Dienstag, 17. April 2018

Der Giftgas-Anschlag in Ghuta/Duma, August 2013: West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte

Duma (arabisch دوماDMG Dūmāfranzösisch auch Douma) ist das Verwaltungszentrum des gleichnamigen syrischenDistrikts sowie des diesem übergeordneten Gouvernements Rif Dimaschq. Duma liegt ca. 660 m ü. M.[1] und hat 117.679 Einwohner (2007). Damit ist Duma die neuntgrößte Stadt Syriens. Sie gehört zur nordöstlichen Agglomeration der Hauptstadt Damaskus. 
[Duma (Syrien), Wikipedia, abgerufen am 04.01.2018]
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Ein Großteil der Region Ost-Ghuta wurde im März 2018 von der syrischen Armee erobert, die restlichen Gebiete unter Kontrolle diverser islamistischer Gruppen, darunter auch die Stadt Duma, wurden in drei Kessel aufgespalten. Nach der Räumung des Kessels von Harasta liefen im März auch mit der Islamistenformation Dschaisch al-Islam Gespräche über die Aufgabe der Stadt Duma.[6]
[Duma (Syrien), Bürgerkrieg seit 2011Wikipedia, abgerufen am 04.01.2018]
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Ghuta (arabisch غوطة دمشقDMG Ġūṭat Dimašq ‚Damaskus-Senke‘, auch Ghouta) ist eine der größten Bewässerungsoasen des Nahen Ostens, die sich von der syrischen Hauptstadt Damaskus nach Westen, Süden und nach Osten erstreckt. Im Norden endet sie am Steilabfall des vegetationsarmen Dschabal Qāsiyūn. Die Oase wird im Wesentlichen von den beiden Flüssen Barada und Nahr el-Awadsch gespeist, die zur künstlichen Feldbewässerung und zur städtischen Trinkwasserversorgung dienen.
Die Ghuta mit Baumhainen und Gemüsefeldern gliedert sich ringförmig von ihrem Zentrum zu den Rändern, im Osten geht sie nach einer Merj genannten baumlosen Zone mit Regenfeldbau in die Syrische Wüste über. Durch die sich in den Vororten unkontrolliert ausdehnende Stadt wird die Ghuta immer weiter zurückgedrängt.
[GhutaWikipedia, abgerufen am 04.01.2018]
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Der östliche Teil von Ghuta wurde im Laufe des 2011 begonnenen Syrischen Bürgerkriegs bereits früh von der syrischen Armee und regierungstreuen Milizen eingeschlossen und war zur Versorgung zu großen Teilen von Schmuggel abhängig. Schätzungen im Jahr 2017 gingen von 350.000 bis 400.000 in dem betroffenen Gebiet lebenden Zivilisten aus.[1][2]
Die verbliebenen Milizen in Ost-Ghuta waren nach der De-Eskalationszonen-Vereinbarung Ende 2017 die islamistischen Gruppen Dschaisch al-Islam (islamische Armee), von Saudi-Arabien unterstützt, und die Falaq al-Rahman (Al-Rahman Legion), ursprünglich von Katar und der Türkei gestützt. Beide gelten als islamisch-konservativ. Ebenso wurde das Komitee zur Befreiung der Levante, ein Ableger der Terrororganisation al-Qaida, erwähnt[3] Ihre Unterstützerstaaten hatten gegen Ende 2017 aufgehört, ihnen Hilfe zu schicken. Die beiden Gruppen verfügten im Februar 2018 über keine Mittel, um die Luftangriffe abzuwehren und waren nach einer Einschätzung im The Guardian vom 22. Februar auch zahlenmäßig zu schwach für eine Bodenoffensive.[4]
Während der Zeit unter den „autoritären, aber keineswegs totalitären“[5] Milizen waren jedoch auch Wahlen abgehalten worden, wobei die Milizen nicht die Kontrolle über die Lokalräte von Ghuta erringen konnten.[3] Ebenso wurde das syrische Zivilgesetzbuch von 1949 nie aufgehoben, was bedeutete, dass im Gegensatz zur Zeit der Herrschaft der Baath-Partei tatsächlich zivilgesellschaftliche Organisationen gebildet werden konnten. So wurde zu Beginn eine unterirdische, schlussendlich säkulare Schule aufgebaut, dies auch darum, weil der gemeinsame Nenner bei der Religion nicht zu finden war. In Duma entstand ein Frauenzentrum, in welchem Frauen über ihre Rechte informiert wurden. Ebenfalls in Duma entstand eine Bibliothek, in welcher sich mehrheitlich Frauen informieren. Es existierte längere Zeit auch eine säkulare Zeitung.[5]
Im August 2013 wurde im Gebiet von Ghuta der chemische Kampfstoff Sarin eingesetzt.[6]
[Ghuta, Syrischer BürgerkriegWikipedia, abgerufen am 04.01.2018
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Der vermeintliche Gasangriff von Duma musste bereits am letzten Samstag als Begründung für den völkerrechtswidrigen Angriff von USA, Großbritannien und Frankreich herhalten. Das ist auch deshalb bemerkenswert, da sogar der amerikanische Verteidigungsminister Mattis offen zugibt, dass es gar keine „soliden Beweise“ für einen Giftgasangriff gibt. Zweifel hat auch die mehrfach mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Reporterlegende Robert Fisk, der seit 1976 als Nahostkorrespondent tätig ist – zur Zeit für den angesehenen britischen Independent. Fisk war in Duma vor Ort und fand interessanterweise niemanden, der sich an einen Gasangriff erinnern konnte. Dafür sprach er mit einem Oberarzt, der eine ganz andere Version zu berichten weiß und die Zweifel an der „Gas-Geschichte“ verstärkt. Jens Berger hat für die NachDenkSeiten eine gestern Abend veröffentlichte Reportage von Robert Fisk aus dem Englischen übertragen. Beachten Sie dabei bitte, dass auch Fisk sich nicht vollkommen sicher ist und diese Variante auch nur eine mögliche Version der Geschehnisse schildert. Wichtig ist jedoch, dass Fisk mit der Interpretation aufräumt, die auch die Bundesregierung übernommen hat, und nach der es keine Zweifel gibt. Denn Zweifel gibt es … und zwar begründete.
mehr:
- Gab es einen Gasangriff in Duma? Eine Reporterlegende hat da Zweifel (Robert Fisk/Jens Berger, NachDenkSeiten, 17.04.2018, Hervorhebungen im Original) 
siehe auch:
Gutachten des Bundestags: Luftangriffe in Syrien nicht vom Völkerrecht gedeckt (Post, 20.04.2018)

Laut Recherchen des investigativen US-Journalisten und Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh ist die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verantwortlich für eine Geheimoperation im Jahr 2012/ 2013, in welcher Sarin aus libyschen Giftgas-Beständen mit Hilfe der CIA nach Syrien geschmuggelt und dort von islamistischen Rebellen eingesetzt wurde. Der Giftgasanschlag wurde später der al Assad-Regierung in die Schuhe geschoben und sollte als Vorwand für eine Militär-Intervention der USA dienen. […]
Im Rahmen dieser Operation brachten in 2012 islamistische Rebellen das tödliche Giftgas Sarin aus den Beständen der geschlagenen libyschen Armee mit aktiver Hilfe der CIA nach Syrien. Dort haben dann syrische Halsabschneider der von Saudi Arabien und der Türkei unterstützten Al-Kaida Nachfolgeorganisation Al-Nousra im Verein mit den von Washington offiziell geförderten, sogenannten „gemäßigten Terroristen“ am 21. August 2013 das Sarin in der syrischen Stadt Ghuta eingesetzt.
Bei dem Sarin-Einsatz starben geschätzte 1.200 Menschen, unbeteiligte Männer, Frauen und viele Kinder, einen qualvollen Tod. Damals wurde der grausige Anschlag von westlichen Regierungen und Medien einstimmig und sofort und ohne weitere Prüfung der rechtmäßigen syrischen Regierung in Damaskus in die Schuhe geschoben. Die neokonservativen Kriegstreiber in den USA und Europa ereiferten sich, der syrische Präsident Assad habe damit die von Präsident Obama gezogene, so genannte „Rote Linie“ überschritten. […]
Hersh ist auch nicht der einzige investigative Reporter, der die False Flag des Sarinanschlags in Syrien aufgedeckt hat. Christoph Lehmann veröffentlichte z.B. am 7. Oktober 2013 seine Rechercheergebnisse unter dem Titel: “Top Regierungsbeamte der US und Saudi-Arabiens sind für den Chemiewaffeneinsatz in Syrien verantwortlich”. Auf der Grundlage von signifikant unterschiedlichen Quellen als die von Hersh verwendeten, kam auch Chris Lehmann zum selben Schluss:
“Die Spur der Beweise führt direkt zum Weißen Haus, zum Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff Martin Dempsey, zu CIA-Direktor John Brennan, zum saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar und zum Innenministerium Saudi-Arabiens.”
Und als ob das nicht genug wäre, auch die endgültige Analyse der von der US-Regierung nach dem Anschlag gesammelten Beweismittel durch zwei führende US-Analysten, die im Lloyd-Post Bericht des weltberühmten MIT-Instituts in Boston veröffentlicht wurde, ergab, dass „die Interpretation der forensischen Beweismittel, die die US-Regierung vor und nach dem Angriff vom 21. August gesammelt hat, können unter gar keinen Umständen korrekt sein.” […]

“Der Botschafter, der getötet wurde, war als Mann bekannt, der sich nicht in irgendeiner Weise der CIA in den Weg gestellt hätte. Wie ich bereits geschrieben habe, hat er sich am Tag der Verladung [der Waffen] mit dem lokalen CIA-Chef und Vertretern der Rederei getroffen. Er war sicherlich bewusst daran beteiligt und war sich auch vollkommen im Klaren, worum es ging. Und da gibt es einfach keine Möglichkeit, dass jemand, der in einer solch sensiblen Position war wie er, nicht zuvor mit dem Chef gesprochen hat, egal über welchen Kanal.” 
 
   
[Hillary Clinton für Giftgaseinsatz in Syrien verantwortlich – nicht AssadHartmut Barth-Engelbart auf seiner Seite, 04.05.2018]

Google Maps gibt die Entfernung zwischen Aleppo und Duma, welches als eine Art nordöstlicher Vorort von Damaskus betrachtet werden kann (Entfernung zum Zentrum von Damaskus: 18 km) mit 340 km an.




Christopher Lehmann said on October 7, 2013 that top U.S. (and Saudi) officials were responsible for the chemical weapons being used in Syria. Interestingly, Lehmann’s sources were completely different than Hersh’s.
“Evidence leads directly to the White House, the Chairman of the Joint Chiefs of Staff Martin Dempsey, CIA Director John Brennan, Saudi Intelligence Chief Prince Bandar, and Saudi Arabia´s Interior Ministry.”
The headline of Lehmann’s article? “Top US and Saudi Officials responsible for Chemical Weapons in Syria.”
To make matters more damning for Hillary Clinton, two industry-leading U.S. analysts determined that Lehmann was correct. Indeed, the Lloyd-Postal report reportedly concluded that the U.S. government’s public claims regarding the attack are inaccurate.
“The US Government’s Interpretation of the Technical Intelligence It Gathered Prior to and After the August 21 Attack CANNOT POSSIBLY BE CORRECT.”  
[Was Hillary Clinton behind the transfer of chemical weapons used in Idlib, Syria?, Alex Christoforou, The Duran, 06.04.2017]
siehe auch:
Wer steckt hinter dem syrischen Giftgas-Angriff? (Fabian Köhler, Telepolis, 30.10.2015)
- Rote Linie, Rattenlinie – Giftgas, Bürgerkrieg und Krieg - Obama, Erdoğan und Syriens Rebellen (Seymour Hersh, Lettre international Nr. 105, Sommer 2014)
- CORROBORATED: Top US and Saudi Officials Directly Responsible for Chemical Weapons Attack (Jürgen Meyer, Internetz-Zeitung, 20.01.2014)
der Meyer-Artikel bezieht sich auf folgenden nsnbc-Artikel, der nicht mehr direkt zugänglich ist:
- Top US and Saudi Officials responsible for Chemical Weapons in Syria (Christof Lehman, nsnbc, 07.10.2013, gefunden bei HandsOfSyriaSydney)

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Dr. Christof Lehmann, born 1958 in West Germany, was Advisor for Research in Psycho-traumatology to Yassir Arafat and Survivor of the Sabra Shatila Massacre in 1982, Doctoral Degree in Clinical Psychology in 1986, Advisor to Joshua Nkomo on the Impact of Torture and Psychological Trauma on Conflict Solution and Reconsiliation in Zimbabwe´s Politics in 1986-1990, Advisor to Nelson Mandela on Social Politics, Public Mental Health and the Effect of Psychological Trauma on Peace and Reconsiliation in 1994-1997. Dr. Lehmann is a Practicing Clinical Psychologist and has been actively advocating Palestinians Right to Statehood and Self Determination. In 2011 he began writing articles to contribute to breaking what he perceives as "The Embargo on Truth" by founding and running an independent webmedia: http://nsnbc.wordpress.com.[Christof Lehmann, The 4th Media]
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Mein Kommentar: 
Wenn es für mich vergleichsweise leicht ist, nach Quellen zu recherchieren, weshalb lassen sich die deutschen Medien angesichts einer solchen Quellenlage (Seymour Hersh ist eine Legende!) zu einer solch einseitig pro-amerianischen Berichterstattung hinreißen? Eine alternative Sichtweise liegt doch vor ihren Füßen (und sollte aus Gründen der Seriosität auch erwähnt werden)! Die Mainstream-Medien sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen! Sie müssen doch wissen, daß man ihnen draufkommt!


empfehlenswerter Artikel des Aachener Friedensmagazins:
- Welches ist die Lügengeschichte? oder: Wer hat am 21. August 2013 Giftgas bei Damaskus eingesetzt? (Clemens Ronnefeld, Andreas Buro, Werner Ruf, Christine Schweitzer und Otmar Steinbicker, Aixpaix, April 2014; Zitat:)
Beim Sarin-Giftgas-Angriff bei Damaskus am 21. August 2013 differierten die Opferzahlen von Beginn an stark: Die Obama-Regierung sprach von 1.429 Toten, eine syrische Menschenrechtsgruppe von 502, Médécins sans Frontièrs von 355, ein französischer Bericht von 281 Opfern. Die Zahl der Obama-Regierung basierte auf Youtube-Video-Auswertungen durch die CIA mit anschließender Schätzung (1). Ebenso unklar wie die tatsächliche Opferzahl ist bis heute die Frage, wer für diesen Giftgasangriff die Verantwortung trägt. […]
In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung am 30. September 2013 ging der syrische Außenminister Walid Muallem – bis heute nicht dementiert – auf einen früheren Giftgaseinsatz am 19. März 2013 in Khan al-Asal bei Aleppo ein und sagte: Syrien hatte nach einer Untersuchungsmission nachgefragt und gefordert, dass das Mandat auch die Befähigung einschließt zu bestimmen, wer die chemischen Waffen eingesetzt hat, aber die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien hatten die Aufgabe der Mission darauf begrenzt zu entscheiden, ob chemische Waffen eingesetzt wurden.

- Syrien Türkei – Wer setzte in Syrien das Giftgas Sarin ein? (Frank Nordhausen, Frankfurter Rundschau, 09.04.2014)
Der bekannte Enthüllungsjournalist Seymour Hersh hat in einem Artikel der türkischen Regierung vorgeworfen in den tödlichen Giftgasangriff in Syrien von 2013 verwickelt zu sein. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass die Beweise ziemlich dünn und seine Quellen nicht besonders glaubwürdig sind.
Der Artikel, auf den sich Frank Nordhausen bezieht:
- The Red Line and the Rat Line (Seymour Hersh, London Review of Books, 17.04.2014)
Der Friedensmagazin-Artikel bezieht sich auch auf:
- Ghouta: Wo ist der Beweis? (Jörg Tiedjen, inamo Nr. 77, Frühjahr 2014, Jahrg. 20, S. 62-63, PDF)

Angeblicher "Giftgas-Angriff": USA und Russland liefern sich Schlagabtausch im Sicherheitsrat {3:30}

RT Deutsch
Am 06.04.2017 veröffentlicht 
Gestern kam der UN-Sicherheitsrat zusammen, um über den angeblichen Chemiewaffeneinsatz in Idlib und eine Syrien-Resolution zu diskutieren. Bislang gibt es keine objektiven Zahlen über Opfer und den angeblichen Angriff. Dennoch brandmarken Frankreich, Großbritannien und die USA den syrischen Präsidenten Assad als Schuldigen. Deshalb lehnte Russland die Resolution ab. Die USA drohten sogar mit eigenen Handlungen.
In ihrem eingebrachten Resolutionsentwurf wird ein chemischer Angriff als Fakt angesehen. Ihre Anschuldigungen stützen sie auf Aufnahmen und Aussagen der nicht objektiven und stark umstrittenen „Weißhelme“, deren Manipulationen mehrfach aufgedeckt wurden. Erst im Januar bestätigten internationale Experten, dass die Chemiewaffen der syrischen Regierung komplett vernichtet wurden. Dennoch heißt es aus westlichen Hauptstädten, dass nur Assad für den Angriff in Frage käme. Russland und Syrien halten dagegen. Russland habe Daten, die belegen, dass die syrische Luftwaffe ein Waffenlager von Terroristen angegriffen hat. Nach diesem Angriff stellte sich heraus, dass in dem Lager auch chemische Waffen lagerten. Die UN-Gesandte für die USA, Nikky Haley, widerspricht und bezeichnet die syrische Regierung als illegitim und Assad als einen Mann ohne Gewissen, der seit über sechs Jahren mit Gräueltaten gegen sein eigenes Volk vorgehe. Zudem sei weder die syrische Regierung, noch jene im Iran oder Russland, an Frieden in Syrien interessiert. Wladimir Safronkow, stellvertretender UN-Gesandter der russischen Föderation, warf den USA vor, dass all dies Vorwände wären, da die USA besessen von der Idee eines Regimewechsels in Syrien seien. Das sei der wahre Grund, warum im UN-Sicherheitsrat kein konstruktives, kollektives Handeln möglich scheint, da die USA versuchen, ihn zu missbrauchen, um „ihren illegitimen Handlungen eine Legitimität“ zu verleihen.
Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Mein Kommentar:
Wenn ich in Zukunft einen amerikanischen Politiker mit irgendwelchen emotionalisierenden Bildern oder Präsentationen vor einem UN-Publikum rumfummeln sehe, wird das in meinem Gehirn automatisch mit dem »Fake«-Etikett versehen!!
Wenn Ihr mich schon verarschen wollt, gebt Euch gefälligst mehr Mühe!!

UN-Gesandter Boliviens führt USA im Sicherheitsrat wegen Syrien-Angriff vor {1:12}

RT Deutsch
Am 08.04.2017 veröffentlicht 
Der UN-Gesandte Boliviens, Sacha Llorenti, machte den USA, gestern während der Sicherheitsratssitzung zum US-Angriff in Syrien, schwere Vorwürfe. Er verurteilte den eigenmächtigen Angriff der Vereinigten Staaten und erinnerte an die Parallelen zur Irak-Ivasion. Während dieser eine Million Iraker starben.
Er erklärte: „Ich möchte Sie an die Ereignisse hier im Sicherheitsrat, am Mittwoch, den 5. Februar 2003, erinnern, als der damalige US-Außenminister (Colin Powell) hier in diesem Saal erschien, um uns, ich zitiere ihn hier, "überzeugende Beweise" zu präsentieren, um zu "beweisen", dass der Irak über Massenvernichtungswaffen verfüge. Ich glaube, dass wir uns unbedingt an diese Bilder erinnern müssen. […] Und nach dieser Invasion gab es eine Million Tote, was der Auslöser für eine Reihe weiterer Gräueltaten war. Würden wir heute überhaupt über den IS reden, wenn es diese Invasion nicht gegeben hätte?“
Hintergrund der Vorwürfe ist der Angriff, den US-Präsident Donald Trump am Donnerstag auf eine Luftwaffenbasis der Syrischen Armee befohlen hatte, wegen eines angeblichen Giftgasangriffes. Der Vorfall wurde weder untersucht, noch liegen Ergebnisse darüber, ob es einen solchen Angriff gab und wer für diesen verantwortlich sei.
Llorenti fuhr fort und mahnte, dass die UN 193 Mitgliedstaaten und durch diese die Völker der Welt repräsentieren und ein solcher Angriff durch den Sicherheitsrat genehmigt sein muss. „Aber die Vereinigten Staaten haben sich offenbar selbst zum Ermittler, Strafverfolger, Richter und zur Jury erklärt.“ Laut dem bolivianischen Vertreter stelle dieser Angriff eine ernsthafte Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit dar sowie für die laufenden politischen Prozesse in Genf und Astana.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

Syrien wieder Giftgas - Todenhöfer im TV - Propaganda (IS) und einseitige Berichterstattung {4:49}

Der Punkt    
Am 05.04.2017 veröffentlicht 
  

Auch da mein Vater von einem Araber ermordet wurde, habe ich mir die Mühe gemacht, die Auswirkungen der US-Politik im Nahen Osten und insbesondere die Faktoren zu verstehen, die zu manchmal blutrünstigen Reaktionen der islamischen Welt gegen unser Land führen. Wenn wir uns auf den Aufstieg des Islamischen Staates fokussieren und uns auf die Suche nach dem Ursprung der Gewalt machen, die so vielen Unschuldigen in Paris und San Bernardino das Leben gekostet hat, müssen wir möglicherweise über die einfachen Erklärungen von Religion und Ideologie hinausblicken. Stattdessen sollten wir die komplexeren Gründe in der Geschichte und im Öl untersuchen, die die Schuld – wie so oft – auf uns zurückverweist. Von Robert F. Kennedy, Jr.

Sie hassen uns nicht für „unsere Freiheit“. Sie hassen, dass wir unsere Ideale in ihren Ländern verraten haben – für Öl.

Robert F. Kennedy, Jr. vom 23.02.2016 in „politico.eu“
[Warum die Araber uns in Syrien nicht wollenRobert F. Kennedy Jr., NachDenkSeiten, 17.03.2016]
Originalartikel:
FORUM: Why the Arabs don’t want us in Syria (Robert F. Kennedy Jr., Politico.eu, 23.02.2016)

Vor einem Jahr sagte Waldimir Putin bei einer Pressekonferenz, er erwarte False-Flag-Giftgas-Operationen durch syrische Rebellen, die Assad in die Schuhe geschoben werden würden (in folgendem Video ab 1:40):
Putin zur Eskalation in Syrien auf deutsch {2:50}

russland.RU 
Am 11.04.2017 veröffentlicht 
Nach einer Pressekonferenz mit dem italienischen Präsidenten im Kreml Moskau wurde Putin nach einem Statement zur aktuellen Eskalation in Syrien befragt: Dem US-Luftangriff auf Regierungstruppen in Folge eines mutmaßlichen und umstrittenen Giftgaseinsatz.
Putin hatte für den Journalisten eine wirklich umfassende Antwort mit seiner Auffassung zu dem Luftangriff, Donald Trumps Beweggründen, dem Applaus und "Verständnis" der Verbündeten der USA und was er für besser halten würde. Bei uns wie immer in Übersetzung des Originalmanuskripts des Kreml.
russland.RU ist eine unabhängige Onlinezeitung über Russland und russland.TV unser Web-TV. Mehr Videos und aktuelle News online unter http://www.russland.ru  

Jochen Scholz über geopolitische Ursachen des Krieges in Syrien {8:47}

RT Deutsch
Am 29.10.2016 veröffentlicht 
Jochen Scholz, ehemaliger Referent im Verteidigungsministerium, äußert sich im Gespräch mit RT Deutsch-Reporter Stefan Dyck zu den Ursachen des Syrien-Kriegs. Das Gespräch fand am Rande des Kongresses „Brandherd Syrien“ bei Kassel statt.
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

siehe auch:
«Den Mächtigen die Wahrheit sagen» (Helmut Scheben, Interview mit Ray McGovern, InfoSperber.ch, 04.07.2016)
Exclusive Interview: Seymour Hersh Dishes on Saudi Oil Money Bribes and the Killing of Osama Bin Laden (Ben Klippenstein, AlterNet, 20.04.2016)
Seymour Hersh (Wikipedia) 

J. Christopher Stevens (Wikipedia, der im obigen Barth-Engelbart-Text erwähnte getötete US-Botschafter)

Schon im September 2016 wetterte der Alte Mann gegen die West-Propaganda:
SYRIEN, von Bomben und Lügen heimgesucht (AlterMannBlog, 28.09.2016)
Wie im obigen Video Scholz verwies Leser Falkenauge am gleichen Tag in einem Kommentar auf einen Bericht des ehemaligen NATO-Oberkommandierenden Wesley Clark:
Wesley Clark: „Es gab einen Putsch“ und „Wir werden 7 Regierungen stürzen“ (Post, 12.04.2015)
Über sein Buch Winning modern wars (2003) (Wikipedia-Link) berichtete die Süddeutsche:
Wesley Clark: Pläne für weitere Militäreinsätze im Nahen Osten (Süddeutsche/AFP, 17.05.2010)

Das US-amerikanische Narrativ wird (von den üblichen Verdächtigen) zäh verteidigt:

Willy Wimmer platzt bei einer TV Sendung der Kragen {9:07}

FAKET NEWS
Am 17.11.2017 veröffentlicht 
Willy Wimmer zu Gast bei Pro und Contra..

Prof. Dr. Norman Paech - Der Syrienkrieg und die Perspektiven Syriens aus völkerrechtlicher Sicht {45:11}

weltnetzTV
Am 27.09.2017 veröffentlicht 
Der Syrienkrieg hat eine entscheidende Wende genommen, die Regierungstruppen kontrollieren wieder große Teile des Landes. 600 000 Flüchtlinge sind schon an ihre Herkunftsorte zurückgekehrt, die aber oft stark zerstört sind. Das heißt aber nicht, dass die Probleme des Landes sich jetzt nach und nach lösen. Der Politikwissenschaftler und Jurist Norman Peach analysiert die Ursachen und die Perspektiven des Syrien-Konflikts aus völkerrechtlicher Sicht.
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Krieg der Medien - Medien im Krieg - Prof. Dr. Jörg Becker {45:05}

weltnetzTV
Am 17.01.2017 veröffentlicht 
Jedes Jahr im Dezember treffen sich Aktivisten, Wissenschaftler und friedenspolitisch Engagierte und zu einem bundesweiten Friedensratschlag in Kassel.
Weltnetz.tv war dabei und hat einige Veranstaltungen und workshops mit interessanten Referenten aufgezeichnet.
Jörg Becker ist Hochschullehrer und referiert zumThema Feindbilder, Kriegseintrittslügen, verschwiegene Inhalte und verschwiegene Kriege, ökonomische Mechanismen und die Macht der Presseagenturen, Feindtheorien und Feindstrafrecht, Globalisierung des Holocaust (Der Auschwitz-Vergleich), Delegitimationsstrategie. Er spricht über Kriegerische Aufmerksamkeitsstragie und selektive Wahrnehmung und zeigt den Markt als Motor für Mediengewalt auf.
Weitere Schlaglichter sind: Homogenisierung der weltweiten Presseberichterstattung, Propagandakriegsspiralen, Medienrevolutionen, East stratcom Team der EU-Kommission (EU Propaganda gegen Osteuropa ua gegen Russia today) und Rundfunkpolitik.
Die gezeigten Folien finden sich in guter Qualität als PDF hier http://www.friedensratschlag.de/userfiles/downloads/2016/2016-12_Becker_Medien-Krieg.pdf
Mehr zum aktuellen Friedensratschlag: http://www.friedensratschlag.de
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mehr Vortragsvideos:
26. - 28. Januar 2018 in Kassel: Medientagung "Krieg und Frieden in den Medien" (Post, 01.02.2018)


»[…], dann darf es keine solche Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung geben, sonst läuft das irgendwann vor die Wand«
[Gabriele Krone-Schmalz im Alpha-Forum, Video ab 21:45]

Eindringlich beschwört Freud den alten aufklärerischen Glauben an die Wissenschaft und damit an die Möglichkeit, durch sie etwas über die Realität der Welt zu erfahren […]. Mochte er noch so oft betont haben, wie kraftlos der Intellekt im Vergleich zum Triebleben sei: «Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.» Am Ende, «nach unzählig oft wiederholten Abweisungen», würde man sie verstehen, das wollte er gern glauben.
[Annette MeyhöferDie Zukunft einer Illusion]
ein bißchen mehr »Zukunft einer Illusion«: