Montag, 8. Juni 2020

Wer allein ist stirbt früher


Während der Corona-Zeit fielen Treffen mit Freunden und Familien aus. Fehlende soziale Beziehungen aber hängen mit einer erhöhten Sterblichkeit zusammen, zeigt nun eine neue Studie.
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Statt mit Freunden im Kino sassen wir während des schweizweiten Shutdowns oft allein vor dem Bildschirm. Hochzeiten fanden ohne Gäste statt. Der Jass-Abend fiel aus. Die fehlenden Sozialkontakte schlagen nicht nur aufs Gemüt, nein, sie können sogar ein handfestes Gesundheitsrisiko darstellen, besonders für ältere Menschen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie aus Deutschland, die den Gesundheitszustand von über 4 000 Teilnehmern, die im Schnitt 60 Jahre alt waren, über einen Zeitraum von 13 Jahren verfolgte. Konkret war die Sterblichkeit um 50 Prozent erhöht, wenn die Probanden schlecht sozial integriert waren.
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Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz: Längere Isolation hat hohes Risiko – Re Upload {11:53}

Gerd Miethe
Am 11.06.2020 veröffentlicht 
Erste Onlinestellung: 21.03.2020
Noch haben sich die Bundesregierung und die Länder nicht zu einer bundesweiten Ausgangssperre im Zuge der Verbreitung des Corona-Virus durchgerungen. Dennoch heißt es, soziale meiden und zuhause bleiben. Aber was macht die Isolation mit Menschen? Der Psychiater und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz war 28 Jahre lang Chefarzt der Psychotherapeutischen und Psychosomatischen Klinik im Evangelischen Diakoniewerk Halle. Zudem ist er Autor mehrerer Bücher. Sein neuestes Buch "Das gespaltene Land" kam im März 2020 heraus. Gegenüber RT Deutsch ordnet er Risiken und Gefahren der Situation ein und gibt Hinweise, wie man seinen Alltag in häuslicher Isolation gestalten kann.

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mein Kommentar:
ReUpload? gelöscht?
Ts ts ts, dieser alte Psychoanalytiker auch…
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