Donnerstag, 13. Juni 2019

Die zunehmende Angst vor China

Noch weiß niemand ganz genau, wie China die neue Seidenstraße ausgestalten wird. Doch Franken will jetzt schon von dem Milliardenprojekt profitieren.
"Ein Weckruf für deutsche Unternehmer" sollte er nach den Vorstellungen des mittelfränkischen IHK-Präsidenten Dirk von Vopelius sein, jener Kongress, der sich im vergangenen Jahr in Nürnberg erstmals mit der neuen Seidenstraße befasste. Jenem 1000-Milliarden-Dollar-Projekt, das der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping 2013 bei einem Staatsbesuch in Kasachstan ausgerufen hat. China, so seine Ankündigung, werde mit dieser in der neueren Geschichte beispiellosen Investition wirtschaftlich näher an den Rest der Welt heranrücken. Über neue Verkehrskorridore, vornehmlich nach Europa.

Auf dem Kontinent rätseln die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen noch, was sie von der chinesischen "Belt and Road Initiative" halten sollen, die an den antiken Seidenstraße-Handelsweg zwischen Asien und Europa anknüpfen will. Außer Italien hat sich bislang keiner der führenden sieben Industriestaaten als Anhänger geoutet und seine Mitarbeit angekündigt. Vielmehr herrscht breite Skepsis, China könnte sich über die neue Seidenstraße wirtschaftliche Hegemonialträume erfüllen.
mehr:
- Zukunftsprojekt: Es fährt ein Zug von Nürnberg nach Chengdu (Uwe Ritzer, Süddeutsche Zeitung, 13.06.2019)
siehe auch:
- Scobel: China first (3sat-Mediathek, 06.06.2019 - verfügbar vis 06.06.2029)
"China first" - anschauliche Doku über "Neue Seidenstraße" (Frank Jürgens, Neue Osnabrücker Zeitung, 06.06.2019)
"Vom chinesischen Angebot zum globalen Konsens" (Post, 27.04.2019)
Neue Seidenstraße: China will Europäer auf die Seidenstraße holen (ZON, 26.04.2019)
China: So verläuft die "Neue Seidenstraße" (Süddeutsche Zeitung, 26.04.2019)
Chinas Marsch nach Westen: Wie gefährlich die „Neue Seidenstraße“ wirklich ist (Thomas Hanke, Till Hoppe, Moritz Koch, Torsten Riecke, Thomas Sigmund, Handelsblatt, 29.03.2019)
Ken FM – ZUR SACHE: China – Greift der Drache nach der Pole-Position? (Post, 21.10.2018)
Viele werden alles verlieren (Post, 29.08.2015)
Die Seidenstraßenstrategie (Post, 11.06.2015)
Get Ready for BRICS plus Germany (Post, 04.03.2015)
- Pepe Escobar at his best – Seidenstraßenkarawane ohne lahme Ente (Post, 08.12.2014)

phoenix plus: "Angst vor China? Die Neue Seidenstraße" (14.05.19) {44:19}

phoenix
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Globalisierung auf chinesisch. Ziel: Der Aufstieg Chinas zur größten Industrienation der Welt. Instrument: Die Neue Seidenstraße. Vision, Macht und Geld bilden die Grundlage für das gigantische Welthandels- und Infrastrukturprojekt der Chinesen.
Welche politische Strategie verfolgt die Weltmacht China mit der Neuen Seidenstraße? Wie geht sie dabei vor? Wo steht Deutschland, wo die Europäische Union? Ist Angst vor China berechtigt oder birgt Chinas Weg nach Westen eine große Chance für die Länder, die in das Giga-Projekt eingebunden sind? Wer profitiert, wer bleibt auf der Strecke?
Das phoenix plus „Angst vor China? Die Neue Seidenstraße“ geht diesen Fragen nach. Mit der Moderatorin Sara Bildau diskutieren die China- und Ostasienforscherin Professor Nele Noesselt sowie Professor Markus Taube, Wirtschaftsexperte Ostasien, beide von der Universität Duisburg-Essen.
x

Öffentlich-rechtliche Medien unter kritischer Beobachtung

Die ARD-Tagesschau ist gefordert, ihre  verkündeten Narrative kritisch zu überprüfen.

Dass da etwas nicht stimmt an der Art und Weise der Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Sender zu geschichtlichen Ereignissen hier und anderswo, ruft immer mehr wache Geister auf den Plan. Ein seit Jahrzehnten gebetsmühlenartig verkündetes angebliches Massaker, welches 1989 auf und um den Pekinger Tiananmen-Platz stattgefunden haben soll, ist ohne belastbare Belege.

Gerne gebe ich Lesern, welche qualifizierte wie achtungsvolle Kritik zu äußern in der Lage sind, die Möglichkeit, diese als öffentliche Briefe bei Peds Ansichten einer breiteren Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Ihr Bemühen, ihre aktive Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, kann den vielen Mut machen, die bereits wissen, dass etwas faul ist in unserem Land, aber noch immer in Angst und Verzagtheit passiv verharren. Eigene Gedanken zu entwickeln, sie zu formulieren und in respektvoller Weise offen zu legen, zeugt von Emanzipation und Selbstermächtigung tatsächlich mündiger Bürger.
mehr:
- Öffentlich-rechtliche Medien unter kritischer Beobachtung (Peter Frey, Peds Ansichten, 13.06.2019)
x

Porton Down: Was geschieht hinter den Türen des streng geheimen Labors?

Inside Porton Down, the UK's top secret laboratory, scientists carry out research into chemical weapons and deadly diseases. BBC security correspondent Frank Gardner was given rare access to the highly secretive facility. 

Pulling on thick, protective gloves several times a day comes with unique problems, says Rory, one of the youngest scientists currently working at Porton Down.

"The one thing which I've found is definitely moisturiser comes in handy," he says.

"My desk is covered in different types of it."

Ebola, plague, anthrax

Rory works at the Ministry of Defence's Defence Science and Technology Laboratory (DSTL), better known as Porton Down. Based five miles (8km) outside Salisbury, in Wiltshire, it is highly secretive, under armed guard and is very hard to get into.

And for good reason.


The laboratories are where some of the country's top scientists carry out research into the world's most dangerous pathogens – diseases that can kill us.

Ebola, plague and anthrax are among the life-threatening diseases under study at this secluded base. 


It's also where scientists analysed samples confirming that a Novichok nerve agent had been used to poison former Russian spy Sergei Skripal and his daughter.


In Porton Down, dem streng geheimen britischen Labor, erforschen Wissenschaftler chemische Waffen und tödliche Krankheiten. Frank Gardner, Sicherheitskorrespondent der BBC, erhielt seltenen Zugang zu der höchst geheimen Einrichtung.


Mehrmals am Tag dicke Schutzhandschuhe anzuziehen, ist mit einzigartigen Problemen verbunden, sagt Rory, einer der jüngsten Wissenschaftler, die derzeit bei Porton Down arbeiten.

"Das Einzige, was ich gefunden habe, ist definitiv, dass Feuchtigkeitscreme nützlich ist", sagt er.

"Mein Schreibtisch ist mit verschiedenen Arten bedeckt."

Ebola, Pest, Milzbrand
Rory arbeitet im Defense Science and Technology Laboratory (DSTL) des Verteidigungsministeriums, besser bekannt als Porton Down.

Es liegt 8 km außerhalb von Salisbury in Wiltshire und ist äußerst geheimnisvoll, unter bewaffneter Bewachung und sehr schwer zu erreichen.

Und das aus gutem Grund.

In den Labors erforschen einige der besten Wissenschaftler des Landes die gefährlichsten Krankheitserreger der Welt – Krankheiten, die uns töten können.

Ebola, Pest und Milzbrand gehören zu den lebensbedrohlichen Krankheiten, die an dieser abgeschiedenen Basis untersucht werden.

Dort analysierten Wissenschaftler auch Proben, die bestätigten, dass ein Novichok-Nervengift verwendet wurde, um den ehemaligen russischen Spion Sergei Skripal und seine Tochter zu vergiften.

mehr:
- Porton Down: What's inside the UK's top-secret laboratory? (Frank Gardner, BBC News, 13.06.2019 – Google-Übersetzer)
siehe auch:
Großbritannien: Zweiter Nowitschok-Fall wirft weitere Fragen auf (Post, 13.07.2018)
SKRIPAL IN PORTON DOWN: MENSCHENVERSUCHE MIT CHEMIEWAFFEN – NOVICHOK? (Manfred Gleuber, Jasminrevolution, 24.03.2018)
x