Freitag, 28. November 2014

Gabriele Krone Schmalz: Volksabstimmung auf der Krim war nicht völkerrechtswidrig

Hintergrund: Rede von Prof. Dr. Grabriele Krone Schmalz zum Völkerrecht.       {11:48}

Am 12.02.2015 veröffentlicht
newscan
Im Dezember 2014 hielt Prof.Dr. Garbriele Krone Schmalz bei Harzsparkasse in Wernigerode eine Rede zum Völkerecht betr. Ukraine.

Alter Infotext:
Veröffentlicht am 26.11.2014

AntikriegTV 2
:Gabriele Krone-Schmalz erklärte in der Sendung von Günther Jauch "Antwort an Putin: Nachgeben oder Härte zeigen?" warum die sogenannte "Annexion" der ukrainischen Halbinsel "Krim" nicht dem Völkerrecht widerspricht.
Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
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ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung


noch älterer Infotext:
Veröffentlicht am 24.11.2014
23.11.2014:Gabriele Krone-Schmalz erklärte in der Sendung von Günther Jauch "Antwort an Putin: Nachgeben oder Härte zeigen?" warum die sogenannte "Annexion" der ukrainischen Halbinsel "Krim" nicht dem Völkerrecht widerspricht.
Quelle: Antwort an Putin: Nachgeben oder Härte zeigen? http://x2t.com/334242

Inzwischen kann ich das Video auf YouTube nicht mehr finden.

mein Kommentar:
This woman saves my day!

Unsere Leitmedien fangen natürlich gleich zu giften an:
- Die Mär von der legitimen Sezession der Krim (Torsten Krauel, Die Welt, 24.11.2014)
Putin-Versteher behaupten, die Krim sei gar nicht "annektiert" worden, sie habe sich abgespalten. Doch der Vorgang ist beispiellos. Denn das Kosovo und der Südsudan entstanden unter dem Schirm der UN.
mein Kommentar:
Man lese sich den Vortrag von Daniela Dahn (Frieden muss gestiftet werden, Post, 24.11.2014), den ich ergänzt habe durch Zitate aus
Kosovo – Gewalt löst keine Probleme – Interview mit Horst Grabert (Wissenschaft und Frieden, 2000-1; Horst Grabert, ehemaliger Kanzleramts-Chef und Botschafter in Österreich, Jugoslawien und Irland, in Wikipedia),
Heinz Loquai: Ein vermeidbarer Krieg – Interview mit dem Brigadegeneral a.D. (AG Friedensforschung, 2000, Übersetzung des in l’Humanité erschienenen Interviews)
Un général allemand accuse l'OTAN (l’Humanité, 09.06.2000, Originalartikel; Links hinzugefügt von mir)

und einem Zitat von Josef Joffe:
„Die humanistische Pflicht hat über das Völkerrecht triumphiert.“ 
(zitiert im vorletzten Absatz von Daniela Dahns Vortrag)

hier das entsprechende Video (Joffes Satz ab 2:55) Völkerrechtsbruch - Der Kosovo als Blaupause für die Krim - Schröder 09.03.2014 - Bananenrepublik {7:54}

Am 12.03.2014 veröffentlicht
Bananenrepublik1
► Homepage: http://www.Bananenrepublik.tv - Bananenrepublik.tv
► Google+: https://plus.google.com/u/0/106701079...
► Zweiter-Upload-Kanal: http://www.youtube.com/user/dieBanane...
► Backup-Kanal: http://www.youtube.com/user/diebanane...
► Twitter: https://twitter.com/Stimmbuerger - Bananenrepublik
► Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=EKQ0yk...
x
zu Joffes nächstem Satz (Video ab 305):
»Hier [in der Ostukraine] gab es keine zu schützende Minderheit.«
siehe dazu:
Ukraine-Konflikt 8 – Mariopol und die Berichterstattung  (10.05.2014, zuletzt aktualisiert am 26.07.2014)
Ukraine-Konflikt 7 – Der Sprachen- bzw. ethnische Konflikt als Teil des Ukraine-Konfliktes (03.05.2014, zuletzt aktualisiert am 27.09.2014)
Der Ukraine-Konflikt 4 – Um was geht es eigentlich? (28.03.2014, zuletzt aktualisiert am 19.01.2016)


An der Abstimmung über das Mandat des Bundestages für den Bundeswehreinsatz hatte sich der damalige Justizminister Edzard Schmidt-Jortzig (FDP) couragierterweise nicht beteiligt. Seinen Protest gegen die „völkerrechtswidrige Kabinettsvorlage“ gab er zu den Akten. (aus dem Vortrag von Daniela Dahn)
"Ich habe an der seinerzeitigen Beschlussfassung im Bundestag extra nicht teilgenommen..."(Hermann Theisen, Netzwerk Friedenskooperative, 2001, Link von mir hinzugefügt)
Von den Schwierigkeiten eines Bundesjustizministers hinsichtlich der Bundeswehrbeteiligung am Kosovo-Krieg und der Meinung der Bundestagsabgeordneten zu jenem Krieg

Wenn sich der Westen die Freiheit nimmt, das Völkerrecht »auszusetzen«, wie es ihm beliebt (natürlich tut der Westen das nicht nach Belieben, er tritt halt immer nur für Freiheit und Demokratie ein!), darf er sich nicht wundern, wenn Russland dieses Recht ebenfalls für sich in Anspruch nimmt.
Und Putin hat genau das 2007 vor der Münchner Sicherheitskonferenz kritisiert:
»Ich habe [den italienischen Verteidigungsminister] so verstanden, dass die Anwendung von Gewalt nur dann als legitim gilt, wenn sie auf der Grundlage einer Entscheidung der NATO, der EU oder der UNO basiert. Wenn er das tatsächlich meint, dann haben wir verschiedene Standpunkte. Oder ich habe mich verhört. Legitim ist eine Anwendung von Gewalt nur dann zu nennen, wenn ihr ein UNO-Beschluss zu Grunde liegt. Und man darf die UNO nicht durch die NATO oder die EU ersetzen.« siehe: Der Ukraine-Konflikt 3 – Westliche Naivität oder westliche Machtpolitik? (25.03.2014, zuletzt aktualisiert am 26.07.2014) 

»Beispiellos«, wie »Die Welt« dies nennt, ist auch die völkerrechtswidrige Bombardierung des Gebäudes des Senders RTS:

Während die eigenen Informationen manipuliert wurden, sollten die Informationen der Gegenseite ganz verschwinden. Sender und Journalisten als Angriffsziele zu bestimmen, ist nach dem Genfer Abkommen verboten. Doch in der Nacht des 23. April 1999 griff die Nato ohne Vorwarnung den Hauptsitz der serbischen Radio- und Fernsehgesellschaft RTS im Zentrum Belgrads an. Die intelligente Bombe traf zielgenau ins Erdgeschoss, um dann von unten nach oben alle Etagen zu durchbohren. Das Dach blieb unversehrt, aber die darunter waren, hatten keine Chance. 16 Hingerichtete und eine größere Zahl von Verletzten waren zu beklagen. In einem Interview mit der BBC vom 12. März 2000 erklärte Tony Blair, der Angriff auf den RTS sei notwendig geworden, weil auch westliche Sender die Videos von zivilen Opfern übernommen hätten. „Das ist eines der Probleme, wenn man in einer modernen Kommunikations- und Informationsgesellschaft Krieg führt. Uns war klar, dass diese Bilder auftauchen und eine instinktive Sympathie für die Opfer bewirken würden.“ [aus dem Vortrag von Daniela Dahn]
Die Bombardierung der RTS-Studios (Le Monde diplomatique, 14.07.2000, Link von mir hinzugefügt)
dazu auch:
- Peter Handke: Die Geschichte des Dragoljub Milanović (Carl Wilhelm Macke, culturmag, 30.11.2011)
Peter Handke, Die Geschichte des Dragoljub Milanović (Berthold Seliger, PDF)

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2002 wurde Dragoljub Milanović wegen „Verstoßes gegen die öffentliche Sicherheit” nach Artikel 194, § 1 und 2 des damaligen Strafgesetzes der Republik Serbien zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht stellte fest, dass er vorgewarnt gewesen war und deshalb die Beschäftigten gemäß den von der Regierung erlassenen Sicherheitsregeln hätte nach Hause schicken müssen.[1] Milanović war vorgeworfen worden, absichtlich Mitarbeiter unterer Verantwortungsebenen in Lebensgefahr gebracht zu haben, um die Zahl an zivilen Opfern zu erhöhen und dadurch die NATO zu diskreditieren.[2]
Wie Der Spiegel im Januar 2000 berichtete, hatte die NATO 24 Stunden zuvor einen bereits eingeleiteten Angriff abgebrochen, als klar wurde, dass noch viele RTS-Mitarbeiter über Nacht im Gebäude tätig waren. Anschließend waren unmissverständliche Warnungen übermittelt worden. Als sich daraufhin zahlreiche Mitarbeiter weigerten, zum Nachtdienst zu erscheinen, drohte Milanović jedem unentschuldigt Fernbleibenden mit Kündigung.[3]
Die Rechtmäßigkeit des Luftangriffs auf das Sendergebäude ist umstritten. Kritiker wie z.B. Amnesty International sehen darin ein ungesühntes Kriegsverbrechen,[4] das unverhältnismäßig schwerer wiege als Milanovićs Schuld. [Dragoljub MilanovićWikipedia, abgerufen am 28.11.2014)

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Was kann ein einziger Satz für Arbeit machen…
»Denn das Kosovo und der Südsudan entstanden unter dem Schirm der UN.«
 [aus dem oben verlinkten ]
Vor allem, wenn er ständig wiederholt wird.


- Gabriele Krone-Schmalz: Wer ist die deutsche Journalistin, die Putins Wahnsinn für legal hält? (Huffington Post, 24.11.2014)
Den meisten Deutschen ist Gabriele Krone-Schmalz noch als Moskau-Korrespondentin der ARD in Erinnerung. Von 1987 bis 1992 berichtete sie über den Zerfall und den Zusammenbruch der Sowjetunion. Ihre Arbeit damals genoss einen exzellenten Ruf. Und vielen jüngeren Journalisten wurde sie zum Vorbild.
Leider muss man mittlerweile den nächsten Satz mit einem Wort der Relativierung einleiten: Aber viel ist von dieser Glaubwürdigkeit heute nicht mehr übrig.

- Das große Phrasen-Bingo für jeden Putin-Talk (Focus, 25.11.2014)
- "Russlandversteher" haben das Sagen (Frankfurter Rundschau, 24.11.2014)
- Die Ballade vom Appeasement (FAZ, 24.11.2014)

siehe auch:

- Medien zur Krim-Krise: Gefährliche Stereotype (Petra Sorge, Cicero, 13.03.2014)

Gabriele Krone-Schmalz: Der Begriff "Annexion" 12.03.2015 - Bananenrepublik {1:58}

Am 14.03.2015 veröffentlicht
Wissensmanufaktur
Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider: „Putin hat die Krim nicht annektiert. Er war völkerrechtlich dazu verplichtet, die Sezession zu unterstützen. Und das hat er gemacht.“
Erster Alternativer Wissenskongress 2015. Kompletter Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=wDY6r...
Mehr zum Thema Krim: http://www.wissensmanufaktur.net/krim...

„Putin hat die Krim nicht annektiert.“ Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider {1:55}

Am 14.03.2015 veröffentlicht
Wissensmanufaktur
Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider: „Putin hat die Krim nicht annektiert. Er war völkerrechtlich dazu verplichtet, die Sezession zu unterstützen. Und das hat er gemacht.“
Erster Alternativer Wissenskongress 2015. Kompletter Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=wDY6r...
Mehr zum Thema Krim: http://www.wissensmanufaktur.net/krim...


China protestiert gegen den Aufbau eines amerikanischen Raketenabwehrsystems in Südkorea

Seoul/Peking (IRIB/IRNA) – Die chinesische Regierung hat erneut gegen US-Pläne zum Aufbau eines modernen Raketenabwehrsystems in Südkorea protestiert. Dies würde den Beziehungen zwischen Peking und Seoul enormen Schaden zufügen, sagte der chinesische Botschafter in Südkorea, wie IRNA am Donnerstag berichtete.
mehr:
- China protestiert gegen den Aufbau eines amerikanischen Raketenabwehrsystems in Südkorea (staseve, 27.11.2014)

Präsident Putin lacht über Reporterfrage [0:26]

Veröffentlicht am 10.02.2014
Amazon Prime kostenlos: http://bit.ly/30TageFreeAmazonPrime

(aus der ARD-Doku "Ich, Putin", aus 2012, von Hubert Seipel)

mein Kommentar:
Ja Leute, wenn Ihr den Amis Schwierigkeiten macht, braucht Ihr Euch nicht zu wundern…

- Das Ende der Dollar-Hegemonie? (Reiner Sommer, Telepolis, 22.04.2014)
Trotz annähernder Harmonie im IWF dürfte die globale Vorherrschaft des Dollars dennoch bald der Vergangenheit angehören

Nachdem die Finanzminister der BRICS-Staaten den USA schon vor drei Wochen mitgeteilt hatten, dass "die Führung der G20 allen Mitgliedsländern gleichermaßen zukomme" und "kein Mitgliedsland dessen Natur und Charakter einseitig determinieren" könne, waren bei einigen (Währungs-)Systemkritikern bereits Hoffnungen auf dramatische Entwicklungen aufgekommen. So erwartete Zerohedge-Autor Paul Mylchreest von Monument Securities vom letzten Jahrestreffen von IWF und Weltbank, bei dem am 10. April auch ein Treffen der G20 Finanzminister anstand, nicht weniger als einen "entscheidenden Augenblick für die Geschichte der Geldwirtschaft", bei dem die BRICS die Weichen für das künftige Weltwährungssystem stellen würden.
Das erwartete neue Weltwährungssystem würde an die Stelle der seit dem 2. Weltkrieg bestehenden "Dollar-Hegemonie" treten und aus einem Block der Fiat-Währungen (d.h. ohne materielle Deckung z. B. durch Gold) der Industriestaaten sowie einem parallel dazu bestehenden System aus Währungen der Emerging Markets bestehen. Die EM-Währungen wären jedoch an "Sonderziehungsrechte" auf einen "neuen internationalen Fonds" gesichert und würden vermutlich über eine "materielle Deckung" verfügen – wobei es dem Autor zudem als unwahrscheinlich erscheint, dass die Konvertibilität zwischen den beiden Systeme lange aufrechterhalten werden könnte.


- Russland und China bringen den Dollar ins Wanken (Radio Stimme Russlands, 05.11.2014)
Die Annäherung Russlands und Chinas bedroht das Wohlergehen des US-amerikanischen Dollar, meinen Experten. Die Seiten bekräftigten während des jüngsten Besuches des Ministerpräsidenten des Staatsrates der Volksrepublik China, Li Kequiang, in Moskau den gemeinsamen Wunsch, die gegenseitigen Verrechnungen in Rubel und Yuan maximal zu erhöhen.
Gazprom und CNPC unterzeichneten im Mai einen 30-jährigen Vertrag über Erdgaslieferungen nach China in Höhe von insgesamt 400 Milliarden Dollar. Die ersten Zahlungen nach diesem Vertrag wurden mit Swaps in Yuan durchgeführt. So eröffnete die russische Zentalbank eine Swap-Linie mit der Volksbank Chinas in Höhe von 150 Milliarden Juan (umgerechnet 24,5 Milliarden Dollar) für drei Jahre. Somit wurde ein Geschäft in der Energiewirtschaft zum ersten Mal in der Geschichte ohne die Beteiligung des Dollar in Yuan abgeschlossen. Natürlich wird ein einzelner russisch-chinesischer Erdgasvertrag das Schicksal des Dollar auf keine Weise beeinflussen. „Aber es gibt Gründe anzunehmen, dass man andere Handelsverträge in der Welt ebenfalls ohne die US-amerikanische Währung schließen wird“, sagte der Leiter des Zentrums für politische Forschungen und Prognosen, Andrej Winogradow.
„Der Umfang des Handels zwischen China und Russland ist ziemlich groß. Wir brauchen Stabilität. Die Volatilität des Rubel-Kurses gegenüber dem Dollar beeinflusst die bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Russischen Föderation und der Volksrepublik China negativ. Deshalb sind beide Staaten an der Vermeidung von Kursrisiken interessiert. Gerade der Übergang zu Verrechnungen in den nationalen Währungen kann eine der Methoden der Stabilisierung sein.“

- Neue Weltordnung – Wie China den Dollar knacken will (Handelsblatt, 01.12.2010)
In Europa tobt die Schuldenkrise, doch viel bedeutender ist, was sich im Fernen Osten tut. China will den Yuan zur Weltwährung aufbauen und die Vorherrschaft des Dollars brechen. Peking folgt dabei einem strengen Plan.
[…]
Der Berg an Dollarnoten ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits besitzt China eine kaum zu unterschätzende Machtposition gegenüber den USA. Die größte Volkswirtschaft der Welt lebt auf Pump, und davon, dass andere Nationen ihren Wohlstand finanzieren. Anders ausgedrückt: Die Amerikaner sind davon abhängig, dass sie weiterhin Kredit von China bekommen. Der Ökonom Barry Eichengreen von der Berkeley University hat ausgerechnet, dass die USA dank ihrer Leitwährung ein jährliches Leistungsbilanzdefizit von etwa 500 Milliarden Dollar anhäufen konnten.
[…]
Als Handelswährung ist der Yuan bereits etabliert. Mit den drei anderen großen Schwellenländern - Brasilien, Indien und Russland - hat China 2010 vereinbart, den Handel untereinander in nationalen Währungen abzuwickeln. Seit Ende 2011 gibt es ein ähnliches Abkommen mit Japan. Die beiden asiatischen Volkswirtschaften wollen künftig nicht mehr über Dollar miteinander handeln, sondern ohne Umweg in Yuan und Yen. Auch deutsche Unternehmen können inzwischen ihre Rechnungen in Yuan begleichen.

Es ist nur Propaganda, wenn's die Russen machen

Obwohl der russische Nachrichtensender RT sein Angebot erst vor Kurzem auf den deutschsprachigen Raum ausgeweitet hat, ist das große "RT Deutsch-Bashing" hierzulande schon in vollem Gange. Einige Journalisten sahen sich genötigt, sofort darauf hinzuweisen, dass sie ihre "journalistische Integrität" aufs Spiel setzen, wenn sie eine Einladung von RT Deutsch annehmen. So erklärte Markus Beckedahl von Netzpolitik.org unlängst: "Wir haben uns aber dafür entschieden, Propaganda-Sendern keine Interviews zu geben, um uns nicht instrumentalisieren zu lassen." Das bringt uns auch direkt zur Kernfrage:
mehr:
- Es ist nur Propaganda, wenn's die Russen machen (NichtZensiert, 24.11.2014)


CNN UNCUT: RT’s Anissa Naouai full answers to Christiane Amanpour (VIDEO) [8:30]

Veröffentlicht am 24.11.2014
In the Now host Anissa Naouai was invited to discuss Media coverage and the situation in Ukraine on Amanpour with CNN’s Christiane Amanpour. The version that aired on CNN was only a small portion of the actual discussion. A clumsy and visible video edit job is what audiences saw. Titled as "WAR OF WORDS" but the real debate was cut. CNN did publish what they called a full transcript on their website. But RT recorded ALL of Anissa’s answers. And it seems there were certain things they didn’t want their audience to hear. This video contains FULL answers given by Anissa Naouai to CNN on Thursday November 20 2014.



Noam Chomsky – Die Ideologie der regierenden Elite

Elite (urspr. vom lateinischen eligere bzw. exlegere, „auslesen“) bezeichnet soziologisch eine Gruppierung (tatsächlich oder mutmaßlich) überdurchschnittlich qualifizierter Personen (FunktionselitenLeistungseliten) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (Machteliten, ökonomische Eliten) einer Gesellschaft. Konkret bezieht sich der Begriff meist auf näher definierte Personenkreise, wie z. B. die Positionselite oder die Bildungselite. Der Elite gegenüber stehen die „Masse[1] oder der „Durchschnitt“ („Normalbürger“).
Als Elitarismus bezeichnet man die Ideologie, die vom Bewusstsein getragen wird, einer Elite anzugehören. [Elite, Wikipedia]

Ideologie (griechisch ἰδεολογία – Lehre von der Idee bzw. Vorstellung: von griechisch ἰδέα (idea, „Erscheinung“) und λόγος (logos, „Lehre“)) steht im weiteren Sinne bildungssprachlich für Weltanschauung. Im engeren Sinne wird damit zum einen auf Karl Marx zurückgehend das „falsche Bewusstsein“ einer Gesellschaft bezeichnet, zum anderen wird in der amerikanischen Wissenssoziologie jedes System von Normen als Ideologie bezeichnet, das Gruppen zur Rechtfertigung und Bewertung eigener und fremder Handlungen verwenden.[1]
Der Ideologiebegriff nach Marx, der im westlichen Marxismus eine zentrale Rolle spielt, geht davon aus, dass das herrschende Selbstbild vom objektiv möglichen Selbstbild der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungsstufe verschieden ist. Da die materiellen Verhältnisse und Interessen das Denken bestimmen, wird nach Marx die Ideologie der Gesellschaft durch die Interessen dominanter gesellschaftlicher Gruppen, z. B. der Bourgeoisie beeinflusst, um diese zu rechtfertigen. Durch eine Ideologiekritik kann diesen Interessen entgegengewirkt werden, und im Sinne eines allgemeinen Interesses ein nach dem Stand der Erkenntlichkeit korrektes und vollständiges Bild der Gesellschaft zu entwerfen. Eine wichtige Weiterentwicklung erfährt die Theorie der Ideologie bei Georg Lukács, der sie mit einer Theorie des Totalitarismus verknüpft: Die vollständige Vereinnahmung des Individuums durch gesellschaftlich organisierte Aktivitäten und Strukturen führt dazu, dass sich das Individuum nur innerhalb dieser Strukturen verstehen kann und somit selbst eine passende Ideologie entwickelt.[2]
In der Wissenssoziologie hat sich Ideologie hingegen als Bezeichnung für ausformulierte Leitbilder sozialer Gruppen oder Organisationen durchgesetzt, die zur Begründung und Rechtfertigung ihres Handelns dienen – ihre IdeenErkenntnisseKategorien und Wertvorstellungen. Sie bilden demnach das notwendige „Wir-Gefühl“, das den inneren Zusammenhalt jeder menschlichen Gemeinschaft gewährleistet.[3] Dieser Ideologie-Begriff wird auch auf die Ideensysteme von politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien etc. angewandt (→ politische Ideologie).
Im gesellschaftlichen Diskurs werden die beiden Ideologiebegriffe oft nicht hinreichend voneinander unterschieden. [Ideologie, Wikipedia]
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The Ideology of the Ruling Elite [2:50]

Veröffentlicht am 18.03.2012
The Crisis of Democracy: On the Governability of Democracies was initially a 1975 report written by Michel Crozier, Samuel P. Huntington, and Joji Watanuki for the Trilateral Commission and later published as a book.


- Noam Chomsky (Wikipedia)
- Politologe Samuel P. Huntington gestorben (Post, 28.12.2008)

Noam Chomsky - When Elites Fail, and What We Should Do About It, Oct. 2, 2009 [2:12:48]


Veröffentlicht am 05.06.2012
Noam Chomsky, world renowned linguist and dissident author, delivers the keynote address at the ECONVERGENCE CONFERENCE in Portland, Oregon, on October 2nd, 2009.

Noam Chomsky Propaganda And Control Of The Public Mind Full Lecture [1:44:55]

Hochgeladen am 12.01.2012

Noam Chomsky Lectures on Modern-Day American Imperialism: Middle East and Beyond [2:00:00]

Hochgeladen am 07.04.2010 
Noam Chomsky, an emeritus professor of linguistics at Massachusetts Institute of Technology and a well-known political activist critical of U.S. foreign policy, traces modern-day American imperialism to its earliest roots, 25 years before the American Revolution, and he explains how the United States has lived up to its reputation as "the most frightening and dangerous country in the world."

Hosted by Boston University School of Law and the Boston University Anti-War Coalition on April 24, 2008.


Noam Chomsky Imperial Dangers: Then and Now (FULL SPEECH) [2:26:02]

Veröffentlicht am 25.01.2013
Noam Chomsky Imperial Dangers: Then and Now
(this talk took place on October 21, 2011)



Samuel Huntingtons »Kampf der Kulturen« und seine Bedeutung für die Friedensforschung

Wichtig in den Überlegungen Huntingtons ist sein Begriff des Bruchlinienkriegs. Eine Bruchlinie liegt vereinfacht gesagt dort, wo zwei Kulturkreise aneinanderstoßen. An dieser Bruchlinie kann es zu allerlei Formen von Konflikten und Grenzstreitigkeiten kommen. Neben internationalen Bruchlinienkriegen kann es auch innerstaatliche geben: Diese können dann entstehen, wenn ein Staat das Gebiet von zwei oder mehreren Kulturkreisen umfaßt. Diesem Staat droht Spaltung und Bürgerkrieg. Eines von dutzenden möglichen Beispiel für einen typischen innerstaatlichen Bruchlinienkrieg wäre Tschetschenien. Die Russische Föderation wird von einer großen Mehrheit von Menschen bewohnt, die zum orthodoxen Kulturkreis gehören. Der Staat umfaßt aber auch Gebiete des islamischen Kulturkreises. Ein islamisches Gebiet im Süden, Tschetschenien, wollte sich nun von Rußland abspalten; russische Truppen beanspruchten dieses Gebiet aber und führten einen brutalen, von Menschenrechtsverletzungen und Genozid begleiteten Krieg, in dem sie Tschteschenien mittlerweile wieder zurückeroberten.

Auch der Jugoslawienkrieg kann als Bruchlinienkrieg aufgefaßt werden. Es scheint mir aufgrund der umfangreichen Besprechung des Jugoslawienkriegs, daß dieser Huntington sehr stark bewegt und ihn möglicherweise zur Niederschrift des "Kampfs der Kulturen" inspiriert hat - ähnlich wie Thomas Hobbes einst den "Leviathan" als Antwort auf den Bürgerkrieg in seiner Heimat England verfaßte. Im ehemaligen Bundesstaat Jugoslawien lebten Angehörige dreier Kulturkreise friedlich miteinander vereint: Slowenen und Kroaten, die eher dem Westen zuzurechnen sind, Serben, die man zum orthodoxen Kulturkreis zählen kann und moslemische Bosnier und Albaner, die dem islamischen Kulturkreis angehören. Nach vielen Jahrzehnten der friedlichen, multikulturellen Koexistenz in einem Bundesstaat brachen nach dem Niedergang des Kommunismus die alten kulturellen Identifikationsmuster wieder hervor und ein grausamer, blutiger Krieg zwischen den einzelnen Gruppen nahm seinen Lauf.

mehr:
- Samuel Huntingtons Werk "Kampf der Kulturen" und seine Bedeutung für die Friedensforschung (Patrick Horvath, 2000)
zum Jugoslawienkrieg:
- Frieden muss gestiftet werden (Post, 24.11.2014)


[ Samuel P. Huntington, Wikipedia]
Samuel P. Huntington (Wikipedia)
- Kampf der Kulturen (Wikipedia)
Kampf der Kulturen? – Bemerkungen zu Samuel P. Huntington "The Clash of Civilizations" (Festschrift Herbert Hörz, Sicherheitspolitik-DSS, 11.08.2002) 

Die Analyse des Verhältnisses von Frieden und Menschenrechten, denen sich der Jubilar Ernst Woit verpflichtet fühlt, zeigt eine neue Situation, die den Hoffnungen vieler Menschen nach dem Ende des Kalten Krieges – auf Durchsetzung der Menschenrechte, auf Frieden, auf Rüstungsbegrenzung und auf Rücknahme der alten Feindbilder – direkt widerspricht. Bomben der NATO, auf Jugoslawien abgeworfen, wurden mit der Einhaltung von Menschenrechten gerechtfertigt. Nun ist es der Kampf gegen den Terrorismus, der – nach Meinung der herrschenden Kreise in den USA und ihrer Verbündeten – kriegerische Handlungen, bei denen unschuldige Menschen getötet und verletzt werden, unbedingt erforderlich macht. Im Hintergrund stehen neben der politischen Machterhaltung und -erweiterung der Weltmacht USA ihre ökonomischen Herrschaftsansprüche, die Kontrolle des ungehinderten Kapitalflusses und, nicht zu vergessen, auch weiterhin die Interessen an den Naturressourcen. Im Vortrag von 1998 machte E. Woit auf Menschheitswachstum und Ressourcenmangel als Konfliktpotential aufmerksam. Er bezeichnete Verteilungskämpfe und Kriege als traditionelle Praxis, zeigte die Strategie und Ideologie für künftige Ressourcenkriege und forderte die Lösung der vorhandenen Interessenkonflikte ohne Kriege. Dazu seien solche Monopole, wie etwa das der Massenvernichtungswaffen, zu brechen, die polarisierend die Globalisierung prägen. Diese Situationsanalyse, die politische, ökonomische und ideologische Interessen beachtet, unterscheidet sich von der in Huntingtons 'Kampf der Kulturen', für die das, was "bei der Bewältigung einer Identitätskrise für die Menschen zählt, ... Blut und Überzeugung, Glaube und Familie" sind.
Eine sehr gefährliche Falle (Thomas Assheuer, ZEIT, 09.02.2006) 
»Kampf der Kulturen« – mit dieser These schien Samuel P. Huntington vor 13 Jahren den Schlüssel zur Erklärung der Weltlage gefunden zu haben. Hilft sie uns heute weiter?
- Politologe Samuel P. Huntington gestorben (Alan Posener, Die Welt, 27.12.2008) 
Der Politologe Samuel P. Huntington ist tot. Die Theorie, sagte Karl Marx, wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift. Nur selten gelingt es Theoretikern aber, eine Losung zu finden, die ihren Gedanken ermöglicht, ins Alltagsgespräch zu dringen. Zu ihnen gehörte Samuel Huntington.

„Der Westen eroberte die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen oder Werte oder seiner Religion (zu der sich nur wenige Angehörige anderer Kulturen bekehrten), sondern vielmehr durch seine Überlegenheit bei der Anwendung von organisierter Gewalt. Oftmals vergessen Westler diese Tatsache; Nichtwestler vergessen sie niemals.“ [Samuel Phillips Huntington: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. 5. Auflage, Siedler bei Goldmann, München 1998, S. 68., gefunden in Wikipedia]
Samuel Huntington on the 'Clash of Civilizations' [22:05]

Hochgeladen am 11.09.2011


Wimmer: Für USA geht Macht vor Recht

USA/NATO Albrecht Müller hat auf den "Nachdenkseiten" einen Brief von Willy Wimmer (CDU) vom 2. Mai 2000 an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder veröffentlicht

Der Brief hat es in sich, wegen der enthaltenen Informationen und der Einschätzungen. Er belegt, dass der Kurs der US-Politik nicht neu ist, sondern einer langfristigen Strategie folgt. Albrecht Müller hat ihn im Zusammenhang mit dem nächsten "Pleisweiler Gespräch" am 21. Juni zum Thema "Die Bundeswehr des Grundgesetzes und die NATO als Aggressionsbündnis – geht das?" online gestellt. Zu der Veranstaltung ist Willy Wimmer eingeladen.

mehr:
- Wimmer: Für USA geht Macht vor Recht (Hans Springstein, Nutzerbeitrag, der Freitag, 25.04.2014, Hervorhebungen von mir)
Die amerikanische Seite scheint im globalen Kontext und zur Durchsetzung ihrer Ziele bewusst und gewollt die als Ergebnis von zwei Kriegen im letzten Jahrhundert entwickelte internationale Rechtsordnung aushebeln zu wollen. Macht soll Recht vorgehen. Wo internationales Recht im Wege steht, wird es beseitigt. Als eine ähnliche Entwicklung den Völkerbund traf, war der Zweite Weltkrieg nicht mehr fern. Ein Denken, das die eigenen Interessen so absolut sieht, kann nur totalitär genannt werden. [aus dem oben erwähnten Brief Wimmers an Gerhard Schröder]

Zu Wimmer siehe auch:
- Ukraine und USA: Interessen, Nebelkerzen und Deutungshoheit (Post, 27.11.2014)


Der Westen gewann die Weltherrschaft nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen oder Werte oder Religion, sondern vielmehr durch seine Überlegenheit bei der Anwendung organisierter Gewalt.

Democracy Lecture: Thomas Piketty – Das Ende des Kapitalismus im 21. Jahrhundert?


Democracy Lecture: Thomas Piketty – Das Ende des Kapitalismus im 21. Jahrhundert? [38:55]

Veröffentlicht am 17.11.2014
Kein politisches Buch hat in den letzten Jahren für derartige Furore gesorgt wie Thomas Pikettys »Das Kapital im 21. Jahrhundert«. Sein Befund: Im Zuge der kapitalistischen Entwicklung konzentriert sich der gesellschaftliche Reichtum immer stärker in den Händen der Kapitalbesitzer. Was aber folgt daraus?

Kann von Aufstieg durch Arbeit heute keine Rede mehr sein? Erodiert somit letztlich die Legitimationsgrundlage der gesamten »kapitalistischen Ordnung«? Darüber diskutieren mit Thomas Piketty zum Erscheinen der deutschen Ausgabe (im Verlag C.H. Beck): die Philosophin Susan Neiman, der Politikwissenschaftler Hans-Jürgen Urban und der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, moderiert von Mathias Greffrath.

Democracy Lecture der »Blätter für deutsche und internationale Politik« in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt, 07. November 2014

Mit freundlicher Unterstützung von:
Verlag C.H.Beck, Einstein Forum, Dussmann das KulturKaufhaus

Video: http://www.kontext-tv.de/
Übersetzung: Lilian-Astrid Geese
- Democracy Lecture mit Thomas Piketty (Blätter für deutsche und internationale Politik 12’14, mit Video, Links und Kommentaren)


Thomas Pikettys Wirtschaftswälzer versetzt die Welt in Aufregung, Kulturplatz 27.8.2014 [5:16]

Veröffentlicht am 29.08.2014
Selten hat ein Sachbuch so eingeschlagen. «Das Kapital im 21. Jahrhundert» des französischen Ökonomieprofessors Thomas Piketty hat die Debatte um das heutige Wirtschaftssystem neu belebt. «Wer hat, dem wird gegeben. Wenige Reiche werden immer reicher. Und das immer schneller»: Diese Diagnose verkauft sich in den USA, als wär es der neueste Thriller von Dan Brown. Pikettys Buch kündet von einer beunruhigenden ökonomischen Ungleichheit, die nicht zuletzt die Demokratie bedroht. Thomas Piketty: «Das Kapital im 21. Jahrhundert» erscheint im Oktober 2014 im Verlag C.H.Beck.
Die Sendung «Kulturplatz»: http://www.srf.ch/sendungen/kulturplatz
Mehr Kulturberichterstattung auf: http://www.srf.ch/kultur


Das Phänomen Piketty verliert seinen Zauber (Mathias Ohanian, Handelszeitung, 16.05.2014)
Thomas Piketty – Schwere Vorwürfe gegen den neuen Star-Ökonom (FAZ, 24.05.2014)
Die Wahrheit über Arm und Reich (Jean Heuser, ZEIT, 29.05.2014)


Zur Kritik des Buchs „Kapital im 21. Jahrhundert" - Prof.Thomas Piketty durch Peter Berres (attac) [46:43]

Veröffentlicht am 23.07.2014
Zur Kritik des Buchs „Kapital im 21. Jahrhundert" von Thomas Piketty (Professor für Volkswirtschaft an der Paris School of Economics) durch Peter Berres (attac , http://www.attac.de ,
Marx-Engels-Gesellschaft, http://www.marx-engels-gesellschaft.de/ ,
SALZ, http://www.bildungsgemeinschaft-salz.de/ ,
Akademie Solidarische Ökonomie,  http://www.akademie-solidarische-oeko....) im Interview mit MrMarxismo.
Die Buchtipps von Peter Berres - Karl-Heinz Brodbeck finden sich auf der Seite: http://www.khbrodbeck-homepage.t-onli...

Kapitalismuskritik – Die leidige Debatte um das Piketty-Buch (Dieter Schnaas, ZEIT, 01.06.2014)
Capital in the Twenty-First Century Alles, was Sie über "Das Kapital im 21. Jahrhundert" von Thomas Piketty wissen müssen (Risk Management Network, 14.08.2014)
Kritik an Piketty: Stehen goldene Zeiten für Arbeitnehmer/innen bevor? (verteilungsfrage.org, 13.09.2014)
“Kapital im 21. Jahrhundert” von Thomas Piketty (LabourNet Germany, 18.09.2014)
Kapitalismuskritik – Thomas Müller und die Logik der Superstars (Olaf Gersenabb, Die Welt, 05.10.2014)
Politisches Buch: "Das Kapital im 21. Jahrhundert" (Rezension, Patrick Seibel, NDR Info, 07.10.2014)
Wer zockt uns ab, Monsieur Piketty? (Interview, der Freitag, 26.11.2014)
Thomas Piketty und Jürgen Trittin über Wege zu mehr Gerechtigkeit, die Macht des Geldes und die Zwänge des Kapitalismus

aktualisiert am 30.11.2014


Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht

Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft ("The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives", 1997) ist der Titel der bekanntesten geopolitischen Monographie Zbigniew Brzezinskis. Ziel dieses Buches ist es, "im Hinblick auf Eurasien eine umfassende und in sich geschlossene Geostrategie zu entwerfen". Die Vereinigten Staaten als "erste, einzige wirkliche und letzte Weltmacht" nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion müssen ihre Vorherrschaft auf dem "großen Schachbrett" Eurasien sichern, um so eine neue Weltordnung zu ermöglichen.
mehr:
- Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft (Wikipedia)
- Brzezinski, Die einzige Weltmacht (attac, PDF)

Im Folgenden einige Brzezinski-Zitate aus der einzigen Weltmacht
S. 74f.: » Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Rußlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Rußland kein eurasisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten hineingezogen werden würde […]
Wenn Moskau allerdings die Herrschaft über die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodenschätzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Rußland automatisch die Mittel, ein mächtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden.
«
S. 127f.: »Irgendwann zwischen 2005 und 2010 sollte die Ukraine für ernsthafte Verhandlungen sowohl mit der EU als auch mit der NATO bereit sein, insbesondere wenn das Land in der Zwischenzeit bedeutende Fortschritte bei seinen innenpolitischen Reformen vorzuweisen und sich deutlicher als ein mitteleuropäischer Staat ausgewiesen hat.«
 [Fundstück 33: Schach, Ukraine und Russland, Ein Blick in das Buch von Zbigniew Brzezinski "Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft", Taschenbuchausgabe 1999, Hans Springstein, Freitag-Community, 20.02.2014]

»Am wichtigsten allerdings ist die Ukraine. Da die EU und die NATO sich nach Osten ausdehnen, wird die Ukraine schließlich vor der Wahl stehen, ob sie Teil einer dieser Organisationen werden möchte. Es ist davon auszugehen, dass sie, um ihre Eigenständigkeit zu stärken, beiden beitreten möchte, wenn deren Einzugsbereich einmal an ihr Territorium grenzt und sie die für eine Mitgliedschaft notwendigen inneren Reformen durchgeführt hat. Obwohl dies Zeit brauchen wird, kann der Westen – während er seine Sicherheits- und Wirtschaftskontakte mit Kiew weiter ausbaut –‚ schon jetzt das Jahrzehnt zwischen 2005 und 2015 als Zeitrahmen für eine sukzessive Eingliederung der Ukraine ins Auge fassen. Dadurch vermindert er das Risiko, dass die Ukrainer befürchten könnten, Europas Erweiterung werde an der polnisch-ukrainischen Grenze haltmachen.«
 [Russland, die Ukraine und Zbigniew Brzezinski, Gregor Keuschnig, begleitschreiben.net, 07.12.2014]

(Doku) - Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft [Zbigniew Brzezinski] {1:20:27}

Veröffentlicht am 14.08.2014
Ein Film von Freiheit durch Wissen
Diese Dokumentation berichtet zum einen über Zbigniew Brzezinski, ein polnisch-amerikanischen Politikwissenschaftler, Regierungsberater, Bilderberger und Mitglied des Komitees der 300.
Der Mitbegründer der Trilateralen Komission und CFR-Mitglied schrieb 1997 sein Buch "The Grand Chessboard - Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft".
Desweiteren wird auf sein Buch eingegangen und die Kernaussage, nämlich die langfristigen, geostrategischen Überlegungen bzw. Planungen der USA (Stand 1997) beleuchtet.
Das Kapitel: "Eurasisches Schachbrett" offenbart, dass nach Brzezinski's Ansicht Deutschland und Frankreich in Europa die wichtigsten geostrategischen Akteure sind.
Desweiteren wird deutlich, weshalb gerade die Ukraine derzeit Schauplatz eines Krieges und Umbruches ist und als ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt gilt.
In den geostrategischen Überlegungen geht es vor allem um eins: Ressourcen und letztendlich um Macht.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://freiheitdurchwissen.blogspot.de/
Link zum Buch im PDF-Format:
http://www.attac-leipzig.de/allg/mate...

Sahra Wagenknecht: Frau Merkel als Vasall des Plans von "Brzezinski" - USA die einzige Weltmacht! [10:23]

Veröffentlicht am 26.11.2014
26 November 2014. Sahra Wagenknecht im Deutschen Bundestag.
Frau Merkel unterstützt den Plan von Zbigniew Brzezinski - USA die einzige Weltmacht!
Buch hier Download:http://x2t.com/334716
Zbigniew Brzeziński:http://x2t.com/334715
Quelle:http://x2t.com/334717

Ukraine – Worum geht es eigentlich? (0815-Info, 22.09.2014)
Es gibt nicht viele Texte, die man im WWW findet, frei abrufbar, mit einer Reihe an Informationen und diese gut belegt mit etlichen Links. Noch weniger findet man solche Texten auf Webseiten wie Facebook! Es sei denn, man ist da eh ständig unterwegs. So bin ich auf Jörn Vinzelberg gestoßen. Und sein Artikel zum Thema „Ukraine“ hat mich nicht mehr losgelassen. Nun ist nicht jeder begeistert von Mark Zuckerbergs Daten-Moloch, also fragte ich bei Jörn nach, ob ich seine Arbeit auf 0815-Info veröffentlichen könne. Seine Antwort war kurz und bündig: „Jo!“

Und was erwartet Euch jetzt?

Eine Menge Text und knapp 100 Links rund um das Thema Ukraine! Danach könnt ihr mit-reden und mit-diskutieren. Und seid ausgestattet mit einer Fülle an Fakten.

Wie jetzt? Das sollen wir alles Glauben?

Nö! Ganz im Gegenteil! Hinterfragt diese Informationen! Macht Euch selbst ein Bild! Informiert Euch! Und! - Weil wir wissen, das lange Texte im Internet doch eher ermüdend sind, haben wir, ganz am Ende, auch noch die Angaben für den Drucker und den Download hinterlegt. (ts)

Wird Deutschland von den USA an die Front gedrängt? – US-Gesetzentwurf sieht enge US-deutsche «Kooperation» in der Konfrontation mit Russland vor (Zeit-Fragen, 12.08.2014)
Dem ehemaligen hohen US-amerikanischen Regierungsbeamten und heutigen Publizisten Paul Craig Roberts haben wir es zu verdanken, von einem Gesetzentwurf von 22 US-Senatoren – also fast der Hälfte aller Senatsmitglieder – Kenntnis erhalten zu haben.1 Der Gesetzentwurf hat den die Tatsachen auf den Kopf stellenden Titel «To prevent further Russian aggression toward Ukraine and other sovereign states in Europe and Eurasia, and for other purposes» («Zur Verhinderung weiterer russischer Angriffe auf die Ukraine und andere souveräne Staaten in Europa und Eurasien und für andere Zwecke») und ist nachzulesen unter https://beta.congress.gov/113/bills/s2277/BILLS-113s2277is.pdf. Paul Craig Roberts schreibt dazu: «Die Existenz dieser ‹russischen Aggression› wird nur behauptet, aber nicht nachgewiesen. Es gibt weder (russische) Positionspapiere noch Dokumente, aus denen sich ein wie immer gearteter Expansionsdrang Russlands ablesen liesse.»

Die einzige Weltmacht – USA – aber nicht mehr lange! (Maria Lourdes Blog, 05.07.2014)
Zbigniew Brzezinski: …Kurzfristig ist es in Amerikas Interesse, den derzeit herrschenden Pluralismus auf der Landkarte Eurasiens zu festigen und fortzuschreiben. Dies erfordert ein hohes Mass an Taktieren und Manipulieren, damit keine gegnerische Koalition zustande kommt, die schliesslich Amerikas Vorrangstellung in Frage stellen könnte, ganz abgesehen davon, dass dies einem einzelnen Staat so schnell nicht gelänge.

- Herrschaftsmethoden des US-Imperialismus (Herbert Ludwig, Politik im Spiegel, 12.04.2014)
Für viele Menschen ist die globale Herrschaft der USA nicht durchschaubar, weil sie in der Propaganda von Politik und Medien als eine verbündete, ja befreundete Macht erscheinen, deren Lebensziele mit den eigenen identisch seien. Aufgrund ihrer militärischen Überlegenheit seien sie in der Lage, die gemeinsamen demokratischen und zivilisatorischen Werte der westlichen Welt vor Gefahren aus dem Osten zu schützen und zu verteidigen, ja aus einem glühenden Idealismus auch willens, sie unter eigenen Opfern zum Wohle der unterdrückten Völker in Ost und Süd auszubreiten.

Brzeziński: EU kann mit Sieg in der Ukraine Weltmacht werden (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 05.03.2014)
Der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński rät der EU, sich massiv in der Ukraine zu engagieren. Dann habe sie eine Chance, den Status einer Weltmacht zu erlangen. Diese Motivation könnte hinter der Politik der EU stehen, die der Auslöser für die aktuelle Krise gewesen ist.

Fundstück 33: Schach, Ukraine und Russland (Hans Springstein, Nutzerbeitrag, der Freitag, 20.02.2014)
Ein Blick in das Buch von Zbigniew Brzezinski "Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft" (Taschenbuchausgabe 1999)

Die US-Strategie denkt um: Slawen, Russen und Rassismus (Gerd R. Rueger, Jasminrevolution, 07.08.2012)
Zbigniew Brzezinski, Ex-Direktor der Trilateralen Kommission, ist ein Nestor des Kalten Krieges, einflussreicher Polit-Technokrat der US-Think-Tank-Szene, nach Henry Kissinger vielleicht wichtigste graue Eminenz des außenpolitischen Establishments der USA. Dekade um Dekade wiederholte er seine Hauptparole „Delenda Russia“ in verschiedenen rhetorischen Variationen mit der Beharrlichkeit eines Cato – bis jetzt. Sein neues Buch „Strategic Visions“ brachte die Sensation: Brzezinski deutet Fürsprache für einen Pakt der USA mit Putins GUS an [1]. Wie der Brzezinski-Beobachter Hauke Ritz in seiner hier maßgeblichen Analyse betont, war die von ihm beschriebene „erstaunliche Wandlung“ keineswegs vorherzusehen.

Warum der Westen Russland braucht Die erstaunliche Wandlung des Zbigniew Brzezinski (Blätter für Deutsche und Internationale Politik, Juli 2012)
Der 1928 geborene Zbigniew Brzezinski ist eine der schillerndsten Figuren der außenpolitischen Elite der Vereinigten Staaten. Seine Schriften bestechen durch ihren Sinn für die machtpolitische Realität und irritieren zugleich durch die Konsequenz, mit der diese Machtpolitik entfaltet wird. Da Brzezinski an der Gestaltung des Kalten Krieges aktiv beteiligt war und bis heute eng mit den politischen Eliten Amerikas verbunden ist, sind seine Bücher nicht nur historische, sondern immer zugleich auch politische Dokumente, die einen tiefen Einblick in das Selbstverständnis amerikanischer Außenpolitik gewähren. Nun ist Brzezinski mit einem neuen Buch an die Öffentlichkeit getreten. Dieses trägt den Titel „Strategic Vision“ und ist insofern höchst bemerkenswert, als Brzezinski darin eine weitreichende politische Wende vornimmt. Er fordert eine umfassende Revision der bisherigen Ausrichtung der amerikanischen Außenpolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. Die zentrale These des Buches lautet, dass die USA sich heute in einer ähnlichen Situation befinden wie die Sowjetunion in den 80er Jahren.

Die Welt als Schachbrett – Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski (Hauke Ritz, AG Friedensforschung, zuerst erschienen in junge Welt, 28. u. 30.06.2008)
Der nachfolgende Artikel ist die stark gekürzte Fassung eines Beitrags aus »Quo vadis, Amerika? Die Welt nach Bush«. Das 288 Seiten umfassende Buch mit 24 Beiträgen von u.a. Norman Birnbaum, Saskia Sassen und Immanuel Wallerstein ist im Verlag der »Blätter für deutsche und internationale Politik« erschienen und kostet 12 Euro (blaetter.de). Wir folgen dem Nachdruck aus der Zeitung "junge Welt".*

Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft (Buchbesprechung, Der Europäer, April 1998)
Nachdem um 1989 herum der Kommunismus zusammen- brach, erwartete man allgemein ein Abflauen der Aggressivität und des Militarismus in der Weltpolitik. Mit Überraschung und geradezu ungläubiger Verblüffung hat man aber zur Kenntnis nehmen müssen, daß die USA auch danach nicht aufgehört ha- ben, eine Politik der weltweiten Intervention zu betreiben. Wie problematisch es aber auch in Amerika selbst war, diese politi- sche Richtung durchzusetzen, wieviel Verwirrung auch hier nach 1989 geherrscht hat, kann man daraus ersehen, daß der Geheimdienst CIA seine Direktoren seitdem fast im Jahrestakt gewechselt hat. Dieser «mystischen Bruderschaft» (so ein Aus- druck des früheren CIA-Direktors Robert Gates), deren Ober- flächenbewußtsein ganz auf den Kampf gegen den Kommunis- mus eingeschworen war, muß es schwer gefallen sein, andere Begründungen für die Fortsetzung gleichartiger Aktionen zu finden. Letztlich scheint man die neue Begründung in der Ziel- setzung einer dauerhaften, weltweiten amerikanischen Vor- herrschaft gefunden zu haben; umso nackter egoistisch eine solche Doktrin gegenüber der des Antikommunismus ist, umso aggressiver verspricht auch die darin betriebene Politik zu sein.

Stabilität durch ein neues Gleichgewicht (Rezension, FAZ, 26.11.1997)
Doch der Status der Vereinigten Staaten als einzige Weltmacht ist für Brzezinski kein Anspruch, sondern ein Faktum, das sich auf vier wesentliche Faktoren gründet: Kapazitäten für weltweite Militärpräsenz, wirtschaftliches Potential als Motor weltweiten Wachstums, technologischer Vorsprung in Schlüsseltechnologien sowie weltweite Affinität zu seiner Kultur, vor allem bei der Jugend. Das Zusammenspiel dieser vier Faktoren mache Amerika zur einzigen globalen Supermacht im umfassenden Sinne.
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STRATFOR Chef legt die Außenpolitik der USA offen: Ukraine, Russland, Deutschland, Nahost {12:52; Start bei 3:18}

LT-News.com
Am 26.08.2015 veröffentlicht 
Ziel: Allianz zwischen Russland und Deutschland verhindern
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