Mittwoch, 26. April 2017

Spießrutenlaufen mit Stil: Obama im Cowboy-Land

2008 beendete Barack Obama, der erste farbige Präsident der USA, die Bush-Ära und eröffnete ein neues Kapitel in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Obama wollte Amerika verändern - wie weit ist er gekommen? Die erste Folge der vierteiligen Dokumentation "Die Ära Obama" erzählt, wie Obama an die Macht kam und den Börsencrash meisterte.
mehr:
- erste Folge der vierteiligen Dokumentation "Die Ära Obama" (in der Arte-Mediathek verfügbar bis 03.05.2017)

Die Ära Obama 2/4: Der schönste Tag des Präsidenten Doku (2016) {55:49}

Veröffentlicht am 23.10.2016
Die zweite Folge „Der schönste Tag des Präsidenten“ erzählt von der schwierigen Reformierung des amerikanischen Gesundheitssystems.

»Der gängigen Meinung nach war das [der Kampf für eine Gesundheitsreform] politischer Selbstmord.« [Obama, Zitat aus dem Film]
»Die Unternehmer und Firmen, für die ich arbeitete, wollten eine Gesundheitsreform unbedingt verhindern.« [Frank Lutz, Kommunikationsberater der Republikaner, Zitat aus dem Film]
»Dies bedeutete einen gewaltigen Eingriff der Staatsmacht in die individuelle Entscheidungsfreiheit der Bürger, was wir auf keinen Fall unterstützen konnten. Es verletzte ein Grundprinzip der Republikaner.« [Rohit Kumar, Leiter der Policy-Entwicklung, Senat, Republikaner, Zitat aus dem Film]
Obama als »Joker« (Screenshot aus dem Film)
»Sozialismus bedeutet, sie nehmen mein Geld und geben es anderen Leuten, die es nicht verdient haben, weil sie nie dafür gearbeitet haben. « [Aussage einer Protestlerin gegen die Gesundheitsreform, Zitat aus dem Film]
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Zwischen dem 1. Oktober 2013 und dem 31. März 2014 schrieben sich über sieben Millionen Amerikaner neu für eine Krankenversicherung ein. Die Zahl erreichte damit trotz der Probleme bei der Umsetzung die vorherige Schätzung.[56] Allerdings ergaben Umfragen, dass gerade die Bevölkerungsgruppe, die am meisten von den Reformen profitieren sollte, sich bislang kaum beteiligt hat. Die sozial Schwächsten mit der geringsten formalen Bildung wurden von Informationen nicht erreicht und haben auch kein Interesse. Den Medien wird vorgeworfen, die Gesundheitsreform nur als politischen Konflikt berichtet zu haben und in viel zu geringem Maß Informationen über die Inhalte zu vermitteln.[57]
Zum Stichtag 1. April 2014 war der Anteil der Amerikaner ohne Krankenversicherung mit 15,6 % annähernd auf die Werte vor der Finanzkrise ab 2007 gefallen.[58] Durch eine Verlängerung der Einschreibephase bis 15. April ergab sich eine weitere Steigerung der Werte, mehr als 8 Millionen wurden bis zu diesem Datum neu versichert.[59] Als primärer Grund gilt die Ausweitung von Medicaid in den Bundesstaaten, die die Erweiterungsmöglichkeiten wahrgenommen haben. Daneben wirkt sich die Erholung des US-Arbeitsmarktes auf die von Arbeitgebern angebotenen Krankenversicherungen aus.[60] Außerdem haben bisher nicht-versicherte Arbeitnehmer unter dem Druck der Versicherungspflicht die schon bisher angebotenen Versicherungen über den Arbeitgeber abgeschlossen.[61] [Obama Care, Vorläufige Ergebnisse, Wikipedia, abgerufen am 28.04.2017]
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Die Ära Obama 3/4 [German HD] {59:14}

Veröffentlicht am 07.10.2016
4-tlg. Dokumentation über die Amtszeit des US-Präsidenten Barack Obama. Obama selbst und seine engsten Angehörigen blicken auf die ersten Jahre zurück, die für Millionen von Wählern eine neue Ära der Hoffnung darstellen sollten. Mit welchen Maßnahmen wollte der Präsident seine Nation verändern und auf welche Widerstände ist er dabei gestoßen? Inwiefern haben sich die USA in der Amtszeit Obamas tatsächlich zum Besseren entwickelt? Und welche Ziele sind auf der Strecke geblieben?

Peter Scholl Latour rastet aus Syrien, Salafisten, Islam Der Talkshow Eklat {12:14}

Veröffentlicht am 05.09.2012

»Natürlich gibt es in Teilen Libyens chaotische Zustände. […] Die jungen Leute haben ein neues Freiheitsbewußtsein entwickelt.« [Julian Reichelt, seit Februar 2017 Vorsitzender der Bild-Chefredaktion, Zitat in obiger Fernsehdiskussion]

»Die Freiheitskämpfer von gestern benehmen sich wie die Truppen Gaddafis. […] Ich bin dieses humanitäre Geschwafel leid. […] Es gibt 12 Millionen Alawiten dort. Die Leute sind eingeschworen auf das Regime und haben da Schlüsselstellungen inne. Wenn die Salafisten, das ist die Gegenkraft, dort gewinnen, werden sie massakriert werden. Die Leute werden bis zum Letzten kämpfen!« [Peter Scholl-Latour, Zitat in obiger Fernsehdiskussion]
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Die Alawiten (arabisch علويونDMG ʿAlawīyūntürkisch Arap Aleviler) bzw. Nusairier (arabisch نصيريونDMG Nuṣairiyūntürkisch Nusayriler) sind eine religiöse Sondergemeinschaft in Vorderasien,[1][2] die im späten 9. Jahrhundert im Irak entstanden ist und zum schiitischen Spektrum des Islam gehört.[1] Sie sind nicht zu verwechseln mit den türkischen und kurdischen Aleviten, die früher Kizilbasch genannt wurden.[1][2] [Alawiten, Wikipedia, abgerufen am 28.04.2017]
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mein Kommentar:
Wieso kommen solche Aussagen (und Ansichten, wie die von Scholl-Latour in obiger Fernseh-Diskussion) nicht von links? 
Ist jemandem aufgefallen, daß in der Obama-Dokumentation die Alawiten gar nicht vorkommen?

zu Peter Scholl-Latour siehe:
Peter Scholl-Latour wird heute 90 Jahre alt (Post, 09.03.2014)

"Wir haben dem Assad-Regime und den anderen Akteuren deutlich gesagt, dass eine rote Linie überschritten würde, wenn Chemiewaffen eingesetzt würden", erklärte Obama bei einer Pressekonferenz am 20. August 2012. Sollte Syriens Machthaber Giftgas einsetzen, hätte dies "enorme Konsequenzen", so Obama. Vielleicht lag es am damals nahenden Duell mit dem Republikaner Mitt Romney, dass dem sonst so sprachversierten Präsidenten nicht ganz klar war, welch klares Bild er mit der "roten Linie" zeichnete - und welche Erwartungen er damit auslöste.
Ein Jahr später blickt die Welt schockiert auf die Bilder und Videos aus Syrien, die die Opfer eines brutalen Angriffs mit noch unbekannten Kampfstoffen zeigen sollen. Die Opposition wirft dem Assad-Regime vor, Giftgas eingesetzt zu haben und so 1300 Menschen getötet zu haben. [Matthias Kolb, Giftgaseinsatz in Syrien: Auf der roten Linie, Süddeutsche Zeitung, 22.08.2013]

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Die Giftgasangriffe von Ghuta vom 21. August 2013 sind eine Reihe von Giftgasangriffen, die im Verlauf des syrischen Bürgerkriegs in der Region Ghuta östlich von Damaskus stattgefunden haben. Eine UNO-Untersuchung vor Ort wies den Einsatz des chemischen Kampfstoffs Sarin in hoch konzentrierter Form nach, der mittels Boden-Boden-Raketen verschossen wurde.[1][2][3] Unterschiedlichen Angaben zufolge starben dabei 281,[4] 355,[5] 1429[6] oder 1729[7] Menschen. Einige tausend Personen sollen mit neurotoxischen Reaktionen in die Krankenhäuser eingeliefert worden sein.[5] Welche Bürgerkriegspartei für den Giftgasangriff verantwortlich ist, ist nach wie vor umstritten.
Nachdem die USA verlauten ließen, im Besitz von geheimdienstlichen Beweisen für die Schuld der syrischen Regierung an dem Giftgaseinsatz zu sein, bezweifelte Russlands Präsident Wladimir Putin die Existenz derartiger Beweise. Er warnte die USA vor einem Militärschlag und forderte sie dazu auf die Beweise der UN vorzulegen.[61] Unterdessen sprach sich das britische Unterhaus am 29. August in einer Abstimmung gegen eine militärische Intervention aus.  [Giftgasangriffe von Ghuta, Folgen, Wikipedia, abgerufen am 29.04.2017]
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President Obama plays himself in Steven Spielberg spoof film {2:18}

Veröffentlicht am 28.04.2013
Barack Obama has pretended to be Daniel Day-Lewis playing the US President in a spoof film made with Steven Spielberg. The US President introduced a clip at the annual White House Correspondents' Association dinner, saying the Hollywood director's next movie would be called Obama. Obama can be seen claiming he is actually Day-Lewis and revealing how difficult he found it to play the role. Report by Jeremy Barnes.

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TOP 10 Barack Obama Jokes (dbate) {5:37}

Veröffentlicht am 19.04.2016
Unser TOP 10-Video der besten Barack Obama Jokes.
Barack Obama in Hannover. Seine Reise zur Hannover-Messe am kommenden Sonntag wird vermutlich der letzte Besuch des US-Präsidenten in Deutschland sein. Obama ist auf einer Art Abschieds-Tour, bevor im November die Amerikaner eine/n Nachfolger/in wählen. Lange hat man Barack Obama nicht mehr so entspannt gesehen wie in den letzten Monaten. Er tanzt bei Staatsbesuchen in Lateinamerika. Und er erzählt unablässig lustige Anekdoten und macht Scherze.

dbate hat einmal die besten Witze des US-Präsidenten zusammengestellt. Very funny, Mr. President!

Mehr Videos gibt´s hier:
http://dbate.de
http://facebook.com/dbate.de
http://twitter.com/dbateonline
http://instagram.com/dbate.de

Ellen's Tribute to the Obamas {5:23}

Veröffentlicht am 19.01.2017
To commemorate President Obama's last day in office, Ellen took a look back at some of her favorite moments with President Obama and the First Lady.

Sting - Englishman In New York {4:27}   Text (Songtexte.com)

Hochgeladen am 11.01.2011
Music video by Sting performing Englishman In New York. (C) 1987 A&M Records

Moral als Speerspitze des Imperialismus oder Was nicht ins Narrativ paßt, wird durch Etikettierung »weggemacht«

Ein Kommentar zum Umgang großer Medien mit einem kritischen Autor
Das Urteil der führenden Medien ist vollstreckt: Michael Lüders, der Nahostexperte und Buchautor, ist umstritten. Umstritten, weil er bei Markus Lanz eine Aussage getätigt hat, die falsch war. Umstritten, weil er des Weiteren davon gesprochen hat, dass der Einsatz von Giftgas in der syrischen Ortschaft Ghouta im August 2013 mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" ein "Angriff unter falscher Flagge" war.

Die Art und Weise, wie führende Medien mit Lüders umgehen, zeigt deutlich: Ein Teil der Presse weigert sich von ihrer Fähigkeit Gebrauch zu machen, Themen den journalistischen Standards entsprechend einzuordnen und zu gewichten.

Zwei Personen nehmen an Talkshows teil. Der eine ist ein Buchautor, die andere Bundesverteidigungsministerin. Der Buchautor ordnet bei "Markus Lanz" einen Sachverhalt sprachlich nicht korrekt ein, die Bundesverteidigungsministerin betont bei "Anne Will", ein UN-Bericht zu dem Einsatz des Giftgases im Jahr 2013 in Syrien habe die Schuldfrage geklärt.

Die Äußerungen des Buchautors führen zu reichlich Nervosität in den Reihen der großen Medien. Rasch legen sie fest: Wer Michael Lüders als ernstzunehmendes Medium von nun an zitieren möchte, sollte am besten immer das Adjektiv "umstritten" anführen (und, falls der Platz ausreicht, erwähnen, dass er "ergraut" ist).

Die Falschaussage von Ursula von der Leyen, also einer Person, die eines der höchsten politischen Ämter dieses Landes innehat, ist in der Medienberichterstattung allenfalls eine Marginale.

mehr:
- Urteil vollstreckt: Michael Lüders ist "umstritten" (Marcus Klöckner, Telepolis, 25.04.2017)

Michael Lüders zur US-Politik: A.Denison: "Ich möchte das nicht hören" {4:22}

Veröffentlicht am 11.09.2015
Exodus aus Syrien - Versagt der Westen? - phoenix Runde vom 10.09.2015
Michael Lüders:http://x2t.com/398753
Andrew Denison:http://x2t.com/398752
#usa #krieg #terror #kriegsverbrecher #bush #obama #denison  #terrormanagement #irak #afghanistan#syrien #libyen #amerika  #lüders #flüchtlinge #migranten
Ganze Sendung und Quelle hier: http://x2t.com/398751

Michael Lüders und die Anstalt {14:02}

Veröffentlicht am 28.09.2015
Michael Lüders und die Anstalt zum wahren Grund des Islamischen Staates!

zum Sturz von Mossadegh siehe auch:
- »Der größte Einzelerfolg der CIA« (Post, 01.05.2012)
Putin hat gesprochen! Howgh! (Post, 26.10.2014, mit Putins Rede auf dem Waldai-Forum 2014)
Ich werde nicht müde mich dessen zu wundern, wie unsere Partner, Mal ums Mal, wie man bei uns in Rußland zu sagen pflegt, auf ein und dieselbe Harke treten. Das heißt: immer wieder dieselben Fehler begehen. Seinerzeit sponserten sie extremistische islamistische Bewegungen für den Kampf gegen die Sowjetunion, und in Afghanistan haben diese ihre Abhärtung bekommen. Daraus entstanden sowohl die Taliban als auch die Al-Kaida. Der Westen hat, wenn diese schon nicht unterstützt, so doch mindestens seine Augen davor verschlossen. Und ich würde sagen, er hat den Einfall internationaler Terroristen nach Rußland und in die Länder Zentralasiens tatkräftig, informationsmäßig, politisch und finanziell unterstützt. Das haben wir nicht vergessen. [aus Putins Rede vor dem Waldai-Forum, Oktober 2010 ]

SYRIEN - Giftgas - Michael Lüders, Politik u. Islamwissenschaftler, bei Beckmann {11:34}

Veröffentlicht am 01.09.2013
AntikriegTV 2

Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://www.facebook.com/antikriegtv

ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung


zu den Giftgas-Angriffen in Syrien:
1. Ghuta, 21. August 2013

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Die Giftgasangriffe von Ghuta vom 21. August 2013 sind eine Reihe von Giftgasangriffen, die im Verlauf des syrischen Bürgerkriegs in der Region Ghuta östlich von Damaskus stattgefunden haben. Eine UNO-Untersuchung vor Ort wies den Einsatz des chemischen Kampfstoffs Sarin in hoch konzentrierter Form nach, der mittels Boden-Boden-Raketen verschossen wurde.[1][2][3] Unterschiedlichen Angaben zufolge starben dabei 281,[4] 355,[5] 1429[6] oder 1729[7] Menschen. Einige tausend Personen sollen mit neurotoxischen Reaktionen in die Krankenhäuser eingeliefert worden sein.[5] Welche Bürgerkriegspartei für den Giftgasangriff verantwortlich ist, ist nach wie vor umstritten.
Nachdem die USA verlauten ließen, im Besitz von geheimdienstlichen Beweisen für die Schuld der syrischen Regierung an dem Giftgaseinsatz zu sein, bezweifelte Russlands Präsident Wladimir Putin die Existenz derartiger Beweise. Er warnte die USA vor einem Militärschlag und forderte sie dazu auf die Beweise der UN vorzulegen.[61] Unterdessen sprach sich das britische Unterhaus am 29. August in einer Abstimmung gegen eine militärische Intervention aus.  [Giftgasangriffe von Ghuta, Folgen, Wikipedia, abgerufen am 29.04.2017]
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"Wir haben dem Assad-Regime und den anderen Akteuren deutlich gesagt, dass eine rote Linie überschritten würde, wenn Chemiewaffen eingesetzt würden", erklärte Obama bei einer Pressekonferenz am 20. August 2012. Sollte Syriens Machthaber Giftgas einsetzen, hätte dies "enorme Konsequenzen", so Obama. Vielleicht lag es am damals nahenden Duell mit dem Republikaner Mitt Romney, dass dem sonst so sprachversierten Präsidenten nicht ganz klar war, welch klares Bild er mit der "roten Linie" zeichnete - und welche Erwartungen er damit auslöste.
Ein Jahr später blickt die Welt schockiert auf die Bilder und Videos aus Syrien, die die Opfer eines brutalen Angriffs mit noch unbekannten Kampfstoffen zeigen sollen. Die Opposition wirft dem Assad-Regime vor, Giftgas eingesetzt zu haben und so 1300 Menschen getötet zu haben. [Matthias Kolb, Giftgaseinsatz in Syrien: Auf der roten Linie, Süddeutsche Zeitung, 22.08.2013]
zum Giftgas-Anschlag in Ghuta siehe auch:
- West-Propaganda zu Syrien und eine vier Jahre alte Geschichte (Post, 08.05.2018) 

2. Chan Scheichun, April 2017

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Die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und andere Länder machen die syrische Regierung verantwortlich,[9] während der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres sich weitaus zurückhaltender äußerte.[9] Der Vorsitzende der UNO-Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen in Syrien, Paulo Sérgio Pinheiro, teilte mit, dass die Urheberschaft von Luftangriff und Giftgaseinsatz sowie deren Zusammenhang miteinander noch ungeklärt seien.[13] Allerdings hatte das Regime in diesem Jahr laut derselben Quelle bereits fünf Mal Giftgas eingesetzt, auch wenn es sich dabei um Chlor gehandelt hatte.[14]
Sowohl die Regierung in Damaskus als auch Russlands Präsident Putin bestritten eine Schuld des syrischen Militärs für den Giftgaseinsatz. Syriens Außenminister Walid al-Muallim erklärte, die syrische Armee habe nie Chemiewaffen gegen das eigene Volk eingesetzt und werde das auch weiterhin nicht tun.[15] Syriens Präsident Baschar al-Assad bezeichnete den Chemiewaffenangriff als zu „hundert Prozent konstruiert“.[16] Die Vorwürfe eines Chemiewaffeneinsatzes durch seinen Verbündeten Assad wies Russland als unlogisch zurück, dieser habe in seiner Lage überhaupt kein Interesse daran, mit Giftgas zu provozieren, schließlich entwickle sich der Kampf mit konventionellen Waffen zu seinen Gunsten.[17]
Russlands Stimme im UNO-Sicherheitsrat verhinderte eine Verurteilung Syriens für den Giftgas-Einsatz gegen die eigene Bevölkerung.[18] Die UNO stellten in einem Briefing am 5. April 2017 die Verantwortung für den Angriff als ungeklärt dar.[19]
Bereits 2013 wurde das von Aufständischen gehaltene Ghuta mit Sarin angegriffen; die Urheberschaft ist bis heute umstritten.[20] [Giftgasvorfall im April 2017 in Syrien, Urheberschaft, Wikipedia, abgerufen am 29.04.2017]
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- Putin spricht von geplanten Provokationen mit Chemiewaffen in Syrien (Florian Rötzer, Telepolis, 11.04.2017)
- Giftgas: Interessierte Kreise in den USA wollen Konflikt mit Russland verschärfen (Florian Rötzer, Telepolis, 11.04.2017)
- Syrien: Realpolitik und Widerlegung der abgehobenen Narrative (Thomas Pany, Telepolis, 12.04.2017)
- Giftgas-Angriff in Chan Scheichun: Die Fakten des Weißen Hauses sind keine (Thomas Pany, Telepolis, 13.04.2017)

mein Kommentar:
Das hat mich auch gewundert:
Wieso sollte Assad so blöde sein, 

1. fast auf den Tag genau (Ghuta: 21.08.2013) ein Jahr nach Obamas Warnung (20. August 2012) vor dem Überschreiten einer roten Linie
und dann auch noch
2. wenige Tage (Chan Scheichun: 04.04.2017) nach der Erklärung der amerikanischen UN-Botschafterin (30.03.2017), der Sturz Assads sein nicht mehr vordringliches Ziel der USA im Syrien-Konflikt, 
tatsächlich Giftgas zu  verwenden? 
Da muß man doch wirklich an False Flag denken!
(öfters mal fragen: cui bono?)

Aufwachen mit Daniele Ganser in 14 Minuten {14:09}


Am 11.02.2018 veröffentlicht
Phoenix Division
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Wir leben in einer Zeit, die von Ressourcenkriegen geprägt ist. Dieser Planet ist ein Erdöl-Junkie. Schwerstabhängig und bereit, dafür über Leichen zu gehen.
Wer diese Mechanik erkannt hat und versucht, sie zu überwinden, kommt nicht umhin sich der Friedensbewegung anzuschließen.
Dr. Daniele Ganser ist Teil der Friedensbewegung. Der Schweizer Historiker ist ein Experte, wenn es um verdeckte Kriegsführung und die Strategie der Spannung geht, die Politik der NATO ist.
Ganser besticht in seinem Vortrag in der Erlöserkirche in Kaiserslautern bei Ramstein nicht nur durch seine wissenschaftliche Expertise, sondern eben auch durch die Fähigkeit, seine Zuhörer dazu zu bewegen, die Perspektive zu ändern. Was tun wir im Rahmen unsere Politik anderen Völkern an und warum fällt es uns so schwer, in den von uns Bombardierten vor allem Menschen zu sehen.
Das Thema Krieg und Frieden hat mit Bodenschätzen wie Öl und Gas zu tun. Ein Ausweg aus der Gewaltspirale führt über die Energiewende.
Aber vor allem unsere Haltung zu unserem Konsum ist entscheidend.
Es wird Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Ein Leben mit Rückgrat, der ethisch aufrechte Gang macht Spass. Dr. Ganser ist das beste Beispiel dafür.
Sehen Sie hier die komplette Rede von Daniele Ganser: https://www.youtube.com/watch?v=a8ZIC...
KENFM:
https://www.youtube.com/user/wwwKenFMde
+++Phoenix Division+++

Wer den Wind sät… Was westliche Politik im Orient anrichtet | Michael Lüders | SWR Tele-Akademie {1:11:04}

Veröffentlicht am 15.04.2015
http://www.tele-akademie.de - (ungeschnittene Orginalversion) Beginnend mit dem inszenierten Putsch gegen die Regierung von Mossadegh 1953 analysiert Michael Lüders die Folgen westlicher Politik in der arabisch-islamischen Welt

Putin zur Eskalation in Syrien auf deutsch {2:50}

Veröffentlicht am 11.04.2017
Nach einer Pressekonferenz mit dem italienischen Präsidenten im Kreml Moskau wurde Putin nach einem Statement zur aktuellen Eskalation in Syrien befragt: Dem US-Luftangriff auf Regierungstruppen in Folge eines mutmaßlichen und umstrittenen Giftgaseinsatz.
Putin hatte für den Journalisten eine wirklich umfassende Antwort mit seiner Auffassung zu dem Luftangriff, Donald Trumps Beweggründen, dem Applaus und "Verständnis" der Verbündeten der USA und was er für besser halten würde. Bei uns wie immer in Übersetzung des Originalmanuskripts des Kreml.
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Was ich gelernt habe:
Genauso, wie der symmetrische Einsturz des WTC 7 (mit einer fußballfeldgroßen Gundfläche) an eine kontrollierte Sprengung denken lassen muß (bewiesen ist bisher nichts!) muß das ständige »humanitäre« Intervenieren [Josef Joffe brachte es auf den Punkt: „Die humanistische Pflicht hat über das Völkerrecht triumphiert.“[#16. Zeit-Matinee vom 9.3.2014.# zitiert in »Daniela Dahn, »Frieden muss gestiftet werden. Exempel Kosovokrieg oder: das Völkerrecht als Gegner« – Hervorhebung von mir], gefolgt von staatlichem und menschlichen Chaos an imperialistische Interessen denken lassen. Und wir sollten uns alle überlegen, ob unsere naive emotionale Aufgewühltheit nicht doch Interessengruppen in die Hände spielt, mit denen wir nichts zu tun haben wollen.

Siehe dazu auch:

- Abschied vom Menschenrechtsimperialismus? (Detlef Buchsbaum, Telepolis, 13.05.2017)
- Der unsichtbare Krieg: Nicht Assad – der Boykott des Westens verursacht große Not in Syrien. (Katrin McClean, Rubikon, 28.04.2017, empfehlenswert!)
- Frieden muss gestiftet werden – Europas Sündenfall: der Kosovo-Krieg (Post, 24.11.2014)
- Hardeep Singh Puri: Moralische Hysterie, missionarische Außenpolitik und falsche Kriege (Post, 24.07.2017; Zitat Hardeep Singh Puri:)
»Der Westen besitzt keine Mittel, um zu entscheiden, was ein Kerninteresse ist. Eure politischen Führungen fallen einem emotionalisierten Journalismus zum Opfer. […] Die aufstrebenden, sich entwickelnden Länder sind bescheidener, sie haben niemals im internationalen System Macht ausgeübt – wenn man dagegen Macht hat, besteht die Gefahr von Hybris.«
   - Der Ukraine-Konflikt 3 – Westliche Naivität oder westliche Machtpolitik? (Post, 25.04.2014, mit den Reden Putins vor dem Deutschen Bundestag am 25.09.2001 und vor der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2007)
»Ich habe [den italienischen Verteidigungsminister] so verstanden, dass die Anwendung von Gewalt nur dann als legitim gilt, wenn sie auf der Grundlage einer Entscheidung der NATO, der EU oder der UNO basiert. Wenn er das tatsächlich meint, dann haben wir verschiedene Standpunkte. Oder ich habe mich verhört. Legitim ist eine Anwendung von Gewalt nur dann zu nennen, wenn ihr ein UNO-Beschluss zu Grunde liegt. Und man darf die UNO nicht durch die NATO oder die EU ersetzen.« [aus Putins Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz 2007]
zuletzt aktualisiert am 22.06.2018




Heute vor 80 Jahren – 26. April 1937: Die deutsche Legion Condor bombardiert Guernica

Generalprobe für den Luftkrieg 

Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-39) erhielt General Francisco Franco massive Unterstützung durch die faschistischen Mächte Italien und Deutschland. Hitler und Göring sahen den Krieg auch als Möglichkeit, die gerade aufgerüstete deutsche Luftwaffe zu testen, und schickten die Legion Condor. Diese bombardierte Ende März 1937 die Kleinstadt Durango; der Luftschlag forderte mehr als 330 Tote. 

Nachdem ein Aufklärungsflugzeug Menschen auf dem Marktplatz als »Partisanenbataillone« ausgemacht hatte, starteten am Nachmittag des 26. April 1937 von Vitoria und Burgos aus mehrere Bomberstaffeln der Legion Condor und warfen auf die baskische Stadt Guernica (baskisch: Gernika) in drei Wellen 22-40 Tonnen Spreng-, Splitter- und Brandbomben. Anschließend schossen die Bord-MGs auf die flüchtenden Menschen. Etwa 300 Menschen wurden getötet (früher ging man von über 1600 aus) und 80% der Gebäude zerstört. Kurz darauf eroberten Francos Truppen die bis dahin republikanische Stadt. Die Schrecken des Angriffs wurden durch das großformatige Ölbild »Guernica«, das Pablo Picasso für den spanischen Pavillon der Pariser Weltausstellung im gleichen Jahr malte, weltweit bekannt. 

Was am 26. April noch geschah: 

1925: Paul von Hindenburg wird zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt
[Harenberg – Abenteuer Geschichte 2017]

Internationale Brigaden deutsch {43:39}
Veröffentlicht am 20.06.2012
Ein unterhaltsamer und interessanter Film über eine oftmals längst vergessene Zeit, in der Menschen alles aufgaben um für ihr Ideal einer gerechteren Gesellschaft einzustehen. Diese Doku berichtet über die Internationalen Brigaden.
Zehntausende Antifaschisten meldeten sich 1936 freiwillig, um die demokratische Republik in Spanien gegen den Putsch der Faschisten zu schützen. Allein gelassen vom Rest der Welt kämpften diese Freiwilligen zusammen mit der spanischen Bevölkerung für etwas was den meisten heute als selbstverständlich gilt. Freiheit, Gleichheit und eine Gesellschaft der Solidarität.

Volksfronten - 1936 Spanien Bürgerkrieg Anarchisten Kommunisten {10:39}

Hochgeladen am 11.11.2009