Sonntag, 13. Mai 2018

Stille Post bei allen Medien: Quellen berufen sich auf Quellen berufen sich auf Quellen…

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Der Originalartikel wurde inzwischen gelöscht. Trotzdem verbreitet sich der Artikel immer weiter im Netz.
Die Originalquelle:
Schwedische Ärzte: Weißhelme töten Kinder für Fake-VIDEO der Giftgas-Attacke (18+)
08.04.2017 - Sputniknews
Im Archiv: https://archive.is/05RFc
Diese beruft sich wiederum auf eine amerikansiche Quelle "Veterans Today".
Über Veterans Today und dessen Herausgeber Gordon Duff gibt es viel zu lesen im Web.
So nahm zum Beispiel Dailyslave diese Seite bereits 2014 unter die Lupe und schrieb:
"To conclude, any information that is sourced from Veterans Today should be dismissed as disinformation. The website and the people associated with it have no credibility. Other sites that promote Veterans Today material should also be questioned considering it is an admitted disinformation outlet."
Quelle: http://archive.is/60XlO
Psiram (Ja, bitte jetzt nicht schimpfen mit uns) führt Gordon Duff, den Autor des Artikels als "Antsemitisch gesinnten Truther, Holocaustleugner und Verschwörungstheoretiker"
Den Artikel auf den sich Sputniknews unter anderem beruft, findet ihr hier:
06.04.2017 - Veterans Today
http://archive.is/s0FwS
Und geht man jetzt noch einmal eine Stufe tiefer in der Recherche, so landet man hier:
17.03.2017 - The Indicter
http://archive.is/kr8nI
Da wir als Laien die medizinischen Eingriffe/Abläufe so nicht beurteilen können, machen wir bei der Tiefenrecherche genau hier einen Punkt. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch in diesen hier verlinkten Quellen selbst ein Bild machen und die verbreiteten Informationen einstufen.
Es ist gut möglich, dass die Weißhelme in dieser Ausnahmesituation falsch reagiert haben. Wobei man keinen Weißhelm im Video sieht. Und für uns sehen diese Personen auch eher nach Laien aus - die irgendwas versuchen - als nach medizinischem Fachpersonal.
Die Aussage, dass hier Weißhelme gezielt Kinder getötet haben, um dann mit diesen ein Video zu drehen, halten wir für falsch!
Kommen wir nun zu den Kopien von Spucknicht und deren Verbreitung
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Die AK-Kopie von Sputiniknews:
8. April 2017 - Anonymousnews
Westliche Hilfsorganisation „Weißhelme“ tötet Kinder für Fake-Video über Giftgas-Attacke (18+)
Im Archiv: http://archive.is/HScb8
Und die Kopie von der AK-Kopie:
09.04.2017 / Der Wächter
http://archive.is/OF5sO
09.04.2017 / 17:30 Uhr - Der Wächter (Facebook)
https://www.facebook.com/waechter.investigativ/posts/1858110641080596
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Natürlich hat sich der Artikel auch gleich auf den entsprechenden Portalen weiter verbreitet.
So findet sich eine Kopie vom Original (Sputniknews) auf K-Networld mit dem Zusatz:
"In SputnikNews ist dieser Artikel nicht mehr aufrufbar! Bis man weiß warum, habe ich ihn hier nochmal für Euch eingestellt!"
Und darum verbreitet K-Networld den Artikel auch lieber erst einmal weiter, weil man nicht weiß warum!!!
Wahrscheinlich, weil er einfach nur Bullshit war und darum wieder gelöscht wurde!!!
Weiterhin haben folgende Medien diesen Artikel "sofort" weiter verbreitet, denn Sputniknews ist eine verlässliche Quelle 
Der Patriot (Mit Link auf K-Networld)
http://archive.is/gfUx4
Politia (Textkopie von Sputniknews)
http://archive.is/o4aYH
Friedliche Lösungen (Mit Link auf Politia)
http://archive.is/V8Cgx
ZAROnews (Textkopie von Sputniknews)
http://archive.is/8ONFA
Hallemax (Textkopie von Anonymousnews)
http://archive.is/XVddz
News-Front (Textkopie von Sputniknews)
https://archive.is/IJ7G8
Auch war dieses Video und der oben erwähnte Artikel von "The Indicter" schon vor ein paar Wochen Thema bei:
19. März - Blauer Bote
http://archive.is/Ul1jv
25. März - Der Honigmann (Mit Link auf Baluer Bote)
http://archive.is/RXYdL
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Noch einige Anmerkungen von uns:
Aus der Überschrift "Schwedische Ärzte: Weißhelme töten Kinder..."
wird bei Anonymousnews
die Überschrift "Westliche Hilfsorganisation „Weißhelme“ tötet Kinder..."
Sehr wichtig natürlich, dass es sich um eine "westliche" Hilfsorganisation handelt der Kinder tötet.
Der Eingangssatz wurde auch modifiziert!
So wurde aus einer Mutmaßung (Sputniknews) ein Fakt (Anonymousnews)
Sputniknews: (Will aufgedeckt haben)
Die Vereinigung „Schwedische Ärzte für Menschenrechte“ (SWEDHR) will eine haarsträubende Lüge der syrischen Hilfsorganisation Weißhelme aufgedeckt haben...
Anonymousnews: (Hat aufgedeckt)
Die schwedische Ärztevereinigung SWEDHR hat eine haarsträubende Lüge der in Syrien operierenden prowestlichen „Hilfsorganisation“ Weißhelme aufgedeckt...
Uncut-News baute noch einmal eine neue Variante und schrieb als Überschrift:
Vom Westen unterstützte Rebellen ermorden Kinder für Propagandavideos
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Zusammengefasst gibt es ein kurzes Video, welches augenscheinlich Laien zeigt, die sich an vermutlich gestorbenen oder sterbenden Kindern zu schaffen machen und selbst nicht so genau wissen, was sie da tun. Dann gibt es Einschätzungen von Ärzten zu diesem Video und jede Menge unseriöse russlandtreue Medien, die diese Info aufbauschen und gehörig weiter verbreiten. Und es funktioniert wie Flüsterpost und am Ende steht der Bürger, der keine Zeit hat sich über Herkunft der Informationen Gedanken zu machen. Oder jener, welcher Russischen Quellen mehr Vertrauen schenkt als westlichen Medien.
Das eine derartige Situation wie in dem kurzen Video gezeigt, weder durch Laien beurteilt, noch die Zusammenhänge um das Video herum vernünftig eingeschätzt und eingeordnet werden können, ist hoffentlich unseren Fans klar. 
Danke fürs lesen!

bevor der Artikel nicht mehr aufzufinden ist:
komplett übernommen aus Facebook (We Watch Fake Anonymous, 09.04.2018)

dazu:
- Anonymous und die Millionen (Mira Nagar, SHZ.de, 07.06.2016)
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SWEDHR – Schwedische Ärzte für Menschenrechte – seriös?

Vielleicht wird er ja noch richtig bekannt, der Mann, der den Weißhelmen den Garaus gemacht hat.
Aber wahrscheinlich ist er dazu zu links…
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Marcello Ferrada de Noli (born in Chile 25 July 1943) is a Swedish professor emeritus[1] of epidemiology,[2] and medicine doktorin psychiatry (Karolinska InstituteSweden). He was Research Fellow and lecturer at Harvard Medical School, and was later head of the research group of Cross-Cultural Injury Epidemiology at the Karolinska Institute until 2008.[3] Ferrada de Noli is known for his investigations on suicidal behaviour associated with severe trauma. He is the founder of the NGO Swedish Doctors for Human RightsSWEDHR.
Professorships 
Ferrada de Noli was full Professor of Psychology at the University of Chile, Arica, 1970.[4] Invited Professor at Universidad Autónoma de Nuevo LeónMéxico,1972. At the time of the 1973 Chilean coup d'état he was full Professor of PsychosocialMethods at the University of Concepción. He was later appointed Affiliate Professor at the Medical Faculty, University of Chile, 2006.[5] In Europe: Professor of Health PsychologyUniversity of TromsøNorway 1997. He qualified as a full Professor of Health promotion, and as a Professor of Cross-cultural psychology, at the University of Bergen, Norway, 1999,[6] and was thereafter Invited Professor of Cross-Cultural Psychology at the University of Trondheim, Norway, 2000. In Sweden he was Full Professor of Public-Health Epidemiology at the University of Gävle, position shared 50% at Karolinska Institute, Department of Social Medicine 2002-2007. Invited Professor of International Health, University of Gävle, 2007. Professor Emeritus (title), 2007.[7] 
Controversies
Questioning of evidence on gas attacks in Syria war
The opinions of de Noli that have elicited controversy refer to his publications and statements questioning the evidence around allegations of gas attacks in Syria by government forces. The United Nations Security Council (UNSC) published as official document in December 2017 an analysis authored by Ferrada de Noli, in which he alleged epidemiological bias in the report issued by the OPCW-UN Joint Investigative Mechanism on the Khan Shaykhun chemical attack of April 2017 in Syria.[16]European mainstream media, e.g. Le Figaro,[17] ARD/BR,[18][19] and Der Spiegel[20] have raised criticism on Ferrada de Noli’s articles with geopolitical content, published by SWEDHR and in the online magazine The Indicter.[21] Dagens Nyheter,[22] together with other Swedish newspapers, e.g. Aftonbladet[23] Expressen,[24] Göteborgs-Posten,[25]Västerbottens-Kuriren,[26] Uppsala Nya Tidning,[27] also have addressed Ferrada de Noli's “frequent interviews in Russian media and Russian-government international propaganda channels”, and questioned the mentions to his work and to his organization SWEDHR done at press briefings of the Ministry of Foreign Affairs of the Russian Federation.[28][29][30][31][32]Ferrada de Noli’s contested the media criticism in the journal of the Swedish Medical Association Läkartidningen, claiming that SWEDHR is “absolutely independent”.[33] In an interview done on the subject, he declared, “We only have our own line. Whether that coincide or not with the positions of different countries, that is not our intention”.[34] Other official documents of the UNSC indicate that SWEDHR publications in The Indicter authored by de Noli have been cited or included in documents submitted at the UNSC by the Russian and Syrian ambassadors,[35][36][37] added the Russian envoys at the OPCW[38] or the ambassador to the UK.[39]
Geneva Press Club
Club Suisse de la Presse organized a conference November 2017 to debate events in Syria. Ensuing, Reporters Without Borders (RWB) called its cancellation, arguing against an invitation to Ferrada de Noli to hold a keynote address, being “president of an organization that, according with our information, acts as a tool of Russian propaganda.”[40] De Noli called RWB on Twitter to “publish your evidence now, or shame”.[41] Guy Mettan, president of the Geneva Press Club, dismissed the attacks[42] as “not worth of journalism”. The conference ultimately took place with police protection due to reported threats.[43][44] Earlier that year the Russian TV network Rossiya-24 had also reported on threats to Ferrada de Noli, to which he commented in the interview, “SWEDHR is not afraid and will continue its work”.[45]
Skripal case
At early events around the Skripal poison incident in Salisbury, de Noli was subject of new criticism in Danish TV[46] and Swedish media (e.g. Dagens Nyheter)[47] after he was interviewed on the topic [48] by Sputnik, in his capacity of chief editor of the online geopolitical magazine The Indicter. De Noli's thesis was that the poison Novichok would have been developed in Uzbekistan, not in Russia, and its possession by other countries could not be ruled out. According to Dagens Nyheter, he would have declared in an interview done with him by the newspaper April 2, 2018, that the Skripal incident could be a case of False flag in anticipating an eventual confrontation sought by the United Kingdom against Russia. [49]
Assange case
De Noli has also been criticized in the Swedish media for his public defence of Julian Assange . He published the book Sweden vs. Assange. Human Rights Issues, claiming that the case was instead political.[50] In a RT (TV network) interview he said that “WikiLeaks is a lifeboat to democracy”,[51] and 2011, via Jennifer Robinson (lawyer), he submitted to the London Court deliberating the extradition of Assange, a testimony based on his investigation “Swedish Trial by Media”.[52] In 2012, Swedish Radio said in a broadcast that Ferrada de Noli has implicated “a social democratic feminist working together with ‘arms companies’ trying to get Assange”.[53] Ferrada Noli denied that and asked Swedish Radio for a retraction.
Early controversies
Earlier controversies have involved articles in Swedish medical journals and media on his public opposition to the Swedish diagnose “utbrändhet” (work-related stress ‘burnout’), which he said didn’t have epidemiological ground.[54] After he wrote in DN that one risk factor for “utbrändhet” in women could be stress caused by a double working load, at the job and then at home –contradicting the notion of an advanced Swedish gender equality,[55] Minister Mona Sahlin commented that his thesis was “a bid insulting, to say the least”.[56] Later in 2005, Aftonbladet published a half front-page headline, “Professor in attack against the burned-out”. It referred an interview where Ferrada de Noli stated that to be displeased with a job cannot be equated with a medical diagnosis,[57] and a new debate ensued in the Swedish media.[58] In 1998, at that time professor in Norway, De Noli requested the legal extradition of General Augusto Pinochet, to be judged in a European court on allegations of torture and war crimes.[59][60][61] 
Early political endeavours
Ferrada de Noli has been referred to as one of the founders[62][63][64] of the Revolutionary Left Movement (Chile), MIR (1965), and co-author of the “Political-Military Thesis”[65][66][67][68][69][70] approved in the foundation congress. MIR was a far left guerrilla organization with roots in the Socialist Party of Chile, where he participated in the regional board of the youth organization in Concepción.[71][72][73][74] MIR was considered Pinochet regime’s “number one counterinsurgency target”.[75] [76] He was detained several times by the government authorities,[77] and included in the national arrest warrant issued by the Chilean authorities prosecuting MIR’s subversion activities in 1969.[78][79][80][81] He was finally captured and held incommunicado in Concepción’s Prison.[82][83]After the aborted MIR resistance to the military in Concepción,[84] Ferrada de Noli was captured and held prisoner in Quiriquina Island.[85][86] In a photo of the epoch in newspaper La Tercera, he appeared among prisoners described as “extremists that have attacked the military forces with fire weapons”.[87]In 1974 he went to Italy[88] to participate as a witness at the Russell Tribunal in Rome, which reviewed human rights transgressions by the Government Junta of Chile.[89]In Sweden, he continued in MIR until 1977 as head of MIR and Junta Coordinadora Revolucionaria counter-intelligence activity in Scandinavia, undertaking aimed the monitoring of Operation Condor.[90][91] In 1976 he started working as psychotherapist at health services for political refugees in Stockholm County, and 1989 in crisis therapy provided at the Swedish Red Cross Project for traumatized and torture-survivor refugees.[92] During mid-80s he participated in the Swedish Liberal Party.
Ideology characterizations in Swedish media
The Swedish newspaper Dagens Nyheter (2008) described Ferrada de Noli as “left-liberal”,[93] and newspaper Ystads Allehanda (2013) writes, “Left-liberal. But his conservative past continued to chase him”.[94] In newspaper Expressen (2018) Ferrada de Noli declared he participated as “social-libertarian” in the foundation of the guerrilla organization MIR in 1965, as well of been transitorely active in the Swedish Liberal Party during the 80’s – which at the time had a social-liberal profile in Swedish politics.[95]In an op-ed in Dagens Nyheter (2015) de Noli advocated for Sweden to return being a neutral country “as it was in Olof Palme’s times”, and “resuming an active role in the work for peace and respect for human rights in the world”[96]
[Marcello Ferrada de Noli, engl. Wikipedia, abgerufen am 13.05.2018]
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einige Artikel im Zusammenhang mit Ferrada de Noli: 
- Sweden’s unethical – and unlawful – arms deals with ‘ISIS-backing’ Saudis (Ferrada de Noli, Professor's Blog, 22.10.2016)
- Swedish Doctors for Human Rights Reply to German ARD/BR-Television ‘Verification Team’ ref. RT interview on White Helmets video (Ferrada de Noli, The Indicter, 14.03.2017)
»The Indicter« scheint eine Internetzeitschrift der SWEDHR zu sein:
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Following retirement, Marcello Ferrada de Noli also founded the online magazine The Indicter,[44] authoring reports on “human rights and geopolitical issues”,[45] which have been considered controversial by some European mainstream media. In April 2017, Swedish newspaper Dagens Nyheter (DN) reviewed his publications, and summarized, “(De Noli) means that Julian Assange is object of a conspiracy, that Ukraine is ruled by fascists, and that Swedish media –including DN– spreads Russophobic propaganda”.[46]
[Marcello Ferrada de Noli, Russia, engl. everybodywiki, abgerufen am 13.05.2018]
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- Swedish Doctors for Human Rights: White Helmets Video, Macabre Manipulation of Dead Children and Staged Chemical Weapons Attack to Justify a “No-Fly Zone” in Syria (Ferrada de Noli, The Indicter, 06.03.2017)
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Propagandakrieg oder Massenhysterie? – Der Giftgasangriff in Chan Schaichun, April 2017

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Bei dem Giftgasangriff am 4. April 2017 starben in der syrischen Stadt Chan Schaichun während des Bürgerkriegs in Syrien durch Giftgas mindestens 86 Menschen[1][2] und weitere wurden verletzt.
In Syrien findet seit Jahren ein Bürgerkrieg statt; die Provinz Idlib wurde damals von einem syrischen Rebellenbündnis kontrolliert und galt als wichtigste Hochburg der Rebellen.[3]
Die Regierungen zahlreicher Länder, darunter USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland, machten die syrische Regierung für den Giftgas-Angriff verantwortlich.[4]
Verlauf 
Am Morgen des 4. April erschienen hunderte Fotos und Videos (sie zeigen Verletzte mit Atemnot und Erstickungsanfällen sowie Tote) sowie Augenzeugenberichte in den sozialen Medien. Regionale Nachrichtenagenturen und die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldeten den Luftangriff eines Kampfflugzeugs um etwa 6 Uhr 30 Ortszeit.[5]
[…]
Die internationale Organisation OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen) teilte am 19. April 2017 mit, laut ihren Untersuchungen seien die Opfer vom Kampfstoff Sarin oder einem sarinähnlichen Stoff verletzt oder getötet worden. Sie kündigte zugleich an, weitere Recherchen vor Ort zu betreiben, sobald die Sicherheitslage dies zulasse.[19]
[…]
Am 21. April 2017 teilten die Chefermittler der unabhängigen Syrien-Kommission der Vereinten Nationen mit, dass sie davon überzeugt sind, dass das eingesetzte Giftgas Sarin war.[20] In der letzten Aprilwoche erklärte Frankreich aufgrund von Proben vom Angriffsort und Opfern, die Herstellungsmethode des gefundenen Sarins trage „die Signatur des Regimes“.[21]
Weitere Reaktionen
Am 19. April zitierte die US-Zeitung The Nation das oben erwähnte[welches?] vierseitige Papier, für welches nicht die Geheimdienste, sondern die Trump-Regierung zeichnete. Das Papier lieferte offenbar dem Angriff mit den Cruise Missiles am 7. April eine Legitimation. Es bestand gerade nach den Angriff in den USA weiterhin Skepsis bezüglich des genauen Hergangs des Vorfalls in der Zeit bis zum Erscheinen des Berichts der OPCW, der innert zwei Wochen erwartet wurde.[24]
Sonstiges
Bereits 2013 wurde das von Aufständischen gehaltene Ghuta mit Sarin angegriffen.[26][27]
Angeblich setzte die Syrische Regierung im Zeitraum 1. Januar bis 4. April 2017 fünf Mal das Giftgas Chlor ein.[28]
Asianews.it veröffentlichte am 8. Juli 2017 einen Artikel des Journalisten Uri Avneri. Averi schrieb, bis dato lägen keine Belege für die Urheberschaft des Assad-Regimes vor und die Motivlage spräche dagegen.[29]
Die Ermittler haben nicht nur Proben überprüft, die von Aufständischen in Chan Scheichun gesammelt wurden, sondern auch Proben, die von der syrischen Regierung übergeben wurden. Das syrische Regime hatte die Proben vor der Übergabe an die OPCW selbst in einem Labor untersuchen lassen (wobei Sarin-Rückstände gefunden wurden) und diese Ergebnisse der OPCW weitergeleitet. Damit ist ausgeschlossen, dass die OPCW-Ermittler die Proben manipulierten. Assad-Anhänger haben Vorwürfe dieser Art im Internet verbreitet.[30]
[Giftgasangriff von Chan Schaichun, Wikipedia, abgerufen am 13.05.2018] 
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Nachdem eine Freisetzung von Sarin in Chan Schaichun in vielen kritischen Analysen überzeugend bezweifelt wurde (vgl.Giftgas-Angriff in Chan Scheichun: Die Fakten des Weißen Hauses sind keine), soll der gestern von der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) fertig gestellte Rapport das Gegenteil nachgewiesen haben. Veröffentlicht wurde bislang ein Statement, der eigentliche Bericht ist an UN-Organe weitergeleitet worden. Es wird ausdrücklich festgestellt, dass Boden- und Gewebeproben untersucht und Zeugen befragt wurden, um die verantwortliche Substanz zu identifizieren, nicht um den möglichen Verursacher des vermeintlichen Giftgas-Angriffs ausfindig zu machen.
 […] 
Wer die von der OPCW veröffentlichte Stellungnahme aufmerksam liest, findet ein Eingeständnis, auf das westliche Medien nicht oder nur am Rande verweisen: Vertreter der OPCW Fact-Finding Mission (FFM) waren gar nicht am Ort des Geschehens. Als Grund werden Sicherheitsbedenken angeführt. Sollte dies nicht Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Akteuren hervorrufen, die bei der Beschaffung belastenden Materials offenbar keinerlei Bedrohungen ausgesetzt waren?
Ein kritischer Leser der "Zeit" äußert sich hierzu wie folgt: "Die OPCW-Mitarbeiter können bestätigen, das die Gewebeproben von Opfern und Proben des Bodens, die ihnen zur Verfügung gestellt wurden, mit Giftgas in Berührung gekommen sind - wer, wann und wo dieses verwendet wurde, kann der Untersuchungsbericht nicht klar benennen, da dieses mit diesen Mitteln nicht möglich ist. Es gibt gute Gründe dafür, dass bei Straftaten die Spurensicherung der Polizei den Tatort untersucht und nicht eine Reinigungskraft alle Beweismittel in einen Sack stopft, um die dann ins Labor zu senden. Denn gerade bei Einsatz von Giftgas in Syrien ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das es sich von einem Assad Gegner inszenierten Vorfall handelt."
Im "Faktenfinder" der Tagesschau heißt es, "das Investigativ-Team begann laut OPCW unmittelbar nach dem Vorfall, Hinweise, Belege, Indizien und Proben zusammenzutragen, um den Angriff und seine Folgen zu untersuchen." Wie sie beschafft und durch wen sie überreicht wurden, wird nicht mitgeteilt. Auch die Versicherung der FFM, die Echtheit des Materials geprüft zu haben, kann nicht überzeugen.
Dass die Vorverurteilung der syrischen Regierung durch das Gros der westlichen Medien einen Einfluss auf die Mitglieder der FFM hat, kann ebenso wenig ausgeschlossen werden wie Motive von Staatsräson. Schwerwiegende Einwände wie etwa der durch Videos dokumentierte Tatbestand, dass sich Personen schutzlos an der vermeintlichen Abwurfstelle aufgehalten haben und somit hätten kontaminiert werden müssen, werden übergangen. Vielmehr wird dieser Ort in der Stellungnahme der OPCW explizit als vermutliche Ausgangsstelle der Sarin-Ausbreitung erwähnt.
[Fragwürdige Beweise eines Sarin-Einsatzes in Chan Schaichun, Bernd Musawski, Telepolis, 01.07.2017, Hervorhebung von mir]
Die Faktenfinder der Tagesschau haben sich bei ihrer „Faktenschlacht“ vor allem auf die Untersuchungen der OPCW als vermeintlichen „Beweis“ für einen Giftgasanschlag und damit als Widerlegung des Hersh-Artikels gestützt. Die jüngste Version dieses Berichtes behauptet zwar in der Tat, in Gewebeproben von Opfern und weiteren Proben vor Ort Substanzen gefunden zu haben, die auf einen Sarin-Einsatz deuten. Das Problem an diesem Beweisstück ist jedoch, dass nie ein anerkanntes Untersuchungsteam vor Ort war. Wer genau die Proben inmitten der von Islamisten besetzten Stadt genommen hat, ist unbekannt. Dass es eine Kriegspartei war, ist zumindest sehr wahrscheinlich. Ausgewertet wurden die Proben zwar von einem OPCW-akkreditierten Labor. Dieses Labor untersteht jedoch dem türkischen Gesundheitsministerium und die Türkei ist selbst eine Kriegspartei. Würde irgendein ordentliches Gericht ein solches Beweisstück akzeptieren? Wohl kaum. Wir haben es hier nicht mit einem starken Beweis, sondern mit einem schwachen Indiz zu tun.http://www.nachdenkseiten.de/?p=38967
[OPWC-Labor unterstand türk. Gesundheitsminister /wider den ARD-Faktenschreck, Kommentar zu obigem Telepolis-Artikel von Nutzer Olokra, 02.07.2017, Hervorhebung von Olokra] 
 https://www.rubikon.news/artikel/die-vereinten-nationen-in-den-handen-der-kriegstreiber-1-3
Teil 1:
Das Bild der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) als glaubwürdiger, unabhängiger Organisation, die der Neutralität verpflichtet unparteiisch den Einsatz von Chemiewaffen untersucht, trügt. Sie hat sich von der US-imperialen Politik und deren Verbündeten samt anderen Institutionen der Vereinten Nationen zum willfährigen Handlanger globaler Machtgruppen formen lassen, die ganze Regionen in das Chaos stürzten. Die Entwicklungen in Syrien sind exemplarisch hierfür.
Teil 2:
Ein Bericht der OPCW an die Vereinten Nationen aus dem Jahr 2016 über Vorfälle mit chemischen Substanzen in Syrien schien den westlichen Großmächten ... ausreichend genug, um mittels einer weiteren UN-Resolution Syrien und seine Regierung noch stärker zu strangulieren. Was brachte die OPCW dazu, trotz äußerst dünner Faktenlage, Schuldzuweisungen an Syriens Regierung aufzustellen? 
Teil 3:
Das Völkerrecht und die Unparteilichkeit der Vereinten Nationen sind in großer Gefahr. Die UN und die von ihnen beauftragte OPCW handeln in Syrien parteiisch, von Machtinteressen gesteuert und kriegstreibend. Mehr noch spricht viel dafür, dass sie als ein solches Werkzeug von Anfang an fest in strategische Planungen zur Neuordnung des Nahen Ostens eingebunden waren.
Diese im Mai erschiene Artikel-Serie untermauert die Darlegungen des Autoren in allen Belangen.Das OPCW Statemant vom 30.06.2017 enthält alle wirklich alle fragwürdigen Merkmale, die die o.g. Artikel enthüllen bzw. vorhersagen.
Meine Hochachtung, besser konnte das OPCW seine Abhängigkeiten garnicht dokumentieren. 
[Wer sich ein Bild von der OPCW machen will, sollte Rubikon lesen!Kommentar zu obigem Telepolis-Artikel von Nutzer paul14, 02.07.2017, Farben von paul14]


Das Völkerrecht und die Unparteilichkeit der Vereinten Nationen sind in großer Gefahr.
Das Bild der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) als glaubwürdiger, unabhängiger Organisation, die der Neutralität verpflichtet unparteiisch den Einsatz von Chemiewaffen untersucht, trügt. Sie hat sich von der US-imperialen Politik und deren Verbündeten samt anderen Institutionen der Vereinten Nationen zum willfährigen Handlanger globaler Machtgruppen formen lassen, die ganze Regionen in das Chaos stürzten. Die Entwicklungen in Syrien sind exemplarisch hierfür.
[Die Vereinten Nationen in den Händen der Kriegstreiber (1/3), Peter Frey, Rubikon, 07.05.2017]

Produziert wurden die Videos zu dem angeblichen Giftgasangriff von den White Helmets, den nur in den Al-Qaida-Gebieten tätigen Weißhelmen, die in den letzten Jahren wohl das meiste Videopropagandamaterial für den Westen lieferten und immer wieder beim Fälschen erwischt wurden. “Professor Meyer ging auch auf die „Weißhelme“ ein, die im letzten Jahr den Alternativen Friedenpreis erhalten hatten. Sie sind eigentlich eine Zivilschutzorganisation der Nusra-Front in die mehrere hunderte Millionen Dollar aus dem Ausland investiert wurden. Nusra und IS sind Ableger der al Qaida-Organisation, die sich einige Zeit heftig bekämpft und sich inzwischen wieder versöhnt hatten. Die Nusra Kämpfer sind dabei die brutalsten von allen. Die Berichte und Fotos über die Rettungsaktionen der Weißhelme sind oft gefälscht, um die Welt zu manipulieren.”, berichtet Hallertau.info über einen Vortrag des deutschen Syrienexperten Professor Günter Meyer von der Universität Mainz.
Vor knapp einen Monat berichtete eine schwedische Ärztevereinigung, dass die White Helmets der Al Qaida den angeblichen Giftgasangriff im syrischen Ort Sarmin vom März 2015 vorgetäuscht hatten und dafür sogar in den entsprechenden Fälschervideos ein Kind vor laufender Kamera durch eine vorgetäuschte Behandlung töteten. Das war kein Thema für die westlichen Medien. Auch für den Laien leider leicht nachvollziehbar war die Ermordung eines kleinen Jungen vor laufender Kamera. Er hatte zu Beginn noch gelebt und war wohl unter Drogen gesetzt worden. Dann stachen sie ihm mit einer Spritze mit einer langen Nadel mehrfach in die Brust (und das Herz), um so eine Behandlung mit einer Adrenalinspritze vorzutäuschen. Allerdings wurde die Spritze nie abgedrückt und das angebliche Adrenalin nie injiziert, wie in den Videos klar zu sehen ist. Durch die Prozedur wurde der betäubte Junge endgültig getötet.
[Untersuchung des Chan-Schaichun-Giftgasangriffs in Syrien, Blauer Bote, 09.04.2017]
Hartmut Barth-Engelbart beruft sich mehrfach auf die schwedische Organisation SWEDHR…

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Swedish Doctors for Human Rights (SWEDHR) is a Sweden-based Non-governmental organization that researches and publishes opinion pieces on international affairs. The organization claims to shed light on "health issues of war crimes & Human Rights abuses worldwide",[1] although the views presented on its website often directly contradict those of Human Rights Watch and other mainstream organizations. Despite claiming to have independent views, the organization is viewed by mainstream organizations as a Russian propaganda site,[2][3][4][5][6][7][8] because the views presented by it are consistently in line with those of the Russian government, and are often cited by Russian pro-government media.[9][10]
Accusations of pro-Russian propaganda
As of April 2017, the organization is unknown to Amnesty International, the Swedish Medical Association, the Swedish Society of Medicine, and the Swedish affiliate of Human Rights Watch.[2][4]
The causes taken up by the organization have a strong pro-Russian bias. Aside from their opposition to cooperation between Sweden and NATO, they have compared the violent clashes in Odessa that led to the deaths of 46 pro-Russian activists to the Reichstag fire.[21] They also came to the defense of pianist Valentina Lisista, whose online remarks disparaging the Ukrainian government led to the cancellation of a planned concert at the Toronto Symphony Orchestra.[22] Their sister publication The Indicter has previously claimed that Malaysian Airlines flight MH17 was shot down by the Ukrainian army, and not by pro-Russian rebels.[Swedish Doctors for Human Rights, engl. Wikipedia, abgerufen am 13.05.2018]
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Schwedische Ärzte: Lebensrettende Maßnahmen der White Helmets sind gestellt und gefährlich {2:32}

Am 08.03.2017 veröffentlicht 
RT Deutsch
Erst vor wenigen Tagen wurde eine Dokumentation über die vermeintliche Hilfsorganisation White Helmets in Hollywood mit einem Oscar ausgezeichnet. Doch die Kritik an der Organisation reißt nicht ab. Das neueste Beispiel: Schwedische Mediziner die für die Organisation Schwedische Ärzte für Menschenrechte arbeiten, haben sich ein Video mit „lebensrettenden Maßnahmen“ der White Helmets an kleinen Kindern angeschaut. Ihr Fazit ist schockierend. Laut den Medizinern entsprechen die in dem Video zu sehenden Maßnahmen in keiner Weise dazu, Leben zu retten. Im Gegenteil, die Maßnahmen werden von den Medizinern sogar als kontraproduktiv und gefährlich eingestuft. Die Mediziner gehen auch davon aus, dass die Kinder in dem Video schon tot waren, als die Maßnahmen ausgeführt und gefilmt wurden.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Mein Kommentar:
Jetzt habe ich in den letzten Wochen die Abkürzungen OPCW und UNDSS zum ersten Mal gehört, jetzt kommt auch noch SWEDHR.
Wem soll man glauben? Den Weißhelmen, die den Alternativen Nobelpreis bekommen (und bis jetzt anscheinend noch nicht aberkannt bekommen haben), der SOHR (Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte) oder den Schwedischen Ärzten für Menschenrechte, die der pro-russischen Propaganda beschuldigt werden?
zu den Weißhelmen, der SOHR siehe:
- Die »zuverlässigen Quellen« des Mainstreams (Post, 12.05.2018)
mein Fazit:
Auf Russia Today sehe ich ein Video mit Namen und Gesichtern. So etwas ist nachprüfbar. Die Darstellungen der zitierten Ärzte sind logisch nachvollziehbar.
Mit Namen werden genannt:
Dr. Leif Elinder, Pädiater
Dr. Lena Oske, Allgemeinärztin

siehe auch:
- Der Giftgas-Anschlag in Ghuta (August 2013): West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 08.05.2018)
- Marcello Ferrada de Noli (EverybodyWiki)
- Marcello Ferrada de Noli und Swedish Doctors for Human Rights (Propagandaschau, 29.11.2017)
- Syrienkrieg: Unglaubliche Zitate zeigen unbekannte Gesichtspunkte auf (Dirk Leinher, Gesichtspunkt.net, 08.10.2017)
- Swedish Doctors For Human Rights RESEARCH & REPORT on war-crimes & HR abuses others are silent about (Marcello Vittorio Ferrada de Noli auf seinem Blog A Professor’s Blog, 22.02.2015)

Die Propaganda-Schau hat sich ebenfalls eine Art Qualitäts-Liste erstellt und kommt zu sehr anderen Ergebnissen als ich:
- Medientagung IALANA: Wo sich die Friedensquerfront mit den Rändern des Mainstreams vernetzt ... (Propagandaschau, 08.01.2018)
dazu mein IALANA-Post:
- 26. - 28. Januar 2018 in Kassel: Medientagung "Krieg und Frieden in den Medien" (01.02.2018)

Harald Schmidt im Interview (2017): "Inhalte belasten nur" {2:05}

profil online
Am 17.07.2017 veröffentlicht 
Entertainer Harald Schmidt (zum Interview: https://goo.gl/KFMNDA) erzählt im Interview mit profil von seiner Karriere nach der Late-Night, warum Drehort vor Inhalt geht und er nie seine Memoiren schreiben wird.
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siehe auch:
- Harald Schmidt: "Den Nobelpreis würde ich nehmen, wenn es kein Geld dafür gäbe" (Sebastian Hofer, Jürgen Treichler, Profil, 21.07.2017)