Donnerstag, 31. Dezember 2015

Sitzen die Verfassungsfeinde im Bundestag?

Wenn ich auf die Politik des Jahres 2015 zurückschaue, so kommt mir Vieles surreal vor. Es geht eine große Reihe an neuen Gesetzen aus dem Bundestag, die gegen Verfassung oder Völkerrecht gehen, dass ich immer wieder ungläubig mit dem Kopf schütteln musste. Beim ESM-Vertrag und dem zuletzt beim Syrien-Einsatz der Bundeswehr dachte ich gar an einen Putsch durch unsere gewählten Vertreter. Der ehemalige Thüringer Verfassungsschutzpräsident Helmut Roewer meint in einem Interview: „Wir verlassen im Moment den Rechtsstaat … Die wirkliche Verfassungsfeinde sitzen mittlerweile im Bundestag.“
mehr:
- Sitzen die Verfassungsfeinde im Bundestag? (Martin Bartonitz, Faszination Mensch, 30.12.2015)

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Der Abschuß von KAL 007: Das westliche Narrativ in der Schlacht um die Deutungshoheit

Korean-Air-Lines-Flug 007 war die Flugnummer einer zivilen Boeing 747 der Korean Air Lines, die durch einen Abfangjäger der sowjetischen Luftverteidigung wegen Verletzung des Luftraumes am 1. September 1983 über internationalen Gewässern westlich der Insel Sachalinabgeschossen wurde. Alle 269 Personen an Bord kamen zu Tode. (Korean-Air-Lines-Flug 007, Wikipedia)
Bereits 1978 war Korean-Air-Lines-Flug 902, eine Boeing 707, auf der Polarroute von Paris nach Seoul mit Zwischenstopp in AnchorageAlaska, vom Kurs abgekommen und bei Murmansk in den sowjetischen Luftraum eingedrungen. Der Vorfall, bei dem das Flugzeug von Abfangjägern irrtümlich als Aufklärungsflugzeug vom Typ Boeing RC-135identifiziert, beschossen und zur Notlandung gezwungen wurde, hatte die Schwächen des sowjetischen Luftverteidigungssystems offenbart.[1]Seit 1979 war der Kalte Krieg allmählich wieder akut geworden und die Entspannungsphase der 1970er Jahre beendet.
kommentierender Einschub bezüglich der Verwendung eines »Pseudo-Subjekts«: 

Meinen Patienten werfe ich bei einer solchen Formulierung vor, daß es in diesem Satz nur scheinbar (nämlich von der Grammatik her) ein handelndes Subjekt gibt: in diesem Fall wird der »Kalte Krieg« als »Pseudo-Subjekt« verwendet. Bei dieser Formulierung scheint der Kalte Krieg zu handeln. Der Kalte Krieg kann aber de facto nicht handeln! Er hatte also, wenn man dieser Darstellung folgt, geschlafen oder war besoffen oder hatte sich im Urlaub befunden und fing nun an, wieder wach zu werden und der Menschheit Angst einzujagen. Dieser böse Kalte Krieg, das ist aber überhaupt nicht nett von ihm! Wer da in Wirklichkeit aktiv geworden ist, ist hier nachzulesen:
Able Archer 83: "Um Haaresbreite" (Post, 13.11.2015) 
danach weiter im Text:
Die sowjetische Unterstützung für die Revolutionsregimes in Angola und Nicaragua sowie die Intervention in Afghanistan wurden in den USA als Expansionsbestrebungen der sowjetischen Machthaber gewertet. (Expansionsbetrebungen? Irgendwoher kenne ich das Wort doch aus der jüngeren Vergangenheit…, Kommentar von mir) Unter den Präsidenten Jimmy Carter und Ronald Reagan unterstützten sie daher verstärkt Widerstandsbewegungen in diesen Ländern sowie in Polen. Gründe für die sehr angespannte Lage des Jahres 1983 waren zudem die geplante Aufstellung amerikanischer Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II und Marschflugkörper BGM-109 Tomahawk als Reaktion auf die Stationierung sowjetischer SS-20 in Europa (siehe NATO-Doppelbeschluss) sowie die Strategic Defense Initiative der USA.Die Sowjetunion sah sich durch dieses erhöhte amerikanische Engagement ihrerseits bedroht und bemühte sich unter Staats- und Parteichef Juri Andropow - einem früheren KGB-Vorsitzenden - seit 1981 mit der Operation RJaN verstärkt, vermutete Angriffsvorbereitungen der NATO aufzudecken. Diese wurden auch hinter dem bevorstehenden NATO-Manöver Able Archer 83 und der bisher größten US-Flottenübung im Pazifik, FleetEx '83, gesehen. Im Rahmen von FleetEx '83 waren im April des Jahres wiederholt Aufklärungsflugzeuge der US Navy in den sowjetischen Luftraum eingedrungen. Das hatte zu Ablösungen und Verweisen für verantwortliche sowjetische Offiziere geführt, die dies nicht verhindern konnten.[2] 
Auf der Halbinsel KamtschatkaSachalin und dem angrenzenden Festland lagen zahlreiche sensible militärische Einrichtungen, unter anderem ein Zielgebiet für Tests von Interkontinentalraketen (ICBM) bei Kljutschi. Auch am Tag des Abschusses von Korean-Airlines-Flug 007 befand sich eine RC-135 der US Air Force auf einer ELINT-Mission vor Kamtschatka. Diese sollte die Telemetrie des geplanten Tests einer ICBM vom Typ RS-12M Topol (NATO-Codename SS-25 „Sickle“) überwachen, der nach amerikanischer Auffassung gegen den SALT-II-Vertrag verstieß.[3]  (Korean-Air-Lines-Flug 007, Hintergrund, Wikipedia)

Narrativ (lateinisch narrare „erzählen“) bezeichnet:
  • eine Äußerung, die sich auf etwas Historisches bezieht, die sowohl Inhalt als auch Subtext transportiert und deren Funktion es ist, Erlebtes in bekannte Kategorien zu bringen, siehe Erzählung



Die Einleitung war ein bißchen lang, tut mir leid, aber die Sache ist ja auch ziemlich kompliziert. Jetzt kommt’s:
Es geht um ein Theaterstück für zwei Personen (Supermacht blau gegen Supermacht rot) mit dem Titel:
»Wir wissen’s zwar, tun aber so, als ob wir’s nicht wüßten!«


CDU-Plakat zur Bundestagswahl 1953
[Quelle: WikiCommons]
Während den Spannungen zwischen den beiden Supermächten im Herbst 1983 (Um Haaresbreite) schossen die Sowjets am 1. September 1983 ein südkoreanisches Verkehrsflugzeug der Korean Airlines ab, das unter bis heute noch nicht gänzlich geklärten Umständen in den Luftraum der UdSSR eingedrungen war. Der Abschuss von Flug KAL 007 kostete 269 Menschen das Leben, darunter auch ein US-Kongressabgeordneter, und spielte Reagans Propaganda in die Hände, der zuvor die Sowjetunion als das „Reich des Bösen“ dämonisiert hatte.

Nunmehr berichtet RT über ein vom japanischen Außenministerium freigegebenes Dokument, dem zufolge die USA entgegen der offiziellen Darstellung Kenntnis davon hatten, dass es sich beim als "Akt der Barbarei" und "unmenschlichen Brutalität" bezeichneten Abschuss um ein durch US-Spionageoperationen provoziertes Versehen gehandelt hatte. So hatte dem Dokument zufolge ein hochrangiger US-Beamter zwei Monate nach dem Abschuss Tokyo darüber informiert, dass die Sowjets die Passagiermaschine mit einem US-Spionageflugzeug verwechselten 
(sauberer und unmißverständlich formuliert: die Sowjets hatten die Passagiermaschine mit einem US-Spionageflugzeug verwechselt.). Der US-Beamte kommunizierte auch das Interesse der USA an der Bergung des Flugschreibers des versunkenen Flugzeugs auf geheime Weise.
mehr:
- Japan: USA wussten 1983, dass die Sowjets Flug KAL 007 für ein Spionageflugzeug hielten (Markus Kompa, Telepolis, 25.12.2015)
siehe dazu:
A Cold War Conundrum: The 1983 Soviet War Scare, KAL 007 (Benjamin B. Fisher, CIA, ) 
Moscow did not even acknowledge the incident until September 6, and it delayed an official explanation for three more days. On 9 September, Marshal Ogarkov held a live press conference that ran for two hours.76 The five-star spin doctor's goal was to prove that – 269 innocent victims notwithstanding – the Soviet Union had acted rationally. Ogarkov asserted that the regional air defense unit had identified the aircraft as a US intelligence platform, an RC-135 of the type that routinely performed intelligence operations along a similar fight path. In any event, regardless of whether it was an RC-135 or a 747, he argued, the plane was unquestionably on a US or joint US-Japanese intelligence mission, and the local air defense commander had made the correct decision. The real blame for the tragedy, he insisted, lay with the United States, not the USSR.77
vergleiche die Reaktion der US-Regierung nach dem Abschuß von Iran-Air-Flug 655 (unten!)

- Navy Secretary Lehman and the Maritime Strategy: How NATO Almost Triggered Armageddon (Trowbridge H. Ford, codshit, 12.02.2004)
By this time, Moscow had completely absorbed Operation ABSORB, and Ames had even tipped off the Soviets about the tap on the Moscow telephone cable. (Sontag and Drew, op cit.) Unknown to the West, the Soviets also had 82 nuclear-armed SS-23 missiles in East Germany, and the USSR (Urban, p. 290) under the command of Marshal Nicholai Ogarkov, eager to make amends for shooting down KAL 007. The over-confident contingent to Brixmis in East Germany, the 200 British personnel to insure compliance with the Four-Power Agreement, had overlooked their existence (Ken Connor Ghost Force, p. 430ff., and Urban, pp. 79-80), and their surpirse contribution to an escalating East-West showdown would have been devastating. In sum, KGB Chief Victor Chebrikov knew what he was talking about when he unprecedentedly warned the West to back off from what it had planned on the morning to Palme's assassination. (Christopher Walker, "KGB reveals big swoop on state spies," The Times, March 1, 1986, p. 1) 
  President Reagan's Address to the Nation on the Soviet Attack on a Korean Airliner (KAL 007) [16:47]

Hochgeladen am 23.04.2011
President Reagan's Address to the Nation on the Soviet Attack on a Korean Airliner (KAL 007) on September 5, 1983.

For more information on the ongoing works of President Reagan's Foundation, please visit http://www.reaganfoundation.org
 
aus den Kommentaren:
»Great President. The best so far in my lifetime. RIP President Reagan. Forever missed.«
»Reagan master President. Hail Reagan!«
»See this, this is what a President should be like.«
»And now after 32 years the former Soviet Union got what they wanted - from a Turkish F-16.«
mein Kommentar:
Inzwischen finde ich es gar nicht mehr so lächerlich, daß die Amis einen ehemaligen Schauspieler zum Präsidenten gewählt haben!

President Ronald Reagan - "Evil Empire" Speech [4:36]

Hochgeladen am 17.03.2008
View the full speech here: http://millercenter.org/scripps/archi...

Address to the National Association of Evangelicals in Orlando, Florida that would come to represent Reagan's view of the Soviet Union. Reagan defends America's Judeo-Christian traditions against the Soviet Union's totalitarian leadership and lack of religious faith, expressing his belief that these differences are at the heart of the fight between the two nations. 



Iran-Air-Flug 655 (IR655) war ein Linienflug der Iran Air von Teheranüber Bandar AbbasIran nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Am 3. Juli 1988 wurde diese Route von einem Airbus A300B2mit der Kennnummer EP-IBU geflogen. Die Maschine wurde auf der zweiten Teilstrecke des Fluges über dem Persischen Golf nahe Qeschmvom US-Kriegsschiff USS Vincennes (CG-49) abgeschossen, wobei alle 290 Menschen an Bord getötet wurden. Nach Angaben der US-Regierung war das Flugzeug von der Schiffscrew als eine angreifende, feindliche F-14 Tomcat identifiziert worden. (Iran-Air-Flug 655, Wikipedia)
Der Vorfall löste internationale Proteste aus. Der Iran bezeichnete ihn als „barbarischen Akt“; die iranische Regierung vertritt bis heute die Ansicht, dass die Maschine absichtlich abgeschossen wurde, obwohl klar gewesen sei, dass es sich um ein ziviles Verkehrsflugzeug handelte.Der damalige US-Vize-Präsident George H. W. Bush verteidigte sein Militär vor den Vereinten Nationen, indem er sagte, dass es ein Zwischenfall in Kriegszeiten gewesen sei; die Crew an Bord der USS Vincennes habe der vorliegenden Situation angemessen gehandelt. Er lehnte es ab, sich im Namen der Vereinigten Staaten für den Abschuss zu entschuldigen.1996 kamen die Vereinigten Staaten und der Iran vor dem internationalen Gerichtshof überein, dass die USA eine Entschädigungszahlung von 61,8 Mio. USD leisten würden. Dessen ungeachtet haben die USA nie die formelle Verantwortung für den Vorfall übernommen oder sich gegenüber dem Iran entschuldigt.[2] Iran-Air-Flug 655, Diplomatische Konsequenzen (Wikipedia, Hervorhebung von mir)
mein Kommentar:
Es ist nur »Barbarei«, wenn’s die anderen machen. Wir sind die Guten und dürfen uns auch mal irren!Und wenn wir die Guten sind, dürfen wir Euch auch mal provozieren. Aber Eure Irtümer haben keinerlei Zusammenhang mit unseren Provokationen!

zum geschichtlichen Hintergrund:
- Täuschung - Die Methode Reagan, Ressourcenkriege und medial vemittelte Feindbilder (Post, 14.05.2015)
- Russland in Atem halten – USA verkaufen ihre expansionistischen Bestrebungen als Angst (Post, 27.11.2015)

zu Hypnose und Propaganda:

Now You See Me: Atlas's Interrogation [1:14]

Veröffentlicht am 01.09.2013
Atlas: "First rule of magic: Always be the smartest guy in the room."
I do not own this video.

Bernays war Pionier in der Anwendung von Forschungsergebnissen der noch jungen Psychologie und Sozialwissenschaftenin der angewandten Öffentlichkeitsarbeit. Seine Erfolge in der Öffentlichkeitsarbeit halfen, die Psychoanalyse Freuds in den Vereinigten Staaten von Amerika zu popularisieren. Das Freudsche Menschenbild ist grundlegend für Bernays Wirken und Argumentation: Der Mensch ist ein irrationales, von unbewussten Triebimpulsen motiviertes Wesen, das notwendig kultureller Bändigung und Steuerung bedarf. Dies gilt insbesondere für die Psychologie der Masse. Auf dieser Grundlage entwickelte er Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung auf Basis damals aktueller Erkenntnisse der Massenpsychologie. Bernays argumentierte:
„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“
Er bezeichnete diese auf Wissenschaft basierende Technik der Meinungsformung als engineering of consent (sinngemäß: Technik zur Herstellung von Zustimmung und Konsens). Bernays wohl bekanntestes Buch Propaganda beginnt mit dem Kapitel Organising Chaos und den Worten:
„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“ Edward Bernays, Theoretische Grundlagen (Wikipedia)
Daniel Atlas Intro Scene - Now You See Me [3:45]

Veröffentlicht am 05.06.2013
Dave Franco who plays Jack Wilder in the film performs his first magic trick as The Sleight.
Now You See Me - Releasing in India on 7th June.

- Schlaglichter auf das Great Game - »The more you look, the less you see« (Post 27.12.2015)
Es geht nicht um Wahrheit, es geht nicht um Moral, es geht um Zeitvorsprung (Post 27.12.2015)
- Unsere Welt besteht aus Geschichten (Post 17.12.2015)
- Gabriele Krone-Schmalz bei Frank Elstner über Ukraine, Militärbeobachter in Zivil und die Notwendigkeit eines sauberen Journalismus (Post, 24.11.2014)
- Wozu brauchen wir eigentlich Führung? (Post, 31.12.2015)
Zitate Gabriele Krone-Schmalz (aus dem Video vom Gespräch mit Frank Elstner):
»Das macht mir insofern Sorge: Wenn Menschen nicht mehr glauben, was in den Medien informiert wird, wenn Menschen auch Politikern nicht mehr glauben, dann fliegt uns unser wunderschönes System Demokratie früher oder später um die Ohren.« (Video ab 8:00)
kommentierender Einschub:
Das letzte Zitat von Gabriele Krone-Schmalz kann man so und so verstehen. Es muß allerdings nicht unbedingt auf die Integrität der Journaille abzielen. Wenn ich den Satz ganz streng interpretiere, müssen Journalisten nur so arbeiten, daß man ihnen glaubt!
»Es wäre ein Leichtes gewesen – Mitte-Ende vergangenen Jahres –, als es um das EU-Assoziierungsabkommen ging, ich sag’ mal platt, Brüssel, Kiew und Moskau an einen Tisch zu setzen, und das haben ja auch einige gewollt, aber einige eben nicht. Und deshalb sind wir heute da, wo wir eben sind. Das wäre mit Sicherheit vermeidbar gewesen.« (Video ab 11:00)
»Es ist nicht sehr intelligent, dieses Land dazu zu bringen, sich zwischen West und Ost entscheiden zu müssen. Dafür sind die wirtschaftlichen Bindungen zu Rußland viel zu massiv.« (Video 11:40)
»Ich versuche einfach das, was ich weiß und das, was ich recherchiere […], die Dinge zu verbreiten, so gut es geht und versuche […] auch mal Journalismus dazu zu nutzen, zu deeskalieren, ein bißchen gelassener den Blick und vor allen Dingen nicht einseitig den Blick. Es gibt Interessen auf der einen, und es gibt Interessen auf der anderen Seite. Und manche Dinge sind so simpel. Dieses Genfer Abkommen zum Beispiel. Warum gehen nicht Herr Obama und Herr Putin zusammen in die Ukraine und sagen: ›So, und die werden entwaffnet, Kiew drumherum und die werden entwaffnet in der Ostukraine. Das wär’ doch mal ein Zeichen…« (Video 12:20)
Wobei man sowieso nie die Chance bekam, irgendetwas zu verstehen. (aus der Kritik zu Die Unfassbaren - Now You See Me, Kai Mihm, epd film, 01.07.2013, der erste Satz des Artikels [Woody Harrelson und Jesse Eisenberg als diebische Magier führen Mark Ruffalo an der Nase herum.] ist schon mal grundfalsch!)
mein Kommentar:
Quelle: Hypnose (Hypnose-Energiezentrum)
Entspannen Sie sich, wir sind die Guten!
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Quelle: Gesund und erholsam schlafen: Der Schlaf-Guide
(Men’s Health)
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Freiheit und Demokratie!
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zuletzt aktualisiert am 06.01.2016

Dienstag, 29. Dezember 2015

Versteckte Dateien und Ordner in Mac OS X anzeigen lassen

In den Ordnern von OS X verstecken sich überall im Finder normalerweise nicht sichtbare Dateien und Verzeichnisse. Auch viele Bestandteile des Betriebssystems (insbesondere die UNIX-Basis) werden im Finder nicht angezeigt und werden versteckt. Dateien und Ordner, deren Namen mit einem Punkt starten, werden von OS X zum Beispiel standardmässig versteckt. Auch gibt es weitere Möglichkeiten, Dateien und Verzeichnisse im Finder zu verstecken.
mehr:
- Versteckte Dateien und Ordner in OS X anzeigen lassen (Macprime, 16.07.2014)

Sonntag, 27. Dezember 2015

Obama: Lahme Ente? von wegen!

US-Präsident Barack Obama muss sich nach den Zwischenwahlen auf gestärkte Republikaner einstellen – das ist mittlerweile in den USA eher die Regel als die Ausnahme. So gingen seine Vorgänger damit um. 

Politik in den USA dürfte nach den Zwischenwahlen am Dienstag noch komplizierter werden. Im 114. Kongress, der sich am 3. Januar konstituieren soll, dürften die Republikaner eine stärkere Rolle spielen. Sollte sich die Demoskopenzunft nicht blamiert haben, regiert die "Grand Old Party" künftig auch den Senat. Das Repräsentantenhaus, die untere Kongresskammer, wird bereits seit den Zwischenwahlen des Jahres 2010 von ihnen dominiert. Für Barack Obama wären dies schlechte Nachrichten. Von einer zweijährigen "Lame-Duck-Session", einer Restzeit im Präsidentenamt bis Januar 2017 als weitgehend handlungsunfähige "lahme Ente", ist die Rede. Schon im derzeit geteilten Kongress schwand für seine Demokraten zunehmend die Chance, Gesetze durchzubringen, weil das Repräsentantenhaus sich bei entsprechenden Initiativen des Senats querstellte. Umgekehrt blockte der Senat die Vorstöße der republikanischen Abgeordnetenmehrheit. Gleichwohl ist seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die "geteilte Macht" in den USA eher die Regel als die Ausnahme. Die Wähler tendieren dazu, einen "roten" (republikanischen) Präsidenten von einem "blauen" (demokratischen) Kongress ausbalancieren zu lassen – und umgekehrt. Präsidenten beider Parteien haben aus der Not eine Tugend gemacht und oft erfolgreich mit Parlamenten der anderen Farbe kooperiert.
mehr:
- Kongresswahlen: Jetzt wird Obama wirklich zur lahmen Ente (Ansgar Graw, Die Welt, 04.11.2014)

An Embarrassing Moment For Obama. [3:13]


Veröffentlicht am 29.05.2013
The Rachel Maddow Show: MEDEA BENJAMIN.
An embarrassing moment for Obama: 23 May 2013.
MEDEA BENJAMIN: An American political activist, co-founding Code Pink.

OBAMA GETS OWNED BY A CNN REPORTER - "YOU ARE A LAME DUCK" [2:08]

Veröffentlicht am 13.11.2014
OBAMA SUCKS!!!!!!!
IMPEACH THE MUSLIM TERRORIST!
WORST (WANNA-BE) PRESIDENT EVER!

Obama jokes about lame-duck presidency at 'Nerd Prom' [1:30]

Veröffentlicht am 26.04.2015
President Obama welcomed White House Correspondents' Dinner attendees with a satirical montage and jokes poking fun at the final chapter of his term.

- Obama als Entertainer: Lahme Ente, funny Man (Reuters, SPON, 15.03.2015)

Steven Spielberg's "Obama" [1:56]


Veröffentlicht am 27.04.2013
Created for the 2013 White House Correspondents Dinner

Obama At DC Correspondents Dinner 2015 - Full Video [22:20]

Veröffentlicht am 25.04.2015
President Barack Obama cracks jokes at the 2015 Washington Correspondents Dinner.

- Obama im Endspurt: "Lahme Ente" wird flügge (Oliver Grimm, die Presse, 18.07.2015)
Der heurige Sommer ist bisher der vermutlich beste, den US-Präsident Barack Obama seit seinem Einzug ins Weiße Haus hatte. Er begann in der letzten Juniwoche mit zwei Urteilen des Supreme Court. Zunächst bestätigte das Höchstgericht die Verfassungsmäßigkeit einer wesentlichen Bestimmung des Affordable Care Acts, also der den Spitznamen Obamacare tragenden, vor fünf Jahren eingeführten allgemeinen Versicherungspflicht.

Nachdem somit der wohl letzte juristische Angriff der Republikaner auf Obamas wichtigste innenpolitische Reform mit sechs zu drei Stimmen abgeschmettert worden war, erklärte der Gerichtshof tags darauf die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare für landesweit rechtens. Am Abend jenes 26. Juni erstrahlte das Weiße Haus, von Scheinwerfern illuminiert, in den Farben des Regenbogens.

Der vorletzte Sommer in der Ära Obama bringt dem Präsidenten jedoch auch außenpolitische Genugtuung. Vergangenen Dienstag schaffte sein unermüdlicher Außenminister John Kerry nach mehr als zwei Wochen zäher Verhandlungen im Wiener Hotel Coburg einen bedeutsamen Durchbruch im Verhältnis zum bisherigen Erzfeind Iran. Morgen, Montag, eröffnen die USA und Kuba nach mehr als einem halben Jahrhundert erstmals wieder normale diplomatische Beziehungen, wenn Kerry seinen Amtskollegen Bruno Rodriguez im State Department empfängt. Die kubanische Flagge wird erstmals seit 54 Jahren über der Botschaft in Washington flattern.

Keine „Lahme Ente“: Obama legt sich mit Republikanern an (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 11.08.2015)
Obama hat auf einer Reihe wichtiger Felder, die innen-, aber vor allem auch außenpolitische Relevanz haben, bemerkenswerte Duftmarken gesetzt. Mehr als fünfzig Jahre nach der Kuba-Krise, als beide Länder ihre diplomatischen Beziehungen kappten, kündigten Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro im April die Aufnahme diplomatischer Beziehungen an. Auch zu der von Obama seit langem avisierten Schließung des Gefangenenlagers in Guantánamo wird es wohl bald kommen. Damit nicht genug.

- USA: Die lahme Ente hebt ab (Jörg Lau, ZEIT Online, 13.08.2015)
Obama verkündet: Die Erfahrung von Rassenhass, Kolonialismus und Imperialismus kann die Rückständigkeit von heute nicht erklären, die Afrikas Jugend übers Meer nach Europa und Amerika treibt. Ihr gehört zur selben Welt wie wir. Ihr könnt es schaffen. Schaut mich an! Akzeptiert nicht, wenn eure korrupten Führer sich auf die Schuld des Westens und die "andere Kultur" Afrikas herausreden, um euch kleinzuhalten.

Kenias superreicher Präsident Uhuru Kenyatta lächelte dazu – süßsäuerlich.

Das war nicht der einzige Moment der jüngsten Zeit, in dem plötzlich der Hoffnungsträger Obama wieder auftauchte, eine Gestalt, die man schon fast vergessen hatte – und die vom Präsidenten Obama scheinbar schon zu Grabe getragen worden war. Zu gespalten das Land, zu chaotisch die Weltlage, zu sehr Amerika durch Kriege überdehnt und ausgelaugt, als dass dieser Präsident noch würde gestalten können. So sah es vor einem Jahr aus.

- Barack Obama: Der Mythos von der lahmen Ente (Stephan Bierling, Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2015)
Und doch unterschätzen diese Beobachter mit ihrer Fixierung auf parlamentarische Mehrheiten die Gestaltungsmöglichkeiten des Präsidenten. Zwei mächtige Triebkräfte lassen einen Amtsinhaber in seinen letzten Regierungsjahren nämlich aussenpolitisch besonders aktiv werden: Er muss keinen Wahlkampf mehr bestreiten, und er kann am eigenen Vermächtnis arbeiten.

Jeder neue Präsident will zwei Dinge erreichen: wiedergewählt werden und eine möglichst grosse Mehrheit im Kongress erringen. Diesen Zielen wird fast die gesamte politische Strategie in den ersten Amtsjahren untergeordnet. Dazu muss der Präsident populäre Massnahmen ergreifen und auf die Wünsche der Abgeordneten seiner Partei sowie der ihn tragenden Interessengruppen Rücksicht nehmen.

Da Kongresswahlen alle zwei Jahre stattfinden und der Präsident nur einmal wiedergewählt werden darf, ist er erst in seinen letzten 26 Amtsmonaten wirklich frei. Jetzt ist es ihm möglich, sich eigenständiger zu positionieren. Zudem kann er durch mutige Initiativen an seinem Bild bei den Historikern feilen. Gerade die Aussenpolitik, wo ein Präsident auch ohne Mitwirken des Kongresses viel zu bewegen vermag, bietet sich für die eigene Nachlassgestaltung an.
- Obama - eine lahme Ente? (Heiner Hug, Journal21.ch, 24.08.2015)
Die Amerikaner sind eigentlich an allem schuld. Sie wollen Russland strangulieren und riskieren einen grossen Krieg. Die USA sind schuld an der Flüchtlingsmisere im Mittelmeer, am Krieg in Syrien und im Irak, am Auseinanderbrechen Libyens und am Erstarken des „Islamischen Staats“.

Dass die Flut von Zuschriften zum grossen Teil gesteuert ist, nicht nur von St. Petersburg aus, wissen wir: oft gleicher Tenor, gleiche Formulierungen, gleiche Hetze.
mein Kommentar:
Junge, Du bist auf einem Auge blind! Genauso, wie Du’s der russischen Troll-Armee unterstellst, werden wir von unseren Qualitäts-Leitmedien ständig mit der gleichen antirussischen Interpretations-Maschinerie zugeballert!

Prof. Zbigniew Brzezinski (ohne Maske) über die Ukraine, Krim, Russland und China [24:27]


Veröffentlicht am 21.12.2014
Zbigniew Brzezinski (Sommer 2014) im Gespräch über den Ukraine(krieg), die Krim, Russland und China.
Es wird der Einfluss der USA in der Ukraine verdeutlicht und "der Plan" der USA, China gegen Russland auszuspielen.
Ebenfalls wird auf die Preisentwicklung des Erdöls eingegangen und die wirtschaftliche Isolation Russlands.
Alles in allem, ein Recht informatives Gespräch.
Da die Übersetzung und Erstellung des Videos Zeit in anspruch genommen hat und sollte dies Jemanden etwas wert sein so würde ich mich über eine Spende, egal welcher Höhe freuen:
https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr...
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=oyV-R...

Putin spricht Klartext! | Wer ist der wahre Aggressor?

Veröffentlicht am 21.12.2014

Michael Moore on Where to Invade Next: Reel Pieces with Annette Insdorf [1:03:12]
Veröffentlicht am 03.12.2015
From Roger and Me (1989) to the Oscar-winning Bowling for Columbine (2002), Michael Moore's work has been entertaining, satirizing and provoking. Where to Invade Next ​is an expansive, rib-tickling and subversive comedy in which Moore, playing the role of “invader,” visits nine​ nations to learn how the U.S. could improve its own prospects. It turns out the solutions to America’s most entrenched problems already exist in the world: ​they’re just waiting to be co-opted.

Putin redet Klartext - NATO bereits in der Ukraine 27.1.15 [1:55]

Veröffentlicht am 26.01.2015
Antikrieg TV

Obamas Drohung?! Russland soll sich unterwerfen oder zahlt einen hohen Preis! Putins Antwort dazu [2:44]

Veröffentlicht am 10.02.2015
10.02.2015:Barack Obamas Ziel ist, das sich Russland der USA unterwerfen um dann als "Partner" gemeinsam den "Herausforderungen" der Welt zu stellen! Da sich Russland aber unglücklicherweise dem nicht fügt, ist diese Situation nicht nur schlecht für Russland sondern für die ganze +++"Welt"+++!Wir können das Problem nicht nur einfach mit Herausreden lösen. Daher wird Russland einen hohen Preis zahlen! +ZEICHEN STEHEN AUF KRIEG+ Putins Antwort ist klar und deutlich am Ende des Videos!

Putin: Unser Hauptproblem mit den USA - sie wissen immer besser als wir, was für Russland gut ist [24:15]

Veröffentlicht am 20.06.2015
19 Juni 2015. Russischer Staatspräsident Wladimir Putin erläutert beim Petersburger Wirtschaftsforum die Frage, welche Probleme Russland aktuell und generell mit den USA hat. Putin spricht auch die Themen Ukraine-Krise, China, Europa, globale Weltordnung, Geopolitik und andere an. Ausschnitte. 
Deutsche Übersetzung der Kanal Putinversteher: https://www.youtube.com/channel/UCd2B...

Michael Moore Puts Obama’s Legacy In Sad, Simple Terms [6:41]

Veröffentlicht am 13.09.2014
"Political documentarian Michael Moore has repeatedly expressed his frustrations with President Obama, but this week he really stuck the knife in, saying in an interview that Obama will be remembered as the first black president and “that’s it.”
Moore spoke with The Hollywood Reporter at the Toronto Film Festival (which Moore attended to celebrate the 25th anniversary of Roger & Me) and said that despite what Obama may have claimed in 2012, he “did not save Detroit.” Moore admitted that while Obama’s done many good things, “he’s been a huge disappointment.”"* The Young Turks host Cenk Uygur breaks it down.

*Read more here from Josh Feldman / Mediaite:
http://www.mediaite.com/online/michae...