Mittwoch, 8. Oktober 2014

IPPNWforum: Fukushima

Im IPPNWforum Nr. 138 finden sich ein interessantes Interview über Fukushima (S. 34):- Roter Faden durch den ukrainischen Dschungel. (IPPNWforum 138, S. 22)
- 6 Fragen an … Mako Oshidori, Journalistin und Unterhaltungskünstlerin aus Japan (S. 34)
Zitat:
In einem Interview wurde mir berichtet, dass die Todeszahlen der Arbeiter von Tepco geschönt werden. Das heißt die Liquidatoren, die außerhalb der Arbeitszeiten starben, werden in der Statistik nicht beachtet. Bis zur Katastrophe von 2011 galten 100 Millisievert (mSv) über fünf Jahre als Grenzwert für die Arbeiter. Danach wurde er auf 250 mSv in einem Jahr erhöht. Manche Arbeiter erhielten Strahlendosen von bis zu 678 mSv. Seit 2012 sind es wieder 100 mSv in fünf Jahren. Arbeiter, die jetzt dem Grenzwert nahekommen, werden entlassen, da man sonst die Kosten für eine Krebsuntersuchung übernehmen müsste.
Die Zeitschrift kann man sich online hier ansehen. 
dazu auch:
- Wachrütteln und über Atomkraft aufklären – Mako Oshidori recherchiert die Fukushima-Folgen (3sat, 11.03.2014)

Mass media interrupts free-lance journalist's accusing the gov't of another Fukushima worker's death {8:05}

Hochgeladen am 25.10.2011
Makorine of Oshidori, a comedienne of Yoshimoto Kogyo Co., Ltd. and beginning journalist of News for the People in Japan(NPJ) knew that a young worker in Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant had been exposed to 60 millisievert(mS), had been ordered to stay at home in August and had died of myocardial infarction in Octorber.
While neither the gov't nor TEPCO will only anounce his death but both say they need not know the death because he was exposed just to a dose of 60mS, less than 100mS, the limit.
But Oshidori claims the gov't should know of the worker' death even if he was exposed to a dose less than 100mS. But Parliamentary Secretary Sonoda tries to repeat an evasive answer.
That time, Naoki Otake of Sanke Shinbun bursts out interrupting her question again somehow in the integrated press conference held in the headoffice of TEPCO on Oct 24 2011.
Naoki Otake interrupts Oshidori's question on Oct 17 2011:
When will Ministry of Economy quit a cozy relationship with TEPCO?:
http://www.youtube.com/watch?v=jJDeyI... (6:45)

The website of Osidori (in Japanese):
http://oshidori.laff.jp/
http://oshidori-mako.laff.jp/ (diary of Makorine)
http://twitter.com/intent/user?screen...)

The website of News fot the People in Japan (in Japanese):
http://www.news-pj.net/

The original video by IWJ:
http://www.ustream.tv/recorded/18081533

About the donation for IWJ:
http://iwakamiyasumi.com/archives/3338

"Fukushima außer Kontrolle", AKW Neckarwestheim, 09.03.14: Detlev Schauwecker, Oshidori Mako {22:21}

Veröffentlicht am 14.03.2014

Heute vor 66 Jahren – 8. Oktober 1958: Der erste Herzschrittmacher wird implantiert

Neuer Schwung für das Herz 

Arne Larsson war erst 43 Jahre alt, doch im Herbst 1958 schien sein Leben vorbei zu sein. Seine Herzrhythmusstörungen hatten sich infolge einer Infektion erheblich verschärft. Das Herz des Schweden schlug nur noch 28-mal in der Minute, er verlor fast stündlich das Bewusstsein und musste mehrmals täglich wiederbelebt werden. Eben in jenen kritischen Tagen las seine Frau in der Zeitung, dass der Kardiologe Åke Senning in Stockholm an der Entwicklung eines Herzschrittmachers arbeitete, und sie überredete ihn zu einer Notoperation. 
Frühes Modell eines Herzschrittmachers, 1961
Unter Vollnarkose öffnete Senning eine Vene im Oberarm, schob zwei Leitungen zum Herzen und verankerte sie dort. Danach pflanzte er den batteriebetriebenen Taktgeber in eine Hauttasche im Brustbereich und verband Kabel und Schrittmacher. Die Herzfrequenz des Patienten erhöhte sich, ausreichend Blut wurde transportiert. Fünf Monate hielt die erste Batterie, dann wurde sie ausgetauscht. Arne Larsson konnte fortan ein aktives Leben führen, Sport treiben und Flugreisen unternehmen. Er wurde 86 Jahre alt, 26 Herzschrittmacher hielten ihn 43 Jahre lang auf Trab. 

Was am 8. Oktober noch geschah: 
1910: In Dübendorf bei Zürich wird der erste Flughafen der Schweiz eingeweiht. 

Harenberg – Abenteuer Geschichte 2014

IPPNWforum: Roter Faden durch den ukrainischen Dschungel.

Im IPPNW-Forum Nr. 138 finden sich einige interessante Artikel über die Ukraine. Ich empfehle vor allem den Übersichtsartikel von Kai Ehlers
- Roter Faden durch den ukrainischen Dschungel. (IPPNWforum 138, Juni 2014 S. 22)
Die Zeitschrift kann man sich online hier ansehen. 

ebenfalls empfehlenswert:
- Assoziationsabkommen und EU-Expansionspolitik – Die Rolle der EU im Eskalationsprozess in der Ukraine (S. 24)
- Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst – Deutsche Medien und die Krise in der Ukraine (S. 26)
- Das Ziel ist Russland, gemeint sind andere – Die EU steht vor dem Scherbenhaufen einer ihr aufoktroyierten Politik (S. 27)
- Ukraine – ein mit System organisiertes Chaos – Vorschläge für eine Deeskalation und friedliche Überwindung des Konflikts (S. 28)