Montag, 6. Januar 2020

Russische Propaganda: Kein fairer Prozess für Julian Assange

Großbritannien: Kein fairer Prozess für Julian Assange {5:11}

RT Deutsch
Am 06.01.2020 veröffentlicht 
Der Journalist und Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, sitzt weiterhin im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. In Schweden wurden derweil die Vergewaltigungs-Vorwürfe fallengelassen. Die USA fordern seine Auslieferung.
Die Vergewaltigungs-Ermittlungen gegen den Wikileaks-Gründer hatten ursprünglich auch dazu geführt, das sich Julian Assange 2012 aus Angst vor einer Auslieferung nach Schweden und schließlich in die USA in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet hatte. Im April 2019 wurde er dort von britischen Beamten herausgetragen. Das Asyl in der Botschaft war ihm nach mehreren Jahren entzogen worden.
Die Anhörung über die Auslieferung an die USA ist für den kommenden Februar angesetzt. Schon die Entwicklung des Falls deutet auf eine Politisierung der Justiz hin. Angesichts der neuesten Wendungen wächst die Sorge, dass Julian Assange weiterhin ein fairer Prozess verwehrt bleibt. Selbst der UN-Sonderberichterstatter für Folter hält das britische Justizsystem in diesem Fall für korrupt und verseucht.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtdeutsch
Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/RT_Deutsch
Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/rt_deutsch/
RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.  


siehe auch:
Nils Melzer zu Julian Assange: Ein Bericht, den es nicht gibt… (Post, 04.12.2019)
- Assange und die Tagesschau (Post, 19.11.2019)

Freiheit, Demokratie und Mainstream-Gelaber? – Aufwachen!!

Die US-Regierung behauptet, den iranischen General Soleimani vor allem deshalb getötet zu haben, um „unmittelbar bevorstehende“ Anschläge zu verhindern, zu deren Planung er sich im Irak aufhielt. Eine dreiste Lüge, wie es der irakische Premier gestern klarstellte. Soleimani sei vielmehr – mit Wissen und Billigung Trumps – auf dem Weg zu bilateralen Friedensgesprächen zwischen Iran und Saudi-Arabien unterwegs gewesen, die die irakische Regierung vermittelt habe. Der Mord war also ein Attentat auf einen diplomatischen Emissär und gleichzeitig auch eine Sabotage des regionalen Friedensprozesses. Geht es noch schlimmer? Über diese Meldung und die (fehlende) Berichterstattung dazu hat sich US-Journalist Max Blumenthal Gedanken gemacht. Die NachDenkSeiten haben seinen Artikel ins Deutsche übertragen.

Der irakische Premierminister enthüllt, dass Soleimani sich bei seiner Ermordung auf Friedensmission befand und überführt damit Trumps Aussage von den “bevorstehenden Angriffen” der Lüge

Die Trump-Regierung behauptete, der iranische General Qasem Soleimani plane “unmittelbar bevorstehende Angriffe” auf US-Bürger, als er ermordet wurde. Diese Lüge wurde nun zerstört, aber nicht bevor unzählige Medienunternehmen sie der Öffentlichkeit weiterverbreiteten. Von Max Blumenthal.

In einem verzweifelten Versuch, die Ermordung des iranischen Generalmajors Qasem Soleimani durch US-Drohnen zu rechtfertigen, berief sich US-Außenminister Mike Pompeo darauf, dass die Regierung eine „nachrichtendienstliche Einschätzung“ vorgenommen habe, wonach Soleimani in der Region „aktiv“ an einem Angriff auf amerikanische Interessen arbeitete, bevor er getötet wurde.

Präsident Donald Trump begründete seine schicksalhafte Entscheidung, den iranischen General zu töten, in einer noch deutlicheren Sprache und erklärte, dass Soleimani „unmittelbar bevorstehende Angriffe“ auf diplomatische Einrichtungen und Personal der USA im Nahen Osten plante. „Wir haben letzte Nacht Maßnahmen ergriffen, um einen Krieg zu stoppen“, so Trump. „Wir haben nichts unternommen, um einen Krieg zu beginnen.“

Trumps zweifelhafte Begründung für ein unbestreitbares kriminelles Attentat wurde in den großen Medien wiederholt – oft ohne jegliche Skepsis oder Debatte.

Bei einer Pressekonferenz des US-Außenministeriums am 3. Januar, bei der Reporter endlich die Möglichkeit hatten, Beweise für die Behauptung einer „unmittelbaren“ Bedrohung einzufordern, bekam ein US-Beamter einen Wutausbruch: “Jesus, müssen wir erklären, warum wir diese Dinge tun?”, bellte er die Presse an.

Nur zwei Tage später, als der irakische Premierminister Adil Abdul-Mahdi vor dem Parlament seines Landes sprach, wurde Trumps Rechtfertigung für die Ermordung von Soleimani als zynische Lüge entlarvt. Abdul-Mahdi zufolge hatte er vorgehabt, Soleimani am Morgen des Todes des Generals zu treffen, um über eine diplomatische Annäherung zu diskutieren, die der Irak zwischen dem Iran und Saudi-Arabien vermittelte.

Abdul-Mahdi sagte, Trump habe sich – während er bereits das Attentat plante – noch persönlich bei ihm für die Bemühungen bedankt und so den Eindruck erweckt, der iranische General könne sicher nach Bagdad reisen.

mehr:
- Soleimani-Attentat – Trumps Fake News und das Schweigen der Medien (Max Blumenthal, NachDenkSeiten, 06.01.2019)
siehe auch:
Die iranische Regierung bezeichnete die Raketenangriffe als rechtmäßigen "Akt der Selbstverteidigung". "Wir streben nicht nach einer Eskalation oder Krieg, aber wir werden uns gegen jede Aggression verteidigen", so Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in einer Regierungsstellungnahme. Der Iran habe "verhältnismäßige Maßnahmen zur Selbstverteidigung ergriffen und abgeschlossen". Sarif bezog sich dabei auf Artikel 51 der UN-Charta. Dieser beschreibt das Recht auf Selbstverteidigung im Falle eines bewaffneten Angriffs auf ein Mitgliedsland der Vereinten Nationen.
["Operation Märtyrer Soleimani" – Iran greift US-Truppen im Irak an, 08.01.2019]

Fake News: Der deutsche Buddhismus meldet sich zu Wort (Post, 07.01.2020)
USA ermorden mit gezielter Tötung General Soleimani (Post, 03.01.2020)
Atomabkommen mit dem Iran: Die Tagesschau informiert nicht ordentlich (Post, 15.11.2019)
Si tacuisses… – Was ist nur los mit ihnen? (Post, 24.09.2019)
- Unsere Mainstream-Medien sind transatlantische Speichellecker! (Post, 19.08.2019)
x
Lügenpresse: Iran will Atomabkommen brechen {6:06 – Start bei 1:01}

Actuarium
Am 19.06.2019 veröffentlicht 
Unsere Mainstreammedien berichten, der Iran plane, das Atomabkommen zu brechen. Das ist gelogen, gleich auf mehreren Ebenen.
Das komplette Atomabkommen (JCPOA) als PDF: http://www.europarl.europa.eu/cmsdata...
x
Volker Pispers - Menschenleben müssen hinten anstehen - 01.03.2015 {13:33 – Start bei 3:50}

moon_crane
Am 02.03.2015 veröffentlicht 
Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis 2015 Volker Pispers