Dienstag, 15. Januar 2019

Tagesdosis 15.1.2019 – Der Mord an Dag Hammarskjöld ist aufgeklärt: und warum sie nichts darüber erfahren

Unbeachtet von den Relotius-Medien in Deutschland hat sich eine seit 58 Jahren diskreditierte, angebliche Verschwörungstheorie bewahrheitet. Dag Hammarskjöld, der wohl beste und integerste Generalsekretär, den die Vereinten Nationen jemals hatten, kam 1961 im Kongo nicht bei einem Flugunfall ums Leben, verursacht durch einen Pilotenfehler, sondern bei einem Mordanschlag auf ihn. Und, so muss man hinzufügen, nachdem Hammarskjöld die Notlandung seiner in Brand geschossenen schwedischen DC-6 wie durch ein Wunder überlebt hatte, wurde er von einer bisher unbekannten Person an der Unfallstelle erschossen. Hammarskjöld sollte sterben und die Lüge über die Ursachen seines Todes sollte in alle Zukunft leben.

So wie es geplant war, so hat es funktioniert. Bis heute. Und es wird noch ein bisschen länger funktionieren, weil die mediale Wagenburg, die sich selbst als deutscher Qualitätsjournalismus bezeichnet, wieder einmal etwas länger braucht, um sich einer Realität zu stellen, die nicht so gut in den NATO-Kram passt, wie Pflege und Aufzucht des neuen Feindbildes Russland.

Sowohl die Tat als auch das Schweigen in den Medien über die jetzt erfolgte Aufklärung sind kein Unfall, sondern Ausdruck einer Unfähigkeit des Problemkomplexes „Freier Westen“, sich seiner verlogenen Geschichte zu stellen.

Nur ein Beispiel dafür, wie man in Sachen Hammarskjöld auf hohem Niveau an der Realität vorbeiberichten kann, ist der Artikel der FAZ anläßlich des Todes von Kofi Annan vom 1.8.2018 mit dem Titel „Ein Retter wie Dag Hammarskjöld wollte er werden“ der zutreffend beschreibt, dass Dag Hammarskjöld das große Vorbild Kofi Annans war. Hammarskjöld war und ist auch posthum die wohl wichtigste und einflussreichste Person der UN, gerade wegen seines schon immer dubiosen Todes. In dem FAZ Artikel ist kein Detail falsch, jede Meinungsäußerung vertretbar, sein fundamentaler Fehler ist, dass er angestrengt stets in die falsche Richtung schaut, dass er etwas ölig nach Komplimenten in den Think Tanks des Hegemons USA fischt, ohne jemals das große Ganze zu benennen, das diesen Fall umgibt. Und natürlich heißt es darin, Hammarskjöld „tragischer Tod“ sei „von Verschwörungstheorien umgeben“.

mehr:
- Tagesdosis 15.1.2019 – Der Mord an Dag Hammarskjöld ist aufgeklärt: und warum sie nichts darüber erfahren (Kommentar von Dirk Pohlmann, KenFM, 15.01.2019)

Mord im Kolonialstil Patrice Lumumba {43:14}

Hosteni100
Am 05.06.2012 veröffentlicht

siehe auch:
Heute vor 17 Jahren – 26. Januar 2001: Joseph Kabila wird Präsident der Demokratischen Republik Kongo (Post, 26.01.2018)
UN-Bericht: Flugzeug von Dag Hammarskjöld wurde wohl abgeschossen (Post, 19.10.2017)
- Der Tod von Dag Hammarskjöld als Höhlengleichnis… (Post, 10.08.2016)

Heute vor 100 Jahren – 15. Januar 1919: Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet

Politischer Doppelmord 

Anfang Januar 1919 eskalierten die in der Folge der Novemberrevolution 1918 schwelenden Unruhen. Es kam zu Massenprotesten und bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen: In Berlin gingen am 5. Januar 200 000 Menschen auf die Straßen, sie besetzten Druckereien und Verlagsgebäude und riefen einen Generalstreik aus. Die Führer der kurz zuvor gegründeten KPD, Karl Liebknecht (*1871) und Rosa Luxemburg(*1871), schalteten sich in die Tumulte ein und unterstützten die Forderungen der Aufständischen. Der »Spartakusaufstand« forderte in den nächsten Tagen mehrere Hundert Tote. Nach dessen Niederschlagung am 12. Januar tauchten Liebknecht und Luxemburg in einer Wilmersdorfer Wohnung unter, wo sie am 15. Januar verhaftet und in das »Hotel Eden«, das Hauptquartier der Garde-Kavallerie-Schützen-Division, eines Freikorps, gebracht wurden. Deren Führer, Hauptmann Waldemar Pabst (1881-1970), hatte vom Reichswehrminister, dem SPD-Politiker Gustav Noske, »freie Hand« erhalten. Liebknecht wurde in ein Auto geladen und im Tiergarten »auf der Flucht« erschossen. 
Karl Liebknecht fordert auf einer Massenkundgebung im Berliner Tiergarten
im Dezember 1918 die Errichtung einer Räterepublik
Rosa Luxemburg, als sozialistische Frauenrechtlerin und Jüdin den Freikorpskämpfern besonders verhasst, wurde mit einem Gewehrkolben niedergeschlagen und dann erschossen. Ihre Leiche warfen die Täter in den Landwehrkanal, aus dem sie erst Ende Mai geborgen wurde. An der Beerdigung am 13. Juni nahmen Zehntausende teil; die revolutionäre Linke feierte ihre Märtyrer. 

 Harenberg – Abenteuer Geschichte 2019
siehe auch:
- Sie hatte Mut (Marlen Hobrack, der Freitag, 19.01.2019)

Revolution - Räte-Republik 1918/1919 in Deutschland {45:04}

ThiefTimeless2
Am 08.05.2013 veröffentlicht 
3sat, November 2008
Kulturzeit extra: Die Räterepublik 1918/1919
Film von Henning Burk
Der Streit im linken Parteienspektrum hat in Deutschland eine lange Tradition. Vor 90 Jahren, als der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann von einem Balkon des Reichstags und der Spartakist Karl Liebknecht zwei Kilometer östlich vom Berliner Schloss aus die deutsche Republik ausriefen, war die Linke tief zerstritten darüber, wie mit dem politischen Erbe des Kaiserreichs und den Herrschaftsverhältnissen in Deutschland umzugehen sei. Die einen blickten bewundernd auf die Vorgänge in Russland und sahen in der jungen Sowjetrepublik ein Vorbild. Die anderen distanzierten sich energisch davon. Und so führten Räterepublik und Revolution im Deutschland der Jahreswende 1918/1919 zu einer seltsamen Wahrnehmung, der auch Alfred Döblin noch 20 Jahre später in der Romantetralogie "November 1918" eine literarische Form gab.
Henning Burk zeichnet in "Kulturzeit extra: Die Räterepublik 1918/1919" die Vorgänge dieses revolutionären Winters nach.

Über die Notwendigkeit des stetigen Rüttelns am Narrativ

Mein Schreiben an den Chefredakteur der ARD-Tagesschau, Kai Gniffke, ist bisher von diesem nicht beantwortet worden. Da ich auf eine ernsthafte Befassung mit dem von mir vorgebrachten Thema hoffe, halte ich das auch für in Ordnung. Zwischenzeitlich hat mich aber der Publikums-Service der ARD-Tagesschau kontaktiert – sehr gut!

Die meisten Leser werden gar nicht wissen, dass es überhaupt eine solche Abteilung bei den Tagesschau-Machern gibt. Auch mir war sie bisher unbekannt und die Kontaktadresse wurde mir durch Menschen vermittelt, die sich im dortigen Gefüge etwas besser auskennen. Ich nutzte die Adresse einzig, um sicherzustellen, das Kai Gniffke mein Schreiben auch wirklich erhält. Nun antwortete dieser Service selbst auf mein Anliegen – hoffentlich nicht in der Erwartung, dass die Sache damit erledigt ist.

Doch gibt diese Antwort auch erhellende Blicke in das Innere des dortigen Betriebes und die Befindlichkeiten der Mitarbeiter. Also habe ich den schmalen Türspalt in die dortige Welt noch ein wenig mehr geöffnet und befasste mich mit der mir zugegangenen Stellungnahme. Eine Stellungnahme ist es nämlich für mich. Das ist nachvollziehbar, war aber von mir nicht gewollt. Weiteres nun in meiner Antwort an diese Tagesschau-Abteilung. Den vollständigen Text des Publikums-Services an mich – einschließlich der Kontaktadresse – kann der Leser hier einsehen: 2019-01-11_ARD-Tagesschau_Publikums-Service

Zum 
Offenen Brief an den Publikums-Service der ARD-Tagesschau (Peter Frey, Peds Ansichten, 15.01.2019)

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Während sowohl Koran als auch Sunna sowie die Mehrheit der klassischen Gelehrten unter Dschihad primär bzw. ausschließlich eine militärische Betätigung verstanden, entstanden im Verlauf ihrer Entwicklung auch nichtmilitärische Auslegungen der Dschihadlehre. Dies geschah insbesondere im Zuge tiefgreifender politischer Veränderungen wie der Kolonialisierung großer Teile der islamischen Welt, der Aufhebung des Kalifats und der Entwicklungen der Moderne.
Einzelne schiitische Theologen der klassischen Zeit unterschieden zwischen dem sogenannten größeren Dschihad im Sinne eines spirituellen Kampfes gegen innere Gelüste und dem kleineren Dschihad im Sinne einer militärischen Konfrontation gegen einen äußeren Feind.[65] Dem entspricht die Betonung nichtmilitärischer Aspekte der Dschihadpflicht vieler gegenwärtiger muslimischer Autoren, als auch muslimischer Asketen und Mystiker.[96]
Postklassische Juristen haben den Begriff in vier Arten unterteilt:[97]
  • Den Dschihad des Herzens (dschihad bi l-qalb) als innerer, spiritueller Kampf gegen Untugend, Verführung zu moralisch verwerflichen Taten und Ignoranz.
  • Den verbalen Dschihad (dschihad bi l-lisan) durch das ständige Sprechen der Wahrheit und die Verbreitung des Islams auf friedlichem Wege. Hierzu gehört auch das öffentliche Sprechen der Wahrheit (haqq) unter einem ungerechten Herrscher.[98]
  • Den Dschihad des Schwertes, als militärischer Kampf auf dem Wege Gottes.
Mit diesem Verständnis richtet sich der Dschihad gegen das eigene Ich, gegen die „Triebseele“ (an-nafs al-ammāra bi 'l-sūʾ). Die Durchsetzung der Anweisung, das Rechte zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten, geschieht „mit der Zunge, mit der Hand und mit dem Schwert, je nachdem, wozu man imstande ist“.[99] Die Asketen sehen im Kampf gegen sich selbst (mudschahadat an-nafs) das höchste Ideal.[100]
[Dschihad, Nichtmilitärische Auslegungen des Dschihadbegriffs, Wikipedia, abgerufen am 17.01.2019]
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Das Wort Dschihad entspringt der Wortwurzel "dsch-h-d" und bedeutet grundsätzlich "sich auf Gottes Weg bemühen bzw anstrengen". Daraus ergibt sich der Einsatz der Gläubigen für Gottes Sache, unter anderem für den Kampf gegen die individuellen Schwächen und unmoralischen Verpflichtungen sowie für das Bemühen um das Wohl des Islams und seiner Gemeinde. Als Form der Anbetung Gottes versteht jede(r) einzelne MuslimIn dieses Bemühen, Gott zu gefallen, als eine religiöse Pflicht, zur der eine Vielzahl unterschiedlicher Handlungsweisen gehören. Dazu gehört insbesondere die Bändigung der fleischlichen Begierden, das Ringen mit dem inneren Bösen, das Führen eines tugendhaften Lebens, die Verrichtung guter Werke, die Bekanntmachung der Glaubensvorstellungen, die Anstrengung zum Schutz der Ehre und der Integrität des Islams oder die Abgabe vom eigenen Reichtum (arab. Infaq). Gerade letztere Bedeutung kommt dem ursprünglichen Konzept des Dschihad am Nächsten und findet sich sogar als eine der fünf Säulen im Islam, die die Läuterung der Gläubigen bedeutet: die verpflichtende Almosensteuer für Bedürftige (arab. Zakat).

[Der ursprüngliche Begriff des „religiösen Dschihad“, Institut für islamische Studien]
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»Mentalisieren heißt, sich selbst von außen zu sehen und den anderen von innen.«
[Quelle: Mentalisierung.net, Startseite]
siehe auch:
Desinformation über Desinformationskampagnen (Post, 10.10.2018)
Die vertraulichen Sprachregelungen der ARD (Paul Schreyer, Telepolis, 30.06.2017)
„Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert“ (Post, 31.05.2017)
Medien: intellektuelle Korruption in Konfliktzeiten (Post, 06.02.2016)
Beispiel Kosovo-Krieg: Anteil der Medien an der Vorbereitung, Begleitung und Auswertung der NATO-Angriffe (Post, 03.03.2015)
Meldungen über angebliche Luftraumverletzungen – Publizist Volker Bräutigam erhebt beim Rundfunkrat Beschwerde (Post, 06.11.2014)
Ukraine 20 – ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik (Post, 18.09.2014)
"Stoppt Putin jetzt!"-Cover war nur halbschlimm (Post, 11.09.2014)
Der Ukraine-Konflikt 5 – Die Nagelprobe des Journalismus (Post, 21.04.2014)

KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld ("Warum schweigen die Lämmer?") {1:38:19; Start bei 31:16}

KenFM
Am 02.10.2018 veröffentlicht 
Dass Professor Rainer Mausfeld es im Alter von 68 Jahren mit seinen Vorträgen noch zu einem Millionenpublikum bringen würde, hätte er selbst vermutlich als Letzter vermutet. Doch ganz offensichtlich trifft er mit seinen Inhalten, verbildlicht durch die inzwischen weitläufig bekannte politische Metapher der „schweigenden Lämmer“, den Nerv der Zeit. Es ist, als hätten wir jahrelang eine dunkle Vermutung gehegt und endlich spricht sie einmal jemand aus – Unsere Demokratie ist bei weitem nicht so demokratisch, wie sie uns verkauft wird.
Nun ist der Kaiser also nackt. Dennoch hält sich die gesellschaftliche Empörung in Grenzen. Wie lässt sich das erklären? Professor Mausfeld ist überzeugt: Es liegt an der Beschaffenheit des Kaisers, der nicht mehr in schicker, feudaler Tenue, sondern in Form unpersönlicher, intransparenter und abstrakter Machtstrukturen daherkommt. Genannte Strukturen, man kann sie auch als Elitenetzwerke bezeichnen, bedienen sich des Begriffes der Demokratie, weil er sich für sie als ideale Revolutionsprophylaxe in Zeiten zunehmend feudal anmutender sozialer Ungleichheit herausgestellt hat. Da diese Verschleierungstaktik, bei der ideologisch aufgeladene Begriffe inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt werden, sich zu Indoktrinationszwecken als besonders effektiv erwiesen hat, kommt sie auch in aller Regelmäßigkeit zur Anwendung. So z.B. bei Wörtern wie „Globalisierung“ oder „freie Märkte“, welche der desorientierten Bevölkerung als naturgegebene Phänomene verkauft werden, um über das in ihrer neoliberalen Interpretation verankerte Recht des Stärkeren hinwegzutäuschen.
Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die Kluft zwischen dem vorgegaukeltem und dem eigentlichen Wortsinn, zwischen PR und Realität, zu überwinden, mit dem Ziel sich dabei Schritt für Schritt an das Ideal demokratischer Verhältnisse im Sinne der Aufklärung anzunähern. Dafür bedarf es nicht nur der intellektuellen Bewaffnung und Bewusstwerdung über die subtilen Techniken der Meinungskontrolle des Einzelnen, sondern vor allem auch des Eingeständnisses, dass man einem gigantischen Betrug aufgesessen ist.
Professor Mausfelds Buch „Warum schweigen die Lämmer?“, welches die Inhalte des beliebten gleichnamigen Vortrages weiter vertieft, kann diesen kollektiven Aufwachprozess mit anschieben. Ins Handeln kommen müssen wir dann aber schon selber.
Inhaltsübersicht:
0:04:56 Der Kaiser ist nackt – wir wissen es alle
0:13:15 Der „Feind“ ist abstrakt
0:21:50 Aber wir haben doch eine Demokratie…
0:31:16 Wie wichtig ist Repräsentation in einer Demokratie?
0:40:43 Meinungsmanagement
0:57:29 Definition von Links und Rechts: ein „Haufen Spaghetti“
1:03:02 Chemnitz aktuell – Ablenken von den wahren Problemen
1:13:25 Programme zur Angst-Induktion
1:20:37 Für das Warten auf bessere Zeiten ist keine Zeit
1:34:08 Feedback aus der Bevölkerung
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Klartext vom Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz: "Medien verschweigen, ... {12:07, Start bei 2:57}

klar sehen
Am 04.05.2017 veröffentlicht 
Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz bei Peter Hahne im ZDF zum Thema: Medien zwischen Gefühl und Fakten
„Medien verschweigen, klären nicht über die Wirklichkeit auf, die Bürger werden für dumm verkauft bzw. gehalten, die Arroganz der Journalisten und Politiker!!

Gabriele Krone Schmalz über NATO in Zivil in der Ukraine, Russland und Medienpropaganda1 {13:24; Start bei 7:57}

Andreas Koepnick
Am 13.09.2014 veröffentlicht 
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Eindringlich beschwört Freud den alten aufklärerischen Glauben an die Wissenschaft und damit an die Möglichkeit, durch sie etwas über die Realität der Welt zu erfahren, «wodurch wir unsere Macht steigern und wonach wir unser Leben einrichten können». Mochte er noch so oft betont haben, wie kraftlos der Intellekt im Vergleich zum Triebleben sei: «Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.» Am Ende, «nach unzählig oft wiederholten Abweisungen», würde man sie verstehen, das wollte er gern glauben. Vielleicht war auch die Wissenschaft eine Illusion, doch hatte sie nicht durch ihre großen und bedeutsamen Erfolge den Beweis erbracht, daß sie keine ist? Er war nicht blind gegen ihre Bedingungen und Bedingtheiten. Gerade die Subjektivität allen Denkens, die Beschränkung der Wissenschaft, die Endlichkeit ihrer Resultate gibt ihm Hoffnung auf ihre pragmatische Kraft, ihren Sieg über alle Ideologien: «Nein, unsere Wissenschaft ist keine Illusion. Eine Illusion aber wäre es zu glauben, daß wir anderswoher bekommen könnten, was sie uns nicht geben kann.»
[Quelle: Annette Meyhöfer, Eine Wissenschaft des Träumens, Albrecht Knaus Verlag, München 2006, S. 674f.]

Debatte um Meinungsfreiheit:
Stefan Kretzschmar hat absolut (Un-)Recht

Die deutsche Handball-Ikone spricht ein wahres Phänomen an: meinungslose Profisportler. Sagen sie ausnahmsweise doch etwas, was nicht zu 99,9 Prozent konsensfähig ist, kriegen sie verbal auf die Fresse. Trotzdem sind Kretzschmars Äußerungen zur Meinungsfreiheit Unsinn.

Man erlebt es immer wieder in der Bundesliga oder auf internationaler Ebene: Fußballspieler laufen mit Parolen auf wie "No to Racism" oder #EqualGame. Oder sie werben in Videos für ein respektvolles Miteinander aller Nationen und Rassen. Das ist richtig und wichtig. Doch machen wir uns nichts vor: Vielfach ist die Sprache auf den Rängen in den Stadien eine andere. Schwarze Spieler werden jedes Wochenende in übelster Weise beleidigt. Gibt es einen Aufschrei aus den Teams heraus? Wann hat zuletzt ein Spieler eine flammende Rede gegen Rassismus unter Zuschauern gehalten?

Hierzulande existiert kein einziger Spitzensportler mehr, der wie einst Handball-Ikone Stefan Kretzschmar oder Ewald Lienen, der "Linksaußen" der Bundesliga, politisch pointiert Farbe bekennt. Dafür sorgen schon die Vereine und ihre Bosse, die die Fans nur ja nicht verprellen wollen, damit die weiter und noch viel mehr Eintrittskarten und Shirts kaufen. Nur nicht anecken, lautet die Devise. Konformität ist angesagt, weshalb selbst gut gemeinte Aktionen wie "Nein zu Rassismus" wie ein hohles Pflichtprogramm wirken und deshalb ziemlich verpuffen.

Kretzschmar, einer, der sich einst als Linker bekannte, formuliert das Verhalten seiner Zunft so: "Alle gehen ihren gemütlichen Weg, keiner streckt den Kopf höher heraus als er muss." Da hat er recht. Stimmen wird wohl auch seine Feststellung: "Wir müssen immer mit Repressalien von unserem Arbeitgeber oder von Werbepartnern rechnen. Deswegen äußert sich heute keiner mehr kritisch."

mehr:
- Stefan Kretzschmar hat absolut (Un-)Recht (Kommentar von Thomas Schmoll, n-tv, 15.01.2019)
siehe auch:
Stefan Kretzschmar und die Tyrannei der Mehrheit (Anabel Schunke, Achgut.ch, 14.01.2019)
Stefan Kretzschmar: "Wir haben keine Meinungsfreiheit mehr" (Post, 14.01.2019)
- Rassismus-Kontroverse: Rihanna will nicht beim Superbowl singen (n-tv, 19.10.2018)
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Frankreich, Paris und die Notwendigkeit der Bekämpfung von Aufständen

Ist Gewalt womöglich das einzige, was den peripheren Franzosen endlich Aufmerksamkeit verschafft? Archi W. Bechlenberg geht durch das vorweihnachtliche Paris – und erkennt seine Lieblingsstadt kaum wieder
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Da ist dieses Bild, eingefangen von einer Livekamera aus ein paar Metern Höhe. Man sieht die weihnachtlich-prachtvoll geschmückten Bäume der Champs-Elysées, ungezählte Lichter blinken in pink und weiß. Und unter den Bäumen bewegen sich Menschen, in gelben Westen, stehen in kleinen Gruppen zusammen oder zu zweit oder einzeln, drehen sich um sich selber, warten, erwarten. Nein, sie sind nicht zum Weihnachtsbummel unterwegs. Ihnen geht es ums Ganze.

Paris, das ist meine Stadt seit Jahrzehnten. In der Vorweihnachtszeit treibt es mich hinaus, zu den großen Kaufhäusern am Boulevard Haussmann zwischen der Chaussée d’Antin und der Place St. Augustin, wo man in den Schaufenstern von La Fayette und Le Printemps wunderbare, aufwändig gestaltete Tableaus bewundern kann, in denen sich alles bewegt. Die Kinder können gar nicht genug davon bekommen, den auf schöne, altmodische Weise mechanisch animierten Figuren dabei zuzusehen, wie sie in lebensgroßen Küchen, Dachböden oder Fantasielandschaften ihren Unfug treiben. Für die ganz Kleinen stehen direkt vor den Scheiben Podeste, auf die sie von ihren Eltern gestellt werden, was gar nicht so einfach ist, denn hinter den Podesten stehen in mehreren Reihen dicht gedrängt Erwachsene, die sich vermutlich aus ihrer Kindheit noch an diesen Brauch erinnern und sich das Spektakel ebenfalls nicht entgehen lassen wollen.

Doch in diesem Jahr gibt es keine Idylle. Als die Stadtverwaltung die Pläne für den diesjährigen Schmuck der Straßen und öffentlichen Gebäude aus den Schubladen zog und die Ateliers der Kaufhäuser an den lebenden Bildern arbeiteten, konnte niemand ahnen, mit welcher Wucht eine Wut Fahrt aufnehmen würde, die sich nun seit Wochen in Frankreich Luft macht, vor allem in Paris. „Seit Wochen“, das ist nicht ganz präzise, man muss sagen, seit nunmehr vier Wochenenden. Wäre diese Wut seit Wochen, also Tag für Tag, aktiv, wäre Paris, die „Stadt der Liebe“ und „der Lichter“ vermutlich schon ein einziges Trümmerfeld. Man stelle sich vor, seit Wochen wären pausenlos Polizeikräfte von nahezu 10.000 Beamten rund um die Uhr im Einsatz und müssten Straßenkämpfe ausfechten mit Gegnern, die sich nicht nur aus unzufriedenen Bürgern rekrutieren, sondern zu einem wachsenden Teil auch aus militanten Krawallmachern, die weder auf Leben noch Eigentum Anderer Rücksicht nehmen. Zum Glück, muss man sagen, ist ein großer Teil der ursprünglichen, bürgerlichen Gilets Jaunes die Woche über an ihren Job und ihr familiäres Leben gebunden. Also der Teil der französischen Mittelschicht, der dank der herrschenden Politik mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen.

mehr:
- Eine materialistische, flammende Bewegung (Archi W. Bechlenberg, Publico, 15.12.2018)

Die Art, wie in Frankreich mit Protesten umgegangen wird, hat ihre Vorgeschichte…
Im Auftrag des Kaisers ließ [Baron Haussmann] ab 1853 den verwinkelten Kern der Stadt niederreißen und neue Viertel errichten, durchschnitten von Boulevards und großen Achsenstraßen. Weg mit den überbelegten uralten Behausungen voller Ratten und Feuchtigkeit, wo Unterernährung und Typhus die Kinder dahinrafften! Licht, Luft und Sonne für die Arbeiter von Paris, Arbeit für Tausende Landflüchtige beim Haus- und Straßenbau, Raum und Fluß dem wachsenden Verkehr – das war das Credo des Kaisers und seines Barons. Die Idee zu dieser sozialen Tat entstand im kaiserlichen Kabinett nach drei Aufständen der Pariser Arbeiter, zwei im Jahr 1848, einem 1851, als der Präsident der Republik, Louis Napoleon Bonaparte statt den nach der Verfassung notwendigen Rücktritt zu vollziehen, putschte und als Napoleon III. den Thron bestieg. Das Proletariat hatte was dagegen. Bei den Kämpfen erwiesen sich die Gassen und Winkel der Altstadt als hinderlich für die Truppen und günstig für den Barrikadenbau. Der Widerstand der Terroristen war nur mit hohem Blutzoll zu brechen, aber die Truppen siegten. Zwei Jahre später schleiften Hausmanns Arbeitskolonnen die Widerstandsnester. Boulevards und begradigte Straßen boten den Truppen gegen künftige Revolten genug Raum zum Aufmarsch und freies Schußfeld. Die kaiserliche Herrschaft schien gesichert. 1871, als die Pariser Kommune Napolen ins Exil trieb, zeigte sich der Fehler in der Rechnung. Was blieb, war das neue Stadtbild von Paris […]
[Robert Lynn, Die Meute im Nacken, hey! Thriller]
Eine Besonderheit war für die damalige Zeit die enorme Breite der Straßen von 20 m und mehr. Durch die breite sorgten die Straßen für genügend Licht und Luft in der Stadt. Die breiten Straßen wurden aber auch aufgrund von strategischen Aspekten angelegt: Da es in dieser Zeit vor allem im Osten der Stadt häufig zu Unruhen kam, konnten die Truppen des Kaisers das Volk wegen der breiten Straßen besser beobachten und bei Bedarf schneller eingreifen. Außerdem sollten die Viertel durch den Einschnitt, den die beiden Straßen bildeten, räumlich etwas voneinander getrennt werden, sodass die Gefahr von Aufständen und Unruhen reduziert werden sollte.
[Pariser Standorte: Struktur und Entwicklung der französischen Hauptstadt, Iris Gebauer, Ralf Binder, Geographie, Uni Stuttgart, 2005, PDF]
„Für den Zeitraum des Jahrhunderts ist die Liste der Demonstrationen, Unruhen, Handstreiche, Erhebungen und Aufstände, die in Paris stattgefunden haben, so lang, dass wohl keine andere Hauptstadt Vergleichbares aufzuweisen hat. Ihre Geografie, ihre Verteilung auf die verschiedenen Quartiers von Paris ist ein Spiegel der industriellen Revolution, des neuen Verhältnisses zwischen Arbeitgebern und Arbeitern, der zentrifugalen Migration der ‚arbeitenden und gefährlichen Klassen‘, der Entwicklung der großen städtebaulichen Veränderungen, der ‚strategischen Verschönerung‘ der Stadt. Es sind dieselben Straßen und dieselben Quartiers, deren Namen während des gesamten Jahrhunderts immer wieder genannt werden, aber man erkennt dennoch, wie sich das Gravitätszentrum des Roten Paris allmählich nach Norden und Osten verschob.“ (aus: Eric Hazan, Die Erfindung von Paris, Zürich 2006)
[Eine Lange Nacht über Le Grand Paris – Die neue Stadt die alte, Ruth Jung, Günter Lie, Deutschlandfunk, 08.08.2015, Manuskript-Auszug]
Mein Kommentar:
Kann mir jemand sagen, wieso ausgerechnet die beiden ältesten Demokratien (Frankreich und USA), die so stolz auf ihre Revolutionen sind, ihre Präsidenten wie Könige inszenieren?
Der französische Präsident Emmanuel Macron. [Charles Platiau/ epa] 
Quelle: Dienstplicht à la Macron (Stephan Dehnert, euractiv.de, 13.08.2018)
Das Bild von Macron unterscheidet sich atmosphärisch in nichts von den Bildern, die wir von Putin im Kreml kennen…
siehe dazu:
- König von Versailles (Hansgeorg Hermann, junge Welt, 25.01.2019)
…und bevor sich jetzt jemand à la Putin-Bashing Gedanken über die soziopathologischen Strukturen von Macron Gedanken macht: 
Es gibt einen Bedarf!

"Jage keine Polizisten - sie sind da, um zu helfen"

Die Zeugenaussagen im El-Chapo-Prozess belegen unter anderem die Verbreitung von Korruption

Der Prozess gegen den 2017 an die USA ausgelieferten mexikanischen Drogenkartellchef Joaquín Guzmán alias "El Chapo", der im November begann, soll insgesamt vier Monate dauern. Inzwischen hat das Bundesgericht in Brooklyn, vor dem er geführt wird, neun der insgesamt 16 Belastungszeugen angehört. Durch ihre Aussagen wird auch einer größeren Öffentlichkeit bekannt, wie El Chapos Sinaloa-Kartell funktionierte. Einiges davon konnte man sich denken, anderes kam unerwartet.

Eine Überraschung, die Guzmáns ehemaliger kolumbianischer IT-Consultant Christian Rodríguez offenbarte, war, dass El Chapo auf etwa 50 Mobiltelefonen von Mitarbeitern und Kontaktpersonen Spyware installieren ließ, um sie zu überwachen. Das hatte den Nebeneffekt, dass er damit massenhaft Beweisdaten produzierte, die nun gegen ihn verwendet werden (vgl. Prozess gegen El Chapo: Drogenboss setzte auf Spyware und half so den Ermittlern).

mehr:
- "Jage keine Polizisten - sie sind da, um zu helfen" (Peter Mühlbauer, Telepolis, 15.01.2019)
siehe auch:
- Der misstrauische Drogenboss (Post, 10.01.2019)

Aufsteiger im Kriegstaumel

Viele Akteure der Grünen haben in stalinistischen oder maoistischen Kaderorganisationen ihre politische Prägung erhalten. Andere kamen aus einem sich radikal gebärdenden “Sponti”-Milieu. Einem prominenten Prototypen, dem ehemaligen Außenminister Joseph „Joschka“ Fischer, wurde kürzlich gleich zweimal ein Forum geboten – im „SZ-Magazin“ und, wirklich erschreckend, im „greenpeace-magazin“: Hier durfte Fischer sein Profil als Schoßhund von Mächtigen und Darsteller „moderner“ Politik weiter kultivieren.


Niemand, der sich auch nur ein wenig mit Geschichte beschäftigt, wird überrascht sein, wenn die Leute, die am lautesten „Schlagt alles kaputt!“ schreien, später selbst an den Schalthebeln eines neuen Repressionsapparats sitzen.
– Noam Chomsky

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass ein Organ wie das SZ-Magazin ein langes Gespräch mit einem notorischen Cheerleader kriegerischer Veranstaltungen wie Joschka Fischer bringt (die Ziele unserer Großmedien sind wohlbekannt). Doch der Einfall, praktisch zeitgleich in ein Heft von greenpeace-magazin mit dem Schwerpunktthema „Frieden“ ein so wohlwollendes Interview mit einem Politiker und Geschäftsmann zu packen, der jahrzehntelang aktiv beteiligt war, Konfrontationen und Kriege möglich zu machen, überrascht und lässt tief blicken — bis in die trüben Rinnsale mit Wohlfühlästheten wie Grüne, Kipping-Riexinger-Flügel der Linken oder #unteilbar, die dank einer systematischen Abwehr tieferer Analysen jenen Zentren der Macht, die uns ruinieren, nicht einmal ansatzweise nahekommen.

Die Fragestellungen der beider Interviewer waren nicht einmal notdürftig verkleidete Stichworte für die übliche Litanei gemäß der orthodoxen Propagandamuster. Einer der Souffleure schreibt (kurz gegoogelt) für die Welt, Schwerpunktthema der anderen sind offenbar Bienen. In beiden Kreisen mag es ein gut gehütetes Geheimnis sein, wie akkurat bereits der Krieg gegen Jugoslawien vorbereitet war.

In den Medien las man nichts über den Einsatz von Al-Qaida- und sonstigen Terroristen, um Angst und Schrecken unter der muslimischen wie (insbesondere) nichtmuslimischen Bevölkerung zu verbreiten. Alle Kanäle waren prall gefüllt mit Gräueltaten der Serben wie die Errichtung eines KZs, dessen „Häftlinge“ sich außerhalb des Zauns befanden. Ein Schaudern durchlief die „westliche Wertegemeinschaft“. Fragen wurden nicht gestellt. Ungeprüft wurde insbesondere von Fischer, damals Außenminister, und, sehr verdienstvoll, auch der sich gerade bellizistisch mausernden taz das „Massaker von Racak“ vom 15. Januar 1999 in die Öffentlichkeit getragen.

mehr:
- Aufsteiger im Kriegstaumel (Michael Ewert, NachDenkSeiten, 15.01.2019)
siehe auch:
Frieden muss gestiftet werden (Post, 24.11.2014)

Joschka und Herr Fischer - Eine Zeitreise durch 60 Jahre Deutschland - Dokumentation HD {1:58:35}

DocumentaryYT
Am 19.06.2017 veröffentlicht 
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Die guten alten deutschen Werte, der Deutsche Journalistenverband und die Propaganda-Lizenz für RT Deutsch

Der Deutsche Journalistenverband macht gemeinsam mit großen Privatmedien Stimmung gegen eine Rundfunklizenz für den russischen Staatssender RT Deutsch.

Der russische Auslandssender RT Deutsch bemüht sich um eine Rundfunklizenz in Deutschland – und die großen deutschen Medien versuchen, eine Welle der Empörung dagegen zu entfachen. Noch infamer als das Verhalten der Privatmedien ist das antirussische Engagement des Deutschen Journalistenverbands (DJV), der die Landesmedienanstalten auffordert, „dem Kanal Russia Today für seine Webseite RT Deutsch keine Rundfunklizenz zu erteilen“:

„‚Russia Today ist für uns kein Informationsmedium, sondern ein Propagandainstrument des Kreml‘, urteilt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall, ‚das mit Desinformation Politik zu machen versucht.‘ Der DJV-Vorsitzende reagiert damit auf Berichte, nach denen der Medienberater und frühere MDR-Chefredakteur Wolfgang Kenntemich von RT damit beauftragt sein soll, die Erteilung einer Rundfunklizenz an RT Deutsch in die Wege zu leiten.“

Derzeit ist RT Deutsch bei der britischen Ofcom lizenziert, wie das Medienmagazin DWDL berichtet. Aufgrund dieser Lizenz dürfe RT auch im Rest von Europa senden. Käme der Brexit, wäre diese Lizenz möglicherweise ungültig – auch deshalb hätten schon einige andere Sender neue Lizenzen beantragt, unter anderem auch in Deutschland, so das Magazin, das fortfährt: „Bislang betreibt RT Deutsch hierzulande nur eine Webseite und einen Youtube-Kanal, doch offenbar will man auch einen TV-Sender starten. Der internationale Sender RT ist weltweit über Satellit zu empfangen.“

mehr:
- Die große Medien-Koalition gegen RT Deutsch (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 15.01.2019)
siehe auch:
Frank Überall vom DJV sollte zurücktreten (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 16.01.2019)

ZAPP: Vertrauen in Medien ist gesunken {13:46}

Newskritik Archiv
Am 22.12.2014 veröffentlicht 
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Kein Wunder sinkt das Vertrauen der Leute in die Medien. Es wird überall manipuliert, unkontrolliert abkopiert, Nachrichten von Agenturen abgekauft, usw.
Inzwischen weiss ein jeder, dass man den Massenmedien nicht bei Allem glauben sollte. Daran sind die Massenmedien vielfach selber Schuld.