Mittwoch, 21. Oktober 2015

The Company You Keep – Ist Robert Redford ein Terro­ris­ten­freund?

Ist Robert Redford ein Terro­ris­ten­freund? So sehen das ja tatsäch­lich nun manche in den USA. Dabei ist das zentrale Motiv von Robert Redfords The Company You Keep – Die Akte Grant einfach ein Gewis­sens­kon­flikt. Wann kann Verrat eine mora­li­sche Handlung sein? Und: Wen darf man verraten? Dies sind die entschei­denden Fragen. Ob Lügen »gut« oder »böse« ist, ist gar keine Frage mehr. Denn die Menschen in Redfords Film lügen sowieso alle: Sie belügen ihre Familie, ihre Freunde, sie belügen den Staat. Aber sie lügen um einer Wahrheit willen. Sie belügen den Staat um das Recht zu schützen; die Familie, um diese zu schützen; die Freunde, um wieder andere Freunde zu schützen. Es gibt eben auch einen Verrat zum Wohle des Verra­tenen. Dies ist die erste Einsicht.

Es folgt die zweite: »Terro­risten« sind charis­ma­tisch, klug, erfolg­reich und schön – jeden­falls, wenn sie älter werden. Sie sehen dann offenbar aus wie Julie Christie. Wie Susan Sarandon. Wie Robert Redford. Oder diese Menschen, die wir her sehen, sind eigent­lich gar keine Terro­risten. »Was dem einen sein Terrorist, ist dem anderen sein Frei­heits­kämpfer.« Dies hat mal ein kluger Mann gesagt, und es war weder Mao, noch Lenin. »Terro­risten« muss man in Anfüh­rungs­stri­chen schreiben.

Robert Redford gehörte jeden­falls immer zu den politisch enga­gierten US-ameri­ka­ni­schen Filme­ma­chern. Sein neuer Film zeigt den 76-jährigen als zornigen, enga­gierten, alten Mann. Der Zorn stammt viel­leicht daher, dass viele seiner poli­ti­schen Bemühungen bisher im Sand verlaufen sind. So nimmt er nun in diesem Film eine deutlich staats- und justi­zkri­ti­sche Position ein. Seine Grund­hal­tung: Die Insti­tu­tionen schützen die Bürger nicht mehr, sie bedrohen und verfolgen sie. Dies ist eine in Teilen der Gesell­schaft mehr­heits­fähige Position in Zeiten, in denen die Geheim­dienste zunehmend zum Staat im Staat geworden scheinen, in denen auch andere Insti­tu­tionen jenseits jeder demo­kra­ti­schen Kontrolle und Legi­ti­ma­tion agieren, und in denen der US-Präsident zu Beginn seiner Amtszeit zwar die Schließung des Konz­en­tra­ti­ons­la­gers von Guan­ta­namo anordnet, es aber nicht durch­setzen kann, da es offenbar Kreise gibt, die mächtiger sind, als der Präsident.

mehr:
- The Company You Keep – Die Akte Grant – Die 30 Jahre des Condor (Rüdiger Suchsland, artechoc)
Gerade in diesen Tagen, in Zeiten, in denen auch mehr als 11 Jahre nach dem 11. September Terro­ris­ten­angst und in deren Gefolge der Sicher­heits­wahn den Ton angeben, und sich die Politik Barack Obamas von der des George W. Bush nur graduell unter­scheidet, unter­nimmt Redford eine Ehren­ret­tung des wirklich liberalen Amerika.
Und sein Film ist noch mehr als das, nämlich eine faszi­nie­rende poli­ti­sche Provo­ka­tion: Redford zeigt, dass der Staat nicht immer im Recht ist, und die soge­nannten Terro­risten nicht immer im Unrecht.
siehe auch:
- Die Revolution hat jetzt Kinder Robert Redfords "The Company You Keep" (Markus Lippold, n-tv, 26.07.2013)
- Die 30 Jahre des Condor – Venedig 2012, Folge 6 (Rüdiger Suchsland, Negativ-Film, 07.09.2012)
- "The Company you keep": In der Tradition der Klassiker (Ulrike Frick, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 24.07.2013)
- The Company You Keep (Gunnar Landsgesell, Kultur, 27.07.2013)
- Der Gejagte (Angelika Nguyen, Ost-Blog, 29.07.2013)
Politthriller „Die Akte Grant“: Beantwortet man Krieg mit Terror? (Heiko Weckbrodt, Oiger, 22.12.2013)
Was ist Terrorismus ? (Politik und Zeitgeschichte, Stand: 04.01.2015) 
- Freiheitskämpfer oder Terrorist? (Die Welt, 22.07.2002)
- Der Terror hat viele Quellen (Theo Sommer, Dietrich Strohmann, Interview mit Udo Steinbach, ZEIT Magazin, 25.04.1986)
Steinbach: »Der Terrorismus ist für die Araber eine Form der Kampfführung in einer Situation, in der es keine andere Möglichkeit mehr gibt, ihre eigenen Interessen wirksam durchzusetzen, nicht einmal in Form von Minimallösungen.«
- Robert Redford zum 75. Geburtstag: Der Verkannte (Arne Willander, Rolling Stone, 17.08.2011)


THE COMPANY YOU KEEP - DIE AKTE GRANT (Shia LaBeouf) | Trailer & Filmclips german deutsch [HD] [5:15]

Veröffentlicht am 29.05.2013
http://facebook.com/vipmagazin1 ... The Company You Keep - Die Akte Grant (deutscher Trailer / Trailer deutsch german HD) - Kinostart: 25.07.2013

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Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film "The Company You Keep - Die Akte Grant".

Originaltitel: The Company You Keep
Thriller, US 2013
Filmverleih: Concorde Filmverleih GmbH
Kinostart (DE): 25.07.2013

Schauspieler/Darsteller: Robert Redford, Shia LaBeouf, Susan Sarandon , Stanley Tucci , Nick Nolte , Anna Kendrick u.a.

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30 Jahre nach der faktischen Auflösung der linksradikalen Terroristengruppe wird das ehemalige "The Weather Underground"-Mitglied Sharon Solarz (Susan Sarandon) verhaftet. Der talentierte junge Journalist Ben Shepard (Shia LaBeouf) wird auf den Fall aufmerksam und begibt sich zusammen mit seinem Chefredakteur Ray Fuller (Stanley Tucci) auf die Suche nach weiteren Informationen über die Organisation und ihre abgetauchten Ex-Angehörigen. Er findet heraus, dass der erfolgreiche Anwalt Jim Grant (Robert Redford) früher ebenfalls ein "Weatherman" war und lässt dessen Identität auffliegen. Jetzt klebt das FBI an den Fersen von Grant, der versucht, seinen Namen wieder reinzuwaschen. Und auch Shepard bleibt hartnäckig an dem Anwalt dran, um seine Story zu kriegen, was den Bundespolizisten wiederum gar nicht gefällt ...

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The Company You Keep English full movie with subtitle 2012 [1:57:11]

Veröffentlicht am 09.11.2013
Disclaimer: I do not own the rights to this movie and is only sharing this for non commercial use. All rights reserved.

Thriller
The Company You Keep is a 2012 political action thriller produced and directed by, and starring, Robert Redford. The script was written by Lem Dobbs based on the 2003 novel of the same name by Neil Gordon

The Weather Underground [1:30:25]

Veröffentlicht am 14.01.2014
Weathermen Underground Documentary.

The Real Story of the Weathermen - ties to the Cuban DGI [9:19]

Hochgeladen am 23.10.2008
This is an excerpt from a 1982 CBC documentary on the KGB activities in North America. This portion concerns the ties between the Weathermen and the DGI (Cuban Intelligence) - By the way take special note of what is said at 1:14, 1:23, and 9:06
The Nice - America 1968 [4:31]

Hochgeladen am 15.01.2008
The Nice - America 1968

The Nice was an English progressive rock band from the 1960s, known for their unique blend of rock, jazz and classical music. Their debut album, The Thoughts of Emerlist Davjack was released in 1967 to immediate acclaim; it is often considered the first progressive rock album.
The Nice are also a forerunner of the much more widely known Emerson, Lake & Palmer.

The Nice consisted initially of keyboardist Keith Emerson, bassist/vocalist Lee Jackson, drummer Brian Davison, and guitarist David O'List, more commonly known
as "Davy". All the members of the band are from England.

This song is an arrangement of Leonard Bernstein's "America" which Emerson described as the first ever instrumental protest song.


The single concludes with Arnold's three-year-old son speaking the lines "America is pregnant with promise and anticipation, but is murdered by the hand of the inevitable." (The_Nice, Early career, engl. Wikipedia)
For their second single, The Nice created an arrangement of Leonard Bernstein's "America" which Emerson described as the first ever instrumental protest song. The track used the main theme of the Bernstein piece (from West Side Story) but also included fragments of Dvořák's New World Symphony. The single concludes with Arnold's three-year-old son speaking the lines "America is pregnant with promise and anticipation, but is murdered by the hand of the inevitable." The new arrangement was released under the title "America (Second Amendment)" as a pointed reference to the US Bill of Rights provision for the right to bear arms.[11] In July 1968, Immediate publicised the single with a controversial poster picturing the group members with small boys on their knees, with superimposed images of the faces of John F. KennedyRobert Kennedy and Martin Luther King on the children's heads.[12] A spokesman for the band said "Several record stores have refused to stock our current single .... the Nice feel if the posters are issued in United States they will do considerable harm".[13] During the tour that followed the release of their second album in July, the group spawned controversy when Emerson burned an American flag onstage during a performance of "America" at a charity event, Come Back Africa in London's Royal Albert Hall. The group were subsequently banned from ever playing the venue again.[14] (The Nice, Early career, engl. Wikipedia)

WE STEAL SECRETS: DIE WIKILEAKS GESCHICHTE | Trailer & Filmclips german deutsch [HD] [5:20]

Veröffentlicht am 10.07.2013
http://facebook.com/vipmagazin1 ... We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte (deutscher Trailer / Trailer deutsch german HD) - Kinostart: 11.07.2013

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Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film "We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte".

Originaltitel: We Steal Secrets: The Story of WikiLeaks
Dokumentation , US 2013
Filmverleih: Universal Pictures Germany
Kinostart (DE): 11.07.2013

Schauspieler/Darsteller: Julian Assange, Adrian Lamo, Bradley Manning u.a.

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Julian Assange und die von ihm mitbegründete Nachrichten Plattform WikiLeaks entwickelte sich zur weltweiten Medien-Sensation, als auf dem Portal streng vertrauliche Daten des US-amerikanischen Militärs veröffentlicht und der allgemeinen Bevölkerung zugänglich gemacht wurden. Die geheimen Video- und Textdokumente, die WikiLeaks von dem damals 22 Jahre alten, amerikanischen Soldaten Bradley Manning zugespielt wurden, warfen ein internationales Schlaglicht der Empörung auf das Verhalten des US-Militärs während der Kriegseinsätze im nahen Osten und machten die bis dahin weitestgehend unbekannte Website zum globalen Politikum. In der Dokumentation "We Steal Secrets: The Story of WikiLeaks" befasst sich Regisseur Alex Gibney mit der Entstehungsgeschichte von WikiLeaks und beleuchtet die mediale Kontroverse um ihren Mitbegründer Julian Assange.

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Vor 99 Jahren: Marie Curie gibt Röntgenkurse

Ein Leben für die Wissenschaft 

Marie Curie (1867-1934) war nicht nur die erste Frau, die mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, sie erhielt die höchste wissenschaftliche Auszeichnung gleich zweimal- und das in verschiedenen Fächern: 1903 in Physik für ihre Arbeiten zur radioaktiven Strahlung sowie 1911 in Chemie für die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium. Die französische Naturwissenschaftlerin polnischer Herkunft wurde zudem 1906 auf den Lehrstuhl für Physik an die Sorbonne berufen und war die erste Professorin an der renommierten Pariser Universität. 

Ganz im Sinn der Einschätzung Albert Einsteins ruhte sich »Madame Curie« nie auf ihren wissenschaftlichen und akademischen Lorbeeren aus: »Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.« Während des Ersten Weltkriegs organisierte sie einen ambulanten Röntgendienst zum Wohle Verletzter. Nach dem Krieg stellte sie ihren guten Ruf in den Dienst der Friedenspolitik. Ihr Hauptarbeitsplatz blieb jedoch das Labor, ihre Passion die Forschung. Auf ihre eigene Gesundheit nahm sie wenig Rücksicht, 1934 starb Marie Curie an Strahlenfolgeschäden. 

Harenberg - Abenteuer Geschichte 2015 

Gemeinsam mit ihrer achtzehnjährigen Tochter Irène gab sie ab Oktober 1916 sechswöchige Intensivkurse am neuen, nach der von den Deutschen hingerichteten britischen Krankenschwester Edith Cavell benannten Ausbildungskrankenhaus, bei denen Frauen zu Röntgentechnikern (manipulatrices) ausgebildet wurden. Bis Kriegsende schlossen etwa 150 Frauen diese Kurse erfolgreich ab. Die während des Krieges mit dem Einsatz von radiologischen Methoden gemachten Erfahrungen beschrieb Marie Curie in ihrem Buch La Radiologie et la Guerre, das 1921 veröffentlicht wurde.  (Marie Curie, Radiologin im Ersten Weltkrieg, Wikipedia)

Die Universität Hamburg zog 1985 in ihrem Begleitheft zur Ausstellung Frauen in den Naturwissenschaften das folgende Fazit:
„Marie Curie ist wegen der von ihr erhaltenen Nobelpreise in Physik (1903, gemeinsam mit Pierre Curie und Becquerel) und Chemie (1911) die wohl bekannteste Physikerin. Weniger bekannt pflegen die Schwierigkeiten zu sein, auf die sie stieß: sie wurde nicht zum Studium an der Warschauer Universität zugelassen, verdiente das Geld für ihre ersten Forschungen als Mädchenschullehrerin, und noch 1911 (!) wurde ihr die Aufnahme in die französische Akademie der Wissenschaften verweigert. Ähnlich unbekannt scheint auch ihr Engagement beim Völkerbund zu sein: Von 1922 bis 1934 war sie Vizepräsidentin der internationalen Kommission für geistige Zusammenarbeit beim Völkerbund. Auch die Möglichkeiten einer medizinischen Nutzung ihrer Entdeckungen interessierten sie stark.“[88]  (Marie Curie, Würdigung und Rezeption, Wikipedia)

[DOKU] Marie Curie [52:06]

Veröffentlicht am 19.04.2013

Vor 1900 Jahren – 58-120: Der römische Gelehrte Tacitus prägt die Gechichtsschreibung

Sine ira et studio 

Über das Leben des römischen Historikers und Politikers Publius Cornelius Tacitus (um 58-um 120) ist wenig bekannt: Er stammte wohl aus begütertem Haus, da er die damals übliche Ausbildung der oberen Stände durchlief, was ihm den Zugang zu den höchsten römischen Staatsämtern ermöglichte. Tacitus gilt als einer der bedeutendsten Redner und Geschichtsschreiber seiner Zeit. Um das Jahr 100 begann er unter der Losung »sine ira et studio« (»ohne Hass und parteiischen Eifer«) mit dem Verfassen der Werke, die das Bild vom Römischen Reich im 1. nachchristlichen jahrhundert wesentlich geprägt haben. 
Im jahr 98 veröffentlichte er die »Germania«, die das Wesen der Germanen behandelt. Er zeichnete ein überwiegend positives Bild von ihnen, als Gegenbild zur römischen Gesellschaft, die seiner Meinung nach im Verfall begriffen war. Das Werk ist eine der wichtigsten Quellen zur frühen Geschichte der Germanen. In den »Annalen« und »Historien« schilderte und beurteilte Tacitus die Herrschaften der Kaiser von Augustus bis Domitian. 
Titelblatt einer in Antwerpen erschienenen 
Edition der Werke des Tacitus, 1689

Was am 24. September noch geschah: 
1862: Otto von Bismarck wird von König Wilhelm I. zum preußischen Ministerpräsidenten ernannt. 

Harenberg - Abenteuer Geschichte 2015 

Die Germania [54:39]
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Vor 100 Jahren – 1915: Roland Garros fliegt das erste Jagdflugzeug

Erfüllung und Tod am Himmel 

 Der Name Roland Garros ist heute vor allem als offizielle Bezeichnung des bedeutenden Tennisturniers der »French Open« bekannt, das alljährlich in Paris stattfindet. Der Titel des Sportgroßereignisses erinnert an den Flugpionier Roland Garros (1888-1918), eine populäre Persönlichkeit der frühen Geschichte der Luftfahrt. 
Der Luftfahrtpionier Roland Garros in seinem Flugzeug, 1911
 In der französischen Überseebesitzung La Reunion geboren, kam Garros als Kind mit seinen Eltern nach Paris, wurde aber bald wegen einer Krankheit nach Cannes an die sonnige Côte d'Azur geschickt. Seine Begeisterung für das noch junge Radfahren ging bald in eine Passion fürs noch jüngere Fliegen über. 1910 kaufte er sein erstes Flugzeug, mit dem er bald erfolgreich an Wettbewerben teilnahm und sich einen Namen als tollkühner Flieger machte. Garros war der Erste, der das Mittelmeer überflog. Und er gilt auch als erster Pilot eines Jagdflugzeugs. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs experimentierte er an der Bewaffnung von Flugzeugen und brachte schließlich ein Maschinengewehr an seiner Maschine an. In einem Gefecht mit deutschen Doppeldeckern gelang ihm 1915 ein erster Abschuss. Im Oktober 1918 wurde Garros von einem deutschen Jagdflieger über der Normandie abgeschossen. 

 Was am 23. September noch geschah: 
 1983: In Berlin wird die Deutsche Aids-Hilfe gegründet.

 Harenberg - Abenteuer Geschichte 2015

Pionniers de l'aviation 1912-2012 Il y a 100 ans Roland Garros repoussait les limites de l'aviation [17:48]

Veröffentlicht am 18.11.2014
Le nom de Roland Garros est aujourd'hui universellement connu, principalement par le fait que son patronyme a été donné à un imposant complexe sportif près de la porte d'Auteuil à Paris, dédié au tennis et où, chaque année depuis 1928 se disputent les internationaux de France, épreuve reine de la discipline sur terre battue.
Cette célébrité ne doit pas faire oublier que Roland Garros a réalisé en 1912 le premier vol intercontinental entre l'Afrique et l'Europe, puis en 1913 son plus grand exploit, la traversée de la méditerranée de Fréjus à Bizerte. Il est le assurément le pilote le plus talentueux de sa génération et sans conteste le plus polyvalent.
Autodidacte en matière de pilotage, sa vie est marquée dans toutes ses étapes par la brièveté et la rencontre du succès.
En huit années de pratique aérienne, avec une interruption de presque trois ans pour cause de captivité en Allemagne, il fut pilote de meetings, de course, de raids, détenteurs de records d'altitude, auteur vulgarisateur d'un guide de l'aviateur, expérimentateur et pilote de chasse avec quatre victoires homologuées.
La DGAC se tenait de rendre hommage, dans le cadre de l'année internationale Roland Garros, à cette immense figure de l'aviation de notre pays, disparue la veille de son trentième anniversaire.
Ce court métrage a été réalisé pour la DGAC par Atalante Films.
Cette vidéo fait partie de la collection patrimoine et mémoire de l'aviation civile.