Sonntag, 16. Dezember 2018

Die US-imperiale Strategie, der »Zwang« Kriege führen zu müssen und die Manipulation der öffentlichen Meinung
oder
Fehler oder Absicht?

Audio Evidence: John Kerry confirms arming Daesh{YouTube-Video, 36:57} Daesh means „Islamic State“, ISIS, IS, ISIG, ISIL. This is the complete conversation, not only the misleading „New York Times parts“.
„In the complete recording, we hear the Secretary of State – confirm that the strategic aim of the war that the Obama Administration led since 2011 against the Arab Syrian Republic is to topple the regime. – confirm that the Obama administration was hoping that [a subrogation would take place] and Daesh would be able to step into its place it take down the Syrian Arab Republic. – confirm that the Obama administration provided Daesh with arms to topple the Syrian Arab Republic.“
[Youtube: Begleittext] 

leicht korrigierte automatisierte PROMPT-Üersetzung:
„In der vollständigen Aufnahme hören wir, daß der Außenminister – bestätigt, dass das strategische Ziel des Krieges, den die Obama-Regierung seit 2011 gegen die arabische syrische Republik geführt hat, das Regime stürzen soll. – bestätigt, dass die Obama-Regierung hoffte, dass [eine Ersetzung] stattfinden würde und Daesch im Stande sein würde, seinen Platz einzunehmen und die syrische arabische Republik absetzen würde. – bestätigt, dass die Obama-Regierung Daesch mit Armen versorgt hat, um die syrische arabische Republik zu stürzen.“
Quelle:
- John Kerry: USA armed ISIS (Blauer Bote, 26.12.2018)
darin enthalten folgendes Youtube-Video:
Audio Evidence: John Kerry confirms arming Daesh {36:57}

VoltairenetTV
Am 13.01.2017 veröffentlicht 
On 30 September 2016, The New York Times published extracts of an audio recording of a conversation between the Secretary of State, John Kerry and members of the Syrian “opposition”. The conversation took place on 22 September 2016, at the sidelines of the UN General Assembly. We hear him berating the US Congress for refusing to send men to bring down the Syrian Arab Republic and advising the opposition to find another military power to take over from the US and to bring it to power.
The extracts chosen by the New York Times lead us to understand that the State Department could no longer support the National Coalition of Opposition and asked it to look to other sponsors.
The complete recording (36 minutes) was published on 1 January by The Last Refuge. It completely alters the sense of the conversation and accordingly is evidence that the extracts which the New York Times initially sought to publish do not actually seek to inculpate the Obama Administration but to protect it.
In the complete recording, we hear the Secretary of State
- confirm that the strategic aim of the war that the Obama Administration led since 2011 against the Arab Syrian Republic is to topple the regime.
- confirm that the Obama administration was hoping that [a subrogation would take place] and Daesh would be able to step into its place it take down the Syrian Arab Republic.
- confirm that the Obama administration provided Daesh with arms to topple the Syrian Arab Republic.
This recording dispels the myth of a so-called Syrian revolution and equally the myth that the West is fighting Daesh. It gives us a more meaningful understanding of the tensions within the Obama administration and why General Michael Flynn resigned. Under international law, supporting Daesh is a crime against Humanity.
siehe dazu auch:
- Audio-Beweis: US-Außenminister bestätigt, Daesch (ISIS) zu unterstützen und zu bewaffnen (Video) (pravda-tv, 18.01.2017)
Die Freigabe durch The Last Refuge der kompletten Aufnahme des Treffens zwischen Außenminister John Kerry und Mitgliedern der Nationalen Koalition (22. September 2016 in der Delegation der Niederlande bei den Vereinten Nationen) ändert, was wir von der US-Position zu Syrien zu verstehen glaubten.
Erstens, wir glaubten, dass wenn Washington die so genannte Operation des "arabischen Frühlings" ins Leben gerufen hatte, um die weltlichen arabischen Regimes zugunsten der Muslim-Bruderschaft zu stürzen, ließ es seine Verbündeten allein in dem zweiten Krieg gegen Syrien ab Juli 2012. Diese, die ihre eigenen Ziele verfolgten (Wiederkolonisierung für Frankreich und das Vereinigte Königreich, Eroberung des Gases für Katar, Ausbau des Wahhabismus und Rache gegen den libanesischen Bürgerkrieg für Saudi Arabien, Annexion des Nordens des Landes für die Türkei nach dem Zypern-Modell, usw.) hätten das ursprüngliche Ziel aufgegeben. Nun bestätigt John Kerry in dieser Aufnahme, dass Washington den Versuch nie aufgegeben hat, die syrische arabische Republik zu stürzen, was also bedeutet, dass er jeden Schritt der Arbeit seiner Verbündeten kontrolliert hat. In der Tat, in den vier letzten Jahren wurden die Dschihadisten durch das Allied LandCom (Heereskommando) der NATO mit Sitz in Izmir (Türkei) kommandiert, bewaffnet und koordiniert.
[Quelle: Das Geständnis des kriminellen John Kerry (Thierry Meyssan, Voltairenet, 17.01.2017)]
- Leaked John Kerry Audio Reveals Obama Ordered Rise Of ISIS (Sean Adl-Tabatabai, newspunch, 02.01.2017)
- US-Gefangenenlager Bucca: Hier entstand Daesch (Birgit Svensson, Weser-Kurier, 10.04.2016)
siehe auch:
- Die USA und ihr Tiefer Staat (Post, 24.09.2019)

Mein Kommentar:
Angesichts der geleakten Aussagen von John Kerry gewinnt der Artikel von Alex Christoforou (TheDuran, 06.04.2017) deutlich an Gewicht!
siehe dazu:
Der Giftgas-Anschlag in Ghuta/Duma, August 2013: West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 17.04.2018)



Mausfeld: »Gigantische Programme zur Angstinduktion in der Bevölkerung«
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19; Start bei 1:15:09}

KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht 
Dass Professor Rainer Mausfeld es im Alter von 68 Jahren mit seinen Vorträgen noch zu einem Millionenpublikum bringen würde, hätte er selbst vermutlich als Letzter vermutet. Doch ganz offensichtlich trifft er mit seinen Inhalten, verbildlicht durch die inzwischen weitläufig bekannte politische Metapher der „schweigenden Lämmer“, den Nerv der Zeit. Es ist, als hätten wir jahrelang eine dunkle Vermutung gehegt und endlich spricht sie einmal jemand aus – Unsere Demokratie ist bei weitem nicht so demokratisch, wie sie uns verkauft wird.
Nun ist der Kaiser also nackt. Dennoch hält sich die gesellschaftliche Empörung in Grenzen. Wie lässt sich das erklären? Professor Mausfeld ist überzeugt: Es liegt an der Beschaffenheit des Kaisers, der nicht mehr in schicker, feudaler Tenue, sondern in Form unpersönlicher, intransparenter und abstrakter Machtstrukturen daherkommt. Genannte Strukturen, man kann sie auch als Elitenetzwerke bezeichnen, bedienen sich des Begriffes der Demokratie, weil er sich für sie als ideale Revolutionsprophylaxe in Zeiten zunehmend feudal anmutender sozialer Ungleichheit herausgestellt hat. Da diese Verschleierungstaktik, bei der ideologisch aufgeladene Begriffe inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt werden, sich zu Indoktrinationszwecken als besonders effektiv erwiesen hat, kommt sie auch in aller Regelmäßigkeit zur Anwendung. So z.B. bei Wörtern wie „Globalisierung“ oder „freie Märkte“, welche der desorientierten Bevölkerung als naturgegebene Phänomene verkauft werden, um über das in ihrer neoliberalen Interpretation verankerte Recht des Stärkeren hinwegzutäuschen.
Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die Kluft zwischen dem vorgegaukeltem und dem eigentlichen Wortsinn, zwischen PR und Realität, zu überwinden, mit dem Ziel sich dabei Schritt für Schritt an das Ideal demokratischer Verhältnisse im Sinne der Aufklärung anzunähern. Dafür bedarf es nicht nur der intellektuellen Bewaffnung und Bewusstwerdung über die subtilen Techniken der Meinungskontrolle des Einzelnen, sondern vor allem auch des Eingeständnisses, dass man einem gigantischen Betrug aufgesessen ist.
Professor Mausfelds Buch „Warum schweigen die Lämmer?“, welches die Inhalte des beliebten gleichnamigen Vortrages weiter vertieft, kann diesen kollektiven Aufwachprozess mit anschieben. Ins Handeln kommen müssen wir dann aber schon selber.
Inhaltsübersicht:
0:04:56 Der Kaiser ist nackt – wir wissen es alle
0:13:15 Der „Feind“ ist abstrakt
0:21:50 Aber wir haben doch eine Demokratie…
0:31:16 Wie wichtig ist Repräsentation in einer Demokratie?
0:40:43 Meinungsmanagement
0:57:29 Definition von Links und Rechts: ein „Haufen Spaghetti“
1:03:02 Chemnitz aktuell – Ablenken von den wahren Problemen
1:13:25 Programme zur Angst-Induktion
1:20:37 Für das Warten auf bessere Zeiten ist keine Zeit
1:34:08 Feedback aus der Bevölkerung
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Die geheime Geschichte des IS: Amerikas Fehler (Doku, 2016) {44:50, Start ab 0:56}

John Doe
Am 05.01.2017 veröffentlicht 
https://filmblog.radio-metropolis.one/

Zitate aus dem Video [ab 1:12]:

»Sie tauchten auf wie aus dem Nichts« [Off-Sprecher]
»Uns wurde die Gefahr erst bewußt, als sie im Westirak ein Drittel des Landes unter Kontrolle gebracht hatten. […] Schockierend, daß die Armee nichts unternommen hat.«
[Chuck Hagel, US-Verteidigungsminister 2013-2015]


US-Gefangenenlager Bucca:
Nada Bakos: How Zarqawi Went From “Thug” To ISIS Founder (Jason M. Breslow, Weser-Kurier, 17.05.2016)
US-Gefangenenlager Bucca: Hier entstand Daesch (Birgit Svensson, Weser-Kurier, 10.04.2016)

»Nine members of the Islamic State’s top command did time at Bucca.«
[Quelle: Who is Islamic State leader Abu Bakr al-Baghdadi? (William McCants, BBC News, 08.03.2016)]
How the United States helped create the Islamic State (Juan Cole, Washington Post, 23.11.2015)
Camp Bucca: The US prison that became the birthplace of Isis (Terence McCoy, Independent.co.uk, 04.11.2014)
The radicalization of the prison population was evident to anyone who paid attention. Unfortunately, few military leaders did.
At Camp Bucca, the extremists forced moderate detainees to listen to clerics who advocated jihad. The majority of prisoners were illiterate, so they were particularly susceptible. Prisoners frequently refused medical attention and vocational training for fear of breaking religious rules. The prisons became virtual terrorist universities: The hardened radicals were the professors, the other detainees were the students, and the prison authorities played the role of absent custodian.
Policies changed in 2007, as American military leaders began placing more emphasis on understanding the detainee population. Where possible, the military tried to separate hard-line terrorists from moderates. Prisoners gained more access to programs that taught vocational skills, literacy and a moderate version of Islam.
Some of these reforms worked, but the damage had already been done. The terrorists had four years to network, recruit and impose their extreme version of Islam on thousands of detainees.
[How America Helped ISIS, Andrew Thompson and Jeremi Suri, NYTimes, 01.10.2014]
Camp Bucca: Military Closes Largest Detention Camp In Iraq (Jason Keyser, TheWorldPost, 16.11.2009, gefunden bei web.archive.org)

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Eine Reihe von Anführern des IS waren Häftlinge in diesem Gefängnis, darunter von Februar bis Dezember 2004 Abu Bakr al-Baghdadi, der im Gefängnis wesentlich an der Entwicklung der Organisation arbeitete und ihr heute unter dem im Juni 2014 angenommenen Titel „Kalif Ibrahim“ vorsteht.[6][7]
[Camp Bucca, Geschichte, Wikipedia, abgerufen am 9.01.2019]
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Nach der vollständigen Besetzung des Irak wurden am 23. Mai 2003 die Streitkräfte des ehemaligen Regimes unter Saddam Hussein durch die Übergangsverwaltung aufgelöst und alle Soldaten entlassen. Eine große Anzahl der militärischen Hinterlassenschaften wurden zerstört.
Nach kurzer Zeit wurden die neuen irakischen Sicherheitskräfte mit Unterstützung der USAGroßbritanniensAustraliens und Jordaniens wieder aufgestellt. […]
Der Wiederaufbau der Streitkräfte folgte oft nach Vorstellungen der USA, d. h. eine Verringerung der Mannstärke zugunsten eines besser ausgestatteten und professionelleren Militärs. […]
Die zunächst aufgebaute Irakische Nationalgarde (Iraqi National Guard) wurde bis Dezember 2004 wieder von den USA aufgelöst, da es sich zeigte, dass Teile davon zu Aufständischen übertraten oder desertiertenSiehe: 1. Schlacht von Falludscha - Operation Vigilant Resolve Am 18. April 2007 wurde den irakischen Streitkräften Maysan als vierte von 18 Provinzen des Landes zur souveränen Sicherheitswahrung übergeben.[10]
[Streitkräfte nach der Niederlage im Irakkrieg, Wikipedia, abgerufen am 16.02.2019]
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Mein Kommentar:
Nach fünf Jahren Recherche zum Ukraine-Konflikt, den Medienberichten, die sich auf Giftgas-Meldungen der Weißhelme berufen und der britischen Skripal-Hysterie glaube ich weder an Zufall noch an Schusseligkeit! Es genügt einfache Mathematik.
Was passiert, wenn 
1. man eine Armee von an die 400.000 Männern auflöst und diese dann von heute auf morgen auf der Straße sitzen?
2. sich der größte Teil der irakischen Bevölkerung von den Besatzern drangsaliert fühlt (zum Gebaren der US-Besatzer siehe gleich) und 
3. man alle möglichen Verdächtigen in ein Lager (Camp Bucca) sperrt und sich nicht näher ansieht, was da passiert?

zum Gebaren der US-Besatzungsmacht siehe:
Ich kann gar nicht so viel essen… (Post, Eliot Weinberger in Lettre International, Was ich hörte vom Irak, 25.03.2006)
Irakkrieg, Kulturgüter (Wikpedia)
CAMP BUCCA: the birthplace of ISIS. {8:02}

News & Politics #17
Am 10.11.2017 veröffentlicht 
CAMP BUCCA : the birthplace of ISIS.

Mausfeld Warum schweigen die Lämmer, mit besserer Tonqualität. Herzlichen Dank an Wolfgang Bley. {1:05:08; Start ab 34:48}

Reiner Heyse
Am 15.09.2015 veröffentlicht 
Vortrag an der Christian Albrechts Universität Kiel, am 22.06.2015:
Warum schweigen die Lämmer? Demokratie, Psychologie und Empörungsmanagement.
Prof. Dr. Rainer Mausfeld
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Der Vortrag beschäftigt sich mit einem oftmals als ‚Paradoxon der Demokratie‘ bezeichneten Spannungsverhältnis zwischen Volk und Eliten: Demnach könne es in einer Demokratie beispielsweise passieren, daß, wie Aristoteles bemerkte, „die Armen, weil sie die Mehrheit bilden, das Vermögen der Reichen unter sich teilen.“ Aus Sicht der jeweils herrschenden Eliten sind Demokratien daher mit einem besonderen ‚Stabilitätsproblem‘ behaftet....


Sehen wir uns parallel dazu die Ukrainekrise an:
Schon damals [Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft, 1997, Wikipedia] sagte Brzezinski voraus: Die Ukraine wird der Schlüssel sein, für Russlands Zukunft und den Frieden. Denn in der Ukraine entscheide sich, ob Russland sich nach Europa orientiert oder in imperiales Auftrumpfen zurückfällt.
„Allein schon die Existenz einer unabhängigen Ukraine hilft, Russland zu verändern. Ohne die Ukraine hört Russland auf, ein eurasisches Imperium zu sein. Es kann zwar immer noch imperialen Status beanspruchen, würde dann aber in Konflikte mit den zentralasiatischen Staaten verwickelt. Auch China würde sich erneuter russischer Dominanz in Zentralasien entgegenstellen. Wenn Russland aber die Kontrolle über die Ukraine zurückgewinnt, wäre es wieder eine Imperialmacht.“
All die westlichen Hoffnungen, dass Russland sich öffnet und modernisiert, dass es zu einem demokratischen Partner eines demokratischen Amerika wird, sind aus Brzezinskis Sicht davon abhängig, dass Russland den Herrschaftsanspruch über die Ukraine aufgibt.
[Zbigniew Brzezinski – Rückblick in die Konflikte der Zukunft
Christoph von Marschall, Deutschlandfunk, 03.08.2015]

Ein einfaches Modell:
Ich nehme mir im Jahr 2014 ein Kochbuch von Johannes Lafer aus dem Jahr 1997 und backe nach seinem Rezept einen Kirschkuchen.
Dann kann der Christoph von Marschall (siehe obiges Zitat) 2015 sagen: »Ist doch unglaublich, wie der Lafer diesen Kirschkuchen vor 20 Jahren so exakt vorausgesagt hat!« Eine Täter-Theorie ist ihm aber zu verschwörungstheoretisch: »Das wirkt aber weit hergeholt.«


Während der Lektüre ist man immer wieder versucht, zum Copyright-Vermerk zu blättern: Ist dieses Buch wirklich 1997 erschienen? Es liest sich wie eine brandaktuelle Analyse, welche geopolitischen Triebkräfte die internationale Politik heute bestimmen. Geschrieben hat Zbigniew Brzezinski „The Grand Chessboard“ – wörtlich: „Das große Schachbrett“ – aber vor 18 Jahren! Damals regierte Bill Clinton, der Weltwirtschaft ging es gut, die Bundesregierung bereitete den Umzug von Bonn nach Berlin vor. Islamistischer Terror war noch nicht im allgemeinen Bewusstsein, 9/11 kam ja erst vier Jahre später. Der Ost-West-Konflikt war beendet. Polen, Tschechien und Ungarn bereiteten sich auf den Beitritt zu EU und NATO vor. Man hoffte, dass Russland mit etwas Verspätung ebenfalls zu Demokratie und Rechtsstaat findet und ein Friedenspartner wird. […]
Manche nehmen solche Weitsicht zum Anlass für den Verdacht, Brzezinski habe diese Entwicklung als Strippenzieher mit herbeigeführt. Das wirkt aber weit hergeholt. Er hatte seit Jahrzehnten kein Regierungsamt und steuert auch nicht die US-Geheimdienste.
Vielmehr kommen bei ihm Biografie, präzise Analyse und treffsichere Instinkte zusammen. Er ist gebürtiger Pole, war Sicherheitsberater des demokratischen Präsidenten Jimmy Carter, ist bis heute einer der angesehensten außenpolitischen Denker der westlichen Hemisphäre. Sein Buch beginnt mit der Frage, welche geostrategischen Imperative die USA berücksichtigen müssen, wenn sie die ihnen zugefallene Vorrangstellung behalten wollen. Sie sind die erste Weltmacht der Geschichte, die nicht auf dem eurasischen Kontinent zuhause ist. Dort werde aber auch in Zukunft die Machtfrage entschieden.  
[Zbigniew Brzezinski – Rückblick in die Konflikte der Zukunft
Christoph von Marschall, Deutschlandfunk, 03.08.2015, Hervorhebung von mir]

In der Politik geschieht nichts zufällig.
Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein,
dass es auch auf dieser Weise geplant war.
[Franklin D. Roosevelt (1882-1945)] 


Dann gibt es da noch die Geschichte einer Befehlsverweigerung während des Kosovokrieges…
"Sir, ich werde für Sie nicht den dritten Weltkrieg anfangen", raunzt General Mike Jackson, Kommandeur der britischen Kfor-Truppen. Am 12. Juni 1999 rücken Tausende Nato-Soldaten in den Kosovo ein. Doch am Flughafen Pristina müssen sie verblüfft feststellen: Die Russen sind schon da. 200 Fallschirmjäger haben in den Morgenstunden das Gelände besetzt. Sie verwehren nun den Nato-Einheiten den Zutritt. US-General Wesley Clark ist düpiert - die russische Einheit ist unbemerkt aus Bosnien vorgerückt, dreieinhalb Stunden Vorsprung genügen, um den strategisch wichtigen Flughafen vor der Nato unter russische Kontrolle zu bringen - ein verwegenes Manöver.
Clark setzt auf Konfrontation. Jacksons Männer sollen die Landebahnen mit ihren Panzerfahrzeugen blockieren. Den Russen soll kein weiterer Coup gelingen, Clark will die kleine Einheit vom Nachschub aus der Luft abschneiden. Doch Jackson widersetzt sich: "Das werde ich nicht tun." Eine bewaffnete Auseinandersetzung mit den Russen will er unbedingt vermeiden.
[Russischer Einmarsch 1999 – Showdown in Pristina, Benjamin Bidder, SPON, 17.02.2008]

… und eben jener Wesley Clark, ehemaliger Supreme Allied Commander Europe (SACEUR), hat 2007 vor den Mitgliedern eines kalifornischen Think-Tanks einen Vortrag gehalten:
2007 hielt Wesley Clark eine Rede auf einer Veranstaltung des US-amerikanischen Think-Tanks Commonwealth Club of California. Clark ist ein General a. D. der US Army. Er berichtete unter anderem von einer Militärstrategie, die die Jahre nach den Terroranschlägen des 11. Septembers entwickelt wurde. Im wesentlichen ging es darum in mehreren Staaten der arabischen und afrikanischen Welt einzumarschieren und deren Regierungen zu stürzen. Die 2007 von Clark aufgezählten Länder sind heute entweder bereits militärisch unterworfen oder gerade im Fokus westlicher Militärstrategien.
Als Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) war Wesley Clark 1999 Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte im Kosovokrieg. Im Jahre 2004 bemühte er sich Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei zu werden. Von da an engagierte er sich politisch. Seine Rede am 10.03.2007 in San Francisco klingt wie eine Prophezeiung für die nächsten 5-10 Jahre. Er erzählt von der Zeit nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001. […]
Sechs Wochen später ging Clark, nach eigenen Angaben, erneut zu jenem Pentagon-Offizier und fragte nach, wieso der Irak nicht bereits angegriffen wurde. Der Offizier soll geantwortet haben: „Wir haben vor den Irak anzugreifen. Aber Sir, es ist schlimmer als das“. Anschließen soll er Clark ein Dokument gezeigt haben mit den Worten: „Ich habe gerade diesen Merkzettel aus dem Büro des Verteidigungsministers bekommen, und hier steht wir werden 7 Länder angreifen und deren Regierung in innerhalb von 5 Jahren stürzen. Wir werden mit dem Irak beginnen, und dann nehmen wir uns Syrien, Libanon, den Sudan, Libyen, Somalia und den Iran. Sieben Länder in fünf Jahren.“
[Ex-NATO-Chef prophezeite 2007 kommende US-Kriege: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“, Wilhelm von Pax, NeoPresse, 07.04.2015 – Mit dem Vortrags-Video; siehe dazu auch:
- Die Ankündigung von Wesley Clark: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“, Post, 07.04.2015
]

zurück zur Ukraine:
Während die ehemalige ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz kritisierte, …
»Wir, die Medien, hätten zu einem frühen Zeitpunkt wissen müssen und es auch verkünden müssen, daß dieses Assoziierungsabkommen die Ukraine zerreißt!«
▶ Putinversteher & Lügenpresse - aus: Die Anstalt vom 29.04.2014 {7:07; Start: 0:27}

FreiBILDfuerAlle
Am 04.09.2014 veröffentlicht 
Claus von Wagner & Max Uthoff, mit einem kleinen Einspieler mit Gabriele Krone-Schmalz zum Assoziierungsabkomen mit der Ukraine.

gab sich die transatlantische Liana Fix in einem Interview mit dem deutsch-türkischen Journal überrascht:
War die Ukrainekrise vorhersehbar?
Die EU war tatsächlich überrascht von der Krise, da in Brüssel nicht damit gerechnet wurde, dass Russland mit militärischen Maßnahmen auf ein ursprünglich rein technisches Freihandelsabkommen reagieren würde. Hier wurde unterschätzt, welche Bedeutung die Ukraine für Russland hat.
[Ukraine-Krise für den Durchschnitts-Bürger: Unsere offiziellen Russland-Versteher konnten sie angeblich nicht kommen sehen!, Post, 09.12.2014]
dazu auch:
- Die Ukraine und die russische Sprache, Versuch eines zeitlichen Überblicks (Post, 08.02.2019)



Hier ein Auszug aus der Rede Wladimir Putins auf der Waldai-Konferenz in Sotschi 2014:

Wie ist es zu erklären, daß diese berüchtigte sogenannte ISIS zu einer gewaltigen de facto Armeegruppierung werden konnte? 

Was deren finanzielle Zuströme angeht, so sind das zum heutigen Tag nicht nur Einkünfte aus dem Drogengeschäft, deren Produktion übrigens im Verlauf der Stationierung der internationalen Kräfte in Afghanistan nicht nur um ein paar Prozent, sondern um das Vielfache gestiegen ist. Das wissen wir alle. Sondern diese Finanzen resultieren auch aus dem Verkauf von Erdöl, das in Gebieten das von Terrosten kontrolliert wird, gefördert wird. Sie verkaufen es zum Spottpreis. Sie fördern und transportieren es ungehindert. Aber es gibt ja solche, die es kaufen, weiterverkaufen und daran verdienen, ohne darüber nachzudenken, daß sie damit Terroristen finanzieren, die früher oder später auch auf ihr Gebiet kommen werden. Und sie werden kommen, um die Saat des Todes in ihren Ländern auszusäen. 

Und woher kommen neue Rekruten? Im Irak sind infolge des Sturzes Saddam Husseins staatliche Institutionen, einschließlich der Armee, zerstört worden. Wir haben es damals noch gesagt: Seid vorsichtig! Wohin habt ihr diese Leute vertrieben? Auf die Straße. Und was sollen sie dort machen? Vergeßt nicht: Ob es gerecht oder ungerecht war, aber sie saßen an den Hebeln eines nach regionalem Maßstab durchaus großen Staates.


Und wohin treibt ihr sie? Was haben wir als Ergebnis? Zehntausende Soldaten und Offiziere, ehemalige Baath-Partei-Aktivisten, die auf die Straße gesetzt worden sind. Und sie sind es, die heute die Einheiten der Rebellenbanden auffüllen. Vielleicht ist es ja das, worin das Geheimnis der Operationsfähigkeit der ISIS besteht. Sie handeln vom militärischen Gesichtspunkt aus sehr effektiv. Wir haben es mit wirklichen Profis zu tun. Rußland hat mehrfach vor einseitigen gewaltsamen Aktionen, vor Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten, vor dem Anbandeln mit Extremisten und Radikalen gewarnt und darauf bestanden, daß man jene Gruppierung, die gegen die syrische Zentralregierung vorgeht, vor allem die ISIS, Aktivisten (?) terroristischer Organisationen sind. Und was war das Ergebnis? Es gab keine Reaktion.

Mitunter bekommt man den Eindruck, daß unsere Kollegen und Freunde ständig mit den Ergebnissen ihrer eigenen Politik kämpfen.

[Putin hat gesprochen! Howgh! – Die Valdai-Rede und die Rede vor der UN-Vollversammlung, Post, 26.10.2014 – Transkript der im Video vorgelesenen deutschen Übersetzung ab 11:30]

Zusammenfassung:
Ich kann eine US-Strategie nicht hunderprozentiger Sicherheit beweisen, aber die Parallelen fallen doch auf:
- Es gibt ein Kochrezept (oder nennen wir es »Plan«)
siehe zum Ukraine-Konflikt:
Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014) oder
siehe zum Irak/IS:
Die Ankündigung von Wesley Clark: „Wir werden 7 Regierungen stürzen“ (07.04.2015)

- die Umsetzung hat eine Krisensituation zum Ergebnis, und es heißt von transatlantischer Seite

zur Rechtfertigung:
»Wir waren erstaunt« oder
»Wir konnten das nicht voraussehen« oder
»Wir haben das nicht bedacht«
Aber das wichtigste Ergebnis ist ein neuer Feind, gegen den sich der Westen (bzw. der Militärisch-industrielle Komplex) verteidigen muß:
"Stoppt Putin jetzt!"-Cover war nur halbschlimm (Post, 11.09.2014)
Das Ergebnis im Irak ist
- das Entstehen des IS mit der Folge:
- die USA »müssen« den »Krieg gegen den Terrorismus« fortsetzen
Das Ergebnis in der Ukraine ist:
- die angebliche Notwendigkeit, Truppen und schwere Waffen an der Grenze zum »expansionistischen« Russland zu stationieren
Und um die Bevölkerung dazu zu bringen, da mitzuspielen, sind die Medien ein zentrales und unverzichtbares Element!

zum Prinzip der Herstellung einer Situation, in der man zu einer bestimmten Handlung »gezwungen« wird:
In dem folgenden Video ist Atlas, ein Bühnenmagier, »gezwungen«, ein auf dem Tisch liegendes Handy an sich zu nehmen – um es später verwanzen zu können.
Now You See Me: Atlas's Interrogation {1:14}
thebestmoviequotes
Am 01.09.2013 veröffentlicht
Atlas: "First rule of magic: Always be the smartest guy in the room."
I do not own this video.

für weitergehende Erklärungen zum Alternativlosigkeits-Prinzip siehe:
- Deutschlands Hypnotherapeutin Nr. 1 und das Herstellen von Alternativlosigkeit (Post, 18.01.2016)

Ein Blick in die Geschichte – die Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Schweden mit Hilfe der Konstruktion einer russischen Bedrohung:
KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) {48:35}

KenFM
Am 17.06.2016 veröffentlicht 
Geschichte wiederholt sich doch. Wie in den 80er Jahren wird jetzt erneut mit Hilfe von Falschmeldungen über russische U-Boote in den schwedischen Schären Außenpolitik gemacht.
Damals wie heute wird unter Zuhilfenahme der Medien eine Konfrontationspolitik mit Russland durchgesetzt. Damals wie heute wird dabei mit der Gefahr eines 3. Weltkrieges gespielt.
Damals, um die „Gemeinsame Sicherheitspolitik“ von Olof Palme, Egon Bahr, Willy Brandt und später Michail Gorbatschow zu verhindern. Mit dem Amtsantritt von Gorbatschow war die „Gefahr“ eines Erfolges der sozialdemokratischen Entspannungspolitik massiv angewachsen. Denn Gorbatschow war bereit, diese Ideen auch zur sowjetischen Sache zu machen.
Der Mord an Olof Palme 1986 beendete die Möglichkeit einer neuen Weltordnung, die auf einer Herrschaft des Rechts in einer blockfreien Welt zielte, statt auf imperiale Politik einer einzigen Supermacht.
Heute wird erneut versucht, mit angeblich russischen U-Booten Politik zu machen. Und wieder sind es PsyOps, Operationen der psychologischen Kriegsführung.
Der schwedische Verteidigungsminister hat vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem schwedischen öffentlich-rechtlichen Radio offiziell mitgeteilt, dass es sich bei den U-Boot-Sichtungen von 2014 und 2015 nicht um russische U-Boote handelte, sondern um ein schwedisches und ein deutsches!
Tagelang hatten die deutschen Medien und Rundfunksender über die angeblich russischen U-Boote berichtet, in aller Ausführlichkeit und Ähnlichkeit. Dementis aus Moskau wurden höhnisch kommentiert. Die gültige Weisheit in den Redaktionen hieß: „Dem Russen ist alles zuzutrauen!“
Jetzt, angesichts der Tatsachen schweigen die deutschen Medien, der Gleichschritt ist befremdlich, keine einzige Publikation schert aus.
Was steckt hinter dieser Tatsachenverweigerung? Eine Frage, die die deutschen Medien beantworten müssen. Es geht nicht mehr um Interpretationen. Es geht um Tatsachen, um die Wahrheit. Die Qualitätsmedien haben eine üble Verschwörungstheorie verbreitet, eine Lügengeschichte, die große Wirkung erzielt hat. In Schweden wird jetzt ein NATO-Beitritt diskutiert, er gewann angesichts der russischen U-Boot-Bedrohung immer mehr Anhänger, der schwedische Verteidigungshaushalt wurde um 600 Millionen Euro aufgestockt und wie zufällig zeigt das schwedische Fernsehen gerade eine eigenproduzierte Serie, in der Norwegen von den Russen besetzt wird.
Russland und sein Präsident Putin werden in den westlichen Medien täglich dämonisiert. Warum? Was soll damit erreicht werden?
Das alles erinnern doch sehr an die „Perception Management“ Kampagnen, die dem Vietnamkrieg, dem ersten Golfkrieg oder der Invasion des Irak vorausgingen. „Perception Management“ und „Strategic Communication“, andere Wörter für Kriegspropaganda gehören zum Werkzeugkasten aller Streitkräfte und Geheimdienste.
Warum gehören sie auch zum Werkzeugkasten der deutschen Mainstreammedien?
Damit steht zwei Fragen im Raum:
1. Warum machen die deutschen Medien als willige Helfer bei der Eskalation mit und verschweigen die Wahrheit, die deeskalierend wirken würde?
2. Welche Rolle spielen das deutsche Verteidigungsministerium und die Bundeswehr? Nehmen sie an Operationen der psychologischen Kriegsführung teil, die die Spannungen mit Russland verschärfen und letztlich die Kriegsgefahr in Europa erhöhen?
Da die deutschen Medien zurzeit flächendeckend versagen und eine Desinformations-Querfront gebildet haben, übernimmt jetzt KenFM mit diesem Gespräch zwischen Ken Jebsen und Dirk Pohlmann kommissarisch die Grundversorgung der Bevölkerung mit wahrheitsgemäßer Information zum Thema „Schwedische U-Boot-Affäre reloaded“
Bitte beachten: Mehr als 8 Milliarden GEZ-Gebühren bekommen ARD und ZDF für ihre Propagandatätigkeit und Kriegsvorbereitung.
Die journalistische Arbeit erledigen wir. Mit Bordmitteln.
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https://www.twitter.com/TeamKenFM
https://www.youtube.com/wwwKenFMde
dazu auch:
- Projekt 613, Die Strandung von S-363 (Wikipedia)
- Tiefer Staat (Post, 06.01.2019)
- 1981: Pupsende Heringe und Whiskey on the rocks auf Schwedisch (Georg Klietz, Nordbayern, 22.10.2011)
„Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar.
Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. […]
Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“ 

[Hermann Göring, 18. April 1946, Nürnberg, abends in seiner Zelle, „achselzuckend“(vgl. G.M. Gilbert, „Nürnberger Tagebuch“, Fischer Frankfurt a. M., 1962, S. 270)
(Gilbert war ehemaliger Gerichts-Psychologe beim Nürnberger Prozess gegen Hauptkriegsverbrecher) 
Zitat gefunden in: Hermann Göring: Natürlich will das Volk keinen Krieg, ABER …, Wissensspeicher, orbit9]


Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede.
Ich habe noch niemanden gekannt,
der sich zur Stillung seiner Geldgier
auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte.
Die beutegierige Canaille
hat von eh und je auf Krieg spekuliert.
(Carl von Ossietzky, 1882 - 1945, in der Weltbühne vom 8. Dezember 1931;
gefunden bei ossietzky.net)



Fazit:
Die USA haben 
- beim Tonkin-Zwischenfall gelogen (1964, Vietnamkrieg),
- beim Zweiten Golfkrieg gelogen (1990, Brutkastenlüge),
- beim Dritten Golfkrieg (Irakkrieg, 1993) gelogen (Massenvernichtungswaffen)
und 
- sie lügen aktuell beim Syrienkrieg (»Schlächter Assad wirft Giftgas-Bomben auf sein eigenes Volk«)

Großereignissen wie 9/11 fällt dabei eine ähnliche Funktion zu wie dem Reichstagsbrand 1933 (=> Reichstagsbrandverordnung; USA: PATRIOT Act)

Die Medien in ihrer Aufgeregtheits-Bereitschaft werden benutzt, um das Volk kriegswillig zu machen,
Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
und die Journalisten fügen sich!
Willy Wimmer: »Es gibt ein NATO-Netzwerk in den deutschen Medien« (Post, 23.01.2016)
Rehabilitationsversuch in der »Welt«: Warum Bush jr. mit seinem Irak-Feldzug richtig lag (Post, 20.12.2015)
Beispiel Kosovo-Krieg: Anteil der Medien an der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der NATO-Angriffe (Post, 25.03.2015)
Wimmer: Für USA geht Macht vor Recht (Post, 28.11.2014)

Die Aufgabe von uns Lämmern besteht darin, sich (über die Leitmedien hinaus!) kundig zu machen:
Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 16.07.2016)
Realität ist, was wir glauben wollen oder Hirnströme von Friseurpuppen (Post, 29.08.2013)
- Medien (wird ständig aktualisiert!)
kritisch zu prüfen:
Die »zuverlässigen Quellen« des Mainstreams (Post, 12.05.2018)
Das Skripal-Labyrinth (Post, 20.10.2018)
Die Lügen der „Weißhelme“ (Post, 14.11.2017)
und vor allem SELBST zu DENKEN!
- Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (Wikipedia)
Britische Seltsamkeiten im postfaktischen Zeitalter – Die Skripals und ihr Dach (Post, 09.01.2019)
Wir geben ihnen Macht 1 (Post, 14.03.2013)


Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin,
weder von der Macht der anderen, noch
von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
[Theodor W. Adorno, Minima Moralia, 1951]


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