Freitag, 24. Januar 2020

The Wolff of Wall Street: Wirtschaftssanktionen

The Wolff of Wall Street: Wirtschaftssanktionen {6:14}

KenFM
Am 24.01.2020 veröffentlicht 
Geld regiert die Welt. Nur, wer regiert das Geld?
Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12.00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „Wirtschaftssanktionen“.
Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!
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Wünschenswert? – Amerikas Abschiedsvorstellung

Für ihren Machterhalt bringen die US-Eliten den Planeten und große Teile der Bevölkerung wissentlich in Gefahr.  
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Zwei der profiliertesten unabhängigen Journalisten der USA in einem Gespräch, das in den Mainstreammedien in seiner Direktheit und Radikalität unmöglich wäre: Chris Hedges, Pulitzerpreisträger und ehemaliger Autor der New York Times, der jetzt bei RT America arbeitet, wird von Abby Martin interviewt, die „The Empire Files“ für Telesur und RT America produzierte.  
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Chris Hedges, der selbst presbyterianischer Prediger und anarchistischer Christ ist, analysiert das „faschistische Christentum“ der herrschenden US-Eliten und seziert die Verlogenheit der Trump-Regierung, ihre Verachtung für das Wahlvolk und die Sinnlosigkeit, in den herrschenden Verhältnissen auf Veränderung durch Wahlen zu hoffen.

Hedges analysiert, dass die Herrschenden in den USA, mit oder ohne Donald Trump, den Planeten und einen Großteil der Bevölkerung wissentlich in Gefahr bringen. Politiker wie Mike Pompeo, die davon begeistert sind, nach dem Abschmelzen des Polareises die Rohstoffe der Arktis ausbeuten zu können, setzen auf eine verkürzte Lebenserwartung großer Teile der Bevölkerung, die ihren Geschäftsinteressen im Wege stehen.

Hedges beschreibt in diesem Gespräch die Thesen seines neuesten Buches „America — The Farewell Tour“, das vom französischen Soziologen Émile Durkheim (1858 bis 1917) inspiriert ist, eine selbstzerstörerische Gesellschaft auf dem Weg in den Abgrund. Eine Rettung, wenn sie denn noch möglich ist, kann nicht mehr aus diesem Politiksystem selbst kommen.

mehr:
- Amerikas Abschiedsvorstellung (Dirk Pohlmann, Rubikon, 24.01.2020)
siehe auch:
Das Gewaltmonopol der USA (Post, 22.01.2020)
USA: Belastung für die Weltgemeinschaft (Post, 21.01.2020)
Verbale Zündfunken (Post, 18.01.2020)
USA skrupellos auf dem Weg zur Pax americana (Post, 17.01.2020)
USA: Bewahrung der Weltdominanz (Post, 24.08.2019)
- Noch ein wenig USA und Kriegsstimmung in Europa (Post, 28.10.2014)

Empire Files: Abby Martin interviewt US-Regierungsberater Wilkerson - "Das Schiff ist am Sinken" {23:57}

RT Deutsch
Am 26.04.2016 veröffentlicht 
Für den RT Deutsch-Kooperationspartner Telesur interviewte Abby Martin den ehemaligen US Army Colonel und früheren Sicherheitsberater der Reagan-Regierung Lawrence Wilkerson. Darüber hinaus war Wilkerson viele Jahre als Berater des US-Außenministeriums unter Colin Powell aktiv. Heute spricht der ehemalige Regierungsbeamte offen über die Korruption innerhalb der politischen Elite und deckt auf, wie Wirtschaftsinteressen die US-Außenpolitik bestimmen. Wilkerson gewährt einen seltenen Insider-Blick auf die Hintergründe US-amerikanischer Kriege, die Manipulation durch Geheimdienste und die Verflechtung der Rüstungsindustrie mit politischen Interessen. Den US-Imperialismus sieht er zum Scheitern verurteilt.
Mehr auf unserer Webseite:
https://deutsch.rt.com/
Das Orginalvideo von TeleSUR ist hier einsehbar:
http://videos.telesurtv.net/en/video/…
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„Die Verblödung der US-Eliten ist mordsgefährlich!“ – Hermann Ploppa im Gespräch {49:23}

Der Fehlende Part

Am 10.12.2019 veröffentlicht 
Die NATO erklärt China zur neuen Bedrohung und Berlin weist am selben Tag zwei russische Diplomaten aus, weil Russland nicht hinreichend bei den Ermittlungen zum Tiergarten-Mord von August mitgewirkt hätte. Kommt nun ein Skripal 2.0? Fakt ist: Das Feindbild Osten bröckelt nicht. Über Ursachen und mögliche katastrophale Folgen dieses Weltbilds hat Margarita Bityutski sich mit Politologen und Autor des Buches „Der Griff nach Eurasien“ Hermann Ploppa unterhalten.
Folge "Der Fehlende Part" auf Facebook:
https://www.facebook.com/derfehlendep...

mein Kommentar: 
Ich habe mich jetzt seit Beginn der Ukraine-Krise genug aufgeregt. Der Sachverhalt – sei es bezüglich der Ukraine-Krise, der Medienberichterstattung, dem Streben der USA nach absoluter Weltherrschaft – ist klar. 
Nun gilt es vor allem, Dialogfähigkeit herzustellen! Aus diesem Grund werde ich künftig offensichtliche Beleidigungen nicht mehr posten. Herr Ploppa macht sich selbst dialogunfähig, wenn er sich so äußert. 

Michael Scheuer calls congress on their "BULLSH*T!" {9:15}

idnotego
Am 21.10.2013 veröffentlicht 
Former head of the CIA bin Laden unit, Michael Scheuer, testified before the House Homeland Security Committee on October 9, 2013. Among his comments to both Rep. Pete King and Rep. Stewart were:
"We must stop the idiocy of democracy spreading"
"Our allies in the middle east are mostly totalitarian, sir. And they have been for 50 years."
"Osama bin Laden would have been a terrific American politician, because he stays on message."
"It couldn't be worse than it is now. You know, you're presiding over a bankruptcy. What could be worse? And what has been the goal of Al Qaeda since it was formed? To bankrupt the United States. Who's winning today, sir? We're done like dinner."
"BULLSHIT!!"
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…die USA sind seit dem Zweiten Weltkrieg durch Angriffe auf andere Länder für den Tod von 20-30 Millionen Menschen verantwortlich.
(Mausfeld-Vortrag » Warum schweigen die Lämmer« bei 39:00)

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Alter Wein in neuen Schläuchen: »Fulda Gap« reloaded… –
Eine Lesermeinung zu US Defender Europe 2020

Die immer größeren Ausmaße des medialen und militärischen Säbelrasselns gegenüber einem “fiktiven Feind” der NATO zeigen auch bedenkliche psychologische – nun ja, sogar pathologische Auffälligkeiten. Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, wenn es um Aussagen politischer Verantwortungsträger zum aktuellen Großmanöver der US-Amerikaner geht. Auf diese möchte unser Leser GeorgeG in seiner Reflexion auf den Beitrag “Bitterernste Kriegsspiele” aufmerksam machen. 


Einige Aspekte von US Defender Europe 2020 (Defender 2020) verdienen es meiner Meinung nach gesondert erwähnt zu werden. 

Zu der Übung selbst: 

1. Das explizite, gleichzeitig aber etwas vage „Szenario“ für die Übung, ist ein „russischer Überfall“ wie Ukraine/Krim 2014, also PR-mäßig (a1) eine Demonstration der Abschreckungsfähigkeit der NATO gegen solche Geschehnisse. Ich möchte das für jetzt nur so stehen lassen, nicht natürlich als Zeichen dafür, dass ich etwas davon glaube. 

2. Die Verschwommenheit des Szenarios für dieses Manöver ist bewusst und mehrdeutig. Es wird kein spezifisches anderes „Opfer“ für „russische Aggression“ in der Planung festgelegt. 

Lt. Gen. Chris Cavoli, U.S. Army Europe Commander, bei der alten Reforger Übung (a2), beschrieb das Szenario zu Ort und Gegner bei einer Verteidigung als:
„a very-known location against a force that we all understood very well“
zu deutsch:
„[in] einer wohlbekannten Gegend gegen eine Kraft die wir alle gut verstanden“
Es waren die alten, völlig abwegigen „Fulda Gap“ Szenarien (1)
„The only thing we didn’t know was what time it was going to happen.”
zu deutsch:
„Das Einzige, was wir nicht wussten, war der Zeitpunkt, an dem der Angriff geschehen würde.”
Jetzt aber, bei Defender 2020, heißt es:
„We don’t know what we’ll have to deter or even defend against”
übersetzt:
„Wir wissen nicht, was wir gegen wen zu verteidigen haben.”
Das sollte man sich etwas genüsslich auf der Zunge zergehen lassen: Gut, der Gegner ist Russland, so viel ist klar. Aber wie eine Fantasie-Aggression Russlands aussehen würde, das heißt wogegen eine Abschreckung wirken soll, … das wissen sie nicht. Sie planen so etwas nicht ein, und von daher was die Russen aufbieten würden, sollten sie eine Aggression vor haben, das heißt, wogegen man sich verteidigen müsste, … das wissen sie auch nicht oder sie planen nichts ein, was Erkenntnisse zu den russischen Fähigkeiten voraussetzen würde.

Diejenigen die mit etwas Humor ausgestattet sind, werden vielleicht erkennen, dass die NATO bei dieser gigantischen, Multi-Domänen-Übung, hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt sein wird, und wer dabei an etwas Anrüchiges denkt … na, ja, die Gedanken sind frei.

Das ist aber ganz typisch für die NATO-Militärs. Sie sind nun einmal noch nicht bereit für den großen Kampf auf „peer to peer“ Basis, also unter Gleichwertigen. Die militärische Überlegenheit ist weg. Krieg führen gegen Gaddafi … das war in den guten alten Tagen, viel einfacher. Nichts musste man wissen (a3).

Fazit: die NATO ist nicht bereit Krieg zu führen. Sie kann den Gegner in einem Planspiel nicht einplanen. Dafür braucht man einen echten Kriegsschauplatz, und die Amerikaner haben einiges über die Russen in Syrien gelernt. Nur, selbst dort, zeigen die Russen nicht alles was sie können. Wenn man aber, wie anscheinend in dieser Defender 2020 Übung, nicht bereit oder fähig ist, zu zeigen was man kann, ist es schwer einzusehen, woraus der Eindruck einer Abschreckung entstehen soll. Es gibt eine Kluft zwischen PR und Realität, die unüberbrückbar ist.

mehr:
- Blick hinter das Säbelrasseln der Russophoben (GeorgeD, Peds Ansichten, 24.01.2020)
siehe auch:
Der Brief des tschechischen Oberstleutnants Marek Obrtel (Post, 09.01.2020)
Die US-imperiale Strategie, der »Zwang« Kriege führen zu müssen und die Manipulation der öffentlichen Meinung oder Fehler oder Absicht? (Post, 16.12.2018)
Gezielte Provokation (Post, 06.12.2018)
Russophobie und Weltmachtstreben: Angst – Aufrüsten – Angst – Aufrüsten – Angst … (Post, 26.10.2018)
Die Begründungen werden immer billiger: NATO-Bereitschafts-Pool mit 30.000 Soldaten »wegen möglicher Provokationen aus Russland« (Post, 02.06.2018)
Westliche Dauerpropaganda: Russland ist das Böse! (Post, 08.10.2017)
US-amerikanische Propagandaforschung: Krieg um Köpfe und Macht (GeorgeD, Peds Ansichten, 12.03.2015)

STRATFOR Chef legt die Außenpolitik der USA offen: Ukraine, Russland, Deutschland, Nahost {12:52 – Start bei 3:18}

LT-News.com
Am 26.08.2015 veröffentlicht 
Ziel: Allianz zwischen Russland und Deutschland verhindern

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Das Expertenteam des Unternehmens besteht aus Politologen, Ökonomen und Sicherheitsexperten, die über „Informanten“ in allen Regionen der Welt verfügen und eine Vielzahl von allgemein zugänglichen und verdeckten Quellen auswerten. Das US-Magazin Barron’s bezeichnete Stratfor aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Eigenschaften 2010 als „Schatten-CIA“.[1]
[Stratfor, Produkte und Unternehmensgeschichte, Wikipedia, abgerufen am 02.02.2019]
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George Friedman (* 1. Februar 1949 in Budapest) ist ein US-amerikanischer Geostratege und Sicherheitsexperte, Politologe und Publizist. Er gründete 1996 das private Beratungsinstitut Stratfor, 2015 die Firma Geopolitical Futures. Beide Firmen erstellen unter anderem geopolitische Prognosen, deren Einfluss auf die außenpolitische Orientierung der USA umstritten ist.
[George Friedman, Wikipedia, abgerufen am 02.02.2019] 

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Technische Anhörung zum Auslieferungsverfahren von Julian Assange

Gestern fand am Westminster Magistrates Court in London eine weitere technische Anhörung statt, bei der die weitere Verfahrensweise im Fall Assange beraten/entschieden wurde. Julian Assange war per Videolink zugeschaltet und die Verhandlung ließ einen nebulösen Eindruck zurück. Im Moment sieht es so aus, als würde das eigentliche Auslieferungsverfahren gegen ihn am 24. Februar beginnen, um dann nach einer Woche bis zum 18. Mai unterbrochen zu werden. Ein Bericht aus London von Moritz Müller.

Es war mir gestern gelungen, einen der begehrten Plätze im zu kleinen Saal drei des Gerichtsgebäudes zu ergattern. Ich hatte mich zur Sicherheit um 6 Uhr morgens mit weiteren Unterstützern angestellt und somit einen der 13 Sitze für die Allgemeinheit erhalten, während von den separat behandelten Journalisten einige nur Stehplätze bekamen, so auch Kristinn Hrafnsson, der Chefredakteur von Wikileaks. Zum Glück war es während der dreistündigen Wartezeit vor dem Gericht trocken und kurzweilig, mit Gesprächen über die aktuelle Lage in London.

Nachdem wir um Punkt 9 Uhr eingelassen wurden und uns der üblichen, flughafenähnlichen Sicherheitskontrolle unterzogen hatten, hieß es noch bis 9.45 Uhr vor dem eigentlichen Gerichts”saal” zu warten, während die freundlichen, aber bestimmten Gerichtsdiener versuchten, den Überblick zu behalten, denn es war auch hier noch nicht klar, wer Einlass erlangen würde und wer nicht. Es fand allerdings keine Kontrolle der Personalien statt, aber wahrscheinlich wird auch in diesem Bereich über automatische Gesichtserkennung nachgedacht.

Endlich im Verhandlungsraum angelangt und in der letzten Reihe sitzend, war ich dann doch etwas überrascht über die technische und später auch choreografische Umsetzung der sogenannten Videoübertragung von Julian Assange. Ich hatte mir hier eine Übertragung in der Art eines Public Viewing bei der Fußball-WM vorgestellt, aber dem war nicht so. Man fühlte sich eher an die weitwinkligen Bilder einer U-Bahn-Überwachungskamera erinnert.

Der für mich sichtbare Bildschirm am anderen Ende des Raumes hatte vielleicht eine Diagonale von 70 cm, während der Bildschirm an der Seitenwand ca. 100 cm maß. Auf dem Bildschirm war in einer Totaleinstellung ein Raum in Belmarsh zu sehen, linkerhand eine Tür und zur Rechten, mit sehr viel Leere, leicht von oben herab, drei rote Stühle bzw. eine Bank mit drei Einzelsitzen, im gegenwärtigen Antiobdachlosenstil.

Noch vor der Richterin Vanessa Baraitser, die gestern recht jung und nicht unsympathisch wirkte, wurde Julian Assange in den Raum mit den drei roten Sitzen gebracht. Soweit man erkennen konnte, bewegte er sich recht zügig und steuerte den mittleren Sitz an. Leider war der Bildschirm so klein und der Anteil, den der Untersuchungshäftling auf dem Bildschirm einnahm, auch so klein, dass man sich wünschte, ein Opernglas mitgenommen zu haben wie einer der Wikileaks-Repräsentanten zwei Reihen vor mir, denn das Gesicht von Julian Assange ist in diesem Arrangement nicht zu erkennen, geschweige denn Regungen von ihm. Links von Julian Assange, am Bildschirmrand, hat ein Gefängnisangestellter Platz genommen, wie man an seinen in den Bildschirm ragenden Körperteilen sieht.

Mit dem Eintreten der Richterin begann dann die eigentliche Verhandlung. Als erstes wird Julian Assange gefragt, ob er die Richterin hören kann, und sie bittet ihn wie immer, seinen Namen und sein Geburtsdatum zu nennen. Er nannte sich dann “Julian Assange”, ohne seinen zweiten Vornamen “Paul”, und mit seinem Geburtsdatum blieben dies die einzigen Worte, die er während der Verhandlung sprach.

mehr:
- Assange auf der Mattscheibe (Moritz Müller, NachDenkSeiten, 24.01.2020)
siehe auch:
- Nils Melzer zu Julian Assange: Ein Bericht, den es nicht gibt… (Post, 04.12.2019)
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