Donnerstag, 5. Mai 2016

Der Triumph der Grünen ist auch ein Sieg der 68er

Viele einst grüne Forderungen sind heute Allgemeingut geworden. Kein Wunder, dass "68er" für etliche AfD-Aktivisten ein fast so schlimmes Feindbild ist wie kriminelle Muslime.

Baden-Württemberg wird alsbald von einer grün-schwarzen Landesregierung geführt. Eine Sensation ist das nicht mehr, denn es gab schon Grün-Rot im Südwesten; man hat sich also an die Grünen als stärkste Partei und vor allem an ihren erdnahen Ministerpräsidenten Kretschmann gewöhnt. Dass die CDU nun in diese Koalition dürfen muss, ist in erster Linie dem Absturz der SPD geschuldet, in zweiter Linie dem Aufstieg der AfD. Obwohl also keine Sensation, ist die neue Regierung in Stuttgart dennoch sowohl Vorbote als auch späte Bestätigung einer zeithistorischen Entwicklung. 

Die Grünen haben einen langen Weg beschritten, der sie von der Dagegen-Partei der späten Siebzigerjahre über den natürlichen Koalitionspartner der SPD bis hin zur kleinen Volkspartei mit nahezu allen Koalitionsoptionen geführt hat. Dazu hat entscheidend beigetragen, dass viele der politischen Forderungen der Grünen längst Allgemeingut geworden sind. Atomausstieg oder Ehen für Homosexuelle galten noch vor 30 Jahren als für die politische und gesellschaftliche Mehrheit kaum vermittelbar. Heute ist das anders. 
mehr: 
- Grün-Schwarz in Baden-Württemberg: Der Triumph der Grünen ist auch ein Sieg der 68er (Kurt Kister, Süddeutsche Zeitung, 03.05.2016)

siehe auch:

Antoine Deltour, Schreck der Steuerbetrüger


Im Jahr 2008 lieh die Luxemburger Gesellschaft DutchDelta Sàrl und eine weitere Gesellschaft in Malta insgesamt 200 Millionen Euro an eine E.On Gruppe in Großbritannien, eine Milliarde Euro an E.ON Schweden und 2,6 Milliarden Dollar an E.ON in den USA. Für die Kredite der Tochtergesellschaft werden aus dem Ausland hohe Zinsen nach Luxemburg überwiesen (Schätzungen zufolge handelt es sich um zweistellige Millionenbeträge). Durch diese Buchungen sinkt die Steuerlast in Großbritannien, Schweden und den USA. Anschließend überweist DutchDelta die Gewinne wiederum an andere Offshore-Gesellschaften und bucht somit auch in Luxemburg Verluste. Deshalb fallen auch dort kaum Steuern an. 
Im Jahr 2012 nahm DutchDelta 130 Millionen Euro ein und zahlte 1.600 Euro Körperschaftsteuer.[45][46][47]
 [E.ON, Steuervermeidung, Wikipedia, Hervorhebung von mir]
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Porträt Antoine Deltour hat den LuxLeaks-Skandal ins Rollen gebracht. Heute steht er deswegen vor Gericht

Er ist der europäische Edward Snowden. Doch im Gegensatz zu dem US-amerikanischen Whistleblower ist der Franzose Antoine Deltour sehr öffentlichkeitsscheu. Deltour, ehemaliger Steuerexperte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), hat den Lux-Leaks-Skandal ins Rollen gebracht. Dank Deltour wurden die dubiosen Methoden öffentlich, mit denen das Großherzogtum Luxemburg Konzernen bei der Steuerflucht geholfen hat. In Kürze wird der Oberste Gerichtshof in Luxemburg entscheiden, ob der 31-Jährige dafür ins Gefängnis muss.

Der Lux-Leaks-Skandal löste im November 2014 massive Empörung aus. Die von Journalisten veröffentlichten Dokumente belegen, dass Luxemburger Behörden Konzerne systematisch ins Land lockten, indem sie eine günstige steuerliche Behandlung gewährten. Bis heute ist die Sache nicht abschließend geklärt. Fest steht: Luxemburg hat für mehr als 300 Unternehmen Steuerflucht organisiert, darunter Amazon, Apple, Eon, Ikea und McDonald’s. Die Länder, in denen die Gewinne der Konzerne entstanden waren, gingen leer aus. Im Zentrum der Kritik: Jean-Claude Juncker, heute Präsident der EU-Kommission und zuvor langjähriger Finanzminister und Premier von Luxemburg. Er hat wie andere Steuerfluchthelfer den Sturm der Entrüstung mehr oder weniger unbeschadet überstanden.


Bis zu zehn Jahre Gefängnis


Das gilt nicht für Antoine Deltour und zwei weitere Männer, die an der Aufdeckung des Skandals beteiligt waren. Seit vergangener Woche stehen sie in Luxemburg vor Gericht. Der Tatvorwurf: Deltour soll am 13. Oktober 2010 innerhalb einer halben Stunde 2.669 Dokumente mit 45.000 Seiten aus dem Firmensystem kopiert und an den Journalisten Edouard Perrin gegeben haben, der als Erster über den Skandal berichtet hat. Perrin soll später den mitangeklagten ehemaligen PwC-Mitarbeiter Raphaël Halet angestiftet haben, noch mehr Material zu beschaffen. Den Angeklagten werden unter anderem Diebstahl, Verstoß gegen die Schweigepflicht sowie die Veröffentlichung von Geheimunterlagen vorgeworfen. Ihnen droht eine Strafe von bis zu zehn Jahren Gefängnis sowie hohe Geldstrafen. Ausgelöst wurde das Verfahren durch eine Klage von Deltours ehemaligem Arbeitgeber PwC.
mehr:
- Schreck der Steuerbetrüger (Anja Krüger, der Freitag, 04.05.2016)

siehe auch:
Der Triumph der Grünen ist auch ein Sieg der 68er (Post, 05.05.2016)
Schramm, Schirrmacher und Pestalozzi – Der Krieg reich gegen arm: Gierige Oligarchen gegen gieriges Volk am Beispiel TTIP (Post, 04.05.2016)
Thomas Middelhoff, Sozialarbeiter (Post, 02.05.2016)
Demokatie: Greenpeace leakt die TTIP-Erpressung am »QualitätsSPIEGEL« vorbei (Post, 02.05.2016)
Demokratie in Gefahr (Post, 22.05.2015)
Kapitalismus: Eine Firma mit null Angestellten vergibt Milliardenkredite (Post, 09.11.2014)
Freiheit und Demokratie! – Nur für die, die richtig denken? (Post, 09.11.2014)
Luxemburg-Leaks zu Eon – Selbst die eher schwammigen Luxemburger Gesetze stellen ein paar Bedingungen (Süddeutsche Zeitung, 07.11.2014)

Luxemburg-Leaks: „Auf dem Weg zur Steuergerechtigkeit“ (Post, 06.11.2014)
Wenn es in Europa anständig zuginge, dann wäre der Rücktritt des gerade ernannten Präsidenten der Europäischen Kommission fällig. (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 06.11.2014)
Freiheit, Demokratie und Postenschacherei (Post, 17.10.2014)


»Im Jahr 2012 zahlte DutchDelta bei Einnahmen von 130 Millionen Euro knapp 1600 Euro Körperschaftsteuer.« [Luxemburg-Leaks": Deutsche Konzerne und die Steuer, Julia Stein, Benedikt Strunz, Tagesschau Online, 06.11.2014]

Zeıtbombe Steuerflucht Offshore Steueroasen arte Doku 2014 Deutsch [1:46:30] 


Veröffentlicht am 19.08.2015
alter Info-Text:
02.10.2014

Gerade erst mit dem Geld der Steuerzahler gerettet, erarbeiten die Banken neue Strategien, um ihren reichen Kunden die Steuerhinterziehung zu ermöglichen. Di.
Es wird Geschichte gemacht, wenn EU-Vermittler Robert Cooper ein Abkommen über eine stabile Koexistenz zwischen dem Kosovo und Serbien herbeiführen soll. Reg. Gerade erst mit dem Geld.
Geht unser Erdölzeitalter zu Ende? Öl ist der Motor unserer Zivilisation, Synonym unserer Zeit. Täglich verbrennen wir rund 14 Milliarden Liter des kostbaren…

Bankster – Der Tanz der Geier (Doku auf Arte) [1:06:27]


Veröffentlicht am 18.12.2012
Mit der Regierungsübernahme Margaret Thatchers in Großbritannien 1979 und Ronald Reagans in den USA 1981 beginnt eine "neoliberale Revolution", den Kapitalismus zu verändern. Die Politik verzichtet zunehmend auf ihren regulierenden Einfluss zugunsten eines freien Spiels der wirtschaftlichen Kräfte. Damit verliert der Kapitalismus immer mehr seine sozialen Aspekte. Deregulierung lässt die Banken immer mächtiger werden, und aus dem Investitionskapitalismus wird ein hemmungsloser Spekulationskapitalismus. Überall werden neue Finanzinstrumente erfunden, deren Nutzen mehr als fragwürdig ist. Risiken werden kleingeredet, um die Bevölkerung zu beruhigen. Grenzenlose Verschuldung privater wie öffentlicher Haushalte wird zum Regelfall. Geschäftsbanken, Hedgefonds und Versicherungen gehen ungeahnte Risiken ein. Geld bewegt sich immer schneller rund um die Welt. Ob Rohstoffe, Immobilien oder undurchschaubar gewordene Finanzinstrumente -- die Spekulanten machen vor nichts halt, sofern Profit angesagt ist. Nichts kann sie aufhalten. Und dann platzen im Jahr 2007 zunächst in den USA die Immobilienkredite und eine weltweite Finanzkrise setzt ein, die bis heute nicht ausgestanden ist. Mit einem zweiteiligen Dokumentarfilm von Jean-Michel Meurice und Fabrizio Calvi zeichnet der Themenabend die dramatische Entwicklung der letzten Jahrzehnte nach.
alter Info-Text:
Veröffentlicht am 21.05.2014

Reportage - Arte - Der Tanz der Geier
(02.10.2012)
Der Neo-Liberalismus in der Wirtschaftspolitik hat im Verlauf der letzten 30 Jahre die
Banken immer mächtiger werden lassen. Profit hat oberste Priorität. Dabei gerät die
Politik immer mehr unter den Einfluss omnipräsenter Finanzmanager. Wird die
gegenwärtige Finanzkrise daran etwas ändern?
Geschäftsbanken, Hedgefonds und Versicherungen spielen mit Risiken und Vertrauen, mit
wahren und falschen Werten. Derivate werden immer komplexer, Kommissionen steigen ins
Unermessliche, und Geldmengen bewegen sich immer schneller um die ganze Welt. Die
Gefahr einer Finanzblase steigt. Ob Rohstoffe, Immobilienkredite oder undurchschaubar
gewordene Finanzinstrumente - die Spekulanten machen auf der Suche nach Profit vor
nichts halt.
Wie konnte sich dieses System durchsetzen, und warum können die Staaten es nicht mehr
kontrollieren? Die Antwort scheint nahe zu liegen: Die Bankiers haben die Macht
übernommen. In den Vereinigten Staaten etwa ist die „Krake" namens Goldmann Sachs
allgegenwärtig und viele Männer und Frauen in Machtpositionen waren oder sind immer
noch für diese Bank tätig. Auch in Europa, vor allem in Brüssel, schreiben die
omnipräsenten Banken den Staaten ihre Gesetze vor. Und eine Änderung ist trotz
globaler Finanzkrise nicht in Sicht.

klare Worte von Ulrike Herrmann bei MerkelPR Presseclub… [5:24]

Veröffentlicht am 16.09.2012
Schönenborn grinst sich einen, weil er die "Sendung" bereits abmoderiert und dabei die "Anrufer" vergessen hatte...

kleiner Hinweis: Schönenborn nutzt gerne die ÖR/Phönix-Plattform, um seine eigene "Meinung" zu moderieren, wie zB die Behauptung, dass "Agenda2010"(organisiertes LohnDrücken/Verfassungsbruch) ne "tolle Sache" sei.

wie der gesamte Tenor von zdf, ard, phönix - ndr, mdr, wdr: die dies als "Meinung" (ohne Faktennennung) ständig "einspielt"...

hier nennt Ulrike Herrmann den Kurs der neoliberalen "Regierung":
"Unterbietungswettbewerb", LohnDrückerei (Straftatbestand)
allerdings seit mehr als 20 Jahren...

ausserdem:
Wirtschaftskrieg gegen die gesamte EU, Konzentration von "Arbeit", Konzentration von "Kapital", Aushebeln der Grund-/Menschenrechte durch Unterbietung.
hier "profitiert" nichteinmal das deutsche Volk (bestenfalls 5% "Anleger"/wenn überhaupt)
sondern ausschliesslich eine Handvoll Konzerne und Banken, die sich Geschäfte von "organisierter" grasierender Armut versprechen (und längst machen)

trotzdem wird diese "Politik" von denselben "Medien" weiterhin als "notwendige Reformen" oder sogar als "Strukturreformen" verkauft (PR/Manipulation mit Falschinformationen im Sinne derselben Konzerne)
- weshalb ich ard zdf phönix nurnoch "MerkelPR" nenne

die anderen "Vertreter" sind kaum ernstzunehmen: die "Krise" sei aus den US gekommen - und nicht etwa durch "Sparen bei den Arm(gemacht)en" und nachwievor ohne Bankenregulierung usw


zur "Sendung"
http://bit.ly/PoMr7b

Jörg Schönenborn diskutiert mit folgenden Gästen:

Alfred Grosser (Französischer Politologe und Publizist)
Ulrike Herrmann (Wirtschaftskorrespondentin, "taz")
Thomas Schmid (Herausgeber, "DIE WELT")
Willem Wansink (Niederländischer Publizist und Historiker)

Volker Pispers: Der Kapitalismus ist am Ende | WDR Kabarettfest April 2015 [36:11]

Veröffentlicht am 30.04.2015

Heiner Flassbeck: Kapitalismus am Ende? Konsequenzen der neoliberalen Weltordnung. [1:23:18]

Veröffentlicht am 22.02.2016
Bankenkrise, Griechenlandrettung, TTIP und CETA – ökonomische Weichenstellungen tangieren in Zeiten gemeinsamer europäischer Gesetzgebung und Globalisierung weit mehr als nur einzelne Volkswirtschaften. Angesichts des wachsenden Einflusses multinationaler Großkonzerne und undurchschaubarer Verstrickungen im Finanzsystem ist nicht nur in der Wissenschaft zunehmend die Rede von einer neoliberalen Postdemokratie.
Aufzeichnung der Veranstaltung vom Mittwoch, 2. Dezember 2015 · 18:30 Uhr an der Universität Regensburg.
In einem Ort im Norden der ehemaligen DDR nach der Wende 
Kapitalismus als Religion - Max Uthoff aktualisiert die Thesen Walter Benjamins (2015) [18:38]

Veröffentlicht am 23.09.2015
Kapitalismus als Religion - Max Uthoff aktualisiert die Thesen Walter Benjamins (2015) - Mehr Infos zum Thema: "Kapitalismus als Religion" - 

Der Kapitalismus - Und wenn Karl Marx doch Recht gehabt hätte [52:34]

Veröffentlicht am 01.05.2015
Obwohl immer wieder scharf kritisiert, hat der Kapitalismus als herrschendes Wirtschaftssystem auch die jüngste Wirtschafts- und Bankenkrise überlebt und diktiert unsere Lebensbedingungen. Zeit, sich wieder einmal näher mit den Grundsätzen dieser Wirtschaftsordnung auseinanderzusetzen. In sechs Folgen wirft ARTE deshalb einen Blick auf die Geschichte und die Entwicklungen des Kapitalismus. Diese Folge beschäftigt sich mit den Hintergründen der Kapitalismusanalyse von Karl Marx. Ist seine Kapitalismusanalyse nicht weiterhin eine der scharfsinnigsten Auseinandersetzungen mit der modernen Welt überhaupt?


„Die Stärke der Analyse der Linken“, so schreibt der erzkonservative Charles Moore im „Daily Telegraph“, „liegt darin, dass sie verstanden haben, wie die Mächtigen sich liberal-konservativer Sprache als Tarnumhang bedient haben, um sich ihre Vorteile zu sichern. ,Globalisierung‘ zum Beispiel sollte ursprünglich nichts anderes bedeuten als weltweiter freier Handel. Jetzt heißt es, dass Banken die Gewinne internationalen Erfolgs an sich reißen und die Verluste auf jeden Steuerzahler in jeder Nation verteilen. Die Banken kommen nur noch ,nach Hause‘, wenn sie kein Geld mehr haben. Dann geben unsere Regierungen ihnen neues.“
Es gibt Sätze, die sind falsch. Und es gibt Sätze, die sind richtig. Schlimm ist, wenn Sätze, die falsch waren, plötzlich richtig werden. Dann beginnt der Zweifel an der Rationalität des Ganzen. Dann beginnen die Zweifel, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. [Frank SchirrmacherBürgerliche Werte: „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“, FAZ, 15.08.2011
Alternativen zum Neoliberalen Wachstum Irrsinn im Kapitalismus 2015 [1:32:42]

Veröffentlicht am 13.02.2015
„Mehr Wachstum!“ - diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch - angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von „Wachstum, was nun?“ auf den Grund – und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben. 

Eine sehr gute Dokumentation über das Ende des Wachstums in allen Bereichen, aber auch mit Lösungsansätzen für eine bessere Zukunft in den Bereichen Ernährung, Energie, Finanzen und Glück! Einfach zu verstehen durch die bürgerliche Erklärung über die Problematik des jetzigen Neoliberalen Finanz- und Wirtschaft- Kapitalismus mit all sein destruktives Verhalten auf Menschen und Umwelt.

Jazz for Cows [2:03]

Hochgeladen am 06.09.2011
http://www.newhot5.com. The New Hot 5, American-based jazz band plays for a herd of cows in Autrans, France. The unedited footage is now uploaded on our channel in two parts. If you want to hear more, check out our other videos of concerts for humans.

The two songs in this video are both in the public domain:
1. "When the Saints Go Marching In" is a traditional early American folk hymn of unknown origin.
2. "Bill Bailey, Won't You Please Come Home" composed by Hughie Cannon (1877--1912) was published in 1902.



Heute vor 125 Jahren – 5. Mai 1891: Die Carnegie-Hall in New York wird eingeweiht

Amerikas Mekka für Musikbegeisterte 

Der Violinist Jascha Heifetz (1901-1987), so heißt es, soll einmal auf der Straße von einem Passanten gefragt worden sein, wie er zur Carnegie Hall komme. Heifetz' lapidare Antwort: »Üben.« Tatsächlich ist das berühmte Konzerthaus in Manhattan bis heute einer der bekanntesten Aufführungsorte für hochwertige Musik jedweder Stilrichtung. 
Die Konzerthalle: Carnegie-Hall in der 57th Street, New York
Das Bauwerk, zwischen 1890 und 1897 als Ziegelsteinbau im Stil der Neorenaissance errichtet, wurde bereits am 5. Mai 1891 feierlich eröffnet. Namens- und Geldgeber war der Stahlmagnat und Philanthrop Andrew Carnegie (1835-1919), der zahlreiche soziale Stiftungen ins Leben rief. 

Die Anregung zu seinem Konzerthaus mit drei Musikhallen hatte Carnegie von dem deutschstämmigen Dirigenten Walter Damrosch (1862-1950) erhalten, mit dem sich das Ehepaar Carnegie auf der Hochzeitsreise angefreundet hatte. Die Nutzung oder mögliche Umwidmung der 1960 von der Stadt New York erworbenen und unter Denkmalschutz gestellten Carnegie Hall ist immer wieder Gegenstand heftiger Diskussionen. 

Die drei Konzerthallen der Carnegie Hall 
 • Großer Saal (Main Hall, seit 1986: Isaac Stern Auditorium): 2800 Plätze auf fünf Ebenen 
 • Kleiner Saal (Recital Hall, seit 2003:Judy and Arthur Zankel Hall): 600 Plätze 
 • Kammermusiksaal (Chamber Music Hall, seit 1986: Joan and Sanford L. Weill Recital Hall): 270 Plätze 
Harenberg - Abenteuer Geschichte 2016

Benny Goodman - Sing Sing Sing from Carnegie Hall 1938, Newsreel footage! [8:53]

Veröffentlicht am 02.02.2013
Here is a little film of Benny Goodman's famous Carnegie Hall Concert in 1938. This track is Sing Sing Sing (of course!) The final moments of this footage synchronize perfectly with the music.

Benny Goodman At Carnegie Hall, New York 1974 [5:06]

Hochgeladen am 08.02.2010
The Songs Are Let's Dance and King Porter Stomp
This Is The 36th Anniversary On the 1938 Carnegie Hall Concert
Featuring Benny Goodman On Clarinet, Hack Jones Piano, Slam Stewart On Bass, Bucky Pizzareilli On Guitar, Grady Tate On Drums, Zoot Sims And Al Klink On Saxophones, Bobby Hackett, Bernie Previn, On Trumpets.

International Concerts - Russian Opera Stars Carnegie Hall Part 1 [9:09]

Hochgeladen am 31.08.2008
Clips of the March 23, 2007 Russian Opera Stars at Carnegie Hall presented by International Concerts.

Keith Jarrett - The Carnegie Hall Concert - Part VII [8:34]

Veröffentlicht am 07.02.2013
Jarrett