Freitag, 19. Februar 2016

Eine CIA-NGO im Great Game: Das National Endowment for Democracy

Wenn wir in Deutschland über NGOs reden, assoziieren wir den Begriff für gewöhnlich mit Organisationen wie Greenpeace, attacBUND oder den Goethe-Instituten
Und wenn Putin die NGOs an die Leine zu legen versucht, geht bei uns in Deutschland ein gewaltiges Rauschen durch den digitalen wie den Blätter-Wald unserer Leitmedien. Und so, wir wir es in den Qualitäts-Nachrichten vermittelt bekommen, ist Putins Vorgehen antidemokratisch und Beweis für sein totalitäres Regime.

Putin nimmt schlecht vorbereiteten WDR Chefredakteur auseinander 1/3 {15:00}


Veröffentlicht am 09.04.2013
LT-News.com
Jörg Schönenborn (Vater der Demokratieabgabe) im Interview mit russischem Präsidenten Vladimir Putin im April 2013. 

Jörg Schönenborn bemerkt zu Beginn des Gesprächs, die deutsche Übersetzung des russischen Begriffs ausländischer NGOs laute »ausländische Agenten«. Ich glaube nicht, daß der russische Staatschef einem Deutschen Chefredakteur Überetzungshilfen geben muß. (In Deutschland sagt man ja auch »Versicherungsagent« oder »Agent eines Künstlers«)
Dafür, daß in Deutschland für »Spion« auch »Agent« gesagt wird, ist Russland nicht verantwortlich.
Ich bin mir absolut sicher, daß Schönenborn das weiß! Die russische Sprachregelung ist absolut die gleiche wie die in dem entsprechenden Gesetz der USA aus dem Jahr 1938 (siehe FARA, Wikipedia)
Putin sagt in dem Video, in der russischen Förderation gebe es 654 nicht-staatliche Organisationen, die in den vier Monaten nach Erlass des international kritisierten Gesetzes etwa 1 Milliarde US-Dollar erhalten hätten, alleine etwa 850 Millionen davon über ausländische Vertretungen. Das sind doch klare Zahlen. Da kann man doch was dagegensetzen, wenn die Zahlen nicht stimmen!
zum kompletten Interview: Wladimir W. Putin im Gespräch mit WDR Chefredakteur Jörg Schönenborn (WDR ARD tagesschau) [35:32]

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National Endowment for Democracy (NED) ist eine US-amerikanische Stiftung und Denkfabrik mit dem erklärten Ziel der weltweiten Förderung der liberalen Demokratie. Sie wurde 1983 vom US-Kongress in Washington, D.C. gegründet und erhält von diesem für ihre Arbeit eine jährliche Finanzierung aus dem US-Bundeshaushalt.Der Kongress schuf NED als halbstaatlichen Arm der Außenpolitik. Trotz der staatlichen Finanzierung handelt es sich rechtlich um eine private, gemeinnützige Organisation. Das ermöglicht dem Staat die Weitergabe von Haushaltsmitteln an ausländische Organisationen über einen Dritten. [Hervorhebung von mir] Die jährlichen Zuwendungen aus dem US-Haushaltsbuget sind Bestandteil des Budgets des Außenministeriums. Im Finanzjahr 2010 waren es 118 Millionen US-Dollar.[1] (National Endowment for Democracy, Wikipedia)
Rechte Kritiker wie Pat Buchanan nennen die NED-Aktivitäten eine "weltweite Agitation für demokratische Revolutionen und Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder, besonders in Diktaturen und undemokratische Regime".[6]
Linke Kritiker behaupten, das NED fördere nur politische Kandidaten mit engen Verbindungen zum Militär und mit dem Willen zur Unterstützung von Investitionen US-amerikanischer Konzerne in ihren Ländern, hingegen keine, die diese Investitionen regulieren oder verhindern wollen. So sagt Bill Berkowitz von der Initiative Working for Change: "NED funktioniert wie ein infrastruktureller Komplettservice. Es liefert Geld, technische Unterstützung, Medien-Know-How, zeitgemäße Ausstattung und assistiert bei Öffentlichkeitsarbeit für ausgewählte politische Gruppen, zivile Organisationen, Gewerkschaften, Dissidenten-Bewegungen, Studentengruppen, Verlage, Zeitungen und andere Medien. Sein Ziel ist es, progressive Bewegungen zu destabilisieren, besonders solche mit sozialistischen oder demokratisch-sozialistischen Neigungen". [7]
Im Oktober 2003 kommentierte das Mitglied der Republikanischen Partei Ron Paul die Aktivitäten des NED wie folgt: "Was die NED in fremden Staaten unternimmt, wäre in den USA illegal. (...) Es ist orwellianisch zu behaupten, US-Manipulationen von Wahlen in fremden Staaten würde die Demokratie befördern. Wie würden die Amerikaner reagieren, wenn die Chinesen mit Millionen von Dollar bestimmte pro-Chinesische Politiker unterstützen würden? Wäre das eine 'demokratische Entwicklung'?" [8]
Unterstützer meinen, NED fördere weltweit eine Vielzahl von sozialdemokratischen und liberalen Gruppen, darunter auch anti-amerikanische, sofern diese sich an Normen und Prinzipien der Demokratie halten, wie beispielsweise in Indonesien und der Ukraine. NED fokussiere seine Finanzierungen eher auf demokratisch denkende Organisationen als auf Oppositionsgruppen, die Fundamentalismus oder jede Art von Diktatur offen vertreten. Michael McFaul, US-amerikanischer Diplomat und von Januar 2012 bis Februar 2014 US-Botschafter in Russland, argumentierte im Dezember 2004 in der Washington Post unter der Überschrift 'Meddling' In Ukraine: Democracy is not an American plot., dass die Stiftung NED schwerlich ein Instrument der US-Außenpolitik sei, finanziere es doch selbst pro-demokratische Organisationen gegen den Widerstand der US-Regierung wie auch nicht-demokratische Regierungen im Ausland.[9] [National Endowment for Democracy, Kritik und Meinungen, Wikipedia]
"Eine Menge von dem, was wir heute tun, wurde vor 25 Jahren von der CIA verdeckt getan." Allen Weinstein in Washington Post, Sept. 21, 1991. (National Endowment for Democracy, Einzelbeispiele, Zitat, Wikipedia)
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Positionen 15: Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit? {2:43:56; Start ab 1:10:32}

KenFM
Am 25.08.2018 veröffentlicht 
Der Tiefe Staat. Eine Begrifflichkeit, die im öffentlichen Diskurs nur selten Verwendung findet. Man könnte fast meinen, dass es sich hierbei bloß um einen Mythos handelt. Die 15. Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ möchte Licht ins Dunkel des Tiefen Staates bringen und fragt: „Der Tiefe Staat: Mythos oder Wirklichkeit?“.
Ist der Tiefe Staat real? Und wenn ja, wie konnte es ihm gelingen, so lange nicht von den Menschen wahrgenommen zu werden, obwohl sie von seinem Handeln direkt betroffen sind? Die Öffentlichkeit, die Gesellschaft, wir alle?
Uwe Soukup, Patrik Baab, Ullrich Mies und Dr. Daniele Ganser haben sich in ihrer beruflichen Laufbahn eingehend mit staatlichen Strukturen beschäftigt, die außerhalb des Rampenlichts manifest sind. Anhand zahlreicher Beispiele versuchen die Gäste, dem Tiefen Staat seinen Tarnumhang vom Leibe zu reissen.
Sie sind sich einig: Wer das Versteckspiel zwischen offiziellem und „inoffiziellem“ Staat beenden möchte, muss zu allererst für Transparenz sorgen. Dem Zuschauer wird schnell klar, dass der Tiefe Staat weit mehr als eine geheime Untergrundorganisation ist, die im Verborgenen die Fäden zieht. Ganz im Gegenteil: So spielen etwa der Tiefe Staat und repräsentative Demokratie in derselben Mannschaft. Ihre neoliberalen Mitspieler – u.a. die Geheimdienste oder Corporate Media – passen sich gekonnt die Bälle zu und bilden zusammen ein „Erfolgsteam“, neben dem selbst der FC Bayern nur wie ein Kreisliga-Team daher kommt.
Geschickt hat diese Mannschaft des Tiefen Staates, unter dem Einsatz von positiv klingenden Parolen wie „Liberalisierung der Arbeitswelt“ dafür gesorgt, die Lohnabhängigen so sehr mit sich selbst zu beschäftigen, dass den meisten die Zeit und die Kraft fehlt, das falsche Spiel dieser Mannschaft zu durchschauen, obwohl es sich tagtäglich vor ihren Augen abspielt. Es ist – um mit einer Metapher von Daniele Ganser zu sprechen – wie beim Fußball: als ob FC-Bayern-Spieler Thomas Müller in das Trikot von Borussia Dortmund schlüpfen würde, um sich dann in deren Strafraum zu schleichen, Eigentore zu schießen und so der eigenen Mannschaft zum Sieg zu verhelfen.
Doch genau hier liegt auch die Hoffnung versteckt: Denn wir als Zuschauer am Spielfeldrand haben die Chance, dieses Tarnmanöver zu durchschauen, indem wir uns die Spieler auf dem Feld ganz genau anschauen, sie und ihre Trikots unter die Lupe nehmen und prüfen, für welche Mannschaft welcher Spieler auf dem Feld tatsächlich spielt.
Diese Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ soll diesen „Ent-tarnungs-Prozess" ein Stück weit anschieben. Freilich, ohne zu vergessen, dass das Spiel erst gewonnen ist, wenn man aus dem neu erworbenen Wissen auch ins Handeln kommt. Erst wenn sich die gesellschaftlichen Kräfte der tatsächlichen Umstände bewusst werden, stehen die Zeichen auf Veränderung und der Tiefe Staat wird als das erkannt, was er ist: Kein Mythos, sondern Wirklichkeit. Unmöglich? Wohl kaum. Wir sind in der Überzahl!
Die Gäste sind:
Ullrich Mies - Publizist, Fassadendemokratie
Patrik Baab - Journalist, Im Spinnennetz der Geheimdienste
Dr. Daniele Ganser - Historiker und Friedensforscher, Nato-Geheimarmeen
Uwe Soukup - Historiker, Der 2. Juni 1967
Inhaltsübersicht:
0:00:36 Personenvorstellungen
0:03:04 Barschel, Ohnesorg, Gladio – Tiefer Staat, was ist das?
0:33:44 Fassadendemokratie und selektive mediale Informationspolitik
0:49:09 Die weltumspannenden Verstrickungen nationaler Geheimdienste
1:13:57 Der October Surprise Deal im Wahlkampf Jimmy Carter/Ronald Reagan 1980
1:20:19 Wahrnehmungen und Reaktionen des Normalbürgers auf den Tiefen Staat
1:34:32 Warum hält der deutsche Wähler an Angela Merkel fest?
1:41:02 Lösungsmodelle: Menschheitsfamilie und tiefer denken
1:48:18 Gegen den Tiefen Staat hilft nur Transparenz
1:54:51 Den Tiefen Staat überwinden, aber wie?
2:18:49 Wie funktioniert Mut zur Gelassenheit?
2:35:49 Fünf Schlussworte
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STRATFOR Chef legt die Außenpolitik der USA offen: Ukraine, Russland, Deutschland, Nahost {12:52; Start ab 3:39}

LT-News.com
Am 26.08.2015 veröffentlicht 
Ziel: Allianz zwischen Russland und Deutschland verhindern

War on democracy - National endowment for democracy {1:13}

Hochgeladen am 21.08.2007
steeeeea
The national endowment for democracy

the National Endowment for Democracy: 2 true minutes {2:00}

Hochgeladen am 17.08.2008
HappyMorlock
An introduction to the NED.

The CIA and the National Endowment for Democracy {6:52}

Veröffentlicht am 01.03.2012
moqawma5

National Endowment for Democracy's 30th Anniversary Celebration {51:44}


Live übertragen am 13.11.2013
National Endowment for Democracy
Live from the National Archives in Washington, DC. Remarks by: 
Speaker John Boehner (R-OH)
and
Democratic Leader Nancy Pelosi (D-CA),
followed by a panel discussion with:
Senator Bob Menendez (D-NJ),
Senator John McCain (R-AZ),
Representative Ed Royce (R-CA),
Representative David Price (D-NC),
moderated by George Stephanopoulos.

Evo Morales – Die Elite der USA will den ganzen Planeten beherrschen und ausplündern {2:25}

Wahrheitssuche2017
Am 26.09.2014 veröffentlicht
Source: Google the title

Alter Info-Text:
In diesem Interview mit RT erläutert Evo Morales, Präsident Boliviens, seine Ansichten zur Außenpolitik der USA. Die USA sind bestrebt, durch Invasionen und Putsche so viele Länder wie möglich unter ihre Kontrolle zu bringen, um diese anschließend auszuplündern. Hierzu dienen Vorwände wie der Kampf gegen den Terrorismus oder die Menschenrechte, wobei die USA selbst Staatsterrorismus betreiben, Menschenrechte verletzten und den Völkermord an den Palästinensern durch Israel unterstützen. 

Vor wenigen Jahren noch hätte ich ein solches Video nach wenigen Sekunden weggeklickt, weil es mir zu schräg erschienen wäre und mir der Geruch von Verschwörungstheorie unangenehm gewesen wäre.

Nach zwei Jahren internet-Recherche zur Ukraine-Krise glaube ich, daß sehr viel für Morales’ Sicht der Dinge spricht.


In dem Zusammenhang eine interessante Meldung:

- Boliviens Präsident: "Obama: Hören Sie auf die Welt in ein Schlachtfeld zu verwandeln" - USA will Morales stürzen (Juan Manuel Karg, RT deutsch, 17.02.2016, gefunden bei Sott.net, Hervorhebungen im Original)
Am 21. Februar wird in Bolivien in einem Volksentscheid darüber abgestimmt, ob der derzeitige Präsident Evo Morales, das Recht hat, auch für eine vierte Amtszeit zu kandidieren. Die Opposition, die auch im Besitz der einflussreichsten Medien ist, fährt in diesem Kontext eine Schmutzkampagne historischen Ausmaßes gegen den dreimal wiedergewählten Präsidenten. Die US-Stiftung „National Endowment for Democracy“ finanziert Dutzende bolivianischer NGOs die sich an der Kampagne gegen Evo beteiligen. […]
Der neue “schmutzige Krieg” gegen Evo begann vor einigen Wochen mit einer Pressekampagne: Es wurde über eine angebliche „Vorschubleistung“ vonseiten Morales’ zugunsten seiner Ex-Freundin Gabriela Zapata Montaño berichtet. Die Hetzoperation wurde weit und breit aufgegriffen, wobei nur wenige Medien den Hintergrund erläuterten: Morales hatte sich von der Frau im Jahr 2007 distanziert; dabei wurde Zapata Montaño erst 2013 - also sechs Jahre später - bei der chinesischen Firma „CAMC Engineering Co.“ eingestellt, die (wohl bemerkt) nichts mit der bolivianischen Regierung zu tun hat. „Wir sind davon überzeugt, dass das alles von den Vereinigten Staaten ausgeht“, erläuterte Morales seine Sicht auf das Thema im Fernsehsender „Bolivisión“ und fügte dem hinzu, dass man ihm früher bereits „Aufruhr, Drogenhandel und Terrorismus“ anzukreiden versucht habe. „Und jetzt, da man nichts mehr zum Ausdenken hat, wirft man mir eben die Vetternwirtschaft vor.“

Nichtsdestotrotz fuhr die von den Initiatoren der „Nein“-Kampagne in Umlauf gesetzte Desinformation fort. Man schrak selbst vor Tricks auf Anfängerniveau nicht zurück. Die Opposition veröffentlichte zwei gefälschte Fotos, die einige Journalisten eilfertig aufgriffen. Auf dem einen sieht man angeblich Evo Morales zusammen mit Zapata Montaño bei einer Begegnung, die nicht einmal stattfand:

Die Unterlage zeigt den Präsidenten mit Mayra Medinacceli, einer Leibwächterin. Das zweite Foto, ein minderwertiges Machwerk des Zementfabrik-Chefs und Ex-Präsidentschaftskandidaten Samuel Doria Medina, zeigt angeblich eine Rechnung, die beweisen soll, dass Morales 1.400 Bolivianos - umgerechnet 200 US-Dollar - für einen Haarschnitt ausgegeben hätte.

Man bemerkt gleich, dass die Autoren der „Nein“-Kampagne nur auf eines abzielen - und zwar: rund um Morales ein ideologisches Konstrukt aus Vetternwirtschaft und Korruption aufzubauen und so seinem Image zu schaden, um die Unentschiedenen, deren Zahl sich auf ungefähr 15 Prozent beläuft, gegen den Staatschef aufzustellen. Die Methode lautet: „Ausdenken und verbreiten. Wer wird schon danach von den Widerlegungen erfahren, wenn die Regierung die Medien nicht kontrolliert?“ Offenkundig bedient man sich dabei einer in allen Aspekten ruchlosen Logik, das alle Mittel recht seien.
  […]
Die US-Stiftung „National Endowment for Democracy“ (NED), die verschiedene Destabilisierungsprozesse auf unserem Kontinent gegen nationale, fortschrittliche und linke Volksregierungen sponsert, gab zwischen 2003 und 2014 rund 8 Millionen US-Dollar aus, um - laut offiziellen Statistiken - zwei Dutzend bolivianischer NGOs zu finanzieren.  
Wenn diese Meldung falsch wäre, ließe sie sich ganz einfach widerlegen. Und ich bin ganz sicher, daß bei uns in Deutschland viele auf der Lauer liegen, um RT deutsch in dieser Richtung etwas nachzuweisen!
Aber angesichts dieser Meldung: Wer will Putin sein Vorgehen gegen die NGOs verdenken! 

Eklat um Evo Morales: Präsidentenmaschine in Wien gestoppt {1:31}

SPIEGEL TV
Am 03.07.2013 veröffentlicht
Boliviens Präsident Morales hat den Flughafen Wien verlassen: Nach einem unfreiwilligen Zwölf-Stunden-Stopp konnte seine Maschine wieder abheben. Gerüchte, er verstecke den NSA-Whistleblower Snowden an Bord, haben sich nicht bestätigt.

Dirk Pohlmann über "Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand" {2:06:59}

Gruppe42
Am 16.05.2018 veröffentlicht
"Der Staat - das klingt in unseren Ohren nicht unbedingt freundlich, aber es klingt nach Recht und Ordnung. In der Schule und an der Universität erfahren wir von den ehernen Regeln der Demokratie. Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Wahlen, parlamentarische Repräsentanz, alles scheint altehrwürdig und wohlgeregelt im Staats und Verfassungsrecht. Bis in die Details und bis in die letzten Winkel ist festgelegt, wer nach welchen Regeln für was zuständig und verantworlich ist. Dass daran nicht gerüttelt wird, dafür sorgt die Demokratie, sie bezeichnet sich selbst gerne als „wehrhaft“.
Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates" gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“.
Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des "Deep State". Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State" hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen.
Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden - müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren.
Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst.
Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem "Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Es ist besser, darüber Bescheid zu wissen, als nur die Konsequenzen verständnislos erleben zu müssen.
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Im Zusammenhang mit der Enthüllung geheimdienstlicher Überwachungsprojekte der USA durch den Whistleblower Edward Snowden wurde die Präsidentenmaschine Morales' in der Nacht vom 2. zum 3. Juli 2013 wegen drohenden Treibstoffmangels zur Landung auf dem Flughafen Wien gezwungen, nachdem die Länder Frankreich, Italien, Spanien und Portugal den Überflug der Maschine, aus Moskau kommend auf dem Flug nach Südamerika, verboten hatten, wobei die Republik Frankreich das Verbot kurzfristig, kurz vor Erreichen ihres Territoriums, ausgesprochen hatte. Der spanische Botschafter in Wien, Alberto Carnero, versuchte sodann vergeblich, sich eine Einladung zum „Kaffeetrinken“ an Bord der stehenden Maschine zu verschaffen. Morales hat den Vorgang nach seiner Landung in La Paz dargestellt:
„[Das ist ein] Anschlag auf eine regierungsoffizielle Delegation […], eines der außergewöhnlichsten Vorkommnisse in der Geschichte des internationalen Rechts. […] [Carnero sagte], wenn wir auf den Kanaren zwischenlanden wollten, müsse das Präsidentenflugzeug allerdings zuvor durchsucht werden. Ich fragte nach dem Grund. Der Botschafter erwähnte den Namen Snowden. […] Ich wiederholte: […] ‚Sie glauben, der Präsident Evo ist ein Lügner. Der Präsident lügt nicht‘. […] Carnero: ‚Erst müssen wir mit unseren Freunden sprechen.‘ Welche Freunde Spaniens mochten das wohl sein? Ich fragte den Botschafter, er antwortete nicht. Die Vereinigten Staaten haben auf eine für die moderne Demokratie und zivilisierte Gesellschaften unvorstellbare Weise gehandelt. Sie haben alle Grundsätze des gegenseitigen Vertrauens und der internationalen Abkommen gebrochen und einen Teil des europäischen Kontinents behandelt wie ihre Kolonien... Das ist eine schwere Verletzung der Menschenrechte, der größten Errungenschaften der Französischen Revolution. [Das ist] […] ein Zeichen ihres [sc. der USA] Niedergangs. […] [Der Vorgang] zeigt, dass der Rassismus gegenüber den Indios, den Völkern und deren demokratischen und revolutionären Entwicklungen, bei einigen Regierungen Europas noch immer ungebrochen wirksam ist: in ihren Augen sind wir ein Hindernis für die Zivilisation. [… Der Rassismus kaschiert eine Entscheidung], die in den Eingeweiden Washingtons getroffen wurde. Diese [sc. europäischen] Regierungen empfinden nicht einmal mehr Scham darüber, dass sie kolonisiert sind und ihren Kolonisator auch noch zu decken haben. […] Das feindliche Vorgehen gegen uns, das viele als Staatsterrorismus bewerten, macht souveräne Regierungen ohnmächtig. […] Es ist eine Ohrfeige für die Menschheit, wie auch ein neuer Schlag gegen die globale Sicherheit. […] Europa […] wirkt heute wie ein Gespenst auf dem Rückzug, [… es] droht im Neo-Obskurantismus zu versinken. Als indigene Völker [… sind wir] in der Lage, brüderlich mit den mutigen Völkern dieser Welt und Europas dafür zu kämpfen, dem imperialistischen Kolonialismus ein Ende zu machen und die verlorene Würde wieder zu erlangen.“[12]
Morales kritisierte daraufhin die USA und bot Edward Snowden Asyl an. Er sagte, sein Land brauche die USA nicht, und drohte damit, die US-amerikanische Botschaft zu schließen. 
[Evo Morales, Zur erzwungenen Landung in Wien am 2. Juli 2013, Wikipedia, abgerufen am 19.02.2016]
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Neben dem bereits genannten Titel „World Hero of Mother Earth“ der UN-Generalversammlung vom Oktober 2009 wurde Morales vielfach national und international ausgezeichnet:
Obwohl er selbst keine höhere Bildung genoss, ist Evo Morales heute im Besitz von mehr als 20 Ehrendoktortiteln[18], die Mehrheit davon im Ausland. Eine Auswahl davon:
  • 12. August 2011: Universität Renmin in China.
  • Am 19. September 2011 erhielt Evo Morales die Ehrendoktorwürde der Universität von Havanna im Fachgebiet Politikwissenschaft für seine Verdienste um eine Neubegründung dieser Wissenschaftsdisziplin. In der Ernennungsurkunde werden dabei besonders seine Anstrengungen gewürdigt, die Völker des Südens „zu Protagonisten ihrer eigenen Entwicklung“ zu machen.[20]
  • Im August 2013 wurde er von der Universidad Nacional de Lanús (UNLa, Argentinien) dafür ausgezeichnet, dass er ein Orientierungspunkt in der Verteidigung der Würde, Gleichheit, Freiheit und Integration der Völker Lateinamerikas sei.[21]
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Südamerikas Weg zur Souveränität // Doku {1:17:47}

Veröffentlicht am 19.07.2014
Albert Zweistein
South of the Border ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 von Oliver Stone.
In Südamerika ist eine Revolution im Gange, aber die Welt weiss nichts davon. Oliver Stone macht sich auf den Weg in fünf verschiedene Länder um die sozialen und politischen Bewegungen als auch die falsche Wahrnehmung der Massenmedien zu erforschen. In ungezwungenen Gesprächen mit den Präsidenten Hogu Chavez (Venezuela) , Evo Morales (Bolivien), Lula Da Silva (Brasilien), Christina Kirchner (Argentinien), als auch Ihrem Ehemann und Ex Präsidenten Nesto Kirchner , Rafael Lugo (Paraguay), Rafael Correa (Equador) und Raul Castro (Kuba) bekommt Oliver Stone einen noch nie dagewesenen Zugang auf Informationen und wirft ein neues Licht auf die Geschehnisse und Veränderungen in der Region.
Doku: Russlands Weg zur Souveränität
http://youtu.be/niiz8N0BzSU
Auf der Suche nach der Wahrheit?
hier kann sich jeder auf deutsch Informieren!
http://de.ria.ru/politics/
Doku 2015 - Krieg in Europa!!! Bald auch bei uns? - Ukraine/Donbass 18+
https://youtu.be/KUsfbLKE2AM
Big American Show - Warum Du nichts Wert bist! // Doku 2015 // deutsch
https://youtu.be/juAi9PejXTY
DEUTSCHLAND BEREITET SICH ZUM KRIEG VOR?
https://youtu.be/gH8popwiw0I
Bitte weiter verbreiten!!!!!

dazu siehe auch:
- Was US-Stiftungen in Russland fördern (Friedrich Homann, Telepolis, 11.10.2016)
George Soros, seine Ukraine-Investitionen und der Maidan (Post, 08.04.2016)
Putin und die USA: unpassende »Umtriebe«, FARA und die NGOs (Post, 17.08.2015)
Georges Soros, Philanthrop, Soziopath und Strippenzieher (Post, 30.05.2015)
George Soros – Geld für die Ukraine (Post, 25.11.2014)
- Ukraine 10 - Joe Bidens Sohn fällt die Treppe hoch (Post, 12.05.2014, zuletzt aktualisiert am 29.10.2014)


In Zeitungen, Radio und Fernsehen wird Russland unaufhörlich verteufelt. Die Berichterstattung über die Ereignisse folgt einem einheitlichen, grob vereinfachenden Muster. Russlands Vorgehen wird als Verkörperung des Bösen schlechthin dargestellt. Präsident Wladimir Putin ist der Teufel in Person.

Auf der Strecke bleiben der historische Hintergrund, die Wirtschaftsinteressen, der politische Kontext und die geostrategischen Überlegungen, die Russlands Vorgehen zugrunde liegen. Die vorgegebene Botschaft darf nicht durch Fakten beeinträchtigt werden. Keine Lüge ist zu absurd oder zu lächerlich. Die Propagandakampagne soll das Publikum nicht überzeugen, sondern es einschüchtern.

Der Leitartikel der New York Times vom Montag („Russlands Aggression“) enthält nicht die Spur einer Analyse. Er besteht ausschließlich aus Beschimpfungen, Säbelrasseln und uneingeschränkter Heuchelei.

Eingangs wirft die Times Putin vor, er nutze „die ukrainischen Krise auf zynische und empörende Weise, um auf der Krim die Kontrolle zu übernehmen”. Das stellt die Realität auf den Kopf. Die Vereinigten Staaten haben in der Ukraine rechte und faschistische Kräfte unterstützt, um in einem an Russland grenzenden Land einen Regimewechsel herbeizuführen. Dieses Vorgehen wurde in einem Telefongespräch vor der Weltöffentlichkeit entlarvt, das letzten Monat durchsickerte. In dem Gespräch diskutierten der US-Botschafter in der Ukraine und die stellvertretende amerikanische Außenministerin über die Zusammensetzung einer neuen, von den USA unterstützten Regierung. Diese Episode findet in der Times natürlich keine Erwähnung.

Mit atemberaubendem Zynismus verlangt die Times von Obama, Putin klar zu machen, dass Russland „sich eindeutig außerhalb zivilisierter Normen bewegt und dafür mit seinem internationalen Ansehen und seinen Wirtschaftsbeziehungen teuer bezahlen muss“.

Wer bewegt sich außerhalb “zivilisierter Normen”? Die Vereinigten Staaten haben in einem Land nach dem anderen – von Panama, Grenada und Vietnam bis nach Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien – eingegriffen. Ihre Militäraktionen haben in den vergangenen 25 Jahren mindestens eine Million Menschen das Leben gekostet. […]
Putins Vorgehen wird als „nicht nachvollziehbar“ hingestellt. Weshalb sollte er sich durch „die Ausdehnung der Nato in die baltischen Staaten“, „die Aufnahme von Ländern wie Polen oder Rumänien in die Europäische Union“, „die Demütigung Serbiens durch die Nato“ oder „die angebliche Verfälschung eines UN-Mandats durch den Westen, um Krieg in Libyen führen zu können“, bedroht fühlen? Putin ist offensichtlich verrückt!  
[US-Medien verschärfen Propaganda gegen Russland (World Socialist Website, 05.03.2014]

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2004 veröffentlichte Venezuelas Präsident Hugo Chávez Dokumente, die zeigten, das NED zivile Vereinigungen des Landes wie Súmate (Vereinigung zur Förderung von Verfassung und Demokratie) finanzierte, sowie die Verdreifachung dieser Zuwendungen von 250.000 $ auf 0.9 Mio. $ 2000/2001. [10] María Corina MachadoAlejandro Plaz, und andere Mitglieder von Súmate wurden wegen der Annahme dieser Gelder zur Wählerbeeinflussung für das Wiederwahlreferendum 2004 von der Regierung Chavez des Landesverrats und der Konspiration angeklagt. [11]
Um die politische Transformation in Osteuropa nach 1990 voranzutreiben, soll NED Millionen Dollar investiert haben. Der US-Autor William Blum beschrieb die Kampagnen der US-Regierung zur Destabilisierung anhand von Bulgarien und Albanien.[13] 
[National Endowment for Democracy, Einzelbeispiele, Venezuela, Osteuropa, Wikipedia, abgerufen am 19.02.2016]
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Da wir gerade beim Geld sind:
It is well-known, although forbidden for the establishment media to mention, that Soros worked closely with USAID, the National Endowment for Democracy (now doing work formerly assigned to the CIA), the International Republican Institute, the National Democratic Institute for International Affairs, the Freedom House, and the Albert Einstein Institute to initiate a series of color revolutions in Eastern Europe and Central Asia following the engineered collapse of the Soviet Union.
[George Soros admits to funding the Ukraine crisisHangtheBankers, 02.06.2014] 
zuletzt aktualisiert am 29.10.2016