Super-Symbolbilder: „Putin, einsam und verlassen“ (Stefan Niggemeier, 16.11.2014)
»Merke:
Man sieht, was man will.
Und:
Sie lernen nichts.«

Tagesthemen 20 05 2014, 10 000 Menschen! Die Presse Lügt! {8:46}

Am 30.05.2014 veröffentlicht 
Charming Rus
Tägliche Verdummung durch deutsche Qualitätsmedien. Hier ein Beispiel, wie man Tatsachen verdreht und die Wahrheit verschweigt. Es wird von ZEHNTAUSENDEN gesagt, aber nur Bilder gezeigt!
Sogar ein Oligarch, der in London lebt und seine Arbeiter in der Ostukraine für den Hungerlohn in Kohlenbergwerken schuften, wird als Held dargestellt, nur weil er pro-westliche Kiewer Junta unterstützt.

Da Caren Miosga gerade das Dominieren der Bilder mit den schwarz-vermummten »Separatisten« beklagt, hier ein Screenshot aus der ZDF-Show »Hart aber fair« vom 17.03.2014 (Hart aber fair - Eiszeit im Frühling - müssen wir Angst vor Russland haben? ). 
In der ersten Viertelstunde taucht neben dem Kopf von Iwan Rodionow, Chefredakteur von RT Deutsch, ständig das Bild eines dieser maskierten pro-russischen Heckenschützen auf:
Screenshot bei Min. 16:49
siehe dazu auch:
- Hart aber fair - Eiszeit im Frühling - müssen wir Angst vor Russland haben? (Video auf YouTube, hochgeladen am 17.03.2014)
- „Hart aber unfair“ – Plasbergs schäbige Propagandashow (Propagandaschau, 19.03.2014)
»Merke: 
Man sieht, was man will.
Und: 
Sie lernen nichts.«

Claus Kleber (ZDF) und Tina Mendelson (3sat, in zeitlicher Reihenfolge) arbeiteten sich vergeblich an einem Siemens-Vorstandsvorsitzenden und einem emeritierten Ästhetik-Professor ab. Dummerweise wurde bei diesen Gesprächen sehr schnell deutlich, was diese Fernseh-Leute von ihren Gesprächspartnern hören wollten.
Zum Fremdschämen…

Nachrichtenansager Claus Kleber im Rededuell mit Joe Kaeser 26.03.2014 - Bananenrepublik {5:37}

Am 28.03.2014 veröffentlicht 
Bananenrepublik1

Die Männerfreundschaft Schröder-Putin - Bazon Brock 30.04.2014 3sat - Bananenrepublik {7:34}

Am 02.05.2014 veröffentlicht 
Bananenrepublik1

Obwohl der Existenz-Blog genüßlich kommentierte:
Bazon Brock ließ Tina Mendelsohn die Luft raus (30.04.2014), 
eins muß man der Lederhosenfrau lassen: 
Sie hielt zwei Minuten länger durch als Claus Kleber!

Die österreichischen Fernseh-Transatlantiker litten unter einem deutlich schwierigeren Umfeld:
Auslands-Chef des österreichischen Standart, Eric Frey, mußte sich bei Puls 4 von Dirk Müller und Johannes Voggenhuber (ehemaliger grüner Europaabgeordneter) zeigen lassen, was eine Harke ist, woraufhin Niki Vogt wenige Tage später scheinheilig fragte:
- Was sagen Sie nun, Herr Frey? (Niki Vogt, Quer-Denken-TV, 03.12.2014)


»Merke: 
Man sieht, was man will.
Und: 
Sie lernen nichts.«

Dirk Müller vs. NATO-Propaganda-Plattform "Der Standard" {7:52}

Am 25.11.2014 veröffentlicht 
uncutnews.ch
Pro und Contra - der PULS 4 News Talk vom 24.11.2014:Dirk Müller vs. Eric Frey, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung "DER STANDART".
Eric Frey:http://x2t.com/334416
DER STANDART:http://x2t.com/334417
Komplette Sendung hier:http://x2t.com/334415

Das österreichische ORF-Urgestein Christian Wehrschütz ließ sich auf das von der ORF-Zentrale angebotene USA-Sprech vom »würdelosen Umgang mit den Absturz-Opfern« von MH-17 (ins Leben gerufen von John Kerry, zu dem siehe:) 
- Der Ukraine-Konflikt 1 – Westliche Aufgeregtheit und staatliches Gedächtnis (Post, 04.03.2014)
gar nicht ein und erklärte stoisch die Schwierigkeiten beim Bergen der Leichen. 
Das Dilemma: entweder die Leichen wochenlang liegen lassen, bis die Untersuchungs-Experten (u.a. aus Malaysia) am Absturzort eingetroffen seien oder sie (bei Außentemperaturen von 30°C) in Kühlwagen aufbewahren und damit den Absturzort verändern.

Flugzeugkatastrophe MH17 Ukraine: Christian Wehrschütz, Journalist, ORF {4:30}

Am 21.07.2014 veröffentlicht 
antikriegtv2
AntikriegTV 2
Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://www.facebook.com/antikriegtv
ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung

Ein bayerischer Blogger hat sich der ORF-Telefonschalte mit der gräßlichen Tonqualität angenommen:
- Die Propaganda-Auffälligkeit im Juli /14 (Bürgersicht aus Hopfenhausen, 27.07.2014)

Merke:
Wenn unsere Qualitätsmedien nicht liefern, muß man sich die Informationen halt bei bayerischen Bloggern holen!

Den Höhepunkt des Putin-Bashing bildete dann das unselige SPIEGEL-Titelblatt:
Quelle: Wie der „Spiegel“ mit dem Vorwurf der „Kriegshetze“ umgeht
(Stefan Niggemeier, 30.07.2014)

Und dann die Süddeutsche Zeitung:
Kein Artikel über die »Panama Papers« ohne das Konterfei von Putin, Assad 
Quelle: Pulitzer-Preis für Panama Papers (Süddeutsche, 11.04.2017) 
Auf diesem Titel ist sogar Ahmadinedschad drauf: Die Achse der aktuell Bösen
Der Falschübersetzung eines Ahmadinedschad-Zitats hat sich Georg Schramm kurz gewidmet:
Georg Schramm - Ahmadinejad -Rede {2:55}

Am 02.07.2008 veröffentlicht 
Resolution678
Schicken Sie uns Ihre Söhne für den Krieg, es wird sich für Sie lohnen, an der Tankstelle.

»Merke: 
Man sieht, was man will.
Und: 
Sie lernen nichts.«
Schlußbemerkung:
Bis zur »Bericht«-Erstattung unserer Leitmedien über den G20-Gipfel in Brisbane glaubte ich noch, »unsere« Journalisten und Politiker würden was nicht kapieren.
Doch dann kapierte ICH:

Da gab’s gar nix zu kapieren, die machen einfach alle nur auf Propaganda!
Wenn mir vor 40 Jahren jemand erzählt hätte, daß sich SPIEGEL und Süddeutsche an einer solchen Hexenjagd beteiligen, hätte ich mit dem Finger an die Stirn getipt!
Aber:
Das haben die schon immer so gemacht! Ich hab’s nur nicht gemerkt!

Mittwoch, 30. Mai 2018

Die Anstalt: Die Mont Pèlerin Society u. das Netzwerk neoliberaler Denkfabriken

Die Mont Pèlerin Society u. das Netzwerk neoliberaler Denkfabriken (12:47)

Am 08.11.2017 veröffentlicht 
FMD's TV-Channel
Ausschnitt aus der Satire-Sendung 'Die Anstalt', vom 07.11.2017.
Tags: Satire Kabarett Kritik Systemkritik Sozialkritik Lobbyismus Neoliberalismus FDP Koalitionsverhandlungen Jamaika neoliberal Aufklärung Denkfabrik Thinktank Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM Kapitalismus Kapitalismuskritik Sozialabbau Sozialstaatsabbau Agenda 2010 Hartz IV Gerhard Schröder Milton Friedman Nobelpreis Sozialstaat Marktradikalismus Marktliberalismus Privatisierung Liberalismus Sozialismus Gesellschaft Gesellschaftsordnung Neue Weltordnung NWO Verschwörung Globalisierung freier Markt Wirtschaft Wettbewerb System
FAIR USE
Es entstehen keinerlei wirtschaftliche Vorteile durch das Onlinestellen des Videos. Das Material ist unter der Rechtsdoktrin des anglo-amerikanischen Urheberrechts-Systems Fair Use (angemessene Verwendung) online gestellt worden. Das Video dient rein der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Auseinandersetzung. Das Material ist rein zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft und stellt daher keine Urheberrechtsverletzung dar.
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Dienstag, 29. Mai 2018

Skripal-Anschlag: Bundesregierung verweigert Antwort auf Kleine Anfrage der Linken

Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion verweigerte die Bundesregierung Ende April die Antwort, was viele Fragen offenlässt
Als nach dem Anschlag auf den Doppelagenten Skripal und seine Tochter in Salisbury die Fäden in den Nato-Staaten gezogen wurden, um in einer gemeinsamen Aktion Einigkeit und Entschlossenheit gegenüber Russland zu demonstrieren, gab es keine Beweise dafür, dass das Nervengift aus Russland stammte und dass die russische Regierung dafür verantwortlich war. Es lag lediglich die Analyse des britischen Militärlabors vor, dass es sich um Nowitschok gehandelt hat. Dort wurde gegen die britische Regierung auch betont, dass man die Herkunft nicht kenne.
Auch im Nachhinein gab es für britische Schuldzuweisung, der sich in Absprache neben anderen Staaten die amerikanische, französische und deutsche Regierung anschlossen, zur damaligen Zeit nur Vermutungen aufgrund von angeblich alternativlosen Plausibilitäten. Auch nach der OPCW-Untersuchung gab es hier keine neuen Erkenntnisse. Sie bestätigte lediglich, dass es sich um dieselbe, sehr reine toxische Substanz wie die vom britischen Militärlabor identifizierte handelte. Ob die Substanz aus Russland stammt, wurde im Bericht nicht gesagt. In Korrektur zu einer Äußerung des OPCW-Direktors gab die Organisation bekannt, die Substanz sei im Bereich von maximal einigen Mikrogramm vorhanden gewesen, woher es komme, könne nicht bestimmt werden.
Es ist zu vermuten, dass die deutsche Regierung ohne näheres Wissen und wahrscheinlich mit "Informationen", wie sie aus Großbritannien über ein "Handout" bekannt wurden ("Eine neue Phase der russischen Aggression"), Russland für die weiterhin unaufgeklärte Tat verantwortlich machte und ebenfalls russische Diplomaten auswies, um dadurch im angespannten Verhältnis mit den USA sowie mit innereuropäischen Konflikten und der angeschlagenen britischen Regierung wenigstens Einheit gegen den gemeinsamen Feind inszenieren zu können.
mehr:
- Wusste die Bundesregierung, dass es Nowitschok in Labors von Nato-Ländern gab? (Florian Rötzer, Telepolis, 29.05.2018)

siehe auch:

Fragen zum Fall Skripal – Bundesregierung und Medien gehen auf Tauchstation(Jens Berger, NachDenkSeiten, 30.05.2018)
- Die Skripals und das Giftgas: für unsere Qualitätsmedien nicht mehr interessant? (Post, 24.05.2018)
- Kleine Anfragen aus dem Bundestag Opposition nervt, Regierung bummelt (SPON, 24.10.2016)
- BVerfG: Zur Verpflichtung der Bundesregierung zur Beantwortung von Abgeordneten-Anfragen in Geheimschutzangelegenheiten (Presserecht.de, Copyright © 2009 BVerfG )
aktualisiert am 31.05.2018

Bild-Leser, DSDS- und Dschungelcamp-Gucker sind auch das Volk!

TV-Sendungen wie DSDS oder das Dschungelcamp sind das Ergebnis der Zerstörung europäischer Kultur durch den Geist der Massendemokratie. Wie aussichtslos der Kampf dagegen ist, beschrieb Jacob Burckhardt bereits im 19. Jahrhundert. 
Es sind Sätze von bedrückender Aktualität: „Es ist eine Ausartung und philosophisch-bürokratische Überhebung, wenn der Staat das Sittliche verwirklichen will, was nur die Gesellschaft kann und darf.“ Aufgabe des Staates sei es, das Recht aufrechtzuerhalten. Aber: „Die Verwirklichung des Sittlichen auf Erden durch den Staat müsste tausendmal scheitern.“ Zu den Pathologien des modernen Staates gehört es jedoch, dass er mehr leisten soll als einfach nur das Recht garantieren. Die Wirtschaft verlangt von ihm, dass er ihre Interessen durchsetzt, die Masse der Bürger fordert soziale Gaben.
Zugleich pochen alle auf ihre Freiheit. Ergebnis: Der Staat „soll alles mögliche können, aber nichts mehr dürfen.“ Eine verhängnisvolle Tendenz, in deren Folge „die Grenze zwischen den Aufgaben von Staat und Gesellschaft gänzlich zu verrücken drohen“. Der Keim dieser Fehlentwicklung liegt in der Französischen Revolution, die sich großspurig die Menschenrechte auf die Fahnen schrieb, „während der Staat hätte froh sein müssen, wenn er in seiner Verfassung mit einer vernünftigen Definition der Bürgerrechte“ durchgekommen wäre.
Diese schonungslose Analyse der modernen Massendemokratie ist von bestechender Klarsichtigkeit. Niedergeschrieben hat sie Jacob Burckhardt – geboren vor 200 Jahren in Basel, am 25. Mai 1818,  bedeutendste Kulturhistoriker seiner Zeit, Verfasser der „Kultur der Renaissance in Italien“, eines kunsthistorischen Bestsellers, der den Begriff „Renaissance“ erst populär machte und den Kulturtourismus nach Italien begründete. Trotz dieser düsteren Zeitdiagnose hat Burkhardt – anders als viele Zeitgenossen – niemals die Aufklärung infrage gestellt.
mehr:

Alte iPhone-Backups auf einem Mac mit iTunes löschen

iOS-Backups auf einem Mac finden

So erhalten Sie eine Liste Ihrer Backups:
  1. Klicken Sie in der Menüleiste auf das Suchsymbol.
  2. Tippen Sie folgende Zeichenfolge oder geben Sie sie per Kopieren und Einsetzen ein: ~/Library/Application Support/MobileSync/Backup/
  3. Drücken Sie die Eingabetaste.
So finden Sie ein bestimmtes Backup:
  1. Öffnen Sie iTunes. Klicken Sie in der Menüleiste auf "iTunes" und dann auf "Einstellungen".
  2. Klicken Sie auf "Geräte".
  3. Klicken Sie bei gedrückter Ctrl-Taste auf das gewünschte Backup, und wählen Sie "Im Finder anzeigen".
    Geräteeinstellungen

Quelle: Apple Support

Wikipedia, der manipulierte Brockhaus der Schwarmintelligenz

Mit Wikipedia schien ein Traum wahr geworden zu sein - das Wissen der Menschheit, zusammengetragen in einem Gemeinschaftsprojekt, kostenlos, für alle verfügbar und frei von Kommerz, im wahrsten Sinne des Wortes die beste Seite des Internet.

Obwohl nur ein Prozent der Weltbevölkerung betreffend, ist die deutsche Wikipedia dabei die zweitgrößte Abteilung - auch das schien eine besondere Erfolgsgeschichte. Und tatsächlich ist die Enzyklopädie nach wie vor unschlagbar bei Dingen wie Beethovens Geburtsdatum oder der Anzahl der Jupitermonde. Nähert man sich aber der Gegenwart in irgendeinem Artikel mit politisch-gesellschaftlichem Bezug, kommt man ins Staunen.
Wussten Sie zum Beispiel, dass Anetta Kahane, Vorstandsvorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung (die Hate Speech in Sozialen Medien identifiziert und entsprechend berät), Stasi-Mitarbeiterin war? Nun, wenn Sie es wissen, dann wahrscheinlich nicht aus Wikipedia, denn die Information wurde inzwischen auf perfide Weise marginalisiert, wie die Filmemacher Markus Fiedler und Dirk Pohlmannn in ihrem neuen Format Geschichten aus Wikihausen aufdeckten - ein Skandal, der wie manch anderer noch keine große Öffentlichkeit gefunden hat.
Fiedler hatte üble Machenschaften hinter dem beliebten Logo bereits in seinem Film Die dunkle Seite der Wikipedia präzise dokumentiert - damals ging es darum, den Schweizer Historiker Daniele Ganser zu diffamieren. Dessen Vorträge haben an deutschen Universitäten eine überwältigende Resonanz, stoßen jedoch einigen transatlantisch orientierten Zeitgenossen aber offenbar sauer auf, weswegen Ganser alles mögliche angedichtet wurde, gipfelnd in dem Totschlag-Argument, er greife "Verschwörungstheorien" auf (Eine sehenswerte Show dazu hier).
mehr:
- Wikipedia auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium (Alexander Unzicker, Telepolis, 27.05.2018)
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siehe auch:
- Die dunkle Seite der Wikipedia (Post, 18.07.2016)
- Das Wiki-Prinzip (Erik Möller, Telepolis, 09.05.2003)

Sonntag, 27. Mai 2018

3 nach 9: Warum Marius Müller-Westernhagen seine »Echos« zurückgibt

Marius Müller-Westernhagen will nach den Antisemitismus-Schlagzeilen um den Musikpreis Echo alle seine Trophäen zurückgeben. Das kündigte der Musiker am Dienstag auf Facebook an. "Die Verherrlichung von Erfolg und Popularität um jeden Preis demotiviert die Kreativen und nimmt dem künstlerischen Anspruch die Luft zum Atmen. Eine neue Stufe der Verrohung ist erreicht", erklärte er. Zuvor hatte Bild.de berichtet.
Am vergangenen Donnerstag waren die Rapper Kollegah und Farid Bang für ihr Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" ausgezeichnet worden. Es enthält Textzeilen wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow". Dass diese Musik beim Echo preiswürdig ist, hatte heftige Kritik und eine Debatte über Antisemitismus ausgelöst.
mehr:
- Antisemitismus-Skandal: Marius Müller-Westernhagen gibt alle sieben Echos zurück (SPON, 17.04.2018)

Marius Müller-Westernhagen über seinen ECHO-Verzicht nacht dem Kollegah-Skandal // 3nach9 {17:19}

Am 25.05.2018 veröffentlicht 
3nach9
"Provokation um der Provokation willen ist substanzlos und dumm", so äußerte sich Marius Müller Westernhagen zu den rappenden Preisträgern Kollegah und Farid Bang bei der diesjährigen ECHO-Verleihung und will alle seine Auszeichnungen zurückgeben, auch die aus dem vergangenen Jahr, als er die Trophäe für sein Lebenswerk erhielt. Seit Ende der 60er-Jahre ist der geborene Düsseldorfer auf musikalischen Bühnen zu Hause, im August geht er auf große Tournee und erzählt bei 3nach9, welche gesellschaftliche Verantwortung Künstler in unserem Land haben.

Unzensiertes Live-Video: Skandal auf dem ECHO 2018: CAMPINO sagt FARID BANG & KOLLEGAH die Meinung! {4:53}

Am 13.04.2018 veröffentlicht 
N-PARC Trittau
Wir haben geahnt dass da jetzt was spektakuläres von CAMPINO kommt - und haben mit dem Handy einfach mal draufgehalten.