Donnerstag, 14. Juni 2018

Tarkus – Der ELP-Klassiker von Rachel Flowers beim ProgStock Festival 2017 gespielt

Tarkus - Rachel Flowers at ProgStock 2017 {20:56}

Jeanie Flowers
Am 14.06.2018 veröffentlicht 
Forty-seven years ago today, Tarkus erupted upon an unsuspecting world. The Emerson, Lake & Palmer epic stands just as relevant today as on the day of its release, with its musical and contextual themes depicting the futility of conflict. When an enthusiastic audience at ProgStock 2017 urged Rachel to perform the 20 minute tour de force, Rachel eagerly stepped up to the challenge. Later she was heard to say, "That was fun!"
0:20 - Eruption
2:40 - Stones of Years
6:01 - Iconoclast
7:18 - Mass
9:47 - Manticore
12:00 - Battlefield
15:50 - Aquatarkus

Emerson Lake And Palmer "Tarkus" live {22:54}   Text (songtexte.com)   Bedeutung (loudersound.com)

Fernw2
Am 09.05.2017 veröffentlicht 
Tarkus
[I. Eruption]
[II. Stones of Years]
[III. Iconoclast]
[IV. Mass]
[V. Manticore]
[VI. The Battlefield]
[VII. Aquatarkus]

Putins Russland und TV-Talkshows

Aufwachen #300 LIVE über Putins Russland & TV-Talkshows (mit Seipel, Küppersbusch & Mr. Show) {3:46:53}

Tilo Jung
Am 14.06.2018 veröffentlicht 
Werde ein Naivling ► http://bit.ly/1A3Gt6E
Unterstützt den Podcast ► https://aufwachen-podcast.de/wer-wir-...
Wir feiern mit euch unsere 300. Ausgabe Aufwachen-Podcast und beleuchten zwei Themen, die ansonsten eher im Schatten stehen. Wir fragen uns zum einen, wer überhaupt noch Talk Shows guckt. Den derzeitigen Wirbel kann uns niemand besser erklären als Friedrich Küppersbusch. Außerdem sekundiert die Hans Jessen Show. Jörg Wagner erklärt uns kurz den Ärger zwischen Daniel Bouhs und einem ARD-Funktionär. Wir erklären uns solidarisch mit unserem freien Kollegen (und Aufwachen-Gast) Daniel. Mit Hubert Seipel besprechen wir das zweite mediale Schattenthema: Putin. Er hat besondere Formate gefunden, als Politiker, als Person und als Fernseh-Dauerläufer. Natürlich ist die Diskussion hitzig. Und zum Abschluss hören wir eine große Runde Audiokommentare.
00:00:00 Guten Abend
00:03:09 Unterstützerdank
00:05:29 Gästevorstellung
00:07:40 Nachrichten-Quiz
00:25:51 Sind die Talk-Shows noch zu retten?
01:30:25 Solidarität mit Daniel Bouhs
01:42:15 Puuuuutiiiin
03:02:59 Audiokommentare
03:03:14 Christoph will in Köln Westworld gucken
03:04:26 Fabian über die Linke und Sahra Wagenknecht
03:11:55 Sarah über Kunststoffe
03:15:11 Stefanie über Müll in der Saale
03:16:36 Fabian über Öl und Plastik
03:18:40 Gregor über die EU und Macron
03:19:59 Thilo über "Fake News"
03:24:02 David über Armut
03:27:19 Enno über Tarifpolitik
03:29:13 Peter übers Diskutieren mit AfD-Wählern
03:30:22 Kleiner Prinz übers Debattieren
03:33:24 Nico über die Deutsche Welle
03:46:34 Alexa
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Heute vor 44 Jahren – 14. Juni 1974: Der kurioseste Freistoß der WM-Geschichte

Zaire ist 1974 zu Gast in Deutschland. Der Ausflug des ersten schwarzafrikanischen Teams zu einer Fußball-Weltmeisterschaft ist bis heute eine der dramatischsten und kuriosesten Geschichten, die die WM-Historie je gesehen hat.

Am Abend des 14. Juni 1974 gingen die Spieler von Zaire glücklich und zufrieden zu Bett. Ihr WM-Auftakt gegen Schottland war zwar nicht ganz nach Plan verlaufen, aber bei Weitem nicht so schlimm ausgefallen, wie es Schottlands Altinternationaler Willie Ormond vorausgesagt hatte: "Denen fällt es schwer, aus zehn Metern Entfernung eine Pyramide zu treffen." Der 2:0-Sieg hatte viel mehr die Schwächen der Schotten entlarvt. Wie wohl: Ormond lag mit seiner Einschätzung gar nicht einmal so falsch. Denn auch nach dem dritten Spieltag der Gruppe hatte Zaire immer noch kein Tor erzielt, dafür aber unglaubliche 14 Gegentreffer erhalten. Bis heute ist das WM-Rekord!

Zaire war im Jahr 1974 das erste Land aus Schwarzafrika, das sich für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert hatte. Mit viel Hoffnung im Gepäck reisten die Kicker nach Deutschland. Aber die Angst, die Erwartungen des Despoten Mobutu und des heimischen Volkes nicht erfüllen zu können, war schon bei der Ankunft im WM-Quartier in Ascheberg ein ständiger, unsichtbarer Begleiter. Im Erfolgsfall hatte Mobutu den Spielern von Zaire Reichtümer und ein sorgenfreies Leben versprochen, doch die Mannschaft befürchtete, dass es im umgekehrten Falle sehr ungemütlich werden könnte. Wie grausam der Zorn des Despoten tatsächlich sein würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt, nach der Partie gegen die Schotten, allerdings noch niemand. Vier Tage später jedoch entwickelte sich die Lage dramatisch.
mehr:
- WM-Zeitreise - 14. Juni 1974 Der kurioseste Freistoß der WM-Geschichte (Ben Redelings, n-tv, 14.06.2018)

Mwepu Ilunga in Brazilia - Zair {0:44}

Am 13.10.2010 veröffentlicht 
Alex Buturugeanu
Lovitura libera inedita la mondiale.

Propaganda mit Fragezeichen? – Der nächste Blogger vor Gericht…

Tagesdosis Spezial 12.6.2018 - Betrifft: Klage Süddeutsche Zeitung gegen Ulrich Gellermann {10:58}

KenFM
Am 12.06.2018 veröffentlicht 
Weiss-Blaue Beleidigung.
Ein Kommentar von Ken Jebsen.
Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Playboy und der Süddeutschen Zeitung? Der Playboy ist seiner Linie treu geblieben. Nackte Tatsachen werden vollkommen transparent, vor allem unretuschiert, präsentiert. Wer erst eine gute Figur macht, nachdem die Redaktion im Photoshop Sonderschichten fahren musste, wird es nie und nimmer in das Hochglanz-Magazin schaffen. Der Playboy biegt sich den gezeigten Kontent nicht zurecht. Er zeigt die Schönheiten wie Gott sie schuf und nicht wie die Chefredaktion sie gern gesehen hätte.
Deutlich legerer geht die Süddeutsche Zeitung mit den von ihr veröffentlichten Inhalte um. Das Blatt hat sich ähnlich verändert wie das ehemalige Nachrichtenmagazin der SPIEGEL, DIE ZEIT oder der Stern.
Sie alle haben gemeinsam, dass sie sich aufführen wie die letzte DDR-Regierung kurz vor Mauerfall. Fakten, seien sie noch so präsent und nicht mehr umzudeuten, werden nur dann 1 zu 1 abgedruckt, wenn die Inhalte dem eigenen Weltbild entsprechen und dieses Weltbild wird von der Atlantikbrücke und seinen zahllosen Think-Tanks und Stiftungen vorgegeben. Wer den vorgekauten Pressebrei unhinterfragt ins Blatt packt macht als Alpha-Journalist oder dessen Daily-Depp Karriere. Soll heißen: er darf halbteure SUV´s fahren, bekommt exklusiven Zugang zum Wortmüll aus Washington und darf, wenn die NATO in München zur Un-Sicherheitskonferenz lädt, als erster die Reste am kalten Büffet in sich hineinschaufeln, nachdem die echten VIP´s schon auf dem Weg zum Heli sind. Dick im Geschäft und Hüftgold XXL treten in Zeiten, in denen alle irgendwie in den Medien arbeiten, gern im Kollektiv auf.
Es gab mal Zeiten da ging man morgens zum Kiosk, um sich z.B die Süddeutsche als intellektuellen Espresso für den Beginn des Tages zu kaufen. Manche gingen sogar soweit das Blatt, das inzwischen für simulierten Journalismus steht, zu abonnieren, um nur keine Ausgabe zu verpassen. Man begann mit dem Streiflicht und hatte schon morgens um Acht ein fettes Grinsen im Gesicht. Dann einmal die Woche das Süddeutsche-Magazin, eine Beilage, die jede Woche so intelligent gemacht war wie ein Album von Led Zeppelin.
Die Süddeutsche brachte als Blatt aus München auch immer wieder Storys über Typen aus Berlin, die erst im Anschluss von der Berliner Zeitung oder dem Tagesspiegel entdeckt wurden. Kurz, in München wurde einfach solide gearbeitet und die Macher damals wären nie auf die Idee gekommen ihre Leser im Wirtschafts- oder Politikteil zu bevormunden oder für dumm zu verkaufen. Hätte man es versucht wäre das sicher viel länger gut gegangen als heute, wo die Gegenrecherche zu einer „wasserdichten“ Story dank Internet nur Sekunden dauert.
Um so tragischer ist, dass sich die Süddeutsche Zeitung die Haltung von Madame Merkel zu eigen gemacht hat und das World Wide Web für Neuland hält, das nur wenige der eigenen Leser überhaupt kennen, geschweige denn autonom finden.
Das dem nicht so ist müsste den Machern aus München spätestens dann aufgegangen sein, als sie die Abwärts-Kurve der eigenen Verkaufszahlen zu Gesicht bekamen. Die Süddeutsche Zeitung erlitt, wie der Rest der Mitbewerber, die letzen Jahre Verluste, die an die Wall-Street 1929 erinnerten...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/

zur Vorgeschichte:
Die Süddeutsche wurde z.B. nicht müde, bei ihren Veröffentlichungen über die Panama Papers immer wieder Bilder mit den Konterfeis der aktuellen »Achse des Bösen« zu veröffentlichen (mein Kommentar: vermutlich aus rein sachlichen und der objektiven Berichterstattung geschuldeten Gründen):
- Die heimlichen Millionengeschäfte des Putin-Zirkels von F. Obermaier, B. Obermayer, U. Schäfer, 04.04.2016, PDF dokumentiert in 
- OFFSHORE-ENTHÜLLUNGEN Panama, Putin, Poroschenko: Das Fleisch und die Soße (Moritz Gathmann, uebermedien.de, 08.04.2016) 

siehe dazu auch:
- Gellermann-Update: Die Süddeutsche hat sich selbst ins Knie geschossen (Post, 22.11.2018)

gefunden bei: uebermedien.de (s. obiger Link)
gefunden bei: Panama-Papiere: Es kreißte der Berg und gebar ein Mäuschen
(Anne Nase, Hinter der Fichte, 04.04.2016)
Quelle: Die Firma (Hans Leyendecker, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Vanessa Wormer, PanamaPapersSüddeutsche, Datum unbekannt)
Übrigens: 
Wie kommt der Ahmadineschād auf das letzte Bild? 
Der Artikel »Die Firma« (Link: Bildunterschrift) gibt Antwort: 
»Der iranische Staat wickelt offenbar Öl-Geschäfte offshore ab.«
»Offenbar«?
»Offenbar« forderte auch Ahmadineschad, Israel müsse von der Landkarte getilgt werden…
- Irans Präsident will Israel von der Landkarte tilgen (SPON, 26.10.2005)
Georg Schramm - Ahmadinejad -Rede {2:55 – Start bei 0:40}

Resolution678
Am 02.07.2008 veröffentlicht 
Schicken Sie uns Ihre Söhne für den Krieg, es wird sich für Sie lohnen, an der Tankstelle.

Für weitere streng den Tatsachen verpflichtete Süddeutsche-Bilder sehe man sich die Google-Suchergebnisse an.
Suche: »süddeutsche panama putin assad«:

Nun zum aktuellen Ereignis:


Nach der Veröffentlichung eines Kommentars in der RATIONALGALERIE in der ein Artikel der „Süddeutschen Zeitung (SZ)“ kritisch beleuchtet wird (s. Link weiter unten), verfolgt die „Süddeutsche Zeitung“ den Herausgeber der Website Uli Gellermann strafrechtlich: Am 15. Juni 2018 soll er, auf Antrag der „Süddeutschen“ wegen „Beleidigung“ vor ein Münchner Gericht. Gellermann, der selbst Journalist ist, unterzieht den betreffenden Artikel mit der Überschrift „Trump und Russland – Goldene Zeiten“ primär einer professionellen Kritik. Denn der SZ-Autor bezieht sich in seiner Veröffentlichung wesentlich auf einen ungenannten „ehemaligen britischen Geheimdienstmitarbeiter“. Gern erwähnt der Autor auch ein Sex-Video, das Donald Trump zeigen soll und im Besitz der russischen Regierung sein soll. Im SZ-Artikel wimmelt es von Formulierungen wie „angeblich“ – „sein soll“ und „gilt als“. Gellermann konstatiert in seinem Kommentar, dass der SZ-Autor ohne jeden Beweis eine Polit-Schmuddel-Story veröffentlicht hat und so, statt sauber zu recherchieren und zu berichten, schlichte Meinungsmache betreibt.
Der SZ-Redakteur Hubert Wetzel garniert sein Elaborat gern mit Sätzen wie "Nichts ist bewiesen, aber die Details reichen klar, um die Dienste in Alarm zu versetzen." Der erste Teil des Satzes muss als eine Art Rückversicherung gewertet werden. Der zweite Teil, die Berufung auf ungenannte aber alarmierte "Dienste", ist der schlichte Versuch, ausgerechnet interessengesteuerte Geheimdienste als "Beweis" einzuführen. Erst recht gilt das für den nächsten Satz, in dem das Wort "scheinen" nur eine Feigenblatt-Funktion erfüllt: "Damit scheinen die Dokumente genau das zu bestätigen, was die US-Geheimdienste seit Monaten befürchten: Dass die russische Regierung versucht hat, die amerikanische Präsidentenwahl zu manipulieren, um den verhassten Westen zu schwächen." Wetzels Dokumente liegen nicht vor, eine überprüfbare Quelle wird nicht genannt. Genau deshalb hält Gellermann die Machart des SZ-Artikels für "postfaktisch".

Immer wieder benutzt der SZ-Autor dieselbe Masche: "Allein die Tatsache, dass eine Information in die Briefing-Unterlagen für den US-Präsidenten aufgenommen wird, gibt dieser Information jedoch zumindest einen Hauch von Authentizität." Das ist der Satz, der die "Echtheit" der Quelle unterstellen soll. Mit dem nächsten Satz nimmt Hubert Wetzel zwar nichts zurück, aber er sichert sich ab: "Vielleicht sind die Dokumente nur eine Ansammlung kruder Gerüchte, vielleicht stimmen aber auch alle Informationen." Das beklagt Gellermann als eine JA-Aber-Methode, in der das Wort "Vielleicht" nur zur Verschleierung dient. Es sind dubiose Formulierungen wie "Glaubt man dieser Darstellung, dann ist Trump nicht nur wegen des Sexvideos erpressbar, sondern als Politiker kaum mehr als eine Marionette von Präsident Wladimir Putin", die den Duktus des Artikels ausmachen. Nach Gellermann verkommt hier der Konjunktiv zum Sprachwerkzeug der Meinungsmache.
 
[Ulli GellermannMedien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich, Rationalgalerie, 11.06.2018 – Kursivsetzung durch mich]
siehe auch:
Medien-Konzern verfolgt Blogger strafrechtlich (Ulli Gellermann, Rationalgalerie, 11.06.2018)
Putin, Trump, Geheimdienste, ein Pipi-Video – und die Medien spielen mit! (Post, 11.01.2018)
USA: Trump könnte durch das Geheimdienstpapier alles verlieren (Stefan Kornelius, Süddeutsche Zeitung, 12.01.2017)
- USA: Hätte Putin Trump in der Hand - wegen eines heiklen Videos? (Hubert Wetzel, Süddeutsche Zeitung, 12.01.2017)
- USA: Trump bestreitet, erpressbar zu sein (Hubert Wetzel, Süddeutsche Zeitung, 11.01.2017)
- US-Wahl: Die angeblichen Enthüllungen über Trump wiegen schwer (Christian Gschwendtner, Deniz Aykanat, Süddeutsche Zeitung, 11.01.2017)

Süddeutsche Zeitung gegen Meinungsfreiheit - Uli Gellermann vor Gericht {9:49}

Am 13.06.2018 veröffentlicht 
weltnetzTV
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat Strafanzeige wegen Beleidigung gegen Uli Gellermann erhoben. Auslöser ist ein Kommentar in der RATIONALGALERIE in dem ein Artikel der SZ kritisch beleuchtet wird. Gellermann bezeichnet den Artikel als „Polit-Schmuddelstory“ in der „statt sauber zu recherchieren und zu berichten, schlichte Meinungsmache“ betrieben wird. Weltnetz.tv hat bei Uli Gellermann nachgefragt, wie es zu der Strafanzeige gekommen ist und warum Hubert Wetzel sich beleidigt fühlt. Was bedeuten Klagen derart großer Medienkonzerne für die Meinungsfreiheit und wie kann sich ein Blogger dagegen wehren?
Link zum Artikel der RATIONALGALERIE: http://www.rationalgalerie.de/kritik/...
Link zum Ausgangs-Artikel der SZ: http://www.sueddeutsche.de/politik/us...
Die SZ verfügt über viele Ressourcen, wie Zeit, Geld und vor allem Anwälte. Das ist bei Uli Gellermann nicht der Fall. Wenn Sie seinen Kampf für die Meinungsfreiheit unterstützen möchten, spenden Sie bitte auf das Rechtsanwalts-Anderkonto: Rechtsanwalt Jan-César Woicke
Postbank Leipzig,
IBAN: DE05860100900603875903
STICHWORT: SÜDDEUTSCHE
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Für Fragen oder einfach eine Rückmeldung:
gegenoeffentlichkeit[ät]web.de

siehe auch den Fall Jens Meinert (Blauer Bote):
Propaganda, Bana, Blauer Bote: Stern geht weiter gegen Blogger vor (RT Deutsch, 02.03.2018)
Das amerikanische „Time“-Magazin hat die kleine Bana Alabed im vergangenen Monat zu einem der „25 einflussreichsten Menschen im Internet“ gewählt, und darin steckt schon das ganze Elend dieser Geschichte. Denn der Einfluss, den das inzwischen achtjährige Mädchen aus der zerstörten syrischen Stadt hat, ist vermutlich minimal. Einflussreich ist ihr Twitter-Account. Dessen Inhalte und Botschaften aber stammen zum größten Teil sicher nicht von ihr, sondern bestenfalls von ihrer Mutter, wenn nicht sogar anderen Leuten im Hintergrund.

Die systematische Verwechslung des kleinen Mädchens mit seiner Mutter als Autorin der Tweets ist wahrscheinlich der wichtigste Grund dafür, warum Bana und ihre Geschichte zu einem solchen internationalen Hit wurden. Hätte Banas Mutter Fatemah aus ihrer Sicht über das Leben in der Hölle von Aleppo getwittert und nicht aus der Sicht ihrer Tochter, wäre die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit sicher viel geringer geblieben. Jede Wette: Fatemah hätte es nicht auf die „Time“-Liste der 25 einflussreichsten Personen im Internet geschafft.

Es ist offenkundig, dass unter @AlabedBana kein sieben- oder achtjähriges Mädchen twittert, schon gar keines, dessen Muttersprache nicht englisch ist. Der Blogger Jens Bernert („Blauer Bote“), der sich extrem kritisch mit ihrer Geschichte und ihrer unkritischen Übernahme durch die Medien beschäftigt, hat sich ausführlich und anhand vieler Beispiele an dieser Tatsache abgearbeitet. Doch seine Vorwürfe in diesem Zusammenhang – auch der, dass Kinder doch nach den Nutzungsbedingungen des Unternehmens eigentlich gar nicht twittern dürften – lassen sich mit einem schlichten Verweis auf Banas Twitter-Account selbst entkräften: Dort steht, dass er von ihrer Mutter verwaltet wird.

Die Antwort auf die Kritik, dass da kein siebenjähriges Mädchen twittert, lautet also: Behauptet es ja auch nicht. Der Eindruck wird aber in der Berichterstattung der Medien fortwährend erweckt. Genau das ist der besondere Reiz dieser Tweets: Dass es ein kleines Mädchen ist, das dort twittert und mit der Welt spricht. Dass wir die authentische Stimme eines jungen Opfers dieses Krieges hören. Dass es ein Kind ist, das unter dem Druck der furchtbaren Ereignisse in seinem Leben in so unglaublicher Weise formuliert, wie es Kinder sonst gar nicht tun.

Die Suche nach Fakten über das Leben des Mädchens und die Umstände seiner Internet-Aktivitäten führt nicht zum Kern des Problems: der Bereitschaft der Medien, solche Geschichten ohne die nötige Skepsis weiterzutragen und sie zu mächtigen, emotionalen Erzählungen zu machen. (Dieses Problem korrespondiert natürlich mit einem anderen: dass es anscheinend notwendig ist, über das Geschehen in Syrien in Form einer Fortsetzungs-Rührgeschichte mit einem kleinen Mädchen berichten zu müssen, um das abgestumpfte Publikum überhaupt zu erreichen.) […]

Man muss gar nicht unterstellen, dass hier eine groß angelegte Inszenierung zu Propaganda-Zwecken am Werk war. Es reicht festzustellen, dass Berichterstattung der Medien eine solche Propaganda-Wirkung entfaltete. Heiligt der Zweck die Mittel? Ging es darum, den Krieg nicht aus dem Bewusstsein der Weltöffentlichkeit verschwinden zu lassen? Oder darum, den Druck auf Assad zu erhöhen?

Allzu bereitwillig strickten viele am Märchen mit, dass hier die authentische Stimme eines sieben- oder achtjährigen Kriegs-Opfers zu hören sei. Die Geschichte, wie Bana instrumentalisiert wurde und wie sich die Medien instrumentalisieren ließe, wäre ein guter Anlass für Selbstkritik. Bei Stern.de entschieden sie sich stattdessen, einen schrillen Kritiker zu verklagen.
[Stefan Niggemeier, Bana Alabed – Die unwiderstehliche Geschichte vom twitternden Mädchen aus Aleppo (ÜberMedien, 18.07.2017)
- Fake News – Stern vs. Blauer Bote (Post, 21.03.2017)

Stern Fake News sind keine Fake News - Ein Gericht hat Entschieden {7:33}

Am 23.07.2017 veröffentlicht 
PoshGeek
Solange die "Fake News" von etablierten Medien kommen, sind diese laut einem Urteil des LG Hamburg keine Fake News.
▶ KANAL ABONNIEREN: https://goo.gl/J9mrkj
▶ WEBSEITE: http://www.poshgeek.de

Der Irrwitz der Hamburger Unterlassungsverfügung gegen den Blauen Boten lässt sich wie folgt auf den Punkt bringen:

Professionelle Journalisten dürfen unkritisch den größten Blödsinn und die infamste Kriegspropaganda verbreiten, denn eine Wahrheitspflicht ist dem deutschen Journalismus fremd. (Kommen Sie mir bitte nicht den Regeln des Presserats …)

Der Blogger hingegen ist wegen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht von Sternenkrieger Marc Drewello und dem Unternehmenspersönlichkeitsrecht von stern.de verpflichtet, für seine Meinung (subjektive Einschätzung von Tatsachen) Beweis zu erbringen. Vorliegend also müsste der Blogger beweisen, dass stern.de und deren Sternenkrieger Marc Drewello vorsätzlich lügen, es könnte ja auch schlichte Dummheit gewesen.

Dabei interessiert es auch niemanden, dass stern.de die Propaganda nach wie vor unkommentiert fröhlich weiter verbreitet. Dummheit kann nämlich auch ein anhaltender Zustand sein.
[Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (5), Markus Kompa auf seiner Seite, Datum unbekannt]
Siehe auch:
- BANA ALABED – Die unwiderstehliche Geschichte vom twitternden Mädchen aus Aleppo (Stefan Niggemeier, ÜberMedien, 18.07.2017)

ZAPP: Vertrauen in Medien ist gesunken {13:46}

Newskritik Archiv  
Am 22.12.2014 veröffentlicht 
Like http://www.facebook.com/newskritik - Das stärkt uns.
Kein Wunder sinkt das Vertrauen der Leute in die Medien. Es wird überall manipuliert, unkontrolliert abkopiert, Nachrichten von Agenturen abgekauft, usw.
Inzwischen weiss ein jeder, dass man den Massenmedien nicht bei Allem glauben sollte. Daran sind die Massenmedien vielfach selber Schuld.

Prof. Norbert Bolz bei ARD Anne Will zur Sarrazin-Debatte {2:44}

Die Rote Fahne
Am 06.09.2010 veröffentlicht 
http://Rote-Fahne.tv
Prof. Norbert Bolz ist Philosoph und Medienwissenschaftler.
Auszug aus der ARD-Sendung Anne Will „Sarrazin weg - Integrationsproblem gelöst?"
vom 05.09.2010

aktualisiert am 22.11.2018