Donnerstag, 7. Juli 2016

Die nebelige Banalität des Bösen: Donald Rumsfeld

Manche sagen, der 11. September 2001 sei ein einschneidendes historisches Datum wegen der al-Qaida-Anschläge auf das World Trade Center. Ich halte ein anderes Datum für mindestens genauso einschneidend: den 20. Januar 2001. An diesem Tag übernahm eine Kamarilla in den USA die Macht, um das Land und sein Auftreten in der Welt in einem Ausmaß zu verändern, wie es vorher undenkbar schien. An diesem Tag wurde George W. Bush als Präsident der USA vereidigt. In einer kleinen Artikelserie „Was macht eigentlich …“ trage ich zusammen, was die Protagonisten von damals heute treiben. Heute: George W. Bush und Donald Rumsfeld.
mehr:
- Was machen George W. Bush und Donald Rumsfeld heute? (Lutz Büge, Ybersinn, 23.12.2013)
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Nach einem Bericht des US-Senats war Rumsfeld verantwortlich für Folter und schwere Menschenrechtsverletzungen in Abu GhuraibGuantánamo und anderen US-Inhaftierungslagern. Durch seine Genehmigung „aggressiver Verhörtechniken“ 2002 verantworte Rumsfeld persönlich Folter wie Schlafentzug, das Entkleiden der Gefangenen oder der einschüchternde Einsatz von Hunden gegen Gefangene.[7]Von der malayischen Kuala Lumpur War Crimes Commission, welche nur symbolische Urteile ausspricht, wurde Donald Rumsfeld des Verbrechens der Folter sowie mehrerer Verstöße gegen internationales Recht und gegen die Genfer Konvention für schuldig befunden.[8]Die spanische Justiz untersucht erneut Folter-Vorwürfe gegen amerikanische Ex-Regierungsvertreter der Regierung G.W. Bush, darunter Donald Rumsfeld und Dick Cheney. Untersuchungen waren erstmals von dem ehemaligen Staatsanwalt und Richter Baltasar Garzón eingeleitet worden.[9][10]Der Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüders wirft der von Rumsfeld vertretenen neokonservativen Politik vor, zu sehr auf Diktatoren und Feudalherrscher zu setzen und aus Fehlern, wie den 1953 von Kermit Roosevelt initiierten Sturz von Mohammed Mossadegh, nicht gelernt zu haben[11]:S. 12 ff.,[12] und mit dieser Politik erst die Grundlagen der Islamischen Revolution und des Islamischen Staates selbst geschaffen zu haben.[11]:S. 37 ff. [Donald Rumsfeld, Vorwürfe, Wikipedia]
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siehe auch:
- Doku "The Unknown Known": Rumsfeld, der Weglächler (Christoph von Marschall, Tagesspiegel, 01.07.2014)
Donald Rumsfeld Unknown Unknowns ! [0:34]

Hochgeladen am 07.08.2009
Feel free to spread this video around.

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Donald Rumsfeld sagte am 12. Februar 2002 auf einer Pressekonferenz:
„[T]here are known knowns; there are things we know we know. We also know there are known unknowns; that is to say we know there are some things we do not know. But there are also unknown unknowns – there are things we do not know we don't know.“
„Es gibt bekannte Bekannte, es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekannte Unbekannte gibt, das heißt, wir wissen, es gibt einige Dinge, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch unbekannte Unbekannte - es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen.“
Damit vermied er es, (vgl. Begründung für den Irakkrieg) auf der damaligen Pressekonferenz das Fehlen von Beweisen anzusprechen, die die Regierung des Irak mit der Lieferung von Massenvernichtungswaffen an Terrorgruppen in Verbindung brachten. [There are known knowns, Verwendung, Wikipedia]
Rumsfeld wurde vorgeworfen, sich unverständlich oder falsch ausgedrückt zu haben, unter anderem von der britischen Interessengruppe Plain English Campaign, die sich als Sprachwächter für die Reinheit der englischen Sprache einsetzt.[7] Die Sprachgesellschaft vergab für dieses Zitat den „Foot in Mouth“-Preis für 2003 an Rumsfeld – mit dem Kommentar: „Wir glauben, wir wissen, was er meint. Aber wir wissen nicht, ob er es wirklich weiß“.[8]
Der Linguist Geoffrey Pullum bezeichnete das Zitat hingegen als „syntaktisch, semantisch, logisch und rhetorisch tadellos“.[9]ebenso sprachen sich etwa der konservative kanadische Kolumnist Mark Steyn und der australische Ökonom und Blogger John Quiggin für die Wendung aus.[10]
Der psychoanalytische Philosoph Slavoj Žižek extrapolierte aus diesen drei Kategorien eine vierte, das „unbekannte Bekannte“, welches wir uns willentlich weigern anzuerkennen, dass wir es kennen: „Wenn Rumsfeld glaubte, dass die wichtigsten Gefahren in der Konfrontation mit dem Irak die ‚unbekannten Unbekannten‘ waren, das heißt, die Bedrohungen durch Saddam, deren Natur wir nicht einmal ahnten, dann zeigt uns der Abu-Ghraib-Skandal, dass die größten Gefahren von den ‚unbekannt Bekannten‘ ausgehen - die verleugneten Überzeugungen, Vermutungen und obszönen Praktiken, von denen wir vorgeben sie nicht zu kennen, sogar wenn sie die Grundlage unserer öffentlichen Werte sind.“[11] Žižek baute auch die Ideen des „bekannten Unbekannten“ und des „unbekannten Bekannten“ in seinen Dokumentarfilm über „Die Realität des Virtuellen“ ein.
Den Soziologen Christopher Daase and Oliver Kessler sahen das kognitive Rahmenwerk von politischem Handeln (vgl. Framing (Kommunikationswissenschaft)) durch Rumsfeld richtig formuliert, es fehle nur eben das wichtige vierte Feld was wir nicht wissen wollen, das unbewusst bleibende beziehungsweise ausgeblendete Wissen.[12]  [There are known knowns, Reaktionen, Wikipedia] 
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siehe dazu:
- Ließ sich der britische Geheimdienst von Hollywoodfilm inspirieren? (Markus Kompa, Telepolis, 07.07.2016)
- "Krieg ist eine zu ernste Angelegenheit, um ihn auf der Grundlage von Spekulationen zu beginnen" [Interview mit dem ehemaligen Chef der UN-Waffeninspekteure im Irak, dem US-Amerikaner Scott Ritter in der Oktoberausgabe der Zeitschrift "konkret" (Heft 10/2002), gefunden bei embargos.de]

The Unknown Known: Die Donald Rumsfeld Story || Doku deutsch [1:34:06]


Veröffentlicht am 10.04.2016

Piet Klocke-Ruhe bewahren [6:03]

Veröffentlicht am 27.03.2013
Aus heutiger Perspektive bleibt von Arendts Prozessbericht aus Jerusalem und der anschließenden Kontroverse vor allem die Frage nach dem „Wesen“ Eichmanns und seiner Taten aktuell: War Eichmann ein fanatischer Antisemit und überzeugter Nationalsozialist, wie der israelische Staatsanwalt argumentierte? Oder war er letztlich ein Bürokrat, der im Rahmen eines Systems totaler Herrschaft einen grausamen „Verwaltungsmassenmord“ mit kühler Distanz ins Werk setzte? Mit dieser Grundfrage ist Arendts „Eichmann in Jerusalem“ bis heute ein Schlüsseltext für die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Spezifik der nationalsozialistischen Verbrechen und den Motiven der Täter. In neueren Forschungen wird zunehmend nahegelegt, dass die auf den ersten Blick gegensätzlichen Interpretationen nicht völlig unvereinbar sein müssen: Funktionseliten handeln keineswegs völlig emotionslos und innerlich unbeteiligt, sondern im Rahmen eigener Sinnkonzepte, die verbrecherische Taten legitim und notwendig erscheinen lassen können.17 [Kann das Böse banal sein, Peter Krause, Zeithistorische Forschungen, Archiv Heft 1/2009]
siehe auch:
- Film "Hannah Arendt": Ist das Böse wirklich banal? (Thomas Assheuer, ZON, 10.01.2013)
- Das Böse – Nur banal? (Klaus-Dietmar Henke, SPON, 03.09.2001)
- The Unknown Known and the Meaningless Language of Donald Rumsfeld (WindUpWire, 29.09.2014) Vom gleichen Verfasser:
We live in a world where some people have the intelligence and technology to go far below the surface of the ocean in a quest of discovery and enlightenment. And at the same time we live in a world where certain people, despite all data to the contrary, believe that Noah had dinosaurs on his ark. My brother asked me today, when I was telling him about this second story, “Why would people believe that?” I didn’t have an answer then or now. It’s not as simple as religion as there are plenty of religious scientists that know this is pure ignorance.

I mentioned recently that my writing output had declined recently due to the fact that I was working on several music projects. This is true. However, lately, the news has often left me feeling befuddled. (Befuddled is definitely a euphemism there.) Often I start to write and then just say, “Ah, fuck it!” When a daily scanning of articles leads you to things like Donald Trump for President and dinosaurs in cages, one can’t help but feel some threshold has been crossed. It’s hard to debate people that are existing in a different reality, one in which humans and dinosaurs romped the earth together.

Don’t get me wrong, ignorance has always been with us. There has not only always been ignorance, but the kind of of bold ignorance that we are seeing now. However, I can’t help but feel that this is the year that ignorance has gone mainstream. It’s not only bold, but almost celebratory.

I was also reading another interesting article with the creator of Mad Men, Matthew Weiner, about poetry. In it Weiner says the following: “Which is funny because all of the predictions not reading were wrong. People are reading plenty. They’re just not proud of it. Or using it to communicate.” There is definitely an anti-intellectual populism going on.

I know for a fact, having done research on it, that education has been distorted by big money. Science has particularly been under attack due to the unfortunate scientific fact that humans are causing global climate change. We also have an economy that often, though not always, rewards the lowest common denominator, as whatever makes the most money wins.
 [When Ignorance went Mainstream, WindUpWire, 07.07.2016]
- An Attempt to Have Secretary Rumsfeld and Others Indicted for War Crimes under the German Völkerstrafgesetzbuch (Jan Arno Hessbruegge, American Society of International Law, 08.12.2004)
Spain created an international uproar in 1998 when it demanded that the UK extradite exiled Chilean dictator Augusto Pinochet to stand trial in Spain for alleged human rights violations cornmitted years earlier in Chile. The UK declined to extradite Pinochet because of his declining health. Belgium brought charges against Rwandans for the genocide there in the 1990s, and later threataned U.S. officials, including Secretary of Defense Donald Rumsfeld, with prosecution for alleged war crimes in Iraq. Rumsfeld responded by threatening to move NATO Headquarters out of Brussels. Both countries have since reduced their aggressive stance, but Germany and France have recently considered cases arising out of U.S. actions at Abu Ghraib. See Rachel Kerr, "Prosecuting War Crimes: Trials and Tribulations, The International Journal of Human Rights, Vol. 10, No. 1, March 2006, p. 79; Adam Zagorin, "Exclusive: Charges Sought Against Rumsfeld Over Prison Abuse." Time, November 10, 2006, available from www.time.com/time/printout/08816,1557842,00.html; Paul Chevigny, "The Limitations of Universal Jurisdiction." Global Policy Forum, March 2006, available from www. globalpolicy.org/. [J. Boone Bartholomees, Jr. [Editor], The U.S. Army War College Guide to National Security Issues: , National Security Policy and Strategy, Fußnote 32, GoogleBooks]
- The Banality of Evil: Rumsfeld Edition (Bette Noir, rumproast, 26.03.2014)
- Stärkung der Internationalen Kommission gegen Straffreiheit (Nicole Schönau, Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, Datum unbekannt)
- Noch ein wenig USA und Kriegsstimmung in Europa (Post, 28.10.2014)
- Die Auseinandersetzung um die Krim – nicht nur der Osten, auch der Westen muss seine Argumente erneuern. (Beate Taufer, Anderwelt, 02.01.2015)
- Eichmann im Weißen Haus? (Jochen Stöckmann, Deutschlandradio Kultur, 29.10.2005)
Zitat: Ob allerdings aus dem rhetorischen Aufeinandertreffen der philosophischen Theorie und einer meist nur noch machtpolitischen Praxis auch Richtungsänderungen resultieren, bleibt dahingestellt.
Warum es auf der Toilette nur am Anfang stinkt (Telepolis, 21.06.2014)

Mittwoch, 6. Juli 2016

Allein gegen alle: Wayne Morse, Barbara Lee

Wayne Morse: Biography, History, Book, Gulf of Tonkin, Politician, Senator (1997) [41:42]

Veröffentlicht am 01.08.2015
Wayne Lyman Morse (October 20, 1900 – July 22, 1974) was a politician and attorney from Oregon, United States, known for his proclivity for opposing his parties' leadership, and specifically for his opposition to the Vietnam War on constitutional grounds.
Born in Madison, Wisconsin, and educated at the University of Wisconsin-Madison and the University of Minnesota Law School, Morse moved to Oregon in 1930 and began teaching at the University of Oregon School of Law. During World War II he was elected to the United States Senate as a Republican; he became an Independent after Dwight D. Eisenhower's election to the presidency in 1952. While an independent, he set a record for performing the second longest one-person filibuster in the history of the Senate. Morse joined the Democratic Party in 1955, and was reelected twice while a member of that party.
Morse made a brief run for the Democratic Party's presidential nomination in 1960. A few years later, Morse was one of only two senators who opposed the Gulf of Tonkin Resolution, which authorized the president to take military action in Vietnam without a declaration of war. He continued to speak out against the war in the ensuing years, and lost his 1968 bid for reelection to Bob Packwood, who criticized his strong opposition to the war. Morse made two more bids for reelection to the Senate before his death in 1974.
Wayne Morse was given a state funeral on July 26, 1974, in the Oregon House of Representatives. His body lay in state in the Capitol rotunda before the funeral. More than 600 people attended the July 26 funeral service. Former Senator Eugene McCarthy, Governor Tom McCall, Senator Mark Hatfield and Oregon House Speaker Richard Eymann were all in attendance.[56] Pallbearers included Oregon Congressman Al Ullman and three candidates for Congress, Democrats Les AuCoin, Jim Weaver, and Morse's old rival, Robert B. Duncan, who was running for a seat vacated by Congresswoman Edith Green.
When Congressman AuCoin sought to unseat Senator Packwood 18 years later, he adopted Morse's slogan, "principle above politics".[57] Since 1996, the U.S. Senate seat Morse filled has been held by Ron Wyden who as a 19-year-old, drove Morse in the senator's last campaign.[58] Elected in a special election after Packwood's resignation, Wyden won a full term in 1998 and re-election in 2004 and 2010.
In 2006, the Wayne L. Morse U.S. Courthouse opened in downtown Eugene. In addition, he was recognized in the Wayne Morse Commons of the University of Oregon's William W. Knight Law Center. Also housed in the University of Oregon Law Center is the Wayne Morse Center for Law and Politics. The Lane County Courthouse in Eugene renovated and rededicated its adjacent Wayne L. Morse Free Speech Plaza in the spring of 2005, complete with a life size statue and pavers imprinted with quotations.
The Morse family's 27-acre (11 ha) Eugene property and home, Edgewood Farm, is listed on the National Register of Historic Places as the Wayne Morse Farm. The City of Eugene, assisted by a nonprofit corporation, operates the historical park formerly known as Morse Ranch. The City of Eugene officially renamed the park Wayne Morse Family Farm in 2008, following a recommendation by the Wayne Morse Historical Park Corporation Board and Morse family members. The new name is more historically accurate.[59] Wayne L. Morse is interred at Rest Haven Memorial Park in Eugene.
https://en.wikipedia.org/wiki/Wayne_M...

Wayne Morse from War Made Easy {2:17 Start bei 1:33}

ChallengingMedia
Am 19.07.2007 veröffentlicht
http://www.WarMadeEasyTheMovie.org
War Made Easy reaches into the Orwellian memory hole to expose a 50-year pattern of government deception and media spin that has dragged the United States into one war after another from Vietnam to Iraq. Narrated by actor and activist Sean Penn, the film exhumes remarkable archival footage of official distortion and exaggeration from LBJ to George W. Bush, revealing in stunning detail how the American news media have uncritically disseminated the pro-war line of one administration after another.
War Made Easy gives special attention to parallels between the Vietnam war and the war in Iraq. Driven by media critic Norman Solomon's meticulous research and tough-minded analysis, it sets stunning examples of propaganda and media complicity from the present within the context of rare footage from political leaders and leading journalists of the Vietnam era, including Presidents Lyndon Johnson and Richard Nixon, Defense Secretary Robert McNamara, dissident Senator Wayne Morse, and news correspondents Walter Cronkite and Morley Safer.
Norman Solomon's work has been praised by the Los Angeles Times as "brutally persuasive" and essential "for those who would like greater context with their bitter morning coffee." This film now offers a chance to see that context on the screen.

»Die Außenpolitik gehört nicht dem Präsidenten, sie gehört dem Volk. Ich vertraue darauf dass das amerikanische Volk die Fakten beurteilen kann, wenn es sie kennt. Aber die Regierung gibt ihm die Fakten nicht.« [Wayne Morse]

LONGINES CHRONOSCOPE WITH WAYNE L. MORSE [14:35]

Hochgeladen am 06.01.2011
LONGINES CHRONOSCOPE WITH WAYNE L. MORSE - National Archives and Records Administration - ARC Identifier 95835 / Local Identifier LW-LW-216 - Brought to you by Longines, World's Most Honored Watch. Copied by IASL Master Scanner Thomas Gideon.

Barbara Lee's 9_14_01 Speech - Hero [2:19]

Hochgeladen am 07.12.2010
barbara lee's remarks on her sole dissenting vote against giving bush a blank check to invade any country he saw fit.

Eindringlich beschwört Freud den alten aufklärerischen Glauben an die Wissenschaft und damit an die Möglichkeit, durch sie etwas über die Realität der Welt zu erfahren, «wodurch wir unsere Macht steigern und wonach wir unser Leben einrichten können». Mochte er noch so oft betont haben, wie kraftlos der Intellekt im Vergleich zum Triebleben sei: «Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.» Am Ende, «nach unzählig oft wiederholten Abweisungen», würde man sie verstehen, das wollte er gern glauben. Vielleicht war auch die Wissenschaft eine Illusion, doch hatte sie nicht durch ihre großen und bedeutsamen Erfolge den Beweis erbracht, daß sie keine ist? Er war nicht blind gegen ihre Bedingungen und Bedingtheiten. Gerade die Subjektivität allen Denkens, die Beschränkung der Wissenschaft, die Endlichkeit ihrer Resultate gibt ihm Hoffnung auf ihre pragmatische Kraft, ihren Sieg über alle Ideologien: «Nein, unsere Wissenschaft ist keine Illusion. Eine Illusion aber wäre es zu glauben, daß wir anderswoher bekommen könnten, was sie uns nicht geben kann.» 
[Annette Meyhöfer, Eine Wissenschaft des Träumens , Albrecht Knaus Verlag, München, 2006, S. 674, nachzulesen bei GoogleBooks hier

Der unerklärte 100jährige Krieg der US-amerikanischen Polit-Elite gegen Sowjetunion und Russland

Seit zig Jahren – zumindest seit dem Zweiten Weltkrieg – muß sich die Bevölkerung des angeblich demokratischen Westens die salbungsvollen Lügen US-amerikanischer Präsidenten anhören und die ständige Propagandaberieselung der immer mehr gleichgeschalteten Leitmedien über die angebliche sowjetische oder russische Bedrohung des Weltfriedens über sich ergehen lassen. 


1. Ob es um die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba geht
(Komplikationssteigerung: Im Wikipedia-Artikel stand einmal drin (Version vom 12.12.2014 18:32h):
Im April 1962 wurden die amerikanischen Thor- und Jupiter-Atomraketen in der Türkei einsatzbereit gemacht. Weil sie wegen ihrer ungeschützten Aufstellung leicht angreifbar waren, konnten sie nur zu einem atomaren Erstschlag genutzt werden.
Die Bemerkung, daß die Thor- und Jupiter-Atomraketen nur zum Erstschlag genutzt werden konnten, ist im Wikipedia-Artikel jetzt [Kubakrise, Unmittelbare Vorgeschichte] an dieser Stelle nicht mehr zu finden)
zur Kubakrise in unseren Schulbüchern siehe:
Scheinpluralismus. Oder: Wie ich mir einen Schulbuchbeitrag bastle (Markus Bernhardt, Public History Weekly, 04.09.2013)

2. Ob es um die angebliche »Raketenlücke« Ende der 50er Jahre geht
[Ein propagandistisches Meisterstück des militärisch-industriellen Komplexes: Die Raketenlücke, Post, 15.03.2015]

3. Ob es um die Tonkin-Resolution aus dem Jahr 1964 geht

[Vor 48 Jahren: Die Tonkin-Resolution läutet den Vietnamkrieg ein, Post, 04.07.2016]

Wayne Morse from War Made Easy {2:17}

ChallengingMedia
Am 19.07.2007 veröffentlicht
War Made Easy reaches into the Orwellian memory hole to expose a 50-year pattern of government deception and media spin that has dragged the United States into one war after another from Vietnam to Iraq. Narrated by actor and activist Sean Penn, the film exhumes remarkable archival footage of official distortion and exaggeration from LBJ to George W. Bush, revealing in stunning detail how the American news media have uncritically disseminated the pro-war line of one administration after another.
War Made Easy gives special attention to parallels between the Vietnam war and the war in Iraq. Driven by media critic Norman Solomon's meticulous research and tough-minded analysis, it sets stunning examples of propaganda and media complicity from the present within the context of rare footage from political leaders and leading journalists of the Vietnam era, including Presidents Lyndon Johnson and Richard Nixon, Defense Secretary Robert McNamara, dissident Senator Wayne Morse, and news correspondents Walter Cronkite and Morley Safer.
Norman Solomon's work has been praised by the Los Angeles Times as "brutally persuasive" and essential "for those who would like greater context with their bitter morning coffee." This film now offers a chance to see that context on the screen.

4. Ob es um den versehentlichen Abschuß von KAL 007 im Jahr 1983 geht
[Der Abschuß von KAL 007: Das westliche Narrativ in der Schlacht um die Deutungshoheit, Post, 30.12.2015 und
- Able Archer 83: "Um Haaresbreite" (Post, 13.11.2015)]

President Reagan's Address to the Nation on the Soviet Attack on a Korean Airliner (KAL 007) {16:47}

ReaganFoundation
Am 23.04.2011 veröffentlicht
President Reagan's Address to the Nation on the Soviet Attack on a Korean Airliner (KAL 007) on September 5, 1983.
For more information on the ongoing works of President Reagan's Foundation, please visit http://www.reaganfoundation.org

5. Ob es um die von der PR-Agentur Hill & Knowlton erfundene Brutkastenlüge 1990 geht, die den Boden für den Zweiten Irakkrieg zu bereiten half

[Das Gebaren einer Großmacht im Niedergang, Post, 04.02.2008, 
Heute vor 20 Jahren – Bob Dylans versteckte Botschaft bei der Grammy-Verleihung, Post, 20.02.2011 und
Ukraine 13 – Unser westliches Propaganda-System am Beispiel der MH 17-Berichterstattung, Post, 27.07.2014]
siehe auch:
- Bewusste Täuschung? (Knut Mellenthin, junge Welt, 03.08.2015, gefunden bei AG Friedensforschung)

Die Brutkastenlüge 1990 {2:40}

Die Wahrheit
Am 13.07.2015 veröffentlicht
Bevölkerungen werden immer mit dreisten Lügen auf einen Krieg vorbereitet. In diesem Film war es die "Brutkasten-Lüge", 1990 die letztlich zum Irakkrieg führte.
Facebook:
www.facebook.com/DieWahrheitOffiziell

6. Ob es 1999 um die angebliche humanitäre Katastrophe im Kosovo geht, der die NATO vermeintlich zum militärischen Eingreifen zwang

[Frieden muss gestiftet werden – Europas Sündenfall: der Kosovo-Krieg, Post, 24.11.2014]
Zitat aus dem Artikel von Daniela Dahn: : 
Der Gründungsvater der Friedensforschung, der Norweger Johan Galtung, nannte als wirklichen Kriegsgrund die Disziplinierung des „Fremdkörpers“ Serbien als letztes mit Russland und China verbundenem Land in Europa, das sich der neoliberalen Globalisierung widersetzt. Solche Erklärungen hatten keine Chance, gehört zu werden, für eine weitgehende Gleichschaltung der öffentlichen Meinung war gesorgt. Die Buchautoren Mira Beham und Jörg Becker[10] haben 31 PR-Agenturen erfasst, die für alle nichtserbischen Kriegsparteien tätig waren. Allein Kroatien gab mehr als fünf Millionen US-Dollar an US-Agenturen, um die öffentliche Meinung in seinem Sinn zu beeinflussen. Propaganda-Ziele dieser Agenturen waren unter anderem: Darstellung der Serben als Unterdrücker und Aggressor, wobei sie mit den Nazis gleichzusetzen und entsprechend emotional geladene Begriffe zu etablieren sind; Darstellung der Kroaten und Bosnier als unschuldige Opfer, wobei die Eroberung der serbischen Krajina als legal hinzustellen ist; Völkermordanklage gegen Jugoslawien und Miloševic´ in Den Haag; günstige Verhandlungsergebnisse für die albanische Seite in Rambouillet und Sezession Montenegros.

Propaganda und Realität im Krieg gegen Jugoslawien 1999 Kosovo war {37:26}

under dok
Am 16.07.2012 veröffentlicht
siehe hierzu auch http://youtu.be/ydLINQBOF1U

Zum dritten mal innerhalb eines Jahrhunderts haben deutsche Militärs Jugoslawien überfallen. Die Mittel, um öffentlich Stimmung dafür zu machen, waren perfide Lügen. Wie in den beiden Kriegen zuvor.

7. Ob es um die angeblichen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein geht, die zum Irak-Krieg 2003 führten
[Wie die US-Regierung Kriegsgründe konstruieren ließ, Post, 07.04.2007]

Decade After Iraq WMD Speech at UN, Ex-Powell Aide Lawrence Wilkerson Debates Author Norman Solomon {27:15}

Democracy Now!
Am 06.02.2013 veröffentlicht
DemocracyNow.org - Ten years ago this week, a defining moment occurred in the Bush administration's push to invade Iraq. On February 5, 2003, then Secretary of State General Colin Powell addressed the United Nations Security Council. His message was clear: Iraq possessed extremely dangerous weapons of mass destruction and Saddam Hussein was systematically trying to deceive U.N. inspectors by hiding prohibited weapons. A decade late, we host a debate between Powell's former aide, Col. Lawrence Wilkerson -- who prepared the UN speech, only to later renounce it -- and media critic Norman Solomon, author of "War Made Easy." 
"I don't believe the hype about that having been the ultimate presentation that led us to war with Iraq," Wilkerson says of Powell's speech. "George W. Bush, Dick Cheney, and others had decided to go to war with Iraq long before Colin Powell gave the presentation. It added to the momentum of the war. ... Frankly, we were all wrong. Was the intelligence politicized in addition to being wrong at its roots? Absolutely." In response, Solomon says, "We were not all wrong. Many experts and activists and researchers from the get go in 2002 were saying that the administration case for weapons of mass destruction in Iraq was full of holes. ... So now to say, 'Well it wasn't just us at the administration, other people believed it' -- people believed it because they were propagandized by the administration with massive assistance from the mass media."
To watch the entire weekday independent news hour, read the transcript, download the podcast, search our vast archive, or to find more information about Democracy Now! and Amy Goodman, visit http://www.democracynow.org.
Democracy Now!, an independent global news hour that airs weekdays on 1,100+ TV and radio stations Monday through Friday.
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Immer wieder hören wir von der guten, der US-amerikanischen Seite Lügen oder Verdrehungen: entweder sind die USA – oder der Westen oder die westlichen Werte – unmittelbar bedroht oder die USA – oder der Westen oder die NATO oder die Koalition der Willigen – müssen aus humanitären Gründen irgendwo militärisch eingreifen.
Der Westen bekommt immer die gleiche Konstellation in unterschiedlichen Färbungen vorgesetzt (wir, der Westen, unter der Führung der USA sind die Guten, und die Sowjets oder Russland oder Putin oder Saddam Hussein sind die Bösen) – und er läßt sich das bieten!

War made easy (Doku) Wenn Amerikas Präsidenten lügen {43:29}

vatomato1
Am 02.01.2012 veröffentlicht
War made easy (Doku) Wenn Amerikas Präsidenten lügen GERMAN Dokumentation Deutsch
So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren, in einem waren sie alle gleich: Sie waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten!
Und ihre Methoden glichen sich. Diese "Gehirnwäsche mit Tradition" hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer Loretta Alper und Jeremy Earp haben die Ergebnisse in einem wunderbar eindrucksvollen Film zusammengestellt.
Wie man sich den Krieg leicht macht. Norman Solomon zeigt, sogar Sprache und Rhetorik der Präsidenten waren nahezu identisch, wenn die Kriegsmaschinerie in Gang gesetzt werden und das amerikanische Volk jubelnd zur Seite stehen sollte.
Der Film zeigt sogar auch, wie Reporter und Moderatoren zeitgleich die Sprache der Präsidenten übernahmen. Politik und Medien, das zeigt der Film, arbeiten sogar Hand in Hand. Er wurde vom Oscar-Preisträger und Friedensaktivist Sean Penn gesprochen, die deutsche Fassung spricht sein Synchronsprecher Tobias Meister.

The Time Machine (4/8) Movie CLIP - The Morlocks (2002) HD {2:42}

Movieclips
Veröffentlicht am 17.05.2012
The Time Machine movie clips: http://j.mp/1ut6cTW
BUY THE MOVIE: http://j.mp/Ke32VJ
Don't miss the HOTTEST NEW TRAILERS: http://bit.ly/1u2y6pr
CLIP DESCRIPTION:
Alexander (Guy Pearce) and Mara (Samantha Mumba) come face- to-face with the grotesque predators of the Eloi, the Morlocks.
FILM DESCRIPTION:
The classic science fiction novel by H.G. Wells becomes this big-budget adventure directed by the author's great-grandson Simon Wells. Guy Pearce stars as Alexander Hartdegen, a scientist, professor, and inventor in 1895 New York City who believes that time travel is possible. The sudden and unexpected death of his fianc
CREDITS:
TM & © Warner Bros. (2002)
Cast: Guy Pearce, Samantha Mumba
Director: Simon Wells
Producers: Arnold Leibovit, David V. Lester, John Logan, Laurie MacDonald, Walter F. Parkes, Jorge Saralegui, David Valdes
Screenwriters: H.G. Wells, David Duncan, John Logan
WHO ARE WE?
The MOVIECLIPS channel is the largest collection of licensed movie clips on the web. Here you will find unforgettable moments, scenes and lines from all your favorite films. Made by movie fans, for movie fans.
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Norman Solomon: War Made Easy [1:26:03]

University of California Television (UCTV)
Am 03.11.2008 veröffentlicht
Media critic Norman Solomon discusses pro-war propaganda generated by U.S. governments during military operations and the influence the media has on public opinion. From the invasion of the Dominican Republic to the current war in Iraq Solomon explores ways the media is used to bolster support for military intervention. Series: Carsey-Wolf Center for Film, Television, and New Media at UCSB [12/2005] [Public Affairs] [Show ID: 11242]

Norman Solomon on the Military-Industrial-Media Complex {53:13}

Jeffrey Keating
Am 03.02.2012 veröffentlicht
Nationally syndicated columnist, media critic, and author Norman Solomon cuts through the dense web of spin to probe and scrutinize the key “perception management” techniques that have played huge roles in the promotion of American wars in recent decades. He reveals striking similarities in the efforts of various administrations to justify, and retain, public support for war. This proven formula includes everything from demonizing the enemy and proclaiming the selflessness of American motives to disseminating inaccurate “facts” and dispatching armies of well-briefed pundits to repeat them ceaselessly in the media and brand any opposition as unpatriotic and anti-American. His latest book it titled “War Made Easy”.
Film and edit: JKeating
Host: Union for Democratic Communications
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John Perkins on American Empire {46:51}

Jeffrey Keating
Am 03.02.2012 veröffentlicht
John Perkins, author of "Confessions of an Economic Hit Man", talks about his new book "The Secrete History of American Empire" at his book singing in Miami, Florida. John provides additional clues as to how the corporatocracy works and what we can do to change it.

mehr Videos mit John Perkins auf Youtube


Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. 
 Ich habe noch niemanden gekannt, 
 der sich zur Stillung seiner Geldgier 
auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. 
Die beutegierige Canaille 
hat von eh und je auf Krieg spekuliert.

(Carl von Ossietzky, 1882 - 1945, in der Weltbühne vom 8. Dezember 1931;
gefunden bei ossietzky.net)




Der Westen gewann die Weltherrschaft 
nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen 
oder Werte oder Religion, 
sondern vielmehr durch seine Überlegenheit 
bei der Anwendung organisierter Gewalt. Oftmals vergessen Westler diese Tatsache; Nichtwestler vergessen sie niemals.

(Samuel Phillips Huntington, 1927-2008, US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Autor, in: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. 5. Auflage, Siedler bei Goldmann, München 1998, S. 68.; zit. nach: Kampf der Kulturen, Kernaussagen, Wikipedia)

siehe auch:

Der Ukraine-Konflikt 3 – Westliche Naivität oder westliche Machtpolitik? (25.03.2014, zuletzt aktualisiert am 26.07.2014)
- Der Ukraine-Konflikt 6 – Wer stoppt die USA? (25.04.2014, zuletzt aktualisiert am 28.10.2014)

David Bowie/Pat Metheny - This Is Not America (Promo Clip) {3:34}

Skytrax1
Am 28.08.2007 veröffentlicht
1985 EMI America Stereo.

ne033 Infotext»This Is Not America« is a song by jazz fusion band Pat Metheny Group and rock singer David Bowie, taken from the soundtrack for the film The Falcon and the Snowman. The instrumental, written by Metheny and Lyle Mays, is itself a song called »Chris« and was also included on the soundtrack for the film. »This Is Not America« adds additional drums courtesy of a Linn drum machine as well as Bowie’s vocal performance. Metheny later noted that Bowie’s words were »profound and meaningful -- and absolutely perfect for the film.«

The song, a midtempo ballad, was released as a single which reached #14 in the UK, and #32 in the US. The instrumental found on the single is not the song »Chris«, but a true instrumental of »This Is Not America«. The song later appeared on Bowie’s greatest hits compilation »Best of Bowie«, appearing on all but the Australian and Japanese pressings of that album.
 (nicht mehr abrufbar)

John Lennon Gimme Some Truth (2010 Sterero Remaster) HD {3:16}

Veröffentlicht am 16.03.2012
I hope you like my new video, please subb and comment.
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https://twitter.com/#!/ArturoMetaleroC
"Gimme Some Truth" − or "Give Me Some Truth", as the title originally appeared on record sleeves − is a protest song written and performed by John Lennon. It was first released on his 1971 album Imagine. Like a number of songs on that album, the title track being one, "Gimme Some Truth" contains obvious political references emerging from the time it was written, during the latter years of the Vietnam War.
The song expresses Lennon's frustration with deceptive politicians ("short-haired yellow-bellied sons of Tricky Dicky"), with chauvinism ("tight-lipped condescending mommy's little chauvinists"), and with acts of military violence such as the My Lai massacre. The song encapsulates some widely held feelings of the time, when people were heavily participating in protest rallies against the government.
When Lennon referred to Nixon as "Tricky Dicky", he was using a nickname (Tricky Dick) that liberals had been applying for decades.
"Gimme Some Truth" references the nursery rhyme "Old Mother Hubbard", using the rhyme's content (about a woman going to get her dog a bone, only to discover that her cupboard is empty) as a political parallel to the events of the day, a practice that goes all the way back to when the rhyme was originally printed in 1805. The song's mention of "soft-soap" employs that slang verb in its classic sense − i.e., insincere flattery that attempts to convince someone to do or to think something, as in the case of politicians who use specious or beguiling rhetoric to quell public unrest or to propagandize unfairly.
Work on the song began as early as January 1969 during The Beatles' Get Back sessions, which would eventually evolve into Let It Be. Bootleg recordings of the group performing songs that would eventually go onto the members' solo recordings feature a few performances of "Gimme Some Truth".
On the official release of the song, John Lennon's fellow former Beatle George Harrison plays lead guitar, with Klaus Voormann (a longtime friend of the Beatles and designer of the cover for their Revolver album) on bass.

George Harrison - Brainwashed - {5:59}   Text (azlyrics)

Adamfulgence
Am 01.11.2009 veröffentlicht
Music set to images that reflect the lyrics. From George Harrison's final album.

zu dem Harrison-Song siehe:
- Harrison bids us all a sweet farewell (Neil McCormick, Telegraph, 07.11.2002)
- A Clear-Headed Look At Harrison’s Brainwashed (Mac Randall, Observer, 06.01.2003)
- George Harrison – Brainwashed (Song Lyric Meanings)
George Harrison – Brainwashed (Gary Glauber, popMatters, 13.12.2002)
- Journal of Religion and Popular Culture: Religious Thought as Manifested in the Musical Content of George Harrison's Brainwashed (John Hausman, questia, Datum unbekannt)


aktualisiert am 18.10.2016



Dienstag, 5. Juli 2016

ARD-Magazin Fakt und das Schattenfechten gegen den Kreml

Eine Prüfung der von Fakt präsentierten "Beweise" für "Putins unerklärten Krieg gegen den Westen"

Nach der faktenlosen Sendung über den Kriegsreporter Mark Bartalmai ("Fakt" ohne Fakten gegen Mark Bartalmai) hat das Nachrichtenmagazin "Fakt" nun nochmal den ganz großen Angriff gestartet und versucht, den Propaganda-Krieg nachzuweisen, mit dem der Kreml die Gehirne der europäischen Zuschauer waschen will. In der Sendung vom 4. Juli 2016 - "Spiel im Schatten. Putins unerklärter Krieg gegen den Westen" - wird dabei von einem Schattenkrieg gesprochen, und mir stellt sich schon das erste Rätsel, nämlich wie Propaganda, die ja eigentlich vor allem über eine breite Öffentlichkeit, wie sie etwa ARD und ZDF genießen, im Schatten wirksam werden soll. Fakt hat dazu vermeintliche Beweispunkte gesammelt, die ich hier der Reihe nach prüfen möchte.

Punkt 1: Jürgen Elsässer ist Putins Sprachrohr in Deutschland
Der Autor und Politaktivist Elsässer verbreitet stockkonservative Ansichten und ist prinzipiell gegen die Kampfeinsätze der Nato. Das ist seit Anfang des Jahrtausends so, nämlich seit er sich von linken Kreisen abgewandt und eine neue Zielgruppe auserkoren hat, den eher konservativen oder rechten Wutbürger. Als Gegner aller Nato-Kriege stellt sich Elsässer nun auch eher auf die Seite Putins.

Fakt verliert kein Wörtchen zum Werdegang Elsässers, sondern zeigt ihn einfach nur im Bild und erklärt: Dieser Mann ist ein Putin-Propagandist. Die Tatsache, dass man Elsässer als Rechtspopulisten einstufen kann, ist aber kein Beweis dafür, dass er vom Kreml bezahlt wird.

mehr:
- ARD-Magazin Fakt und das Schattenfechten gegen den Kreml (Katrin McClean, Telepolis, 05.07.2016)

Spiel im Schatten - Putins unerklärter Krieg gegen den Westen (Das Erste, 04.07.2016) [28:44]

Veröffentlicht am 04.07.2016
Die Reportage zeigt, mit welchen Methoden Russland versucht, Deutschland zu beeinflussen. Die Strategie reicht von gezielter Desinformation bis zu Cyberattacken und Sabotage.

mein Kommentar:
»Die Strategie reicht von gezielter Desinformation bis zu Cyberattacken und Sabotage.«
Hört sich ja ganz furchtbar an! Nur dürfen wir mit einiger Sicherheit davon ausgehen, daß die USA bezüglich Strategie und Technologie den Sowjets immer mindestens einen Schritt voraus waren. Dazu folgende Wikipedia-Artikel:
- Operation Mongoose
- Operation Northwoods
- Church Committee

Es ist so unglaublich anstrengend!

Wenn in einem Medium gesagt oder geschrieben wird, die Ostukraine sei von den prorussischen Separatisten »besetzt«, was soll man da sagen? 
[siehe dazu:
- Zum Russlandbild in den deutschen Medien, Post, 29.11.2014]
Reicht es, wenn man darauf hinweist, daß diese »Separtisten« dort wohnen? Und was heißt in diesem Zusammenhang »prorussisch«? Reicht es, wenn man sagt, daß diese Leute nicht zu Russland, gleichzeitig aber auch nicht von ihrer Landesregierung gegängelt werden wollen?
Ich bin es unendlich leid, gegen diese – auf eine bestimmte Weise – gefärbte Sprachverwendung immer und immer wieder anzugehen… Diese Dinge sind sehr viel schneller geschrieben als widerlegt.
Und dann diese künstlich wirkenden gefärbten Etikettierungen wie »Putins unerklärter Krieg gegen den Westen«. Als ob hier ein Praktikant um eine Festanstellung winselt! Dieser unerklärte Krieg gegen den Westen ist doch nichts anderes als die Umkehrung dessen, was der Westen seit zig Jahren mit Russland macht.

Die Hintergründe der Russlandhetze KenFM [19:10]


Veröffentlicht am 26.06.2016
Die Hintergründe der Russlandhetze KenFM

Sabine Schiffer Deutsche Medien berichten über Russland extrem einseitig [13:06]

Veröffentlicht am 20.06.2014
16 Juni 2014. Ausschnite des Interviews mit der Sprachwissenschaftle­rin, Medienpädagogin und Leiterin des Instituts für Medienverantwortung (IMV) Sabine Schiffer über die Berichterstattung der deutschen Medien über Russland und die Ukraine-Krise. Sabine Schiffer veranstaltet die Ausstellung in Berlin "Im Osten nichts Neues. Alte Feindbilder, moderne Propaganda". Quelle Radio Stimme Russlands https://www.youtube.com/watch?v=ek1tg...
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Mainstream-Medien im Kampf um die Deutungshoheit, Kampf um die Leserforen

Einige Leitmedien haben bei Berichten zum Konflikt zwischen der Nato und Russland jüngst kaum noch Leserforen freigeschaltet. Nun äußern sich gegenüber Telepolis erstmals die Chefredakteure von Spiegel Online, FAZ.net und Süddeutsche.de zu den Hintergründen aus ihrer Sicht 

Die zunehmenden Spannungen zwischen der Nato und Russland sind weiterhin eines der großen und viel diskutierten Themen in der Öffentlichkeit - letztlich geht es um kaum weniger als Krieg und Frieden in Europa. Viele Menschen haben dazu eine Meinung, oft auch persönliche Erfahrungen, wollen sich äußern und diskutieren.

Eine Stichprobe bei Spiegel Online (SPON), sowie bei der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ.net) ergab nun jedoch, dass für den Zeitraum vom 1. bis 19. Juni nur bei gut 10 Prozent der Artikel zu diesem Thema Leserforen freigeschaltet waren. Dieser Anteil lag bei SPON und FAZ.net etwa gleich hoch. Anders gesagt: Gut 90 Prozent aller Berichte und Analysen zum Konflikt zwischen der Nato und Russland konnten die Leser dort nicht diskutieren.

Aus den Erfahrungen mit Leserforen seit Ausbruch der Ukrainekrise ist bekannt, dass die Leser sehr oft konträr zum Tenor der Leitmedien argumentieren. Zweifellos geht es in diesem Zusammenhang auch um Deutungshoheit: Wer bestimmt das öffentliche Bild bei einem politischen Konflikt? Wenn ein maßgeblicher Anteil der Leser - eventuell sogar die Mehrheit - dauerhaft zu anderen Interpretationen gelangt, als Journalisten der führenden Medien, dann entsteht Erklärungsbedarf.

Sollen die Leser womöglich bei politisch brisanten Themen, bei denen ihre mehrheitlich abweichende Meinung bekannt ist, gar nicht mehr oder kaum noch zu Wort kommen? Oder ist eine solche These bloß eine unsinnige Unterstellung? Telepolis befragte dazu die zuständigen Chefredakteure. Erfreulicherweise ließen sich alle auf ein Gespräch ein.

mehr:
- Der Kampf um die Leserforen (Paul Schreyer, Telepolis, 04.07.2016)
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IS: medienwirksames Abschlachten

Im Kampf um die Medienaufmerksamkeit werden Massenschlächtereien geplant und diszipliniert ausgeführt, wie das Video einer Überwachungskamera auf groteske Weise vor Augen führt 

In der Nacht zum Sonntag sind bei einem Terroranschlag auf ein Einkaufsviertel im von Schiiten bewohnten Stadtteil Karrada mehr als 200 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden, zunächst war man von 90 ausgegangen (IS sprengt 70 bis 90 Menschen in die Luft). Wie immer wurde auch dieser Anschlag quantitativ in der Hit-Liste eingetragen: als der "blutigste seit 2007" oder als schwerster in diesem Jahr. Just so denken und planen die für die Tat Verantwortlichen auch, schließlich sind Selbstmordanschläge dieser Art keine militärischen Angriffe, sondern Medienspektakel, die möglichst oben im Ranking der weltweiten Anschläge eingeordnet werden sollen. 

Anschläge sind bei aller blutigen Realität vorwiegend Propaganda – und damit angewiesen auf den Transport durch die Medien, deren Stoff wiederum just solche nichtalltäglichen Ereignisse, solche "News", sind. Medien als kollektive Aufmerksamkeitsorgane reagieren notwendig auf schlimme, plötzliche und überraschende Ereignisse. Das ist nur in einer totalitären Gesellschaft, die den gesamten Informationsraum kontrolliert, zu verhindern. Aber den Mechanismus können Terroristen immer wieder triggern, allerdings müssen steigen die "Anforderungen" zumal dann, wenn wie im Irak oder in Syrien, aber auch in Afghanistan, in Libyen oder Somalia täglich "kleinere" Selbstmordanschläge geschehen, die nur für lokales Interesse sorgen oder in Kriegsgebieten tatsächlich direkt militärische Ziele haben.
mehr:
- Pflichtbewusste IS-Mörder (Florian Rötzer, Telepolis, 05.07.2016)

Islam Sunniten und Schiiten im Glaubenskrieg Doku Deutsch 2015 {43:17}

Veröffentlicht am 10.12.2014
Islam Sunniten und Schiiten im Glaubenskrieg Doku Deutsch 2015
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Der Aufstieg des Terrors - Im Windschatten der CIA [ IS-Doku deutsch] {40:13}

Inside CIA TV
Veröffentlicht am 28.10.2015
Für mehr Dokumentationen, die die Wahrheit zeigen, geht auf World War Three TV auch hier bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC5P7...
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mein Kommentar:
Wenn man im Islam – ebenso wie bei uns im Christentum – die Zeitrechnung nach dem Geburtsjahr des Religionsbegründers aufbauen würde (Mohammed wurde 570-573 geboren), hätten wir nach dieser fiktiven islamischen Zeitrechnung jetzt das Jahr 1446. Man mache sich Folgendes bewußt:
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Der Hexenhammer (lateinisch Malleus maleficarum) ist ein Werk zur Legitimation der Hexenverfolgung, das der Dominikaner Heinrich Kramer (lateinisch Henricus Institoris) nach heutigem Forschungsstand im Jahre 1486 in Speyer veröffentlichte und das bis ins 17. Jahrhundert hinein in 29 Auflagen erschien.7772
[
Hexenhammer, Wikipedia]
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Angesichts dieses Beispiels und dem, was die US-Amerikaner in Nahen Osten angerichtet haben, sollten wir uns in moralischen Urteilen über das Handeln des IS zurückhalten – zumal es den IS hauptsächlich wegen der Einmischung der USA im Nahen Osten gibt!


[ab 11:35]
Gestatten Sie die Frage: Woher haben die Rebellen Geld, Waffen und Militärexperten? Woher kommt denn all das? Wie ist es zu erklären, daß diese berüchtigte sogenannte ISIS zu einer gewaltigen de facto Armeegruppierung werden konnte? Was deren finanzielle Zuströme angeht, so sind das zum heutigen Tag nicht nur Einkünfte aus dem Drogengeschäft, deren Produktion übrigens im Verlauf der Stationierung der internationalen Kräfte in Afghanistan nicht nur um ein paar Prozent, sondern um das Vielfache gestiegen ist. Das wissen wir alle. Sondern diese Finanzen resultieren auch aus dem Verkauf von Erdöl, das in Gebieten das von Terrosten kontrolliert wird, gefördert wird. Sie verkaufen es zum Spottpreis. Sie fördern und transportieren es ungehindert. Aber es gibt ja solche, die es kaufen, weiterverkaufen und daran verdienen, ohne darüber nachzudenken, daß sie damit Terroristen finanzieren, die früher oder später auch auf ihr Gebiet kommen werden. Und sie werden kommen, um die Saat des Todes in ihren Ländern auszusäen.

Und woher kommen neue Rekruten? Im Irak sind infolge des Sturzes Saddam Husseins staatliche Institutionen, einschließlich der Armee, zerstört worden. Wir haben es damals noch gesagt: Seid vorsichtig! Wohin habt ihr diese Leute vertrieben? Auf die Straße. Und was sollen sie dort machen? Vergeßt nicht: Ob es gerecht oder ungerecht war, aber sie saßen an den Hebeln eines nach regionalem Maßstab durchaus großen Staates. Und wohin treibt ihr sie? Was haben wir als Ergebnis? Zehntausende Soldaten und Offiziere, ehemalige Baath-Partei-Aktivisten, die auf die Straße gesetzt worden sind. Und sie sind es, die heute die Einheiten der Rebellenbanden auffüllen. Vielleicht ist es ja das, worin das Geheimnis der Operationsfähigkeit der ISIS besteht. Sie handeln vom militärischen Gesichtspunkt aus sehr effektiv. Wir haben es mit wirklichen Profis zu tun. Rußland hat mehrfach vor einseitigen gewaltsamen Aktionen, vor Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten, vor dem Anbandeln mit Extremisten und Radikalen gewarnt und darauf bestanden, daß man jene Gruppierung, die gegen die syrische Zentralregierung vorgeht, vor allem die ISIS, Aktivisten (?) terroristischer Organisationen sind. Und was war das Ergebnis? Es gab keine Reaktion.
Mitunter bekommt man den Eindruck, daß unsere Kollegen und Freunde ständig mit den Ergebnissen ihrer eigenen Politik kämpfen. 
[aus der Rede Wladimir Putins vor dem Waldai-Forum, siehe:
Putin hat gesprochen! Howgh! – Die Valdai-Rede, Post, 26.10.2014] 

Italiens Bankenkrise: Endphase der EU eingeläutet?

Die zur Stützung des Bankensystem eingeführten Bail-in-Regelungen wurden außer Kraft gesetzt


Während die internationale Öffentlichkeit wie gebannt auf den Brexit und seine Folgen starrte, haben sich in der vergangenen Woche anlässlich der italienischen Bankenkrise hinter den Kulissen der EU dramatische Vorgänge abgespielt. Sie zeigen, dass nationale Regierungen und EU-Bürokratie aus Angst vor der Reaktion der Bevölkerung davor zurückschrecken, die von ihnen selbst zur Aufrechterhaltung des Bankensystems eingeführten rechtlichen Regelungen des Bail-in durchzusetzen.

Diese Kapitulation bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass die Endphase der EU eingeläutet ist. Um die Hintergründe und die Tragweite der Geschehnisse zu verstehen, hier zunächst ein Blick auf die Situation der italienischen Banken.

Italienische Banken in tiefer Krise
Die italienischen Banken befinden sich seit Längerem in einer tiefen Krise. Sie führen nach offiziellen Angaben faule Kredite in Höhe von 360 Mrd. Euro in ihren Bilanzen. Erst im Dezember griff die Regierung in Rom ein und rettete vier regionale Banken vor der Insolvenz. Sie griff dazu auf das in der EU eingeführte Bail-in zurück und erleichterte ca. 150.000 Aktionäre und Anleihegläubiger um die runde Summe von 750 Mio. Euro.

Die italienische Bevölkerung quittierte die Enteignungs-Maßnahme mit so heftigen Protesten, dass sich die Regierung in Rom gezwungen sah, nach anderen Wegen zu suchen, um weitere Bankenpleiten abzuwenden. Im April dieses Jahres drängte sie mit Unterstützung der Zentralbank mehrere Finanzinstitute, einen Rettungsfonds mit dem Namen "Atlante" aufzulegen. Trotz des von staatlicher Seite ausgeübten Drucks kamen statt der geforderten 5 bis 6 Mrd. Euro nur 4,8 Mrd. zusammen. Wegen der Skepsis der Investoren scheiterte der Fonds bereits an seiner ersten Aufgabe, einer Kapitalerhöhung der Banca Popolare di Vicenza.


Da die italienischen Banken seit Jahresbeginn im Schnitt bereits 40 % ihres Aktienkurses verloren hatten und diese Verluste im Zuge des Brexit-Votums in Einzelfällen auf bis zu 75 % zunahmen, wandte sich Premier Renzi nach dem Brexit-Votum der Briten erneut mit einem dringenden Hilferuf an die EU. Mit Hinweis auf die Gefahr einer Panik unter Investoren und einen Banken-Run verlangte er 40 Mrd. Euro, um die Finanzinstitute seines Landes mit einer direkten Kapitalinjektion oder durch gedeckte Regierungsgarantien zu stützen.
mehr:
- Italiens Bankenkrise: Lunte am Pulverfass EU (Ernst Wolff, Telepolis, 05.07.2016)
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mein Kommentar:
Putin kann sich auf seinem Sessel zurücklehnen und das kapitalistische Schauspiel genießen: Bevor die NATO dazu imstande ist, die ganzen Raketenschild-Stellungen in Osteuropa in Angriffs-Rampen umzubauen, geht den Europäern das Geld für den Treibstoff aus.