Mittwoch, 25. Mai 2016

Die Gebietsverluste Mexikos

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Mexiko bei seiner Unabhängigkeit  (erklärender Text bei Arte:
So sah Mexiko aus, als es 1821 unabhängig wurde. 
Es war damals also viel größer als heute. 
Der heutige Verlauf der mexikanischen Nordgrenze wurde 
nach den militärischen Auseinandersetzungen zwischen 
Mexiko und den USA von 1835 bis 1848 festgelegt.)
Der Rio Grande (erklärender Text bei Arte:
1836, 15 Jahre nach seiner Unabhängigkeit, verlor Mexiko Texas und die übrigen Gebiete östlich des Rio Grande, wo vor allem europäische und US-amerikanische Siedler lebten.)
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1835 versuchten die Vereinigten Staaten von Amerika vergeblich, Mexiko die Gebiete um Texas und Kalifornien abzukaufen. 1836 riefen die in Texas lebenden Amerikaner die unabhängige Republik Texas aus. 1845 wurde Texas von den USA annektiert. Darüber hinaus beanspruchten die USA weitere mexikanische Gebiete bis hin zum Rio Grande. Dies führte 1846 mit einer US-Invasion zum Mexikanisch-Amerikanischen Krieg. Nach der Niederlage Mexikos im Jahre 1848 trat das Land mit Unterzeichnung des Vertrages von Guadalupe Hidalgo seine nördlichen Gebiete ab, darunter die späteren US-Bundesstaaten Kalifornien, New Mexico, Arizona, Nevada, Utah und Colorado.
→ Hauptartikel: Mexikanisch-Amerikanischer Krieg
Im Jahr 1853 wurde mit dem Gadsden-Kauf das südliche Gebiet der heutigen US-Bundesstaaten Arizona und New Mexico für 10 Millionen US-Dollar erworben, um eine günstigere Route für eine geplante Eisenbahnlinie nach Kalifornien, die jedoch nie gebaut wurde, zu ermöglichen.
Eine Schuldenkrise führte im Winter 1861/62 dazu, dass Truppen aus Frankreich, dem Vereinigten Königreichund Spanien an der Golfküste des Landes landeten und Teile Mexikos besetzten. In den folgenden Jahren stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Habsburger Maximilian als Kaiser (10. April 1864) einsetzte (Zweites Kaiserreich Mexiko). Präsident Benito Juárez, der mit Hilfe der USA die Franzosen aus dem Land vertrieb, beendete endgültig die Ära des mexikanischen Kaiserreiches durch die Hinrichtung Maximilians am 19. Juni 1867 in Querétaro(Abdankung am 14. Mai 1867). [Mexiko, 19._Jahrhundert, Wikipedia]
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Mexican American War Documentary [9:21]

Hochgeladen am 24.11.2011
http://www.historyguy.com/Mexican-Ame... Mexican-American War Documentary Video

Die Eroberung Kaliforniens (erklärender Text bei Arte: 
 1848 erklärten die USA Mexiko den Krieg, weil es sich weigerte, 
Kalifornien zu verkaufen, und eroberten die Gebiete nordwestlich des Rio Grande. )
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Der Vertrag von Guadalupe Hidalgo vom 2. Februar 1848 beendete den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846–1848). Nach den Niederlagen, die Mexiko im Krieg erlitten hatte, blieb der mexikanischen Regierung keine andere Möglichkeit als die Unterzeichnung des Vertrages.
Der Vertrag wurde am 2. Februar 1848 auf dem Altar der alten Kathedrale in der Stadt Guadalupe Hidalgo (heute ein Ortsteil von Mexiko-Stadt) durch Nicholas Trist für die Vereinigten Staaten und Luis G. Cuevas, Bernardo Couto und Miguel Atristain für Mexiko unterzeichnet und am 10. März vom Senat der Vereinigten Staaten sowie am 19. Mai von der mexikanischen Regierung ratifiziert.
Inhalt 
Im Vertrag wurde die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko neu geregelt. Der Krieg erbrachte für die Vereinigten Staaten erhebliche Gebietsgewinne. Die Zugehörigkeit von Texas zu den USA wurde von Mexiko anerkannt und die texanische Grenze an den Rio Grande verlegt. Außerdem gingen die mexikanischen Verwaltungseinheiten Alta California und Nuevo Mexico an die USA. Damit gewannen die Vereinigten Staaten das gesamte Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der Pazifikküste: die heutigen Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Neu-Mexiko, Utah, Nevada, Texas und einen Teil von Colorado und Wyoming.
Als Gegenleistung zahlten die USA an Mexiko 15 Millionen Dollar (in heutiger Kaufkraft 464 Mio. US $) und stimmten zu, alle Amerikaner auszuzahlen, bei denen Mexiko noch Forderungen offen hatte. Dafür musste die US-Regierung weitere 3,25 Millionen Dollar (in heutiger Kaufkraft 101 Mio. US $) aufwenden. Alles private Grundeigentum in den auf die USA übertragenen Gebieten wurde durch die USA garantiert. Dies betraf vor allem die in Nuevo Mexico üblichen großen Land Grants, aber auch individuelle Wassernutzungsrechte in Kalifornien.
Der Vertrag von Guadalupe Hidalgo gab außerdem den Mexikanern, die im jetzigen Südwesten der USA lebten, die Möglichkeit zu optieren, das heißt entweder innerhalb eines Jahres nach Mexiko auszuwandern oder die US-amerikanische Staatsangehörigkeit anzunehmen. Die meisten wurden US-Staatsbürger. [Vertrag von Guadalupe Hidalgo, Wikipedia]
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The Treaty of Guadalupe Hidalgo [8:25]

Hochgeladen am 03.04.2011
Gebietsabtretungen Mexikos an die USA: Mexikanisch-Amerikanischer Krieg (rot), Gadsden-Kauf (gelb)

Gadsden Purchase (erklärender Text bei Arte: 
1853 schließlich kauften die USA Mexiko einen kleinen Gebietsstreifen im so genannten Gadsden Purchase ab, um den Bau einer südlichen transkontinentalen Eisenbahnstrecke zu erleichtern.)
(Ergänzung von mir:) Die Strecke wurde nie gebaut. (s.o.)


Dienstag, 24. Mai 2016

Heute vor 99 Jahren – 2. April 1917: Rede von Präsident Wilson führt zum Kriegseintritt der USA

Das Zaudern der kommenden Weltmacht 

Für den seit 1913 amtierenden 28. US-Präsidenten Woodrow Wilson [1856-1924) war es auch persönlich eine bittere Pille, den Kongress am 2. April 1917 um die Zustimmung zum Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg zu bitten. Der Demokrat aus Virginia hatte noch 1916 seine Wiederwahl mit dem Slogan »He kept us out of warl« gewonnen, obwohl in den USA eine erbitterte Debatte über das Für und Wider tobte. Wilson vertrat die »Monroe-Doktrin«, die den USA Abstinenz in nichtamerikanischen Konflikten verordnete. 

Der im Februar 1917 wiederaufgenommene uneingeschränkte U-Boot-Krieg der deutschen Kriegsmarine, die bereits im Mai 1915 den Dampfer »Lusitania« mit 120 US-Bürgern an Bord versenkt hatte, führte dazu, dass die öffentliche Meinung allmählich umschwenkte und die Intervention aufseiten der Westmächte forderte. Im Januar 1917 entschlüsselte der US-Geheimdienst außerdem die »Zimmermann-Depesche« des deutschen Außenministeriums. Diese stellte Mexiko im Falle eines Kriegseintritts der USA deutsche Hilfe bei der Wiedergewinnung seiner im 19. Jahrhundert an die USA verlorenen Territorien in Aussicht. Und so musste Wilson letztlich keine große Überzeugungsarbeit leisten: Beide Häuser des Kongresses stimmten dem Kriegseintritt mit großer Mehrheit zu. 
 Harenberg - Abenteuer Geschichte 2016

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Für den Schiffbauingenieur Leonard Peskett waren die Lusitania und ihr Schwesterschiff Mauretania die größte Herausforderung seines Lebens gewesen. Die Schiffe mussten in Kriegsschiffe umwandelbar sein, es wurden Halterungen für ein Dutzend 15,2-Zentimeter-Schnellfeuergeschütze vorgesehen. Ihr kriegerischer Nutzen war jedoch wegen der fehlenden Panzerung und des hohen Kohleverbrauchs fraglich.[30] Bei der Schiffstaufe am 6. Juni 1906 wurde von Charles MacLaren, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der John Brown & Company, dennoch erklärt, das Schiff könne durch „leichte“ Veränderungen in den „schnellsten und machtvollsten Kreuzer der Welt“ umgewandelt werden.[31] Bereits 1907 wurden in britischen Fachzeitschriften Bauzeichnungen der Lusitania mit projektierter Bewaffnung von zwölf 6 Zoll (15,2 Zentimeter)-Schnellfeuergeschützen (vier auf dem Promenadendeck und acht auf dem Shelterdeck) veröffentlicht.[32]
Im Februar 1913 hatte der Erste Lord der Admiralität (Marineminister) Winston Churchill in einem Schreiben der Cunard Line erklärt, dass sich die von der Admiralität bezahlten Schiffe bald bewähren müssten, denn „der Krieg gegen Deutschland ist sicher – spätestens im September 1914 wird er ausbrechen.“[2] […]
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Dazu füge ich ein Zitat aus einem Brief Churchills an seine Frau vom 18 Juli 1914 ein:
»Alles tendiert auf Katastrophe und Zusammenbruch. Ich bin interessiert, aufgewühlt und glücklich. Ist es nicht furchtbar, so strukturiert zu sein? Ich bete zu Gott, daß er mir solche Anwandlungen vergeben möge.«  [zit. in Sebastian Haffner, Winston Churchill im Selbstbildnissen und Bilddokumenten. Rowohlt Verlag]
Das in diesem Wikipedia-Artikel aufgeführte Zitat stammt aus dem Buch von Janusz Piekalkiewicz: Der Erste Weltkrieg. S. 272f, Econ Verlag, Düsseldorf / Wien/ New York 1988 ISBN 3-430-17481-3, weitere Recherchen laufen allerdings ins Leere. Es gibt mehrere, auch britische Quellen, die das Schreiben der Cunard Line zitieren (siehe: Informationen aus einem Buch gesucht, Forum Geschichtsspuren) das Originaldokument (ein Schreiben der Cunard Line) ist aber anscheinend nicht mehr auffindbar.
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Allerdings wurden sowohl die Lusitania als auch ihr Schwesterschiff Mauretania in der Ausgabe des Brassey-Flottenhandbuches von 1914 als vorgesehener „Hilfskreuzer der Royal Navy Reserve“ geführt.[39][40] Da solcherart Handbücher als Identifikationsgrundlage von U-Boot-Kommandanten verwendet wurden, waren beide Schiffe somit in Gefahr, ohne Vorwarnung angegriffen zu werden.[41] In Jane's Naval Recognition Bookwar die Lusitania hingegen nicht als Bestandteil der Kriegsflotte angeführt, sondern, genau wie andere Zivilschiffe, zur Identifikation mit ihrer Silhouette.[42] 
[…] Die Lusitania wurde zwar weder bewaffnet noch dem direkten Befehl der Admiralität unterstellt, doch aufgrund der Tatsache, dass das Schiff durch den Regierungskredit faktisch mehrheitlich Eigentum des Staates war, behielt sich die Führung der Royal Navy gewisse Mitbestimmungsrechte für seinen Betrieb vor. Dies betraf insbesondere den Transport von kriegswichtigen Gütern, die – nach britischer Definition, die auf die Blockade der deutschen Häfen angewandt wurde – eigentlich nicht aus neutralen Ländern eingeführt werden durften. Die Lusitania transportierte dennoch während des Krieges auf allen Überfahrten in östlicher Richtung Munition und andere, eindeutig gegen die Blockaderegeln verstoßende Güter. Zwar unterlagen diese Transporte strenger Geheimhaltung, doch faktisch wurde das Schiff dadurch zum „Blockadebrecher“ und war seit der deutschen Erklärung der britischen Gewässer zum Kriegsgebiet am 4. Februar 1915 damit legitimes Ziel für einen Angriff durch deutsche Seestreitkräfte.[41] In diesem Zusammenhang erging am 5. Februar eine Note des deutschen Außenministeriums an die USA, dass „angesichts des Missbrauchs neutraler Flaggen“ durch Großbritannien „Fehler nicht immer zu vermeiden“ wären.[43] Unmittelbar vor der Versenkung der Lusitania fragte der britische Außenminister Edward Grey am Morgen des 7. Mai (am Tag der Versenkung der Lusitania) den nach England gesandten Berater des US-Präsidenten, Oberst House: „Was wird Amerika tun, wenn die Deutschen einen Ozeandampfer mit Amerikanern an Bord versenken?“ House antwortete sinngemäß, dass dann die USA in den Krieg eintreten würden.[44][45] […]
Auf der drittletzten Reise wurden zwei Handelsschiffe in zehn Meilen Entfernung von der Lusitania durch SM U 30 versenkt. Der Frachter Bengrove wurde auf der Rückfahrt von SM U 20 torpediert, als die Lusitania gerade in den St.-Georgs-Kanal einfuhr. Der bisherige Kapitän David Dow weigerte sich daraufhin, die Verantwortung für Passagiere und Fracht der Lusitania zu übernehmen, und wurde durch Kapitän William Thomas Turner abgelöst. […]
Am 22. April 1915 veröffentlichte die Kaiserliche Deutsche Botschaft eine Warnung in den fünfzig größten amerikanischen Zeitungen, die direkt neben die Abfahrtszeiten der Transatlantikdampfer gesetzt wurde:
„ACHTUNG! Reisende, die vorhaben, den Atlantik zu überqueren, werden daran erinnert, dass Deutschland und seine Alliierten und Großbritannien und seine Alliierten sich im Kriegszustand befinden; dass das Kriegsgebiet auch die Gewässer rings um die Britischen Inseln umfasst; dass in Übereinstimmung mit der formellen Bekanntgabe der Kaiserlichen Deutschen Regierung alle Schiffe, die die Flagge Großbritanniens oder eines seiner Verbündeten führen, Gefahr laufen, in diesen Gewässern zerstört zu werden, und dass Reisende, die im Kriegsgebiet auf Schiffen aus Großbritannien oder seiner Verbündeten reisen, dies auf eigene Gefahr tun. KAISERLICHE DEUTSCHE BOTSCHAFT, WASHINGTON D. C., 22. April 1915.“[54]
Noch am Tag der Abfahrt erschien in der New York Times eine Anzeige mit einer Warnung der deutschen Regierung vor einer Überfahrt.[55] Außerdem berichtet die New York Times in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 1915 und die Washington Times bereits am 1. Mai 1915 von anonymen Telegrammen an einzelne Passagiere, die die Warnung enthielten, dass das Schiff torpediert werden würde. Einer der Empfänger soll demnach Alfred Vanderbilt gewesen sein.[56][57] [RMS Lusitania, Die_Lusitania_im_Ersten_Weltkrieg, Wikipedia]
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1835 versuchten die Vereinigten Staaten von Amerika vergeblich, Mexiko die Gebiete um Texas und Kalifornien abzukaufen. 1836 riefen die in Texas lebenden Amerikaner die unabhängige Republik Texas aus. 1845 wurde Texas von den USA annektiert. Darüber hinaus beanspruchten die USA weitere mexikanische Gebiete bis hin zum Rio Grande. Dies führte 1846 mit einer US-Invasion zum Mexikanisch-Amerikanischen Krieg. Nach der Niederlage Mexikos im Jahre 1848 trat das Land mit Unterzeichnung des Vertrages von Guadalupe Hidalgo seine nördlichen Gebiete ab, darunter die späteren US-Bundesstaaten Kalifornien, New Mexico, Arizona, Nevada, Utah und Colorado. 
Mexikos Gebietsabtretungen seit der Staatsgründung 181 bis heute

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 Hauptartikel: Mexikanisch-Amerikanischer Krieg
Im Jahr 1853 wurde mit dem Gadsden-Kauf das südliche Gebiet der heutigen US-Bundesstaaten Arizona und New Mexico für 10 Millionen US-Dollar erworben, um eine günstigere Route für eine geplante Eisenbahnlinie nach Kalifornien, die jedoch nie gebaut wurde, zu ermöglichen. [Mexiko, 19. Jahrhundert, Wikipedia]
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Die Zimmermann-Depesche (auch Zimmermann-Telegramm) war ein verschlüsseltes Telegramm, das Arthur Zimmermann, der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen Amts, am 19. Januar 1917 (andere Quellen sprechen vom 13. oder dem 16. Januar)[1]über die deutsche Botschaft in Washington, D.C. an den deutschen Gesandten in Mexikosandte.
Ziel war ein Bündnis zwischen Deutschland und Mexiko für den Fall, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Neutralität aufgeben sollten. Der Regierung von Mexiko wurde in diesem Falle Unterstützung in Aussicht gestellt für die Rückgewinnung des 1848 an die Vereinigten Staaten verlorengegangenen Territoriums. Im Vertrag von Guadalupe Hidalgo hatte Mexiko über 40 Prozent seines Territoriums (Kalifornien, Nevada, Arizona, Neu-Mexiko, Utah sowie Teile von Colorado und Wyoming) abtreten müssen.
Das Telegramm wurde vom britischen Marinegeheimdienst abgefangen und entziffert. Sein Chef, Captain R.N. William Reginald Hall, veranlasste die Regierung der Vereinigten Staaten, ihre Neutralitätspolitik zu überdenken, und trug entscheidend dazu bei, die Öffentlichkeit für den Kriegseintritt einzustimmen. Dabei hatte auch die Erinnerung an die mexikanische Unternehmung Napoleons III. 1861–1867 in Mexiko eine Rolle gespielt, der den Erzherzog Maximilian, einen Bruder des Kaisers von Österreich, 1864 zum Kaiser von Mexiko gemacht hatte (1864–1867), um auf dem amerikanischen Kontinent dem monarchischen Prinzip gegenüber der republikanischen Idee zum Durchbruch zu verhelfen.

 [Zimmermann-Depesche, Wikipedia]

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mein Kommentar:
Sprache und Psychologie: »Dieses großartige friedfertige Volk…« Ts, ts, ts…

siehe auch:
- Die Gebietsverluste Mexikos (Post, 25.05.2016)

Heute vor 54 Jahren – 24. Mai 1962: Im Freibad von Mettingen werden Bikinis verboten

Der Gemeinderat des westfälischen Städtchens Mettingen am Rande des Teutoburger Waldes untersagt den Frauen des Ortes, das Freibad im Bikini zu besuchen:
Bereits 1916 gab es für die ,,Städtische Badeanstalt“ eine Badeordnung. Der Aufenthalt im entkleideten Zustand war außerhalb der Umzäunung, besonders bei vorüberfahrenden Zügen, untersagt. Für die Damen habe es zweimal am Tag separate Badezeiten gegeben. Bemerkenswerterweise sei das Tragen eines Bikinis nicht untersagt worden, so Hockenbrink über die damals üblichen Sitten. ,,Der Rat der Gemeinde Mettingen dagegen hat sich im Jahre 1962 gegen das Tragen eines Bikinis im städtischen Freibad ausgesprochen.“ Wann der Beschluss wieder aufgehoben wurde, lasse sich laut Hockenbrink nicht mehr recherchieren. ,,Aber auch in Mettingen ist das Tragen eines Bikinis wieder in Mode gekommen“,betont der Bürgermeister mit einem Schmunzeln.
mehr dazu:
- Schwimmen im Freibad Bullerteich – Pforten geöffnet im Jubiläumsjahr (Silke Bork, Westfälische Nachrichten, 13.05.2012)

Bikini-Test: Wer kann was tragen? | taff [3:01]

Veröffentlicht am 27.09.2013
Was trägt Frau im Sommer am besten, wenn sie die eine oder andere Problemzone zu verstecken hat? Welcher Bikini passt zu welcher Figur und auf was sollte man lieber verzichten? Wir fragen nach! 

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Die Moderatoren berichten im Lifestyle Magazin taff montags bis freitags um 17 Uhr auf ProSieben über Stars, Trends und Lifestyle.
In den verschiedenen Rubriken werden so zum Beispiel die lustigsten Internetvideos vorgestellt, das Neueste des Tages besprochen oder die aktuellsten Trends und Styling-Tipps gezeigt. Natürlich bekommt ihr bei taff auch exklusive Einblicke in ProSieben Formate wie „Germany's Next Topmodel" oder „The Voice of Germany".

Und wer von unseren Moderatoren nicht genug kriegen kann oder sich schon immer gefragt hat, was Annemarie, Nela, Rebecca, Daniel und Thore eigentlich während der Werbepause treiben, hat jetzt die Chance, in unseren Backstage-Clips einen Blick hinter die Kulissen zu werfen!

Viel Spaß bei taff -- life. style. smile.

Impressum:
http://www.studio71.com/impressum/

siehe dazu auch:
- Der Ukraine-Konflikt 2 – Über unterschiedliche Meßlatten und die Verwendung von Sprache am Beispiel der Homosexuellen-Gesetzgebung in Deutschland und des israelisch-palästinensischen Konflikts (Post, 21.03.2014)
- Wie gehen wir mit gemachter Realität um? (Post, 15.06.2014)

Samstag, 21. Mai 2016

KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner (Die Eroberung Europas durch die USA)

Leben
Wolfgang Bittner wuchs in Ostfriesland auf und lebt als freier Schriftsteller in Göttingen. Nach dem Abitur (auf dem zweiten Bildungsweg 1966) studierte er Rechtswissenschaft, Soziologie und Philosophie in Göttingen und München, absolvierte 1970 das erste juristische Staatsexamen, promovierte 1972 über ein strafrechtliches Thema, um dann 1973 das Referendariat und seine Studien mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abzuschließen. Er ging verschiedenen Berufs- und Erwerbstätigkeiten nach, u. a. als Fürsorgeangestellter, Verwaltungsbeamter und Rechtsanwalt. Ausgedehnte Reisen führten ihn nach Vorderasien, Mexiko, Kanada und Neuseeland.
Seit 1974 hat sich Bittner dann mehr und mehr auf das Schreiben konzentriert. Er verfasst Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder und war als freier Mitarbeiter für zahlreiche Printmedien (u. a. Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung), den Hörfunk und das Fernsehen tätig. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und er erhielt mehrere Literaturpreise.
Von 1996 bis 1998 wurde er in den WDR-Rundfunkrat berufen. Er übernahm Lehrtätigkeiten im In- und Ausland, darunter in den Jahren 2004, 2005 und 2006 Gastprofessuren in Polen. Als Bildender Künstler hat Bittner seit 1977 seine Arbeiten (Eisenplastiken, Malerei usw.) in mehreren Ausstellungen präsentiert.
Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland[1] und im Verband deutscher Schriftsteller, dessen Bundesvorstand er von 1997 bis 2001 angehörte.
Ende 2014 äußerte Bittner massive Kritik am außenpolitischen Vorgehen der USA und Deutschlands am Beispiel der Krise in der Ukraine. Dabei kritisierte Bittner die Berichterstattung deutscher Leitmedien, die die Beteiligung von Neonazis an der neuen Regierung kaum problematisiere und stattdessen Russlands Präsident Wladimir Putin dämonisiere. Speziell bezeichnete Bittner Tagesthemen-Moderator Thomas Roth als „unsäglich“ und die WDR-Korrespondentin Golineh Atai als „voreingenommen“[2].
Rezeption
Bittners 1978 erschienener Debütroman Der Aufsteiger oder Ein Versuch zu leben wurde von Martin Walser als „exemplarischer Entwicklungsroman“ vor dem Hintergrund des deutschen Wirtschaftswunders und der Studentenrevolte gewürdigt.[3] Das Kritische Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sieht in seinem Gesellschaftsroman Bis an die Grenze (1980) „eine gesellschaftlich differenzierte Darstellung der Bundesrepublik in den achtziger Jahren“.[4] Zu seinem Roman Niemandsland (1992), in dem – wie schon im Aufsteiger – autobiographische Erfahrungen verarbeitet sind, hieß es in der taz:„Niemandsland ist als Kommentar zur Geschichte der alten Bundesrepublik aufzufassen, vielleicht sogar als literarischer Schlusspunkt“.[5] Nach Ansicht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung schreibt Bittner, der nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Barackenlager aufwuchs, im Kontext gesellschaftspolitischer Hintergründe „im besten Sinn tendenziös, dazu unterhaltend, spannend“ und ist „eine singuläre Erscheinung auf dem Literaturmarkt der Eitelkeiten“.[6] Die Zeit rechnete ihn 1983 dem „Genre der sogenannten realistischen, problemorientierten Jugendliteratur“ zu und bezeichnete ihn als einen „ihrer konsequentesten und sachkundigsten Vertreter“.[7] NRhZ-Online – Neue Rheinische Zeitung nannte ihn 2008 einen „Solitär unter den heutigen Autoren“.[8]
[Wolfgang Bittner, Leben, Rezeption, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2016]
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siehe auch:
- Wolfgang Bittner: „Deutschland würde bei der Ausweitung eines solchen Krieges in Schutt und Asche fallen“ (Das Interview führte Marcus Klöckner, NachDenkSeiten, 04.11.2017)

KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner (Die Eroberung Europas durch die USA) {2:14:52}

KenFM
Am 21.05.2016 veröffentlicht
Ein von Wachstum getriebenes Wirtschaftssystem, dessen Kraftstoff ein verzinstes Geldsystem ist, das also permanent expandieren muss, um nicht zu implodieren, muss ab Punkt X entweder seine Bevölkerung enteignen, oder aber Krieg führen.
Die Enteignung läuft bei uns längst. Die Preise steigen, während die Löhne stagnieren oder fallen. Der Abbau sozialer Rechte, verkauft als „Eigenverantwortung“, ist ebenfalls eine schleichende Form der Enteignung, denn was der Staat auch an Altersversorgung nicht mehr leisten kann, oder besser will, fehlt dem Bürger im Alltag im Geldbeutel.
Betroffen von dieser Mechanik ist längst auch die BRD. Wir sind der größte Niedriglohnsektor der Welt. Hartz IV ist das Gegenteil von Sozial, denn es schließt Menschen vom sozialen Leben nahezu aus. Wer Hartz IV bezieht, hat für Kultur kein Geld mehr.
Um die exponentiell steigenden Zinsen im Kapitalismus bedienen zu können - sie sind der eigentliche Kern des Problems - spielt die Regierung, oder besser die Banken hinter der Regierung, am Ende die Spielkarte Krieg.
Ein sich im Krieg befindendes Land investiert vor allem in teure Kriege, um die Beute später dazu zu nutzen, das eigene völlig marode Wirtschaftssystem wieder zu stabilisieren. Ein Land, das sich auf einen Krieg zubewegt, erklärt jeden, der auf das eigentliche Motiv hinweist, zum Staatsfeind. Staatsfeinde heißen heute Verschwörungstheoretiker, Aluhut-Träger oder Putinversteher.
Personen, die diese Vokabeln dann gegen die Warner, zum Beispiel nicht embeddete JournalistInnen nutzen, stehen direkt oder indirekt auf der Lohnliste der Geheimdienste. Sie geben gerne vor, Links zu sein, nur ist ihre zentrale Aufgabe, das, was Links ausmacht, zu zerstören. Die „Neuen Linken“ sind Teil des Neoliberalismus und tun alles dafür, um ein völlig in vergessen geratenes Klassenbewusstsein, wo immer es sich zeigt, im Keim zu ersticken.
Damit sind wir bei der Ukraine-Krise. Schon der Name „Krise“ täuscht. Hier liegt eben so wenig eine Krise vor, wie damals in Afghanistan, dem Irak, Libyen oder aktuell Syrien.
Die Ukraine ist ein riesiger Flächenstaat, der reich an Bodenschätzen ist. Zudem ist sie DIE Kornkammer Europas. Die Ukraine grenzt direkt an Russland.
Da der Westen nicht bereit ist, sein Neoliberales Wirtschaftssystem zu überdenken, da seine Staaten sich von privaten Banken Geld leihen und damit erpressbar sind, tanzen sie nach den Regeln des „Marktes“. Hinter dem Markt verstecken sich Wirtschaftsverbrecher. Sie brauchen Krieg, um ihr Schneeballsystem weiter spielen zu können. Krieg, also die willkürliche Enteignung Dritter, ist dabei Teil des Business.
In repräsentativen Demokratien verkauft man Kriege, einen Putsch oder einen Regime-Change dann gerne unter der Tarnbezeichnung Demokratie-Export, doch geht es in Wahrheit immer nur um Wirtschaftsinteressen.
Wer auf diese Tatsache hinweist, wie der Schriftsteller Wolfgang Bittner in seinem aktuellen Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“, wird aufs Heftigste verleumdet und bekämpft.
Nur die Heftigkeit des Gegenwindes sollte stutzig machen. Wenn das, was Bittner schreibt, dummes Zeug wäre, könnte man es lässig ignorieren. Tut man aber nicht.
Wir führten mit Wolfgang Bittner zu seinem Buch, das eine Art mediales Tagebuch zum Putsch in Kiew ist, ein ausführliches Interview. Bittner wird auch in der nächsten Ausgabe von „Positionen - Politik verstehen“ zu Gast sein.
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Wolfgang Bittner im RT Deutsch-Interview: Wie der Westen Russland destabilisiert {21:46}

RT Deutsch
Am 11.04.2016 veröffentlicht
Dr. Wolfgang Bittner ist Jurist, Schriftsteller und Publizist.
2015 hat er das Buch: "Die Eroberung Europas durch die USA: Zur Krise in der Ukraine" geschrieben. Während Russland aktuell gerne vorgeworfen wird, Europa destabilisieren zu wollen, ist dies de facto seit Jahren die gängige Praxis seitens des Westens gegenüber Russland. Das Interview mit RT-Reporter Stefan Dyck in voller Länge. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
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Wolfgang Bittner: Ukraine - Strategie der Destabilisierung ll Antikriegskonferenz Berlin2014 {37:13}

Antikrieg TV
Am 14.10.2014 veröffentlicht
Antikrieg TV ll Wolfgang Bittner, Göttingen: Die Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung - am Beispiel der Ereignisse in der Ukraine - Die Initiative „Antikriegskonferenz Berlin2014“

„Europa muss sich von der Pseudo-Zivilisation USA emanzipieren“ {30:53}

RT Deutsch
Am 22.07.2015 veröffentlicht
Dr. Wolfgang Bittner, Publizist, promovierter Jurist und Autor des Buches „Die Eroberung Europas durch die USA“ spricht im Interview mit dem russischen Fernsehsender Rossija 1 über seine Einschätzung der Ukraine-Krise, der völkerrechtlichen Einordnung der Krim-Frage, die entsprechende Berichterstattung in den deutschen „Leitmedien“ sowie über den nötigen Mentalitätswechsel in Europa, um sich von der „US-amerikanischen Pseudo-Zivilisation“ und dem Kulturimperialismus Hollywoods zu emanzipieren.
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