Freitag, 12. Februar 2016

Die Nato und der Neoliberalismus – Jugoslawien war nur der Anfang

Wolf im Schafspelz: Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989, pünktlich zum Jahrestag der Reichskristallnacht, nach fragwürdiger Fasson und Symbolik auch als „Wende“ bezeichnet, zieht die sowjetische Soldateska zügig aus Deutschland ab. Moskau verabschiedet sich würdevoll, mit einem klaren Njet zum Kalten Krieg. Die Bitburg-Kontroverse von 1985 scheint vergeben und vergessen. Die englischen und amerikanischen Besatzer indessen bleiben zurück, oh Yes, freilich nur als Verbündete. Petitionen zum Abzug ausländischer Truppen werden seitdem vom Bundestag vorab verweigert, neuerdings mit einer Begründung wie aus dem Wahrsagerzelt, wörtlich: weil derlei „nicht den gewünschten Erfolg haben wird“. Der vorauseilende diplomatische Gehorsam, bezahlt aus deutschen Steuermitteln, kostet die Bundesrepublik allein seit 2003 ungefähr eine Milliarde Euro.

Und es wäre, abgesehen von den Kosten alles nicht so schlimm, wenn wirklich Bedarf bestünde. Ein unmittelbares Bedrohungsszenario zum Beispiel. Die diplomatische Pflichterfüllung wäre weniger verwunderlich, wenn nicht gerade wieder einmal – bis hin zur Kanzlerin Merkel – deutsche Staatsbürger über ein Jahrzehnt lang durch die NSA abgehört oder – wie etwa Khaled al-Masri 2003 – vom CIA entführt und in Geheimgefängnissen Polens, Rumäniens oder des Kosovos verhört und gefoltert werden würden. Welcher Bedarf besteht denn danach? In einer Demokratie keiner. Das Kavaliersdelikt, das keines ist, heißt hier Folter, durchgeführt auf 386 Hektar Sperrgebiet hinter den Mauern von Camp Bondsteel, im Wald des Schreckens bei Stare Kiejkuty, oder im Keller eines Bukarester Sicherheitsdienstgebäudes von ORNISS. Politisch-erotisch ganz angetan, laufen bei der bloßen Erwähnung Washingtons schon Berlins und Brüssels Wangen schamhaft rötlich an. Ein Abklingen der Anbiederung ist nicht in Sicht.

Während der Warschauer Pakt mitsamt der Sowjetunion auseinandergeht, hat sich der Nordatlantikpakt (Nato) zum selbsternannten Globalgendarmen aufgeschwungen. Für Wall Street und Square Mile erweist er sich als griffiges Werkzeug fürs Grobe. Am Horn von Afrika sichert er Handelswege für Containerschiffe, in der Wüste Iraks und Libyens das lukrative Ölgeschäft, in den Bergen Afghanistans womöglich seinen Anteil am internationalen Opiumhandel. Letzteres sei dahingestellt. Fest steht, dass seit den neunziger Jahren die militärischen Ausflüge der NATO auf dem Globus merklich zunehmen. Man darf dies nicht einfach kleinreden. Menschen in der Ferne erleben nicht nur Krieg; sie sterben in ihm tatsächlich. Berühmtheit erreichen bei der selbstherrlichen Missachtung von Menschenrechten die üblichen Verdächtigen: Zum Beispiel die USA und die Türkei, die durch ihr Außenpolitik andere Völker und Länder im staatlichen Durcheinander oder in Trümmern zurücklassen. Wo ihre Stiefel und Drohnen hingehen, wächst kein Gras mehr. Souveränität ist ihnen ein Fremdwort, Rechtsstaatlichkeit manchmal nicht mehr als ein Gerücht.

mehr:
- Die Nato und der Neoliberalismus – Jugoslawien war nur der Anfang (Mladen Savić, Balkan21, Freiheitsliebe, 17.01.2016)

siehe auch:
- Europas Militärapparat (Jürgen Wagner, Hintergrund, 28.01.2016)
Forschungsarbeit: Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg (Jens Wernicke, Institut für Medienverantwortung, Juli 2009?)
Frieden muss gestiftet werden (Post, 24.11.2014)
Der Gründungsvater der Friedensforschung, der Norweger Johan Galtung, nannte als wirklichen Kriegsgrund die Disziplinierung des „Fremdkörpers“ Serbien als letztes mit Russland und China verbundenem Land in Europa, das sich der neoliberalen Globalisierung widersetzt. Solche Erklärungen hatten keine Chance, gehört zu werden, für eine weitgehende Gleichschaltung der öffentlichen Meinung war gesorgt. (Daniela Dahn, zit. in Frieden muss gestiftet werden – Europas Sündenfall: der Kosovo-Krieg, Post, 24.11.2014)
Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)

Die Politik mit der Angst muss aufhören

Frankreich Die Verlängerung des Ausnahmezustands in Frankreich ist leider kein Einzelfall: Durch Angst-Rhetorik werden Grundrechte untergraben

Die französische Regierung rief aufgrund der Terroranschläge in Paris den Ausnahmezustand aus. Das gibt den Ermittlungsbehörden zahlreiche Sonderrechte. Bald läuft diese Regelung aus, soll aber nach dem Wunsch der Regierung noch einmal verlängert werden. Amnesty International kritisiert das: Die Situation greife unverhältnismäßig in die Grundrechte ein. Leider passiert dies nicht nur in Frankreich, denn schon seit Jahren wird der Ausnahmezustand zur Regel – mit schlimmen Folgen für unsere Freiheit. Das betrifft auch die Netzpolitik.


Amnesty International prangert Ausnahmezustand in Frankreich an
Frankreich befindet sich seit den am 13. November 2015 verübten Terroranschlägen in Paris im Ausnahmezustand. Damals kamen 130 Menschen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Die Regierung unter Francois Hollande reagierte mit massiven Notfallmaßnahmen. Durch den verhängten Ausnahmezustand, wurden die Befugnisse der Ermittlungsbehörden massiv erhöht. Unter anderem sind damit nächtliche Wohnungsdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss, Versammlungsverbote sowie Hausarrest für mutmaßliche Gefährder zulässig. Seit den Anschlägen wurden auf dieser Grundlage mehr als 3.200 Wohnungen durchsucht, mehr als 400 Menschen wurden unter Hausarrest gestellt.

Das, so befindet die Menschenrechts-Organisation Amnesty International, geht zu weit. Betroffene würden stigmatisiert und teilweise sogar traumatisiert, einige hätten ihre Arbeit verloren. Zudem, so Amnesty, habe es kaum positive Ergebnisse durch dieses Vorgehen der Ermittler gegeben (was in Bezug auf die Verhältnismäßigkeit dieser Maßnahmen durchaus relevant ist).

“In Ausnahmesituationen können Regierungen außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen, sie müssen es aber mit Vorsicht tun”, erklärte der Amnesty-Direktor für Europa und Zentralasien, John Dalhuisen. “In Frankreich haben ausgeweitete Exekutivbefugnisse mit nur sehr wenig Kontrolle über ihre Ausübung zu einer ganzen Reihe von Menschenrechtsverletzungen geführt.” Die Organisation spricht sich daher entschieden gegen eine erneute Verlängerung des Ausnahmezustands in Frankreich bis Ende Mai aus.

mehr:
- Die Politik mit der Angst muss aufhören (Annika Kremer, der Freitag, 10.02.2016)

"Beginn eines instabileren Zeitalters"

Der Vorbericht für die Sicherheitskonferenz in München spricht von endlosen Krisen und hilflosen Politikern, was sich gerade in und um Syrien beobachten lässt
Es naht die Sicherheitskonferenz in München, was wieder auch die Zeit ist, dass die Regierung die Verantwortung im Ausland, die Stärkung der Nato, Bundeswehreinsätze und neue Rüstungsanstrengungen thematisiert. Der Vorsitzende Wolfgang Ischinger gab in einer Pressekonferenz bekannt, dass der Krieg in Syrien und die Lage im Nahen und Mittleren Osten zentrales Thema der Konferenz sein werden. Um für die Konferenz zu werben, schrieb Ischinger mal wieder einen düsteren Text für den Atlantic Council:

Der Nebel der Unordnung verdichtet sich. Konflikte werden zunehmend maß- und grenzenlos. Und die Ordnungswächter sind überwältigt und leisten nicht genug. Ischinger

Die Bundesregierung hatte sich schon für die Sicherheitskonferenz präpariert, nicht zum ersten Mal: Wir sind die Guten, Bundesregierung preist den "öffentlichkeitswirksamen Charakter" der Sicherheitskonferenz. Gerade wurde beschlossen, die Missionen in Mali und im Nordirak zu verstärken, in Afghanistan wird die Bundeswehr länger bleiben, schon auch deswegen, um auch Flüchtlinge abweisen und abschieben zu können. Erwogen wird von der Bundesverteidigungsministerin ein militärischer Einsatz in Libyen, wo sich der IS ausbreitet und von wo ab dem Frühjahr ein neuer Flüchtlingsstrom Richtung Italien aufbrechen könnte.

mehr:
- "Beginn eines instabileren Zeitalters" (Florian Rötzer, Telepolis, 09.02.2016)

Der Fall eines Pornostars

Ausgerechnet der als Feminist gelobte Darsteller James Deen soll Kolleginnen missbraucht und vergewaltigt haben 

Gegen den vielleicht bekanntesten männlichen Pornodarsteller unserer Zeit erheben inzwischen zehn frühere Kolleginnen schwere Vorwürfe. Dabei schwärmte das weibliche Publikum jahrelang von James Deen als hinreißendem Nachbarsjungen oder gar feministischem Pornodarsteller. Seine Vorliebe für harten und gewaltsamen Sex war aber mindestens seit 2008 erkennbar. Was verrät sein Fall über den Umgang mit Sex, Pornografie und Feminismus in unserer Gesellschaft? 

Der kalifornische Pornodarsteller James Deen ist gerade dreißig geworden. In den zwölf Jahren seiner Karriere trat er laut der Internet Adult Film Database in über 2100 Filmen auf. Für siebzig Filme ist er als Regisseur gelistet. Auch wenn männliche Models in der Branche allgemein weniger verdienen als Frauen, dürfte es der junge Mann damit bereits zum Millionär gebracht haben. Der Publikumsliebling Deen ist bei weiblichen Pornokonsumenten außerordentlich beliebt. Verschiedene englischsprachige Medien bezeichnen ihn als den einzigen männlichen Pornodarsteller, der einem breiten Publikum namentlich bekannt ist. Im 2013 erschienenen Erotik-Thriller "The Canyons" spielte er die männliche Hauptrolle. Laut einer im Juli 2015 veröffentlichten Analyse von "Pornhub", einem der Branchenführer auf dem Onlinemarkt, ist James Deen der von weiblichen Konsumentinnen in Großbritannien am häufigsten gesuchte Mann.
mehr:
- Der Fall eines Pornostars (Stephan Schleim, Telepolis, 11.02.2016)
Wie Amanda Hess in ihrem Profil für das Magazin Good anmerkt, hat Deen sich dadurch eine Nische in der Pornoindustrie geschaffen, dass er so aussieht, als gehöre er dort nicht hin; umgekehrt verfolgen tausende Frauen, die sich sonst nicht für Hardcore-Pornographie erwärmen können, seine Beiträge auf seinem Blog, auf Tumblr und Twitter. Im Jahr 2013 übernahm er eine tragende Rolle in dem Film The Canyons, einer Produktion außerhalb der Pornoindustrie.
Am 28. November 2015 bezichtigte ihn seine Ex-Freundin Stoya, die ebenfalls als Pornodarstellerin tätig ist, via Twitter der Vergewaltigung, zwei Tage darauf machten mit Ashley Fires und Tori Lux zwei Kolleginnen ähnliche Vorwürfe öffentlich. Mehrere mit Deen über lange Jahre verbundene Studios kündigten ihm daraufhin jede weitere Zusammenarbeit auf oder nahmen Filme, in denen er mitgewirkt hat, aus dem Vertrieb.[1][2] (James Deen, Laufbahn, Wikipedia)
Porn Stars Like James Deen Attracting Teens To Porn Industry | Nightline | ABC News [6:06]
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Hochgeladen am 02.02.2012
Porn star James Deen has a wholesome look young girls fawn over. Deen has an avid fan base of teen girls across Twitter, Facebook, and several blogs. 
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“My problem is I never really had anything I wanted to do in life other than porn. I’ve never really had a hobby. I never really had any ambition,” Deen says. “I was in kindergarten or something and I saw porn for the first time, and I said, ‘This is what I want to do. I want to grow up and be in porn.’”

When Deen was 18, photos of his erect penis hit the inbox of Pamela Peaks, a leathered industry vet who claims 50GGG-size breasts and a squinting resemblance to Pamela Anderson. Peaks was “kind of rude” to Deen until she saw the photos. “She immediately took an interest in me,” Deen says. “I think it was my nonthreatening, everyday look, but I really have no idea.” (Peaks later cast him in an audition-themed film in which Deen plays an aspiring actor who performs favors on Peaks to secure the job.) He took a junior-high nickname—he was always brooding across the street, smoking in a leather jacket—and spun it into a stage name. Deen made his porn debut in 2004’s Art School Sluts, a sort of Reality Bites with penetration. Deen spends the bulk of the film looking vaguely impressed with himself. But he could maintain an erection, and the mainstream porn world opened its doors.

The porn industry has endless uses for an 18-year-old woman, but an 18-year-old man is good for just about one thing. For the better part of a year, Deen shot scenes every day for websites like MILFseeker.com, working with older female performers he described at the time as either “girls in their late 20s to mid-30s who are smoking hot” or “old ladies who can’t get laid in real life and want to have sex.” […]

Deen says he earned his parents’ blessing when “they found out I was career-oriented and that this isn’t like a game for me.” At that point, his family life was already strained. When Deen was a teenager, his parents split, Deen took a test to exit high school early, and he moved out of the house. “My dad sort of—he didn’t vanish,” Deen says. “He moved out. My mom didn’t want him seeing us.” Tensions rose among Deen, his mother, and his older sister, and he fell in “with a bunch of gutter punks,” living in Pasadena parks and abandoned apartments. He enrolled in community college classes and shilled coffee at Starbucks to pay for them. […]
Deen calls director Chico Wang his porno mentor. Wang “taught me how to shoot a camera. The way I perform has a lot to do with him,” Deen says. When Deen joined him on the set of Wang’s 2005 gang-bang title Down the Hatch 14, Wang had already been charged with beating and kidnapping his girlfriend. In 2007, Wang’s porn actress wife of 20 days, Haley Paige, turned up at a hospital without a pulse. A month later, Wang was found dead of a methadone overdose in a California Economy Inn next to a makeshift shrine to Paige and an empty box of Milk Duds. “He was always good to me. But he was such a horrible person to so many other people,” Deen says of Wang. “I still to this day don’t know what was in his head, if he was an asshole or actually a good guy.”  […]
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Einschub aus dem englischsprachigen Wikipedia:
On August 21, 2007, Hwang brought Paige to Mee Memorial Hospital in King City, California. She had no pulse or respiration, and died in the emergency room later that day at the age of 25. Her death was ruled suspicious due to allegations that Hwang had pistol whipped Paige.[9]
The next day, Hwang was arrested on suspicion of possessing a stolen vehicle and booked under suspicion of murder, but he was released on August 24 with no charges filed.
Adult Video News reported that there was a "circulated rumor that Haley died of a heroin overdose." A spokesman for the Monterey County Coroner's Office stated that Paige did not have any track marks.[1] Sgt. Steve Miller disclosed that Hwang was "implicated" in her death.[10]
The toxicology screen later came back negative for everything but a minimal amount of methadone. According to the Monterey County Sheriff's Coroner Division (who prepared her autopsy report), the cause of death was undetermined, but even a small amount of methadone could be lethal depending on a person's prior drug history.[9]
Hwang was found dead in a room at an Economy Inn in Morgan Hill, California, on September 29, 2007.[10] His death was "not being considered suspicious", according to Morgan Hill police investigators, who also stated that he was likely headed north due to the investigation in King City.[10] The Santa Clara County coroner reported that Hwang overdosed on methadone in an apparent suicide.[6] (Haley Paige, Death, engl. Wikipedia)
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She caught “like five seconds’ worth of humping” before closing the page. Now 17, Emily is distributing porn links of her own—this time, to other teenage girls across the United States. Emily runs a Tumblr blog dedicated to her two obsessions: Twilight and James Deen. Thanks to Deen, Emily is no longer watching porn for the generalized humping. “When I watch his videos, I don’t really pay attention to the sex,” Emily says. “I watch his videos for his reaction. It amazes me.” […]

For his young fans, Deen’s perceived accessibility is part of the charm. He tweets every few hours to his 27,000-plus followers, most of them women. Between porn jokes, Deen tweets about wanting someone to go to the zoo with him. On his blog, he intersperses sophomoric interludes with photos of anuses. “Today my blog post is going to be all about Adrianna Nicole’s butthole,” Deen writes in a typical post. “Adrianna Nicole has an awesome butthole. You can put things in it. She can put Things in it. We can all [p]ut things in it. we can do it one at a time or as a group. There is no stopping her butthole.” The blog receives more than 4,000 hits a day. He reads every comment from his fans. Sometimes, he chats with them.

“I do have girls every now and then who are underage who are talking to me and stuff,” Deen says. “I’m like, ‘How old are you? And they’re like, ‘Oh, I’m 16, I’m going to be 17 soon,’ and I’m like, ‘Hey, we have to stop talking.’”

Deen is still figuring out how to manage all of this attention. He keeps getting older, but his fans stay the same age. “Even if I was 25 talking to a 17-year-old girl and I wasn’t having sex with her and we were just talking on the internet and nothing was ever going to happen, why the hell am I talking to a 17-year-old girl?” Maybe, he says, it’s “weird or creepy” because he’s “you know, ‘a porn star.’ Something about that rubs me the wrong way.” […]

“I don’t know a single woman that watches any of these porn-for-women Playgirl type of things,” Deen says. Most women? “They want to see porno. They’re watching what they want to watch, regardless of what’s marketed toward them.” He says he has considered launching his own website, JamesDeen.com. “Here’s me, just doing what I want to do, the scenes I want to do.” He continues, “In a sense it would be focused on me,” before stopping himself. “Not any more than a regular scene would be focused on me.”

Meanwhile, teenage girls are cutting and pasting Deen’s work to fit their needs. On their blogs, James Deen is their own personal star. They call on him for love or sex or idle conversation depending on the hour of the day. They collect his tweets and photos and craft their own narrative fantasies. He comes wherever they want him to.
 (The Good Life – What Women Want: Porn and the Frontier of Female Sexuality, Amanda Hess, Scott Grover, GOOD, 04.04.2012)
Witches of East LA [4:47] 

Veröffentlicht am 19.02.2015
Come along for the ride as Jill Soloway summons her eclectic group of friends to her house to meet Maja D’Aoust—better known as the White Witch of Los Angeles. Each of Jill’s friends has a wish for the Witch, but it turns out that Maja has something else entirely in mind for her visit…

The Secret of the Riddle of the Sphinx, by Maja D'Aoust White Witch [50:27]

Veröffentlicht am 15.09.2014
Hi guys, sorry it left out the best part of my visions of the sphinx at the end!! Bummer.
my phone doesn't have enough memory.


Bildschirmfotos von Stoyas Tweeds (aus dem Artikel von Glenn Tisdale (s.u.))
Es geht hier aber weder um minderjährige Opfer noch fanden die mumaßlichen Taten im familiären Umfeld statt. Es geht um erwachsene Menschen, bei denen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit unterstellt werden kann, dass sie über einen gewissen sexuellen Erfahrungsschatz verfügen.

Wie kann es in diesem Kontext sein, dass das Opfer ein Jahr lang braucht, um zu dem Schluss zu gelangen, dass eine sexuelle Handlung nicht einvernehmlich war. Und wie hätte der mutmaßliche Täter das wissen sollen, wenn das Opfer selbst es nach eigenem Bekunden nicht wusste?
 (Pragmatiker, Kommentar, 11.02.2016, 20:28)
mein Kommentar:
Hört sich alles sehr logisch an, wenn man den Äußerung, es gehe hier nicht um minderjährige Opfer und die Taten hätten nicht im familären Umfeld stattgefunden, zu folgen vermag.
Wie er hätte wissen sollen? Er hätte seine Ohren aufmachen können!
Anders sieht es aus, wenn an Stoyas Aussagen zu folgen gewillt ist… Könnte es sein, daß… und: unter welchen Umständen könnte es sein, daß sie ein Jahr lang gebraucht hat…

Aus eigener Erfahrung halte ich es für sehr wahrscheinlich, daß der durch sogenannte frühe Störungen oder durch traumatische Erfahrungen gefärbte Teil unseres Lebens/unseres Erlebens erschreckend viel größer ist, als wir uns das derzeit noch einzugestehen bereit sind.


Identical Twin Sisters Who Share Boyfriend & Bed (FULL Interview) [6:23]  


Veröffentlicht am 11.03.2014
Double or nothing is the rule Australia's most identical twins live by. Anna and Lucy share everything from a house, a bed and even a boyfriend. But the sisters say three is never a crowd.
In einem offenen Fanbrief bringt die junge Feministin Mandie Williams Deens Beliebtheit wie folgt auf den Punkt: Er sei hinreißend, gut im Bett, unterstütze Frauen und deren Sexualität und möge Katzen.
mein Kommentar Teil 1:
Wenn das keine schlagenden Argumente sind, dann fängt der liebe Kant im Grab das Rotieren an…

siehe:

- Immanuel Kant: „Was heißt: Sich im Denken orientieren?“ (Post, 09.02.2016)

mein Kommentar Teil 2:

Ich habe ja so meine Idee, an was sich die Feministin Mandie Williams in ihrem Fanbrief orientiert hat…

Ist Demokratie überhaupt möglich? [13:19]


Veröffentlicht am 27.07.2015
Insbesondere direkte Demokratie kann nicht funktionieren, so Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin an Hand einer mathematischen Tabelle. Stimmt das?

Gesetze werden in einer Demokratie von gewählten Volksvertretern beschlossen. In Deutschland gibt es direkte Demokratie nur auf kommunaler und Länderebene. Immer mehr Bürger fordern bundesweite Volksentscheide. Bringen die Abstimmungen automatisch das erhoffte Mehr an Demokratie?

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Philosoph erklärt Demokratie.


Condorcet, der seit 1769 Mitglied der Pariser Académie des Sciences war, wurde 1776 zu ihrem ständigen Sekretär ernannt. Er stand den Enzyklopädisten nahe und war ab 1782 Mitglied der Académie française. 1786 heiratete er die Autorin und Übersetzerin Sophie de Grouchy (1764–1822); diese wurde später für den von ihr geführten, einflussreichen politischen Salon bekannt, außerdem galt sie als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit[1]. 1792 wurde Condorcet in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Von 1786 bis 1793 war er auswärtiges Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften[2] und von 1776 bis 1792 Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg.[3]
Seine wichtigsten wissenschaftlichen Beiträge waren seine Arbeiten zur Wahrscheinlichkeitsrechnung und zur mathematischen Philosophie, ferner zur Analysis und zum Dreikörperproblem (1768). Entscheidend für die Entwicklung der Wahrscheinlichkeitstheorie war seine 1785 veröffentlichte Abhandlung Essai sur l'application de l'analyse à la probabilité des décisions rendues à la pluralité des voix.
Condorcet entwickelte die Condorcet-Methode (zur Durchführung und Auswertung von Wahlen von einem unter mehreren Kandidaten; einer seiner damaligen Konkurrenten war Jean Charles Borda). Er ist bekannt für das Condorcet-Paradoxon, wonach es möglich ist, dass eine Mehrheit die Option A gegenüber einer Option B bevorzugt, zugleich eine Mehrheit die Option B gegenüber einer Option C bevorzugt und dennoch eine Mehrheit die Option C gegenüber der Option A bevorzugt. (Marie Jean Antoine Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet, Leben, Wikipedia)

Lustiges video mit den mädchen. Komödie mit schönen mädchen: blond und brünett. Lustig humor! [9:37]

Veröffentlicht am 22.03.2015
Die mädchen sind nicht nur schön, sondern auch sehr lustig! Dieses lustige video mit den mädchen lachen sie! In dieser sammlung von witzen - blondinen und brünetten. In diesem video werden die mädchen: ungeschickt, lustig, peinlich. Sehr lustig. Anschauen und genießen! Beste für humor:
00:01 - Tanz zur musik
00:17 - Farted schreck
00:23 - Eine sehr coole mädchen mit den jungs
00:46 - Kurzes kleid
01:06 - Fitness, eine katze und eine kamera
01:20 - Die blondine und ihr freund
01:53 - Der trick mit seiner frau
02:23 - Ein mann mit einer blondine im bus
02:56 - Asien und besbol
03:12 - Katzenbisse einer frau brust
03:39 - Zerrissen kleid
03:54 - Experiment
04:21 - Russisch unterhaltung
04:31 - Kamelreiten und über die blendung von zerrissenen jeans
05:03 - Im kühlschrank
05:09 - Schnarchen mädchen und flugzeug
05:21 - Feyverk aus einer flasche
05:40 - Gesponnen
05:52 - Mädchen lachend auf dem vibrationsbrett
06:25 - Tanzen in der küche
06:34 - Warum machen mädchen gesichter?
06:40 - Sie wollte trick auf den menschen zu spielen
06:55 - Krieg im wohnheim
07:05 - Mädchen dotantsevalas
07:15 - Stieg in den korb mit bällen
07:28 - Eine kugel im gesicht
07:47 - Asiaten - lehrer
08:19 - Sie wollte auf den ball zu springen
08:26 - Ein merkwürdiger fall von einem schönheitswettbewerb
08:38 - Ich schreie
08:44 - Klavierspielen
08:53 - Gesicht blond
08:59 - Spanischen korrespondenten und lustiger kerl
09:27 - Mädchen wirbelnden hula-hoop

Avatars, Masters and Saints through the Ages [1:38:00]

Veröffentlicht am 19.09.2012
Aetherius Society Director, Paul Nugent, teams up with metaphysical teacher and author, Maja D'Aoust to highlight some of the Masters, Avatars and Saints who have visited our world in the past and, specifically, those who have been among us during this present time, and the prophecy of the Coming of the next Master to Earth. 
The presentation includes actual voice recordings of both an Ascended Master and an Avatar, given through the unique Yogic Mediumship of Dr. George King, founder of The Aetherius Society.

http://www.aetherius.org
http://www.godismyboyfriend.com

siehe:
Wir geben ihnen Macht 1 (Post, 14.03.2013)
Realität ist, was wir glauben wollen oder Hirnströme von Friseurpuppen (Post, 29.08.2013)
Wie gehen wir mit gemachter Realität um? (Post, 15.06.2014)
Aushöhlung der Demokratie – Eine neue Studie zeigt: Wirtschaftslobbyisten gehören zu den zentralen Akteuren bei der Ausgestaltung des Freihandelsabkommens TTIP (Post, 10.07.2014)
Unsere Welt besteht aus Geschichten (Post, 17.12.2015)

Was machen Pornofilme mit den Menschen?

Was macht es wohl mit dem nach außen so unschuldig wirkenden Nachbarsjungen, dem nicht nur trotz, sondern oft genug sogar wegen sexueller Gewalt so viele Frauen zu Füßen liegen? In diesem Sinne sind auch die zahlreichen Distanzierungen doppelbödig, wie sie jetzt etwa die Frauenseite "The Frisky", die Feministin Mandie Williams oder die Kabarettistin Jenn Tisdale ihren lobenden Artikeln über den "feministischen" Pornostar voranstellen.

Haben sie den gewaltsamen Liebhaber jahrelang trotz der vielen Hinweise nicht gesehen? Oder haben sie ihn wegen der hinreißenden Locken und Augen nicht sehen wollen? Oder wünschen sie sich heimlich sogar einen Mann, der nach außen zwar der unschuldige Nachbarsjunge ist, im Bett aber eine ungehemmte Sexmaschine? Damit wird der Fall James Deen schließlich auch für alle Männer relevant, die sich um die Herzen - oder vielleicht auch nur die Betten - der Frauen von heute bemühen.
Wifey Wants To Know : Jenn Tisdale [3:34]

Veröffentlicht am 04.11.2013
wifey
jenntisdale

This one Time: My Amateur Porn Date with James Deen (Diy Featured, BrightestYoungThings, 01.11.2013) 

siehe auch:
- Westliche Werte und systemische Intelligenz im real existierenden Kapitalismus: Öl zu Schleuderpreisen (Post, 07.02.2016)

Silvesternacht in Köln: Wie mit Opfern Politik gemacht wird

Unter den Angegriffenen sind auch Männer - doch sie werden ausgeblendet. Thomas Moser fragt sich: Warum?
Mit Opfern wurde schon immer Politik gemacht. Mal wird ihre Zahl vergrößert, mal verkleinert - je nachdem, was bezweckt wird. Mal werden die Taten grausamer geschildert, mal werden sie geschönt. Mal werden die Opfer jünger gemacht, mal älter. Und mal wird das Geschlecht in den Vordergrund gerückt.
Hunderte Frauen wurden in der Silvesternacht in Köln Opfer von Übergriffen - das ist der Ausgangspunkt einer seit vier Wochen wallenden Diskussion, die zur Entlassung des Kölner Polizeipräsidenten, zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Düsseldorfer Landtag, zur Verschärfung der Asyl- und Flüchtlingspolitik, zur Ausweitung polizeilicher Befugnisse und nicht zuletzt zu einer unsäglichen rechtspopulistischen Mobilmachung geführt hat, in deren Rahmen die Forderung, auf Flüchtlinge zu schießen, nur eine logische Konsequenz darstellt. Der Umgang mit der Tat beherrscht die öffentliche Debatte. Die Tat selber ist nach wie vor nicht ausreichend aufgeklärt.

Zum Beispiel wird ein kleines Detail ausgeblendet: Auch Männer wurden Opfer von Übergriffen zwischen Dom und Hauptbahnhof in Köln. Sie finden bisher keinerlei Erwähnung - warum?

Auf Nachfrage teilt die Staatsanwaltschaft (StAW) Köln mit, eine "vorläufige - grobe - Auswertung der verfolgten Strafanzeigen hat ein Verhältnis der geschädigten männlichen Personen zu den geschädigten weiblichen Personen von ca. 1:5 ergeben" - Stand 20.1.2016. Ein Sechstel - das ist eine relevante Größe. Mit Stand vom 29.1.2016 gibt die Behörde die Zahl der Strafanzeigen mit "insgesamt 1016" an. Sprich: etwa 170 Männer waren betroffen. Die Frage, was diesen Männern genau widerfahren sein soll, beantwortet die StAW Köln wenig konkret. Man könne nur einen allgemeinen "Eindrucksbericht" geben. Danach seien die Männer Opfer von Diebstählen geworden. Größere körperliche Angriffe habe es aber keine gegeben. Allerdings seien Männer von den Frauen, mit denen sie unterwegs waren, "getrennt" worden. Weitere Angaben macht die Ermittlungsbehörde zur Zeit nicht.

Am 18. Februar konstituiert sich im Landtag von Nordrhein-Westfalen ein Untersuchungsausschuss (UA) zur "Silvesternacht 2015". Im Einsetzungsauftrag vom 27.1.2016 heißt es: "In der Nacht zum 01.01.2016 wurden im Bereich Kölner Dom/Hauptbahnhof eine Vielzahl von Sexual-, Raub- und Diebstahlsdelikten begangen. Opfer waren nahezu ausschließlich Frauen."

mehr:
- Silvesternacht in Köln: Wie mit Opfern Politik gemacht wird (Thomas Moser, Telepolis, 11.02.2016)
Lesenswert auach der Kommentar von Duesseldorfer vom 12.02.2016 (Ein Mann wurde vom Rad geholt…)
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Lügenpresse Teil 1 – Über die neue Wut auf die Medien

Lügenpresse – Teil 1

"Lügenpresse in die Fresse" heißt es bekanntlich gerne bei Pegida-Aufmärschen und ähnlicher Versammlungen deutschnationaler Wutbürger. Dem hält die linke Tageszeitung "Junge Welt" als Werbegag entgegen: "Ich halte meine Presse", dazu ein Foto eines Lesers mit dem Blatt in der Hand. Aber auch die "Junge Welt" wettert in Richtung Establishment: "Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken wie sie lügen." Und in zahlreichen Büchern wird angeprangert, wie die Medien uns manipulieren und verblöden. Klar ist, es gibt einen aktuellen gesellschaftlichen Diskurs über die Rolle der Medien und diese kommen dabei schlecht weg. Ein vierteiliger Essay über die neue Wut über die Medien und warum das so ist.
x Wer sich mit entsprechender Lektüre eindecken will, hat kein Problem. Die entsprechenden Bücher heißen "Wir sind die Guten: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren" (2016), "Media Control: Wie die Medien uns manipulieren" (2013), "Der programmierte Mensch - wie uns Internet und Smartphone manipulieren" (2012), "Bewusstsein 2.0 - Wie die modernen Medien unser Denken manipulieren" (2014), "Die Herrschaft der Lüge - wie Politiker und Medien die Öffentlichkeit manipulieren" (1990), "Wenn Medien lügen. Ein Blick hinter die Kulissen von manipulierten Medien und gekauften Journalisten" (2015), "ARD & Co. Wie Medien manipulieren" (2015); "Volksverdummung - wie wir durch Medienmanipulation gelenkt werden!" (2014), "Gekaufte Journalisten" (2014), "Verheimlicht vertuscht vergessen. Was 2015 nicht in der Zeitung stand" (2015), "Die verblödete Republik. Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen" (2009), "Die große Volksverarsche. Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten" (2015), "Das Medienmonopol. Gedankenkontrolle und Manipulation der Dunkelmächte" (2006).

Diese Buch-Liste ließe sich unschwer weiter führen, von den ungezählten Web-Seiten, die sich dem Thema Manipulation widmen ("Deutschland im Würgegriff"), sei hier gar nicht die Rede. Doch was bedeutet diese anschwellende Kritik an den Medien, die mittlerweile - wie die genannten Bücher nahe legen - auch in der "Mitte" der Gesellschaft angekommen zu sein scheint?

Erleben wir hier den Aufstand des mündigen Bürgers, der sich endlich die Zigarette mit der Bildzeitung anzündet, wie die alten 68er es gerne erlebt hätten? Oder handelt es sich hier um eine der üblichen Hypes, bei dem Autoren gerne auf einen fahrenden Zug aufspringen und schnell ein paar Euro mitverdienen wollen? Oder lügen sie jetzt wirklich, "unsere" Medien?

Gut, dass sich hier die Wissenschaft in Form von Kommunikationswissenschaftlern meldet und sagt: Alles halb so wild. Ist gar nichts dran an der Vertrauenskrise der Medien. Meinen jedenfalls Professor Carsten Reinemann und die Akademische Rätin Nayla Fawzi von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in ihrem Essay mit dem Titel "Eine vergebliche Suche nach der Lügenpresse". Auch sie konstatieren:

Seit dem Ukraine-Konflikt ist die "Vertrauenskrise der Medien" ein zentraler Bestandteil des öffentlichen Diskurses geworden.◀︎

mehr:
- Über die neue Wut auf die Medien: Lügenpresse – Teil 1 (Rudolf Stumberger, Telepolis, 12.02.2016)

siehe auch:

Unwort des Jahres: Lügenpresse (Post, 24.01.2016)
Die Lügenpresse (Post, 04.02.2016)
Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)

Syrien: Ein militärischer Sieg Russlands ist die nächste rote Linie

Wirklich verhandelt wird mit Waffengewalt? Die Nato erweitert ihre Strategie, Saudi-Arabien pocht auf militärische Gegenmaßnahmen, die Türkei droht mit einem Einmarsch. Die US-Regierung ist unter Handlungsdruck 

Wollen die Mächte, die den Verlauf des syrischen Krieges bestimmen, den Konflikt ausweiten und noch weiter ihn in hineingezogen werden oder sind sie doch für eine politische Alternative zu gewinnen? Das war gestern vor den Verhandlungen der Internationalen Syrien-Unterstützergruppe (ISSG) in München die Frage.

Ein geschickter diplomatischer Vorstoß des russischen Außenministers, begleitet von guter Öffentlichkeitsarbeit, erweckte den Anschein, dass es diese beiden Möglichkeiten in der Wirklichkeit gibt. Die Nachrichtenagentur TASS, Sputnik und RT berichteten von Vorschlägen zu einer Waffenruhe, die Außenminister Lawrow mit seinem amerikanischen Amtskollegen Kerry im Vorfeld des ISSG-Treffens erörtern wollte.

"Ziemlich konkrete Vorschläge", zitierte der FAZ-Nahost-Experte Rainer Hermann, der eine Verhandlungsbereitschaft Russlands erkannte und Steinmeiers Hoffnung wiedergab, wonach der Außenminister eine "deutlich gewordene Bereitschaft auf vielen Seiten, über konkrete Schritte zu einer Verringerung der Gewalt zu beraten" sehe. Allerdings verrät die Äußerung Steinmeiers vor dem Münchner Treffen - "Wir brauchen hier so etwas wie einen Durchbruch" - auch etwas von gegenläufigen Tendenzen und der Verzweiflung darüber.

Wie die konkreten russischen Vorschläge aussehen, wußten gestern nur Eingeweihte. Klar war nur, dass Druck hinter dem Vorschlag steht. Die Bombardierungen haben schlechte Presse gemacht und auch aus dem UN-Sicherheitsrat kamen kritische Töne.

mehr:
- Syrien: Ein militärischer Sieg Russlands ist die nächste rote Linie (Thomas Pany, Telepolis, 12.02.2016)

Russland wirft USA Angriffe auf Aleppo vor (Florian Rötzer, Telepolis, 12.02.2016)
- Syrien-Lösung in letzter Minute? (Florian Rötzer, Telepolis, 12.02.2016)
- Münchner Syrien-Konferenz – Eine Einigung, die den IS anspornt (Werner Sonne, Cicero, 12.02.2016)

Gabriele Krone-Schmalz zum Syrien-Krieg: Es gibt Dinge die auffallen! [3:31]

Veröffentlicht am 14.02.2016
Februar 2016: Gabriele Krone-Schmalz bei Anne Will.
Bomben und Elend in Syrien - Lässt sich der Krieg stoppen?
#syrien #assad #putin #nato #usa #russland #kroneschmalz #AnneWill
Ganze Sendung und Quelle:http://x2t.com/432517

siehe auch:

Die Rolle der Medien im Syrienkonflikt (Vortragsankündigung, Deutsch-Syrische Gesellschaft, 03.07.2012)
- Medien heizen den syrischen Konflikt an (Sebastian Range, Hintergrund, 07.07.2012)
- Der Syrien-Konflikt: Internationale Akteure, Interessen, Konfliktlinien (Kinan Jaeger, Rolf Tophoven, Bundeszentrale für politische Bildung, 14.02.2013)
- Syrien und der Krieg in den Medien (11) (JR’s China Blog, Freitag-Community, 02.10.2013)
- Bürgerkrieg in Syrien: Wahrheitskampf über YouTube (taz, 21.10.2013)
- Syrien: Assad ist nicht die Lösung (Thomas Claes, Ilyas Saliba, ZEIT Online, 19.03.2014)
- Syrien: Berichterstattung trotz Bedrohung (Christoph Reuter im Gespräch mit Bettina Schmieding, Deutschlandfunk, 06.09.2014)
- Medienberichterstattung Nahost: Syrien - nicht abschalten! (Björn Blaschke, Deutschlandradio Kultur, 23.06.2015)
- Berichterstattung über Syrien: "Kronen Zeitung" manipuliert Flüchtlingsfoto (Irene Helmes, Süddeutsche Zeitung, 30.07.2015)
- Linksammlung: Medienbeiträge ab 2014 (AG Friedensratschlag, 31.07.2015)
- Die Wahrheit über Assad und Syrien – Was die Medien verschweigen (Peggy Gallmeister, The Intelligence, 14.02.2016)

Mit Offenen Karten - Syrien auf dem Schachbrett [10:17]

Hochgeladen am 13.06.2007
Syrien auf dem Schachbrett des Nahen Osten

MIT OFFENEN KARTEN - Syrien: Ursprünge der Krise (1/2) [12:09]

Veröffentlicht am 16.09.2012
ARTE, 15.09.2012
Teil 2 am 22.09.2012, 19:00 Uhr ARTE
Weitere Sendungen zum Thema Syrien:
MIT OFFENEN KARTEN - Syrien auf dem Schachbrett (2007)
http://youtu.be/obFPNXRj7Fo
MIT OFFENEN KARTEN - Der Arabische Frühling (2011)
http://youtu.be/Lk83Tc9cKrU

MIT OFFENEN KARTEN - Syrien: Regionale Auswirkungen der Krise (2/2) [11:50]

Veröffentlicht am 22.09.2012
MIT OFFENEN KARTEN - Syrien: Die Ursprünge der Krise (1/2)  

WELTjournal: Syrien-Krieg - Wurzeln und Folgen einer Tragödie (DOKU 2016) [31:12]

Veröffentlicht am 27.01.2016
ORF, 20.01.2016, 22.50 Uhr
"WELTjournal"-Nahost-Experte Alexander Steinbach zeichnet die Wurzeln und Ursachen des Syrien-Konflikts nach, von der US-Invasion im Irak bis zum Vormarsch des IS. Er zeigt, wie sich in Syrien Sunniten und Schiiten blutig bekriegen, während die großen Regionalmächte Saudi-Arabien und der Iran um die Vormachtstellung im Nahen Osten kämpfen. Zu Wort kommen Nahost-Kenner und Militärhistoriker mit ihrer Einschätzung über die Zukunft des Landes, aus dem nach wie vor tausende Vertrieben nach Europa strömen.

Zu Gast bei Terroristen - Das Leben im türkischen Rückzugsgebiet des IS [Doku deutsch] HD 2015 [42:19]

Veröffentlicht am 13.12.2015
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Terror in syrien doku 2014 krieg der isis, al qaida und al nusra [1:17:45]

Veröffentlicht am 16.05.2015
Doku Deutsch 2015

CIA Pakistan Undercover gegen Al Quaida und ISIS Doku Deutsch [1:10:35]

Veröffentlicht am 14.09.2015
CIA Pakistan Undercover gegen Al Quaida und ISIS Doku Deutsch