Sonntag, 24. Juli 2016

Also nun doch: GLADIO

Ich habe mich ja die ganze Zeit drumherum gedrückt, aber nach Auffinden des Videos mit Bommi Baumann (siehe Michael "Bommi" Baumann ist tot – Benno Ohnesorgs Tod als Fanal, Post, 21.07.2016) muß es denn jetzt wohl sein:

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Wappen & Leitmotto der
italienischen Einheit Gladio:
 „Durch 

Schweigen bewahre ich die Freiheit“
Gladio (ital. „Kurzschwert“; von lat. Gladius) war der Deckname für eine geheime paramilitärische Einheit der NATO in Italien. Gladio sollte im Fall einer Invasion von Truppen des Warschauer Paktes Guerilla-Operationen und Sabotage gegen die Invasoren durchführen.Im August 1990 wurde die Beteiligung dieser Einheit an einigen Terroranschlägen in Italien und die damit verbundene Strategie der Spannung aufgedeckt. Wie stark die Central Intelligence Agency (CIA) und die NATO an den Aktionen von Gladio beteiligt waren, wird in der historischen Forschung kontrovers diskutiert. Die NATO hat bisher keine Informationen dazu veröffentlicht.Ähnliche geheime Militäreinheiten anderer Staaten Westeuropas werden als Stay-behind-Organisationen zusammengefasst. Einige davon wurden infolge der Aufdeckung von Gladio 1990 bekannt. [Gladio, Wikipedia]
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Entschließung des Europäischen Parlaments 1990: Forderung nach Aufklärung der Terrortätigkeit von Gladio und Protestnote gegen die NATO
Das Europäische Parlament drückte nach einer Sonderdebatte am 22. November 1990 seinen „entschiedenen Protest“ gegenüber der NATO und den beteiligten Geheimdiensten aus.[10] Es ging dabei davon aus, dass die Aktivitäten von der Exekutive ausgingen und keiner parlamentarischen Kontrolle unterlagen, die Legislativen der betroffenen Staaten also nicht involviert waren.[11]
Der italienische Parlamentarier Enrico Falqui (Grüne) betonte in der Sonderdebatte des EP:
„Dieses Europa wird keine Zukunft haben, wenn es nicht auf der Wahrheit und der vollständigen Transparenz seiner Institutionen aufgebaut wird. Daher müssen wir wissen, welche und wie viele Gladio-Netzwerke es in den Mitgliedstaaten der EU gibt.“
Der EU-Resolution folgten parlamentarische Anfragen in mehreren Ländern und die Resolution führte zu Untersuchungskommissionen in Italien, Belgien und der Schweiz. Am 5. November 1990 erklärte der NATO-Sprecher Jean Marcotta, dass „die NATO niemals einen Guerillakrieg oder Geheimaktionen in Betracht gezogen hat.“ Einen Tag später bezeichnete ein anderer NATO-Sprecher dies als inkorrekt. Die Journalisten erhielten ein kurzes Kommuniqué, das besagte, dass die NATO sich grundsätzlich nicht zu geheimen militärischen Angelegenheiten äußere und Marcotta gar nichts hätte sagen sollen.[12] Die Presse protestierte gegen dieses Verhalten. In der Berichterstattung dominierte in der Folge die Aussage, dass die Geheimarmeen Teil einer NATO-Organisation waren.[13] [Gladio, Aufdeckung, Verurteilung durch das Europäische Parlament, Wikipedia]
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DOKU Deckname Gladio: Geheime NATO-Truppen im Kalten Krieg [HD] [44:06]

Veröffentlicht am 20.01.2016
Am Ende des Zweiten Weltkrieges schuf die NATO eine Geheimorganisation, für die Zivilisten in ganz Europa rekrutiert wurden. Ihre Mission: eine kommunistische Invasion der Russen stoppen.

Die Operation wurde später als "Gladio" oder "Stay Behind" bekannt. Durch einen Eid zur Verschwiegenheit verpflichtet, operierten sie im Verborgenen. In den 1990er-Jahren schließlich aufgedeckt, hielten sich die einst Aktiven bis jüngst an ihren Eid.

In der Dokumentation "Deckname Gladio" brechen frühere Mitglieder der Organisation ihr Schweigen und sprechen zum ersten Mal darüber, was sie während ihrer aktiven Zeit taten.

Gladio: Geheimarmeen in Europa [1:24:41]

Hochgeladen am 18.02.2011
In Italien und Deutschland sterben in den 60er bis 80er Jahren zahlreiche Menschen bei Bombenanschlägen. Indizien belegen bestimmte Zusammenhänge, die Spuren führen zu einer geheimen Struktur namens "Gladio". Ursprünglich als Spionage- und Sabotageorganisation im Falle eines sowjetischen Angriffs gegründet, diente Gladio politischen Interessen und wird nun verdächtigt, im Umfeld rechtsradikaler Gruppen Gewalttaten im Auftrag politischer Interessen begangen zu haben.

In den 60er bis 80er Jahren erschüttert eine Serie von Bombenanschlägen Italien. So sterben 1969 in Mailand 16 Menschen bei einem Bombenanschlag. Im August 1980 detoniert eine Bombe im Bahnhof Central in Bologna - 85 Menschen sterben. Im September des gleichen Jahres gibt es auch in Deutschland Bombenopfer. Beim schwersten Anschlag der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sterben 13 Menschen auf dem Münchner Oktoberfest. Im Lauf der Jahre häufen sich die Indizien, dass diese Anschläge in einem bestimmten Zusammenhang stehen: Alle Täter kommen aus dem Umfeld rechtsradikaler Gruppen, mehrfach wird militärischer Sprengstoff benutzt.
Die Spuren führen zu einer geheimen Struktur, koordiniert von der NATO und den nationalen Geheimdiensten - ohne parlamentarische Kontrolle. Ihr Name: "Stay behind", später auch "Gladio". Sie geht auf eine US-Initiative für "verdeckte Operationen" von 1948 zurück. Geheime Waffendepots werden angelegt und Agenten ausgebildet. Im Falle eines sowjetischen Angriffs auf Westeuropa sollten sie sich überrollen lassen und hinterrücks Sabotageakte und Guerillaoperationen durchführen. Doch der sowjetische Angriff blieb aus. Was aus den geheimen Strukturen wurde, ist weitgehend unbekannt.
Spuren von Gladio finden sich in Italien. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Strukturen seit den 60er Jahren benutzt wurden, Regierungen an der Macht zu halten. Trotz massiver Behinderung der italienischen Justiz durch Geheimdienste und Behörden gelingt es, die Existenz von Gladio nachzuweisen. 1990 räumt der damalige italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti öffentlich ein, dass Gladio nicht nur in Italien, sondern europaweit existierte und existiert. Es wird umfassende Aufklärung gefordert - passiert ist wenig.
So auch in der Bundesrepublik. Obwohl es Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Gladio und dem Attentat auf das Münchner Oktoberfest von 1980 gibt. Die Ermittlungen werden eingestellt. Die Asservate, die dank neuer, kriminaltechnischer Methoden Hinweise geben könnten, sind mittlerweile vernichtet. Haben Rechtsextremisten Gladio-Strukturen auch in Deutschland benutzt, um ihre politischen Ziele zu verfolgen? Die Frage bleibt offen. Die Wahrheit über Gladio findet sich in den Archiven - unter Verschluss. Nur deren Öffnung könnte Klarheit bringen. Aber bis heute fehlt der politische Wille zur Aufklärung.

"Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren. Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um größere Sicherheit zu bitten. [...] Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann." [Vincenzo Vinciguerra]

Die geheimen Armeen der NATO: http://blip.tv/file/4787556
Interview mit Dr. Daniele Ganser [WE ARE CHANGE Switzerland]: http://wearechange.ch/main/index.php/...

NATO Geheimarmeen - Prof. Daniele Ganser [1:29:03]

Hochgeladen am 16.08.2011
Professor Dr. Daniele Ganser - NATO/GLADIO

Alpenparlament: Wenn der Staat zum Killer wird [41:35]

Veröffentlicht am 30.07.2013
Original-Upload: http://www.alpenparlament.tv/video/in... - herzlichen Dank für Eure Arbeit!

Dr. Daniele Ganser im Gespräch mit Michael Vogt darüber, wie Demokratien zu Staatsterroristen werden.

Daniele Ganser, einer der wenigen Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum, die in Sachen Geheimdienste und deren Rolle im modernen Kriegen Klartext reden, zeichnet ein erschreckendes Bild: Ein durch die NATO und die militärischen Geheimdienste koordiniertes Netzwerk von Geheimarmeen war bis zum Auseinanderfall der Sowjetunion in mehreren westeuropäischen Ländern in schwere Verbrechen verwickelt, darunter Mord, Folter, Staatsstreich und Terror.

Daniele Ganser ist in seiner mehrjährigen Forschungsarbeit auf brisante Dokumente gestoßen: Sie belegen, dass die von den USA angeführte Militärallianz nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Ländern Westeuropas geheime Armeen aufgebaut hat, welche von den Geheimdiensten CIA und MI6 trainiert wurden. Ihr (angebliches) Ziel: im Falle einer sowjetischen Invasion als Guerilla zu kämpfen, um die besetzten Länder wieder zu befreien. Doch als diese Invasion nie eintrat, wurden die Aufgaben erweitert. Gezielt wurden Attentate gegen die eigene Bevölkerung ausgeführt, um Unsicherheit zu erzeugen und den Ruf nach einem starken Staat zu unterstützen. Sowohl die ursprüngliche Planung als auch die antikommunistisch motivierten Verbrechen sind heute der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt.

Und wie der Staat zum Terrorist wird, belegen die jüngsten Enthüllungen zum demnach vom BND veranlassten Anschlag auf das Oktoberfest 1980: Ein Staat wird zum Massenmörder.

Weitere Themen: Warum Friedensforschung? Wie steht es um die Forschungsfreiheit in der Schweiz? Warum Erdöl und Peak Oil, was sind da die neusten Daten? Frage nach abiotischer Erdöltheorie, daß Erdöl aus dem Erdinnern aufsteigt und endlos vorhanden ist, diese Theorie teile ich nicht Frage nach globalem Kampf ums Erdöl, Saudi Arabien, Libyen, Irakkrieg etc NATO, Terror und Bommeleer Prozeß in Luxemburg Terroranschlag in München 1980: Lügt Kramer oder sagt er die Wahrheit?

Exkurs zum Öl: 88 Millionen Fässer Erdöl werden weltweit täglich verbraucht. Das sind 44 Supertanker. Woher kommt das Öl? Wie hat es die europäische Geschichte in den letzten 150 Jahren beeinflußt? Und vor allem: Warum geht es uns jetzt aus? Jetzt werden die Folgen von Europas Erdöl-Abhängigkeit deutlich: vom Beginn der Erdölindustrie über das durch billige Energie angetriebene Wirtschaftswachstum, die Erdölkrisen der 1970er-Jahre und die Hintergründe des andauernden, blutigen Kampfs ums Erdöl bis hin zu den jüngsten Kriegen im Irak und in Libyen. Absoluten Neuigkeitswert hat Gansers Nachweis, daß beim konventionellen Erdöl weltweit bereits 2005 das Fördermaximum erreicht wurde. Für heiße Diskussionen werden auch seine Szenarien zur energiepolitischen Zukunft sorgen: Spitzt sich der globale Kampf ums Erdöl zu?
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www.siper.ch
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Dr. Daniele Ganser
Institutsleiter
SIPER AG
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CH-4053 Basel
+41 61 301 68 20
daniele.ganser@siper.ch
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Lesestoff

Daniele Ganser, Europa im Erdölrausch -- Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit
Daniele Ganser, Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung
Daniele Ganser, Die Kubakrise -- UNO ohne Chance: Verdeckte Kriegsführung und das Scheitern der Weltgemeinschaft 1959-1962

Dr. Daniele Ganser im Gespräch mit Karl-Heinz Hoffman [1:21:27]

Veröffentlicht am 15.03.2014
Am 26. September 1980 riss eine Bombe am Haupteingang des Münchner Oktoberfestes 13 Menschen in den Tod, 211 weitere wurden verletzt. Der Anschlag gilt als der schwerste Terrorakt in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Von den Behörden wurde Gundolf Köhler als Alleintäter für das Attentat verantwortlich gemacht, bei dem er auch selbst starb. Köhler hatte Verbindungen zur neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann. Doch stimmt die offizielle Geschichte? 2004 veröffentlichte der Historiker Daniele Ganser Forschungsergebnisse, die auf eine Verstrickung der NATO-Geheimarmee Gladio hindeuten.

COMPACT ist es gelungen, erstmals überhaupt Karl-Heinz Hoffmann, Gründer der Wehrsportgruppe, und Daniele Ganser zu einem Streitgespräch vor die Kamera zu bitten. Das einmalige und erhellende Video „Täter, Attentäter, Einzeltäter: Rechtsterrorismus und NATO-Geheimarmee Gladio" ist nach der erfolgreichen Welturaufführung in Berlin im Februar jetzt erstmals und exklusiv hier auf COMPACT TV zu sehen.

Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen dieses Gesprächs auf http://www.compact-magazin.com

Gladio - Bommi Baumann Teil 1 [7:53]

Hochgeladen am 20.04.2010
Interview zum Thema Nato-Geheimarmeen und Terrorismus in der BRD während des kalten Krieges. 
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Operation Ajax revisited

Ich habe schon einmal über den Umsturz im Iran 1953 geschrieben:
 »Der größte Einzelerfolg der CIA« (Post, 01.05.2012)
Seither treibt mich die Frage um, wie ein amerikanischer Präsident, der maßgeblich und federführend an dem durch die CIA und den MI6 gesteuerten Militärputsch beteiligt war, zu Ende seiner Amtszeit vor der Gefahr des Militärisch-industriellen Komplexes warnen konnte, wo er sich doch 1953 im Iran selbst die Finger schmutzig gemacht hatte.

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Der Begriff militärisch-industrieller Komplex (MIK) wird in gesellschaftskritischen Analysen zur Beschreibung der engen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Beziehungen zwischen Politikern, Vertretern des Militärs sowie Vertretern der Rüstungsindustrie verwendet. In den USA gelten Denkfabriken, wie zum Beispiel PNAC, als mögliche weitere involvierte Interessengruppe, während in Russland 2012 ein Verteidigungsminister zurücktreten musste weil er versucht hatte, die Allmacht des Komplexes einzuschränken.[1]
Prägung des Begriffs
Das Konzept eines militärisch-industriellen Komplexes wurde 1956 durch den amerikanischen Soziologen Charles Wright Millsunter dem Titel The Power Elite (deutsch: „Die amerikanische Elite: Gesellschaft und Macht in den Vereinigten Staaten“) geprägt. Mills stellt die engen Interessenverbindungen zwischen Militär, Wirtschaft und politischen Eliten im Amerika nach dem Zweiten Weltkrieg dar. Einschlägig ist dabei vor allem das 9. Kapitel „The Military Ascendancy“ (deutsch: „Der Aufstieg des Militärs“). Der Terminus „militärisch-industrieller Komplex“ kommt bei Mills nicht vor. Er spricht vom „military establishment“. Mills sah darin eine ernsthafte Bedrohung für den demokratischen Staatsaufbau und ein Risiko für militärische Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. In der Kritik der Einflussnahme des Militärs auf Wissenschaft und Forschung nennt Mills unter anderem als Beispiel, dass Eisenhower als Ex-General Leiter der Universität von Columbia war.[2] Ausgerechnet Eisenhower hat später die Kritik von Mills aufgegriffen und den Begriff des militärisch-industriellen Komplexes geprägt:
Popularität erlangte der Begriff durch den US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, der in seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA warnte.[3]Eisenhower, der selbst einst Generalstabschef der Armee war, sah wie Mills den militärisch-industriellen Komplex als eine Gefahr für die demokratischen Institutionen und die Demokratie an. Durch die Einwirkung dieses Komplexes auf Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft könne die politische Führung veranlasst werden, Konflikte eher militärisch als politisch lösen zu wollen und damit als verlängerter Arm der Lobby der Rüstungsindustrie agieren:
Ausschnitt aus Eisenhowers Notizen zu seiner Abschiedsrede: "military-industrial complex"
“In the councils of government, we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military-industrial complex. The potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist. We must never let the weight of this combination endanger our liberties or democratic processes. We should take nothing for granted. Only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of defense with our peaceful methods and goals, so that security and liberty may prosper together.”
„Wir in den Institutionen der Regierung müssen uns vor unbefugtem Einfluss – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potenzial für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten nichts als gegeben hinnehmen. Nur wachsame und informierte Bürger können das angemessene Vernetzen der gigantischen industriellen und militärischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, so dass Sicherheit und Freiheit zusammen wachsen und gedeihen können.“[4]
Nach Angaben der Pulitzer-Preisträgern Donald L. Bartlett und James B. Steele hat diese Tendenz in den USA durch den ständigen Druck zur „kleinen“ Regierung zugenommen, da nun originär staatliche Aktivitäten wie militärische Forschung und Waffenentwicklung durch Outsourcing von Unternehmen, sogenannten „Body Shops“, geliefert werden müssen.[3] Sie zeigen die Verflechtung von Unternehmen und Regierung am Beispiel von SAIC (Science Applications International Corporation, heute Leidos) exemplarisch auf und warnen vor der Zunahme an nicht kontrollierbarer Aktivität.[3] 
[Militärisch-industrieller Komplex, Prägung des Begriffs, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2016]
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Dwight D. Eisenhower warnte vor der Militärische-Industriellen Komplexes {1:07}

Dilo Can
Am 21.12.2012 veröffentlicht
Dwight D. Eisenhower Präsident der Vereinigten Staaten in Amerika (1953--1961), warnte bei seiner Abschiedsrede als Präsident im Januar 1961, vor der bedrohlich anwachsenden Macht des Militärische-Industriellen Komplexes und für die resultierenden Gefahren für Freiheit und Demorgratie.


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Das Sykes-Picot-Abkommen vom 16. Mai 1916 war eine geheime Übereinkunft zwischen den Regierungen Großbritanniens und Frankreichs, durch die deren koloniale Interessengebiete im Nahen Osten nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg festgelegt wurden.Das Abkommen wurde im November 1915 von dem französischen Diplomaten François Georges-Picot und dem Engländer Mark Sykes ausgehandelt. Am 3. Januar 1916 wurde ein Entwurf vereinbart,[1] daher wird auch dieses Datum alternativ zum 16. Mai 1916, an dem das Abkommen offiziell geschlossen wurde, genannt. Picot war der deutlich erfahrenere Verhandlungspartner und verstand es, für Frankreich weit mehr als erwartet zu erreichen.[2] 
[Sykes-Picot-Abkommen, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2016]

  • Französisch besetzt.
  • Britisch besetzt.
  • Russisch besetzt.
  • Zone „A“, französisches Protektorat.
  • Zone „B“, britisches Protektorat.
  • Internationale Zone.
Großbritannien wurde die Herrschaft über ein Gebiet zuerkannt, das insgesamt etwa dem heutigen Jordanien, dem Irak und dem Gebiet um Haifaentspricht. Frankreich übernahm die Herrschaft über die Südost-Türkei, den Nordirak, Syrien und den Libanon. Jedes Land konnte die Staatsgrenzen innerhalb seiner Einflusszone frei bestimmen.
Provinzen im Osmanischen Reich 1909. Nach dem 
Sykes-Picot-Abkommen wurden je drei Provinzen
vereinigt, aus denen später die Staaten 
Irak und Syrien

hervorgingen.
Das später Palästina genannte Gebiet wurde unter internationale Verwaltung gestellt. Dieses Gebiet, das in der Folge Anlass zu heftigen Kontroversen sein sollte, hatte folgende Grenzen:
  • Im Osten: vom Toten Meer den Fluss Jordan entlang zum See Genezareth und einige Meilen nördlich des Sees.
  • Im Norden: im Anschluss an die Ostgrenze eine Linie in west-nordwestlicher Richtung, die fast an den Süden von Safed reicht und etwa in der Mitte zwischen Haifa und Tyros auf das Meer stößt.
Das Sykes-Picot-Abkommen stand inhaltlich zur Hussein-McMahon-Korrespondenz der Jahre 1915/16 im Widerspruch. Während in der Korrespondenz den Arabern die Unterstützung Großbritanniens im Falle einer Revolte gegen das Osmanische Reich zugesagt und die Anerkennung einer anschließenden arabischen Unabhängigkeit in Aussicht gestellt wurde, teilten Frankreich und Großbritannien weite Teile des arabischen Territoriums unter sich auf. Allerdings enthielt auch das Sykes-Picot-Abkommen bereits im ersten Paragraphen den Hinweis, dass sowohl Frankreich als auch Großbritannien bereit seien, einen unabhängigen arabischen Staat in den mit A und B markierten Regionen der Landkarte anzuerkennen und zu schützen. Beide Staaten behielten sich aber in ihren Einflusssphären Privilegien vor.[3]
Später wurde das Sykes-Picot-Abkommen erweitert, um Italien und Russlandeinzubinden. Russland sollte Armenien und Teile von Kurdistan erhalten, Italien einige ägäische Inseln (Dodekanes) und eine Einflusssphäre um İzmirin Südwest-Anatolien. Die italienische Präsenz in Kleinasien sowie die Aufteilung der arabischen Länder wurde im Vertrag von Sèvres im Jahre 1920 formell besiegelt. 
[Sykes-Picot-Abkommen, Inhalt, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2016]
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Iran's oil nationalization and takeover of the Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) r...HD Stock Footage {1:57}

CriticalPast
Am 04.06.2014 veröffentlicht
Link to order this clip:
http://www.criticalpast.com/video/656...
Historic Stock Footage Archival and Vintage Video Clips in HD.
Iran's oil nationalization and takeover of the Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) raised at 559th meeting of UN Security Council
59th meeting of UN Security Council at Flushing Meadows, New York. Agenda of the meeting is the Termination of Anglo-Iranian Oil Companies Concession. Council President J.C.Muniz of Brazil, gavels the meeting to order. Representative of UK Gladwyn Jebb addresses the Council. Representatives from various countries make statements regarding the issue. Location: Flushing Meadows New York United States. Date: October 1, 1951.
Visit us at www.CriticalPast.com:
57,000+ broadcast-quality historic clips for immediate download.
Fully digitized and searchable, the CriticalPast collection is one of the largest archival footage collections in the world. All clips are licensed royalty-free, worldwide, in perpetuity. CriticalPast offers immediate downloads of full-resolution HD and SD masters and full-resolution time-coded screeners, 24 hours a day, to serve the needs of broadcast news, TV, film, and publishing professionals worldwide. Still photo images extracted from the vintage footage are also available for immediate download. CriticalPast is your source for imagery of worldwide events, people, and B-roll spanning the 20th century.



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Die Oktoberrevolution von 1917 führte dazu, dass Russlands Ansprüche am Osmanischen Reich verworfen wurden. Die bolschewistische Regierung veröffentlichte daraufhin den Inhalt des geheimen Sykes-Picot-Abkommens am 23. November 1917 in den russischen Tageszeitungen Prawda und Iswestija. Drei Tage später erschien der Inhalt des Abkommens auch in der britischen Tageszeitung The Guardian.[4] Die Veröffentlichung löste große Verärgerung unter den Entente-Mächten und wachsendes Misstrauen bei den Arabern aus, was die Arabische Revolte zusätzlich anstachelte.
Mit der Konferenz von Sanremo vom 19. bis 26. April 1920 und dem Churchill-Weißbuch von 1922 wurden Versuche unternommen, diese Probleme zu lösen. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Palästina ein Teil der ausgenommenen Gebiete war („Syrien westlich des Bezirks von Damaskus“).Die Hauptpunkte des Sykes-Picot-Abkommens wurden in der Konferenz von Sanremo bestätigt, auf der die drei Völkerbundmandate beruhen, die am 24. Juli 1922 ratifiziert wurden.
Nach Ende des Ersten Weltkriegs legte der Vertrag von Sèvres, einer der Pariser Vorortverträge, fest, dass die Unabhängigkeit der ehemals unter osmanischer Herrschaft stehenden arabischen Länder anerkannt würde, wenn diese das „Mandat“ eines Staates akzeptieren würden.[5] Großbritannien erhielt das britische Mandat Mesopotamien auf dem Gebiet des heutigen Irak sowie das Völkerbundsmandat für Palästina, welches den südlichen Teil der osmanischen Provinz Syrien (Syrien, Palästina und Jordanien) umfasste, während Frankreich das Völkerbundmandat für Syrien und Libanon auf dem restlichen Gebiet des osmanischen Syriens (das moderne Syrien, den Libanon und Hatay) zugesprochen wurde.
Vor dem Ersten Weltkrieg hatten noch fünf bis sechs europäische Großmächte ihre Interessen im Nahen Osten verfolgt, teilweise auch gegeneinander. Danach waren Russland, Deutschland und Österreich-Ungarn dazu nicht mehr in der Lage. In der Folge war der gesamte Nahe Osten für mehrere Jahrzehnte uneingeschränkt britisch-französisches Einflussgebiet.[6]
Das Abkommen wird heute als eine Ursache für Konflikte in der Region genannt. Rücksicht auf ethnische und kulturelle Strukturen wurde bei der Grenzziehung nicht genommen.[7] Die Kolonialherren waren nicht in der Lage, eine stabile Ordnung für die dort lebenden Völker zu etablieren. [8] 
[Sykes-Picot-Abkommen, Wirkung, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2016]
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Die britische Anglo-Persian Oil Company (APOC) wurde im April 1909 mit der Entdeckung eines großen Ölfeldes um Masdsched SoleymanIran, gegründet. Es war das erste Unternehmen, das Öl im Nahen Osten förderte. Die APOC wurde nach Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages mit dem Iran 1935 in Anglo-Iranian Oil Company(AIOC) und 1954 nach Abschluss des neuen Konsortialvertrages in British Petroleum Company, der heutigen BP, umbenannt. 
[Anglo-Persian Oil Company, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2016]
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 HauptartikelVerstaatlichung der iranischen Ölindustrie 1951

Ölverstaatlichungsgesetz vom 1. Mai 1951
Der 1933 mit Reza Schah ausgehandelte Konzessionsvertrag hatte im Iran nach dem Zweiten Weltkrieg zu ständiger Kritik geführt. Zur eigentlichen Abadan-Krise kam es unter der Regierung von Premierminister Clement Attlee in den 1950er Jahren. Die Gewinnabführung der internationalen Ölkonzerne an die ölproduzierenden Länder hatte sich durch die Verträge der US-amerikanischen Ölfirmen mit Saudi-Arabien grundlegend verändert. Die amerikanischen Ölkonzerne waren bereit, Saudi-Arabien einen Gewinnanteil von 50 % einzuräumen. Die Konzession zwischen der AIOC und dem iranischen Staat sahen eine Gewinnbeteiligung von lediglich 20 % bis maximal 25 % vor. Nachdem der Vorstand der AIOC es zunächst ablehnte, die Konzession neu zu verhandeln, beschloss das iranische Parlament im März 1951, die im Iran befindlichen Ölanlagen der AIOC mitsamt ihren Beteiligungen zu verstaatlichen. Die parlamentarische Entscheidung zur Verstaatlichung fiel unter Premierminister Hossein Ala am 15. März 1951. Die Ölanlagen der APOC wurden von der neu gegründeten National Iranian Oil Company (NIOC) übernommen und die Ölgeschäfte "auf eigene Rechnung" weitergeführt. Daraufhin reichte Großbritannien eine Klage gegen die iranische Regierung vor dem internationalen Gerichtshof ein, die jedoch abgewiesen wurde. Die Begründung war „Nichtzuständigkeit des Gerichtes“, da das Gericht nur eine Gerichtsbarkeit für Zwischenstaatliche Verträge hatte, es sich hier aber um einen Vertrag zwischen einer Privatgesellschaft, der AIOC, und dem iranischen Staat handelte.
Die britische Regierung hatte sich auch an den UN-Sicherheitsrat gewandt, um eine Lösung des Konflikts zu erreichen. Großbritannien hatte inzwischen ein Embargo gegen den Iran verhängt und den Verkauf und Abtransport iranischen Öls durch eine Blockade des persischen Golfs faktisch unmöglich gemacht. 
[Anglo-Persian Oil Company, Die Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie 1951, Wikipedia]
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64 Jahre später, CIA enthüllt lang verschwiegene Beteiligung am Militärputsch im Iran {23:49}

AcTVism Munich
Am 16.11.2017 veröffentlicht
Dieses Video wurde von The Real News Network produziert und von acTVism Munich auf freiwilliger Basis ins Deutsche übersetzt. Darin spricht Malcolm Byrne -- stellvertretender Direktor des nichtstaatlichen National Security Archive an der George Washington Universität, an der er das Projekt zu Iran-U.S.-Beziehungen des Archivs leitet -- über die langerwarteten und lange verborgenen CIA-Dokumente, die wichtige Details über den Sturz der demokratischen Regierung des Iran 1953 durch die USA und Großbritannien enthalten.
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Beitragsbild Quelle wird hier erwähnt:
http://www.actvism.org/opinions/cia-i... Für die englische Version: https://www.youtube.com/watch?v=wihoB...


Oliver Stones Untold History Of The United States - Iran's part "Operation Ajax" {2:30}

sayeneh
Am 08.01.2013 veröffentlicht
Iran Part of the movie - "Operation Ajax"

The Debate - US 1953 coup in Iran {21:55}

PressTV
Am 19.08.2015 veröffentlicht
It only took almost six decades but in 2013, the US finally confessed: the CIA admitted that it Was Behind Iran’s Coup, finally owning up to its role in the 1953 operation that saw the overthrow of the democratically elected prime minister, Mohammed Mossadegh. Many think the reason behind the enmity between the US and Iran is due to the American embassy incident involving American hostages, but this coup is one the main problems that Iranians will never forget. 
In this addition of the debate, we’ll ask why the US calls Iran a supporter of terrorism when it has committed terrorist acts itself, in addition to coups.
Guests:
- Author & Historian, Webster Griffin Tarpley (WASHINGTON)
- Expert, Wikistrat, Richard Weitz (WASHINGTON)
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Die Abadan-Krise war eine im März 1951 durch Verstaatlichung des iranischen Vermögens der in britischer Hand befindlichen Anglo-Iranian Oil Company (AIOC) ausgelöste Auseinandersetzung um die iranischen Bodenschätze. Die Krise fand erst im Oktober 1954 mit der Zustimmung des iranischen Parlaments zu einem mit Briten und Amerikanern ausgehandelten Konsortialvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren ihr Ende. Die Abadan-Krise führte zum ersten Exil von Schah Mohammad Reza Pahlavi, zum Sturz des iranischen Premierministers Mohammad Mossadegh und zu einer völligen Neuausrichtung der iranischen Politik. Das Ende der Laufzeit dieses sowohl für die westlichen Ölkonzerne wie für Iran so wichtigen Vertrages fiel mit dem Ende der Regentschaft von Schah Mohammad Reza Pahlavi im Jahre 1979 zusammen. 
[Abadan-Krise, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2016] 
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Erst der Sturz der Regierung Mossadegh (→ Hauptartikel: Operation Ajax) und die Neuverhandlung der Konzession führte zu einer Neuaufnahme der Fördertätigkeit. Mit der iranischen Regierung wurde zwischen einem Konsortium internationaler Ölgesellschaften ein Konsortialvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren ausgehandelt. Die Förderung und Verarbeitung sowie der Vertrieb der Ölprodukte waren nun nicht mehr ausschließlich der AIOC vorbehalten. Neben der AOIC waren auch die Shell aus den Niederlanden, die Jersey und weitere kleinere Firmen aus den USA und die Compagnie Francaise de Petroles (CFP) aus Frankreich beteiligt.
Im Rahmen des Konsortialvertrages wurden nach niederländischem Recht mit Sitz im Iran zwei Gesellschaften mit Sitz in London gegründet, die Iranian Oil Exploration and Producing Co. und die Iranian Oil Refining Co.. Diese beiden Firmen gehörten zu 100 % der ebenfalls neu gegründeten Iranian Oil Participants Ltd. mit Sitz in London, deren Anteile sich die im Konsortialvertrag genannten Firmen teilten. Eine weitere neu gegründete Firma mit Sitz in London ist die Iranian Oil Services Ltd., die die technische Ausrüstung für die Ölförderung und Raffinierung liefert. Auch diese Firma gehört zu 100 % den Konsortialpartnern.
Die Gewinne der Gesellschaften wurden zu 50 % an den iranischen Staat abgeführt. Als Entschädigung für die Verstaatlichung und die Aufgabe des Monopols zur Förderung persischen Öls, quasi als Ablösesumme für die Konzession aus dem Jahr 1933, erhielt die AIOC von den Ölgesellschaften des Konsortialvertrages 10 Jahre lang $ 20 Mio. Der iranische Staat zahlte als Entschädigung für die Verstaatlichung der Industrieanlagen der AIOC $ 2,5 Mio. pro Jahr.[10] Nach Abschluss des Vertrages hatte die "alte AIOC" aufgehört zu existieren. Der Name der weiter existierenden Gesellschaft wurde dann auch von AIOC in British Petroleum Company, der heutigen BP, umbenannt.Die NIOC blieb in diesem Abkommen nur für die „non-basic functions“ wie Ausbildung der Mitarbeiter, öffentlicher Transport, Instandhaltung der Straßen, Häuser für die Arbeiter und Angestellten, deren medizinische Versorgung und Sozialdienste verantwortlich. In eigener Regie verblieb der NIOC lediglich der Verkauf der Ölprodukte im Iran, die Ausbeute des kleinen Naft-i-Shah-Ölfeldes und der Betrieb der damit über eine Pipeline verbundenen[11] Raffinerie in Kermanshah.
Ab 1955 stieg die Ölproduktion des Konsortiums von 14,7 Mio. Tonnen im Jahr 1955 auf 76,5 Mio. Tonnen im Jahr 1964 an. Die Einnahmen für den iranischen Staat wuchsen von 32,3 Mio. britische Pfund im Jahr 1955 auf 171,5 Mio. Pfund im Jahr 1964.[12] 
[Anglo-Persian Oil Company, Der Konsortialvertrag von 1954, Wikipedia, abgerufen am 24.07.2016] 
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Operation Ajax (eigentlich TPAJAX, wobei TP für Tudeh-Party und AJAX für den Reiniger „Ajax“ von Colgate-Palmolive steht) bezeichnet eine historische und in ihrer Art für weitere Aktionen beispielgebende CIA/MI6-Operation im August 1953 im Iran, mit der Premierminister Mohammad Mossadegh gestürzt und Fazlollah Zahedi als neuer Premierminister installiert werden sollte. Der Plan wurde am 1. Juli 1953 vom britischen Premierminister Winston Churchill und am 11. Juli 1953 vom amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower genehmigt. Von den beiden Regierungen war ein Budget von $ 285.000 bereitgestellt worden, wobei die Vereinigten Staaten $ 147.000 und Großbritannien $ 137.000 zugesagt hatten. Der Plan basierte auf einer Zusammenarbeit mit prominenten Geistlichen, der Unterstützung der iranischen Armee und einer Mehrheit der Abgeordneten des iranischen Parlaments sowie des Schahs.[1]Die genauen Abläufe sind bis heute nicht eindeutig geklärt, da zahlreiche in den US-amerikanischen und britischen Archiven liegende Akten bis August 2013 unter Verschluss waren und erst seither zugänglich sind. Es ist aber davon auszugehen, dass der ursprüngliche Plan, Mossadegh durch ein Dekret des Schahs abzusetzen und General Zahedi zum neuen Premierminister zu ernennen, zunächst gescheitert ist und Mossadegh, der an seinem Amt festhielt, die weitere Unterstützung der USA hatte, um den Iran vor einer kommunistischen Machtübernahme zu schützen. Erst durch massive Pro-Schah-Demonstrationen im ganzen Land, die von der Geistlichkeit auf Anweisung von Großayatollah Husain Borudscherdi organisiert worden waren, wendete sich die politische Lage und Mossadegh gab auf. 
[Operation AjaxWikipedia, abgerufen am 24.07.2016]
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U.S. and Them: Operation Ajax - Iran and the CIA coup (1/2) {7:27}

Capuchin
Am 15.09.2008 veröffentlicht
Part 2: As nationalism begins to spread through the region the Iranian call to nationalize its oil resources threatens Britains oil interests in Iran and American oil interests around the world.
Britain move to prevent the nationalization and turn to the U.S. for assistance.

U.S. and Them: Operation Ajax - Iran and the CIA coup (2/2) {8:38}

Capuchin
Am 21.09.2008 veröffentlicht
American CIA and British MI6 draw up Operation Ajax. A secret plan to overthrow the democratically elected Iranian Prime Minister Mohammed Mossadeq in order to secure their oil interests and contain Soviet influence.
Sources
Oil, Power and Principle: Iran's Oil Nationalization and Its Aftermath - Mostafa Elm
The Prize: The Epic Quest for Oil, Money and Power - Daniel Yergin
CIA Clandestine Service History, "Overthrow of Premier Mossadeq of Iran,
November 1952-August 1953," March 1954, - Dr. Donald Wilber. (National Security Archive document)
Resurrecting Empire: Western Footprints and America's Perilous Path in the Middle East - Rashid Khalidi
Sowing Crisis: The Cold War and American Dominance in the Middle East - Rashid Khalidi
Legacy of Ashes: The History of the CIA - Tim Weiner
All the Shah's Men: An American Coup and the Roots of Middle East Terror - Stephen Kinzer
A Concise History of the Middle East - Arthur Goldschmidt and Lawrence Davidson

1953 - CIA Overthrow of Iran, Mohammed Mosaddeq {10:17}

911truthncDotOrg
Am 31.01.2010 veröffentlicht
The Secretary of State, John Foster Dulles and his brother Alan, Director of the CIA, decided with Eisenhowers approval, to overthrow Mosaddeq and reinstate the Shah of Iran. The mobs paid by the CIA, and the police and soldiers bribed by the CIA, drove Mosaddeq from office.
The National Security Act of 47 gave us the National Security Council. Never have we had a National Security Council so concerned about the nations security that were always looking for threats and looking how to orchestrate our society to oppose those threats. National Security was invented, almost, in 1947, and now it has become the prime mover of everything we do as measured against something we invented in 1947." 
-- U.S. Navy Admiral Gene La Rocque in PBS Documentary "The Secret Government"

Persian Revolt (1953) {1:31}

British Pathé
Am 13.04.2014 veröffentlicht
Teheran, Iran (Persia) & Rome Airport, Italy.
GV. Teheran street. CU. Pan up Minaret. GV. Shah's Palace. LV. Shah Mohammed Reza Pahlavi and Queen Soraya making way through pressmen at Rome airport, & SV. & SCU. SV. Mossadeq in garden with pressmen. CU. Mossadeq. TS. Mounted troops chasing rioters. TS. Rioters flee, mounted troops chasing rioters. GV. Rioters running across square. MV. Rioters part to let Fatimi through. SV. Fatimi walking through mob. GV. Mob demonstrating for return of Shah, & LV. GV. Rioters in front of building TV. Mob. GV. Demonstrators. AV. Abadan refinery. LV. Refinery, & SV. GV. Line of ships in dock at Abadan. SV. Ship alongside. CU. Name "British Admiral". SV. Stern of ship in dock.

Lessons of History - Coup of 1953 {6:19}

iparand
Am 23.02.2008 veröffentlicht
This is video is about how America intervened in toppling a democratically elected government of Dr. Mossadegh.

CIA involvement in 1953 Iranian coup {4:29}

CNN
Am 23.08.2013 veröffentlicht
Robin Wright on the CIA's newly admitted involvement in the 1953 overthrow of Iranian Prime Minister, Mohammed Mossadegh.

iran 1953 coup and Mossadegh {2:53}

Reza Rezaie
Am 07.03.2016 veröffentlicht