Sonntag, 27. Dezember 2015

Libyen, die Lüge vom Volksaufstand und die westlichen Werte

Am 15.4.2011 erschien in mehreren großen Tageszeitungen eine Erklärung der Staatsführer Frankreichs, Großbritanniens und der USA, in der es u.a. hieß:
“Wir dürfen niemals die Gründe vergessen, aus denen heraus die internationale Gemeinschaft gezwungen wurde, Stellung zu beziehen. Als Libyen im Chaos versank, welches Oberst Muammar el-Gaddafi durch den Angriff auf sein eigenes Volk herbei führte, rief die Arabische Liga zum Handeln auf. Die libysche Opposition bat uns zu helfen. Und das libysche Volk schaut auf die Welt in der Stunde der Not. In einer historischen Resolution ermächtigte der UN-Sicherheitsrat zu allen erforderlichen Maßnahmen, um das libysche Volk vor den Attacken zu schützen. Durch unverzügliches Handeln unserer Länder, gemeinsam mit einer internationalen Koalition, wurde der Vormarsch der Gaddafi-Streitkräfte gestoppt und ein Blutbad verhindert, welches über die eingeschlossenen Bewohner von Benghazi gekommen wäre. Zehntausende von Leben wurden gerettet. Aber das libysche Volk leidet weiter unter dem furchtbaren Horror durch Gadaffi, Tag für Tag. Seine Raketen und Granaten regnen herunter auf wehrlose Zivilisten in Ajdabiya. Die Innenstadt von Misurata ist vollständig eingeschlossen, weil Gadaffi versucht, die Bevölkerung zu unterwerfen. Die Beweise für Verschleppungen und Gewalt wachsen täglich. … Es ist unvorstellbar, dass Libyen eine Zukunft unter Gaddafi haben könnte. Es ist undenkbar, dass jemand, der sein eigenes Volk massakrieren wollte, eine Rolle in einer künftigen Regierung spielt.” [1]
Sollte der Leser jemals wieder eine Stellungnahme ähnlich dieser – und es ist völlig egal um welches Land es dabei geht – zu lesen oder zu hören bekommen, kann er mit Sicherheit davon ausgehen, dass er belogen wird – so wie die Menschen auch hier belogen wurden!

Schon allein durch die Rhetorik ist die Propaganda erkennbar, die nur Eines will: Interessendurchsetzung, mit allen Mitteln, auch mit Krieg, vor allem mit Krieg. Natürlich muss man wissen, wie Propaganda in unseren Köpfen ankommt und verarbeitet (psychologische Betrachtung) und auf welche Art sie vermittelt wird (Betrachtung der Methoden). Über sie sollen die Menschen reif geschossen werden, um für fremde Interessen zu handeln oder wenigstens in Starre zu verharren. Es geht um zu weckende Instinkte, nicht um Wahrheit, die angestachelten Emotionen sollen den kritisch nachfragenden Blick verhindern. Hier eine Kurzanalyse des propagandistischen Machwerks, das von drei Staatsmännern vorgetragen wurde.

Mehr oder weniger werden wir uns nachfolgend mit all den vorgebrachten Lügen und Verleumdungen der Repräsentanten westlicher Demokratien beschäftigen. Zuvor aber noch Eines: Es wird in den Artikeln über Libyen keine Verteufelung von Menschen geben – und ebenso keine Heiligsprechung. Menschliches Verhalten ist komplex, veränderlich in der Zeit und den Gegebenheiten – und deshalb mit der Gut-Böse-Diktion nicht ansatzweise zu verstehen oder gar zu bewerten. Deshalb auch verbietet sich mir die arrogante Anmaßung, Muammar al-Gaddafis Libyen wäre ein diktatorischer Unrechstsstaat gewesen. Der Schwerpunkt der Analyse wird dabei auf die Zeit unmittelbar vor, während und nach dem Beginn des Aufstandes gelegt.
mehr:
- Libyen und die Lüge vom Volksaufstand (Peter Frey, Peds Ansichten, 27.12.2015)
siehe auch:
Libyen: Flughafen angegriffen (junge Welt, 17.08.2019)
Libyen im Proxy-War-Milizen-Schlamassel (Thomas Pany, Telepolis, 06.08.2019)
Wüstenflüsse, wie ein Diktator verrückt wird, westliche Werte und ein moderater Moderator (Post, 23.07.2016)

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Die Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates ist eine Resolution, die der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner 6498. Sitzung am Abend des 17. März 2011 mit zehn Befürwortern und fünf Enthaltungen verabschiedete. Der Sicherheitsrat reagierte damit auf die sich verschärfende Situation des Bürgerkriegs in Libyen.
[Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates, abgerufen am 17.08.2019]


Zum „Schutz der Zivilbevölkerung“, so sagte man, verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Resolution 1973. Damit war ein Angriff auf Libyen offiziell legitimiert. Gaddafi sagte in einer Rede, dass die UN-Resolution nur dann gültig sei, wenn zwei oder mehrere Länder in Konflikt miteinander stünden.
Dies sei in Libyen nicht der Fall, es handle sich um eine innere Angelegenheit, in die sich das Ausland nicht einmischen dürfe (Youtube-Video hier). Falls Gaddafi mit seiner Aussage richtig liegt, war der Angriff auf Libyen völkerrechtswidrig.
Dies wurde unter anderem von Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg, eindeutig bestätigt. Auch die russische Regierung bezeichnete den Einsatz in Libyen später als Kriegsverbrechen.
Frankreich, Großbritannien und die USA führten ab März 2011 dennoch monatelang Luftangriffe auf libysche Sicherheitskräfte durch. Im August nahmen sogenannte Rebellen mit Hilfe der alliierten Luftwaffen die Hauptstadt Tripolis ein. Zwei Monate später wurde Sirte eingenommen und Gaddafi ermordet. 
Im Krieg gegen Libyen starben Tausende, darunter auch zahlreiche Zivilisten. Russlands damaliger Premierminister Putin sprach von einem „Kreuzzug“ des Westens in Libyen. Ferner warf er der NATO vor, dass man tatsächlich nur einen Regime Change herbeiführen wollte, statt Zivilisten zu retten.
[20.10.2011: Die Ermordung von Muammar al-Gaddafi, Bürgender, Gegenfrage, 20.10.2018]

Unter Libyens Wüste lagern gewaltige Süßwasserreserven unterhalb einer Tiefe von etwa 300 m, die bereits in den 50er Jahren bei Ölbohrungen entdeckt wurden. Der Nubische Aquifer, der eiszeitliches Wasser enthält, erstreckt sich über Ägypten, Libyen, Sudan und Tschad und ist das größte fossile Frischwasserreservoir der Welt. Inzwischen wird das Wasser aus vier Becken, die im Westen und im Osten Libyens liegen, gefördert. Über ein fast 4.000 km langes Rohrsystem werden die libyschen Küstenstädte mit Trinkwasser versorgt. 1984 startete unter Gaddafi dieses mindestens 30 Mrd. Dollar teure „Great Man Made River-Projekt“ (GMMRP). Durch die 4 m hohen Stahlbetonrohre werden täglich etwa 6,5 Mio. m³ Wasser transportiert. Die libyschen Wasservorräte betragen 37.500 km³, von denen etwa 10.000 bis 12.000 km³ abpumpbar sind. (www.zeit.de, Sahara-Wasser für Libyens Küste, 27.12.10) Um eine Vorstellung von der Dimension zu bekommen, wie groß die Menge des brauchbaren Frischwassers ist, hier ein Vergleich: Es würde einen Bassin der Fläche der Bundesrepublik Deutschland mit einer Tiefe von 33 m füllen. Bei einem Verkaufspreis von 2 Euro pro m³ Wasser, errechnet sich ein Marktwert von 24 Billionen Euro für das abpumpbare Wasser. Da die Förderkosten pro m³ lediglich bei 25 Cent liegen sollen, ergäbe sich eine immense Gewinnspanne. Die drei französischen Konzerne Veolia, Suez-Ondeo und SAUR beherrschen 40 Prozent des Weltwassermarktes. (Vgl. Kurswechsel, arte, 22.3.11) Die „drei Schwestern“ sind also besser aufgestellt als andere Firmen, wenn es um die Privatisierung und den Export des kostbaren Nasses käme. Nach Berechnungen des „UN-Zentrums für Umwelt und Entwicklung für die arabische Region und Europa“ (Cedare) in Kairo reichen die libyschen Wasservorräte bei gleich bleibendem Verbrauch noch 4.860 Jahre. (Zeit.de, 27.12.10) Geplant ist auch, das Wasser für die Wüstenbewässerung einzusetzen, um Libyen unabhängig von Lebensmitteleinfuhren zu machen und landwirtschaftliche Güter zu exportieren.
(http://de.wikipedia.org)
Übrigens: Der deutsche Siemens-Konzern rühmt sich auf seiner Website: „Siemens ist am Wasserversorgungsprojekt 'Great man-made River', dem größten Projekt in Libyens Geschichte und dem größten Stromerzeugungs- und -verteilungsprojekt überhaupt, maßgeblich beteiligt.“
(www.siemens.com/about/de/weltweit/libyan_arab_jamahiriya_1343893.htm, gelesen am 7.6.11)
[Krieg gegen Libyen – Ursachen, Motive und Folgen, Lühr Henken, Berlin, ist einer der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag. Dem vorliegenden Manuskript liegt ein Vortrag zu Grunde, den der Autor am 8. Juni in Düsseldorf gehalten hat., AG Friedensforschung]


Nirgends wird es geschrieben, nirgends wird es gesagt, wer die wahren Verantwortlichen für das Drama sind, das sich nicht nur in Libyen selbst, sondern auch in der Sahara und auf dem Mittelmeer abspielt. Dabei weiß es jeder: Hätte es 2011 den Krieg gegen Libyen nicht gegeben und hätten Nato-Bomben den libyschen Staat nicht zerstört, gäbe es heute keine Massenflucht von Migranten, die vor allem aus Schwarzafrika stammen und über das Mittelmeer nach Europa wollen.
Daneben unterstützte die libysche Regierung bis 2011 viele Projekte in den angrenzenden Sahelländern Mali und Niger, wie zum Beispiel mobile Schulen für Beduinenkinder. Projekte, an deren Fortführung der Westen, der heute in diesen Ländern den Ton angibt, überhaupt kein Interesse hat. Ihm geht es darum, das neoliberale Projekt voranzubringen, um sich die Bodenschätze dieser Länder, man denke nur an das Gold in Mali oder das Uran im Niger, in bester neokolonialer Manier anzueignen.
Selbstverständlich ist auch das Eisenbahnprojekt, das Schwarzafrika durch die Sahara mit der Mittelmeerküste verbinden sollte, seit 2011 Geschichte. Diese Anbindung Schwarzafrikas an die Häfen des Mittelmeeres hätte die afrikanischen Länder wirtschaftlich wirklich ein gutes Stück vorangebracht. Nicht umsonst erfreute sich Gaddafi in den subsaharischen Ländern großer Beliebtheit und war dort das Entsetzen über seinen Sturz besonders groß. Dank des Krieges wurden auch Projekte wie Desertec eingestellt, das in der Sahara erzeugten Öko-Solarstrom über Unterseekabel von Libyen aus nach Italien hätte bringen sollen. Alles, was der Westen afrikanischen Ländern nun anzubieten hat, läuft über die neoliberale Schiene und dient dazu, die ärmsten Länder der Welt weiter auszubeuten.
Hoffnungslos verheddern sich die heute gnadenlos vom Westen abhängigen Regierungen der bitterarmen Sahelländer in den Versuchen, die Sahara-Gebiete zusammen mit Nato-Einheiten militärische abzusichern, um geostrategisch Vorteile zu erlangen und vor allem China aus Afrika zu verdrängen. Was dabei mit der Bevölkerung dieser Länder passiert? Interessiert doch im Westen echt niemanden, auch wenn immer mehr in Elend und Verzweiflung gedrängte Habenichtse versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Ob vom Westen so gewollt oder ungewollt, sei dahingestellt.
[Was haben sie 2011 nur angerichtet?, Angelika Gutsche, Freitag-Community, 27.07.2019] 

Umso schockierender waren die Nachrichten, dass dieses wichtigste unter den Infrastrukturprojekten Libyens im Juli 2011 Ziel eines Bomben-Angriffes durch die NATO-Staaten geworden ist. Nachdem bereits die Wasserleitung von Brega durch Bomben getroffen wurde, bombardierte die NATO am 22. Juli die in der Nähe gelegene Fabrik, in der die Röhren für die Wasserleitungen hergestellt wurden, und zerstörte große Teile der Anlage. Bei dem Angriff kamen auch sechs Sicherheitskräfte des Werks ums Leben. Als Vorwand für den Angriff gab die NATO bei einer Pressekonferenz am 26. Juli 2011 in Neapel an, es hätte sich bei dem angegriffenen Ziel um militärische Versorgungseinrichtungen gehandelt und in der benachbarten Betonfabrik seien bewaffnete Gaddafi-Kräfte mit Raketenabschussvorrichtungen gesichtet worden. Allerdings geht aus damaligen Google-Earth-Aufnahmen eindeutig hervor, dass es sich bei den fraglichen Bauwerken um eine Röhrenfabrik und keinesfalls um militärische Einrichtungen handelte. Dass die Angreifer wussten, was das Ziel ihres Angriffs war, lässt auch die Äußerung des Rebellensprechers Shamsiddin Abdulmolah in einem Interview vier Tage vor der Bombardierung des Röhrenwerks vermuten: „Ihre [Gaddafis Kämpfer, die sich in Brega aufhielten] Lebensmittel- und Wasserversorgung wird gekappt und sie werden nicht mehr schlafen können.“ Sollte also die Zerstörung des Röhrenwerks auch dazu dienen, die Reparatur der Wasserpipeline nach Brega zu verhindern?
Die in der Fabrik produzierten Stahlbetonröhren werden dringend benötigt, um Rohre von defekten Leitungen, deren Länge insgesamt über 4.000 Kilometer misst, bei Reparaturen austauschen zu können. Die Funktionsfähigkeit des Röhrenwerks ist somit für die Versorgung des ganzen Landes mit Wasser von größter Wichtigkeit. Mit dem Flugzeugangriff auf das Röhrenwerk hat sich die NATO unmissverständlich eines Verstoßes gegen das internationale Recht schuldig gemacht, das den Angriff auf Ziele, die der zivilen Infrastruktur und Versorgung der Bevölkerung dienen, als Kriegsverbrechen einstuft. In Paragraph 54 heißt es: „Das Angreifen, Zerstören, Entfernen oder Abschalten benötigter Objekte, die für das Überleben der Zivilbevölkerung unverzichtbar sind, ist verboten.“ Einen Monat nach dem Angriff auf das Great-Man-Made-River-Projekt war mehr als die Hälfte Libyens ohne Fließendwasser.
Um die Bedeutung dieses Wasserleitungssystem, das von den Libyern als das achte Weltwunder bezeichnet wird, deutlich zu machen, muss man sich noch einmal vor Augen führen, dass Libyen ein Land ist, das zu 95 Prozent aus Wüste besteht. Es gibt in Libyen keinen einzigen natürlichen Fluss, der das ganze Jahr Wasser führt. Die meisten Wadis füllen sich nur einmal im Jahr zur Regenzeit mit Wasser. Es gibt im Süden Libyens Gegenden, in denen es gerade mal alle 25 Jahre regnet, wobei die Feuchtigkeit oft nicht am Boden ankommt, sondern noch in der Luft verdunstet. Zwar regnet es an der Küste in den Wintermonaten, doch hat sich hier der Grundwasserspiegel gesenkt und durch Einsickern des Meereswassers hat das Grundwasser einen relativ hohen Salzgehalt, was sich negativ auf die Trinkwasserqualität auswirkt. Welche Kostbarkeit die Versorgung mit Süßwasser aus der Sahara für ein so wasserknappes Land wie Libyen darstellt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Nähert man sich heute durch Hitze und Sand auf einer unüberschaubar großen Wüstenplatte Kufra, bemerkt man die neben der Straße verlaufenden Wälle, unter denen die großen Betonstahlrohre verlegt sind. Nahe der Oasenstadt grünt die Sahara wieder, diesmal allerdings in abgezirkelten Kreisen inmitten des gelben Wüstensandes. Es handelt sich um landwirtschaftliche Pflanzungen, die von großen, sich im Kreis drehende Sprinkleranlagen mit fossilem Wasser bewässert werden. Gaddafis Traum, sich das fossile Wasser zunutze machen, wurde wahr.
Das mineralarme Gletscherwasser stammt aus der letzten Feuchtperiode, als es in der Sahara noch grünte und blühte, und ist zwischen 38.000 und 14.000 Jahre alt. Es wird heute aus 40 bis 100 Meter tiefen Becken empor gepumpt. 1983 vergab Gaddafi die ersten Aufträge an bundesdeutsche Röhrenhersteller und koreanische Baufirmen. Zwischenzeitlich ist das gesamte Know-how auf Libyen übergegangen und die Fabriken wurden in eigene Regie übernommen. 1991 weihte man den ersten Strang der Wasserpipeline ein. Mit dieser Leitung werden die Städte Agdabiya, Sirte und Bengasi versorgt. 1996 folgte die Fertigstellung der Phase 2, die nun Tripolis an die fossile Wasserversorgung anschloss, 2006 folgte die Stadt Gharian in den Nafusa-Bergen und in der Phase 3 wurde auch Tobruk an ein neues Brunnenfeld angeschlossen. Die UNESCO zeichnete 1999 Libyen für die Finanzierung des Great-Man-Made-River-Projekts mit dem Internationalen Wasser-Preis aus, der vergeben für bemerkenswerte wissenschaftliche Forschung im Bereich des Wasserverbrauchs in Trockengebieten wird. Von den insgesamt fünf Bauphasen des Projekts konnten die ersten drei bis zum Ausbruch des Kriegs realisiert werden.
[Das Great-Man-Made-River-Projekt, Angelika Gutsche, Freitag-Community, 13.05.2016]

Von der Nato wurde ein Land überfallen, das sich mit einem Jahrzehnte währenden Projekt, dem „Great-Man-Made-River-Projekt“, in einer Wüstenregion eine einzigartige Wasserversorgung für Bevölkerung und Landwirtschaft geschaffen hatte. [4]

Von der Nato wurde ein Land überfallen, das dabei war, Afrika mit einem eigenen Kommunikationssatelliten, einer eigenen Investmentgesellschaft, einer eigenen Zentralbank (Sitz Nigeria), einem eigenen Währungsfonds (Sitz Kamerun) und einer eigenen Entwicklungsbank (Sitz Tripolis) aus der brutalen Abhängigkeit von Weltbank und Weltwährungsfonds zu befreien. [5][6]

Was der Normalbürger über die Menschenrechte erfährt

Libyen sollte im März 2011 von den Vereinten Nationen sogar mit einem Menschenrechtspreis ausgezeichnet werden - wie der italienische Filmemacher Fulvio Grimaldi bei seiner Reise durch Deutschland im Oktober 2011 berichtete. [7] Anmerkung: Das entspricht einem am 14.11.2011 bei libyanfreepress [8] bzw. am 22.6.2011 bei mathaba [8b] erschienenen Artikel. Eine offizielle Quelle, die den Sachverhalt bestätigen würde, ist nicht (mehr) ausfindig zu machen. Normalerweise vergeben die Vereinten Nationen alle fünf Jahr einen Menschenrechtspreis - das nächste Mal 2013.
[…]
Doch der Normalbürger in den „westlichen“ Staaten erfährt von alldem nichts - und wenn, dann mit einem propagandistisch gefärbten, diffamierenden Unterton. Auch die deutsche Linke und die deutsche Friedensbewegung informiert darüber fast nicht. Eine der ganz wenigen positiven Ausnahmen findet sich in einem Artikel von Joachim Guilliard mit seiner Bezugnahme auf den Bericht des UN-Menschenrechtsrats [11] - sonst fast durchweg gähnende Leere. IMI: Fehlanzeige. DFG-VK: Fehlanzeige. Friedenskooperative: Fehlanzeige. Und Parteien wie die GRÜNEN und die SPD verschließen sich nicht nur. Sie beziehen eindeutig Gegenposition – das heißt Position für den Krieg.
[Operation Nordafrika – Die Nato-Bestien sind gekommen - Wie einem Land Nordafrikas die 'Menschenrechte' gebracht werden, Anneliese Fikentscher, Andreas Neumann, Arbeiterfotografie, 18.11.2011] 

"Diese geheimdienstlichen Verwicklungen sind für das Berliner Gericht eine fast unlösbare Aufgabe," schloß der Bericht von Frontal. "Fest steht jedoch: Die amerikanische Legende vom libyschen Staatsterrorismus ist nicht mehr haltbar."

Es gibt auffallende Parallelen zwischen dem Luftangriff auf Libyen von 1986 und den jüngsten Raketenangriffen auf Ziele im Sudan und Afghanistan. Erneut behauptet Washington, es habe "Beweise", die sein gewaltsames Vorgehen rechtfertigten. Aber der Bericht von Frontal zeigt, daß man solchen Behauptungen nicht trauen kann. Zwölf Jahre nach der Bombardierung Libyens erweisen sich Reagans "unwiderlegbaren Beweise" als alles andere als unwiderlegbar. Statt dessen gibt es deutliche Hinweise, daß der "La Belle"-Anschlag eine sorgfältig vorbereitete Provokation war.

Es mag viele schockieren, aber die westlichen Geheimdienste schrecken vor skrupellosen und blutigen Methoden nicht zurück, selbst wenn davon eigene Landsleute betroffen werden. Untersucht man die jüngsten Bombenanschläge in Afrika ernsthaft, kann man die Möglichkeit einer Provokation, die direkt oder indirekt von US-Diensten organisiert wurde, nicht von vornherein ausschließen.

Fest steht, daß die Angriffe auf die amerikanischen Botschaften mit ihren schrecklich zugerichteten – größtenteils afrikanischen – Opfern den willkommenen Anlaß boten, um eine seit langem angestrebte Richtungsänderung der amerikanischen Außenpolitik durchzusetzen - die Durchführung einseitiger Militärschläge ohne Rücksicht auf Verbündete und internationale Organisationen - und öffentliche Unterstützung dafür zu mobilisieren.
[ZDF-Magazin Frontal zerstört Legende vom libyschen Staatsterrorismus, World Socialist Web Site, 28.08.1998]

Westliche Geheimdienste und quasi regierungsbetriebene NGOs benutzten in Libyen dieselben subversiven Taktiken wie in den erfolgreichen „Farbenrevolutionen“ in Georgien, der Ukraine und Syrien, mit denen sie aber im Iran und in Russland gescheitert sind.

Die Franzosen wollten Gaddafi stürzen, weil dieser behauptete, die Wahl des ehemaligen Präsidenten Nicholas Sarkozy finanziell unterstützt zu haben. Sarkozy bestritt das. Die Araber vom Golf wollten Gaddafis Tod, weil dieser nicht aufhörte sie zu beschuldigen, arabischen Reichtum zu stehlen und Hampelmänner der westlichen Mächte zu sein.

Französische Geheimagenten hatten in den 1980er Jahren versucht, Gaddafi zu ermorden. Der Geheimdienst ihrer Majestät MI6 versuchte, den libyschen Anführer mit einer massiven Autobombe in Benghazi zu töten. Beide Versuche scheiterten.

[The Gaddafi I Knew, Eric Margolis, The American Conservative, 24.10.2011]

Peter Scholl-Latour: Muammar al-Gaddafi gepfählt mit Eisenstange! {1:29}

EinsNeunAchtVier
Am 14.12.2011 veröffentlicht 
In der Sendung Maischberger (ARD) vom 13.12.2011 berichtet der Journalist Peter Scholl Latour, dass Muammar al-Gaddafi mit einer Eisenstange gepfählt wurde. Weiterhin kritisiert er die Rolle des Westens und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwickung in Libyen.
Link zur Sendung:
http://www.ardmediathek.de/ard/servle...
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Gaddafis Sturz: Stunde Null in Tripolis - SPIEGEL TV Magazin {9:38}

SPIEGEL TV
Am 01.09.2011 veröffentlicht 
Abonnieren Sie unseren Kanal: http://www.youtube.com/subscription_c...
Das Regime ist am Ende. Jahrzehntelang Unterdrückte machen sich ein Bild von den luxuriösen Hinterlassenschaften des Gaddafi-Clans. Gleichzeitig geht das Sterben weiter. Begonnen hatte der entscheidende Schlag gegen den Oberst am 20. August mit einem Aufstand in der Hauptstadt. Gleichzeitig rücken Rebelleneinheiten von außerhalb vor. Die NATO unterstützt die Gaddafi-Gegner durch Luftangriffe. Reportage aus einer befreiten Stadt. (28.08.2011)

und nach der Stunde null kommt die Stunde eins, dann die Stunde zwei, dann drei, dann vier und dann…

Libyen: Seit Gaddafis Sturz nur Chaos {2:17}

euronews (deutsch)
Am 30.05.2016 veröffentlicht 
Nach der Abriegelung der Balkanroute als gangbarster Weg für Flüchtlinge in Richtung West- und Nordeuropa hat sich der Strom mittlerweile aufs Meer verlagert. Viele Menschen wagen von Libyen aus die riskante Überfahrt.
In Libyen selbst herrscht seit dem Sturz von Präsident Muammar al-Gaddafi vor fünf Jahren Chaos. Das Land ist grob gesagt in drei Teile gegliedert: Zwischen den Machtblöcken im Osten und Westen herrscht die Miliz Islamischer Staat - vor allem in der Stadt Sirte.
Fajis al-Sarrads…
LESEN SIE MEHR: http://de.euronews.com/2016/05/30/lib...

zur Erinnerung:
Rede des Präsidenten von Deutschland, Joachim Gauck, auf der Westerplatte 1. September 2014 {17:34 – Ausschnitt 10:48 bis 11:13}

Dariusz Jarocki
Am 19.10.2014 veröffentlicht 
Sorry für die nicht die beste Qualität der Aufnahme.
Der vollständige Text der Rede finden Sie hier: http://www.bundespraesident.de/Shared...
mehr:
- Die europäischen Werte – eine Frage der Sichtweise… (Post, 09.02.2019)

aktualisiert am 17.08.2019


Obama: Lahme Ente? von wegen!

US-Präsident Barack Obama muss sich nach den Zwischenwahlen auf gestärkte Republikaner einstellen – das ist mittlerweile in den USA eher die Regel als die Ausnahme. So gingen seine Vorgänger damit um. 

Politik in den USA dürfte nach den Zwischenwahlen am Dienstag noch komplizierter werden. Im 114. Kongress, der sich am 3. Januar konstituieren soll, dürften die Republikaner eine stärkere Rolle spielen. Sollte sich die Demoskopenzunft nicht blamiert haben, regiert die "Grand Old Party" künftig auch den Senat. Das Repräsentantenhaus, die untere Kongresskammer, wird bereits seit den Zwischenwahlen des Jahres 2010 von ihnen dominiert. Für Barack Obama wären dies schlechte Nachrichten. Von einer zweijährigen "Lame-Duck-Session", einer Restzeit im Präsidentenamt bis Januar 2017 als weitgehend handlungsunfähige "lahme Ente", ist die Rede. Schon im derzeit geteilten Kongress schwand für seine Demokraten zunehmend die Chance, Gesetze durchzubringen, weil das Repräsentantenhaus sich bei entsprechenden Initiativen des Senats querstellte. Umgekehrt blockte der Senat die Vorstöße der republikanischen Abgeordnetenmehrheit. Gleichwohl ist seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die "geteilte Macht" in den USA eher die Regel als die Ausnahme. Die Wähler tendieren dazu, einen "roten" (republikanischen) Präsidenten von einem "blauen" (demokratischen) Kongress ausbalancieren zu lassen – und umgekehrt. Präsidenten beider Parteien haben aus der Not eine Tugend gemacht und oft erfolgreich mit Parlamenten der anderen Farbe kooperiert.
mehr:
- Kongresswahlen: Jetzt wird Obama wirklich zur lahmen Ente (Ansgar Graw, Die Welt, 04.11.2014)

An Embarrassing Moment For Obama. [3:13]


Veröffentlicht am 29.05.2013
The Rachel Maddow Show: MEDEA BENJAMIN.
An embarrassing moment for Obama: 23 May 2013.
MEDEA BENJAMIN: An American political activist, co-founding Code Pink.

OBAMA GETS OWNED BY A CNN REPORTER - "YOU ARE A LAME DUCK" [2:08]

Veröffentlicht am 13.11.2014
OBAMA SUCKS!!!!!!!
IMPEACH THE MUSLIM TERRORIST!
WORST (WANNA-BE) PRESIDENT EVER!

Obama jokes about lame-duck presidency at 'Nerd Prom' [1:30]

Veröffentlicht am 26.04.2015
President Obama welcomed White House Correspondents' Dinner attendees with a satirical montage and jokes poking fun at the final chapter of his term.

- Obama als Entertainer: Lahme Ente, funny Man (Reuters, SPON, 15.03.2015)

Steven Spielberg's "Obama" [1:56]


Veröffentlicht am 27.04.2013
Created for the 2013 White House Correspondents Dinner

Obama At DC Correspondents Dinner 2015 - Full Video [22:20]

Veröffentlicht am 25.04.2015
President Barack Obama cracks jokes at the 2015 Washington Correspondents Dinner.

- Obama im Endspurt: "Lahme Ente" wird flügge (Oliver Grimm, die Presse, 18.07.2015)
Der heurige Sommer ist bisher der vermutlich beste, den US-Präsident Barack Obama seit seinem Einzug ins Weiße Haus hatte. Er begann in der letzten Juniwoche mit zwei Urteilen des Supreme Court. Zunächst bestätigte das Höchstgericht die Verfassungsmäßigkeit einer wesentlichen Bestimmung des Affordable Care Acts, also der den Spitznamen Obamacare tragenden, vor fünf Jahren eingeführten allgemeinen Versicherungspflicht.

Nachdem somit der wohl letzte juristische Angriff der Republikaner auf Obamas wichtigste innenpolitische Reform mit sechs zu drei Stimmen abgeschmettert worden war, erklärte der Gerichtshof tags darauf die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare für landesweit rechtens. Am Abend jenes 26. Juni erstrahlte das Weiße Haus, von Scheinwerfern illuminiert, in den Farben des Regenbogens.

Der vorletzte Sommer in der Ära Obama bringt dem Präsidenten jedoch auch außenpolitische Genugtuung. Vergangenen Dienstag schaffte sein unermüdlicher Außenminister John Kerry nach mehr als zwei Wochen zäher Verhandlungen im Wiener Hotel Coburg einen bedeutsamen Durchbruch im Verhältnis zum bisherigen Erzfeind Iran. Morgen, Montag, eröffnen die USA und Kuba nach mehr als einem halben Jahrhundert erstmals wieder normale diplomatische Beziehungen, wenn Kerry seinen Amtskollegen Bruno Rodriguez im State Department empfängt. Die kubanische Flagge wird erstmals seit 54 Jahren über der Botschaft in Washington flattern.

Keine „Lahme Ente“: Obama legt sich mit Republikanern an (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 11.08.2015)
Obama hat auf einer Reihe wichtiger Felder, die innen-, aber vor allem auch außenpolitische Relevanz haben, bemerkenswerte Duftmarken gesetzt. Mehr als fünfzig Jahre nach der Kuba-Krise, als beide Länder ihre diplomatischen Beziehungen kappten, kündigten Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro im April die Aufnahme diplomatischer Beziehungen an. Auch zu der von Obama seit langem avisierten Schließung des Gefangenenlagers in Guantánamo wird es wohl bald kommen. Damit nicht genug.

- USA: Die lahme Ente hebt ab (Jörg Lau, ZEIT Online, 13.08.2015)
Obama verkündet: Die Erfahrung von Rassenhass, Kolonialismus und Imperialismus kann die Rückständigkeit von heute nicht erklären, die Afrikas Jugend übers Meer nach Europa und Amerika treibt. Ihr gehört zur selben Welt wie wir. Ihr könnt es schaffen. Schaut mich an! Akzeptiert nicht, wenn eure korrupten Führer sich auf die Schuld des Westens und die "andere Kultur" Afrikas herausreden, um euch kleinzuhalten.

Kenias superreicher Präsident Uhuru Kenyatta lächelte dazu – süßsäuerlich.

Das war nicht der einzige Moment der jüngsten Zeit, in dem plötzlich der Hoffnungsträger Obama wieder auftauchte, eine Gestalt, die man schon fast vergessen hatte – und die vom Präsidenten Obama scheinbar schon zu Grabe getragen worden war. Zu gespalten das Land, zu chaotisch die Weltlage, zu sehr Amerika durch Kriege überdehnt und ausgelaugt, als dass dieser Präsident noch würde gestalten können. So sah es vor einem Jahr aus.

- Barack Obama: Der Mythos von der lahmen Ente (Stephan Bierling, Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2015)
Und doch unterschätzen diese Beobachter mit ihrer Fixierung auf parlamentarische Mehrheiten die Gestaltungsmöglichkeiten des Präsidenten. Zwei mächtige Triebkräfte lassen einen Amtsinhaber in seinen letzten Regierungsjahren nämlich aussenpolitisch besonders aktiv werden: Er muss keinen Wahlkampf mehr bestreiten, und er kann am eigenen Vermächtnis arbeiten.

Jeder neue Präsident will zwei Dinge erreichen: wiedergewählt werden und eine möglichst grosse Mehrheit im Kongress erringen. Diesen Zielen wird fast die gesamte politische Strategie in den ersten Amtsjahren untergeordnet. Dazu muss der Präsident populäre Massnahmen ergreifen und auf die Wünsche der Abgeordneten seiner Partei sowie der ihn tragenden Interessengruppen Rücksicht nehmen.

Da Kongresswahlen alle zwei Jahre stattfinden und der Präsident nur einmal wiedergewählt werden darf, ist er erst in seinen letzten 26 Amtsmonaten wirklich frei. Jetzt ist es ihm möglich, sich eigenständiger zu positionieren. Zudem kann er durch mutige Initiativen an seinem Bild bei den Historikern feilen. Gerade die Aussenpolitik, wo ein Präsident auch ohne Mitwirken des Kongresses viel zu bewegen vermag, bietet sich für die eigene Nachlassgestaltung an.
- Obama - eine lahme Ente? (Heiner Hug, Journal21.ch, 24.08.2015)
Die Amerikaner sind eigentlich an allem schuld. Sie wollen Russland strangulieren und riskieren einen grossen Krieg. Die USA sind schuld an der Flüchtlingsmisere im Mittelmeer, am Krieg in Syrien und im Irak, am Auseinanderbrechen Libyens und am Erstarken des „Islamischen Staats“.

Dass die Flut von Zuschriften zum grossen Teil gesteuert ist, nicht nur von St. Petersburg aus, wissen wir: oft gleicher Tenor, gleiche Formulierungen, gleiche Hetze.
mein Kommentar:
Junge, Du bist auf einem Auge blind! Genauso, wie Du’s der russischen Troll-Armee unterstellst, werden wir von unseren Qualitäts-Leitmedien ständig mit der gleichen antirussischen Interpretations-Maschinerie zugeballert!

Prof. Zbigniew Brzezinski (ohne Maske) über die Ukraine, Krim, Russland und China [24:27]


Veröffentlicht am 21.12.2014
Zbigniew Brzezinski (Sommer 2014) im Gespräch über den Ukraine(krieg), die Krim, Russland und China.
Es wird der Einfluss der USA in der Ukraine verdeutlicht und "der Plan" der USA, China gegen Russland auszuspielen.
Ebenfalls wird auf die Preisentwicklung des Erdöls eingegangen und die wirtschaftliche Isolation Russlands.
Alles in allem, ein Recht informatives Gespräch.
Da die Übersetzung und Erstellung des Videos Zeit in anspruch genommen hat und sollte dies Jemanden etwas wert sein so würde ich mich über eine Spende, egal welcher Höhe freuen:
https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr...
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=oyV-R...

Putin spricht Klartext! | Wer ist der wahre Aggressor?

Veröffentlicht am 21.12.2014

Michael Moore on Where to Invade Next: Reel Pieces with Annette Insdorf [1:03:12]
Veröffentlicht am 03.12.2015
From Roger and Me (1989) to the Oscar-winning Bowling for Columbine (2002), Michael Moore's work has been entertaining, satirizing and provoking. Where to Invade Next ​is an expansive, rib-tickling and subversive comedy in which Moore, playing the role of “invader,” visits nine​ nations to learn how the U.S. could improve its own prospects. It turns out the solutions to America’s most entrenched problems already exist in the world: ​they’re just waiting to be co-opted.

Putin redet Klartext - NATO bereits in der Ukraine 27.1.15 [1:55]

Veröffentlicht am 26.01.2015
Antikrieg TV

Obamas Drohung?! Russland soll sich unterwerfen oder zahlt einen hohen Preis! Putins Antwort dazu [2:44]

Veröffentlicht am 10.02.2015
10.02.2015:Barack Obamas Ziel ist, das sich Russland der USA unterwerfen um dann als "Partner" gemeinsam den "Herausforderungen" der Welt zu stellen! Da sich Russland aber unglücklicherweise dem nicht fügt, ist diese Situation nicht nur schlecht für Russland sondern für die ganze +++"Welt"+++!Wir können das Problem nicht nur einfach mit Herausreden lösen. Daher wird Russland einen hohen Preis zahlen! +ZEICHEN STEHEN AUF KRIEG+ Putins Antwort ist klar und deutlich am Ende des Videos!

Putin: Unser Hauptproblem mit den USA - sie wissen immer besser als wir, was für Russland gut ist [24:15]

Veröffentlicht am 20.06.2015
19 Juni 2015. Russischer Staatspräsident Wladimir Putin erläutert beim Petersburger Wirtschaftsforum die Frage, welche Probleme Russland aktuell und generell mit den USA hat. Putin spricht auch die Themen Ukraine-Krise, China, Europa, globale Weltordnung, Geopolitik und andere an. Ausschnitte. 
Deutsche Übersetzung der Kanal Putinversteher: https://www.youtube.com/channel/UCd2B...

Michael Moore Puts Obama’s Legacy In Sad, Simple Terms [6:41]

Veröffentlicht am 13.09.2014
"Political documentarian Michael Moore has repeatedly expressed his frustrations with President Obama, but this week he really stuck the knife in, saying in an interview that Obama will be remembered as the first black president and “that’s it.”
Moore spoke with The Hollywood Reporter at the Toronto Film Festival (which Moore attended to celebrate the 25th anniversary of Roger & Me) and said that despite what Obama may have claimed in 2012, he “did not save Detroit.” Moore admitted that while Obama’s done many good things, “he’s been a huge disappointment.”"* The Young Turks host Cenk Uygur breaks it down.

*Read more here from Josh Feldman / Mediaite:
http://www.mediaite.com/online/michae...

Es geht nicht um Wahrheit, es geht nicht um Moral, es geht um Zeitvorsprung

Man stelle sich eine Verfolgungsjagd in einem Actionfilm vor: 
Jemand läuft vor anderen davon und kommt dabei zum Beispiel durch eine Küche. Um es seinem Verfolger schwerer zu machen, schmeißt er alle möglichen Regale auf seinem Weg um – die der Verfolger dann aus dem Weg räumen muß.

Jackie Chan - How to Do Action Comedy [9:04]

Veröffentlicht am 02.12.2014
Some filmmakers can do action. Others can do comedy. But for 40 years, the master of combining them has been Jackie Chan. Let’s see how he does it. (Note: to see the names of the films, press the CC button!)

For educational purposes only. You can donate to support the channel at
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The 9 Principles of Action Comedy
1. Start with a DISADVANTAGE
2. Use the ENVIRONMENT
3. Be CLEAR in your shots
4. Action & Reaction in the SAME frame
5. Do as many TAKES as necessary
6. Let the audience feel the RHYTHM
7. In editing, TWO good hits = ONE great hit
8. PAIN is humanizing
9. Earn your FINISH

Five Jackie Chan Fights (An Introduction)
Wheels on Meals - Benny vs Jackie (https://www.youtube.com/watch?v=eI2dz...)
Police Story - Mall Finale (https://www.youtube.com/watch?v=Xk4dU...)
Police Story 2 - The Playground (https://www.youtube.com/watch?v=BTvRS...)
Miracles - The Rope Factory (https://www.youtube.com/watch?v=Bn1n5...)
Drunken Master 2 - Finale (https://www.youtube.com/watch?v=WEt4B...)

Music:
Jackie Chan - Police Story Theme
Ash - Kung Fu
Chow Fu-liang - 8 Drunken Gods (Main Theme)
Jackie Chan - Who Am I? Theme
David Tao - Fantasy Mission Force

Interview Clips:
Jackie Chan interview on filmmaking: https://www.youtube.com/watch?v=ft43y...
Bey Logan talks about Project A: https://www.youtube.com/watch?v=TT_0Q...
An Evening with Jackie Chan: https://www.youtube.com/watch?v=2ikrj...
Jackie Chan - My Stunts: https://www.youtube.com/watch?v=VYpww...

Help us caption & translate this video!

http://amara.org/v/FjAn/
Jackie Chan - Who Am I - Fight Scene [8:35]

Hochgeladen am 21.06.2011
Jackie Chan - Who Am I - Fight Scene

Kein Zuschauer würde sich über Jackies »Regelbruch« aufregen, wenn dieser seinen Gegner in dessen Jackett einwickelt… weil kein Zuschauer das Einhalten von Regeln erwartet!

Das »Great Game« spielt sich in einem ähnlich regelfreien Kontext ab: Es geht um das Herstellen falscher Realitäten (das Streben der ukrainischen Bevölkerung nach Freitheit und Demokratie), um Ablenkung (die entwürdigende Behandlung der Toten beim Absturz von MH-17), um Behinderung des Kontrahenten (Wirtschaftssanktionen gegen Russland).
Und wir sitzen gebannt vor dem Fernseher, schauen uns das seriöse Inventar des Tagesschau-Studios an, die Anzüge der Moderatoren und Sprecher und haben den Eindruck, daß es hier um Wahrheit und Realität geht.

Im folgenden Video-Clip geht es keine Sekunde lang um das Einhalten von Regeln, es geht einzig und allein um Utilisation:

operation condor - jackie at his funniest clip 1.mp4 [7:15]

Hochgeladen am 16.02.2010
operation condor jackie chan at his funniest


Im Lexikon des systemischen Arbeitens findet sich die Definition:
„Utilisation ist die Haltung, jeder Eigenart des Klienten und seiner Lebenssituation mit Wertschätzung zu begegnen und das jeweils Einzigartige daran zu nutzen.[1]
Erickson wurde bekannt durch zahlreiche Fallgeschichten, bei denen er die Symptome der Klienten durch Techniken wie Paradoxe InterventionReframingRitual und praktische Verhaltensaufgaben nutzte, um sie aufzulösen. Die Aufgabe des Therapeuten sieht er darin, „die vom Patienten gezeigten Verhaltensweisen zu akzeptieren und ihnen zu folgen, wie ungünstig diese in der klinischen Situation auch erscheinen mögen.“[2] Utilisation beschreibt demnach die Haltung, die Therapie an den Klienten anzupassen, sie also eher zu individualisieren als zu standardisieren. Der Begriff der Utilisation ist „verknüpft (...) mit dem Konzept des Pacing und Leading aus der Hypnotherapie, also vom Mitgehen und Führen als zwei stetig miteinander verbundenen und aufeinander bezogenen Haltungen in der Therapie.“[3] (Utilisation, Wikipedia)

Eurokrise Gleichschaltung der Medien Propaganda im Mainstream Doku [1:53:37]

Veröffentlicht am 21.04.2013
Propaganda und Gleichschaltung des Mainstream unter der Lupe. Fakten und Hintergründe in Spielfilm Länge.

- Lügenpresse (Wikipedia)
- Unwort des Jahres: Lügenpresse (Post, 24.01.2015)
- Die Aufgabe der Schriftsteller (Stephan Wehowsky, Journal21.ch, 19.11.2015)

ein eindrucksvolles Beispiel:
Für paranoid erklärte Steuerfahnder werden rehabilitiert (Post, 02.01.2016)
Rudolf Schmenger im Interview (Post, 01.09.2015)

Schlaglichter auf das Great Game - »The more you look, the less you see«

Die Unfassbaren ist für mich einer der am meisten unterschätzten Filme:

DIE UNFASSBAREN - NOW YOU SEE ME | Trailer german deutsch [HD] [1:43]

Veröffentlicht am 22.04.2013
http://youtube.com/vipmagazin ... http://facebook.com/vipmagazin1 ... Die Unfassbaren - Now You See Me (deutscher Trailer / Trailer deutsch german HD) - Kinostart: 11.07.2013

DIE UNFASSBAREN - NOW YOU SEE ME | Trailer & Filmclips german deutsch [HD] [3:52]

Veröffentlicht am 03.07.2013
http://youtube.com/vipmagazin ... http://facebook.com/vipmagazin1 ... Die Unfassbaren - Now You See Me (deutscher Trailer / Trailer deutsch german HD) - Kinostart: 11.07.2013

Now You See Me - 10 Minute Preview [11:29]

Veröffentlicht am 16.08.2013
Watch a free 10 minute preview of NOW YOU SEE ME! FBI agents track a team of illusionists who pull off bank heists during performances and reward their audience with money.

- Kritik zu Die Unfassbaren – Now You See Me (Kai Mihm, epd-Film, 01.07.2013)
In DIE UNFASSBAREN versucht Louis Leterrier, dieses Prinzip [Heist-Movie, Einfügung und Hervorhebung von mir] umzudrehen: Der Zuschauer weiß nichts über die Pläne der Diebesbande und soll von deren Finten genauso überrascht werden wie ihre Opfer und die ermittelnden Polizeibeamten. Er potenziert dieses Prinzip, indem er die Ganoven zu Magiern macht, die ihre Coups im Rahmen spektakulärer Bühnenshows durchziehen. Das klingt originell, aber leider funktioniert es nicht. Anstelle von Spannung stellt sich mangels Nachvollziehbarkeit nur Verwirrung ein. Die vermeintlichen Überraschungseffekte wirken in diesem Kontext wie billige Taschenspielertricks – schließlich ist nichts einfacher, als jemanden hereinzulegen, dessen Blick man mittels Kameraeinstellung und Schnitt ohnehin beliebig steuern kann. Man fiebert nicht mit den Dieben, sondern fühlt sich plump an der Nase herumgeführt. Leterrier scheint großes Vergnügen an diesem »Ätsch«-Gefühl zu haben, denn nach jedem Coup wird ausführlich erklärt, wie er konzipiert war und was man also alles nicht verstanden hat.
Wobei man sowieso nie die Chance bekam, irgendetwas zu verstehen.
Filmkritik „Die Unfassbaren“ - Verzauberung und Entzauberung (Ulrich Kriest, Stuttgarter Zeitung, 11.07.2013)
Bis heute gilt: der Film kann Dinge zeigen, die das Publikum sonst nicht zu sehen bekommt. Schwieriger wird es, wenn die Magie selbst zum Thema eines Films wird. Trickser beim Tricksen zu zeigen, ist schwierig in einem Medium, von dem bekannt ist, dass es trickst. Schließlich existiert ein eigener Filmdiskurs, der sich mit den Tricks hinter bestimmten Effekten beschäftigt. Insofern verhält sich die Magie im Film prinzipiell gegenläufig zur Magie des Films. Hierfür sind die „Unfassbaren“ ein gutes, wenngleich trauriges Beispiel, denn die Arbeit von Louis Leterrier nimmt den Zuschauer nicht nur durch sein rasantes Erzähltempo gefangen, sondern er erzählt auf einer Metaebene von der Kunst der Illusion.
Wie heißt es im Film so schön? „Kommen Sie ganz nah ran. Je mehr Sie zu sehen glauben, desto einfacher ist es, Sie zu täuschen!“ Das ist ein Schlüssel der Magie.
Eine der Schlüsselszenen zu dem, was der Film zu vermitteln suchte, war das Verhör von J. Daniel Atlas durch FBI-Ermittler Dylan Rhodes: Atlas schafft es, eine Situation herzustellen, in der sein Griff nach dem Smartphone zwangsläufig aus der Situation entstehend erscheint… (, die er hergestellt hat!)

Now You See Me: Atlas's Interrogation [1:14]

Veröffentlicht am 01.09.2013
Atlas: "First rule of magic: Always be the smartest guy in the room."

I do not own this video.

- Louis Leterrier: Die Unfassbaren. Now You See Me (Dieter Wunderlich, 2014)

Man üübertrage das Meta-Modell aus den Unfassbaren auf das Great Game:
- Obama’s Geopolitical Strategy for Containing China (Alfred W. McCoy, The Blog, 15.09.2015)- Tomgram: Alfred McCoy, Maintaining American Supremacy in the Twenty-First Century (Alfred McCoy, TomDispatch, 15.09.2015)- Is Obama fumbling in the 'Great Game?' (Akbar Ahmed, Greater Kashmir, 16.06.2011)
- How Russia outplayed America in the Middle East's great game (Pascal-Emmanuel Gobry)
- Der inszenierte Terrorrismus: Die CIA und Al Qaida (Michel Chossudovsky, 911-Archiv, 15.08.2015)
- Die USA steuern den "globalen Terror" aus Pakistan und dem Mittleren Osten (Michel Chossudovsky, Hintergrund, 07.10.2011)
Der Sowjetisch-Afghanische Krieg war Teil einer verdeckten Operation der CIA, die bereits unter der Regierung Carter vorbereitet wurde und die Finanzierung und aktive Unterstützung islamistischer Kampfgruppen zum Ziel hatte, die später als Al Qaeda bekannt wurden. Von Anfang an, also seit dem Ende der 1970er Jahre, spielte das Militärregime in Pakistan eine Schlüsselrolle in den von den USA finanzierten Militär- und Geheimdienstaktionen in Afghanistan. Nach dem Kalten Krieg wurde die zentrale Rolle Pakistans bei den Operationen der US-Geheimdienste auf den ganzen Mittleren Osten und Zentralasien ausgeweitet.
Die wesentlichen Aussagen:

  • Osama bin Laden, das von den USA aufgebaute Schreckgespenst, wurde zu Beginn des US-gesponserten Dschihad von der CIA rekrutiert. Er war damals 22 Jahre alt und wurde in einem von der CIA finanzierten Trainingscamp zum Guerillakämpfer ausgebildet.
  • Die Architekten der während der Reagan-Administration gestarteten verdeckten Operation zur Unterstützung des „islamistischen Fundamentalismus“ spielten nach den Anschlägen am 11.9.2001 auch eine Schlüsselrolle beim Anzetteln des „Globalen Krieges gegen den Terrorismus“.
  • Präsident Ronald Reagan traf 1985 im Weißen Haus mit den Anführern des islamischen Dschihad zusammen.
  • Unter der Reagan-Adminstration begann die US-Außenpolitik die „islamistischen Freiheitskämpfer“ vorbehaltlos und uneingeschränkt zu unterstützen. Heute werden die „Freiheitskämpfer“ als „islamistische Terroristen“ etikettiert. 
  • In der Sprache der Paschtunen wird das Wort „Taliban“ als Bezeichnung für Studenten oder Absolventen der Madrasas – der Koranschulen – verwendet, die mit Unterstützung der CIA von wahhabitischen Missionaren aus Saudi-Arabien errichtet wurden. 
  • In den Jahren vor dem Sowjetisch-Afghanischen Krieg war die schulische Erziehung größtenteils weltlich geprägt. Die verdeckte US-Operation zerstörte diese weltlich ausgerichtete Ausbildung. Die Anzahl der von der CIA finanzierten Koranschulen oder Madrasas wuchs von 2.500 im Jahr 1980 auf mehr als 39.000.


Die sizilianische Mafia schaffte die komplette Heroin-Produktion aus dem pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet in die USA und eroberte damit schnell etwa sechzig Prozent des US-Heroin-Marktes. Das heißt, rund sechzig Prozent des in den USA angebotenen Heroins entstammten indirekt einer CIA-Operation. Während der ganzen Dekade – von 1979 bis 1989 – in der die Operation ablief, nahm die große Außenstelle der Drug Enforcement Administration / DEA in Islamabad keine Verhaftungen vor und veranlasste auch keine Beschlagnahmen; sie ließ den (Mafia-)Syndikaten damit praktisch freie Hand zum Heroin-Export. Im Gegensatz dazu gelang es einem einzigen norwegischen Detektiv, der ein Heroin-Geschäft von Oslo nach Karachi zurückverfolgte, eine Untersuchung in Gang zu setzen und einen mächtigen pakistanischen Bankier hinter Schloss und Riegel bringen, der als Ziehsohn des Präsidenten Zi Ul-Haq galt. Die DEA-Außenstelle in Islamabad unternahm nichts gegen niemand und hielt sich völlig (aus der Bekämpfung des Drogenhandels, Anm. Red.) heraus.
Der „Globale Krieg gegen den Terrorismus“ ist ein komplexes und verschachteltes Konstrukt der Geheimdienste. Die verdeckte Unterstützung „islamistischer extremistischer Gruppen“ ist Teil der imperialistischen Gesamtstrategie. Damit sollen weltlich ausgerichtete zivile Regierungen (in islamischen Ländern, Anm. Red.) geschwächt und zerstört und die islamische Religion als solche verunglimpft werden. Der „Globale Krieg gegen den Terrorismus“ ist ein Instrument des Kolonialismus, mit dem souveräne Nationalstaaten unterworfen und in koloniale „Schutzgebiete“ umgewandelt werden sollen. 
Die Erfindung eines gemeinsamen äußeren Feindes ist gleichzeitig ein wesentlicher Bestandteil der (US-)Kriegspropaganda, um die Bevölkerungen westlicher Staaten (für einen gemeinsamen Krieg gegen den Terror, Anm. Red.) zu gewinnen. Ohne einen Feind kann kein Krieg geführt werden. Die US-Außenpolitik musste einen Feind fabrizieren, um ihre verschiedenen militärischen Interventionen im Mittleren Osten und in Zentralasien zu rechtfertigen. Der zu Durchsetzung eines langfristig angelegten militärischen Planes benötigte Feind wurde mit „Al Qaeda“ erschaffen. Mit der Erschaffung und Verteufelung dieses Feindes können nun Militäraktionen in allen Regionen der Welt gerechtfertigt werden. 
Die (behauptete, Anm. Red.) Existenz eines äußeren Feindes stützt die Täuschung, es werde tatsächlich ein „Krieg gegen den Terrorismus“ geführt. Damit lässt sich jede Militäraktion als „humanitäre Intervention“ darstellen und mit dem Recht auf Selbstverteidigung begründen. Auch das Trugbild eines „Kampfes der Kulturen“ kann damit erzeugt werden. Dabei geht es nur darum, die tatsächlichen wirtschaftlichen und strategischen Ziele des Krieges um die Herrschaft im Mittleren Osten und in Zentralasien zu verbergen.

Afghanistan The Great Game A Personal View By Rory Stewart S01 E02 hd full [53:35]

Veröffentlicht am 26.06.2015
britain's great war episode 1

What is Geopolitics and Why Does It Matter? ]1:00:51|

Veröffentlicht am 26.02.2015
February 25, 2015
Stan and Arlene Ginsburg Family Foundation Lecture Series
Ronald J. Granieri
Executive Director, FPRI Center for the Study of America and the West

To celebrate FPRI's 60th Anniversary, we have devoted this year’s Ginsburg Series to lectures on geopolitics and how it can be used to understand the greatest challenges facing the United States today. FPRI’s founder, Robert Strausz-Hupé, introduced the term, “geopolitics,” into the American vocabulary in 1942 with the publication of his book Geopolitics: The Struggle for Space and Power. Simply put, geopolitics offers a perspective on contemporary international affairs that is anchored in the study of history, geography and culture, or as FPRI’s James Kurth has put it, in the study of the “realities and mentalities of the localities.” Strausz-Hupé embedded that perspective in FPRI and it remains today our method or, to use today's language, our “brand.”

In the first event of this series, join FPRI's Ron Granieri, as he examines the meaning, the method, and the importance of using geopolitics to study conemporary world affairs. Granieri is the Executive Director of FPRI's Center for the Study of America and the West and is the host of Geopolitics with Granieri, our monthly, members-only series held at FPRI and on the web. He is also the Director of Research at The University of Pennsylvania's Lauder Institute. Granieri received his Ph.D. in History from the University of Chicago.

Documentary: The New Great Game - How US Domination in Middle East Has Declined [49:34]

Veröffentlicht am 13.10.2013
The present documentary analytically explains how the US and Europe domination and control over the Middle East has declined because of the changes taking place in the region.

Geopolitics - Middle East [11:04]

Veröffentlicht am 30.10.2012
Peter Zeihan walks an audience through the reality of the Arab Spring. (spring 2011)

CSF 2014 | Robert Kaplan: The Geopolitics of the World [59:12]

Veröffentlicht am 18.06.2014
NEWPORT, R.I. -- Robert D. Kaplan, best-selling author and chief geopolitical analyst for Stratfor, discusses the geopolitics of the world at the 65th annual Current Strategy Forum at the U.S. Naval War College in Newport, Rhode Island, June 17, 2014.

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Disclaimer: The views expressed are the speaker's own and may not necessarily reflect the views of the Naval War College, the Department of the Navy, the Department of Defense, or any other branch or agency of the U.S. Government.

Russia, Ukraine, and the Geopolitics of Europe [1:07:13]

Veröffentlicht am 22.04.2015
Stanley and Arlene Ginsburg Family Foundation Lecture Series
April 21, 2015

FPRI founder Robert Strausz-Hupé once observed that “world history is not a succession of happy endings.” If we needed a reminder, the Russian invasion of Ukraine has provided it. What is to become of Ukraine? How to discern Russian intentions beyond Ukraine? How to assess the West’s capacity to respond? To explore these questions, we are pleased to feature an outstanding scholar of European politics and diplomacy – Jakub Grygiel, the George H.W. Bush Associate Professor of International Relations at Johns Hopkins School of Advanced
International Studies. Grygiel is also a Senior fellow at FPRI and at the Center for European Policy Analysis. Author of Great Powers and Geopolitical Change (Johns Hopkins Press), he received his Ph.D. from Princeton University. He writes regularly for all the major journals of commentary as well as in US, Swiss, Polish, and Italian newspapers. He has been a consultant to the OECD and the World Bank.
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