Sonntag, 7. Dezember 2014

Die CIA bei den Uiguren

Nach chinesischer Darstellung und der Ansicht einiger westlicher Terrorismusexperten war die Gruppe an dem „uigurischen Pogrom, […] bei dem Anfang Juli [2009] 140 Han-Chinesen“ starben, beteiligt,[4] chinesische Stellen sprechen von vorbereiteten Ausschreitungen.[5][6] Die chinesischen Vorwürfe, die im Exil lebende Kadeer habe die Unruhen aus dem Ausland „orchestriert“[7], dementiert der Generalsekretär des Weltkongresses, Dolkun Isa. Vielmehr seien die Unruhen und Ausschreitungen als „Reaktion auf Grausamkeiten der Chinesen“.[8] Am 6. Juli 2009 kam es in München, wo der Weltkongress seinen Sitz hat, zu einem Brandanschlag auf das chinesische Konsulat.[9]
Einige politische Analysten sehen in den uigurischen Terrorakten in China und dem angestrebten Bündnis mit den Exil-Tibetern, sowohl für die US-Außenpolitik unter Obama, welche Afghanistan als Schwerpunkt betrachtet, als auch für die zentralasiatischen Staaten wie Russland und China innenpolitische Probleme erwachsen.[10] Die von Deutschland protegierte Politik dieser Exilbewegungen wird vor allem in Moskau und Peking kritisch betrachtet.[4] Die USA indes gewähren der WUC-Präsidentin Rebiya Kadeer zurzeit politisches Asyl und beziehen in dem Konflikt China-kritisch Stellung.[11] Der halbstaatliche US-amerikanische National Endowment for Democracy-Fond unterstützt den WUC außerdem finanziell mit rund 200.000 US-Dollar im Jahr.[12] (Weltkongress der Uiguren, Status, Wikipedia)
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Die Uiguren 

Sibel (Edmonds) wurde kürzlich gebeten, über die gegenwärtige Situation der Uiguren in Xinjiang zu schreiben; sie weigerte sich zwar, sagte aber: “Da haben wir überall die Finger drin.”Natürlich ist sie nicht die einzige Person, die das weiß. Eric Margolis, einer der besten westlichen Reporter in Bezug auf Zentralasien, bestätigte, dass Uiguren bis 2001 in Trainingslagern in Afghanistan ausgebildet wurden.” (Sie) wurden von Bin Laden dafür ausgebildet, in ihrer Heimat Xinjiang die kommunistischen Chinesen zu bekämpfen; das geschah nicht nur mit Wissen, sondern mit der Unterstützung der CIA, die dachte, dass die Uiguren, wenn jemals ein Krieg mit China ausbräche, noch sehr nützlich sein könnten.”

Margolis äußerte auch:
“Afghanistan war nicht insgesamt eine Brutstätte des Terrorismus, es gab nur Kommandotrupps und Gruppen von Guerillakämpfern, die für spezielle Einsätze in Zentralasien ausgebildet wurden.”

In einem andern Interview sagte Margolis:

“Das bestätigt ein Bonmot Henry Kissingers, der sagte, der einzige Zustand, der noch gefährlicher sei, als Amerikas Feind zu sein, wäre, mit ihm verbündet zu sein, denn diese chinesischen Muslime aus Xinjiang, der westlichsten Provinz Chinas, wurden von der CIA bezahlt und von den Vereinigten Staaten mit Waffen versorgt.
Die CIA wollte sie im Falle eines Krieges mit China einsetzen oder einfach nur, um dort (in Xinjiang) Unruhe zu stiften; sie wurden von Afghanistan aus trainiert und unterstützt, einige von ihnen in Zusammenarbeit mit Osama bin Laden. Die Amerikaner steckten bis zu den Ohren in dieser Angelegenheit.”

Die Galerie der Schurken
Im letzten Jahr hatte Sibel (Edmonds) eine glänzende Idee, um etwas über diese kriminellen Machenschaften mitteilen zu können, obwohl ihr verboten worden war, darüber zu reden:

Unter dem Titel “Sibel Edmonds’ privilegierte Galerie der Staatsgeheimnisse” veröffentlichte sie achtzehn Fotos von Leuten, die an den Aktivitäten beteiligt waren, die sie ans Licht bringen wollte.(3) Einer davon ist Anwar Yusuf Turani, der so genannte “Exil-Präsident von Ost-Turkestan”, womit Xinjiang gemeint ist. Seine so genannte “Exilregierung” wurde im September 2004 auf dem Capitol Hill (dem Sitz des US-Kongresses in Washington) “gegründet” – unter scharfem Protest Chinas. 


Zu dieser Schurken-Galerie gehört auch der “ehemalige” (CIA-)Spion Graham Fuller, der mit Turani die Gründung der “Exilregierung von Ost-Turkestan” eingefädelt hat. Fuller hat viele Artikel über Xinjiang geschrieben, und sein für die Rand Corporation (4) erstelltes “Xinjiang Projekt” lieferte offensichtlich die Vorlage für Turanis Exilregierung. Sibel Edmonds hat öffentlich ihre Verachtung für Herrn Fuller bekundet. (5)

Zitat aus: Die geplatzte Bombe: Bin Laden hat bis zum 11. September für die USA gearbeitet! (Hintergrund, 14.08.2009)
Zitat:
Ihre 3½ Stunden dauernde Aussage vor der 9/11 Commission wurde vollkommen unterdrückt und in dem Bericht (der Kommission) nur in einer Fußnote erwähnt, die Leser auf deren Geheimhaltung hinweist. In ihrem Interview (in der Radio-Show) sagte Sibel Edmonds, sie habe in ihrer der Geheimhaltung unterworfenen Aussage vor allem darauf hingewiesen, dass die Vereinigten Staaten Bin Laden und die Taliban in Zentralasien – einschließlich Xinjiang – (für ihre Zwecke) benutzt haben. In diesem Interview wiederholt sie ständig, die US-Regierung begründe das ihr auferlegte Redeverbot damit, dass "heikle diplomatische Beziehungen zur Türkei, zu Israel, zu Pakistan und zu Saudi-Arabien" geschützt werden müssten. Das ist zwar teilweise wahr, aber es ist auch wahr, dass sich die US-Regierung damit auch selbst schützen will; in den Vereinigten Staaten ist es nämlich ebenfalls ein Verbrechen, wenn die Geheimhaltung benutzt wird, um andere Verbrechen zu vertuschen.

Sibel Edmonds sagt in dem Interview:

"Ich habe Information über Angelegenheiten, über die uns unsere Regierung belogen hat. ... Mit Hilfe meiner als "geheim" qualifizierten Aussagen wäre leicht zu beweisen, dass die Regierung gelogen hat, weil sie belegen, dass wir zu diesen Leuten die ganze Zeit – seit ihrem Einsatz in Zentralasien bis zum 11. September einschließlich – sehr enge Beziehungen unterhielten."
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Sibel Deniz Edmonds (* 1970 im Iran) ist eine türkisch-amerikanische ehemalige Übersetzerin arabischer Texte beim Federal Bureau of Investigation (FBI), die in der Folge zu eine der bekanntesten Whistleblower in den USA wurde. Wenige Tage nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurde sie als Dolmetscherin von der FBI eingestellt und arbeitete an der Übersetzung von Überwachungs-Tonbändern in Zusammenhang mit den Terroranschlägen. Sie wurde im März 2002 entlassen, nachdem sie verschiedene Vorfälle von Unterschlagung von Beweisen, Landesverrat und Amtsverletzung meldete. Seitdem hat sie wiederholt Anschuldigungen gegen korrupte Pentagon-Angestellte im Zusammenhang mit unerlaubter Atom-Proliferation der USA erhoben, zuletzt in einer Enthüllungs-Serie der Londoner Sunday Times. Sie ist die Gründerin der National Security Whistleblowers Coalition (NSWBC). 2004 wurde sie ausgezeichnet mit dem Sam Adams Award und 2006 mit dem P.E.N./Newman’s Own First Amendment Award. (Sibel Edmonds, Wikipedia )
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Sibel Edmonds The Importance Of Independent Media NewsBud [12:30]

Veröffentlicht am 28.02.2016
Newsbud will be a wholly independent, non-partisan multi-media news source created to provide reporting that isn’t compromised by a reliance on ratings or the special interests of the people who fund it. With a staff of well-respected, international journalists, producers, and analysts, we will deliver investigative reports, daily news, editorials, podcasts, and discussion forums via a multi-platform website, to people all over the world. We will receive 100% of our funding from the people and, as such, will only be accountable to the people. People will be able to count on Newsbud to deliver the real story because Newsbud is where media integrity matters.

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How the West Lies About NATO's Expansion
https://www.youtube.com/watch?v=zZgsJ...

https://twitter.com/sibeledmonds

siehe auch:
- The Xingjiang Problem, (Graham E. Fuller, S. Frederick Starr, Central Asia-Caucasus Institute, PDF)
- China Jails CIAs Uighur Imams (infowars, 12.11.2014)
China has imprisoned around two dozen Uighur Muslim leaders in the western region of Xinjiang for “illegal religious activities.”
The convicted suspects were given prison terms ranging between five and 16 years, according the China’s state-run news service.
Aljazeera reports China is concerned enemies of the state in Xinjiang may receive support from Islamists in nearby Pakistan and Afghanistan.
Left out of the Aljazeera report is the fact Uighur Muslims were present at Osama bin Laden’s CIA-ISI and Saudi funded training camps in Afghanistan prior to 2001. According to journalist Eric Margolis, the CIA used third parties in the effort to train the Uighur.


Hong-Kong boiling – but gently so far (Eric Margolis, 03.10.2014)
The CIA'S New Shadow Army (Eric Margolis, Huffington Post, 27.09.2010)
- US trained Uighur terrorists (Against All Enemies, 31.07.2009)
Following are two partial transcriptions of interviews with Eric Margolis (EM) and Scott Horton (SH).
The first is from November 08, available here (Scott Horton Interviews Eric Margolis, AntiwarRadio, 30.11.2008, Linkherkunft von mir hinzugefügt).
EM: In fact, you know, when the US invaded Afghanistan in 2001, they claimed that there were over twenty 'terrorist training camps' as they called them, they were all training terrorists to go and attack America. Well, this is an absolute lie. One among many.

Most of the training camps, 90% of the people in the training camps were either Kashmiris being trained by Pakistani Intelligence Service, the ISI, with full American knowledge, to go an fight in Kashmir against Indian rule. That was the biggest group, and the second biggest group were people from Central Asia, mainly Uzbekistan and Khazakistan and Tajikistan who were being organized and trained to go and fight these dreadful communist regimes of Central Asia, again with full American knowledge.

And finally there were a group of Uighurs - Chinese muslims from Xinjiang province in Western China who were being trained by Bin Laden to go and fight the communist Chinese in Xinjiang, and this was not only with the knowledge, but with the support of the CIA, because they thought they might use them if war ever broke out with China.


Kommentar Subroto Roy:
Mr Margolis tends to drastically oversimplify and jump to hasty conclusions without realising he is doing so. He may find enlightening the book Foundations of Pakistan's Political Economy, created and edited by WE James and myself at the University of Hawaii in the late 1980s.

- War at the Top of the World – The Struggle für Afghanistan, Kashmir and Tibet (Eric Margolis, googlebooks) 

Prior to 9/11, according to Eric Margolis, US intelligence was giving aid and support both to the Taliban and to al-Qaeda. Margolis claims that 'the CIA was planning to use Osama bin Laden's al-Qaida to stir up Muslim Uighurs against Chinese rule, and to employ Taliban against Russia's Central Asian allies' (Margolis 2009a). From the mid-1950s to 1969, Tibet was the target for one of the CIA’s major covert operations. Hundreds of Tibetan exiles were trained in Colorado and Okinawa in a secret programme, which ended in 1968, to fight a guerrilla war against the invading forces of communist China (Johnson 2000: 70). Pressure on China continues with the open support by the US of the Dalai Lama's activities in support of Tibetan autonomy and the promotion of human rights in China. Regional aspiration for autonomy is also widespread among the three major southern dialect groups in the Hong Kong-Guangdong region (Eronen 1998: 7-8). (Eric Paul, Neoliberal Australia and US Imperialism in East Asia, S. 144, GoogleBooks)

- Washington is Playing a Deeper Game with China (F. William Engdahl, Centre for Research on Globalization, 11.07.2009, auf deutsch beim Kopp-Verlag: China, Öl-Geopolitik und der Aufstand der Uiguren)

The WUC manages to finance a staff, a very fancy website in English, and has a very close relation to the US Congress-funded NED. According to published reports by the NED itself, the World Uyghur Congress receives $215,000.00 annually from the National Endowment for Democracy for “human rights research and advocacy projects.” The president of the WUC is an exile Uyghur who describes herself as a “laundress turned millionaire,” Rebiya Kadeer, who also serves as president of the Washington D.C.-based Uyghur American Association, another Uyghur human rights organization which receives significant funding from the US Government via the National Endowment for Democracy.

The NED was intimately involved in financial support to various organizations behind the Lhasa ”Crimson Revolution“ in March 2008, as well as the Saffron Revolution in Burma/Myanmar and virtually every regime change destabilization in eastern Europe over the past years from Serbia to Georgia to Ukraine to Kyrgystan to Teheran in the aftermath of the recent elections.

Allen Weinstein, who helped draft the legislation establishing NED, was quite candid when he said in a published interview in 1991: “A lot of what we do today was done covertly 25 years ago by the CIA.”
deutsch:
Der WUC beschäftigt einen Stamm von festen Mitarbeitern und betreibt eine sehr aufwendige Website in englischer Sprache. Die Organisation unterhält enge Beziehungen zu der vom US-Kongress finanzierten NED. Offiziellen Berichten der NED zufolge erhält der Weltkongress der Uiguren jährliche Zuwendungen in Höhe von 215.000 Dollar vom National Endowment for Democracy für »Forschungen im Bereich Menschenrechte und für Projekte zur Verteidigung von Menschenrechten«. Präsidentin des WUC ist die Exil-Uigurin Rebiya Kadeer, deren bisheriges Leben nach eigenen Angaben »von der Wäscherin zur Millionärin« verlaufen ist. Sie ist auch Präsidentin des ebenfalls in Washington ansässigen Verbands Uyghur American Association, eine weitere uigurische Menschenrechtsorganisation, die über die National Endowment for Democracy in erheblichem Umfang finanzielle Unterstützung von der US-Regierung erhält.

Schon in der Vergangenheit hat die NED mehreren Organisationen hinter der »Purpurfarbenen Revolution« in Lhasa vom März 2008 erhebliche finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Das gleiche gilt für die »Safrangelbe Revolution« in Burma/Myanmar und praktisch alle zum Regimewechsel führenden Destabilisierungen und Destabilisierungsversuche der vergangenen Jahre in Osteuropa, von Serbien über Georgien, die Ukraine und Kirgisistan bis hin zu den jüngsten Unruhen in Teheran nach den dortigen Wahlen.

Allen Weinstein, einer der Mitautoren der Gründungsakte der NED, hatte sich 1991 in einem Interview sehr deutlich geäußert: »Vieles von dem, was wir heute tun, hat vor 25 Jahren heimlich die CIA erledigt.«
 
The US funded Terrorist Group (WUC) instigated the Riots in China [4:57]

Hochgeladen am 07.07.2009
Bush meets China's exiled Uighur leader:

http://www.uyghurcongress.org/En/news...

http://www.uyghurcongress.org/En/even...

http://www.uyghurcongress.org/En/Abou...

http://www.uyghuramerican.org/categor...

http://eastturkistangovernmentinexile...

http://www.eastturkistangovernmentine...

http://www.rfa.org/english/uyghur/

World Uyghur Congress" (WUC) just had the "Third General Assembly" meeting in May 21 to 25 in Washington DC. Rebiya Kadeer is the President of both WUC and UAA (Uyghur American Association), both are Washington-based American CIA destabilization organizations. UAA is directly funded by US government throught the CIA front organization "National Endowment for Democracy". The operation meetings of WUC and UAA are regularily held inside the US government buildings in Washington DC with US government officials attended.

WUC / UAA is located just one block from the White House in Washington, DC.

The opening ceremony of the WUC "Third General Assembly" was held at the "Congressional Meeting Room South", inside the US government Capital Building on May 26. :
Rebiya Kadeer, a criminal of financial fraud, was the nominee for 2005-2006-2007-2008 Nobile Peace Prize, according to the WUC website.

visit:
http://www.youtube.com/user/cctvupload

- Announcement: WUC to Hold Youth Training Seminar in Washington, DC (Doğu Türkistan, 24.04.2015)
- The Uyghur Lobby: Global Networks, Coalitions and Strategies of the World Uyghur Congress (Yu-Wen Chen, Routledge, 2014, GoogleBooks)
- About Anwar Yusuf Turani (The Government-in-Exile of East Turkistan Republic)
- Tibet is Not Alone – Other Freedom Movements in China (William K. Jackson, The Tibet Gamble, S. 2077 ff., GoogleBooks)
- Destabilizing Terror and US-Chinese Counterterrorism (Dan Steinbock, China-US-Focus, 14.05.2014)
- Anger against Bejing in Xinjiang (Indian Defence Review, Jul-Sep 2009)
- Rebiya's funding sources: US-based National Endowment for Democracy proactively offers funds (People’s Daily Online, 13.07.2009)
- First Day WUC Training a Great Success (21.04.2008)

What Anwar Yusuf Turani, a Uyghur from East Turkistan, said to Hu Jintao. [7:18]


Veröffentlicht am 27.11.2014
What Anwar Yusuf Turani, the Prime Minister of East Turkistan Government in Exile said to the Chinese leader Hu Jintao on April 20, 2006 at White House Rally.

Mein Kommentar:
Finger weg!


Bildschirm-Photo aus Bob Dylan’s Jokerman-Video

Jetzt im TV: Die zweite Staffel der US-Serie „The Blacklist“

Rasante Action, überraschende Wendungen, coole Sprüche – so haben sich die Macher der US-Serie „The Blacklist“ auf einen der vordersten Plätze bei den Einschaltquoten katapultiert. Jetzt kehrt „The Blacklist“ auch in Deutschland zurück auf die Bildschirme. Und der Auftakt ist vielversprechend…

Wer die erste Staffel verpasst hat, sollte Folgendes wissen: In „The Blacklist“ geht es um einen genialen Verbrecher, der sich eines Tages aus heiterem Himmel dem FBI stellt. Raymond „Red2 Reddington heißt der Super-Kriminelle, und er funktioniert durchaus als Sympathieträger, vor allem weil er mehr Witz und Stil besitzt als alle anderen Figuren der Serie, allen voran die oft etwas biederen FBI-Agenten. Gespielt wird Red von US-Star James Spader („Boston Legal“), der seiner Figur die nötige Portion Leben einhaucht.

mehr:
- Jetzt im TV: Die zweite Staffel der US-Serie „The Blacklist“ (Germanblogs, 01.12.2014)

„The Blacklist“ läuft immer dienstags, 20.15 Uhr, auf dem Pay-TV-Kanal RTL Crime; wann die zweite Staffel bei RTL gezeigt wird, stand noch nicht fest.



Goldreserven: Niederländer machen was die Deutschen nicht können

Die Zentralbank der Niederlande hat im Geheimen einen grossen Teil des Goldbestandes von New York nach Amsterdam gebracht. Insgesamt wurden 122,5 Tonnen im Wert von ca. 5 Milliarden Dollar mit Schiffen in einer Militäroperation die über Monate dauerte zurücktransportiert. Laut einer Verlautbarung der Zentralbank vom 21. November wurde entschieden, die Goldreserven ausgeglichener an den verschiedenen Lagerorten zu verteilen. Bisher waren nur 11 Prozent in Amsterdam, 51 Prozent bei der Fed in New York, 20 Prozent in Kanada und 18 Prozent bei der Bank of England. Durch das Rückholprogramm sind jetzt neu jeweils 31 Prozent in Amsterdam und New York. Die Mengen in Ottawa und London bleiben unverändert.

Laut neuesten Daten der World Gold Council besitzen die Niederlande 612,5 Tonnen an Gold im Wert von 23,5 Milliarden Dollar, was ca. 50 Prozent der gesamten Reserven ausmacht. Interessant ist die Frage, warum die Niederländer es schaffen eine grosse Menge an Gold aus New York zu repatriieren, aber die Deutsche Bundesbank kann das nicht? Zur Erinnerung, aufgrund politischen Drucks entschloss sich die Bundesbank Anfang 2013 das Goldlagerkonzept zu überarbeiten. Es hiess, künftig soll die Hälfte der Goldreserven im Inland lagern. Daraus ist aber bis heute nichts geworden.

mehr:
- Niederländer machen was die Deutschen nicht können (Alles Schall und Rauch, 23.11.2014)

siehe auch:
- Ukraine in Not (Post, 07.12.2014)

US-Regierung bremst Veröffentlichung von CIA-Folterbericht

Der US-Senat wollte umfassende Informationen über geheime Foltermethoden der CIA publizieren. Nun blockiert die Regierung in Washington in letzter Sekunde die Veröffentlichung - und begründet dies mit Sorge vor neuer Gewalt im Nahen Osten.

Washington - Die US-Regierung hat den Senat davor gewarnt, den Bericht über geheime Foltermethoden des Geheimdienstes CIA wie geplant kommende Woche zu veröffentlichen. Außenminister John Kerry habe deshalb Senatorin Dianne Feinstein angerufen, die den Bericht seit Monaten publik machen will, sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Bernadette Meehan, am Samstag. Kerry habe gewarnt, dass der Bericht neue Gewalt im Nahen Osten auslösen und weitere US-Geiseln gefährden könne, ergänzte die Sprecherin des State Department, Jen Psaki. 

Der Geheimdienstausschuss im Senat, dem Feinstein vorsitzt, hatte im April nach jahrelangem Streit für die Veröffentlichung gestimmt. Demnach sollen rund 500 Seiten des insgesamt 6300 Seiten langen "Torture Report" den Amerikanern zugänglich gemacht werden. Darin geht es um die weltweit kritisierten Folterungen der CIA unter der Regierung des damaligen Präsidenten George W. Bush. Besonders die Praxis des "Waterboarding", bei dem das Ertränken der verhörten Opfer simuliert wird, hatte in Bushs "Krieg gegen den Terror" für scharfe Kritik gesorgt.
mehr:
- Sicherheitsbedenken: US-Regierung bremst Veröffentlichung von CIA-Folterbericht (SPIEGEL, 06.12.2014)

siehe auch:

Dianne Feinstein, CIA, NSA (Post, 09.08.2014)
- C.I.A.-Folterbericht fällt neuer Fantom-Opern-Geisel des S.I.T.E. zum Opfer (Radio Utopie, 06.12.2014) Beachte auch die Links unter dem Artikel!


TTIP-Verhandlungen: Angeblich Demokratie und Transparenz

Am 25. November 2014 hat die neue EU-Kommission Schritte für mehr Transparenz bei den Verhandlungen zum TTIP-Abkommen und die Veröffentlichung neuer TTIP-Dokumente angekündigt. Die Kommission will ab dem 1. Dezember alle Termine im Internet veröffentlichen. Auch zu den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU soll es mehr Transparenz geben. Details verrät sie allerdings nicht.

"Wir können die bestmögliche Arbeit leisten, aber sie taugt nichts, wenn wir die Unterstützung und das Vertrauen der Menschen, für die wir arbeiten, nicht gewinnen können", so EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Er und die Kommission hätten nichts zu verbergen.

Die für das TTIP zuständige Schwedin Cecilia Malmström verkündete, dass es darum gehe, "die Öffentlichkeit genau und umfassend über die Absichten der EU bei den Verhandlungen zu informieren, auf ihre Bedenken einzugehen und Fehleinschätzungen zu berichtigen." Künftig sollen alle EU-Abgeordneten vertrauliche Verhandlungsdokumente einsehen können. Auch die Bürger würden mehr Dokumente zur Einsicht bekommen, hieß es. Welche Dokumente weiterhin unter Verschluss bleiben und nach welchen Kriterien die Akteneinsicht eröffnet wird, geht aus den veröffentlichten Ankündigungen jedoch nicht hervor.

mehr:
- "TTIP-Transparenzinitiative" der EU-Kommission unter Jean-Claude Juncker – Angeblich Demokratie und Transparenz (Peter Kleinert, Neue Rheinische Zeitung, 03.12.2014)

siehe dazu auch:
- Eine Million Unterschriften gegen TTIP (Post, 05.12.2014)

Kesseltreiben gegen deutsche Politiker, die eine andere Russlandpolitik fordern

Ein früherer deutscher Diktator benötigte 18 Monate, um vom "umrahmten" Reichskanzler zum Alleinherrscher in Deutschland zu werden. Danach war alles nur noch "alternativlos". Welchen Zeitraum hat Frau Merkel geplant?

Tatsache jedenfalls ist, dass derzeit alle diejenigen, die als deutsche Politiker in Sachen Russland eine andere Meinung als Frau Merkel und die sie leitende US-Regierung haben, gemobbt werden und politisch ausgeschaltet werden sollen. Heftig war schon die Polemik gegen die Altkanzler Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder. Jetzt soll es Persönlichkeiten treffen, die in verantwortlicher Position seit Jahren versuchen, den Dialogfaden zwischen Deutschland und Russland zu pflegen, zu vertiefen und nicht abreißen zu lassen.

mehr:
- Kesseltreiben gegen deutsche Politiker, die eine andere Russlandpolitik fordern – Im Interesse der USA und Merkels (Karl-Jürgen Müller, Seniora org., 03.12.2014?)

siehe auch:

- Wider den öffentlichen Dialog mit Russland – Unsere Bundesmama und zwei ungehorsame Kinder (Post, 26.11.2014)


Soros- und CIA-Operation Russland – Ukraine: NATO-Beute im Osten

Es ist selten, dass die demagogischen Methoden des Imperialismus unter die Lupe genommen werden. Das gilt für die Farbrevolutionen im Umfeld Russlands. Noch seltener ist dies für den so genannten "Arabischen Frühling", eine Operation, mit der der US-Imperialismus die fehlenden Bausteine Nordafrikas und des Nahen Ostens an sich reißt. Am 16.12.2013 ist im russischen online-Journal strategic-culture.org ein Artikel erschienen, wie er selten ist. Er stammt von Wayne Madsen, einem US-amerikanischen Journalisten, der in einer Vielzahl von Publikationen der Herrschaftsmedien als auch alternativer Medien veröffentlicht hat. "Luftpost", eine website mit "Friedenspolitischen Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein" hat ihn ins deutsche übersetzt. Wir geben ihn hier mit freundlicher Genehmigung wieder. (Die Redaktion)
mehr:
- Soros- und CIA-Operation Russland – Ukraine: NATO-Beute im Osten (Wayne Madsen, Neue Rheinische Zeitung, 07.12.2014)


"Die Anleitungen für Protestierende auf dem Tahrir- bzw. dem Maidan-Platz in arabischer bzw. 
ukrainischer Sprache sind identisch. Die Quelle ist offensichtlich dieselbe."
(entnommen aus http://www.voltairenet.org/article181535.html)


Viktor Juschtschenko und Micheil Saakaschwili als Marionetten ihrer CIA – Ehefrauen

Es unterliegt keinem Zweifel, dass Juschtschenko wie Saakaschwili eine US-Marionette ist. Und dagegen läßt sich nichts einwenden nur deshalb, weil seine Frau, Kathrine Clare, die ehemalige CIA-Agentin ist! Deswegen kommt die unabhängige von der USA Politik Juschtschenkos gar nicht in Frage! Alle Beschlüsse werden ausschließlich auf Weisung der Amis gefasst. Die USA schlachten nur die Ukraine für ihre imperialistischen Zwecke aus. Im Ergebnis hat der Welt noch einen Staat, wo Chaos herrscht. Juschtschenko wird sein Amt niedergelegen, weil er dabei versagt hat.

UKRAINE
Eine First Lady mit amerikanischem Pass
Katja Tichomirowa

Dass Ehen im Himmel geschlossen werden, darf man in diesem Fall wörtlich nehmen. Katerina Juschtschenko, die Frau des künftigen ukrainischen Präsidenten, lernte ihren Mann im Flugzeug kennen. Auf halbem Weg zwischen den USA und der Ukraine. Die Familie der 43-Jährigen stammt von dort, lebt aber in den USA, wo Katerina Claire Tschumaschtschenko in der Regierungszeit Bill Clintons Assistentin des Staatssekretärs für Menschenrechte war. In diese Zeit fiel auch jener Flug, der sie dauerhaft in die Heimat ihrer Familie zurückbrachte.

mehr:

Schräge Regierungsbildung in Kiew

Eine Groteske wird soeben vor den Augen der Welt aufgeführt. Das Stück trägt den einfachen Titel: Die Verwandlung einer Umsturzregierung in ein modernes Protektorat. Inhalt: die Übernahme der Ukraine in die Vormundschaft der USA, der Europäischen Union, des IWF und sonstiger internationaler Geldinstitute.

„Die Regierung steht“, titelte „Die Welt“ und andere Leitmedien fielen in diesen Tenor ein. Zwar sei das, was sich im Zuge der Regierungsbildung jetzt in Kiew abgespielt habe, ein „bisschen unorthodox“. Das Wochenblatt „Die Zeit“, nicht gerade hervorgetreten durch kritische Berichterstattung zum ukrainischen Bürgerkrieg, fand zur Beschreibung der Vorgänge sogar zu der Überschrift: „Jazenjuks schräges Krisenkabinett.“ (Die Zeit, 3.12.2014) Aber schnell beruhigte man sich mit der Versicherung des ukrainischen Präsidenten, dass ungewöhnliche Zeiten auch ungewöhnliche Methoden erforderten. Ähnlich berichteten auch andere etablierte Medien.


Was ist geschehen? . . Betrachten wir die Aufführung aus der Nähe:

Am 2. Dezember 2014 bestätigte die am 26. Oktober des Jahres neu gewählte, in Kiew tagende Werchowna Rada mit 288 von 399 Stimmen das vom Gespann Poroschenko / Jazenjuk vorgeschlagene neue Kabinett (bei einer Enthaltung eines ins regierungsfreundliche Lager gewählten Maidan-Journalisten). Mit diesem Beschluss wurde die seit dem Umsturz vom 21. Februar 2014 provisorisch tätige Regierung abgelöst. Die Abstimmung wurde im „Paket“ durchgeführt. Die Kandidaten wurden nicht einzeln besprochen. Der Vorschlag Poroschenkos/Jazenjuks wurde en bloc und ohne vorherige Debatte durchgewinkt. Von Demokratie keine Spur.

Im Amt bestätigt wurden auf diese Weise erwartungsgemäß der bis dahin provisorische Premier Arsenij Jazenjuk, ebenso wie Außenminister Pawlo Klimkin, Verteidigungsminister Stepan Poltarak und Innenminister Arsen Awakow sowie einige andere Mitglieder des alten Kabinetts. Soweit nichts Besonderes. Das könnte man als Alltag zur Kenntnis nehmen.

Was die Welt jedoch aufhorchen ließ, ist die Tatsache, dass und die Art, wie drei ausländische Politmanager westlicher Herkunft, konkret Experten mit amerikanischem Hintergrund, in Schlüsselstellungen der neuen Regierung gehievt wurden, unter ihnen eine Frau. Um ihre Ernennung zu Ministern einer Ukrainischen Regierung zu ermöglichen, waren sie nur wenige Stunden vor der Abstimmung durch Erlass Poroschenko`s im Eilverfahren eingebürgert worden.

Die drei ukrainischen Neubürger und ihre Funktionen sind: 


Natalija Ann Jaresko, gebürtige US-Amerikanerin – für das Finanzministerium: Jaresko studierte in Harvard, betreute für den IWF Programme der „Gemeinschaft unabhängiger Staaten“ (GUS); nach der „bunten Revolution“ von 2004 holte der damalige Präsident Juschtschenko sie nach Kiew. Unter anderem leitet sie einen „Private-Eqiuty-Fonds“, also Management von privatem Risikokapital in der Ukraine. Sie soll die Korruption bekämpfen und das Steuersystem reformieren. Von ihr wird der Spruch überliefert: „Die Wettbewerbsfähigkeit ist die erste, zweite, dritte, vierte, fünfte und zehnte Priorität.“ (Die Zeit, 3.12.2014)

Aivaras Abromavičius, gebürtiger Litauer – für das Wirtschaftsministerium: Auch Abromavicius studierte in den USA, danach war er tätig bei der Stockholmer Investfirma „East Capital Group“, später bei der „Hansabank“ in Estland. Er lebt seit 2000 als Ausländer in Kiew.

Alexander Kwitaschwili, gebürtiger Georgier – für das Gesundheitsministerium: Auch Kwitaschwili wurde in den USA ausgebildet, war dort als Gesundheits-Manager tätig. Als Gesundheitsminister unter dem Georgischen Präsidenten Saakaschwili unterzog er das georgische Gesundheitswesen einer radikalen Sparkur. Er will jetzt auch in der Ukraine ein Gesundheitssystem nach westlichen Maßstäben einführen.

Washington wies eine Beteiligung an dem Coup der Kabinettsbildung von sich, versteht sich. Das Arrangement hat sich zweifellos von selber ergeben.

mehr:
- Regierungsbildung in Kiew – Aufbruch in die Revolte? (Kai Ehlers, russland.ru, Kritisches Netzwerk)

Ukraine in Not

Zentralbankgold weg, Stromversorgung gefährdet, Preise im Auftrieb: Pleite des Kiewer Regimes scheint trotz großzügiger EU-Zahlungen nur aufgeschoben

Vor knapp zwei Wochen hatte es die Chefin der Ukrainischen Zentralbank, Walerija Gontarewa, zugegeben: Der Goldschatz des Landes hat sich in Luft aufgelöst (jW berichtete: Geplünderte Schatzkammer, 21.11.2014, Link von mir hinzugefügt; siehe auch: Ukrainische Zentralbankchefin: Das Staatsgold ist weg!, Goldseiten, 19.11.2014; und: USA leitet ukrainische Regierung jetzt auch ganz offenkundig, Die Welt im Würgegriff, 03.12.2014). Das blieb nicht ohne Folgen. Nach einer Zeit ungläubigen Staunens und öffentlicher Wutausbrüche wurde am Dienstag dieser Woche die Staatsanwaltschaft von Kiew vom Gericht der Stadt angewiesen, eine Untersuchung gegen Gontarewa wegen »Machtmissbrauchs und unberechtigter Bereicherung« in die Wege zu leiten. Diese Klage dürfte jedoch ebensowenig Aussicht auf Erfolg haben wie die der US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), die vor Monaten gegen die ukrainische Armee Anzeige wegen Kriegsverbrechen (Einsatz von Streubomben, Human Rights Watch dokumentiert Einsatz von Streumunition durch das ukrainische Militär, World Socialist Web Site, 23.10.2014, Link von mir hinzugefügt) erstattet hatte.

Zeugenaussagen zufolge war das Gold (21 Tonnen) am 7. März in einer Nacht- und Nebelaktion um zwei Uhr früh von schwerbewaffneten, maskierten Männern in ein Flugzeug geladen worden, das dann in Richtung USA entschwunden ist. »Man darf gespannt sein, wie lange es dauern wird«, bis dieser oder ähnliche Vorfälle auch in der Ukraine »den Funken der Konterrevolution entzünden«, ätzte der unter dem Pseudonym Tyler Durden im US-Investmentportal Zero Hedge auftretende Blogger am 2. Dezember. In Ägypten habe es weniger als ein Jahr gedauert, »bis sich die Bevölkerung gegen die Marionetten erhoben hat, die ihnen von der CIA und dem US-Außenministerium aufgezwungen worden sind«. Solche Überlegungen könnten auch Olena Schtscherbakowa, Leiterin der Geldabteilung der Zentralbank, veranlasst haben, Anfang der Woche ohne Angabe von Gründen ihren gutbezahlten Job niederzulegen.

mehr:
- Ukraine in Not (Rainer Rupp, junge Welt, 05.12.2014)

mein Kommentar:
Hört sich nach dem Drehbuch für den nächsten James-Bond-Film an…


Israel: „Letztlich steht die eigene Glaubwürdigkeit auf dem Spiel“

Nachdem Schweden im Oktober 2014 Palästina als Staat anerkannte, kommt Bewegung in den Nahost-Konflikt. Auch das französische Parlament bekundete Anfang Dezember, die Staatlichkeit Palästinas anerkennen zu wollen, wie zuvor bereits die Parlamente in Spanien, Großbritannien und Irland. Eine Abstimmung im Europa-Parlament, die für den 27. November geplant war, wurde kurzfristig auf Mitte Dezember verschoben. Von dem Votum wird eine gewisse Signalwirkung erwartet, auch wenn eine europaweite Anerkennnung Palästinas als unwahrscheinlich gilt – vor allem wegen der Position der deutschen Regierung, die sich bereits gegen eine Anerkennung augesprochen hat: „Wir sind deshalb auch der Meinung, dass uns eine einseitige Anerkennung des palästinensischen Staates auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung nicht voranbringt“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Anfang November begann zudem eine Initiative der European Coordination of Committees and Associations for Palestine, die eine Suspendierung des Handelsabkommens zwischen der EU und Israel wegen dessen permanenter Menschenrechtsverletzungen forderte. Den von hunderten Gruppen und Einzelpersonen unterstützten Aufruf unterzeichnete auch Peter Vonnahme, Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichthof (i.R.). In der Folge ergab sich zur Sache ein Briefwechsel mit dem langjährigen CSU-Europaabgeordneten und Vorsitzenden der CSU-Schwaben, den Peter Vonnahme Hintergrund zur Veröffentlichung anbot. Wir dokumentieren den Briefwechsel mit leichten Kürzungen. (red)

mehr:
- „Letztlich steht die eigene Glaubwürdigkeit auf dem Spiel“ (Briefwechsel Peter Vonnahme – Markus Ferber, Hintergrund, 03.12.2014)

Sind die Nachrichten zentral gesteuert?

Diese Frage ist wie, ist der Papst katholisch? Ich finde es immer wieder absurd wenn behauptet wird, in Europa und in den Vereinigten Staaten gebe es freie und pluralistische Medien als Rückhalt der Demokratie. Das ist ein Märchen und eine Lüge. Wenn es die wirklich gebe, bräuchte es ja diesen Blog und viele andere alternative Nachrichtenseiten die von "Amateuren" betrieben werden gar nicht. Wenn die bezahlten Profijournalisten ihren Job richtig machen würden, wenn es wirklich Vielfalt in der Berichterstattung gebe, wären wir überflüssig und ihr als geschätzte Leser gar nicht hier.

Am schlimmsten ist das Monopol und die zentrale Steuerung der Nachrichten in den USA, denn es gibt nur fünf Medienkonzerne die alles kontrollieren. Ob Zeitungen, Magazine, Radio, Fernsehen, Film oder Online, es wird über alle Kanäle die absolut gleiche vorgeschriebene Botschaft und Information gesendet. Nämlich die, welche das Establishment den Massen glauben lassen will. Diese Medienherrschaft schwappt dann auf Europa über und dann klingt es gleich aus allen Kanälen.

mehr:
- Sind die Nachrichten zentral gesteuert? (Alles Schall und Rauch, 02.12.2014)

Proof that the news is scripted [6:05]

Veröffentlicht am 14.11.2013
Proof that the news is scripted


Proof That The News Is Scripted [0:49]

Veröffentlicht am 14.11.2013
Proof That The News Is Scripted


Kann nicht sein, was nicht sein darf ?! [1:38:09]

Hochgeladen am 25.03.2011
Eine hervorragende Dokumentation über unsere Medienlandschaft, deren Drahtzieher und die verschiedenen Einflüsse, die zu dem führen, was wir Nachrichten nennen. Das ist ein Film von einem unabhängigen Journalisten, ergänzend zu dem blog http://www.kannnichtsein.com , den ich ebenfalls nur empfehlen kann, will man ein paar Hintergründe über unsere Medienwelt erfahren. 



Ex-Mossad-Chef: Zum ersten Mal fürchte ich für die Zukunft des Zionismus

Seit dem Beginn des Zionismus im späten 19. Jahrhundert wird die jüdische Nation im Land Israel demografisch und territorial immer umfangreicher, dem anhaltenden Konflikt mit den Palästinensern zum Trotz. Das ist uns gelungen, weil wir weise und strategisch klug gehandelt und uns nicht mit dem törichten Versuch aufgehalten haben, unsere Feinde davon zu überzeugen, dass wir im Recht sind.

Seit ich mir eine eigene Meinung bilden kann, mache ich mir heute zum ersten Mal Sorgen über die Zukunft des zionistischen Projekts. Ich mache mir einerseits über die kritische Masse der Drohungen gegen uns und andererseits über die Blindheit und politische und strategische Lähmung der Regierung Sorgen. Obwohl der Staat Israel von den Vereinigten Staaten abhängt, haben die Beziehungen zwischen den beiden Ländern einen Tiefpunkt erreicht, den sie nie zuvor hatten. Unser größter Markt Europa ist unser müde geworden und ist dabei, uns Sanktionen aufzuerlegen. Für China ist Israel ein attraktives High-tech-Projekt und wir verkaufen dem Land unsere nationalen Güter, um Profit zu machen. Russland wendet sich allmählich gegen uns, unterstützt unsere Feinde und geht ihnen zur Hand.

Antisemitismus und Hass gegen Israel haben ein Ausmaß erreicht, das bis zur Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg unbekannt war. Unsere öffentliche Diplomatie und Öffentlichkeitsarbeit haben kläglich versagt, während die der Palästinenser viele wichtige Erfolge in der Welt erzielt haben. Universitätsgelände im Westen, besonders in den USA, sind Orte, an denen sich die künftige Führungsschicht ihrer Länder besonders gut entwickelt.

Wir verlieren den Kampf um die Unterstützung Israels in der akademischen Welt. Immer mehr jüdische Studenten kehren Israel den Rücken. Die globale BDS-Bewegung (boycott, devestment, sanctions / Boykott, Kapitalabzug, Sanktionen) gegen Israel, die zunehmend Israels Delegitimierung betreibt, hat an Größe zugenommen und ziemlich viele ihrer Mitglieder sind Juden.

mehr:
- Israel galoppiert blind in Richtung Bar Kochbas (Schabtai Schavit, Neue Rheinische Zeitung, 07.12.2014)
Der Autor (*1939) war von 1989 bis 1996 Generaldirektor des Mossad, des für weltweite Nachrichtenbeschaffung, Geheimaktionen und Terrorismusbekämpfung zuständigen israelischen Geheimdienstes. Er hat diesen Artikel am 24. November in der Zeitung Haaretz veröffentlicht. http://www.haaretz.com/opinion/.premium-1.628038. Mehr Informationen über ihn unter http://en.wikipedia.org/wiki/Shabtai_Shavit Wir danken der Schriftstellerin Ingrid von Heiseler dafür, dass sie uns auf diesen Kommentar aufmerksam gemacht und ihn für uns übersetzt hat.

US-Geostrategie und deutsche Souveränität: Ein heißes Eisen

In der aktuellen Souveränitätsdebatte wird der Einfluss transatlantischer Netzwerke völlig unterschätzt, erklärt Friederike Beck, Autorin des Guttenberg-Dossiers. Dabei spielten gerade sie eine entscheidende Rolle, steuerten sie doch seit 1945 bis heute die außenpolitische Ausrichtung Deutschlands. Im Beitrag hat sie wesentliche Fakten zusammengetragen.

Zbigniew Brzezinski, der Altmeister der globalen Geostrategie, US-Politiker, Geschichtsprofessor und Autor diverser einschlägiger Bücher, schrieb stets stocknüchtern und ist genau aus diesem Grund auch geeignet, uns Deutschen Gewissheit darüber zu geben, wo wir stehen auf dem „Großen Schachbrett“. 1998 sagte er in seinem gleichnamigen Buch: „Für Amerika ist der geopolitische Hauptgewinn Eurasien … Jetzt hat eine nicht-eurasische Macht die Vorherrschaft in Eurasien – und Amerikas weltweite Vorherrschaft ist direkt abhängig davon, wie lang und wie effektiv es seine Vormachtstellung auf dem eurasischen Kontinent aufrechterhalten kann.“

Weltstratege und graue Eminenz der US-Politik: Zbigniew 
Brzezinski (links, rechts im Bild sein 1998 erschienenes Buch)
Und in „The Choice: Global Domination or Global Leadership” (2004): „Um es in Begriffe zu fassen, die auf das brutalere Zeitalter antiker Imperien zurückgehen: Die drei großen Imperative imperialer Geostrategie sind, geheime Absprachen unter den Vasallen zu verhindern, ihre Sicherheitsabhängigkeit aufrechtzuerhalten, Tributpflichtige nachgiebig und beschützt zu halten und die Barbaren davon abzuhalten, sich zusammenzutun.” Und weiter: „Fortan müssen die Vereinigten Staaten festlegen, wie sie mit regionalen Koalitionen umgehen wollen, die danach trachten, Amerika aus Eurasien hinauszuwerfen und damit Amerikas Status als Weltmacht bedrohen.”

mehr:
- US-Geostrategie und deutsche Souveränität: Ein heißes Eisen (Friederike Beck, Zeitgeist, 14.12.2012)

siehe dazu auch:

- Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014)
- Egon Bahr: Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (Post, 27.05.2015)

Adventsrätsel, das Siebte von vierundzwanzig


Er tut keinen Schritt,
und doch nimmt er dich mit.
Wenn die andern schwitzen,
bleibt er unterm Dach
oder im Keller sitzen.
Wenn sie alle frieren,
läßt er sich willig führen.